Nippeser Bürgerwehr nimmt von diesjährigem Sitzungskarneval und ihrem Tanzoffizier Abschied

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-hgj- Seit vielen Wochen ausverkauft ist die Kostümsitzung und zugleich letzte Sitzung der Nippeser Bürgerwehr, die heute Abend den Bankett- und Ballsaal des Pullman Cologne in Orange und Weiß erstrahlen ließ. Wie bei allen anderen Sitzungen ist auch hier die Rückmeldung des Publikums sehr positiv, womit bewiesen ist, daß man bei den Appelsinefunke mit viel Spaß und Freude feiern kann.

Im Gegensatz zu anderen närrischen Veranstaltern eröffnete das orange-weiße Corps den Abend mit einem Vorspiel, womit Helmut Blödgen gemeint ist, der mit seinem Orchester die Gäste ein Viertelstunde vor der Begrüßung durch Präsident Michael Gerhold mit aktuellen Hits und Karnevalsschlagern in eine Art Grundstimmung versetzt. Zusammen mit seinen Corpskameraden stand sodann Michael Gerhold auf dem Podium und überließ nach dem Einzug mit dem Stabsmusikzug die Bühnen der Wache, die bekanntlich als Tanzcorps der Nippeser Bürgerwehr darstellt. In ihren Mittelpunkt stelle die Wache – wie bei allen Auftritten – das Tanzpaar Christina „Stina“ Pohl und Marc Schumacher der Nippeser KG, die heute Abend letztmalig gemeinsam auf einer Bühne zu sehen waren, da Marc Schumacher nach Aschermittwoch mit der Tanzerei aufhört und innerhalb der Nippeser Bürgerwehr verschiedene Funktionen in der zweiten Reihe übernimmt. Ihm zur Ehre hatte Geschäftsführer Dr. Tim Lopez seinen Trainer Jens Hermes-Cédileau, sowie die Tanzoffizier anderer Korpsgesellschaften eingeladen, für die der ehemalige Prinzen-Garde Tanzoffizier Alexander Ritter sowie der Tanzoffizier der Altstädter Köln, Philipp Bertram, würdigende Worte fanden und Erinnerungsbeschenke übereichten.

Hiernach startete das Programmfeuerwerk der der Mutter aller Bands, wobei die „Bläck Fööss“ ihr Repertoire von den Anfängen bis in die Gegenwart zur Freude des kostümierten und maskierten Publikums intonierten. Sodann standen vor und nach den „Paveiern“ mit ihren Liedern und Erfolgstiteln, „Werberfachmann“ Bernd Stelter und Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“, sowie „De Frau Kühne“ (Ingrid Kühne) auf der Bühne, die allesamt Lachsalven in Richtung Publikum abfeuerten und hierfür Applaus, Forderungen nach Zugaben und Standing Ovations erhielten.

Ingrid Kühne überraschte zudem Michael Gerhold, der die Xantener Künstlerin zur Mitfahrt an Rosenmontag auf dem Gesellschaftswagen einlud und restlos sprachlos machte. Höchstleistung aus dem tänzerischen Bereich – ohne nach über sieben Wochen Ermüdungserscheinungen zu zeigen -, präsentierten nach der Rosenmontagsüberraschung die Damen und Herren „De Höppemötzjer“, die vor den „Klüngelköpp“ und deren Hits, sowie dem Besuch des Kölner Dreigestirns ihre Künste zeigten. Im Anschluß an die Begeisterungsstürme fürs Kölner Dreigestirn gehörte das Podium der ehemaligen Kölner Hofburg den Musikern der Bonner Brass- und Marchingband „Querbeat“, die das Bühnenprogramm vor der Nachfeier zwischen Foyer und Bar e.l.f. mit „Nie mehr Fastelovend“, „Guten Morgen Barbarossaplatz“, „Randale & Hurra“ und anderen musikalischen Eigenproduktionen beendeten.

Im Rahmen des Corpsaufzuges bedankte sich die Gesellschaft zudem bei drei besonderen Bürgerwehr-Gardisten, da dieses ganzjährig für ihre Gesellschaft im Vorder- und Hintergrund tätig sind. Alle drei (Gerd Anton Düren – unter anderem ehemaliger Geschäftsführer und das wandelnde Geschichtsbuch der Gesellschaft, Dietmar „Didi“ Broicher – Ex-Prinz der Nippeser Bürgerwehr 2003 und Sitzungsleiter, sowie Wago Boulgoutzis – Mitglied im Reitercorps und im Hintergrund wirkender Bürgerwehr-Offizier) überraschte der Vorstand mit einem limitierten Sonderdruck auf Büttenpapier der die geprägten Buchstaben NB, das Bildnis der Nippeser Gardisten und Worte des Dankes zeigen.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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