Kölsche Narren Gilde ernennt Achim Kaschny, Harald Röhrisch und Theo Schäfges zu neuen Ehrenratsherren

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-hgj/nj- Reichlich männliche Prominenz konnte die Kölsche Narren Gilde bei ihrem diesjährigen Herrenkommers im Saal Heumarkt des Maritim Hotels begrüßen. Hierunter begrüßte Präsident Helmut Kopp unter anderem Fro Kuckelkorn (Ehrenpräsident der Blauen Funken), Mario Anastasi (Domsitzung), Achim Kaschny („Schnüsse Tring“), Theo Müller (Domsitzung), Theo Schäfges (Fidele Zunftbrüder), Ralf Schlegelmilch (Willi Ostermann Gesellschaft) und Dr. Joachim Wüst (Große Kölner).

Den Abend eröffneten bereits zuvor, die Musiker des Musikcorps Kölner Husaren grün-gelb, welches das Ehrenmusikkorps der Gesellschaft ist. Nach ersten musikalischen Klängen auf der Bühne des kleinen Bankettsaals erfolgt die offizielle Begrüßung, die wie immer Helmut Kopp für seine Kölsche Narren Gilde vornahm. Danach stellte das Musikkorps seine Spielfähigkeit mit alten und neuen kölschen Lieder unter Beweis und verabschiedete sich mit klingendem Spiel vom Publikum.

Damit man auch zeigen konnte, daß die Gesellschaft aktive Jugendarbeit betreibt, stellten sich die kleinen Tänzerinnen und Tänzer der Kinder- und Jugendtanzgruppe „De Höppemötzjer“ vor, die mit ihren Darbietungen den Nerv der Gäste trafen. Musikalisch, ging es hiernach mit dem Auftritt der Damengruppe „Cölor“ weiter, die mit Titeln wie „Kölsche Mädcher sin jefährlich“; „Männerstrip im Waschsalon“ oder „Dat dat dat darf“ bei den Herren punkteten.

Vor der Pause und der „Rednerschule“ mit Martin Schopps, ehrte die Kölsche Narren Gilde drei Herren mit der Verleihung zum Ehrenratsherr. Hierzu versammelte sich der komplette Vorstand auf dem Podium, und ließ „Schnüsse Tring“-Präsident Achim Kaschny mit Theo Schäffges (Präsident der Fidele Zunftbrüder), wie auch ihren Senator Harald „Harry“ Röhrisch, auf die Bühne begleiten.

Nach dem Pausenteil, eröffnete „Et Rumpelstilzje“ Fritz Schopps den zweiten Teil des Herrenkommers 2018, der in perfekter Reimform die Aktualität der Weltpolitik aufs Korn nahm. Musikalisch mit ihrem breit gefächerten Repertoire und ihren bekannt berüchtigten Percussionklängen, eroberten die „Klüngelköpp“ mit „Belle ciao“, „Wä einmol Kölle sing Heimat nennt“ und „Karneval em Veedel“, die Gunst der anwesenden 330 Herren.

Bei den drei letzten Programmdarbietungen die Elmar Sommer als Literat zusammengetragen hatte, zeigte sich der Facettenreichtum des Kölschen Fastelovend, durch Volker Weiniger als bierseligen „Sitzungspräsident“, die erquickenden Töne von „Kempest Feinest“, wie auch die elegante Jugendlichkeit beim Auftritt der „Fauth Dance Company“, die zu später Stunde die Äugelchen der Herren nochmals richtig glänzen ließen.

Quelle (Text und Fotos): © 2018 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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