GalaAppell der 1. Damengarde Coeln – Ein Abend, an den man sich noch lange erinnern sollte

-hgj/nj- „Starten Sie mit uns in die neue Session.“ Mit diesen Worten hatte die 1. Damengarde Coeln zur Eröffnung der Session 2026 geladen – und bereits der erste Satz verlieh dem diesjährigen GalaAppell im ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Bad jene verheißungsvolle Eleganz, die den gesamten Abend prägen sollte. Das traditionsreiche Gebäude, in dem historische Mauern und moderne Gastlichkeit auf so glanzvolle Weise verschmolzen, bot erneut jene unverwechselbare Atmosphäre, in der sich die Damengarde Coeln seit Jahren zuhause fühlt.
Schon beim Betreten des Foyers empfing die Gäste ein Gefühl von freudiger Erwartung – ein weiches Raunen lag in der Luft, Abendkleider schimmerten, Gala-Uniformen funkelten, und jeder Schritt hallte wie ein Auftakt in einen besonderen, fast magischen Abend.
Ein Abend, der mit Worten begann – und später Herzen eroberte
Die Begrüßung durch den Vorstand – Präsidentin Barbara Brüninghaus, Vizepräsidentin und Pressesprecherin Katja Käding sowie Schatzmeisterin Jennifer Montag – leitete den GalaAppell mit Wärme und Souveränität ein. Der neue Sessionsorden 2026 wurde vorgestellt und verlieh der Zeremonie einen würdevollen, zugleich festlich-glitzernden Akzent. Bereits hier spürte man, daß die neue Session nicht nur gestartet, sondern regelrecht eröffnet worden war.
Kurz darauf füllte sich der ursprüngliche Saal des preußischen Kaiser-Wilhelm-Bades – heute der prachtvolle Festsaal „KWB im Palais“ – mit sanften, goldenen Saxophonklängen. Saxophonistin Nadine Jagusch umhüllte durch ihre Intonierung den Raum mit musikalischer Eleganz und schuf eine Atmosphäre, die wie geschaffen war für die folgenden Stunden voller Genuß, Spannung und Überraschungen.
Beim anschließenden Sektempfang rundete eine bewegende Diashow die Einstimmung ab: Die Bilder der Steubenparade in New York 2025, an der die Damengarde als Corpstour teilgenommen hatte, ließen Stolz, Freude und unvergeßliche Momente noch einmal aufleben.

Ein Tanzpaar, das Geschichte schrieb – und ein Debüt, das begeisterte
Mit Spannung wurde die Vorstellung des neuen Tanzoffiziers erwartet: Sabrina Hasenberg, die in dieser Session erstmals das Amt offiziell bekleidet, präsentierte gemeinsam mit dem Marie der Damengarde, Sebastian Pfromm, jene einzigartige Tanztradition, die nur die 1. Damengarde Coeln so pflegt.
Denn „der Marie“ – in Rock, Zöpfen und tänzerischer Brillanz – ist und bleibt eine Besonderheit im Kölner Karneval. Und mit einer Tanzoffizierin, die schwungvoll, hochprofessionell und zugleich voller Charme über die Bühne wirbelte, bildete das Tanzpaar schon jetzt ein Zentrum der neuen Session.
Katja Käding fasste es treffend zusammen: „Wir freuen uns schon sehr auf Sarahs – Debüt auf den Kölner Karnevalsbühnen und auf die Auftritte in dieser gerade erst gestarteten Session 2026.“
Das Publikum belohnte die Tänze des Tanzpaares und des gesamten Tanzcorps mit langem, herzlichem Beifall.

Ein Menü für alle Sinne – und ein Programm voller Höhepunkte
Zwischen den Gängen des exquisiten Drei-Gänge-Menüs entfaltete sich ein Programm, das musikalisch wie emotional kaum Wünsche offenließ.
Lidia Streifling entführte die Gäste mit ihrer Geige in sphärisch-melodische Welten, bevor die fünf Kölner Sänger und Sängerinnen von „Na Moulema“ mit ihrem Gospelgesang das Publikum berührten. Der kamerunische Name „Na Mouléma“ bedeutet „mit dem Herzen“ – und genau so klang es auch.
Nach dem Dessert erhellte ein leuchtendes Feuerwerk den Abend – ein glitzernder Moment, der die feierliche Scheckübergabe des Corps à la Suite überstrahlte. Mit € 14.555,00 unterstützte das Corps à la Suite sowohl wohltätige als auch interne Projekte der Damengarde ein Zeichen gelebter Gemeinschaft.
Der dritte Show-Act brachte schließlich Power und Nostalgie zugleich auf die Bühne: „The Voice of Tina – die Tina Turner Show“, deren kraftvolle Hommage der 12 Musiker und Tänzerinnen eine originalgetreue Interpretation der letzten Welttournee Tina Turner (2009) war, und, die alle Anwesenden von den Stühlen riß.

Auszeichnung, Emotionen und ein Finale wie im Rausch
Ein weiterer emotionaler Moment folgte mit der Ernennung der „Gardistin des Jahres“: Meike Weber, die sich seit Jahren um die Kleiderkammer kümmert und die „Plagge“ trägt, erhielt die Auszeichnung unterstehenden Ovationen – ein Zeichen tiefen Respekts und Dankes.
Als anschließend die Hymne (Anm. d. Red.: das vor drei Jahren von Alexander Schumacher komponierte und eingesungene zweite Corpslied) der Damengarde erklang und ein Regen aus Ballons als Bühnenfeuerwerk herabfiel, verwandelte sich der Festsaal endgültig in einen Ort purer Freude.
Die anschließende Open-End-Party füllte die Nacht mit Tanz, Gesprächen, Lachen und dem Gefühl, an etwas Besonderem teilgenommen zu haben.
Ein Abend, der bleibt
Der GalaAppell 2025 der 1. Damengarde Coeln war nicht nur eine Veranstaltung – er war ein Erlebnis, das getragen wurde von Tradition, Gemeinschaft, großer Kunst und noch größerer Leidenschaft.
Es war ein Abend, an den man sich gerne erinnert. Ein Abend, über den man noch lange spricht. Ein Abend, der die neue Session 2026 nicht nur eröffnete, sondern mit einem goldenen Band aus Emotionen und glanzvollen Augenblicken umschloß.
Und vielleicht war es genau dieses Gefühl, das jeder Gast an jenem 22. November 2025mit nach Hause nahm: Die Gewissheit, Teil einer besonderen Geschichte gewesen zu sein.
Quelle (Text): © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Nathalie Michel
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Herzstück der Pänzbox sind fünf Erlebnismodule, die zum Mitmachen einladen. Neben einem Pänzquiz und einem farbenfrohen Memoryspiel rund um den Kölner Karneval finden sich darin kreative Elemente wie eine Krätzjer-Vorlage, mit der Schülerinnen und Schüler ihre eigene bunte Karnevalsmütze gestalten können. Musikalisch wird es mit einer Musikbox, die durch die passenden Liedtexte ergänzt wird. Ein besonderes Highlight ist das Jecko-Samenkonfetti, aus dem kleine Pflänzchen wachsen, die langfristige Freude versprechen.

Neben vielen Mitglieder der Gesellschaft, Senatoren, den Kölner Paulinchen und Gästen befreundeter Gesellschaften, hatten es sich auch die Ehrenmitglieder René Klöver („Prinz René I.“ der Session 2025) und Michael Samm („Bauer Michael“ der Session 2025) nicht nehmen lassen, die Gesellschaft auf der Sessionseröffnung zu besuchen.








Bereits seit dem frühen Morgen waren zahlreiche Jecke auf den Beinen, um den Start der „fünften Jahreszeit“ irgendwo in der Domstadt mitzuerleben. Zum Weiterfeiern bis in den Späten Abend zog es die vielen Jecke dann nach Nippes, da die Appelsinefunke zum Fastelovend em Veedel eingeladen hatten. Mit dem traditionellen Eröffnungssignal von Präsident Michael Gerhold startete die Bürgerwehr offiziell in die Session 2026.
Ab 16.30 Uhr erklang dann endlich der musikalische Startschuß zur Sessionseröffnung im Veedel – und von der ersten Minute an herrschte ausgelassene Stimmung. Acht Bands sorgten für beste Unterhaltung und echtes Fastelovendsjeföhl: „King Loui“, „Chanterella“, die närrischen Newcomer „Knallrut“, sowie „Domstürmer“, „Bel Air“, „Auerbach“, „Schamöör“ und Boore zum Finale rissen das Publikum mit.


Altstädter-Präsident Dr. Björn Braun eröffnete die Veranstaltung mit herzlichen Worten und einem Augenzwinkern: „Et jeiht widder loss, und wir haben ein Programm das uns und Kölle stolz macht!“ Mit dieser jecken Kampfansage startete die erste von sage und schreibe 18 Veranstaltungen, die das Traditionskorps für die Session 2026 auf die Beine stellt.
Begleitet wurde die feierliche Enthüllung musikalisch von Mathias Nelles, während Moderator Till Quitmann mit Witz und Charme durch kurze Gespräche mit Burgvogt Friedrich Bergmann und dem Künstler führte. Ein emotionaler Moment folgt auf den nächsten – spätestens beim gemeinsamen Schunkeln und dem Countdown zum Sessionsauftakt hielt es keinen „Funk“ mehr auf den Stühlen.
Im Anschluß folgte das Programm aus der Feder des Rote Funken-Literaten Julian Holz, welches jedes kölsche Herz Schlag auf Schlag höherschlagen ließ und sich die nachfolgenden Bands sprichwörtlich die Klinke in die Hand gaben: „Klüngelköpp“, „Rabaue“, „Kempes Feinest“, „Kasalla“, „Funky Marys“, „Cöllner“, „cat ballou“, „Räuber“ und „Chanterella“ sorgten für Stimmung, Emotionen und echte kölsche Musikpower.
Hier schlug der Puls des Veedels, hier wurde geschunkelt, gesungen und gelacht, bis die Wände wackeln. Nur einmal im Jahr öffnet sich dieses ganz besondere Wohnzimmer der Jecken, in dem die Heimatliebe zur kölschen Kultur in jedem Lied, jedem Lächeln und jeder Polonaise spürbar ist.
Durch das Programm führte souverän und professionell wie immer Alexander Dick als Sitzungsleiter, welcher wie seit vielen Jahren alle Programme für die neue Session zusammengestellt hat, Hierdurch zieht sich der rote Faden nicht nur am 11. im 11. durch den Tag, sondern durch die gesamte Jubiläumssession des 75. Geburtstags der KG.
Bereits „11 vor 11“ startete Präsident Udo Beyers nach der herzlich-heiteren Begrüßung den offiziellen Beginn in die „fünfte Jahreszeit“. Mit den ersten Akkorden der fünf Jungs von „cat ballou“ brach die Stimmung im vollbesetzten Saal schlagartig aus – Mitsingen, Schunkeln, Tanzen: Köln war närrisch wieder da, wie man es kennt und liebt. Die Band präsentierte ein Feuerwerk ihrer größten Hits und brandneuer Songs, die das Publikum in kürzester Zeit in eine einzige große, jubelnde Einheit verwandelten.

Am Sonntag, 9. November 2025, war es wieder soweit: Im Lindner Hotel Cologne City Plaza trafen sich Männer aus Tradition, Brauchtum, Wirtschaft und Gesellschaft, um gemeinsam in die neue Session zu starten – ganz im Sinne des Mottos: „Nor för Häre“ und damit eine vollständig frauenfreie Zone.











Traditionell wurden die Mitglieder für 5, 10, 20 und 25 Jahre Mitgliedschaft in der Gesellschaft ausgezeichnet. Eine ganz besondere Ehre war die Auszeichnung des Senators Randolf Graumann durch das Festkomitee Kölner Karneval, vertreten durch Udo Marx, mit dem Verdienstorden in Silber für herausragendes Engagement im Kölner Karneval.
Die vier Himmelsrichtungen (Nord, Ost, Süd, West) stehen für Werte und Notwendigkeiten im Ehrenamt der KKG Blomekörfge. Wirkungsvoller Einsatz und Engagement geht „Nur zusammen“, nur durch „Solidarität“, gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe schaffen wir soziale Unterstützung. „Organisationen“ wie die Gesellschaft Blomekörfge mit dem Senat und den Kontakt zu anderen Gesellschaften und Vereinen ermöglichen ehrenamtliche Tätigkeiten in unterschiedlichsten Bereichen. „Wertschätzung“ für das Dasein und das Schicksal jedes Einzelnen und für den Einsatz von Mitgliedern, Gesellschaften und Vereinen ist ein äußerst wichtiger Einflussfaktor für die Entscheidung des ehrenamtlichen Engagements.




„Frohsinn – das heißt für uns: Menschen glücklich machen, Gemeinschaft stiften und etwas zurückgeben. Mit dem diesjährigen Motto wollen wir allen zeigen, daß Karneval mehr ist als Musik und Kostüm – er ist Ausdruck von Zusammenhalt und gelebtem Engagement für unsere Stadt“, so Präsidentin Tanja Wolters.


