Große Begeisterung „em Blomekörfge“!

Der Orden zum Rosenmontagszug 2019 sieht aus wie unser Wagen in der Gruppe 13: „Mer schenke dä Ahl e paar Blömcher“.

Quelle (Text): Kölner KG Blomekörfge 1867 e.V.; (Foto): Sandra Klubschewsky

Der Orden zum Rosenmontagszug 2019 sieht aus wie unser Wagen in der Gruppe 13: „Mer schenke dä Ahl e paar Blömcher“.

Quelle (Text): Kölner KG Blomekörfge 1867 e.V.; (Foto): Sandra Klubschewsky
#kölninfo #karneval #rosenmontag
Festkomitee und Stadt haben heute Morgen (2. März 2019)erneut die Wetterprognosen besprochen. Laut Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes vom Samstagmorgen werden für den Rosenmontag in Köln weiterhin Schauer und stürmische Böen erwartet. Dementsprechend beobachten Festkomitee Kölner Karneval und Stadt Köln die Wetterlage nach wie vor sehr intensiv, um eventuelle vorbeugende Maßnahmen für den Rosenmontagszug zeitnah treffen zu können. Bereits am Freitag waren an mobilen Zäunen und Tribünen erste Vorkehrungen getroffen worden, um dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Für die Teilnehmer an den Schull- un Veedelszöch, die am Sonntag (3. März 2019) den identischen Zugweg nehmen, müssen derzeit keine weiteren Maßnahmen getroffen werden und können wie geplant stattfinden.
Ein neuer Sachstand bezüglich eventueller weiterer Maßnahmen für den Rosenmontagszug wird für Sonntagnachmittag erwartet.
Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Der Run auf die Karten war auch in diesem Jahr gigantisch, die Party war erneut restlos ausverkauft. KölleAlarm, unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, hat sich als Kölns größte Karnevalsparty für Teens etabliert. Ohne jeglichen Alkohol feierten die Kids zwischen 12 und 16 Jahren einen ausgelassenen Karnevalsabend – erstmals im Dorint Hotel an der Messe.

Fünf Stunden Top-Programm sorgten für grandiose Stimmung und glückliche Pänz, denn die Veranstalter um den 1. Vorsitzenden Frank Tinzmann und die 2. Vorsitzende Constanze Steinbüchel hatten neben rein karnevalistischen Acts auch nicht-karnevalistische Stars der Teens eingeladen hatten. So trat neben dem Kölner Dreigestirn, den „Räubern“, den „Funky Marys“, „Tacheles“ und den „Jungen Trompetern“ auch der ehemalige Supertalent-Gewinner Jay Oh (2015) mit der Weltpremiere des in der Tonbauhütte produzierten KölleAlarm-Songs, die Soulbros, Pascal und 4two auf. Zudem gab es für die Pänz eine riesen Überraschung: James Smith Jr., Star aus der 2018er Staffel von „The Voice of Germany“, begeisterte das junge Publikum!
Die Haie- bzw. FC-Maskottchen Skarky und Hennes, der KölleAlarm Alkohol-Präventions-Stand mit Rauschbrillen und Tischkicker und ein Kostümwettbewerb mit Model Veit Alex rundeten den jecken Abend perfekt ab!
Erst gegen 22.20 kehrte langsam wieder Ruhe im Dorint ein und für alle Beteiligten, die diese Party möglich machen, war klar: „Wenn so viele Teens so ausgelassen feiern, ist das ein unvergessliches Erlebnis und wir starten mit den Vorbereitungen für die nächste KölleAlarm 2020 – Kölns größte alkoholfreie Party in Köln!“
Organisatorin Constanze Steinbüchel zeigte sich nach der Veranstaltung überwältigt: „Wenn Kölner Schulen an Weiberfastnacht schließen, weil sie den überzogenen Alkoholkonsum der Schüler nicht in den Griff bekommen, dann kann das nicht der richtige Weg sein. Hier ist doch Aufklärung eine bessere Alternative – wir bleiben bei unserem Erfolgskonzept: Feiern ohne Zoff und Stoff – KölleAlarm!“
Und Kollege Frank Tinzmann ergänzte: „Prävention ist das Zauberwort. Die Kids müssen lernen, daß man gar keinen Alkohol braucht, um Karneval zu feiern und Spaß zu haben. Wer einmal KölleAlarm erlebt hat, der weiß das. Das ist für uns die einzige nachhaltige und effektive Form, um den immer wieder beschriebenen Exzessen entgegenzuwirken.“
Über KölleAlarm:
Ziel des Vereins KölleAlarm e.V. ist es, den Kids Spaß am Karneval zu vermitteln und klar zu machen, dass Alkohol dafür überhaupt nicht notwendig ist. Deswegen gibt es im gesamten Veranstaltungsbereich keinerlei alkoholische Getränke, stattdessen nichtalkoholische Getränke zu „taschengeldfreundlichen“ Preisen (€ 8,50 Eintritt inklusive Softdrink und Snack). Dieses Konzept kommt bei Jugendlichen und Eltern gleichermaßen gut an und hat in den vergangenen Jahren unzählige Unterstützer gefunden.
Unter anderem sind die fünf Kölner Top-Klubs (FC, Haie, Fortuna, Viktoria, Cologne Crocodiles) als Partner im Boot, aber auch von öffentlichen Institutionen, der Stadt Köln oder vielen Kölner Unternehmen gibt es eine tolle Unterstützung.
Dadurch ist KölleAlarm nicht nur ein wesentlicher Bestandteil der Nachwuchsförderung im Kölner Karneval, sondern unterstützt darüber hinaus zahlreiche andere Vereine in Form von Sach- und Geldspenden. Über das Jahr nimmt das Team-KölleAlarm e.V. an vielen Fitness-Läufen teil und macht so die Botschaft „Kein Alkohol für Kinder“ sichtbar.
Weitere Informationen finden Sie unter www.koellealarm.de oder auf facebook unter www.facebook.com/pages/KölleAlarm!
Tickets für 2020 gibt es ab dem 2. März, 12.00 Uhr, im KölleAlarm-Ticketshop oder bei KölnTicket!
Quelle und Foto/s: Medienprofis Köln PR GmbH

-hgj-nj- Wie bei anderen Kölner Karnevalsgesellschaften nahm auch die KG Kölsche Grielächer mit dem Beginn des Straßenkarnevals an Wieverfastelovend Abschied vom diesjährigen Sitzungskarneval. Hierzu zog die Gesellschaft mit ihren markant auffälligen Vereinsfarben Grün und Blau ein positives Resümee für ihre Veranstaltungen, welches die Erfolge der vergangenen Jahrzehnte fortsetzt.
Wenn sich die Session dem Ende naht, freut sich allerdings bei den Grielächern insbesondere Präsident Rudi Schetzke auf die 2. Miljöhsitzung, die er selbst die letzte der vier Grielächer-Sitzungen als Hochamt bezeichnet, zu der er heute im großen Saal des Maritim Hotels am Heumarkt nur gutgelaunte und feiersüchtige Jecken em Kostümche begrüßen konnte.

Zuvor zog allerdings der Elferrat in den restlos ausverkauften Saal ein, der hierbei durch das Korps der EhrenGarde der Stadt Köln begleitet wurde. Mit reichlich Tschingderassabum und bekannten Kölner Märschen spielte der Regimentsspielmannszug der EhrenGarde ihre eigenen Kameraden samt Tanzpaar und Tanzkorps, sowie den Elferrat der ehemaligen Kölsche Grenadeere blau-grön – aus denen die heutigen Kölsche Grielächer hervorgehen – aufs Podium, die von einem jubelndem Publikum empfangen wurden.
Nach den musikalischen Darbietungen folgten nach der Regie des EhrenGarde-Kommandanten Curt Rehfus die Tänze der Regimentstochter Anna-Sophie Beyenburg mit ihrem Tanzoffizier Nico Kohr, die hierbei durch die Kadetten des Tanzkorps begleitet wurden. Im Anschluß an die erste Programmnummer – aus der Feder von Literat Roland Lautenschläger – kündigte Rudi Schetzke nach dem Auszug des grün-gelben Traditionskorps Martin Schopps an, welcher in seiner „Rednerschule“ im Schulfach Politik referierte und hierbei sowohl die Manieren von Donald Trump als amerikanischen Präsidenten und den von den Britten in die Sackgasse manövrierten Brexit in den Fokus stellte.
Wie bei der Ehren-Garde, dankte das raderdolle Publikum Martin Schopps mit stehenden Ovationen und reichlich Applaus, der nach einer Zugabe das Podium für den tänzerischen Höhenflug des Tanzcorps der KG Sr. Tollität „Luftflotte“ freimachte. Nach diesen Höchstleistungen im karnevalistischen Tanzsport mit ungezählten Hebungen, Salti und sonstiger waghalsiger Akrobatik, blieb das närrische Auditorium gleich stehen, so daß „Brings“ ein berauschender Empfang bereitet wurde. Zusammen mit Komiker, Schauspieler und Spaßmacher „Dennis aus Hürth“ als Gastsänger, blieb folglich der neue „Brings“-Hit „Et jeilste Land“ im Ohr, mit dem die fünf Musiker mit „Dennis“ (Martin Klempnow) das absolute Highlight der ersten Abteilung waren.
Hierauf folgten zum Ende des ersten Teils der Miljöhsitzung em Kostümche, Comedian „Motombo Umbokko“ (Dave Davis) als bekanntester Toilettenmann Deutschlands, sowie die „Höhner“ die vor der Pause das Programm mit ihren Liedern wie „Wir halten die Zeit an“, „Viva Colonia“ und „Dat Kölsche Hätz“ abrundeten.
Mit dem hochrangigen Besuch des Kölner Dreigestirns, welche zusammen mit Adjutantur, Prinzenführer und Equipe dem Narrenvolk im Maritim ihre Referenz erwies, eröffnete Grielächer-Präsident Rudi Schetzke den zweiten Teil der letzten Sitzung seiner Gesellschaft in dieser Session, denen das ausgiebig feierende Auditorium einen unvergeßliche Empfang bereitetete. Wie bei ihren närrischen Vorgängern, dankten die Grielächer auch heute wieder Prinz, Bauer und Jungfrau mit besonderen Geschenken, die ausschließlich dem amtierenden Trifolium als limitierte Auflage vorenthalten sind. Hierzu überreichte Rudi Schetzke zusammen mit Vizepräsident Marcel Hergarten und Senatspräsident Helmuth Schmitz „Prinz Marc I.“ einen kleinen FC-Geisbock in Gold, sowie „Bauer Markus“ und „Jungfrau Catharina“ ein weiteres Exemplar in Rot beziehungsweise in weiß. Zudem unterstützten die Grielächer das Kölner Dreigestirn mit einem Scheck in Höhe von € 1.111,00 für ihr soziales Projekt „Kölsche Fründe“, womit die Anschaffung eines Krankentransportfahrzeuges zur Erfüllung letzter Wünsche von schwerstkranken Menschen ein Stück näher rückt.
Nach der Verabschiedung von Kölns höchsten Karnevalsregenten, lauschten die Gäste der Miljöhsitzung Jörg Runge, der in seiner Type als „Tuppes vum Land“ in perfekter Reimrede die Mißstände aller Politiker und Weltkonzerne unter die Lupe nahm und hierfür reichlich Jubel und Beifall erhielt. Weiter sodann – vor der in Köln typischen Sitzungsnachfeier – mit den Hits der „Bläck Fööss“, sowie Topredner Bernd Stelter als „Werbefachmann“ und den Liedern und Ohrwürmern der „Domstürmer“, die nach ihrer Zugabe Grielächer und Publikum mit ins Foyer nahmen, wo zur Livemusik von Alleinunterhalter Andreas Konrad bis in die Puppen weitergefeiert wurde.
Quelle (Text und Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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-hgj/nj- Ihr karnevalistisches Finale vor Rosenmontag startete die KKG Blomekörfge traditionell im Willi-Ostermann-Saal des Sartory. Hierbei führte Carina Autermann als jung-dynamische Sitzungspräsidentin zum zweiten Mal durch die Große Prunksitzung, welche in jeder Session den Veranstaltungsreigen des Blomekörfge am Freitag vor Rosenmontag beendet.
Gleich nach dem Einmarsch des Elferrats, folgte durch Carina Autermann die Begrüßung des bunt kostümierten Publikums im bis auf den letzten Platz gefüllten Haus, wonach der Aufmarsch des Reiter-Korps „Jan von Werth“ der erste Höhepunkt des Abends sein sollte. Angeführt durch ihre Korpskapelle zog das Reiter-Korps in seinen prunkvollen Unformen aufs Podium und begann nach weiteren Medleys durch die Spielleute mit ihren Tänzen.

Nach dieser Präsentation durch das Tanz- und Reservekorps zusammen mit Marketenderin Britta Schwadorf und Tanzoffizier Florian Dick, trat der Vorstand in den Vordergrund, welcher hierzu mit Reinhold Masson als bisherigen Präsidenten und Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn verstärkt wurde, da ein besondere Akt des Kölner Karnevals vollzogen werden sollte. So legte Hans Kürten als Nachfolger von Reinhold Masson seinen Eid ab, zudem mit auf den Plaggen seiner Gesellschaft abgelegter Hand die Worte des Präsidenteneides von Christoph Kuckelkorn nachsprach. Hierauf legte Reinhold Masson seinem Nachfolger Hans Kürten die Amtskette als äußerliches Zeichen seiner Präsidentschaft um, worauf die Übergabe des gerahmten Eidspruches durch Christoph Kuckelkorn folgte.
Alsdann kehrte man nach der Gratulation des Vorstandes und des Publikums – welches die Vereidigung stehend verfolgte – zum Programm zurück, wobei hier die „Jan von Werther“ mit weiteren Tänzen im Mittelpunkt des Geschehens standen. Nach den beiden Sitzungshöhepunkten durch „Jan von Werth“ und der Vereidigung von Hans Kürten hatte Literat Volker Hochfeld mit dem Besuch des Kölner Dreigestirns ein weiteres Highlight gewinnen können, welches von den extrem gutgelaunten und feiersüchtigen Gästen, sowie den Ehrengästen Herwig Bartsch (Kölner Jungfrau in 1994), Jakob „Köbes“ Schumacher („Drei Kölsche Junge“), Bernd Tewes – Ehrensenatspräsident der Kölsche Lotterbove, sowie Patrick Westphal als General Manager NH-Hotel Mediapark willkommen geheißen wurde.
Alsdann folgte nach dem Ausmarsch von „Prinz Marc I.“, „Bauer Markus“ und „Jungfrau Catharina“ mit Heimat im Herzen und auf der Zunge Christian Papa, sowie die „Big Maggas“, die der bereits hochkochenden Stimmung vor der Pause nochmals ordentlich einheizten.
Mit den „Klüngelköpp“, die seit 2003 über Kölns Grenzen hinaus Musikgeschichte geschrieben haben, stand eine Band auf der Bühne des Ostermann-Saales, die eigentlich zum Kölschen Kleeblatt gehören und das jecke Auditorium mit Hits wie „Wo die Stääne sin“, „Kölsche Fiesta“, „Jedäuf met 4711“ und „Bella Chiao“ zu rasen brachte. Vor ihrer Zugabe begrüßte Präsident Hans Kürten die sechs Musiker, wozu er mit der für „Klüngelköpp“ typischen Schiebermütze ins Rampenlicht trat und der Band jeweils ein gerahmtes und handsigniertes Spielertrikot des 1. FC Köln als persönliches Geschenk überreichte. Lediglich Gitarrist Jörg Bracht ging hierbei leer aus, der statt des FC-Trikots als Fan von Borussia Mönchengladbach von Carina Autermann als eingefleischtem FC-Fan in ironischer Weise ein Gladbach-Trikot mit den Worten „Hier ein Lappen für Deine Putzfrau“ überreicht bekam.
Schlag auf Schlag folgte die Sitzung dem Programm des Literaten, bei dem nach dem musikalischen Opening der zweiten Halbzeit, mit der „Rednerschule“ von Martin Schopps, sowie mit „Kasalla“, die KKG eine weitere hochkarätige Band auf dem Podium hatte. Hiernach wirbelten die Tänzerinnen und Tänzer des Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“ über die Bühne, für die das Podium des kleinen Sartory-Saals eigentlich zu klein erschien. Dennoch gelang es dem Tanzcorps alle riskanten Hebungen, Würfe und Salti zu präsentieren, die vom Publikum mit staunenden Blicken und offenen Mündern begutachtet wurden.
In der vorletzten Programmnummer der Großen Kostümsitzung wurde das „Heddemer Dreigestirn“ empfang, womit allerdings kein närrisches Trifoilum gemeint ist, sondern exzellent einstudierter Slapstick mit Mimik, Gesten und Musik, für die die drei Miniatur-Giganten in jeder Session zigfach von Frankfurt am Main in die Domstadt zu zahlreichen Sitzungen anreisen. Zum Abschluß des fulminanten Abends moderierte Carina Autermann die „Domstürmer“ an, die mit ihren Hits „Mach Dein Ding“, „Alles em Fluß“, „Meine Liebe, meine Stadt, mein Verein“, „Wer soll das bezahlen“ und ihren Zugaben aus der Großen Kostümsitzung nach Mitternacht eine Karnevalsparty machten.
Quelle (Text und Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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An Karnevalssamstag (2. März 2019) wird es im rechtsrheinischen Stadtteil Deutz zu Verkehrsstörungen durch eine kurdische Demonstration „Die Isolation durchbrechen – Freiheit für Abdullah Öcalan“ kommen. Nach Kooperationsgesprächen mit der Polizei hat der Anmelder der Versammlung einer Verlagerung der Versammlungsflächen ins Rechtsrheinische zugestimmt. Für weitergehende Auflagen oder gar ein Verbot des Aufzugs beziehungsweise der gesamten Versammlung liegen die rechtlichen Voraussetzungen nicht vor.
In der Zeit von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr werden nach Einschätzung des Versammlungsanmelders bis zu 3.000 Teilnehmer nach einer Auftaktkundgebung auf der Deutzer Werft zu einem Aufzug über die Strecke Herbert-Liebertz-Weg – Mindener Straße – Opladener Straße – Ottoplatz – Justinianstraße – Gotenring – Adolphstraße – Helenenwallstraße – Siegburger Straße zurück zur Deutzer Werft aufbrechen. Nach der Schlußkundgebung soll die Versammlung um 18.00 Uhr auf der Deutzer Werft enden.
Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle
Nachtrag zur Pressemitteilung Ziffer 4 vom 28. Februar 2019
Mit insgesamt zirka 1.600 Beamtinnen und Beamten war die Polizei Köln am gestrigen Weiberdonnerstag (28. Februar 2019) in der Domstadt präsent. Darunter waren, neben deutlich erkennbaren Uniformierten mit Leuchtwesten, auch Zivilkräfte zum Schutz der Jecken eingesetzt.
Mit fortschreitendem Alkoholkonsum der Feiernden stiegen wie in den Vorjahren ab den Nachmittagsstunden die Einsatzanlässe und die Zahl der angezeigten Straftaten. Insgesamt 92 (Vorjahr 94) zumeist stark Alkoholisierte, davon ein Leverkusener, mussten wegen des Nichtbefolgens von Platzverweisen respektive zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden.
Insgesamt fertigten die Polizisten in Köln 371 Strafanzeigen (Leverkusen 26). Überwiegend handelte es sich dabei mit 141 bislang bekannten Taten um Körperverletzungen (Leverkusen 4). Es wurden 9 Raubdelikte (K; Vorjahr 10) angezeigt, 26 Beleidigungen (Vorjahr 15) und 19 Sachbeschädigungen (Vorjahr 34). Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz schlugen mit 38 Fällen zu Buche (Vorjahr 36), des Weiteren 74 Diebstahlsdelikte, davon ein Taschendiebstahl in Leverkusen (Vorjahr 64).
Das für die Bearbeitung von Sexualdelikten zuständige Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen in 16 Fällen aufgenommen, in Köln und Leverkusen jeweils einmal wegen des Verdachts der Vergewaltigung. Die weiteren Straftaten belaufen sich im Wesentlichen auf sexuelle Belästigungen und exhibitionistische Handlungen.
Die in dieser Tagesbilanz dargestellten Kriminalitätszahlen stehen unter dem Vorbehalt, daß noch weitere Anzeigen bei der Polizei eingehen können oder daß Delikte im Zuge der Ermittlungen anders bewertet werden müssen. So kann sich zum Beispiel ein zunächst angezeigter Raub bei einer Vernehmung als Diebstahl darstellen – oder umgekehrt. Eine abschließende Bewertung ist demzufolge häufig erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich.
Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle

Es war ein buntes Treiben, friedvolles Schunkeln und gemeinsames Feiern von Jung und Alt. Die Flittarder Karnevalsgesellschaft von 1934 e.V. eröffnete zum ersten Mal den Straßenkarneval gestern auf dem Gelände ihrer Narrenburg, Paulinenhofstraße 75, in Flittard.

Bei strahlendem Sonnenschein strömten die Jecken zur Eröffnung mit dem Kinderdreigestirn der GGS Am Feldrain um 11.11 Uhr und feierten den ganzen Tag ausgelassen. Dass neues Konzept überzeugte alle. Karneval im Veedel in seiner ursprünglichen Tradition, „Fiere, schunkele und singe mit Familich und Freunden“ ist in Flittard lebendig!
Bereits im vergangenen Jahr hatte die Gesellschaft verkündet, daß es die Straßensitzung zu Weiberfastnacht auf dem Platz am Denkmal in der Hubertusstraße in Köln-Flittard nicht mehr geben werde. „Die Genehmigungen im Vorfeld, der Aufbau und vor allem der Abbau des gesamten Equipments war immer aufwändiger geworden. In der Form war Weiberfastnacht einfach nicht mehr realisierbar für uns“, so Reiner Knillmann, 1. Vorsitzender der Flittarder KG.
In den Mittelpunkt des neuen Konzeptes stellte die Gesellschaft das friedliche Feiern, Singen und Schunkeln. Björn Heuser, Ben Randerath und die Formation „Eldorado“ brachten die Jecken in Flittard in beste Schunkellaune und waren selbst von der tollen Atmosphäre auf dem Hof der Narrenburg begeistert. Und jeder Flittarder hatte an diesem Tag dafür Verständnis, daß man für die Auftritte des Rheinischen Tanzcorps „Echte Fründe“ und des Rheinischen Kinder- und Jugendtanzcorps „Echte Fründe“ kurzerhand die Straße vor der Narrenburg für einige Minuten sperrte.
„Wir wollen den Karneval im Veedel für Flittard erhalten“, sagte Michael Müller, 2. Vorsitzender der KG. „Als Familiengesellschaft ist uns das besonders wichtig. Daher haben wir uns auch bewußt dagegen entschieden, mit der Veranstaltung raus aus Flittard zu gehen.“ Eine sehr gute Entscheidung! Die großen und kleinen Jecken in Flittard waren vom Wieverfastelovend in ihrem Dorf und dem neuen Konzept der Karnevalsgesellschaft begeistert.
Quelle und Foto/s: Flittarder Karnevalsgesellschaft von 1934 e.V.

Für den 28. Februar 2019 (Weiberfastnacht) zieht die Bundespolizei eine positive Einsatzbilanz.
Am Donnerstagmorgen lag die Auslastung der Bahnhöfe Köln Hbf und Köln Messe/Deutz beim üblichen Reiseverkehr, erst ab 11.00 Uhr stellten die Bundespolizisten eine deutlich erhöhte Auslastung fest. Gegen 11.30 Uhr wurden vereinzelt Gleisüberschreitungen im Bereich Bahnhof Köln-Süd festgestellt, weitere Gleisüberschreitungen wurden durch ein gutes Absperrkonzept verhindert.
Um 13.24 Uhr sorgte ein herrenloser Koffer in Köln Messe/Deutz für einen Einsatz, der sich jedoch schnell einem Reisenden zuordnen ließ und somit keine großen Beeinträchtigungen mit sich brachte.
Gegen 15.15 Uhr wurde die Bundespolizei alarmiert, weil ein 27jähriger Eritreer am Bahnhof Köln Messe/Deutz Frauen nachstellte. Der polizeibekannte Mann wurde beanzeigt und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
Um kurz vor 17.30 Uhr fiel ein stark alkoholisierter Mann auf Gleis 10 ins Gleisbett des Kölner Hauptbahnhofs – zum Glück war der Zug schon vorher eingefahren. Nach ersten Ermittlungen fiel der Mann ohne Fremdeinwirkung ins Gleis. Reisende halfen dem Mann auf den Bahnsteig, er wurde nach Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen. Die Bundespolizei sperrte kurzfristig den betroffenen Bahnsteigabschnitt.
Bereits ab 15.00 Uhr begann die Abreisephase der Karnevalisten, die weitestgehend störungsfrei verlief.
Die Bundespolizei leitete drei Ermittlungsverfahren wegen „Diebstahl“ gegen unbekannte Taschendiebe, drei wegen „Körperverletzung“ und zwei wegen „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ ein.
Polizeiführer Alfons Genreith zeigt sich mit dem positiven Einsatzverlauf und den getroffenen Maßnahmen der Bundespolizeiinspektion Köln zufrieden.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin/Bundespolizeiinspektion Köln – Presseabteilung

Die Geheimnisse der Zugleitung wurden gelüftet! Gestern Mittag wurde im Festkomitee Kölner Karneval das traditionelle Richtfest zum Rosenmontag gefeiert. Neben Präsidenten und Angehörigen des Festkomitees waren auch die Wagenbauer und Kritzelköpp vor Ort, als Zugleiter Alexander Dieper mit dem kleinen und großen Kölner Dreigestirn die Wagenbauhalle eröffnet hat. Ein paar Impressionen könnt Ihr Euch bei facebook ansehen.
Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

Die heiße Phase steht direkt vor der Tür: Am Donnerstag (28. Februar 2019) startet mit Weiberfastnacht der Straßenkarneval 2019. Auch in diesem Jahr setzt die Stadt Köln verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Feiernden und Anwohner um. Neben zusätzlichen Müllbehältnissen werden außerdem Toiletten bereitgestellt. Das betrifft vor allem die Hotspots Altstadt, Kwartier Latäng und Südstadt.
ALTSTADT: An Weiberfastnacht, 28. Februar 2019, von 8.00 Uhr bis Karnevalsfreitag, 1. März 2019, 8.00 Uhr, und am Karnevalssamstag, 2. März 2019, von 18.00 Uhr bis Karnevalssonntag, 3. März, 8.00 Uhr, gilt hier das bewährte Glasverbot. An den Zugängen zur Glasverbotszone werden von den Altstadtwirten, den Altstädtern Köln von 1922 und dem Festkomitee Kölner Karneval Pfandbecher ausgegeben, in die die Feiernden den Inhalt ihrer in Glas mitgebrachten Getränke vor Ort umgießen können. Diese Becher können an den Ausschankständen oder den Becherausgabestellen wieder abgegeben werden. Damit unnötige Wartezeiten an den Kontrollen vermieden werden können, geht ein Appell an alle Jecken: Nehmt am besten gar kein Glas mit!
KWARTIER LATÄNG: Auch hier wird das Glasverbot zu folgenden Zeiten umgesetzt: Weiberfastnacht von 8.00 Uhr bis Karnevalsfreitag 8.00 Uhr, Karnevalssamstag von 15.00 Uhr bis Karnevalssonntag 8.00 Uhr, Rosenmontag von 15.00 Uhr bis Karnevalsdienstag 8.00 Uhr. Außerdem gilt in dieser Zone ein weiterentwickeltes Schutzkonzept, um den großen Zustrom in das Viertel zu überwachen und zu kontrollieren. Es werden an verschiedenen Punkten Bedarfssperren eingerichtet. Im Falle einer Auslastung von einzelnen Bereichen oder des ganzen Viertels werden die Bedarfssperren geschlossen, um die Sicherheit der Feiernden auf der Straße und in den Kneipen sowie der Anwohner zu gewährleisten. Einige Zugänge sind von vorneherein gesperrt, um den Zustrom besser steuern und eine Entfluchtung einzelner Bereiche sicherstellen zu können. Die Zugangsmöglichkeiten werden mit Überkopfbannern klar gekennzeichnet sein. Anwohnerinnen und Anwohner erhalten im Falle einer Sperrung bei Vorlage eines Ausweises Zutritt ins Kwartier Latäng.
Um unnötige Verdichtungen in einzelnen Bereichen zu vermeiden, wird auch das Mitführen von Musikanlagen insbesondere im Kwartier Latäng je nach Lage untersagt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich im Umfeld dieser Musikanlagen innerhalb kürzester Zeit große Menschentrauben bilden, die zu einer starken Verdichtung in diesem Bereich und damit auch einer Gefährdung der Feiernden und der Anwohnerschaft erheblich beitragen.
SÜDSTADT: In der Südstadt wird an Weiberfastnacht wieder wie im Vorjahr eine freiwillige Glasabgabe eingerichtet. Auch hier werden den Feiernden Becher zum Umfüllen ihrer in Glas mitgebrachten Getränke angeboten. Die Erfahrungen des vergangenen Jahres an Weiberfastnacht und dem 11. im 11. zeigen eine hohe Akzeptanz und eine deutliche Reduzierung von Glasflaschen und -scherben auf den Straßen und Plätzen.
Wo Glas benutzt werden kann, wo nicht und welche Alternativen es gibt: HIER erfährt man alles. Ausführliche Informationen rund um Karneval und zu Verkehrseinschränkungen in der Altstadt, im Zülpicher Viertel sowie dem Lkw-Fahrverbot in der Innenstadt gibt es HIER.
Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

Mit Weiberfastnacht rückt auch der Rosenmontag immer näher! In der offiziellen Rosenmontagszeitung findet Ihr alle wichtigen Informationen rund um den Zoch, die teilnehmenden Gruppen und den ganzen Tag. Unter diesem Link ist die Zeitung online – und natürlich kostenlos – zu finden.
Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.
Die Boston Consulting Group und die Rheinische Fachhochschule (RFH) haben im Auftrag des Festkomitees Kölner Karneval eine Studie erstellt. Im Fokus lagen die Wirtschaftskraft und das Image des Kölner Karnevals. „Die Untersuchungen belegen, wie wichtig der Karneval für Köln und die gesamte Region ist“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Gastronomie, Hotelgewerbe und Einzelhandel profitieren vom stetigen Zulauf karnevalsbegeisterter Feiernder aus Köln, dem Umland und ganz Deutschland. Die Befragung zeigt aber auch überraschend deutlich, daß es der Wunsch vieler junger Jecken ist, den Karneval sehr traditionell und typisch kölsch zu feiern.“ Insgesamt ist die Wirtschaftskraft seit 2009 um 30 Prozent auf 600 Millionen Euro angestiegen. Dass der Kölner Karneval auch nach wie vor als ein besonders Fest mit kulturellem Kern wahrgenommen wird, bestätigt die parallel durchgeführte Umfrage der Rheinischen Fachhochschule Köln. Zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag 2018 sowie rund um den 11. im 11.2018 wurden insgesamt rund 2.750 Jecke auf der Straße und über ein Onlineportal befragt. 97 Prozent aller Befragten gaben an, den Karneval als kulturelles Highlight, als einzigartig im Vergleich zu anderen Großveranstaltungen und als wichtigen Beitrag zur Brauchtumspflege zu erleben. Nahezu alle Befragten können sich Köln ohne den Karneval nicht vorstellen. Alle Informationen zur Studie gibt es HIER.
Ab sofort startet die nächste Phase der Befragung der RFH. Teams befragen die Jecken auf der Straße an Weiberfastnacht und Rosenmontag. Auch online kann man teilnehmen. HIER geht es zum anonymen Fragebogen.
Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.
Ab den Morgenstunden haben sich bei strahlendem Sonnenwetter anläßlich des heutigen Weiberdonnerstags (28. Februar 2019) zahlreiche Karnevalisten auf den Straßen und Plätzen der Kölner Innenstadt getummelt. Mit über 1.000 Beamtinnen und Beamten ist die Polizei Köln im Einsatz, um einen friedlichen Verlauf zu fördern.
Insbesondere auf den Platzflächen Alter Markt und Heumarkt in der Altstadt, noch dichter jedoch im Zülpicher Viertel und zunehmend in der Südstadt drängten sich die bunten Massen. Entsprechend mußten unter anderem im Bereich Zülpicher Platz und Ubierring vorbereitete Verkehrssperren eingerichtet werden, um die Verkehrssicherheit aufrechtzuerhalten. Mehrere Umzüge verliefen störungsfrei.
Bereits gegen 11.20 Uhr ließ sich an einer Sperrstelle in der Bechergasse ein alkoholisierter Randalierer (35) von städtischen Ordnungskräften nicht beruhigen. Ein durch hinzugezogene Polizisten bei dem Wohnsitzlosen durchgeführter Atemalkoholtest ergab zirka 2,3 Promille. Die Beamten nahmen den 35jährigen zur Ausnüchterung in Gewahrsam.
Gegen 15.15 Uhr trafen Jecken auf der Aachener Straße nahe dem Rudolfplatz auf einen vierjährigen und orientierungslosen „Drachen2 namens Oskar. Der kleine mit blauer Jacke und grauer Jogginghose bekleidete Lindwurm hatte seine Eltern im Gedränge verloren. Gerade, als die geistesgegenwärtigen Karnevalisten den Kleinen an Polizeikräfte übergaben, bogen dessen Eltern um die Ecke.
Am frühen Nachmittag machte sich der zunehmende Alkoholkonsum unter anderem auch durch Schlägereien bemerkbar. Gegen 18.10 Uhr warf ein alkoholisierter 17jähriger nahe dem KD-Schiffsanleger an der Frankenwerft einen Böller willkürlich in die dortige Menge. Eine Frau erlitt infolgedessen Fußverletzungen und musste vor Ort durch eine Rettungswagenbesatzung ambulant behandelt werden. Der Jugendliche konnte sich gegenüber den einschreitenden Polizisten nicht ausweisen. Er wurde zwecks Identitätsfeststellung zur Wache gefahren und muß sich nun in einem Strafverfahren verantworten.
Bis 19.30 Uhr nahmen die Einsatzkräfte 25 Personen in Gewahrsam. Nach exhibitionistischen Handlungen und sexuellen Belästigungen wurden zudem zwei Tatverdächtige (23, 31) vorläufig festgenommen.
Auch weiterhin wird die Polizei deutlich präsent und für etwaige Bedarfsfälle ansprechbar bleiben.
Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle

-hgj/nj- Gut vorbereit zeigten sich die Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums, die heute Vormittag zur „Pressekonferenz met Ähzezupp“ im Vorfeld der anstehenden Schull- un Veedelszöch eingeladen hatten. Einen ersten Gruß richtete Bernhard Conin als „Baas“ (Vorsitzender) der Freunde und Förderer an die zahlreich erschienenen Medien, sowie gegenüber dem Festkomitee, dem er eine tolle und reibungslose Zusammenarbeit bescheinigte.

Sodann folgten in seinen Dankesworten auch die zahlreichen Ämter (Stadt Köln, Ordnungsamt, Polizei, Feuerwehr und Rettungswesen). Weiterhin führt Bernhard Conin aus, daß man seitens seines Fördervereins sehr dankbar über das zugesagte Wurfmaterial der EhrenGarde der Stadt Köln, der Prinzen-Garde Köln, der Roten Funken ist, welches den drei Siegern der Fuß- und Wagengruppen und dem Gewinner des Originalitätspreis zu Gute kommt, die nach ihrer Teilnahme an den Schull- un Veedelszöch am Karnevalsonntag Rosenmontag nochmals durch Köln ziehen dürfen. Hinzu gesellen sich in diesem Jahr mit KölnKongress und einem anonymen Sponsor zwei weitere Spender, denen man in diesem Rahmen dank sagte.
In seinen Ausführungen führte der „Baas“ der Freunde und Förderer sodann weiter aus, daß nach dem Unglück bei der Loveparde in Duisburg die Sicherheitsmaßnahmen jedes Jahr Änderungen unterliegen, damit die Menschen wie bei den „Zöch“ und allen anderen Veranstaltungen auf deutschen Grund und Boden angepaßt werden, wodurch in den vergangenen neun Jahren allerdings auch die Kosten für Sicherheit und die Bereitstellung der Rettungsdienste um 50 Prozent gestoßen sind. Hierzu unterstrich er insbesondere das Festkomitee Kölner Karneval, die einen Großteil der organisatorischen und technischen Bereiche abdecken und somit diese „Last“ im Kölnischen Brauchtum bündeln.
Danke sagte Bernhard Conin allerdings auch den Sponsoren, die die Mobilität der Freunde und Förderer aufrechterhalten und hierzu kostenfrei ein Technikfahrzeug sowie zwanzig Baggagewagen stellen, sowie den 25 Teilnehmer, die nach den Schull- un Veedelszöch als Juroren zusammen mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker und den Vertretern des Festkomitees die Bewertung der Veedelszöch vornehmen.
Abschließend führte der 1. Vorsitzende der Freunde und Förderer aus, daß die Stadt Köln den neun schnell und unbürokratisch insgesamt € 90.000,00 zur Verfügung gestellt hat, die somit den Veedelsvereinen zu Gute kommen, damit die Karnevalsumzüge in den Stadtteilen zwischen Weiberfastnacht und Veilchendienstag laufen können. Durch die finanzielle Unterstützung der Stadtverwaltung von jeweils € 10.000,00 pro Stadtbezirk stehen zumindest diesjährig Umzüge wie in Rodenkirchen und Zollstock nicht mehr auf der Kippe.
Zum Zeitpunkt der Schull- und Veedelszöch, welche am Sonntag, 3. März 2019, um 11.11 Uhr an der Severinstorburg ihren Anfang haben, jährt sich auch der Einsturz des Kölner Stadtarchives in der Severinstraße zum 10. Male, bei dem zwei junge Menschen ums Leben kamen. Khalil El Gaouti und Kevin Koster sowie Josefine Borcilio, die die Umstände des Einsturzes nicht verkraften konnte und durch Suizid aus dem Leben schied, gedenkt man während des Zuges gegen 11.50 Uhr an der Ecke Löwengasse/Severinstraße. Hierbei werden Bernhard Conin und Pfarrer Hans Mörtter der LutherKirche Südtstadt würdige Worte finden. Zudem führt die Tanzgruppe der Lyskircher Junge „Hellige Knäächte und Mägde“ einen Tanz zu Ehren der Verstorbenen auf, wonach der Zug fortgesetzt wird.

Hiernach übergab Bernhard Conin das Mikrophon an Willi Stoffel, der als Zugleiter die Gesamtverantwortung der Schull- und Veddelszöch hat. Hier konnte der Zugleiter der Freunde und Förderer mitteilen, daß mit 14 externen Kapellen und 580 Musikern aus Schulen (Schüler und Lehrer), sowie 200 aktiven Musikern aus den Reihen der Veedel der Anteil deutlich gestiegen ist. Die Kosten der externen Musikkapellen, gehen so Willi Stoffel zu Lasten des Fördervereins des Kölnischen Brauchtums, die unter anderem durch die Erlöse der karnevalistischen Matinee „Fastelovend Ferkeet“ in der Kölner Philharmonie finanziert werden, wozu diesjährig ein Scheck von € 25.000,00 überreicht wurde.
Eine steigende Beliebtheit verzeichnen die Schull- und Veedelszöch, die an jedem Karnevalsonntag einige Hunderttausende Jecken auf die Straßen der Süd- und Altstadt locken, die den 54 Gruppen mit 2.700 Teilnehmern der Veedelsverein zujubeln. In diesem Jahr gehören hierzu 48 Fuß- und sechs Wagengruppen, die zum Teil seit Sommer 2018 geplant, entworfen und verwirklicht wurden. „Eigentlich“, so Willi Stoffel, „hatten wir 68 Anfragen, die allerdings nicht zu bewältigen sind, so daß „nur“ die 54 Gruppen mit von der Partie bei den „Zöch“ sind.
Abschließend bat Zugleiter Willi Stoffel noch darum, daß man für 2020 und die Folgejahre unbedingt weitere ehrenamtliche Helfer benötigt, die bei der Aufstellung, der Auflösung, als Zugordner oder Funkern eingesetzt werden. Interessenten möchten sich bitte direkt mit ihm oder seinem Team – dem er während der Pressekonferenz dankte – melden. Weitere Infos unter Freunde & Förderer des Kölnischen Brauchtums e.V., Zeughausstraße 1-3, 50667 Köln, +49 (0) 2 21/2 21-2 23 55, Internet: https://koelnisches-brauchtum.de/, eMail: kontakt@koelnisches-brauchtum.de.

Die Informationen zu den Schullzöch, die nicht von der Jury berücksichtigt werden dürfen, hatte alsdann Margarita von Westphalen-Granitzka parat, in deren Händen die Organisation als Ansprechpartnerin zu den Schulen liegt. Margarita von Westphalen-Granitzka führte hierzu aus, daß 3.800 Teilnehmer aus 53 Schulen aller Fachrichtungen am kommenden Sonntag mit dabei sind. So 12 Grundschulen, eine Hauptschule, vier Gesamtschulen, drei Förderschulen und Realschulen, 23 Gymnasien, ein Berufskolleg fünf private Schulen und das Zentrum für Lehrer- und Lehrerinnenausbildung, die mit 47 Fu´- und sechs Wagengruppen die Züge bereichern.
Neben den acht Schulen welche in diesem Jahr ein Jubiläum feiern, begrüßen die Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtum auch die Förderschule Thymianweg, die erstmalig dabei ist. Der Wanderpreis „Kamellebüggel“ der Freunde und Förderer tragen diesjährig die Schüler und Schülerinnen der Brausfelder Hasenschule, die zu den Jubilaren der teilnehmenden Schulen gehört. Mit dem zweiten Wanderpreis, das „Lyskircher Buch“ der KG Lyskircher Junge, die die Züge mit 140 ehrenamtlichen Helfern unterstützen, erhält die Müngersdorfer LVR Schule Belvedere Straße, die hierzu auch eine Seite des Buches gestalten dürfen. Im Hinblick auf die Musik verwies Margarita von Westphalen-Granitzka zum Schluß auf die 580 Musiker der Schulen, die in vier Tagen oft sehr laut sein werde, da viele Schulmusiker in diesem Jahr als Sambagruppen durch die Straßen ziehen.
Quelle (Text und Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Grafik): Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums e.V.
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
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Beim Kölner Rosenmontagszug werden in diesem Jahr erstmals Kameras eingesetzt, die die Sicherheit der Zugteilnehmer unterstützen und etwaige Straftäter abschrecken sollen. Im Fokus stehen dabei vor allem die Reitergruppen, die von den Wagen unmittelbar vor und nach der jeweiligen Gruppe gefilmt werden. Anhand des erstellten Filmmaterials soll es der Polizei erleichtert werden, Personen zu identifizieren, die Pferde oder Reiter bewerfen oder anderweitig den Ablauf des Zuges stören. „Wir erhoffen uns von den Maßnahmen eine abschreckende Wirkung”, erklärt Zugleiter Alexander Dieper. „Nach dem Vorfall im Vorjahr, bei dem Pferde einer Kutsche durchgegangen sind, wollen wir aber Pferde und Reiter nicht nur maximal ausbilden und schulen, sondern auch so gut es geht vor Einflüssen von außen beschützen.”
Selbstverständlich werden alle Aufnahmen vom Zugweg unmittelbar nach Ende des Zuges unwiederbringlich gelöscht. „Die Videosequenzen werden nur dann an die Polizei übergeben, wenn ein konkreter Anlass vorliegt”, so Alexander Dieper. „Der Datenschutz für Teilnehmer und Zuschauer wird dabei selbstverständlich sichergestellt. In diesem Punkte haben wir uns intensiv juristisch beraten lassen, da wir natürlich sensibel mit den Aufnahmen umgehen wollen und sie keinen anderen Nutzen für uns haben als einen verbesserten Schutz vor Übergriffen.” Vor dem Zoch werden die Zuschauer auf die Videoaufnahmen hingewiesen, außerdem können sich Besucher des Rosenmontagszuges telefonisch unter +49 (0) 2 21/5 74 00-74 melden, wenn sie Fragen zur Verwendung der Aufnahmen haben.
Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.
Buntes Bühnenprogramm an der Uni-Mensa/Zülpicher Straße
Bereits zum dritten Mal bietet die Stadt Köln den „Jecken“ zur Karnevalseröffnung an „Weiberfastnacht“ ein kostenloses Bühnenprogramm im „Kwartier Latäng“. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung hat – wie bereits im vergangenen Jahr – das Festkomitee Kölner Karneval inne.
Zwischen 11.00 Uhr und 19.00 Uhr können die Besucher/Innen unter dem Motto „Kumm Danze!“ mit verschiedenen Kölner Bands und DJs feiern. Das DJ-Team „Herz an Herz“ wird den gesamten Tag im Wechsel mit den Live-Acts musikalisch gestalten. Eröffnet wird das Bühnenprogramm um 11.00 Uhr durch die Band „Planschemalöör“, gefolgt von „Rockemarieche“ und Ben Randerath. Den musikalischen Abschluß des Abends werden „Kuhl un de Gäng“ mit ihrem Auftritt um 18.00 Uhr markieren. Für beste Stimmung ist somit gesorgt!
Wie bereits im vergangenen Jahr unterstützen alle Künstler/Innen mit ihren Auftritten eine respektvolle und sichere Feierkultur. Die Botschaft lautet: Der Kölner Karneval ist am schönsten, wenn alle „Jecken“ friedlich und fröhlich gemeinsam feiern!
Quelle und: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Die Stadt Köln bittet Radfahrende, ihre Räder an den Karnevalstagen so abzustellen, daß niemand gefährdet oder behindert wird. Besondere Hinweise und Beschilderungen an Fahrradständern sollten beachtet und insbesondere die Wege und Aufstellflächen der Karnevalsumzüge freigehalten werden. Fahrräder müssen sonst im Rahmen der Gefahrenabwehr vom Ordnungsamt entfernt und sichergestellt werden.
An Aschermittwoch werden noch nicht alle sichergestellten Fahrräder in der Obhut des Ordnungsamtes sein. Insbesondere Räder, die am Karnevalssonntag, an Rosenmontag und am Veilchendienstag abtransportiert werden müssen, kommen zunächst in die bezirklichen Bauhöfe des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung und werden dort zwischengelagert. Ab Aschermittwoch werden sie im Rahmen der verfügbaren Transportkapazitäten sukzessive dem Ordnungsamt übergeben.
Ab Aschermittwoch können Fahrradbesitzerinnen und -besitzer beim Bürgertelefon der Stadt Köln unter der Rufnummer 115 oder +49 (0) 2 21/2 21-0 anrufen und Angaben zu ihrer Person und zum vermissten Fahrrad machen. Anhand dieser Angaben kann der Ordnungsdienst das Fahrrad in den folgenden Tagen identifizieren und für die Abholung bereitstellen. Je detaillierter die Angaben sind, umso eher kann das Rad gefunden werden. Der Besitzer/die Besitzerin erhält dann eine Benachrichtigung und einen Terminvorschlag zum Abholen. Legitimieren können Bürgerinnen und Bürger sich bei der Abholung zum Beispiel durch einen passenden Schlüssel, den Kaufbeleg oder ein Foto.
Es wird derzeit davon ausgegangen – das ist weitgehend von der Anzahl der sichergestellten Fahrräder abhängig – daß Räder im nennenswerten Umfang ab der 11. Kalenderwoche (ab dem 11. März 2019) nach persönlicher Benachrichtigung abgeholt werden können. Es werden derzeit zwei Ausgabetermine pro Woche eingeplant.
Quelle und: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Der „ungünstige“ Termin am Montag vor Weiberfastnacht gilt als einer der Hauptgründe dafür, daß die Blauen Montagssitzungen fast ausgestorben sind. Nur die KNZ hält diese Tradition noch als ein echtes Stück Kölsches Kulturgut seit 1880 aufrecht. Hierbei setzt sie ganz bewußt auf ein Top-Programm mit einer ausgewogenen Mischung an Musik-, Tanz- und Redneranteilen. Dieser Ansatz wird von den Kölner Karnevalisten immer mehr angenommen, denn die Besucherzahlen steigen weiter an auf über 1.100 Jecken, die an dieser geschichtsträchtigen Sitzung teilnehmen.

Eine Überraschung gibt es zu Sitzungsbeginn: Bannerhär Thomas Brauckmann muß erkältungsbedingt seine Stimme schonen und fällt als Sitzungspräsident aus. Senatspräsident Andreas Bulich übernimmt und führt souverän und mit viel Wortwitz durch die Sitzung. Kombiniert mit einem Mix von Musikern („Micky Brühl Band“, „Paveier“ und „Querbeat“), Rednern (Martin Schopps „Die Rednerschule“, „Motombo Umbokko“ Dave Davis und „Der Sitzungspräsident“ Volker Weininger) und Tänzern (Kinder- und Jugendtanzgruppe der KNZ und Streetdancer Antweiler) herrscht eine sehr ausgelassene Stimmung im Publikum.
Zum Ende des Auftritts der Kinder- und Jugendtanzgruppe wird die langjährige Tänzerin Celine Hillgemann nach Erreichen der Höchstaltersgrenze aus der Tanzgruppe verabschiedet. Als Geschenk erhält sie ein Exemplar des KNZ-Sessionsordens aus ihrem Geburtsjahr 2001.
Auch die KNZ verabschiedet bei der letzten Sitzung der Session den scheidenden Prinzenführer und KNZ-Ehrensenator Rüdiger Schlott. Nach Absprache mit dem Kölner Dreigestirn kommen Bauer und Jungfrau des KNZ-Dreigestirns 2017 Andreas Bulich und Literat Stefan Knepper, (Ex-Prinz Stefan Jung ist erkrankt) bei deren Auftritt ebenfalls auf die Bühne. Zu fünft singen sie ein eigens für Rüdiger Schlott geschriebenes und von Andreas Bulich mit der Flitsch begleitetes Krätzchen, daß für viele Lacher im Saal und auch bei Rüdiger Schlott sorgt. Ferner erhält er ein Bild aus 2017, das Andreas Bulich als Prinzenführers und Rüdiger Schlott als Bauern zeigt. Beide haben für einen Tag die Rollen getauscht und sind so auf Veranstaltungen aufgetreten.
Soziales Engagement ist ein wichtiges Anliegen der KNZ. Daher überreicht Säckelmeister Dieter Herkenrath dem Dreigestirn einen Scheck in Höhe von € 3.333,00 für ihr Spendenprojekt „Kölsche Fründe“, zur Unterstützung von sozial Benachteiligten.
Quelle und Foto/s: Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V.
Polizei Köln, Stadt Köln und Sicherheitspartner haben sich intensiv auf den Beginn des Straßenkarnevals in Köln vorbereitet.
„Wir engagieren uns für Alle, die in Köln friedlich und sicher Karneval feiern möchten“, sagt Polizeidirektor Michael Tiemann, der den Einsatz an Weiberfastnacht leiten wird.
Alleine am Donnerstag werden in Spitzenzeiten rund 1.000 Polizisten an den Hotspots im Zülpicher Viertel, der Südstadt, der Innenstadt und dem Rheingarten im Einsatz sein. Zusätzlich wird die Polizei die Wachen personell verstärken. Einsatzleiter Tiemann stellt klar: „Wer die Enge, die Feierlaune und ausgelassene Stimmung für Schlägereien, Diebstähle oder andere Straftaten mißbraucht, wird sehr schnell mit der Polizei zu tun bekommen.“ Besonders wichtig für friedliches Feiern ist, Grenzen einzuhalten und ein „Nein“ zu akzeptieren.
Um Auseinandersetzungen bereits im Entstehen zu verhindern, braucht die Polizei „Augen und Ohren“ der Feiernden. Alle Mitarbeiter von Stadt und Polizei sind jederzeit vor Ort ansprechbar oder können über den Notruf „110“ informiert werden. Gerade wenn der Alkoholpegel steigt, ist es wichtig, daß Alle aufeinander aufpassen und niemanden in hilfloser Lage alleine lassen. Beim Start in den Straßenkarneval ist es wichtig, sich auf mögliche Gefahren vorzubereiten.
Die Polizei rät:
– Schützen sie sich gegen Taschendiebstähle, indem sie nur das Nötigste an Papieren und Geld mitnehmen und diese Dinge so am Körper tragen, dass niemand darauf zugreifen kann.
– Mit zunehmender Alkoholisierung steigt das Risiko, Opfer eines Überfalls oder sexuellen Übergriffs zu werden. Umso wichtiger ist es, frühzeitig einen sicheren Heimweg zu planen.
– Auch drohenden Auseinandersetzungen sollte man konsequent aus dem Weg gehen.
– Diejenigen, die nicht auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen wollen, müssen mit intensiven Alkoholkontrollen rechnen.
– Weitere Informationen, auch zu den Auswirkungen auf den Straßenverkehr, gibt die Polizei via Facebook, Twitter und auf der Internetseite Polizei Köln bekannt.
Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle

Grafik: KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln

An Weiberfastnacht, 28. Februar 2019, werdet Ihr in der Altstadt, am Hauptbahnhof, auf den Rheinwiesen und am Dom von 10.00 bis 18.00 Uhr auf uns treffen.
Ihr könnt uns ansprechen, wenn Ihr Probleme habt oder Schutz sucht. Wir sind insgesamt 20 Streetworkerinnen und Streetworker, aufgeteilt in fünf Teams zu vier Personen. Ihr erkennt uns an den schwarzen, roten oder grünen Jacken mit der Aufschrift „Streetwork“. Wir verfügen über gute Sprachkenntnisse in Arabisch, Polnisch, Türkisch, Französisch und Englisch.
Am Fischmarkt in der Altstadt werden für Euch wieder zwei Pavillons aufgebaut, in denen Ihr Euch ausruhen könnt. Wir sind dort den ganzen Tag anzutreffen und Ihr bekommt dort Nahrungsmittel wie Obst und Suppe sowie antialkoholische Getränke.
Sprecht uns an!
EDELGARD mobil – Anlaufstelle für Frauen und Mädchen
Quelle und Foto: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Für Rosenmontagszug sowie Schull- un Veedelszöch
Die linksrheinische Innenstadt wird am Karnevalssonntag, 3. März 2019, ab 9.00 Uhr und am Rosenmontag, 4. März 2019, ab 7.30 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Dadurch sind auch die meisten Parkhäuser und Tiefgaragen in den Quartieren Dom/Rhein und Neumarkt nicht erreichbar.
Die Züge gehen jeweils am Chlodwigplatz los und haben eine Gesamtlänge von etwa sieben Kilometern. Die Schull- un Veedelszöch am Sonntag beginnen um 11.11 Uhr, der Rosenmontagszug um 10.00 Uhr.
Weitere Infos zu den Karnevalsumzügen mit Zugwegeplan
Verkehrslage sowie Erreichbarkeit der Parkhäuser und Tiefgaragen
Weiberfastnacht, 28. Februar 2019
Wegen des hohen Zuschaueraufkommens am Heumarkt wird die Deutzer Brücke in Fahrtrichtung Innenstadt ab 8.00 Uhr gesperrt. Die Dauer der Sperrung ist abhängig vom Besucheraufkommen am Heumarkt. Im Laufe des Vormittags wird es darüber hinaus voraussichtlich zu einer Sperrung der Straße Am Hof zwischen Kurt-Hackenberg-Platz und Unter Goldschmied kommen.
Ab dem Zeitpunkt der Sperrung ist dann auch für Anwohnerinnen und Anwohner bis zur Aufhebung der Sperrung eine Zufahrtmöglichkeit in die Altstadt lediglich aus südlicher Richtung über die Straße Große Sandkaul gegeben. Die Ausfahrt aus dem dann gesperrten Bereich sowie den Parkhäusern An Farina, Gürzenich und Hohe Straße ist über die Straße Kleine Sandkaul möglich.
Die Tiefgarage „Am Dom“ bleibt von Mittwoch, 27. Februar 2019, ab 22.00 Uhr, bis Dienstag, 5. März 2019, 6.00 Uhr, gesperrt. Die Ausfahrt aus der Garage ist bis einschließlich Freitag, 1. März 2019, möglich. Die Tiefgarage „An Groß Sankt Martin“ bleibt aus nördlicher Richtung über die Zufahrt Trankgasse/Am Domhof erreichbar.
Schull- un Veedelszöch und Rosenmontagszug, 3. und 4. März 2019
Wegen der Schull- un Veedelszöch und des Rosenmontagszuges sind große Teile der Innenstadt am Sonntag, 3. März 2019, ab 9.00 Uhr, und Montag, 4. März 2019, ab 7.30 Uhr gesperrt. Dadurch sind auch die meisten Parkhäuser und Tiefgaragen in den Quartieren Dom/Rhein und Neumarkt nicht erreichbar.
Sowohl der Bereich östlich des Hohenzollernrings zwischen Magnusstraße/Burgmauer und Appellhofplatz sowie Mittelstraße und nördliche Umfahrung des Neumarktes kann während der Sperrzeiten ausschließlich über die Glockengasse und die Tunisstraße in südliche Richtung verlassen werden.
Die Deutzer Brücke ist während der großen Karnevalszüge in der Innenstadt voll gesperrt. An Karnevalssonntag werden die Sperrungen um 9.00 Uhr und an Rosenmontag um 8.00 Uhr eingerichtet. Die Sperrungen werden erst nach Ende der Züge wieder aufgehoben.
Wie Sie trotzdem durch die Stadt kommen
Von Norden nach Süden und umgekehrt:
Von Westen nach Osten und umgekehrt:
Hauptbahnhof:
Sie erreichen den Hauptbahnhof-am Breslauer Platz folgendermaßen:
Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

„Mer stonn zesamme“ – unter diesem Motto haben sich Deutschlands bekannteste Bäckerei Kamps und die StattGarde Colonia Ahoj e.V. zusammengetan, um die gemeinnützige Organisation „Laachende Hätze e.V.“ zu unterstützen.
Der vor vier Jahren gegründete Förderverein wurde vom Kölner Dreigestirn der Session 2015 (Holger Kirsch, Sascha Prinz und Michael Müller) ins Leben gerufen und kümmert sich um Flüchtlingskinder, die in Köln eine neue Heimat suchen. „Kinder brauchen Bewegung, Musik, Gemeinschaft und ab und zu etwas Süßes. Flüchtlingskinder umso mehr, damit sie etwas von dem verarbeiten können, was sie erlebt haben“, so Pfarrer Franz Meurer.
Der weit über Kölns Stadtgrenzen hinaus bekannte katholische Geistliche ist Schirmherr des Laachende Hätze e.V. Der Vereinszweck, bedürftigen Kindern und Jugendlichen wieder ein Lachen in ihre Gesichter zu zaubern, ist für Kamps und die StattGarde ein vorbildliches soziales Engagement. Daher spendet die Kamps GmbH von jedem Berliner, der in Köln bis Karnevalsdienstag (5. März 2019) in einer Kamps-Bäckerei verkauft wird, € 0,05 an „Laachende Hätze e.V.“. Weitere Informationen auf www.stattgarde.de.
Quelle und Foto: StattGarde Colonia Ahoj e.V.

Die Wirtschaftskraft des Kölner Karnevals ist in den vergangenen zehn Jahren um 30 Prozent auf rund 600 Millionen Euro gestiegen. Etwa 6.500 Arbeitsplätze werden direkt durch den Karneval erhalten. Von der Bevölkerung wird der Karneval überwiegend als einzigartiges Brauchtumsfest mit positiven Auswirkungen auf das Image der Stadt Köln wahrgenommen. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Studien der Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) und der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH), die im Auftrag des Festkomitees Kölner Karneval 2018 durchgeführt wurden. Als Vergleich diente eine BCG-Studie aus dem Jahr 2008.
„Die Untersuchungen belegen, wie wichtig der Karneval für Köln und die gesamte Region ist“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Gastronomie, Hotelgewerbe und Einzelhandel profitieren vom stetigen Zulauf karnevalsbegeisterter Feiernder aus Köln, dem Umland und ganz Deutschland. Die Befragung zeigt aber auch überraschend deutlich, daß es der Wunsch vieler junger Jecken ist, den Karneval sehr traditionell und typisch kölsch zu feiern.“
Aktuell entspricht die Wirtschaftskraft des Kölner Karnevals der jährlichen Wirtschaftsleistung einer deutschen Stadt mit rund 15.000 Einwohnern. „Die Wirtschaftskraft ist in den vergangenen zehn Jahren um rund 30 Prozent auf 600 Millionen Euro gestiegen. Neben seiner kulturellen Bedeutung ist der Kölner Karneval damit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region“, sagt Jochen Schönfelder, Partner bei BCG. „Die Umsätze im Karneval verteilen sich zu ungefähr gleichen Teilen auf die Bereiche Sitzungen und Bälle, Umzüge sowie den Kneipenkarneval.“ Besonders stark entwickelt haben sich die Karnevalsveranstaltungen in den Sälen: Sowohl die Anzahl der Veranstaltungen unterschiedlichster Formate als auch die Anzahl der Gäste und die Ticketpreise sind gestiegen.
Das Hotelgewerbe hat seinen Umsatz im Vergleich zum Beobachtungszeitraum 2008 um 43 Prozent auf 63 Millionen Euro gesteigert. Gastronomie und Verzehr verzeichnen ein Plus von 34 Prozent auf 257 Millionen, und auch die Textilindustrie erwirtschaftet Umsätze in Höhe von 110 Millionen – also rund 41 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren.
Kölner Karneval wird als Brauchtum wahrgenommen
Dass der Kölner Karneval auch nach wie vor als ein besonders Fest mit kulturellem Kern wahrgenommen wird, bestätigt die parallel durchgeführte Umfrage der Rheinischen Fachhochschule Köln. Zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag 2018 sowie rund um den 11.im 11.2018 wurden insgesamt rund 2.750 Jecke auf der Straße und über ein Onlineportal befragt. 97 Prozent aller Befragten gaben an, den Karneval als kulturelles Highlight, als einzigartig im Vergleich zu anderen Großveranstaltungen und als wichtigen Beitrag zur Brauchtumspflege zu erleben. Trotz einiger negativer Begleiterscheinungen, wie übermäßigem Müll oder Alkoholkonsum, wirkt sich der Karneval damit vor allem positiv auf das Image der Stadt aus. Nahezu alle Befragten können sich Köln ohne den Karneval nicht vorstellen.
„Dem Karneval gelingt es nach wie vor, Menschen unterschiedlichster Herkunft zu verbinden, und er liefert einen wichtigen Beitrag zur Brauchtumspflege“, erklärt Prof. Dr. Silke Schönert, Direktorin des Instituts für Projekt- und Informationsmanagement an der RFH.
Rund 36 Prozent der Befragten gaben zudem an, selbst ehrenamtlich im Kölner Karneval aktiv zu sein. „Karneval ist eben viel mehr als Feiern und Konsumieren“, unterstreicht Christoph Kuckelkorn. „Das zeigen auch die Daten zum ehrenamtlichen Engagement und die Spendensammlungen der im Festkomitee organisierten Karnevalsgesellschaften.“ Rund zwei Mio. Euro werden von den ehrenamtlichen Helfern pro Jahr für soziale Zwecke gesammelt. „Um den kulturellen Aspekt dieses Festes auch künftig zu erhalten, müssen auch junge Menschen und Zugezogene für dieses Brauchtum gewonnen werden. Die Erschließung neuer Zielgruppen, beispielsweise über Digitalisierung, ist eine der Herausforderungen für die Zukunft“, sagt BCG-Partner Schönfelder. „Unser wichtigstes Ziel wird auch künftig sein, die Balance zwischen dem Wirtschaftsfaktor und dem Kulturgut Karneval zu halten. Wir brauchen finanziell ein sicheres Fundament, um die Vielfalt unseres Festes zu erhalten und beispielsweise Nonprofit-Veranstaltungen zu finanzieren. Gleichzeitig müssen wir kontinuierlich Aufklärungsarbeit leisten und Menschen für den eigentlichen Kern des Festes begeistern und gewinnen, damit für den Nachwuchs gesorgt ist“, so Christoph Kuckelkorn. „Die Untersuchungen von BCG und RFH sind überaus hilfreich für unsere Arbeit im Festkomitee-Vorstand. Damit haben wir verlässliche Daten und Handlungsempfehlungen, aus denen wir ganz konkrete Planungen für die Zukunft ableiten können – auch für die Zusammenarbeit mit der Stadt Köln. Dafür gilt beiden Institutionen mein besonderer Dank.”
Die gesamte Studie können Sie hier herunterladen: Studie_BCG_RFH_2019.
Ab sofort startet die nächste Phase der Befragung. Online kann jeder teilnehmen unter folgendem Link: https://www.surveymonkey.de/r/f3kromo19
Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.