Ein unvergeßlicher Abend – Große Kostümsitzung KKG Blomekörfge 1867 e.V.

Gestern (13. Februar 2026) feierte die KKG Blomekörfge im ausverkauften Ostermannsaal des Satorys ihre Große Kostümsitzung.Pünktlich um 19: Uhr zog der bunt geschmückte Elferrat der Gesellschaft in den Saal ein und wurde voller Vorfreude von den Gästen empfangen. Die Sitzung eröffnete die 1. Damengarde Coeln gemeinsam mit ihrem Tanzpaar.

Gleich zu Beginn platzierte die Gesellschaft ein ganz persönliches Highlight. Der Vorstand ernannte Marcus Sartory zum Ehrenmitglied der Gesellschaft. Die Familie Sartory war vor 33 Jahren maßgeblich daran beteiligt, daß die KKG Blomekörfge den Einzug ins Hause Sartory erhalten hatte. Vom ersten Moment an bestand ein freundschaftliches und vertrautes Verhältnis zwischen der Familie Sartory und der Gesellschaft, was durch die Würdigung als Ehrenmitglied ganz besonders zum Ausdruck gebracht werden sollte.

Sitzungsleiterin Carina Eich-Autermann führte wie gewohnt mit viel Charm durch das abwechslungsreiche Programm und begrüßte als erste Band „Eldorado“, die den Jecken im Saal ordentlich einheizten. Ein großes Lob der Jungs ging an die außergewöhnliche Stimmung im Saal und damit an unsere Gäste.

Die Begeisterung blieb auf hohem Niveau, als im Anschluß die Tanzgruppe „Agrippina Colonia“ mit atemberaubender Akrobatik zu stimmungsvoller Musikauswahl ihr Können zum Besten gaben.

Martin Schopps – einer der gefragtesten Redner im Kölner Karneval und diese Session Träger des närrischen Oskars – beanspruchte mit kölschem Humor die Lachmuskeln im gesamten Saal. Er feiert diese Session sein 25jährirges Bühnenjubiläum.

Im Anschluß begrüßten die Mitglieder und Gäste das Kölner Dreigestirn. Die KKG Blomekörfge unterstützt auch in diesem Jahr das großartige Engagement der drei für den gemeinnützigen Verein „Caya e.V. Köln“ mit einer Spende. Der Vorstand hatte sich zusätzlich eine besondere Überraschung für das Spendenprojekt des Kölner Dreigestirns einfallen lassen, sich im Vorfeld mit Vertretern der Caya e.V. in Verbindung gesetzt und wird im Frühjahr den Vorplatz vor den in Mülheim befindlichen Behandlungsstätten bepflanzen und hofft so den Patienten zusätzlich eine kleine Freude bereiten zu können und das Engagement somit des Vereins zusätzlich ein bißchen sichtbarer machen zu können. Symbolisch wurden den dreien Pflanzen übergeben, die, bei guter Pflege, die ersten Pflanzen auf dem verschönerten Vorplatz sein könnten.

Nach der Pause eröffneten „“De Plaggeköpp“ die zweite Halbzeit. „Der Sitzungspräsident“ Volker Weiniger begeisterte das Publikum mit seinem atemberaubenden Moonwalk und seiner herausragenden Wortgewandtheit. Als weiteres Highlight begrüßten die feierfreudigen Karnevalisten das Tanzcorps „Kölsche Harlequins“ und ließen sich erneut durch akrobatische Hochleistung verzaubern. In den Endspurt der Sitzung ging es mit der Band „Scharmöör“, die auf der Blomekörfge-Bühne keine Unbekannten sind und die Mitglieder und Gäste zum Feiern, Schunkeln und Mitsingen animierten. Das gelungene Finale des Abends bestritten die „Domstürmer“, die in dieser Session ihr 20jähriges Bühnenjubiläum feiern.

Die Gesellschaft bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern, Freunden und Gästen, die diesen Abend mal wieder zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht haben.

Quelle und Foto/s: KKG Blomekörfge 1867 e.V.




Stadt Köln: Einsatzbilanz zu Weiberfastnacht 2026

Koordinierungsstab tagte im Stadthaus in Deutz

Auch strömender Regen hat die Jecken nicht davon abgehalten, die Eröffnung des Straßenkarnevals ausgiebig zu feiern. Viele flüchteten schon früh in die Kneipen, so daß die Hotspots im Zülpicher Viertel und in der Altstadt weniger voll waren als bei gutem Wetter. Wie sich bereits am 11. im 11. abgezeichnet hatte, wurde auch gestern im Bereich des Chlodwigplatzes ausgiebig gefeiert. Die Stadt hatte dort deutlich mehr Toiletten und Müllbehälter aufgestellt, die gut angenommen wurden. Auch waren mehr Sicherheitskräfte vor Ort. Nachdem Personen durchs Gleisbett gelaufen waren, wurden dies durch Absperrbaken verhindert. Der KVB-Betrieb konnte den gesamten Tag über aufrecht erhalten bleiben.

Das Ordnungsamt der Stadt Köln war bereits weit vor Sonnenaufgang im Dienst. Über den Tag und die Nacht verteilt waren rund 400 Mitarbeiter auf Kölner Straßen und Plätzen sowie im Koordinierungsstab im Einsatz. 950 Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens überwachten die Eingänge ins Zülpicher Viertel und die Zugänge zur Ausweichfläche auf der Uniwiese sowie die Einhaltung des Glasverbots an den Kontrollstellen der Verbotszonen in der Altstadt, im Zülpicher Viertel und im Inneren Grüngürtel.

Im Koordinierungsstab arbeiteten seit 8:00 Uhr bis in den späten Abend unter Leitung des Ordnungsamtes Vertreter aller beteiligten städtischen Dienststellen, der Landes- und der Bundespolizei, der Hilfsorganisationen, der Kölner Verkehrs-Betriebe, der Deutschen Bahn, des beauftragten Sicherheitsunternehmens sowie ein Vertreter der Altstädter, die das Programm auf dem Alter Markt organisieren. Dieses Gremium bewertet die aktuelle Lage ständig neu, trifft erforderliche Entscheidungen und sorgt für eine rasche Umsetzung.

Es folgt die Gesamtbilanz für Weiberfastnacht, 12. Februar 2026.

Einsätze des Ordnungsamtes
Das Ordnungsamt kontrollierte die Eingänge ins Zülpicher Viertel, die Einhaltung des Glasverbots und legte einen besonderen Fokus auf die Situation in Gaststätten und Jugendschutzkontrollen. Darüber hinaus überprüften die Mitarbeiter des Ordnungsamtes die Dokumente des gesamten Sicherheitspersonals. Dies waren 1.050 Personen – 75 wurden aus verschiedenen Gründen abgelehnt, zum Beispiel, weil Dokumente nicht vorhanden oder unvollständig waren.

Im Rahmen der Aktion „Mehr Spaß ohne Glas“ wurde an zahlreichen Kontrollstellen in der Altstadt, im Zülpicher Viertel und im Inneren Grüngürtel dafür gesorgt, daß von den Jecken mitgebrachtes Glas in die bereitgestellten Container entsorgt wurde und gar nicht erst in die Feierbereiche gelangte. Dies funktionierte auch an den Kontrollstellen im Inneren Grüngürtel ohne Probleme und trägt dazu bei, daß Menschen, Tiere und Natur besser geschützt werden. Im Zülpicher Viertel sprach der Ordnungsdienst 103 Personen wegen des Glasverbots an, in der Altstadt war dies in keinem einzigen Fall nötig.

In der Altstadt wurde in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gastwirten und dem Veranstalter (KG Altstädter) erneut das bereits praktizierte Pfandsystem für Mehrwegbecher eingesetzt. Für die Südstadt wurde um den Severinskirchplatz und Chlodwigplatz wieder eine freiwillige Glasabgabezone eingerichtet und gut angenommen.

In der Altstadt wurden bei 34 Jugendlichen alkoholische Getränke sichergestellt. Im Zülpicher Viertel wurden 751 Jugendliche mit Alkohol erwischt. Alle gaben die Waren an Ort und Stelle ab. Von Tabak und E-Zigaretten mussten sich im Zülpicher Viertel 579 Jugendliche trennen, in der Altstadt 27.

Ab dem frühen Morgen waren Mitarbeiter des Ordnungsamtes im Rahmen des Sondereinsatzes Karneval unterwegs. Leider hatten einige Autobesitzer die Sonderbeschilderung ignoriert und ihre Autos nicht pünktlich weggesetzt. Im Kwartier Latäng mußten zehn Fahrzeuge abgeschleppt werden. 33 Verwarnungen wurden erteilt. In den übrigen Bereichen der Innenstadt wurden 46 Fahrzeuge abgeschleppt und 62 Knöllchen ausgestellt. An den Vortagen wurden die für Weiberfastnacht benötigten Bereiche durch das Ordnungsamt kontrolliert und insgesamt 57 Fahrzeuge abgeschleppt und 177 Knöllchen ausgestellt. Wie immer hatten sich die Mitarbeiter des Ordnungsamtes vor dem Abschleppen bemüht, die Halter ausfindig zu machen und zu informieren. Das gelang nicht immer. Unabhängig vom Sondereinsatz Karneval wurden 21 Fahrzeuge sichergestellt und 1.559 Pkw verwarnt.

Obwohl in den Hotspots von der Stadt Köln rund 1.000 mobile Toiletten (670 davon allein im Kwartier Latäng) aufgestellt worden waren, wurden 33 Wildpinkler erwischt. Sie alle erwartet ein Bußgeld in Höhe von bis zu € 200,00.

Testkäufe zum Jugendschutz
Bereits im Vorfeld des Straßenkarnevals hatte das Ordnungsamt mit jugendlichen Testkäufern Kioske kontrolliert, um darauf aufmerksam zu machen, daß bei Jugendlichen vor der Abgabe von Alkohol und Tabak das Alter kontrolliert werden muß. Insgesamt wurden unmittelbar im Vorfeld 95 Kioske kontrolliert, in 67 Fällen wurden Verstöße festgestellt. An Weiberfastnacht wurden bis zum Abend 15 Betriebe überprüft und 39 Verstöße festgestellt. In allen Fällen wurde unerlaubt Alkohol und / oder Tabak und Vapes an Jugendliche verkauft. Dies macht an Weiberfastnacht eine Quote von 100 Prozent. Die Kioskbetreiber erwarten nun empfindliche Strafen. Die Kontrollen werden auch an den nächsten Karnevalstagen fortgeführt. In drei Betrieben wurden zum wiederholten Mal Verstöße festgestellt – ihnen wurde die Schließung angedroht, falls noch einmal gegen den Jugendschutz verstoßen wird.

Streetwork
Zum Auftakt des diesjährigen Straßenkarnevals waren die Streetworker des Jugendamtes von 10:00 bis 20:00 Uhr im Einsatz – als niederschwelliges Angebot für Jugendliche, die Rat und Hilfe suchen. Sowohl in der Altstadt als auch im Zülpicher Viertel ging es zunächst gemäßigt zu. Vor allem im gesamten Zülpicher Viertel war deutlich weniger Andrang. Dennoch gab es genug feiernde Jugendliche und junge Erwachsene, die das Angebot von Streetwork dankend in Anspruch nahmen. Die Auslastung des Zülpicher Viertels hat sich im Tagesverlauf erhöht, so daß vier Streetworker aus der Altstadt ins Zülpicher Viertel abgezogen wurden. Die Streetworker sprachen die Zielgruppe der 14 bis 27jährigen an und verteilten kostenlos Wasser, Taschentücher und kleine Snacks an Feiernde, um „Abstürze“ zu vermeiden.

Die Feiernden zeigten sich äußerst dankbar. In der Altstadt hatten die Streetworker Kontakt zu 844 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, im Kwartier Latäng mit 3.142 deutlich mehr. Sie waren somit Ansprechpartnern für Kinder / Jugendliche / junge Erwachsene, die offensichtlich zu viel Alkohol oder sonstige Substanzen konsumiert hatten. Stark alkoholisierte oder verletzte Jugendliche wurden zu den jeweiligen Unfallhilfestellen der Rettungsdienste begleitet oder Sanitätern direkt an den Standort gerufen. Bei Bedarf wurden in einigen Fällen Folgetermine für eine weitere Beratung mit den Jugendlichen vereinbart. Weitere Hilfebedarfe, die vom Team Streetwork bearbeitet wurden, waren beispielsweise karnevalsbedingte Partnerschaftsprobleme oder Orientierungshilfe für ortsfremde Jugendliche.

Nachgehender Jugendschutz
Insgesamt hat das Jugendamt 25 Minderjährige im Alter zwischen 14 und 17 Jahren in Obhut genommen. Sie wurden – je nach Zustand – im Notfallversorgungszentrum (NVZ) oder in der Grundschule Lochnerstraße betreut. Alle betroffenen Jugendlichen konnten im Laufe des Einsatzes wohlbehalten an ihre Eltern oder Personensorgeberechtigten übergeben werden.

Das Ziel der eingerichteten Anlaufstellen war es, den Jugendlichen in einer körperlichen oder psychischen Ausnahmesituation einen geschützten Raum zu bieten und die notwendige Erstversorgung zu gewährleisten. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Jugendamt, der Feuerwehr Köln, den Ordnungs- und den Rettungskräften vor Ort ermöglichte eine reibungslose Abwicklung und eine schnelle Einbindung der Erziehungsberechtigten.

Das Jugendamt appelliert weiterhin an Eltern und Jugendliche, auch an den kommenden Karnevalstagen verantwortungsbewusst mit Alkohol umzugehen und aufeinander achtzugeben.

Gaststätten-Kontrollen
Ein besonderes Augenmerk der Mitarbeiter des Ordnungsamtes lag auf der Einhaltung des Brandschutzes und der Rettungswege in den Kneipen. Bis zum Abend kontrollierten die Ordnungshüter 19 Betriebe im Zülpicher Viertel und in der Altstadt. In einem Fall bestand die Deko aus brennbarem Material. Sie wurde sofort entfernt. In anderen Fällen waren Rettungswege zu schmal oder zugestellt, in einem Fall blockierte eine Theke vor der Tür den Ausgang. Sie wurde zur Seite geräumt. Einem Betrieb wurde der Betrieb untersagt, weil keine Konzession vorlag. Im Zülpicher Viertel wurden elf Betriebe angesprochen, weil die Musik zu laut war, außerdem 30 Personen wegen der Benutzung unerlaubter Musikboxen. 217 Dosen Snus, 143 Vapes, 35 Packungen Zigaretten und 30 Dosen Salitos wurden sichergestellt.

Hilflose Personen
Das Ordnungsamt kümmerte sich um 79 hilflose Personen, die meisten hatten zu viel Alkohol konsumiert. Ein Hund der Rasse „Shorkie“ wurde sichergestellt, weil ihm die Besitzerin Wodka zu trinken gab.

Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst
Mit insgesamt 860 haupt- und ehrenamtlichen Kräften (Freiwillige Feuerwehr und Hilfsdienste wie Malteser, Johanniter, DRK und andere) waren Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Köln stadtweit im Einsatz. An den Unfallhilfestellen (Altstadt, Rheinufer, Kwartier Latäng) wurden insgesamt 197 Personen wegen übermäßigen Alkoholkonsums, bei acht Personen infolge von Schlägereien, betreut, davon 34 Minderjährige. 57 Personen wurden in Krankenhäuser gebracht. Im Notfallversorgungszentrum im Perlengraben, das mit auch mit einem intensivmedizinischen Platz ausgestattet ist, wurden insgesamt 71 Personen medizinisch versorgt, darunter 18 Minderjährige wegen überhöhten Alkoholkonsums.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Stadt Köln: Vorläufige Einsatzbilanz zu Weiberfastnacht

Koordinierungsstab tagt im Stadthaus in Deutz

Trotz strömenden Regens haben die Jecken am 12. Februar 2026 um 11:11 Uhr das Zepter übernommen und den Straßenkarneval eröffnet. Wem es zu kalt und zu naß wurde, den zog es schnell in die Kneipen. Davor bildeten sich lange Schlangen.

Das Ordnungsamt der Stadt Köln war bereits weit vor Sonnenaufgang im Dienst. Über den Tag und die Nacht verteilt sind rund 400 Mitarbeiter auf Kölner Straßen und Plätzen sowie im Koordinierungsstab im Einsatz. 950 Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens überwachten die Eingänge ins Zülpicher Viertel und die Zugänge zur Ausweichfläche auf der Uniwiese sowie die Einhaltung des Glasverbots an den Kontrollstellen der Verbotszonen in der Altstadt, im Zülpicher Viertel und im Inneren Grüngürtel.

Im Koordinierungsstab arbeiten seit 8:00 Uhr und noch bis in den späten Abend unter Leitung des Ordnungsamtes Vertreter aller beteiligten städtischen Dienststellen, der Landes- und der Bundespolizei, der Hilfsorganisationen, der Kölner Verkehrs-Betriebe, der Deutschen Bahn, des beauftragten Sicherheitsunternehmens sowie ein Vertreter der Altstädter, die das Programm auf dem Alter Markt organisieren. Dieses Gremium bewertet die aktuelle Lage ständig neu, trifft erforderliche Entscheidungen und sorgt für eine rasche Umsetzung.

Hier eine erste Bilanz (Stand: 15:00 Uhr).

Einsätze des Ordnungsamtes
Das Ordnungsamt kontrollierte die Eingänge ins Zülpicher Viertel, die Einhaltung des Glasverbots und legte einen besonderen Fokus auf die Situation in Gaststätten und Jugendschutzkontrollen.

Im Rahmen der Aktion „Mehr Spaß ohne Glas“ wurde an zahlreichen Kontrollstellen in der Altstadt, im Zülpicher Viertel und im Inneren Grüngürtel dafür gesorgt, daß von den Jecken mitgebrachtes Glas in die bereitgestellten Container entsorgt wurde und gar nicht erst in die Feierbereiche gelangte. Dies funktionierte auch an den neuen Kontrollstellen im Inneren Grüngürtel ohne Probleme und trägt dazu bei, dass Menschen, Tiere und Natur besser geschützt werden. Im Zülpicher Viertel sprach der Ordnungsdienst 89 Personen wegen des Glasverbots an.

In der Altstadt wurde in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gastwirten und dem Veranstalter (KG Altstädter) erneut das bereits praktizierte Pfandsystem für Mehrwegbecher eingesetzt. Für die Südstadt wurde um den Severinskirchplatz und Chlodwigplatz wieder eine freiwillige Glasabgabezone eingerichtet.

In der Altstadt wurden bei 28 Jugendlichen alkoholische Getränke und / oder Tabak sichergestellt. Im Zülpicher Viertel wurden 410 Jugendliche mit Alkohol und / oder Tabak erwischt. Alle gaben die Waren an Ort und Stelle ab.

Ab dem frühen Morgen waren Mitarbeiter des Ordnungsamtes unterwegs. Leider hatten einige Autobesitzer die Sonderbeschilderung ignoriert und ihre Autos nicht pünktlich weggesetzt. Im Kwartier Latäng mussten zehn Fahrzeuge abgeschleppt werden. 33 Verwarnungen wurden erteilt. In den übrigen Bereichen der Innenstadt wurden 46 Fahrzeuge abgeschleppt und 62 Knöllchen ausgestellt. An den Vortagen wurden die für Weiberfastnacht benötigten Bereiche durch das Ordnungsamt kontrolliert und insgesamt 57 Fahrzeuge abgeschleppt und 177 Knöllchen ausgestellt.

Und obwohl in den Hotspots von der Stadt Köln rund 1.000 mobile Toiletten (670 davon allein im Kwartier Latäng) aufgestellt worden waren, wurden acht Wildpinkler erwischt. Sie alle erwartet ein Bußgeld in Höhe von bis zu € 200,00.

Testkäufe zum Jugendschutz
Bereits im Vorfeld des Straßenkarnevals hatte das Ordnungsamt mit jugendlichen Testkäufern Kioske kontrolliert, um darauf aufmerksam zu machen, daß bei Jugendlichen vor der Abgabe von Alkohol und Tabak das Alter kontrolliert werden muß. Insgesamt wurden im Vorfeld 95 Kioske kontrolliert, in 67 Fällen wurden Verstöße festgestellt. An Weiberfastnacht wurden in der Altstadt bis zum Mittag noch einmal zwölf Betriebe überprüft. In allen Fällen wurde unerlaubt Alkohol und / oder Tabak an Jugendliche verkauft. Dies macht an Weiberfastnacht eine Quote von 100 Prozent. Die Kioskbetreiber erwarten nun empfindliche Strafen. Die Kontrollen werden auch an den nächsten Karnevalstagen fortgeführt. In drei Betrieben wurden zum wiederholten Mal Verstöße festgestellt – ihnen wurde die Schließung angedroht, falls noch einmal gegen den Jugendschutz verstoßen wird.

Streetwork
Auch das Jugendamt war unterwegs – als niederschwelliges Angebot für Jugendliche, die Rat und Hilfe suchen. Im Bereich der Altstadt hatten die Streetworker 198 Kontakte mit Jugendlichen, im Kwartier Latäng insgesamt 804. Die Streetworker haben die Zielgruppe der 14 bis 27jährigen angesprochen und mit dem Angebot von kostenfreiem Wasser, Schokoriegeln und Taschentüchern Kontakt hergestellt. Die Feiernden zeigten sich äußerst dankbar. Die Streetworker waren somit Ansprechpartner für Kinder / Jugendliche / junge Erwachsene, die offensichtlich zu viel Alkohol oder sonstige Substanzen konsumiert hatten. Stark alkoholisierte oder verletzte Jugendliche wurden zu den jeweiligen Unfallhilfestellen der Rettungsdienste begleitet oder Sanitätern direkt an den Standort gerufen. Bei Bedarf wurden in einigen Fällen Folgetermine für eine weitere Beratung mit den Jugendlichen vereinbart. Weitere Hilfebedarfe, die vom Team Streetwork bearbeitet wurden, waren beispielsweise karnevalsbedingte Partnerschaftsprobleme oder Orientierungshilfe für ortsfremde Jugendliche und junge Erwachsene.

Nachgehender Jugendschutz
Das Jugendamt hat insgesamt acht minderjährige Jugendliche wegen übermäßigen Alkoholkonsum in Obhut genommen. Vier von ihnen wurden im Notfallversorgungszentrum betreut. Bislang konnten fünf Jugendliche wieder ihren Personensorgeberechtigten übergeben werden. Die anderen Jugendlichen werden derzeit noch betreut und versorgt.

Gaststätten-Kontrollen
Ein besonderes Augenmerk der Mitarbeiter des Ordnungsamtes lag auf der Einhaltung des Brandschutzes und der Rettungswege in den Kneipen. Bis zum Mittag kontrollierten die Ordnungshüter 19 Betriebe im Zülpicher Viertel und in der Altstadt. In einem Fall bestand die Deko aus brennbarem Material. Sie wurde sofort entfernt. In anderen Fällen waren Rettungswege zu schmal oder zugestellt, in einem Fall blockierte eine Theke vor der Tür den Ausgang. Sie wurde zur Seite geräumt.

Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst
An den Unfallhilfestellen wurden 39 Personen wegen übermäßigen Alkoholkonsums betreut, davon sieben Minderjährige. Zehn Personen wurden in Krankenhäuser gebracht. Im Notfallversorgungszentrum im Perlengraben, das mit auch mit einem intensivmedizinischen Platz ausgestattet ist, wurden bis 15:00 Uhr insgesamt zehn Personen medizinisch versorgt.

Im gesamten Stadtgebiet war die Einsatzlage für Feuerwehr und Rettungsdienst vergleichsweise ruhig: Neun Brände, 14 technische Hilfeleistungen und 198 Einsätze des Rettungsdienstes waren bis 15 Uhr zu verzeichnen.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Neue Vorsitzende des Juniorenförderkreises

Der Juniorenförderkreis hat zwei neue Vorsitzende: Nina Remagen und ihr Vater Frank Remagen haben das Amt am 11. Januar 2026 von Carsten Laschet übernommen.

Nina Remagen ist seit ihrer Kindheit eng mit dem Karneval verbunden. Dank ihres Vaters war sie schon früh bei der EhrenGarde der Stadt Köln dabei und gehörte auch zu deren Kindertanzgruppe. 1999 war sie die Jungfrau im Kölner Kinderdreigestirn, anschließend ging sie zur Kindertanzgruppe der „De Höppemötzjer“. Seit über zehn Jahren ist sie nun Mitglied der Damengesellschaft Colombina Colonia, um auch nach ihrer Zeit als Tänzerin im Karneval aktiv zu bleiben. Gemeinsam mit ihrer Schwester leitet sie als geschäftsführende Inhaberin den Familienbetrieb Hardy Remagen GmbH & Co. KG – und das bereits in der zehnten Generation.

Frank Remagen ist durch und durch ne kölsche Jung. Er war viele Jahre Kommandant der EhrenGarde, später auch Sitzungsleiter und wurde schließlich im Jahr 2005 zum Präsidenten des Traditionskorps gewählt. Dieses Amt übte er bis 2008 aus, seitdem ist er Ehrenpräsident der EhrenGarde. „Ich freue mich sehr, dem Kölner Karneval etwas Gutes zu tun und gerade die Kinder- und Jugendarbeit zu unterstützen”, so Frank Remagen.

Die Auswahl erfolgte gezielt: „Wir haben uns bewußt für die beiden entschieden, da uns die Kombination aus einer jungen Mutter, die den Karneval schon immer gelebt hat und einem erfahrenen Karnevalisten sehr passend erschien”, erklärt Christine Flock, Vizepräsidentin des FK und zuständig für den Kinder- und Jugendkarneval. „Diese Erfahrung und daß Tochter und Vater als Team passen, ist perfekt für den Juniorenförderkreis.”

Der Juniorenförderkreis ist eine Gruppe von Spendern, die speziell die Jugendarbeit im Festkomitee Kölner Karneval finanziell unterstützt. Jedes Jahr werden rund € 100.000,00 an finanziellen Mitteln eingeworben. Zu den Projekten, die gefördert werden, zählen die Kinder- und Jugendarbeit der dem Festkomitee angeschlossenen Karnevalsgesellschaften und karnevalistisch aktiver Kindergärten und Schulen sowie die Veranstaltungen „Pänz danze för Kölle”. Auch die die Proklamation des Kölner Kinderdreigestirns, die Pänzbox und die Präventionsarbeit im Festkomitee werden vom Juniorenförderkreis unterstützt.

Quelle und Foto:Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Jeck op jück mit der KVB

An den anstehenden tollen Tagen bietet die KVB den Jecken einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu ÖPNV-Tickets – ohne daß sie sich vorher eine App herunterladen, registrieren oder am Ticketautomaten anstehen müssen.

So geht’s:

  1. Den QR-Code scannen oder den Link www.kvb.koeln/karneval eingeben.
  2. Im KVB-Ticketshop eines dieser drei Tickets auswählen:
    – 24StundenTicket 1 Person, Preisstufe 1b (Köln), Preis: € 8,92
    – 24StundenTicket 5 Personen, Preisstufe 1b (Köln), Preis: € 18,04
    – KarnevalsTicket, 1 Person, gültig ab 12. Februar 2026 (0:00 Uhr) bis 18. Februar 2026 (3:00 Uhr), Preis € 32,40
  3. Bequem per PayPal, Google Pay oder Apple Pay bezahlen.
  4. Ticket in der Wallet speichern oder aus der Mail öffnen.

Die QR-codes sind während der jecken Tage in den Bahnen der KVB zu finden.

 Quelle: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; Grafik: KVB | Kölner Verkehrs-Betriebe AG




Klimaschutz im Miniformat – Kinderbuch zeigt, wie Karneval nachhaltig gefeiert werden kann

Nachhaltigkeit beginnt im Alltag – auch schon bei den jüngsten Jecken. Unter diesem Motto verteilt die AG Nachhaltige Veedelszüge (AGNV) vor den diesjährigen Schull- un Veedelszöch ein liebevoll gestaltetes Minibuch „Pänz feiern jeck – ganz ohne Dreck“ zum Thema umweltfreundlicher Karneval. Entstanden ist das Projekt in Kooperation mit der AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB).Viele Gruppen aus unterschiedlichen Veedeln haben Ideen für die Nachhaltigkeit ihre Veedelszüge beigesteuert und gezeigt, wie groß das Interesse an einem umweltfreundlicheren Karneval in Köln ist.

Das Büchlein Pänz feiern Jeck, ganz ohne Dreck“, mit liebevoll gestalteten Zeichnungen, vermittelt auf spielerische Weise, wie Karneval gefeiert werden kann, ohne Umwelt und Ressourcen unnötig zu belasten – und das ganz ohne Verzicht auf Spaß, Farben und Tradition. Im Mittelpunkt steht Konfetti, der kleine grüner Drache, der gemeinsam mit Müllwerker Mischa entdeckt, warum nachhaltige Kostüme sinnvoll sind, wie sich Müll beim Wurfmaterial vermeiden lässt und welche umweltfreundlichen Alternativen es zu importierten „Strüßjer“ gibt.

Die Minibücher werden vor den Schull- un Veedelszöch direkt an die Pänz entlang des Zugwegs verteilt. Darüber hinaus kommen sie auch in mehreren Veedeln zum Einsatz: Deutz, Esch, Kalk, Mauenheim, Neubrück, Niehl, Nippes und Zollstock.

Die AG Nachhaltige Veedelszüge (AGNV) hat sich vor rund anderthalb Jahren gegründet. Beteiligt sind Cradle to Cradle NGO Köln, Scientists for Future Köln/Bonn, Zero Waste Köln e.V. sowie der BKB Verlag, Köln. Ziel der AG ist es, das Brauchtum in den Kölner Veedeln im Einklang mit ökologischen Prinzipien weiterzuentwickeln und so einen positiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.

Die AGNV
– tauscht sich mit Zugleitungen von Veedelszügen und Karnevalsvereinen aus,
– unterstützt den Wissensaustausch,
– vernetzt sich mit Initiativen und Organisationen aus anderen Städten,
– baut eine stetig wachsende Datenbank mit Ideen und Erfahrungsberichten auf,
– stellt einen praxisnahen Handlungsleitfaden für die nachhaltige Zugvorbereitung bereit,
informiert über Second-Hand-Kostüme, Flohmärkte und Tauschbörsen.

Pänz feiern Jeck, ganz ohne Dreck
Hrsg. Brigitte Hintzen-Bohlen
Zeichnungen Annika Merten
24 Seiten + 4 Seiten Umschlag (kartoniert)
Format: 11,5 cm x 10,5 cm
Preis 1,25 €
erhältlich im bkb-shop.com oder direkt bei BKB Verlag

Informationen zur AG: htttp://zerowastekoeln.de/projekte/agnv/

Quelle und Grafik: BKB Verlag GmbH, Köln




Der Zugweg des Rosenmontagszuges

Die Spitze des Rosenmontagszuges setzt sich um 10:00 Uhr in Bewegung und zieht durch folgende Straßen:

Severinstraße – Löwengasse – Weberstraße – Follerstraße – Mathiasstraße – Mühlenbach – Hohe Pforte –Hohe Straße – Schildergasse – Neumarkt – Apostelnstraße – Apostelnkloster – Mittelstraße – Rudolfplatz – Hohenzollernring – Friesenplatz – Magnusstraße – Zeughausstraße – Burgmauer – Neven DuMont Straße – Breite Straße – Tunisstraße – Glockengasse – Brückenstraße – Obenmarspforten – Quatermarkt – Gürzenichstraße – Heumarkt – Unter Käster – Alter Markt – Bechergasse – Am Hof – Wallrafplatz – Unter Fettenhennen – Kardinal-Höffner-Platz – Trankgasse – Bahnhofsvorplatz – Domprobst-Ketzer-Straße – Marzellenstraße Kreisverkehr Südseite – An den Dominikanern – Unter Sachsenhausen – Kattenbug – Zeughausstraße – Gregorius-Maurus-Straße.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Stadt Köln: Öffnungszeiten städtischer Einrichtungen an Karneval

Angebote mit Publikumsverkehr sind nur eingeschränkt verfügbar

An den Karnevalstagen weichen die Öffnungszeiten der städtischen Dienststellen und Einrichtungen ab.

Für alle städtischen Dienststellen mit Publikumsverkehr gilt:
Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: Der Publikumsverkehr endet um 11:00 Uhr
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: normale Öffnungszeiten
• Rosenmontag, 16. Februar 2026: geschlossen
• ab Veilchendienstag, 17. Februar 2026: normale Öffnungszeiten

Die Kundenzentren der Stadtbezirke sind zu folgenden Zeiten geöffnet:
Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: mit Termin von 7:30 bis 11: Uhr
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: mit Termin von 7:30 bis 12:00 Uhr
• Rosenmontag, 16. Februar 20 26: geschlossen
• Veilchendienstag, 17. Februar 2026: mit Termin von 7:30 bis 12:00 Uhr
• Die Abholung von Dokumenten sowie Anliegen für den Schnellschalter sind zu den Öffnungszeiten ohne Termin möglich.

Standesamt:
Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: 8:00 bis 11:00 Uhr
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: 8:00 bis 12:00 Uhr
• Rosenmontag, 16. Februar 2026: geschlossen
• Veilchendienstag, 17. Februar 2026: 8:00 bis 12:00 Uhr
• Bereits vergebene Trautermine finden statt.

KFZ-Zulassungsstelle:
Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: 7:00 bis 11:00 Uhr
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: 7:00 bis 13:00 Uhr
• Rosenmontag, 16. Februar 2026: geschlossen
• Veilchendienstag, 17. Februar 2026: 7:00 bis 12:00 Uhr

Fundbüro:
Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: 8:00 bis 11:00 Uhr
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: 8:00 bis 12:00 Uhr
• Rosenmontag, 16. Februar 2026: geschlossen
• Veilchendienstag 17. Februar 2026: 8:0 bis 12:00 Uhr

Bürgertelefon:
Das Bürgertelefon (115 oder +49 (0) 2 21 / 2 21-0) ist an Weiberfastnacht, 12. Februar 2026, von 7:00 bis 11:00 Uhr sowie Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026, und Veilchendienstag, 17. Februar 2026, jeweils von 7:00 bis 18:00 Uhr telefonisch erreichbar. Rosenmontag ist das Bürgertelefon nicht erreichbar.

Familienbüro:
Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: geschlossen
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: mit Termin von 8:00 bis 12:00 Uhr
• Rosenmontag, 16. Februar 2026: geschlossen
• Veilchendienstag, 17. Februar 2026: mit Termin von 8:00 bis 12:ß Uhr
• Familienbüro – Stadt Köln

VHS:
Von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag findet kein Unterricht und keine Beratung in der Kölner VHS vor Ort statt (Ausnahme: Berufssprachkurse (BSK) und Integrationskurse in Nippes).
• Das Kundenzentrum im VHS-Studienhaus am Neumarkt bleibt in dieser Zeit ebenfalls geschlossen. Ab Aschermittwoch gelten wieder die regulären Öffnungszeiten der Kölner VHS.
• Kölner VHS

Bibliotheken:
Alle Einrichtungen der Stadtbibliothek Köln bleiben an Weiberfastnacht, Rosenmontag und Veilchendienstag geschlossen. Der Sprachraum am Josef-Haubrich-Hof bleibt zusätzlich auch am Karnevalssonntag geschlossen.
• Neuigkeiten der Stadtbibliothek – Stadt Köln

Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv
Ausstellung und Lesesaal vom 12. – 16. Februar 2026 geschlossen
• Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: mit Termin von 9:00 bis 16:30 Uhr
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: mit Termin von 9:00 bis 16:30 Uhr
• Rosenmontag, 16. Februar 2026: geschlossen
• Ab Veilchendienstag, 17. Februar 2026, gelten die regulären Öffnungszeiten
• Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv – Stadt Köln

Puppenspiele:
Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: mit Termin von 7:30 bis 11:00 Uhr
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: mit Termin von 7:30 bis 12:00 Uhr
• Rosenmontag, 16. Februar 2026: geschlossen
• Veilchendienstag, 17. Februar 2026: mit Termin von 8:00 bis 12:00 Uhr
• Aufführungen finden an Weiberfastnacht, Karnevalsfreitag und Karnevalssamstag statt.
• Puppenspiele – Stadt Köln

Museen:
Besucher, die in der Karnevalszeit einen Besuch der städtischen Museen in Köln planen, können sich tagesaktuell auf dem Portal www.museen.koeln über die Öffnungszeiten, das Ausstellungsprogramm und die Veranstaltungen in den jeweiligen Häusern informieren.
• Das Kölnische Stadtmuseum bleibt von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag geschlossen.
• Das MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln, das NS-Dokumentationszentrum und das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud sowie das MOK – Museum für Ostasiatische Kunst- haben an Weiberfastnacht, Karnevalssonntag und Rosenmontag geschlossen.
• Das Museum Ludwig, das Museum Schnütgen und das Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt sind an Weiberfastnacht und am Rosenmontag geschlossen.
• Das Römisch-Germanische Museum im Belgischen Haus hat an Weiberfastnacht und von Karnevalssonntag bis einschließlich Veilchendienstag geschlossen.

Museumsnahe Einrichtungen und Institute:
Die artothek bleibt an Weiberfastnacht geschlossen.
• Kunst- und Museumsbibliothek: Der Lesesaal bleibt von Weiberfastnacht bis einschließlich Veilchendienstag geschlossen.
• Der Kartenservice der Bühnen Köln ist wie folgt geöffnet, das gilt für die Kasse in den Opern Passagen sowie für die Hotline:
• Weiberfastnacht, 12. Februar 2026: geschlossen
• Karnevalsfreitag, 13. Februar 2026: 10:00 bis 18:00 Uhr
• Karnevalssamstag, 14. Februar 2026: geschlossen
• Rosenmontag, 16. Februar 2026: geschlossen
• Veilchendienstag, 17. Februar 2026: 10:00 bis 18:00 Uhr

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




KNZ ehrt Christoph Kuckelkorn auf Blauer Montagssitzung

Seit ihrer Gründung 1880 hält die KNZ die Blaue Montagssitzung als ein echtes Stück Kölsches Kulturgut aufrecht und der Erfolg bestätigt ihr Engagement: Weit über 1.000 Karnevalisten kommen an diesem Abend bei bester Stimmung im Kristallsaal der Koelnmesse zusammen.

Nach der Eröffnung des Abends durch Sitzungspräsident Andreas Bulich freuten die Gäste sich auf ein buntes Programm, das die traditionellen Karnevalselemente in den Mittelpunkt rückt. Hierbei konnten die Jungs von „Eldorado“ noch ganz besonders Punkten, weil Guido Cantz als einer von drei Rednern kurzfristig erkrankt war und die Band spontan für ihn eingesprungen ist.

Soziales Engagement ist ein wichtiges Anliegen der KNZ. Daher durfte sich das Kölner Dreigestirn bei seinem Auftritt über einen Scheck in Höhe von € 3.333,33 für ihr Spendenprojekt zu Gunsten des Vereins CAYA e.V. freuen, der dem Trifolium von Säckelmeister Dieter Herkenrath überreicht wurde.

Eine besondere Überraschung hatte die KNZ für ihr seit Jahren eng verbundenes Ehrenmitglied Christoph Kuckelkorn vorbereitet: als scheidender Präsident des Festkomitees Kölner Karneval wurde er von Bannerhär Thomas Brauckmann als Anerkennung für seine Verdienste um den Kölner Karneval unter großem Applaus der Gäste im Saal zum Ehrenoberzunftmeister der KNZ ernannt. Zudem erhielt er als Abschiedsgeschenk einen original KNZ-Sessionsorden aus seinem Geburtsjahr als Abschiedsgeschenk.

Sitzungspräsident Andreas Bulich schloß die Sitzung gegen 0:00 Uhr und entließ die sichtlich zufriedenen Gäste ins Foyer des Kristallsaals. Hier wurde noch einige Stunden mit „DJ Henry“ Cöllen weitergefeiert.

Quelle und Foto/s: Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V.




Stadt Köln: Testkäufe des Ordnungsamtes gehen weiter

Auch an den Karnevalstagen wird die Einhaltung des Jugendschutzes kontrolliert

Kioskbetreiber und Gastronomen verstoßen in erschreckend hoher Zahl gegen die Auflagen des Jugendschutzes, wenn sie an minderjährige Testkäufer verbotenerweise Alkohol, Tabakerzeugnisse oder auch Lachgas verkaufen. Seit 2024 haben Jugendliche in bislang rund 720 Betrieben Testkäufe gemacht, allein 95 seit Anfang 2026. Das Ordnungsamt stellte dabei eine Verstoßquote von 71 Prozent fest.

Vergangene Woche waren Mitarbeiter des Ordnungsamtes gemeinsam mit der Polizei, Kollegen des Umweltamtes und des Rechtsamtes erneut in Kalk und Mülheim unterwegs, um dort mit Jugendlichen Kioske und Gaststätten zu überprüfen.

In zwei Betrieben stellten sie den jeweils vierten Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz fest. Dort wurden nicht nur unzulässigerweise Vapes an die Minderjährigen verkauft – in einem Geheimversteck wurden auch zahlreiche illegale Vapes entdeckt. Das alles nicht zum ersten Mal. Ein Zwangsgeld von je € 5.000,00 ist die Folge.

In anderen Betrieben wurden unversteuerte Vapes und Snus entdeckt. Das Umweltamt stellte sie sicher. Der Betreiber eines Kiosks, bei dem besonders viele illegale Vapes gefunden wurden, bekam nach Rücksprache mit einem Ermittlungsrichter Besuch von Ordnungsamt und Polizei, die seine Privatwohnung durchsuchten. In mehreren Betrieben wurden Lebensmittel, darunter Honig, Schokolade und Energydrinks gefunden, die nicht nur Süßes enthielten: Beigemischt waren Potenzmittel. Auch sie wurden sichergestellt.

Der Betreiber eines weiteren Kiosks verkaufte neben Tabak, Alkohol & Co. gefälschte Designerkleidung. Die Polizei beschlagnahmte sie. In einer Gaststätte stellte das Umweltamt so gravierende Hygienemängel fest, daß sie auf der Stelle geschlossen wurde. Weil gegen zwei Betreiber von Kiosken offene Forderungen der Stadt bestanden, schauten Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Polizei in deren Geldbörsen: Bei einem konnte die gesamte Schuld eingetrieben werden, bei dem anderen ein Teil.

Im Keller eines Wohngebäudes in Kalk wurde eine illegale Gaststätte entdeckt, durch Spieltische drängte sich der Polizei ebenso der Verdacht illegalen Glücksspiels auf. Der Betrieb wurde an Ort und Stelle untersagt.

In einem Fall wurde ein Verstoß gegen die Handwerksordnung festgestellt. Für den Betrieb seiner Werkstatt fehlte der Eintrag in die Handwerksrolle.

Auch an Karneval gehen die Testkäufe unvermindert weiter. 

Quelle Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Luna-Sitzungsparty auf der MS RheinMagie – Abend der Jubiläen

2006 fand die erste Luna-Sitzungsparty (damals noch Luna-Ball) auf dem Rhein statt. Auch zum20. Geburtstag ließ es sich die Große Karnevals-Gesellschaft Greesberger e.V. von 1852 nicht nehmen, Ihre Party mit über 800 Gästen auf der MS RheinMagie erneut durchzuführen Durch das Programm mit den Künstlern „Lieselotte Lotterlappen“ (Joachim Jung), die „Filue“, „Rhythmus-Sport-Gruppe“, „Funky Marys“, „StadtRand“, den „Boore“ und „Miljö“ führte Michael Kramp, der dies in diesem Jahr nun schon zum zehnten Mal wie gewohnt gekonnt und charmant machte.

Hierfür wurde Michael Kramp durch den Präsidenten Michael Bier und den Geschäftsführer Michael Despineux geehrt und erhielt auch ein Geschenk.

Besonders freuten sich die Greesberger über den Besuch ihres Mitgliedes und ehemaligen Tänzers Julian Hennecke, der in diesem Jahr als „Jungfrau Tinni“ Mitglied des Niehler Dreigestirnes ist und seine Kollegen sowie seinen gesamten Hofstaat mit auf die Bühne brachte.

Wie in jedem Jahr waren die beiden Tanzgruppen der Greesberger in Höchstform. Zu Beginn der  Party trat die Jugendtanzgruppe auf.

Um 23:00 Uhr kam die Erwachsenen-Tanzgruppe auf die Bühne, die ihre großen Schwung von ihrem Auftritt tags zuvor auf der Fernsehsitzung mitbrachte und mit drei tollen Tänzen begeisterte. Die musikalische Begleitung zwischen den Auftritten erfolgte wie die Jahre zuvor durch „DJ Henry“ Cöllen. Viele Besucherinnen und Besucher freuen sich schon auf die Luna-Sitzungsparty im kommenden Jahr am 30. Januar 2027. Schon jetzt können Tickets online gebucht werden.

Quelle (Text): Große Karnevals-Gesellschaft Greesberger e.V. Köln von 1852; (Foto/s): Christoph Söldner




Dienstagszug 2026 in Ehrenfeld: „Mer dun et för Ihrefeld“

Ehrenfeld steht am Karnevalsdienstag wieder komplett Kopf: Am Dienstag, 17. Februar 2026, zieht der traditionelle Dienstagszug durch Ehrenfeld und bringt Farbe, Musik und ganz viel Veedelsliebe auf die Straßen. Wie gewohnt setzt sich der Zug um 13:45 Uhr am Lenauplatz in Bewegung.

Unter dem Motto „Mer dun et för Ihrefeld“ zeigt der Dienstagszug einmal mehr, was den Ehrenfelder Karneval ausmacht: gelebtes Miteinander, ehrenamtliches Engagement und tiefe Verbundenheit zum Veedel. Der Zug ist nicht nur ein närrisches Spektakel, sondern ein starkes Zeichen dafür, daß Ehrenfeld zusammenhält – getragen von Menschen, die Karneval aus Überzeugung und mit Herzblut gestalten.

Mit rund 5.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, über 20 Schulen und insgesamt fast 70 Gruppen gehört der Ehrenfelder Dienstagszug erneut zu den größten Veedelszüge Kölns. Schulen, Vereine, Initiativen und Fußgruppen sorgen für ein buntes, kreatives und vielfältiges Zugbild – genauso facettenreich wie Ehrenfeld selbst.

Besonderes Highlight wird dieses Jahr eine Gruppe sein, die vom Demenznetzwerk Köln e.V. betreut wird.

Der Festausschuss Ehrenfelder Karneval freut sich auf zehntausende Jecke entlang des Zugweges und lädt alle ein, den Dienstagszug 2026 gemeinsam zu feiern: friedlich, respektvoll und mit ganz viel Liebe für das Veedel – denn mer dun et för Ihrefeld.

Ehrenfeld Alaaf!

Quelle und Grafik: Festausschuss Ehrenfelder Karneval




15 Jahre Engagement und Lebensfreude: De Kölsche Madämcher feierten Jubiläums Madämcher Schoppen im Kölner Tanzbrunnen

Am vergangenen Freitag (6. Februar 2026) feierten De Kölsche Madämcher ihren Jubiläums Madämcher Schoppen im restlos ausverkauften Kölner Theater am Tanzbrunnen und zahlreichen Gästen auf der Bühne. Anlaß für das Jubiläum war das 15jährige Bestehen der Gesellschaft, das gemeinsam mit zahlreichen Gästen, viel Musik und echter kölscher Lebensfreude zelebriert wurde.

 

Bereits das traditionelle Spalier der Damen zur Begrüßung der Gäste brachte die Jecken früh in beste Feierlaune. Mit dem feierlichen Einzug der Kölsche Madämcher durch das bereits bestens gelaunte Publikum begann ein wahrlich triumphaler Abend. Die Präsidentin Gabriele P. Gérard begrüßte die Jecken und stimmte sie auf einen abwechslungsreichen Abend ein. Dabei hob sie noch einmal das diesjährige Sessionsmotto hervor. „ALAAF –  mer dun et för Kölle“ rückt das Ehrenamt in den Fokus und nur durch ganz viel ehrenamtliches Engagement so eine Veranstaltung wie der Madämcher Schoppen möglich. Und weil auch sie sich an einem solchen Abend volleinbringt, litten dieses Mal ihre Stiefel besonders. Doch als Profi hatte sie vorgesorgt und vorsichtshalber ein zweites Paar dabei. Und keiner der Gäste hat’s gemerkt.

Den stimmungsvollen Auftakt gestalteten die Schwestern der 1. Damengarde Coeln, die als Eisbrecher den Tanzbrunnen direkt für sich einnahmen.

Für den musikalischen Start sorgte anschließend „cat ballou“ – selbstverständlich mit einem Hauch „Eau de Cologne“. Hochkarätig ging es im weiteren Verlauf des Abends weiter: „Tacheles“, „Domstürmer“, „Räuber“, „Hopfenkelchen“, „Black Fööss“ und „Miljö“ sorgten mit ihren Auftritten für abwechslungsreiche musikalische Höhepunkte. Auch Mr. Music Sayhan Krämer trug mit seinem Gespür für den richtigen Moment maßgeblich zur ausgelassenen Stimmung im Saal bei.

Neben dem Bühnenprogramm nahmen die Ehrungen einen besonderen Stellenwert ein. Ein emotionaler Höhepunkt war dabei traditionell die Auszeichnung zum „Madämcher des Jahres“. In diesem Jahr durfte sich Melanie Rein über diese besondere Würdigung freuen. Seit fünf Jahren ist sie Mitglied bei De Kölsche Madämcher und gilt als echte Frau für alle Fälle. Mit großem Engagement bringt sie sich im Organisationsteam ein und trägt maßgeblich dazu bei, daß zum Beispiel ein Tanzbrunnen beim Madämcher Schoppen jedes Jahr in vollem Glanz erstrahlt. Der begeisterte Applaus zeigte die hohe Wertschätzung, die ihr innerhalb der Gesellschaft entgegengebracht wird.

Zusätzlich wurde Melanie Rein später gemeinsam mit Andrea Anders, Ivone Baniski, Sandra Ciancolo, Jacqueline Ludwig, Dorothee Müller, Saskia Rotau, Birgit Simons, Laura van de Beeck und Beatrix Wagner für ihre fünfjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Sie tragen nun stolz die Medaille für fünf Jahre Zugehörigkeit. Für zehn Jahre Mitgliedschaft erhielten Helga Klever, Sandra Schmies, Jacqueline Werz und Franziska Zschiegner einen glitzernden KM-Pin für den wunderschönen Madämcher Hut.

Eine ganz besondere Ehrung wurde Else Dunkels zuteil. Sie wurde vom Festkomitee Kölner Karneval mit dem Verdienstorden in Silber ausgezeichnet. Damit wurde ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement gewürdigt, das sie von Beginn an in unterschiedlichen Ämtern innerhalb des Vereins geleistet hat und bis heute mit großem Einsatz fortführt.

Die Prämierung der besten Kostüme des Abends ist zwischenzeitlich ein Ansporn für die Jecken, In diesem Jahr fiel der Jury die Entscheidung besonders schwer, denn die phantasievollen und detailreichen Verkleidungen waren ein wahrer Augenschmaus. Daher wurden gleich drei Kostüme ausgezeichnet, was vom Publikum mit großem Applaus honoriert wurde.

Auch die enge Verbundenheit zu befreundeten Gesellschaften und Bands wurde an diesem Abend sichtbar. Im Namen der Kölschen Madämcher überreichte Präsidentin Gabriele Gérard eigens angefertigte Jubiläumstorten an die „Domstürmer“ (20 Jahre), die Karnevalsgesellschaft Fidele Fordler (25 Jahre) – vertreten durch ihren Präsident Frank Klever – sowie an die „Räuber“ (30 Jahre). Die liebevoll gestalteten Torten wurden von Jacqueline Werz gefertigt und unterstrichen auf besondere Weise die Wertschätzung für die Jubilare. Und natürlich gab es auch für De Kölsche Madämcher eine eigene Jubiläumstorte.

Stolz zeigte sich Frank Klever über den Auftritt des Tanzcorps der KKG Fidele Fordler, das mit Präzision, Leidenschaft und sichtbarer Freude ein starkes Zeichen für gelebte karnevalistische Tradition setzte.

Ein weiterer emotionaler Höhepunkt des Abends war der Besuch des Kölner Dreigestirns. Mit seiner Präsenz und einem eindrucksvollen Appell für das kölsche Brauchtum verlieh es dem Jubiläums Madämcher Schoppen einen zusätzlichen festlichen Rahmen. Darüber hinaus durfte sich das Dreigestirn über einen Scheck in Höhe von € 333,33 freuen, der deren sozialem Projekt CAYA e.V. zugutekommt.

Weit nach Mitternacht fand der Abend seinen stimmungsvollen Abschluß: Präsidentin Gabriele Gérard bedankte sich herzlich für die grandiose Stimmung sowie den engagierten Einsatz aller Beteiligten und verabschiedete die Gäste mit einem großen Konfettifinale.

Mit diesem Jubiläums Madämcher Schoppen haben De Kölsche Madämcher eindrucksvoll bewiesen, dass kölsche Tradition, Engagement und pure Lebensfreude auch nach 15 Jahren nichts von ihrer Strahlkraft verloren haben.

Quelle (Text): KG De Kölsche Madämcher e.V.; (Foto/s) KG De Kölsche Madämcher e.V. / Gerd Schäfer




Warum man die Sitzungen der Kölsche Grielächer erlebt haben muß

-hgj/nj- Wer wissen will, wie echter Kölner Sitzungskarneval klingt, aussieht und sich anfühlt, kommt an der KG Kölsche Grielächer nicht vorbei. Mit der 1. Miljöh-Sitzung am 8. Februar 2026 im Bankett- und Festsaal des Maritim Hotels am Heumarkt bogen die grün-blauen Jecken endgültig auf die Zielgerade ihres Sitzungskarnevals ein – und lieferten einmal mehr den Beweis, warum ihre Veranstaltungen seit Jahren zu den gefragtesten der Stadt zählen.

Dabei begann die Session für die Grielächer längst nicht erst im Februar. Schon der traditionelle Herrenfrühschoppen und insgeheime Sessionsauftakt vier Wochen vor dem 11. im 11. Mite Oktober 2025 im Humboldt-Gymnasium am Sachsenring eröffnete den jecken Reigen, gefolgt von der Herrensitzung zum Jahresauftakt und der Mädchensitzung am vergangenen Donnerstag. Die Miljöhsitzung bildete nun – als vorletzte Sitzung der Session – einen weiteren Höhepunkt im prall gefüllten Veranstaltungskalender.

Fast ausverkauft präsentierte sich der große Festsaal des Maritim, als Präsident Udo Schaaf und der Elferrat unter den Klängen der EhrenGarde der Stadt Köln einmarschierten. Besonders herzlich fiel der Empfang für zahlreiche Ehrengäste sowie für langjährige Freunde aus den Niederlanden aus – eine Verbindung, die tief in der Geschichte der Gesellschaft verwurzelt ist und eng mit Ehrenmitglied Henry Schroll sowie dem unvergessenen, vor zwei Jahren verstorbenen Präsidenten Rudi Schetzke verbunden bleibt.

Karnevalistische Vielfalt zog sich wie ein roter Faden durch den Abend: Die EhrenGarde, von Kennern liebevoll „Spinat un Ei“ genannt, begeisterte mit tänzerischen Darbietungen ihres Tanzpaares und einem schwungvollen Potpourri. Anschließend bewies „J.P. Weber“ (Jörg-Paul Weber) einmal mehr, warum er zu den scharfzüngigsten und treffsichersten Rednern des kölschen Fasteleers zählt – pointiert, intelligent und stets nah, aber auch kritisch am kölschen Alltag und den Versäumnissen der Kölner Politik.

 

Als die „Bläck Fööss“ die Bühne betraten, verwandelte sich der elegante Festsaal endgültig in ein Tollhaus. Von Klassikern der 1970er Jahre bis zu den aktuellen Sessionsliedern schunkelte, tanzte und sang der Saal aus voller Kehle mit. Die Folge: mehrere Zugaben, bevor Bernd Stelter als „Werbefachmann“ mit viel Applaus und herzhaftem Lachen übernommen wurde. Den musikalischen Schlußpunkt vor der Pause setzten „Kasalla“, deren Songs zwischen Parkett und den beiden Rängen widerhallten.

Nach der Pause folgte ein Auftritt, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird: Das Tanzcorps „Rheinmatrosen“ der Großen Mülheimer K.G. sorgte mit spektakulären Hebungen, rasanten Salti und beeindruckender Präzision für kollektives Staunen. Ah- und Oh-Rufe ließen dem Publikum kaum Zeit zum Durchatmen, während die Tänzerinnen und Tänzer scheinbar mühelos durch die Luft wirbelten.

Mit Guido Cantz, dem „Mann für alle Fälle“, blieb das Stimmungsniveau hoch – stehende Ovationen und laute Zurufe inklusive. Die „Höhner“ übernahmen anschließend das musikalische Zepter, bevor der Besuch des Kölner Dreigestirns den offiziellen Höhepunkt markierte. „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ sammeln für CAYA e.V., die medizinische Hilfe für wohnungs- und obdachlose Menschen in Köln organisiert. Die Kölsche Grielächer steuerten weitere € 1.111,00 bei und unterstrichen damit ihr soziales Engagement.

Nach dem Auszug des Kölner Dreigestirns ließen die Räuber die 1. Miljöhsitzung stimmungsvoll mit ihren Lieder, Hits und Evergreens ausklingen. Erst kurz vor Mitternacht endete der Abend – bei Kölsch, Büffet und vielen guten Gesprächen sozusagen als Sitzungsnachlese im Foyer.

Besonders bemerkenswert: Im Jubiläumsjahr 9 x 11 Jahre Kölsche Grielächer bewies die Gesellschaft einmal mehr Haltung und Herz. Mit dem „Grielächer Dank“ ehrten sie den Grand Senior des Kölner Karnevals, Ludwig Sebus (100). Zudem wurden gleich zwei neue Ehrengrielächer ernannt: Oberbürgermeister Torsten Burmester sowie Christoph Kuckelkorn (Foto ganz oben), der nach 21 Jahren im Festkomitee Kölner Karneval – zuletzt als Präsident – sein Amt aus beruflichen Gründen niederlegt.

Fazit: Wer Sitzungen sucht, die Tradition, Qualität, Emotion und kölsche Seele vereinen, ist bei den Kölsche Grielächern genau richtig. Ihre Veranstaltungen sind mehr als Karneval – sie sind ein Versprechen. Und wer einmal dabei war, weiß: Dieses Miljöh erlebt man nicht, man spürt es.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Kostümsitzung mit Herz, Humor und närrischen Hochkarätern – Die KG Müllemer Junge feiert den Karneval in Bestform

-hgj/nj- Ausverkauft, bunt kostümiert und getragen von einer mitreißenden Stimmung: Die Große Kostümsitzung der KG Müllemer Junge in der Stadthalle Köln präsentierte sich auch in diesem Jahr als echtes Highlight des rheinischen Karnevals – ein Nachmittag, der Generationen verband und das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute in seinen Bann zog.

Mit sicherem Gespür für Dramaturgie und Timing führte Literat und Sitzungsleiter Alexander Dick durch ein Programm, das kaum Wünsche offenließ. Hinter den Kulissen sorgte Pressesprecherin Silke Dick mit viel Einsatz dafür, daß Abläufe reibungslos funktionierten und Künstler punktgenau auf die Bühne traten. Präsident Siegfried Schaarschmidt nutzte die gewonnene Zeit, um sich intensiv den anwesenden Medienvertretern zu widmen – nahbar, präsent und ganz im Sinne eines modernen Vereinslebens.

Schon beim Einmarsch des gemischten Elferrates lag spürbare Vorfreude in der Luft, die sich mit dem ersten Programmpunkt fulminant entlud: Die REZAG Husaren (KG Fidele Grön-Wieße Rezag Porzer Ehrengarde e.V.) eröffneten mit einer über 35minütigen, energiegeladenen eine hochfrequente Show mit flotte Schritten, Sprüngen, Hebungen in Grün und Weiß und setzten damit direkt ein erstes Ausrufezeichen.

Was folgte, war ein karnevalistisches Feuerwerk: Martin Schopps überzeugte mit scharfzüngigem Witz und treffsicherer Alltagsbeobachtung in Unterricht seiner „Rednerschule“, während „Kasalla“ mit kölschen Tönen und emotionaler Wucht das Publikum zum Mitsingen brachte. Das Tanzcorps „Echte Fründe“ der Flittarder KG begeisterte mit tänzerischer Präzision und eindrucksvollen Hebefiguren von der ersten Minute bis zum Schlußbild ihrer Zugaben.

Im weiteren Verlauf des Abends gaben sich die Größen des Kölner Karnevals die Klinke in die Hand: Guido Cantz brillierte als „Der Mann für alle Fälle“ mit gewohnt pointiertem Humor, die „Höhner“ lieferten musikalische Gänsehautmomente – und mit dem Auftritt von Volker Weininger „Der Sitzungspräsident“ erreichte die Stimmung einen weiteren Höhepunkt. Spätestens hier hielt es niemanden mehr auf den Sitzen.

Nach der Pause sorgte das Kölner Dreigestirn für einen der emotionalen Höhepunkte der Sitzung und brachte mit seiner Präsenz den traditionellen Glanz des Karnevals auf die Bühne.

Besonders bewegend wurde es beim Auftritt der Original Matrosen vum Müllemer Böötche. Das vereinseigene Tanzcorps, weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt, verabschiedete im Rahmen seiner Darbietung mehrere Tänzerinnen und Tänzer (Estelle Biertz, Janina Görs, Lena Hallen, Michael Hammes, Rebecca Klat, Laura Rausch, Michelle Stroh, Alex und Laura Tippelhorn, Artur und Lisa Tschinse und Michael Zarbock) von der großen Bühne. Ein Moment voller Dankbarkeit, Stolz und Wehmut, der das Publikum tief berührte und mit langanhaltendem Applaus gewürdigt wurde.

Musikalisch blieb das Niveau bis zum Schluß hoch: Die „Bläck Fööss“ und „cat ballou“ rissen den Saal noch einmal mit, bevor die Saalkapelle Markus Quodt den Abend stimmungsvoll ausklingen ließ.

Die KG Müllemer Junge bewies eindrucksvoll, warum sie zu den festen Größen im Kölner Karneval zählt: Mit einem abwechslungsreichen, familienfreundlichen Programm, hochkarätigen Künstlern und einem feinen Gespür für die richtige Mischung aus Tradition und Moderne wurde diese Kostümsitzung zu einem unvergesslichen Erlebnis – und macht schon jetzt Lust auf die kommenden Jahre, die vielerorts bereits ausverkauft sind.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Flora bebt: KKG Alt-Lindenthal feiert mit 1.000 jecken Frauen eine unvergeßliche Mädchensitzung

-hgj/nj- Was für ein Nachmittag! Wenn die KKG Alt-Lindenthal e.V. zur Mädchensitzung in die Flora lädt, bleibt kein Platz leer – und so verwandelte sich der prachtvolle Saal am 8. Februar 2026 in ein Meer aus Kostümen, Konfetti und purer Lebensfreude. Schon beim Einlaß lag dieses besondere Kribbeln in der Luft, das nur der Kölner Karneval erzeugen kann.

Von der ersten Minute an jagte ein Höhepunkt den nächsten. Mit strahlender Präsenz zogen das Kölner Dreigestirn und das Kinderdreigestirn zusammen mit Elferrat, Präsident Carl Hagemann und der 1. Vorsitzenden Anja Skupin in den Saal ein und sorgten für Gänsehaut und tosenden Applaus. Danach gab sich die kölsche Spitzenklasse förmlich das Mikrofon in die Hand: Das Traditionskorps der Altstädter Köln 1922 e.V. beeindruckte mit Haltung, Tanz, Musik und Herzblut, Guido Cantz brillierte als „Der Mann für alle Fälle“ mit scharfem Witz und treffsicheren Pointen, während Bands wie die „Höhner“, „Kasalla“ und die „Klüngelköpp“ die Flora zum Mitsingen, Schunkeln und Tanzen brachten. Ingrid Kühne alias „De Frau Kühne“ und Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“ bewiesen einmal mehr, warum sie zu den beliebtesten Rednern der Stadt gehören, und auch die StattGarde Colonia Ahoj setzte mit schwungvollen Auftritten ihrer Bordkapelle, Shanty-Chor und dem Tanzkorps farbenfrohe Akzente.

Ein echter Hingucker war in diesem Jahr der Elferrat: Statt klassisch geschniegelt präsentierte sich das Gremium als Schar fleißiger Heinzelmännchen. Damit griff die Gesellschaft augenzwinkernd das Sessionsmotto „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ auf. Die Botschaft dahinter: Ohne das Engagement unzähliger Ehrenamtlicher wäre der Fastelovend nicht das, was er ist. Das Bild der emsigen Heinzelmännchen brachte diese Wertschätzung charmant und sichtbar auf die Bühne.

Für besonders bewegende Momente sorgte der Abschied von Ingrid Kühne aus dem aktiven karnevalistischen Bühnenleben. Mit viel Herzlichkeit und einem Hauch Wehmut verabschiedete das Publikum eine Künstlerin, die über Jahre hinweg die Säle zum Lachen gebracht hat. Als liebevolle Geste überreichte die KKG Alt-Lindenthal ihr einen symbolträchtigen Ofenhandschuh samt Adlerfigur – eine augenzwinkernde Reminiszenz an ihr aktuelles Programm, in dem sie den Vergleich mit einem Falkner zieht. Der Applaus wollte kaum enden.

Doch damit nicht genug: Gemeinsam mit den Krieler Geschäftsleuten, die traditionell die Straßenkarnevalseröffnung am Hermeskeiler Platz mitgestalten, kündigte die Gesellschaft an, an Weiberfastnacht € 1.000,00 an die Ingrid-Kühne-Stiftung zu überreichen. Die Organisation unterstützt Kinder und Familien, die Hilfe benötigen – ein starkes Zeichen dafür, daß der Karneval in Köln immer auch Herz zeigt.

Auch die junge Generation bekam ihre große Bühne. Elferratsmitglied Michael Kokott brachte zusammen mit dem Chor der „Lucky Kids“ frischen Schwung ins Programm und zeigte eindrucksvoll, wie viel Talent im kölschen Nachwuchs steckt. Der Saal dankte es mit begeistertem Applaus.

Am Ende stand ein närrisch-bunten Nachmittags, der alles vereinte, was den Fastelovend ausmacht: überschäumende Stimmung, rührende Augenblicke, musikalische Höhepunkte und das unverwechselbare Gefühl von Zusammenhalt. Die Mädchensitzung der KKG Alt-Lindenthal hat einmal mehr bewiesen, daß sie zu den Glanzlichtern der Session gehört – und die Flora war dafür die perfekte Bühne.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Thomas ten Thij
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Kölsche Lebensfreude im Kristallsaal – Eine Kostümsitzung, die Herzen hob und Geschichte schrieb

Waltraud Piel und Udo Beyers vor der Überraschungsdekoration zu dessen 2 x 11. Präsidentenjubiläum

-hgj/nj- Wenn der Kristallsaal der Koelnmesse in ein funkelndes Meer aus Farben, Kostümen und kölscher Herzlichkeit getaucht wird, dann ist klar: Der Kölner Karnevals-Verein UNGER UNS von 1948 e.V. hat zur Kostümsitzung geladen. Und was die Jecken an diesem Sonntag (8. Februar 2026) erlebten, war eine Karnevalsveranstaltung von außergewöhnlicher Dichte, Wärme und Strahlkraft – ein Fest, das noch lange in den Gedanken der Gäste bleibt.

Mit dem Einmarsch des Elferrates begann ein Nachmittag, der vom ersten Moment an unter einem guten Stern stand. Zum klingenden Spiel des Regimentsspielmannszuges der Kölsche Funke rut-wieß zog der Elferrat in den Kristallsaal ein und wurde vom närrisch kostümierten Publikum frenetisch begrüßt. Nach der herzlichen Begrüßung durch UNGER UNS-Präsident Udo Beyers ließen die Roten Funken keinen Zweifel daran, daß sie gekommen waren, um Maßstäbe zu setzen: Mit ihrem aktuellen Bühnenprogramm, den Tänzen des Tanzpaares und weiteren musikalischen Glanzstücken spielten sie den Saal in kürzester Zeit auf Betriebstemperatur.

Nicht unerwähnt bleiben darf ein ganz besonderer Akt kölscher Großzügigkeit: Heinz-Günther Hunold, Ehrenpräsident der Kölsche Funke rut-wieß, spendierte als Kommandant seiner Roten Funken an diesem Tag dem Verein spontan 100 Liter Kölsch – und erhöhte diese Summe nach einem humorvollen Zuruf aus dem Saal kurzerhand auf 200 Liter. Ein herzliches Dankeschön dafür an einen Freund des Karnevals und Unterstützer des einzigen Vereins unter dem Dach des Festkomitees Kölner Karneval.

Dass diese Sitzung frühzeitig ihren ersten Höhepunkt erreichte, war dem Auftritt von Volker Weiniger als „Der Sitzungspräsident“ zu verdanken. Sein hochprozentig beschwipster Redebeitrag wurde vom Publikum gefeiert, als habe die Sitzung bereits ihren stimmungsmäßigen Zenit erreicht – ein Beweis für die ungebrochene Kraft des klassischen kölschen Wortwitzes.

Musikalisch ging es nahtlos weiter: „cat ballou“ präsentierten bekannte Ohrwürmer ebenso wie neue Hits der Session und rissen das Publikum von den Sitzen. Die lautstark geforderten Zugaben zeigten, wie tief die Songs der Band im Herzen der Jecken verankert sind. Kaum verklungen, übernahm das Tanzcorps „Rheinmatrosen“ der G.M.K.G. die Bühne und setzte mit seiner bekannten tänzerisch-akrobatischen Präzision und Ausdruckskraft einen weiteren Glanzpunkt.

Den Abschluß der ersten Abteilung gestalteten – auf Einladung von Waltraud Piel, der Literatin des Vereins – die Jungs von „Miljö“. Mit ihrer unverwechselbaren Art begeisterten sie die Gäste aus nah und fern und machten eindrucksvoll klar, warum sie eine Woche vor Karnevalssonntag nicht mehr aus dem kölschen Sitzungskarneval wegzudenken sind.

Mit dem Einzug des Tanzkorps „Kölner Rheinveilchen“ begann die zweite Halbzeit dieser außergewöhnlichen Kostümsitzung. Gemeinsam mit dem Publikum und dem UNGER UNS-Elferrat zogen sie in den Saal ein – begleitet von Begeisterungsstürmen, die den Kristallsaal erzittern ließen. Ein Tusch nach dem anderen, gespielt vom Orchester Touche, begleitete die folgenden Programmpunkte, bei denen das Publikum kaum Luft zum Durchatmen fand: „Brings“, Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“, „Kasalla“ und Guido Cantz – „Der Mann für alle Fälle“ gaben sich die Klinke in die Hand und sorgten für ein karnevalistisches Feuerwerk, von dem man schlicht nicht genug bekommen konnte.

Den würdigen Abschluß dieser Sitzung im 2 x 11. Präsidentenjahr von Udo Beyers gestalteten die „Domstürmer“, Ehrenmitglieder des KKV UNGER UNS. Ihr Finale war emotional, kraftvoll und zutiefst kölsch in all ihren Liedern- ein Finale, wie er passender kaum hätte sein können.

Besonders bewegt zeigte sich Waltraud Piel, die an diesem Tag letztmalig nach 25 Jahren im Elferrat Platz nahm. Der Blick von der Bühne über die Künstler hinweg in den begeisterten Saal hinein sei, so ihre Worte, einer der schönsten im gesamten Kölner Karneval gewesen – ein Moment, der ihre lange ehrenamtliche karnevalistische Laufbahn würdig krönte.

Diese Kostümsitzung von UNGER UNS war mehr als ein Programmnachmittag: Sie war ein lebendiges Bekenntnis zu kölscher Tradition, zu Gemeinschaft und zu jener unvergleichlichen Lebensfreude, die den Kölner Karneval seit jeher auszeichnet.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Rolf Simons
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Kölsche Draumnaach 2026 – Ein funkelnder Abend zwischen Tradition, Klanggewalt und rheinischer Seele

-hg/nj- Als am Samstagabend (7. Februar 2026), die schweren Türen des ehrwürdigen Gürzenich sich öffnen, lag ein Hauch von Magie in der Luft. Es war nicht irgendeine Karnevalssitzung – es war die „Kölsche Draumnaach“, jene glanzvolle Festveranstaltung der Rote Funken, die längst als stilistischer Höhepunkt der Session gilt. Ein Abend, der Tradition nicht nur bewahrte, sondern in ein schillerndes Gesamterlebnis verwandelte.

Ein Fest für alle Sinne
Schon der Sektempfang ließ erahnen, daß hier Großes bevorsteht: Elegante Abendgarderobe traf auf erwartungsvolle Vorfreude, während im Hintergrund leise orchestrale Klänge den Ton für die Nacht setzen. Das anschließende Dinner verband kulinarische Raffinesse mit geselligem Austausch – ganz im Sinne des rheinischen Miteinanders.

Doch mit dem Opening im großen Saal begann die eigentliche Reise: Ein Klangteppich aus der Eurovisions-Hymne, überraschenden Arrangements und eigens inszenierten Übergängen führt das Publikum hinein in eine Traumwelt – die „Draumnaach“.

Klanggewalt und Gänsehautmomente
Für die musikalische Dramaturgie sorgte das große Orchester unter der Leitung von Matthias Heßeler. Mit einem vollbesetzten Ensemble, das klassische Instrumentierung mit modernen Elementen vereint, entstand ein Sound, der weit über das hinausgeht, was man von einer traditionellen Sitzung erwarten würde. Hier verschmolzen sinfonische Wucht, kölsche Melodik und überraschende Stilbrüche zu einem einzigartigen Hörerlebnis.

Ob die kraftvolle „Overtüre Wicked“, emotionale Filmmomente oder das eigens arrangierte „Heimweh nach Kölle“ – jede Passage war Teil eines fein komponierten Gesamtkunstwerks.

Gastgeber mit Herz und Humor
Durch den Abend führten Präsident Dirk Wissmann und Vize-Präsident Boris Müller – ein eingespieltes Duo, das bereits im Vorjahr begeisterte. Mit augenzwinkerndem Witz, charmanter Leichtigkeit und wechselnden Verkleidungen sorgten sie für eine lebendige Moderation, die Nähe schafft und zugleich den festlichen Rahmen wahrt.

Ihre Dialoge – mal pointiert, mal herzlich – verbanden die einzelnen Programmpunkte zu einem fließenden Erlebnis.

Eine Hommage an kölsche Legenden
Ein emotionaler Höhepunkt des Abends war nach dem Korpsaufzug der Kölsche Funken rut-Wieß vun 1823 e.V. mit viel Musik und den Tänzen ihres Tanzpaares als auch der Rede des „Sitzungspräsidenten“ „Volker Weininger“ die große Show zu Ehren des 100jährigen Ludwig Sebus. Mit der „Ludwig Sebus Show“ wurde dem Grandseigneur des Kölner Liedguts ein musikalisches Denkmal gesetzt. Klassiker wie „Wenn ich vun Düx noh Kölle lur“, „Och Verwandte, dat sin Minsche“, „Circus Colonia“, über „Wer hat Dornröschen wach geküßt“ oder „Jeder Stein vun Kölle“ entfalteten im orchestralen Gewand mit Norbert Conrads und Jacky von Guretzky-Cornitz, dem Ensemble des Matthias Hesseler Orchsters und einem annähernd 30köpfigen Bonner Jugendchor, eine neue, beeindruckende Tiefe.

Begleitet von persönlichen Gesprächen, humorvollen Rückblicken und einem vielschichtigen Medley entsteht eine bewegende Hommage, die Vergangenheit und Gegenwart kunstvoll vereint.

Vielfalt, die begeistert
Neben orchestralen Höhepunkten und Traditionspflege bot die „Draumnaach“ eine beeindruckende Bandbreite an Künstlern und Programmpunkten:

  • „J.P. Weber“ und Michael Kuhl mit feinsinnigem musikalischem Dialog
  • Hellige Knäächte un Mägde als Kölns älteste Tanzgruppe
  • Bernd Stelter mit pointiertem Humor
  • Die Kultband „Höhner“ mit energiegeladenen Auftritten
  • Traditionelle Elemente wie der Korpsaufzug, mit Musik und den Tänzen des Tanzpaares der Roten Funken und das Kölner Dreigestirn

Immer wieder durchzogen von überraschenden visuellen und akustischen Inszenierungen, die den Abend lebendig hielten und ihm eine moderne, fast revuehafte Note verliehen.

Ein Finale, das unter die Haut geht
Als zum Abschluß die Melodie von „Heimweh nach Kölle“ erklang und sich der Saal in ein Meer aus Emotionen verwandelt, wurde spürbar, was diesen Abend so besonders macht: Es ist die tiefe Verbundenheit zur Stadt, zur Tradition und zu den Menschen.

Mit den Schlußworten des Präsidenten und dem augenzwinkernden Reminder „Denn nur einmal im Jahr ist Karneval“ endet der offizielle Teil – doch die Nacht ist noch lange nicht vorbei. Bei der After-Show-Party im Foyer wurde bis in den Morgen hinein weiter gefeiert, getanzt und gelacht.

Fazit
Die „Kölsche Draumnaach“ ist weit mehr als eine Karnevalssitzung. Sie ist ein kunstvoll inszeniertes Gesamterlebnis, das musikalische Exzellenz, kölsche Lebensfreude und stilvolle Festlichkeit miteinander verbindet. Ein Abend, der zeigt, wie lebendig Tradition sein kann – und wie sehr sie Menschen zu berühren vermag.

Oder, um es kölsch zu sagen: Et wor ene Ovend, dä mer nit verjiss.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Fastelovend in Hochform: Die Kölnische KG entfacht ein jeckes Feuerwerk im Sartory

-hgj/nj- Wenn im traditionsreichen Sartory die Lichter angehen, die Kapellen aufspielen und der Saal in den Farben der Kölnischen KG erstrahlt, dann liegt ein Hauch von großem Karneval in der Luft. Am 7. Februar 2026 wurde diese Erwartung mehr als erfüllt: Die Fastelovendssitzung der 1945 gegründeten Gesellschaft entwickelte sich zu einem wahren Triumphzug rheinischer Lebensfreude – ein Abend voller Glanz, Humor, Musik und tänzerischer Höchstleistungen.

Mit Charme, Souveränität und spürbarer Begeisterung führte Senatspräsident Walter F. Passmann als Sitzungsleiter durch das hochkarätige Programm. Schon die ersten Minuten machten deutlich, daß der große Festsaal des Sartory an diesem Abend zum Epizentrum jecker Ausgelassenheit werden würde.

Den Auftakt gestaltete eine Institution des Kölner Karnevals: die Prinzen-Garde Köln. Mit beeindruckender Präsenz marschierte das Traditionskorps in den Saal ein – eine gewaltige Formation, die mit ihren roten Uniformen, blitzenden Säbeln und dem kraftvollen Klang des Regimentsspielmannszuges ein imposantes Bild bot. Als das Tanzpaar über die Bühne wirbelte und die Gardetänzer mit ihren Schritten glänzten, brandete im Saal frenetischer Applaus auf. Der Abend war damit bereits fulminant eröffnet.

Mit einem Feuerwerk aus Wortwitz übernahm anschließend Guido Cantz die Bühne. In seiner Rolle als „Der Mann für alle Fälle“ ließ er eine Pointe nach der anderen folgen und nahm mit treffsicherem Humor die kleinen und großen Absurditäten des Alltags aufs Korn. Der Saal tobte vor Lachen – Guido Cantz bewies einmal mehr, warum er zu den bekanntesten Rednern im rheinischen Karneval zählt.

Dann wurde es musikalisch kraftvoll: Die Bonner Brass- und Performanceband „Druckluft“ brachte mit ihrem energiegeladenen Sound sofort Bewegung in die Reihen. Mit satten Bläsersätzen, pulsierenden Rhythmen und jeder Menge Bühnenpower verwandelten sie den Sartory in eine einzige große Partyzone. Spätestens bei ihrem Kulttitel „Karnevalsmaus“ sang der gesamte Saal lautstark mit.

Ein tänzerischer Glanzpunkt folgte mit den Rezag Husaren. Die Formation begeisterte mit einem rasanten Gardetanz voller Dynamik und Präzision. Besonders das Tanzpaar Stefanie Vogelsberg und Dominik Hinz der KG Fidele Grön-Wieße REZAG Porzer Ehrengarde sorgte mit eleganten Hebungen, schnellen Drehungen und perfektem Zusammenspiel für Staunen und tosenden Beifall.

Nach einer kurzen Pause im Foyer bei Kölsch, Currywoosch und „Klaaf“ wartete bereits ein Moment, der im Kölner Karneval immer für Gänsehaut sorgt: der Einzug des amtierenden Kölner Dreigestirn. Mit Adjutantur und Equipe zog das närrische Trifolium unter großem Jubel in den Saal ein. Die Gäste erhoben sich von ihren Plätzen und begrüßten Prinz, Bauer und Jungfrau mit langanhaltendem Applaus – ein emotionaler Höhepunkt des Abends.

Danach übernahm Marc Metzger, bekannt als „Dä Blötschkopp“, das Mikrofon. Mit seinem einzigartigen Stil – einer Mischung aus Wortwitz, spontanen Einfällen und feinsinnigem Humor – brachte er die Gäste im Sartory in kürzester Zeit zum Lachen. Seine pointierten Geschichten trafen mitten ins Herz des Publikums. Musikalisch ging es mit den „Klüngelköpp“, dem fünften Blatt des musikalischen Kleeblattes neben „Bläck Fööss“, „Brings“, „Höhner“ und „Paveier“ weiter. Die Band verwandelte den Saal mit ihren bekannten Karnevalshymnen in ein Meer aus schunkelnden Armen und mitsingenden Jecken.

Für einen urkomischen Höhepunkt sorgten anschließend Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum als „Willi und Ernst“. Mit ihrer Mischung aus Situationskomik, slapstickhaften Einlagen und liebevoll-spöttischen Neckereien lieferten die beiden eine Nummer, bei der der Saal aus dem Lachen kaum herauskam. Hiernach wurde es sportlich und spektakulär: Die Cheerleader des 1. FC Köln, zugleich offizielle Tanzgruppe der Kölnischen KG, präsentierten eine dynamische Show aus Tanz, Akrobatik und beeindruckenden Formationen. Mit ihrer Energie und Präzision sorgten sie für ein weiteres Highlight.

Zum großen Finale stürmten schließlich die „Räuber“ die Bühne. Mit einem Mix aus bekannten Klassikern und frischen Songs brachten sie den Sartory endgültig zum Beben. Der gesamte Saal sang, klatschte und feierte – ein würdiger Abschluß eines Abends, der vor karnevalistischer Leidenschaft nur so sprühte.

Als nach vielen Stunden die letzten Akkorde verklangen, war eines klar: Diese Fastelovendssitzung war weit mehr als nur eine Karnevalsveranstaltung. Sie war ein rauschendes Fest des rheinischen Frohsinns, ein Abend voller Emotionen, Humor und musikalischer Höhepunkte – und ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie lebendig und mitreißend der Kölner Karneval auch heute noch ist.

Oder kurz gesagt: Der Sartory bebte in jeder Minute der Sitzung – und die Kölnische KG mit ihrer farbenfrohen Grau als Vereinsfarbe lieferte Fastelovend in seiner schönsten Form.

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Jecke Ekstase in Flittard: Miljöhsitzung bringt die Schützenhalle zum Kochen

-hgj/nj- Wenn in Flittard zur Miljöhsitzung geladen wird, weiß jeder Jeck im Veedel: Das wird kein gewöhnlicher Sitzungsnachittag – das wird ein karnevalistischer Marathon der guten Laune. Und genau so kam es auch am 7. Februar 2026 in der restlos ausverkauften Flittarder Schützenhalle. Über Stunden hinweg jagte ein Höhepunkt den nächsten, das Publikum sang, klatschte, schunkelte – und zwischendurch wurde so viel gelacht, daß selbst hartgesottene Karnevalisten kurz Luft holen mussten.

Mit sicherer Hand am närrischen Steuerpult führte Sitzungsleiter Holger Kirsch, ehemaliger Kölner Prinz, durch das Programm. Charmant, souverän und immer mit einem Augenzwinkern sorgte er dafür, daß der Abend vom ersten Moment an Fahrt aufnahm.

Den musikalischen Startschuß setzte die Band „Druckluft“ – und zwar mit ordentlich Wumms. Spätestens bei ihrem Hit „Ich bin ne Karnevalsmaus“ war klar: Hier bleibt heute niemand stillsitzen. Als dann auch noch der Elferrat mit Mäuseohren auftauchte und Speckmäuse ins Publikum schleuderte, fühlte sich die Halle eher wie Rosenmontag als wie eine Sitzung an. Die Gäste jubelten, fingen Süßigkeiten und feierten ausgelassen.

Ein Garant für Lachsalven ist seit Jahren Volker Weininger, und auch diesmal ließ er in seiner legendären Rolle als „Der Sitzungspräsident“ kein Auge trocken. Mit perfektem Timing und treffsicherem Humor sezierte er den Karnevalsalltag – und verpackte seine Pointen bei mehreren frischgezapften Kölsch die ihm auf die Bühne gereicht wurden in eine augenzwinkernde Hommage an die Tanzgruppen der Flittarder KG.

Dann gehörte die Bühne dem tänzerischen Herz des Vereins. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe legte mit sprühender Energie vor, bevor die großen Tanzformationen der KG „Echte Fründe“ zeigten, wie viel Disziplin, Leidenschaft und Trainingsfleiß hinter einer perfekten Choreografie stecken. Das Publikum honorierte jeden Sprung, jede Hebung und jede Drehung mit donnerndem Applaus.

Mit Martin Schopps folgte anschließend ein Meister der pointierten Alltagsbeobachtung. In seiner „Rednerschule“ nahm er Schule, Gesellschaft und menschliche Eigenheiten humorvoll auseinander – so scharfzüngig und gleichzeitig so treffend, dass die Halle aus dem Lachen kaum herauskam.

Nach der Pause ging es direkt wieder mit musikalischem Schwung weiter. „Auerbach“ brachten die Menge sofort zurück in Feierlaune, bevor ein echter Publikumsliebling die Bühne übernahm: Micky Brühl. Mit bekannten Hits und frischen Songs aus seinem Repertoire verwandelte er die Schützenhalle in einen gigantischen Mitsing-Chor.

Dann trat Jörg Runge auf – besser bekannt als „Dä Tuppes vum Land“. Mit seiner brillant gereimten Rede bewies er einmal mehr, daß Wortwitz im Karneval eine eigene Kunstform ist. Seine Pointen trafen punktgenau und sorgten für anhaltende Begeisterung.

Spektakulär wurde es anschließend mit dem Tanzcorps der KG Müllemer Junge. Gleich 42 Tänzerinnen und Tänzer der „Originalmatrosen vum Müllemer Böötche“ wirbelten über die Bühne und lieferten eine Show aus Präzision, Tempo und beeindruckender Akrobatik. Spätestens hier stand die Halle endgültig Kopf.

Doch das Finale setzte noch einen drauf: „Brings“ übernahmen die Bühne – und die Schützenhalle verwandelte sich in ein Meer aus erhobenen Armen, leuchtenden Augen und lautstark mitsingenden Jecken. Hit reihte sich an Hit, und die Energie im Saal erreichte ihren absoluten Höhepunkt.

Als nach über fünf Stunden Programm langsam die letzten Akkorde verklangen, war eines allen klar: Diese Miljöhsitzung war keine gewöhnliche Karnevalsveranstaltung. Sie war ein emotionales Feuerwerk aus Musik, Humor, Tanz und echter Veedelsgemeinschaft, dem auch das Schülerdreigestirn der Gemeinschaftsgrundschule Köln-Flittard (Feldrain) seine Referenz erwies.

Oder anders gesagt: Flittard hat wieder einmal gezeigt, wie Karneval richtig geht.

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„Kölle bliev Kölle“ – Wenn eine Kostümsitzung zur Liebeserklärung an die Domstadt wird

-hgj/nj- Manche Veranstaltungen sind mehr als nur ein Termin im Karnevalskalender. Sie sind ein Bekenntnis – zur Stadt, zu ihren Menschen und zu dem einzigartigen Gefühl, das nur der kölsche Fastelovend hervorbringt. Genauso ein Nachmittag war die Kostümsitzung der Gesellschaft „Kölle bliev Kölle“ am 7. Februar 2026 im Hotel DORINT an der Messe Köln.Schon beim Betreten des Saales lag diese besondere Atmosphäre in der Luft: ein Meer aus Farben, phantasievollen Kostümen und erwartungsvollen Gesichtern. Kein Platz blieb frei – bis auf den letzten Stuhl war der Saal besetzt. Hier trafen sich Freunde des Karnevals, Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben der Stadt und viele treue Wegbegleiter der noch jungen, aber tief im kölschen Brauchtum verwurzelten Gesellschaft.

Denn „Kölle bliev Kölle“ ist keine Gesellschaft, die nur Karneval veranstaltet – sie versteht sich als leidenschaftliche Botschafterin der Stadt und ihrer Traditionen.

Mit dem Einzug des Elferrates nahm der Abend Fahrt auf. Präsident Armin Kastleitner begrüßte die Gäste mit spürbarer Herzlichkeit und führte mit Charme und kölscher Lockerheit durch das Programm. Dabei wurde auch ein Blick in die Zukunft der Gesellschaft geworfen: Mit Tanja Ristovo stellte sich die neue Schatzmeisterin vor – ein Zeichen dafür, daß die Gesellschaft wächst und mit viel Engagement in die kommenden Jahre blickt.

Doch wer „Kölle bliev Kölle“ kennt, weiß: Hier wird nicht nur an sich selbst gedacht. Die Gesellschaft lebt den Gedanken der karnevalistischen Gemeinschaft. Ein besonderes Beispiel dafür ist die Patenschaft für die KG Die Reiter, die sich in diesem Jahr um die Aufnahme in das Festkomitee Kölner Karneval bemüht. Eine Geste der Unterstützung und des Zusammenhalts – ganz im Sinne des kölschen Mottos: „Mer stonn zesamme.“

Den ersten tänzerischen Glanzpunkt setzte die Ehrentanzgruppe „Eulchen“ der KG Rot-Weiß Habbelrath. Mit beeindruckender Schrittfolgen, kraftvollen Hebungen und strahlender Bühnenpräsenz zeigten sie, wie viel Leidenschaft und Disziplin im karnevalistischen Tanzsport steckt. Der Saal dankte es mit begeistertem Applaus.

Sodann wurde es feierlich: Unter großem Jubel zog das Kölner Dreigestirn ein. Prinz, Bauer und Jungfrau brachten den Glanz der Session ins DORINT und wurden vom Publikum mit stehenden Ovationen empfangen. Ein Moment, der einmal mehr zeigte, welche Strahlkraft das Dreigestirn im Kölner Karneval besitzt.

Musikalisch nahm der Abend nun Fahrt auf: Die Musiker der Bonner Brassband „Druckluft“ brachte mit kraftvollen Bläsersätzen, modernen Beats, jeder Menge Energie und Hits wie die „Karnevalsmaus“ eine mitreißende Atmosphäre in den Saal. Spätestens jetzt hielt es viele Gäste nicht mehr auf ihren Plätzen.

Für humorvolle Spitzen sorgte anschließend Guido Cantz. In seiner Rolle als „Der Mann für alle Fälle“ präsentierte er eine Rede voller Wortwitz, treffsicherer Beobachtungen und charmantem Humor. Seine pointierten Geschichten aus dem Alltag trafen genau den Nerv des Publikums – Lacher und Applaus waren ihm sicher.

Mit kölschem Herzblut ging es musikalisch weiter: Die Band „Kölsche Vita“ brachte gefühlvolle Töne und echte Mitsingmomente in den Saal. Direkt danach sorgten Nici Kempermann und ihre Jungs von „Kempest Feinest“ mit modernen Sound für frische musikalische Akzente.

Eine kurzfristige Programmänderung verlangte dem Karneval einmal mehr seine legendäre Spontanität ab: Der angekündigte Marc Metzger „Blötschkopp“ mußte krankheitsbedingt passen. Doch statt enttäuschter Gesichter erlebte das Publikum eine Überraschung: Comedian und Kabarettist Stephan Bauer sprang ein und präsentierte eine herrlich überzeichnete, männliche Antwort auf die wohl bekannteste Putzfrau des Kölner Karnevals – „Achnes Kasulke“ (Annette Esser). Mit viel Show, Ironie und komödiantischem Talent verwandelte er die ungeplante Situation in einen eigenen Höhepunkt des Abends.

Nach der Pause ging es mit frischer Energie weiter. Die Band „StadtRand“ brachte moderne kölsche Klänge auf die Bühne und sorgte erneut für ausgelassene Stimmung im Saal. Ein weiteres tänzerisches Highlight folgte neben der Ehrentanzgruppe „Eulchen“ mit der spektakulären Performance der „De Höppemötzjer“. Mit atemberaubenden Hebefiguren, dynamischen Choreografien und sichtbarer Leidenschaft rissen sie das Publikum mit und erhielten dafür frenetischen Beifall.

Als danach die „Klüngelköpp“ die Bühne betraten, verwandelte sich der Saal endgültig in einen großen Chor. Ihre Lieder – mal emotional, mal kraftvoll – wurden aus voller Kehle mitgesungen und sorgten für Gänsehautmomente. Den krönenden Abschluß einer rundum gelungenen Sitzung bildeten schließlich die „Höhner“. Mit ihren unvergessenen Klassikern und aktuellen Hits brachten sie den Saal noch einmal zum Beben. Es wurde geschunkelt, gesungen und gefeiert – so, wie es nur der Kölner Karneval kann.

Als die letzten Töne verklangen, blieb vor allem eines zurück: das Gefühl, Teil einer Karnevalsveranstaltung gewesen zu sein, der über gewöhnliche Karnevalssitzungen hinausging.

So wurde die Kostümsitzung von „Kölle bliev Kölle“ zu einer Sitzung, die genau das verkörperte, wofür die Gesellschaft steht: echte kölsche Herzlichkeit, gelebte Tradition und eine tiefe Liebe zu Köln. Oder anders gesagt: Wenn Menschen zusammenkommen, die Köln im Herzen tragen, dann wird aus einer Sitzung schnell ein kleines Stück kölscher Seele.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de;  (Foto/s:
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„Husaren – Anno dazomal“: Ein Abend wie aus der Zeit gefallen – und doch lebendiger denn je

-hgj/nj- Schon beim Betreten des festlich illuminierten Lindner Hotels liegt ein Hauch von Vergangenheit in der Luft – als hätte jemand ein Fenster geöffnet, durch das die Stimmen, Lieder und das Lachen vergangener Jahrzehnte hereinwehen. Die Nostalgiesitzung „Husaren – Anno dazomal“ beginnt nicht einfach – sie entfaltet sich wie ein liebevoll komponiertes Erinnerungsstück.

Bereits im Foyer beginnt das Erlebnis. Während das Glas Sekt in den Händen der Gäste leise perlt, erfüllt der Klang eines Dudelsacks den Raum – archaisch, würdevoll, beinahe entrückt. Gespräche mischen sich mit Musik, ein erwartungsvolles Knistern liegt in der Luft. Es ist, als würde sich die Gegenwart behutsam zurücknehmen, um der Erinnerung Platz zu machen.

Mit dem Öffnen des Bankett- und Festsaales beginnt die eigentliche Inszenierung: Auf den Tischen stehen bereits die Vorspeisen bereit – ein stilvoller Auftakt, der Genuß und Geselligkeit verbindet. Doch der wahre Beginn gehört der Musik. Das Orchester Markus Quodt stimmt zum Einsingen an, und binnen Augenblicken wird aus einem Saal voller Gäste eine Gemeinschaft. Stimmen heben sich, zögerlich zuerst, dann kräftiger, sicherer. Hier singt niemand allein.

Präsident Markus Simonian begrüßt die „Husarenfamillich“ mit spürbarer Wärme. Seine Worte tragen – nicht laut, sondern echt. Es ist diese Authentizität, die den Abend von Beginn an prägt.

Die „Husaren Pänz“ bringen anschließend jugendliche Energie auf die Bühne. Ihre Tänze sind mehr als Choreografien – sie sind gelebte Zukunft des Brauchtums. Man sieht in ihren Bewegungen die Weitergabe dessen, was diesen Abend überhaupt möglich macht: Tradition, die nicht verstaubt, sondern lebendig bleibt.

Als Bernd Stelter das Podium betritt, löst sich die feierliche Spannung in herzhaftes Lachen. Mit feinem Gespür für den kölschen Humor gelingt ihm das Kunststück, Nostalgie und Gegenwart miteinander zu verweben. Seine Pointen sitzen, doch es ist seine Wärme, die den Saal einnimmt.

Zwischen den Programmpunkten entfaltet sich ein kulinarischer Rhythmus: Der Hauptgang wird serviert, Gespräche fließen, Erinnerungen werden geteilt. Dann erklingt das Jubiläumslied „Treuer Husar“, getragen von den Stimmen von Karin Hennecke, Peter Buchbinder und Sascha Klupsch. Es ist kein bloßes Lied – es ist ein kollektives Gefühl. Viele im Saal singen mit, manche leise, andere voller Inbrunst. Für einen Moment scheint die Zeit aufgehoben.

Doch was dann folgt, hebt den Abend in eine andere Dimension.

V.l.n.r.: Pressesprecher Björn Zimmer, 1. Vorsitzender Berthold Diller, Ludwig Sebus, Präsident sowie Ehrenpräsident und Sentaspräsident Dr. Marko Schauermann

Eine Ankündigung – schlicht gehalten, fast zurückhaltend: „Überraschung für Ludwig Sebus.“ Ein Name, der im Saal mehr ist als nur ein Name. Ein Name über Kölns Grenzen und das Rheinland hinweg. Ein Raunen geht durch die Reihen, Köpfe drehen sich, Blicke richten sich nach vorn.

Dann steht der gesamte Saal zu seinen Ehren auf und Ludwig Sebus ist der Mittelpunkt des Abends.

Der Applaus ist kein lauter Jubel – er ist etwas Tieferes. Respekt. Dankbarkeit. Zuneigung. Man spürt: Hier steht nicht nur ein Künstler. Hier steht ein Stück Köln.

Präsident Markus Simonian beginnt seine Laudatio – und mit jedem Satz öffnet sich ein Fenster in die Vergangenheit. Er spricht von 1925, jenem Jahr, das sowohl die Geburtsstunde der Treuen Husaren als auch die von Ludwig Sebus markiert. Zwei Wege, die parallel durch ein Jahrhundert verlaufen sind – verbunden durch die Liebe zu Köln.

Er erzählt von den dunkelsten Stunden: von Bombennächten, von Angst, von einer Stadt in Trümmern. Und dann von der Rückkehr, 1949 – nicht nur in eine zerstörte Heimat, sondern in eine Zukunft, die erst wieder erschaffen werden mußte.

Und was tat dieser Mann? Er begann zu singen.

Ein einfacher Satz – und doch trägt er eine gewaltige Kraft. Denn diese Lieder waren mehr als Unterhaltung. Sie waren Trost, Hoffnung, Aufbruch. Sie gaben einer Generation ihre Stimme zurück.

Markus Simonian zeichnet das Bild eines jungen Sängers, elegant, mit Fliege und Schellackfrisur, der ab 1950 von Bühne zu Bühne zog – bald liebevoll „der kölsche Caruso“ genannt. Und dann fällt der Name eines Liedes, das alles veränderte: „Jede Stein en Kölle“.

Im Saal wird es still. Fast ehrfürchtig.

Die Worte der Laudatio lassen das Lied neu entstehen: Ein Vater, ein Kind, ein Spaziergang durch Köln. Jeder Stein ein Träger von Erinnerungen, von Geschichten, von Hoffnung. Kein Pathos, keine leere Sentimentalität – sondern eine tiefe, stille Wahrheit: Dass das, was war, in dem weiterlebt, was ist.

Und daß Zukunft nur entsteht, wenn wir erzählen.

Dann kommt der Moment, der diesen Abend unvergeßlich macht.

Ein Geschenk wird hereingetragen. Kein Prunk, kein Glanz – und doch von unermeßlichem Wert: ein originaler Stein aus dem Fundament des Kölner Dom.

Ein Stein, gesetzt im 14. Jahrhundert, gedacht für die Ewigkeit.

In ihn eingraviert: der Refrain jenes Liedes, das längst Teil der kölschen Seele geworden ist.

Als Ludwig Sebus diesen Stein in den Händen hält, geschieht etwas, das sich kaum in Worte fassen läßt. Es ist, als würde sich ein Kreis schließen. Als würde Geschichte sichtbar, greifbar.

Ein Fundament für einen, der selbst zum Fundament geworden ist.

Markus Simonian findet Worte für das, was alle fühlen: Dass dieser Stein nicht nur Köln symbolisiert, sondern auch das Lebenswerk eines Mannes, der Generationen verbunden hat. Ein Mann, der Tradition bewahrt hat, ohne sich dem Neuen zu verschließen. Der Brücken gebaut hat – zwischen Alt und Jung, zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Er spricht von Treue – nicht als Begriff, sondern als gelebte Haltung. Von Liebe, die sich in jahrzehntelanger Fürsorge zeigt. Von einem Menschen, der Verantwortung übernimmt, ohne je laut zu werden.

Im Saal sitzen sie alle: die, die ihn seit Jahrzehnten kennen, und die, die ihn vielleicht erst seit Kurzem verstehen. Und doch sind sie in diesem Moment eins.

Als die letzten Worte der Laudatio verklingen, brandet Applaus auf – lang, getragen, ehrlich. Es ist kein Ende. Es ist ein Dank.

Der Abend geht weiter, doch er hat sich verändert. „J.P. Weber“ bringt mit feiner Musikalität neue Leichtigkeit hinein, die „Hellige Knäächte un Mägde“ tanzen traditionell wie seit ihrer Gründung im Jahre 1823 und die „Bläck Fööss“ lassen die kölsche Klangwelt noch einmal aufblühen.

Und dann, beim großen Finale, geschieht das, was diesen Abend vollendet: Das gemeinsame Singen. Der ganze Saal steht, Arm in Arm, begleitet vom Orchester Markus Quodt unter der Leitung von Bernhard Heinl. Stimmen verschmelzen, Generationen verschwinden, und für einen Moment gibt es nur noch dieses Gefühl: Gemeinschaft.

Vielleicht ist es genau das, was diesen Abend ausmacht. Nicht die Nostalgie allein, nicht die Musik, nicht einmal die bewegende Ehrung.

Sondern das Bewußtsein, Teil von etwas Größerem zu sein.  Etwas, das bleibt. Wie ein Lied. Wie ein Stein.

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Karneval 2026 im WDR – Humor, Heimat, Helau und Alaaf!

Samstag, 7. Februar 2026:
Thementag „Wir lieben Karneval“
Zum Auftakt in die heiße Phase der Session lädt der WDR am 7. Februar zum großen Thementag „Wir lieben Karneval“ ein. Von morgens bis abends dreht sich im WDR Fernsehen alles um Geschichten, Menschen und Momente aus den Karnevalshochburgen im Westen. Dokumentationen, Klassiker, Porträts kölscher Kultfiguren und jede Menge jecke Unterhaltung sorgen für bestes Warm-up für die tollen Tage. Unser Tipp für alle Karnevalsexperten und die, die es noch werden wollen: Um 20:15 Uhr läuft Marc Metzgers großes Karnevalslexikon als Erstausstrahlung im WDR Fernsehen – 90 Minuten Karneval pur mit “Blötschkopp” und Gästen!

 

Donnerstag, 12. Februar 2026 (Weiberfastnacht):
„Weiber live“
Passend zur Weiberfastnacht geht’s an diesem 12. Februar mit „Weiber live“ weiter, denn überall im Westen beginnt der Straßenkarneval. Aus den närrischen Hochburgen im Rheinland, Düsseldorf, Köln und Bonn, aber auch aus dem westfälischen Billerbeck kommen die Live-Bilder der feiernden Jecken und Karnevalsbands zwischen 11:00 Uhr und 12:45 Uhr im WDR Fernsehen.

„Jeck 111 – Die größten Karnevalshits aller Zeiten“
Ebenfalls am 12. Februar wird ab 13:00 Uhr bis 16 Uhr mit den größten Karnevalshits aller Zeiten weitergetanzt. Egal, ob Klassiker, Ohrwurm oder Schunkelschätzchen – die von den WDR 4 Hörerinnen und Hörern gevoteten Songs werden für ausgelassene Stimmung sorgen. Das WDR Fernsehen zeigt den Countdown LIVE aus dem WDR 4-Hörfunkstudio. Den jecken Visual-Radio-Marathon kann man trimedial live verfolgen (TV, Radio oder Stream) und kurz vor 16 Uhr steht dann fest, welcher Karnevalssong es auf Platz 1 geschafft hat.

Stunksitzung 2026 – Das Beste aus dem alternativen Kölner Karneval
Die Kultsitzung des alternativen Kölner Karnevals nimmt die aktuell schwierige Weltlage zum Anlaß, um Politik und Gesellschaft durch den Kakao zu ziehen. Getreu dem Motto: „Es gibt Wein, der mit der Zeit besser wird. Und es gibt Zeiten, die mit Wein besser werden.“ Am 12. Februar zeigt das WDR Fernsehen ab 22:15 Uhr, wie die Stunker in diesem Jahr politische und gesellschaftliche Ereignisse aus 2025 für ihre Sitzung verarbeitet haben. Besondere Highlights: Donald Trump, der zum Trumpel auf der Weltbühne im Hänneschen Theater wird.

Sitzungspräsidentin Biggi Wanninger führt auch in der „Stunksitzung 2026“ souverän durch eine gewohnt bissige Mischung aus bundespolitischer Karnevals-Satire, lokaler kölscher Tradition und stimmungsvollen Köbes Underground Songs. Zu hören auch im WDR Hörfunk am 14. Februar 2026, 15:05 Uhr bis 17:00 Uhr und in der ARD Mediathek und Audiothek (bereits jetzt verfügbar).

Samstag, 14. Februar 2026:
Divertissementchen 2026 – E Levve för Kölle
Im Himmel ist Party! Der frühere Kölner Oberbürgermeister und Bundeskanzler Konrad Adenauer feiert seinen 150. Geburtstag und mit ihm vielen ehemaligen Weggefährten. Das Divertissementchen 2026 „E Levve för Kölle“ von und mit der Bühnenspielgemeinschaft Cäcilia Wolkenburg Kölner Männer-Gesang-Verein begeht dieses Jubiläum am 14. Februar zwischen 10:30 Uhr und 16:00 Uhr im WDR Fernsehen mit einem rasanten Musikspektakel voller Humor, Situationskomik und natürlich mit dem typischen Musik-Mix.

Düsseldorf Helau 2026 – „Mer bliewe bunt – ejal wat kütt!”
Bei der großen Prunksitzung „Düsseldorf Helau“ am 14. Februar (20:15 Uhr bis 23:00 Uhr) im WDR Fernsehen überrascht das Comitee Düsseldorfer Carneval e.V. mit einer neu geschaffenen Ehrung: „Der närrische Spiegel“ zeichnet eine Persönlichkeit aus, deren Ziel es ist, Menschen Freude zu bereiten und die Welt ein Stückchen bunter zu machen. Die Sendung ist geprägt von dem Motto der Session „Mer bliewe bunt – ejal war kütt!“ und bietet mit musikalischen Höhepunkten, großartigen Tanzeinlagen und „narrensicheren“ Büttenrednern alles, was das jecke Herz begehrt.

Sonntag, 15. Februar 2026:
„Kölner Schull- un Veedelszöch 2026“
Die Kölner Schull- un Veedelszöch stehen für das Herz des Straßenkarnevals! Mehr als 8.000 Teilnehmende aus 42 Schulen und 48 Veedelsvereinen sind am 15. Februar mit ihren handgemachten Kostümen auf den Beinen und greifen vielfach das Kölner Sessionsmotto „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ auf. Am Straßenrand werden bis 250.000 jubelnde Jecken erwartet. Das WDR Fernsehen fängt zwischen 12:30 Uhr und 15:40 Uhr die frechen und bunten Botschaften ein, die vor allem sagen sollen: Unsere Stadt ist tolerant und vielfältig im Zusammenleben!

 

Rosenmontag,16. Februar 2026:
„Rosenmontagszug aus Köln“
Der Kölner Rosenmontagszug ist der größte in Deutschland! Auf einer Zugstrecke von fast acht Kilometern präsentieren 22 Persiflagewagen regionale, bundesweite und international relevante Themen. Dieses Jahr zieht „der Zoch“ unter dem Motto „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ durch die Dom-Stadt und das WDR Fernsehen unterstützt tatkräftig durch eine Übertragung am 16. März ab 9:30 Uhr live, kommentiert von Sabine Heinrich und Guido Cantz als eingespieltes Duo.

Im Ersten kommentieren Thorsten Schorn und Monika Salchert zwischen 14:00 und 15:30 Uhr, als Reporter liefert wieder der Kölner Komiker und Schauspieler Martin Klempnow Stimmungsbilder aus dem närrischen Volk. Auslandskorrespondentin Gudrun Engel ist als Reporterin auf dem Zugleiterwagen dabei.

„Rosenmontagszug aus Düsseldorf“
Der Rosenmontagszug aus Düsseldorf ist der politischste Rosenmontagszug Deutschlands und zieht seit mehr als 200 Jahren durch Düsseldorf. Diesmal unter dem Sessions-Motto: „Mer bliewe bunt – ejal wat kütt!“, kommentiert von Freddie Schürheck und Stefan Kleinehr im Ersten.

Am 16. Februar überträgt One ab 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr live aus der Landeshauptstadt. Hier kommentieren Janine Kemmer und Sven Lorig. Aljoscha Höhn ist als Reporter unterwegs. Das Erste zeigt die Highlights von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr mit Reporter Sebastian Auer. Der Zug ist im WDR Fernsehen ab 15:45 Uhr zu sehen.

Wie immer mit Spannung erwartet: Die provokanten Mottowagen des legendären Wagenbauers Jacques Tilly. Mehr denn je schaut man in diesem Jahr auch weit über die deutschen Grenzen hinaus auf die Wagenkreationen des bekannten Künstlers. Tilly wird in Moskau wegen „Verunglimpfung der russischen Armee“ angeklagt, er soll bereits auf einer internationalen Fahndungsliste stehen. Jacques Tilly hat mit seinen satirischen Motivwagen wiederholt Präsident Putin und dessen Politik kritisch dargestellt. Die Solidaritätsbekundungen für Jacques Tilly aus der NRW-Landespolitik und der Bevölkerung sind groß, die Anklage wird als Angriff gegen die Meinungsfreiheit und Einschüchterungsversuch verurteilt.

„Karneval in Köln 2026“
Die alljährliche Kölner Fernsehsitzung am Rosenmontag findet unter dem Sessionsmotto 2026 „ALAAF – Mer dun et för Kölle“ traditionell wieder im altehrwürdigen Gürzenich in Köln statt – im ausverkauftem Saal in Feierlaune natürlich! Auch in diesem Jahr wieder unter der Leitung von Marcus Gottschalk, dem Protokollführer des Kölner Dreigestirns und Vorstand der Kölner Prinzen-Garde!

Das Who is Who der prominenten Redner: steht für dieses große Rosenmontagsspektakel im Ersten bereit: Guido Cantz, Bernd Stelter, „Der Sitzungspräsident“ alias Volker Weininger, Martin Schopps, J.P. Weber, Marc Metzger alias „Dä Blötschkopp““ und viele mehr. Die Sitzung wird von 20:15 bis 23:30 Uhr im Ersten gezeigt.

„Superjeilezick: Die große WDR Karnevalsparty!“
Zum Abschluß des Rosenmontags gibt es im WDR Fernsehen ab 23:30 Uhr vier Stunden Karnevalslaune und Party pur aus dem Gürzenich zu Köln! Mit den größten Bands des Kölner Karnevals: „Bläck Fööss“, „Klüngelköpp“, „Brings“, „Höhner“, „Kasalla“, „Paveier“, „cat ballou“, „Miljö“ und viele mehr. Hier heißt es für alle Jecken noch einmal: Lautstärke aufdrehen und mitfeiern zu allen großen Hits und den neuen Sessionstiteln!

Dienstag, 17. Februar:
Westfalen haut auf die Pauke 2026

Bei „Westfalen haut auf die Pauke“ gibt es in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen: Bereits zum 60. Mal verwandelt sich der Congress Saal der Halle Münsterland in ein Studio für die große TV-Gala und die Halle selbst feiert ihr 100jähriges Bestehen. Seiner Hoheit „Prinz Christian II.“ zu Ehren performen am 17. Februar im WDR Fernsehen zwischen 20:15 Uhr und 22:15 Uhr bekannte Comedians und brillante Tanzgruppen aus dem westfälischen Karneval. Und die anwesenden Bands hauen so lange auf die Pauke, bis selbst der sturste Westfale über Tische und Bänke geht.

Quelle: WDR Presselounge / WDR Kommunikation; Foto: WDR/Marcel Kusch/picture alliance/dpa




Wenn Köln sein Herz zeigt: Rote Funken sammeln für das HöVi-Land

Es sind diese besonderen Momente, in denen der Kölner Karneval über sich hinauswächst. Wenn nicht nur gelacht, gesungen und gefeiert wird, sondern wenn die Stadt ihr Herz öffnet. Genau ein solcher Moment steht am Samstag (7. Februar 2026), bevor: Ab 15:00 Uhr ziehen die Roten Funken durch die Fußgängerzonen der Innenstadt – mit ihren traditionellen „Kötterbüchsen“ und einem großen Ziel: Menschen zu helfen.

Was auf den ersten Blick wie eine liebgewonnene Tradition wirkt, ist in Wahrheit gelebte Nächstenliebe. Bereits zum sechsten Mal sammelt das älteste Korps Kölns für den guten Zweck. In diesem Jahr fließen die Spenden in das „HöVi-Land“ – ein Ort, der Kindern und Familien Hoffnung, Unterstützung und neue Perspektiven schenkt.

Die Wurzeln dieser bewegenden Aktion reichen tief in die Geschichte der Stadt. Ein altes Foto, fast ein Jahrhundert alt, zeigt den damaligen Oberbürgermeister Konrad Adenauer, wie er einem Funken eine Münze in die Sammeldose legt. Ein stiller Moment – und zugleich ein starkes Symbol für Zusammenhalt. Dieses Bild war es, das die Roten Funken vor einigen Jahren dazu inspirierte, die Tradition wieder aufleben zu lassen.

Seit 2019 ist daraus eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geworden: Rund € 150.000,00 konnten seitdem gesammelt werden. Geld, das dort ankommt, wo es gebraucht wird. Geld, das Hoffnung schafft.

Und doch geht es um mehr als Zahlen. Es geht um das Gefühl, gemeinsam etwas zu bewegen. Darum, im Trubel des Karnevals kurz innezuhalten und an diejenigen zu denken, denen es nicht so gut geht. Genau dafür steht die „Kötteraktion“ der Kölsche Funken rut-wieß vun 1823 e.V.

Im vergangenen Jahr kamen auf diese Weise € 50.000,00 für die Schull- und Veedelszöch zusammen. Nun darf sich das HöVi-Land über diese besondere Unterstützung freuen – vorgeschlagen vom bisherigen Spendenempfänger, den „Freunden und Förderern des Kölnischen Brauchtums e.V.“.

Schon jetzt haben die Roten Funken knapp € 27.000,00 gesammelt – bei eigenen Veranstaltungen und dem Regimentsexerzieren (Korpsappell) im Januar. Doch das Ziel ist noch nicht erreicht. „Wir hoffen, gemeinsam mit den Kölnerinnen und Kölnern die € 30.000,00 zu schaffen“, sagt Präsident Dirk Wissmann – und man spürt: Hier spricht nicht nur ein Organisator, sondern ein Mensch, der an die Kraft der Gemeinschaft glaubt.

Der emotionale Höhepunkt folgt am 14. Februar 2026 beim Funkenbiwak auf dem Neumarkt. Dann wird der Spendenscheck an Pfarrer Franz Meurer, den Initiator des HöVi-Landes, überreicht – ein Moment, der zeigt, was möglich ist, wenn eine ganze Stadt zusammensteht.

Denn genau das sind die Kölsche Funken rut-wieß: laut, bunt – und im entscheidenden Moment voller Herz.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; Grafiken: Kölsche Funken rut-wieß vun 1823 e.V.
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Redner-Häreovend: Kölsche Wortkunst in neuer Größe

-hgj/nj- Der Redner-Häreovend der Großen Kölner Karnevalsgesellschaft e. V. 1882 ist weit mehr als nur ein weiterer Termin im prall gefüllten Sitzungskalender der „fünften Jahreszeit“. Er ist ein Bekenntnis zur kölschen Redekunst, zur Tradition des gesprochenen Wortes – und zur besonderen Atmosphäre eines Abends, an dem der Redner im Mittelpunkt steht.

Am 5. Februar 2026 versammelten sich 475 Herren sowie ein Hauch Karnevalsprominenz aus zahlreichen Kölner Gesellschaften und dem närrischen Umland im Kleinen Saal (Garderobensaal) des altehrwürdigen Gürzenichs, um genau diese Tradition zu feiern.

Vom Marsiliussaal in den Kleinen Saal – ein Zeichen lebendiger Begeisterung
Über viele Jahre hinweg war der Marsiliussaal die angestammte Heimat des Redner-Häreovends. Doch die stetig wachsende Begeisterung für dieses besondere Format machte vor einigen Jahren einen Wechsel notwendig. Der Umzug in den Kleinen Saal – den Garderobensaal des Gürzenichs – war dabei kein Abschied von der Tradition, sondern ihre konsequente Weiterentwicklung.

Hier, in unmittelbarer Nähe, dichter am Rednerpult und mit einer fast familiären Atmosphäre, entfaltet die kölsche Rhetorik ihre volle Wirkung. Pointen sitzen schärfer, leise Töne werden hörbar, und das berühmte kölsche Augenzwinkern findet sein dankbares Publikum.

Die Redner im Rampenlicht
Ganz traditionell stellte Dr. Joachim Wüst als Präsident der Großen Kölner an diesem Abend die Kölner Redner in den Mittelpunkt – viele von ihnen nutzten die Gelegenheit, eigens für diesen Anlaß besondere Programmpunkte zu präsentieren. Das hochkarätige Programm ließ dabei keine Wünsche offen:

  • „Dä Schofför des Kanzlers“ – Dr. Jens Singer
  • „Dä Blötschkopp“ – Marc Metzger
  • „Dä Nubbel“ – Mike Hehn
  • „Die Rednerschule“ – Martin Schopps
  • „J.P. Weber“ – Jörg Paul Weber
  • „Der Sitzungspräsident“ – Volker Weininger

Zwischen den Wortbeiträgen durfte natürlich ein fester Bestandteil des Redner-Häreovends nicht fehlen: das traditionelle Hämmchen-Essen. Es ist mehr als nur kulinarische Stärkung – es schafft Raum für Gespräche, für Wiedersehen alter Weggefährten und für den persönlichen Austausch, der diesen Abend seit jeher prägt.

„Mer dun et för Kölle“
Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „Mer dun et för Kölle“ nutzte die Große Kölner die Session, um das vielfältige Engagement innerhalb der Gesellschaft sichtbar zu machen. Der Redner-Häreovend ist dabei ein lebendiges Beispiel dafür, wie Brauchtum, Gemeinschaft und Verantwortung für die Stadt Hand in Hand gehen.

So bleibt dieser Abend nicht nur als ein weiteres karnevalistisches Highlight in Erinnerung, sondern als Ausdruck dessen, was die Große Kölner seit 1882 ausmacht: gelebte Tradition, kölsches Herzblut und das feste Versprechen, Karneval immer auch für Kölle zu machen.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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