Stadt Köln: Vom Rettungsdienst bis zum tiefgreifenden Liebeskummer

Mit 552 Einsatzkräften sind die vier Kölner Hilfsorganisationen (ASB Köln, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst) beim Rosenmontagszug im Einsatz. Sie stellen die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der kleinen und großen Jecken entlang der Zugstrecke sicher. Darüber hinaus steht ein achtköpfiges Team der Psychosozialen Notfallversorgung bereit für die Jecken, die Hilfe bei seelischen Notlagen benötigen. Tiefgreifender Liebeskummer kann auch dazu gehören.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 




Polizei Köln: Vorläufige Karnevalsbilanz von Sonntag auf Montag – Zahlen auf Vorjahresniveau

In dem Zeitraum von Sonntag (3. März 2019) 6.00 Uhr bis Rosenmontag (4. März 2019) 6.00 Uhr gingen bei der Polizei Köln insgesamt 156 Anzeigen aus Köln (Vorjahr: 147) und 15 Anzeigen aus Leverkusen (Vorjahr: 19) ein. Die Polizei Köln nahm neun Kölner oder Köln-Besucher in Gewahrsam.

Köln: Bei rund einem Drittel der Einsätze rückten die Beamten wegen Körperverletzungen aus. Insgesamt 50 Taten (Vorjahr: 49) wurden in dem ausgewerteten Zeitfenster zur Anzeige gebracht. In 6 Fällen (Vorjahr: 7) ermittelten die Polizisten wegen Beleidigung. Ferner kam es zu 19 (Vorjahr: 12) Sachbeschädigungen, 11 (Vorjahr: 14) Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, 7 (Vorjahr: 10) Taschendiebstählen, insgesamt 3 (Vorjahr: 1) Raubtaten und 4 (Vorjahr: 3) Sexualdelikten.

Leverkusen: Die Uniformierten schritten in 7 Fällen (Vorjahr: 9) von Körperverletzungen ein. Zudem stellten sie einen Verstoß (Vorjahr: 1) gegen das Betäubungsmittelgesetz fest und leiteten Ermittlungen wegen eines Sexualdelikts (Vorjahr: 0) ein.

Die in dieser Tagesbilanz dargestellten Kriminalitätszahlen können sich noch verändern und haben nicht alle einen karnevalistischen Bezug. Die Auflistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass noch weitere Anzeigen bei der Polizei Köln eingehen, beziehungsweise dass Delikte  im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich ein Raub in einer Vernehmung als Diebstahl herausstellt. Eine abschließende Bewertung ist vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt und nach weiteren Ermittlungen möglich.

Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle




Stadt räumte Zugeweg frei

„Ihr seid aber spät da“ – so lauteten auch Kommentare von offenbar „erfahrenen“ Autohaltern, die heute Nacht ab 2.00 Uhr vom Ordnungsdienst der Stadt Köln herausgeklingelt wurden, um ihre Fahrzeuge wegzusetzen. Diesen Sonderservice hat die Stadt Köln wieder unternommen, um den Zugweg des Kölner Rosenmontagszuges frei zu bekommen. Elf Fahrzeughalter kamen auf diesem Wege mit einem „blauen Auge“, einem Knöllchen, davon. 53 andere Fahrzeughalter, die die Sperrschilder schon seit Tagen offenbar ignoriert hatten, hatten weniger Glück. Sie waren nicht zu erreichen und müssen jetzt ihre Fahrzeuge von den Parkplätzen der Abschleppunternehmen abholen. Für sie wird es deutlich teurer. Die Abschleppzahlen dieses Jahres liegen nach Erkenntnissen des Ordnungsdienstes „im üblichen Bereich“.

Gestern mußten für die Schull- und Veedelszöch deutlich mehr Fahrzeuge abgeschleppt werden. 332 PKW fanden sich „am Haken“ von Abschleppfahrzeugen wieder. Auch hier hatten die Ordnungshüter vorher versucht, die Halter vorher zu erreichen.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Stadt Köln: Der Zoch ist unterwegs

Der Kölner Rosenmontagszug ist unterwegs. Pünktlich um 10.00 Uhr ist er an der Severinstorburg gestartet und schlängelt sich gut fünf Stunden lang auf seinem rund sieben Kilometer langen Weg durch die Kölner Innenstadt.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Ad hoc – Information: Änderungen im Rosenmontagszug 2019 – Die Blauen Funken sind bereit… und haben noch eine Überraschung für alle!

Aufgrund der Vorgaben, die uns durch die Koordinierungsstelle für die Durchführung des Rosenmontagszuges mitgeteilt wurden, ergaben sich folgende Änderungen:

– Die Vorgabe, keine Pferde im Rosenmontagszug einzusetzen, führt dazu, daß 16 Kanoneere op Päder und Mamsellcher zo Päd nicht im Zug mitreiten können. Außerdem können folgende Wagen nicht eingesetzt werden:

  • Der Ponywagen für die Kinder- und Jugendtanzgruppe
  • Die Feldpost unseres Generalpostmeisters
  • Die Kutsche mit dem Tanzpaar
  • Zwei Bagagewagen, die von Pferden gezogen werden

– Folgende Fahrzeuge wurden bereits im Vorfeld des Rosenmontagszuges umgebaut und werden seitdem von Traktoren gezogen:

  • Die Gulaschkanone o Ein Geschützwagen
  • Das „berühmte Kamellejeschötz“, mit welchem immer Kamelle in die Zuschauermenge geschossen werden

– Unsere Reiter haben sich dazu entschlossen, als dritte Fußgruppe den Rosenmontagszug erleben zu wollen und werden an der Stelle in der Gruppe der Blauen Funken mitlaufen, an der sie planmäßig geritten wären.

– Die Mamsellcher zo Päd wurden auf die folgenden drei Großwagen verteilt:

  • Korpswagen o Senatswagen
  • Dicke Berta – Weitere Besatzungen von Kutschen wurden auf folgende Großwagen verteilt:
  • Der Generalpostmeister Ewald Hohr mit seinen Gästen auf dem Senatswagen
  • Das Tanzpaar Marie Steffens und Maurice Schmitz auf dem Korpswagen

– Für unsere gesamte Bagage der Fußgruppen, der Reiter und der Kinder- und Jugendtanzgruppe konnten vier Lieferwagen organisiert werden, die ebenfalls die Gruppe ergänzen werden.

– Ein Team mit über 30 Mann hat in unserer Wagenhalle in Köln-Dellbrück und an unserem Sattelplatz in der Brühler Straße seit dem frühen Nachmittag daran gearbeitet, das gesamte Wurfmaterial auf die neuen Fahrzeuge zu verteilen. Die gesamten Arbeiten konnten bereits am frühen Abend abgeschlossen werden. Damit sind die Blauen Funken für den Rosenmontagszug 2019 bestens gerüstet.

– Besonders bedanken möchten wir uns bei unserem Leiter des Rosenmontagzuges Ralf Offermann und seinem Team. Seit mehreren Tagen wurden bereits mögliche Maßnahmen erörtert und diese heute Nachmittag umgesetzt.

„Wir sind uns sicher, daß alle Jecken am Straßenrand einen sicheren Rosenmontagszug 2019 genießen können, sobald sie morgen Vormittag die ersten Blauen Funken auf dem Zugweg sehen.“, so Vizepräsident und Pressesprecher Dr. Armin Hoffmann.

Vorstellung des Logos für das Jubiläumsjahr 2020:

Die Blauen Funken feiern im Jahr 2020 als erst sechste Karnevalsgesellschaft im Kölner Karneval und als zweites Traditionskorps ihr 150jähriges Jubiläum. Zu diesem Zweck wurde ein eigenes Logo entwickelt. Dieses wird im Rahmen des Rosenmontagszuges 2019 bereits der Öffentlichkeit und den Medien präsentiert. Das Logo wurde auf beiden Seiten des Präsidenten- und Vorstandswagens „Dicke Berta“ in den Farben Blau, Weiß und Gold angebracht und wird das Jubiläumsjahr und alle Veranstaltungen der Blauen Funken schmücken.

Quelle: Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V.




Fidele Burggrafen starten mit Großer Kostümsitzung an Karnevalssonntag ohne Müdigkeit in den Rosenmontag durch

-hgj/nj- Als eine der letzten Kölner Karnevalsgesellschaften überschreitet die KKG Fidele Burggrafen die Ziellinie zum Rosenmontag mit ihrer Kostümsitzung als einzige Sessionsveranstaltung. Auch in diesem Jahr hatten die in 1927 gegründeten Fidelen Burggrafen zur Großen Kostümsitzung ins Pullman Cologne eingeladen und wurden regelrecht von Kartenanfragen überrannt.

Überrannt wird die Gesellschaft allerdings auch von der Tatsache, daß man innerhalb weniger Jahre seine Mitgliederzahlen vervielfachen konnten, da in 2017 der Generationswechsel neben neuen Ideen auch den vorerwähnten Zulauf mit sich brachte. Wie bereits in der vergangenen Session in der Marcus Schneider von Christoph Kuckelkorn zum neuen Präsidenten der KKG vereidigt wurde, verfolgten zahlreiche hochrangige Kölner Karnevalspräsidenten die Große Kostümsitzung. So unter anderem die Präsidenten Hans-Georg Haumann – EhrenGarde der Stadt Köln, Gabriele Gerád-Post – Kölsch Madämcher, Dino Massi – Prinzen-Garde Köln, Rüya Gazez-Krengel – Schmuckstückchen, Markus Simonian – Treuer Husar, zahlreiche „Medienklaafer“ des Presseprecherstammtischs Kölner Karnevalsgesellschaften und andere hochrangige Köpfe des Kölner Lebens.

Zusammen mit dem Traditionskorps der KG Treuer Husar, zog der Elferrat in sein Gestühl, wonach, – wie könnte es anders sein – das kostümiert und maskierte Publikum von Präsident Marcus Schneider herzlichst begrüßt wurde. Sodann begannen die Treuen Husaren mit ihrem Sessionsprogramm, welches neben heiteren Kölner Karnevalsmärschen auch die Tänze des Tanzpaares und des Tanzkorps zu Husarenklängen beinhaltete.

Gleich hiernach überraschte die traditionsverbundene, aber auch moderne Familiengesellschaft mit dem Auftritt der „Klüngelköpp“, die die Gäste während ihres musikalischen Intermezzos auf den Beinen hielten, so daß die meisten Sitzungsbesucher zu Klängen wie „Kölsche Fiesta“, „Stääne“ und den anderen Hits schunkelten, sangen und tanzten. Ein weiteren „hochprozentigen“ Kracher holte Marcus Schneider mit Volker Weininger aufs Podium, der als „Sitzungspräsident“ die Sitzungsleitung in seiner Bierlaune an sich riß und vor den „Bläck Fööss“, mit Standing Ovations verabschiedet wurde.

Nach dem furiosen Musikbeitrag der „Bläck Fööss“ – leider ohne den erkrankten „Bömmel“ Lückerath -, die neue Hits („Su schön wie Augenblecklich“) und Evergreens („En unserm Veedel“, Am Bickendorfer Büdche“) präsentierten, gehörte die Bühne dem Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“, die heute in vielen Häusern unterwegs waren und somit in den bekanntesten karnevalistischen Festsälen Abschied vom Sitzungskarneval nahmen. Im Schulunterricht der „Rednerschule“ von Martin Schopps, drehte sich nach der „Luftflotte und vor den Liedern der „Höhner“, dessen Rede überwiegend um die Mißstände der deutschen und internationalen Politik, die vom Publikum mit reichlich Applaus und Zugaben quittiert wurden.

Nach dem bombastischen Auftritt der „Höhner“, sahnte Nicci Kempermann mit ihrer Band „Kempest Feinest“ ab, die die Kölsche Musiklandschaft mit reichlich „frechen“ und taffen Songs seit einigen Jahren bereichert, wonach die Kölner Karnevalsgesellschaft Fidele Burggrafen, das Kölner Dreigestirn in dem Fest- und Bankettsaal der „Kölsche Hochburg empfing, die vor ihrem Triumphzug am morgigen Rosenmontag von Gästen und Gesellschaft auf Händen getragen und gefeiert wurden.

Zum Abgesang der letzten Sitzung im Pullman Cologne des diesjährigen Sitzungskarnevals gehörten zwei weitere Garanten des Frohsinns zum Programm. So die „Domstürmer“ mit ihren Ohrwürmern“ und „Kasalla“ die wie die „Domstürmer“ ganz weit oben bei den Fans der Kölschen Musik angesiedelt sind, wonach bis in die Nacht in Foyer und der Bar e.l.f. weitergefeiert wurde.

Zu der Präsentation im Kölner Rosenmontagszug ihrer lila-grün-gelben Gesellschaft verriet Pressesprecherin Steffi Weber, daß die Fidelen Burggrafen einen neuen Festwagen haben, der allerdings wegen der Aufbauten als Indoor-Spielplatz mit zahlreichen besonderen Effekten aufgrund der Sturmwarnung vom Festkomitee aus dem Zuge genommen wurde. Dies stimmt die KKG ein wenig traurig und wird sicherlich Morgen beim Fußmarsch nicht all zu sehr ins Gewicht fallen, da die Familiengesellschaft aller Altersklassen von den Kindern bis zu Altkarnevalisten auch so ihren Spaß am Zoch der Züge haben wird.

Quelle (Text und Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Reiter-Korps „Jan von Werth“: Freunde helfen Freunden

Nach der Entscheidung des Festkomitees Kölner Karneval aufgrund der Witterungsverhältnisse am Rosenmontag auf tragbare Großfiguren, Fahnen, Schilder, Pferde und Kutschen zu verzichten, hat das Reiter-Korps „Jan von Werth“ kurzfristig reagiert und haben zwei Festwagen in ihre Gruppe integriert. Die wurden uns im Laufe des Tages von zwei befreundeten Gesellschaften zur Verfügung gestellt, nämlich von der KG Ahl Häre von 1927 e.V. aus Pulheim und von der KG Bergheimer Torwache e.V. 1977. In Eigenarbeit haben wir die Wagen dann für den Zoch am morgigen Tag vorbereitet.

 

„Wir bedanken uns von Herzen bei unseren Freunden aus Pulheim und Bergheim für die spontan angebotene Hilfe“, sagt der Vorsitzende und Korpskommandant Frank Breuer.

 

Quelle: Reiterkorps „Jan von Werth“ von 1925 e.V.




Den aktuellen Veränderungen im Rosenmontagszug folgend, nachfolgend die aktualisierte Aufstellung der KKG Nippeser Bürgerwehr

Festwagen mit dem „Tanzpaar“ Christina „Stina“ Pohl und dem Tanzoffizier Marc Schumacher der seine erste Session bei der Nippeser Bürgerwehr tanzte. Auf demselben Wagen der ehemalige Präsident Artur Tybussek, welcher seit Januar dieses Jahrs das Amt des Generalpostmeisters begleitet. Weiterhin auf dem Wagen der Koch Bernd Teitscheid, der ehemalige Geschäftsführer Anton-Gerhard „Gerd“ Düren, der ehemalige Schatzmeister Theo Naring und weitere Offiziere.

  • Bagage für Soldaten
  • Kindergruppe mit Begleitung Soldaten und Unteroffiziere sowie der Kommandant Mario Moersch
  • Stabsmusikzug der KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V.

Dem Stabsmusikzug wurde vor einigen Wochen der in einem verschlossenen Gebäude und verschlossene Bus aufgebrochen, es wurden alle Musikinstrumente und Noten entwendet. In den vergangenen Tagen erlebte der Stabsmusikzug was echte Freunde sind. Von vielen wurde gesammelt und gespendet. Während einer der letzten Veranstaltungen gab es aus den Reihen der Mitglieder der Bürgerwehr eine Spende über € 8.888,00

  • Baggage LKW für die Offiziere
  • 55 Offiziere
  • Sieben Litewkaträger

Reitercorpskommandant Heinz Jaeger in Begleitung der Pferdebegeiterinnen

Festwagen mit dem ReitercorpsFestwagen mit dem Reitercorps

Festwagen mit dem Reitercorps

Großer Festwagen der KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V. mit dem neuen Präsidenten Michael Gerhold. Weiterhin auf dem Wagen der neue Generalapotheker Erich Ströbel und Christoph Stock. Diese drei stellten in der Session 2018 das Kölner Dreigestirn als: Prinz Michael I, Bauer Christoph und Jungfrau Emma dar.

Neben zahlreichen Mitgliedern hat sich der Generalapotheker in diesem Jahr wieder Timo Horn, Torwart des 1. FC Köln und Moritz Nack, welcher unter anderem die neue Webseite der Gesellschaft gestaltete.

Quelle: KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V.




Polizei Köln: Karnevalsfreitag und Karnevalssamstag – vorläufige Bilanz

Nach derzeitiger Auswertung liegt die Zahl der von der Polizei Köln aufgenommenen Strafanzeigen an den bisherigen Karnevalstagen im Vergleich zum Vorjahr auf leicht erhöhtem Niveau. Freitagnacht (1./2. März) nahmen die Beamten 18 und Samstagnacht (2./3. März) 40 Personen überwiegend zur Ausnüchterung in Gewahrsam.

Köln: Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte in Köln von Freitagmorgen 6.00 Uhr bis Sonntagmorgen 6.00 Uhr 548 Strafanzeigen auf (Vorjahr: 541). Dabei handelte es sich in 127 Fällen (Vorjahr: 128) um Körperverletzungsdelikte. Weiterhin waren es 15 Beleidigungen (Vorjahr: 14), 39 Sachbeschädigungen (Vorjahr: 71), 34 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (Vorjahr: 25) und 41 Taschendiebstähle (Vorjahr: 62). In elf Fällen erstatteten die Polizisten Anzeige wegen unterschiedlicher Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte (Vorjahr: 11). Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen zu elf angezeigten Raubdelikten übernommen (Vorjahr: 13). Zudem wurden 17 Sexualdelikte (Vorjahr: 14) zur Anzeige gebracht. Dabei handelt es sich überwiegend um sexuelle Belästigungen.

Leverkusen: Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte in Leverkusen von Freitagmorgen 6.00 Uhr bis Sonntagmorgen 6.00 Uhr 51 Strafanzeigen auf (Vorjahr: 53). Dabei handelte es sich mit 19 Fällen (Vorjahr: 15) überwiegend um Körperverletzungsdelikte. Weiterhin waren es zwei Beleidigungen (Vorjahr: 1), ein Raubdelikt (Vorjahr: 1), 4 Sachbeschädigungen (Vorjahr: 12), 3 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (Vorjahr: 2) und ein Taschendiebstahl (Vorjahr: 2). In einem Fall erstatteten die Polizisten Anzeige wegen einer Widerstandshandlung gegen Vollstreckungsbeamte (Vorjahr: 2). Sexualdelikte wurden nach vorläufiger Auswertung in Leverkusen im Erhebungszeitraum nicht zur Anzeige gebracht (Vorjahr: 1 Sexualdelikt).

Die in dieser Zweitagesbilanz dargestellten Kriminalitätszahlen können sich noch verändern und haben nicht alle einen karnevalistischen Bezug. Die Auflistungen stehen unter dem Vorbehalt,
dass noch weitere Anzeigen bei der Polizei Köln eingehen, beziehungsweise dass Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich ein Raub in einer Vernehmung als Diebstahl herausstellt. Eine abschließende Bewertung ist vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt und nach weiteren Ermittlungen möglich.

 

Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle




1. FC Spieler Anthony Modeste em Zoch dobei bei den Altstädtern

Die Altstädter Köln begrüßen beim diesjährigen Kölner Rosenmontagszug Anthony Modeste als Fußballspieler des 1. FC Köln in ihrer Gruppe.

Übermorgen wird Anthony Modeste als Gast in der Kutsche des Altstädter-Präsidenten Hans Kölschbach im Zug dabei sein.

Quelle und Foto: Altstädter Köln 1922 e.V.




Festkomitee: Wetterprognose für Rosenmontag

Festkomitee und Stadt haben heute Morgen erneut die Wetterprognosen besprochen. Laut Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes vom Samstagmorgen werden für den Rosenmontag in Köln weiterhin Schauer und stürmische Böen erwartet. Dementsprechend beobachten Festkomitee Kölner Karneval und Stadt Köln die Wetterlage nach wie vor sehr intensiv, um eventuelle vorbeugende Maßnahmen für den Rosenmontagszug zeitnah treffen zu können.

Bereits am Freitag waren an mobilen Zäunen und Tribünen erste Vorkehrungen getroffen worden, um dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Für die Teilnehmer an den Schull- un Veedelszöch, die am Sonntag (3. März 2019) den identischen Zugweg nehmen, müssen derzeit keine weiteren Maßnahmen getroffen werden und können wie geplant stattfinden.

Ein neuer Sachstand bezüglich eventueller weiterer Maßnahmen für den Rosenmontagszug wird für Sonntagnachmittag erwartet.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Große Begeisterung „em Blomekörfge“!

Der Orden zum Rosenmontagszug 2019 sieht aus wie unser Wagen in der Gruppe 13: „Mer schenke dä Ahl e paar Blömcher“.

Quelle (Text): Kölner KG Blomekörfge 1867 e.V.; (Foto): Sandra Klubschewsky




Schull- und Veedelszöch können wie geplant stattfinden

#kölninfo #karneval #rosenmontag

Festkomitee und Stadt haben heute Morgen (2. März 2019)erneut die Wetterprognosen besprochen. Laut Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes vom Samstagmorgen werden für den Rosenmontag in Köln weiterhin Schauer und stürmische Böen erwartet. Dementsprechend beobachten Festkomitee Kölner Karneval und Stadt Köln die Wetterlage nach wie vor sehr intensiv, um eventuelle vorbeugende Maßnahmen für den Rosenmontagszug zeitnah treffen zu können. Bereits am Freitag waren an mobilen Zäunen und Tribünen erste Vorkehrungen getroffen worden, um dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Für die Teilnehmer an den Schull- un Veedelszöch, die am Sonntag (3. März 2019) den identischen Zugweg nehmen, müssen derzeit keine weiteren Maßnahmen getroffen werden und können wie geplant stattfinden.

Ein neuer Sachstand bezüglich eventueller weiterer Maßnahmen für den Rosenmontagszug wird für Sonntagnachmittag erwartet.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 




KölleAlarm im Dorint an der Messe – Neue Heimat för jecke Pänz

Der Run auf die Karten war auch in diesem Jahr gigantisch, die Party war erneut restlos ausverkauft. KölleAlarm, unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, hat sich als Kölns größte Karnevalsparty für Teens etabliert. Ohne jeglichen Alkohol feierten die Kids zwischen 12 und 16 Jahren einen ausgelassenen Karnevalsabend – erstmals im Dorint Hotel an der Messe.

Fünf Stunden Top-Programm sorgten für grandiose Stimmung und glückliche Pänz, denn die Veranstalter um den 1. Vorsitzenden Frank Tinzmann und die 2. Vorsitzende Constanze Steinbüchel hatten neben rein karnevalistischen Acts auch nicht-karnevalistische Stars der Teens eingeladen hatten. So trat neben dem Kölner Dreigestirn, den „Räubern“, den „Funky Marys“, „Tacheles“ und den „Jungen Trompetern“ auch der ehemalige Supertalent-Gewinner Jay Oh (2015) mit der Weltpremiere des in der Tonbauhütte produzierten KölleAlarm-Songs, die Soulbros, Pascal und 4two auf. Zudem gab es für die Pänz eine riesen Überraschung: James Smith Jr., Star aus der 2018er Staffel von „The Voice of Germany“, begeisterte das junge Publikum!

Die Haie- bzw. FC-Maskottchen Skarky und Hennes, der KölleAlarm Alkohol-Präventions-Stand mit Rauschbrillen und Tischkicker und ein Kostümwettbewerb mit Model Veit Alex rundeten den jecken Abend perfekt ab!

Erst gegen 22.20 kehrte langsam wieder Ruhe im Dorint ein und für alle Beteiligten, die diese Party möglich machen, war klar: „Wenn so viele Teens so ausgelassen feiern, ist das ein unvergessliches Erlebnis und wir starten mit den Vorbereitungen für die nächste KölleAlarm 2020 – Kölns größte alkoholfreie Party in Köln!“

Organisatorin Constanze Steinbüchel zeigte sich nach der Veranstaltung überwältigt: „Wenn Kölner Schulen an Weiberfastnacht schließen, weil sie den überzogenen Alkoholkonsum der Schüler nicht in den Griff bekommen, dann kann das nicht der richtige Weg sein. Hier ist doch Aufklärung eine bessere Alternative – wir bleiben bei unserem Erfolgskonzept: Feiern ohne Zoff und Stoff – KölleAlarm!“

Und Kollege Frank Tinzmann ergänzte: „Prävention ist das Zauberwort. Die Kids müssen lernen, daß man gar keinen Alkohol braucht, um Karneval zu feiern und Spaß zu haben. Wer einmal KölleAlarm erlebt hat, der weiß das. Das ist für uns die einzige nachhaltige und effektive Form, um den immer wieder beschriebenen Exzessen entgegenzuwirken.“

Über KölleAlarm:

Ziel des Vereins KölleAlarm e.V. ist es, den Kids Spaß am Karneval zu vermitteln und klar zu machen, dass Alkohol dafür überhaupt nicht notwendig ist. Deswegen gibt es im gesamten Veranstaltungsbereich keinerlei alkoholische Getränke, stattdessen nichtalkoholische Getränke zu „taschengeldfreundlichen“ Preisen (€ 8,50 Eintritt inklusive Softdrink und Snack). Dieses Konzept kommt bei Jugendlichen und Eltern gleichermaßen gut an und hat in den vergangenen Jahren unzählige Unterstützer gefunden.

Unter anderem sind die fünf Kölner Top-Klubs (FC, Haie, Fortuna, Viktoria, Cologne Crocodiles) als Partner im Boot, aber auch von öffentlichen Institutionen, der Stadt Köln oder vielen Kölner Unternehmen gibt es eine tolle Unterstützung.

Dadurch ist KölleAlarm nicht nur ein wesentlicher Bestandteil der Nachwuchsförderung im Kölner Karneval, sondern unterstützt darüber hinaus zahlreiche andere Vereine in Form von Sach- und Geldspenden. Über das Jahr nimmt das Team-KölleAlarm e.V. an vielen Fitness-Läufen teil und macht so die Botschaft „Kein Alkohol für Kinder“ sichtbar.

Weitere Informationen finden Sie unter www.koellealarm.de oder auf facebook unter www.facebook.com/pages/KölleAlarm!

Tickets für 2020 gibt es ab dem 2. März, 12.00 Uhr, im KölleAlarm-Ticketshop oder bei KölnTicket!

Quelle und Foto/s: Medienprofis Köln PR GmbH




Kölsche Grielächer schließen Sitzungskarneval mit dem Hochamt der 2. Miljöhsitzung im Maritim Hotel

-hgj-nj- Wie bei anderen Kölner Karnevalsgesellschaften nahm auch die KG Kölsche Grielächer mit dem Beginn des Straßenkarnevals an Wieverfastelovend Abschied vom diesjährigen Sitzungskarneval. Hierzu zog die Gesellschaft mit ihren markant auffälligen Vereinsfarben Grün und Blau ein positives Resümee für ihre Veranstaltungen, welches die Erfolge der vergangenen Jahrzehnte fortsetzt.

Wenn sich die Session dem Ende naht, freut sich allerdings bei den Grielächern insbesondere Präsident Rudi Schetzke auf die 2. Miljöhsitzung, die er selbst die letzte der vier Grielächer-Sitzungen als Hochamt bezeichnet, zu der er heute im großen Saal des Maritim Hotels am Heumarkt nur gutgelaunte und feiersüchtige Jecken em Kostümche begrüßen konnte.

Zuvor zog allerdings der Elferrat in den restlos ausverkauften Saal ein, der hierbei durch das Korps der EhrenGarde der Stadt Köln begleitet wurde. Mit reichlich Tschingderassabum und bekannten Kölner Märschen spielte der Regimentsspielmannszug der EhrenGarde ihre eigenen Kameraden samt Tanzpaar und Tanzkorps, sowie den Elferrat der ehemaligen Kölsche Grenadeere blau-grön – aus denen die heutigen Kölsche Grielächer hervorgehen – aufs Podium, die von einem jubelndem Publikum empfangen wurden.

Nach den musikalischen Darbietungen folgten nach der Regie des EhrenGarde-Kommandanten Curt Rehfus die Tänze der Regimentstochter Anna-Sophie Beyenburg mit ihrem Tanzoffizier Nico Kohr, die hierbei durch die Kadetten des Tanzkorps begleitet wurden. Im Anschluß an die erste Programmnummer – aus der Feder von Literat Roland Lautenschläger – kündigte Rudi Schetzke nach dem Auszug des grün-gelben Traditionskorps Martin Schopps an, welcher in seiner „Rednerschule“ im Schulfach Politik referierte und hierbei sowohl die Manieren von Donald Trump als amerikanischen Präsidenten und den von den Britten in die Sackgasse manövrierten Brexit in den Fokus stellte.

Wie bei der Ehren-Garde, dankte das raderdolle Publikum Martin Schopps mit stehenden Ovationen und reichlich Applaus, der nach einer Zugabe das Podium für den tänzerischen Höhenflug des Tanzcorps der KG Sr. Tollität „Luftflotte“ freimachte. Nach diesen Höchstleistungen im karnevalistischen Tanzsport mit ungezählten Hebungen, Salti und sonstiger waghalsiger Akrobatik, blieb das närrische Auditorium gleich stehen, so daß „Brings“ ein berauschender Empfang bereitet wurde. Zusammen mit Komiker, Schauspieler und Spaßmacher „Dennis aus Hürth“ als Gastsänger, blieb folglich der neue „Brings“-Hit „Et jeilste Land“ im Ohr, mit dem die fünf Musiker mit „Dennis“ (Martin Klempnow) das absolute Highlight der ersten Abteilung waren.

Hierauf folgten zum Ende des ersten Teils der Miljöhsitzung em Kostümche, Comedian „Motombo Umbokko“ (Dave Davis) als bekanntester Toilettenmann Deutschlands, sowie die „Höhner“ die vor der Pause das Programm mit ihren Liedern wie „Wir halten die Zeit an“, „Viva Colonia“ und „Dat Kölsche Hätz“ abrundeten.

Mit dem hochrangigen Besuch des Kölner Dreigestirns, welche zusammen mit Adjutantur, Prinzenführer und Equipe dem Narrenvolk im Maritim ihre Referenz erwies, eröffnete Grielächer-Präsident Rudi Schetzke den zweiten Teil der letzten Sitzung seiner Gesellschaft in dieser Session, denen das ausgiebig feierende Auditorium einen unvergeßliche Empfang bereitetete. Wie bei ihren närrischen Vorgängern, dankten die Grielächer auch heute wieder Prinz, Bauer und Jungfrau mit besonderen Geschenken, die ausschließlich dem amtierenden Trifolium als limitierte Auflage vorenthalten sind. Hierzu überreichte Rudi Schetzke zusammen mit Vizepräsident Marcel Hergarten und Senatspräsident Helmuth Schmitz „Prinz Marc I.“ einen kleinen FC-Geisbock in Gold, sowie „Bauer Markus“ und „Jungfrau Catharina“ ein weiteres Exemplar in Rot beziehungsweise in weiß. Zudem unterstützten die Grielächer das Kölner Dreigestirn mit einem Scheck in Höhe von € 1.111,00 für ihr soziales Projekt „Kölsche Fründe“, womit die Anschaffung eines Krankentransportfahrzeuges zur Erfüllung letzter Wünsche von schwerstkranken Menschen ein Stück näher rückt.

Nach der Verabschiedung von Kölns höchsten Karnevalsregenten, lauschten die Gäste der Miljöhsitzung Jörg Runge, der in seiner Type als „Tuppes vum Land“ in perfekter Reimrede die Mißstände aller Politiker und Weltkonzerne unter die Lupe nahm und hierfür reichlich Jubel und Beifall erhielt. Weiter sodann – vor der in Köln typischen Sitzungsnachfeier – mit den Hits der „Bläck Fööss“, sowie Topredner Bernd Stelter als „Werbefachmann“ und den Liedern und Ohrwürmern der „Domstürmer“, die nach ihrer Zugabe Grielächer und Publikum mit ins Foyer nahmen, wo zur Livemusik von Alleinunterhalter Andreas Konrad bis in die Puppen weitergefeiert wurde.

Quelle (Text und Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Hans Kürten wurde beim karnevalistischen Finale des Blomekörfge von FK-Präsident zum neuen Präsidenten vereidigt

-hgj/nj- Ihr karnevalistisches Finale vor Rosenmontag startete die KKG Blomekörfge traditionell im Willi-Ostermann-Saal des Sartory. Hierbei führte Carina Autermann als jung-dynamische Sitzungspräsidentin zum zweiten Mal durch die Große Prunksitzung, welche in jeder Session den Veranstaltungsreigen des Blomekörfge am Freitag vor Rosenmontag beendet.

Gleich nach dem Einmarsch des Elferrats, folgte durch Carina Autermann die Begrüßung des bunt kostümierten Publikums im bis auf den letzten Platz gefüllten Haus, wonach der Aufmarsch des Reiter-Korps „Jan von Werth“ der erste Höhepunkt des Abends sein sollte. Angeführt durch ihre Korpskapelle zog das Reiter-Korps in seinen prunkvollen Unformen aufs Podium und begann nach weiteren Medleys durch die Spielleute mit ihren Tänzen.

Nach dieser Präsentation durch das Tanz- und Reservekorps zusammen mit Marketenderin Britta Schwadorf und Tanzoffizier Florian Dick, trat der Vorstand in den Vordergrund, welcher hierzu mit Reinhold Masson als bisherigen Präsidenten und Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn verstärkt wurde, da ein besondere Akt des Kölner Karnevals vollzogen werden sollte. So legte Hans Kürten als Nachfolger von Reinhold Masson seinen Eid ab, zudem mit auf den Plaggen seiner Gesellschaft abgelegter Hand die Worte des Präsidenteneides von Christoph Kuckelkorn nachsprach. Hierauf legte Reinhold Masson seinem Nachfolger Hans Kürten die Amtskette als äußerliches Zeichen seiner Präsidentschaft um, worauf die Übergabe des gerahmten Eidspruches durch Christoph Kuckelkorn folgte.

Alsdann kehrte man nach der Gratulation des Vorstandes und des Publikums – welches die Vereidigung stehend verfolgte – zum Programm zurück, wobei hier die „Jan von Werther“ mit weiteren Tänzen im Mittelpunkt des Geschehens standen. Nach den beiden Sitzungshöhepunkten durch „Jan von Werth“ und der Vereidigung von Hans Kürten hatte Literat Volker Hochfeld mit dem Besuch des Kölner Dreigestirns ein weiteres Highlight gewinnen können, welches von den extrem gutgelaunten und feiersüchtigen Gästen, sowie den Ehrengästen Herwig Bartsch (Kölner Jungfrau in 1994), Jakob „Köbes“ Schumacher („Drei Kölsche Junge“), Bernd Tewes – Ehrensenatspräsident der Kölsche Lotterbove, sowie Patrick Westphal als General Manager NH-Hotel Mediapark willkommen geheißen wurde.

Alsdann folgte nach dem Ausmarsch von „Prinz Marc I.“, „Bauer Markus“ und „Jungfrau Catharina“ mit Heimat im Herzen und auf der Zunge Christian Papa, sowie die „Big Maggas“, die der bereits hochkochenden Stimmung vor der Pause nochmals ordentlich einheizten.

Mit den „Klüngelköpp“, die seit 2003 über Kölns Grenzen hinaus Musikgeschichte geschrieben haben, stand eine Band auf der Bühne des Ostermann-Saales, die eigentlich zum Kölschen Kleeblatt gehören und das jecke Auditorium mit Hits wie „Wo die Stääne sin“, „Kölsche Fiesta“, „Jedäuf met 4711“ und „Bella Chiao“ zu rasen brachte. Vor ihrer Zugabe begrüßte Präsident Hans Kürten die sechs Musiker, wozu er mit der für „Klüngelköpp“ typischen Schiebermütze ins Rampenlicht trat und der Band jeweils ein gerahmtes und handsigniertes Spielertrikot des 1. FC Köln als persönliches Geschenk überreichte. Lediglich Gitarrist Jörg Bracht ging hierbei leer aus, der statt des FC-Trikots als Fan von Borussia Mönchengladbach von Carina Autermann als eingefleischtem FC-Fan in ironischer Weise ein Gladbach-Trikot mit den Worten „Hier ein Lappen für Deine Putzfrau“ überreicht bekam.

Schlag auf Schlag folgte die Sitzung dem Programm des Literaten, bei dem nach dem musikalischen Opening der zweiten Halbzeit, mit der „Rednerschule“ von Martin Schopps, sowie mit „Kasalla“, die KKG eine weitere hochkarätige Band auf dem Podium hatte. Hiernach wirbelten die Tänzerinnen und Tänzer des Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“ über die Bühne, für die das Podium des kleinen Sartory-Saals eigentlich zu klein erschien. Dennoch gelang es dem Tanzcorps alle riskanten Hebungen, Würfe und Salti zu präsentieren, die vom Publikum mit staunenden Blicken und offenen Mündern begutachtet wurden.

In der vorletzten Programmnummer der Großen Kostümsitzung wurde das „Heddemer Dreigestirn“ empfang, womit allerdings kein närrisches Trifoilum gemeint ist, sondern exzellent einstudierter Slapstick mit Mimik, Gesten und Musik, für die die drei Miniatur-Giganten in jeder Session zigfach von Frankfurt am Main in die Domstadt zu zahlreichen Sitzungen anreisen. Zum Abschluß des fulminanten Abends moderierte Carina Autermann die „Domstürmer“ an, die mit ihren Hits „Mach Dein Ding“, „Alles em Fluß“, „Meine Liebe, meine Stadt, mein Verein“, „Wer soll das bezahlen“ und ihren Zugaben aus der Großen Kostümsitzung nach Mitternacht eine Karnevalsparty machten.

Quelle (Text und Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Polizei Köln: Kurdische Versammlung am Karnevalssamstag

An Karnevalssamstag (2. März 2019) wird es im rechtsrheinischen Stadtteil Deutz zu Verkehrsstörungen durch eine kurdische Demonstration „Die Isolation durchbrechen – Freiheit für Abdullah Öcalan“ kommen. Nach Kooperationsgesprächen mit der Polizei hat der Anmelder der Versammlung einer Verlagerung der Versammlungsflächen ins Rechtsrheinische zugestimmt. Für weitergehende Auflagen oder gar ein Verbot des Aufzugs beziehungsweise der gesamten Versammlung liegen die rechtlichen Voraussetzungen nicht vor.

In der Zeit von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr werden nach Einschätzung des Versammlungsanmelders bis zu 3.000 Teilnehmer nach einer Auftaktkundgebung auf der Deutzer Werft zu einem Aufzug über die Strecke Herbert-Liebertz-Weg – Mindener Straße – Opladener Straße – Ottoplatz – Justinianstraße – Gotenring – Adolphstraße – Helenenwallstraße – Siegburger Straße zurück zur Deutzer Werft aufbrechen. Nach der Schlußkundgebung soll die Versammlung um 18.00 Uhr auf der Deutzer Werft enden.

Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle




Polizei Köln: Weiberfastnacht in Köln und Leverkusen – Vorläufige Einsatzbilanz

Nachtrag zur Pressemitteilung Ziffer 4 vom 28. Februar 2019

Mit insgesamt zirka 1.600 Beamtinnen und Beamten war die Polizei Köln am gestrigen Weiberdonnerstag (28. Februar 2019) in der Domstadt präsent. Darunter waren, neben deutlich erkennbaren Uniformierten mit Leuchtwesten, auch Zivilkräfte zum Schutz der Jecken eingesetzt.

Mit fortschreitendem Alkoholkonsum der Feiernden stiegen wie in den Vorjahren ab den Nachmittagsstunden die Einsatzanlässe und die Zahl der angezeigten Straftaten. Insgesamt 92 (Vorjahr 94) zumeist stark Alkoholisierte, davon ein Leverkusener, mussten wegen des Nichtbefolgens von Platzverweisen respektive zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden.

Insgesamt fertigten die Polizisten in Köln 371 Strafanzeigen (Leverkusen 26). Überwiegend handelte es sich dabei mit 141 bislang bekannten Taten um Körperverletzungen (Leverkusen 4). Es wurden 9 Raubdelikte (K; Vorjahr 10) angezeigt, 26 Beleidigungen (Vorjahr 15) und 19 Sachbeschädigungen (Vorjahr 34). Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz schlugen mit 38 Fällen zu Buche (Vorjahr 36), des Weiteren 74 Diebstahlsdelikte, davon ein Taschendiebstahl in Leverkusen (Vorjahr 64).

Das für die Bearbeitung von Sexualdelikten zuständige Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen in 16 Fällen aufgenommen, in Köln und Leverkusen jeweils einmal wegen des Verdachts der Vergewaltigung. Die weiteren Straftaten belaufen sich im Wesentlichen auf sexuelle Belästigungen und exhibitionistische Handlungen.

Die in dieser Tagesbilanz dargestellten Kriminalitätszahlen stehen unter dem Vorbehalt, daß noch weitere Anzeigen bei der Polizei eingehen können oder daß Delikte im Zuge der Ermittlungen anders bewertet werden müssen. So kann sich zum Beispiel ein zunächst angezeigter Raub bei einer Vernehmung als Diebstahl darstellen – oder umgekehrt. Eine abschließende Bewertung ist demzufolge häufig erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle




Bunt, friedlich und mit Herz – Neues Konzept der Flittarder KG zu Wieverfastelovend überzeugt die Jecken

Es war ein buntes Treiben, friedvolles Schunkeln und gemeinsames Feiern von Jung und Alt. Die Flittarder Karnevalsgesellschaft von 1934 e.V. eröffnete zum ersten Mal den Straßenkarneval gestern auf dem Gelände ihrer Narrenburg, Paulinenhofstraße 75, in Flittard.

Bei strahlendem Sonnenschein strömten die Jecken zur Eröffnung mit dem Kinderdreigestirn der GGS Am Feldrain um 11.11 Uhr und feierten den ganzen Tag ausgelassen. Dass neues Konzept überzeugte alle. Karneval im Veedel in seiner ursprünglichen Tradition, „Fiere, schunkele und singe mit Familich und Freunden“ ist in Flittard lebendig!

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Gesellschaft verkündet, daß es die Straßensitzung zu Weiberfastnacht auf dem Platz am Denkmal in der Hubertusstraße in Köln-Flittard nicht mehr geben werde. „Die Genehmigungen im Vorfeld, der Aufbau und vor allem der Abbau des gesamten Equipments war immer aufwändiger geworden. In der Form war Weiberfastnacht einfach nicht mehr realisierbar für uns“, so Reiner Knillmann, 1. Vorsitzender der Flittarder KG.

In den Mittelpunkt des neuen Konzeptes stellte die Gesellschaft das friedliche Feiern, Singen und Schunkeln. Björn Heuser, Ben Randerath und die Formation „Eldorado“ brachten die Jecken in Flittard in beste Schunkellaune und waren selbst von der tollen Atmosphäre auf dem Hof der Narrenburg begeistert. Und jeder Flittarder hatte an diesem Tag dafür Verständnis, daß man für die Auftritte des Rheinischen Tanzcorps „Echte Fründe“ und des Rheinischen Kinder- und Jugendtanzcorps „Echte Fründe“ kurzerhand die Straße vor der Narrenburg für einige Minuten sperrte.

„Wir wollen den Karneval im Veedel für Flittard erhalten“, sagte Michael Müller, 2. Vorsitzender der KG. „Als Familiengesellschaft ist uns das besonders wichtig. Daher haben wir uns auch bewußt dagegen entschieden, mit der Veranstaltung raus aus Flittard zu gehen.“ Eine sehr gute Entscheidung! Die großen und kleinen Jecken in Flittard waren vom Wieverfastelovend in ihrem Dorf und dem neuen Konzept der Karnevalsgesellschaft begeistert.

Quelle und Foto/s: Flittarder Karnevalsgesellschaft von 1934 e.V.




BPOL NRW: Kölner Bundespolizei zieht Weiberfastnachtsbilanz

Für den 28. Februar 2019 (Weiberfastnacht) zieht die Bundespolizei eine positive Einsatzbilanz.

Am Donnerstagmorgen lag die Auslastung der Bahnhöfe Köln Hbf und Köln Messe/Deutz beim üblichen Reiseverkehr, erst ab 11.00 Uhr stellten die Bundespolizisten eine deutlich erhöhte Auslastung fest. Gegen 11.30 Uhr wurden vereinzelt Gleisüberschreitungen im Bereich Bahnhof Köln-Süd festgestellt, weitere Gleisüberschreitungen wurden durch ein gutes Absperrkonzept verhindert.

Um 13.24 Uhr sorgte ein herrenloser Koffer in Köln Messe/Deutz für einen Einsatz, der sich jedoch schnell einem Reisenden zuordnen ließ und somit keine großen Beeinträchtigungen mit sich brachte.

Gegen 15.15 Uhr wurde die Bundespolizei alarmiert, weil ein 27jähriger Eritreer am Bahnhof Köln Messe/Deutz Frauen nachstellte. Der polizeibekannte Mann wurde beanzeigt und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.

Um kurz vor 17.30 Uhr fiel ein stark alkoholisierter Mann auf Gleis 10 ins Gleisbett des Kölner Hauptbahnhofs – zum Glück war der Zug schon vorher eingefahren. Nach ersten Ermittlungen fiel der Mann ohne Fremdeinwirkung ins Gleis. Reisende halfen dem Mann auf den Bahnsteig, er wurde nach Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen. Die Bundespolizei sperrte kurzfristig den betroffenen Bahnsteigabschnitt.

Bereits ab 15.00 Uhr begann die Abreisephase der Karnevalisten, die weitestgehend störungsfrei verlief.

Die Bundespolizei leitete drei Ermittlungsverfahren wegen „Diebstahl“ gegen unbekannte Taschendiebe, drei wegen „Körperverletzung“ und zwei wegen „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ ein.

Polizeiführer Alfons Genreith zeigt sich mit dem positiven Einsatzverlauf und den getroffenen Maßnahmen der Bundespolizeiinspektion Köln zufrieden.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin/Bundespolizeiinspektion Köln – Presseabteilung




Festkomitee: Traditionelles Richtfest zum Rosenmontag

Die Geheimnisse der Zugleitung wurden gelüftet! Gestern Mittag wurde im Festkomitee Kölner Karneval das traditionelle Richtfest zum Rosenmontag gefeiert. Neben Präsidenten und Angehörigen des Festkomitees waren auch die Wagenbauer und Kritzelköpp vor Ort, als Zugleiter Alexander Dieper mit dem kleinen und großen Kölner Dreigestirn die Wagenbauhalle eröffnet hat. Ein paar Impressionen könnt Ihr Euch bei facebook ansehen.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Ohne Glas (und Müll und Krawall) mehr Spaß

Die heiße Phase steht direkt vor der Tür: Am Donnerstag (28. Februar 2019) startet mit Weiberfastnacht der Straßenkarneval 2019. Auch in diesem Jahr setzt die Stadt Köln verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Feiernden und Anwohner um. Neben zusätzlichen Müllbehältnissen werden außerdem Toiletten bereitgestellt. Das betrifft vor allem die Hotspots Altstadt, Kwartier Latäng und Südstadt.

ALTSTADT: An Weiberfastnacht, 28. Februar 2019, von 8.00 Uhr bis Karnevalsfreitag, 1. März 2019, 8.00 Uhr, und am Karnevalssamstag, 2. März 2019, von 18.00 Uhr bis Karnevalssonntag, 3. März, 8.00 Uhr, gilt hier das bewährte Glasverbot. An den Zugängen zur Glasverbotszone werden von den Altstadtwirten, den Altstädtern Köln von 1922 und dem Festkomitee Kölner Karneval Pfandbecher ausgegeben, in die die Feiernden den Inhalt ihrer in Glas mitgebrachten Getränke vor Ort umgießen können. Diese Becher können an den Ausschankständen oder den Becherausgabestellen wieder abgegeben werden. Damit unnötige Wartezeiten an den Kontrollen vermieden werden können, geht ein Appell an alle Jecken: Nehmt am besten gar kein Glas mit!

KWARTIER LATÄNG:  Auch hier wird das Glasverbot zu folgenden Zeiten umgesetzt: Weiberfastnacht von 8.00 Uhr bis Karnevalsfreitag 8.00 Uhr, Karnevalssamstag von 15.00 Uhr bis Karnevalssonntag 8.00 Uhr, Rosenmontag von 15.00 Uhr bis Karnevalsdienstag 8.00 Uhr. Außerdem gilt in dieser Zone ein weiterentwickeltes Schutzkonzept, um den großen Zustrom in das Viertel zu überwachen und zu kontrollieren. Es werden an verschiedenen Punkten Bedarfssperren eingerichtet. Im Falle einer Auslastung von einzelnen Bereichen oder des ganzen Viertels werden die Bedarfssperren geschlossen, um die Sicherheit der Feiernden auf der Straße und in den Kneipen sowie der Anwohner zu gewährleisten. Einige Zugänge sind von vorneherein gesperrt, um den Zustrom besser steuern und eine Entfluchtung einzelner Bereiche sicherstellen zu können. Die Zugangsmöglichkeiten werden mit Überkopfbannern klar gekennzeichnet sein. Anwohnerinnen und Anwohner erhalten im Falle einer Sperrung bei Vorlage eines Ausweises Zutritt ins Kwartier Latäng.

Um unnötige Verdichtungen in einzelnen Bereichen zu vermeiden, wird auch das Mitführen von Musikanlagen insbesondere im Kwartier Latäng je nach Lage untersagt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich im Umfeld dieser Musikanlagen innerhalb kürzester Zeit große Menschentrauben bilden, die zu einer starken Verdichtung in diesem Bereich und damit auch einer Gefährdung der Feiernden und der Anwohnerschaft erheblich beitragen.

SÜDSTADT: In der Südstadt wird an Weiberfastnacht wieder wie im Vorjahr eine freiwillige Glasabgabe eingerichtet. Auch hier werden den Feiernden Becher zum Umfüllen ihrer in Glas mitgebrachten Getränke angeboten. Die Erfahrungen des vergangenen Jahres an Weiberfastnacht und dem 11. im 11. zeigen eine hohe Akzeptanz und eine deutliche Reduzierung von Glasflaschen und -scherben auf den Straßen und Plätzen.

Wo Glas benutzt werden kann, wo nicht und welche Alternativen es gibt: HIER erfährt man alles. Ausführliche Informationen rund um Karneval und zu Verkehrseinschränkungen in der Altstadt, im Zülpicher Viertel sowie dem Lkw-Fahrverbot in der Innenstadt gibt es HIER.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Kostenlos für Euch: die Rosenmontagszeitung 2019

Mit Weiberfastnacht rückt auch der Rosenmontag immer näher! In der offiziellen Rosenmontagszeitung findet Ihr alle wichtigen Informationen rund um den Zoch, die teilnehmenden Gruppen und den ganzen Tag. Unter diesem Link ist die Zeitung online – und natürlich kostenlos – zu finden.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Festkomitee: Studie zum Kölner Karneval: Jetzt mitmachen!

Die Boston Consulting Group und die Rheinische Fachhochschule (RFH) haben im Auftrag des Festkomitees Kölner Karneval eine Studie erstellt. Im Fokus lagen die Wirtschaftskraft und das Image des Kölner Karnevals. „Die Untersuchungen belegen, wie wichtig der Karneval für Köln und die gesamte Region ist“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Gastronomie, Hotelgewerbe und Einzelhandel profitieren vom stetigen Zulauf karnevalsbegeisterter Feiernder aus Köln, dem Umland und ganz Deutschland. Die Befragung zeigt aber auch überraschend deutlich, daß es der Wunsch vieler junger Jecken ist, den Karneval sehr traditionell und typisch kölsch zu feiern.“ Insgesamt ist die Wirtschaftskraft seit 2009 um 30 Prozent auf 600 Millionen Euro angestiegen. Dass der Kölner Karneval auch nach wie vor als ein besonders Fest mit kulturellem Kern wahrgenommen wird, bestätigt die parallel durchgeführte Umfrage der Rheinischen Fachhochschule Köln. Zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag 2018 sowie rund um den 11. im 11.2018 wurden insgesamt rund 2.750 Jecke auf der Straße und über ein Onlineportal befragt. 97 Prozent aller Befragten gaben an, den Karneval als kulturelles Highlight, als einzigartig im Vergleich zu anderen Großveranstaltungen und als wichtigen Beitrag zur Brauchtumspflege zu erleben. Nahezu alle Befragten können sich Köln ohne den Karneval nicht vorstellen. Alle Informationen zur Studie gibt es HIER.

Ab sofort startet die nächste Phase der Befragung der RFH. Teams befragen die Jecken auf der Straße an Weiberfastnacht und Rosenmontag. Auch online kann man teilnehmen. HIER geht es zum anonymen Fragebogen.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Polizei Köln: Abertausende feiern Eröffnung des Straßenkarnevals – Polizei sichert Veranstaltungen mit starken Kräften

Ab den Morgenstunden haben sich bei strahlendem Sonnenwetter anläßlich des heutigen Weiberdonnerstags (28. Februar 2019) zahlreiche Karnevalisten auf den Straßen und Plätzen der Kölner Innenstadt getummelt. Mit über 1.000 Beamtinnen und Beamten ist die Polizei Köln im Einsatz, um einen friedlichen Verlauf zu fördern.

Insbesondere auf den Platzflächen Alter Markt und Heumarkt in der Altstadt, noch dichter jedoch im Zülpicher Viertel und zunehmend in der Südstadt drängten sich die bunten Massen. Entsprechend mußten unter anderem im Bereich Zülpicher Platz und Ubierring vorbereitete Verkehrssperren eingerichtet werden, um die Verkehrssicherheit aufrechtzuerhalten. Mehrere Umzüge verliefen störungsfrei.

Bereits gegen 11.20 Uhr ließ sich an einer Sperrstelle in der Bechergasse ein alkoholisierter Randalierer (35) von städtischen Ordnungskräften nicht beruhigen. Ein durch hinzugezogene Polizisten bei dem Wohnsitzlosen durchgeführter Atemalkoholtest ergab zirka 2,3 Promille. Die Beamten nahmen den 35jährigen zur Ausnüchterung in Gewahrsam.

Gegen 15.15 Uhr trafen Jecken auf der Aachener Straße nahe dem Rudolfplatz auf einen vierjährigen und orientierungslosen „Drachen2 namens Oskar. Der kleine mit blauer Jacke und grauer Jogginghose bekleidete Lindwurm hatte seine Eltern im Gedränge verloren. Gerade, als die geistesgegenwärtigen Karnevalisten den Kleinen an Polizeikräfte übergaben, bogen dessen Eltern um die Ecke.

Am frühen Nachmittag machte sich der zunehmende Alkoholkonsum unter anderem auch durch Schlägereien bemerkbar. Gegen 18.10 Uhr warf ein alkoholisierter 17jähriger nahe dem KD-Schiffsanleger an der Frankenwerft einen Böller willkürlich in die dortige Menge. Eine Frau erlitt infolgedessen Fußverletzungen und musste vor Ort durch eine Rettungswagenbesatzung ambulant behandelt werden. Der Jugendliche konnte sich gegenüber den einschreitenden Polizisten nicht ausweisen. Er wurde zwecks Identitätsfeststellung zur Wache gefahren und muß sich nun in einem Strafverfahren verantworten.

Bis 19.30 Uhr nahmen die Einsatzkräfte 25 Personen in Gewahrsam. Nach exhibitionistischen Handlungen und sexuellen Belästigungen wurden zudem zwei Tatverdächtige (23, 31) vorläufig festgenommen.

Auch weiterhin wird die Polizei deutlich präsent und für etwaige Bedarfsfälle ansprechbar bleiben.

Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle