Gäste erlebten im „Jözenich“ wieder „Draumnaach“ bei den Roten Funken

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-hgj/nj- Mit ihrer „Draumnaach“ ließen die Roten Funken heute Abend den „Jözenich“ erstrahlen, bei dem die Gäste in Abendgarderobe bereits um 17.30 Uhr mit einem exklusiven Sektempfang begrüßt wurden. Hiernach genoß man zusammen mit dem Majorat der Kölsche Funke im festlich dekorierten kleinen Saal des stadtkölnischen Ballhauses des 15. Jahrhunderts das köstliche Gala-Büffet bei stimmungsvoller Untermalung, womit hier schon die Grundstimmung erheblich nach oben katapultiert wurde.

Gegen 19.50 Uhr wurde der unterhaltsame Abend durch ein stimmungsvolles Vorprogramm in festlicher Atmosphäre eröffnet, bevor die Damen im Abend- oder Cocktailkleid und die Herren in Frack, Smoking oder dunklem Anzug die ausgewogene Mischung aus Karneval, Varieté- Showelementen im großen Saal der guten Stube Kölns erleben durften. Unter den Ehrengästen begrüßte Heinz-Günther Hunold als Präsident und Kommandant Roten Funken eine Vielzahl Ehrengäste, die gerne zur ältesten Korpsgesellschaft des Kölner Karnevals kommen. So unter anderem NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, Bernhard Mattes (Präsident des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie), Thomas Neisinger (Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Kuba und Ramon Ignacio Ripoll Diaz als Botschafter der Republik Kuba in Deutschland.

Nach dem gelungenen Sitzungsintro gehörte das Podium im Gürzenich für die nächsten 35 Minuten dem Korps der Roten Funken, welche mit über 250 Mann ihrer vier Knubbel und dem Tanzpaar aufgezogen waren. Wie immer spielte der Regimentsspielmannszug „dat Schmölje op de Bühn`“, wonach das Bühnenspektakel diesjährig besondere Höhepunkte in sich hatte. So präsentierte sich der Funkendoktor Pascal Solscheid, wie der Tanzoffizier der Roten Funken genannt wird, mit seiner Marie Judith Gerwing vor, die in dieser Session letztmalig gemeinsam auf närrischen Bühnen zu sehen sind.

Hinzu kamen wie bei allen Rote Funken-Veranstaltungen in dieser Session, drei weitere ehemalige Mariechen (Tanja Wolters, Martina Pourrier-Held und Andrea Schug) des Korps, die allesamt zusammen mit Pascal Solscheid in allen Sälen einzigartige Augenblicke und wunderschöne Sessionen gegenüber dem Publikum hinterlassen haben und heute ihren Tanzoffizier mit „Save the Last Dance“ verabschiedeten. Mit den unvergeßlichen Hits der „Bläck Fööss“ stieg die Stimmung im altehrwürdigen Tanzhaus Kölns weiter sprunghaft an, die neben Ohrwürmern auch ihr neuesten Lieder wie „So schön wie Augenblecklich“ im Repertoire hatten.

Damit die Gäste nach dem wunderbaren Programm von Literat Michael Strödter noch in den Morgen hineinfeiern konnte, verlief das Programm wie immer bei der Draumnaach ohne Pause, so daß Heinz-Günther Hunold nach den „Fööss“ Werbefachmann“ Bernd Stelter, „die „Paveier“ mit ihren Liedern und „Ne Hausmann“ (Jürgen Beckers) ansagen konnte.

Traditionell, wie die Roten Funken einmal sind, gehörte auch eine Tanzgruppe der Gründertage auf die Bühne, die wie die Kölsche Funken in der Session 2023 ihren 200. Geburtstag feiern können. Zu karnevalistischen Hits unserer Zeit tanzten die „Hellige Knäächte und Mägde“ als Kölns Erste Tanzgruppe zu historisch überlieferten Schritten, womit man heute noch unterstreicht, daß man auch Höhenflüge ohne akrobatische Leistungen erlebt.

Alsdann begeisterten bei den drei letzten Programmnummern in Folge Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“, das Kölner Dreigestirn welches dem Auditorium sein Referenz erwies, sowie „Et Klimpermännche“ Thomas Cüpper, der bis weit nach 0.00 Uhr Anekdoten, Leedcher und Verzällcher fürs Publikum parat hatte.

Nach dem sich der Vorhang der 2019er Draumnaach geschlossen hatte, feierten die Roten Funken beschwingt mit ihren Gästen bis in den Morgen hinein und überraschten mit ihrem Mitternachtssnack, wie die legendäre Gürzenich-Currywoosch auch genannt wird.

Quelle (Text und Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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