„Funke… janz höösch“ mit ruhigen Inhalten einer Flüstersitzung und und „rockiger Mischung“ zum Abschluß des Abends

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-hgj/nj- „Janz höösch“ präsentierten sich heute Nachmittag die Blauen Funken im Palais der Flora „Am Botanischen Garten“ bei ihrer gleichnamigen Flüstersitzung „Funke… janz höösch“, welche ein fester Bestandteil in den Veranstaltungskalender der Kölner Funken Artillerie (KFA) mit zahlreichen Rednern und leisen Tönen ein absoluter Gegenpol zu anderen Sitzungen des blau-weißen Korps ist.

Passend zum Programmstart gehörten Blick und Gehör ganz den jüngsten Mitgliedern der Jubiläumsgesellschaft, die in diesem Jahre auf 150 Lenze zurückblicken kann. Hierbei wirbelten die „Pänz“ der Kinder- und Jugendtanzgruppe der KFA- die übrigens Kölns ältestes Kindertanzgruppe aller Karnevalsgesellschaften ist – über die Bühne, und begeisterten nicht nur das Publikum im Saal, sondern auch die Elferräte um Präsident und Kommandant Björn Griesemann, sowie die Eltern und Großeltern der Kinder welche vom Saalende die Leistungen der kleinen Tänzerinnen und Tänzer begutachteten.

Nach anhaltendem Applaus für die Kinder und Jugendlichen, übernahmen die erwachsenen Artilleristen der 1870 gegründeten Gesellschaft das Podium, die zuvor ein herrliches Bild hinter den „blau-weißen Pänz“ abgegeben hatten. Mit klingendem Spiel zeigten die Musiker des Regimentsspielmannszuges ihr Können, worauf das Tanzpaar Marie Steffens und Maurice Schmitz sich zusammen mit den Herren des Tanzkorps präsentierten. Zurück ins Jahr 2003 ging es sodann für die Gäste im Saal mit „Wicky“ Junggeburth, der neben weiteren Liedern und herrlichem „Klaaf“ „Einmol Prinz zo sin“ sang, mit dem er in seiner Zeit als Kölner Prinz einen der wohl bekanntesten Karnevalsschlager der Domstadt komponiert hat.

Hierauf folgten mit Jörg Runge und seiner Reimrede als „Dä Tuppes vum Land“ und den Witzen, Pointen und Weisheiten des „Werbefachmanns“ Bernd Stelter zwei Spitzenredner der erste Garde, die vor der Pause im Saal noch die „Original Tanzgruppe Kölsch Hännes´chen“ mit ihren klassischen Darbietungen auf die Bühne ließen.

Zusammen mit dem Kölner Kinderdreigestirn eröffnete das Kölner Dreigestirn das Spektakel nach dem Pausenteil, die sich alle sechs sehr symphytisch und wortgewandt gegenüber dem fröhlich feiernden Auditorium zeigten. Während das Große Trifolium heute mit Michael Baumanns und Prof. Dr. Bruno Horst zwei verdienten Bauen Funken ihre Ehrenspange samt Urkunde überreichten, übergab Björn Griesemann Garry Binninger als Chef der Equipe den Gutschein für den Equipe-Abend im Turm der Blauen Funken, der seinen Ursprung im Jahre 1996 hat. In dieser Session regierten als Kölner Tollitäten „Prinz Kurt III. (Görgens), „Bauer Ewald“ (Kappes) und „Jungfrau Froni“ (Fro T.D. Kuckelkorn), die sich als Mitglieder Kölner Funken Artillerie bei ihrer gesamten Equipe für deren ehrenamtliches Engagement im mit dem Dankeschön-Abend bedankten.

Eine weitere Urkunde wechselte nach dem Auftritt der „Bläck Fööss“ den Besitzer. So feiern wie die Blauen Funken in diesem Jahr und dieser Session, auch die Musiker von Kölns ältester Band ein besonderes Jubiläum, zu dem die KFA den musikalischen Jubilaren eine Urkunde mit den Bildern der vier Blauen Funken-Literaten zwischen 1970 und heute zum 50. Geburtstag überreichten. Weiter im Text sodann mit Guido Cantz als „Der Mann für alle Fälle“, der die Gäste als vorletzter Künstler begeisterte. Der Finalteil wie Vizepräsident und Presseoffizier Dr. Armin Hoffman mitteilte, mit einem „Spezial“ von „JP Weber“ (Jörg Paul Weber) zusammen mit den Mädels von „Rockemarieche“ paßte in dieser Kombination und wurde vom Publikum wenn auch nicht so „janz höösch“, geliebt und gefeiert.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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