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6. Januar 2026Der Brauhauseinzug der „Nubbeline“ ist für „De Kölsche Madämcher“ bereits gelebte Tradition und zugleich ein Moment des Innehaltens. Wie in jedem Jahr begann der Abend am Kölner Dom, wo gemeinsam Kerzen entzündet wurden. Ein stiller, aber bedeutungsvoller Auftakt.
„Traditionell stellen wir vor dem Einzug unserer „Nubbeline“ Kerzen im Dom auf, in Gedenken an die, die nicht mehr bei uns sind und in Hoffnung auf eine Welt mit mehr Toleranz, Miteinander und Frieden“, erklärt Gabriele P. Gerard, Präsidentin von „De Kölsche Madämcher“.
Im Anschluß startete der Umzug durch die Kölner Altstadt: Mit dabei die noch verhüllte „Nubbeline Chakira-Hildegard“, die neugierige Blicke auf sich zog. Musikalisch und jeck begleitet wurden die Kölsche Damen KG von der KG Spillmannsfründe „Bellejeck“ e.V., die dem Umzug mit viel Herzblut und kölschem Klang den passenden Rahmen verlieh. Das winterliche Wetter zeigte sich dabei von seiner frostigen Seite – es hat geschneit, und zwar ordentlich.
Inzwischen schon legendär wurde daher ein Zwischenstopp im Kaufhaus Galeria Kaufhof eingelegt, nicht nur um sich aufzuwärmen. Besonders beliebt: die gemeinsame Fahrt mit den Rolltreppen in alle Etagen, die sowohl Mitarbeiter als auch Kundinnen und Kunden begeisterte und für viele schmunzelnde Gesichter sorgte.
Nach einer liebevollen Stärkung im Vereinslokal „StadtTreff“, wo Tina Köcher den Zugteilnehmer herzlich versorgte, führte der Weg über den Alter Markt ins Peters Brauhaus. Dort wurden Chakira Hildegard von Herbergsvater Uwe Esser persönlich empfangen. Auch hier sorgte die KG Spillmannsfründe „Bellejeck“ e.V. für die jecke Begleitung und einen stimmungsvollen Einzug. Dabei bezog die Dame feierlich den angestammten Platz ihrer Vorgängerinnen. Bis Karnevalsdienstag wird sie nun im Kapellchen über das jecke Treiben wachen – still, aufmerksam und wie es sich gehört: verschwiegen.
Doch der Abschied ist bereits terminiert: Den 17. Februar 2026 unbedingt vormerken! Dann wird die diesjährige „Nubbeline“ mit einem gebührenden Fest von „De Kölsche Madämcher“ verabschiedet. Bis dahin gilt: wir lassen es uns gutgehen – unter ihrem wachsamen Blick.
Text und Foto/s: KG De Kölsche Madämcher e.V.








