Glanzvolle Altstädter Kostümsitzung begeistert das Maritim Hotel Köln

-hgj/nj- Mit einer ebenso traditionsbewußten wie mitreißenden Kostümsitzung haben die Altstädter Köln von 1922 e.V. am 24. Januar 2026 das Maritim Hotel Köln in einen närrischen Hexenkessel verwandelt. Vor fast ausverkauftem Haus erlebten die Gäste einen Abend voller Emotionen, karnevalistischer Spitzenleistungen und musikalischer Höhepunkte – ganz im Zeichen des grün-roten Traditionskorps vom Alter Maat.
Den festlichen Auftakt bildete der Einzug aller Korpsteile, begleitet von der Tanzgruppe „Kölsche Dillendöppcher“ sowie dem Elferrat. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Altstädter Köln, Dr. Björn Braun, gehörte die Bühne zunächst den jüngsten Aktiven der Gesellschaft: Die „Pänz“ der „Kölsche Dillendöppcher“, die seit Jahrzehnten unter dem Patronat der Altstädter stehen, begeisterten mit perfekt einstudierten Choreografien, großer Disziplin und spürbarer Freude am Tanz. Fehlerlos und mit viel Herzblut präsentierten sie ihr Können und wurden mit großem Applaus belohnt.
Im Anschluß übernahm das Korps der Altstädter das Geschehen auf der Bühne. Der Regimentsspielmannszug intonierte – wie beim Einzug und dem später folgenden Ausmarsch – bekannte und neue kölsche Musikstücke und sorgte für einen klangvollen Rahmen des ersten Aktes. Es folgten die beeindruckenden Tänze des Tanzpaares Kathi Kehrig und Jens Käbbe sowie der Grenadiere, deren Darbietungen – ebenso wie die zuvor gezeigten Leistungen der „Dillendöppcher“ und Spielleute – mit viel Applaus und Standing Ovations honoriert wurden.

Im Anschluß an den Ausmarsch begrüßte Präsident Björn Braun zahlreiche Ehrengäste, die Vorsitzenden der vereinseigenen Abteilungen Senat, Reiterkorps, Großer Rat, Freunde&Förderer sowie Ehrenpräsident Hans Kölschbach und alle hochverdiente Herren und ehemaligen Mariechen seines Korps.
Bis zur Pause folgte ein hochkarätiges Programm: „Willi und Ernst“ (Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum) begeisterten mit Selbstironie, pointierten Dialogen und feinem Humor das Publikum von Parkett bis zur zweiten Empore. Die „Paveier“ steigerten mit ihren Hits die ohnehin schon ausgelassene Stimmung weiter. Marc „Blötschkopp“ Metzger nahm mit scharfem Blick und gewohntem Wortwitz Kellner, Fotografen und verspätet an ihren Platz kommende Gäste ins Visier und versprach augenzwinkernd dem Elferrat: „Ich fange gleich mit meiner Rede an.“
Ein tänzerisches Highlight setzten die „Kölner Rheinveilchen“, die mit akrobatischen Elementen, spektakulären Hebungen und ausgefallenen Schrittfolgen glänzten. Das farbenfroh gekleidete Auditorium dankte es ihnen mit langanhaltendem Applaus und Zurufen einer Zugabe. Anschließend gönnte das grün-rote Korps Gästen, Künstlern und Aktiven eine wohlverdiente Pause, bevor es mit närrischen Höchstleistungen in der zweiten Abteilung weiterging.
Nach der Pause zogen die Blauen Funken – die Kölner Funken Artillerie blau-weiß – begleitet von ihrem Regimentsspielmannszug mit viel Tschingderassabum in den Saal ein. Hiernach präsentierten die Artillerie-Tänzer zusammen mit dem blau-weißen Tanzpaar Marie Steffens und Dennis Sander eine einzigartiges Bühnenprogramm vor der Kulisse des hinter ihnen schunkelnden gesamten Korps. Auch hier dankte das kostümierte Auditorium mit anhaltende Beifall, stehende Ovationen und Rufe nach Zugaben den Blauen Funken.
Es folgte Volker Weininger in seiner Paraderolle als „Der Sitzungspräsident“, welcher mit seinem bierseligen Vortrag einmal mehr einen Lachsalve nach der anderen auslöste und gestand, daß er versehentlich den Flachmann seiner Ehefrau mit Baileys statt mit „Schabau“ eingesteckt hat. Sodann folgten die Musiker von „Kasalla“, die mit ihren eingängigen Liedern den Saal endgültig zum Kochen brachten. Fulminant und umjubelte schloß sich der Besuch des Kölner Dreigestirns – „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ an – der den Höhepunkt des Abends markierte. Gemeinsam mit ihrer gesamten Equipe (Prinzenführer, Chef der Prinzenequipe, Adjutantur und Hoffriseur) statteten sie den Altstädtern und deren närrischen Volk einen glanzvollen Besuch ab.
Legendär wurde es schließlich beim Auftritt der „Bläck Fööss“. Die heutigen Musiker der 1970 gegründeten „Mutter aller Kölner Bands“ wurden vom Orchester Markus Quodt mit einem Tusch nach dem anderen begleitet. Mit ihren zeitlosen Hits rissen die „Fööss“ das Publikum in allen Hits mit und nahmen die Gäste nach der über fünfeinhalb Stunden dauernden Kostümsitzung zur After-Show-Party mit „DJ Philipp“ Godart mit ins Foyer des Vier-Sterne-Hotels am Heumarkt.
Die Altstädter Kostümsitzung 2026 erwies sich einmal mehr als eindrucksvolles Beispiel für gelebte kölsche Tradition, erstklassige Unterhaltung und den unverwechselbaren Geiste des Kölner Karnevals.
Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Mit gewohnter Souveränität, Charme und einem feinen Gespür für Dramaturgie führte Simone Kropmanns durch den Abend. Gleich zu Beginn schrieb sie Vereinsgeschichte: Erstmals in der über 80jährigen Historie der Kölnischen KG wurde ein ausschließlich weiblich besetzter Elferrat vorgestellt. Der Moment wurde vom Publikum mit langanhaltendem Jubel, Standing Ovations und spürbarer Begeisterung gefeiert – ein starkes Zeichen für gelebte Tradition und moderne Weiterentwicklung zugleich.
Musikalisch ließ die Sitzung keinerlei Wünsche offen: „Kasalla“ brachten den Saal mit ihren Hymnen zum Kochen, bevor „Willi und Ernst“ – gespielt von Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum, den Koblenzer Bühnenlieblingen im Kölschen Fastelovend – mit pointierten Dialogen und feinem Humor für Lachsalven sorgten.
Charmant, pointiert und mit viel Herzblut führte Dr. Björn Braun, Präsident der Altstädter Köln, durch den Abend. Unter seiner Moderation entwickelte sich die Benefizveranstaltung zu einer mitreißenden Zeitreise durch sechs Jahrzehnte kölscher Karnevalsmusik, meisterhaft in Szene gesetzt von 1st Class Entertainment.
Musikalisch blieb kein Wunsch offen: „Druckluft“, „cat ballou“, „Lupo“, die StattGarde Colonia Ahoj mit Bordkapelle, Shanty-Chor sowie last not but least ihrem phänomenalen Tanzkorps, „Brings“, „Kasalla“, die „Klüngelköpp“ und als strahlender Höhepunkt das Kölner Dreigestirn rissen das bunt kostümierte und äußerst feierlaunige Publikum bei allen Programmhöhepunkten mit. Die Stimmung? Wie bei einem Sitzungsball unmittelbar vor Rosenmontag – euphorisch, ausgelassen, voller kölscher Seele.















Die Wagen, die in den nächsten Wochen das Bild des Kölner Karnevals maßgeblich mitprägen werden, stehen nun bereit, um unsere Farben, Werte und Traditionen weithin sichtbar durch die Straßen Kölns zu tragen. Sie sind nicht nur ein logistisches Element des närrischen Treibens, sondern auch ein rollendes Aushängeschild unseres Vereins und Ausdruck gelebten Brauchtums“ betont Bürgergarde-Präsident und Kommandant Markus Wallpott.




Bei einem luxuriösen Menü und einem schönen Bühnenprogramm wird gemeinsam die neue Session begangen.

Der Start in den Abend hätte emotionaler kaum sein können. Gleich zu Beginn stand die offizielle Amtseinführung des neuen Präsidenten Dirk Königs auf dem Programm, der bereits im September 2025 gewählt worden war. Da Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn krankheitsbedingt verhindert war, übernahmen die beiden Vizepräsidenten Christine Flock und Lutz Schade die feierliche Zeremonie. Sie nahmen Dirk Königs nicht nur den offiziellen Präsidenten-Eid ab, sondern hatten auch eine besondere Würdigung im Gepäck: Im Namen des Festkomitees überreichten sie der Gesellschaft die Urkunde zum 125jährigen Bestehen.
Im Anschluß an diesen fulminanten Start nahm das hochkarätig besetzte Sitzungsprogramm im großen Saal der Sartory-Betriebe seinen Lauf. In der ersten Abteilung vor der Pause begeisterten die Roten Funken mit ihrem Regimentsspielmannszug sowie das Tanzpaar Elena Stickelmann und David Eßer. Für Lachsalven sorgte Deutschlands prominenteste Putzfrau mit Showcharakter, „Achnes Kasulke“ (Annette Esser), während „cat ballou“, Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“ und die „Boore“ musikalische und humoristische Glanzpunkte setzten.














einer bewegenden und zugleich mitreißenden Show haben das Tanzcorps der Großen Allgemeinen Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e. V. (GA) und das Scala Theater am letzten Sonntag ein deutliches Zeichen für Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt – ganz nach dem Motto der diesjährigen Karnevalssession: „Alaaf – mer dun et för Kölle“. Bei der gemeinsamen Benefiz-Veranstaltung „Flohzirkus – Die Show“ erlebten die Besucherinnen und Besucher auf dem Zirkusgelände Latibul in Köln-Niehl einen Nachmittag voller Tanz, Akrobatik, Musik und gemeinschaftlicher Unterstützung für die Aktion „wir helfen“.



Nach dem musikalischen Ausmarsch mit dem Altstädter Marsch des Korps schalteten die Herren im Parkett geistig auf Empfang – und wurden reich belohnt. Martin Schopps dozierte in seiner „Rednerschule“ gewohnt pointiert, klug und treffsicher über die Absurditäten des Alltags. Kaum hatte man sich vom Lachmuskelkater erholt, betrat Volker Weininger die Bühne. In seiner Paraderolle als „Der Sitzungspräsident“ ließ er den Saal beben: Zwischen frenetischem Applaus, Zwischenrufen und nicht enden wollenden stehenden Ovationen zeigte sich einmal mehr, warum diese Figur längst Kultstatus genießt. Dies veranlaßte den Ehrenpräsidenten der Altstädter Hans Kölschbach, nicht im Parkett diesen bombastischen Vortrag zu genießen, sondern dem „Sitzungspräsidenten“ als „persönlicher Köbes“ ein Kölsch nach dem anderen zu servieren.