

-hgj/nj- Mit einem Paukenschlag eröffnete die Mädchensitzung der KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V. am Donnerstag, den 15. Januar 2026, den Abend – und setzte damit erneut Maßstäbe im Kölner Karneval. Der mittlerweile legendäre Opener präsentierte sich in diesem Jahr völlig überraschend in ungewohnten Farben: Statt des traditionellen Blau-Gelb der Appelsinefunke erstrahlte die Bühne im Zeichen von Schweden-Pop.
Unter dem Motto ABBA schlüpften Präsident Michael Gerhold (Agnetha), Marie Svenja Klupsch (Anni-Frid), Kommandant Mario Moersch (Björn) und Geschäftsführer Rolf Vesen (Benni) mit sichtlicher Spielfreude in die Rollen des ikonischen Pop-Quartetts. Unterstützt von zahlreichen Tänzern aus den eigenen Reihen der Corpskameraden entfachte das mitreißende Medley Begeisterungsstürme im Saal und sorgte schon zu Beginn für ausgelassene Stimmung, stehende Ovationen und jede Menge Gänsehaut.
Im Anschluß an diesen fulminanten Start nahm das hochkarätig besetzte Sitzungsprogramm im großen Saal der Sartory-Betriebe seinen Lauf. In der ersten Abteilung vor der Pause begeisterten die Roten Funken mit ihrem Regimentsspielmannszug sowie das Tanzpaar Elena Stickelmann und David Eßer. Für Lachsalven sorgte Deutschlands prominenteste Putzfrau mit Showcharakter, „Achnes Kasulke“ (Annette Esser), während „cat ballou“, Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“ und die „Boore“ musikalische und humoristische Glanzpunkte setzten.
Nach der Pause folgte der feierliche Einzug der Nippeser Bürgerwehr, die das triumphal umjubelte Kölner Dreigestirn in den Saal geleitete. Nach der Abreise des Trifoliums in den nächsten Saal, gehörte das Podium der poinitierten Rede von „De Frau Kühne“ (Ingrid Kühne), den zwei musikalischen Höhepunkten und einem besonderen Highligiht einer in Köln nicht mehr wegzudenkenden Karnevalsgesellschaft: Allen voran die „Domstürmer“ mit ihren Ohrwürmern, krönende Höhepunkte mit der StattGarde Colonia Ahoj, welche mit ihrem Stammboot einzog und durch Bordkapelle, Shanty-Chor und die „jeilsten Schenkel Kölns“ ihres Tanzkorps brillierten. Den emotionalen Schlußpunkt setzte schließlich „Brings“, die den Saal noch einmal zum Beben brachten.
Diese Mädchensitzung war weit mehr als nur ein karnevalistischer Abend – sie war ein leidenschaftliches Bekenntnis zu unseren weiblichen Jecken und ein eindrucksvolles Engagement, das im Kölschen Fastelovend seinesgleichen sucht.
Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Kölner Karnevalsgesellschaft Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V.
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