Kölsche Madämcher begrüßten 1.300 jecke Fastelovendsfründe im Theater am tanzbrunnen

Kölner Narren-Zunft präsentierte Herrenfrühschoppen mit Leckereien der „fünften Jahreszeit“ und kulinarischem Büffet
19. Januar 2020
Wiever, Mädcher und Madämcher schmachteten bei Dellbröcker Boore-Sitzung nor för Weechter dahin
19. Januar 2020

-hgj/nj- Was einst in der Session 2012 in kleinem Rahmen – im zu viel kleinen Wohnzimmer (Casino) des Reiter-Korps „Jan von Werth“ in der Thieboldtsgasse – begann, fand heute in großen Rahmen im Theater am Tanzbrunnen zum neunten Male statt. So klein die Kölsche Madämcher damals bei ihrer Gründung am 22. Juli 2011 mit 16 Damen und der „Möpp“, der französischen Bulldogge der Präsidentin begonnen hatte, so groß und etabliert steht heute die Kölner Damen-KG dank Gabriele Gérard Post und allen Mitglieder der Gesellschaft dar.

Wie in der vergangenen Session hatte man im Theater am Tanzbrunnen nur wenige bestuhlte Tische gelassen, da die Vielzahl der 1.300 Gäste den „Madämcher Schoppen“ lieber an Stehtischen genießen wollte. Mit etwas Besonderem wurde sodann das Publikum in Uniform, Ornat oder Kostüm überrascht, da passend zum Motto „Et Hätz schleiht em Veedel“ die „Mini-Madämcher“ (Kinder und Jugendliche der Gesellschaft) mit den Ortsschildern der 86 Veedel Kölns in den Saal und aufs Podium einzogen.

Nach der Begrüßung der Präsidentin holte Gabriele Gérard-Post „Kasalla“ auf die Bühne, die reichlich bepackt mit „Stadt met K“, „Alle Jläser huh“, „Dausend Levve“ und anderen Liedern ihrer eigenen Kompositionen dem Pubikum anheizten. Besonders beäugt und hochleben gelassen wurden hiernach die „Gentlemen“ der „Fauth Dance Company“, die die Stimmung im Saal weiter in Richtung Siedepunkt trieben. Vor dem Aufzug der EhrenGarde Köln, die mit Musikzug, Tanzpaar Anna-Sophia Sahm und Nico Kohr, sowie den Kadetten des Tanzkorps gekommen waren, gehörte „cat ballou“ die Bühne, die mit „Hück steiht de Welt still“, „Mer fiere et Levve“, „Et jitt kei Wood“ und, und, und das Auditorium vor und auf der Bühne zum schunkeln, tanzen und mitsingen animierte.

Eingebettet zwischen den Hits von „Rhingbloot“ und den Evergreens der „Paveier“ war sodann das Kölner Dreigestirn, welchem man einen jubelnden Empfang aus Zurufen, Beifall und sonstigen von Herzen kommenden Gesten bereitete. Nach den herzlichen Worten von „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ übereichte Gabriele Gérard-Post zusammen mit den Damen des Vorstands dem Trifolium nach dessen Sessionslied einen Scheck in Höhe von € 1.111,11, der der caritativen Aktion drei jecken Herrscher zufließt, um den Rosenmontagswagen für Menschen mit Behinderungen realisieren zu können.

Schlag auf Schlag folgten sodann die Programmpunkte der „Fidele Grön-Wieße Rezag“ Porzer Ehrengarde, „Klüngelköpp“ und „Brings“ des 2020er „Madämchen Schoppens“, dem auch Ehrengäste wie der Pressesprecherstammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften „Medienklaafer“, die Hellenthaler Hühner und die Präsidentenkollegen Uschi Brauckmann (Colombinen), Barbara Brüninghaus (1. Damengarde Coeln), Rüya Gazez-Krengel (Schmuckstückchen), Hans-Peter Houben (KKG „Stromlose Ader“) gefolgt waren.

Zudem wurden im Verlauf des Nachmittages einige Persönlichkeiten für ihre Verdienste um die Madämcher geehrt. So Maureen Goldermann, Birgit Rode und Bettina Vierlinger für ihre fünfjährige Mitgliedschaft, Hedwig Goldermann die zum „Madämchen des Jahres 2019“ ernannte wurde und Jörg Bornheim (Kostüm- und Vereinsschneiderei J. Bornheim) welcher als Ausstatter der Gesellschaftskleidung zum „Madämcher Couture Majestro“ ernannt wurde.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!

image_pdfPDF erstellenimage_printInhalt Drucken