Nach Regimentsmesse mit Fahnenweihe feierten Altstädter im „Gaffel am Dom“ ihre interne 11. im 11.-Feier

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-hgj/nj- Die Altstädter Köln, welche in 2022 auf ihre gepflegte 100jährige Tradition zurückblicken können, begrüßten heute Abend intern die neue Session. Bevor das Korps allerdings im „Gaffel am Dom“ feiern konnte, stand die Regimentsmesse im Kölner Dom an.

Zusammen mit ihrem Regimentsspielmannzug, welcher mit „Mer losse d´r Dom in Kölle“ das grün-rote Traditionskorps in die Hohe Domkirche Sankt Petrus, so er offizielle Name von Deutschlands schönstem und bekanntestem Sakralbau geleitete, gedachte man verstorben und lebenden Mitgliedern. Gleichzeitig stellte und entzündete man in der – durch den Kölner Dom- und Stadtdechant und zugleich Feldhillije der Altstädter, Msgr. Robert Kleine – zelebrierten Messe die gesegnete Kerze auf, die symbolisch für eine unfallfreie Session im Dom brennt.

Zudem wurde nach den Fürbitten die neue Offiziersstandarte geweiht, die durch das Engagement vieler Offizier und gruppenübergreifend des Tanzkorps geweiht wurde. Nach dem Schlußsegen, zog das Korps, das in großer Uniform an der Regimentsmesse teilgenommen hatte aus dem Dom und ließ sich in einem kleinen Umzug musikalische durch ihre Musiker ins gegenüberliegende Gaffel-Brauhaus begleiten.

Wie immer gehörte nach der Begrüßung durch Präsident Hans Kölschbach ein kleines Programm zur abendlichen Sessionseröffnung, dem auch von anderen Gästen des Brauhauses Gehör geschenkt wurde. Nach dem Potpourri des Regimentsspielmannszuges mit heiteren Neuinszenierungen und tradierten kölschen Karnevalsklassikern gehörte der Platz auf und vor dem kleinen Podium den Sessionstanz der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Dillendöppcher“, die unter dem Patronat der am Alter Markt beheimateten Karnevalsgesellschaft stehen.

Schwung mit ihren Hits brachten im Laufe des Abends die „Funky Marys“ mit ihren Hits mit ins „Gaffel am Dom“, worauf die Staffelei enthüllt wurde und das Geheimnis um Sessions- und Damenorden endlich gelüftet wurde. Passend zum Kölner Rosenmontagsmotto „Et Hätz schleiht im Veedel“ hat sich Schatzmeister Michael Robens zusammen mit der Bonner Edelschmiede Orden Bley etwas Besonders einfallen lassen. So stellt der Sessionsorden sozusagen ein zur Seite gekipptes Hufeisen dar, in dessen Mitte in einer Kapsel ordentlich „Hätz“ flittert. Überlagert werden die sich hin und her bewegenden Herzen von den Wappen der Altstädter und ihrer Heimatstadt, dem Tanzpaar sowie einem Römer- und eine Grenadierhelm und einem Schwert, dem Motto und dem Schriftzug Altstädter Köln samt Jahreszahl 2020 vor der Kulisse „De Hüsjer bunt vum Alder Maat“. Der Damenorden der in Herzform ebenfalls Flitter in den Farben der Traditionsgesellschaft zeigt, schließt das Wappen des grün-roten Korps samt bekanntem „A“ für Altstädter ein, die durch zwei kleine schmucke und Herzen verzierte Kettchen verbunden sind. Zudem gehören die Hüssjer vum Alder Maat zum Ensemble, die mit 16 edlen Steinchen – zwei mehr als im Sessionsorden – dem „Hätz“ zusätzlichen Glanz verleihen.

Zum Ausklingen des Abends bei frisch gekühltem Gaffel-Kölsch und den kulinarischen Genüssen der Küche, schaute zu später Stunde „Et Klimpermännche“ Thomas Cüpper vorbei, welcher mit seinen Pointen, Leedcher und Krätzjer die Sessionseröffnung ausklingen ließ

Quelle (Foto): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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