12köpfige Delegation aus Basel bekannten sich bei Schlenderhaner Kostümsitzung zum Kölschen Narrentum

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-hgj/nj- Total ausverkauft präsentierte sich heute Abend der Bankettsaal des Pullman Cologne, in dem die Schlenderhaner Lumpe ihre Große Kostümsitzung feierten. Wie immer gehören hierzu auch besondere Gäste (Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, die Präsidenten der K.G. Alt-Severin Udo Jansen und der Lesegesellschaft zu Köln Egon Michaelske, sowie Marketing und Strategie-Vorstand der Große Allgemeine Max Rheinländer), die gerne zu dieser Gesellschaft kommen, da man als Familiengesellschaft äußerst volksnah ist und aus dem Nippeser Veedel kommt.

Mit dem Einmarsch des Elferrates zog das Tanzcorps der Gesellschaft Colonia Rut Wiess ein, welches in dieser Session seinen 15 Geburtstag feierte und in jedem Saal das Publikum begeistert. So auch heute, als sich die Tänzerinnen und Tänzer mit gewagten Hebungen, Schritten und reichlich Akrobatik den kostümierten Gästen ihrer 5 x 11 Jahre alten Heimatgesellschaft vorstellten und gleich als erste Programmnummer gefeiert mehrfach Zugaben geben mußten.

Mit Geschichten und musikalischen „Verzällcher“ unterhielten die „Blömcher“ (vormals „Blom un Blömcher“) die Jecken im Saal, die mit bekannten Chart-Hits und Evergreens begeisterten zu denen auch „Scheiss ejal… ob de Hohn bes oder Hahn“ und „En knallruude Pappnas“ gehörten. Viel zu berichte hatte hiernach Martin Schopps der scharfzüngig aus seiner „Rednerschule“ erzählte und die Residenz des Kölner Dreigestirns in Kölns größtes Klassenzimmer verwandelte.

Mit „Mach Dein Ding“, „Ohne Dom ohne Rhing ohne Sunnesching“ und „Happy Weekend“ standen die „Domstürmer“ im Lichtkegel der Kölschen Hofburg, von denen man wie bei allen Künstlern des Abends Zugaben abverlangte. In der phantastischen Stimmung des närrischen Auditoriums sonnte sich alsdann Bauchredner Fred van Halen, der bei den taffen Sprüchen seines Emus Aki wieder viel zu kurz kam.

Nach dem Einmarsch des Elferrates zur zweiten Abteilung moderierte Sitzungspräsident Marc Michelske Jürgen Beckers an, der in seiner wunderschönen Aachener Dialektik über seinen Leidensweg als Lehrer und „Hausmann“ berichtete. Begeistert wie das gesamte Publikum und die Ehrengäste, outete sich auch die 12köpfige Delegation aus Basel das sie vom Kölschen Fasteleer überwältigt und begeister sind, die den Schlenderhaner Lumpe ihre Zusage fürs kommende Jahr gaben.

Bei den Hits der „Cöllner“ nahm das Programm aus der Feder von Harald Kaspers weiter Fahrt auf, die mit ihren Liedern begeisterten. Nicht wie üblich bei anderen Sitzungsveranstaltungen mit nur einem Tanzcorps, sondern mit zwei hervorragenden Tanzgruppen toppte die KG Schlenderhaner Lumpe ihre Sitzung, die zu später Stunde mit den Leverkusener Tänzerinnen und Tänzern des Tanzcorps „Grün-Weiß“ Schlebusch das Bühnenbild in deren Farben durch Hebungen, Schrittkombinationen und artistischen Würfen erstrahlen ließ.

Rhetorisch brillant wurde es nach den Tänzen der Schlebuscher mit „Werbefachmann“ Bernd Stelter, der um Mitternacht das Mikrophon ergriff und die Gäste der Schlenderhaner Lumpe zum zuhören und lachen brachte. Abgerundet wurde die Große Kostümsitzung durch Michael Brettner, Andreas Kober, Simon Kurtenbach, Manuel Sauer, Alex Vesper, Christoph Wüllner sowie Micky Brühl, womit die „Micky Brühl Band“ zum Ende der närrischen Unterhaltung mit alten und neuen Hits die Gäste restlos begeisterte.

Quelle (Text und Fotos): © 2018 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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