Kinderkostümfest des Reiter-Korps steht unter dem Motto „Ene Besuch im Jan von Werth Zoo“




1. Damengarde Coeln setzte mit „Gala Appell – Exerzieren für den guten Zweck“ Maßstab im Kölschen Fastelovend

-hgj- Mit dem KunstSalon in der Brühler Straße, nutzte die 1. Damengarde Coeln eine sehr ausgewöhnliche wie stilvolle Location für eine Veranstaltungsart, die es sicherlich so noch nie in der Domstadt gegeben hat.

Mit ihrem „Gala Appell – Exerzieren für den guten Zweck“, setzte die Damen KG einen weitern Maßstab im Kölschen Fastelovend, da wie der Veranstaltungsname schon sagt, ein Benefiz hierhinter steckt. Dieser Rahmen war allerdings nur 111 Persönlichkeiten vorenthalten, da die Räumlichkeiten in der Brühler Straße 11-13 leider keine weiteren Möglichkeiten boten. Dennoch, für alle die hierbei Gast oder Mitglied waren, war dieser Abend ein ganz besonderes Erlebnis, welches schon vor betreten des Salons durch einen optischen Leckerbissen gekürt wurde.

Im Fackelschein begrüßten rund 20 uniformierte Funkinnen der 1. Damengarde die eintreffenden Gäste mit Pechfackeln und einem herzlichen „guten Abend“, worauf im KunstSalon die persönlichen Begrüßungen von Präsidentin Elena Navarini, Vize-Präsidentin Susanne Rupprich-Thakur und Schatzmeisterin Monika Kissling folgten.

Ein Gläschen Sekt, Kölsch vom Faß und reichlich Small Talk, verkürzte die Wartezeit an den Tischen bevor das Spektakel los ging. Mit bekannten Jazzklängen untermalte das Kohberg-Orchester vor dem Opening die Minuten vor der offiziellen Begrüßung von Elena Navarini, die hiernach die zehn Hospitantinnen an die Tische bat, welche Etageren als kleinen Vorgeschmack auf die kulinarischen Genüsse des Drei-Gänge-Menüs den Gästen ihrer Gesellschaft kredenzten.

Nach dem Einmarsch der 1. Coelner Damengarde in ihren blau-weißen Waffenröcken mit roten Applikationen, folgte ein lockeres Schunkeln auf dem Podium und an den Tischen, bis zwei Hospitantinnen den Regimentspfarrer des Corps Stefan Ehrlich für seine Segenswünsche auf die Bühne geleiteten. Alsdann folgte ein Schunkelmedley auf den durch Elena Navarini die Kampfansage an eine karnevalistische Verrohung wie am Elften im Elften folgte. Mit dem Ukas „Bildet eine Gasse“, wurde sodann durch die Präsidentin das Corps vorgestellt, wobei insbesondere die Hospitantinnen des ersten und zweiten Jahres, der Köbes, die Offiziere, sowie das Tanzpaar, Fahne und Standarte, wie der Vorstand in den Fokus rückten.

Hiernach sortierte sich die Mannschaft der Funkinnen, da mit dem Appell die Uniformabnahme, das Exerzieren und op kölsche Aat ein Stippeföttchen folgte, mit dem die Damen die Funken persiflierten. Im Anschluß an die Persiflage hieß es dann „Präsenteet üch op Damengarde Art“. Weiter im herrlich erfrischend Programm mit den Damen der 1. Damengarde Coeln 2014 e.V. mit dem Regimentstanz „Kölsche Mädcher“, und dem Chassieren von links nach rechts, bevor die Ehrengäste vorgestellt und Kurt Wietheger (Treuer Husar) zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

Im weiteren Prozedere auf der Bühne folgten im närrisch militärischen Part die Begrüßung der Ehrenmitglieder und Förderer, welche neben der Sonderauflage des Gala Appell-Pins den neuen Sessionsorden der Gesellschaft überreicht bekamen. Mit der Vereidigung wurden sodann die Hospitantinnen des zweiten Jahres auf die Damengarde vereidigt, worauf sich Beförderungen und Aufnahmen in Corps á la Suite vor dem Garde- und Mariechentanz auf dem Podium abspielten.

Wie bei den Korpsappellen – der neun Kölner Traditionsgesellschaften – gehörten auch närrische Bühnenakzente zum Programm, wofür der kölsche Tenor Norbert Conrads eingeladen wurde, der nach dem Drei-Gänge-Menü, wie auch das Kohberg-Orchester den einzigartigen Abend im exklusiven Ambiente des KunstSalon abrundeten.

Zu ihrem Motto „Exerzieren für den guten Zweck“, sei an dieser Stell nur soviel verraten, daß die 1. Damengarde Coeln derzeit drei bis vier Projekte begleitet, die auch innerhalb der Session weiterverfolgt werden, damit die Spendensumme weiter wächst. Die Spendenübergabe erfolgt sodann nach den karnevalistischen Wochen der „fünften Jahreszeit“, wie beim Gala Appell von Susanne Rupprich-Thakur zu erfahren war.

Quelle (Text und Fotos): © 2017 Hans-Georg „Schosch“  Jäckel/typischkölsch.de
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KKV „UNGER UNS“ beginnt Jubelsession mit Mess op Kölsch und Jubiläumsfeier

-hgj- Zwei Veranstaltungen vereinten heute im Laufe des Nachmittages und Abendes der Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“, der hiermit den Rahmen zur Jubiläumssession 2018 bildete. Der KKV, der der einzige Karnevals-Verein Kölns ist, feiert in der laufenden Session seinen 70 Geburtstag, für den man in der Kirche Groß St. Martin in einer Mess op Kölsch durch Pfarrer Heribert Heyberg für die lebenden und verstorbenen der Gesellschaft die Messe zelebrieren ließ, aber auch den Segen für eine unfallfreie Session einholte. Musikalisch umrahmt wurde die Messe durch den Musikzug Domstädter Köln.

Im Anschluß an ihre kölsche Mess waren alle Mitglieder und Ehrengäste herzlich zu einer Jubiläumsfeier mit karnevalistischem Programm eingeladen, die im großen Saal des Linder Hotel City Plaza in der Magnusstraße stattfand. Wie schon in Groß St. Martin traf man hier fast alle Personen wieder, die bei der Mess op Kölsch zugegen waren.

Nach einem herzlichen Willkommensgruß an alle 345 Gäste durch „UNGER UNS“-Präsident Udo Beyers und seinem Vorstand, erfolgte die Begrüßung der Ehrengäste (Uwe Brüggemann – ehemaliges Mitglied im FK-Vorstand, Hellmut Schramm – Schlenderhaner Lumpe, Markus Simonian – Treuer Husar, die Abordnung der „Medienklaafer“ zu deren Kreis auch die KKV-Sprecherin Ingrid Vogt gehört, sowie Dom-Prälat Gerd Bachner).

Vor dem Programm eröffnete der Vorstand das Büffet welches von einer aufwärmenden Suppe bis zum süßen Dessert reichte, bevor die närrische Gesellschaft ins Spaß und viel Freud am von Literatin Waltraud Piel abgerundeten Programm zum Einstieg ins Jubiläumsjahr hatte. Mit konzertant vorgetragenen Kölner Evergreens von Tenor Norbert Conrad wurde das Programm eröffnete. Einen erstklassigen Vortrag hatte sodann Dave Davis als „Motombo Umbokko“ parat, der das Publikum köstlich amüsierte und wie zuvor Nobert Conrads nicht ohne Zugabe den Saal verlassen durfte.

Musikalisch wurde es nach den beiden Künstlern mit den kölschen Tönen des Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln, sowie den Hits der „Rabaue“, denen das Schlußbild zu vorgerückter Stunde gehörte. Positiver als heute Abend konnte „UNGER UNS“ nicht in die Session starten, die recht glücklich darüber sind, daß ihnen zumindest im Jubiläumsjahr der Saal des Senats-Hotels erhalten bleibt in dem der KKV mit „Till Alaaf“ am Karnevalssonntag „fiere kann bes d´r Zockh kütt“. Die weitere Zukunft des Senats-Hotels liegt derzeit noch im ungewissen, womit die Familengesellschaft numehr auf die Suche nach einer neuen Location geht, die wahrscheinlich nicht mehr so zentral zwischen Dom, Rathaus und Gürzenich liegt.

Quelle (Text und Fotos): © 2017 Hans-Georg „Schosch“  Jäckel/typischkölsch.de
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Goldmaries „packen met aan und dunn mit janz vill Fründe zosamme Joodes“

Der kölsche Fastelovend partizipiert mittlerweile von fünf Damenkarnevalsgesellschaften. Jüngster Sproß hierbei die die KG Goldmarie 2016 e.V., welche von im Fastelovend erfahrenen Damen gegründet wurde. Auf Grundlage des Märchen „Frau Holle“ der Gebrüder Jakob und Wilhelm Grimm, möchte die Gesellschaft dort unter dem Leitsatz „Außen Gold- Innen Herz“ anpacken wo Hilfe benötigt wird. Zudem verfolgt die KG Goldmarie die Ziele die kölsche Sprooch zu fördern und bewahren.

Paßend zu ihrem Leitsatz luden die Damen um Präsidentin Tanja Spiegel heute Freunde und Kölner Künstlergrößen aus Karneval, Gesellschaft, Politik und Sport zu ihrem ersten großen Charity-Event in die Eventhalle des Kölner Karnevalsmuseums ein, um für benachteiligte Mitmenschen über die gemeinnützige Institution der Kölner „Tafel e.V.“ in der Adventszeit zu unterstützten.

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle des Festkomitees Kölner Karneval wurden am Samstag weihnachtliche Lebensmittelpakete im Wert von € 35,00 für bedürftige Kölner Familien gepackt und gesammelt. Die Damen hatten sich ein sportliches Ziel gesetzt: 1.111 Pakete sollten an diesem Tag insgesamt durch Geld- und Sachspenden zusammenkommen. Für sportlichen Ehrgeiz sorgen dabei die Kölner Haie, von denen die engagierten Damen großzügige Unterstützung erhielten. Bereits eine Woche vorher im Rahmen des Spiels gegen EHC Red Bull München konnten die Haie-Fans Lebensmittel für die Goldtafel an einem Sammelpunkt in der Lanxess Arena abgeben – die Resonanz war überwältigend.

Weitere Unterstützung erhielt die junge Damen-KG von Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die die Schirmherrschaft für das Projekt übernahm. Viele karnevalistischen Freunde sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Sport und Medien waren mit dabei und packten an der „Live“-Packstraße fleißig mit an, um gemeinsam Gutes zu tun: unter anderem Bürgermeister Hans-Werner Bartsch, Henning Krautmacher („Höhner“), Michael Lüttgen (Leitung Sponsoring/Vertrieb bei den Kölner Haie, Mauro Corradino („Der Trödeltrupp“), Lukas Wachten (Radio Köln 107,1), Till Quittmann („Klappstuhl“), Ex-FC Spieler Matthias Scherz, „Alle was zählt“ Schauspieler Daniel Buder, RTL Wettermoderatorin Melanie Bergner, Ursula Brauckmann (Präsidentin der Colombina Colonia), Annegret Cremer (Ehrenpräsidentin der Colombina Colonia), Markus Wallpott (Präsident der Bürgergarde „blau-gold“), Dr. Johannes Kaussen (Präsident der Kölnischen KG), Rainer Tuchscherer (Präsident Grosse Braunsfelder), Ernst Vleer (Präsident des Colonia Kochkunstvereins), Norbert Haumann (Präsident der KG Rocholomäus), Alexander Manek (Haus Unkelbach), Josef Rayes (Consilium), das Kölner Dreigestirn von 2017 (Stefan Jung, Andreas Bulich, Stefan Knepper) und viele mehr.

Das Konzept der Damen ging voll auf. Dabei verhalf auch das karnevalistische Bühnenprogramm mit insgesamt 12 Programmnummern, welche alle ohne Gage für den guten Zweck auftraten. Hier jagte ein Höhepunkt den Nächsten und sorgte nicht nur bei den Gästen, sondern auch bei den fleißigen Packern für ausgelassene Stimmung. Das musikalische Rahmenprogramm bildeten die „Höhner“, „Boore“, „Funky Marys“, Max Biermann, Zippchensfunken, JP Weber, „Cöllner“, die Hellije Jugendtanzgruppe, Julie Voyage, „Rabaue“, „Fiakso“ und die „Micky Brühl Band“.

Und sogar die Bands, die es zeitlich nicht einrichten konnten, unterstützten die Damen unter anderem brachte ein Bote vier Weihnachtssäcke von „cat ballou“ und die „Klüngelköpp“ luden 20 Mitarbeiter der Kölner Tafel zu ihrem Weihnachtskonzert ein.

„Wir sind überwältigt und sehr stolz, daß unsere Idee bereits im Vorfeld so viel Anklang und Zustimmung gefunden hat“, sagt Tanja Spiegel, Präsidentin der KG Goldmarie. „Alle Künstler haben sich sofort bereit erklärt ohne Gage dabei zu sein und das mitten in der Sessionsvorbereitung und den Weihnachtskonzerten. Die Resonanz war unglaublich, wir konnten schon vor dem eigentlichen Event über € 38.000,00 – also 1.111 Pakete – durch Geldspenden sammeln und unser Glück kaum fassen. Heute haben wir die Geldspenden, die wir in Lebensmittel umgewandelt haben mit vielen lieben Menschen in wunderschöne weihnachtliche Pakete verpackt. Dazu kamen noch viele Sachspenden, aber auch die vielen so liebevoll eingepackten Einzelpakete von Spendern, so daß wir am Ende 1.575 Pakete (in Summe über € 55.000,00) der Kölner Tafel für Ihre Aktion „Weihnachten für alle“ zur Verfügung stellen können. Vielen lieben Dank an alle, die das mit uns zusammen ermöglicht haben!“

Die Damen wollen ihr „Goldtafel“ Charity-Event im vorweihnachtlichen Kalender zwischen dem 11. im 11. und Weihnachten fest verankern. Bei diesem grandiosen Erfolg des Events mit zirka 700 Gästen, hat die „Goldtafel“ alle Chancen eine feste Größe im Veranstaltungs-Kalender zu werden.

 

Quelle (Text): © 2017 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de sowie KG Goldmarie 2016 e.V.; (Foto/s) © 2017 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de  sowie KG Goldmarie 2016 e.V.
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Grosse Braunsfelder Herrensitzung mit „Klüngelköpp“, Marc Metzger, Martin Schopps und weiteren Überraschungen




1. Kölsche Aape-Sitzung startete mit musikalischem Frühschoppen und Scheckübergabe in die närrischen Wochen

Mit einem musikalischen Frühschoppen startete Kölns zweite Damen-Karnevalsgesellschaft in ihre Jubiläumssession. Im nächsten Jahr feiern die „Aape-Mädcher“ ihr 10 Jähriges. So hatten Sie zu dieser Veranstaltung 125 Gäste in die „Alte Post“ in der Residenz am Dom eingeladen. Viele Präsidenten und Freunde der Gesellschaft waren gekommen und feierten bis in den späten Nachmittag.

Die Präsidentin, Dagmar Weber, begrüßte alle recht herzlich in ihrer Ansprache und gab einen kurzen Überblick über das Engagement der Gesellschaft seit der Gründung. Ganz besonders freuen sich die Damen auch darüber, daß Sie seit dem 16. Oktober 2017 nun hospitierendes Mitglied im Festkomitee Kölner Karneval sind!

Da das soziale Engagement für die „Aape-Mädcher“ sehr im Vordergrund steht, freuten sich alle um die Präsidentin, als diese auch in diesem Jahr wieder einen Spendenscheck in Höhe von € 1.111,11 Euro an den Verein „Helfen durch Geben – Der Sack e.V.“ überreichen konnte.

Seit ihrer Gründung am 14. Oktober 2008 spendete die Gesellschaft mittlerweile über € 16.000,00 an soziale Projekte ausschließlich in Köln.

Momentan nimmt die Gesellschaft gerne weitere aktive und fördernde Mitglieder auf, die sich bei Interesse bitte melden unter info@koelsche-aape-sitzung.de oder +49 (0) 1 72/2 07 38 81.

Quelle und Foto: 1. Kölsche Aape-Sitzung e.V.




KG Goldmarie packt da an, wo Hilfe gebraucht wird

„Außen Gold – innen Herz“. Das ist der Leitsatz der KG Goldmarie 2016 e.V., die met vill Spaß an der Freud kölsches Brauchtum und soziales Engagement verbindet. Passend dazu möchten wir Sie zu unserer ersten großen Charity-Veranstaltung zugunsten der Kölner Tafel e.V. einladen: „Die Goldtafel – denn mer packen all met aan un dunn zosamme Joodes!“

Am Samstag, 25. November 2017 werden die Mitglieder der Goldmarie ab 11.11 Uhr (bis zirka 18.00 Uhr) in den Hallen des Festkomitees Kölner Karneval weihnachtliche Lebensmittelpakete im Wert von € 35 für bedürftige Kölner Familien packen. Außerdem werden wir selbstgemachte Pakete von den Besuchern sammeln. Ziel ist es, insgesamt 1.111 Pakete der Kölner Tafel zur Verfügung zu stellen. Für sportlichen Ehrgeiz sorgen dabei die Kölner Haie, von denen wir großzügige Unterstützung erhalten. Im Rahmen des Spiels gegen EHC Red Bull München konnten Haie-Fans Lebensmittel für die Goldtafel an einem Sammelpunkt in der LANXESS arena abgeben – die Resonanz war überwältigend. Weitere Unterstützung erhalten wir von Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die die Schirmherrschaft für unser Projekt übernommen hat. Und natürlich sind auch unsere karnevalistischen Freunde sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Sport und Medien mit dabei. An der „Live“ Packstraße werden unter anderem Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Ex-FC Spieler Matthias Scherz, die Geschäftsleitung der Kölner Haie sowie die „Alle was zählt“ Schauspieler Daniel Buder, Sam Eisenstein, Anja Niedick fleißig mit anpacken.

Ein karnevalistisches Bühnenprogramm darf natürlich nicht fehlen: Guido Cantz, die „Höhner“, „Paveier“, die „Micky Brühl Band“, die „Rabaue“, „Funky Marys“, mehrere Kölner Tanzgruppen und viele weitere Gäste werden für gute Stimmung sorgen.

Wir würden uns freuen Sie am Samstag, den 25. November, um 11.11 Uhr in den Hallen des Festkomitees Kölner Karneval, Maarweg 134-136, 50825 Köln, begrüßen zu dürfen.

Zur KG Goldmarie 2016 e.V.: Goldmarie ist eine neue Damenkarnevalsgesellschaft am kölschen, karnevalistischen Firmament. Gegründet von „Fastelovendserfahrenen“ Damen. Auf der Grundlage des Märchens „Frau Holle“ der Gebrüder Grimm, wollen sie da anpacken, wo Hilfe gebraucht wird und ihre Ziele verfolgen: die kölsche Sprooch bewahren und zu fördern sowie nach unserem Leitsatz „Außen Gold – Innen Herz“ unser Herz für Bedürftige und deren Anliegen öffnen.

Das Programm:

11.11 Uhr – Begrüßung mit Michael Lüttgen (KEC) und Vorstellung der Packstraße

11.30 Uhr  – „Höhner“

12.00 Uhr – „Boore“

12.30 Uhr – „Funky Marys“

13.00 Uhr – Max Biermann

13.30 Uhr – Zippchen Funken

14.00 Uhr – J.P Weber

14.30 Uhr – PAUSE

14.45 Uhr – Cöllner

15.15 Uhr – „Julie Voyage“ alias Ken Reise

15.45 Uhr – Kinder- und Jugendtanzgruppe der Hellige Knäächte und Mägde

16.00 Uhr – „Fiasko“

16.30 Uhr – „Rabaue“

17.00 Uhr – „Micky Brühl Band“

17.30 Uhr – Finale

Quelle: Goldmarie 2016 e.V.




Schlenderhaner Lumpe ehrten „Ne kölsche Schutzmann“ mit 4. „Goldenen Lump“

-hjä- Im närrischen Ambiente der „Kölschen Hofburg“, dem Pullman Cologne Hotel, eröffnete die KG Schlenderhaner Lumpe die „fünfte Jahreszeit“ der Session 2018. Hiermit bleibt die Gesellschaft dieser Stätte treu, die auch in diesem Hause ihre Große Kostümsitzung feiern.

Mit der Begrüßung der Gäste durch Präsident Hellmut Schramm und Jürgen Knaack als Vorsitzender eröffnete der Vorstand den Abend, bei dem man den Moment nutze und gleichzeitig den Sessions- und Damenorden vorzustellen. Gleichdrauf kündigte sich das TanzCorps Colonia Rut Wiess an, welches das tanzende Aushängeschild der Schlenderhaner Lumpe ist und nach ihren Tänzen zur Session erst nach ihren Zugaben das Podium verlassen konnte. Mit reichlich Applaus bedacht bedankten sich die Tänzerinnen und Tänzer, die im Anschluß den Rahmen für eine besondere Ehrung ihrer Gesellschaft bildeten. Mit der Ernennung zum Ehrenratsherrn, würdigte Hellmut Schramm auf Beschluß des Vorstandes die Leistungen von Alexander Dieper, der in diesem Jahr als Nachfolger von Christoph Kuckelkorn als Vizepräsident des Festkomitees zugleich auch Zugleiter des Kölner Rosenmontagszuges wurde.

Nach drei weiteren Ehrungen an die Mitglieder, Klaus Schellberg für 1 x 11 Jahre, Marina Wechsler für 2 x 11 Jahre und Jochen Wechsler, der bereits seit 5 x 11 Jahren Gründungsmitglied der Schlenderhaner Lumpe ist, gehörte die Tanzfläche zwischen Band und Publikum Nicole Kempermann, die heute nicht mit ihrer Band „Kempest Feinest“ gekommen war, sondern ihr Soloprogramm präsentierte. Hiernach freuten sich die knapp über 220 Gäste und Ehrengäste (Thomas Heinen – Löstige Paulaner, Egon Michelske – Lesegesellschaft zu Köln, Siegfried Schaarschmidt – Müllemer Junge) über den Besuch des designierten Dreigestirn, das auf seiner Reise durch die Nacht mit Prinzenführer Rüdiger Schlott die Referenz erwies.

Vor der Verleihung des 4. „Goldenen Lump“ an „Ne kölsche Schutzmann“ Jupp Menth, hieß „Dä Nubbel“ Michael Hehn die Gäste auf mystische Art willkommen in der „fünften Jahreszeit“. Die Laudatio auf Jupp Menth, der in der vergangenen Session leider seine Abschied von den Karnevalsbühnen bekanntgegeben hatte hielt Anke Bruns, die im Jahre 2015 diese alle zwei Jahre verliehene höchste Auszeichnung der KG erhielt.

In einer bunten Mischung aus Bühnenakteuren und der Zeit das Tanzbein zu schwingen, folgte das Programm den Vorgaben von Literat Harald Kaspers, der für die künstlerischen Parts Köln Liedermacher Nr. 1 Björn Heuser, „The Real Safri Duo“ (Sascha Friedhofen und Thomas Gorlinski) mit ihrer Drum & Percussion-Nummer, sowie die „Räuber“ für den Sessionsauftakt eingeladen hatte.

Quelle (Text): © 2017 Heike Jäckel/typischkölsch.de
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tte.

 

 




„Mütze auf“ bei der KG Kölsche Narren Gilde zu „Ähzezupp, Klaaf & Fastelovend“

-hjä- Mit „Ähzezupp, Klaaf & Fastelovend“ eröffnete die KG Kölsche Narren Gilde ihre Session im Saal Heumarkt des Maritim Hotels am Heumarkt. Hierbei trafen sich die die Mitglieder mit liebgewordenen Freunden und Ehrengästen und trugen vor dem Startschuß durch ihren Präsidenten Helmut Kopp auch nicht ihre Krätzen auf dem Kopf. Traditionell gehört die Aufforderung „Mütze auf“ des amtierenden Präsidenten zum Prozedere der Begrüßung, womit egal ob am 11. im 11. oder zu einem früheren oder späteren Punkt die Session bei der Kölsche Narren Gilde damit eröffnet ist.

Auch heuer war dies nicht anders, wenngleich man sich in den ersten Minuten als echter Jeck doch etwas nackt ohne die prächtige weiß-purpurne Mütze fühlte. Nach dem musikalischen Openig des Joker Band Duos, brillierte die Kinder- und Jugendtanzgruppe der „Höppemötzer“ vor den rund 200 geladenen Gästen, die sich an der tänzerischen Eloquenz der „Pänz“ erfreuten und Zugaben forderten. Nach dem die Kinder die Bühne mit dem Bettchen tauschen mußten, lauschte man der Kölner Mundart-Band „Kölschraum“ zu, die „von Kopp bes Fuß op Kölle“ einjestellt“ sind.

In der hierauf folgenden Programmnummer überraschte Helmut Kopp mit seinen Vorstandskollegen zwei verdiente und langjährige Mitglieder der Gesellschaft, die für ihre Meriten ausgezeichnet wurden. Während Stefan Bertrams mit dem Verdienstorden in Silber der KG Kölsche Narren Gilde ausgezeichnet wurde, gehört Bernd Schacht nun dem Kreis der Senatoren an. Erstmals ohne ihren Namensgeber und ehemaligen Frontmann Stefan Kuhl, standen nach den Ehrungen die fünf Musiker von „Kuhl un de Gäng“ auf einem Podium der Narren Gilde, welche einen musikalischen Vorgeschmack auf ihr Bühnenprogramm 2018 ablieferten.

Mit dem Servieren der „Ähzezupp“, die ein Teil des Namensgebers der Auftaktveranstaltung bei der Kölsche Narren Gilde ist, läutete Helmut Kopp die Pause ein, die nach närrischer Abstinenz zudem mit genügend Gesprächsstoff bestückt war. Alsdann durften sich die Mitglieder und Freunde wieder genüßlich in ihre Sessel zurücklehnen, da Literat Elmar Sommer gleich vier Künstler der „fünften Jahreszeit“ der Sparten Rede, Comedy, Gesang und Musik für seine Gesellschaft gewinnen konnte.

Den Anfang hierzu machte Christian Macharski als „Hastenraths Will“, der das Auditorium zur kleinen große Dörfer-Tour aus seinem Leben als Landwirt einlud. Mit Heimat im Herzen und auf der Zunge überraschte nach der Abreise von „Hasteraths Will“ Christian Pape, pointenreiche Witze parat hatte und von Banalitäten des Alltags zu berichten hatte. Stimmung pur brachte sodann „Et fussiche Julche“ Marita Köllner mit, die auf einem Stuhl stehend das jecke Volk von „Ähzezupp, Klaaf & Fastelovend“ zu ihren Hits von den Stühlen holte. Ihre Verbundenheit zeigten nach Marita Köllner das Musikcorps Husaren Grün-Gelb als Ehrenmusikzug der Kölsche Narren Gilde, die vor den Schlußworten und dem Dank an alle Gäste den Sessionsauftakt nach Mitternacht mit einem Reigen kölscher Evergreens beendeten,

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Durchtanzte Nacht in blau und weiß zum BallKRISTALL der Blauen Funken

-hjä- Nicht wie bei dem überwiegenden Teil der Kölner Karnevalsgesellschaften eröffneten die Blauen Funken die Session mit einer 11.-im-11.-Feier, sondern mit ihrem BallKRISTALL. Auch diese Veranstaltung, die zu den Ballereignissen Kölns gehört, ist wie die Sitzungen und Bälle eine gepflegte Tradition der zweitältesten Korpsgesellschaft des Kölner Karnevals.

Nach annähernd einem Jahr, war es heute Abend wieder soweit, diesen Ball im großen Fest- und Ballsaal des Maritim Hotels zu begehen, der neben seinem Tanzerlebnis für jeden ein einzigartiges Programm Kölner, nationaler und internationaler Künstler beinhaltet.

Mit der eigens für den BallKRISTALL von Willy Ketzter komponierten Erkennungsmelodie, eröffnete der Komponist zusammen mit seiner Showband den Abend, worauf die Begrüßung der Kölner Funken Artillerie blau weiß durch deren Sitzungsleiter Björn Griesemann für die rund 1.000 Gäste und Mitglieder folgte. Wie letztjährig stand der Abend der feinen Roben unter dem besonderen Aspekt des Benefiz, zu dessen Zweck auf allen Tischen Lexus-Jetons auf den Tischen lagen. Diese konnten am Charity-Roulette-Tisch im Foyer des Vier-Sterne-Hotels eingetauscht werden. Für jeden eingesetzten Jeton spendete das Lexus Forum Köln € 1,00 zugunsten des Vereins „Himmel un Ääd e.V. – Kindersielcher en Nut“. „Himmel un Ääd e.V. – Kindersielcher en Nut“ ist ein im Vereinsregister Köln eingetragener Verein und unterstützt die in Notgeratenen „Pänz“ Kölsche in einem breiten Spektrum, vom Mittagstisch über Hausaufgabenbetreuung bis zum Nachhilfeunterricht, aber auch bei der Nachmittagsbetreuung, Berufsorientierung -und vorbereitung als Jugendhilfe, sowie weiteren anderen Zielen.

Gleichzeitig präsentierte Carlos Levy als Senator der Blauen Funken zusammen mit seinem Sohn Frank als Blaue Funken-Generalsapotheker im Foyer mit dem neuen Flaggschiff Lexus LS 500 des Konzerns. Der Lexus LS 500 kommt erst Ende diesen Jahres auf den Markt, konnte aber heute Abend beim BallKRISTALL nicht nur bestaunt, sondern auch zum probesitzen genutzt werden. Zwei junge Hostessen gaben hierbei die gewünschten Auskünfte die nicht nur potenzielle Lexus-Fahrer haben wollten.

Unmittelbar nach der Begrüßung durch Björn Griesemann, begeisterte bereist der erste Spitzenkünstler, das Publikum. Hierzu hatte die Gesellschaft Hans Peter Gill engagiert, der einer der besten Falco-Double-Solokünstler weltweit ist und in seiner Show und musikalische Zeitreise „The Spirit of Falco“ mit Musiktiteln wie „Der Kommisar“, „Vienna Calling“ oder „Rock Me Amadeus“ präsentierte.

Auch in 2017 hatte Gerd Wodarczyk, als Programmgestalter der Kölner Funken Artillerie, wieder einen Stargast engagiert dessen Moment nach zahlreichen Tanzrunden, begeistern sollte. Bei diesem TopAct mit Songs wie „Can the Can“, „48 Chrash“, „The Wild One“, „Tear me Apart“, „Stumblin’ In“ und „She´s in Love with You”, um nur einige Titel ihres Erfolges zu nennen, stand die Rockikone der 1970er Jahre Susan Kay Quatro alias „Suzi Quatro“ auf dem Podium der Blauen Funken und zog die Damen und Herren auf dem Parkett vor ihr ihren Bann.

Nach dem „Suzi Quatro“ das Rampenlicht des Maritim Saales verlassen hatte, gehörte das Parkett wieder jenen die das Tanzbein schwingen wollten, und das während dieses Auftrittes leergefegte Foyer den Gästen die am Roulette-Tische ihre Jetons für „Himmel un Ääd“ einsetzten.

Wie immer gehörte die Mitternachtsshow wieder einer Kölner Band, zu der die Blauen Funken in diesem Jahr die „Bläck Fööss“ gewinnen konnten und erstmals in ihrer neuen Besetzung diesen Ball besuchten. Mit diesem krönend kölschen Abschluß des BallKRISTALL zu Evergreens wie „Drink doch eine met“, „En unserem Veedel“, „Kaffebud“, „Ming eetste Fründin“, „Unsre Stammbaum“, „Kölsche Brück“, „Rut un wieß“ sowie sonstigen Titeln, endete das erlesene Bühnenprogramm erst nach 1.00 Uhr, wonach im Foyer bei Musik und Tanz bis in die späte Nacht weitergefeiert wurde.

Mit welchen Spitzenkünstlern die Blauen Funken bei ihrem BallKRISTALL am 17. November 2018 wieder begeistern ist zwar schon in Planung und soll als Geheimnis allerdings zu diesem Zeitpunkt noch die Überraschung für alle sein, die dieses blau-weiße Ballerlebnis lieben und erleben möchten.

Quelle (Text (Text): © 2017 Heike Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Heike Jäckel/typischkölsch.de sowie Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V., Michael Nopens/Andrea Gläßer
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Altstädter Köln feiereten „Feier des 11.11.“ nach Reginmentsmesse im nach Reginmentsmesse im Dom

-hjä- Gleich zweimal hintereinander innerhalb von einer Woche, feierten die Altstädter Köln im Wartesaal am Dom. Während am vergangenen Samstag (11. im 11.) die Öffentlichkeit, also jeden feierfreudigen Jecken zur grün-roten Karnevalsparty „11 Punkt 11“ eingeladen hatten, blieben die Türen des Wartesaals für profane Narren bei der internen „Feier des 11.11.“ geschlossen.

Dennoch konnte auch Nichtmitglieder zumindest einen Teil des Abends bei den Altstädtern miterleben, da zuvor zum 4. Male in Folge die „Altstädter-Regimentsmesse“ im Dom stattgefunden hatte. Zelebriert wurde die Messe durch den Kölner Dom- und Stadtdechant Msg. Robert Kleine, welcher zugleich au der Generalsfeldhillije der grün-roten Korpsgesellschaft ist. Neben dem entzünden einer neuen gesegneten Kerze und Fürbitten, betete das Korps für eine unfallfreie Session und gedachte ihrer verstorbenen Mitglieder und Familienangehörigen.

Nach der Regimentsmesse, deren Teilnahme in großer Uniform erfolgte, zog man geschlossen mit klingendem Spiel über die Domplatte zur Feier des 11.11“ in den nur wenige Meter entfernten Wartesaal, der in den Farben der Gesellschaft bunt geschmückt und illuminiert war. Vor der Begrüßung durch Altstädter-Präsident Hans Kölschbach und zwischen den fünf Programmpunkten die allesamt von Mitgliedern der Korpsgesellschaft stammten, gehörte DJ Ingo Frings das Gehör, der ein breitgefächertes Repertoire vom Karnevalsklassiker bis hin zu den aktuellen Hits der Session im petto hatte.

Bei frischgezapftem Kölsch, kleinen Schnabbeleien für den Magen und „Klaaf“ unter Kameraden, nutze man die Zeit, bevor der „närrische Winterschlaf“ bis Neujahr anfängt, den jede Gesellschaft im Kölner Karneval über sich ergehen lassen muß. Als Vorschau auf die bevorstehenden eigenen Veranstaltungen und Aufzüge spielte der Regimentsspielmannszug einige närrische Potpourris, vor den Kindern und Jugendlichen der Kölsche Dillendöppcher, die sich neben ihren wöchentlichen Trainingseinheiten auf Bühnenleben der Session einstimmten.

Zudem gehörten zwei Vorträge zum kleinen karnevalistischen Programm. So vom Generalsfeldhillije Msg. Robert Kleine der in Litweka gekommen war und von Udo Müller, der als Autor und Regisseur des Hänneschen Thiarters (Puppenspiele der Stadt Köln) am Eisenmarkt auch Zu den Senatoren des herzlichen Korps gehört.

Abschließend folgte noch die Vorstellung des Sessionsordens 2018, den man hiernach mit nach Hause nehmen konnte. Allerdings nicht wie bei zahlreichen anderen Gesellschaften um den Hals sondern nur gedanklich, da der Künstlerorden den die Gesellschaft jedes Jahr verleiht, erst mit dem Korpsappell 4. Januar 2018 ausgegeben wird.

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KKG Blomekörfge nahm „fünfte Jahreszeit“ am Ordenabend in Empfang

-hjä- In die ultrakurze Session 2017/2018 starteten die Mitglieder der KKG Blomekörfge wie immer im Eigelsteinviertel im Brauhaus „Em Kölsche Boor“, daß sozusagen das Stammquartier der Gesellschaft ist. Der Ordensabend, bei dem sich die Mitglieder meistens erstmals nach längerer Zeit sehen, dient aber nicht nur dem Zwecks die beiden Orden (Sessions- und Damenorden) vorzustellen, sondern diese auch als kleines Dankeschön zu verleihen. Ebenfalls ehrt die Gesellschaft hierbei verdiente Mitglieder, die zu späterer Zeit erwähnt werden.

Nach der Begrüßung von Blomekörge-Präsident Reinhold Masson, überließ er die Moderation einem jungen aber eloquenten Mitglied der Gesellschaft. Carina Autermann, die erstmals bei der Veranstaltung für Jung

e Jecke „Danzjedön – Jeck of Blömche“ die Zügel in der Hand hielt, wünschte auch von ihrer Seite allen Anwesenden viel Spaß am heutigen Abend und eine wunderschöne Session mit bleibenden Erinnerungen.

Passend zum Beginn des Ordensabends eröffnete „Dä Nubbel“ (Michael Hehn) das Programm, der in herrlich breiten Kölsch seine Wiederauferstehung feierte. Alsdann schloß sich der erste Teil der Ehrungen, bei dem das Blomekörfge die 12 Mitglieder ehrte, welche fünf, zehn oder 15 Jahre Mitglied der Gesellschaft sind und mit Bronzenen und silbernen Ehrennadeln ausgezeichnet wurden. Mit närrischen Hits von Martin Küpper steuerte das Programm weiter in Richtung Ehrung No. 2, bei der Randolf Graumann die Goldene Ehrennadel für seine 20jährige Treue zur 1867 gegründeten Gesellschaft erhielt.

Mit Mina Katrin Küpper, die bereits mit drei Jahren auf der Bühne stand, holte Carina Autermann ein junges Talent auf die Tanzfläche in den Saal des Kölner Traditionsgasthauses. Gleich zweimal hintereinander standen nach dem gesanglichen Auftritt Ehrungen an. So nochmals von der Gesellschaft selbst, mit der Treuemedaille für 25jährige Mitgliedschaft an Uschi Scherer, sowie die Ehrung durch das Festkomitee des Kölner Karnevals an Hansjörg Ullrich mit dem Verdienstorden in Gold, der seit 1985 als Mitglied im Blomekörfge zahlreiche Funktionen innehatte.

„Kappes & Co.“ stand nach dem Reigen von Ehrungen für kölsche Musik mit Gefühl, Melodien und dem richtigen Beat, die der passende Schlußakkord für den Ordensabend der KKG Blomekörfge und deren rund 100 Gäste im Haus Eigelstein 1212 waren.

Quelle (Text): © 2017 Heike Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Hans-Jürgen Oldenburg-Schmitt
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Gelungene Sessionseröffnung bei den Kehrmännchen vom Dom

-hjä- Über 400 Gäste und Freunde bescherten der KG Original Kölsche Domputzer heute Abend zu deren großer Sitzung zur Sessionseröffnung ein volles Haus in der Schützenhalle Köln-Dünnwald. Wie immer hatten sich hierzu auch treue Gäste angesagt, wie Kölns Bürgermeiser Hans-Werner Bartsch, Bezirksbürgermeister und Ehren-Domputzer Norbert Fuchs, die aus rechtsrheinischen Karnevalsgesellschaften bestehenden Löffelgesellschaften, sowie die K.G. Drügge Pitter, die von Ehrenfeld nach Dünnwald gekommen waren.

Nach der Begrüßung der Gäste durch Jürgen Scheidt, führte Sitzungsleiter Michael Pohl durchs Programm, bei dem man gleich die Nippeser Bürgerwehr begrüßte, welche ihr Stabsmusikkorps mitgebracht hatten. Im Wechsel mit der Wache (Tanzcorps) sowie dem Tanzpaar Pascal Karolus und Christina „Stina“ Pohl, stimmen die Appelsinefunke die Besucher ein, die nach dem Ausmarsch der orange-weißen Bürgerwehr, durch „Dä Knubbelich vum Klingepötz“ (Ralf Knoblich) erfuhren, wie schön ein Besuch in Vollzug sein kann oder nicht.

Einen bombigen Erfolg erlebte, nach Ralf Knoblich das Tanzkorps Blaue Jung der KG Lövenicher Neustädter, die den Saal in der ersten Stunde bereits zum kochen brachten. Hier saß wirklich alles und war vom ersten Tanz bis zu den Zugaben perfekt, wie man es sich nach wochenlangen Trainings über den Sommer gewünscht hatte. Mit modernem Pop, rockigem Sound und auch klassisch kölschen Tönen versetzte nach den hochwertigen Tanzdarbietungen die kölsche Band „Paroli“ das Publikum in den Schunkelmodus, die ihre Mikrophon vor der Pause an „Pläsir“ für ihre Musik op Kölsch aus Köln für Köln weiterreichten.

Der Start der zweiten Abteilung gehörte traditionell der eigenen Tanzgruppe der Gesellschaft, wobei die Original Kölsche Domputzer dank des Trainings durch Aldo und Claudia Minervino genauso gut tänzerisch aufgestellt sind wie die Blauen Jungs, die die gleichen Trainer haben. Hier paßten Hebungen, Schritte und die ausgefeilte Akrobatik an den übergroßen Besen mit denen die Kölsche Domputzer in den Saal einziehen. Der Hausnummer dieser Tanzgruppe ist auch zu verdanken, daß ihre Karnevalsgesellschaft einen solch lebhaften Zulauf hat. Während die Gesellschaft samt Tanzgruppe lediglich über 109 Mitglieder verfügt, kommen annähernd viermal soviele Gäste gerade zur großen Sitzung mit der man in die Session startet. Nach den Darbietungen wurden drei Mitglieder (Claudia Hasenberg, Corinna Winther und der Plaggenträger Jochen Kötschau) für ihre 10jährige Treue zur Gesellschaft ausgezeichnet, die alle drei aus der Reihe des Tanzcorps stammen.

Gut vorbereitet hatte Udo Beckers als Literat auch die weiteren vier Programmnummern, wo nach Volker Weininger als „Sitzungspräsident“, die Musiker von „Fiasko“, „De Frau Kühne“ (Ingrid Kühne) und im Finale die „Kolibris“ den Abend abrundeten. Bis in die Nacht hinein feierte man den Erfolg der Sitzung und des gelungen Sessionsauftaktes mit DJ Renni der hierfür die passende Musik in der Dünnwalder Schützenhalle auflegte.

Wie von der tanzenden Pressesprecherin der Gesellschaft Antje Böttcher zu erfahren war, gehen die Tanzgruppe und Gesellschaft erstmals in der Session 2018 mit dem Kölner Rosenmontagszug mit, da der KG seit dem heutigen Tag die Zusage des Festkomitees vorliegt. Für die Session 2019 wurde zuvor ebenfalls der Antrag auf Teilnahme beim Kölner Rosenmontagszug gestellt, da die Original Kölsche Domputzer in dieser Session ihr 40. Jubiläum feiern.

Quelle (Text): © 2017 Heike Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Heike Jäckel/typischkölsch.de sowie Erich Rademacher
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StattGarde hat für Captain´s Dinner neue Heimat im Theater am Tanzbrunnen gefunden

-hjä- „Us der Reih gedanzt“, ist am heutigen Samstag frei nach dem Rosenmontagsmotto 2018 die StattGarde Colonia Ahoj, die bei ihrer ersten öffentlichen Veranstaltung eine Woche nach der Sessioneröffnung von der linken Rheinseite auf die „Schäl Sick“ wechselte. Wenngleich das Theater am Tanzbrunnen bei der Bankettbestuhlung gegenüber dem Bankettsaal der „Kölschen Hofburg“ annähernd die gleiche Anzahl von Plätzen bietet, so hat der phantastischen Rundbau dennoch gleich mehrere Vorteile für die Gesellschaft.

Zum einen ist die Deckenhöhe erheblich höher als im Pullman Cologne. Zum anderen haben die Gäste etwas mehr Beinfreiheit, da durch die Bauweise die Tische anders gestellt werden können. Und dies machten sich die StattGarde nach ihrem zehnjährigen Aufenthalt im Pullman Cologne zu nutzen und verabschiedete sich mit ihrem Captain´s Dinner aus der Helenenstraße 14 in Richtung Rheinparkweg 1.

Herzlich, wie man die schwul-lesbisch-heterosexuelle Karnevalsgesellschaft kennt, galt allen Gästen der einheitliche Empfang, die nach dem Ablegen der Garaderobe den Saal betraten und auf einen geschlossenen Vorhang blickten. Dieser öffnete sich Punkt 18.50 Uhr und gab das Geheimnis des neuen Bühnenbildes frei, welches extra für die Kultveranstaltung geschaffen worden war. Dieses zeigt eine Schiffbrücke, wie man sie von den großen Luxuslinern der Weltmeere kennt, auf dem der die Vorstandsdamen und -herren neben ihrem Kapitän und Präsidenten André Schulze Isfort das am 31. März 2003 zu Wasser gelassene „Ursula-Böötchen“ steuern und später die Plätzte für den Elferrat räumte.

Nach dem dreimaligen erklingen des Schiffshorn, legte das Traumschiff der StattGarde ab und versorgte mit insgesamt 124 mit kölschen Köstlichkeiten gefüllten Platten die Gäste, die sich fürs diesjährige Captain´s Dinner entschlossen hatten. Logistisch wieder ein Meisterwerk, wie ein seit Jahren und funktionierten wie ein Schweizer Uhrwerk, brachte die StattGarde-Crew diese Leckereien innerhalb weniger Minuten an die Tische, womit bestens versorgt die abendlichen Show beginnen konnte.

Bei diesem Opening präsentierte sich die StattGarde rheinisch und kölsch unter dem Motto der „fünf kölsche Johreszicke“, wo mehr als 80 Akteure auf dem Podium im Theater am Tanzbrunnen standen. Hierzu holte man zu den Märschen der neun Kölner Traditionskorps und rheinischen Fastnachtsklassikern die „Plaggeköpp“ und die Gardisten der Traditionsgesellschaften op de Bühn´, die fast vollständig vertreten waren und ein beeindruckendes Bild vor der Kulisse des närrischen Eventschiffes abgaben. Tänzerisch, musikalisch präsentierten sich die Größen der Kölner Travestie-Szene, die den Bogen zwischen Karneval und ihrem Metier schlugen.

Die „Plaggeköpp“, des Stammtisches der Fahnen- und Standartenträger der im Festkomitee angeschlossenen Gesellschaften, sollen wie in den Vorjahren auch im November 2018 wieder mit von der Partie sein, wie dies André Schulze Isfort in seinen Dankensworten verpackte. Hiernach gehörte der Bühnenboden Schlagersängerin Nicole, die ihrem Erfolgshit „Ein bisschen Frieden“ 30 Minuten für Ihren Auftritt eingeplant hatte. Mit einem Sparbuch in Höhe von € 22.222,22 bedankte sich sodann der vor drei Jahren gegründete Förderverein „Die Reederei e.V.“ unter ihrem Vorsitzenden Udo Gillrath, der sich hiermit beim neuen Bühnenbild und anderen Projekten der StattGarde n diesem Jahr beteiligt hat.

Schlag auf Schlag folgte hiernach das Programm, wobei „The Best of Rosa Karneval“ den Anfang machte. Nach den Hits von Marita Köllner („Et fussisch Julche“), „Kuhl un de Gäng“ sowie dem komplett neuen Sessionsprogramm der StattGarde entließ André Schulze Isfort die Gäste zur Pause aufs Promenadendeck.

Gefeiert und mit stehenden Ovationen belohnt – wie alle bisher gezeigten Programmnummern-, wurde mit der Eröffnung der zweiten Abteilung die Bürgergarde „blau-gold“, die in voller Stärke mit ihrer Marie Denise Willems und dem Tanzoffizier Marc Nelles und den Musikern ihres Regimentsspielmannszuges einen Vorgeschmack auf ihr Bühnenspektakel tänzerisch musikalisch zeigten. Desweiteren im Programm als Highlights des Capatin´s Dinners der StattGarde, die „Big Maggas“, die von der Waterkant nach Köln gekommen waren, sowie die Tanzgruppe „Höppemötzjer“ mit ihrer neuen Marie Melisa Menderes und ihrem Tanzoffizier Niklas Wilske, sowie vor der Foyer-Party mit DJ Henry, die „Höhner“, die ihre Hits der letzten Jahre und aktuelle Songs mitbrachten.

Mit der StattGarde feierten unter anderem zahlreiche Freunde und Ehrengäste wie Markus Gottschalk (Prinzen-Garde Köln und Festkomitee), Bernd Höft (Festkomitee), der Pressesprecherstammtisch des Kölner Karnevals „Medienklaafer“, sowie Elfi-Scho Antwerpes als Erste Bürgermeisterin Kölns, der man mit der Verleihung des 1. „Hans David Tobar“-Preises für ihren unermüdlichen Einsatz (unter anderem Ehe für Alle, CSD) für Homosexuelle Männer und Frauen dankte.

Als positiver Nebeneffekt der Veranstaltung sei zu erwähnen, daß der niederländische Bettenhersteller Auping und gleichzeitig treuer Partner der StattGarde Colonia Ahoj, wieder ein hochwertige Boxspringbett zur Verfügung gestellt hatte, das mit dem Ziel mindestens € 10.000,00 einzubringen zur Unterstützung benachteiligter Kinder an die durch den Kölner Ex-Prinz Holger Kirsch gegründete Aktion „Lachende Hätze e.V.“ versteigert wurde.

Quelle (Text und Fotos): © 2017 Heike Jäckel/typischkölsch.de
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Große Kostüm- und Prunksitzung der KG Treuer Husar als Ausstieg aus der Arbeitswoche




G.K.G. Gressberger lädt ein zur Luna-Sitzungsparty am 3. Februar 2018




„Jan von Werth“: Frisch proklamierter „Jan“ tanzte schweren Reitertanz mit

-nj- Mit einem neuen Veranstaltungskonzept punktete im Laufe des Abends das Reiter-Korps „Jan von Werth“, welches sich „wehmütig“ vom Korpsappell im Gürzenich verabschiedet hat, dafür aber ihr Traditionspaar mehr in den Fokus der Gesellschaft und des Karnevals rückt.

Zudem erfolgte der Wechsel von Kölns guter Stube Gürzenich in den großen Saalbau der Flora Am Botanischen Garten, wo vor rund 700 Mitglieder und Gästen die Premiere der Proklamation des designierten „Jan un Griet“-Paares 2018 ein voller Erfolg wurde. Wie bereits seit einigen Jahren spielte hier das Festkomitee Kölner Karneval und Bürgermeister Hans-Werner Bartsch eine wichtige Rolle, wie wir an späterer Stelle berichten.

Den Anfang legte das Reiter-Korps in die Hände ihrer „Pänz“, die sich riesig auf ihren ersten Auftritt in der Session – bei einer Veranstaltung ihrer Gesellschaft – freuten. Bevor die kleinen „Jan von Wether“ loslegen konnten, begrüßte Präsident Jörg Mangen die Gäste und bat Jörg und Astrid Halm nochmals auf die Bühne, die in der vergangenen Session die Persönlichkeiten des „Jan un Griet“-Paares 2017 verkörperten und nicht nur in ihrem Korps, sondern bei all ihren Aufzügen die Jecken in Sälen und im Straßenkarneval begeisterten. Nach lobenden Worten durch Jörg Mangen überreichte Frank Breuer als Vorsitzender und Korpskommandant Astrid Halm einen Blumenstrauß in den Farben grün-und weiß, worauf Jörg Halm den „Plaggen“ ihrer Regentschaft erhielt, in dem unter anderem das Motto der ihrer wohl schönsten Zeit im Kölsche Fastelovend gestickt ist.

 

Jetzt war die Zeit gekommen, in der die Kinder- und Jugendtanzgruppe ihrer tänzerischen Darbietungen präsentieren konnten, die sie im Laufe des Sommers mit ihrer Trainerin Andrea Schnug verfeinert oder neu einstudiert hatten. Mit diesen Bildern, zeigten die 34 Jungen und Mädels, daß sie bei den Kinder- und Jugendtanzgruppen des Kölner Karnevals sehr weit oben stehen. Nach dem Dank des Präsidenten übereichte Achim Mettlach als neuer Senatspräsident in einer seiner ersten Amtshandlungen, den jüngsten Mitglieder von „Jan von Werth“ einen Scheck in Höhe von € 1.500,00, der der Ausstattung mit neuen Trainingsanzügen dienen soll. Gleichzeitig bat man die Kinder beim Verkauf ihres neuen Sessionspins zu unterstützen, der zur Session „Mer Kölsche danze us der Reih“ aufgelegt wurde. Der Pin ist bei allen Aufzügen der Kinder- und Jugendtanzgruppe erhältlich und kostet € 3,00 und dient ausschließlich der Förderung des Jugendkarnevals im Reiter-Korps. Abschließend erhielten die acht neuen Tänzer noch ihr Korpskreuz, womit die einzigartigen Uniformen der kleinen Tänzer komplettiert sind.

Während der Service Kirberg Teams in der Flora bereits das Essen soweit vorbereitet hatte, begrüßte Jörg Mangen die ersten Ehrengäste und dankte Bürgermeister Hans-Werner Bartsch als zweiter Stellvertreter von Oberbürgermeisterin Henriette Reker, der mit seinem Amtskollegen Dr. Ralf Heinen und Bezirksbürgermeister Andreas Hupke sowie Kölns Alt-OB Jürgen Roters angereist war. Anschließend folgte die kulinarische Auszeit von der Proklamation, bei der im Gegensatz der bisherigen Korpsappelle nicht Grünkohl mit Mettwurst, eine Kölsche Leckerchenplatte mit Mett auf Kartoffelbrötchen, Mini Kalbsfrikadelle mit Senfdip, Speckbrot mit Sauergemüse, Flönz auf Kartoffelwaffel mit Apfel-Zwiebel-Chutney, Wirsingquiche, Schmalzbrot mit Kräutern, sowie Forellencreme auf Meerrettich und Radieschen auf Pumpernickel kredenzt wurde.

 

Nach einer annähernd 45 minütigen Pause, in der genug Spielraum zur Unterhaltung an den Tischen blieb, moderierte Jörg Mangen die „Paveier“ an, die bei der 1. Proklamation von „Jan nun Griet“ in diesem Rahmen das karnevalistischen Bühnenprogramm waren. Bei „Do häs et schönste Jeseech vun Kölle“, „Leev Marie“, „Uns jeiht et joot“ und anderen „Paveier“-Hits, blieb kein Stuhl besetzt, da das Publikum nach kölsche Lebensart gerne mitsang, schunkelte oder sogar in ihrer Vor-Fastelovends-Stimmung zwischen Bestuhlung und Tischen tanzte. Nach den beiden Zugaben der Band des Kölschen Kleeblatts, begrüßte der „Jan von Werth“-Präsident weitere illustre Gäste im Festsaal des traditionsreichen Prachtbaus neben Zoo und Botanischem Garten. Neben altgedienten Kameraden wie Ehrenpräsident Jürgen Blum und den Ehrenvorsitzenden Jakob Pütz, Severin Müller und Hans-Peter Fries, hieß Jörg Mangen Tanzpaare, Vorsitzende, Kommandanten und seine Präsidentenkollegen Udo Beyers, Peter Griesemann, Heinz-Günther Hunold, Hans Kölschbach, Udo Marx, Markus Simonian und Dr. Joachim Wüst willkommen, der gleichzeitig als Vizepräsident, Programmgestalter und Justitiar das Festkomitee vertrat.

Mit dem Einmarsch der Korpskapelle erfolgte auch der Einzug des gesamten aktiven uniformierten Korps und acht Plaggen, Standarten und Fahnen des Korps sowie der Equipe, die den designierten „Jan“ mit seiner „Griet“ aufs Podium geleiteten. Wie ein menschlicher Vorhang, verbargen die Musiker der Korpskapelle das Paar, welches bis Aschermittwoch nach ihrer Proklamation nach dem Kölner Dreigestirn das zweithöchste Regenten-Amt der Domstadt begleitet. Nach einigen Minuten schmissiger Lieder gut gekonnt dargebrachter rheinischer Karnevalsklassiker, räumten die Musiker die Bühne und gaben die Sicht auf „Jan un Griet“ 2018 frei, womit die eigentliche Proklamation beginnen konnte.

 

Hierzu kamen sodann Dr. Joachim Wüst und Hans-Werner Bartsch auf die Bühne, die die Proklamation nach herzlichen launigen Worten des FK-Vizepräsidenten vornahmen. Hierbei erhielt der in Köln geborene Jürgen Peters (58), der seit 1990 Mitglied des Tanz- und Reservekorps der Gesellschaft ist, den Degen des während des Dreißigjährigen Krieges lebenden Reitergenerals Johann Graf von Werth. Bettina Peters (51), mit dem Jürgen Peters im kommenden Jahr dreißig Jahre „ohne dreißigjährigen Krieg“ verheiratet ist, überreichte Hans-Werner Bartsch symbolisch einen übergroßen grünen Apfel. Im Anschluß der prägnanten Ansprachen, die der neue „Jan“ insbesondere an seine Mutter richtete, und auch hierbei mit einem Blick zum Himmelspötzge seinem Vater widmete, dankte die soeben proklamierte „Griet“ den beiden Proklamanten mit einem selbsthergestellten Apfellikör und stellten ihr Motto vor. Gewürdigt wurde sodann von Joachim Wüst, die Schaffenskraft der vergangenen Jahre von Thomas Koep, der aus beruflichen Gründen sein Amt als stellvertretenden Vorsitzenden in jüngere Hände gab. So verlieh im das Festkomitee für sein karnevalistisches Ehrenamt, welches er bis zum 8. Juni innehat den Verdienstorden des FK in Silber.

 

„Jan un Griet“-Motto

Mer Kölsche danze und´r Reih

un Jan un Griet sin met dobei!

Wat dat dis Johr för us bedück

es Stolz, es Ihr – es pures Jlöck!

D´r Krage jestärk un et Schützel jebunge,

Dä jan hät sing Griet för 30 Johr ald jefunge!

Mer sin einfach jlöcklich, dat wee jeder verstonn:

Jan, mer hann et jewoss,

Griet, met han et jedonn!

För dat jrön-wieße Korps, do stonn mer en

un fiere met üch Fastelovend am Rhing

 

 

Nach dem Abmarsch von Equipe, „Jan nun Griet“ und weiteren Persönlichkeiten, gehörte das Podium wieder Jörg Mangen und Frank Breuer, die dem in diesem Jahr gewählten Kommandanten Horst Eichholz den von Fritz Wermelskirchen gestifteten Kommandantendegen aus dem Jahre 1953 überreichten. Nach den Korps- und Mariechentänzen folgten die Ernennungen und Beförderungen ehrenhalber, mit dem das Reiter-Korps verdienten Menschen dankt, welche nicht Mitglied der Gesellschaft sind. In den Dienstrang eines Leutnants wurden unter anderem von den Blauen Funken Björn Griesemann und vom Rosen-Montags-Divertissementchen Udo Marx aufgenommen. Oberleutnant wurden mit dem heutigen Abend Dr. Yorick M. Ruland, Wolfgang Kemmerling Gabriele Gérad-Post. Zudem wurde Udo Beyers in den Rang eines Rittmeisters und Dr. Joachim Wüst zum Obrist befördert. Nach einem weiteren Reitertanz dankte das Korps seinem Mitglieder mit der silbernen, silbernen mit Brillanten, goldenen Nadel und Urkunden bei verdienten „Jan von Werther“, wie Markus Glasemacher, Dr. Martin Müser, Jochen Pöttgen, Martin Weber (alle Silber), Werner Bracht und Axel Nienhaus (Silber mit Brillanten) und Friedel Müntenich mit der Verdienstnadel in Gold. Ehrenmitglieder wurden hiernach Willi Hennerici, Karl Heinz Molis, Günther Müller, Guido Schiller und Hans Josef Wallraff.

Zum Abschluß der Proklamation des erstmals in diesem und überaus gelungenen Rahmens, präsentierten sich die Mitglieder des Tanzkorps erneut eine Tanz, mit dem Sie erstmals auf einer Bühne vor Publikum standen und in staunende Gesichter blickten.

Quelle (Text und Fotos): © 2017 Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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KKG Mer blieve zesamme feierte Sessionseröffnung mit Blick auf Dom und Roncalliplatz

Am 16. November 2017 feierte die KKG Mer blieve zesamme ihre Sessionseröffnung im Brauhaus Gaffel am Dom.

Mit Blick auf den Kölner Dom aus der ersten Etage feierten alle den Start in die neue Session. Musikalisch begleitete die Gesellschaft dabei Matthias Nelles, der schon das Jubiläumsfest im Sommer mitgestaltet und gerade den Publikumspreis 2017 von Loss mer singe verliehen bekommen hat.

Außerdem sorgten „Die Löstije Knalltüten von 1719 e.V.“ (Conny Tosetti und Peter Esser) mit ihrem Sessionsprogramm für Unterhaltung.

Quelle (Text):KKG Mer Blieve Zesamme von 1937 e.V.; (Foto/s): Andreas Fein




Jahres-Pressekonferenz der Blauen Funken stand unter Schlagworten „Rückblick – was übers Jahr passierte – Ausblick 2018“

-nj- Unter den Schlagworten „Rückblick – was übers Jahr passierte – Ausblick 2018“, stand die heutige Jahres-Pressekonferenz der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V., die entgegen zum letzten Jahr wieder in ihren Turm am Blaue-Funken-Weg 2 eingeladen hatte. Wie üblich wurde die Pressekonferenz von süßen und herzhaften Leckereien vom kölschen Italiener Giovanni Raddao, begleitet, der nicht nur in seinem Ristorante „Azzurro da Giovanni“, der Leibkoch der Blauen Funken ist.

Nach ihrem Ausflug zur 2016er Pressekonferenz ins Bootshaus Köln-Deutz, wo in der vergangenen Session das neue Veranstaltungskonzept „bluǀwhite – Karneval meets Clubbing“ aus der Taufe gehoben wurde, begrüßte Präsident und Kommandant Peter Griesemann zusammen mit Pressesprecher Dr. Armin Hoffmann die zahlreichen Medienvertreter, die in den Funkenturm am Sachsenring gekommen waren.

Im Rückblick berichtete Armin Hoffmann sodann, daß die letzte Session sehr erfolgreich gelaufen sei und das bei allen acht Sitzungsformaten die Veranstaltungen bis auf wenige Plätze ausverkauft waren. Bei „FUNKE … janz hösch“ in der Flora Am Botanischen Garten, hat man das absolute Maximum erreicht, da sich das Publikum eine solche Sitzung mit leisen Tönen wünscht, die hierbei noch die besten Redner und Gruppen in sich vereint. Das Aushängeschild der Gesellschaft schlechthin ist und bleibt das „Fest in blau“ im Gürzenich, welches seit über 60 Jahren ein Muß für jeden karnevalsbegeisterten Jecken an Weiberfastnacht und ein Garant für einen unvergeßlichen Abend ist. Dennoch wurde und wird auch hier am Gesamtkonzept weiter gefeilt, da dem Wunsch des Publikums Gehör geschenkt wird. So konnten die Blauen Funken, bei dieser Veranstaltung neben Lounges als Rückzugsmöglichkeiten für ihre Gäste auch den Garderoben-Saal mit einer Bühne bestücken, auf der Kölner Bands den Gästen für die letzten Tage der Session den richtigen Drive geben. „Insgesamt gehören zum Programm rund neun Topacts der Bands“, so Armin Hoffmann. Auch hier ist man mit 4.000 Gäste am Limit angekommen, obwohl die Nachfrage nach Karten weitaus höher ist als das Platzangebot zuläßt. Für 2017 mußte die Kölsche Funken Artillerie ihren Vorverkauf zwei Wochen vor der Veranstaltung einstellen und sind trotz 20 gleichzeitiger Bälle und Partys anderer Veranstalter in Köln an diesem Abend sozusagen konkurrenzlos.

 

Als voller Erfolg stellte sich auch das neuentwickelte Konzept der Jugendveranstaltung mit der Zielgruppe U-30 der Party „bluǀwhite“ im Deutzer Bootshaus heraus. Dort wo sonst die besten DJs der Welt Platten auflegen und die Location in der Weltrangliste der Top 100 auf Platz 15 und innerhalb Deutschlands auf Platz 2 gebracht haben, begrüßte man beim Debüt knapp über 2.000 junge und junggebliebene Partygänger, die hier auf der Hauptbühne unter anderem „cat ballou“, „Kasalla“ und „Querbeat“, oder im Brückenschlag zwischen Karneval und Clubbing Resident DJ René Pera und den Star der DJs Alan Walker erlebten. Große Unterstützung erfuhr die zweitälteste Korpsgesellschaft des Kölner Karnevals hierbei durch ihre Senatoren Karl und Marcel Klaes (Schilling Omnibusverkehr GmbH), die für ihren Linienverkehr der KVB einen Bus im Design des „Fest in blau“ und „bluǀwhite – Karneval meet Clubbing“ durch Kölns Straßen fahren ließen. Der Bus der ab sofort wieder zwischen Köln-Deckstein und Neumarkt (Linie 146) pendelt, steht am Abend der „bluǀwhite“-Nacht allen Feiernden als Pendelbus zwischen dem Deutzer Bahnhof und dem Bootshaus im Auenweg 173 zur Verfügung und wurde zur Pressekonferenz in seiner neuen Beschriftung vorgestellt.

 

Nicht nur innerhalb der Session gibt es ein Leben als Blauer Funk, sondern auch in der karnevalslosen Zeit. So beendete Corinna Hambach aus beruflichen Gründen als Marie ihre Karriere bei der Kölner Funken Artillerie, so daß sich der Vorstand auf die Suche nach einer Nachfolgerin begeben mußte. Hier kristallisierte sich recht schnell Marie Steffens (19) aus den vortanzenden Kandidatinnen heraus, die sich an der Seite ihres Tanzoffiziers Nicolas Bennerscheid den Medien vorstellte. Marie wurde 1997 in der Kölner Südstadt geboren und kann auf beachtliche tänzerische Erfahrungen zurückblicken. Mit sechs Jahren begann sie ihre karnevalistische Karriere in einer Kindertanzgruppe, die sich später dem Garde Corps Blau Gelb Colonia 2002 e.V. anschloß. 2014 wechselte sie zu den „Kölsche Harlequins“ der KG Alt-Köllen und stand dort mit ihren Tanzpartner im närrischen Rampenlicht. Ihre beiden Drillingsgeschwister Philipp und Lena sind im Gegensatz zum Nesthäkchen nicht karnevalsaffin, unterstützen ihre jüngste Schwester – wie auch die Eltern -, bei dem wahrgewordenen Traum, der seit ihrer Kindheit existiert. Marie studiert in einem Lehramtsstudiengang an der Uni Köln und ihrer Heimat als Wohnort treu geblieben.

Und Marie Steffens hatte Glück, daß nicht nur zum Tanzoffizier und zur Gesellschaft paßte, sondern die vielen Aktivitäten der Blauen Funken zwischen Aschermittwoch bis heute miterleben konnte. So unter anderem, diverse Reit- und Fußballturniere und weitere sportliche Ereignisse, das legendäre Drachenbootrennen am Fühlinger See, wie auch die zweite Exkursion der Kölner Funken Artillerie, mit der sie im Sommer ins chinesische Qingdao fliegen durfte, wo das blau weiße Traditionskorps zusammen mit den „Funky Marys“ und den beiden Kölner Künstlern Anton Fuchs und Heike Haupt zum Bierfestival eingeladen war.

Ein weiteres Highlight in den Sommermonaten war für Blauen Funken der diesjährige RheinEnergieMarathon Köln, bei dem das Korps als Partner mit ihrem Elferratswagen „Dicke Bertra“, einem innerstädtischen Hot-Spot und im Zieleinlauf mit einem englischen Doppeldeckerbus vertreten war. Zudem nahmen diesjährigen Lauf 37 Läuferinnen und Läufer aus den Reihen der Blauen Funken in vier Staffeln teil.

 

Mit dem Blick Richtung Zukunft, steht als erste Veranstaltung der Session 2018 der BallKRISTALL an, der am kommenden Samstag (19. November 2017) im Bankettsaal des Maritim Hotels, die Gäste bei einem erstklassigen Programm zum Tanzen animiert und verwöhnt. Mit ihrem BallKRISTALL gehörend die Blauen Funken zu den Veranstaltern, welche ein besonders gesellschaftliches Ereignis aus hochkarätigen Programmpunkten mit nationalen, internationalen und kölnischen Künstlern auf die Beine stellen. In diesem Jahr bereichern neben der musikalischen Begleitung der Willy Ketzer Band, „Hans-Peter Gill – The Spirit of Falko“, die englisches Rockröhre der 1970er und 1980er Jahre Suzi Quatro und die „Bläck Fööss“ den feierlichen Abend.

 

Nach ihrem Regimentskorpsappell am 8. Januar 2018 für geladene Gäste, folgen acht Sitzungen unterschiedlicher Formate, wovon bereits alle Kostümsitzungen und die sogenannte Flüstersitzung „Funken … janz höösch“ ausverkauft sind. Für die beiden Veranstaltungen der „FEST Sitzung“ am 12. Januar 2018 und der „GALA Sitzung“ am 24. Januar 2018 im Gürzenich zu Köln sind weiterhin noch Kartenkontingente verfügbar.

Die Entwicklung der Gesellschaft befindet sich ideell und finanziell in einer ausgezeichneten Situation, wie der Presseinformation zu entnehmen ist, da alle Mitglieder ehrenamtlich am Erfolg in unterschiedlichsten Projekten mitwirken. So wachsen die Blauen Funken auch weiterhin in einem gesunden Maß. Durchschnittlich hat die Kölner Funken Artillerie blau weiß einen jährlichen Zuwachs von 15 bis 20 neuen Mitgliedern, bei einer Gesamtmitgliederzahl die aktuell oberhalb von 500 Mitgliedern liegt.

Nach dem überwältigendem Erfolg des jüngsten Blauen Funken-Sproß „bluǀwhite – Karneval meets Clubbing“, wird man erneut anknüpfen und hat Verfeinerungen vorgenommen. Die meisten Veränderungen richtete das Projektteam auf die Versorgung der Gäste, sowie den Tausch des Musikprogramms im zweiten und dritten Raum. So schlagen im zweitgrößten Raum des Bootshauses die Beats der Karnevalsmusik mit moderner Popmusik, während im kleineren dritten Floor der Location der typische Bootshaus-Sound hörbar wird. Das Programm von DJ René Pera wird wieder die Brücke zwischen Karneval und Clubbing schlagen. Für die passenden närrischen Töne sorgen am 3. Februar 2018 „cat ballou“, „Querbeat“, und „Kasaala“. Topact des Abends wird „Lost Frequencies“ (Felix De Laet) sein, der mit seinem Welthit „Are You With Me“ in 18 Ländern auf Platz eins der Charts landete und derzeit auf Platz 26 der DJs Top100 gelistet wird.

Quelle (Text und Fotos): © 2017 Niklas Jäckel/typischkölsch.de

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KG Schlepp Schlepp Hurra: 6. Mondach han mer frei-Sitzung findet am 29. Januar 2018 statt




Rote Funken feiern mit „Mess op Kölsch“ besinnliche Momente

Am Freitag, 17. November 2017, 19.00 Uhr feiern die Roten Funken ihre „Mess op Kölsch“ wieder in der neu renovierten Basilika St. Severin.

„Zesamme sin mer stark!“ ist die Überschrift des ökumenischen Gottesdienstes, den Pastor Johannes Quirl von St. Severin gemeinsam mit Dr. Anna Quaas von der Kartause zelebrieren wird.

Musikalisch begleitet die Messe der Schulchor der Schule Großer Griechenmarkt unter Leitung von Herrn Becker.

Wie in jedem Jahr ist die Kollekte für den „Vringstreff“ bestimmt. Der „Vringstreff“ kümmert sich in besonderer Weise, auf lokaler Ebene, um Bedürftige und Obdachlose im Vringsveedel.

Quelle und Grafik: Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V.




Neuer Senatspräsident bei den Grielächern

Pünktlich zum 11. im 11. hat der Senat der KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V. bei seiner 25. traditionellen Gänseessen im gediegenen Ambiente des Maternus Hauses einen neuen Senatsvorstand gewählt.

Nach 10 Jahren Senatspräsidentschaft stellte sich Jürgen Schmitz-Axe (links) nicht mehr zur Wiederwahl. Zum neuen Senatspräsidenten der KG ist einstimmig der bisherige Vize Helmuth Schmitz gewählt worden. Neuer Vizepräsident ist nunmehr Klaus Hermann, in ihren Ämtern bestätigt wurden Horst Eicher (Geschäftsführer) und Dr. Knut Schacht (Schatzmeister).

Quelle und Foto: KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V.




Blauen Funken verfügen für GALA Sitzung am 24. Januar 2018 über ein kleines Restkartenkontingent




Polizei Köln: Eröffnung der Karnevalssession – Viele Einsätze für die Polizei!

Trotz des naßkalten Wetters haben mehrere Zehntausend „Jecken“ in bunter Kostümierung schon heute Vormittag (11. November 2017) die Straßen und Plätze im Umfeld des Domes und der Altstadt für sich erobert. Die Sessionseröffnung ist ein besonderer Einsatztag für die Polizei Köln. Menschenmassen, hoher Alkoholkonsum und aggressive Störenfriede führten zu vielen Einsätzen der Polizei.

Die maximale Besucherzahl auf dem Heumarkt war bereits gegen 10.30 Uhr erreicht. Zirka 30 Minuten später war auch der Alter Markt voll ausgelastet. Der Veranstalter ließ aus diesem Grund keine weiteren Personen mehr auf die Platzflächen.

Eine Gewerbetreibende teilte der Polizei gegen 10.30 Uhr mit, daß ihr in der Johannisstraße abgestellter Getränkewagen aufgebrochen worden war. Unbekannte hatten das vor dem Wartesaal am Dom abgestellte Fahrzeug geknackt und daraus 26 „Pittermännchen“ gestohlen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

Gegen 13.45 Uhr wurden zwei junge Frauen (beide 23) in der Straße Am Domhof von einem Bierkrug am Kopf getroffen. Die Kerpenerinnen wurden dadurch so schwer verletzt, dass sie in einem Krankenhaus behandelt werden mußten. Nach ersten Ermittlungen hatte ein Unbekannter den Krug von einer Brüstung in die Menschenmenge geworfen. Noch bevor Einsatzkräfte zugreifen konnten, war der Täter im Gedränge untergetaucht. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Mit zunehmendem Alkoholkonsum hatten auch die Einsatzkräfte der Polizei immer mehr zu tun. Immer wieder mußten die Uniformierten eingreifen, um Streitigkeiten zu schlichten, Pöbeleien zu unterbinden und Einzelpersonen zur Mäßigung zu ermahnen. In einigen Fällen
reichten Platzverweise nicht mehr aus. Polizisten nahmen die zumeist alkoholisierten Störer in Gewahrsam.

Gegen 15.00 Uhr sperrten Kräfte des Ordnungsamtes und der Polizei den Bereich der Zülpicher Straße für weiter zuströmende Karnevalisten ab. Die Auslastung dieses Straßenzuges ließ aus Sicherheitsgründen keinen weiteren Einlaß zu. Nachdem sich die Situation entspannt hatte, wurden die Sperren aufgehoben.

Ab 19.00 Uhr verließen viele „Jecken“ die Altstadt und traten die Heimreise an. Gleichzeitig war ein deutlicher Anstieg von Feiernden im Bereich des Zülpicher Viertels und der Ringe zu verzeichnen.

Im Einsatzverlauf wurden bei der Polizei einige Strafanzeigen erstattet. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um Körperverletzungs- und Beleidigungsdelikte, um Taschendiebstähle und
einem Zahlvorgang mit Falschgeld. Zudem wurden mehrere Anzeigen wegen sexuellen Übergriffen erstattet. In allen Fällen dauern die Ermittlungen an.

Die Polizei ist weiterhin mit starken Kräften flächendeckend im Innenstadtbereich präsent. (he)

Polizeipräsidium Köln – Pressestelle




Müllemer Junge starteten als Familiengesellschaft mit Freunden in die Kampagne 2018

-nj- Während in Köln zahlreiche Karnevalsgesellschaften der Start in die neue Session mit überwiegend zahlenden feiert, widmet sich die KG Müllemer Junge Alt-Mülheim e.V. von 1951 ihren Mitglieder und Gästen, die am Abend in die Stadthalle Köln-Mülheim zur internen Veranstaltung „Am Elfte Elfte jeiht et widder los …“ angereist waren.

Ein gutes Stück vom jecken Trubel der Alt- und Innenstadt, präsentiere die Gesellschaft unter anderem die neuen Uniformen der „Original Matrosen vum Müllemer Böötche“, stellte die beiden Orden der Session vor und nahm zum kleinen und feinen Programm vereinsinterne Ehrungen vor.

Bereits vor 19.00 Uhr hatten Mitglieder und Gäste im Saal ihre Plätze eingenommen und fieberten dem Abend entgegen, der von Siegfried „Sigi“ Schaarschmidt und seinem geschäftsführenden Vorstand mit der Begrüßung eröffnet wurde. Zusammen mit den fünf Herren, holte man Dr. Joachim Wüst als Vertreter des Festkomitees Kölner Karneval (FK) mit auf Podium, da gleich zu Beginn eine hochrangige Ehrung anstand. Mit herzlichen Worten begrüßte auch der Vizepräsident, Justitiar und Programmgestalter des FKs das illustre Auditorium und bat Jörg Böttcher auf die Bühne, der seit 25 Mitglied des der KG und des Senates ist und vom Festkomitee mit dem Verdienstorden in Silber und als Senatsmitglied von seiner Gesellschaft mit dem Senatssonderorden ausgezeichnet wurde.

Nach dem Abmarsch der Herren, lauschte das Publikum Anika Marten, die in der Rolle als „Annemie Krawtschak“ der rosa Flamingo des Karnevals ist und in gekonnter Mischung aus Comedy und Schlager ihre Büttenrede rhetorisch und singend vortrug und sich bei der Akademie des Literarischen Komitees diesjährige erstmals vorstellte. Ebenfalls frisch im Karneval sind die sechs Musiker der Gruppe „RhingBloot“, die ebenfalls vom Literarischen Komitee des FK in den kommenden drei Jahren gefördert werden und ihr Debüt bei der Elfte-im-Elften-Feier der Müllemer Junge hatten.

Nach einer Stunde Begrüßung und Programm wurde es Zeit, allen Anwesenden die neuen Tänze und neuen Uniformen des eigenen Tanzcorps „Original Matrosen vum Müllemer Böötche“ zu präsentieren. So haben die seit Jahrzehnten zum Tanzcorps gehörenden Uniformen ausgedient und wichen einem neuen Outfit ohne Jacken aber mit Westen, wodurch alle Tänzer mehr Bewegungsfreiheit vor allem bei den teilweise schwierigen Hebefiguren erhalten. Wie bei der KG Müllemer Junge üblich gehört zu diesem Part auch die Ehrungen mit m Treueabzeichen des Bundes Deutscher Karneval für den karnevalistischen Tanzsport. Gleich sechsmal konnte „Sigi“ Schaarschmidt im Auftrag des BDK ein Dankeschön mit Urkunden und Auszeichnungen aussprechen, so Katharina Köttschau und Yvette Otto mit dem Abzeichen in Bronze, Franklin Klatt in Silber, Bianka Kosbab und Denise Winkens in Gold sowie Jan Schumann in Gold mit Brillanten.

Weiterhin blieb hiernach das Programm in den beiden folgenden Punkten intern, da nun die beiden Orden zur Session vorgestellt wurden. Desweiteren ehrte der Vorstand Lukas Dick und Ella Sophie für zehn Jahre mit der silbernen Mitgliedsnadel, welche die ersten Pänz waren, die Mitglieder in der KG Müllemer Junge wurden. Hierzu gesellten sich zur 10jährigen Mitgliedschaft Dirk Binding, Dr. Ulrike Bindung, Patrick Bruynooghe, Alexander Dillenberg, Oliver Kluth, Hiep Knapstein, Thorsten Sauer, Corinna Stäge, Jens Stürzer, Bianca Wagner sowie Jens Wegner. Die goldenen Mitgliedsnadel samt Urkunden, übereichte der Vorstand nach 20jähriger Mitgliedschaft Alexander Dick, Norbert Hassbach und Heike Vogt.

Vor den beiden letzten Programmpunkten mit „La Mäng“ und „Köbesse“, die Literat Alexander Dick für den Abend eingekauft hatte, stellten sich die neuen Mitglieder in ihrer neuen karnevalistischen Heimat vor, deren Summe mit 48 Neuaufnahmen die Müllemer Junge weiter wachsen läßt und deren Traditionen sichern. Nach diesem strammen Programm freute sich insbesondere „Sigi“ Schaarschmidt über den gelungen Auftakt, der nach seinem Bruch im Sprunggelenk vor acht Wochen sich erstmals ohne Krücken als „Humpelstilzchen“ seiner Gesellschaft frei bewegen konnte und den Abend von der ersten bis zur letzten Minute genoß und moderierte.

Quelle (Text und Fotos): © 2017 Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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