„FasteLOVEnd – wenn Dräum widder blöhe“

Am Dienstag (21. Januar 2025), pünktlich um 15.00 Uhr startete die Sitzung „Fastelovend der leiseren Töne“ im ausverkauften Saal im Pullman Hotel Cologne, unter Leitung des Sitzungspräsidenten Udo Beyers, der diese Sitzung bereits seit 2004 leitet. Der Seniorenbeirat vom Postamt Köln 3 veranstaltete alljährlich eine Karnevalssitzung für aktive und ehemalige Postkollegen. Später sprach man mangels Infrastruktur den KKV „UNGER UNS“ zur Unterstützung unter anderem bei der Programmgestaltung und für die Besetzung des Elferrats an. Die erste Sitzung der KG „Löstige Pensionäre vun d´r Poß“ unter der Schirmherrschaft und mit tatkräftiger Unterstützung des „UNGER UNS“ fand am 11. Januar 1983 statt. Seit 2011 wurde der Name der Sitzung in „Fastelovend der leiseren Töne“ umbenannt, da man so auch andere Zielgruppen ansprechen kann und es fast keine Post-Pensionäre/Pensionärinnen mehr gibt.
Das Programm startete mit dem Tanzcorps „Rheinmatrosen-Minis“ G.M.K.G. Das jüngste Mitglied auf der Bühne ist erst zwei Jahre alt und hatte großen Spaß den Auftritt seines Corps mit viel Freude zu unterstützen. Für den Nachwuchs wird so auf spielerische Weise gesorgt. Vor der in Blüten stehenden Bühnenkulisse und den Tänzerinnen und Tänzer wurde in alter Tradition und nun schon zum neunmal ein Scheck in Höhe von € 444,44 an die Vertreterin der Kölnischen Rundschau – Altenhilfe, Julia Heinen (Vorstandsvorsitzende), vom Heimatverein Köln „Löstige Pensionäre v. d. Post“ vertreten durch Vera Gladow (Vorsitzende) und Vertretern vom Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“, überreicht.
Im Programm ging es weiter mit Martin Schopps, der mit seiner politischen Rede wieder den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Die Gruppe „RUMTREIBER“ unterhielt den Saal mit Songs und Geschichten aus der Region rund um Köln. Mit Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ war ein weiteres Schwergewicht an Rednern vertreten, der mit seiner Reimrede wieder die wunden Punkte der Zeit traf und das Publikum zum Schmunzeln und Lachen brachte. Der kölsche Mundartsänger Torben Klein brachte danach mit seinen Liedern wieder viel Schwung in den Saal.
Nach der Pause ging es weiter mit dem Bauchredner Klaus Rupprecht, der mit seiner vorlauten Handpuppe Willi eine feste Größe im Kölner Karneval ist und mit Feingefühl aktuelle Themen aufgreift. Der Höhepunkt war der Auftritt des Kölner Dreigestirn 2025 mit „Prinz René I“ (Klöver), dem Kölner „Bauer Michael“ (Samm) und seiner Lieblichkeit „Jungfrau Marlis“ (Henrik Ermen), die zu Ehren der verstorbenen Marie-Luise Nikuta mit ihrem Namen durch die Säle zieht. Sie hatte von Anfang an eine enge Bindung zur „StattGarde Colonia ahoj“, wie auch der KKV „UNGER UNS“ der dem Verein als Bürge zur Seite stand. Danach ging es mit den heißesten „Silver Ager“ „Klaus und Willi“ (Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum) weiter. Sie versuchten auch diesmal wieder die Herzen der Frauen im Sturm zu erobern. Die Tanzgruppe „Winzerinnen un Winzer vun d´r Bottmüll“ riß das Publikum mit atemberaubender Akrobatik noch einmal von den Stühlen. Den wunderbaren Abschluß dieser tollen Veranstaltung krönten die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. mit einem stimmungsvollen Medley und schöner Tanzeinlage.
Die Sitzung endete um 21.15 Uhr mit einem überglücklichen und zufriedenen Publikum und dem Ausruf „Ne löstige Pensionär läv lang, läv lang, läv lang!“
Quelle und Foto/s: Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ von 1948 e.V.; (Foto/s): Rolf Simons








Höhepunkte und Ehrungen prägen die Sitzung






Der Startschuß für die Herrensitzung fiel mit dem Einzug des Elferrates und aller grün-roten Korpsteile (Vorstand, Regimentsspielmannszug, Reiterkorps, Reservekorps, Tanzkorps und Großer Rat) in den Saal, worauf Altstädter-Präsident Dr. Björn Braun das närrische Auditorium begrüßte. Letztmalig mit von der Partie, war auch das Tanzpaar Jeanette Leithe und Jens Käbbe, welche mit dem bitteren Aschermittwoch aus privaten und beruflichen Gründen ihre Stiefel an die nächste Generation weiterreichen.










Danach hieß es wieder aufstehen, schunkeln und mitsingen, als die „Domstürmer“ das Zelt rockten. Neben bekannten Liedern fanden auch die neuen Songs großen Anklang. Mit der Ballade „Wunsch ist Wunsch“ und der absoluten Schunkelnummer „Fastelovend“ sind den „Domstürmern“ wieder echte Hits gelungen.







Zu den weiteren Neuerungen welcher der neue Vorstand im Funkenleben etablierte, gehört der neue Funken-Podcast „Flöck jefunk“. Dort bildet TV-Moderator und Funk Manuel Andrack zusammen mit seinem Präsidenten das Team. Hier fließen Geschichten und Anekdoten ein, die viel Wissenswertes über Historie, Ülepooz und das Funkenleben vermitteln.
Auch der anschließende Auftritt der großen „Kölschen Harlequins“ überzeugte die anwesenden Alt-Köllen-Mitglieder. Die Tänzerinnen und Tänzer hatten die Zeit vor dem Sessionsbeginn genutzt, um die Tänze auf den Punkt einzustudieren und dem Publikum dabei auch die eigene Freude und Begeisterung zu zeigen.
Durch das Festkomitee Kölner Karneval wurden an diesem Abend dann noch zwei besondere Ehrungen verliehen. Der silberne Verdienstorden des FK ging an den ehemaligen Senatspräsidenten Markus Lüdemann und der goldene Verdienstorden an den ehemaligen 1. Vorsitzenden Hans-Günter Horst.



Wie gewohnt sorgten die Naaksühle in Eigenregie für das leibliche Wohl der Besucher. Neben „Weihnachtsmarktklassikern“ wie Reibekuchen, Bratwurst oder Glühwein, fand man beim Senat der Gesellschaft, Champignons mit Knoblauchdip, Scampi in Weißweinsoße sowie korrespondierende Weine. Abgerundet wurde der Weihnachtsmarkt mit einem kleinen, gemischten Bühnenprogramm durch das Guido Heup gekonnt führte.

Die Messe wurde musikalisch begleitet vom Musikzug der Domstädter Köln, der mit seinen wunderbar passenden Tönen und Texten eine besondere Atmosphäre schuf. Unter der Leitung von Ehrenratsherr Prälat Gerd Bachner und Diakon Werner Boller fand die Messe statt. Letzterer hielt eine unterhaltsame Predigt in Reimrede, in der er mit viel Humor die kleinen und großen Probleme in Köln ansprach – von der Pünktlichkeit der KVB über die Herausforderungen des 1. FC Köln bis hin zum Verkehr in der Stadt. Ein besonders berührendes Thema war die Großzügigkeit des Vereins im Hinblick auf die Spendenaktionen der letzten vielen Jahre zum Erhalt des Kölner Doms.



