Kölner Weihbischof wurde bei Greesberger Kostümsitzung zum Ehrenmitglied der G.K.G. ernannt

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-hgj/nj- Gelassen und ohne das Publikum zu beunruhigen ging die G.K.G. Greesberger heute Abend mit ihrem nicht reibungslos verlaufenden Start zur Kostümsitzung im Theater am Tanzbrunnen um. Während Literat Christian Böhm telefonisch erfuhr, daß Anette Esser als die letzte Putzfrau vor der Autobahn „Achnes Kasulke“ aufgrund eines Kreislaufkollaps auf dem Weg in Krankenhaus sei, rief auch die Bürgergarde „blau-gold“ an und teilte mit, daß man zugeparkt sei und die Busse den Parkplatz nicht verlassen konnten.

Während Christian Böhm eifrig am umorganisieren war, zog der Elferrat mit Sitzungsleiter Michael Kramp in den Saal und eröffnete die Sitzung, wobei gleich zu Beginn nicht nur das Publikum, sondern auch die Ehrengäste wie unter anderem Udo Jansen, Präsident und 1. Vorsitzender der K.G. Alt-Severin, der Präsident der G.M.K.G. Jürgen Haucke, sowie der niederländischen KV Burgerlust Eygelshoven John Pevo willkommen geheißen wurden. Durch diesen Schachzug begann das Programm mit einigen Minuten verspätet, was aber den gut gelaunten Gästen nicht auffiel. Kürzer als üblich fiel hiernach der Aufmarsch der Bürgergarde „blau-gold“ aus, die nur Ein- und Ausmarsch sowie einen Tanz zeigten, da nicht noch der nächste Termin außerhalb von Köln verzögert werden sollte. Übrigens haben sich die Bürgergardisten vom Falschparker selbst befreit, da man mit Muskelkraft das Fahrzeug einfach auf Seite gehoben hatte.

Problemlos verlief sodann das weitere Programm bei dem für „Achnes Kasulke“ die „Blömcher“ ihre Späße auf dem Podium des Theaters am Tanzbrunnen trieben und die Jugendtanzgruppe „Kölsche Greesberger“ ihre tänzerischen Höhepunkte präsentierten. In diesem Rahmen würdigte Gresseberger-Präsident Markus Otrzonsek samt Vorstand Dr. Dominikus Schwaderlapp als Weihbischof von Köln, der vor der prächtigen Kulisse der Jugendtanzgruppe zum Ehrenmitglied der G.K.G. ernannt wurde. Mit den beiden Auftritten von Michael Hehn als „Dä Nubbel“ und den Hits der „Domstürmer“ neigte sich die erste Abteilung dem Ende entgegen, so daß man sich bei Frikadellchen, Currywoosch und Kölsch auf den zweiten Teil des Abends freuen konnte.

In den Saal zurück holten die Greesberger ihre Gäste mit dem Erscheinen von „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“, die bei ihrer Visite herzliche Worte an die kostümierten Jecken richteten und zusammen mit Gressbergern und Gästen ihr Dreigestirn-Lied intonierten. Als Geschenk erhielte das jecke Trifolium des Reiter-Korps „Jan von Werth“ einen Scheck in Höhe von € 777,00, der dem neu zuschaffenden Rosenmontagswagen für Menschen mit und ohne Behinderungen zu Gute kommt.

Vor der Foyerparty nach der Sitzung gehörten noch vier weitere Programmnummern auf die Bühne des herrlich geschmückten Rundbau, zu dem Michael Kramp Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“, die „Klüngelköpp“ mit ihren Hits, sowie vor dem Finale mit den „Räubern“ die große Tanzgruppe seiner Gesellschaft „Kölsche Greesberger“ auf dem Podium begrüßte.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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