Glanzvolle Altstädter Kostümsitzung begeistert das Maritim Hotel Köln

-hgj/nj- Mit einer ebenso traditionsbewußten wie mitreißenden Kostümsitzung haben die Altstädter Köln von 1922 e.V. am 24. Januar 2026 das Maritim Hotel Köln in einen närrischen Hexenkessel verwandelt. Vor fast ausverkauftem Haus erlebten die Gäste einen Abend voller Emotionen, karnevalistischer Spitzenleistungen und musikalischer Höhepunkte – ganz im Zeichen des grün-roten Traditionskorps vom Alter Maat.

Den festlichen Auftakt bildete der Einzug aller Korpsteile, begleitet von der Tanzgruppe „Kölsche Dillendöppcher“ sowie dem Elferrat. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Altstädter Köln, Dr. Björn Braun, gehörte die Bühne zunächst den jüngsten Aktiven der Gesellschaft: Die „Pänz“ der „Kölsche Dillendöppcher“, die seit Jahrzehnten unter dem Patronat der Altstädter stehen, begeisterten mit perfekt einstudierten Choreografien, großer Disziplin und spürbarer Freude am Tanz. Fehlerlos und mit viel Herzblut präsentierten sie ihr Können und wurden mit großem Applaus belohnt.

Im Anschluß übernahm das Korps der Altstädter das Geschehen auf der Bühne. Der Regimentsspielmannszug intonierte – wie beim Einzug und dem später folgenden Ausmarsch – bekannte und neue kölsche Musikstücke und sorgte für einen klangvollen Rahmen des ersten Aktes. Es folgten die beeindruckenden Tänze des Tanzpaares Kathi Kehrig und Jens Käbbe sowie der Grenadiere, deren Darbietungen – ebenso wie die zuvor gezeigten Leistungen der „Dillendöppcher“ und Spielleute – mit viel Applaus und Standing Ovations honoriert wurden.

Im Anschluß an den Ausmarsch begrüßte Präsident Björn Braun zahlreiche Ehrengäste, die Vorsitzenden der vereinseigenen Abteilungen Senat, Reiterkorps, Großer Rat, Freunde&Förderer sowie Ehrenpräsident Hans Kölschbach und alle hochverdiente Herren und ehemaligen Mariechen seines Korps.

Bis zur Pause folgte ein hochkarätiges Programm: „Willi und Ernst“ (Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum) begeisterten mit Selbstironie, pointierten Dialogen und feinem Humor das Publikum von Parkett bis zur zweiten Empore. Die „Paveier“ steigerten mit ihren Hits die ohnehin schon ausgelassene Stimmung weiter. Marc „Blötschkopp“ Metzger nahm mit scharfem Blick und gewohntem Wortwitz Kellner, Fotografen und verspätet an ihren Platz kommende Gäste ins Visier und versprach augenzwinkernd dem Elferrat: „Ich fange gleich mit meiner Rede an.“

Ein tänzerisches Highlight setzten die „Kölner Rheinveilchen“, die mit akrobatischen Elementen, spektakulären Hebungen und ausgefallenen Schrittfolgen glänzten. Das farbenfroh gekleidete Auditorium dankte es ihnen mit langanhaltendem Applaus und Zurufen einer Zugabe. Anschließend gönnte das grün-rote Korps Gästen, Künstlern und Aktiven eine wohlverdiente Pause, bevor es mit närrischen Höchstleistungen in der zweiten Abteilung weiterging.

Nach der Pause zogen die Blauen Funken – die Kölner Funken Artillerie blau-weiß – begleitet von ihrem Regimentsspielmannszug mit viel Tschingderassabum in den Saal ein. Hiernach präsentierten die Artillerie-Tänzer zusammen mit dem blau-weißen Tanzpaar Marie Steffens und Dennis Sander eine einzigartiges Bühnenprogramm vor der Kulisse des hinter ihnen schunkelnden gesamten Korps. Auch hier dankte das kostümierte Auditorium mit anhaltende Beifall, stehende Ovationen und Rufe nach Zugaben den Blauen Funken.

Es folgte Volker Weininger in seiner Paraderolle als „Der Sitzungspräsident“, welcher mit seinem bierseligen Vortrag einmal mehr einen Lachsalve nach der anderen auslöste und gestand, daß er versehentlich den Flachmann seiner Ehefrau mit Baileys statt mit „Schabau“ eingesteckt hat. Sodann folgten die Musiker von „Kasalla“, die mit ihren eingängigen Liedern den Saal endgültig zum Kochen brachten. Fulminant und umjubelte schloß sich der Besuch des Kölner Dreigestirns – „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ an – der den Höhepunkt des Abends markierte. Gemeinsam mit ihrer gesamten Equipe (Prinzenführer, Chef der Prinzenequipe, Adjutantur und Hoffriseur) statteten sie den Altstädtern und deren närrischen Volk einen glanzvollen Besuch ab.

Legendär wurde es schließlich beim Auftritt der „Bläck Fööss“. Die heutigen Musiker der 1970 gegründeten „Mutter aller Kölner Bands“ wurden vom Orchester Markus Quodt mit einem Tusch nach dem anderen begleitet. Mit ihren zeitlosen Hits rissen die „Fööss“ das Publikum in allen Hits mit und nahmen die Gäste nach der über fünfeinhalb Stunden dauernden Kostümsitzung zur After-Show-Party mit „DJ Philipp“ Godart mit ins Foyer des Vier-Sterne-Hotels am Heumarkt.

Die Altstädter Kostümsitzung 2026 erwies sich einmal mehr als eindrucksvolles Beispiel für gelebte kölsche Tradition, erstklassige Unterhaltung und den unverwechselbaren Geiste des Kölner Karnevals.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Ein Meer aus Emotionen und jecker Frauenpower – Die Mädchensitzung der Kölnischen KG begeistert auf ganzer Linie

-hgj/nj- Wenn über 1.300 Mädchen aus nah und fern gemeinsam lachen, singen, tanzen und feiern, dann ist klar: Die Mädchensitzung der Kölnischen KG hat einmal mehr bewiesen, warum sie zu den strahlenden Höhepunkten des Kölner Fastelovends zählt. Absolut ausverkauft, getragen von einer einzigartigen, mitreißenden Stimmung, verwandelte sich der Saal in ein brodelndes Zentrum kölscher Lebensfreude.

Mit gewohnter Souveränität, Charme und einem feinen Gespür für Dramaturgie führte Simone Kropmanns durch den Abend. Gleich zu Beginn schrieb sie Vereinsgeschichte: Erstmals in der über 80jährigen Historie der Kölnischen KG wurde ein ausschließlich weiblich besetzter Elferrat vorgestellt. Der Moment wurde vom Publikum mit langanhaltendem Jubel, Standing Ovations und spürbarer Begeisterung gefeiert – ein starkes Zeichen für gelebte Tradition und moderne Weiterentwicklung zugleich.

Der festliche Einzug der Nippeser Bürgerwehr setzte den würdigen Auftakt: Gemeinsam mit dem Elferrat zog das Traditionskorps in den Saal ein und begeisterte anschließend mit einem eindrucksvollen Bühnenspektakel aus mehreren energiegeladenen Tänzen und klingenden kölschen Potpourris. Tradition, Präzision und pure Leidenschaft verschmolzen zu einem echten Gänsehautmoment.

Für herzhafte Lacher sorgte anschließend „Der Mann für alle Fälle“ Guido Cantz, welcher beim Fotoshooting vor Publikum gegenüber des typischkölsch.de-Journalisten augenzwinkernd behauptete, er sei „Ross Antony“, und dies müsse auch so im Bericht erwähnt werden. Mit Wortwitz, Selbstironie und kölschem Humor traf Guido Cantz – wie man ihn kennt – in jeder Minute seines Auftritts punktgenau den Nerv des Publikums.

Musikalisch ließ die Sitzung keinerlei Wünsche offen: „Kasalla“ brachten den Saal mit ihren Hymnen zum Kochen, bevor „Willi und Ernst“ – gespielt von Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum, den Koblenzer Bühnenlieblingen im Kölschen Fastelovend – mit pointierten Dialogen und feinem Humor für Lachsalven sorgten.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Kölner Dreigestirns, das mit Würde, Herzlichkeit und närrischer Strahlkraft den Saal verzauberte. Spätestens bei den „Räubern“ hielt es niemanden mehr auf den Stühlen, und Marc Metzger brachte mit seiner unverwechselbaren Art als „Dä Blötschkopp“ das jecke Chaos in den Saal. Die „Klüngelköpp“ sorgten schließlich für emotionale Momente, Mitsing-Gänsehaut und echte kölsche Herzenswärme.

Das fulminante Finale gehörte der „StattGarde Colonia Ahoj“: Mit Bordkapelle, Shanty-Chor und ihrem legendären Tanzkorps entfachten sie ein spektakuläres Abschlußfeuerwerk, das den Saal ein letztes Mal zum Beben brachte und die Mädchensitzung in einem rauschenden Finale krönte.

Die Mädchensitzung der Kölnischen KG am 22. Januar 2026 war weit mehr als eine Karnevalssitzung. Sie war ein emotionales Statement, ein Fest der Frauenpower und ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie lebendig, modern und traditionsbewusst der Kölner Karneval sein kann.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Zoo Zappelei 2026 – „ALAAF – Mer dun et för de ZOO“

-hgj/nj- Wenn kölsche Lebensfreude auf gelebte Verantwortung trifft, entsteht etwas ganz Besonderes: Die Altstädter Köln Zoo Zappelei verwandelte den restlos ausverkauften Fest- und Bankettsaal des Pullman Cologne raderdoll in einen brodelnden Hexenkessel aus Musik, Emotionen und karnevalistischem Hochgefühl – und das alles für den guten Zweck zugunsten des Kölner Zoos.

Charmant, pointiert und mit viel Herzblut führte Dr. Björn Braun, Präsident der Altstädter Köln, durch den Abend. Unter seiner Moderation entwickelte sich die Benefizveranstaltung zu einer mitreißenden Zeitreise durch sechs Jahrzehnte kölscher Karnevalsmusik, meisterhaft in Szene gesetzt von 1st Class Entertainment.

Bereits der feierliche Einzug des Traditionskorps der Altstädter Köln ließ keinen Zweifel daran, daß dieser Abend etwas Großes versprach: Begleitet vom Regimentsspielmannszug, eingerahmt von den Tänzen des Tanzpaares und der Altstädter Grenadiere, schlug das kölsche Herz im Takt der Tradition.

Ein emotionaler Höhepunkt folgte mit der Scheckübergabe über € 11.111,00 an die Vorstandsvorsitzenden (Direktoren) des Kölner Zoos, Prof. Theo Pagels und Christopher Landsberg. Überreicht wurde die Summe vom Vorstand des grün-roten Korps der Altstädter Köln in Höhe von € 4.444,44 gemeinsam mit den Geschäftsführern von CNC (€ 1.111.,11), make/c (€ 1.111,11), pullman Cologne (2.222,22) , RTL West (€ 1.111,11) und SION (€ 1.111,11) – ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Engagement und Verantwortung weit über den Karneval hinaus.

Musikalisch blieb kein Wunsch offen: „Druckluft“, „cat ballou“, „Lupo“, die StattGarde Colonia Ahoj mit Bordkapelle, Shanty-Chor sowie last not but least ihrem phänomenalen Tanzkorps, „Brings“, „Kasalla“, die „Klüngelköpp“ und als strahlender Höhepunkt das Kölner Dreigestirn rissen das bunt kostümierte und äußerst feierlaunige Publikum bei allen Programmhöhepunkten mit. Die Stimmung? Wie bei einem Sitzungsball unmittelbar vor Rosenmontag – euphorisch, ausgelassen, voller kölscher Seele.

Auch die Prominenz ließ sich diesen Abend nicht entgehen: Unter den Gästen fanden sich unter anderem Stefan Löcher (Geschäftsführer der LANXESSarena) und Dirk Mertens (Direktor des Lindner Hotel City Plaza) – sichtbar begeistert von Atmosphäre, Programm und Benefizgedanken.

Und weil echte kölsche Nächte niemals leise enden, wurde im Anschluß bei der legendären After-Show-Party weitergefeiert, gelacht und getanzt – ganz im Zeichen der Zoo-Zappelei.

Die Altstädter Köln „Zoo Zappelei“ 2026 war mehr als eine Veranstaltung. Sie war ein Statement: für Köln, für den Karneval und für den Schutz des am 22. Juli 1860 eröffneten traditionsreichsten Institutionen der Stadt – dem Kölner Zoo.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Detailliebe Sandra Schild Photographie
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Verlässlicher Mobilitäspartner im Fastelovend: Renault unterstützt erneut die KG Treuer Husar

Auch in der aktuellen Karnevalssession steht die Renault Retail Group Niederlassung Köln der KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln als starker Mobilitätspartner zur Seite. Bereits zum vierten Mal in Folge stellt Renault Fahrzeuge aus ihrer Flotte zur Verfügung – ein sichtbares Zeichen für verlässliches Engagement und gelebte Partnerschaft im Zeichen des kölschen Brauchtums.

Für die Session 2026 übergab die Renault Retail Group erneut fünf hochwertige Fahrzeuge, die im jecken Alltag der Gesellschaft eine zentrale Rolle spielen:

  • 1 x Renault Austral
  • 1 x Renault Trafic Combi
  • 1 x Renault Clio
  • 1 x Renault Master Kastenwagen
  • 2 x Dacia Bigster

Die Fahrzeuge werden vielseitig genutzt: Zwei begleiten das Korps à la Suite, eines steht dem Tanzpaar zur Verfügung, zwei weitere erleichtern den Vorstandsmitgliedern ihre zahlreichen logistischen und organisatorischen Aufgaben.

Präsident Markus Simonian zeigt sich dankbar: „Das Motto ‚Mer dun et för Kölle‘ bringt auf den Punkt, was für uns Treue Husaren seit jeher gelebte Realität ist: Ehrenamtliches Engagement mit Herzblut. Dass Renault uns in diesem Geist erneut unterstützt, ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Partnerschaft in unserer Stadt.“ Auch der 1. Vorsitzende Berthold Diller betont: „Für uns als Traditionskorps bedeutet Verlässlichkeit alles – auf der Straße wie im Vereinsleben. Dass Renault uns nun zum vierten Mal begleitet, ist keine Selbstverständlichkeit. Es zeigt, daß diese Partnerschaft auf Vertrauen, gegenseitigem Respekt und einem gemeinsamen Verständnis für Engagement in Köln basiert.“

Das Sessionsmotto 2026 würdigt die rund 200.000 Menschen, die sich in Köln ehrenamtlich engagieren – viele davon im Karneval. Auch die Treuen Husaren verkörpern diesen Geist: Ob Tanzkorps, Musikzug, Technik, Organisation oder Repräsentation – alles geschieht mit Herzblut und freiwilligem Einsatz. Die Unterstützung durch Renault hilft dabei, dieses Engagement sichtbar und wirksam auf die Straße zu bringen.

Organisiert wurde die Fahrzeugübergabe erneut durch das bewährte Team der RRG Köln: Roger Ehlen und Thorsten Klein – alle langjährige Unterstützer der Gesellschaft und mit dem kölschen Fastelovend tief verbunden. Die KG Treuer Husar Blau-Gelb bedankt sich herzlich bei der Renault Retail Group Niederlassung Köln für dieses wertvolle Engagement. Ob auf dem Weg zur nächsten Veranstaltung oder bei der Koordination im Hintergrund – die Fahrzeuge werden garantiert ein unverzichtbarer Teil der Session 2026.

Quelle und Foto: KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln




57. Seniorensitzung der Kölschen Narren Gilde von 1967 e.V. in den Riehler Heimstätten

Am Samstag (17. Januar 2026), fand in den Riehler Heimstätten (SBK) die 57. traditionelle Seniorensitzung der Kölschen Narren Gilde von 1967 e.V. statt. Zahlreiche bunt kostümierte Jecken sorgten von Beginn an für eine fröhliche karnevalistische Stimmung.

Die Veranstaltung stand unter dem Sessionsmotto „Alaaf, mer dun et för Kölle“. Ziel der Sitzung ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern der Riehler Heimstätten einen schönen und unbeschwerten Karnevalstag zu ermöglichen – ein Anliegen, das seit vielen Jahren durch ehrenamtliches Engagement getragen wird.

Die Veranstaltung stand unter dem Sessionsmotto „Alaaf, mer dun et för Kölle“. Ziel der Sitzung ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern der Riehler Heimstätten einen schönen und unbeschwerten Karnevalstag zu ermöglichen – ein Anliegen, das seit vielen Jahren durch ehrenamtliches Engagement getragen wird.

Nach dem Einmarsch der Kölner Husaren grün-gelb von 1895/1959 e.V. gemeinsam mit dem Elferrat eröffnete Sitzungspräsident Markus Schwarz die Sitzung. Die Husaren sorgten anschließend mit ihrem neuen Potpourri für einen gelungenen musikalischen Auftakt.

Ein weiterer Programmpunkt war der Auftritt des Kölner Kinderdreigestirns mit „Prinz Linus II.“, „Bauer Jonathan“ und „Jungfrau Phili“, das mit ihrem Sessionslied das Publikum begeisterte. Das „Domhätzje Nadine“ (Nadine Klein) stimmte mit dem Lied „Im Konfettirään“ auf den weiteren Sitzungsverlauf ein.

Mit großem Applaus wurde anschließend das Kölner Dreigestirn 2026 empfangen: „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ von der Prinzen-Garde Köln. Im Rahmen einer langjährigen Tradition überreichte die Kölsche Narren Gilde dem Dreigestirn eine kunstvoll verzierte Kerze, die am Karnevalssonntag an der Schwarzen Muttergottes in der Kupfergasse entzündet wird. Die Kerze wurde erneut von Hilde Schinker gestiftet, der die Gesellschaft dafür herzlich dankt.

Für weitere Höhepunkte sorgten die Kinder- und Jugendtanzgruppe sowie die große Tanzgruppe der „Kölsche Stäänefleejer“. Mit kölschem Humor begeisterte zudem „Dä Knubbelisch“ alias Ralf Knoblich.

Den Abschluß der Sitzung gestalteten Sitzungspräsident Markus Schwarz und Senatspräsident Quentin Kürten gemeinsam mit den Mitgliedern der Kölschen Narren Gilde mit dem Lied „Bye, Bye My Love“ von den „Bläck Fööss“.

Die Kölsche Narren Gilde von 1967 e.V. bedankt sich abschließend bei den Helferinnen und Helfern der Riehler Heimstätten (SBK) für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

Quelle und Foto/s: Kölsche Narren Gilde von 1967 e.V.




Zehn Jahre Karnevalesque: Jubiläumsaktion mit J.P. Weber verbindet Handwerk, Poesie und kölsche Kultur

Die Karnevalesque Maß- und Kostümschneiderei von Wiebke Tirrel feiert ihr zehnjähriges Bestehen mit einer außergewöhnlichen Jubiläumsaktion, die traditionelles Schneiderhandwerk, kölsche Lebensart und soziales Engagement miteinander vereint.

In Kooperation mit J.P. Weber entsteht eine limitierte Sonderedition von Lappenjacken
Herzstück der Kollektion ist das eigens von „J. P. Weber“ (Jörg-Paul Weber) zum Jubiläum verfaßte Gedicht „Lappeclown“. Der Text wird in kunstvoller Lappenform auf den Kostümteilen verewigt. So wird jedes Stück zu einem karnevalistischen, mit Poesie und Handwerkskunst gepaarten tragbaren Unikat, das sich nicht nur sehen lassen kann, sondern auch noch Gutes tut.

Lappeclown 

Als Panz do wor dat einfach,
do kunns sinn wat Do wills.
Häs Fossball ob de Stross jekick
un och em Dreck jespellt.
Die einzje Rejel wor för Dich,
sei nett zo alle Lück.
Denn et Levve es ei Gruppenspell,
do kress et all zorück.

 

Als ich dann ens 30 wor,
ne Halflang, ne Hanak
Ei Mädche hädden mir anjedonn,
un hät mer beijebraht.
Mit Fründlichkeit un jot jeschick,
kanns noch immer alles Sinn.
Doch vörm Alder Jüngelche,
Erhevve nit ding Stimm.

 

Jetz mit 60 fällt mer minge Papp,
han selvs ne Hauf vun Pänz.
Han nie eine Minsch affjejrenz,
ov Rich ov Arm ov Stenz.
Hugfärv ov ein Religion,
fürm Herrjott sin mer glich
Dä Fasteleer dä zeich et uns,
Brauchtum es Pflicht.

 

Die Moral vun mingerJeschech,
behalt dem Alder sing Jeseech,
Schenk dä Jugend Symphathie
Un Rette die Welt met Emphathie
Denn för jede Kölsche es et ne Draum
Em Fasteleer als Lappeclown.

Verfasser „J. P. Weber“

 

Sozialer Aspekt und Highlight für Käufer
Die exklusiven Jubiläumsstücke sind zum Preis von 1.111,00 Euro erhältlich. Zehn Prozent des Verkaufspreises werden an die Schul- und Veedelszöch gespendet und unterstützen damit aktiv den karnevalistischen Nachwuchs.

Ein besonderes Highlight der Aktion: Nach Fertigstellung der Kostüme besucht „J. P. Weber“ die Käufer persönlich und überbringt ihre Bestellung mit einem musikalischen Ständchen.

Ein Moment, der weit über den Kauf eines Kostüms hinausgeht
„Diese Aktion übermittelt alles, wofür Karnevalesque seit zehn Jahren steht: Individualität, Herzblut, kölsche Kultur und echtes Handwerk“, sagt Inhaberin Wiebke Tirrel. „Dass „J. P. Weber“ dieses Jubiläum mit einem eigens geschriebenen Gedicht begleitet, macht das Projekt für uns besonders wertvoll.“

Die Jubiläumsaktion wurde am 20. Januar 2026 im Rahmen einer Pressekonferenz erstmals öffentlich vorgestellt. Dort erhielten Medienvertreter Einblicke in die Entstehung der Kollektion, die handwerkliche Umsetzung und die Hintergründe der Kooperation.

Über Karnevalesque Maß- und Kostümschneiderei
Karnevalesque ist eine auf individuelle Maß- und Kostümanfertigungen und Tanzgruppen spezialisierte Schneiderei mit Sitz in Köln Ehrenfeld. Seit fast zehn Jahren entstehen hier handgefertigte Einzelstücke aber vor allem auch Gruppenkostüme und Uniformen für Tanzgruppen aller Art, die traditionelle karnevalistische Elemente mit moderner Gestaltung und persönlicher Handschrift verbinden.

Quelle und Foto: Karnevalesque Maß- und Kostümschneiderei Wiebke Tirrel




Gemischter Elferrat jetzt fest verankert – erste Frauen werden Senatorinnen

In dieser Woche startet die Stromlose Ader in den Sitzungskarneval der Session. Mit der Prunksitzung steht für den Verein direkt das erste Highlight an. Die KKG Stromlose Ader e.V. von 1937 freut sich, mit ihren beiden traditionsreichen Sitzungen erneut jecke Höhepunkte im Kölner Karneval setzen zu können.

Der Karnevalsgesellschaft, der mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt im Jahr 2024 sowie weiteren Maßnahmen – unter anderem der Einführung einer Diversitätsbeauftragten – sein Vereinsleben konsequent weiterentwickelt, setzt sich aktiv für ein inklusives und gleichberechtigtes Umfeld ein. In den vergangenen Wochen wurde in diesem Zusammenhang auch der Senat der Gesellschaft weiterentwickelt.

Bereits in den letzten zwei Jahren wurde der von Senatsmitgliedern gestellte Elferrat durch Frauen aus dem Verein unterstützt. Funktionsträger im Verein sind längst in vielen Bereichen Funktionsträgerinnen, was auch auf den Social-Media-Kanälen der Gesellschaft sichtbar wird. „Unser Verein wird von den Frauen unserer Gesellschaft genauso mitgetragen wie von den Männern. Diese Gleichberechtigung stellen wir ab sofort auch im Senat sicher und haben sie Ende 2025 verbindlich in der Geschäftsordnung verankert. Die ersten beiden Senatorinnen haben bereits ihre Anwärterschaft angetreten“, so Senatspräsident Lothar Becker.

Den Auftakt bildet die Prunksitzung am Freitag, 23. Januar 2026, gefolgt von der Kostümsitzung am Samstag, 14. Februar 2026. Beide Veranstaltungen finden im Kristallsaal der Koelnmesse in Deutz statt und sind bereits restlos ausverkauft – ein eindrucksvoller Beleg für die ungebrochene Beliebtheit der Sitzungen der Stromlosen Ader.

Quelle (Text): KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937; (Foto): Niki Siegenbruck  – Foto & Grafik | Köln




Toyota hält Altstädter Köln 1922 e.V. seit 44 Jahren mobil: Insgesamt 27 Fahrzeuge an grün-rotes Traditionskorps übergeben

v.l.n.r.: Thomas Deloy (Gaffel Kölsch), Michael Klaas (Altstädter), Bernd Rademacher (AH Karst), Stephan Karst (AH Karst),
Dr. Björn Braun Präsident Altstädter Köln), Stephan Flegel (AH Eifel Mosel), Michael Feider (AH Levy), Axel Nordieker (Toyota),
Alexander Schilff (Toyota), Frank Levy (AH Levy), Christian Freiboth ( AH 3H ), Markus Burgmer (Toyota), Michael Robens (Altstädter),
Jens Käbbe (Altstädter) , Katharina Kierig (Altstädter), Michael Connemann (Altstädter)

Toyota bleibt dem Kölner Karneval treu: Bereits seit 44 Jahren unterstützt Toyota Deutschland gemeinsam mit seinen Händlern aus der Region das kölsche Traditionskorps. In diesem Jahr stellt das Unternehmen zusammen mit seinen Vertragspartnern Autohaus 3H, Karst, Levy und der Eifel-Mosel-Gruppe den Mitgliedern der Karnevalsgesellschaft Altstädter Köln 1922 e.V. eine Flotte von insgesamt 27 Fahrzeugen zur Verfügung.

Dr. Braun Braun, Präsident der Altstädter Köln, ernennt im Rahmen der diesjährigen Fahrzeugübergabe von Toyota Thomas Deloy (links) sowie Markus Burgmer zu Leutnanten d.R. des grün-roten Köln Traditionskorps

Die bunte Fahrzeugflotte, die im Rahmen der traditionellen Fahrzeugweihe übergeben wurde, umfaßt unter anderem 24 Toyota Proace Verso. Hinzu kommen ein Yaris Cross für Kommandant Michael Klaas, ein Yaris für das Tanzpaar des grün-roten Traditionskorps sowie ein Lexus RX500h, der Altstädter Präsident Dr. Björn Braun als Präsidentenfahrzeug dient.

Die Fahrzeugübergabe fand am 17. Januar im Rahmen der traditionellen Fahrzeugweihe auf dem Kölner Alter Markt statt.

Quelle (Text): Toyota Deutschland GmbH – Corporate Communications; (Foto/s): Detailliebe Photography Sandra Schild sowie Toyota Deutschland GmbH – Corporate Communications




Blaue Funken: Festsitzung 2026 – Ein einmaliges Geschenk für den Prinzen

Die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. startete mit ihrer stilvollen Festsitzung im restlos ausverkauften Gürzenich in die Sitzungssession 2026. Diese Sitzung wird in der Tradition des Karnevals als sogenannte „Schwarz-Weiß-Sitzung“ in eleganter Abendgarderobe gefeiert. Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann konnte am Freitagabend viele Gäste und Freunde der Blauen Funken im Gürzenich begrüßen, so unter anderem die Staatsministerin im Auswärtigen Amt Serap Güler, die Bürgermeisterin Teresa de Bellis-Olinger, Bundesinnenminister a.D. Dr. Hans-Peter Friedrich, Finanzminister des Landes NRW a.D. Dr. Norbert Walter-Borjans, das Mitglied des Europäischen Parlamentes Axel Voss, die Bürgermeister a.D. Andreas Wolter, Dr. Hans-Werner Bartsch und Prof. Dr. Rolf Bietmann, Baudezernenten der Stadt Köln Markus Greitemann, den Präsidenten des DEHOGA Rheinland Pfalz Herrn Gereon Haumann sowie viele weitere Gäste aus der Politik, Wirtschaft und dem Karneval. Die größten Gästegruppen waren die Deka Bank/Kölner Zinsrunde unter der Leitung von Paul Wesseling und die Struktur Management Partner GmbH mit jeweils 120 Gästen.

Der blau-weiße Start in die Sitzung und die erste Premiere der Session
Noch bevor die ersten Künstler die Bühne betraten konnte Björn Griesemann die Gäste mit der ersten Premiere der Session überraschen. Bei der Erneuerung des einen oder anderen Sitzungsprogramms kam die Idee auf, auch das Elferratsgestühl zu modernisieren und in die nächste Generation zu bringen. Und so wurde zu Beginn der Festsitzung das verhüllte neue Elferratsgestühl enthüllt und alle Besucher konnten dessen gesamte Technik erleben. Über die gesamte Breite sind in einem durchgängigen Display komplette Filmszenen darstellbar, so zog zum Beispiel der Rosenmontagszug über die Bühne des Gürzenich. Anschließend empfing Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann eine riesige Abordnung des eigenen Korps. Das Tanzpaar mit Marie Steffens und Christian Prehl konnte erstmals in dieser Session ihr Können vor eigenem Publikum präsentieren – und sie nutzten die Gelegenheit bestens und zeigten, dass sie bereits jetzt die richtige Bühnenform für die gesamte Session haben.

Auf der Bühne ging es danach mit einem blau-weißen Künstler weiter, denn „J.P. Weber“ (Jörg Paul Weber), der selbst Mitglied der Blauen Funken ist, konnte mit einem perfekten Auftritt das Publikum so überzeugen, so daß es ihn gleich mit Standing Ovations verabschiedete.

Ein perfekter Start in die zweite Abteilung: die Altstädter Köln rissen alle Gäste direkt zu Beginn der zweiten Abteilung wieder von den Sitzen.
Ihr Präsident Dr. Björn Braun genoss den Auftritt in den Reihen des Elferrates

„Wenn Freunde Freunde besuchen“
Wenn sich die Altstädter Köln 1922 e.V. und Blaue Funken besuchen, dann wird das Programm schon ‘mal gesprengt. Mit gefühlten 200 Grenadieren und Offizieren eröffneten die Altstädter Köln die zweite Abteilung der Festsitzung und die Gäste konnten sich nur wundern, wo all die Altstädter auf der Bühne Platz fanden.

Die zweite Premiere der Sitzung: Das Kölner Dreigestirn 2026
In der Mitte der zweiten Abteilung konnte Präsident und Kommandant Björn Griesemann zum ersten Mal in der Session das Kölner Dreigestirn bei einer Sitzung der Blauen Funken begrüßen. „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ überzeugten dabei mit ihrem lockeren und fröhlichen Auftritt die Gäste der Blauen Funken. Als Auszeichnung für ihre Leistung und ihren Einsatz für den Kölner Karneval ernannte die Kölner Funken Artillerie blau weiß „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ zum Leutnant der Reserve.

Ein sehr persönliches Geschenk erhielt danach „Prinz Niklas I.“ aus den Händen von Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann und seiner Partnerin Antje: das Werbeschild des Karnevalsausstatters „Nik. Kante“, der über Jahrzehnte auch das Kölner Dreigestirn „eingekleidet“ hatte. Die beiden hatten dies vor drei Jahren erstanden und so lange aufbewahrt, bis Niklas Jüngling seinen Kindheitstraum erfüllen konnte.

Beste Stimmung bis weit nach Mitternacht
Das Programm mit „J.P. Weber“ (Jörg-Paul Weber), Dem „Sitzungspräsidenten“ Volker Weininger, Marc Metzger „Dä Blötschkopp“, der Traditionstanzgruppe „Hellige Knäächte un Mägde“ sowie viel kölscher Musik mit den „Paveier“ und den „Klüngelköpp“ ließ keine Wünsche offen und so schloß Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann die Festsitzung 2026 erst um 1:30 Uhr mit der Einladung zur anschließenden Party im Foyer.

Quelle: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; Foto/s: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Michael Nopens, Knut Walter




Corps à la Suite übergibt Spendenscheck – Nippeser Bürgerwehr fördert „Pänz“

Am Freitag (16. Januar 2026), übergab der Vorstand des Corps à la Suite (Cals) der KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V. – Traditionscorps Kölner Karneval, einen Spendenscheck über € 1.111,00 an Kinder der „Heinrich-Böll-Gesamtschule“ in Köln-Chorweiler.

Dieses Geld soll der Finanzierung der Schulgruppe bei den diesjährigen Schull- un Veedelszöch zugutekommen. Cals-Chef Christoph Stock, sein Stellvertreter Thomas Kuschewski, Schatzmeister Michael Stechert und Geschäftsführer Armin Orichel ließen es sich nicht nehmen in voller Mannstärke in den Kölner Norden zu kommen, um im Anschluß den Schülerinnen und Schülern noch für allerlei Fragen rund um den Kölner Karneval und das Leben in einem Traditionscorps zur Verfügung zu stehen. Vom schönsten Moment im Karneval, den eindrücklichsten Begegnungen, bis hin zu den Kosten einer Uniform, blieb keine Frage unbeantwortet.

„Die Unterstützung unserer „Pänz“ und des Karnevals ist uns nicht nur als Corps à la Suite eine Herzensangelegenheit. Wir als Nippeser Bürgerwehr unterstützen es sehr gerne, wenn junge Menschen den Fastelovend aktiv feiern wollen. Mer dun et för Kölle“, so Cals-Chef Christoph Stock.

Quelle: Kölner Karnevalsgesellschaft Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V.




Tragen, was den Zoch bewegt: Die Rosenmontagszug-Spange 2026

Der Kölner Rosenmontagszug ist für alle da – und auch 2026 können alle Jecken für den Zoch da sein! Schon zum zweiten Mal bietet das Festkomitee Kölner Karneval die Möglichkeit, mit einem kleinen Beitrag die Finanzierung des Rosenmontagszuges zu unterstützen. Die Rosenmontagszug-Spange ist im Design angelehnt an das große „D’r Zoch kütt“-Schild, das zu Beginn des Zuges zu sehen ist. Die Spange kostet € 10,00, die Versionen in Silber und Gold liegen bei € 25,00 beziehungsweise €  50,00. Alle Einnahmen fließen ohne Abzüge direkt in die Organisation des Rosenmontagszuges.

In dieser Session sind die Spangen erstmals im offiziellen Shop des Kölner Karnevals erhältlich. Unter www.koelnerkarneval.shop finden Karnevalsbegeisterte aber nicht nur die Rosenmontagszug-Spangen, sondern auch Mottoschals und Festabzeichen sowie exklusiv für den Shop gestaltete T-Shirts und Hoodies.

Das Festkomitee hatte in den letzten Monaten immer wieder darauf hingewiesen, daß die Kosten des Zuges, die sich auf über € 3,5 Mio. jährlich belaufen, kaum noch zu stemmen sind.Die Ausgaben sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen, was vor allem auf enorme Kostensteigerungen im Sicherheits- und Servicebereich (Security, Absperrgitter, Tribünen, Sanitäranlagen et cetera) zurückzuführen ist. Das Festkomitee als Veranstalter ist zudem gezwungen, die immer anspruchsvolleren Sicherheitsauflagen der Stadt und der Behörden zu erfüllen. Aus diesen Gründen wird der Zug schon lange querfinanziert, außerdem wird an verschiedenen Stellen bereits gespart. So wurde zum Beispiel der Persiflagenbau gekürzt.

Mit der Rosenmontagszug-Spange können die Jecken dem Zoch direkt helfen und diese Unterstützung auch jedem zeigen. Außer im Online-Shop können sie auch an den Kölner Theaterkassen, im DORINT Hotel am Heumarkt und an Rosenmontag selbst gekauft werden: Verkaufsteams werden an der Strecke unterwegs sein und die Spange in allen Varianten verfügbar halten.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Feierliche Wagenübernahme an die Bürgergarde „blau-gold“

-hgj/nj-Am gestrigen Sonntag (18. Januar 2026), fand ein wichtiger und zugleich feierlicher Moment im aktuellen Sessionsverlauf statt: Die Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. hat offiziell die Wagen für die diesjährige Karnevalssession übernommen. Mit diesem symbolträchtigen Akt wurde ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu den kommenden Höhepunkten des diesjährigen Fastelovends gesetzt.

Die Wagen, die in den nächsten Wochen das Bild des Kölner Karnevals maßgeblich mitprägen werden, stehen nun bereit, um unsere Farben, Werte und Traditionen weithin sichtbar durch die Straßen Kölns zu tragen. Sie sind nicht nur ein logistisches Element des närrischen Treibens, sondern auch ein rollendes Aushängeschild unseres Vereins und Ausdruck gelebten Brauchtums“ betont Bürgergarde-Präsident und Kommandant Markus Wallpott.

„Ein ganz besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang dem Busunternehmen Weinzierl, die es erneut ermöglicht, daß unsere Wagen mit unserem Vereinslogo sowie aussagekräftigen Bildmotiven durch Köln fahren. Durch dieses Engagement wird unsere Präsenz im Straßenkarneval auf eindrucksvolle Weise unterstrichen und einem breiten Publikum zugänglich gemacht“, ergänzt Pressesprecher Andreas Alper.

Ebenso herzlich bedankt sich das blau-golden Traditionskorps des Kölner Karnevals bei den Karosserie-, Elektro- und Lackierfachbetrieb iTTiNG GmbH, der mit ihrer zuverlässigen Unterstützung dafür sorgt, dass Präsident Markus Wallpott stets pünktlich und sicher zu allen offiziellen Terminen, Auftritten und Veranstaltungen gelangt. Gerade in einer Session mit dicht gedrängtem Terminkalender ist diese Unterstützung von unschätzbarem Wert.

Nicht unerwähnt bleiben darf auch die wertvolle Hilfe der SMILE Autovermietung, die den Vorstand sowie das Tanzpaar Selina Jauch und Christopher Wallpott jeweils ein Fahrzeug zur Verfügung stellt. Diese Unterstützung trägt maßgeblich dazu bei, einen reibungslosen Ablauf der zahlreichen repräsentativen Aufgaben zu gewährleisten und unseren Aktiven größtmögliche Flexibilität zu bieten.

Die Bürgergarde „blau-gold“ blickt mit großer Vorfreude auf die kommenden Wochen und bedankt sich bei allen Partnern und Unterstützern, die durch ihren Einsatz und ihre Verbundenheit zum Karneval einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Session leisten. „Gemeinsam sorgen wir dafür, daß Tradition, Lebensfreude und kölsches Brauchtum auch 2026 wieder in ihrer ganzen Vielfalt erlebbar werden“, wie es Andreas Alper in seiner Pressemitteilung zum Ausdruck bringt.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): schopps[foto]grafie
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KNZ-Herren- und Damenfrühschoppen: Gemeinsam för Kölle

Am Sonntag (18. Januar 2026) war es wieder soweit: Die Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V. (KNZ) hatte zu ihrem traditionellen Herrenfrühschoppen im Mercure am Severinshof geladen, der wieder bis auf den letzten Platz ausgebucht war. Unter den Gästen durfte „Bannerhär“ (Präsident) Thomas Brauckmann wie immer viele namhafte Kölner Persönlichkeiten im Saal begrüßen.

Wichtiger Bestandteil des Herrenfrühschoppens ist die Aufnahme der neuen Zunftmeister in den Großen Rat der KNZ durch deren Chef Dr. Henning Hülbach. In einer launigen Rede stellt er Marcus „Bucki“ Buckenmayer und Michael „Toni“ Hafkemeyer als Neuzugänge vor.

Bei dieser Veranstaltung steht der gemeinsame Austausch unter den Gästen im Vordergrund. Ein Rednerprogramm mit groß gehaltenen Pausen, ein reichhaltiges Mittagsbüffet und viele Stehgelegenheiten abseits der Tische im Saal bilden den idealen Rahmen für angeregte oder auch entspannte Gespräche. Beim Unterhaltungsprogramm blieben keine Wünsche offen, denn neben dem emotionalen und spektakulären Auftritt des Kölner Dreigestirns begeisterte ein „sequentielles“ Herrengedeck, mit den einzelnen Auftritten von „Sitzungspräsident“ Volker Weiniger, Martin Schopps „Die Rednerschule“ und „J. P. Weber“ (Jörg-Paul Weber) die Herren im Saal.

Die KNZ zeigt sich sehr zufrieden mit ihrer Veranstaltung, die trotz oder vielleicht gerade wegen ihres kleinen Formats bereits seit vielen Jahren zu einer echten Institution im Kölner Karneval geworden ist.

Auch die Damen der Narrenzünftler kamen voll auf ihre Kosten beim parallel stattfindenden Damenfrühschoppender Kölner Narren-Zunft, der nach einem Jahr Pause wieder neu aufgelegt wurde. Knapp 200 jecke Mädcher feierten im historischen Keller des „Gilden im ZIMS“ – „Heimat Kölscher Helden“, bestens unterhalten von den Auftritten des Kölner Dreigestirns, „Rabaue“, „Julie Voyage“ (Ken Reise) und den 23 Musiker und Musikerinnen „Der Original Eschweilern“.

Quelle und Foto/s: Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V.




KKG Fidele Zunftbrüder: Karneval trifft auf „echten“ Adel

Über den Dächern von Köln liegt die Lab12-Bar des Pullman Hotels. Sie bot den Gästen am Sonntag (11. Januar 2026, eine atemberaubende Aussicht auf die Domstadt . So besonders wie das Ambiente war auch die Veranstaltung.

Beim traditionellen Klein en Prinzen essen der KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V. dreht sich alles um den kölschen Karnevalsadel. Die Gesellschaft wird vom amtierenden Dreigestirn und vielen ehemaligen Trifolien beehrt.

Bei einem luxuriösen Menü und einem schönen Bühnenprogramm wird gemeinsam die neue Session begangen.

Neben dem Kölner Dreigestirn mit seiner Equipe begrüßten die Fidelen Zunftbrüder, allen voran Präsident Markus Stoffel, Organisator des Abends, Ratspräsident René Weber und Moderator Theo Schäfges den Stimmenimitator Jörg Hammerschmidt und die Kabarettistin Anke Brausch.

Nicht zuletzt macht auch der prominente Besuch das Kleine Prinzenessen zu einem ganz besonderen Abend. So traf der Karnevalsadel an diesem Abend auf den Grafen und die Gräfin von Hoensbroech, Sternekoch Nelson Müller, NRW-Landtagspräsident André Kuper, Griesson – de Beukelaer-Teilhaber Peter Gries, Weihbischof Rolf Steinhäuser, die Moderatoren Harry Wijnvoord und Birgit Lechtermann, Moderator Jean Pütz, Schauspielerin Marie-Luise Marjan (Mutter Beimer), „Bares für Rares-Experte Detlev Kümmel und „Bares für Rares“-Händler Walter Lehnertz (80-Euro-Waldi).

Ratspräsident und Konditor René Weber fertigte für diesen Abend Gemälde der drei Tollitäten und von Nelson Müller vollständig aus Schokolade und Pralinen an. Die Übergabe dieser besonderen Geschenke war ein Höhepunkt des Abends.

Quelle und Foto/s: KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V.




Treuer Husar: Kostümsitzung 2026: Stimmung, Stars und Standing Ovations

Was für ein Abend! Die KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln lud zur Kostümsitzung ins ausverkaufte Pullman Hotel – und bot den Jecken ein stimmungsvolles Programm der Extraklasse.

Gleich zu Beginn zogen der Elferrat und die Husaren-Pänz unter großem Applaus in den Saal ein. Die „Rumtreiber“, langjährige Freunde der Gesellschaft, sorgten musikalisch für einen stimmungsvollen Einstieg. Ihr Auftritt hatte jedoch eine besondere Bedeutung: Es war ihr letzter bei den Treuen Husaren, denn die Band hat für Aschermittwoch ihr Ende angekündigt. Präsident Markus Simonian würdigte die Band auf der Bühne mit emotionalen Worten und dankte den Musikern für „zehn Jahre kölsches Hätz und echte Freundschaft zur Husaren-Familich“.

Marc Metzger „Dä Blötschkopp“ verstand es nach einem energiegeladenen Auftritt der „Paveier“ meisterhaft, den emotional aufgeladenen Saal mit viel Feingefühl und pointiertem Humor wieder für sich zu gewinnen. Ein ganz besonderer Moment folgte mit dem Besuch des „Kölner Dreigestirns“, bevor das eigene Tanz-, Musik- und Offizierskorps der Treuen Husaren mit seinem Auftritt das Herz der Gesellschaft auf die Bühne brachte.

Während das Korps noch auf der Bühne stand, wurde Cathrin Dauven, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse KölnBonn, von Markus Simonian zum Ehrenmitglied ernannt – als Zeichen der Wertschätzung für ihre enge Verbindung zur Gesellschaft und ihr Engagement rund um die gemeinsame Jubiläumsausstellung in der Neumarkt-Filiale. Ihr Wunsch nach einer regulären Mitgliedschaft über das Korps á la Suite hinaus konnte satzungsbedingt nicht erfüllt werden, da laut Tradition nur Männer aktive Mitglieder werden dürfen. In echter kölscher Manier fand der Vorstand jedoch eine herzliche Lösung und ernannte sie einstimmig zum Ehrenmitglied. Simonian betonte: „So schlagen wir eine Brücke zwischen unserer Tradition und einem modernen, offenen Verständnis von Gemeinschaft.“

Björn Heuser fesselte anschließend mit seiner Stimme und Gitarre wieder das Publikum: Vom ersten Ton an hatte er den Saal im Griff, es wurde geschunkelt, mitgesungen – eine kölsche Einheit, wie sie schöner nicht sein könnte. Für den Wow-Effekt des Abends sorgten jedoch unbestritten die Mädels der Tanzgruppe „Kölner Paulinchen“. Mit beeindruckender Präsenz und tänzerischer Qualität begeisterten sie das Publikum und hinterließen bleibenden Eindruck. Zum Finale brachten „Miljö“ und die „Räuber“ den Saal noch einmal zum Kochen – ein mitreißender Schlusspunkt unter eine Sitzung, die keine Wünsche offenließ.

Quelle und Foto: KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln

 




„Schnüsse Tring“: Aufbruch in eine neue Ära: Neuer Präsident und Premiere zum 125. Jubiläum begeistern im Tanzbrunnen

Dirk Königs wurde an seinnem 58. Geburtstag von FK-Vizepräsidentin Christine Flock zusammen mit FK-Vorstand Erich Ströbel
zum neuen Präsident der  „Schnüsse Tring“ 

Ein neuer Präsident, ein neues Format und der Beginn einer neuen Phase in der 125jährigen Geschichte: Am Samstagabend (17. Januar 2026) feierte die Alte Kölner Karnevalsgesellschaft „Schnüsse Tring“ 1901 e.V. im Theater am Tanzbrunnen eine Premiere, die in Erinnerung bleiben wird. Mit der ersten „Mottositzung“ bewies die Traditionsgesellschaft eindrucksvoll, wie man Geschichte und Zukunft verbindet. Was ursprünglich als Antwort auf die hohe Nachfrage nach den traditionellen Sitzungen geplant war, entwickelte sich zu einem Abend, der den Nerv des Publikums perfekt traf.

Der Start in den Abend hätte emotionaler kaum sein können. Gleich zu Beginn stand die offizielle Amtseinführung des neuen Präsidenten Dirk Königs auf dem Programm, der bereits im September 2025 gewählt worden war. Da Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn krankheitsbedingt verhindert war, übernahmen die beiden Vizepräsidenten Christine Flock und Lutz Schade die feierliche Zeremonie. Sie nahmen Dirk Königs nicht nur den offiziellen Präsidenten-Eid ab, sondern hatten auch eine besondere Würdigung im Gepäck: Im Namen des Festkomitees überreichten sie der Gesellschaft die Urkunde zum 125jährigen Bestehen.

Für den emotionalen Höhepunkt sorgte anschließend ein besonders persönlicher Moment: Geschäftsführerin und Ehefrau Alexandra Königs legte dem neuen Präsidenten die Kette um ein „Geburtstagsgeschenk“ der besonderen Art, denn der frisch „Gekettete“ feierte an diesem Abend zeitgleich seinen 58. Geburtstag. „An meinem Geburtstag in dieses Amt eingeführt zu werden und diese Energie im Saal zu spüren, ist das schönste Geschenk, das man sich wünschen kann. Wir haben heute gezeigt, dass Tradition und frischer Wind bei der ‚Schnüsse Tring‘ zusammengehören“, kommentierte der sichtlich bewegte Dirk Königs den Moment, nachdem ihm das Publikum ein lautstarkes Ständchen gebracht hatte.

Für einen weiteren bewegenden Moment sorgte die Anwesenheit einer echten Legende: Unter den Ehrengästen weilte Ludwig Sebus. Der Grandseigneur des Kölner Karnevals, der im vergangenen September seinen 100. Geburtstag gefeiert hatte, zeigte sich der „Schnüsse Tring“ nach wie vor tief verbunden. Seine Teilnahme an dieser Premiere wurde vom Publikum mit langanhaltendem Applaus und großer Herzlichkeit honoriert.

Dass die Gesellschaft mit dem Konzept, eine lockere Atmosphäre im Kostüm mit hohem Niveau zu verbinden, richtig lag, bewies der weitere Verlauf des Abends eindrucksvoll. Einen ganz besonderen Akzent setzte dabei Willibert Pauels. Als „Diakon und Clown“ schaffte „Ne bergische Jung“, was im Sitzungskarneval selten ist: Der gesamte Saal war mäuschenstill. Mit seiner Mischung aus Humor und Tiefgang zog er die Jecken in seinen Bann. Ebenso begeisterten Volker Weininger als „Der Sitzungspräsident“, Thomas Cüpper „Et Klimpermännche“ und M“Blötschkopp“ arc Metzger, die mit ihren pointierten Reden die Lachmuskeln des Publikums strapazierten und zeigten, dass Wortbeiträge auch bei diesem neuen Format bestens funktionieren.

Literat Thomas Hoffmann hatte ein hochkarätiges Programm zusammengestellt. Die eigenen Tanzgruppen, die „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ (Jugend und Erwachsene), begeisterten ebenso wie das Reiter-Korps „Jan von Werth“. Musikalisch heizten unter anderem „Mätropolis“, „Fidele Kölsche“, „Höhner“ und zum Finale die „Paveier“ dem kostümierten Publikum ein.

Erst weit nach Mitternacht endete das offizielle Bühnenprogramm – doch Schluß war noch lange nicht. Im Foyer wurde anschließend noch lange mit dem „Geburtstagskind“ und neuen Präsidenten Dirk Königs angestoßen und der erfolgreiche Auftakt bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Die Premiere der Mottositzung zeigte eindrucksvoll: Die 2Schnüsse Tring2 kann Party, Tradition und „Kölsch Hätz“ in perfekter Balance.

Quelle (Text): Alte Kölner K.G. „Schnüsse Tring“ 1901 e.V.; (Foto/s): Alte Kölner K.G. „Schnüsse Tring“ 1901 e.V. / René Töpfer




ABBA-Glamour, Gänsehaut und pure Jeckenfreude: Furioser Auftakt der Mädchensitzung der Nippeser Bürgerwehr

-hgj/nj- Mit einem Paukenschlag eröffnete die Mädchensitzung der KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V. am Donnerstag, den 15. Januar 2026, den Abend – und setzte damit erneut Maßstäbe im Kölner Karneval. Der mittlerweile legendäre Opener präsentierte sich in diesem Jahr völlig überraschend in ungewohnten Farben: Statt des traditionellen Blau-Gelb der Appelsinefunke erstrahlte die Bühne im Zeichen von Schweden-Pop.

Unter dem Motto ABBA schlüpften Präsident Michael Gerhold (Agnetha), Marie Svenja Klupsch (Anni-Frid), Kommandant Mario Moersch (Björn) und Geschäftsführer Rolf Vesen (Benni) mit sichtlicher Spielfreude in die Rollen des ikonischen Pop-Quartetts. Unterstützt von zahlreichen Tänzern aus den eigenen Reihen der Corpskameraden entfachte das mitreißende Medley Begeisterungsstürme im Saal und sorgte schon zu Beginn für ausgelassene Stimmung, stehende Ovationen und jede Menge Gänsehaut.

Im Anschluß an diesen fulminanten Start nahm das hochkarätig besetzte Sitzungsprogramm im großen Saal der Sartory-Betriebe seinen Lauf. In der ersten Abteilung vor der Pause begeisterten die Roten Funken mit ihrem Regimentsspielmannszug sowie das Tanzpaar Elena Stickelmann und David Eßer. Für Lachsalven sorgte Deutschlands prominenteste Putzfrau mit Showcharakter, „Achnes Kasulke“ (Annette Esser), während „cat ballou“, Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“ und die „Boore“ musikalische und humoristische Glanzpunkte setzten.

Nach der Pause folgte der feierliche Einzug der Nippeser Bürgerwehr, die das triumphal umjubelte Kölner Dreigestirn in den Saal geleitete. Nach der Abreise des Trifoliums in den nächsten Saal, gehörte das Podium der poinitierten Rede von „De Frau Kühne“ (Ingrid Kühne), den zwei musikalischen Höhepunkten und einem besonderen Highligiht einer in Köln nicht mehr wegzudenkenden Karnevalsgesellschaft: Allen voran die „Domstürmer“ mit ihren Ohrwürmern, krönende Höhepunkte mit der StattGarde Colonia Ahoj, welche mit ihrem Stammboot einzog und durch Bordkapelle, Shanty-Chor und die „jeilsten Schenkel Kölns“ ihres Tanzkorps brillierten. Den emotionalen Schlußpunkt setzte schließlich „Brings“, die den Saal noch einmal zum Beben brachten.

Diese Mädchensitzung war weit mehr als nur ein karnevalistischer Abend – sie war ein leidenschaftliches Bekenntnis zu unseren weiblichen Jecken und ein eindrucksvolles Engagement, das im Kölschen Fastelovend seinesgleichen sucht.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Kölner Karnevalsgesellschaft Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V.
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Glanzvoll, großzügig, großartig: Das war die Große Prunk- und Kostümsitzung der Treuen Husaren

Die KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln hat mit ihrer Prunksitzung im Gürzenich wieder ein Ausrufezeichen in der Session 2026 gesetzt. Im Zeichen des Mottos „ALAAF – Mer dun et för Kölle“ präsentierte sich das Traditionskorps als lebendige, engagierte und herzliche „Familich“, die Tradition und Moderne mit Stil und Leidenschaft verbindet.

Offiziere, Husaren-Pänz und Musikkorps begrüßten die Gäste schon im Foyer
Schon der Weg in den Gürzenich wurde für die Gäste zu einem Erlebnis: Vor dem Portal begrüßten Offiziere der Gesellschaft mit Fackeln die Ankommenden. Beim Einlaß sorgten Klänge des Musikkorps und ein Spalier aus Husaren-Pänz, Tanzkorps und Tanzpaar auf der Treppe des Gürzenich für festliche Stimmung und erste Gänsehautmomente. Mit Fanfarenklängen von Markus Quodt von der Freitreppe aus lud schließlich der 1. Vorsitzende Berthold Diller die Gäste ein, ihm in den Saal zu einer Traumnacht im Gürzenich zu folgen. Der dann folgende Einmarsch des Offizierskorps, der Husaren-Pänz und des Elferrats ließ keinen Zweifel: Diese Sitzung wird besonders.

 

Stars des Karnevals und ein dankbares Publikum
Sitzungspräsident Markus Simonian begrüßte hochkarätige Kräfte des Kölner Karnevals auf der Bühne. Martin Schopps sorgte mit gewohnt scharfsinnigem Humor für Lacher – und zeigte dabei seine pädagogische Klasse, als er eine lautstarke Dame kurzerhand auf einen Stuhl direkt vor die Bühne verfrachtete. „Wenn Du störst, muß ich euch trennen. Hier habe ich Dich besser im Blick!“ – ein Moment, der vom Publikum mit Szenenapplaus gefeiert wurde. Die „Domstürmer“, „Kasalla“, die „Klüngelköpp“ und die „Höhner“ rissen das Publikum mit – jeder Auftritt ein Treffer. Bei den Rednern Guido Cantz und „Sitzungspräsident“ Volker Weininger hingegen war das Publikum wieder aufmerksam. Volker Weininger lobte zum Abschluß seines Vortrags ausdrücklich die besondere Aufmerksamkeit im Saal – ein feines Kompliment für ein außergewöhnlich diszipliniertes Publikum. Mit dem Einzug der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V. und dem Auftritt des Kölner Dreigestirns war traditionell kölsche Sitzungsprogramm perfekt.

Große Geste – Große Wirkung: Spendenscheck für neuen RoMo-Wagen
Einen Höhepunkt markierte Josef Schoop, Chef des Korps á la Suite. Er übergab im Namen des Korps á la Suite einen Spendenscheck über € 15.000,00 – die erste Rate zur Finanzierung eines neuen Wagens für den Rosenmontagszug. Ein starkes Zeichen der Solidarität und des Engagements innerhalb der Gesellschaft, das mit großem Applaus bedacht wurde. Ein Moment, der zeigte: „Mer dun et för Kölle“ ist bei den Treuen Husaren gelebter Anspruch.

Prominenz im Saal – Ehrenhafte Gäste bei den Husaren
Wie jedes Jahr war die Prunksitzung auch 2026 ein Magnet für Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft. Unter den Ehrengästen wurden unter anderem begrüßt:

  • André Kuper, Präsident des Landtages Nordrhein-Westfalen und Ehrenmitglied der Gesellschaft
  • Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, mit seiner Gattin Trude Lehrer – beide langjährige Freunde und Förderer der Husaren
  • Werner Wolf, ehemaliger Präsident des 1. FC Köln, in Begleitung seiner Gattin Monika Wolf
  • Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments

Ein Abend für die Husaren-Familich – und für Köln
Bis weit nach Mitternacht feierten die Gäste im Gürzenich. Während das Saalprogramm mit den „Höhnern“ seinen musikalischen Höhepunkt fand, sorgte im Foyer „DJ Andreas“ (Andreas Kessel) für tanzfreudige Übergänge. Die Mischung aus Tradition und Taktgefühl macht die Prunksitzung wieder zu einer ganz besonderen Veranstaltung.

Quelle (Text): KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V.; (Foto/s): Niki Siegenbruck – Foto & Grafik | Köln




Zweites Doppelpack – Damensitzung und 2. Kostümsitzung der Prinzen-Garde Köln 1906 e.V.

In dieser Session geht es Schlag auf Schlag: die Damensitzung der Prinzen-Garde ist jedes mal ein besonderes Highlight und startete am Dienstagnachmittag (13. Januar 2026) zur Begeisterung der Damen mit der Kindertanzgruppe „PG Pänz“ gemeinsam mit dem Kölner Kinderdreigestirn 2026 m ausgebuchten Gürzenich.

Das Programm hatte es in sich: Guido Cantz, Martin Schopps und Marc Metzger sowie „cat ballou“, „Eldorado“, „Paveier“ und „Klüngelköpp“ sind die Lieblinge der Karnevalistinnen. Dazu dürfte natürlich auch Tanz und Tradition nicht fehlen: Das Prinzen-Garde eigene Kölner Dreigestirn wußte den Damen so richtig einzuheizen und das Korps der Garde des Prinzen sowie die beliebte StattGarde Colonia Ahoj rockten die Bühne. In der Pause gab es natürlich viel zu bequatschen, ein stets willkommener Moment einer jeden Damensitzung.

Eine Besonderheit gab es auch: wenn auf einer Damensitzung ein Mann geehrt wird, muß etwas passiert sein; Fußkorpskamerad Edgar Patzer hatte ausgerechnet an diesem Tag seinen 83. Geburtstag und wurde zugleich für 63 Jahre Mitgliedschaft geehrt, das sind mehr als Dreiviertel des Lebens Herzblut für die Prinzen-Garde Köln 1906 e.V.

Gleich am Mittwochabend (14. Januar 2026) ging es im Maritim weiter bei der 2. Kostümsitzung mit einem hochkarätigem Programm inklusive Martin Schopps, Marc Metzger, Volker Weiniger sowie „Brings“, „Höhner“ und „Paveier“. Es versteht sich von selbst, daß auch das Korps der Prinzen-Garde nicht fehlte. Dem Kölner Dreigestirn 2026, „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ war keinerlei Verschleiß ihrer Begeisterung anzumerken, im Gegenteil, die drei sind nicht zu stoppen. Dasselbe galt auch für die Tanzgruppe „Kölner Paulinchen“, die ihre Premiere auf der großen Bühne einer Prinzen-Garde Sitzung gaben, ein Augenschmaus an Tanz und Akrobatik.

Beide Sitzungen schlossen wie immer bei der Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. mit Tenor Norbert Conrads mit „Am Dom zo Kölle“ festlich ab.

Am Wochenende geht es mit dem nächsten Doppelpack weiter: Freitag Litewka-Abend im Lindner-Hotel City Plaza, Samstag 1. Prunksitzung im Gürzenich.

Quelle und Foto/s: Prinzen-Garde Köln 1906 e.V.




Blaue Funken: Regimentsappell 2026

Die neuen Mitglieder der Kinder- und Jugendtanzgruppe erhalten ihren Halsorden und ihre Urkunden vom Präsidenten und Kommandanten Björn Griesemann, mit dabei sein fünfjähriger Sohn Caspar

Am Montag, 12. Januar 2026 begann nach der Begrüßung vieler Repräsentanten aus Karneval, Stadtgesellschaft und Politik durch den Präsidenten und Kommandanten Björn Griesemann der Regimentsappell der Blauen Funken mit einem gelungenen Auftritt der Kinder- und Jugendtanzgruppe. Sie ist die älteste Kindertanzgruppe eines Kölner Traditionskorps und feiert in dieser Session ihren 144. Geburtstag. Zum inzwischen sechsten Mal wurde die Aufnahme der neuen Mitglieder auf der großen Bühne im Gürzenich zu Beginn des Regimentsappells vollzogen und elf neue Mitglieder erhielten ihren Halsorden von Björn Griesemann. Besonders stolz war Björn Griesemann, da er auch seinem fünfjährigen Sohn Caspar die Urkunde überreichen und den Halsorden der Kinder- und Jugendtanzgruppe umhängen konnte.

Die 27 Rekruten im weißen Drillich bei der Vereidigung – ein besonderer Tag im Leben eines Blauen Funken

„Dank des ehrenamtlichen Engagements ist Köln das liebenswerteste Stückchen Erde!“
In der Ansprache des Präsidenten und Kommandanten Björn Griesemann ging er auf die Bedeutung des Ehrenamtes für den Karneval und die Bedeutung des Karnevals für sie Stadt ein. Bei den großen Gesellschaften würden rund 20.000 Gäste pro Session durch das Ehrenamt bei den Veranstaltungen betreut. Und dabei gäbe es auch viele junge Karnevalisten, die sich – gegen den gesellschaftlichen Trend – ehrenamtlich engagieren. Ehrenamt finde man hoch spezialisiert bei den Technikern bis hin zur Großmutter, die Kostüme näht, und dabei seien alle voneinander abhängig.

Der Karneval sei mit ungefähr € 850 Millionen Umsatz und 6.500 davon abhängigen Arbeitsplätzen auch ein Wirtschaftsfaktor für Köln. Er sei aber auch ein Image für Köln und das Kultur-Highlight der Stadt. Trotz einer sonst ebenfalls tollen Kulturszene in Köln sei der Karneval die Speerspitze dieser Kultur. Er rief die Stadt Köln dazu auf, sich dieser Bedeutung bewusst zu sein und den Karneval an den unterschiedlichsten Stellen pragmatisch und zielorientiert zu unterstützen. Alle Kölner könnten auf die erbrachte Leistung im karnevalistischen Ehrenamt stolz sein.

Aufnahmen und Vereidigungen
Der Regimentsappell konnte mit der Aufnahme von zwei Inaktiven Mitgliedern und der Vereidigung der Aktiven Mitglieder fortgeführt werden. 27 neue Blaue Funken schworen unter Handauflegung auf die Kanone den Funkeneid („Auf das Zündloch der Kanone, …“) und erhielten danach ihren Halsorden als Zeichen der Mitgliedschaft.

Eine mehr als verdiente Auszeichnung: Ewald Kappes erhält für seine 50jährige ununterbrochene Mitgliedschaft bei den Blauen Funken den Treueorden in Gold mit Brillanten und gekreuzten Säbeln

Treue wird belohnt
Die Treue zur Gesellschaft stand direkt danach im Fokus und so wurden die Treueorden der Gesellschaft für 10jährige (18 x), 20jährige (7 x) und 30jährige (8 x) ununterbrochene Mitgliedschaft verliehen.

Die Bürgermeisterinnen werden Blaue Funken
Bei der Verleihung der Ehrendienstgrade wurde die neue Stadtspitze besonders berücksichtigt und so wurden die neuen Bürgermeisterinnen Maria Helmis-Arend und Teresa de Bellis-Olinger als Oberleutnant der Reserve aufgenommen und die Bürgermeisterin Brigitta von Bülow zum Oberleutnant der Reserve befördert. Weitere Ehrungen gingen an Dr. Patrick Adenauer, Joachim Badura, Karl Jürgen Balkhausen, Florian Braun, Stefan Buschmann, Sandra Felder, Henrik Große Perdekamp, Marcus Heller, Dennis Hille, Manfred Hinträger, Manfred Junge, Angela Kanya-Stausberg, Stephan Klippel, Aaron Knappstein, Udo Marx, Volker Marx, Markus Pohl, Curt Rehfus, Markus Simonian, Veit Wasserfuhr und Björn Zimmer.

Ein neuer Funktionsträger im Amt
Im weiteren Verlauf des Regimentsappells ernannte Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann Jens Düren zum neuen Berittmeister der Blauen Funken. Mit ihm übernimmt ein bereits sehr erfahrener Reiterkorpsführer die Verantwortung für die gesamte Reitergruppe der Blauen Funken, die sich sehr gut entwickelt hat und den Reitsport als solches intensiv betreibt.

Einmalige Geschenke, die es so nicht mehr wieder geben wird: ein Blauer Funk in Bronze für Michael Müller und ein Funkenadler in Kupfer für Martin Jakowetz

Eine lange Treue zur Gesellschaft
Es folgten zwei Ehrungen für eine jeweils sehr lange Mitgliedschaft. So konnte Björn Griesemann den ehemaligen Tanzoffizier Ernst Wilfried Neuland mit dem Treueorden in Gold mit Brillanten für eine 40jährige ununterbrochene Mitgliedschaft auszeichnen und der ehemalige Bauer im Dreigestirn 1996 Ewald Kappes erhielt für seine 50jährige Mitgliedschaft den Treueorden in Gold mit Brillanten und gekreuzten Säbeln.

Dank und Ehrung für die Unterstützer der Erweiterung des Funkenturms
Nachdem sich der Gemeinnützige Bauverein Sachsenturm e.V. bereits bei der Einweihungsfeier am 22. September 2025 bedanken konnte, haben nun die Blauen Funken ihren internen und externen Unterstützern auf unterschiedlichste Art und Weise Dank gesagt und entsprechende Auszeichnungen vorgenommen.

Zentrale Verantwortung für das Gelingen des Projektes
Danach sollten zwei Mitglieder geehrt werden, die eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des Bauprojektes innehatten. Martin Jakowetz betreute das Neubauprojekt über die gesamte Bauphase hinweg als Bauleiter und erhielt aus den Händen von Björn Griesemann einen Funkenadler in Kupfer (eine Kopie des Funkenadlers im großen Saal des Neubaus). Dem Verantwortlichen für das gesamte Projekt und Präsident des Gemeinnützigen Bauvereins Sachsenturm e.V. Michael Müller wurde ein Blauer Funk in Bronze überreicht, der nur dreimal hergestellt wurde.

Ein musikalisches und emotionales Highlight zum Abschluss: Der karnevalistische Zapfenstreich gespielt von der Kapelle Markus Quodt gemeinsam mit dem Regimentsspielmannzug der Blauen Funken

Eine Überraschung für den Präsidenten des Gemeinnützigen Bauvereins Sachsenturm e.V.
Der Präsident des Gemeinnützigen Bauvereins Sachsenturm e.V. Michael Müller dachte eigentlich, daß die Ehrungen in diesem Punkt abgeschlossen waren, aber weit gefehlt, denn das Festkomitee Kölner Karneval hatte eine ganz besondere Überraschung für ihn mitgebracht. In Würdigung und Anerkennung seiner langjährigen und vielfältigen Verdienste um den Kölner Karneval verlieh ihm Christoph Kuckelkorn den Verdienstorden des Festkomitees in Silber.

Verdienstmedaillen, Beförderungen und Karnevalistischer Zapfenstreich
Bei den nachfolgenden Ehrungen der Mitglieder zeichneten die Blauen Funken den Einsatz für die Gesellschaft unter anderem mit 12 Verdienstmedaillen (6 x Bronze, 4 x Silber, 2 x Gold) und 167 Beförderungen aus.

Ein beachtenswerter Regimentsappell mit vielen Höhepunkten fand seinen würdigen Abschluß in einem Zapfenstreich, der von der Kapelle Markus Quodt gemeinsam mit dem Regimentsspielmannzug der Blauen Funken dargeboten wurde.

Präsident und Kommandant Björn Griesemann dankte abschließend allen an der Organisation und der Ausrichtung des Regimentsappells Beteiligten und verabschiedete alle Gäste und Mitglieder mit den besten Wünschen für die Session.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; Fotos: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Joachim Badura, Knut Walter




Volle Ladung Alaaf: Ford setzt das Kölner Dreigestirn und Rosenmontagszug unter Strom

Ford stellt erneut die Fahrzeugflotte für den Kölner Karneval. Ford Managing Director Christoph Herr übergab am Mittwoch, 14. Januar 2026 offiziell die 76 Fahrzeuge starke Ford Flotte an das Festkomitee Kölner Karneval. Im Anschluß an den offiziellen Festakt besichtigte das Kölner Dreigestirn noch das Cologne Electric Vehicle Center, in dem die beiden vollelektrischen Modelle Ford Explorer und Ford Capri gebaut werden.

Das Kölner Dreigestirn der Session 2026 wird von der Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. gestellt. „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ werden ab sofort mit vier Ford Tourneo Grand Connect Plug-In Hybrid zu ihren zahlreichen Auftritten fahren. Präsident Christoph Kuckelkorn darf die Session in einem weißen vollelektrischen Ford Explorer aus Kölner Fertigung verbringen. Komplettiert wird das Karnevalsengagement von mehr als 60 Ford-Freiwilligen, die die 62 Bagage- und Servicewagen im Kölner Rosenmontagszug fahren, so daß die Jecken der Karnevalsgesellschaften sorgenfrei bunte Kamelle und Strüßjer an die rund 1 Million Zuschauer auf den Straßen verteilen können, ganz nach dem Karnevalsmotto 2026 „ALAAF – Mer dun et för Kölle“.

„Ford und der Kölner Karneval sind seit unglaublichen 75 Jahren eng verbunden. Die Kölner Dreigestirne und der Festkomitee-Vorstand sind ebenso mit Ford-Fahrzeugen unterwegs wie die Kamelle im Rosenmontagszoch,“ sagt Lutz Schade, Vizepräsident Festkomitee Kölner Karneval. „Das Engagement von Ford war dabei schon immer viel mehr als ein Sponsoring, denn wir leben diese enge Partnerschaft im Karneval überaus intensiv. Köln, Ford und Karneval: Das gehört einfach zusammen. Dafür bin ich sehr dankbar!”

„Wir freuen uns sehr den Kölner Karneval nun schon seit 75 Jahren zu unterstützen und mit unseren Fahrzeugen die Mobilität des Kölner Dreigestirns und den Rosenmontagszug nachhaltiger zu gestalten. Karneval bringt die Menschen friedlich zusammen und macht Glück und Unbeschwertheit wieder erlebbar, wonach sich viele sehnen.“, betont Christoph Herr, Managing Director Ford Deutschland, Österreich, Schweiz. „Und daß in diesem Jahr mit Stefan Blatt ein langjähriger Ford-Mitarbeiter als ‚Jungfrau Aenne‘ Teil des Kölner Dreigestirns ist, macht diese Session noch besonderer für uns.“, so Herr weiter.

Im Laufe der Jahre ist die Flotte auf heute 76 Fahrzeuge und mehr als 60 Freiwillige angewachsen, die die Kölner Tradition pflegen. In dieser Zeit hat der Kölner Automobilhersteller mehr als 3.700 Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Die Bagagewagen haben bei den Rosenmontagszügen über 3.000 Tonnen Wurfmaterial transportiert.

Quelle und Foto/s: Ford-Werke GmbH – Ford Media Center




Starke Partnerschaft für soziales Engagement: Tanzcorps der Großen Allgemeinen und Scala Theater unterstützen die Aktion „wir helfen“

Mit einer bewegenden und zugleich mitreißenden Show haben das Tanzcorps der Großen Allgemeinen Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e. V. (GA) und das Scala Theater am letzten Sonntag ein deutliches Zeichen für Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt – ganz nach dem Motto der diesjährigen Karnevalssession: „Alaaf – mer dun et för Kölle“. Bei der gemeinsamen Benefiz-Veranstaltung „Flohzirkus – Die Show“ erlebten die Besucherinnen und Besucher auf dem Zirkusgelände Latibul in Köln-Niehl einen Nachmittag voller Tanz, Akrobatik, Musik und gemeinschaftlicher Unterstützung für die Aktion „wir helfen“.

Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die abwechslungsreiche Bühneninszenierung, sondern vor allem die Idee, Kultur, Karneval und Theater als Motor für soziales Engagement zu nutzen. Tanz, Zirkusartistik und Schauspiel wurden zu einer eindrucksvollen Gesamtvorstellung verbunden, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen begeisterte. Und so führte die Leitung des Scala Theaters mit Arne Hoffmann und Ralf Borgartz, die beide auch Ehrensenatoren der GA sind, durch ein Programm mit emotionalen und humorvollen Höhepunkten, bei denen neben dem Tanzcorps und der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Flöhe“ auch das Scala Theater, der Zirkus Latibul, die Luftartistinnen und -artisten des Fliegwerks sowie Jongleur Daan Makel mitwirkten.

Der gesamte Erlös der Veranstaltung kommt der Aktion „wir helfen“ zugute und unterstützt soziale Projekte in der Region. Ziel der Initiative ist es, Menschen in schwierigen Lebenssituationen konkrete Hilfe zukommen zu lassen und gleichzeitig die Aufmerksamkeit für die wertvolle Arbeit der Aktion zu stärken.

Die Show bot darüber hinaus auch die Gelegenheit, auf die erfolgreiche Entwicklung der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Flöhe“ zu blicken, die seit vielen Jahren fest zum Kölner Kinder- und Jugendkarneval gehört. Aus einer kleinen Gruppe ist ein engagiertes Ensemble mit rund 50 jungen Tänzerinnen und Tänzern geworden, das in diesem Jahr sein 20jähriges Jubiläum feiert.

„Karneval, Kunst und Kultur haben die Kraft, Menschen zu verbinden und Solidarität sichtbar zu machen“, betonten die Organisatorinnen und Organisatoren. Die Kooperation zwischen dem Tanzcorps der Großen Allgemeinen und dem Scala Theater zeige eindrucksvoll, wie gemeinsames Wirken Begeisterung auslösen und gleichzeitig helfen kann.

Quelle und Foto/s: Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V.




Gänsehaut am Joseph-Roesberg-Platz: „Schnüsse Tring“ feiert emotionalen Jubiläumsauftakt mit Zapfenstreich

V.l.n.r.: Präsident Dirk Kölnigs, Ehrenpräsident Achim Kaschny und Brigitte Kaschny

Ein Meer aus Mützen schimmerte gestern Abend (13. Januar 2026) in der Dunkelheit von Ossendorf – Rot-Weiß dominierte den Joseph-Roesberg-Platz, als die Alte Kölner Karnevalsgesellschaft „Schnüsse Tring“ 1901 e.V. den Auftakt zu ihrem 125jährigen Jubiläum feierte. Der Ort war mit Bedacht gewählt: Genau gegenüber befand sich einst die Kneipe, in der die Gesellschaft vor 125 Jahren gegründet wurde. Was als würdiger Festakt am historischen Ursprung begann, entwickelte sich zu einem der emotionalsten Momente in der jüngeren Vereinsgeschichte.

Bereits ab 18:00 Uhr war der Platz rund um den „Schnüsse-Tring“-Brunnen gut gefüllt. Rund 200 Mitglieder waren dem Aufruf gefolgt – von der Tanzgruppe über den Senat und den Großen Rat bis hin zu den Kammer Wiever bot sich ein beeindruckendes, generationenübergreifendes Bild in den Vereinsfarben.

Eine Familiengesellschaft mit Tradition
Um 18:30 Uhr eröffnete Präsident Dirk Königs den offiziellen Teil. In seiner Rede spannte er den Bogen von den Anfängen als kleiner Veedelsverein bis zur etablierten Familiengesellschaft, die heute fester Bestandteil des Kölner Karnevals in der Innenstadt ist. „125 Jahre sind nicht nur Geschichte, sie sind Verpflichtung und Heimat zugleich“, betonte Dirk Königs.

Der emotionale Höhepunkt: Ein Zapfenstreich für Achim Kaschny
Dann folgte der Moment, der vielen Anwesenden Gänsehaut bescherte. Unter dem Applaus der Mitglieder wurde der langjährige Präsident Achim Kaschny in die Mitte gebeten. 17 Jahre lang hatte er die Geschicke der Gesellschaft erfolgreich geleitet. Als Würdigung für dieses Lebenswerk ernannte Dirk Königs ihn offiziell zum Ehrenpräsidenten der „Schnüsse Tring“. Sichtlich bewegt nahm Achim Kaschny seine neue Ehrenpräsidentenmütze entgegen. Zu seinen Ehren wurde anschließend der „Karnevalistische Große Zapfenstreich“ intoniert. Den feierlichen Rahmen hierfür bildeten gleich zwei Musikzüge: die Musikfreunde Rot-Gold Köln und das Tambour-Korps Rot-Weiss Kleineichen (Regimentsspielmannszug der EhrenGarde der Stadt Köln). In seinen Dankesworten gestand Achim Kaschny: „Das war mein größter Wunsch. Ich weiß diese Ehre zutiefst zu schätzen.“

Ein Lindwurm aus Fackeln
Nach dem offiziellen Teil setzte sich der Abend stimmungsvoll fort. Angeführt von den Musikzügen zog die Gesellschaft wie ein leuchtender Lindwurm mit Fackeln vom Joseph-Roesberg-Platz zum Brauhaus Zimmermanns. Dort wurde der 125. Geburtstag der Gesellschaft bis in den späten Abend ausgiebig gefeiert.

Ein gelungener und würdiger Jubiläumsauftakt, der Tradition und Emotion perfekt verband. Manch einer munkelte beim Kölsch im Zimmermanns bereits: „Vielleicht ist hier heute Abend eine neue Tradition geboren worden.“

Quelle und Foto/s: Alte Kölner Karnevalsgesellschaft „Schnüsse Tring“ 1901 e.V.




Spendenprojekt 2026:  Das Kölner Dreigestirn fördert ein besonderes Ehrenamt

Traditionell verzichtet das Kölner Dreigestirn bei seinen Auftritten in der Session auf Geschenke und sammelt stattdessen Spenden für einen guten Zweck. In diesem Jahr unterstützen „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ – passend zum Sessionsmotto „ALAAF – mer dun et för Kölle“ – den Verein CAYA e.V. („come as you are“).

Der gemeinnützige Verein bietet wohnungslosen und bedürftigen Menschen in Köln eine kostenlose und unbürokratische medizinische Grundversorgung. Seit 2022 ist die Praxis des Vereins im Containerprojekt „MülHEIMer Arche“ unweit des Wiener Platzes im Stadtteil Mülheim zu Hause. Von Montag bis Freitag haben dort Wohnungslose, sozial Benachteiligte und Menschen ohne Krankenversicherung die Möglichkeit, sich medizinisch versorgen zu lassen.

Ergänzt wird das Angebot durch den Praxisbus, der als vollwertige Arztpraxis ausgebaut ist. Er hat die Aufgabe, die medizinische Versorgung auch in der Kölner Umgebung sicherzustellen. „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ übernehmen die Schirmherrschaft für den Bus.

Die Praxis und der Bus werden durch den Verein CAYA e.V. getragen und von Menschen aus der Region betrieben. Ziel ist eine hochwertige und kontinuierliche medizinische Versorgung, die mit einer regulären Hausarztpraxis vergleichbar ist. Alle Ärztinnen und Ärzte arbeiten ehrenamtlich und kümmern sich mittlerweile um mehr als 550 Patientinnen und Patienten.

„Die CAYA-Praxis versorgt Menschen, die sonst nicht von unserem System aufgefangen werden, mit wichtiger medizinischer Hilfe und ein wenig menschlicher Nähe“, erklärt Prinz Karneval „Niklas I.“ und fügt hinzu: „Ich freue mich sehr, daß wir unsere Session nutzen können, um auf diese unverzichtbare Arbeit aufmerksam zu machen. Mit unserer Unterstützung möchten wir außerdem Danke sagen an all die, die dort ehrenamtlich jede Woche mit Herz und Hand für andere da sind.“

Wer das Kölner Dreigestirn dabei unterstützen möchte, kann folgende Bankdaten nutzen:

CAYA e.V.
Volksbank Köln Nord eG
IBAN DE20 3806 0186 4954 4570 15
Betreff: Spende Kölner Dreigestirn 2026

Mehr Informationen rund um die Arbeit des Vereins sind auf der Webseite zu finden: www.caya-koeln.de.

Quelle (Text) Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto): CAYA e.V.




Ein Hochamt der Herrenlaune: Die Altstädter Köln entfesseln im Ostermann Saal ein karnevalistisches Beben

-hg/nj- Köln, Friesenstraße, Ostermann-Saal, Ausnahmezustand. Wenn die Altstädter Köln zur Herrensitzung laden, dann wird nicht einfach gefeiert – dann wird Geschichte geschrieben. Was sich an diesem Nachmittag in den ehrwürdigen Hallen der Sartory-Betriebe abspielte, war ein berauschendes Manifest kölscher Lebensfreude, Disziplin, Humor und testosterongeladener Heiterkeit. Ein Fest, das nicht nur die Altstädter beseelte, sondern jeden Gast, der auch nur ansatzweise ein Herz für den Kölner Karneval besitzt, gnadenlos begeistert.

Schon vor dem ersten Ton war klar: Hier ist nichts von der Stange. Der neue Elferratstisch – eine Augenweide aus Würde, Tradition und Moderne – wurde vom Senat der Altstädter mit einem Engagement im mittleren fünfstelligen Bereich gesponsort. Präsident Dr. Björn Braun fand dafür nicht nur warme Worte, sondern bat die anwesenden Senatoren, sich von ihren Plätzen zu erheben. Ein Moment voller Respekt, Stolz, Dank und stiller Anerkennung – sichtbar für jeden im Saal und sinnbildlich für den Rückhalt, den dieses Traditionskorps genießt.

Der Auftakt? Ein Gänsehautmoment. Das gesamte Korps der Altstädter zog – begleitet von den heiter-heroischen Klängen des Regimentsspielmannszuges – in den Saal ein. Kein langsames Warmwerden, kein Zögern: Ab der ersten Minute war der Ostermann Saal elektrisiert. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten gehörte die Bühne dem Tanzpaar Kathie Kierig und Jens Käbbe – und insbesondere der Marie, die hier ihre umjubelte Premiere auf diesem Podium feierte. Ein Auftritt, der Eleganz, Präzision und jugendliche Strahlkraft zu einer eindrucksvollen Visitenkarte bündelte.

Nach dem musikalischen Ausmarsch mit dem Altstädter Marsch des Korps schalteten die Herren im Parkett geistig auf Empfang – und wurden reich belohnt. Martin Schopps dozierte in seiner „Rednerschule“ gewohnt pointiert, klug und treffsicher über die Absurditäten des Alltags. Kaum hatte man sich vom Lachmuskelkater erholt, betrat Volker Weininger die Bühne. In seiner Paraderolle als „Der Sitzungspräsident“ ließ er den Saal beben: Zwischen frenetischem Applaus, Zwischenrufen und nicht enden wollenden stehenden Ovationen zeigte sich einmal mehr, warum diese Figur längst Kultstatus genießt. Dies veranlaßte den Ehrenpräsidenten der Altstädter Hans Kölschbach, nicht im Parkett diesen bombastischen Vortrag zu genießen, sondern dem „Sitzungspräsidenten“ als „persönlicher Köbes“ ein Kölsch nach dem anderen zu servieren.

Vor der Pause wurde es musikalisch  und wie! Die „Funky Marys“ verwandelten die Sitzung kurzerhand in eine Stehung, ließen den Saal singen, schunkeln und tanzen, bevor Guido Cantz als „Der Mann für alle Fälle“ noch einmal humoristisch nachlegte und das Publikum restlos für sich gewann.

Nach einer Pause, die bei Frikadellchen, Currywoosch und Kölsch eher der kurzen Reorganisation als der Erholung diente, marschierte die Ehrengarde der Stadt Köln auf – und entführte die Herren erneut in einen Strudel aus Musik, Disziplin und tänzerischer Klasse. Das Tanzpaar Franziska Suhr und Philipp Klingenhäger sowie die grün-gelben Kadetten setzten weitere Glanzlichter, die den Saal ein ums andere Mal zum Kochen brachten.

Musikalisch ließen anschließend die „Domstürmer“ und die „Höhner“ keine Wünsche offen. Selbst die Cheerleader des 1. FC Köln sorgten für zusätzliche Stimmungsspitzen. Kurz vor 18.00 Uhr fand diese Herrensitzung ihren offiziellen Abschluß – inoffiziell jedoch hallte sie noch lange nach: in heiseren Kehlen, glücklichen Gesichtern und Gesprächen, die man so nur nach einem wahrhaft großen karnevalistischen Ereignis führt.

Diese Herrensitzung war kein Programmpunkt – sie war ein Statement. Die Altstädter Köln haben eindrucksvoll bewiesen, dass Tradition und Leidenschaft, Humor und Haltung, Musik und Männerfreundschaft eine explosive Mischung ergeben. Wer dabei war, wird davon erzählen. Wer es verpaßt hat, weiß jetzt: Das war ein Fehler.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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