Beiträge vom 15.02.2014-22.02.2014


Samstag, 22. Februar 2014
Alt-Severin formiert Tanzgruppe „Winzer und Winzerinnen vun d´r Bottmüll“ neu

-hgj/nj- Nach dem sehenswerten Einzug von Jürgen Schmitz als Präsidenten der K.G. Alt-Severin in einem Kölnfrack, startete die Kostümsitzung der Gesellschaft im ausverkauften Festsaal der Wolkenburg mit dem Premiereauftritt der neuformierten Tanzgruppe „Winzer und Winzerinnen vun d´r Bottmüll“.
Aus dem Kreis der jugendlichen Mitglieder von Alt-Severin kam im Laufe des vergangenen Jahres der Wunsch, die vor Jahren aufgelöste Tanzgruppe wieder ins Leben zu rufen. Hierbei stießen die jugendlichen Alt-Severiner bei ihrem Vorstand nicht auf Widerstand sondern auf breite Zustimmung, so daß neben dem Training durch Martina Winterscheid, die zehn tanzbegeisterten Mitglieder eifrig üben konnten, während ihren Kostüme beim Schneider der Vollendung entgegen gingen.
Im Vorstand der Gesellschaft wurde desweiteren beschlossen, die Tanzgruppe nach der laufenden Session mit männlichen und weiblichen Akteuren ab 14. Jahren weiter zu vergrößern. Die finanziellen Mittel zur Beschaffung weitere Kostüme hat der Vorstand von Alt-Severin ebenfalls abgesegnet, so daß die Tanzgruppe nun wachsen kann und in einigen Jahren wieder den Stellenwert im Kölner Karneval erreichen kann, wie dies in früheren Zeiten schon einmal der Fall war.

Samstag, 22. Februar 2014

Das Wiedererwachen der „Winzer und Winzerinnen vun d´r Bottmüll“, wollten sich auch zahlreiche Persönlichkeiten des Kölner Karnevals nicht entgehen lassen, wie Pressesprecher Udo Jansen mitteilte. So begrüßte Jürgen Schmitz unter anderem Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach mit FK-Vorstand Alfred Kröll unter den Gästen, wie auch die Präsidentenkollegen Dietmar Glauber (KG Löstige Urbier), Walter Heinen (Fleischer Sänger Köln) oder Achim Kaschny (Alte Kölner KG „Schnüsse Tring“).
Nach dem Premierenauftritt der „Winzer und Winzerinnen“, das Aufzug des Reiter-Korps „Jan von Werth“, das mit Korpskapelle einzogen und die Tänze ihres Tanzkorps und Tanzpaares Britta Schwadorf und Niklas Jüngling live begleiteten. Nach leisen und nachdenklichen Worten und Tönen von „Knubbelefuzz un Schmalbedanch“ (Renate Heymans und Dieter Schmitz), die quirligen Hits von „Querbeat“, die wie überall den gesamten Saal rockten. Zurück in die Realität holte „Der Schofför der Kanzlerin“ (Jens Singer) die Gäste der K.G. Alt-Severin, der vom politischen Leben, Staatsbesuchen und Intimitäten seiner Chefin zu berichten wußte. Wie schon bei „Knubbelfuzz un Schmalbedanch“ und dem „Der Schofför der Kanzlerin“, hatte Literat Claudius Hupprecht das Programm seiner Gesellschaft auch in der nächsten Programmnummer mit den „Kolibris“ mit Künstlern gespickt, die man nicht so oft auf Kölns Bühnen sieht.
Während meisten Gesellschaften auf rhetorische, tänzerische oder musikalische Blockbuster setzen, zeigte man in der Wolkenburg das auch Künstler die nicht zu dieser Klientel gehören, Garanten des Kölschen Fastleers sind. Nachdem die „Kolibris“ das Publikum begeistert hatten und nach ihrer Zugabe zum nächsten Termin eilten, moderierte Jürgen Schmitz im Verlauf der nächsten Akteure nach Gang die „Labbese“, Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“, das Tanzcorps der Großen Mülheimer KG „Rheinmatrosen“ und im Finale die „Rabaue“ an, die die Sitzung schlossen, aber den Abend nach dem Bühnenprogramm nicht beendeten.

Samstag, 22. Februar 2014
Rote Funken-„Draumnaach“ mit Trommelwirbel, Feuerwerk und Ehrungen

-hgj/nj- In ihre „Draumnaach“ starteten die Roten Funken am heutigen Samstag und vereinten hierbei ein Galadiner der Extraklasse mit einer klassischen Sitzung und lockerem Feiern im Anschluß bei einem weiteren Imbiß mit ihren Gästen im Gürzenich. In diesem Jahr stand die rut-wieße Funken-„Draumnaach“ zudem unter dem Zeichen von Ehrungen, mit denen Kölns ältestes Traditionskorps Persönlichkeiten Dank zollte. Im Rahmen des Galadiners, daß nach dem Sektempfang stattfand, würdigte man mit der Ernennung zum General (Anm. d. Red.: den höchsten Stand der Roten Funken), die langjährige Verbundenheit zu Gürzenich Gastronom Jochen Blatzheim.
Nach dem die Gäste das Galadiner genossen hatten, wechselten Roten Funken und ihre Gäste in den großen Saal des Hauses, um Nonstop in den bevorstehenden viereinhalb Stunden die Facetten einer klassischen Sitzung erleben zu dürfen. Den Auftakt der überaus kurzweilig unterhaltsamen Sitzung, gehörte den Roten Funken, wobei nach der Draumnaach-Overtüre des Orchester Helmut Blödgen im abgedunkelten Saal, sich die Funken auf der Leinwand im Bühnenbild in einer Filmeinspielung im Jahre 1950 zeigten. Währenddessen hatten sich zehn Damen der „Fauth Dance Company“ auf der Bühne formiert und verdeckten Präsident Heinz-Günther Hunold (Foto) hinter Straußenfedern, der nach dem Abspann des Filmklassikers „I am what i am“ op Kölsch intonierte. Nach der Showeinlage der „Fauth Dance Company“, die Überleitung mit Trommelwirbel zum Einzug des Korps der Roten Funken bei Nebel, Feuerwerk und Lichtspots, womit die Premiumveranstaltung der Kölsche Funke rut-wieß in ihren Verlauf startete.

Samstag, 22. Februar 2014

Sodann die „Räuber“ mit Hits wie „Op dem Maat“, „Boogie Woogie und Beethoven“ und „Meine Kleine“ spielten und nach ihrem Auftritt das Podium dem Mann für alle Fälle“ Guido Cantz und den „Klüngelköpp“ überließen. Weiter im Regieplan von Literat Michael Ströter mit „Ne Hausmann“ Jürgen Beckers, der „Micky Brühl Band“ und der roten „Hellige Knäächte und Mägde“, die sich in ihren traditionellen kölschen Tänzen aus Schritten und Hebungen zeigten. Selten wird eine Rede eines Künstlers im Kölner Karneval unterbrochen. Dies passierte heute Abend „Werbefachmann“ Bernd Stelter, der im Laufe seines Vortrages abrupt von Rednerkollege Willibert Pauels mit „Du bist nur ein Clown“ in seinem Redefluß gestopt wurde. So ehrten die Kölsche Funken rut-wieß Bernd Stelter (nach Guido Cantz und „Weltenbummler“ Gerd Rück) im Jahr seines 25jährigen Bühnenjubiläums, – mit einer Auszeichnung die es nur bei den Roten Funken gibt – mit der Ernennung zum „Ehrenknabüsträger“. Nach seiner Ehrung und stehenden Ovationen durchs Publikum, konnte Bernd Stelter seine Rede fortsetzten und ohne weitere Unterbrechungen beenden. Hierfür nochmals der Dank der Gesellschaft durch Präsident Heinz-Günther Hunold, der das Publikum aufforderte dem Künstler durch Applaus und eine Rakete den Auszug aus dem Gürzenich nach seiner Rede zu erleichtern.
Mit dem Besuch des Kölner Dreigestirns verwöhnten die Funken weiterhin ihr stimmungsgewaltiges Publikum in der ausverkauften guten Stube Kölns, das sich auf Prinz, Bauer und Jungfrau freute, die in den vergangenen sechs Wochen jeden Saal im Kölner Karneval erobert hatten. Auch heute wieder herzliche Worte von „Prinz Björn I.“, „Bauer Michael“ und „Jungfrau Hermia“, die auch neun Tage vor Rosenmontag immer noch nicht singen können und durch ihre Tanzeinlage brillierten. Als Dank eines solch tollen Kölner Dreigestirn erfolgte nach erstem Applaus, die Ernennung zum Hauptmann der Roten Funken für „Prinz Björn I.“ und „Bauer Michael“ und zum Obristwachtmeister an „Jungfrau Hermia“, die sich alle drei ihre Meriten im Fasteleer ihrer Heimatstadt erworben haben. Zum Abschluß im Bühnenprogramm der „Draumnaach 2014“ die „Höhner“, deren Auftritt nach 0.30 Uhr endete und Publikum wie Roten Funken zum lockeren Feiern im Anschluß in die Nacht entließen.

Donnerstag, 20. Februar 2014
Gilden Haie-Sitzung ist seit heute rheinische Tradition

-hgj/nj- Die Zeit zwischen den Spielen Kölner Haie vs. Krefeld Pinguine und Straubing Tigers vs. Kölner Haie nutze der KEC auch diesjährig wieder um zusammen mit ihrem Sponsor Gilden, die Gilden Haie-Sitzung ein Woche vor Weiberfastnacht zu veranstalten. So hatte die Kooperation zum dritten Mal – und somit nun als rheinisches Brauchtum – ins Pullman Cologne eingeladen, wo sich im ausverkauften Bankettsaal knapp über 1.000 Narren, Spieler, Familienmitglieder, Freunde und Sponsoren tummelten.
Mit von der Partie wie KEC-Pressesprecher Philipp Walter verriet, die ehemaligen Haie-Spieler Tino Boos, Jörg Mayer und Andreas Renz, sowie KEC-Gesellschafter Peter Schönberger und der 2006er Kölner Ex-Prinz Josef VII. (Franz-Josef Hermann – „Cola Jupp“ ). Leider konnten die Spieler der aktuellen Mannschaft, die 3. Gilden Haie-Sitzung heute Abend in der Kölschen Hofburg nicht miterleben, da sie sich im letzten Training vor dem einen Tag später stattfindenden Spiel gegen die Straubing Tigers fit machten.
Nach dem Aufzug der 111jährigen Nippeser Bürgerwehr, die mit Stabsmusikkorps, Wache, Kommandantur und Tanzpaar die Sitzung eröffnete, führte Sitzungspräsident Wolfgang Nagel durch den Abend, der nach den Appelsinefunke mit dem Besuch des Kölner Dreigestirn ihren nächsten Höhepunkt hatte. Weiter bis zum Abpfiff der Pause mit hochkarätigen Kölner Künstlern des Fastelovenda, wie „Der Mann für alle Fälle (Guido Cantz), den „Räubern“ und ihren Hits, sowie „Blötschkopp“ Marc Metzger der immer noch keine Rede parat hatte dafür aber einen glanzvollen Vortrag der sich mit allem befaßte. Nach Marc Metzgers, dem gefragtesten Redner Künstler im Kölner Karneval „Kasalla“ und „Werbefachmann“ Bernd Stelter.
Nach dem Anpfiff zur zweiten Abteilung beim Heimspiel durch Wolfgang Nagel, Anstoß mit den „Jungen Trompetern“, vor der „Rednerschule“ von Schuldirektor Martin Schopps, sowie den „Bläck Fööss“ und dem Tanzcorps „Colonia rut-wieߓ der Schlenderhaner Lumpe. Vor der After Show Party in Charly Fukuhara´s Bar, die Newcomer-Band „cat ballou“, die den spielfreien Abend der karnevalsbegeisterten Eishockeyfans in der närrischen Haie-Arena gegen 1.20 Uhr mit ihren Hits „Hück steiht de Welt still“, „Dat 11. Jebot“ und „Et jitt kei Wood“ beendete.

Donnerstag, 20. Februar 2014
Sitzung für die Rocholomäus Sitzung sind nur im Erbfall erhältlich

-hgj/nj- Kölns größte Pfarrsitzung fand auch in diesem Jahr wieder im großen Saal der Sartory-Betriebe statt, für die es wie in der Vergangenheit nur Karten durch Eintritt des Erbfalls gab. Dies läßt sich rasch erklären. Die „Rocholomäus Sitzung“, die nicht nur die größte, sondern sicherlich auch die beliebteste aller Pfarrsitzungen im Kölner Fasteleer ist, ist unmittelbar nach der Veranstaltung ausverkauft, so daß man Karten fürs kommende Jahr fast 100protzentig nur dann erwerben kann, wenn diese innerhalb der Familie oder durch ganz enge Beziehung weitergegeben werden. Hierdurch entsteht immer der Eindruck, daß Karten nur per „Erbfall“ zu erwerben sind.
Vor der „Rocholomäus Sitzung 2014“, gehörte auch heute Abend wieder das Vorprogramm mit der „Blos mer jett und Bumskapell´“ wie „singe met Rocholomäus“ in einem kölsch karnevalistischen Potpourri zur Pflichtübung wie Einstimmung des Publikums. Punkt 20.00 Uhr marschierten die Altstädter Köln ihren grün-rot uniformierten Mitgliedern in den Sartory, die sich wieder von ihrer herzlichen Seite mit Tanzkorps, Tanzpaar, Korps-Kapelle und Spielmannzug und weiteren Korpsteilen zeigten. Nachdem die Altstädter ihre Tänze und Musikstücke im Karnevals-Olymp beendeten hatten, begrüßte Sitzungspräsidenten Norbert Haumann, das stimmungsvolle Publikum das einfach nur feiern und den Abend genießen wollte, sowie die zahlreichen Ehrengäste von denen ein Großteil Mitglied der Rocholomäus-Gesellschaft sind.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Nach dem Gruß ans närrische Auditorium, „Der Weltenmummler“ Gerd Rück (oberes Foto), der vor seiner Rede bemängelte, daß im vertragsgemäß eine Bütt zur Verfügung gestellt wird. Hierzu schafften Vizepräsident Bernhard Conin und ein Mitglied des Elferrates eine Zinkwanne auf die Bühne, in der „Der Weltenbummler“ nun seine Schachtelsätze und Witze vortragen konnte. Nach Gerd Rück der Wechsel von der traditionellen Rede – ohne die auch der moderne Karneval nicht funktionieren könnte – zu Comedian Klaus-Jürgen „Knacki“ Deuser (foto), der auf seine Art das Publikum tränenreich zum Lachen brachte. Nach den „Höhnern“ mit ihren Hits und Evergreens, entließ Norbert Haumann das Publikum und seinen Elferrat in die wohlverdiente Pause, damit sich jeder vor der zweiten Halbzeit ordentlich stärken konnte.
Wiedereinstig in die 65. Rocholomäus Sitzung für Elferrat, Publikum und Ehrengäste (u.a. Oberbürgermeister Jürgen Roters, Alt-OB Fritz Schramma, Grandseigneur des Kölner Karnevals Ludwig Sebus, FK-Vorstand Bernd Höft) mit den klassischen Tänzen der „Original Hellige Knäächte und Mägde“. Begeisternder Empfang nach der Tanzgruppe für „Prinz Björn I.“, „Bauer Michael“ und „Jungfrau Hermia“ samt Wache und Equipe, die bei einer solchen Sitzung nicht fehlen durften und gerne eine Visite im Sartory einlegten. Im Rahmen des Dreigestirnbesuches überreichte Bernhard Conin als „Baas“ des Freundeskreises einen Scheck in Höhe von € 19.500,00 an Norbert Haumann, dessen Verwendung wieder den Gemeindemitgliedern der Pfarreien St. Rochus, St. Bartholomäus und St. Dreikönigen aus Köln-Bickendorf und Köln-Ossendorf bei Ferienfreizeiten, Jugendarbeit und anderen karitativen Anlässen zu Gute kommt.
Sodann weiter im Programm mit den drei letzten Programmnummern von „Brings“, „Werbefachmann“ Bernd Stelter und der Micky Brühl Band, die nach ihren erstklassigen Beiträgen nicht ohne Zugabe und gebührendem Beifall vom Publikum verabschiedet wurde.

Donnerstag, 20. Februar 2014
Prinzen-Garde ehrt Medienvertreter im Rahmen ihrer 2. Kostümsitzung

-hgj- Einen großen Moment erlebten unmittelbar vor der heutigen Kostümsitzung der Prinzen-Garde Köln im Gürzenich mehrere Journalisten, denen das weiß-rote Korps für die ihre jahrelange Begleitung ihrer Pressearbeit in Wort und Bild Dank sagen wollte. Hierbei war der komplette Vorstand um Präsident Dino Massi in Kleinen Saal angetreten, der den Redakteuren und Bildfotografen Bastian Ebel, Stefan Eppinger, Klaus Michels, Norbert Ramme Lukas Wachten, Stefan Worring, ZIK und unserem typischkölsch.de-Administrator und Redakteur Niklas Jäckel, die Urkunde zum Ehren-Leutnant der Prinzen-Garde sowie das dazugehörige Krätzchen überreichte.
Nach der Zeremonie hieß es dann für den Prinzen-Garde-Vorstand, sich im Korps ihrer Kameraden vor dem großen Saal einzuordnen, da der Start in die weiß-rote Ouvertüre der 2. Kostümsitzung unmittelbar bevorstand. Nach dem Einmarsch des Korps, grüßte Sitzungspräsident Marcus Gottschalk das Publikum seiner Gesellschaft und seinen Präsidenten Dino Massi, der unter den Ehrengästen u.a. den ehemaligen Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen Jürgen Rüttgers und Weiner Haid (Vizepräsident der EhrenGarde der Stadt Köln) betreute. In ihrem Korpsaufzug zeigte sich die Prinzen-Garde wie immer von ihrer herzlich heitern Art, mit ihrem Tanzpaar Tina Brahm und Alexander Ritter, dem Tanzkorps (Foto) und dem Regimentsspielmannszug.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Nach dem perfekten Einstand in die Kostümsitzung in militärischer Persiflage, kündigte Marcus Gottschalk, Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ (Foto) an, der in seinem breiten aber herzlichen Kölsch der rhetorische Eisbrecher des Abends im Gürzenich war. Weiter nach Jupp Menth mit den Größen des Kölner Karnevals in den Sparten Musik, Tanz und Rede, die einfach in ein Programm der Prinzen-Garde gehören. So gingen nach der Programmfolge von Literat Jupp Lutter ohne Pause an den Start, die „Micky Brühl Band“, „Der Mann für alle Fälle“ Guido Cantz, das Tanzcorps „Kölner Rheinveilchen“ der Grosse Braunsfelder KG sowie „Brings“ Bernd Stelter als „Werbefachmann“, die „Bläck Föös“ und als „Blötschkopp“ Marc Metzger.
Nachdem die Prinzen-Garde am Abend ihrer 2. Kostümsitzung die Medien mit Ehrenchargen geehrt hatte, sollten die Akteure der nachfolgenden Programmnummer ebenfalls im Verlauf ihres Besuch zu echten Prinzen-Gardisten aufsteigen. So ernannte der auf der Bühne anwesende Vorstand „Prinz Björn I., „Bauer Michael“ und „Jungfrau Hermia“ für ihre Verdienste um den Kölner Karneval mit der Ernennung zum Ehren-Major. Weiter nach dem Kölner Dreigestirn das von der Ehrung überrascht war, mit „Querbeat“, die gegen 0.30 Uhr das Programm abrundeten und der letzte musikalische Farbtupfer der zu Ende gehenden Prinzen-Garde-Kostümsitzung und zugleich letzten Sitzung in der Session 2014 mit ihren stimmungsvollen Hits waren.

Sonntag, 16. Februar 2014
Höhenflug bei Sr. Tollität „Luftflotte“ mit erstklassigem Programm und Heiratsantrag

-hgj/nj- Einen Höhenflug konnte heute Abend im Gürzenich die K.G. Sr. Tollität „Luftflotte“ im Jubiläumsjahr ihres 8 x 11järhigen Bestehens hinlegen. So war die Sitzung seit Juli letzten Jahres ausverkauft und wurde durch das Programm von Literat Jürgen Schwender gekrönt, der die Stars des Kölschen Fasteleers für die Kostümsitzung verpflichtet hatte.
Wie bei vielen Jubiläumsgesellschaften zogen auch bei der „Luftflotte“ die Plaggenköpp auf, die sich vom Elferrat der Gesellschaft, dem Reiter-Korps „Jan von Werth“ und deren Kinder- und Jugendtanzgruppe begleiten ließen. Durch die kurze Begrüßung von „Luftflotten“-Präsident Eric Brock, folgte der übergangslose Start mit den Darbietungen (Kinder- und Jugendtanzgruppe, Tanzpaar Britta Schwadorf und Niklas Jüngling sowie Tanzkorps und Korpskappelle der „Jan von Werther“ ) und Grußworten des Kommandanten Bernd Volk sowie des amtierenden „Jan un Griet“-Paares Thomas Bunse und Anja Pohl ins Programm der Kostümsitzung.
Sodann sorgte „Der Mann für alle Fälle“, Guido Cantz für Lachsalven, worauf die „Paveier“ mit ihrem Sessionsprogramm aus der Sitzung wie sooft im Kölner Karneval eine Stehung machten. Nach „Werbefachmann“ Bernd Stelter der in dieser Session 25 Jahre auf Kölner Bühnen steht, die „Höhner“ die ihre Evergreens ebenso spielten wie die Hits der letzten Jahre. Hiernach kündigte Eric Brock als nächste Programmnummer die Pause an, wobei sich das kostümierten Publikum nach diesem stimmungsgeladenen Teil erstmals resten konnten.
Nach dem ersten Teil der Kostümsitzung, wollte auch Werner Spinner als Präsident des 1. FC Köln und Ehrengast nur noch den Sieg seines Vereins feiern, da die Mannschaft nach dem Spiel gegen SV Sandhausen wieder einen Sieg mehr ins Geisbock-Heim geholt hatten. Unter den Gratulanten, die dem FC-Präsidenten ihre Glückwünsche überbrachten, Galeria Kaufhof Hohe Straße-Chef Michael Hövelmann Flughafen-Chef Michael Garvens, der heute als Ehrengast nicht den Flugbetrieb seines Airport Köln-Bonn sondern den der „Luftflotte“ in Augenschein nahm.

Sonntag, 16. Februar 2014

Umjubelt empfangen wurde das Kölner Dreigestirn, daß nach der Pause der perfekte Einstieg in die zweite Hälfte der Kostümsitzung für die „Luftflotte“ war. Wie bei allen anderen Besuchen war auch hier wieder das karnevalsbegeisterte Auditorium fasziniert von Auftritt, Darstellung und persönlicher Ausstrahlung von Prinz, Bauer und Jungfrau, die man nicht so schnell wieder zu nächsten Termin ziehen lassen wollte. Während das Trifolium verabschiedet wurde, warten bereits die fünf Musiker der „Räuber“ auf ihren Auftritt, die bei ihren altbekannten Liedern und neuen Texten von der Textsicherheit des Publikums überrascht waren und nach einer guten halben Stunde das Podium fürs Tanzcorps der „Luftflotte“ (oberes Foto) frei machten.
Erstmals nach langen Wochen zeigte sich die Besatzung der „Do Jeck“ wieder komplett, da Chefsteward Alex Mielke nach Rücksprache mit seinem behandelnden Arzt nach einer OP kurz vor dem Schluß der Session 2014 wieder tanzen darf. Im Anschluß der mit Bravour gezeigten Tänze des Tanzcorps „Luftflotte“, „Blötschkopp“ Marc Metzger und „Brings“, die im Finale der Sitzung noch einen emotionalen Höhepunkt auf die Bühne holten. Hierbei konnte Domenico Carrierie (ehemaliger Kommandant und heutiger Eventmanager der „Luftflotte“ ), als bester Freund von Brings-Keyboarder Kay Engel seiner Lebensgefährtin Kerstin nach vier gemeinsamen Jahren kniend einen Heiratsantrag machen, den die jungen Kölnerin gerne annahm. Bevor nun die Hochzeit im Sommer diesen Jahres stattfindet, spielten die „Brings“ nicht nur den beiden Verliebten ein Zugabe, sondern begeisterten nach über fünf Stunden noch das raderdolle Publikum, das noch einige Stunden nach der Sitzung im Foyer zur Musik von Alleinunterhalter Andreas Konrad mit der „Luftflotte“ weiterfeierte.

Quelle: „Schosch“ Jäckel/www.typischkölsch.de und Joachim Badura

Sonntag, 16. Februar 2014
Frack-trifft-Kostümsitzung mit närrischen Höhepunkten in Rede, Gesang und Tanz

-hgj/nj- Wenn im Kölner Karneval der Frack aufs Kostüm trifft, kann die KKG Fidele Zunftbrüder nicht weit sein, die ihre Veranstaltung im Maritim mit Frack-trifft-Kostümsitzung untertitelt hat und auch in diesem Jahr wieder ausverkauft war. In diesem Jahr eröffnete die KG Treuer Husar die Sitzung, zu der sowohl festliche Kleidung wie närrische Bekleidung das passende Outfit des Publikums war. Im überwiegenden Teil allerdings hatten sich die Gäste der Fidelen Zunftbrüder aber dazu entschieden als Lappenclowns, Piraten, Cowboys oder Funkenmariechen zu kommen, da man in dieser Kostümierung ausgelassener feiern kann als in Abendkleid oder Smoking. Den Frack überließ man heute Abend ausschließlich dem Elferrat um Präsident Jürgen Oberbörsch, der hiermit die passenden Akzente im Bühnenbereich zum Sitzungsnamen bildete.
Nach dem Beitrag der blau-gelben Korpsgesellschaft, die das Auditorium mit schmissigen Klängen in Karnevalsstimmung versetzte und hieran mit den Tanzkorps ihr neues Tanzpaar Daniela Neuhöfer und Kevin Köppe vorstellten, dankte Jürgen Oberbörsch dem Kommandanten Peter Lautenschläger und forderte die Gäste seiner Gesellschaft auf den Treuen Husar mit kräftigem Beifall zu verabschieden. Im Anschluß an die „Domstürmer“, die ihre bekannten Hits im Gepäck hatten Marc Metzger, der wie überall der gefeierte Redner der Session ist und in seiner Type „Dä Blötschkopp“ ein Multitalent unter den Rednern ist.
Im Wechsel zwischen Musik und Rede schunkelten die emotional geladenen Jecken im Festsaal des Maritim Hotels hin und her, die vor der Pause mit „Klüngelköpp“, Martin Schopps „Rednerschule“ und „Paveier“ drei exzellente karnevalistische Nummern erleben konnten. In der Moderationspause zwischen der Verabschiedung von Martin Schopps und dem Aufbau der Instrumente der „Paveier“, bat Michael Brungs als 1. Vorsitzender der KKG Gisela Oberbörsch auf die Bühne. Von dieser Aufforderung waren sowohl Gisela Oberbörsch wie auch ihre Ehemann Jürgen überrascht, die von der anschließenden Überraschung nichts ahnten. So dankte Michael Brungs insbesondere Gisela Oberbörsch dafür, daß sie ihrem Mann zur Ausübung seine Präsidentenamtes stets den Rücken freihält. Die 45 rot-weißen Rosen, die ihr durch ihren Vorsitzenden alsdann überreicht wurden, stehen für die 45 Ehejahre auf die das Ehepaar Oberbörsch zurückblicken kann.
Herzlich begrüßten die Fidele Zunftbrüder samt Gästen nach der Pause das Kölner Dreigestirn, das die zweite Abteilung heute Abend eröffnen konnte. So begeisterten die drei höchsten närrischen Regneten der Domstadt auch das Publikum der Frack-trifft-Kostümsitzung, das sich an den Tanzkünsten von Prinz, Bauer und Jungfrau nicht satt sehen konnte. Nach ihrer Vorstellung tauschte Zunftbrüder-Präsident Jürgen Oberbörsch mit dem Trifolium launige Worte aus und gratulierte „Prinz Björn I.“ zu seinem heutigen Geburtstag mit einem „Himmelstürmer“ (Foto), einem kleinen und geschmückten Kinderrennwagen, mit dem der Prinz mit seiner Antje nach der Hochzeit im Sommer diesen Jahren in den 7. Himmel entfleuchen kann. Aber auch „Bauer Michael und „Jungfrau Hermia“ ließen die Fidelen Zunftbrüder nicht ohne persönliche Geschenke von der Bühne. So überreichte der Elferrat „Bauer Michael“ dessen großes Hobby Golfen ist, ein Mousepad und eine Computermaus in Form eines Golfballs. Jens Hermes alias „Jungfrau Hermia“, dem die Einstudierung des Sessionstanzes des Dreigestirns zu verdanken ist, überreichte die Gesellschaft einen Oscar, der an die schöne Zeit als „Dancing Queen“ in der Session 2014 erinnern soll.
Wer das amtierende Dreigestirn kennt, weiß daß man bei den drei Blauen Funken jederzeit mit Überraschungen rechnen muß. So hat sich das Trifolium mit dem Festkomitee dahingehend verständigt, 33 aktive Personen des Karnevals in besonderer Weise einmal ins Rampenlicht zu stellen. Hierzu hatten Prinz, Bauer und Jungfrau, Martin Linder ausgesucht, der seit Jahr und Tag den Plaggen seiner Gesellschaft trägt und auch bei anderen Dingen immer eine helfende Hand ist. Ihm dankte das Dreigestirn im Rahmen des Besuches mit ihrem offiziellen Bild das als kleiner Dank eine persönliche Widmung für sein Schaffen innerhalb seiner Gesellschaft trägt.
Als weitere Programmhöhepunkte hatte Dirk FInkernagel (Literat der KKG Fidele Zunftbrüder) mit dem „Mann für alle Fälle“ Guido Cantz, den „Höhnern“ und im Finalteil die „Räuber“ für seine Gesellschaft und deren Publikum gewinnen können, deren Auftritte nur noch vom vereinseigenen Tanzcorps „Zunft-Müüs“ durch Hebungen, Sprünge und Schritte übertroffen wurden.

Sonntag, 16. Februar 2014
Rosen-Montags-Divertissementchen spendete an Kulturstiftung Dom und Dreigestirn

-hgj/nj- Mit zwei Spenden überraschte das Rosen-Montags-Divertissementchen (RMD) Gäste, Kulturstiftung Kölner Dom und das Kölner Dreigestirn bei ihrer heutigen und einzigen Sitzung im Congress-Saal der koelnmesse. Während andere Karnevalsgesellschaften gleich mehrfach mit ihren Programmen das Publikum begeistern, hält das Rosen-Montags-Divertissementchen (RMD) nur eine (Prunk-)Sitzung ab. Gleich zu Beginn überreichte „Rex Udo I.“ (Präsident Udo Marx) nach dem Einzug der EhrenGarde der Stadt Köln, die sich mit ihren Tänzen und dem Regimentsspielmannszug und kölschen Tön´ vorstellten, den ersten Scheck an Domprobst Dr. Norbert Feldhoff für die Kulturstiftung Kölner Dom. Rund um den Dom als bekanntestes deutsches Kulturdenkmal, wird das Projekt „11.000 Sterne für den Kölner Dom“ entstehen, woran sich das RMD mit einer Summe von € 11.000,00 beteiligt. Aufgrund der großen Spendensumme wird einer der großen Sterne am Dom den Namen des Rosen-Montags-Divertissementchen nach der Vollendung tragen.
Sodann im weiteren Verlauf der ersten Hälfte bis zur Pause im ausverkauften Saal der koelnmesse, nach Gang ein ausgesprochen sehr gutes Programm mit „Werbefachmann“ Bernd Stelter, „Wicky „Junggeburth der Krätzjer, Rümcher und Verzällcher mit in den Congress-Saal gebracht hatte, sowie Guido Cantz als „Der Mann für alle Fälle“ und nach dem Besuch des Kölner Dreigestirn als aufstrebende Nachwuchsband „cat ballou“ (unteres Foto). Doch vor der Pause nochmals zurück im Programm und zum Besuch des Kölner Dreigestirn, das seit ihrer Proklamation am 10. Januar 2014 für Furore gesorgt hat. So, zu einen durch ihren einzigartig tänzerischen Auftritt da „Jungfrau Hermia“ nicht singen, dafür aber umso besser (gemeinsam mit Prinz und Bauer) tanzen kann. Zudem haben die drei Persönlichkeiten mit ihrer Charty-Aktion eine Herzenssache in Leben gerufen, da Prinz, Bauer und Jungfrau sich selbst als glückliche Mitmenschen ansehen, denen es im Leben an nichts oder nur sehr, sehr wenigen Dingen fehlt. Hieraus ist die Ideen entstanden, Menschen welchen es nicht so gut geht, gutes anzugedeihen, wie „himmel un ädd – Kindersielcher in Nut“, „Nephrokids“ oder „Gewaltfrei“, denen durch ihre närrischen Botschafter, dem amtierenden Kölner Dreigestirn heute jeweils Schecks oder treffender formuliert die Überweisungsträger (Foto)der überwiesenen Spenden in nichtgenannter Höhe überreicht wurden.

Sonntag, 16. Februar 2014

Nach der Pause präsentierte das RMD seinem ausgiebig mitfeierndem und bei allen Programmnummern mitgehenden Publikum, sechs weitere kölsche Highlights von dem Korpsaufzug der Bürgergarde „blau-gold“ über Bauchredner Klaus Ruprecht („Klaus und Willi“ ), dem Tanzcorps „Kölner Rheinveilchen“ der Grosse Braunsfelder, „Bläck Fööss“, sowie „Blötschkopp“ Marc Metzger bis hin zu „Brings“ im Finale, die den einzigartigen Rahmen der Prunksitzung 2014 beim Rosen-Montags-Divertissementchen beendeten.

Sonntag, 16. Februar 2014
Nippeser Bürgerwehr machte Sitzungssonntag mit Mädchensitzung zum „Muttertag“

-hgj/nj- Während der Sonntag ansonsten im Kölschen Fasteleer mit seinen Herrensitzungen, -kommers und -frühschoppen eigentlich der „Tag des Herren“ ist, machte die Nippeser Bürgerwehr den heutigen Sonntag zum „Muttertag“. Im ausverkauften Saal der Kölschen Hofburg, tummelten sich folglich statt Herren in dunkeln Anzügen die ihr schütteres Haar unter Narrenkappen verdeckten, herrlich bunt kostümiert und toll geschminkte Mütter, Omas und jüngere Närrinnen die noch nicht den Weg zum Standesamt gefunden hatten.
Während die meisten Mädchen bereits im Saal ihre Plätze gefunden hatten, huschten noch einige Damen beim Kölner Dreigestirn vorbei um sich entweder ein Autogramm zu holen oder sich fürs Fotoalbum mit „Prinz Björn I.“, „Bauer Michael“ und „Jungfrau Hermia“ ablichten zu lassen. Und da das Dreigestirn schon einmal da war, eröffneten die drei jecken Regenten des Kölschen Fastelovends das Programm, daß Literat Michael Gerold mit ausschließlich Top-Nummern bestückt hatte. Die Programmleitung der „Appelsinefunke“-Mädchensitzung im Pullman Cologne, lag in den Händen von Ehrenoffizier Heinz-Gert „Bärchen“ Sester, der kurzfristig als erfahrener Sitzungsleiter für den erkrankten „Dietmar „Didi“ Broicher eingesprungen war. Um „Didi“ Broicher, die Genesungswünsche seines Corps und seines Publikums auszudrücken, hatte die Nippeser Bürgerwehr eine überdimensionale Genesungskarte im Foyer aufgestellt, bei dem jeder „Appelsinefunk“, Künstler und Gast dem beliebten Präsidenten alles Gute wünschen konnte.

Sonntag, 16. Februar 2014

Nach dem das Kölner Dreigestirn die Mädchensitzung des orange-weißen Corps eröffnet hatte, marschierte das Corps der Nippeser Bürgerwehr auf, das sich mit allen Corpsteilen präsentierte. Weiter nach Dreigestirn und den Darbietungen von Tanzpaar Sarah Basinksi und Patrick Karolus, Wache (Tanzkorps und Stabsmusikzug, in den nächsten vier Programmnummern mit Guido Cantz als „Der Mann für alle Fälle“, den beiden Bands vom kölschen Kleeblatt „Paveier“ und „Höhner“, sowie dem Besuch des Bruderkorps „Jan von Werth“ (oberes Foto), daß wie das Corps der Nippeser Bürgerwehr durch klingendes Spiel und Tanzdarbietungen die närrisch jecken Wiever in der Hofburg überzeugte.
Eine Nummer mehr im Programm als von Verzälloffizier Erich Sröbel ursprünglich mitgeteilt, vermeldete Michael Gerold den anwesenden Medien, da er für die Mädchensitzung seiner Gesellschaft vor der Hamburger Kultband „Big Maggas“ noch den „Hausmann“ Jürgen Beckers (Foto) verpflichten konnte. Weiter ohne Pause Schlag auf Schlag mit Bernd „Werbefachmann“ Stelter, den „Klüngelköpp“ und „Querbeat“, die die „Appelsinefunke“-Mädchensitzung auf die Zielgerade mit „Brings“ steuerten.

Samstag, 15. Februar 2014
Prinzen-Garde verabschiedete zwei Tänzerinnen ihre Kinder- und Jugendtanzgruppe

-hgj/nj- Zwei jungen Damen im Alter von 13 und 14 Jahren verabschiedete die Prinzen-Garde heute Abend bei ihrer Prunksitzung aus der Kinder- und Jugendtanzgruppe, da Annika Roth und Katahrina Eckstein das Höchstalter als Mitglieder erreicht hatten. Für die beiden leidenschaftlichen Tänzerinnen, die ihre Spuren in der gemeinsamen Tanzgruppe aus Kindern und Jugendlichen hinterlassen, geht nun die Suche frei nach dem diesjährigen Motto „Zokunf – mer spingkse noh nem Danzkorps“ los.
Letztmalig durften die beiden Prinzen-Garde Mädchen heute beim Aufzug ihres Korps auftreten und sind auch an Rosenmontag mit in der Fußgruppe der weiß-roten Prinzen-Garde dabei, bevor der endgültige Abschied von den mittanzenden Kindern und Jugendlichen naht.
Im Anschluß ans Korps begrüßte Sitzungspräsident Marcus Gottschalk das in Abendgarderobe gekleidete Auditorium, das gleich seit der ersten Minute schwungvoll auf den Abend eingestimmt war, und am Tisch seines Präsidenten Dino Massi, Dirk Kemmerer von der Prinzengarde Düsseldorf, den Sitzungspräsidenten der Altstädter Köln und der KG Rocholomäus Norbert Haumann sowie Thomas Krokowski als deutscher National-Handballspieler der bei 33 Länderspielen 55 Tore erzielte. Im Anschluß an „Die Rednerschule“ von Martin Schopps, der wieder über die Eigenarten der heutigen Jugend schimpfte, der buntes Musikzug Kölns mit den „Fidele Kölsche“, die wieder die gesamte Bandbreite Kölsche Lieder spielten. Nach Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ und den Gassenhauern der „Räuber“ folgte die Pause, bevor ab 23.00 Uhr die Prinzen-Garde mit der zweiten Abteilung sein Publikum einlud.

Samstag, 15. Februar 2014

Hier folgte ein Highlight dem anderen, wobei die Roten Funken mit ihrem Aufzug nach der Pause zuerst auf der Bühne standen. Wie immer hatte danach Marc Metzger keine Rede vorbereitet und begeisterte mit seinen Steilvorlagen über Kirche, Karneval, Fußball und Politik als „Blötschkopp“ vom Gast bis Kellner jeden im Ballsaal der Kölner Nobelherberge. Unmittelbar für kurz vor Mitternacht hatte die Prinzen-Garde um den Besuch des Kölner Dreigestirns bei Prinzenführer Rüdiger Schlott gebeten, der dem Wunsch des Traditionskorps gerne folgte. So hatten „Prinz Björn I.“, „Bauer Michael“ und „Jungfrau Hermia“ genügend Zeit sich in mit ihrer tänzerischen Darbietung auch dem Auditorium der Prinz-Garde Prunksitzung vorzustellen, bevor sich der Vorstand der „Mählsäck“ auf dem Podium versammelte um „Prinz Björn I.“ zu seinem 38. Geburtstag zu gratulieren. Hierzu holte die Prinzen-Garde die Partner des Trifoliums (Foto) mit auf die Bühne, die somit auch einmal im Rampenlicht standen. Als Geburtstagsgeschenk überreichte Dino Massi und Marcus Gottschalk dem amtierenden Prinzen Karneval eine riesige Geburtstagstorte, auf der obenauf einen 15 cm großen Marzipan-Prinzen freudig strahlte.
Weiter nach dem Kölner Dreigestirn mit „Werbefachmann“ Bernd Stelter, der seinen Redevortrag nicht ohne seine Gitarre hielt und zum Schluß eines wundervollen Samstagabend die „Höhner“ mit ihren Hits „Schenk mir Dein Herz“, „Carneval“ und „Das geht nie vorbei“.
Foto: Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Dr. Tobias Kollmann

Samstag, 15. Februar 2014
Jubiläumssitzung bei „UNGER UNS“ als „Fasteleer vun Frack bes Kostüm“

-hgj/nj- Einen phantastischen Abend mit einem ebenso tollen Programm, erlebten die Gäste der 6 x 11 Jahre alten KKV „UNGER UNS“, die zur Jubiläumssitzung „Fasteleer vun Frack bes Kostüm“ in den Congress-Saal der koelnmesse gekommen waren.
Mit einer Lasershow begleitete Star- und Solotrompeter Lutz Kniep seine kölschen Ton und gratulierte hiermit der Gesellschaft zum närrischen Geburtstag zum Einstig in den unterhaltsamen Abend. Nach dem Tanzcorps der „Rheinmatrosen“ (Große Mülheimer K.G.), die zu den besten Tanzgruppen Kölns gehören, Martin Schopps der wieder Weisheiten seiner Schüler parat hatte und hierfür mit gebührende Applaus belohnt wurde. Hiernach moderierte „UNGER UNS“-Präsident Udo Beyers nach der Vorgabe seiner Literatin Waltraud Piel, vor der Pause „Brings“, „Blötschkopp“ Marc Metzger und die „Rabaue“ an, die durch ihren Musikstücke, oder wie Marc Metzger in seinem Vortag, Künstler waren die zum mitsingen, zuhören und mitfeiern verführten.

Samstag, 15. Februar 2014

So ließ das Publikum die närrischen Höhepunkte der ersten Abteilung bei Kölsch, Halven Hahn und Mettbrötchen nochmals Revue passieren und folgte beim Einmarsch der Kölsche Funke „rut-wieߓ dem Aufruf der Roten Funken, die mit weit über 140 Mann und einer Marie der Jubiläumsgesellschaft mit Märschen und Tanzdarbietungen einen Besuch abstatteten. Freche Sprüche und frivole Andeutungen brachen einen Ventriloquisten zu verzweifeln, so daß leicht zu erraten ist das Bauchredner Willi Rupprecht wieder leichenblass auf der Bühne stand, während Affe Willi wieder über alles spottete und lästerte. Dreimal Musik hintereinander im Schlußakkord der Jubiläumssitzung, die allesamt mit ihrer Musik und Vielfalt einzigartig waren mit „Paveier“, „Höhner“ und „Querbeat“, bevor der Elferrat mit seinen Gästen und Ehrengästen (FK-Chef Markus Ritterbach, Detlef Kramp – Präsident der G.K.G. Greesberger und 150 Argen-Hexen der Narrenzunft d’ Dammglonker aus Langenargen am Bodensee Publikum bis spät in die Nacht im Foyer auf die erstklassige Sitzung und den närrischen Geburtstag anstießen.

Samstag, 15. Februar 2014
Blaue Funken wechselten zur Funkenkostümsitzung auf die Schäl Sick

-hgj/nj- Nur ein einziges Mal überquerten in dieser Session die Blauen Funken den Rhein und wechselten für ihre Funkenkostümsitzung vom linksrheinischen Stadtgebiet nach „Düx“ in den Kristallsaal der koelnmesse, die für einen Samstagabend im Kölner Karneval recht früh startete.
Wie bei allen acht Traditionskorps, eröffnete auch bei der Kölner Funken Artillerie blau weiß das Korps den Abend mit seinen Darbietungen als Opener. Die gelungenen Tänze des Tanzpaares Nathalie Davepon und Livio Carrieri mit und ohne die Artillerietänzer der Gesellschaft. Zudem waren stimmungsgeladene Kölsche Tön und rhythmische Karnevalsschlager des Spielmannszuges, genau das was das Publikum zur Eröffnung von den Blauen Funken erwartete. So hatte sich Präsident Theo Jussenhofen auf die Fahne geschrieben, daß wenn man schon mal „auswärts op d´r Schäl Sick gastiert“ (!), ein ebenso gutes Programm seinem närrischen Auditorium präsentieren muß wie in Gürzenich, Maritim Hotel oder Sartory. Gesagt, getan, denn mit Gerd Wodarczyk haben die Blauen Funken einen Programmgestalter, der neben seiner jahrelangen Erfahrung auch die Wünsche des Publikums jeder Blauen Funken-Sitzung kennt.
Weiter im Programm nach dem Aufzug der Kölner Funkern Artillerie mit den Krätzchen und Liedern „us dem ahle Kölle“ mit „Wicky“ Junggeburth (Foto), der seit seiner Regentschaft als Prinz Karneval 1993, ein beliebter und gefragter Künstler der „fünften Jahreszeit“ ist. Hiernach typisch Kölsch weiter mit Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ (unteres Foto), der herzlich, ehrlich und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, Politikern, klerikalen Würdenträgern und andern Mitmenschen unserer Zeit die Leviten hielt. Desweiteren begeisterten in der ersten Hälfte der Funkenkostümsitzung bis zur Pause das Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“ mit Schritten, Hebungen, Sprüngen und reichlichen Akrobatik, nach den „Höhner“ und vor den „Räubern“, die beide ihre Hits von „Pizza wundaba“ bis „Denn wenn et Trömmelche jeit“ mitbrachten.

Samstag, 15. Februar 2014

Nach der Pause, bei dem der Elferrat ebenso eine kurze Rast einlegen konnte, wie das kostümierte und vielfach ausgefallen geschminkte Publikum, marschierte die EhrenGarde der Stadt Köln unter dem Kommando von Curt Rehfus in den Saal, der sein grün-gelbes Korps musikalisch durch die Klänge des Regimentsspielmannzug vorstellte. Während die Musiker des Spielmannszuges die Bühne frei machten, kündigte Curt Rehfus das Tanzkorps seiner Gesellschaft an, bei dem sich die Kadetten zusammen mit der Regimentstochter Anna-Sophia Sahm und Tanzoffizier Tobias Hönerbach in ihren Tänzen überraschten. Eine weitere Überraschung hatten die Blauen Funken nach dem Abzug der EhrenGarde für den nächsten Künstler parat.
So glänzte „Werbefachmann“ Bernd Stelter in seinem musikalischen Vortrag mit Witzen, taffen Sprüchen und Pointen, dem die Blauen Funken bereits mit einem Scheck für sein soziales Engagement für Kinder und Jugendliche in sozial benachteiligten Familien bei Arbeitslosigkeit, Verlust eines Elternteils und anderen Anlässen unterstützt hatte. Hierfür dankte Theo Jussenhofen stellvertretend für seinen Vorstand und seine Gesellschaft, indem er Bernd Stelter nach seinem bejubelten Vortrag ein spezieller Campingstuhl und weiteres Zubehör als praktisches Equipment überreicht wurde. Mit den „Bläck Fööss“, die ein fester Bestandteil bei den Sitzungen der Blauen Funken seit ihrer Gründung vor 44 Jahren sind, steuerte die Funkenkostümsitzung auf die Zielgerade zu, bei der nach den „Fööss“ und ihren Liedern, Bauchredner Klaus Rupprecht „Klaus und Willi“ sowie zum rockigen Finale die „Brings“ auf der Blaue Funken-Bühne im Kristallsaal standen.
Als Ehrengäste begrüßte Theo Jussenhofen, Festkomitee-Vorstand Uwe Brüggemann, die Geschäftsführung der AWB Köln, die Prinzengarde Attendorn, sowie Schauspielerin und Blaue Funken-Ehrenleutnant Sammy Orfgen und weitere honorige Gäste, die ihr Herz spätestens seit diesem karnevalistischen Abend in Deutz an die sympathische Gesellschaft verloren haben.

Quelle (Fotos): Daniela Decker/nachrichten.com

Samstag, 15. Februar 2014
Colombinen-Nacht 2014 überraschte mit „Boney M.“, Pralinen und kölschem Programm

-hgj/nj- In ihre diesjährige Colombinen-Nacht startete Kölns 1. Damenkarnevalsgesellschaft Colombina Colonia, bei ausverkauftem Saal mit einem extremgutgelaunten Publikum das gerne Karneval feiert. So mischten sich unters närrische Volk im Theater am Tanzbrunnen gleich Dutzende honorige Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Karneval, die die Colombinen-Nacht 2014 nicht versäumen wollten.
Mit dabei neben Oberbürgermeister Jürgen Roters und Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach mit seinen Vorständen Bernd Höft, Christoph Kuckelkorn und Wilfried Wolters, zahlreiche Präsidenten des Kölner Karnevals sowie Galeria Kaufhof Hohe Straße-Chef Michael Hövelmann und die „Medienklaafer“ als Vereinigung der Pressesprecher Kölner Karnevalsgesellschaften.
Damit der Stimmungslevel der legendären Colombinen-Veranstaltung bereits vor ihrem Beginn mit dem Aufzug der Prinzen-Garde Köln noch um einen Ticken höher lag, waren die Tische mit bunten Leuchtstäben dekoriert, die durch ihr blinkendes Licht das Ambiente des Theaters am Tanzbrunnen zusätzlich illuminierten. Neben Leuchtstäben lagen auf allen Tischen Pralinenschachteln mit dem Signum der Gesellschaft.

Samstag, 15. Februar 2014

Jedoch wurden die Gäste nicht nur durch diese beiden Geschenke überrascht, sondern auch durchs Programm von Literatin Carmen Fober. So eröffnete wie schon erwähnt das Korps der Prinzen-Garde den Abend und begleitete den Elferrat der Colombinen, der von Präsidentin Uschi Brauckmann angeführt wurde. Erster Höhepunkt nach dem Aufzug der „Mählsäck“: die Ernennung der Ehren-Colombine 2014. Hier hatte der Vorstand einstimmig für Josef Rayes votiert, da der bekannte Gastronom sich der Gesellschaft eng verbunden fühlt und deren Stammtische organisiert.
Nach Martin Schopps und seiner „Rednerschule“ sowie dem eingeflochtenen Auftritt der StattGarde Colonia Ahoj mit Bordkapelle, Shanty-Chor und Tanzcorps als Showact „Boney M.“, die Sängerin Maizie Williams mit ihre drei Kollegen im Stil der 1980er Jahre präsentierte. Mit „Ma Baker“, „Rivers of Babylon“, „Sunny“ und anderen Hits verwandelte die Sängerin der ehemaligen Kultband den Saal zur Disco, bevor im Anschluß der Abend wieder ausschließlich in seinem Kölschen Flair den Karneval auf seinen Thron hob.
In der bunten Mischung aus „Paveier“, dem Kölner Dreigestirn, „Kasalla“, „Klüngelköpp“, dem Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“ und im Finale mit den „Höhnern“, war die Colombinen-Nacht der vor 15 Jahren gegründeten ersten Kölner Damenkarnevalsgesellschaft sicherlich das ultimative Highlight aller Sessionsveranstaltungen 2014.
Während des gesamten abends sammelten die Colombinen wie in den Vorjahren ordentlich Spenden bei ihren Gästen, um hiermit wie in 2013 wieder Gutes zu tun. So kamen in 2013 rund € 33.000,00 zusammen die im Rahmen des Sommerfestes Institutionen wie AC Köln Mülheim, Lindweiler Hof, Haus Rosalie, Pänz für Kölle, Notschlafstelle Come back, Traube e.V., Lebenshilfe, Schule auf dem Sandberg und RTL Kinderhaus in Höhenberg zur Verfügung gestellt wurde.

Samstag, 15. Februar 2014
„Trötemann“ Karl-Heinz Janßen besuchte Reiter.Korps mit einzigem Auftritt in der Session

-hgj/nj- Ausverkauft und proppenvoll zeigte sich am heutigen Abend der große Saal der Sartory-Säle, in dem das Reiter-Korps „Jan von Werth“ seine Kostümsitzung steigen ließ. So hatte sich auch der Elferrat in Schale geschmissen und gemäß dem Kölner Rosenmontagsmotto“ Zokunf -. Mer spingkse wat kütt“ eingekleidet und zog nicht in ihren prächtigen Uniformen auf, sondern als imperiale Sturmtruppen á la Star Wars. Nach Gruß an alle Gäste durch Korpskapelle, das Tanzpaar Britta Schwadorf und Niklas Jüngling und der Kinder- und Jugendtanzgruppe, verabschiedete Jörg Mangen nach 29 Jahren seinen Korpskameraden und Adjtanten Franz-Josef Müller, der sich nunmehr auf närrische Altenteil zurückzieht. Franz-Josef Müller, war nicht nur bei Jörg Mangen und Vorgänger Jürgen Blum, während den „Jan von Werth“-Veranstaltungen „Der Mann für alle Fälle“, der in Windeseile Orden, Blumensträuße und Geschenke ans Elferratsgestühl brachte, sondern auch in anderen Fragen ein verlässlicher Kamerad war.
Nach Einmarsch, Begrüßung und der Verabschiedung von Franz-Josef Müller, konnte dann das von Literat Clemens Krein zusammen gestellte Programm starten, bei dem die „Domstürmer“ den Anfang machten. Nach dem musikalischen Beitrag der „Domstürmer“, Karl-Heinz Janßen (Foto), der in diesem Jahr nur ein einziges Mal auf einem närrischen Podium stand.