Kölsche Narren Gilde beendete Sitzungskarneval mit Präsenten für Trifolium und Überraschung für Günther Post

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-hgj/- Eine Quittung für ihre diesjährige Berichterstattung – beginnend bei der Sessionseröffnungsfeier „Ähzezupp, Klaaf un Fastelovend“ am 16. November 2019 bis „Großen Kostümsitzung“ an Karnevalssonntag – erhielten heute Nachmittag alle Journalisten, die über die Kölsche Narren Gilde (KNG) berichtet haben. Hiermit bedankte sich Pressesprecher Peter Butzon für die zahlreichen Bilder und Berichte, die die Medien in allen Bereichen (Print, Online, Radio und TV) veröffentlicht haben und nach seiner Aussage unbezahlbar für seine Gesellschaft, dernen Tanzgruppe „Kölsche Stäääefleejer“ sowie den Musikzug Kölner Husaren grün-gelb sind.

Bei ihrem Publikum bedankte sich KNG wie immer zum Abschluß der Sitzungssession mit einem hochrangigen Programm und dem dazugehörigen Sonntagsorden, der in dieser Session allerdings anders als in den Vorjahren war. So hatte der Vorstand überlegt, ob man dem Publikum statt mit dem Sonderorden mit der Sessionsspange Dank zu sagen könnte. Gesagt, getan, so daß die „Große Kostümsitz

ung“ nach dem Aufspiel „DJ Kölschkracher“ mit den tänzerischen Leistungen des Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“ auf höchstem Niveau beginnen konnten.

Gleich nach den Zugabenn die die Tänzerinnen und Tänzer nach ihrem Höhenflug auf der Bühne präsentierten, stand Bernd Stelter auf dem Podium und spulte seinen diesjährigen Vortag in der gleichen Brillanz ab, wie dies bei all seinen Auftritten seit November der Fall war. Auch hier dankte das Publikum wieder mit reichlich Applaus und Forderungen nach Zugaben, sowie dem absolut verdienten Klatschmarsch für den „Werbefachmann“. Gleich zum Einzug zollte das Publikum den „Paveiern“ mit stehenden Ovationen Tribut, und, blieb bei allen Hits der Band mit wippenden Füßen, schunkelnden Körpern beim Mitsing-Konzert bis zum Eintreffen von Martin Schopps für den Nachhilfeunterricht in seiner „Rednerschule“ stehen, worauf die Bühne für die „Klüngelköpp“ und ihre Hits frei war.

In gelungener Paarung zogen sodann die Kölner Husaren grün-gelb mit der Tanzgruppe „Kölsche Stäänefleejer“ in den Saal. Während die Musiker auf der Bühne altbekannte Karnevalsklassiker wie neue Fastelovendshits von jungen Bands intonierten, sammelten sich die „Stäänefleejer“ wieder im Foyer, da sie bei ihrem Wiedereinzug auf die Bühne Udo Müller abholten, der ein fester Bestandteil des Kölsch Hänneschen Thiaters am Eisenmarkt ist. In der diesjährigen Inszenierung „Veedelovend zesamme“ der Kölner Puppenspiele waren die „Kölsche Stäänefleejer“ die Tanzgruppe der närrischen Aufführungen, mit denen die Kinder- und Jugendtanzgruppe sodann vor ihren Darbietungen in den großen Saal des Maritim Hotels einzogen.

Mit den Puppen und Udo Müller ging es nach der Zugabe wieder ins Foyer zurück, in dem der „Kölschkracher“ bereits vor der Pause aufs kostümierte Publikum wartete. In Begleitung der Altstädter Köln befanden sich zur Eröffnung der zweiten Abteilungen sodann die Tänzerinnen und Tänzer des Gemeinschaftstanz, welcher neben seiner Uraufführung bei der Matinee für den Kölner Rosenmontagszuges des Festkomitees in der Philharmonie nur noch bei der Mädchensitzung der KNG und heute zusehen war. Hierbei wirkten die Tänzerinnen und Tänzer von 15 Kölner Tanzgruppen in einem phantastisches Bild nach den Musikstücken des Regimentsspielmannszuges und des Tanzkorps des grün-roten Altstädter Korps mit.

Sodann gehörten Bühne und Mikrophone den „Bläck Fööss“, die in diesem Jahr die gesamte Bandbreite ihres 50 Jahre alten Repertoires spielten und genau den Geschmack des Publikums trafen. Wie die „Bläck Fööss“ wollten auch die beiden Rentner „Willi und Ernst“ aus Köln-Süd-Süd-Süd-Süd-Süd – die aus Leidenschaft von Koblenz in die Domstadt kommen -, nochmals den Hauch der diesjährigen Session auf einer Bühne erleben, wobei sie in Ihrem Vortag trotz weiblicher Ablenkung im Publikum eine 1A-Rede ablieferten. „Just be Wild!“ wurde es nach „Willi und Ernst“ (Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum), bei den Showtänzen von gemischten Euskirchener Tanzgruppe „High Energy“, die sich mit einer Zugabe für den reichlichen Applaus des närrischen Auditoriums bedankte.

Vor der letzten Nummern im Programm im Sitzungsfinale 2020 – mit den Hits der „Höhner“ – gehörte noch das Kölner Dreigestirn aufs Podium im Vier-Sterne Maritim am Heumarkt, die Präsident Helmut Kopp samt Vorstand und Elferrat empfing. Nach ihrem annähernd achtwöchigen Marathon in Kölner Sälen, Seniorenheimen, Schulen, Krankenhäusern und Hospizen, in denen „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und Jungfrau Griet“ die Herzen entgegenschlugen und zahlreiche Spendenschecks für ihr Projekt eines neuen Rosenmontagswagens (auf dem Menschen mit und ohne Behinderung ab 2021 mitfahren können) erhielten, dankte heute die KNG mit einer besonderen Überraschung.

Bedingt durch die engen und hervorragenden Kontakte von Journalist, KNG-Ehrensenator und -„Ghost Rider“ Andreas Klein (www.koelschefastelovend.de) wurde der in Bönningheim (Baden-Württemberg) beheimatete Winzermeister Heinz Kölle samt familiären Anhang eingeladen, der aus seiner limitierten Fastelovend-Edition Präsente fürs Trifolium mitgebracht hatte. Hiervon erhielten Kölns höchste Repräsentanten jeweils einen Geschenkkarton mit je einer Flasche Weiß-, Rot- und Rosewein, welche laut Etikett als „Kölner Prinz“, „Kölner Bauer“ und „Kölner Jungfrau“ über die Internetpräsenz www.koelschenarrengilde.de/ solange Vorrat reicht bestellt werden können.

Zwei weitere Überraschungen hatte die Kölsche Narren Gilde sodann für weitere liebe Freunde der Gesellschaft parat. So für Günther Post, als Ehrensenator der Gesellschaft und ehemaligem Senatspräsident der G.K.G. Greesberger, den man mit dem Auftritt der Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“ überraschte, die wenigen Jahren ganz oben im karnevalistischen Tanzsport Kölns angekommen sind. Neben dem eingangs erwähnten Beleg für ihre „unbezahlbare Berichterstattung“ innerhalb dieser Session, überraschte Vizepräsident Stefan Virnich wie schon in der vergangenen Session wieder die über seine Gesellschaft berichtenden Medienvertreter mit der limitierten Rosenmontagsspange, die ansonsten nur an die aktiv am „Zoch“ teilnehmenden Mitglieder, „Kamelleläufer“, Fahrer ausgegeben werden. „Dat es Karneval, dat es Fastelovend!“

Zusammen mit ihren Gästen und Ehrengästen (unter anderem WDR-Bastelfreund Jean Pütz und Bauchredner Peter Kerscher), die allesamt das hochwertige Programm, wie auch die Herzlichkeit der Narren Gilde-Mitglieder lobten, feierte man bei kölschen Hits bis in die späte Nacht hinein, wenngleich am kommenden Tag der Kölner Rosenmontagszug auf die Jecken wartete und man vielleicht verspätet und „verknittert“ aus dem Bett kam.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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