Blaue Funken: Jubiläums-Regimentsappell 2020

Die Ur-Plagge, ein sichtlich bewegter Festkomitee-Präsident und Archivalien aus den Händen der Roten Funken

Der Auftakt – Neuaufnahmen bei der Kinder- und Jugendtanzgruppe

Nach bereits mehreren wundervollen Jubiläumsveranstaltungen, wie die Jubiläumsgala in der Silvesternacht 2019/2020 und der Empfang durch die Kölner Oberbürgermeisterin sowie die Regimentsmesse am 12. Januar 2020, empfingen die Blauen Funken und ihr Präsident und Kommandant Björn Griesemann ihre Gäste aus Karneval, Politik, Wirtschaft und Kultur am 13. Januar 2020 zu ihrem JubiläumsRegimentsappell im Gürzenich.

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten und Kommandanten Björn Griesemann begann der Regimentsappell mit einem wunderschönen Auftritt der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken ist die älteste Kindertanzgruppe eines Kölner Traditionskorps und feiert in dieser Session ihren 138. Geburtstag. Zum zweiten Mal wurde die Aufnahme der neuen Mitglieder auf der großen Bühne im Gürzenich zu Beginn des Regimentsappells vollzogen und alle neuen Mitglieder erhielten ihren Halsorden. Björn Griesemann erhielt dabei tatkräftige Unterstützung durch die beiden Ehrenpräsidenten Fro T.D. Kuckelkorn und Theo Jussenhofen, die beide ihre Enkel auf die Bühne begleiteten.

Dank ans Jubiläumsteam, die neue Ur-Plagge und die Grußworte der Verbände

Nach dem Einmarsch der komplett angetretenen Kölner Funken Artillerie blau weiß folgte der Dank an das Team, das in den letzten drei Jahren mit dem Projektleiter Jens Hermes-Cédileau das Jubiläum vorbereitet hat. Alle Teammitglieder erhielten als Dank ein Jubiläumsbuch im Ledereinband. Im Rahmen der Planungen für das Jubiläum entstand auch der Wunsch, eine Fahne nachfertigen zu lassen, die bereits auf einem Biwak-Bild des Jahres 1873 zu sehen ist und als erste Fahne der Kölner Funken Artillerie blau weiß gilt, also quasi die „Ur-Plagge“. Durch die Unterstützung des Blaue Funken Senates war eine Nachfertigung möglich gemacht worden. Diese wurde nun zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert, vom Senatspräsidenten Lutz Schade an die Gesellschaft übergeben und Ralf Krämer als Fahnenjunker für diese neue Fahne ernannt.

Anschließend folgten die Grußworte des Präsidenten des Bundes Deutscher Karneval Klaus-Ludwig Fess und des Präsidenten des Festkomitees Kölner Karneval und Blaue Funken Senators Christoph Kuckelkorn. Christoph Kuckelkorn schilderte in sehr persönlichen Worten, wie sein Leben durch die Blauen Funken seit mehr als 40 Jahren geprägt wird und was ihm durch seine Mitgliedschaft in der Gesellschaft im Kölner Karneval möglich gemacht wurde. Für seine tiefen Einblicke in seine Familiengeschichte und seine bewegenden Worte über die Verbindung zu den Blauen Funken erhielt er minutenlanges Standing Ovations.

Die „weiße Wand“ auf der Bühne

Mit der Aufnahme von fünf inaktiven Mitgliedern und der anschließenden Vereidigung der aktiven Mitglieder schlossen sich zwei weitere wichtige Regularien an. Durch eine zwei Jahre zurück liegende Verlängerung der Hospitantenzeit auf zwei Jahre und durch eine große Anzahl neuer Mitglieder aus dem Regimentsspielmannszug der Blauen Funken erreichte die Anzahl der neuen Mitglieder eine noch nie dagewesene Höhe und so schwörten 43 neue Blaue Funken den Funkeneid („Auf das Zündloch der Kanone, …“) unter Handauflegung auf die Kanone und erhielten danach ihren Halsorden als Zeichen der Mitgliedschaft.

Geschenke zum Jubiläum

Nach der Ernennung neuer Ehrendienstgrade und der Beförderung von Ehrendienstgraden übergab der Regimentsspielmannszug der Blauen Funken eine historische Fanfare als Jubiläumsgeschenk an die Blauen Funken.

Zwei besondere Geschenke hatten die Roten Funken mitgebracht: Aufgrund eines Bombentreffers im Zweiten Weltkrieg wurde das Blaue Funken Archiv komplett zerstört und nur wenige originale Unterlagen aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg sind überhaupt noch verfügbar. Im Rote Funken Archiv fanden sich allerdings zwei Originale von Beförderungsurkunden aus dem Jahre 1931 und 1935 von Lambert Schenkel, einer der letzten männlichen Maries vor dem Zweiten Weltkrieg. Welch eine wertvolle Ergänzung für das Blaue Funken Archiv!

Ein neuer Ehrenpräsident – und damit waren es drei

Während der Session 2019 hatte Präsident und Kommandant Björn Griesemann seinen Vorgänger im Amt und Vater Peter Griesemann bei einem Überraschungsbesuch während einer Sitzung zum Ehrenpräsidenten ernannt. Dies bedurfte natürlich noch eines formalen Rahmens und so wurde Peter Griesemann beim diesjährigen Regimentsappell für seinen langjährigen und erfolgreichen Einsatz für die Gesellschaft, für den Gemeinnützigen Bauverein Sachsenturm e.V., für das Zeughaus in Köln-Dellbrück und die Heimat der Blauen Funken, den Funkenturm am Sachsenring, zum Ehrenpräsidenten ernannt. Damit sind die Blauen Funken das einzige Traditionskorps, welches auf die Kapazität, den Rat und die Erfahrung von drei Ehrenpräsidenten zurückgreifen kann.

Das Großkreuz

Eine besondere Ehre erfuhr anschließend der Vizepräsident des Gemeinnützigen Bauvereins Sachsenturm e.V. und Blaue Funken Senator Michael Müller. Für seine Verdienste für die Blauen Funken und den Gemeinnützigen Bauvereins Sachsenturm e.V. erhielt er das Großkreuz der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. als höchste Auszeichnung der Gesellschaft verliehen. Er kümmert sich seit vielen Jahren um die Heimat der Blauen Funken und ihren Funkenturm. So hat er viele Umbauten und Verschönerungen maßgeblich vorangetrieben und hat sich insbesondere für alle Planungen des Anbauprojektes in außergewöhnlich hohem Maße engagiert und eine breite Akzeptanz des Vorhabens geschaffen.

Treueorden, Verdienstmedaillen und natürlich Beförderungen

Die Treueorden der Gesellschaft für zehn, zwanzig, dreißig und vierzigjährige ununterbrochene Mitgliedschaft wurden nachfolgend verliehen. Darüber hinaus zeichneten die Blauen Funken den Einsatz für die Gesellschaft und die Verdienste der Mitglieder mit der Verleihung der Verdienstmedaillen und mit den Beförderungen aus.

Ein beachtenswerter Regimentsappell mit vielen Höhepunkten und Feierlichkeiten zum 150jährigem Jubiläum fand seinen würdigen Abschluß in einem Zapfenstreich, der von der Kapelle Markus Quodt gemeinsam mit dem Regimentsspielmannzug der Blauen Funken dargeboten wurde. Präsident und Kommandant Björn Griesemann verabschiedete danach alle Gäste und Mitglieder mit den besten Wünschen für die Session.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; (Foto/s): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V./Michael Nopens, Knut Walter




Blaue Funken: Die Überraschung vor dem Regimentsappell – Wagenübergabe vor dem Gürzenich

V.l.n.r.: Blaue Funken Senator Patric Levy, Präsident und Kommandant Björn Griesemann und Marie Steffens bei der Wagenübergabe

Seit vielen Jahren unterstützen der Blaue Funken Generalapotheker und Geschäftsführer der Yvel Autohäuser in Düsseldorf Frank Levy und sein Bruder, der Blaue Funken Senator Patric Levy, die Blaue Funken Mariechen während der Session in Form eines zur Verfügung gestellten Fahrzeugs. In diesem Jahr hatten sie sich eine besondere Überraschung ausgedacht: sie verzögerten die Übergabe ein paar Tage und stellten einen nagelneuen Toyota Yaris Y20 Hybrid beklebt mit dem Namen „Marie Marie“ am Tag des Regimentsappells der Blauen Funken vor den Gürzenich und überraschten damit Blaue Funken Marie Marie Steffens, als diese eiligen Schrittes zum Regimentsappell kam. Sie erhielt dann sofort den Wagenschlüssel für ihr neues Fahrzeug aus den Händen von Patric Levy und freute sich sehr über die gelungene Überraschung durch Auto Levy.

Blaue Funken Generalapotheker Frank Levy unterstützt die Blauen Funken in vielfältiger Weise und ebenfalls mit anderen Fahrzeugen, so unter anderem auch mit einem Fahrzeug für die Sitzungsorganisation.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; (Foto): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V./Knut Walter




Treffen der Jubilare: Überraschung für Blaue Funken bei der KNZ-Mädchersitzung

Die Kölner Narren Zunft von 1880 e.V. (KNZ) feiert in dieser Session ihr 140jähriges Jubiläum und die Narrenzünftler haben sich zu diesem besonderen Ereignis natürlich einiges einfallen lassen. Zum einen wurde das diesjährige Sessionsheft der KG den Liederheften aus der Gründungszeit mit festem, weinrotem Einband und Sütterlin-Schriftsatz nachempfunden. Zum anderen dürfen die Damen sich in diesem Jahr über einen ganz speziellen Orden in Form eines Colliers freuen.

So gerüstet ist die KNZ am Sonntag mit ihrer Mädchersitzung in den Sitzungskarneval gestartet und wartete für diese Veranstaltung mit ihrem Chef des Großen Rates, Dr. Henning Hülbach, als Sitzungspräsident auf. Er präsentierte ein erstklassiges Programm, bei dem „et Hätz“ der jecken Mädcher im ausverkauften Kristallsaal höher „schleiht“: Das Kölner Dreigestirn, die Größen der kölschen Tön, launige Redner und beeindruckende Tanzgruppen, mit der StattGarde Colonia Ahoj als alljährliches Highlight, ließen bei den Damen keine Wünsche offen. Diese haben bei der Wahl der Kostüme ihrer Kreativität wieder freien Lauf gelassen. So erschien die Abordnung der Colombinen mit Präsidentin Uschi Brauckmann in schaurig-schöner Verkleidung als Vampire.

Beim Einzug des Elferrats mit den Blauen Funken, die ebenfalls in diesem Jahr ihr 150jähriges Bestehen feiern, waren insgesamt 290 Jahre kölsche Karnevalstradition von Familien- und Korpsgesellschaften im Kristallsaal vereint. Anläßlich dieses ganz besonderen Jubiläums hatte die KNZ eine kleine Überraschung für die Blauen Funken parat: Sie überreichte – ganz getreu ihrem Motto „Verbindung von Tradition und Moderne“ – einen Scheck über 1.500 Euro für ihren Bauverein Sachsenturm zur Unterstützung von deren Erweiterungsvorhaben. Passend zu den Jubiläen war auch ein Geburtstagskind zugegen, das die KNZ auf den Tag genau zu seinem 50. Geburtstag feiern durfte: Präsidentin der Schmuckstückchen, Rüya Gezes-Krengel.

Sitzungspräsident Henning Hülbach schloß die Sitzung um kurz nach 20.00 Uhr und entließ das hochzufriedene Publikum ins Foyer, wo noch bis zu vorgerückter Stunde mit „DJ Henry“ (Heinz Cöllen) weitergefeiert wurde.

Quelle und Fotos: Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V.




Zeltsitzungswochenende der KG Alt-Köllen auf dem Neumarkt endet mit Mädchensitzung „Nümaats Wiever“

Geburtstagsständchen von 1.500 Frauen für Klaus Lückerath („Paveier“) bei „Nümaats Wiever“

Bereits im sechsten Jahr in Folge fand der Sitzungsmarathon der K.G. Alt-Köllen am Wochenende nach der PriPro am Montag (13. Januar 2020) mit der Mädchensitzung „Nümaats Wiever“ sein gebührendes Ende. Unter Leitung des Präsidenten Prof. Dr. Rolf-Rainer Riedel feierten über 1.500 jecke Damen in fröhlicher und ausgelassener Stimmung im Zelt auf dem Neumarkt.

Literat Stephan Degueldre hatte in bewährter Weise für alle drei Tage ein phantastisches Programm der Spitzenklasse zusammengestellt. Für die Mädchensitzung ist dies immer eine große Herausforderung, ist doch montags für die allermeisten Künstler immer auftrittsfreier Erholungstag. Aber auch in diesem Jahr war es Stephan Degueldre durch seine vielen persönlichen Kontakte wieder gelungen die „Plaggeköpp“, „Kölschraum“, Martin Schopps („Die Rednerschule“), „Et fussisch Julche“ Marita Köllner, „Werbefachmann“ Bernd Stelter, „Klüngelköpp“, „Räuber“, „Lupo“, „Domstürmer“ und zum krönenden Abschluß die „Paveier“ extra für die „Nüümaats Wiever“ auf die Bühne zu holen.

Selbstverständlich waren auch die Tänzerinnen und Tänzer der gesellschaftseigenen „Kölschen Harlequins“ mit an Bord. Besonderen Beifall gab es für Klaus Lückerath von den „Paveiern“, der an diesem Montag zudem seinen Geburtstag feierte. Neben Glückwünschen durch Sitzungspräsidenten Rolf-Rainer Riedel und einer Flasche Sekt intonierte das ganze Zelt ein stimmgewaltiges „Happy Birthday“.

Hochzufrieden zeigte sich Alt-Köllen-Sprecher Axel Kraemer nach den drei Tagen auf dem Neumarkt. Über 5.500 Jecke waren bei den beiden Volkssitzungen plus der Mädchensitzung zu Gast und haben ausgelassen und vor allem friedlich zusammen gefeiert. Der Vorverkauf für alle drei Sitzungen im kommenden Jahr (9. bis 11. Januar 2021) ist bereits gestartet und wie immer gilt es schnell zu sein. Für die Volkssitzung am Samstag gibt es aktuell bereits nur noch Plätze auf der Warteliste.

Ebenfalls startet am 15. Januar 2020 der Vorverkauf für ein weiteres neues Format der K.G. Alt-Köllen. Am Donnerstag, 4. Februar 2021 geht erstmals die Benefiz-Sitzung „Beim Zappes“ an den Start. Sie findet im „Zum Alten Brauhaus“, dem Stammlokal der Gesellschaft in der Severinstraße 51 statt. Der Reinerlös wird dem Vringstreff e.V. gespendet. Das wiederum von Literat Stephan Degueldre zusammengestellte fünfstündige Programm umfaßt Auftritte von Philipp Oebel, Max Biermann, Fritz Schopps, „Funky Marys“, „Dä Tuppes vum Land“ (Jörg Rung), „Kuhl un de Gäng“, „Dä Knubbelisch vum Klingelpötz“ (Ralf Knoblich), Marita Köllner („Et fussisch Julche“) und „Kölschraum“. Die Karten können zum Preis von € 25,00 bestellt werden.

Der Kölner Karneval hatte für die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. immer auch eine soziale Komponente. Darum auch der Charakter der Volkssitzungen zu erschwinglichen Preisen. Aus diesem Gedanken heraus und weil Alt-Köllen in den vergangenen Jahren viel Zulauf erhalten hat, möchte man nun etwas zurückgeben. Da man sich der Südstadt stark verbunden fühlt, lag es nahe, daß der komplette Erlös der neuen Veranstaltung 2021 im Veedel bleiben soll. Mit der Spende an den 1995 gegründeten Vringstreff e.V. möchte Alt-Köllen einen Beitrag leisten, daß diese Begegnungsstätte ihre vielfältigen Hilfs- und Unterstützungsprogramme weiter durchführen und erweitern kann.

Björn Thiele, Vorstand der KG Alt-Köllen: „Wir möchten zusätzlich zu unseren bisherigen Veranstaltungen mit der Kneipensitzung auch wieder eine kleinere und ruhigere Veranstaltung etablieren. Ich freue mich ganz besonders darüber, daß uns dafür ein Konzept gelungen ist, bei dem wir auch etwas zurückgeben können. Mit dem Vringstreff e.V. unterstützen wir Hilfe im Veedel und zeigen das der Karneval verbindet und niemanden allein läßt.“

Schon Ende nächster Woche, am Freitag, 24. Januar 2020 gibt es die nächste Veranstaltung von Alt-Köllen. Fastelovend en d´r Weetschaff im Brauhauskeller des Früh am Dom. Zu einem Preis von nur € 19,90 Euro treten „Kempest Finest“, „Lupo“, „Fidele Kölsche“ und die „Micky Brühl Band“ auf.

Quelle: K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V.




Rundes Jubiläum: Zum 70. Mal mit Ford durch die Session

Heute Morgen (14. Januar 2020) wurden dem Kölner Dreigestirn von Gunnar Herrmann, Chef der Kölner Ford-Werke, die Schlüssel für die jecke Fahrzeugflotte übergeben. Erstmals sind in diesem Jahr alle Bagagewagen im Rosenmontagszug mit alternativen Antriebssystemen ausgestattet. Von den 55 eingesetzten Bagagewagen fahren 25 Transit Custom Plug-in-Hybride im ‚Zoch‘ ausschließlich elektrisch. Die restlichen 30 sind Mild-Hybrid-Varianten. Damit führt Ford die Elektrifizierung des Rosenmontagszugs fort, die der Kölner Autohersteller im vergangenen Jahr mit dem Einsatz von drei von Ford in Köln-Niehl produzierten StreetScooter WORK XL begonnen hatte. „Wir verbinden beim Rosenmontagszug Tradition mit Innovation und zeigen mit unserer elektrisierten Flotte, wie wir uns emissionsfreie Mobilität in der Innenstadt – auch im Lieferverkehr – vorstellen“, sagte Gunnar Herrmann. „Und wenn dabei noch Kamelle und Strüßjer transportiert werden, ist das doch umso schöner.“

Bei der traditionellen Wagenübergabe von Ford an das Festkomitee Kölner Karneval wurden gleich zwei Jubiläen gefeiert: Ford ist nicht nur schon seit 70 Jahren der Mobilitätspartner des Festkomitees. Seit genau 20 Jahren unterstützen auch die Ford-Mitarbeiter den Zoch. Mehr als 70 Ford-Beschäftigte setzten sich ehrenamtlich für einen reibungslosen Ablauf des Rosenmontagszuges ein – ob als Bagagewagenfahrer oder Mechatroniker. „Ford ist ein fester und wichtiger Bestandteil von unserem Fastelovend und macht den Kölner Zoch erst möglich. Ich freue mich, daß wir auch in dieser Session eine so große Zahl an ehrenamtlichen Helfern im Zoch dabei haben. Das ist nicht selbstverständlich, mein persönlicher Dank gilt jedem einzelnen der Ford-Mitarbeiter“, so Christoph Kuckelkorn, FK-Präsident.

Neben dem Kölner Dreigestirn 2020 waren außerdem das Kölner Kinderdreigestirn 2020, Mitglieder des Festkomitees und als Vertreter der Stadt der Bürgermeister Hans-Werner Bartsch vor Ort. Die 70 Fahrzeuge aus den Ford-Werken in Merkenich sorgen für eine einwandfreie Mobilität der Karnevalisten. Neben der Ford Galaxy-Flotte, die das Dreigestirn von der Hofburg Dorint am Heumarkt zu jedem Termin transportiert, stellt Ford traditionell auch die Bagagewagen für den Rosenmontag und Fahrzeuge für den Vorstand des Festkomitees.

Quelle und Foto/s: Festkomitee Kölnr Karneval von 1823 e.V.




Kölner Kinderdreigestirn 2020 ist proklamiert

Das Kölner Kinderdreigestirn 2020 wurde am Sonntagnachmittag (12. Januar 2020) offiziell in sein Amt eingeführt. Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn und Oberbürgermeisterin Henriette Reker proklamierten „Kinderprinz Vincent I.2 (Rödding), „Kinderbauer Emil“ (Wersig) und „Kinderjungfrau Darleen“ (Pelz) gemeinsam im Theater am Tanzbrunnen. „Ich freue mich sehr auf die Drei, sie werden die jecken Pänz in jedem Veedel anstecken. Da bin ich mir ganz sicher“, so Christoph Kuckelkorn. Auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigte sich begeistert: „Nach diesem Auftritt heute bin ich mir sicher, daß ihr die kölschen Pänz in den nächsten Wochen ganz wunderbar auf den großen und kleinen Bühnen unserer Stadt vertreten werdet.“ Über 1.700 Kinder und Erwachsene feierten gemeinsam mit den Dreien und machten den Nachmittag für sie unvergesslich.

Die kölschen Bands „Miljö“ und „Paveier“ sorgten für eine ausgelassene Stimmung bei den Kindern, die jeden Song mitsingen konnten. Besonders beeindruckend waren auch die Auftritte der verschiedenen Kinder- und Jugendtanzgruppen der Gesellschaften. Das frisch proklamierte Kölner Dreigestirn „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ ließ es sich nicht nehmen, dem kleinen Dreigestirn persönlich zu gratulieren. Wie in jeder Session werden die beiden Trifolien auch in diesem Jahr viele gemeinsame Termine haben.

Durch die Veranstaltung führte in diesem Jahr erstmals ein neues Moderationsteam: Die zwölfjährige Clara Kott, Kinderjungfrau von 2017, moderierte die Proklamation des Kinderdreigestirns zusammen mit Marcus Gottschalk. Der ehemalige Prinz Karneval von 2012 ist im Vorstand des Festkomitees zuständig für das Protokoll des großen Kölner Dreigestirns.

Quelle und Fotos: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Kölner Dreigestirn 2020 im Gürzenich proklamiert

Das Kölner Dreigestirn der Session 2020 ist offiziell proklamiert! Im großen Festsaal des Kölner Gürzenichs wurden „Prinz Christian II.“ (Krath), „Bauer Frank“ (Breuer) und „Jungfrau Griet“ (Ralf Schumacher) von Oberbürgermeisterin Henriette Reker in ihr Amt eingeführt. Bis zum Aschermittwoch regiert das Trifolium nun über die Kölner Jecken. Erstmals seit 35 Jahren stellt das Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V. Prinz, Bauer und Jungfrau. „Nach einer so langen Zeit die Ehre zu haben, das Dreigestirn von Jan von Werth zu sein, erfüllt uns alle mit Stolz. Ich bin mir sicher, wir werden diese Zeit nie vergessen“, so der frisch proklamierte „Prinz Christian II.“ sichtlich gerührt.

Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, moderierte den Abend gemeinsam mit Bettina Böttinger. Bekannt aus der Talkshow „Kölner Treff“ unterstützte die WDR-Moderatorin den Präsidenten und leitete das Publikum mit ihm gemeinsam durch den Abend. Ganz nach dem Motto „Et Hätz schleiht em Veedel“ stand ein typisch kölsches Büdchen im Zentrum der Bühne und brachte so die kölschen Veedel direkt in den Gürzenich. Dank einer LED-Konstruktion wurde so aus dem Bickendorfer Büdche auch ganz schnell mal das Nippeser oder Kalker Büdche. „So wird der Veedelscharakter aus ganz Köln toll eingefangen und dargestellt“, freute sich Christoph Kuckelkorn. Außerdem gab es mehrere Live-Schalten in verschiedene Stadtteile. Neben der Altstadt war Reporter Marc Metzger auch in Nippes, Deutz und im Vringsveedel unterwegs.

Der Akt der Proklamation wurde zum zweiten Mal live übertragen. So konnten die Jecken zu Hause und unterwegs den großen Moment von „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ auf den Seiten von WDRjeck und dem Festkomitee Kölner Karneval hautnah mitzuerleben. Wie bereits im vergangenen Jahr ist die Proklamation des Trifoliums der Höhepunkt des Abends und gleichzeitig auch der Abschluß der TV-Übertragung am kommenden Sonntag (12. Januar 2020). Die im Anschluß folgenden Auftritte der „Höhner“, „Bläck Fööss“ und „Brings“ werden dennoch in kurzen Ausschnitten für die Fernsehzuschauer zu sehen sein.

Eine große Auswahl an Kölner Künstlern brachte tolle Stimmung in den Saal. Neben jungen Bands wie „Pläsier“ und „Stadtrand“ traten „Höhner“, „Paveier“ und „Brings“ auf der großen Bühne auf. Zu ihrem 50. Jubiläum eröffneten die „Bläck Fööss“ mit ihrem Song „En unserem Veedel“ zusammen mit dem KVB-Orchester und dem Jugendchor St. Stephan den Galaabend. Mit ihren Redebeiträgen brachten außerdem J.P. Weber (Jörg Paul Weber), „Achnes Kasulke“ (Annette Esser) und „Der Sitzungspräsident“) Volker Weininger das Publikum zum Lachen. Mit dem Dreigestirn im Rücken trat auch das Tanzkorps des Reiter-Korps „Jan von Werth“ auf der Bühne im Gürzenich auf.

Unter den Gästen waren neben der Oberbürgermeisterin Henriette Reker auch der Justizminister von NRW Peter Biesenbach, NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer und NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser sowie Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki. Auch Prominenz aus Kultur und Fernsehen war vor Ort, unter anderem die Schauspielerin Sabine Postel sowie der Moderator Ralph Morgenstern.

Quelle und Fotos: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Große Höhenhauser „Naaksühle“: Andreas Bartkowiak als Präsident zurückgetreten

Mit sofortiger Wirkung hat Andreas Bartkowiak, Präsident der Große Höhenhauser KG Naaksühle 1949 e.V., sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt, da er seine Funktion nicht mehr bis zum Ende der diesjährigen Session ausüben kann.

Ehrenpräsident Peter Monschau hat sich bereit erklärt das Amt bis zu den Neuwahlen kommissarisch zu bekleiden, so Pressesprecherin Daniela Kepper in ihrer Mitteilung.

„Wir danken Andreas Bartkowiak für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und vor allem Gesundheit“, so Daniela Kepper.

Quelle (Text): Große Höhenhauser KG Naaksühle 1949 e.V., (Foto): Daniela Kepper




Festkomitee: Kartenverkauf im NetBüdchen beginnt kommende Woche

Am kommenden Montag (6. Januar 2020) startet im NetBüdchen in der Richmodstraße 13 der Verkauf von Karten und Karnevalsaccessoires der Session 2020. Dank der Partnerschaft des Festkomitees mit NetCologne wird das Büdchen die neue zentrale Kartenvorverkaufsstelle in der Innenstadt.

Das NetBüdchen ist in der Session von Montag bis Samstag von 10.00 Uhr  bis 18.00 Uhr geöffnet. Das Angebot umfaßt neben Sitzungskarten verschiedener Karnevalsgesellschaften auch Tribünenkarten für den Rosenmontagszug sowie für die Schull- und Veedelszöch. Auch Accessoires wie der aktuelle Mottoschal für Kinder (€ 11,00) und Erwachsene (€ 15,00), das Karnevalsmaskottchen „Jecko“ und Festabzeichen können dort erworben werden. Das Magazin zur Session „Karneval in Köln“ informiert über alle Veranstaltungen bis Aschermittwoch.

Das Büdchen ist nur wenige Meter vom Neumarkt entfernt und ersetzt den Kaatebus, der künftig nicht mehr genutzt wird. Wie in den letzten Jahren fließen alle eingenommenen Gelder ausschließlich in den Erhalt und die Weiterentwicklung des Kulturguts Kölner Karneval.

Mehr Infos zum NetBüdchen gibt es HIER.

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Literatenstammtisch empfängt bei Neujahrsempfang 2020 „saisoniale Dreiecksbeziehung ohne wechselseitiges erotisches Interesse“

-hgj- Prall gefüllt bis in die hintersten Winkel war im Laufe des späten heutigen Nachmittages der „Alte Brauerei“-Saal des Brauhauses SION, in den die Literaten und Programmgestalter des Literatenstammtisches Köln zum traditionellen „Neujohrsempfang“ eingeladen hatten. Mehr als 280 Persönlichkeiten des Kölner Karnevals, der Redner- und Musikszene, Tanzcorps, sowie der Medien waren der Einladung der „Mafia“ gefolgt und nahmen an der Pflichtveranstaltung für extrem ambitionierte Brauchtumshüter teil.

In seiner Begrüßung verband Rudi Fries (Kölnische KG) als „Baas“ des Literatenstammtisches nicht nur ein herzliches Willkommen, die besten Wünsche fürs neue Jahr und „dreimol Kölle Alaaf“, sondern auch die Nennung zahlreicher Ehrengäste, wie die beiden letzten Gründer des 1961 ins Leben gerufenen Zusammenschlusses Robert Schumann, (Roten Funken) und Hans Völler (Blaue Funken), die beide mittlerweile über 90 Jahre alt sind. Aber auch andere besondere Gäste begrüßte Rudi Fries, wie Ehrenliteraten und -mitglieder, Dr. Joachim Wüst – als einzig anwesendes – Mitglied des Festkomitees, Ludwig Sebus (Grand Senior des Kölsche Fastelovends), Marita Köllner („Et fussisch Julche“), Michael Hehn („Dä Nubbel“), Ralf Knoblich („Dä Knubbelisch vum Klingelpötz“) und den Ausnahmekünstler des Karnevals der Domstadt Jörg Paul Weber (JP Weber), zahlreiche Musiker diverser Bands und Hausherr und ehemalige Kölner Jungfrau René Sion.

In einem kurzen Abriß ließ Rudi Fries nochmals die Geschichte seine Stammtisches Revue passieren und erwähnte hierbei mit lockeren Worten, daß zu einem späteren Zeitpunkt der Besuch der „sessionalen Dreiecksbeziehung ohne wechselseitiges erotisches Interesse“ folgt – womit er frei nach den Worten des Kabarettisten und Entertainers Ferdinand Linzenich -, das designierte Kölner Dreigestirn gemeint war. Zudem hatte sich mit der närrischen Visite des bereits im November proklamierten „Jan un Griet“-Paares weitere hohe Repräsentanten des Kölschen Fasteleers angesagt, die man gerne beim Besuch des designierten Trifoliums mit auf Podium holen wolle.

Während das italienische Gegenstück der Mafia in der ganzen Welt geächtet ist, strahlen der einzigen aktiven Literatin Carmen Fober (Colombina Colonia) und ihren 17 männlichen Kollegen, wie auch den neun inaktiven Programmgestaltern unzählige Sympathien entgegen. Hieraus ergibt sich auch die große Resonanz beim „Neujohrsempfang“ durch Präsidenten, Kommandanten, Schatzmeister und andere wichtige Personen der Gesellschaften als Wiederholungstäter, da die Literaten ganzjährig, mit die wichtigsten Strippenzieher vor und hinter „d´r Britz“ ihrer Vereine sind, die die gefragten und bejubelten Ball- und Sitzungsprogramme zwei bis drei Jahre vor den Veranstaltungen organisieren und sich gegenseitig in allen Belangen helfen und unterstützen.

Vor der Eröffnung des Büfetts mit Kölnischen Leckereien zu frisch gezapftem SION Kölsch, stellte Rudi Fries seine aktiven Mitstreiter vor, die sich übers Jahr mehrfach in Freundschaft treffen und durch den Roten Funk Michael Ströter als Schriftführer informiert und von Udo Koschollek (Bürgergarde „blau-gold“) als Schatzmeister auch mal zur Kasse gebeten werden.

Einen besonders herzlichen Empfang bereitete sodann die Literaten-„Mafia“ mit ihren Gästen den drei Protagonisten des noch designierten Kölner Dreigestirns 2020, die zusammen mit ihren Adjutanten, ihrem Hoffriseur, sowie ihrem Euqipechef und Prinzenführer in den Saal zogen. Nach dem umjubelten Einzug von „Prinz Christian II.“ (Krath), „Bauer Frank“ (Breuer) und „Jungfrau Griet“ (Ralf Schumacher), stellte der Rudi Fries die Adjutantur des Trifoliums vor, wobei hier insbesondere Makus Heller als neuer Prinzenführer und Garry Bininger als neuer Chef der Prinzenequipe benahmt wurde.

Nach den Glück und Segenswünschen für neue Jahr und die Fahrt aufnehmende Session der noch nicht amtierten Kölner Tollitäten, stellte Christian Krath die karitative Initiative des Trifoliums vor, die all jenen Mitmenschen mit Behinderungen gewidmet ist. So verzichten Prinz, Bauer und Jungfrau – wie in Köln üblich – auf persönliche Geschenke und bittet um Spendengelder, wodurch der neue Rosenmontagswagen als Geschenk an das Festkomitee entstehen soll, der ab der kommenden Session ein fester Bestandteil des Kölner „Zoch“ für vorgenannte Klientel wird. Hier hinzu kommt ein weiteres Projekt des neuen Dreigestirns, die Menschen dank sagen möchten, welche im Hintergrund sozial wie karnevalistisch Dinge stemmen, die der Allgemeinheit zu Gute kommen. Mehr hierzu verriet „Prinz Christian II.“ noch nicht, so daß hierbei mit Überraschungen gerechnet werden darf.

Da die drei höchsten närrischen Repräsentanten des domstädtischen Karnevals aus dem Reiter-Korps „Jan von Werth“ stammen, paßte hierzu auch der Besuch des amtierenden „Jan un Griet“-Paares Dirk und Jackie Kenntner, welche dem Literatenstammtisch und ihren Gästen ihre Referenz erwiesen und nach einem „jlöcklich Neujohr“ ihr Motto vorstellten.

Musikalisch untermalt wurde die erste karnevalistische Veranstaltung dieses Jahres durch den Auftritt der Kölner Band „Eldorado“, die somit wenige Stunden nach dem Jahreswechsel wohl die ersten Akteure des Sitzungskarnevals 2020 waren.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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150 Jahre Blaue Funken – Jubiläumsgala “Dä Funk höpp erüvver!“

Die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. feiert im Jahr 2020 ihr 150jähriges Jubiläum. Als erst sechste Gesellschaft im Kölner Karneval und als zweitältestes Traditionskorps ist es den Blauen Funken eine besondere Ehre, dieses Jubiläum feiern zu können. Mit den Veranstaltungen möchten die Blauen Funken als „Das sympathische Traditionskorps“ der Stadt Köln und den Kölner Bürgern etwas zurückgeben und sich für die jahrhundertelange Treue zu unserer Gesellschaft bedanken. Das war der rote Faden, an dem sich die Blauen Funken bei der Entwicklung der Jubiläumsveranstaltungen orientiert haben. In diesem Sinne wurden neben den bekannten Veranstaltungen für das Jubiläum drei besondere Großveranstaltungen arrangiert: die Jubiläumsgala „Dä Funk höpp erüvver!“ in der Silvesternacht 2019/2020, „Kölle funkt!“ mit 11.111 Gästen und allen Spitzenkräften des Kölner Karnevals am 16. Februar 2020 im Tanzbrunnen und das Familienfest „Mer Funke!“ in Form eines Biwaks am 6. Juni 2020 rund um den Funkenturm.

Und so haben die Blauen Funken mit der Jubiläumsgala „Dä Funk höpp erüvver!“ in der Silvesternacht 2019/2020 im ehrwürdigen Gürzenich ihre Jubiläumssession eröffnet. Das Programm begann spektakulär mit einer Präsentation des Schattentheaters „Die Mobilés“, deren Weltreise über alle Kontinente mit einem Besuch im Gürzenich und einem Geburtstagsgruß für die Blauen Funken endete. Ein nicht enden wollender tosender Applaus und Standing Ovations waren der Dank für diese akrobatische und künstlerische Leistung und den besonderen Gruß an die Blauen Funken.

Das sympathische Traditionskorps

Für die Darstellung der Blauen Funken als das sympathische Traditionskorps Kölns wurden viele neue Elemente entwickelt, die während der Jubiläumsgala erstmalig präsentiert wurden:

• Ein neues Biwak-Foto mit fast allen Mitgliedern in Uniform und Litewka. Dieses hat eine Größe von 7,50 m x 3,00 m und wurde im unteren Foyer des Gürzenichs aufgebaut. Auch für die Mitglieder war dies eine Überraschung, denn auch sie sahen das Bild zum ersten Mal. Dieses Bild wird bei allen Blaue Funken-Veranstaltungen in allen Sälen aufgestellt sein und kann dort betrachtet werden.

• Eine Bilderausstellung, die alle Aspekte des Funkenlebens zeigt und vor allem die Emotionen im Karneval abbildet. Der Blaue Funk und weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannte Fotograf Joachim Rieger hatte die Blauen Funken drei Jahre lang begleitet und viele emotionale Momente in Bildern festgehalten.

• Dazu gehört ebenfalls ein neues Fotobuch mit weiteren Bildern, welches im Funkenturm einen eigenen neuen repräsentativen Platz erhält, und jederzeit erweitert und ergänzt werden kann.

• Ein Jubiläumslogo mit vielen Elementen der Blauen Funken (Funkenadler, Krätzchen, Kanonenkugel, Funkenturm, Trompeter auf der Kanone, Korpskreuz und das Präsentieren).

• Ein Jubiläumsbuch mit einer überarbeiteten Funkenchronik und vielen neuen Informationen, die vom Archivteam der Blauen Funken unter der Leitung von Dr. Gyula Sipos-Jackel detailliert erarbeitet wurden und vom Autor Frank Tewes in ein exzellentes Werk eingearbeitet wurden.

• Ein neuer Imagefilm, der zur Jubiläumsgala im Gürzenich den Gästen und Mitgliedern präsentiert wurde (zirka 15 Minuten) und der in verschiedenen kürzeren Versionen in den Social Media oder auf der Homepage erscheinen wird.

In seiner Festrede ging Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann auf die lange und ereignisvolle Geschichte der Gesellschaft und insbesondere auf die Gründungsjahre ein und erklärte die Geschichte der „Kölnischen Funken“ (unabhängig von ihrer Farbe). Insbesondere für die Leistung der Mitglieder in den vielen Jahren, bereits seit der Gründung mit einer damals schon unglaublichen Programmvielfalt und bis heute im Ehrenamt bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen der Blauen Funken, fand er lobende und dankende Worte.

Ein besonderes Augenmerk legte Björn Griesemann auf die Gesellschaft, wie sie sich heute und seit vielen Jahrzehnten versteht, und den dazu gehörigen „Funken-Spirit“ – das Gefühl, ein Blauer Funk zu sein, sowie auf die Einheit der Gesellschaft, die für die Blauen Funken eine DER Grundlagen der Gesellschaft ist.

Er schloß seine Rede mit einem Dank an das Jubiläumsteam, allen voran an den Projektleiter für das Jubiläum Jens Hermes-Cédileau und an den Verantwortlichen für die Jubiläumsgala, dem Blaue Funken Senator Uwe Dott.

Ein besonderes Augenmerk legte Björn Griesemann auf die Gesellschaft, wie sie sich heute und seit vielen Jahrzehnten versteht, und den dazu gehörigen “Funken-Spirit“ – das Gefühl, ein Blauer Funk zu sein, sowie auf die Einheit der Gesellschaft, die für die Blauen Funken eine DER Grundlagen der Gesellschaft ist.

Er schloss seine Rede mit einem Dank an das Jubiläumsteam, allen voran an den Projektleiter für das Jubiläum Jens Hermes-Cédileau und an den Verantwortlichen für die Jubiläumsgala, dem Blaue Funken Senator Uwe Dott.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. ;(Foto/s): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V./Joachim Badura




Typisch Kölsch 4/2019

Von Heike, Niklas und Schosch Jäckel und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Daniela Decker, Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Andreas Klein (akl), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch/Peter A. Schaaf/Heinz Schulte, Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. Köln/Michael Flock/Andreas Alper, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann/Bernd Cordsen, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw), Max Rheinländer, GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen (gs), G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V. – Blaue Funken/Jürgen Stelter/Dr. Armin Hofmann, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick/Siegfried Schaarschmidt, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen/Axel Wölk, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao)/Erich Ströbel, KKG Stromlose Ader e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer – Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, Muuzemändelcher – Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †/Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg/Jochen Pöttgen, Rote Funken – Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität Luftflotte 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger/Jörg Esser, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar Blau-Gelb 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther/Franz Wallfraff jun., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel †, BRINGS, center.tv, De Räuber – Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs. Q – Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider – Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK  †.

 

Bildnachweis und Grafik:
alaaaf GbR Karneval und mehr (alaaaf.de), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V., Altstädter Köln 1922 e.V., Anne Gelb-Wintrich, Joachim Badura, Joachim Badura/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Erich Bädorf, Kurt Braun, center-tv Köln, Cheerleader des 1. FC Köln, Dat Kölsche Rattepack, Stefan Dößereck, Udo Eulgem (Grafik Närrisches TV-Journal ©), Jutta Frey/KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., G.M.K.G. Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft/Veranstaltungsservice G.M.K.G., Klaus Huber/Radio Köln 107,1, Hans-Georg Schosch Jäckel, Heike Jäckel, Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Yannick Jäckel, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., Andreas Klein, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., KölnKongress GmbH, Koelnmesse, Helmut Köppe, Kribbelköpp, Willi Kurth †, LVR/Strödter, Dirk Merten/TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Klaus Michels, Privatbrauerei Gaffel, Annette Quast, Erich Radermacher, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V., Joachim Rieger/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Hans-Peter Specht, Stadt Köln/KölnTourismus, Strobel/Festkomitee Kölner Karneval, Frank Tewes/Dat wor et , Jupp Virnich, Bernhard Vosen, WDR Pressestelle, www.jeck-op-koelsch.de/Hans-Peter Specht, www.kammerkaetzchen.de, www.koelsche fastelovend.de/AndreasKlein/Nadine Sprung, www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK †.




typischkölsch.de wünscht ein frohes neues Jahr und eine wunderschöne Session 2020

Foto: © Atemberaubende kostenlose Bilder · Pixabay galaxy-3608029_1920_httpspixabay.comdephotosgalaxie-stern-unendlich-kosmos-360802_freeware




„Jungfrau Griet“ – Rasur für einen guten Zweck

Am Samstag, 4. Januar 2020, geht es der designierten „Jungfrau Griet“ (Ralf Schumacher) im Kölner Dreigestirn 2020, buchstäblich an den Bart.

Bei der Jungfrauenrasur sammelt das designierte Trifolium Geld für einen sozialen Zweck mit dem es seine einmalige Session auch für andere Menschen unvergessen machen will. Die drei Freunde aus dem Reiter-Korps „Jan von Werth“ haben es sich zum Ziel gesetzt, dem Festkomitee Kölner Karneval am Ende der Session 2020 finanzielle Mittel für den Bau eines großen Festwagens zu überreichen, mit dem ab der Session 2021 Menschen mit Handicap am Rosenmontagszug teilnehmen können.

Ab 13.00 Uhr stehen der designierten „Jungfrau Griet“ im Ostermann-Saal in den Sartory-Sälen natürlich auch der designierte „Prinz Christian II.“ (Christian Krath) und der designierte „Bauer Frank“ (Frank Breuer) zur Seite.

Das bunte, karnevalistische Bühnenprogramm bilden Spitzenkräfte des kölschnischen Sitzungskarnevals, wie Marita Köllner, „Rabaue“, „Boore“, die „Filue“ und Torben Klein.

Ich freue mich über jeden, der meine Jungfrauenrasur mit einer kleinen oder großen Spende unterstützt und damit unserem sozialen Projekt einen ersten positiven Schub gibt.“ sagt Ralf Schumacher mit großer Vorfreude.

Quelle (Text): Reiter-Korps „Jan von Werth von 1925 e.V.; (Entwurf, Grafik und Design): Reklame Schumacher GmbH

 




Frohe Weihnachten 2019

Quelle: christmas-3023998_1920_Bild von Herbert Aust auf Pixabay_httpspixabay.comdephotosweihnachten-nussknacker-figur-3023998_freeware

 




Spendenprojekt 2020: Dreigestirn will Rosenmontagszugwagen für Menschen mit Handicap bauen

Die gesammelten Spendengelder des Kölner Dreigestirns 2020 fließen in den Bau eines Rosenmontagszugwagens für Menschen mit und ohne Handicap. So können mit dem geplanten Wagen zehn Menschen mit Beeinträchtigungen im Rosenmontagszug mitfahren. Das designierte Kölner Dreigestirn will mit dem Projekt zur Inklusion im Karneval beitragen. Die Jungfernfahrt ist für den Rosenmontag 2021 geplant.

Im direkten Anschluß an die Session 2020 wird es eine Ausschreibung für Künstler und Wagenbauer geben, bei der kreative Ideen und Entwürfe gesammelt werden. Eine Jury bestehend aus dem Dreigestirn selbst, dem Prinzenführer und dem Zugleiter des Festkomitees Kölner Karneval wird die eingegangenen Entwürfe bewerten und schließlich einen Gewinner küren. Ausgestattet wird der Wagen voraussichtlich mit einer Rampe, einer behindertengerechten Toilette und zusätzlichen Befestigungen für Rollstühle. Eine niedrigere Brüstung sorgt außerdem für eine bessere Sicht.

Das Besondere: Jeder Jeck kann mitfahren. Eine Mitgliedschaft in einer Gesellschaft ist nicht nötig. „Dieser Wagen ist für uns ein großes Herzensprojekt. Jeder kann und sollte unseren Fastelovend feiern! So können wir es ein paar mehr Jecken ermöglichen, einmal im Rosenmontagszug mitzufahren. Das Einzige, was wichtig ist, ist der Spaß am Fastelovend“, so der designierte „Prinz Christian II..“ Damit so viele Menschen wie möglich dabei sein können, werden die Mitfahrerinnen und -fahrer jedes Jahr neu ausgelost. Neben dem Platz auf dem Wagen bekommen die Jecken außerdem Kamelle und Kostüm gestellt. Dank der Unterstützung durch das Festkomitee und die neun Traditionskorps sind die Plätze für die nächsten zehn Jahre finanziell abgesichert. Nach seiner Fertigstellung wird der Wagen an das Festkomitee übergeben und so Teil des regulären Rosenmontagszuges.

Traditionell erhält das Trifolium auf den Veranstaltungen, die sie besuchen, Spenden statt Geschenke. An der Sammelaktion kann sich jeder beteiligen und einen Teil dazu beitragen. Spenden gehen bitte an eines der folgenden Konten:

Spendenkonto Kölner Dreigestirn
Kreissparkasse Köln
DE02 3705 0299 0142 3020 93
BIC COKSDE33XXX

Spendenkonto Reiter-Korps „Jan von Werth“
Sparkasse Köln Bonn
DE83 3705 0198 0002 8022 21
BIC COLSDE33XXX

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Familienweihnachtsfeier der „Plaggeköpp“ vun mit kölschen und spanischen Weihnachtsliedern und einem neuem Ehrenmitglied

-hgj- Für gestern Nachmittag (15. Dezember 2019) hatte der Stammtisch „De Plaggeköpp“ vun ´98 als Stammtisch aller Fahnen- und Standartenträger Kölner Karnevalsgesellschaften ins Mercure Hotel Severinshof Köln City eingeladen. Der Nachmittag war gänzlich der alljährlichen Familienweihnachtsfeier gewidmet, welche man diesjährig am 3. Adventssonntag feierte.

Jedes Mitglied konnte hierzu sowohl seine Familienangehörigen wie auch Freunde mitbringen, die bei den „Plaggeköpp“ herzlich willkommen gehießen wurden. Unter den 102 anwesenden Personen begrüßte der 1. Vorsitzenden Präsident Fritz Bolz zahlreiche Kinder und als Ehrengäste den Ehrenfelder Bezirksbürgermeister Josef Wirges und Uwe Brüggemann, welcher als ehemaliges Vorstandmitglied des Festkomitee Kölner Karneval, auch in seiner inaktiven Zeit noch ein Ratgeber der Fahnen- und Standartenträger ist. Außerdem begrüßte Fritz Bolz mit Werner Friedmann den Präsidenten der KG Isenburger.

Damit man den Tag in Gänze genießen konnte, eröffneten Fitz Bolz und Bernd Kömpke (2. Vorsitzender) mit ihrer Begrüßung um 11.30 Uhr. Weihnachtliche Leedcher aber auch kölsche Tön‘ hatte Max Biermann mitgebracht, welcher die Stimmung in den Saal zauberte, die der Kölsche Jeck mag. Nach ausreichend Zeit für Klaaf mit dem Tischnachbarn und dem Essen der bekannten Mercure-Küche, ernannten die „Plaggeköpp“ Josef Wirges zu ihrem Ehrenmitglied, bei dessen Ehrung auch Udo Marx als Mitgliederbetreuer des Festkomitees angereist war. Dieser würdigte sodann „Plaggeköpp“-Geschäftsführer Rudi Gerlof, der seit Jahren für den reibungslosen Ablauf aller Geschäftsgänge verantwortlich ist. So gehört Rudi Gerlof zu den letzten Persönlichkeiten dieses Jahres, welche für ihre Meriten mit dem Verdienstorden (in Silber) des Festkomitees des Kölner Karnevals ausgezeichnet wurde.

Weitere Ehrung führte alsdann der Vorstand der Fahnen- und Standartenträger aus, die ihre Ehrennadel in Silber samt Urkunde an Bernhard Pflug (Mitglied der Karnevalistenvereinigung Muuzemändelcher – Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V.) und Joachim Clausing (Mitglied der KKG „Stromlose Ader“ Köln von 1937 e.V. zugleich Schriftführer der „De Plaggeköpp“) für 1 x 11 Jahre verliehen. Zudem zeichnete Fritz Bolz und Bernd Kömpke samt Vorstand noch Helmut und Sandra Haupts, Renate Hausfeld und Franz Schimpfke mit je einer Urkunde aus, die in der vergangenen Session die meisten Aufzüge ihres Stammtisches auf Kölner Bühnen begleitet haben.

Hiernach begeisterte Kim Morales die Aktiven und Gäste der „Plaggeköpp“ mit spanischen Weihnachtsliedern, und wurde hierfür mit anhaltendem Applaus und Forderungen nach Zugaben wie zuvor Max Biermann belohnt. Zum Ende der diesjährigen Familienweihnachtsfeier überraschte der „Plaggeköpp“-Vorstand alle Anwesenden mit der Präsentation des neuen Jubiläums-Sessionsordens, da man in der Session 2020 auf 2 x 11 unvergeßliche Jahre im Kölsche Fastelovend zurückblickt und diesen auch noch allen Gästen und Mitgliedern als Dankeschön und künftige Ansporn überreichte.

Quelle (Text): © 2019 Hans-Georg „Schosch“/typischkölsch.de; (Foto/s): „De Plaggeköpp“ vun ´98
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Schmuckstückchen: Traditionelle schmucke Einstimmung in die Vorweihnachtszeit

Am Samstag, 7. Dezember 2019, war es wieder soweit: Die Schmuckstückchen 2008 e.V. luden zu ihrem traditionellen schmucken Advent zugunsten ihrer Charity-Aktionen im „Stadt Treff“ Köln ein. Gegen eine freiwillige Spende gab es für die Besucher frischgebackene Waffeln und Glühwein.

Neben dem leiblichen Wohl sorgten die Schmuckis auch für die musikalische Einstimmung in die Weihnachtszeit. Der Schmucki-Chor präsentierte unter der Leitung von Alexander Schuhmacher neben ihrem Schmucki-Lied einige weihnachtliche Lieder mit Sängern des Shanty-Chors der StattGarde Colonia Ahoj e.V.. Anschließend sangen und schunkelten alle Schmuckstückchen und Besucher gemeinsam mit den „De Neppeser“.

Ein Highlight war die Versteigerung des selbstgebackenen Lebkuchen Doms von Schmuckstückchen Anne Birker. Dieser wurde für den tollen Preis von€ 711,00 versteigert. Präsidentin Rüya Gazez-Krengel und Boris Müller, Ehrenschmuckstückchen und Knubbelführer des 3. Knubbels der Patengesellschaft Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V., moderierten die Versteigerung des Lebkuchen Doms. Diese Summe geht genauso wie die gesamten Erlöse des schmucken Advents an die verschiedenen Charity Aktionen der Schmuckstückchen.

Quelle und Foto: Schmuckstückchen 2008 e.V.




Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln präsentiert besinnliche Klänge und erste Nachwuchsgruppe

Das Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln feiert den Abschluß des großen fünfjährigen Jubiläums am 15. Dezember 2019 im heimischen Veedel Humboldt-Gremberg. Nach dem viel beachteten Jubiläumskonzert in der Kölner Flora im vergangenen Jahr, lädt das Orchester dieses Jahr zur besinnlichen Zeit in die Pfarrkirche St. Engelbert ein. Erstmals wird die eigene Nachwuchsgruppe „Schwarz-Rot Minis“ gemeinsam mit dem großen Orchester auftreten. Ehrenmitglied des Vereins und WDR-Moderatorin Yvonne Willicks führt bereits zum vierten Mal durch das abwechslungsreiche Programm.

Stolz präsentiert das Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln im Rahmen des Konzertes erstmalig seine Jugendarbeit. Die „Schwarz-Rot Minis“, in der Altersgruppe zwischen zwei und fünf Jahren, wirken aktiv beim Konzert im Advent mit und werden – wie die Großen auch – das Beste auf der Bühne geben. Das Musikkorps gestaltet seit einem Jahr aktiv Jugendarbeit und Nachwuchsförderung. Vereinsmusikerinnen- und musiker, die selbst als Pädagogen tätig sind, vermitteln den Kindern in den Kursen erste rhythmische und melodische Grundfertigkeiten – altersgerecht und spielerisch.

Das „Konzert im Advent“ lebt sowohl von Weihnachtsouvertüren, die bekannte Melodien auf ganz neue Art miteinander kombinieren, als auch von anspruchsvollen Kompositionen, die speziell für große symphonische Blasorchester ausgelegt sind.

Aufgrund der hohen Resonanz im vergangenen Jahr hat sich der Verein erneut mit dem Musicalchor Köln zusammengetan, um ein weiteres Mal die eigens für den Verein arrangierte „König der Löwen“-Suite aufzuführen. „Das Arrangement von ‚König der Löwen‘ feierte letztes Jahr Weltpremiere. Das Publikum und auch die Musiker waren und sind derart begeistert von diesem Stück, daß wir es unbedingt noch einmal aufführen wollen – mit Chor und allem, was dazu gehört“, erklärt Christian Kuhn, Dirigent und 1. Vorsitzender von „Schwarz-Rot“ Köln. Die Suite eröffnet die musikalische Reise durch Afrika mit dem „Ewigen Kreis“. Hier startet die Geschichte des kleinen Löwenjungen Simba, der mit Timon und Pumba Abenteuer erlebt, seine große Liebe Nala wiederfindet und nach der Rettung des geweihten Landes schließlich seinen Platz als König einnimmt.

Das „Konzert im Advent“ in der Pfarrkirche St. Engelbert (Theoderichstraße 2, 51105 Köln) am 15. Dezember beginnt um 16.00 Uhr, der Einlaß findet ab 15.00 Uhr statt. Es gibt wenige Restkarten an der Abendkasse. Ab 12.00 Uhr und nach dem Konzert sind alle herzlich eingeladen, den familienfreundlichen Weihnachtsmarkt auf dem Kirchvorplatz zu besuchen. Weitere Informationen zum Verein und zur musikalischen Früherziehung unter www.cologneorchestra.com.

Quelle und Foto: Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln e.V.




„Leidenschaft. Gemeinschaft. Tradition.“ sind prägen das Leitbild der Prinzen-Garde Köln

Der Vorstand der Prinzen-Garde Köln (v.l.n.r.) Schatzmeister Thomas Haubner, Kommandant Marcel Kappestein,
Präsident Dino Massi, 5. Vorstandsmitglied Gustav Brüninghaus und Schriftführer Marcus Gottschalk

-nj- Üblicherweise, nein, traditionell lädt die Prinzen-Garde Köln am Montag nach dem zweiten Advent die Medien in ihren Turm am Sachsenring 62 a ein, welche ganzjährig das weiß-rote Korps medial begleiten. Herbei empfing der komplette fünfköpfige Vorstand (Präsident, Kommandant, Schriftführer, Schatzmeister und das 5. Vorstandmitglied für besondere Aufgaben) samt weiteren hochrangigen Prinzen-Gardisten die Journalisten.

Nach der herzlichen Begrüßung durch oben genannte Herren im Entrée des Prinzen-Garde-Turms, hatte Dr. Gerd Wirtz als Presseoffizier das Wort, der mit seinem Willkommensgruß den Abend eröffnete. Ein weiteres herzliches Willkommen an die Pressevertreter richtete vor dem Rückblick auf die vergangen Session durch Gustav Brüninghaus Präsident Dino Massi, der die Gäste in gewohnter Weise mit „Buona Sera“ und smarten Worten begrüßte.

Hiernach informierte Gustav Brüninghaus in seinem Rückblick über die Ereignisse und Erlebnisse der vergangenen Kölner Karnevalssession, deren Rosenmontagsmotto „Uns Sproch es Heimat!“ lautete. Hier veranstaltete die PG, wie die Prinzen-Garde Köln abgekürzt genannt wird, zehn Sitzungen und vier Bälle, welche allesamt ausverkauft waren. Veränderungen bei der Moderation gab es bei beim Ball „Prinzenschwoof“, der seit 2012 ein neues Highlight im Veranstaltungskalender des weiß-roten Korps ist. So zogen sich Sitzungsleiter und Schriftführer Marcus Gottschalk und Kommandant Marcel Kappestein vom Mikrophon zurück und überließen ihren Korpskameraden Niklas Jüngling und Alexander Ritter die Moderation des Kultballs.

Im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße überraschte die PG bei ihrem Besuch die Kinder und Jugendlichen, welche hier wegen unterschiedlichsten Erkrankungen untergebracht sind und ernteten auch von den Eltern, Ärzten und dem Pflegepersonal für „ihre Visite“ und die mitgebrachten kleinen Geschenk viel Lob und Anerkennung. Bereist zum 41. Male unterstützte die Kölner Niederlassung der Mercedes-Benz AG die staatse Korpsgesellschaft, für die zur Wagenübergabe der zahlreichen Sprinter Busse und der noblen Limousine für Präsident Dino Massi wie immer ein Empfang mit buntem Programm im Niederlassungscenter in der Mercedes-Allee arrangiert wurde.

Mit der Rückschau auf die vergangene Session blickte Gustav Brüninghaus auch in die LanxessARENA, in der die Prinzen-Garde bei der „Lachenden Kölnarnena“ an einem Abend den 22er Rat stellen konnte. Zu diesen Besonderheiten zählt auch die dreitägige Manöverfahrt zur befreundeten Mainzer Prinzengarde in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt, wo dem 1906 gegründeten Korps ein toller Empfang mit Stadtbesichtigung, Weinprobe und Aufzug bei der Sitzung des Mainzer Pedants geboten wurde. Einige Tränchen gehörten auch zum Prozedere der Session 2019, da nach sieben Jahren Tina Mertens und Alexander Ritter als Tanzpaar ihren Abschied aus beruflichen und familiären Gründen angekündigt hatten, die von ihrer Prinzen-Garde gebührend geehrt und verabschiedet wurden.

Besondere Probleme bereitete nicht nur dem weiß-roten Korps, sondern allen Teilnehmern des Kölner Rosenmontagszuges 2019 die amtliche Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes, da alle Pferde und von diesen gezogenen Kutschen vom Festkomitee sicherheitshalber am Sonntag vor Rosenmontag aus dem „Zoch“ genommen wurden. Ein dickes Lob sprach Gustav Brüninghaus sodann Dirk Metzner und seinem Team für das Fischessen nach Aschermittwoch aus, welches sich im Lindner City Plaza Köln sehr herzlich und ambitioniert für ihre Gäste engagiert hatte.

Nach der Rückschau folgte alsdann die Vorschau auf die vor wenigen Wochen begonnene Session 2020 durch Sitzungsleiter Marcus Gottschalk, in der es bei den „Mählsäck“ zu Veränderungen kommt. Im Sitzungskalender der im Sachsenring beheimateten Gesellschaft stehen auch im kommenden Jahr wieder zehn Sitzungen und vier Ballveranstaltungen. Allerdings wird es künftig drei Kostümsitzungen geben, da dieses Format von den Jecken gewünscht und sehr erfolgreich ist. Die beiden Kostümsitzungen, die jeweils an einem Donnerstagabend stattfanden, sind innerhalb kurzer Zeit ausverkauft und erhalten aufgrund der positiven Resonanz nun an einem Samstag mit der 3. Kostümsitzung Nachwuchs. Überrascht wurde der Vorstand durch den Kartenvorverkauf der zusätzlichen Kostümsitzung, die als erste Veranstaltung in 2020 ausverkauft war.

Mit der Vorstellung des Sitzungs- und Ballprogramms des nächsten Jahres verband Marcus Gottschalk auch eine Statistik, um einmal aufzuzeichnen welche Präsenz die Prinzen-Garde Köln in die Fortführung ihrer tradierten Werte legt. Insgesamt treten bei den unterschiedlichen Sitzungsformaten 2020 31 Redner, 30 Bands und elf Tanzgruppe aus acht Tanzcorps auf. Hinzu kommen bei Sitzungen, die durch eine Pause eine erste und zweite Abteilung haben, sechs Aufzüge befreundeter Kölner Korpsgesellschaften, sowie die Aufzüge des eigenen Korps samt Regimentsspielmannszug. Bei neun Sitzungen und dem „Prinzenschwoof“ feiert das Publikum den Besuch des Kölner Dreigestirns, welcher lediglich bei der Herrensitzung fehlt, da dieser Besuch in Köln nicht üblich ist. Beim Opening der Galasitzung „Fest in Weiß und Rot“, tauscht der Elferrat die große Uniform mit einem Frack um dessen feierlichen Charakter widerzuspiegeln und Thomas Cüpper eröffnete als „Et Klimpermännche“ den Abend im Gürzenich mit einem Prolog aus Kölschen Evergreens und alten Hits der Nachkriegszeit. Zudem ist die Brassband „Druckluft“ erstmals Gast bei der PG, die mit ihrem fetten Beat und sattem Sound für Stimmung sorgt.

Während es für den „Prinzenschwoof“ keinerlei Karten mehr gibt, sind für die Bälle „Wiess un Rut em Zims“ am Abend vor Weiberfastnacht, „jeckmarie“ in „The Grid Bar“ an Weiberfastnacht, sowie dem „GardeDANZ“ an Karnevalssamstag im Gürzenich noch Karten vorhanden. Neben dem Aufzug des Korps, können sich die 500 Gäste bei „Wiess un Rut em Zims“ im gemütlichen Kellergewölbe auf die Hits eines DJs und die Liveauftritte von „Druckluft“, „Lupo“ und „Miljo“ freuen, die bis in die späte Nacht dem Publikum im Brauhaus am Heumarkt einheizen. Konzeptionel überarbeitet und relauncht hat der Vorstand die Party „jeckmarie“, die nicht mehr im „Ivory“ in der Luxemburger Straße stattfindet, sondern nunmehr in „The Grid Bar“ in der Friesenstraße wechselt. Hierbei kann sich das überwiegend jugendlich jecke Volk auf den eigens kreierten Prinzen-Garde-Cocktail freuen, der von Bartender Marian Krause (World Class Bartender of the Year 2015) an diesen Abend erstmals präsentiert wird. Bereits seit Beginn der Session wurde für „jeckmarie“ auch die Hausfassade der „Grid Bar“ plakativ gestaltet und mit einem QR-Code versehen, über den man direkt zum Kartenshop der Prinzen-Garde gelangt. Zum Abschluß der närrisch weiß-roten Ballsaison folgt an Karnevalssamstag der „GardeDANZ“ als einer der größten Bälle Kölns, bei der in Kölns guter Stube 15 Bands auf zwei Bühnen für über 4.000 Gäste für Stimmung sorgen.

Dino Massi (Mitte) mit Equipe-Chef Gary Bingener, Prinzenführer Markus Heller,
Regimentstochter Sandra Wüst und Tanzoffizier Tommy Engel

Nach der Überleitung von Gerd Wirtz hatte Thomas Haubner als Schatzmeister das Wort, der nur noch ein Kontingent an Restkarten für den weiß-rote Sitzungskarneval anzubieten hat. Anders sieht dies im Kartenvorverkauf der Ballkarten aus, bei denen die Nachfrage steigt wen die Sitzungen die „fünfte Jahreszeit“ in Schwung bringen. So schnell, wie für eingefleischte Jecken der Aschermittwoch kommt, sind allerdings auch die Karten Mitte Januar nicht mehr verfügbar und haben ihre neuen Besitzer gefunden.

Zum Korps und dem Kampf gegen Spießer und Muckertum meldete sich nochmals Marcel Kappestein als Kommandant zu Wort, der die Truppe der Prinzen-Garde als sehr gut aufgestellt präsentierte. Nach monatelangem Training und der Einbindung des neuen Tanzpaares in die Gesellschaft freut man sich jetzt noch einige Tage im Advent und der Weihnachtszeit auszuspannen, da nach dem Generalkorpsappell am 9. Januar 2020 die Session mit derzeit 80 Aufzügen in und um Köln starten. Dreiviertel dieser Termine finden in zahlreichen Sälen Kölns und dem Speckgürtel der Domstadt statt. Außerdem ist man wieder bei einigen Benefizveranstaltungen und im karitativen Karneval unterwegs, wie beispielsweise in der Kinderklink Amsterdamer Straße oder der Blindensitzung im Ostermann-Saal der Sartory-Betriebe.

Während die Medienvertreter heute Abend schon einmal persönliche Kontakte zum neuen Tanzpaar der Prinzen-Garde aufnehmen konnten, müssen die geladenen Ehrengäste der PG noch bis zum Generalkorpsappell warten. Hier stellen Sandra Wüst und „Tommy“ Engel auch den mit Jens Hermes-Cédileau (Exerziermeister der Blauen Funken) einstudierten neuen Mariechentanz vor, der bei allen Besuchen der Prinzen-Garde zum Programm gehört. In ihrer kurzen und sehr liebevollen Vorstellung, verriet die neue Regimentstochter und der neue Tanzoffizier des weiß-roten Korps, daß sie beide ursprünglich vom Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“ kommen, bei dem Sandra (24) fünf Jahre und Thomas „Tommy“ (29) zehn Jahre aktiv mitgewirkt haben. Sandra Wüst studiert derzeit BWL auf Master, wogegen „Tommy“ als Zimmerermeister im Anstellungsverhältnis bereits mitten im Berufsleben steht. Beide fügten ihrer Vorstellung an, daß man herzlich in ihrer neuen Gesellschaft aufgenommen wurde und bei den Turmabenden aller Korpsteile zahlreiche Fragen zu ihrer Person beantworten mußte.

Nach der Vorstellung des neuen Prinzen-Garde-Tanzpaares, übernahm wiederholt Marcel Kappestein als Kommandant die Moderation, der einen Wechsel in der Feldküche seiner renommierten Gesellschaft bekannt gab. So bleibt dem bisherigen Regimentskoch der PG leider nicht genügend Zeit um sein Ehrenamt auszuleben, da Stefan Rüssel vor wenigen Monaten das Restaurant „Zum Marienbilchen“ und somit eines der ältesten Wirtshäuser im Stadtteil Lindenthal übernommen hat. Beim in wenigen Wochen anstehenden Generalkorpsappell wird Stefan Rüssel seinem Nachfolger Dennis Welter die weiß-rote Suppenkelle übergeben, der an diesem Abend in sein Amt eingeführt wird.

Neben diesem Höhepunkt und der Präsentation ihres neuen Tanzpaares, sowie Ehrungen und Vereidigungen, fügt sich auch der Besuch der Abordnung des in Olpe ansässigen Deutschen Kinderschutzbund e.V. ein, zu dem man bereits seit der letzten Session eine gute um nicht zu sagen enge Beziehung hat. So hat der Deutsche Kinderschutzbund bisher zehn natürliche Persönlichkeiten zu seinen Botschaftern ernannt, die beim Generalkorpsappell einen weiteren Botschafter erhalten. Dies allerdings in der Form einer juristischen Person, womit die Prinzen-Garde Köln elfter Botschafter des DKSB eintritt. Der 1953 gegründete Verein. welcher ein bundesweit vertretener, gemeinnütziger e.V. und die Lobby für Kinder und deren Rechte ist, beschäftigt rund 1.100 engagierte Ehrenamtler in 430 Ortsvereinen, die jährlich über eine Vermögen von € 9 Mio. verwalten, von dem € 7 Mio. allein aus Spendengeldern akquiriert werden. Als elfter Botschafter des DKSB übernimmt die Prinzen-Garde hauptsächlich Aufgaben um sich um Kindern mit einer lebensverkürzenden Erkrankung kümmern und wird diese, deren Eltern und Geschwister in vielfältiger Art unterstützten, so Marcel Kappestein.

Auch die Thematik zum Kölner Rosenmontagszug nahm er nochmals in Augenschein. So sind alle Reiter und Pferdes des weiß-roten Reiterkorps fit für den Triumphzug des Kölner Karnevals und haben alle vorgeschriebenen wie notwenigen Prüfungen absolviert und bestanden. Im Gegensatz zum Zoch 2019 sei man besser vorbereitet, da man aus den zwingend notwendig gewordenen Änderungen aufgrund Sturmwarnung und mit der Herausnahme von Pferden gelernt hat. „Wir mußten in weniger als einem Tag alles schnell umsetzten und aus der Improvisation leben. So konnten wir sehr schnell zusätzliche Wagen beschaffen und das bereits verladene Wurfmaterial auf unsere Bagagewagen umladen“, so der PG-Kommandant. In den vergangenen Monaten haben ambitionierte Prinzengardisten alle Bagagekutschen ihrer Gesellschaft umgerüstet, so daß diese nicht nur von Pferden, sondern auch von Traktoren gezogen am Zug teilnehmen können.

Neben diesen Änderungen im Fuhrpark der Prinzen-Garde kommt es künftig auch zu Neuerungen bei den Rosenmontagsgefährten, da der aktuelle Wagen des Kommandanten in die Jahre gekommen sein Rentenalter erreicht hat. Dieser wird 2020 nicht mehr im Rosenmontag mitfahren, und könnte so Marcus Gottschalk, in einem Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Aus diesem Grund wird der bisherige Wagen des Generalpostmeisters zur Zeit zum neuen Kommandantenwagen umgebaut in dessen Kanzel das Tanzpaar mitfährt, da auch die Kutsche des Tanzpaares ausgemustert wird. Zusammen mit der versierten Kölner Wagenbauerin Lisa Labusga hat man einen Weg gefunden, wie die Idee des neuen Postmeisterwagens umgesetzt werden soll, der in seiner Darstellung eine historische Postkutsche ist und trotz der historischen Elemente mit LED-Effekten ausgestattet wird. „Wir sind uns sicher“, so Marcus Gottschalk, „das dieser Wagen das Highlight aller Prinzen-Garde-Wagen unserer Rosenmontagsgruppe ist.“

Bedingt das Marcus Gottschalk nicht nur Vorstandsmitglied und Sitzungsleiter der PG ist, sondern auch noch seine Freizeit im Ehrenamt des Festkomitees als Protokollchef des Kölner Dreigestirns auslebt, oblag es ihm die personellen Änderungen beim Prinzenführer und Equipe vorzustellen. Anstelle von Rüdiger Schlott, welcher nach zwölf Jahren sein Amt als Prinzenführer weiterreichte tritt ab der laufenden Session Marcus Heller, mit dem ein eloquenter Nachfolger durch das Festkomitee bestimmt wurde. Markus Heller verkörperte zwischen 2011 und 2017 das Amt des Adjutanten des Kölner Prinzen und wechselte hiernach ab 2018 in die Funktion des Chefs der Prinzenequipe. „Dass Amt des Prinzenführers ist übrigens kein festes Amt für die Prinzen-Garde.“, so Marcus Gottschalk weiter, „Entscheidungsträger hierbei ist das Festkomitee.“ Aus den Reihen der bisherigen 19 Prinzenführer seit 1937 kamen elf aus den Reihen der Prinzen-Garde. Als Nachfolger als Chef der Prinzenequipe wurde Gary Binninger vorgestellt, der seit 14 Jahren Mitglied im Fußkorps der PG ist.

Prinzenführer des Kölner Dreigestirn 1937 bis heute

1937 – 1939 Ferdi Klein Prinzen-Garde Köln
1949 – 1952 Carl Schmitz Prinzen-Garde Köln
1953 Fritz Meyer EhrenGarde der Stadt Köln
1954 Karl-Heinz Münchow Prinzen-Garde Köln
1955 Fritz Meyer EhrenGarde der Stadt Köln
1956 Paul Kops Prinzen-Garde Köln
1957 – 1958 Karl-Heinz Münchow Prinzen-Garde Köln
1959 – 1960 Heinz Vogeler EhrenGarde der Stadt Köln
1961 Fred Gib KG Alt-Severin
1962 – 1964 Heinz Spieker Große Kölner KG
1965 – 1975 Franz Oberliesen jun. Prinzen-Garde Köln
1976 – 1982 Wilbert Mühr KG Uhu Köln-Dellbrück
1983 – 1985 Gustav Adolf Kämper Prinzen-Garde Köln
1986 – 1987 Richard Schäfer Kölsche Funke rut-wieß
1988 – 1989 Dr. Helmut Bends Prinzen-Garde Köln
1990 – 2000 Helmut Urbach Prinzen-Garde Köln
2001 – 2005 Werner Sobik Prinzen-Garde Köln
2006 – 2007 Kurt Stumpf Prinzen-Garde Köln
2008 – 2019 Rüdiger Schlott Prinzen-Garde Köln
ab 2020 Marcus Heller Prinzen-Garde Köln

Nach diesem Part kam Prinzen-Garde-Sitzungsleiter Marcus Gottschalk nochmals zu einem elementaren Bestandteil des Karnevals. Wie auch in den Jahren zuvor stellte er die beiden Orden seiner Gesellschaft vor, die allerdings erstmals Generalkorpsappell ihren Besitzer wechseln. Aus diesem Grund darf der Sessionsorden sowie der Damenorden, welche bei der Prinzen-Garde Köln fast identisch aussehen auch nicht fotografisch abgelichtet werden, um die Spannung bis zum 9. Januar 2020 zu wahren. Im Sommer hatte sich Marcus Gottschalk sozusagen für 14 Tage zurückgezogen und für die kommenden fünf Sessionen die Orden kreiert. Herausgekommen ist allerdings ein ganz anderes Exemplar, da der „künstlerische Beirat“ der PG in alten Unterlagen, im Archiv und Fotoalben etwas gefunden hatte, welches zur derzeitigen Session seiner Gesellschaft besser paßt und in sehr filigraner Art wieder ein besonderes Prunkstück im Kölschen Fastelovend sein wird.

Abschließend standen noch zwei Punkte in der Agenda des „Sessionsauftaktes mit der Presse“, wie dieser Abend vor einigen Jahren von Pressesprecher Gerd Wirtz einmal bezeichnet wurde. Hierzu ergriff Marcel Kappestein noch einmal das Wort und stellte das Leitbild seines Traditionskorps vor. Bedingt durch das großartige Jubiläum im Jahre 2017 zum 111. Geburtstag seiner Karnevalsgesellschaft sind abertausende Bilder, Dokumente und Dateien entstanden. So, zirka 14 TByte an digitalem Videomaterial, aus dem zahlreiche Videoclips entstanden sind. Hieraus entwickelte sich ein Claim als Slogan und Endlinie mit den drei markanten Worten „Leidenschaft. Gemeinschaft. Tradition.“ für die Prinzen-Garde Köln 1906 e.V.. Mit diesen Worten hat man sich nunmehr rund ein Jahr lang näher beschäftigt und das Leitbild geprägt, das den Korpsteilen und allen anderen Institutionen der Garde des Prinzen bei deren Treffen vorgestellt wurde. Hierin spiegeln sich die gelebten Werte und gepflegten Traditionen wider, da man Mitgliedern wie Gästen Spaß an der Freude schenken möchte, wie dies seit der Gründung der Gesellschaft im Jahre 1906 der Fall ist.

Dr. Gerd Wirtz mit seinem Nachfolger Dr. Martin Küster als Pressesprecher der Prinzen-Garde Köln

Vor dem gemeinsamen Abschluß des Abends mit netten Gesprächen und der exzellent italienischen Küche von Giovanni „Gio“ Cicilano ging ein Raunen durch das alte Gemäuer, da Presseoffizier Gerd Wirtz nach elf Jahren seinen Abschied von diesem Amt bekannt gab. Gerd Wirtz ist wohl jeden Medienvertreter ans Herz gewachsen, so daß für alle der Abschied nicht leicht fällt. Im Namen des Vorstandes dankte Dino Massi Gerd Wirtz, dem durch seine versierte Medienarbeit, die Prinzen-Garde sehr viel zu verdanken hat. Als seinen Nachfolger stellte der scheidende Pressesprecher Dr. Martin Küster vor, der seit fünf Jahren Mitglied in diesem elitären Korps ist. Martin Küster ist im profanen Leben Immobilienentwickler, dessen Unternehmen am Kölner Kaiser-Wilhelm-Ring ansässig ist.

Quelle (Text): © 2019 Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de
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Gemeinsame Presseerklärung der Großen Kölner und der Tanzgruppe „Höppemötzjer“

Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. 1882 geht Kooperation mit Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ e.V. 1968 ein

Die Große Kölner ist eine Kooperation mit der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ eingegangen, um zukünftig gemeinsam auf unterschiedlichen Ebenen zusammenzuarbeiten und sich auch über die Session hinaus regelmäßig auszutauschen.

Als eine der ältesten und größten Karnevalsgesellschaften in Köln ist die Große Kölner so wie die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ ein familiärer Verein, der sich mit ganzem Herzen dem Kölner Karneval und dem Spaß an d´r Freud verschrieben hat. Beide Vereine verbinden die Brauchtumspflege sowie das ehrenamtliche Engagement im Karneval und schätzen den regelmäßigen Austausch mit den Mitgliedern auch über die Session hinaus.

Die „Höppemötzjer“, eine der erfolgreichsten Tanzgruppen der letzten 50 Jahre, freuen sich darauf, die Große Kölner voller Stolz auf den Karnevalsbühnen in und um Köln präsentieren zu dürfen. Sowohl die Große Kölner als auch die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ streben eine erfolgreiche langfristige Kooperation an, bleiben jedoch als eigenständige unabhängige Vereine bestehen.

Quelle: Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. 1882/Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ e.V. 1968




Grielächer Weihnachtsfeier

Foto oben: Präsident Rudi Schetzke, Marketenderin Anna Hergarten und Norbert Conrads

-hsch- Wie jedes Jahr trafen sich die Mitglieder der KG Kölsche Grielächer am Abend vor dem 2. Adventssonntag (7. Dezember 2019) im Mercure Hotel Severinshof zu ihrer Weihnachtsfeier. Nach der Begrüßung durch Präsident Rudi Schetzke wurde es klassisch bei den Kölsche Leedcher welche Norbert Conrads intonierte. Als Zugabe gab es „Stille Nacht, heilige Nacht“ und „Ave Maria“, natürlich auf Kölsch.

So eingestimmt ging es an das hervorragende Büffet mit vielen Leckereien, die alle auf die Hüfte gehen.

Tradition ist es auch schon, daß Ehrenmitglied Dr. Holger Schmidt auf den internen Grielächer-Veranstaltungen in humorvoller Weise zum Beispiel über Geschenke philosophiert und als Zugabe „Unser Bäumche, oh Tannenbaum“ sang.

„Et Klimpermännche“ (Thomas Cüpper), erzählte dann, wie es ist, wenn an Heilig Abend die Schwiegermutter zu Besuch kommt. Passend dazu sang er: „Mer schenke der Ahl e paar Blömcher.“ Es folgte „Wat e Kreppche, wat e Spill“ und „Sidd hösch, leev Lück, sidd stell“. Als Abschluß dann das schöne Lied: „Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gottes Hand.“ Hierzu wurde er musikalisch unterstützt von Pferd, Kutsche und Triangel.

Zum Abschluss der Feier gab es dann für die anwesenden Damen ein kleines Präsent, (eine Herzkette) als Dankeschön dafür, daß sie des Öfteren auf ihre Männer verzichten müssen, wenn diese für die Grielächer unterwegs sind.

Quelle (Text und Foto/s): Henry Schroll




Kollekte für die GOT Elsaßstraße

Die Mess op Kölsch der Kölner KG Blomekörfge 1867 e.V., Kölner KG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V. und Löstige Paulaner Kölner KG von 1949 e.V. am 23. November 2019 in der Pfarrkirche St. Paul in der Kölner Südstadt erbrachte eine Kollekte von aufgerundet € 400,00.

Bereits zum dritten Mal hatten die drei Kölner Karnevalsgesellschaften beschlossen, das Geld dem Kinder- und Jugendzentrum GOT in der Elsaßstraße zur Verfügung zu stellen – GOT steht für Ganz Offene Tür.

Neben den vielen Projekten, die die GOT mit Kindern und Jugendlichen durchführt, soll die Kollekte 2019 in die Hausaufgaben- und Nachhilfebetreuung investiert werden. Zusätzlich auf die Unterstützung durch den Träger „Caritasverband für die Stadt Köln e.V.“ ist die GOT auf Stiftungen und Spenden angewiesen.

Thomas Heinen (Präsident der Löstige Paulaner), Markus Stoffel (Ratspräsident der Fidele Zunftbrüder) sowie Hans Kürten und Dietmar Teuber (Präsident und 1. Vorsitzender des Blomekörfge) ließen es sich nicht nehmen, neben der Kollekte auch noch jeweils einen Orden ihrer Gesellschaft den Leitern des GOT Tanja Anlauf und Markus Heuel zu überreichen.

Präsident Hans Kürten sicherte der GOT Elsaßstraße noch einen kostenlosen Weihnachtsbaum für die Einrichtung zu. Tanja Anlauf und Markus Heuel revanchierten sich mit einem kleinen Nikolaus für die Besucher.

Quelle und Foto: Kölner KG Blomekörfge 1867 e.V.




„Die Goldtafel“ – Der große Charity-Event der KG Goldmarie übertrifft alle Erwartungen

„Die Goldtafel – denn mer packen all met aan un dunn zosamme Joodes“

Die Wassermannhalle erstrahlte am 1. Advent (1. Dezember 2019) in goldig weihnachtlichem Ambiente. Schon am Eingang kam den Besuchern der frische Tannengeruch der vielen Weihnachtsbäume entgegen.

Die Damen-KG Goldmarie 2016 e.V. lud ihre Freunde und viele Kölner Prominente zu ihrer zweiten Auflage der großen Charity-Veranstaltung zugunsten der Kölner Tafel e.V. ein. Gleich zu Beginn des Events überraschte Hanno Rieger, Vorsitzender der Geschäftsführung Rewe Markt GmbH, die engagierten Damen – er überreichte einen Scheck in Höhe von € 2.500,00 zugunsten der Goldtafel. Überwältigt von dem „beindruckenden Event“ kam es noch besser und Hanno Rieger erhöhte die Summe spontan und sagte seine Hilfe für die nächste Goldtafel zu.

Weitere Unterstützung erhielten die Damen von der Oberbürgermeisterin Henriette Reker, welche die Schirmherrschaft für das Projekt übernahm. Viele karnevalistische Freunde sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Sport und Medien sorgten an der „Packstraße“, wo die Lebensmittel verpackt wurden dafür, daß 1.111 Pakete am Abend an die Kölner Tafel übergeben werden konnte.

Fleißig packten mit an unter anderem der CDU Köln-Parteivorsitzender Bernd Petelkau, Günter Pütz (Präsident Viktoria Köln), Erik Bock (Geschäftsführer Viktoria Köln) mit einer Abordnung von Spielern der 1. Mannschaft, Lukas Wachten (Moderator), Ex-FC Spieler Matthias Scherz, Ursula Brauckmann (Präsidentin Colombina Colonia) mit einer Abordnung der Colombina Colonia, Barbara Brüninghaus (Präsidentin 1. Damengarde Coeln) ebenfalls mit einer Abordnung der Damengarde, Dr. Rolf-Rainer Riedel (Präsident Alt-Köllen) mit einer Abordnung seiner KG, Marc Michelske (Präsident Schlenderhaner Lumpe), Michael Everwand (Geschäftsführer Große Allgemeine KG), Peter und Lutz Richrath (REWE Richrath), Alexander Manek (Haus Unkelbach), Heinz-Josef Meller (Parfümerie Meller), Josef Rayes (Consilium), Rainer Weil (Gixx Grill) und viele mehr.

Natürlich ließen es sich auch die Ehren-Goldmaries und Förderer der ersten Stunde Markus Wallpott (Präsident der Bürgergarde blau-gold), Dr. Johannes Kaussen (Ehrenpräsident Kölnischen KG) und Herr Stefan Bisanz (Aufsichtsvorsitzender Prinzen-Garde Köln) nicht nehmen, an diesem Tag mit anzupacken und „Joodes zu dunn“.

Julie Voyage und Tanja Spiegel führten durch Tombola und das karnevalistische Bühnenprogramm mit insgesamt 12 Programmnummern. Die Künstler traten alle ohne Gage auf.

Für die ausgelassene Stimmung sorgten die „Funky Marys“, Marita Köllner, „Pläsier“, „Rockemariechen“, Torben Klein, „Fiasko2, Max Biermann, „Boore“, „Zippchensfunken“, „Pänz vum Rhing“, „Müller“ und die „Original Eschweiler“.

Künstlerische Unterstützung kam auch aus den eigenen Reihen. Die europaweit bekannte Künstlerin Suscha Korte, Mitglied der KG Goldmarie, stellte der Goldtafel eines ihrer großformatigen Bilder zur Versteigerung zur Verfügung. Der Erlös kommt der Goldtafel uneingeschränkt zu Gute. Wer den Zuschlag als Höchstbieter erhalten hat, wird als Überraschung mit der Übergabe des Bildes noch vor Weihnachten bekannt gegeben.

„Wir sind mehr als überwältigt und sehr stolz, daß unsere 2. Goldtafel unsere Erwartungen bei weitem übertroffen hat“ sagte Tanja Spiegel (Präsidentin der KG Goldmarie). „Viele Künstler haben sich bereit erklärt, ohne Gage aufzutreten trotz Sessionsvorbereitung oder ihrer Weihnachtskonzerte. Bereits im Vorfeld war die Resonanz für die Goldtafel unglaublich. Dank vieler Spenden konnten Lebensmittel für 1.111 Pakete gekauft werden. Dazu kamen noch viele Sachspenden sowie viele sehr liebevoll eingepackte Einzelpakete. Vielen lieben Dank an alle, die das mit uns zusammen ermöglicht haben“!

Quelle (Text): KG Goldmarie 2016 e.V.; (Foto/s): Kay-Uwe Fischer und Michael Pröck




Maurice Schmitz beendet seine aktive Zeit als Tanzoffizier der Blauen Funken nach der Session 2020

Während des Generaltanzappells, der Generalprobe und Uniformappell der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. am vorgestrigen Abend ( 2. Dezember 2019) wurden die anwesenden Mitglieder darüber informiert, dass Maurice Schmitz seine aktive Zeit als Tanzoffizier der Blauen Funken nach der Session 2019/2020 beendet. Maurice Schmitz hatte die Gesellschaft einige Tage zuvor darüber informiert, daß er sich beruflich verändern wird und deshalb nach der Session nicht mehr als Tanzoffizier zur Verfügung steht. Er tritt aus der ersten Reihe bei den Auftritten zurück, wird sich aber weiter treu und aktiv in das Gesellschaftsleben einbringen.

Korpskommandant Thomas Klinnert bedankte sich im Namen aller Blauen Funken für das gezeigte Engagement und wünschte ihm mit seiner Marie Marie Steffens eine erfolgreiche Session. Das offizielle Auswahlverfahren für einen neuen Tanzoffizier wird erst nach der Session gestartet, Interessenten können sich ab sofort bei den Blauen Funken melden.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V., Michael Nopens; (Foto): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V., Michael Nopens