„Jan von Werth“: Spill öm „Jan un Griet“ met kölscher Sproch und kölscher Musik

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An Weiberfastnacht, 28. Februar 2019, inszeniert das Feldkorps des Reiter-Korps „Jan von Werth“ wieder das „Spill an dr’ Vringspooz” *), ein kölsches Stück auf offener Bühne rund um die historisch belegte Rückkehr unseres Namenspatrons, des Reiter-Generals Jan von Werth, nach Köln.

Kathrin Eichholz, Ehefrau unseres Kommandanten und Tochter des diesjährigen Traditionspaars „Jan un Griet 2019“, sowie ehemalige Marketenderin, hat mit vielen fleißigen Helfern wieder ein humorvolles Stück geschrieben, und hat dabei das Motto der Session auf sehr nette Weise umgesetzt – mit „kölscher Sproch und kölschen Tö“”, unter anderem von Willi Ostermann und den „Bläck Fööss“.

Wolfgang Arnold als „Jan“ und seine Frau Helga als „Griet“ stehen natürlich im Mittelpunkt der Aufführung, aber auch Tulpen aus Amsterdam, gewitzte Marktfrauen und ein nicht ganz nüchterner Nachtwächter spielen eine wichtige Rolle im Stück.

Ab circa 13.00 Uhr geht es am Chlodwigplatz los, direkt vor der Vringspooz: Zuerst spielen die „Filue“ und danach die Korpskapelle „Jan von Werth“.

Um etwa 13.30 Uhr beginnt das Spiel, gegen 14.30 Uhr startet der Zoch an Wieverfastelovend mit insgesamt 23 Gruppen bunten Gruppen und mit Reiter-Korps „Jan von Werth“ als krönendem Abschluß.

Teilnehmende Gruppen und Zugweg

  1. Colonia Waggis
  2. Musikzug 1. Cölsche Hofstaat
  3. KKV „UMGER UNS“
  4. Tanzgruppe der K.G. Alt Severin
  5. KG Landsknechte
  6. Freie Ritter / Ritter der Tafelrunde
  7. 1. Damengarde Cöln
  8. Vringsveedeler Pänz
  9. Bunt-Wiess Beckendorf
  10. Gardekorps Grün-Weiß
  11. Gereon Alaaf
  12. Stammdesch Kölsche Klüngel
  13. Große Wesselinger KG
  14. Kölsche Barbare
  15. Tanzkorps der KG Löstige Postillione
  16. Meenzer Rhoigeester
  17. Spillmannsgasser Junge
  18. Kölsche Kürassiere
  19. Musikzug KG TYG Duisburg
  20. Lampertheimer KV
  21. Kölsche Musketiere
  22. Bergheimer Torwache
  23. Reiter-Korps „Jan von Werth“

Zugweg: Chlodwigplatz – Severinsstraße – Löwengasse – Weberstraße – Follerstraße – Mathiasstraße – Mühlenbach – Hohe Pforte – Cäcilienstraße – An Sankt Agatha – Schildergasse – Gürzenichstraße – Quatermarkt – Obenmarspforten – Marsplatz – Seidenmacherinnengässchen – Unter Käster – Altermarkt

*) Jedes Jahr an Weiberfastnacht veranstaltet der Reiter-Korps „Jan von Werth“ ein Historienspiel am Severinstor (Chlodwigplatz) mit anschließendem Zug. Erzählt wird die Legende um „“. Jan war ein einfacher Knecht, der sich in Griet, eine ebenso einfache Magd verliebt und sie heiraten möchte. Ihr aber ist Jan nicht gut genug. Jan ist so enttäuscht, daß er den Bauernhof verlässt und in den Krieg zieht.

Als hoch dekorierter General kehrt er 1637 hoch zu Roß nach Köln zurück. Als er durch die Severinstorburg einzieht, trifft er auf Griet, die dort Äpfel und Kastanien verkauft. Sie erkennt ihn nicht, aber er hält ein und sagt zu ihr den Berühmten Satz (in hochdeutscher Übersetzung): Griet, wenn du es doch getan hättest! Sie antwortet: Wenn ich es gewußt hätte!

Die Legende gehört zu Köln wie der Dom, das Kölsch und der Rhein und so ist es immer wieder ein Erlebnis, die Straßenumzüge mit dem Traditionellen Spiel um Jan un Griet zu eröffnen.

Quelle: Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V.; zitierter Text (Wieverfastelovendszuch): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

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