

-hgj/nj- Mit einem Abend voller Tradition, Emotionen und echter kölscher Seele beging die K.G. Alt-Köllen am 6. Januar 2026, ihren traditionellen Dreikünnige-Appell im Hilton Hotel Cologne. Die Veranstaltung zählte einmal mehr zu den gesellschaftlichen Fixpunkten der Session und verband karnevalistische Würde mit herzlicher Lebensfreude – ganz im Sinne der altkölschen Tradition.
Im Mittelpunkt des Abends stand die 53. Verleihung der Goldenen Mütze, einer der renommiertesten Auszeichnungen im Kölner Karneval. Mit langanhaltendem Applaus und sichtlicher Rührung wurde Marc Metzger, besser bekannt als „Dä Blötschkopp“, als neuer Träger der Goldenen Mütze 2026 geehrt. Die Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um den Erhalt, die Weiterentwicklung und die Authentizität des kölschen Karnevals verdient gemacht haben – eine Beschreibung, die auf Marc Metzger in jeder Hinsicht zutrifft.
Die Laudatio hielt traditionsgemäß der Vorjahrespreisträger Willibert Pauels („Ne Bergische Jung“), der mit feinsinnigem Humor, warmherziger Tiefe und spürbarer Wertschätzung das karnevalistische Wirken des neuen Preisträgers nachzeichnete. Zwischen Nachdenklichkeit und befreiendem Lachen gelang es Willibert Pauels, den Menschen hinter der Figur „Dä Blötschkopp“ eindrucksvoll zu würdigen – ein Moment, der den Saal gleichermaßen bewegte wie begeisterte.
Bereits zu Beginn des Abends hatte Präsident Gregor Berthold die zahlreichen Gäste aus Karneval, Gesellschaft und Festkomitee Kölner Karneval herzlich begrüßt und den Dreikünnige-Appell als das bezeichnet, was er seit Jahrzehnten ist: ein Ort der Begegnung, der Anerkennung und des gemeinsamen Innehaltens zu Beginn des neuen Jahres und der heißen Phase der Session.
Für tänzerische Glanzpunkte sorgten die beiden Tanzgruppen der Gesellschaft, die „Kölsche Harlequins“. Zunächst begeisterten die „Pänz“ mit jugendlicher Energie, Präzision und sichtbarer Freude am Tanz, bevor später die große Formation mit Ausdrucksstärke und karnevalistischer Eleganz den Saal füllte. Beide Auftritte unterstrichen eindrucksvoll die erfolgreiche Nachwuchs- und Vereinsarbeit der K.G. Alt-Köllen.
Ein zentraler Bestandteil des Abends waren die zahlreichen Ehrungen und Jubiläen. Fördernde Mitglieder, langjährige Wegbegleiter sowie verdiente Karnevalisten wurden in mehreren Ehrungsblöcken für ihr Engagement ausgezeichnet. Auch die Festkomitee-Ehrungen fanden ihren würdigen Rahmen und machten deutlich, wie sehr der Kölner Karneval vom ehrenamtlichen Einsatz vieler lebt. Christoph Kuckelkorn (Präsident) und Michael Kramp (Leiter Kommunikation) verliehen dabei zwei Verdienstorden an die verdienten Mitglieder der K.G. Alt-Köllen: Uwe Lüdemann erhielt den Verdienstorden in Silber, Michael Hohmann den Verdienstorden in Gold – jeweils in Würdigung und Anerkennung ihrer langjährigen Verdienste um den Kölner Karneval.
Zusätzlich wurde Christoph Kuckelkorn feierlich zum Ehrenratsherrn ernannt, der höchsten externen Auszeichnung der K.G. Alt-Köllen.
Für einen weiteren musikalisch-kabarettistischen Höhepunkt sorgte Marco Ages mit seinem Beitrag „Ne Jung us em Veedel“, der mit viel Gefühl und kölscher Authentizität das Publikum erreichte. Den musikalischen Rahmen des gesamten Abends gestaltete „DJ Henry“ (Heinz Coellen) , der mit sicherem Gespür für Atmosphäre einen stimmungsvollen Ausklang ermöglichte.
Mit der Verabschiedung der Gäste endete ein Dreikünnige-Appell, der in Erinnerung bleiben wird: würdevoll, herzlich und zutiefst kölsch. Die K.G. Alt-Köllen bewies einmal mehr, daß sie Tradition nicht nur bewahrt, sondern lebt – und damit ein verlässlicher Anker im bunten Kosmos des Kölner Karnevals bleibt.
Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de mit einer Textpassage der K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V.; (Foto/s): Juliane Renn
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