

-hgj/nj- Die traditionelle Hääre-Sitzung der Kölsche Funke rut-wieß von 1823 e.V. am Sonntag (24. Januar 2026) bestätigte auch in dieser Session eindrucksvoll ihren Ruf als Garant für beste Stimmung, klare Haltung und echten Fastelovend op Funke Aat. In der ausverkauften „Guten Stube Kölns“, dem Gürzenich, erlebten die Herren ein hochkarätiges, kurzweiliges und durchweg unterhaltsames Sitzungsprogramm.
Ein besonderes Markenzeichen der Hääre-Sitzung ist die legendäre Original-Bütt aus den 1950er Jahren, die die Roten Funken auch 2026 wieder auf die Bühne holten. In dieser geschichtsträchtigen Bütt trugen einstige und tragen heutige Kölner Karnevalsgrößen ihre Reden vor. Namen wie Hans Hachenberg „Doof Noss“, Hans Bols Et Botterblömche“, Fritz Schopps „Et Rumpelstilzche“ und Karlheinz Jansen „Ne Tröötemann“, 65 Jahre Mitglied der Roten Funken (Biername „Spreutz“), stehen exemplarisch für die große karnevalistische Tradition, die hier gepflegt und lebendig gehalten wird.
Vor dem eigentlichen Sitzungsbeginn stärkten sich die Herren bei traditionellem Hämchen mit Püree und Kraut sowie frisch gezapftem Kölsch – ein fester Bestandteil der Hääre-Sitzung, der Geselligkeit und Vorfreude gleichermaßen fördert. Der eigens produzierte Intro-Film leitete anschließend stimmungsvoll den unmittelbaren Beginn der eigentlichen Sitzung ein.
Als musikalischer Opener nach dem Essen zogen die Roten Funken mit ihrem Regimentsspielmannszug sowie dem Tanzpaar in den Saal ein, und präsentierten ein unverwechselbares Programm mit perfekt intonierten Musikstücken und tänzerischen Darbietungen. Hierbei lag die Sitzungsleitung in den bewährten Händen von Vizepräsident und Pressesprecher Boris Müller, so daß Funken-Präsident Dirk Wissmann den Nachmittag zurückgelehnt als auch entspannt im Elferrat genießen konnte.

Bis zur Pause folgte ein abwechslungsreiches Programm mit „Der Rednerschule“ mit Martin Schopps, den rhythmischen Liedern von „Band Kempes“ Finest, dem Witzen und Anspielungen des „Blötschkopp“ Marc Metzger sowie der StattGarde Colonia Ahoj, die mit komplettem Stammboot, Bordkapelle, Shanty-Chor und ihrem über Köln und das Rheinland bekannten Tanzcorps – den „jeilsten Schenkeln der Domstadt“ – für maritime Karnevalsstimmung sorgte. Ergänzt wurde das Programm durch Dr. Jens Singer in seiner Type als der „Der Schofför des Kanzlers“, „Bläck Fööss“ und die „Fauth Dance Company“, die die „Äujelchen“ der Männer strahlen ließen. „Et Klimpermännche“ Thomas Cüpper oblag es wie in jedem Jahr den offiziellen Teil des Künstlerparts stimmungsvoll beschließen.
Nach den letzten Liedern von Thomas Cüpper fand die diesjährige Sitzung nor för Hääre ihren emotionalen Abschluß mit dem „Bläck-Fööss“-Evergreen „En unser Veedel“. Begleitet vom Orchester Matthias Hesselrath sangen Vorstand und Publikum gemeinsam, bevor man die Sitzung geschlossen wurde und man(n) zur Nachfeier ins Foyer wechselte.
Die Hääre-Sitzung 2026 unterstrich einmal mehr eindrucksvoll, wofür die Roten Funken stehen: gelebte Tradition, kölsche Haltung und Karneval auf höchstem Niveau.
Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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