Altstädter Köln sind mit Korpsappell wieder in Kölns guter Stube zurück

-nj- Mit den Altstädtern Köln hat der Gürzenich endlich wieder eine große wie bedeutende Korpsgesellschaft des Kölner Karnevals gefunden, die neben den Blauen Funken in der guten Stube Kölns ihren Korpsappell auf höchstem Niveau umsetzt. Bis zum letzten Jahr war das am Alter Markt beheimatet fünfte Traditionskorps der neun Korpsgesellschaften im Pullman Cologne beheimatet, wo aber aufgrund der Größe des Bankettsaales die Kapazitäten nicht mehr für Mitglieder und Ehrengäste ausreichten.

Zudem haben sich die Altstädter mit dem Wechsel von der Helenenstraße in den Gürzenich sich selbst eine Geschenk bereitet, da neben der Größe des Hauptsaales auch die Bühne riesigen Freiraum und ein phantastisches Bühnenbild für ein solches Spektakel zu Beginn der Session bietet. Wie Peter Schaaf als Verzälloffizier des jrön-rude Korps mitteilte, war man vor 15 bis 20 Jahren bereits an dem bekanntesten Spielort der Domstadt, wobei allerdings nicht alle Plätze des Saals genutzt wurden, da die Gesellschaft nicht die Mitglieder hatte, wie sich dies heute darstellt. So benötigen die Altstädter derzeit lediglich nur beim Reiterkorps Nachwuchs, da die anderen Korpsteile aktuell keine Kapazitäten für Neuaufnahmen haben.

Diese Umstände sind unter anderem dem heutigen Präsidenten Hans Kölschbach und seinen Vorstandskollegen geschuldet, die die Gesellschaft ins 21. Jahrhundert führten, und trotzdem die 97jährige Geschichte und Traditionen ihrer Vorfahren pflegen, fortführen und 2022 ins 100jährige Jubiläum begleiten. Allerdings stehen auch in diesem Jahr wieder zwei besondere Jubiläen an, da zum einen das Musik-Corps Köln-Flittard bei den Altstädtern in die 25. Session geht. Zudem ist das Tanzkorps derweil 95 Lenze jung und strotzt glänzend durch seine Tänze bei allen Auftritten.

In den Abend des diesjährigen Korpsappells starte man in gewohnter Weise mit der Kinder- und Jugendstanzgruppe „Kölsche Dillendöppcher“, die seit 27 Jahren unter dem Patronat der Gesellschaft stehen und auch heute wieder nur karnevalsbegeisterte „Pänz“ zeigte, die sich prächtige auf die Auftritte zur Session und dem Motto „Uns Sproch es Heimat“ vorbereitet haben. Nach einer Zugabe marschierte danach der Regimentsspielmannszug zusammen mit der Regimentskapelle ein, welche mit kölschen Evergreens zur „fünften Jahreszeit“ das Publikum wie schon die „Dillendöppcher“ von den Stühlen holten. Mit den Willkommensworten von Präsident Hans Kölschbach an alle Gäste und Ehrengäste (den Bürgermeistern Elfi Scho-Antwerpes, Hans-Werner Bartsch und Dr. Ralf Heinen, den Vertretern des Festkomitees, sowie stellvertretend für alle den Präsidentenkollegen Hans-Georg Haumann, Dino Massi, Markus Wallpott und Ralf Wolanski – Bonner Stadtsoldaten und den Feldhellije der Altstädter Msg. Robert Kleine), startete nach der herzlichen Begrüßung des designierten Kölner Dreigestirns der eigentliche Appell 2019, bei dem die Spielleute und Musiker ihren neuen Sessionspotpourri vorstellten.

Rhetorisch korrekt, also in breitem Kölsch und sonorem Unterton, frei nach dem diesjährigen Kölner Rosenmontagsmotto, stand das Ur-Gestein des Kölschen Fasteleer op d´r Bühn´, womit Jupp Menth gemeint ist, der als Ehrenmitglied des Altstädter Korps in seine Type als „Ne kölsche Schutzmann“ schlüpfte und vielen mit seiner Rede den Spiegel vorhielt, bevor das gemeinsame Essen mit „Ähzezupp und Woosch“ serviert wurde.

Nicht wie geplant um 21.15 Uhr, sondern 1 x 11 Minuten später, wurde der zweite Teils des Abends mit dem Einmarsch aller uniformierten Korpsteile zusammen mit dem Regimentsspielmannszug und der Regimentskapelle eröffnet. Dieses einzigartige Bild gab sodann auch den Rahmen für die Ernennungen ehrenhalber und Beförderungen der Offiziere der Reserve ab. In kurzen prägnanten Sätzen umschrieb Hans Kölschbach die Verdienste oder Funktionen elf zu Ehrenden Persönlichkeiten.

Hierbei mit von der Partie: Uschi Brauckmann (Präsidentin Colombina Colonia/Beiratsmitglied im Festkomitee), André Schulze Isfort Präsident der StattGarde Colonia Ahoj/ Beiratsmitglied im Festkomitee), Egon Michelske (Vater des diesjährigen Prinzen und Präsident der Lesegesellschaft zu Köln), Peter Heesen (Ehrenvorsitzender Deutscher Beamtenbund und Mitglied der Jury der Schull- und Veedelszöch), Jörg Halm (Corps á la suite-Chef und „Jan“ 2017), Stefan Jung und Andras Bulich (Prinz und Bauer des Kölner Dreigestirns 2017), Marcel Kappenstein (Kommandant der Prinzen-Garde Köln). Desweiteren folgten Peter B. Mikkelsen als Direktor des Steigenberger Hotel Köln, Alain Uyttenhoven (Geschäftsführer und Präsident der TOYOTA Deutschland GmbH) und „Schosch“ Jäckel (Chefredakteur typischkölsch.de), welcher als Koblenzer Altstädter jetzt als Leutnant d.R. eine „doppelte Staatsbürgerschaft“ beider Rheinmetropolen hat. Last not but least beförderte Hans Kölschbach den Dienstältesten Prinzenführer aller Zeiten im Kölner Karneval, Rüdiger Schlott, Kraft seines Amtes zum Obertst d.R..

Vor und nach den Vereidigungen acht neuer Kameraden, die nach ihrer zweijährigen Ballotagezeit echte Altstädter des Korps wurden, präsentierten die Grenadiere des Tanzkorps ihren ersten und zweiten Tanz, wobei letzterer als bisheriger Gardetanz nunmehr der Offizierstanz der Gesellschaft ist und dem im vergangenen Herbst verstorbenen Tanzoffizier des Mariechens Heidi Gößling (†) Jürgen Gajewski gewidmet ist. In diesen Tanz bezogen die Offiziere der Altstädter gleich ihren Präsidenten mit ein, der bewies, daß er immer noch genügen Fitness für den einen oder anderen Auftritt mitbringt.

Wenn ein Mitglied des Vorstandes im Festkomitee des Kölner Karnevals zur Bühne gebeten wird, hat dies oftmals den Hintergrund, das diejenige eine hohe Auszeichnung vollzieht. Hierzu begleitete Dr. Joachim Wüst als Vizepräsident im FK Marcus Gottschalk, welcher Protokollchef des Trifoliums ist, zwei Persönlichkeiten des grünen und roten Traditionskops auszeichnen konnte. Jürgen Schoenenkorb erhielt die bei jedem Kölner Karnevalisten begehrte Auszeichnung für seine 40jährige Mitgliedschaft im Tanzkorps. Wolfgang Gries, würdigte Marcus Gottschalk im Namen aller im Kölner Karneval Aktiven aufgrund seiner Meriten als Beisitzer des Vorstandes sowie für seine 22jährige Tätigkeit in der Kartenkommission.

Nach der 3. Darbietung des Tanzkorps, die bei allen Tänzen ihr Tanzpaar Carina Stelzmann und Philipp Bertram in den Mittelpunkt stellen, kamen weitere verdiente Altstädter zu hohen Weihen. „Waggelknee“ Bernhard Röttgers, dem in 2010 der Aufbau des Spielmannszuges zu verdanken ist und bis zur letzten Session sieben Jahre Tamourmajor war, dankte Hans Kölschbach mit der Ernennung Ehrentambourmajor. Den Dienstrang eines Generalmajors begleiten ab sofort Egon Eschweiler und Willi Wirtz, die beide seit 50 Jahren Mitglied der Gesellschaft sind. Martin Berg, Ehrenratsherr und langjährige Schriftführer, wurde sodann zum Generalleutnant, sowie Josef Busbach, der beim diesjährigen Rosenmontagszug zum 62. Male mit dabei ist und Rolf Mathesius (Ehrenratsherr und Ehrenkommandant des Reiterkorps), sind durch Vorstandsbeschluß in den Rang eines Generals befördert. Desweiteren folgten noch weitere neun Beförderungen vom Leutnant bis zum Oberst, womit die Geehrten nunmehr gegen Griesgram und Muckertum ziehen.

Passend in den Rahmen des diesjährigen Korpsappels folgte nach dem vierten und letzten Tanz der tanzenden Grenadiere – mit Mariechen und Tanzoffizier – der Große Zapfenstreich zum Ende eines illustren Abends, der heute neben seiner feinen Musikalität auch optisch dank der riesigen Bühne des Gürzenichs zur Geltung kam.

Quelle (Text): © 2019 Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Treuer Husar zelebrierte Korpsappell im „Wohnzimmer“ des Kölner Karnevals

-hgj/nj- Die drei am heutigen Abend stattfindenden Korpsappelle bedeuteten für Vertreter der örtlichen und über den Fastelvoend berichtenden Medien ein sogenanntes „Saalhopping“ zwischen Gürzenich, Maritim Hotel und dem Pullman Cologne, in dessen Fest- und Bankettsaal die KG Treuer Husar Blau-Gelb traditionell in die Session starte. Ob in der Martinstraße 27, Am Heumarkt 20 oder in der Helenenstraße 14, wo sich das Vier-Sterne-Hotel der Accor-Gruppe befindet, war die Stimmung phantastisch, ausgelassen und die Plätze bis auf den letzten Stuhl gefüllt.

Mit ihrem herzlichen Willkommen eröffneten Präsident Markus Simonian und Kommandant Hartmut „Harry“ Kramer den diesjährigen Korpsappell, wonach die Mitglieder der Kinder-und Jugendtanzgruppe „Husaren-Pänz“ als Eisbrecher aufs Podium durften. Wie seit Jahren präsentierte sich der Nachwuchs des Treuen Husaren tänzerisch von seiner besten Seite und mit einer erstklassig karnevalistischen Inszenierung, die Dank der Trainer und Betreuer zwischen Aschermittwoch und dem 11. im 11. einstudiert wurden. Im Gegensatz zu anderen Traditionskorps hebt man bei blau-gelben Korps die Nachwuchsarbeit besonders hervor, da nach der Uniformabnahme drei Tanzabzeichen des Bund Deutscher Karneval (BDK) stellvertretend durch Markus Simonian an verdiente und langjährige Kinder verleihen wurden. Im Übrigen werden auch die Mitglieder der „Husaren-Pänz“ wie die Erwachsenen auf ihre Standarte vereidigt, die ein Kind der Gruppe vornimmt.

Nach einer Zugabe, die die „Husaren-Pänz“ alsdann ablieferten, wurden mit der Begrüßung von Ehrengästen gute Freunde der Gesellschaft willkommen geheißen, wie zahlreiche Präsidenten und Senatspräsidenten, Vorsitzende, Kommanden, Schatzmeister, Karnevalskünstler und Persönlichkeiten des Kölner Lebens. Nach diesem Part wünschte „Harry“ Kramer guten Appetit zur traditionellen Erbsensuppe, die bei dem über der Domstadt herrschenden widrigen gebrauchen konnte.

Mit dem Einmarsch des nicht enden wollenden aktiven Korps, deutete sich an, daß man nun im Block von Beförderungen, Ehrungen und Vereidigungen angekommen war. Gleichzeitig nahmen Präsident und Kommandant den Uniformappell vor, bei dem festgestellt wurde, daß das nicht nur das Tanzpaar mit sauberer und einwandfreier Uniform erschienen war, sondern alle Korpsteile der Gesellschaft. Entgegen anderer Kölner Traditionsgesellschaften wurde der Uniformappell beim Treuen Husar mit der Abnahme zweigeteilt, da die Bühne der „Hochburg“ wie sich die ehemalige Kölsche Hofburg selbst bezeichnet, nicht alle aufnehmen konnte. So konnten das Musikkorps, welches zu erst inspiziert wurde, wieder seine Plätze einnehmen und beim Appell des Offizierskorps und der Tänzer mit dem Marsch des „Treuen Husar“ von Caspar Josef Carl von Mylius intonieren – den er 1781 komponiert und zu Papier gebracht hatte – untermalen. Im Anschluß an den Uniformappell präsentierte sich sodann das Tanzkorps, mit ihrem Tanzpaar Clara Scheurer und Kevin Köppe, die mit nach reichlichen Trainings mit Euphorie ihren zahlreichen Aufzügen in den Sälen des Rheinlands entgegenfiebern.

Mit dem Einmarsch der neuen Mitglieder in ihren – wie man im Kölner Karneval sagt – „Eisverkäuferjäckchen“ stand die Vereidigung der 25 Hospitanten an, die mit aufgelegter rechter Hand auf Fahne und Plaggen den Eid der Gesellschaft nachablegten. Kölsche Klassiker spielte und sang nach der Vereidigung „Et Klimpermännche“ Thomas Cüpper, der als einer von wenigen Interpreten unserer Zeit die Lieder von Karl Berbuer, Dr. Gerhard Jussenhofen und Willi Ostermann so singt wie zu Lebzeiten die Interpreten selbst.

 

Bei allen Traditionsgesellschaften ist es üblich verdienten Persönlichkeiten eine Ehrencharge zu verleihen, oder nach weiteren Jahren den Damen und Herren eine Beförderung auszusprechen. In diesem Jahr gehörten zu diesem Kreis Erich Ströbel, der sich neben seinem Amt als Presseoffizier der Nippeser Bürgerwehr letztjährig Verdienste als Kölner „Jungfrau Emma“ erworben hat. Hinzu kamen heute Abend Monika Kissling (Schatzmeisterin der Damengarde Coeln), Ulrich Anton Maslak, Kölner Bauer der Session 2016, Frank Breuer (Vorsitzender und Korpskommandant des Reiter-Korps „Jan von Werth“) und Frank Tewes (Chefredakteur des Top Magazin Köln und Herausgeber der Sessionschronik „Dat wor et…), die ab sofort Rittmeister à la Suite der Gesellschaft sind. Dirk Metzner, Direktor des Lindner Hotel City Plaza, dem Stammquartier des Treuen Husaren, kam die Ehre zu Teil in den Kreis der Majore à la Suite aufgenommen zu werden. Diese Ehrung nahm Dirk Metzner bei seinem Dank an die blau-gelben Husaren stellvertretend für das gesamte Team seines Hauses entgegen, die sich ganzjährig um die Wünsche der Karnevalisten bei unterschiedlichsten Veranstaltungen kümmern.

Darüber hinaus war der jährliche Korpsappell wieder eine gute Gelegenheit, verdiente Mitglieder besonders auszuzeichnen. So erhielt Schatzmeister Kurt Wietheger für seine 25jährige Mitgliedschaft aus den Händen von Markus Simonian die Verdienstnadel in Silber, dem hierzu der Gesamtvorstand zur Seite stand. Für seine Meriten im karnevalistischen Tanzsport sagte der Husaren-Vorstand Pasqual Gusen Dank, der das BDK Tanzabzeichen in Gold mit Brillanten erhielt. Um das großen Engagement von Inge Deutsch wertzuschätzen, zeichnete Markus Simonian auf einstimmigen Beschluß des Vorstandes die Musikern des Musikerkorps aus, die die Ehrung emotional entgegennahm.

Nicht mit einem Zapfenstreich, sondern mit dem Auftritt des Tanzkorps der Grosse Braunsfelder KG „Kölner Rheinveilchen“ schloß die KG Treuer Husar kurz nach 23.00 Uhr den diesjährigen Appell mit einem Vorgeschmack tänzerischer Höchstleistungen, die die Truppe von Friedel Löhr zu einem der besten Tanzgruppen Kölns macht.

Quelle (Text): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Niki Siegenbruck
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Festkomitee: Ab 9. Januar steht der „Kaatebus“ wieder auf dem Neumarkt

Am Mittwoch den 9. Januar 2019 öffnet der „Kaatebus“ des Kölner Festkomitees auf dem Neumarkt seine Türen. Neben den Karten für die verschiedenen Veranstaltungen der Kölner Karnevalsgesellschaften sind hier die Tribünenkarten sowohl für den Rosenmontagszug als auch die Schull- un Veedelszöch zu kaufen. Zusätzlich können offizielle Karnevalsprodukte wie Festabzeichen, Mottoschals oder auch Kalender erworben werden.

Auch dieses Jahr wird der „Kaatebus“ von der Kreissparkasse Köln unterstützt, die bereits seit Jahren erfolgreich mit dem Festkomitee Kölner Karneval kooperiert. Seit Ende 2018 ist die Kreissparkasse Köln zudem offizieller Kulturpartner des Festkomitees. „Die Kreissparkasse Köln unterstützt uns besonders im Bereich des Kölner Karnevalsmuseums, aber auch bei anderen Themen wie dem „Kaatebus“ und der „Pänz Große Pause“-Tour an Schulen in Köln und dem Umland. Sie hilft uns damit, das Kulturgut Kölner Karneval in der Region sichtbar zu machen und langfristig zu sichern“, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval.

Als zentrale Kartenvorverkaufsstelle des Festkomitees Kölner Karneval fließen alle im „Kaatebus“ eingenommenen Gelder ausschließlich in den Erhalt und die Weiterentwicklung des Kulturguts Kölner Karneval. Unterstützt wird dadurch unter anderem die Umsetzung der sozialen Projekte des Festkomitees. Neu im Sortiment ist der große Wandkalender mit karnevalistischen Motiven. Von jedem Kalender fließen € 5,00 in verschiedene Projekte und Züge des Veedelskarnevals.

Erstmals wird der „Kaatebus“ in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit kölnticket.de betrieben. Dadurch ist der „Kaatebus“ ab sofort auch montags geöffnet. Zudem wird das Kartensortiment erweitert. Künftig werden Karten für noch mehr karnevalistische Veranstaltungen, wie etwa der Große Kölsche Countdown am 11.11. oder das Stadionkonzert von „Kasalla“ 2020, auch im Bus den Jecken zur Verfügung stehen. Außerdem kann ab jetzt vor Ort auch mit kölnticket-Gutscheinen bezahlen.

Geöffnet ist der Bus vom 9. Januar bis zum 27. Februar 2019, jeweils montags bis samstags von 11.00 bis 18.00 Uhr (Mittagspause zwischen 13.30 und 14.00 Uhr).

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




serenatrade Ltd. und koelsche-fastelovend.de stellen erstmals gemeinsame Sessionsprodukte vor

 € 5,00 pro verkauftem Sessionsorden gehen an den Verein „Himmel un Ääd e. V.“

Am gestrigen Vormittag (8. Januar 2019) haben die serenatrade Ltd., innovativer Hersteller und Vertreiber von Merchandising-Produkten, und koelsche-fastelovend.de, das seit 2002 aktive Internet-Portal mit tagesaktueller Berichterstattung über den Kölner Karneval, ihre ersten gemeinsamen Sessionsprodukte vorgestellt.

Unter dem Slogan „Kölle bliev uns Heimat“ wurden in der Bar des Mercure Hotel Köln-City in der Friesenstraße den geladenen Medienvertretern die neuen Produkte vorgestellt. Neben einem Pin sowie einem Blinky-Pin präsentierte die Vertriebsleiterin der serenatrade Ltd., Alessandra Kraus, auch den ersten Sessionsorden der Firma mit Sitz in Kerpen bei Köln.

„Wir mußten nicht lange überlegen, als wir von Herrn Klein angesprochen wurden, ob wir nicht einmal einen Sessionsorden auflegen möchten. Das Konzept des Ordens hat uns begeistert und so haben wir, unserer Meinung nach, einen der schönsten Orden für die Session 2018/2019 heraus gegeben.“, so Alessandra Kraus.

„Als ich das Motto des Festkomitee beim Rosenmontagszug 2018 gesehen hatte, schwirrte mir direkt die Idee für einen Orden durch den Kopf: Lebende und bereits verstorbene Redner sollten sich beim Kölsch an einem Tisch treffen und gemeinsam feiern. Und ich wußte, daß serenatrade Ltd. ja bereits seit Jahren die Produkte vieler Redner und Karnevalisten exklusiv im Angebot hatte. Also habe ich dort nachgefragt – und quasi offene Türen eingerannt.“, so Andreas Klein, Redaktionsleiter von koelsche-fastelovend.de. „Als ich dann im Frühherbst einen ersten Master-Orden sah, blieb mir fast die Spucke weg!“, so Andreas Klein weiter.

Man war sich dann auch schnell darüber einig, daß man mit diesem Orden eine soziale Komponente verbinden möchte. Und ebenso schnell war klar, daß der Kölner Verein „Himmel un Ääd e. V.“ Nutznießer der Spende werden soll. Welche Ziele der Verein verfolgt, können Sie der Homepage des Vereins unter www.himmelunaeaed.de entnehmen.

Nach der Pressekonferenz wurde dann auch der Verkaufsstart der Motto-Produkte eingeläutet. Sessions-Pin und Sessions-Blinky-Pin gibt es zum Preis von je € 5,00 bei unseren zahlreichen Vertriebspartnern, darunter unter anderem ab 21. Januar 2019 auch bei zahlreichen Zeitschriftenhändlern in der Region, sowie im Webshop der serenatrade Ltd. unter www.serenashop.de.

Der Sessionsorden „Kölle bliev uns Heimat“ ist ebenfalls ab sofort für € 30,00 unter www.serenashop.de, an den Verkaufsständen der serenatrade Ltd., unter anderem im Foyer des Sartory, sowie bei ausgesuchten Fachhandelspartnern in einer limitierten Stückzahl von 1.000 Stück erhältlich. Von jedem verkauften Orden werden € 5,00 an „Himmel un Ääd e. V.“ gespendet. Die Scheckübergabe erfolgt nach der Session 2019.

Quelle und Foto: KölnMedia Medienproduktion

 




Elferrat der KG Kölsche Narren Gilde geht ein Licht auf – Bronzefiguren des Elferratstisches erstrahlen nun mit LED

-hgj/nj- Ein kleines Sitzungsprogramm präsentierte die Kölsche Narren Gilde den 340 Herren die beim diesjährigen Herrenkommers in den Saal Heumarkt des Maritim Hotels anwesend waren. Dennoch stand nicht nur das buntgemischte Programm alleine im Fokus der Veranstaltung, sondern auch zwei aus dem Jahre 1967 Bronzefiguren, die bei allen Sitzungen der Gesellschaft von Präsident Helmut Kopp den Elferratstisch zieren.

Somit sind die beiden kleinen Figurengruppen die Mutter Colonia zusammen mit Tünnes und Schäl zeigen – und von jeweils links und rechts von zweiflammigen Laternen flankiert werden – im Gegensatz zu der KG in die Jahre gekommen. Angeschafft wurden die beiden Bronzeleuchter im Gründungsjahr der Kölsche Narren Gilde und haben verglichen mit den meisten Mitgliedern alle Veranstaltungen miterlebt. Mit dem vergangenen Aschermittwoch wanderten die beiden einzigartigen Leuchter auf Initiative von Senator Manfred Wiesden in die Goldschmiedewerkstatt von Willi Triffterer, der die Restauration der Gegenstände vornahm. Neben Reinigungs- und Reparaturarbeiten, folgte der Umbau der vier Laternchen, die nunmehr keine Glühbirnen mehr sondern zeitgemäße LED-Beleuchtung enthalten.

Neben dieser Neuerung gab es heute Abend noch ein Debüt, da Präsident Helmut Kopp sich derzeit im Krankenhaus aufhält und Vizepräsident Stefan Virnich seine Feuertaufe vor sich hatte. Trotz Nervosität und der kurzen Vorbereitungszeit gelang es Stefan Virnich den Abend sehr gelungen zum moderieren, was ihm nicht nur von seinen Vereinskameraden sondern auch von den anwesenden Kölner Karnevalspräsidenten Mario Anastasi, Hans-Peter Houben, Achim Kaschny, Günter Mies und Theo Schäfges bestätigt wurde. Zudem begrüßte die Gesellschaft Reinhold Masson als ehemaliger Kölner Bauer und Präsident der KKG Blomekörfge, der zusammen mit seinem Pressesprecher Hans-Peter Limburg am Herrenkommers teilnahm, sowie die Abordnung der befreundeten Oecher Penn und das Rösrather Dreigestirn 2019.

Im Programm wirkten vor und nach dem traditionell gereichten Hämmchen mit Röggelchen die Brauchtumsgruppe „Fidele Kölsche“, die eigene Kindertanzgruppe „Kölsche Stäänefleejer“, Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“, „cat ballou“, „Kölschkracher“ Sven Kasztan, „Der Sitzungspräsident“ Volker Weiniger, „Kasalla“ sowie die Mädel der „Fauth Dance Company“ mit.

Quelle (Text und Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Christoph Kuckelkorn proklamiert Michael Gerhold zum neuen Präsidenten der Nippeser Bürgerwehr

-hgj/nj- Den 8. Januar 2019 als Termin des diesjährigen Tag des Corpsappells auszusuchen hatte der bisherige Vorstand der Nippeser Bürgerwehr ihren Nachfolgern einen großen Gefallen getan, da man an diesem Abend mit keinerlei anderen Appellen der Traditionsgesellschaften in Konkurrenz trat. Zugleich eröffnete das orange-weiße Corps hiermit in der ehemaligen Kölschen Hofburg, welche nach dem Wechsel in ein anderes Kölner Mehr-Sterne-Hotel jetzt die „Hochburg des Kölner Karnevals“ ist, im Vier-Sterne Pullmann Cologne den Saalkarneval.

Im Gegensatz zu den Jahren zuvor begrüßte nicht der amtierende Präsident die geladenen Gäste im prallgefüllten Bankett- und Ballsaal sondern Geschäftsführer Tim Lopez, da der neue Präsident der Appelsinefunke zu diesem Zeitpunkt noch nicht durch den Präsidenten des Festkomitees proklamiert war. Also bat Tim Lopez nach der bekannt herzlich charmanten Art der Nippeser Bürgerwehr Christoph Kuckelkorn zu sich auf die Bühne, welcher nach kurzer Ansprache Michael Gerhold durch die Standartenträger aller neun Korpsgesellschaft und den im vergangen Jahr gewählten Vorstandsmitgliedern aufs Podium eskortieren ließ.

Wie im vergangenen Jahr erstmals praktiziert, bat Christoph Kuckelkorn Michael Gerhold darum den von ihm vorgetragenen Text seiner Urkunde zur Amtseinführung nachzusprechen und gleichzeitig die rechte Hand hierbei Hand auf die „Plaggen“ zu legen. Nach der Ablegung seines Treuerschwurs, den Glückwünschen und seiner ersten Ansprache als präsident der KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V., bejubelte der der Zeremonie beiwohnenden Gästen des „kölnisch-karnevalistischen Hochadels“ Michael Gerhold mit anhaltenden Ovationen und Beifall.

Vor der Ankündigung des Stabsmusikzuges, die perfekt intonierte Melodien und Medley zum Besten gaben, begrüßte der jüngste Präsident einer Kölner Korpsgesellschaft, neben Bürgermeister Dr. Ralf Heinen alle hochrangigen Vertreter des Kölner Karnevals wie unter anderem die Vertreter des Festkomitees Bernd Höft, Marcus Gottschalk und Wilfried Wolters, sowie die Korpspräsidenten der Altstädter Köln, der Blauen Funken, Bürgergarde „blau-gold“, Prinzen-Garde Köln, des Reiter-Korps „Jan von Werth“, der Roten Funken und der KG Treuer Husar, welche gleichzeitig erste Gratulanten waren.

Zur herzhaften Stärkung der Gäste servierte nach diesem ersten Highlight die Küche des Pullman Cologne passen zur veranstaltenden Gesellschaft eine Kreation von Frikadelle auf Kartoffel-Möhren-Stampf. Vor den ersten Ehrungen die an diesem Abend beim Nippeser Corpsappell vollzogen wurden, würdigte die Bürgerwehr verdiente Persönlichkeiten, welche seit Jahr und Tag gegen Mucker und Grieskram kämpfen und somit den Erhalt des rheinischen Brauchtums und grüßten vaterstädtischen Festes sichern. Unter anderem ernannte Präsident Michael Gerhold Stefan Bisanz, Horst Eichholz und Marcel Kappenstein zu Ehrenleutnanten der Nippeser Bürgerwehr. Lutz Schade und Gerd Wodarczyk erhielten neben dem Krätzchen der Ehrendienstgrade ihre Urkunden womit sie den Dienstrang eines Ehrenoberleutnants bei den Appelsinefunke tragen. Gleichzeitig dankten die Nippeser Bürgerwehrgardisten dem Präsidenten der Roten Funken Heinz-Günther Hunold, der ab sofort Ehrenmajor der Gesellschaft ist.

Dank galt hiernach auch verdienten Mitgliedern die für ihre Verbundenheit und langjährige Mitgliedschaft ihre Urkunden und Nadel im Empfang nehmen konnten. So für 15 Jahre im Corps Bastian Bahl, Tobias Behling, Martin Rosner, Winfried Reichwald und Helmut Schumacher. 20 Jahre Mitglied sind in dieser Session Dr. Helmut Loggen, Herbert Reuter, Christoph Stock, Ulrich Weckwerth und Bernd Wilmers. Bei den Mitgliedern die seit ¼ Jahrhundert Mitglied der Gesellschaft sind ehrte Michael gerhold Stephan Düren, Kurt Höbel, Josef Kammerinke. Ralf Pallenberg, Heinz Wollram sowie Norbert Zielonka.

Bei den nachfolgenden Ehrungen standen drei weitere hochdekorierte Karnevalisten des Corps auf dem Podium, denen man in besonderer Art und Weise Huldigte. So Walter Gerhold (Vater des Präsidenten) für 30 Jahre, Ralf Rolauf (40) und Willi Pauel, der seit 1949 seiner Nippeser Bürgerwehr stets die Treue gehalten hat. Letztgenannter konnte aus gesundheitlichen Gründen anwesend sein und wurde durch seine beiden Söhne Detlef und Joachim vertreten. Nach diesen Ehrungen an langjährige Mitglieder stand die Verleihung der Bürgerwehr-Medaille und der Sonderstufenorden und Silber und Gold an.

Hierzu bat Michael Gerhold drei Persönlichkeiten der eigenen Reihen zu sich auf die Bühne. Heinz Wollram der bereits für 25 Jahre geehrt wurde, dankte man für seine Meriten im „Weidenpescher Knubbel“. Mit den Sonderstufenorden die beim Corpsappell 2019 verliehen wurden, würdigte man das Engagement von Martin Rosner für seine neun Jahre als Senatspräsident sowie in Silber, sowie Peter Scholl für neun Jahre in der er den Kartenservice betreuet mit dem Sonderstufenorden in Gold. Eine besondere und in geheimer Abstimmung beschlossene Überraschung hatte sich der neue Vorstand für ihre drei Kameraden Michael Gerhold, Christoph Stock und Erich Ströbel ausgedacht, welche in der vergangenen Session als Prinz, Bauer und Jungfrau das Kölner Dreigestirn für die Nippeser Bürgerwehr verkörperten. Alle drei zeichnete man sodann mit dem Sonderstufenorden in Gold mit Brillanten aus, da sich Michael Gerhold, Christoph Stock und Erich Ströbel überaus besondere Verdienste erworben haben.

Zum Abschluß des Dankes erfuhren zwei besonders engagierte Mitglieder eine hohe Würdigung, zu dem Marcus Gottschalk als Repräsentant des Festkomitees Kölner Karneval und Protokollchef des Kölner Dreigestirns die Bühne betrat. Im Hinblick auf ihre Schaffenskraft und insbesondere auf Abläufe und Vorbereitungen der vergangenen Dreigestirnsession dankte Marcus Gottschalk dem scheidenden Schatzmeister Theo Narring durch die Verleihung des Verdienstordens des FKs in Silber. Eine Stufe höher fiel alsdann die Ehrung für den omnipräsenten Anton Gerhard „Gerd“ Düren aus, den er als „Dreigestirnsmutti“ bezeichnete. So gab es kaum ein Amt, welches dieser in seiner über 40jährigen Dienstzeit bei der Nippeser Bürgerwehr nicht inne hatte. Gerd Düren war bis zur Übergabe seiner Geschäftsführung in jüngere Hände zehn Jahr Soldat. 1. Schriftführer der Wache, seine Jahre Wachkommandant. 12 Jahre Protokollchef. Neun Jahre Sprecher des Offizierscorps und neun Jahre Geschäftsführer, sowie mehrere Jahre Vizepräsident bei seiner orange-weißen Bürgerwehr.

Wo sich der eine nach einem erfüllten karnevalistischen Leben auf Altenteil zurückzieht, wachsen jüngere nach. So an der Seite der Nippeser Bürgergarde Marie Christina „Stina“ Pohl, ab dieser Session ein neuer Tanzoffizier zur Seite gestellt wird. Mit Marc Schumacher hat sie und ihre Gesellschaft den passenden Tanzoffizier gefunden, der in die Fußstapfen von Patrick Karolus tritt, der mit seinen ehemaligen Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ in den Saal einzog. In einem eigens hierfür einstudierten Tanz übergaben die „Höppemötzjer“ Marc Schumacher übergeben und vereidigt wurde, worauf das Publikum reichlich Applaus stiftete. Passend zu diesem phantastischen Bild stellte Michael Gerhold mit Mario Moersch den neuen Kommandanten seiner Gesellschaft vor, der die Nachfolge von Markus Lambrachts antritt.

Im Anschluß an die Aufnahme der Vorstellung der Hospitanten und der Vereidigung der Gardisten die nach ihrer Hospitanz ordentliche Mitglieder in der 1903 gegründeten Nippeser Karnevalsgesellschaft wurden, stand Artur Tybussek im Rampenlicht des Corpsappells. Artur Tybussek war bis zum vergangen Jahr über fünf Session Präsident seiner Gesellschaft und legte wie Theo Narring und Gerd Düren die Geschicke in jünger Hände, wie er es im Verlauf der letzten Session mitteilte. Da er als ehemalige Kölner Jungfrau des Jahre 1993 aber noch zu jung und agil für seinen närrischen Ruhestand ist, ernannte ihn Michael Gerhold in Anwesenheit des Vorstandes zum Generalpostmeister der Corpsgesellschaft.

Vor dem Auftritt der Nippeser Bürgerwehrgardisten und den Beförderungen des aktiven Corps zum abschluß des diesjährigen Appells standen noch wie üblichen die Beförderungen des Reservecorps, des Reitercorps, Corps à la suite und des Senats an. Mit einem Dank an alle Ehrengäste und Mitglieder schloß Michael Gerhold den Appell 2019 worauf nun als erste Veranstaltung am 26. Januar 2019 die Prunksitzung im großen Saal der Sartory-Betriebe startet.

Quelle (Text): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Kurt Braun
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G.K.G. Greesberger hütet mit Generalappell einen langen Brauch der Gesellschaft

-hgj/nj- Wie bei den bekannten neun Traditionskorps des Kölner Karnevals ist es bei der G.K.G. Greesberger ein langgehegter Brauch einen Appell zu Beginn der Session abzuhalten. Hierzu folgten im Laufe des heutigen Abends rund 115 aktive Greesberger (Tanzcorps, Reitercorps, Elferrat etc.) der Einladung des Vorstandes, welcher erstmals in das Linder Hotel City Plaza in der Magnusstraße eingeladen hatte.

Begrüßt wurde das Schmölzje der drittältesten Kölner Karnevalsgesellschaft durch Markus Otrzonsek, der gleichzeitig die Wünsche fürs neue Jahr übermittelte. Zuvor hatte man sich im Foyer vor dem Saal zum Sektempfang versammelt, wo zeitgleich die Sessions- und Damenorden vorgestellt und verliehen wurden.

Anschließend präsentierte die Jugendtanzgruppe ihr Repertoire zur Session, worauf die großen Tänzerinnen und Tänzer der folgten. Beiden Tanzgruppen, die die äußerlichen Repräsentanten der G.K.G. sind, wurden mit entsprechendem Beifall belohnt, womit gleich mehrere Zugaben gefordert waren.

Vor dem gemeinsamen Essen – zu der keinerlei befreundete Gäste und Freunde eingeladen waren -, vereidigte der Vorstand zusammen mit Markus Otrzonsek und Sitzungsleiter Michael Kramp die neuen Mitglieder, die erstmals beim Generalappell ihrer närrischen Heimat dabei sein konnten.

Einen Vorgeschmack auf seine Lachsalven gab im Anschluß an das Essen Volker Weiniger, der als „Der Sitzungspräsident“ zur „Philosophie am Glas“ einen heiteren Abriß über die Zustände seiner Karnevalsgesellschaft „De raderdollen Spritköpp vun 1493 e.V.“ verriet, die es so bei den Greesbergern noch nie gegeben hat und nie geben wird. Die Abrundung des Generalappells lag hiernach in den Texten mit Sinn und Verstand, sowie zum mitsingen und schunkeln von „Zollhuus Colonia“, die seit 12 Jahren zur G.K.G.  Greesberger gehören und im Gegensatz zu anderen kölschen Bands mit Geige, Quetsch, Konzertgitarre und Schlagzeug etwas leisere Töne anschlagen.

Quelle (Text und Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Festkomitee: Gottesdienst für Karnevalisten

Der Gottesdienst der Karnevalisten im Hohen Dom zu Köln ist traditionell der feierliche Auftakt der Session. Als ökumenischer Gottesdienst steht die Messe für die große Vielfalt des Karnevals. Zusammen mit dem kleinen und dem großen Trifolium, Gesellschaften und Kölner Jecken feiern wir die christlichen Werte, die auch den Karneval prägen: Toleranz und Herzlichkeit.

Donnerstag, 10. Januar 2019

bis 18.00 Uhr

Einnahme der Plätze

18.15 Uhr

Einzug der Standartenträger der dem Festkomitee angeschlossenen Gesellschaften

zirka18.30 Uhr

Beginn des Gottesdienstes

In den vergangenen Jahren war der Andrang immer sehr groß. Wir empfehlen daher, früh vor Ort zu sein.

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Festkomitee: WDR übertrag die Höhepunkte der Proklamation am 13. Januar 2019 zur Prime Time

Unbedingt notieren: Die Proklamation des Kölner Dreigestirns ist natürlich auch im Fernsehen zu sehen: Am Sonntag, 13. Januar um 20.15 Uhr bringt das WDR-Fernsehen alle Höhepunkte des Abends.

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Festkomitee: Einzug in die Hofburg

Endlich ist es soweit: Am Mittwoch, den 9. Januar 2019  zieht unser designiertes Kölner Dreigestirn in seine Hofburg ein, das Dorint Hotel am Heumarkt. Am Hotel Mondial geht es um 10.30 Uhr los über mehrere Stationen bis hin zur Hofburg, die um 11.11 Uhr erreicht werden soll. Begeisterte Jecken sind herzlich dazu eingeladen, den Zug auf der Straße zu verfolgen.

Die genaue Route ist wie folgt: Am Hof – Große Neugasse – Am Bollwerk – Lintgasse – An Groß Sankt Martin – Mühlengasse – Altermarkt – Heumarkt – Gürzenichstraße – Hofburg

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

 




K.G. Alt-Köllen vun 1883 verleiht Goldene Mütze 2019 an Jürgen Roters OB a.D.

Am 6. Januar 2019 startete die K.G. Alt-Köllen mit ihrem traditionellen Dreikünnigeappell ins neue Jahr. In diesem Jahr erstmals im Lindner Hotel City Plaza. Nach einem Kölsch-Empfang begrüßte Präsident Prof. Dr. Rolf-Rainer Riedel die zahlreich erschienen Mitglieder und Gäste befreundeter Gesellschaften, denen der Sessionsorden 2019 verliehen wurde.

Im Rahmen des Dreikünnigeappells wurden zahlreiche Mitglieder der KG Alt-Köllen für ihre Verdienste um die Gesellschaft geehrt; besonders erwähnenswert ist die Auszeichnung des Ehrenvorsitzenden Hubert Aretz mit dem Verdienstorden der Sonderstufe in Gold mit Brillanten für sein jahrzehntelanges engagiertes Wirken für seine KG Alt-Köllen.

Den Höhepunkt des Abends bildete die Verleihung der „Goldenen Mütze 2019“. In diesem Jahr erging diese besondere Ehrung der K.G. Alt Köllen vun 1883 e.V. an Kölns Oberbürgermeister a.D. Jürgen Roters, der sich in seiner Amtszeit um viele wichtige Bereiche unserer Vaterstadt verdient gemacht hat. Die Laudatio für den Geehrten hielt Helmut Zils (Juniorenförderkreis (JFK) im Festkomitee Kölner Karneval), selber Träger der „Goldenen Mütze 2014“. Er würdigte den besonderen Einsatz von Jürgen Roters für den Kölner Karneval. Das ehemalige Stadtoberhaupt zeigte sich sichtlich gerührt und betonte sein Engagement für den langfristigen Erhalt der Zeltsitzungen auf dem Neumarkt.

Im Verlauf des Abends konnten sich die Gäste an einer Reihe von Auftritten der folgenden Künstlererfreuen: Kinder- und Jugendtanzgruppen der Kölschen Harlequins (Alt-Köllen), Ludwig Sebus (Goldener Mützen-Träger 1994), „KölschFraktion“ und „Die Jungen Trompeter“. Einen solch ereignisreichen Abend nutzten alle Gäste auch zum ausgiebig Schwaade und Verzälle. Highlights waren dabei sicherlich der sehr emotionale Auftritt von Ludwig Sebus mit seinem neuen Lied und das große Lob von Biggi Fahnenschreiber (Trägerin der Goldenen Mütze des Vorjahres) für die aus Ihrer Sicht seit dem letzten Jahr deutliche Weiterentwicklung der Tanzgruppe.

Nach diesem gelungenen Abend freut sich die K.G. Alt-Köllen nun auf das kommende Wochenende, wenn auf dem Neumarkt wieder der dreitägige Sitzungsmarathon im Zelt stattfindet. Am Samstag (12. Januar 2019) und Sonntag (13. Januar 2019) lädt Alt-Köllen dort zur „Volkssitzung“ ein, an deren erstem Tag die „Volksproklamation“ des neuen Dreigestirns abgehalten wird. Am Montag, den 14. Januar 2019, treffen sich die Mitglieder der Gesellschaft wieder am selben Ort, um ihre Mädchensitzung der „Nümaats Wiever“ zu feiern.

Hinweis: Aus aktuellem Anlaß wird im Rahmen der „Volkssitzung“ am Samstag, 12. Januar 2019 unmittelbar im Anschluß an den Besuch des Dreigestirns ein Scheck an „Brings“ überreicht. Die K.G. Alt-Köllen möchte damit die Spendenaktion für den erkrankten Techniker Daniel Schulz, Spitzname „Jamba“, unterstützen. „Brings“ hatte diese Aktion ins Leben gerufen, um eine Immuntherapie von Daniel zu finanzieren, die nicht von der Krankenkasse übernommen wird, aber für Daniel eine Heilungschance bietet.

Quelle und Foto/s: K.G. Alt Köllen vun 1883 e.V.




„Plaggeköpp“, Blaue Funken, Bands, Redner und 1.484 Mädchen gratulierten der K.G. Blau-Rot zum 50. Geburtstag

-hgj/nj- Der perfekte Einstand in ihre Jubiläumsession „50 Jahre K.G. Blau-Rot“ gelang der Gesellschaft welche Ende der 1960er Jahre als jeckes Stammtisch-Schmölzje beim Dellbrücker Dienstagszug angefangen hatte. Im Jahre 1969 schlug – mit der Namensnennung und der Eintrag im Vereinsregister – die Geburtsstunde der Karnevalsgesellschaft BLAU-ROT 1969 e.V., die in ihrer Geschichte nicht mehr als vier Präsidenten gehabt hat.

Die ersten Sitzungen fanden im Festsaal des Offizierskasinos der belgischen Streitkräfte statt und mit der Anschaffung einheitlicher Spanier-Kostüme nahm Blau-Rot auch an den Dellbrücker Dienstagszügen und zu einem späteren Zeitpunkt auch am Kölner Rosenmontagszug teil. Aufgrund der räumlichen Enge erfolgte recht bald der Umzug in die Mülheimer Stadthalle und nach weiteren Jahren – in dem die Gesellschaft wuchs und immer mehr närrische Fans beim Publikum erreichte – der Wechsel in den Kristallsaal der koelnmesse.

Auch bei der heutigen Mädchensitzung begrüßte Präsident Frank Klever mit seinen Vorständen wieder 1.484 Mädchen im ausverkauften Kristallsaal, die am 1. Sonntag nach dem Jahreswechsel die „Kultsitzung“ erleben wollten. Nach der perfekt inszenierten Lasershow zum Jubiläum starteten die „Plaggeköpp“ als Standarten- und Fahnenträger der Kölner Karnevalsgesellschaften das nachmittägliche Programm und holten hierbei den Vorstand, sowie Frank Klever und seinen Damenelferrat gleich mit auf die Bühne. Nach der offiziellen Begrüßung des Präsidenten von der Bühne startete das von Literat Hans Kolvenbach bunt gemixte Programm, bei dem von „Achnes Kasulke“ (Annette Eßer) als letzte Putzfrau vor der Autobahn nochmals ordentlich das Parkett des Podiums durchgewischt wurde und verbal über ihren Erwin und die die Nachbarn ablästerte. Aber auch die Noten der „Klüngelköpp“ sammelte „et Achnes“ ein, welche die „Klüngelköpp“ bei ihren Hits „Bella Chiao“, „Stääne“, „Kölsche Nächte“ und „Jedäuf met 4711“ vergessen hatten.

Gleich nach „Achnes Kasulke“, gratulierten die Musiker von „Querbeat“ der blau-roten KG, die neben ihren bekannten Ohrwürmern wie „Hück oder nie“, „Tschingderassabum“, „Colonia Tropical“ auch ihre neuesten Hits aus dem Album „Randale & Hurra“ mitgebracht hatten. Vor der Pause reihten sich dann noch Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“ sowie die „Paveier“ in die Gratulationscour, die durch gekonnt schlagkräftige Pointen oder Hits und neuen Liedern die Stimmung im Saal zum sieden brachten.

Mit den Blauen Funken, die samt Regimentsspielmannszug, Majorat, Tanzpaar und einer nicht endenden Zahl von Artilleristen und Offizieren aufgezogen waren, präsentierte sich der der Ursprung des 1823 reformierten Kölschen Fasteleers, wonach mit „Räuber“ und „Kasalla“ gleich zwei erstklassige Bands der Domstadt weitere Höhepunkte und Garanten einer jeden Sitzung waren. Mit dem Auftritt des Tanzcorps Blau-Weiß Vilkerath, dei sich musikalisch tänzerisch vorstellten, wurde auch die Gewinnerin der Sonderauslosung zum 50. Vereinsjubiläums gezogen. Claudia Rockhoff aus Overrath ist die Gewinnerin, die beim diesjährigen Kölner Rosenmontagszug bei Blau-Rot in der Fußgruppe mitlaufen darf und ihr Glück zu diesem Zeitpunkt nicht ganz fassen konnte.

Mit den Auftritten der „Domstürmer“ und „cat ballou“ endete kurz vor 21.00 Uhr die erste Veranstaltung dieser Session, wobei die Mädchen bis zur Abholung durch ihre „Altargeschenke“ zusammen mit den Mitgliedern im Foyer weiterfeierten und auf die nächsten fünf Jahre anstießen, da dann mit 5 x 11 Jahren das nächste Jubiläum bei der in Dellbrück beheimateten Karnevalsgesellschaft ansteht.

Quelle (Text und Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Bürgergarde „blau-gold“ dankte 72 verdienten Mitgliedern für langjährige Treue und fleißiger Vereinsarbeit mit Urkunden und Beförderungen

-hgj/nj- Anfang Januar des neuen Jahres, in kurzen Sessionen allerdings bereits um den 11. im 11., stehen die Gardisten und Offiziere der Bürgergarde „blau-gold“ in den Startlöchern für die junge Session. Mit dem Beförderungsappel, zum dem nur Mitglieder, die Honoratioren befreundeter Karnevalsgesellschaften und die Medien eingeladen sind, startet das erfrischendste Korps des Kölner Karneval in die Fastelovendszick. So auch heute wieder nach der Regimentsmesse op Kölsch in der Pfarrkirche Sankt Josef, bei der Regimentspfarrer Pater Victor als Zelebrant die Messe hielt.

Mit mehreren Bussen ging hiernach die Fahrt Richtung Altstadt, wo man zu klingendem Spiel des Regimentsmusikzug und -spielmannszuges zu Fuß den Weg ins Brauhaus der ehemaligen Bürgergarde-Jungfrau René Sion die restliche Strecke zurücklegte. Zur Erheiterung von Kölnern und Touristen, die zu dieser Zeit die Altstadt durchstreiften, gehörte noch ein kleines Ständchen mit Liedern der „Bläck Fööss“, Berbuer, Ostermann und Jussenhofen, worauf der Einzug in den Saal der „Alten Brauerei“ folgte.

Währenddessen war der urgemütliche Saal bereits prallgefüllt, da die Ehrengäste bereits ihre Plätze eingenommen hatten. Bevor die Musiker im Beiwagen der Empore Platz nehmen konnten, begrüßte Markus Wallpott als Präsident und Kommandant des blau-goldenen Traditionskorps Mitglieder und Gäste und wünschte allen neben den Neujahrswünschen viel Spaß. Gleichzeitig hieß er besonders wichtige Gäste wie seine Präsidentenkollegen Björn Griesemann, Hans-Georg Haumann, Norbert Haumann, Heinz-Günther Hunold, Ewald Kappes, Hans Kölschbach, Udo Marx, Markus Simonian, Tanja Spiegel und Rainer Tuchscherer, wie auch Dr. Joachim Wüst als Vizepräsident des Festkomitees und Michael Kramp als Mitgliederbetreuer im FK und die Tanzpaare der Kölner Traditionskorps wie auch den Literatenstammtisch willkommen.

Sodann zog das nur noch wenige Tage designierte Kölner Dreigestirn, mit Adjutantur und Prinzenführer Rüdiger Schlott auf die kleine Bühne, denen ein überwältigender Empfang bereitet wurde. Herzlich und schlagfertig zeigte sich der noch zu proklamierende „Prinz Marc I.“ (Michelske), der heute auch das Wort für „Bauer Markus“ (Meyer) und „Jungfrau Catharina“ (Michael Everwand) ergriff.

Hierauf folgte der Dank an die Jubilare der Gesellschaft, die hierzu aufs Podium geholt wurden und aus den Händen ihres Präsidenten Markus Wallpott und des Schriftführers Jürgen Meier eine Urkunde für 15, 20, 25,30, 40 und 45 Jahre erhielten. Mit von der Partie um nur einige Bürgergardisten zu nennen: Andrea Lindert und Stefan Schadek als ehemalige Marie und Tanzoffizier (15 Jahre), Markus Kahsnitz – Adjutant des Präsidenten (20), Udo Koschollek – Vizepräsident und Literat (30), sowie Frank Steffens – Ex-Prinz der Bürgergarde (35) und Heribert Franke (45). Hoher Besuch aus dem Kölner Dom kündigte sich sodann passend zum Tag der Hl. Drei Könige mit den Sternsingern der Hohen Domkirche Sankt Petrus, die von Domdechant Nobert Witte begleitet wurden und für ihre Kollekte sammelten.

Recht hohe Weihen erhielt nach den internen Ehrungen als Dank für Jahrzehnte lange Treue zur Bürgergarde, Hans Nüchter, welcher 20 Jahre Vizepräsident des Senats bei „blau-gold“ war, und im Rahmen des 2019er Beförderungsappells durch Michael Kramp als Vorstand des Festkomitees für Kommunikation und Mitgliederbetreuung mit dem Verdienstorden des FKs in Gold und Urkunde geehrt wurde. Gleichzeitig ernannte Markus Wallpott den Geehrten und Hochdekorierten Hans Nüchter mit der Sonderauszeichnung zum Ehrenmitglied.

Wer die Appelle der Bürgergarde „blau-gold“ kennt, weiß, daß diese immer etwas uriger und herzlichen ausfallen als bei den acht anderen Korpsgesellschaften, die der Kölner Karneval derzeit hat. Den Spaß macht man sich selbst und auch den Gästen, die wieder aus zahlreichen Gesellschaften der Domstadt kamen. So durften sich die zehn neuen Bürgergardisten und Offiziere vor ihrer Vereidigung und dem Schwur auf den Plaggen dem Auditorium vorstellen, wobei mancher Versprecher, witzige Belange und in einem Fall auch ein etwas längerer Beitrag das Publikum erheiterten. Die Jungs im Alter von Anfang 20 bis Ende 50, sind alle mächtig stolz bei einer solchen Gesellschaft aufgenommen worden zu sein und freuen sich ausnahmslos auf eine schöne Zeit innerhalb der laufenden Session und darüber hinaus auf die bevorstehenden Jahre.

Derzeit rekrutiert die Korpsgesellschaft die 1904 gegründet wurde, 298 Mitglieder. Wer nun 300. Mitglied der Bürgergarde wird, steht noch in den Sternen, wird aber mit Sicherheit durch den Pressoffizier Andreas Alper kommuniziert, der ganzjährig die Vertreter der Medien auf Trab hält. Eine besondere Überraschung hielt der Vorstand für Thomas Luchs und Alexander Malzkorn parat, die bei einem Korpsabend im 1890 – als Wasserbehälter der Firma Leyendecker – umgebauten Blau-Gold-Turm für einwenig Furore gesorgt hatten. Beide erhielten aus den Händen ihres Präsident einen gelben Bauhelm, der sowohl das Vereinswappen der Gesellschaft wie auch ihren Namen trägt und ab sofort bei allen Korpstreffen von beiden getragen werden muß.

Wie bei allen Traditionskorps gehören auch die Ernennung durch Ehrendienstgraden zum Prozedere, mit denen die Gesellschaften verdienten Karnevalisten, Personen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, oder aber über sie berichtenden Medienvertretern danke sagen. Heute gehörten zum Kreis der Glücklichen Thomas Klinnert – Korpskommandant Blaue Funken, Hartmut „Harry“ Kramer – Kommandant Treuer Husar und Dirk Wissmann – Schriftführer Rote Funken die nunmehr als Ehrenoffiziere blau-goldene Leutnante sind. Zudem beförderte beziehungsweise ernannte Markus Wallpott seine Präsidentenkollegen Björn Griesemann (Blaue Funken), Hans-Georg Haumann (EhrenGarde der Stadt Köln), Hans Kölschbach (Altstädter Köln) und Markus Simonian (Treuer Husar) in den Rang eines Hauptmanns, denen wie bei allen Ehrenchargen die Urkunde nachgereicht wird, da diese in der Druckerei hängengeblieben sind.

Beim Intermezzo zwischen den Ernennungen der Ehrendienstgrade und den Beförderungen von Mitgliedern in ihre neuen Dienstränge überraschte die „band of plenty“, welche als Akustik-Band eine Mischung von traditionell irisch oder folkig op Kölsch im Repertoire hat. Bei den Beförderungen hatte der Ballotageausschuß gleich 42 verdiente Mitglieder gefunden, die sich für die Ränge Gefreiter bis Generaloberst beförderungswürdig erwiesen haben. Hierunter weilen unter anderem – um nur einige Namen zu nennen – Stefan Schadek als neuer Major, Senatspräsident Hans Peter Erhardt-Dembeck und Marcel Krahfort als Oberstleutnant, Säckelmeister Andreas Rodenkirch als Oberst und der bereits heute zweifach geehrte Hans Nüchter der neuer Generaloberst der Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln ist.

Musikalisch begleitet wurde der illustre Beförderungsappell von Alleinunterhalter Andreas Konrad, der den Nachmittag bei reichlich SION vom Faß und leckerer Bratwurst auf Kartoffel-Möhren-Stampf rechts spät ausklingen ließ.

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Amazonen und Paradiesvögel vergnügten sich mit stolzer Brust und gepushtem Dekolleté bei 13. StattGarde Damenparty

-hgj/nj- Schrill und extravagant – wie in den vergangenen Jahren – verlief auch heute Abend wieder die 13. Damenparty der StattGarde Colonia Ahoj, die hiermit zum 10. Mal Gast im Cologne Marriott Hotel war. Nach ihren ersten beiden Veranstaltungen im „Pittermännche“ und einem Jahr auf einem KD-Schiff, ist die StattGarde im Hotel in der Johannisstraße heimisch geworden und begeistert mit der Veranstaltung sowohl die hier übernachtenden Gäste wie auch Bürger und Touristen, die durchs abendliche Köln schlendern.

Ausgestattet mit prächtig pompösen Abendkleidern und glitzernden Phantasiekostümen, hochgesteckten Perücken, angeklebten Wimpern und Fingernägeln, sowie der ein oder anderen Federboa, gelang es den Herren Damen wieder dem weiblichen Geschlecht nachzueifern, die meistens viel mehr Erfahrung zu ihren Schönheitsidealen haben. So war insbesondere das Hotelpersonal über die Kreativität der Männer erstaunt, die sich für die Damenparty in Amazonen und Paradiesvögel verwandelt hatten, um mit stolzer Brust oder gepushtem Dekolleté sich im diffusen Licht des Ballsaals im sexy „Hauch von Nichts“ oder trashigen Fummeln den Abend und vielmehr die Nacht zu genießen.

Passend hierzu ist die geschwungene Treppe, welche vom Entrée der Rezeption zum Ballsaal hinunterführt, wo man das Motto „Ich bin ein Star – laßt mich rein“ vor dem Auftakt ab 18.00 Uhr ausleben durfte. Aufgrund der immer größer werdenden Resonanz der Damenparty hat die StattGarde erstmals die Besucherzahl von 400 auf 500 Besucher erhöht, womit zugleich aber auch das Maximum von Saal und Empore ausgeschöpft ist, damit genügend Freiraum für die aufwendig geschneiderten Kostüme und ihre Träger bleibt.

Mit der Begrüßung durch StattGarde-Kapitän und Präsident André Schulze Isfort wurde das Programm eröffnet, der sich nur hin und wieder mal am Mikrofon meldete und die Moderation heute Abend Travestiekünstler „Asti Tresor“ (Kevin Kobel) überließ. Als erste Programmnummer kündigte „Asti Tresor“ die Tanzgruppe Kammerkätzchen und Kammerdiener der Alten Kölner KG „Schnüsse Tring“ an, die die Sparte des traditionellen Kölner Karnevals bei der Party verkörperten.

Hiernach überraschte man das Publikum mit dem Auftritt des Entertainer George le Bonsai (Georg Cammu) der die Stimmung rasch nach oben trieb. Leergefegt war hiernach das Foyer vor dem Ballsaal, da „cat ballou“ die tanz- und feiersüchtigen Gäste mit ihren Hits „Et jitt kei Wood“, „Mir fiere et Levve“, „Immer immer widder“ und weiteren Liedern mitriß. Wenn auch das Dauermotto der Damenpartys „Hauptsache Man(n) ist Frau“ lautet, so versammelten sich bei Auftritt der „cat ballou“-Mitglieder Hannes Feder, Oliver Niesen, Dominik Schönenborn und Kevin Wittwer überwiegend richtige Mädels vor dem Podium, die frenetisch diese Musiker durch schunkeln, mitsingen und Alaaf feierten.

Auch während des Auftritts der Bonner Brass- und Marching Band „Querbeat“, die zu den festen Größen des Kölner und rheinischen Karnevals gehören, war die Stimmung im Saal auf dem Siedepunkt, da bekannte Hits wie „Nie mehr Fastelovend, „Guten Morgen Barbarossaplatz“ „Stonn op un danz“ oder „Randale & Hurra“ die Musik waren, die das schillernde Auditorium hören wollte. Zu guter Letzt krönte das 1. Kendenicher Männerballett vor dem open end der Nacht bis in den frühen Morgen die 13. Damenparty der StattGarde Colonia Ahoj, womit mal wieder bewiesen ist, daß die 13 wie immer behauptet keine Unglückszahl ist.

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G.M.K.G. führte Jürgen Hauke als neuen Präsidenten beim „Ordensabend mit Damen“ selbst ins Amt ein

-hgj/nj- In einer so langen Session wie der dieser, läuft auch der Kölner Karneval wenige Tage nach dem Jahreswechsel noch nicht auf Hochtouren. Anders ist dies allerdings bei der Großen Mülheimer Karnevals-Gesellschaft (G.M.K.G.), die unmittelbar nach Neujahr am ersten Freitag des Jahres seit Jahr und Tag zum „Ordensabend mit Damen“ einlädt. Bereits gegen 18.00 Uhr war der Parkplatz, sowie das Parkhaus an der Stadthalle Köln-Mülheim gut gefüllt, um lieben Freunden und Bekannten vor der Begrüßung durch den neuen G.M.K.G.-Präsidenten Jürgen Hauke noch alles Gute für 2019 wünschen wollte.

Pünktlich wie die Maurer startete die Große Mülheimer mit den Grußworten von Jürgen Hauke in den Abend hinein, worauf eine beeindruckende Lasershow mit kölschen Impression und Tönen gezeigt wurde. Im zweiten Teil der Show trat sodann der Macher des Lichtspektakels Lutz Kniep aus dem eigens erzeugten Nebel, der als weltweit bekannter Solo- und Startrompeter den Reigen Kölner Lieder fortsetzte und hiermit den durch Laser projizierten Dank der Gesellschaft an die scheidenden Vorstände Dieter Müller, Jupp Spicher, Uli Verbrüggen und Hans Wirtz live zu untermalen.

Mit dem Einzug der „Rheinmatrosen Minis“ und dem neunköpfigen Vorstand stand die Amtseinführung von Jürgen Hauke an, der nicht durch den Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval, sondern durch seinen Senatsratsvorsitzenden Jupp Spicher mit der Überreichung der Amtskette ins Amt eingeführt wurde. Mit herzlich launigen Worten bedankte sich Jürgen Haucke, der die Nachfolge des leider gesundheitlich angeschlagenen Hans Wirtz übernimmt.

Als erste Amtshandlungen folgten sodann die Sonderehrungen der im vergangenen Jahr ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder, die alle samt in besondere Weise geehrt wurden. Mit heutigem Tag ist der ehemalige 1. Vorsitzende Jupp Spicher nunmehr zugleich Ehrenmitglied und Ehrenvorsitzender der G.M.K.G., und nahm gerührt die Würdigung entgegen. Hans Wirtz, der von 2003 bis 2018 Präsident seiner Gesellschaft war, wurde neben der Ehrenmitgliedschaft der Titel Ehrenpräsident verliehen, dessen Urkunde sein Sohn Robert stellvertretend entgegennahm. Dieter Müller sowie Uli Verbrüggen, die in ihren Ehrenämtern die Geschäftsführung sowie die Vertretung als Vizepräsident inne hatten, ehrte man mit der Ernennung zu Ehrenmitgliedern der G.M.K.G..

Hiernach folgte vor der Eröffnung des Büffets die Vorstellung des neuen Sessions- und Damenordens durch Geschäftsführer Marc Doppelfeld, sowie die Verleihung der ersten Orden an den Gesamtvorstand der Mülheimer Karneval-Gesellschaft. Während die letzten Gäste noch am Büffet ihren Hunger stillten, schlug die große Stunde der „Rheinmatrosen Minis“, die sehr frühzeitig ihre potenziellen Nachfolger mit in die Tänze einbeziehen, so daß keinerlei Lücken entstehen. Damit die Kleinen eine Verschnaufpause einlegen konnten, übereichte Marc Doppelfeld in der Zwischenzeit einen Scheck der Großen Mülheimer an den Don Bosco Club, der sich für die großzügige Spende bedankte.

Um Mitgliedern und Gästen nochmals einen entspannten Abend vor den zahlreich vor ihnen liegenden Sessionsterminen zu gönnen, hatte Literat Michael Baur das Programm mit der Vorstellung und Taufe des diesjährigen Magazins (Sessionsheft), dem Auftritt der Band „Rumtreiber“ und den neuen Tänzen der großen „Rheinmatrosen“ kurz und prägnant gehalten, die wieder in der Liga des karnevalistischen Tanzsports ganz weit oben mitspielen. Hebungen, Schrittfolgen, akrobatische Einlagen und vieles mehr sind den „Rheinmatrosen“ nicht wagemutig genug und räumen hiermit bei all ihren Auftritten gewaltig ab.

In seinen Schlußworten dankte Jürgen Hauke allen Anwesenden für ihr Erscheinen, wobei nicht nur Mitglieder sondern zahlreiche Kölner Gesellschaften, wie auch zahlreiche Ehrengäste (Bürgermeister Hans-Werner Bartsch, Dr. Joachim Wüst und Markus Pohl – beide Vorstandsmitglieder im Festkomitee, Literaten, fast der komplette Stammtisch der „Medienklaafer“) bis nach Mitternacht in der Stadthalle Mülheim mit den Mitgliedern der Großen Mülheimer K.G. weiterfeierten.

Quelle (Text und Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Festkomitee: Übergabe der tanzenden Kehrmännchen an die AWB

V.l.n.r.: Alexander Dieper, Peter Mooren, Ulrich Gilleßen

Heute Morgen übergab Alexander Dieper, Vizepräsident und Zugleiter des Rosenmontagszuges den beiden Geschäftsführern der AWB, Peter Mooren und Ulrich Gilleßen, einen Teil eines Persiflagewagens vom Rosenmontagszug 2018. Die beiden tanzenden Kehrmännchen in Orange wurden als Dankeschön des Festkomitees für die Arbeit der AWB während der Karnevalstage verschenkt. „Damit können wir uns stellvertretend bei Ihnen für die tolle Zusammenarbeit bedanken“, so Alexander Dieper.

Die AWB stellt einen wichtigen Bestandteil des Kölner Karnevals da, sie sorgt nach den jecken Tagen für Sauberkeit und Ordnung und sorgt so jedes Jahr wieder für ein strahlendes Köln. „Die AWB-Mitarbeiter haben gerade an Karneval das Gefühl, unheimlich gebraucht zu werden. Diese Form der Anerkennung freut uns dann natürlich besonders“, erklärt der Geschäftsführer Ulrich Gilleßen.

Inspiration für die Figuren waren die Kehrmänner selbst mit den schweren Tonnen und ihren Besen, die am Schluß jedes Zochs für Ordnung sorgen und dabei auch mal aus der Reihe tanzen. Auch Geschäftsführer Peter Mooren ist begeistert: „Wir finden das natürlich alle toll, die Kollegen waren alle mächtig stolz!“. Besonders deutlich wird die Verbundenheit zum Karneval beim Krankenstand: „An diesen Tagen ist der Krankenstand immer gleich Null, manche kommen noch mit dem Kopf unterm Arm, um im oder hinter dem Zug mitzulaufen“, lacht Peter Mooren.

Bis der Diensthof der AWB 2020 auf die rechte Rheinseite zieht, stehen die Figuren in einer von den Mitarbeitern gestalteten Halle, in der auch Jubiläen oder die Weihnachtsfeier gefeiert werden. Im neuen Diensthof finden die beiden Tänzer ihren Platz dann im Foyer. Normalerweise werden alle Figuren der Persiflagewagen nach Aschermittwoch vernichtet, für diese beiden wurde eine Ausnahme gemacht. Die Figuren waren ein Teil des Festwagens der Gesellschaft Rosen-Montags-Divertissementchen von 1861 e.V.

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




1. Kölsche Aape-Sitzung e.V. feiert 11jähriges Jubiläum mit Benefiz-Aape-Sitzung „Typisch Kölsch“ am 23. Februar 2019

Grafik: 1. Kölsche Aape-Sitzung e.V.




Literatenstammtisch: „Neujohrsempfang“ ist Startschuß für Saalkarneval im Kölsche Fastelovend

-hgj/nj- Zum 34. Male hatte der Literatenstammtisch Köln von 1961 e.V. zu seinem traditionellen „Neujohrsempfang“ geladen, welcher seit vielen Jahren im Saal „Alte Brauerei“ des Kölner Brauhauses SION Unter Taschenmacher stattfand. Erstmals hatten die Programmgestalter der Kölner Karnevalsgesellschaften hierzu in 1984 – all jene im Kölsche Fastelovend mit Rang und Namen eingeladen – in den Turm der Blauen Funken eingeladen und merkten bereist damals, daß man zumindest in der Domstadt gerne dem Aufruf der „Mafia“ folgt.

„Mafia“? Im Gegensatz zu ihrem italienischen Pedant, handelt es bei der Kölner Mafia nicht um eine kriminelle Vereinigung, sondern um den Kreis der Literaten, die bereits frühzeitig die Weichen für ihre Programme der kommenden Jahre stellen und dank des feingestrickten Netzwerkes zu den Fastelovendskünstlern, ihren Präsidenten, Vorsitzenden und Vorstandskollegen bereits zwei bis drei Jahre vor der eigentlichen Veranstaltung ein komplettes Sitzungs- oder Ballprogramm vorlegen können.

Während im Laufe der Jahre die Location des Empfanges vom Turm der Kölner Funken Artillerie über die Gaststätte „Zum Jan“ in der Thieboldtsgasse ins Traditionsbrauhaus von René und Belen Sion wechselte, zeigt man beim Kreis der eingeladenen Gäste Kontinuität. So gehören zur elitären Klientel neben Präsidenten, Kommandanten, Senatspräsidenten und Vorstandmitgliedern der Karnevalsgesellschaften auch die Bands, Solokünstler und Newcomer, die Vertreter von Tanzgruppen und Tanzcorps, sowie last not but least die Damen und Herren der über den Kölner Karneval berichtenden Medien.

Hierzu trudelten auch am heutigen Neujahrstag rund 280 Gäste ein, die von Rudi Fries (Kölnische KG) als „Baas“ (Vorsitzender) des Literatenstammtisches mit herzlich „E jlöcklich Neujohr“ begrüßt und mit allen guten Wünschen fürs neue Jahr und die nunmehr durchstartende Session versehen wurden. Als besondere Ehrengäste begrüßte der Literaten-„Baas“ unter anderem zahlreiche Ehrenliteraten, wie Alt-OB Fritz Schramma und Hannes Blum („Blom un Blömcher“), die beiden noch lebenden Gründungs- und Ehrenmitglieder des Stammtisches Robert Schumann (91, Rote Funken) und Hans Völler (92, Blaue Funken) und die Vertreter des Festkomitees Dr. Joachim Wüst und Nadine Krahforst.

Traditionell folgte sodann in unterhaltsamer Art und Weise die Vorstellung der aktiven Literaten und Programmgestalter – die bis auf Carmen Fober (Colombina Colonia) eine reine Männergesellschaft sind -, mit einem ersten in 2019 ausgerufenen „dreimol vun Hätze Kölle Alaaf“. Nach dem Abzug der 17 Programmgestalter, konnte sodann das designierte Kölner Dreigestirn empfangen werden, welches mit Neujahrswünschen und launigen Worten einen schlagfertigen Vorgeschmack auf ihre am 12. Januar 2019 beginnende närrische Regentschaft hinlegte.

Marc Michelske als designierter „Prinz Marc I.“, Markus Meyer als künftiger „Bauer Markus“ und Michael Everwand „Jungfrau Catahrina“, gehören nicht wie üblich einer Kölner Gesellschaft an, sondern formieren sich wie zuletzt in 1955 aus drei tradierten Karnevalsgesellschaften (KG Schlenderhaner Lumpe, Großen Allgemeinen KG und der Lesegesellschaft zu Köln) der Dommetropole.

Eine besondere Überraschung hatte der Literatenstammtisch für Prinzenführer Rüdiger „Rudi“ Schlott parat, welcher nach 12 Kölner Dreigestirnen seinen Platz für eine Mitglied seiner Kölner Prinzen-Garde räumt. So erhielt Rüdiger Schlott aus den Händen von „Baas“ Rudi Fries einen Rentenantrag aufgrund seiner Anwartschaft als dienstältester Prinzenführer und ein großformatiges Foto, welches die derzeitigen Mitglieder der „Mafia“ darstellt.

Mit der Eröffnung des deftigen Sion´schen Brauhausbüffets war auch der offiziellen Teil des 2019er Neujahrsempfangs beendet, so daß nach einer durchzechten Silvesternacht bei Klaaf und frischem Kölsch der Nachmittag für viele Gäste in den späten Abendstunden fröhlich und heiter als perfekter Einstand in die beginnende Sitzungssession endete.

Quelle (Text und Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de
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Typisch Kölsch 4/2018

Von Heike, Niklas und Schosch Jäckel und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Daniela Decker, Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Andreas Klein (akl), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch/Peter A. Schaaf, Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. Köln/Michael Flock/Andreas Alper, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann/Bernd Cordsen, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw), Max Rheinländer, GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen, G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V. – Blaue Funken/Jürgen Stelter/Dr. Armin Hofmann, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick/Siegfried Schaarschmidt, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen/Axel Wölk, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao)/Erich Ströbel, KKG Stromlose Ader e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer – Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, Muuzemändelcher – Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †/Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg/Jochen Pöttgen, Rote Funken – Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität Luftflotte 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger/Jörg Esser, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar Blau-Gelb 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther/Franz Wallfraff jun., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel †, BRINGS, center.tv, De Räuber – Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs. Q – Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider – Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK  †.

Bildnachweis und Grafik:
alaaaf GbR Karneval und mehr (alaaaf.de), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V., Altstädter Köln 1922 e.V., Anne Gelb-Wintrich, Joachim Badura, Joachim Badura/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Erich Bädorf, Kurt Braun, center-tv Köln, Cheerleader des 1. FC Köln, Dat Kölsche Rattepack, Stefan Dößereck, Udo Eulgem (Grafik Närrisches TV-Journal ©), Jutta Frey/KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., G.M.K.G. Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft/Veranstaltungsservice G.M.K.G., Klaus Huber/Radio Köln 107,1, Hans-Georg Schosch Jäckel, Heike Jäckel, Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Yannick Jäckel, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., Andreas Klein, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., KölnKongress GmbH, Koelnmesse, Helmut Köppe, Kribbelköpp, Willi Kurth †, LVR/Strödter, Dirk Merten/TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Klaus Michels, Privatbrauerei Gaffel, Annette Quast, Erich Radermacher, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V., Joachim Rieger/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Hans-Peter Specht, Stadt Köln/KölnTourismus, Strobel/Festkomitee Kölner Karneval, Frank Tewes/Dat wor et , Jupp Virnich, Bernhard Vosen, WDR Pressestelle, www.jeck-op-koelsch.de/Hans-Peter Specht, www.kammerkaetzchen.de, www.koelsche fastelovend.de/AndreasKlein/Nadine Sprung, www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK †.




typischkölsch.de wünscht ein frohes neues Jahr und eine wunderschöne Session 2019

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Weihnachten 2018: typischkölsch.de wünscht allen ein frohes Fest

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Altstädter-Tanzkorps 95 Jahre jung: „Uns zor Freud un Üch zo Ihr!“

„Uns zor Freud un Üch zo Ihr!“, so lautete bereits die Überschrift des Beitrages anläßlich des 90. Geburtstages des traditionsreichen Tanzkorps der Altstädter Köln 1922 eV in der Ausgabe des Sessionsbuches 2014. Auch wenn es kein runder ist und es bis zum großen, dem 100jährigen Geburtstag noch ein paar Jährchen sind, sollte man dennoch die vergangenen 95 Jahre in einer kurzen Zusammenfassung Revue passieren lassen.

Es sei daran erinnert, daß sich Deutschland damals nach dem Ende des Kaiserreiches von 1918 bis 1933 in der Epoche der sogenannten Weimarer Republik (zeitgenössisch auch Deutsche Republik) befand. Ein Zeitabschnitt, in dem erstmals eine parlamentarische Demokratie in Deutschland bestand. Eine Zeit, die für alle Menschen Veränderungen und Neuerungen mit sich brachte.

Es war das Jahr 1924, als die Stunde des grün-roten Tanzkorps schlug. Eine für Köln, die Kölner Bürger und nicht zuletzt für die Karnevalisten bewegte und bewegende Zeit mit zahlreichen Ereignissen.

So feierte „Krätzchensmächer“ und Sänger Willi Ostermann sein 25jähriges Bühnenjubiläum. Der „Decke Pitter“, die Sankt Petersglocke des Kölner Doms, wurde geweiht. Der Rohbau für Europas seinerzeit höchsten „Wolkenkratzer“ am Hansaring wurde fertiggestellt. Und nicht zuletzt war der Kölner Erzbischof Karl Josef Kardinal Schulte über das närrische Treiben schmerzlich berührt und bezeichnete das vaterstädtische Fest wie folgt: „Alles in allem ist der Karneval eine Karikatur von abstoßender Hässlichkeit…“ Die Sympathien der feierfreudigen Kölner hatte er damit verspielt.

1922 – das Gründungsjahr der Karnevalsgesellschaft „Fidele Altstädter“, heute „Altstädter Köln 1922 e.V.“, fiel vier Jahre nach Ende des 1. Weltkrieges in eine Zeit von vielfältigen Bestrebungen, auch den Karneval wieder aufleben zu lassen. Dieser war seit 10 Jahren unter dem Ernst der Lebensnot, im wahrsten Sinne des Wortes, zu Grabe getragen worden. Mit viel Einsatz und Elan waren so auch die Gründungsmitglieder um ihren ersten Altstädter-Präsidenten Servatius Jussenhoven bei der Sache und setzten zwei Jahre nach der Vereinsgründung im Jahr 1924 den Gedanken um, ein uniformiertes Tanzkorps ins Leben zu rufen. Der Name „Fidele Altstädter“ war somit auch gleich Programm. Zur Feier des 11.im 11.1924 wurde die erste schmucke, grün-rote Korpsuniform, getragen von Toni Preußer, der Öffentlichkeit präsentiert.

Das erste Tanzpaar waren die (männliche) Marie Jean Küster und Tanzoffizier Gottfried Schmitz (Foto) und erster Kommandant wurde Hans Fabritius (unteres Bild). Übrigens ein Kommandant, dem das leibliche Wohl seiner Korpskameraden stets sehr am Herzen lag. Er hatte als „Oberst Fusel“, wie er auch genannt wurde, die Angewohnheit, etwas „Hochprozentiges“ zu den Auftritten mitzubringen. Wenn er jedoch die „geistige Nahrung“ einmal vergessen hatte, erinnerte ihn sein Korps auf der Bühne an seine Nachlässigkeit und setzte zu den Klängen des Korpstanzes folgenden Gesang ein:

 

„Fabritius, wo sin dann ding Schabäucher,

wievill häste do uns dann metjebraht?

Fabritius, wo sin dann ding Schabäucher,

denk jood an ding Korps, et weed en lange Naach!“

 

Das Singen während des Tanzes ist eine schöne Tradition, die bis heute Bestand hat.

Weitere gute Ideen kamen damals auf und wurden umgesetzt. Das „Hannemannsche-Trompeten-Korps“ wurde unter Leitung von Fritz Hannemann, der auch den Altstädter-Marsch komponierte, als Regimentsmusikkorps verpflichtet. Albrecht Bodde textete den „Fidele Altstädter-Marsch“, die Musik dazu komponierte Heinrich Frantzen. Franz Engelskirchen komponierte den ersten Korpstanz. Den Text zum Mariechentanz „Die Hüsjer bunt om Aldermaat“ schrieb Jupp Schlösser, und Dr. Gerhard Jussenhoven, Sohn des ersten Altstädter-Präsidenten Servatius Jussenhoven, komponierte die Melodie dazu. Bereits in der folgenden Session 1925 absolvierte das stolze grün-rote Korps 40 Auftritte im Kölner Karneval. Die Altstädter waren auf dem richtigen Weg und konnten sich bereits ab 1926 zum Kreis der bedeutenden Kölner Karnevalsgesellschaften zählen.

Ab 1928 erstrahlte das Tanzkorps in neuem Glanz. Die Tänzer erhielten, anders als die Offiziere mit ihren Dreispitzhüten und Federstutzen, von nun an die auf Hochglanz polierten Goldhelme (aus Messing) mit einem sogenannten Piddel auf deren Spitze. Eine bis zum heutigen Tage unveränderte Ausstattung, die bei allen Auftritten des Korps zu den Farben Grün und Rot ein prächtiges Gesamtbild ergibt.

Die politischen Veränderungen der 1930er Jahre brachten auch Veränderungen für den Karneval in Köln mit sich. Die Kölner Jungfrauen im Dreigestirn waren in den Jahren 1938 und 1939 mit Paula Zapf und Else Horion weiblich. So war es dann ab 1936 üblich, daß auch die Tanzmariechen nicht mehr von Männern dargestellt wurden. Nur noch wenige Jahre des aktiven Karnevals und dessen Aufbaus folgten. Auch das Altstädter Korps war beim mit über einer Million Zuschauern bis dahin sehr erfolgreichen Rosenmontagszug 1939 unter dem Motto „Singendes, klingendes, lachendes Köln“ noch mit dabei.

Danach war erst einmal Stillstand angesagt. Der 2. Weltkrieg forderte unzählige Opfer und so kamen auch Altstädter-Kameraden nicht mehr in ihr geliebtes Köln zurück. Bis auf wenige Ausnahmen wurden die Kammerbestände, das umfangreiche Altstädter-Archiv und nahezu alle Unterlagen in den Bombennächten vernichtet. Einige Altstädter um Heinrich Nüllen und Präsident Servatius Jussenhoven suchten die Adressen ihrer früheren Kameraden, um wieder Kontakt aufzunehmen. Der Wiederaufbau begann. Erstes Tanzpaar ab 1947 wurden Lilly Ortmann und Hubert Knott. Präsident wurde Fritz Figge, der den englischen Stadtkommandanten besuchte, um die Wiederzulassung der Knabüs (Knallbüchse), des hölzernen Zabel (Säbel aus Holz) sowie der grün-roten Uniform zu erwirken. Was schließlich im Januar 1949 auch gelang:

Das Altstädter-Korps war bei der „Kappenfahrt 1949“, dem ersten offiziellen Rosenmontagszug nach dem Krieg unter dem Motto: „Mir sin widder do un dun wat mer künne!“, wieder mit dabei. Die Teilnahme des Korps an den Rosenmontagszügen wurde von nun an zur Selbstverständlichkeit.

Das Tanzkorps entwickelte sich sehr gut und bereits 1952 war man mit 63 Auftritten ein gern gesehener Gast auf den Veranstaltungen. Ab 1953 veranstalteten und eröffneten die Altstädter mit dem Aufzug des Korps, gemeinsam mit dem Kölner Oberbürgermeister samt Dreigestirn, den Straßenkarneval auf dem Alter Markt. Auch die Kleiderkammer füllte sich wieder von Jahr zu Jahr und erreicht 1956 mit 109 Uniformen eine stattliche Zahl.

Zur Session 1961 stellte Präsident Fritz Figge das neue Tanzpaar Gerdemie Pütz und Karl-Heinz Basseng vor. Die beiden, die auch etwas später im wirklichen Leben ein Paar wurden, revolutionierten ab 1960 den Korpstanz im Kölner Karneval. Erste Hebefiguren und eine ganz neue Choreografie, alles gemeinsam geschaffen von Ballettmeister Peter Schnitzler und dessen Ehefrau Hilde. 1967 zog das Korps erstmalig bei der Kölner Prinzenproklamation auf. Bei der Proklamation 1968 löst der Mariechentanz der Altstädter eine in dieser Form nicht erwartete Begeisterung beim Publikum aus. Nach dreimaligem Da capo schlug Festkomitee-Präsident Ferdi Leisten, unter dem Beifall der Präsidenten der Traditionskorps (Kölsche Funke rut-wieß, Kölner Funken Artillerie blau weiss, EhrenGarde der Stadt Köln und Prinzen Garde Köln), die Altstädter zum (5.) Traditionskorps des Kölner Karnevals vor. Einen Monat später beschlossen und bestätigten die Präsidenten der Traditionskorps den Vorschlag von Ferdi Leisten.

„Altstädter opjepass“, ein Kommando, wenn nicht das Kommando überhaupt, bei dem jeder Altstädter auf der Bühne weiß: „Et jeht loss!“ Gerade Reihen bilden, den Blick nach vorne in Richtung Publikum gerichtet, Tanzpaar, Goldhelmträger, Musiker, Offiziere des Senates, des Reiterkorps, des Großen Rats und des Reservekorps zum Präsentieren in Position und die Tänze folgen sodann. In all den Jahren ein gleich gebliebenes Zeremoniell, welches wohl auch nie aus der Mode kommen wird. Denn, das ist die Tradition, die auch nach dem einzigartigen Altstädter-Motto „Am guten Alten in Treue halten!“ von jedem Altstädter gepflegt und gelebt wird. Es waren viele Korpskameraden, die vor und in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg das Korps in verantwortungsvollen Positionen mitprägten.

Neben Karl-Heinz Basseng (Biername „Kallendresser“), der 13 Jahre als Tanzoffizier, dann 25 Jahre als Korpskommandant und später als Präsident die Gesellschaft erfolgreich führte, sind Helmut Reuter („Blos“), der insgesamt 28 Jahre als Korpsspieß tätig war, sowie Tanzkorps-Ehrenkommandant Manfred Bovenkerk („Krankesching“), der auf 30 Jahre Vorstandsarbeit zurückblicken kann, und nicht zuletzt Regimentskoch Erich Flender („Kochlöffel“), der dieses schöne Amt 33 Jahre lang innehatte, Kameraden, denen die schöne Korpsgemeinschaft der Altstädter vieles zu verdanken hat.

„Met Trööte un Trumme, Altstädter kumme …“, so heißt es seit Jahrzehnten, wenn das grün-rote Korps aufzieht. Ob bei den Bühnenauftritten oder mit gleich mehreren Kapellen, welche die verschiedenen Altstädter-Gruppen im Rosenmontagszug alljährlich begleiten, die richtige Musik gehört stets dazu. Eine davon ist die Altstädter-Regimentskapelle, das Musik-Corps Köln-Flittard 1970 e.V. Seit 1994 und in dieser Session seit nunmehr 25 Jahren begleiten sie die Altstädter und auch je nach Saal- und Bühnengröße das Tanzkorps, zusätzlich zum Altstädter eigenen Regimentsspielmannszug, bei ihren Auftritten. Und das ist eine Besonderheit beim Korps der Altstädter, der eigene Spielmannszug. Entstanden war dieser im Jahr 2010 nach der Trennung von dem seit über sechs Jahrzehnten verpflichteten Spielmannszug „In Treue fest 1919 e.V.“.

Im engen Dialog zwischen Altstädter-Vorstand und Tanzkorpsführung wurden kurzfristig die Weichen für einen neuen und eigenen Regimentsspielmannszug gestellt. Mit ehemaligen „In Treue fest“-Spielleuten, mit musikalisch bewanderten Vätern und Söhnen aus den Altstädter-Reihen sowie mit motivierten ehemaligen Spielleuten anderer Spielmannszüge formierte sich in nur vier Monaten eine tolle Truppe. Es war eine Herausforderung der besonderen Art. Die Beschaffung von Musikinstrumenten und die Einkleidung der Spielleute war dabei noch geradezu eine Leichtigkeit. Schwieriger war da schon die Umsetzung im musikalischen Bereich.

Aber auch dort war man mit Tanzkorpskamerad Bernhard Röttgers („Waggelknee“) als neuem Tambourmajor gut aufgestellt. Offiziell vorgestellt wurde der Regimentsspielmannszug beim Korpsappell im Januar 2011. Seit der Session 2018 steht der Regimentsspielmannszug unter Leitung von Oliver Röttgers („Naaksühl“), der die Arbeit seines Vaters erfolgreich fortführt.

Neuerungen und Veränderungen sind Dinge, die auch ein Traditionskorps stets begleiten und seine Attraktivität damit nicht mindern. Neue Tanzpaare folgen und auch neue Korpskameraden kommen jährlich hinzu.

So auch Hans Kölschbach („Knallbotz vum Aldermaat“), der durch Freunde und langjährige Altstädter-Kameraden 1994 seinen Weg zum grün-roten Korps fand. Erst als Tänzer und Goldhelmträger, wurde er 2002 Korpskommandant und steht der Gesellschaft seit 2004 bis heute als Präsident vor. So ganz nebenbei schlüpfte er in der Session 2001 noch in die Rolle der Kölner „Jungfrau Hansi“.

Insgesamt 25 Tanzpaare waren bisher für die Altstädter „im Dienst“ und haben mit ihrem Können das Publikum begeistert. So auch aktuell Carina Stelzmann („Cremche“) und Philipp Bertram („Pill“) in ihrer zweiten Session. Als Tanzpaar sind sie wieder einmal würdige Nachfolger ihrer Vorgänger, wußten gleich in ihrer ersten Session mit Leistung und Können zu überzeugen und bleiben hoffentlich noch einige Jahre dem Publikum und der grün-roten Korpsgemeinschaft erhalten.

Seit der Session 2013 sind Michael Klaas („Piccolo“) als Korpskommandant und Guido Bräuning („Iggel“) als Korpsspieß im Amt und führen das grün-rote Tanzkorps mit Erfolg an.

Mit Tanzpaar, Tanzkorps, Regimentsspielmannszug und den heute in Führungsaufgaben verantwortlichen Korpskameraden ist das Schiff „Altstädter-Tanzkorps“ auf einem guten Kurs und garantiert noch viele Jahre eine respektvolle Fortsetzung der in nunmehr über neun Jahrzehnten gelebten und gepflegten grün-roten Tradition.

Die Zeilen dieses Beitrages geben nur eine kleine Zusammenfassung der vergangenen 95 Jahre des so stolzen Altstädter-Tanzkorps wieder. Zahlreiche im Text nicht genannte Mitglieder haben in den über neun Jahrzehnten mit ihrer Mitarbeit und den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln die Altstädter im Allgemeinen und ihr Tanzkorps unterstützt und somit einen großen Beitrag zu dem geleistet, was das Korps heute ist. Ihr Wirken war und ist geprägt von Ideen, Visionen und Einsatzbereitschaft, die letztendlich die erlangten Erfolge ausmachen. Der 95. Geburtstag des Tanzkorps fällt in eine Zeit, in der auch, wie im Jahr 1924, die Menschen von Problemen und Entwicklungen bewegt sind und werden.

Willi Ostermann sagte einmal: „Der Karneval ist schön – aber er braucht Männer, Gönner und Könner.“

In diesem Sinne gilt damals wie heute: „Uns zor Freud un Üch zo Ihr!“

Quelle und Fotos: Altstädter Köln 29122 e.V.




KKG Blomekörfge: Spende für das GOT Elsaßstraße

V.l.n.r.: Dietmar Teuber, Thomas Heinen, Tanja Anlauf, Markus Heuel, Hans Kürten

Die Kollekte der gemeinsamen „Mess op Kölsch“ (Kölner KG Blomekörfge 1867 e.V., Kölner KG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V. und Löstige Paulaner Kölner KG von 1949 e.V.) Ende November 2018 war in 2019 für das Kinder- und Jugendzentrum GOT Elsaßstraße gedacht.

Präsident Thomas Heinen von den Paulanern sowie Präsident Hans Kürten mit dem 1. Vorsitzenden Dietmar Teuber vom Blomekörfge überreichten einen Scheck über € 300,00 für die Arbeit im GOT Elsaßstraße (GOT steht für Ganz offene Tür). Tanja Anlauf und Markus Heuel von der Einrichtungsleitung des GOT nahmen die Spende gerne entgegen.

Die Spende der „Mess op Kölsch“ soll für den jeden Mittwoch stattfindenden Mädchentag „girls only“ verwandt werden. Dieses Angebot ist in der Südstadt etabliert und wird regelmäßig von 20 bis 35 Mädchen im Alter von sechs bis 21 Jahren kostenfrei genutzt. Ausflüge, Themen und gemeinsame Aktionen wie Kreativangebote oder Fotoprojekte werden gemeinsam geplant und orientieren sich an ihren Interessen. Um dieses und viele weitere Angebote für junge Menschen in der bisherigen Form aufrechthalten zu können ist das GOT auf finanzielle Unterstützung für Honorarkräfte und Sachkosten in Form von Spenden und Stiftungsmittel angewiesen.

Spendenkonto: Pax-Bank Köln – IBAN: DE25 3706 0193 0033 8190 13

Weitere Infos unter: https://foerderverein-got.de/

Begebenheit am Rande: Präsident Hans Kürten erfuhr nebenbei in einem Gespräch, daß die Einrichtung noch keinen Weihnachtsbaum hatte. Ein kurzes Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden Dietmar Teuber und ein Telefonat später war auch dieses Problem gelöst. Die Jugend von St. Maternus spendete dem GOT einen Weihnachtsbaum inklusive Anlieferung.

Quelle und Foto: KKG Blomekörfge 1867 e.V.




Tanzbrunnen Köln: KölnKongress Gastronomie GmbH übernimmt zum 1.Mai 2019 den gastronomischen Betrieb am Tanzbrunnen

 Nach 20 erfolgreichen Jahren der Zusammenarbeit zwischen RheinConnection und KölnKongress übernimmt die KölnKongress Gastronomie GmbH zum 1.Mai 2019 den gastronomischen Betrieb am Tanzbrunnen. 

Nach Auslaufen des Pachtvertragsüber die gastronomische Bewirtschaftung des Tanzbrunnens und der Rheinterrassen übernimmt die KölnKongress Gastronomie GmbH ab 1. Mai 2019 den gastronomischen Betrieb vom bisherigen Betreiber RheinConnection GmbH und sorgt so für einen reibungslosen Übergang.

Seit dem 1. Juni 1998 gehört der Tanzbrunnen zum Portfolio von KölnKongress. Am 1. Mai 1999 übernahm Rhein Connection die Gastronomie am Tanzbrunnen und in den Rheinterrassen. Andreas Feldgen und Michael Staunau bewiesen mit ihrem gastronomischen Know-how Vielseitigkeit und Kreativität. Sie erweiterten in Kooperation mit KölnKongress das Angebot am Tanzbrunnen durch den Biergarten und den km689 Cologne Beach Club. „Unser Dank“, so KölnKongress-Geschäftsführer Bernhard Conin, „gilt schon heute den beiden Rhein-Connection-Geschäftsführern Andreas Feldgen und Michael Staunaufür eine langjährige hervorragende und vor allem partnerschaftliche Zusammenarbeit. Das positive Image des Tanzbrunnen-Geländes reicht weit über die Grenzen Kölns hinaus, dies wäre ohne eine professionelle und innovative Gastronomie nicht möglich.“ 

Andreas Feldgen und Michael Staunau blicken zufrieden auf 20 erfolgreiche Jahre am Tanzbrunnen zurück, die prägend für ihr Unternehmen waren. Zukünftig freuen sie sich auf spannende und erfolgreiche Projekte in ihren Objekten Wartesaal am Dom, Halle Tor2, Gilden im Zims, Servus und dem Deutzer Bahnhof, werden aber bis Ende April 2019 den Tanzbrunnen zur Zufriedenheit von Veranstaltern und Besuchern professionell weiterführen.

Am Tanzbrunnen Köln und den Rheinterrassen wird Vielseitigkeit geboten. Beim gastronomischen Konzept am Tanzbrunnen ist Professionalität und Flexibilität gefragt. Die KölnKongress Gastronomie GmbH freut sich auf die neuen Herausforderungen und ist für die unterschiedlichsten Anforderungen bestens gerüstet.

„Die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Veranstalter und Besucher des Gürzenich haben die KölnKongress Gastronomie GmbH darin bestärkt, das Portfolio um die Gastronomie am Tanzbrunnen zu erweitern. Ein – auch wirtschaftlich – erfolgreiches Jahr als Gastronom im Gürzenich hat gezeigt, dass die KölnKongress Gastronomie GmbH mit der langjährigen Erfahrung im Veranstaltungsgeschäft und mit der Koelnmesse als starkem Partner optimal für diese neuen Herausforderungen gerüstet ist“, so Geschäftsführer Bernhard Conin. „Unser Know-how und die zahlreichen Synergien zwischen Veranstaltungsvermarktung und der Gastronomie haben sich positiv auf die Kunden und Gäste im Gürzenich ausgewirkt – denselben Effekt versprechen wir uns auch am Tanzbrunnen.“

Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH, ergänzt:„Für die an der KölnKongress Gastronomie beteiligte Koelnmesse ist das gastronomische Geschäftsfeld eine sinnvolle Ergänzung, die sich hervorragend mit unserem Messegeschäft verträgt und unseren Kunden zusätzlichen Service bietet. Als weiteres Standbein ist die Übernahme der Tanzbrunnen-Gastronomie in dieser Hinsicht eine Bereicherung.“

Ab 1. Mai 2019 bekommen Veranstalter am Tanzbrunnen – genauso wie im Gürzenich – alles aus einer Hand. Die KölnKongress Gastronomie GmbH ist Ansprechpartner für alle gastronomischen Dienstleistungen Indoor und Outdoor.

Raumanfragen nimmt das Tanzbrunnen-Team um Geschäftsbereichsleiter Till Stolpe entgegen:

Till Stolpe

Geschäftsbereichsleiter

Tanzbrunnen Köln I Rheinterrassen I Flora Köln I km 689 Cologne Beach Club I ZooLocation

Telefon: +49 (0) 221/8 21-31 83 I eMail: t.stolpe@koelnkongress.de

Ansprechpartner für alle gastronomischen Belange ist:

Stephan Förster

Geschäftsbereichsleiter Gastronomie

Telefon: +49 (0) 2 21/2 84 86 11 I eMail: s.foerster@kölnkongress-gastro.de

Quelle und Foto: KölnKongress GmbH – Marketing, Vertrieb & Kommunikation




Plaggeköpp zeichnen Mitglied der KKG Blomekörfge aus

Helmut Haupts, Mitglied der KKG Blomekörfge, wurde am 7. Dezember 2018 mit der Auszeichnung für herausragende Beteiligung an den Veranstaltungen im Jahr 2018, der Fahnen- und Standartenträgern (KG Plaggeköpp) der dem Festkomitee Kölner Karneval angehörigen Gesellschaften geehrt.

Die Auszeichnung erhielt Helmut Haupts für sein überragendes Engagement beim Stammtisch De Plaggeköpp vun 98 e.V., bei denen er mit den Plaggen (Vereinsfahnen) der Kölner KG Blomekörfge 1867 e.V. durch die Kölner Säle marschierte.

Bei der letzten Mitgliederversammlung des Blomekörfge am 11. Dezember 2018 dankten Präsident Hans Kürten und 1. Vorsitzender Dietmar Teuber Helmut Haupts für seine Teilnahmen und gratulierten zur schönen und verdienten Auszeichnung.

Helmut Haupts engagiert sich erst seit Januar 2011 im Kölner Karneval und kam über die KG Müllemer Klütte vun 1961 e.V. und die KG Seiner Deftigkeit Kölsche Boor von 1951 e.V. im Januar 2018 zum Blomekörfge. Seine Tochter und sein Sohn konnte er mittlerweile auch für den Kölner Karneval begeistern; beide sind Mitglied im Blomekörfge geworden und vertreten ihren Vater bei Abwesenheit bei den Plaggeköpp.

Quelle und Grafik: KKG Blomekörfge 1867 e.V.