Polizei Köln: Weiberfastnacht in Köln – Auftakt des Straßenkarnevals

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Rund 1600 Polizistinnen und Polizisten haben zum Auftakt des Straßenkarnevals in Köln und Leverkusen für die Sicherheit der vielen Jecken gesorgt. Die Beamten zogen aggressive Betrunkene und Straftäter frühzeitig und konsequent aus dem Verkehr und sprachen Platzverweise aus. Rund 800 Einsatzkräfte werden in den Nachtstunden weiterhin präsent sein.

Am frühen Abend geriet ein junger Karnevalist (21) unter eine Straßenbahn. Nach ersten Erkenntnissen war der Dortmunder auf der Aachener Straße in Höhe des Aachener Weihers unmittelbar vor der Straßenbahnlinie 1 auf das Gleisbett gelaufen. Die Straßenbahn erfaßte den jungen Mann trotz Gefahrenbremsung. Rettungskräfte befreiten den Schwerverletzten.

Beamte der Einsatzhundertschaft nahmen in der Altstadt-Süd einen 28jährigen in Gewahrsam, der versucht haben soll, eine junge Frau offenbar gegen ihren Willen zu küssen. Der stark alkoholisierte Mann leistete auf dem Weg ins das Polizeigewahrsam massiven Widerstand. Den Mann erwarten Strafverfahren wegen sexueller Nötigung und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte.

Die Polizei wird mit Ausnahme von Karnevalssamstag jeweils am Folgetag der Veranstaltungstage per Pressemitteilung Bilanzen und Kriminalitätszahlen veröffentlichen. Die in diesen Tagesbilanzen dargestellten Zahlen können sich noch verändern. Die Auflistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass noch weitere Anzeigen bei der Polizei Köln eingehen, beziehungsweise dass Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich ein Raub in einer Vernehmung als Diebstahl herausstellt. Eine abschließende Bewertung ist vielfach erst zu einemspäteren Zeitpunkt und nach weiteren Ermittlungen möglich.

Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle

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