Große Allgemeine holte zur großen Kostümsitzung dreifach Tollitäten und ihren „Bellejeck“ auf die Bühne

Blaue Funken ziehen wiederholt zur närrischen Kostümsitzung postive Halbzeitbilanz dank ihres sehr zufriedenen Publikums
26. Januar 2018
Närrischer Herrenabend der Grosse Braunsfelder KG war für 950 Männer perfekter Einstieg ins Wochenende
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-hgj/nj- Mit dem Geläut seiner Schelle führte „Bellejeck“ Michael Everwand beim Einmarsch des Elferrates der Große Allgemeine diesen Kreis an, dem musikalisch die KG Treuer Husar folgte um die Große Kostümsitzung im großen Saal der Sartory Säle zu eröffnen. Während die Elferräte – die heute aus Senatoren und Kayjaßwievern bestanden – sich im Gestühl platzierten, hatte der Treue Husar-Kommandant Harry Kramer das Wort, der seine Gesellschaft musikalisch durch die Musiker mit Karnevalsmedleys vorstellen ließ, bevor die das Tanzkorps zusammen mit Marie Clara Scheurer und Tanzoffizier Kevin Köppe den Husaren-Aufzug abrundeten.

Abmarsch für den Treuen Husar Blau-Gelb, als eines der neun Traditionskorps im Kölner Karnevals, die noch einige Flönzorden als Wegzehrung mitnahmen, so daß nach der Begrüßung der Gäste das Programm Fahrt im annähernd ausverkauften großen Saal aufnehmen konnte. Unter diesen weilten unter anderem der amtierende Karnevalsprinz „Prinz Oliver I. aus dem belgischen Eupen mit seinen Pagen Martine und Stephanie, sowie dem Hofstaat und Festkomitee-Präsident der Arbeitsgemeinschaft Karneval Eupen-Kettenis, sowie das Prinzenpaar „Prinz Michael I.“ und „Prinzessin Michaela“ des TV Rönkhausen (Finnentrop), die in ihrer Session gerne einmal die deutsche Hauptstadt des Karnevals besuchen wollten.

Als erster Büttenredner stand mit Guido Cantz („Der Mann für alle Fälle“) auf dem Podium, bei dem es in seinem Vortrag um Zwischenmenschlichkeit ebenso wie um deutsche Politiker ging, die sich nach den Wahlen im Herbst ausruhen, Diäten erhöhen und keine Regierungsbildung zu Stande bekommen. Herzerfrischend waren danach die GA Flöhe, als jüngste Akteure und Eigengewächse der Große Allgemeine KG, die der Bühne mit ihren Tänzen ein phantastisches Bild gaben und mit stehenden Ovationen gefeiert, den „Paveiern“ für ihr Liedgut die Bühne überließen.

Satirisch-politisch ging es nach „Leev Marie“, „Uns jeiht es joot“ und „Heimat es“, bei Comedian Christian Pape zu, der nicht ohne seinen Keyboarder Dr. Stefan Bimmermann gekommen war, da zu seinem Beitrag auch einige musikalisch untermalte Pointen gehörten. Nach dem Auftritt von „Kasalla“, die nicht ohne ihre Titel „Pirate, „Immer noch do“ und „Stadt met K“ gekommen waren, begrüßte der Vorstand der Großen Allgemeinen die beiden vorerwähnten Tollitäten, denen man somit einräumte einmal auf einer Kölner Bühne stehen zu dürfen.

Ihr Pedant, das Kölner Dreigestirn gehörte nach der Pause als erste Programmnummer sodann aufs Podium, die wie bei all ihren Aufzügen vom Publikum empfangen wurden und nach ihren launigen Worten ihren Sessions-Potpourri sangen. Abräumen konnte auch bei der GA wieder Marc „Blötschkopp“ Metzger, der durch seinen Verzäll und die ständige Ansprache von Gästen und Bedienungspersonal sich vergaloppierte und seinen Einsatz „ich fang gleich mit meiner Rede an“ verpaßte.

Tänzerische Höchstleistungen wie man dies von ihnen kennt, zeigte das Tanzcorps der Schlenderhaner Lumpe „Colonia rut-wiess“, die zu den erfolgreichsten Tanzgruppen Kölns gehören und erst nach ihren Zugaben den Sartory verlassen durften. Hiervon waren wie bei allen anderen Programmteilen auch die Insider des Kölner Karnevals begeistert, worunter die Präsidenten Wolfgang Acht (Fest der Schwarzen Kunst),Egon Mischelske (Lesegesellschaft zu Köln), Michael Schwan (Kölsche Huhadel) gehörten, die Hellmut Schramm als Präsident der Schlenderhaner Lumpe hierzu gratulierten.

Mit „Kuhl un de Gäng“ läutete die Große Allgemein die Sperrstunde ein, womit nur das Finale ihrer gelungenen Großen Kostümsitzung gemeint ist, aber nicht die After-Show-Party im Foyer des Hauses, wo man sich auf einwenig kölschen Klaaf bei kleinen Leckereien und frischem Kölsch vom Faß freute, obwohl es der Gesellschaft gelungen war die Geschäftsführung der Sartory-Betrieb auch wieder vom Ausschank von Kölsch in 5l- und 10l-Fäßchen zu überzeugen, wie man dies bereits ein Jahr zuvor beim Debüt erlebt hatte.

Quelle (Text und Fotos): © 2018 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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