Katholischer Gottesdienst der G.K.G. Greesberger in St. Maria in der Kupfergasse

Zesamme heißt och zesamme helfe
10. Februar 2021
Katholischer Gottesdienst der G.K.G. Greesberger in St. Maria in der Kupfergasse
10. Februar 2021

Wenn es in diesem Jahr auch wenig Gelegenheiten für Karnevalsgesellschaft gibt, sich gemeinschaftlich zu treffen, so konnten die G.K.G. Greesberger e.V. Köln von 1852 trotzdem ihre traditionelle „Greesberger-Messe“ am 9. Februar 2021 in der Kirche St. Maria in der Kupfergasse (Schwarze Mutter Gottes) feiern.

Weihbischof und Domkapitular Dominikus Schwaderlapp, der als „Greesberg-Pfarrer“ auch Ehrenmitglied der Gesellschaft ist, hielt die Messe. Unterstützt wurde er von Pastor Dr. Thomas Vollmer, der den Greesbergern die Kirche dankenswerterweise für die Eucharistie-Feier zur Verfügung gestellt hatte. Unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften durften 32 Personen an der Messe teilnehmen.

In seiner Predigt nahm Weihbischof Schwaderlapp dieses Thema auf. Mit Bezug auf die aktuelle Corona Pandemie ging der Weihbischof darauf ein, daß den Menschen, gerade jetzt kurz vor dem Höhepunkt einer jeden Session, die wichtige Gemeinschaft und das Zusammensein fehlt. Er ermunterte, trotz der schwierigen Zeiten, weiterhin die Freude im Herzen zu tragen. Am Schluß sprach Weihbischof Schwaderlapp davon, wie wichtig es ist, die Sehnsucht unverändert in sich zu tragen, die Sehnsucht nach mehr im Leben aber auch die Sehnsucht nach Gott.

Zum Abschluß der Messe spielte der Organist „Du bes die Stadt“ von den „Bläck Fööss“, so daß in angemessenem Rahmen doch auch noch Karnevalsgefühle hochkamen. Nach der Messe wurde die diesjährige Kerze der Greesberger vor der schwarzen Mutter Gottes durch den Präsidenten Markus Otrzonsek aufgestellt und durch den Weihbischof Dominikus Schwaderlapp geweiht.

„Nur zesamme sin mer Fastelovend” – schön, daß zumindest in einem solchen Rahmen Zusammensein und Gemeinschaft gefeiert werden konnte.

Quelle (Text): Große Karnevalsgesellschaft Greesberger e.V. Köln von 1852; (Foto): Joachim Badura

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