Designiertes Kölner Dreigestirn wurde von Nippeser Bürgerwehr bei Fackelschein ins Brauhaus „Em Golde Kappes“ geleitet

-nj- Während die meisten der knapp über 40 Veranstaltungen zum Sessionsauftakt des heutigen Samstag sich in Sälen abspielten, gehörte die Nippeser Bürgerwehr neben der Willi Ostermann Gesellschaft auf dem Heumarkt und der Die Große von 1823, zu den drei Großveranstaltern die ihren Sessionsstart auf Kölns Plätze verlegten.

Nach dem gelungen Debüt im vergangenen Jahr erstrahlte auch in diesem Jahr die Open-Air-Bühne und der Vorplatz der Eigelsteintorburg in den Farben orange und weiß. Mit Einbruch der Dämmerung begrüßten Präsident Artur Tybussek und Geschäftsführer Gerd Düren die närrischen Zuschauer, die trotz niedrigen Herbsttemperaturen und leichten Nieselregen aus Nippes und dem Rest von Köln das Programm erleben und dem designierten Kölner Dreigestirn zu vorgerückter Stunde zujubeln wollten.

Bevor man jedoch dem künftigen Trifolium huldigte und seine Referenz erwies, gehörte das Podium sieben Kinder- und Jugendtanzgruppen sowie Bands, die allesamt keine Unbekannten im Kölner Fastelovend sind. Den Anfang machte die Jugendtanzgruppe der G.K.G. Kölsche Greesberger, welche im vergangenen Jahr mit dem Nachwuchspreis des „Golde Kappes“ der Appelsinefunke ausgezeichnet wurden. Bevor die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Kölsche Narren Gilde „De Höppemötzjer“ die Bühne für ihre Tänze in Beschlag nehmen konnte, überzeugten „Die Filue“ mit ihrem Gesang und einigen Parodien das überwiegend kostümierte Publikum der Nippeser Bürgerwehr. Schlag auf Schlag und am heutigen Abend auf die Minute genau, spielte sich der Zeitplan ab, bei dem nach den kleinen „Höppis“, „Kölsche Adler“, „Boore“, „Kläävbotze“ und „Domstürmer“ den Platz an der Eigelsteintorburg rockten, da das aus der Nippeser Bürgerwehr kommende designierte Kölner Dreigestirn einen straffen Zeitplan hatte.

Kaum war der letzte Ton der „Domstürmer“ verklungen und die Bühne geräumt, kündigte Appelsinefunke-Geschäftsführer Gerd Düren als Moderator des Abends seine Vereinskameraden Michael Gerhold, Christoph Stock und Erich Ströbel an, die ab dem 5. Januar 2018 als „Prinz Michael II.“, „Bauer Christoph“ und „Jungfrau Emma“ die höchsten närrischen Regenten Kölns sind.

Empfangen mit ungezählten Alaaf-Rufen und frenetischem Applaus, dankten die drei Recken ihrem Publikum, für den überwältigenden Empfang den man ihnen bereitet hatte. Alsdann reihte sich das noch nicht proklamierte Trifolium mit Prinzen Führer Rüdiger Schlott und ihren Adjutanten in die Aufstellung ihrer Vereinskameraden ein, um traditionell im gemeinsamen Fackelzug vom Eigelstein über Ebertplatz und die Neusser Straße zum Stammquartier der orange-weißen Nippeser Bürgerwehr ins Brauhaus „Em Golde Kappes“ zu ziehen.

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Ball Raderdoll © der Grosse Braunsfelder stezte am 11. im 11. neue Maßstäbe

-nj- Erstmals ausverkauft zeiget sich der „kleine Bruder“ des Ball Raderdoll ©, mit dem die Grosse Braunsfelder seit einigen Jahren im Pullman Cologne in die Session startet. Im Gegensatz zur Weiberfastnachtsveranstaltung des original Ball Raderdoll ©, war dieser bei der blau-orangen Gesellschaft noch nie ausverkauft und setzt ab sofort neue Maßstäbe bei den närrischen Kölner Veranstaltungen des 11. im 11..

Da beide Veranstaltungen legendär sind und sozusagen Kultstatus im Kölsche Fastelovend haben, kommen gerade zahlreiche bekannte Gesichter des Karnevals gerne hierher, da nicht nur die Stimmung ausgesprochen exzellent ist, sondern auch das Programm dank Literat Manfred Schweinheim und der Kölsch Agentur von Wolfgang Lutter mit Highlights bestückt ist. Angefangen von Kölns Alt-OB Jürgen Roters, über Harald Linnartz (Ehrenpräsident Löstige Paulaner), Uschi Brauckmann mit 15 Colombinen, Günter Pütz (Hotel Wasserturm) oder Udo Marx (Rex des Rosenmontags-Divertissementchen), konnte Präsident Rainer Tuchscherer noch zahlreich andere Persönlichkeiten begrüßen.

Zum von Manfred Schweinheim moderierten Programm gehörten zur Freude aller profanen Jecken und den närrischen VIPs nach einer Gugge Musik die „Räuber“, die „Mickey Brühl Band“, „Höhner“, „Paveier“, „Domstürmer“ und „Rabaue“, welche zwischen dem frühen Nachmittag bis in den späten Abend hinein, einen Hit nach dem anderen lieferten.

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Altstädter Köln feierten im Heimat-Carrée in die „fünfte Jahreszeit“ hinein

-nj- Während die Farben rut un wieß eindeutig für Köln stehen, stehen die Farben grün und rot für die Altstädter Köln, die nicht nur am Alter Markt mit Kasino und Geschäftsstelle beheimatet sind, sondern wenn möglich zahlreiche Veranstaltungen in ihren Heimat-Veedel veranstalten.

 

Neben Gürzenich, dem Brauhaus „FRÜH am Dom“, dem Traditionsgasthaus „Gilden im Zims“ und dem „Stapelhaus am Dom“, gehört die Location des Wartesaal am Dom zu den Feierstätten des grün-roten Korps, welches die Gesellschaft gleich mehrfach innerhalb der Session in Beschlag nimmt. Wie in den Vorjahren starteten die Altstädter auch heute hier wieder in die jecken Wochen und hatten hierzu zur „Altstädter – grün-roten Karnevalsparty ‚11 Punkt 11‘“ eingeladen.

Gleich zu Beginn der jungen Session, legte das Korps um Präsident Hans Kölschbach mit einem erstklassigen Programm los, bei dem neben DJ Ingo (Ingo Frings), „RhingBloot“; „Kempes Feinest“, „Kommando 3“, die „Funky Marys“, „cat ballou“ sowie „Miljö“ und „Druckluft“, die Stimmung zwischen 14.00 Uhr und 22.00 Uhr auf den Siedepunkt brachten und gemäß des Kölner Rosenmontagsmottos zusammen mit Gästen und Veranstalter aus der Reihe tanzten.

Über die Woche hinweg haben nun alle Mitglieder genügend Zeit sich zu regenerieren, um am kommenden Samstag nach einer Regimentsmesse op Kölsch, zum zweiten Male im Wartesaal am Dom bei der internen Feier des 11. im 11. feiern zu können, wo auch die Geheimnisse um den Sessionsorden und den Damenorden 2018 gelüftet werden, mit der das grün-rote Korps die Serie der Künstlerorden fortsetzt.

 

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„11. em 11. Party“ der Rote Funken im Mairitim Hotel toppte Vorjahresbilanz

-nj- Bereits an „Tag 1“ der neuen Kampagne ist Köln wieder auf allen Plätzen und Sälen raderdoll, feierfreudig und karnevalssüchtig. So auch bei den Roten Funken, die letztjährig ihre neue Idee „11. em 11. Party“ im Maritim aus der Taufe hoben.

 

An diesen Erfolg schlossen die Kölsche Funke rut-wieß auch heute wieder an, wobei noch mehr Publikum, das Foyer zwischen dem großen Saal und Saal Heumarkt, wie auch im Bereich der Glas-Galerie, zwischen Zimmern und Suiten und den beiden Glasfronten zwischen Heumarkt und Rheinufer säumte.

Wie bei allen heute stattgefundenen Veranstaltungen rund um die „fünfte Jahreszeit“, waren auch bei den Roten Funken zahlreiche närrische Persönlichkeiten anwesend, die sich auf der närrischen Welle treiben ließen. Punkt 11.11 Uhr wurde das Programm eröffnet, welche mit der richtigen Partystimmung bei den lauen Außentemperaturen auf die Jecken wartete.

Bis dahin versorgten DJs die Narren mit einem Fastelovendsschlager nach dem andern, bis um 13.00 Uhr das aktive Korps von Köln ältester Korpsgesellschaft zur ersten großen Wache der Session 2018 aufzog. Mit dabei das Tanzpaar der Roten Funken, Funkendoktor (Tanzoffizier) Pascal Solsheid und Marie Judith Gerwing, die nach ihrer Auszeichnung als bestes Tanzpaar bei der Tanzpaarwahl der Kölner Rundschau, im Sommerhalbjahr an ihren Schritten, Hebungen und dem neuen Mariechentanz gefeilt haben.

Bis zum nächsten närrischen Act tanzte und schunkelte das närrische Volk wieder zu den hippen Tönen der Discjockeys, die um 14.00 Uhr durch den fulminanten Auftritt von „Querbeat“ abgelöst wurden. Weiter im Programm von Funken-Literat Michael Ströter im Wechsel zwischen Musik aus der Konserve und Liveauftritten der „Klüngelköpp“ sowie der „Mickey Brühl Band“ bis spät in den Abend hinein, da man nach dem ersten ausgiebig karnevalistischen Feiern den darauffolgenden Sonntag zum ausschlafen nutzten konnte.

Zurücklehnen konnten sich heute auch mal Hans-Günther Hunold als Präsident des Funken-Schmölzjes, der sich mit den Herren des Vorstands um Ehrengäste, wie dem Kölner Dreigestirn 2016 (Thomas Elster, Ulrich Anton Maslak und Jörg Hertzner), die Blauen Funken mit ihrem Sitzungspräsidenten Björn Griesemann und den charmanten „Mädels“ der 1. Damengarde Coeln kümmern konnten.

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1. Damengarde Coeln: GalaAppell – Exerzieren für den guten Zweck




KKV „UNGER UNS“ eröffneten Session in Sauna-Saal des Senats Hotel

-nj- Möglicherweise feierten die Jecken zusammen mit dem KKV „UNGER UNS“ letztmalig in Kölns 11.-im-11.-Sauna, dem Senats Hotel, da das gesamte Carrée für Neubauten einem Abriß zu Opfer fallen soll. Gerne möchte die Gesellschaft um Präsident Udo Beyers, auch weiterhin hier das närrische Programm zum Start in die schönsten Wochen des Jahres abspielen, da man sich hier wie zu Hause fühlt und zudem zwischen Dom und Heumarkt liegt, wo gerade am 11. im 11., wie auch zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag das umtriebige Veedel der Domstadt ist.

Auch heute war der Saal wieder vollgespickt mit Jecken, die in ihrer Heimatstadt die Eröffnung der „fünften Jahreszeit“ feiern wollten, oder den Weg in die Domstadt gefunden hatten. So zwei Gruppen von begeisterten Jecken, die aus dem rheinland-pfälzischen Maximilansau und aus Bergdorf-Pömbsen bei Bad Drieburg mit insgesamt 99 Personen angereist waren. Aber auch zahlreiche Präsidenten und sonstige honorige Köpfe des Kölschen Fastelovends gaben sich bei „UNGER UNS“ ihr Stelldichein und kamen nur für kurze Zeit ins Senats Hotel, um beim Streifzug durch die Säle und Open-Air-Veranstaltungen zugunsten des Benefiz des KKV für den Zentral Dombau Verein zu Köln ihren Teil hinzuzugeben.

Auf jeden Fall, war der Sessionsstart für den KKV „UNGER UNS“ in diesem Jahr etwas ganz besonderes, da man hier und heute die bevorstehende Jubiläumssession zum 70. Geburtstag eröffnete, und neben den zahlreichen Jecken im Saal auf der Bühne nach dem Opening durch Udo Beyers die „Altreucher“, „Domstürmer“, „De Köbbese“, „Kasalla“, „Klüngelköpp“ und „Booroe“, wie auch das designierte Kölner Dreigestirn, das Tanzcorps der KG Urbacher Räuber, die „Kalauer und zum Finale „Kommando 3“ begrüßen konnte. Ingrid Vogt brachte als Pressesprecherin die Stimmung mit einem Satz auf den Nenner „Es wurde getanzt und geschunkelt, gesungen und jebützt und die Sauna-Temperatur im Saal war dann ganz schnell vergessen.“

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Kleine Erdmännchen mit Hätz und Siel för Benefiz för arme Lück

-nj- Proppenvoll die wie Altstadt Kölns, war bereits ab dem musikalischen Vorspiel um 10. 30 Uhr von Andreas Konrad der kleine Saal des Gürzenichs und das Erdgeschoßfoyer, in dem die Kleine Erdmännchen unter dem Motto „Kölsche för Kölsche“ den Sessionsstart feierten. „Wir sind wieder restlos ausverkauft“, teilte Erdmännchen-Sprecher Manfred Eupen bereits vor Wochen mit, da neben den Open-Air-Veranstaltungen auf Heumarkt und am Tanzbrunnen, die Saalveranstaltungen zum 11. im 11. einen neuen Boom bei den Jecken erleben.

Hier kann man genauso gut feiern wie unter freiem Himmel, allerdings ohne von Regen, Wind und anderen Wettereinflüssen abhängig zu sein. Und dies wissen nicht nur die Gäste, sondern auch die Bands und Künstler die sehr den Benefizveranstaltungen des Kölner Karnevals zu geneigt sind und hiermit Menschen helfen, denen es nicht so gut geht, wie jenen die heute Kneipen, Plätze und Veranstaltungssäle säumten.

Nach dem „Vorspiel ohne Grenzen“, wie Alleinunterhalter Andreas Konrad seine Musikeinlagen beschreibt, grüßte der komplette Vorstand der „Kleine Erdmännchen – Kölsche för Kölsche 1994 e.V.“ die rund 2.000 jecken Damen und Herren, die bereits zu dieser Zeit uneingeschränkt aufnahmefähig für die närrischen Töne waren. Den Einstand für die nächsten siebeneinhalb Stunden gaben die „3 Colonias“ mit Musik, Parodie und guter Stimmung, denen „Boore“ und „Querbeat“ folgten. Punkt 12.00 Uhr, stand dann Guido Cantz im Rampenlicht der Karnevalsparty zum 11. im 11., der allerdings nicht in seiner Type als „Der Mann für alle Fälle“ einen Auftritt hatte, sondern von den Kleinen Erdmännchen geehrt wurde. Für seine langjährige Unterstützung bei „Kölsche för Kölsche“, würdigte die Gesellschaft dessen Engagement mit der Verleihung des „Goldenen Erdmännchen“, mit dem bisher nur wenige ausgezeichnet wurden.

Im Programm ging es nach der Ehrung weiter mit aktuellen Sessionsauskopplungen und alten Hits der „Rabaue“, „Kölsche Adler“, „Domhätzjer“, „Domstürmer“, „Big Maggas“ und dem Besuch des designierten Kölner Dreigestirns, sowie bis in die Abendstunden hinein mit „Kuhl un de Gäng“, „Räuber“ der „Micky Brühl Band“, der KölschFraktion“ und dem „Heddemer Dreigestirn“, die der Kult-Benefiz Karnevalsparty zu Gunsten caritativer Kölner Institutionen den runden Abschluß gaben.

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Sessionseröffnung bei Ävver met Jeföhl e.V. stand wieder unter dem Motto „Vun Karnevaliste för Karrnevaliste und Fründe“

-nj- Zum zweiten Male seit ihrer Gründung im Frühjahr 2016 feierte Ävver met Jeföhl e.V. die Eröffnung der Session im großen Saal der Sartory Betriebe. Mit „Vun Karnevaliste för Karrnevaliste und Fründe“, blieben die sieben Freunde und Vereinsgründer Frank Breuer, Stefan Fischer, Horst Köhler , Hartmut Kramer, Jürgen Schiffbauer, Martin Steinmann und Jürgen Weisse ihrem Motto treu, die Dank der Unterstützung von Kölner Fastelovendskünstlern und Werbepartnern den Erlös des heutigen Tages wieder sozialen Projekten ihrer Heimatstadt zu Verfügung stellen können.

„Wir sind ausverkauft und das seit Monaten, allerdings nicht in der gewohnten Art“, teilte Präsident Frank Breuer den Medien mit, da man jedem Besucher soviel Platz bieten möchte, daß man sich im Saal ausreichend bewegen und auch das Tanzbein schwingen kann. Die Kartenanfragen überstiegen bereits bei der Erstauflage zum 11. im 11.2016, die gesteckten Ziele der „sibbe Junge met däm Hätz om rechte Fleck för dä kölsche Fastelovend“, die in diesem Jahr nochmals übertroffen wurden und eigentlich das Potenzial für die doppelte Anzahl an Besuchern gehabt hätten.

Mit von der Partie beim Bühnenprogramm, das sich sehen lassen konnte, Ludwig Sebus, Thomas Cüpper („Et Klimpermännche“) und Timo Schwarzendahl („Ne Freschdachs“), womit gleich um 11.11 Uhr drei Generationen singend die Herzen der Gäste eroberten. Wigger dann mit Ralf Knoblich als „Dä Knubbelich vum Klingelpötz“, der „Micky Brühl Band“ und den Tänzerinnen und Tänzern der „Hellige Knäächte und Mägde“, die in ihren historischen Kostümen und jungen kölschen Hits ein weiteres Highlight des Sessionsstarts von „Ävver met Jeföhl“ waren. Parodie und Comedy brachten sodann die „Blömcher“ auf die Bühne, die nach dem altersbedingten Ausscheiden von Hannes Blum („Blom un Blömcher“) an ihre seit 1970 bestehenden Erfolge musikalisch anschlossen. Vor dem nicht alltäglichen Auftritt von J.P. Weber (Jörg Paul Weber) und King Size Dick (Hans Ganz), gehörte das Podium „Cöllner“ und Marita Köllner, die sich beide mit alten und neuen Hits präsentierten. Nach den Liedern von King Size Dick, die J.P. Weber auf seiner Flitsch begleitetet, gehörte das Podium den „Rabaue“, Liedertexter Björn Heuser, sowie Markus und Peter Rey („Junge Trompeter“), sowie den „Funky Marys“, die zu Abschluß der gelungenen Sessionseröffnung nochmals der Veranstaltung den richtigen Drive gaben.

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Stadt Köln Schnellmeldung: Vorläufige Bilanz des Ordnungsamtes (Stand: 15.00 Uhr)

Der Ordnungs- und Verkehrsdienst der Stadt Köln zieht zum Sessionsauftakt am heutigen 11.11.2017 eine Zwischenbilanz (Stand 15.00 Uhr). Trotz des trüben Wetters machten sich viele Jecke bereits früh auf den Weg zum Heumarkt, um dort um 11.11 Uhr den Beginn der „fünften Jahreszeit“ zu feiern. Heumarkt und Alter Markt mussten wegen ausgelasteter Platzflächen bereits am frühen Vormittag gesperrt werden, gegen 15.30 Uhr auch das Zülpicher Viertel.

Bilanz des Ordnungsdienstes:
Das Konzept „Mehr Spaß ohne Glas“ wurde erfreulicherweise wieder gut angenommen, die Jecken können in der Altstadt und im Zülpicher Viertel einmal mehr auf fast scherbenfreien Straßen, Wegen und Plätzen feiern. Bei der Kontrolle an den Zugängen zu den betroffenen Zonen wird die Stadt Köln von über 466 Einsatzkräften von privaten Bewachungsunternehmen unterstützt, die die Feiernden auf das Glasverbot und die für die Entsorgung von mitgeführtem Glas zur Verfügung stehenden Glascontainer hinwiesen. Das Ordnungsamt ist insgesamt mit 152 Mitarbeitern, davon 141 Außendienst- und 11 Innendienstkräfte, in zwei Schichten im Einsatz. Die Kräfte der privaten Bewachungsunternehmen wurden jeweils zum Schichtbeginn vor Aufnahme ihrer Tätigkeit auf ihre Personalien überprüft. Im Vorfeld hatte das Ordnungsamt die persönliche und sachliche Tauglichkeit aller Kräfte geprüft.

Personen, die mit Flaschen oder Gläsern an den Kontrollstellen angetroffen wurden, konnten den Inhalt in bereitgestellte Plastikbecher umfüllen. Der Großteil der Jecken hat sich allerdings bereits im Vorfeld auf Alternativen wie Plastikflaschen und Getränkedosen umgestellt. 129 Feiernden innerhalb der Zonen (im Vorjahr waren es 79) mußte der Ordnungsdienst die Regeln nochmals erklären, anschließend waren aber alle (wie im Vorjahr) mit dem Glasverbot einverstanden. 32 Personen mußte ein Glasbehältnis abgenommen werden. Erfreulich ist wieder die Akzeptanz der Gaststätten-, Kiosk-, Imbiss- und Einzelhandelsbetriebe zum Verkaufsverbot von Glas. Wie im Vorjahr haben sich alle an die Spielregeln gehalten, auf die Abgabe von Glasbehältnissen verzichtet und stattdessen Alternativen angeboten. Der Ordnungsdienst führte im Rahmen seiner Zuständigkeit weitere Kontrollen durch: Insgesamt wurden 71 (Vorjahr: 187) Jugendschutzkontrollen durchgeführt. In 35 Fällen (Vorjahr: 43) mußte eingeschritten werden, weil Minderjährige Wein, Bier oder Spirituosen tranken. Die sichergestellten Getränke wurden vor Ort ausgeschüttet. Vier Jugendliche (Vorjahr: 12) wurden beim Rauchen ertappt und mußten ihre Zigaretten abgeben. Am diesjährigen 11.11. mussten bisher wie in den beiden Vorjahren keine Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz gegen Gaststätten-, Kiosk-und Trinkhallenbesitzer eingeleitet werden. Vorgehen mußte der Ordnungsdienst auch gegen das Urinieren in der Öffentlichkeit. Insgesamt 109 Männer (Vorjahr: 134) und 10 Frauen (Vorjahr: 13) wurden bis 15.00 Uhr als „Wildpinkler“ angetroffen. Wie angekündigt wurde der Rathenauplatz im Zülpicher Viertel abgesperrt, um den Spielplatz und die Grünanlage vor Wildurinieren, Randalieren und alkoholisierten Personen zu schützen.

Bilanz des Verkehrsdienstes:
Bereits vor dem Start in die Session war der Bereich Heumarkt/Altstadt für den Verkehr gesperrt. An einigen Stellen in der Altstadt und im Zülpicher Viertel wurden vorübergehend Haltverbotszonen eingerichtet. Diese Flächen werden benötigt, um dort Unfallhilfestellen für die Rettungsdienste einzurichten oder Einsatzfahrzeuge der Ordnungsbehörden abstellen zu können. Der städtische Verkehrsdienst war ab 6.00 Uhr unterwegs, um in diesen Bereichen abgestellte Privatfahrzeuge entfernen zu lassen. Im Bereich der Altstadt mußten im Laufe des Morgens zwei (Vorjahr:sechs) Fahrzeughalter verwarnt werden, kein (Vorjahr: fünf) parkendes Fahrzeug abgeschleppt werden. Auch im Zülpicher Viertel waren bereits frühzeitig ganztägige Haltverbotszonen eingerichtet worden. Der Verkehrsdienst hatte die Anlieger in den Tagen vor dem 11.11. durch Merkblätter über die Halteverbote informiert. Trotzdem musste im Laufe des Morgens vier Fahrzeughalter verwarnt und  vier Fahrzeuge (Vorjahr: ein) abgeschleppt werden.

Seit 8.00 Uhr tagt der Koordinierungsstab, in dem neben dem Ordnungsamt unter anderem dieBerufsfeuerwehr, die Landespolizei, die Bundespolizei, die Sanitätsdienste, die Kölner Verkehrs-Betriebe und Vertreter der Willi-Ostermann-Gesellschaft (Veranstalter für die Feier auf dem Heumarkt) ständig vertreten sind. In diesem Gremium stimmen die Beteiligten ihre Entscheidungen und Vorgehensweisen ab. Durch die direkten Kommunikationswege zwischen den Teilnehmern können die Verantwortlichen bei Zwischenfällen sehr schnell reagieren und in enger Zusammenarbeit handeln.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Stadt Köln Schnellmeldung: Zülpicher Viertel wird wegen Überfüllung gesperrt

Nachdem Heumarkt und Alter Markt bereits am späten Vormittag wegen voll ausgelasteter Platzflächen gesperrt werden mußten, gilt dies nun auch für den gesamten Bereich des Zülpicher Viertels. Das Ordnungsamt bittet die Jecken, den Sessionsauftakt in den anderen „Veedeln“ zu feiern.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Polizei Köln: Eröffnung der Karnevalssession

Maximalbesucherzahl Heumarkt und Alter Markt bereits erreicht

 

Die maximale Besucherzahl auf dem Heumarkt ist seit zirka 10.30 Uhr bereits erreicht. Seit etwa 11.00 Uhr ist auch der Alter Markt voll ausgelastet. Der Veranstalter lässt keine weiteren Personen mehr auf die Platzflächen.

Die geplanten Verkehrssperren im Bereich der Zülpicher Straße sindseit 10.00 Uhr eingerichtet. Sowohl die Zülpicher Straße, als auch die Roonstraße sind für die Stadtbahn und den Individualverkehr nicht mehr befahrbar.
Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle




Stadt Köln Schnellmeldung: Heumarkt und Alter Markt für weitere Besucherinnen und Besucher gesperrt

Beim traditionellen Empfang auf Einladung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Historischen Rathaus zu Köln haben Prinz Karneval „Michael II.“ (Michael Gerhold), der Kölner Bauer „Bauer Christoph“ (Christoph Stock) und die Kölner Jungfrau „Jungfrau Emma“ Erich Ströbel den Sessionsvertrag unterzeichnet. Pünktlich um 11.11 Uhr werden sie auf dem Heumarkt die Session eröffnen. Trotz des eher trüben Wetters ist dieser schon am frühen Vormittag so gut gefüllt, daß er nun für weitere Karnevalistinnen und Karnevalisten gesperrt werden muß. Das gilt auch für den Alter Markt.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Bürgergarde „blau-gold“ sprach beim Beförderungsappell 46 Beförderungen aus und nach zehn neue Mitglieder auf

-nj- Bereits am Abend vor dem 11. im 11. startete das erste Kölner Traditionskorps mit ihren Appell in die Session. Bedingt durch die Kürze der Kampagne 2017/2018 hatte sich die Bürgergarde „blau-gold“ dazu entschlossen ihren internen Beförderungsappell unmittelbar vor dem Start in die „fünfte Jahreszeit“ anzuberaumen.

Rund dreihundert Bürgergardisten und besonders liebe Zeitgenossen des kölschen Fasteleers, waren hierzu in Brauhaus SION der blau-goldenen Kölner Jungfrau René Sion (2011) geladen, um dort einige schöne Stunden zu verbringen. Wie man die Ehrenfelder Gesellschaft kennt, war der gesamte Abend wieder von einem herzlichen Rahmen geprägt, der mit dem Einzug des Regimentsspielmannszuges zu närrischen Klängen eröffnet wurde. Bevor die Musiker noch einen Potpourri spielen konnten, begrüßte Präsident und Kommandant Markus Wallpott das jecke Auditorium.

Wie immer bringt ein solcher Abend auch Ehrengäste mit sich, so die Präsidenten und Sitzungspräsidenten Uschi Brauckmann (Colombia Colonia), Norbert Haumann (Altstädter Köln), Dr. Johannes Kaußen (Kölnische KG), Udo Marx (Rex des Rosenmontags-Divertissementchen), Tanja Spiegel (Goldmarie) und Artur Tybussek (Nippeser Bürgerwehr) aus dessen Gesellschaft in bevorstehenden Session das Kölner Dreigestirn kommt. Desweiteren begrüßte Markus Wallpott, einige Ehrenpräsidenten, Schatzmeister, Kommandanten, Tanzpaare der Traditionskorps, Reiterkorpsführer, den Literatenstammtisch, sowie Bürgermeister Hans-Werner Bartsch und Nadine Krahforst, die an diesem Abend den Vorstand des Festkomitees repräsentierte.

 

Nach diesem Part standen die Ehrungen der 19 Jubilare an, die in der 295 starken Mitgliederliste seit 15, 20, 25, 35, 40 oder 45 Jahren die Farben blau und gold im facettenreichen Kölner Karneval vertreten. Hiernach gehörte das Podium zehn Herren, die nach erfolgreicher Hospitantenzeit ihren Eid auf die Fahne der Gesellschaft ableisten durften und nunmehr ordentlichen Mitglieder der Bürgergarde sind. Mit dabei Christopher Wallpott, der bisher noch nicht der Gesellschaft angehört, aber närrisch erfahren seit geraumer Zeit die Figur des „Jeckebändche“ bei den Original (roten) Hellige Knäächte und Mägde bei Kölns erster Tanzgruppe verkörpert, dessen Entstehung ins Jahr der Reformation des Kölner Karnevals in 1823 zurückgeht.

Während des gemeinsamen Essens (Bratwurst mit Kartoffel-Möhren-Stampf und frisch gezapftem SION Kölsch vom Faß), unterhielt Alleinunterhalter Andreas Konrad die Damen und Herren, unter denen auch zahlreiche ehemalige Mariechen der Bürgergarde „blau-gold“ weilten. Unter anderem die erste Marie des Korps Edith Weingarten, der in den beiden ersten Jahren 1973 und 1974 der Tanzoffizier fehlte. Ihr zu Seite stellte der damalige Präsident der blau-goldenen Korpsgesellschaft Hans Wallpott Heribert Franke, mit dem sie drei Jahre über Kölns Bühnen wirbelte. Wie alle nachfolgenden blau-goldenen Tanzpaare, gingen auch Edith Weingarten und Heribert Franke durch die harte und gnadenlose Schule des Kölner Altmeisters für Ballett und Tanz Peter Schnitzler und seiner Frau Hildegard.

Vor den 46 Beförderungen die zum Appell 2018 anstanden, gehörten die Verdienstorden der Gesellschaft. Hierbei zeichnete Markus Wallpott zusammen mit Schriftführer Jürgen Meier und der Marie der Bürgergarde Denise Willems Sebastian Flüch mit der Verdienstspange in Silber und Karl Adler mit der Spange in Gold aus.

Für den Kreis der Beförderungen zwischen Gefreiter bis Generalmajor seien stellvertretend die Namen Sebsatian Flüch als neuer Hauptwaibel (Spieß), Andreas Alper (Pressesprecher) und René Sion als Hauptmann, sowie Jürgen Maier als Generalmajor genannt. Ebenfalls befördert wurde auch Horst Müller, der als Geschäftsführer Künstleragentur der GO GmbH, wie in den Vorjahren das Essen spendierte und nunmehr zusammen mit Rolf Braun und Achim Eckhard neue Oberstleutnante des erfrischensten Kölner Korps sind.

 

Bevor mit dem Besuch des designierten Dreigestirns ein weiterer Höhepunkt den blau-goldenen Beförderungsappell toppte, rockte die All-Girl-Band „Rockemarieche“ mit ihrem Rockebillysound von Elvis Presley bis Beyoncé Knowles mit „op Kölsch“ gecoverten Pop, Rock, Country, Bluegras und Elektrosounds.

 

Mit ein wenig Verspätung wurden nach den Zugaben der jungen fünf Mädels, Michael Gerhold Christoph Stock und Erich Ströbel mit einem phantastischen Empfang begrüßt. Die drei Jecken, welche ihre Heimat in der Nippeser Bürgerwehr haben, besuchten zusammen mit Prinzenführer Rüdiger „Rudi“ Schlott den Appell von blau-gold, um als künftiges Kölner Dreigestirn „Prinz Michael II.“, „Bauer Christoph“ und „Jungfrau Emma“, ihre Referenz zu erweisen.

Der Abschluß des urigen Abends gehörte nach dem musikalisch und frivolen Auftritt von Kölns Kaschemmensänger Günter Missenisch Andreas Konrad, nach dem die Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. nun endlich in der „fünfte Jahreszeit“ und den Korpsaufzügen der Session 2018 angekommen sind.

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Tanz-Potpourri aus unterschiedlichen Dekaden – Ordensabend und „Elften im Elften Feier“ der Fidelen Fordler

„Mer Kölsche danze us der Reih“ lautet das diesjährige Sessionsmotto. Eine ganz besondere Variante dieses Leitspruchs bot das Tanzcorps der Fidelen Fordler am Ordensabend und „Elften im Elften Feier“ der Gesellschaft: In ihrer diesjährigen Show zeigten die Tänzerinnen und Tänzer ganz unterschiedliche Tanzstile zu abwechslungsreicher Musik aus vergangenen Jahrzehnten. Natürlich entsprachen auch die Kostüme den jeweiligen Dekaden. Mitglieder und Gäste der Fidelen Fordler begleiteten die Darbietungen im Raum Bellevue des Hotels Maritim am Heumarkt mit rhythmischem Klatschen.

Unter den Gästen war auch in diesem Jahr wieder eine große Abordnung der befreundeten Alten KG „Schnüsse Tring“ Dies hatte, dem Ordensabend entsprechend, eine ganze Reihe von Auszeichnungen zur Folge. So wurden Vorstandsmitgliedern der Fidelen Fordler zu Ehrenmitgliedern der Schnüsse Tring ernannt: Ulrich Bruns, Horst und Frank Hoormann sowie Lutz Rothenbücher. (Werner Pütz wurde die Urkunde nachgereicht.) Im Gegenzug berief Willi Rothenbücher die anwesenden Vorstandsmitglieder der „Schnüsse Tring“ zu Ratsherren der Fidelen Fordler: Frank Joisten, Markus Richert, Hans Johnen, Thomas Hoffmann, Hans Peter Kloiber, Herbert Krämer und natürlich Achim Kaschny erhielten jeweils eine Urkunde. Nicht zu vergessen die Ehrennadeln in Silber des Bund Deutscher Karneval, die einigen altgedienten Fidelen Fordlern vom Festkomitee-Vorstandsmitglied Michael Kramp angesteckt wurden: Hans Schardt, Lutz Rothenbücher und Erich Radermacher durften sich über diese Auszeichnung freuen.

Zur Überraschung des eigenen Präsidenten gestalteten dann die Tanzgruppen der „Schnüsse Tring“ den nächsten Programmpunkt. Denn im Rahmen der Ehrungen strömten plötzlich die Kammerkätzchen und Kammerdiener in den Raum und führten ihre diesjährigen Tänze auf, worüber Achim Kaschny vorher nicht eingeweiht worden war. Und während die Band „Nord Stars“ schon vorher den Abend gekonnt untermalt hatten, gab es am Ende der Veranstaltung noch zwei musikalische Leckerbissen: Zunächst brachte die Brass- und Performanceband „Druckluft“ aus Bonn den Saal zum Vibrieren. Dabei bewiesen die jungen Musiker fast so viel Bewegungsdrang wie die Tanzgruppen vorher. Am Ende zeigten die „Rabaue“, daß sich die „Alten“ vor den Jüngeren nicht verstecken müssen. Insbesondere bei den Rock-Einlagen des Finales drehten Alex Barth und Albert Detmer gesanglich noch einmal richtig auf. Und Peter Jansen überzeugte mit rasanten Gitarrensoli. Am Ende waren sich alle einig: ein gelungener Abend.

Quelle (Text): KKG Fidele Fordler 2001 e.V.; (Foto/s) Dirk Förger




Kinder- und Jugendtanzgruppe GA Flöhe unterstrichen bei 11.-im-11.-Feier ihrer Gesellschaft Jugendarbeit der Große Allgemeine

-nj- Endlich ist es wieder soweit, denn die neue Session steht unmittelbar vor der Tür und trennt die Jecken nur noch für wenige Stunden vom Beginn des närrischen Treibens. Wie überall im Rheinland, und hier insbesondere in Köln, versammelten sich die Menschen und begrüßten schon einmal vorab die „fünfte Jahreszeit“ in ihren Gesellschaften auf traditioneller Art.

Der Startschuß bei der Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft (GA), fiel wie immer im gediegenen Rahmen, die ihre Sessionseröffnung ins Leonardo Hotel am Stadtwald gelegt hatten. Mit dem betreten des Bankettsall, überraschten GA-Vorstand Max Rheinländer die weiblichen Gästen wie jedes Jahr mit einer langstieligen roten Rose, wonach einer der beiden Orden folgte, den Markus Mayer als stellvertretender Präsident und Schatzmeister den Damen verlieh und Michael Everwand (2. Vorsitzender und kommissarischer Geschäftsführer) die Herren auszeichnete. Dies ist sicherlich im Kölner Karneval ein besonderes Novum, da nicht nur die Mitglieder, hiermit ausgezeichnet wurden, sondern ausnahmslos jeder einzelne Gast.

Im bis auf den letzten Platz besetzten Bankettsaal, übernahm Markus Meyer sodann die Moderation, der nach der offiziellen Begrüßung im Namen der Große Allgemeine, ein besonderen Dank an Klaus Peters richtet, der das abendliche Programm mit kölsche Verzällcher aus der „Kölsche Eck“ begrüßte. Hiermit wurde so auch eine Überleitung geschaffen, womit die Kinder- und Jugendtanzgruppe GA Flöhe anmoderiert und im Saal begrüßt werden konnte, die den 140 Gästen der Feier zum Elften-im-Elften ihre einstudierten Tänze präsentierten. Nach denen mit Bravour bestandenen tänzerischen Repertoire, hob man die Kinder besonders mit Worten empor, bei denen zahlreiche schon seit vielen Jahren in den Farben dunkelrot und grün die Veranstaltungen im Kölsche Fastelovend bereichern. Ein besonderer Dank galt hierbei Anna-Sophia Sahm, welche als Regimentstochter der EhrenGarde der Stadt Köln die „Pänz“ bis 2016 trainierte und auf den Stellenwert brachte auf dem die Kinder und Jugendlichen heute im Kölner Karneval stehen. Alsdann ehrten die Herren des Vorstandes insgesamt zehn Kinder mit den Verdienstnadel und Urkunden in Bronze und ein weiteres Kind mit gleicher Auszeichnung in Silber für zehnjährige aktive Tanzleidenschaft.

In der Zwischenzeit hatte die Küche des Leonardo Hotels am Stadtwald das Büffet arrangiert, womit die Auszeit bei kulinarischen Genüssen eingeläutet wurde. Zuvor verlieh die GA allerdings noch Verdienstorden in Bronze, Silber und Gold, damit diese auch prägnant den Geehrten durch die Session 2018 begleiten. Stellvertretend für alle Geehrten steht hier Kurt R. Niehaus als Präsident und 1. Vorsitzender, dem mit dem Verdienstorden in Gold mit Brillanten die höchste Ehre zu Teil wurde. Ihren Senatspräsidenten Markus Frömbgen ehrte die GA für seine Meriten mit der Ernennung zum Ratsherren.

Mit weiteren Ehrungen an verdiente Mitglieder stieg man in den zweiten Teil des Abends ein, bei dem die beiden Eigengewächse aus den Reihen der „Flöhe“ Justus Aulbur (13 Jahre) und Benjamin Rotenbücher (14), als „Kölsche Quasselstrippen“ ihren ersten Auftritt vor eigenen Publikum hatten und von der „Akademie“ des Literarischen Komites im Festkomitee Kölner Karneval begleitet und geschult werden. Nach dem frenetischen Applaus für die beiden Teenager der Große Allgemeine, folgte ihrer erste Zugabe und der Auszug aus dem Saal, da sich mit Michael Hehn alias „Dä Nubbel“ angekündigt hatte. Dieser begeisterte wie immer, mit durch seinen geistreichen kölsche Lokalkolorit und die Witze, welche man manchmal erst durch eine Denkpause versteht.

Bevor sich das närrische Programm dem Ende entgegen neigte und die Advents- und Winterpause beginnt, lüftete Markus Meyer das Geheimnis um den Darsteller des Bellejeck 2018, der von der zehn Jahren erstmals wieder den Karneval der Domstadt bereichert. Wenngleich man über eine weibliche Darstellerin für die Zukunft dieser historischen Figur sinniert, wird Michael Everwand zum zweiten Male die Figur des Bellejeck darstellen und an Weiberfastnacht wieder in großer Begleitung das Wecken der Jecken beginnen.

Mit dem Programmpunkt „Sing doch eine met“, war der passende Übergang zum Tanz bis ins Morgengrauen gefunden, das von Jung und Alt in den bevorstehenden Stunden auch ausgiebig genutzt wurde.

Quelle (Text): © 2017 Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Fot/s): Dirk Loerper Fotografie
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Kölsche Grielächer: Rudi Schetzke mit Verdienstorden des Festkomitee Kölner Karneval in Gold geehrt

-nj- Mit Feier zum 11.-im-11. im Saal Heumarkt des Hotel Maritim starteten die Kölsche Grielächer vun 1927 e.V., in ihr 91. Jahr nach ihrer Gründung in 1927. Bereits bei der Begrüßung am Einlaß, zeichnete Präsident Rudi Schetzke zusammen mit den Vorstandsmitgliedern die eintreffenden Damen und Herrn mit dem Damen- beziehungsweise Sessionsorden 2018 aus.

Neben einem gemütlichen Beisammensein, heiteren Gesprächen und Leckereien aus der Küche des Vier-Sterne-Hotels am Heumarkt, gehörte auch ein kleines, närrisches Programm zur Feier, das wie immer liebevoll durch den Literaten der vormals Kölsche Grenadeere, Roland Lautenschläger, zusammen gestellt war. Zum Start in diesen Part am Vorabend des 11. im 11. begrüßte Rudi Schetzke vom Podium nochmals herzlich in Grielächer-Manier, Mitglieder und Gäste, die sich wie Ludwig Sebus als Grand Senior des Kölsche Fasteleers oder Peter Raddatz („Dä Mann met dem Höötche“) auf die verbleibenden Stunden zum Sessionsstart in diesem Kreis freuten.

Das musikalische Aufspiel gelang hiernach routiniert wie eh und je den „Fidele Kölsche“, der der bunteste Spielmannszuges Köln ist und allein schon durch die Uniformen der neun Traditionskorps, Kölschen Originalen und dem „Jan un Griet“-Paar ein optisches Highlight sind. Vor dem gemeinsamen Essen nahm „Et Rumpelstilzje“ (Fritz Schopps) das Auditorium mit in den Märchenwald und brillierte mit seinen Reimen von der ersten bis zur letzten Silbe.

Die beiden weiteren musikalischen Auftritte („Sösterhätz“ und „Et fussisch Julche“, Marita Köllner) an diesem Abend, umrahmten sodann die Vereidigungen und Ehrungen, die wie bei vielen Karnevalsgesellschaften auch bei der KG Kölsche Grielächer zur Veranstaltung gehört.

Zu besonders hohen Weihen kamen sowohl der 1. Kassierer der Gesellschaft, Peter Muhrmann wie Grielächer-Präsident Rudi Schetzke, für deren karnevalistische Verdienste sich Besuch aus dem Maarweg, will heißen vom Festkomitee Kölner Karneval angesagt hatte. Im Namen des neuen Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn, dankte Michael Kramp (Mitgliederservice und Kommunikation) Peter Muhrmann mit dem Verdienstorden des FK in Silber. Noch eine Stufe höher würdigte das Festkomitee Rudi Schetzke. 1988 trat dieser in die Gesellschaft ein und wurde fünf Jahr später von seinen leider zu früh verstorbenen Vorgänger Heinz Schmitz in den Vorstand berufen. Auf Antrag von Heinz Schmitz wurde Rudi Schetzke 1998 als Vizepräsident vorgeschlagen und bei der Jahreshauptversammlung zum Präsidenten gewählt.

2005 folgte auf seine Anregung die Verleihung des „Grielächer des Jahrs“, mit der die Gesellschaft Kölner Persönlichkeiten ehrt, welche im Alltag, Beruf oder Karneval durch eine Tat oder Aussage im Sinne der Gesellschaft einer „Grielächerei“ auf sich aufmerksam gemacht haben. Nach 29jähriger Mitgliedschaft, wovon 24 Jahre dem Vorstand zuzurechnen sind, war der Vorstand der einstimmigen Meinung, daß jetzt die Verleihung des Verdienstordens in Gold des Festkomitees die passende Würdigung für ihren immer verschmitzt lächelnden Präsidenten sei. Dies bracht auch Michael Kramp zum Ausdruck der den mit Urkunde, Orden und Reversnadel Ausgezeichneten im Namen des Komitees und aller Karnevalisten die Glückwünsche überbrachte.

Mit dem achten Grielächer Verdienstorden zeichneten hiernach die Grielächer Jürgen Meinersmann aus. Zudem gehören nach dem Eid auf den Plaggen der Gesellschaft, nach erfolgreicher Hospitans, Michael Becker, Jacek Hutsch, Daniel Kreidt sowie Markus Kuhles zur grün-blauen Gesellschaft, die neben ihren Urkunden auch ihre Dutznamen erhielten und ab sofort auf die Namen „Beckers Schmal“, „Et Röggelche“, „Et Pittermännche“ und „Et Blösje“ hören.

Quelle (Text): © 2017 Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): Niklas Jäckel/typischkölsch.de und Herbert Radtke
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KG Große Höhenhauser Naaksühle startet mit Damensitzung in den Sitzungskarneval




Kölsche Funke rut-wieß ließen Medienvertreter bei „Diskösch met d´r Press“ zum wibbeln antreten

-nj- Früher als in den vergangenen Jahren luden die Kölsche Funke rut-wieß in diesem Jahr die Medienvertreter der Kölner Karnevals ein. Nicht wie üblich am dritten Mittwoch oder Donnerstag im November, sondern drei Tage vor dem 11. im 11. fand die „Diskösch met d´r Press“ in der Ülepooz von Kölns ältester Korpsgesellschaft statt.

Wie immer hatten die Roten Funken hierzu ihre untere Wachstube für den Medienabend parat gemacht, damit die Damen und Herren der schreibenden, fotografierenden Zunft, und der Internetmedien erst einmal einige Treppenstufen ins historische Kellergewölbe der Kaponiere hinabsteigen mußten. Im Untergeschoß angekommen, begrüßten die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft die Journalisten bei frisch gezapftem Kölsch und kleinen Horsd’œuvre als kleine Appetitanreger. Nachdem das Tanzpaar Pascal Solscheid und Judith Gerwing eingetroffen war, eröffnete Funken-Präsident Heinz-Günther Hunold den Abend mit seinen Begrüßungsworten und bat die Medienvertreter, ebenso wie die besonderen Gäste, die zur „Diskösch“ 2017 geladenen waren, sich um ihn zu versammeln.

Denn diese „Diskösch“ sollte anders werden als die Presseabende die die Gesellschaft zuvor veranstaltet hatte. So überreichte Heinz-Günther Hunold, unterstützt von Günter Ebert den närrischen Berichterstattern jeweils einen Besenstiel, der wie bei den Hospitanten der Roten Funken, heute Abend als Hilfs-„Knabüs“ (Holzgewehr) genutzt wurde. Hiernach hörte das ganze Schmölzje sodann aufs Kommando der „Laachduuv vun d´r Ülepooz“, dem Präsidenten und Kommandanten der Kölsche Funke, der die Damen und Herren aufforderte drei Reihen zu bilden und sodann von links nach rechts von eins bis zwei abzuzählen. Nach dem weiteren Kommando eins links röm, zwei rääts röm, intonierte Christian Kusen als musikalischer Begleiter des Abends den Marsch der Roten Funken, so daß die „Medienfunken“ mit dem wibbeln begannen. Ein herrliches Bild für den Funkenvorstand und die Journalisten, die diese närrische Einlage mitverfolgen konnten.

 

Alsdann nahm man die Plätze an den Tischen ein, womit die eigentliche „Diskösch“ ihren Anfang nahm. Hier ergriff Günter Ebert als Medienreferent das Wort und stellte nach seiner Begrüßung die anwesenden Vorstandsmitglieder Willi Stollenwerk (Vizepräsident und stellvertretender Vorsitzender), Jens Egg (Corpsadjutant), Peter Pfeil (Schatzmeister), Jacky Beumling (Musikreferent und Archivar), Uli Schlüter (Burgvogt und Kammerverwalter), Dirk Wissmann (Schriftführer), Herbert Clasen (Feldzeugmeister), sowie das Tanzpaar, Olaf Strecker als Leiter des Funkefründe-Fanclubs, wie auch Oskar Hamacher (stellvertretender Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer der Ülepooz) und Jörg Zentner als kaufmännische Leiter des 1823 gegründeten Korps vor.

Neben dem immer zu diesem Abend gehörenden Drei-Gänge-Menü (Rinderkraftbrühe, rheinischer Sauerbraten und Dessert), erläuterte Heinz-Günther Hunold, wie die Roten Funken mit der Trauer umgehen. Hier erläuterte, daß die Roten Funken erst mit dem Feiern anfangen wenn der 1. November anfangen. So besucht die Gesellschaft seit 100 Jahren die Gräber ihrer verstorbenen Kameraden an Allerheiligen und dort zur Kranzniederlegung einen Moment inne zu gehen. Dieses Totengedenken begann 1917, als ihr damaliger Präsident Theo Schaufuß währedn des 1. Weltkriegs verstarb, welcher durch seine sogenannten „Liebesgaben“ (Zigarren, Zigaretten, Schokoladen, Schnaps und anderen Geschenken) an seine Vereinskameraden Pakete gepackt und an die Front geschickt hatte. Hierdurch verarmte Theo Schaufuß, welcher durch die „Liebesgaben“ auch das Vermögen seiner Gesellschaft aufbrauchte, dem man allerdings seitens der Roten Funken kein Armengrab, sondern ein würdiges Begräbnis geben wollte. Als Dank an für die „Liebesgaben“, sendeten die im Krieg eingesetzten Funken-Kameraden Postkarten an Theo Schaufuß, wodurch die größte zusammenhängende Sammlung von Feldpostkarten entstand, die bis heute im Besitz der Gesellschaft sind.

 

Nach dem Tod ihres legendären Funken-Präsidenten Eberhard Hamacher, im Jahr 1964, zog man dann jeweils zu Allerheiligen zum Südfriedhof, um dort ihm und allen verstorbenen Kameraden zu gedenken. Seit zwei Jahren halten die Roten Funken das Allerheiligen-Gedenken auf Melaten an der Aachener Straße ab. Hier liegt seit 1853 eine besondere Gedenkstätte, die Ruhestätte der Familie Cron-Alert, als 12stelliges Grab, für die Kölsche Funke von Oberbürgermeisterin Henriette Reker letztjährig die Patenschaft erhielten. Damit die historische Grabstelle erhalten bleibt, haben es sich die Kölsche Funken zur Aufgabe gemacht, diese Grabstelle aufwendig zu renovieren und neuzugestalten. Mit „Feiern kannst Du ganz anders, wenn Du weißt was sterben bedeutet“, so Heinz-Günther Hunold, da jedem Funken die Möglichkeit mit der Rote Funken-Gedenkstätte auf Melaten die Möglichkeit gegeben wird, sich hier beisetzen zu lassen.

 

In der nachfolgenden Thematik gehörte Olaf Strecker das Wort, der einen Einblick zur Entwicklung des Funkefründe-Fanclubs gab. Nach zwei Jahren ist die rut-wieße Gesellschaft froh darüber das entgegen der Erwartungen, bereits 600 Mitglieder zu den Funkefründe gehören. Menschen aus aller Welt, welche aus beruflichen Gründen oder aufgrund ihre Wohnortes nicht Mitglied der Gesellschaft werden wollen oder können, wurde hiermit eine Plattform via Internet gegeben, Freund der Gesellschaft zu werden. Neben einen Begrüßungspaket mit Pin, Schal und bis zum 1.000 Mitglied auch noch einer CD, nimmt jeder am Funkenleben teil. Außerdem bekommt jeder Funkefründ eine „Maggelkaat“ für seinen Jahresbeitrag von € 18,23, mit der er Vergünstigungen erhalten kann. So unter anderem vergünstige Karten bei den Veranstaltungen der Kölsche Funke rut-wieß, oder andere exklusive Leistungen. So erhielten die Funkenfründe neben ihrem ersten Sommerfest in der Ülepooz mit 160 Besuchern, auch die Möglichkeit des Besuches eines Konzertbesuches bei den „Höhnern“, oder den Besuch eins Spiels der Eishockey-WM Paris-Köln. Desweiteren bekommt man durch die „Maggelkaat“ weitere andere Vorteile, wie beispielsweise Rabatte bei Hotelbesuchen, Mietwagen, Einkäufen oder Reisen. Das Potenzial des gemeinnützigen Vereins, als größter dieser Art in Deutschland, wird auch künftig weiter ausgebaut. Insgesamt haben die Roten Funken derzeit in allen Social-Media-Kanälen insgesamt 40.000 Follower, die sich über die Gesellschaft, deren Veranstaltungen und den Kölner Karneval informieren.

 

Seit geraumer Zeit interessieren und beschäftigen sich auch zwei Studentinnen mit den Roten Funken, welche hierüber ihre Bachelor- beziehungsweise ihre Diplomarbeit verfassen und heute Abend unter den Gästen weilten. Maya Oberheidt, die als gebürtige Kölnerin in Münster studiert, portraitiert für ihre Bachelor-Arbeit einen roten Funken und sein Leben in Köln. Für Laura Galante, als Mädchen aus dem Westerwald, stellte sich die Frage warum gibt es in einigen deutschen Städten besondere Ampelsymbole, wie in Stuttgart das Äffle und Pferdle, im Mainz die Mainzelmännchen und in Berlin das bekannte Ampelmännchen, aber in Köln keinen Ampelfunken in rot und grün, worüber ihre Diplomarbeit geht.

Nach der Vorstellung der beiden jungen Damen und deren riß Heinz-Günther Hunold mit „Was dem Franzosen der Wein, ist dem Deutschen der Verein“, die bis März 2018 laufende Ausstellung „Mein Verein“ im Haus der Geschichte Bonn an, wo auch seine Gesellschaft vertreten ist. So sind die Kölsche Funke zur Vereinsgeschichte der Deutschen, neben den Tafeln und dem Fußballclub Schalke 04, die Vertreter der Karnevals-Brauchtumskultur und präsentieren sich hier mit zahlreichen Exponaten.

 

Zur karnevalistischen Brauchtumskultur, die die Roten Funken seit ihrer Gründung im Jahre 1823 leben und pflegen, gehört auch deren Heimstatt an der Ülepooz, die die Gesellschaft seit 1955 in einer 99jährigen Erbpacht nutzt. Leider bietet der Turm der zur Stadtmauer historischen gehörte im Jahre 1245 begründet wurde mit seinen Anbauten wie die Kaponiere nicht mehr ausreichen Platz und benötigt baldmöglichst An- und Umbauten. Dies kann jetzt endgültig in Angriff genommen werden, da seit August dieses Jahres die Baugenehmigung vorliegt. Neben dem unterirdisch geplanten Erweiterungsbau neben der Kaponiere, wird das Domizil der Roten Funken auch barrierefrei zugänglich und Platz geschaffen für diverse Verwendungen. Von den zu erwartenden Baukosten in Höhe von € 2.000.000,00, ist bereist die durch private Spender die Hälfte gesichert, wie Burgvogt Uli Schlüter berichtete. Über öffentliche Fördermittel, aber auch durch Spenden, sollen nun die restlichen Summen eingeholt werden, da der Spatenstich im Sommer 2018 folgen soll, und die Gesellschaft innerhalb von 1 ½ Jahren das Projekt inklusive Brandschutzauflagen, neuen Notausgängen und neuen Toilettenanlagen realisieren möchte. Mit den Anträgen, die man hierzu bei den 16 zuständigen Ämtern gestellt hat, wird die Ülepooz in neuem Glanz erscheinen und die Erbpacht für die nächsten 99 Jahre verlängert.

In Hinblick auf 2018, womit nicht die Veranstaltungen der närrischen Wochen gemeint sind, informierte Funken-Präsident Heinz-Günther Hunold die Medien detailierte über die bereits letztjährig angekündigte Manöverfahrt nach Kuba und den USA. Diese führt die Roten Funken als kulturpolitische Botschafter Kölns am 29. September über den 3. Oktober 2018 nach Havanna, wo gemeinsam mit den „Höhnern“ und der weltbekannten kubanischen Dance Company „Havanna Queens“ in einem Konzert in einem Amphitheater der kubanischen Bevölkerung der rheinische Karneval und das Kölner Leben nähergebracht wird, aber auch bei klingendem Spiel durch die kubanische Hauptstadt gezogen wird. Am 3. Oktober sind die Roten Funken zudem in der deutschen Botschaft in Havanna eingeladen und bilden das Spalier für die von Botschafter Thomas Karl Neisinger eingeladenen über 500 Ehrengäste anläßlich des deutschen Nationalfeiertages. Stolz ist Heinz-Günther Hunold auch darauf, daß das Gespräch im Kultusministerium von Kuba nicht wie üblich nach 15 Minuten beendet war, sondern rund 1 ½ Stunden dauerte und das Interesse am Besuch bekundet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Weitereise führt am 4. Oktober 2018 sodann in die USA, genauer gesamt ins von Deutschen gegründete Wickenburg (Nähe Phoenix/Arizona) auf die „Rancho de los Caballeros, wo am 6. Oktober 2018 der „German Day“ als neuer U.S.-amerikanischer Feiertag gefeiert wird. Dieser Feiertag wurde erst jetzt durch Donald Trump als amtierender US-Präsident manifestiert, der selbst deutscher Abstammung ist, und hiermit an die größte in den USA lebende Ausländergruppe mit über 45.000.000 Menschen erinnert. Nach einem Besuch beim Rodeo in der von deutschstämmigen gegründeten Wüstenstadt, führt der Weg die Kölsche Funke rut-wieß nach Ausritten zu Pferd, geführten Wanderungen durch Canyons, Tontauben schießen und Lasso werfen und deftigen Barbecues am Lagerfeuern und dem Beenden ihres „Wild-Funk-Leben“, auf die nächsten 416 staubigen Meilen ihrer „CUSA 2018“. Hierzu können sich die mitreisenden Funken entscheiden, ob sie den „Easy Rider“ mit einer gemieteten Harleys über die „Old Route 66“ cruisen oder lieber mit Trikes, FORD Mustang Convertibles oder klimatisierten und luftgefederten SUVs den Weg nach Las Vegas zurücklegen möchten. Zwischenziel macht die Truppe in Flagstaff, wo Hotelzimmer und Barbecue warten. Abends spielen die „Höhner“ zur Freude der Roten Funken und der Gäste unplugged im „Black Barts Saloon & Steakhouse“ auf. Am Folgetag geht es dann weiter Richtung Vegas. Dort werden die cruisenden Funken am Abend des 8. Oktober erwartet. Hier werden die Roten Funken voraussichtlich zwei große öffentliche Auftritte in großer Uniform und mit Unterstützung der „Höhner“ absolvieren. Es bleibt aber auch ausreichend Zeit für Casinobesuche, Shopping und vieles mehr, wie Medienreferent Günter Ebert mitteilt. Zurück in die Heimat geht es dann genau einen Monat vor dem 11. im 11. 2018, wo man die Reisegruppe von der erlebnisreichen Tour zurückerwartet.

 

Im Hinblick auf die übernächste Session (2018/2019) kündigte der Funken-Präsident kurz vor Ende der diesjährigen „Diskösch“ an, das die Wibbel-Dance-Party ab 2019 nicht mehr im Wartesaal am Dom stattfinden wird. Hier greifen die verschärften Bestimmungen des Brandschutzes, so daß man sich hier auf eine neue Location fokussiert. Für den Wartesaal am Dom entsteht derzeit ein neues Konzept, daß aber noch als Verschlußsache behandelt wird. Nach wie vor sind die Roten Funken als einzige Karnevalsgesellschaft vom TÜV zertifiziert, wobei diese bisherige 1 x 11 Jahre alte Zertifizierung aktuell jetzt wieder für die nächsten Jahre verlängert wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie immer überreichte Willi Stollenwerk zusammen mit der Marie der Kölsche Funke Judith Gerwing allen Gästen des Abends den brandneuen Sessionsorden, der persifliert die Sichtweise des Kölner Rosenmontagsmottos „Mer kölsche danze us dr Reih“ op Funkeaat.

Quelle (Text und Fotos): © 2017 Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Altsädter Köln laden Männer in mädchenfreie Zone ein




Neuer Geschäftsführer und neuer Vorsitz im Senat der KKG Blomekörfge e.V.

Durch den frühen Tod des langjährigen Geschäftsführers und Pressesprechers Wilfried Schmitt Ende September diesen Jahres mußte eine außerordentliche Mitgliederversammlung anberaumt werden. Die Mitglieder des „Blomekörfge“ wählten am 24. Oktober 2017 Andreas Zöller zum neuen Geschäftsführer der Gesellschaft.

Andreas Zöller ist seit 2014 in der Gesellschaft und engagierte sich schnell als Zeugwart, 2017 trat er dem Senat bei. In Köln geboren kam er durch seine Eltern schon sehr früh mit dem Karneval in Berührung. Durch ein Mitglied des Blomekörfge entdeckte Andreas Zöller eine der ältesten Familiengesellschaften des Kölner Karneval und begeisterte sich an der offenen und freundlichen Art in der Gesellschaft. Beruflich als Finance Manager unterwegs powert er sich sportlich beim Boxen aus.

Im April 2017 wurde Uschi Teuber zur Senatspräsidentin gewählt, eine Besonderheit im Kölner Karneval. Gleichberechtigung von Frau und Mann wird in der Gesellschaft von jeher gelebt und ist in der Satzung verankert.

Uschi Teuber ist seit 2000 in der Gesellschaft, seit 2007 im Senat. Weiterhin leitet sie die „Buschwindröschen“, die Damengruppe der Gesellschaft, die sich einmal im Quartal mit zirka 25 bis 30 Frauen treffen. Mit ihrem Mann organisiert Uschi Teuber die „Mess op Kölsch“, eine Gemeinschaftsveranstaltung des Blomekörfge, der KG Löstige Paulaner und der KG Fidele Zunftbrüder. Nächster Termin ist der 25. November 2017 in der Pfarrkirche St. Paul in der Südstadt, Beginn um 17.00 Uhr.

Zum kommissarischen Pressesprecher der KKG Blomekörfge wurde Hans-Peter Limburg berufen, welcher die Gesellschaft in Medienangelegenheiten betreut, bis ein Mitglied aus den eigenen Reihen gefunden ist.

Quelle: KKG Blomekörfge 1867 e.V.




Polizei Köln: Eröffnung der Karnevalssession – allgemeine Informationen

Am kommenden Samstag (11. November 2017) werden mehrere zehntausend Menschen in Köln und Leverkusen die diesjährige Eröffnung der Karnevalssession feiern. Zum Schutz der „Jecken“ ist die Polizei Köln – zusätzlich zu den Kräften des Wach- und Wechseldienstes – mit rund 1.000 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz.Die Sessionseröffnung ist ein besonderer Einsatztag für die Polizei Köln. Insbesondere zu späterer Stunde fordern Alkohol, aggressive Grundstimmung und die Menschenmassen die Polizei in besonderem Maße. Die Einsatzkräfte werden besonderes Augenmerk auf das Verhalten von Einzelpersonen und Gruppen legen. „Gegen Menschen, die bei den Feierlichkeiten und Veranstaltungen durch aggressives Verhalten auffallen, werden wir konsequent einschreiten. Dazu zählen neben körperlichen Angriffen auch Beleidigungen und Pöbeleien“, macht Polizeipräsident Uwe Jacob deutlich.Die Polizei Köln bittet alle Karnevalsfreunde, bei der Kostümierung auf Gegenstände zu verzichten, die den Anschein erwecken, es könnte sich um eine echte Waffe handeln.Die Neue „Anlaufstelle Dom“ von Polizei Köln und Stadt Köln ist am Tag der Sessionseröffnung im Zeitraum von 14.00 bis 22.00 Uhr geöffnet.Um die Sicherheit der Feiernden zu erhöhen, hat die Stadt Köln für den Bereich der Innenstadt ein Lkw-Fahrverbot verhängt. Das Fahrverbot gilt für Lastkraftwagen sowie Lastkraftwagen mit Anhängern bei einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 Tonnen und ist gültig am 11. November 2017 von 0.00 bis 24.00 Uhr.

Das Lkw-Fahrverbot erfasst den Bereich innerhalb folgender Straßen:Schönhauser Straße – Verlängerung Marktstraße – Am Vorgebirgstor – Verlängerung Pohligstraße – Verlängerung Weißhausstraße – Verlängerung Universitätsstraße – Verlängerung Innere Kanalstraße – Verlängerung Auffahrt Zoobrücke – Verlängerung Auffahrten zur Severinsbrücke – einschließlich Rheinuferstraße.

Nähere Informationen der Stadt Köln zum Lkw-Fahrverbot und Hinweise zur Beantragung von Ausnahmegenehmigungen sind unter folgendem Link zu finden: http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/verkehr/fahrverbot-fuer-lastkraftwagen-am-11-november-2017

Zur Beantwortung von Bürgerfragen rund um die Sessionseröffnung in Köln und Leverkusen hat die Polizei ein Bürgertelefon eingerichtet. Das Bürgertelefon ist unter der Rufnummer +49 (0) 2 21/2 29-77 77 erreichbar und am Freitag und Samstag (10. und 11. November 2017) in der Zeit zwischen 8.00 und 18.00 Uhr besetzt.

Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle




Karnevalseröffnung 2017 – Altstadt

Zeitraum:

am Samstag, 11.11.2017

Anlaß:

Zur Karnevalseröffnung am Samstag, 11. November 2017, wird im Bereich Kurt-Hackenberg-Platz, Alter Markt, Heumarkt und Deutzer Brücke mit einem erheblichen Zuschauerandrang gerechnet. Dieser macht es voraussichtlich notwendig, in der Zeit zwischen 6.00 und circa 22.00 Uhr verschiedene Straßen und Plätze im Innenstadtbereich zu sperren.

Verkehrslage:

Die Kölner Verkehrs-Betriebe AG wird im Laufe des Tages je nach Besucheraufkommen mit ihren Linien 1, 7 und 9 die Haltstelle Heumarkt nicht mehr anfahren. Bei vergangenen Veranstaltungen war es hier im Bereich des Fußgängerüberweges über die Gleise sowie der angrenzenden Flächen aufgrund großer Personenansammlungen immer wieder zu Stauungen gekommen. Ebenfalls wird die Linie 5 die Haltestelle Rathaus im Falle einer eventuellen Sperrung des Alter Marktes nicht mehr anfahren. Jecke mit dem Ziel Altstadt werden gebeten, die Haltestellen Dom/Hauptbahnhof, Neumarkt oder Bahnhof Deutz/Messe zu nutzen.

Da die Jecken erfahrungsgemäß auch die Augustinerstraße mit Ziel Alter Markt/Heumarkt frühzeitig in Anspruch nehmen und der Veranstalter dort Maßnahmen zur Besucherlenkung vorsehen muss, werden die Deutzer Brücke stadteinwärts sowie die Markmannsgasse und die Augustinerstraße ab 6.00 Uhr für den Individualverkehr gesperrt. Die Sperrungen werden voraussichtlich bis etwa 22.00 Uhr aufrechterhalten.

Um Konflikte zwischen Fußgängerinnen, Fußgängern, Autofahrerinnen und Autofahrern sowie Gefahrensituationen zu vermeiden, wird es darüber hinaus voraussichtlich im weiteren Verlauf des Morgens beziehungsweise des Vormittages zur Sperrung der Straße Am Hof zwischen Kurt-Hackenberg-Platz und Unter Goldschmied kommen. Ab diesem Zeitpunkt ist dann auch für Anwohnerinnen und Anwohner bis zur Aufhebung der Sperrung eine Zufahrtsmöglichkeit in die Altstadt nur eingeschränkt lediglich über die Straße Große Sandkaul gegeben. Das Parkhaus Am Dom bleibt aus nördlicher Richtung über die Trankgasse erreichbar, das Parkhaus An Groß Sankt Martin bleibt aus nördlicher Richtung über die Zufahrt Trankgasse/Am Domhof erreichbar. Die Ausfahrt aus dem dann gesperrten Bereich sowie der Parkhäuser An Farina, Gürzenich und Music Store ist über die Straße Kleine Sandkaul möglich.

Im Falle einer Sperrung der Zugänge des Heumarktes sowie des Alter Marktes zur Vermeidung einer Überfüllung bleibt der freie Zugang für dort ansässige Anwohnerinnen und Anwohner bestehen. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, sich durch entsprechende Dokumente (beispielsweise Personalausweis oder Zulassungsbescheinigung) auszuweisen.

Tipp:

Den Besucherinnen und Besuchern der Innenstadt empfehlen wir dringend, an diesem Tag die P+R Plätze anzufahren und anschließend auf Bus und Bahn umzusteigen.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Karnevalseröffnung 2017 – Zülpicher Viertel

Zeitraum:

am Samstag, 11.11.2017

Anlaß:

Am 11. November eröffnen zahlreiche Karnevalsbegeisterte die „fünfte Jahreszeit“. Aufgrund des hohen Andrang an feiernden Jecken ist es notwendig, im Bereich um die Zülpicher Straße mehrere Straßen und Plätze zu sperren, um die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten.

Verkehrslage:

Im Zülpicher Viertel kommt es im Bereich der Zülpicher Straße weiträumig zu Straßensperrungen.

Aufgrund der vielen Feiernden ist die Zülpicher Straße zwischen der Moselstraße/Dasselstraße und dem Hohenstaufenring für den Straßenverkehr ab dem Vormittag voll gesperrt. Die Roonstraße ist im Bereich zwischen der Beethovenstraße und dem Barbarossaplatz voll gesperrt. Darüberhinaus kommt es zu Sperrungen der Heinsbergstraße und des Zülpicher Platzes. Die Sperrungen dauern bis in die Nacht. Erfahrungsgemäß muß auch der Betrieb der Stadtbahn-Linie 9 der KVB in den Mittagsstunden eingestellt werden, da die Feiernden zunehmend auch auf Fahrbahn und Gleise ausweichen.

Im Laufe des Tages kann es je nach Besucherandrang zusätzlich zu Straßensperrungen in den Bereichen Barbarossaplatz, Dasselstraße, Moselstraße und Hohenstaufenring auf Höhe Rubensstraße kommen.

Entsprechende Halteverbotszonen werden bereits am 10. November 2017 eingerichtet.

Tipp:

Den Besucherinnen und Besuchern der Innenstadt empfehlen wir, an diesem Tag die P+R Plätze anzufahren und anschließend auf Bus und Bahn umzusteigen. Allen weiteren Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern empfehlen wir, den gesamten Innenstadtbereich wenn möglich weiträumig zu umfahren.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Sessionsstart: Beratungsmobil – Anlaufstelle für Frauen und Mädchen

Sie erreichen das Beratungsmobil telefonisch unter +49 (0) 2 21/2 21-2 77 77

Das Beratungsmobil ist eine Anlaufstelle für Frauen und Mädchen bei Großevents. Erfahrene und geschulte Fachfrauen hören Ihnen zu und besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte nach einer Belästigung, Nötigung oder Vergewaltigung.

Kommen Sie vorbei oder rufen Sie an:

  • Wenn Sie verunsichert sind
  • Wenn Sie sich bedroht fühlen und Unterstützung brauchen
  • Wenn Sie einen sexuellen Übergriff beobachtet haben und Rat möchten
  • Wenn Sie sexuell belästigt, genötigt oder vergewaltigt worden sind

Im Beratungsmobil erhalten Sie:

  • Professionelle Beratung und Unterstützung
  • Einen sicheren Ort, um auf vertraute Personen zu warten
  • Gegebenenfalls Begleitung zur Polizei, ins Krankenhaus oder zur Anonymen Spurensicherung

Elfter im Elften 2017

Das Beratungsmobil wird am 11. November 2017 von 11.00 bis 1.00 Uhr auf dem Rudolfplatz stehen.

Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt

Das Beratungsmobil ist eine Aktion der Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt.

Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Straßenkarneval in Köln – Mehr Spaß ohne Glas

Aus Sicherheitsgründen ist das Mitführen, Benutzen und der Verkauf von Glas und Glasflaschen an einigen Karnevalstagen sowie am „Elften im Elften“ im Bereich der Altstadt und im Zülpicher Viertel verboten.

Das Glasverbot in der Altstadt gilt jedes Jahr:

  • Weiberfastnacht von 8.00 Uhr bis Karnevalsfreitag 8.00 Uhr
  • Karnevalssamstag von 18.00 Uhr bis Karnevalssonntag 8.00 Uhr
  • 11. November („Elfter im Elften“) von 8.00 Uhr bis 12. November 8.00 Uhr

Das Glasverbot im Zülpicher Viertel gilt jedes Jahr:

  • Weiberfastnacht von 8.00 Uhr bis Karnevalsfreitag 8.00 Uhr
  • Karnevalssamstag von 15.00 Uhr bis Karnevalssonntag 8.00 Uhr
  • Rosenmontag von 15.00 Uhr bis Karnevalsdienstag 8.00 Uhr
  • 11. November („Elfter im Elften“) von 8.00 Uhr bis 12. November 8.00 Uhr

Wo genau gilt das Glasverbot?

Die Verbotszone Altstadt erstreckt sich im Norden von der Hohenzollernbrücke bis zur KVB-Haltestelle „Heumarkt“ und der Rampe zur Deutzer Brücke im Süden. Sie wird im Osten vom Rheinufer und im Westen von den Straßen Kleine Sandkaul, Quatermarkt (eingeschlossen), Unter Goldschmied, Am Hof, Kurt-Hackenberg-Platz und Am Domhof begrenzt.

Die Verbotszone Zülpicher Viertel erstreckt sich im Norden von der Roonstraße und dem Zülpicher Platz bis hin zur Kyffhäuser Straße im Süden. Sie ist im Westen von der Meister-Gerhard-Straße sowie dem Rathenauplatz begrenzt und im Osten vom Barbarossaplatz, der Roonstraße, dem Zülpicher Platz und dem Hohenstaufenring.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit