Beiträge vom 07.02.2014-09.02.2014


Sonntag, 9. Februar 2014

Zum Auftakt der zweiten Halbzeit nach einer erholsamen Pause, das Korps der Kölsche Funke rut-wieß, das unter mit rund 150 Mann minutenlang Aufmarsch zum Spiel ihres Regimentsspielmannszuges vorbei am Publikum auf die Bühne zog. Nach weiteren Karnevalsschlagern und den Darbietungen von „Jacky“ Melcher als Marie mit ihrem Jung und Funkendoktor der Roten Funken Pascal Solscheid, der Dank mit Sessionsorden und dem Auszug aus dem leider nur mit 1.200 Jecken gefüllten Saal.
Während Rudi Schetzke noch letzte Regieanweisungen seines Literaten Roland Lautenschläger bekam, stand schon Martin Schopps im Entrée des Bankett- und Festsaals, der sodann den Gästen die Bildungsmaßnahmen der „Rednerschule“ beibrachte. Wer den Schulunterricht bei Lehrer Schopps durch Zigarettenpause oder durch den Aufenthalt an der Theke etwas versäumt hatte, erfreute sich sicherlich ans Guido Cantz, der als nächster Spitzenredner allerlei aus dem alltäglichen Leben, gepaart mit Pointen und Witzen zu erzählen hatte.
Hiernach die „Höhner“, die aus ihrem vielschichtigen Repertoire neue und alte Lieder fürs gutgelaunt feiersüchtige Publikum in ihren Kostümen spielten. Die „Cheerleader des 1. FC Kölns“, die gerade für die Herren der Schöpfung die tänzerische Augenweide der Sitzung waren, gehörten gleich zum schmückenden Hintergrund der Ehrung des „Grielächer des Jahres 2013“. So würdigte de Vorstand des Kölsche Grielächer Oberbürgermeister a.D. Fritz Schramma, der immer noch der Oberbürgermeister der Herzen ist und gerne die Veranstaltungen von Korps- und Karnevalsgesellschaft besucht. Hierzu erhielt der ehemalige Oberbürgermeister Kölns, neben einer Urkunde auch die Figur des Grielächer, der in seinem Hintergrund die Silouette Kölns hat. Als erste Gratulanten nach Rudi Schetzke und seinem Vorstand, reihten sich die Vorjahresträger der Auszeichnung Ludwig Sebus (2006), grielächer-Ehrenpräsident und Nestor des Kölner Karnevals Hans Bauhoff (2007) und Reinhold Louis (2009) ein, die sich sehr erfreut zeigten, daß die Grielächer einen solch würdigen Zeitgenossen in den Kreis der Preisträger gewählt haben.
Als Abschluß hatte Roland Lautenschläger passend zum Rosenmontagszugmotto. „Zokunf – mer spingkse wat kütt“, die Musiker der Nachwuchsband „Kasalla“ engagiert, die sicherlich in den nächsten Jahren weitere Sprossen ihrer Erfolgsleiter im Kölner Karneval erklimmen werden.

Quelle (Fotos): „Schosch“ Jäckel/www.typischkölsch.de und Daniela Decker/nachrichten.com

Sonntag, 9. Februar 2014
KNZ-Mädchensitzung mit brillanten Beiträgen und ausgefallenen Kostüm-Creationen

-hgj/nj- Gegenüber 2013 hatte sich die Kölner Narren-Zunft (KNZ) mit allen involvierten Behörden, die eine Sicherheit bei Großveranstaltungen gewähren müssen darauf geeinigt das nur noch 1.480 Karten und nicht mehr für die Mädchensitzung verkauft werden durften. Wie in der letzten Jahren, waren die Karten der Session 2014 wieder Ruck Zuck vergriffen, so daß sich Mädchen die heute leider nicht in den Kristallsaal der koelnmesse eingelassen wurden, sich rasch Karten für 2015 sichern sollten.
Wie seit Jahren, auch heute wieder dabei und aus Confluentes (Koblenz) angereist, eine Gruppe von zehn Mädchen die sich so richtig bei der Kölner Narren-Zunft wohlfühlt und sich traditionell auf einem Foto mit dem knackigen Pressesprecher Stephan Küpper verewigen läßt. Wie die Koblenzerinnen, gehören zahlreiche Gruppen, Gruppierungen und Grüppchen zu den Stammgästen der KNZ-Mädchensitzung, die vor Öffnung des Einlasses sich mit Sektchen und Likörchen auf einen heiteren Abend mit Spitzenkünstlern des Kölschen Fastleers einstimmen. Wenn dann der Wachdienst die Türen öffnet, strömen die raderdollen Weiber „direktemang“ in den Saal um sich die besten Plätze zu sichern, obwohl hierfür kein Bedarf besteht, da alle Karten aufgrund der Nummerierung Platzkarten sind.
Und schon kann der Nachmittag im Kristallsaal beginnen, bei dem mit dem Einzug des Elferrates die Roten Funken zur Eröffnung spielten, sangen und tanzten. Nach der Verabschiedung von Korpskommandant Jens Egg, dem seine Roten Funken und Marie „Jacky“ Melcher aufs Wort gehören, erlebten die annähernd 1.500 toll geschminkten und verkleideten Mädchen, die Kinder -und Jugendtanzgruppe (Foto) der KNZ, die mit Blick in die „Zokunf“ der Nachwuchs der Gesellschaft ist. Nach den „Pänz“ der KNZ, die ab drei Jahre wie bei den beiden jüngsten Mitgliedern der Kinder- und Jugendtanzgruppe, ihre Erfahrungen im Kölner Karneval sammeln, die „Klüngelköpp“, die wie bei jeder Mädchensitzung durch ihren Performance in Gesang und Trommelwirbel die Publikumslieblinge schlechthin sind.

Sonntag, 9. Februar 2014

Ein Rose von Bannerhär (Präsident) Thomas Brauckmann und jedem Mitglied seines Elferrates erhielt „Et fussisch Julche“ (Marita Köllner) nach ihrem Auftritt, zur der sich die Gesellschaft eng verbunden fühlt. Hierauf noch eine Zugabe von Marita Köllner, die bei der Mädchensitzung wieder von ihrem „Neuen in Neuenahr“, dem „Bleibtreusee“ und „Können diese Augen lügen?“ sang. Begeisternder Empfang fürs Kölner Dreigestirn hiernach, auch wenn viele weibliche Besucher wie die Gruppe der Colombina Colonia (Foto) – wo heute sieben Bräute mit einem (wohl bigamistischen) Bräutigam direkt vor den Bühne saßen – das einzigartige Spiel aus Tanz und Rede zigfach erlebt hatten.
Im Anschluß an die „Brings“, und Guido Cantz als „Der Mann für alle Fälle“, die „Höhner“ sowie dem TOP-Redner auf Kölner Bühnen Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ der keine Rede hielt, sondern durch seinen eigenwillig spaßigen Vortrag jeden Gast im Saal begeisterte. Begeistern wie Marc Metzger, können nur wenige Künstler im Kölner Karneval. So aber die StattGarde Colonia Ahoj, die sich seit ihrer Gründung vor elf Jahren als schwul-lebisch-heterosexuelle Karnevalsgesellschaft, die die Herzen der Jecken im Rheinland und Köln erobert haben. Heute brillierte die Truppe um Kapitän André Schulz Isfort wieder durch die Beiträge von Bordkapelle, Shanty-Chor und dem Tanzkorps, das seinesgleichen im Rheinland als reines „Männerballett“ sucht.
Ab nach Hause, sorry zum weiterfeiern ins Foyer hieß nach dem Schlußbild mit den „Bläck Fööss“ die Parole, da frau dem Altargeschenk vor der Mädchensitzung der Kölner Narren-Zunft klar gemacht hatte, daß die tolle Sitzung erst zu einem späteren Zeitpunkt zu Ende geht und nicht schon gegen 20.15 Uhr.

Sonntag, 9. Februar 2014
160 Würzburger Karnevalisten beim Härekommers der Altstädter Köln zu Gast

-hgj/nj- Anlässlich seines 90jährigen Bestehens reiste das Tanzkorps der Altstädter Köln gemeinsam mit Kameraden der übrigen Korpsteile am ersten Februar-Wochenende zur Manöverfahrt nach Würzburg. Folglich sprachen die Altstädter Köln der gastgebenden Gesellschaft 1. KaGe Elferrat Würzburg 1935 e.V. eine Gegeneinladung aus, die die Würzburger Karnevalisten für dieses Wochenende annahmen. Mit über 160 Karnevalisten, aus einem Gebiet in dem sonst der Fasching vorherrscht, nutzten die Würzburger die Gelegenheit samstags Gäste der Roten Funken und heute bei Altstädter-Härekommers zu sein.
Nach dem gemeinsamen Essen, das die Würzburger KaGe zusammen mit Publikum und Altstädtern im Gürzenich einnahmen, eröffnete der Elferrat Würzburg samt Ranzengarde, historischen Spielmannszug, 50 Tänzerinnen – die eigens für den Besuch in Köln einen neuen Tanz einstudiert hatten – sowie dem Elferrat mit Präsident Burkhard Pfrenzinger als Begleitung des Würzburger Prinzenpaares „Ralph I. und Martina II. von der Welt der lachenden Herzen“ den Kommers der gutgelaunten Herren. Zugleich spielten die Würzburger Musikanten das komplette Korps der Altstädter mit aufs Podium des altehrwürdigen Gürzenichs, worauf Grußworte, Tänze und Ansprache der Tollitäten „Ralph I. und Marina II.“ die Herren auf den Härekommers einstimmten.

Sonntag, 9. Februar 2014

Nach diesem kurzweiligen Spektakel außerhalb des üblichen Protokolls, eröffnete Hans Kölschbach als Präsident der grün-roten Kölner Traditionsgesellschaft die Veranstaltung mit den ersten Rednern. Hier begrüßte das Auditorium nach Guido Cantz als „Der Mann für alle Fälle“, Martin Schopps „Rednerschule“ (oberes Foto), die den meisten Würzburger Karnevalisten nur aus dem Fernsehen bekannt waren. Während im Saal bereits die jungen charmanten Damen der „Cheerleader des 1. FC Köln“ (Foto) über die Bühne wirbelten, sammelten sich die Würzburger zur Abreise in ihre Heimat und versäumten es nicht, sich noch die begehrten Autogramme bei Guido Cantz und Martin Schopps zu holen.
Im weiteren Verlauf des Altstädter-Härekommers standen auf der karnevalserprobten Bühne der guten Stube Kölns, Bernd „Werbefachmann“ Stelter, sowie die hübschen Tänzerinnen der „Fauth Dance Company“, wie zum Schluß des heiteren Tages der traditionell vor dem Essen mit Skat begonnen wurde, die „Höhner“ mit ihren musikalischen Klassikern und neuen Sessionshits.
Bemerkung am Rande: „Stänche“ Stefanie Pütz, die als einzige Dame im weiblichen Korps zusammen mit ihrem Tanz- und Lebenspartner Jens Scharfe als Tanzpaar der Altstädter Köln das Korps repräsentiert, hat seit heute mit René Rübens ihren eigenen Adjutanten, der hierfür vom Vorstand in den Rang des „Toilettengrenadiers“ befördert wurde. Passend zum Härekommers seiner Gesellschaft feierte Schatzmeister Michael Robens seinen 57. Geburtstag und erhielt nicht nur vom gesamten Saal einen musikalischen Gratulationsgruß, sondern auch persönliche Gratulationen von EhrenGarde-Sitzungsleiter Hans-Georg „Lupo“ Haumann, Michael Kamphausen (Ehren-Rex (Präsident) des Rosenmontags-Divertissementchen), Ewald Kappes (Schilder Kappes und Kölner Bauer der Session 1996) sowie Kölnische-Präsident Dr. Johannes Kaußen und weiteren Persönlichkeiten des kölschen Karnevals, die mit dem Geburtstagskind auf sein neues Lebensjahr anstießen.

Sonntag, 9. Februar 2014
Klasse „Blome-Comedy“ beim karnevalistischen Familienfrühschoppen der KKG Blomekörfge

-hgj/nj- Während in der vergangen Session der „Karnevalistischer Familienfrühschoppen“ noch im Marriott-Hotel in der Johannisstraße stattfand, hatte sich der Vorstand der KKG Blomekörfge dazu ausgesprochen, die Veranstaltung ab 2014 „op d´r Schäl Sick“ im Dorint an der Messe zu veranstalten. Hier ist der Saal zum einen besser zugeschnitten, barrierefrei zugänglich und da nicht im Souterrain gelegen, auch heller und freundlicher durch das einfließende Tageslicht.
Nach der Begrüßung durch Friedel Esser, der als Vizepräsident wie immer die Sitzung seiner Gesellschaft leitete, ehrte die Kölner Karnevalsgesellschaft Pfarrer i.R. Josef Embgenbroich zum Ehrenmitglied der KKG Blomekörfge 1867 e.V., für seine Verdienste nach dem Auftritt der Kindertanzgruppe der Riehler Lotterbove. Nach Teddy Flöck als „Ne staatse Engel“, der Trude Herr noch einmal vom Himmel auf die Erde holte, der Besuch des Kölner Kinderdreigestirns. Im Anschluß an den Auftritt der Kindertanzgruppe „Ühlepänz“ der KG Große Höhenhauser „Naaksühle“, „Wicky“ Junggeburth (Foto) mit seinen Krätzchen und Liedern wie „Einmol Prinz zo sin …“, „Jecke Saache metzemaache, dat es Karneval“ und nach weiteren Interpretationen die „Jungen Trompeter“, die Karnevalshit auf ihren Instrumenten spielten.

Sonntag, 9. Februar 2014

Kölsche Lieder stellten pantomimisch auch in diesem Jahr wieder die Gesellschaftmitglieder von Vorstand, Elferrat und Senat zusammen mit der Nestor der KKG Blomekörfge Karin Dohlen vor, die in ihrer „Blome-Comedy“ wieder das besondere Augenmerk des Familienfrühschoppens waren. Hierauf freuen sich Jahr für Jahr nicht nur die Gäste im Publikum sondern auch die „Medienklaafer“ (Stammtisch der Pressesprecher der Kölner Karnevalsgesellschaften, Foto), die während des gesamten Tags bei einem Fässchen Kölsch ihren Spaß „hingen an d´r Britz“ hatten. Mit „Lena und Niklas“ (Lena und Niklas Milewicz) Geschwister in der Bütt, die ihre Büttenrede mit Gesang kombinieren und zu den Nachwuchskünstlern auf Kölner Bühnen gehören.
Nach „Die Barhocker“, die 2007 mit dem Närrischen Oscar als Newcomer ausgezeichnet wurden, neun Unkeler Jungs die den Spaß an der Musik haben. Last not but least, aber sicherlich neben der „Blome-Comedy“ der Höhepunkt des „Karnevalistischen Familienfrühschoppens 2014“, die StattGarde, die in ihrem ersten närrischen Jubiläumsjahr sich mit Shanty-Chor, Bordkapelle und Tanzkorps bestens präsentierte und den karnevalistischen Frühschoppen zum Abschluß brachten.

Samstag, 8. Februar 2014
G.M.K.G.-KOstümsitzung „jeck un jot“ im 111. Jubiläumsjahr

-hgj/nj- Zur Freude der Großen Mülheimer Karnevals-Gesellschaft (G.M.K.G.) war für die Kostümsitzung am heutigen Abend seit November letzten Jahres keine Karte mehr im Vorverkauf zu haben. Wenn hierdurch auch einige Intersenten enttäuscht den Abend vor dem Fernseher zu Hause verbringen oder eine anderer Veranstalter suchen mußten, bewies dies einmal mehr das die G.M.K.G. eine beliebte Sitzung mit hohem Unterhaltungswert im Kölner Karneval auf die Beine stellt.
So rasch wie die Karten vergriffen waren, hatte die Geschäftsstelle der Gesellschaft, die positiven Rückmeldungen der Ehrengäste (unter anderem FK-Vizepräsident und Leiter des Kölner Rosenmontagszuges Christoph Kuckelkorn, den Präsidenten der KG Alt-Severin und G.K.G. Greesberger Hans Jürgen Schmitz und Detlef Kramp sowie dem Verzälloffizier der Altstädter Köln Peter A. Schaaf) vorliegen, die mit ihren Damen Gäste der G.M.K.G. im 111. Jubiläumsjahr waren.

Samstag, 8. Februar 2014

Im Programm, daß von Hans Wirtz in seinem 11. Präsidentenjahr geleitet wurde, nach der Kinder- und Jugendtanzgruppe Rheinmatrosen „Minis“, die durch den Elferrat auf die Bühne begleitet wurde, im ersten Teil der Kostümsitzung „Jeck un Jot“, Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“, die „Rheinmatrosen“ und die „Minis“ mit ihrem zweiten Tanz, sowie „Räuber“ und „Klaus und Willi“ (Bauchredner Klaus Rupprecht).
Während sich Gäste und Elferrat in der Pause auf die zweite Abteilung freuen durften, gehören Walter Kau, Herry Erschfeld und Herbert Cox (v.l.n.r. im oberen Foto) zu jenen aktiven Mitgliedern der G.M.K.G. die keine Pause einlegen konnten, da sowohl der Merchandising-Stand der Gesellschaft besetzt sein, wie auch der Platz des Pressesprechers, der den eintreffenden Medien alle Informationen zur Veranstaltungen geben mußte.
Eröffnung der zweiten Halbzeit bei der G.M.K.G. nicht wie vielfach bei Sitzungsveranstaltungen durch den Aufzug einer Korpsgesellschaft sondern durch „Den Mann für alle Fälle“ (Guido Cantz, Foto), der hierfür der passende Redner im Programm von Michael Baur war. Weiter nach Guido Cantz mit den Darbietungen von „Bläck Fööss“, „Querbeat“, Volker Weininger als „Der Sitzungspräsident“, „Brings“ und nach 1.00 Uhr mit dem Finale mit den „Paveiern“, die allesamt den Abend im Theater am Tanzbrunnen der G.M.K.G.-Kostümsitzung „Jeck un Jot“ krönten.

Samstag, 8. Februar 2014
Debüt mit „Altstädter-Miljö-Sitzung“ und LVR-Gebärdendolmetscher

-hgj/nj- Einen „neue Sitzung us d´r Altstadt“ kündigten die Altstädter Köln vor dem eigentlichen Sessionsbeginn am 11. im 11. an, die heute Abend im Kristallsaal der koelnmesse ihre Premiere fand. Veränderungen, Neuerungen, ein neues Format und so weiter, sind Schlagworte die unseren Alltag bestimmen und dem sich die Kölner Traditionsgesellschaft nicht verschließen wollte. „Am guten Alten in Treue halten“, lautet ein Leitspruch, dem sich die Altstädter Köln verschrieben haben, so daß beim neuen Sitzungsformat des grün-roten Korps die Veranstaltung „Altstädter-Miljö-Sitzung“ auf die Wurzel und Heimat am Alter Markt hinweist, wo die Gesellschaft bis heute ihr Kasino und Geschäftsstelle hat.
Wenngleich die Verwurzelung zur Altstadt erkennbar war und bei der „Altstädter-Miljö-Sitzung“ der tradierte Kölner Karneval im Vordergrund stand, überraschten die Altstädter Köln dennoch ihre Gäste im ausverkauften Kristallsaal mit einem Debüt, das bisher noch keine Gesellschaft bei ihren Veranstaltungen gewagt hatte. So hatte Präsident Hans Kölschbach und sein Vorstand im vergangenen Sommer ein Angebot des LVR (Landschaftsverband Rheinland) angenommen, die dem Traditionskorps zwei Gebärdendolmetscher für den Abend kostenfrei zur Verfügung stellten. So übersetzten die beiden Dolmetscher mit Gesichtsmimik, lautlos gesprochenen Wörtern, Körperhaltung und aneinander gereiht in bestimmter Folge in Sätzen und im Diskurs ihrer Gebärdensprache für hörbehinderte und taube Menschen, die die Übersetzung sowohl bei gesprochenen Wort der Redner wie auch bei den Musikgruppen während des gesamten Abends in der koelnmesse verwandten, wie im oberen Bild bei „Blötschkopp“ Marc Metzger.

Samstag, 8. Februar 2014

Desweiteren übersetzten die Gebärdendolmetscher Tom und Tina, nach dem Aufspiel der Altstädter Köln, die mit Korps, Tanzpaar, Regiments-Spielmannzug und -kapelle den Auftakt ihrer „Altstädter-Miljö-Sitzung“ bildeten, „Ne kösche Schutzmann (Jupp Menth), die „Micky Brühl Band“, „Räuber“ (Foto), „Brings“, Guido Cantz als „Der Mann für alle Fälle“ sowie das Kölner Dreigestirn und „Querbeat“, die das Abendprogramm von Hubert Koch unter der Leitung von Norbert Haumann beendeten. Wenn die Übersetzung für die beiden Gebärdendolmetscher des LVR überwiegend körperlich anstrengender als üblich und zudem schweißtreibend war, nahmen beide nach der Sitzung noch bei der After-Show-Party teil, bei der sich die Altstädter und Kölns Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes für die Leistung über fünf Stunden bedankten.

Samstag, 8. Februar 2014
KG UHU: 90 Jahre „Fastelovend handjemaat“

-hgj/nj- „Fastelovend handjemaat“ lautete die Überschrift der Großen Jubiläums Prunksitzung der KG UHU, bei der im 90. Jubiläumsjahr der Dellbröcker Karnevalsgesellschaft ein bis auf wenige Restkarten gefüllter Congress-Saal (koelnemesse) sich Gästen, Akteuren und Mitglieder der Gesellschaft zeigte.
Punkt 19.10 Uhr eröffneten die Darbietung des „Dellbröcker Boore Schnäuzer Balletts“ den Abend, die nach ihrem Auftritt einen von ihrem Dreigestirn des Session 1999 (Kurt Richter, Hans-Jürgen Köber und Klaus Fischer) gestifteten neuen Plaggen überreicht bekamen. Nun aber Abmarsch fürs legendäre „Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett“, die hiernach die Jubiläums Prunksitzung mit ihren Gästen der nächsten vier Stunden selbst einmal genießen konnten.
So kündigte UHU-Präsident Rainer Ott nach Gang nach der Band „Flitzsch, Flutsch, Flatsch“ als Sondereinlage von „Blom und Blömcher“ mit ihrem Unsinn im Quadrat, Comedian Heinz-Jürgen „Knacki“ Deuser an, der in seinem Verzäll manigfach flotte Sprüche, Andeutungen und Pointen versteckt hatte. Zu einer einmaligen Sondernummer luden die Musiker der „Bläck Fööss“ Rainer Ott ein, die gemeinsam die Fassung von „Wenn sich de Familisch triff“, „Wenn sich der UHU triff“ interpretierten und hieran ihr Sessionsprogramm den gut gelaunten Gästen präsentierten.

Samstag, 8. Februar 2014

Verabschiedet wurden die „Bläck Fööss“ ´nach ihrem Jubiläumsauftritt (4 x 11 Jahre) nicht nur mit Applaus, „Dreimol Kölle Allaaf“ und den verdienten Orden, sondern mit einem Frikadellenkuchen (Foto) in Form eines Gugelhupf den sechs Kerzen für jedes Bandmitglied krönten. Kaum waren die „Bläck Fööss“ im Künstlerbereich verschwunden, kündigte sich der Besuch des Kölner Dreigestirns an, die heute nicht nur von Wache, Prinzenführer und Equipe begleitet wurden, sondern auch von Prinzenvater Peter Griesemann. Nach ihrer Vorstellung die wie überall in Kölner Sälen vom Publikum umjubelt wird, erhielten die drei närrischen Regenten einen Scheck der Jubiläumsgesellschaft in Höhe von € 1.111,00, die das Trifolium in ihrer Charity-Aktion dem Verein „Himmel un Ääd – Kindersielcher in Not e.V.“ weiterreichen wird.
Unmittelbar nach den „Höhnern“, die einen Koffer mit Musik im Gepäck hatten, der Vorstandstanz der KG UHU mit anschließender Ehrung von Claus Richrath mit der Verleihung des Verdienstordens der KG UHU, der seit 20 Jahren Zugleiter des Dellbrücker Dienstagszug ist. Nach diesen Highlights aus Tänzen, Parodie, Comedy, musikalischen Sondereinlagen und einer besonderen Ehrung, die letzten vier Akteure („Paveier“, „Blötschkopp“ Marc Metzger, „Et Klimpermännche“ Thomas Cüpper sowie dem Aufzug der Roten Funken), die heute Abend das phantasievoll närrische Programm beendeten.

Samstag, 8. Februar 2014
„Aape-Party im Kostümche” im GIR-Keller unterstützt „Helfen durch Geben – Der Sack e.V.“

-hgj/nj- Im mittelalterlichen Gemäuer des GIR-Kellers in der Lintgasse, fand heute Abend die „Appe-Party em Kostümche“ statt. In kleiner Runde mit rund 200 Gästen blieb der Kreis intim und ließ sich durch das kleine karnevalistische Programm .durch die Akteure „Hellige Pänz der Lyskicher Junge“, Ostermann-Interpret Peter Schmitz-Hellwing, „Big Maggas“, „Jot Drop“ „Edo Morawitz als Couple „Et fussisch Julche“ und das Dreigestirn der Klüttefunke samt ihrem Regimentsspielmannszug verwöhnen.
So begrüßte Dagmar Weber (rechts) als Präsidentin der KG „1. Kölsche Aape-Sitzung e.V.“ jeden einzelnen Gast mit Ihren Aape-Mädchen persönlich. Im jecken Publikum mit dabei Willy Ostermann-Ehrenpräsident Peter Schmitz-Helwing oder Prof. Dr. Dr. Jürgen E. Zöller um nur einige bekannte Persönlichkeiten zu nennen.
Die „Aape-Party im Kostümche", der 2. Kölner Damen KG unterstützt in diesem Jahr mit ihren Veranstaltungen den Verein „Helfen durch Geben – Der Sack e.V.“, der sich über das Engagement sehr freut, da hier wieder Kölner Bürger bedacht werden, denen es nicht so gut geht wie der Klientel die heute bis nach Mitternacht im herrlichen Ambiente sich durch das tolle Programm der Aape-Party berieseln ließen.

Samstag, 8. Februar 2014
StattGarde bringt mit „Jeck op Deck“ neue Marke in den facettenreichen Kölner Karneval

-hgj/nj- Eine neue Marke für den Kölner Karneval hat wohl die StattGarde Colonia Ahoj heute im facettenreiche närrische Sortiment der Domstadt auf den Markt gebracht. So blickt die Gesellschaft auf ihre 1 x 11 Jahre zurück und hatte erstmals zum Kostümball „Jeck op Deck“ auf den Woben des Rheins eingeladen. Hierzu hatte man sich, mit „Jeck op Deck“ auf der RheinEnergie als größtes Event-Schiff der Köln-Düsseldorfer Schiffahrtsgesellschaft, selbst ein eigenes Geburtstagsgeschenk gemacht, zudem jeder feierlaunige Kölner oder Imi eingeladen war. Seit mehreren Wochen war kein Ticket mehr verfügbar so daß die maritime Geburtstagsfeier mit rund 1.300 kostümierten Gästen und einem erstklassigen Bühnenprogramm seit Ende Dezember restlos ausverkauft war.
So freuten sich die Jecken der Karnevalsparty, die auf dem MS RheinEnergie mit der StattGarde Colonia Ahoj deren ersten närrischen Geburtstag feierten, auf Künstlern wie „Kuhl un de Gäng“ (Foto), „Original Kölsche Domputzer“, „Domstürmer“, das Kölner Dreigestirn, „Räuber“ und die Mickey Brühl Band sowie aufs komplette Korps der StattGarde, die gleich zu Beginn des Abends mit Tanzkorps, Shanty-Chor und Bord-Kapelle „Jeck op Deck“ eröffneten.

Samstag, 8. Februar 2014

Als besondere Partygäste begrüßte Kapitän André Schulz Isfort Christina Bernecker (Ehefrau des amtierenden (Bauer Michael“ ), Dr. Julius Utermann (Präsident der RömerGarde Weiden) und Blomekörfge-Geschäftsführer Wilfried Schmidt. Wenn auch am nächsten Morgen bereits wieder einige Herrensitzungen und -kommers den Sonntag prägen, feierte man(n) und frau durch und startete übermüdet in den letzten freien Tag des Wochenendes.
Freudige Überraschung pünktlich vor Aufzug der StattGarde Colonia Ahoj zum eigenen Kostümball! Anrdé Schulz Isfort konnte seiner StattGarde verkünden, das der im letzten Sommer im ehemaligen Stammlokal „Pittermännche im Millowitsch“ von fremden Gästen gestohlene StattGarde-Plaggen genau heute zurück in den Besitz der Gesellschaft gelangt war. „Kommissar Zufall“ so Pressesprecher Jörg Esser, „überführte die Täter, die sich nun den Folgen der bei der Polizei Köln gestellten Strafanzeige stellen müssen.“

Samstag, 8. Februar 2014
Große Kölner mit Lasershow, Gänsehautgefühl und einem phantastischen Programm

-hgj/nj- Gänsehaut pur präsentierte die Große Kölner gleich zu Beginn ihrer Gala-Sitzung ihren über 1.300 Gästen, die den Weg in den Gürzenich gefunden hatten. So stand nur für wenige Augenblicke Präsident Dr. Joachim Wüst zur Begrüßung im Scheinwerferlicht, der zur Einleitung eines phantastischen Abends bei der Großen Kölner den Image Film „Köllner Karneval – Ein Gefühl“ des Festkomitees Kölner Karneval ankündigte.
In den nächsten dreieinhalb Minuten, erlebte das Publikum wie der Karneval die Menschen und Besucher Kölns in seinen Bann zieht und prägt. So gehörte neben zahlreichen Ehrengästen auch eine Gruppe mit 20 Koblenzern, hierunter das ehemalige Tollitätenpaar 2013 der Rhein-Mosel-Stadt, die seit Jahren zum treuen Stamm der Großen Kölner Gala-Sitzung gehört. Nach den beeindruckenden Bildern eines ganz besonderen Lebensgefühls, das die Menschen hier verbindet. Und das sie einmal im Jahr der ganzen Welt im Karneval zeigen, eine einzigartige Lasershow, die nach Ihrem instrumentalen Part Lutz Kniep auf seiner Trompete als ersten närrischen Karnevalsstar präsentierte.

Samstag, 8. Februar 2014

Nach dessen Verabschiedung durch Dr. Joachim Wüst, der Einzug der Großen Kölner und dem Tanzcorps „Colonia rut-wiess“. Eindrucksvoll zeigte das Tanzcorps – das seine Heimat bei der KG „Schlenderhaner Lumpe“ hat – ihre aktuellen Tänze zur Session. Im Anschluß an die Tänze von „Colonia rut-wiess“ ernannten die beiden Präsidenten der Großen Kölner Stefan Benscheid und Dr. Joachim Wüst, Bürgermeister Hans-Werner Bartsch (zweiter von links) und Prof. Dr.-Ing. Christoph Seeßelberg (Präsident der Fachhochschule Köln, dritter von rechts) zu neuen Ehrensenatoren der Gesellschaft. Weiter im Programm mit „Kasalla“, „Hausmann“ Jürgen Beckers, „Domstürmern“, Guido Cantz als „Der Mann für alle Fälle“ und dem triumphalen Besuch des Kölner Dreigestirns, das die das Auditorium nicht mehr von der Bühnen lassen wollte.
Nach 40minütiger Pause eröffnete die EhrenGarde der Stadt Köln den zweiten Teil einer hervorragender Gala-Sitzung, mit ihrem Musikzug und den Darbietungen der Kadetten sowie dem Tanzpaar Anna-Sophia Sahm und Tobias Hönerbach. Nach Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus und Willi“ ), der wieder zahlreiche Spitzen seines Affen Willis ertragen mußte, auf der Zielgerade der Gala-Sitzung „Höhner“, „Werbefachmann“ Bernd Stelter und als beeindruckender Schlußpunkt nach fünfeinhalb Stunden die „Klüngelköpp“. Mit den Große Kölner feierten im ausverkauften Gürzenich unter anderem Ehrenmmitglied und Ministerpräsident a.D. Jürgen Rüttgers, Franz Wolf (BDK-Ehrenpräsident) sowie Freunde von De Marotte Sittard mit ihrem amtierenden Prinzen und zahlreiche weitere honorige Gäste, die es nach der Sitzung zum weiterfeiern bis in den frühen Morgen in Foyer zog.

Quelle: „Schosch“ Jäckel/www.typischkölsch.de und Günther Bauer/Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. 1882

Freitag, 7. Februar 2014
„Prinzenschwoof – jeck op Mählsäck“ ist Selbstläufer der Prinzen-Garde Köln

-hgj/nj- Mit ihrem „Prinzenschwoof – jeck op Mählsäck“ nach der Idee ihres Schriftführers und heutigen Sitzungsleiters Marcus Gottschalk, hat die Prinzen-Garde Köln einen glatten Selbstläufer ins Leben gerufen, der weit vor dem eigentlichen Termin restlos ausverkauft war.
So auch heute wieder, bei der dritten Auflage der Partyveranstaltung in weiß und rot mit Programm, bei dem die Wolkenburg im Mauritiussteinweg in allen Räumen aus den Nähten platze. Mit dabei, gleich zum Start in den Abend und die bevorstehende Nacht, die Prinzen-Garde selbst, die sich mit Tanzpaar und Musikern den Gästen ihrer Gesellschaft musikalisch und tänzerisch zeigte. Leider konnte Kommandant Karl Heinz Hömig mit seinen „Mählsäck“ für die nächsten Stunden nicht in der Wolkenburg mitfeiern, da das Korps an diesem Abend weitere Verpflichtungen in und um Köln hatte und erst zu einem späteren Zeitpunkt zurückkehrte, um mit Publikum und den verbliebene Prinzen-Gardisten in den Morgen des beginnenden Samstag zu feiern.

Freitag, 7. Februar 2014

Die, die aber den Abend mit dem überwiegend jüngeren und fast ausnahmslos kostümierten Publikum feiern konnten, kamen auch in den Genuß der Künstler („Kasalla“, „Querbeat“ (oberes Foto), „Klüngelköpp“ und „Paveier“), die musikalisch dem Abend die Kröne aufsetzten.
Nicht fehlen durfte außerdem das Kölner Dreigestirn, daß der Gesellschaft seinen Besuch abstattete und nach ihrer tänzerischen Vorstellung in die Nacht entlassen wurde, wo weitere Gesellschaften und deren Gäste auf die närrischen Regenten Kölns warteten.

Freitag, 7. Februar 2014
Löstige Paulaner überaschten Dreigestirn beim Paulinchensitzung mit Orden

-hgj/nj- Mädchen in schillernden Kostümen und närrischen Outfits, wie auch dem dazugehörigen närrischen Make-up füllten heute Abend den Bankettsaal der Kölschen Hofburg in der die Löstige Paulaner KG ihren diesjährige Paulinchensitzung zelebrierte. Unter den Damen, die die Mädchensitzung mit dem eigenwilligen Namen Paulinchensitzung besuchten, Anne Gleuer, Tanja Spiegel (Schmuckstückchen) und Angelika Tuchscherer (Ehefrau des Grosse Braunsfelder-Präsidenten Rainer Tuchscherer).
Gleich zum Beginn der kurzweiligen Stunden eines normalen Freitags, der Einzug des Elferrates der durch die Altstädter Köln mit ihrem gesamten Korps verstärkt wurden und durch die Tänzer ihres Tanzpaares Stefanie Pütz und Jens Scharfe zusammen mit ihren Kameraden die Bühne im Pullman Colgne zum klingenden Spiel des Regiments-Spielmannszuges und der -kapelle bevölkerten. Ausmarsch für die Altstädter Köln und Begrüßung des närrischen Publikums durch Thomas Heinen, der als Präsident die Sitzung leitete und nun „Werbefachmann“ Bernd Stelter durchs Orchester Helmut Blödgen auf die Bühne geleiten ließ. Standing Ovations und Rufe nach Zugabe, wie bei Bernd Stelter nach dem Beitrag von Guido Cantz, der in seiner Type als „Der Mann für alle Fälle“ genau der richtige Redner nach dem „Werbefachmann“ war. Nach beiden Redebeiträgen leitete Thomas Heinen zu den „Höhnern“ über, die eine bunte Mischung aus bekannten Hits, wie den zur Session erschienenen Song „Das geht nie vorbei“ interpretierten. Nach dem gebührenden Applaus der „Paulinchen“ räumten die sechs Musiker das Podium und machten für „Ne Hausmann“ (Jürgen Beckers) Platz, der wieder viel über seine Ausarbeit und seinen Nebenjob als Lehrer zu berichten wußte. Nach dem Auftritt der „Paveier“, die in diesem Jahr in allen Sälen einen der stärksten Musikbeiträge der „fünften Jahreszeit“ abliefert, durften sich die Damen wie auch der Elferrat erst einmal „Resten“ und mit Kölsch und Leckereien der rheinischen Fooderkaat auf die zweite Abteilung physisch vorbereiten.

Freitag, 7. Februar 2014

Zusammen mit dem Aufzug der Kölner Funken Artillerie (Foto), nahm Präsident Thomas Heinen nicht nur seinen Elferrat wieder mit in den Saal sondern auch sein Publikum ,das bereits gespannt auf dieses stolze Korps wartete, daß sich musikalisch durch ihren Musikzug und tänzerische durch Tanzpaar und Artillerietänzer präsentierte. Hiernach mit der Mutter aller Kölner Bands, die „Bläck Fööss“, die alte und neue Kompostionen aus eigener Feder oder des leider zu früh verstorbenen Hans Knipp spielten und sangen. Triumphaler Abmarsch nach zwei Zugaben und einem den „Bläck Fööss“ angemessenen Beifall, so daß jetzt das Podium ganz dem Kölner Dreigestirn gehörte, daß mit Equipe und Wache der Paulinchensitzung ihren tänzerischen Beuch abstattete. „Prinz Björn I.“, „Bauer Michael“ sowie „Jungfrau Hermia“, wurden aber nicht ohne Geschenke von der KG Löstige Paulaner verabschiedet. So erhielt jeder der drei Darsteller im höchsten närrischen Amt der Domstadt einen Paulaner-Orden seines Geburtsjahrganges, die typischkölsch.de von links nach rechts für die Jahre 1975, 1976 und 1967 Geschäftsführer Hans Joachim Heinen, Schatzmeister Andreas Kessler und Pressesprecher Wilfried Halfenberg (oberes Foto) vorab zeigten.
Nach dem Kölner Dreigestirn wiederum zwei Highlights im Programm von Literat Gerd Wodarczyk mit „Blötschkopp“ Marc Metzger und „Brings“, die vor der anschließenden After Show Party die Stimmung nochmals auf den Siedepunkt brachten.

Freitag, 7. Februar 2014
Treuer Husar: „Loss se kumme – Neue Lück op de Bühn“ jetzt in neuer Location

-hgj/nj- „Neue Lück op de Bühn“ möchte die K.G. Treuer Husar mit „Loss se kumme“ holen, denen man seit fünf Jahren ein Podium im Kasino an der St. Ursula Kirche gab. Nach drei Jahren war nun hiermit Schluß, da das Kasino der blau-gelben Traditionsgesellschaft nicht mehr Gäste fassen konnte als man erwartete und ein Umzug in eine neue Location unumgänglich war.
Nach dem geglückten Umzug in die Altstadtgaststätte „DOM im Stapelhaus“, die Geschäftsführer und Chef Korps á la Suite Frank Markus und seinem Korps zu Verfügung stellte, verteilte sich das Publikum im weitläufigen Gastraum, so daß hier in den nächsten Jahren noch mehr begeisterte Narren die „Loss se kumme – Neue Lück op de Bühn“-Veranstaltung erleben können. Nach dem Einheizen durch Alleinunterhalter Otto Schmitz, der den gesamten Abend musikalisch begleitete, begrüßte Dr. Marco Schauermann die Gäste seiner Gesellschaft, die sich aus einer bunten Mischung aus Husaren und normalen Jecken zusammensetzte.
Als erste Nummer und somit als jungfräuliche Akteure des Kölner Karnevals, hatten sich 13 Damen im Alter von 18 bis 25 Jahren angekündigt, die als „Flamme vum Rhing“ ihre Tänze zeigten. Die aus Porz stammenden Tänzerinnen sind in ihrem Heimatstadtteil keine Unbekannten und haben sich nach ihrem altersbedingten Ausscheiden aus der Jugendtanzgruppe in Porz geschworen, als neue Tanzformation den Karneval zu bereichern. Der Kontakt zum Treuen Husar war schnell hergestellt, da Kommandantin Katharina Weise die zukünftige Schwiegertochter von Verzälloffizier Franz Wallraf jun. ist, der die Damen zur Veranstaltung heute Abend einlud.
Weiter nach den „Flamme vum Ring“ und einer Tanzpause fürs Publikum mit etwa 250 Gästen mit „Köschraum“ und mit den „Husmeister vum Bundesdaach“ (Axel Foppen und Frank Fander), die ebenfalls als „neue Lück“ beim Treuen Husar antraten. Desweiteren im kleinen aber karnevalistisch ausgewogenen Programm nach Tanz, Musik und Rede, die Beiträge von „CABB“ und Sängerin Jasmin Prinz, die sich anschließend wie alle Akteure der Jury des Auditoriums stellen mußten. Gewinner des diesjährigen „Loss se kumme – Neue Lück op de Bühn“ wie Franz Wallraf jun. mitteilte, wurden die Musiker von „CABB“.

Freitag, 7. Februar 2014
Ausverkaufte Große Prunksitzung der EhrenGarde in Kölns guter Stube

-hgj/nj- Mit ihrer Großen Prunksitzung näherte sich auch die EhrenGarde der Stadt Köln wieder einen Schritt weiter in Richtung Rosenmontag. Für heute jedoch hatte Literat Stephan Klippel ein tolles Programm zusammengestellt, daß Sitzungsleiter Hans-Georg Haumann den Gästen des grün-gelben Korps im Gürzenich präsentieren durfte.
So erfreuten die Kinder der Kinder- und Jugendtanzgruppe der EhrenGarde Köln mit ihren Tänzen vor dem Aufzug des Korps mit Regimenstspielmannszug, Tanzkorps, Regimentstochter Anna-Sophia Sahm und Tanzoffizier Tobias Hönerbach, sowie allen weiteren Kameraden das Publikum in schwarz und weißer Abendgarderobe, daß bereits innerhalb der ersten 30 Minuten nach Sitzungsbeginn seinen stimmungsvollen Level vor dem Ausmarsch der EhrenGardisten gefunden hatte. Als einzigen erwähnenswerten Ehrengast, der die Großen Prunksitzung nicht versäumen wollte, hieß Hans-Georg Haumann am Tisch seinen Präsidenten Heinz Berenbrock, Toni Schumacher als Vizepräsident des 1. FC Köln willkommen.

Freitag, 7. Februar 2014

Bis zu Pause gegen 21.05 Uhr, folgten die stimmungsgeladenen Auftritte von Krätzchensänger und Kölner Ex-Prinz 1993 „Wicky“ Junggeburth (oberes Foto), den „Brings“ ((Foto), deren Sessionshit „Kölsche Jung“ eingängig ist viele ihrer Lieder, sowie „Die Rednerschule“ mit Martin Schopps und das musikalische Repertoire der „Räuber“.
Das Opening nach dem Pausenteil oblag der Bruderkorps der Bürgergarde „blau-gold“, die sich mit rund 160 Mann und ihrer Marie Sarah Ollinger und ihrem Tanzoffizier Marc Nelles dem Auditorium vorstellten. Sodann die „Bläck Fööss“, die in dieser Session mit 4 x 11 Jahren eine Jubiläumsreise durch Kölner Säle mit ihren Hits, Evergreens und Liedern derzeit hinter sich bringen. Nach „Werbefachmann“ Bernd Stelter, der aus Koblenz stammende und in Köln lebende Comedian Heinz-Jürgen „Knacki“ Deuser, sowie die „Höhner“, die vor dem Vorstandstanz der EhrenGarde der Stadt Köln und dem Finale mit leisen wie nachdenklichen kölschen Tön durch Thomas Cüpper („Et Klimpermännche“ ) ein weiterer Höhepunkt der Großen Prunksitzung beim grün-gelben Korps waren.