Altstädter Köln machen Reden ihrer Miljö-Sitzung auch für hörbehinderte und taube Menschen zum Genuß

-hgj/nj- Im restlos ausverkauften Kristallsaal der koelnmesse feierten die Altstädter Köln heute Abend ihre Miljö-Sitzung. Wenn man ansonsten lieber linksrheinisch im eigenen Veedel in Gürzenich, Maritim Hotel oder Wartesaal am Dom seine Sitzungen und Veranstaltungen zelebriert, galt es heute den Rhein in Richtung Schäl Sick zu überqueren und von hieraus das Panorama der Altstadt mit Dom, Groß Sankt Martin und dem Fischmarkt zu genießen.

Alsdann eröffneten die „Kölsche Dillendöppcher“ als unter dem Patronat der Altstädter stehenden Kinder- und Jugendtanzgruppe den Abend im Kristallsaal, die gleich die Herzen des gesamten Publikums eroberten. Nach der Zugabe, ohne die die „Pänz“ nicht von der Bühne zu bekommen waren, erklang der Marsch des grün-roten Traditionskorps vom Alder Maat, womit man sich selbst ankündigte und die Miljö-Sitzung in Schwung brachte. Mit „Hundertfuffzich Mann un en Fahn vürrendran“, konnte man den Einzug des Altstädter Korps mit dem „Bäck Fööss“-Lied beschreiben, die in einem nicht enden wollenden Aufzug vom Foyer zur Bühne hinzogen und sodann nach der Begrüßung von Präsident Hans Kölschbach gleich mit ihrem Auftritt weitermachten. Nach rheinischen Liedern des Regimentsspielmannszuges und dem tänzerischen Darbietungen von Steffi Scharfe und Philipp Bertram sowie den tanzenden Grenadieren, folgte der Wachwechsel, will heißen, Hans Kölschbach übergab Norbert Haumann als Sitzungsleiter der Altstädter Köln die Moderation, der nach seinem Willkommen an die Gäste mit dem Publikum auf einen erwachtungsvollen Abend anstieß.

Hiernach folgte das Programm den Vorgaben von Literat Martin Zylka, der nach der „Rednerschule“ von und mit Martin Schopps und den unverwechselbaren Liedern und Evergreens der „Black Fööss“, Marc Metzger als „Blötschkopp“ auf die Bühne schickte. Dieser trieb nicht nur wieder zahlreiche Späße bei seinen Blödeleien mit Kellnern, Fotografen, oder dem ein oder anderen Gast der Miljö-Sitzung, sondern dankte auch der Gebärdendolmetscherin an seiner Seite, die der Eloquenz seines Wortwitzes in allen Teilen nachgekommen war.

Wie bei einigen Veranstaltungen des grün-roten Korps – die gegenüber von Rathaus und Jan von Werth-Denkmal ihr Kasino haben -, übersetzten zwei diplomierte Dolmetscher (vorne im Bild Alina Ackers) alle Reden des heutigen Abends für Mitmenschen mit Hörverlust, was dieser Gesellschaft sehr hoch anzurechnen ist, da hierdurch Taube oder hörgeminderte Menschen an der Sitzung teilhaben können. Ein weiterer Höhepunkt war nach Marc „Blötschkopp“ Metzger sodann der Auftritt der „Hellige Knäächte un Mägde“ als Kölns erste und älteste Tanzgruppe, die sich mit Tänzen der Gründerzeit und Reformation um 1823 unseres heutigen Fastelovends zeigten.

Nach der Pause gehörten die Hits der „Brings“ zum Programm, sowie Volker Weiniger der bierselig und hochprozentig in die Rolle des „Sitzungspräsidenten“ schlüpfte und seine Kehle stets mit einem Kölsch nach dem anderen für freien Redefluß benetzte. Besuch aus Ehrenfeld von der Bürgergarde „blau-gold“ bekamen die Altstädter nach Volker Weiniger, die mit ihrer Marie und rund 130 Mann durch das nächtliche Köln reisten und im Kristallsaal eine tolle Show aus närrischen Klängen und den Tänzen ihres Tanzpaares Denise Willems und Christopher Wallpott, sowie den Gardisten ihres Tanzkorps zur Freude des Auditoriums ablieferten.

Ein Höhepunkt, einer jeden Kölner Sitzung ist der Besuch des Kölner Dreigestirns, das nunmehr mit ihrem Schmölzje von Prinzenwache und Equipe dem ausgelassen feiernden Publikum ihre Referenz erwies. Mit herzlichen Worten, ihrem Sessionslied und nicht zuletzt mit dem Dudelsack-Solo von „Prinz Christian II.“zu „Du bes die Stadt op die mer all he stonn“ („Amazing Grace“), dankte das Trifolium dem Publikum, welches ihnen einen solch phänomenalen Empfang bereitet hatte. Zu guter Letzt standen im Finalteil die Musiker von „Querbeat“ auf den karnevalistischen Brettern, die mit Hits wie „Nie mehr Fastelovend, „Guten Morgen Barbarossaplatz“, „Stonn op un danz“ und ihrem unverwechselbaren Brasspop-Sound weit nach 1. 00 Uhr den Publikum zum weiterfeiern bis zum Morgengrauen aufforderten.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Kölner Weihbischof wurde bei Greesberger Kostümsitzung zum Ehrenmitglied der G.K.G. ernannt

-hgj/nj- Gelassen und ohne das Publikum zu beunruhigen ging die G.K.G. Greesberger heute Abend mit ihrem nicht reibungslos verlaufenden Start zur Kostümsitzung im Theater am Tanzbrunnen um. Während Literat Christian Böhm telefonisch erfuhr, daß Anette Esser als die letzte Putzfrau vor der Autobahn „Achnes Kasulke“ aufgrund eines Kreislaufkollaps auf dem Weg in Krankenhaus sei, rief auch die Bürgergarde „blau-gold“ an und teilte mit, daß man zugeparkt sei und die Busse den Parkplatz nicht verlassen konnten.

Während Christian Böhm eifrig am umorganisieren war, zog der Elferrat mit Sitzungsleiter Michael Kramp in den Saal und eröffnete die Sitzung, wobei gleich zu Beginn nicht nur das Publikum, sondern auch die Ehrengäste wie unter anderem Udo Jansen, Präsident und 1. Vorsitzender der K.G. Alt-Severin, der Präsident der G.M.K.G. Jürgen Haucke, sowie der niederländischen KV Burgerlust Eygelshoven John Pevo willkommen geheißen wurden. Durch diesen Schachzug begann das Programm mit einigen Minuten verspätet, was aber den gut gelaunten Gästen nicht auffiel. Kürzer als üblich fiel hiernach der Aufmarsch der Bürgergarde „blau-gold“ aus, die nur Ein- und Ausmarsch sowie einen Tanz zeigten, da nicht noch der nächste Termin außerhalb von Köln verzögert werden sollte. Übrigens haben sich die Bürgergardisten vom Falschparker selbst befreit, da man mit Muskelkraft das Fahrzeug einfach auf Seite gehoben hatte.

Problemlos verlief sodann das weitere Programm bei dem für „Achnes Kasulke“ die „Blömcher“ ihre Späße auf dem Podium des Theaters am Tanzbrunnen trieben und die Jugendtanzgruppe „Kölsche Greesberger“ ihre tänzerischen Höhepunkte präsentierten. In diesem Rahmen würdigte Gresseberger-Präsident Markus Otrzonsek samt Vorstand Dr. Dominikus Schwaderlapp als Weihbischof von Köln, der vor der prächtigen Kulisse der Jugendtanzgruppe zum Ehrenmitglied der G.K.G. ernannt wurde. Mit den beiden Auftritten von Michael Hehn als „Dä Nubbel“ und den Hits der „Domstürmer“ neigte sich die erste Abteilung dem Ende entgegen, so daß man sich bei Frikadellchen, Currywoosch und Kölsch auf den zweiten Teil des Abends freuen konnte.

In den Saal zurück holten die Greesberger ihre Gäste mit dem Erscheinen von „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“, die bei ihrer Visite herzliche Worte an die kostümierten Jecken richteten und zusammen mit Gressbergern und Gästen ihr Dreigestirn-Lied intonierten. Als Geschenk erhielte das jecke Trifolium des Reiter-Korps „Jan von Werth“ einen Scheck in Höhe von € 777,00, der dem neu zuschaffenden Rosenmontagswagen für Menschen mit und ohne Behinderungen zu Gute kommt.

Vor der Foyerparty nach der Sitzung gehörten noch vier weitere Programmnummern auf die Bühne des herrlich geschmückten Rundbau, zu dem Michael Kramp Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“, die „Klüngelköpp“ mit ihren Hits, sowie vor dem Finale mit den „Räubern“ die große Tanzgruppe seiner Gesellschaft „Kölsche Greesberger“ auf dem Podium begrüßte.

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Närrische Consulat überreichte ihrer Große Kölner KG „Aquila“ als weitere Standarte

-hgj/nj-Mit ihrem Vorprogramm sorgt die Große Kölner Karnevalsgesellschaft seit Jahren für besondere Stimmung vor der Gala-Sitzung. Während die Gäste in Abendkleid, Smoking und dunklem Anzug – die von den „Bläck Fööss“ besungene Treppe im Jözenich – durch das Spalier des Reiterkorps ihrer Standarten und Fahnen herauf schritten, intonierte Engelbert Wrobel („Dä Engelbäät“) auf seinem Tenorsaxophon bekannte Kölsche Melodien. Zudem erhielt jede Dame eine besonderes Geschenk von der Großen Kölner, die hierbei durch eine Parfümerie der Domstadt seit Jahren unterstützt wird.

Bei Smalltalk und Kölsch blieb genügend Zeit um Engelbert Wrobel und seinen Klängen, vor der Programmeröffnung mit dem Tanzcorps „Blaue Jungs“ der KG Lövenicher Neustädter zu lauschen. Zusammen mit dem Tanzcorps der Lövenicher Tänzerinnen und Tänzer nahm zugleich der Elferrat unter dem Vorsitz von Dr. Joachim Wüst als Präsident seine Plätze im Elferrat ein, der vor dem ersten Tanz des Corps die Gäste seiner Gesellschaft willkommen hieß.

Hiernach startete die KG ihre Darbietungen wobei man feststellte, daß Matrosen gerne hoch hinaus wollen, wie man dies anhand der zahlreichen akrobatischen Hebungen und Würfe sah. Ur-Kölsch und unverfälscht präsentierte sich sodann Jupp Menth in herrlich breitem Platt, der Brexit, Trump und zahlreiche internationale, nationale wie auch kölsche Politiker und mit „Kölsch for Future“ auch die Jugend mit ihren Demonstrationen „Fridays for Future“ in seiner Type als „Ne kölsche Schutzmann“ kritisch prüfend unter die Lupe nahm.

Für den weiteren Teil der ersten Halbzeit hatten Harald Hahn und Walter Laschet – als Literaten der 1882 gegründeten renommierten Kölner KG – zwei Bands sowie zwei weitere Redner der Spitzenklasse für Publikum und Ehrengäste parat, die trotz Abendgarderobe sehr emotional und wohlgestimmt das Treiben auf der Bühne des Gürzenich genossen. Hierbei folgten Jupp Menth, die „Domstürmer“ mit Hits wie „Ohne Rhing Ohne Dom Ohne Sunnesching“, „Ich danz för Dich (Jo Jo Dat)“, „E Deil vun Dir“ und „Janz schön Kölle“, die nach ihren Zugaben das Podium für „De Frau Kühne“ (Ingrid Kühne) als gestandene Frau, Mutter und selbsternannte Rampensau freimachten. Weiter mit den zahllosen Liedern, Hits und Evergreens der „Räuber“ und mit Volker Weininger als „Der Sitzungspräsident“, mit seinem Verzäll über seine KG „Raderdolle Spritköpp“ und seiner Trinkfestigkeit womit er kein Auge trocken ließ.

Zurück aus der Pause, meldete sich der Elferrat der Großen Kölner wieder mit dem Aufzug der Prinzen-Garde Köln, bei dem Joachim Wüst seine Tochter Sandra als Regimentstochter des weiß-roten Korps mit ihrem Tanzoffizier Tommy Engel und den Kameraden von Wache, Tanzkorps sowie Regimentsspielmannszug begrüßen konnte. Mit der Ankündigung der „Bläck Fööss“, die in diesem Jahr auf 50 musikalische Jahre als Mutter aller Kölner Bands zurückblicken können, ging ein Raunen durch den Saal, da sich das profane Publikum wie auch die zahlreichen Ehrengäste (Bürgermeister Hans-Werner Bartsch, WDR-Intendant Tom Buhrow, Große Kölner-Ehrenpräsident und ehemaliger Ministerpräsident von NRW Jürgen Rüttgers sowie Große Kölner-Botschafterin und ehemalige Dombaumeisterin Prof. Dr. Barbara Schock-Werner) auf die Hits der „Fööss“ freuten.

Währenddessen, hatte sich das Kölner Dreigestirn mit seiner Equipe im Foyer eingefunden, denen die nächsten Minuten nach den Zugaben der sieben Musiker gehörte. Alsdann folgten nach dem Besuch des Trifoliums 2020 Bernd Stelter mit seinen Ratschlägen als „Werbefachmann“ und die „Höhner“, deren neuer Hit „Anna Havanna“ das Sambafieber ausbrechen ließ. Ganz zum Schluß – vor der Sitzungsnachfeier bis in den frühen Morgen – ehrte Dr. Heribert Mies als Senatspräsident der Großen Kölner in Anwesenheit seiner Vorstandskollegen Andreas Jurek zum Ehrensenator, der seit Jahren die Gäste bei allen Sitzungen nach dem Programmende mit leisen und lauten Tönen kölschen Liedgutes unterhält.

Zudem berichtete Pressesprecherin Angela Kanya-Stausberg noch, daß im Rahmen der Gala-Sitzung das Närrische Consulat der Große Kölner KG, welchen derzeit 69 Mitglieder angehören, eine „Aquila“ (römische Standarte) überreichte, die bisher in keiner der Kölner Karnevalsgesellschaft zu finden ist.

Quelle (Text): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. 1882
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KKG Alt-Lindenthal feierte zum sechsten Mal ihre Kostümsitzung im Palais der Flora

-hgj/nj- Seit sechs Jahren feiert die Kölner Karnevalsgesellschaft Alt-Lindenthal nicht mehr innerstädtisch und in Nähe des Hohenzollernrings, sondern in unmittelbarer Nähe des Kölner Zoos im Palais der Flora. Der Wechsel hat der Gesellschaft, die ihren Ursprung im Kölner Stadtteil Lindenthal hat gut getan, so daß auch für die kommenden Jahre an diesem Ort die Prunk- und Kostümsitzung sowie die Lindenthaler Mädchensitzungen stattfinden.

Heute startete Alt-Lindenthal am frühen Abend mit ihrer große Prunk- und Kostümsitzung in den Sitzungskarneval zum diesjährigen Kölner Rosenmontagsmotto „Et Hätz schleiht em Veedel“, und, stellte gleichzeitig ihren neuen Orden vor der das Motto dies widerspiegelt. So zeigt der Sessionsorden auf der Vorderseite das allgemein bekannte gelbe Ortseingangsschild mit schwarzer Schrift auf sie auf ihren Ursprungsort hinweisen. Die Rückseite hingegen ist bunt gestaltet und deutet als Wimmelbild auf die bekannten Wahrzeichen Lindenthals, wie die Klinikclowns der Uniklinik, den Tierpark des Ortsteils oder das Krieler Dömchen mit seinem Orgelneubau hin. Wer den Orden nicht für seine Meriten in dieser Session von der Gesellschaft verliehen bekommt, hat dennoch eine Chance dieses originelle Sessions-Souvenir zu erhaschen, da dieser an der Abendkasse erwerbbar ist und € 5,00 der Einnahmen für verschiedene karitative Zwecke im Veedel gespendet werden.

Doch zurück zu Sitzung, bei der zusammen mit der bunten Brauchtumsgruppe Fidele Kölsche der Elferrat und Präsident Carl Hagemann gleich mit auf die Bühne zog. Nach kurzer und herzlichen Begrüßung durch Carl Hagemann, legten die Musiker der Fidele Kölsche gleich mit ihren närrischen Medley los, die gesanglich durch ihren 1. Vorsitzenden Marcel Geipel, Präsident Peter Hörth sowie Uwe Modler als „Jan“ des Reiter-Korps „Jan von Werth“ unterstützt wurden. Mit diesem Einstand hatte man bereits jetzt schon die Gunst des Publikums gewonnen, welches wie jeck zwischen Stühlen und Tischen sowie den Gängen schunkelte und tanzte.

Im weiteren Programm von Literat Thomas ten Thij wirkten bis zu Pause nach Martin Schopps´ „Rednerschule“, das Tanzcorps der Schlenderhaner Lumpe „Colonia Rut Wiess“, „Dä Nubbel“ Michael Hehn sowie „Querbeat“ mit ihrem reichen Repertoire mit. Zudem begrüßte Carl Hagemann das diesjährige Frechen-Bachemer Prinzenpaar „Prinz Kai I.“ (Wallraf), der als Autist zusammen mit seiner Mutter und „Prinzessin Katja“ (Wallraff) in Bachem unter dem Motto „jeck mal anders“ die Säle des Rhein-Erft-Kreises erobern. Für Kai, dem mit der Prinzwerdung ein Kindheitstraum in Erfüllung ging, gab es später noch ein weiteres Highlight im Verlauf der Alt-Lindenthaler Prunk- und Kostümsitzung, da er auf das amtierende Kölner Dreigestirn traf, die ihm und seiner Prinzessin ihrem Spange überreichten.

Hieran öffneten sich wieder die Türen zum Saal und somit zum zweiten Teil der Sitzung, bei dem mit dem Einzug des Reiter-Korps „Jan von Werth“ gleich 150 „Jan von Werther“ das Fassungsvermögen der Bühne sprengten. Nach den Musikstücken der Regimentskapelle und den Tänzen der Marketenderin Britta Schwadorf, ihrem Tanzoffizier Florian Braun und dem Tanz- und Reservekorps, übernahm Fritz Schopps als „Rumpelstilzje“ das Podium, dem neben Applaus auch die Herzen des kostümierten Auditorium bei seiner Reimrede entgegenschlugen.

Auf die Zielgerade der Lindenthaler-Sitzung schaute noch das Kölner Dreigestirn vorbei, welches von der KKG einen Scheck in Höhe von € 333,00 für ihr Spendenprojekt zur Entstehung eines neuen Rosenmontagswagens für Behinderte und nicht behinderte Mitmenschen überreichte. Musikalisch wie man begonnen hatte, wurde der Abend in der Flora durch die Auftritte der „Funky Marys“ und „Miljö“ auch beendet, wonach man zusammen mit den Gäste an der Bar den soeben angebrochenen Sonntag und die wunderschöne Prunk- und Kostümsitzung feierte.

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FK-Präsident Christoph Kuckelkorn vereidigte neuen Präsidenten der Schlenderhaner Lumpe im Rahmen der großen Kostümsitzung

-hgj/nj- Bereits vor dem Beginn der Großen Kostümsitzung der Schlenderhaner Lumpe stattete Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn dieser Gesellschaft zusammen mit seinem Vorstandsvorsitzenden für Strategie und Protokoll Bernd Höft einen Besuch ab. Neben dem Elferrat und dem Tanzcorps „Colonia Rut Wiess“, hatte sich nach dem Einzug in den Bankett- und Festsaal des Pullman Cologne auch die Ehefrau des letztjährigen Kölner Prinzen zusammen mit Christoph Kuckelkorn und Bernd Höft eingefunden, da die Schlenderhaner Lumpe einen neuen Präsidenten haben.

Marc Mischelske, der letztjährig noch mit seinen beiden Freunden Markus Meyer (Bauer 2019) und Michael Everwand (Jungfrau 2019) als Prinz Köln und die Herzen der Menschen eroberten, galt es jetzt als neuen Schlenderhaner-Präsidenten offiziell in sein Amt einzuführen. Hierzu bat der FK-Präsident auch die drei ehemaligen und heutigen Ehrenpräsidenten (Hellmut Schramm, Wolfgang Brock und Dieter Kuhn) der Gesellschaft auf die Bühne, die aus nächster Nahe wie Jürgen Knaack als Vorsitzender und Vizepräsident dem Akt beiwohnen sollten.

Wie bei allen ins Amt einzuführenden Präsidenten laß Christoph Kuckelkorn den Amtseid dem zu Vereidigenden vor, der die Worte nachsprach und hierbei seine rechte Hand auf der Plaggen seiner Gesellschaft platzierte. Sodann erhielt Marc Michelske nach dem Ausruf des FK-Präsidenten „Mer han ne neue Präsident“ die Amtskette von seinem Vorgänger Hellmut Schramm und seiner Ehefrau Sharon umgelegt, worauf im seine Vorgänger im Amt als erste gratulierten. Auf die Übergabe des Präsidentenzepters verzichtete Marc Michelske allerdings, da er dies als Relikt einer überholten Zeit ansieht.

Nach diesem einzigartigen Spektakel im Kölner Karneval räumten die Protagonisten die Bühne und überließen das Podium dem Tanzcorps „Colonia Rut Wiess“, die trotz niedriger Deckenhöhe eine exzellente Tanzshow mit zahlreichen akrobatischen Einlagen und perfekten Schrittkombinationen dem wunderbar kostümierten Publikum präsentierten. Nach dieser Showeinlage, begrüßte der junge Präsident nunmehr vor der Zugabe der Tänzerinnen und Tänzer Publikum und Ehrengäste (unter anderem Harald Linnartz, Henk van Oostrum, Karsten Schnöring) und kündigte als hohen Besuch das Kölner Dreigestirn an, dem ein herzlicher Empfang bereitet wurde.

Im Programm von Literat Harald Kaspers – der diesjährig 1 x 11 Jahre verantwortlich für das Treiben auf der Bühne seiner Gesellschaft ist -, gehörten bis zur Pause noch die „Räuber“ mit ihren Liedern und Hits, Volker Weininger, der wieder als „Sitzungspräsident“ glänzte, sowie „Et Klimpermännche“ Thomas Cüpper mit reichlich Verzäll, Anekdötchen und kölschen Leeder op d´r Quetsch (Ziehharmonika). Für seine Verdienste um die Schlenderhaner Lumpe und den Kölner Karneval würdigte man zudem Thomas Cüpper mit der Ernennung zum „Ehrenlump“, die der begnadete Künstler gerührt entgegennahm.

In Anschluß an die Pause bezog alsdann der Elferrat wieder seine Plätze im Gestühl, wonach die „Klüngelköpp“ ihr Repertoire präsentierten und Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ wieder mit nachtrudelnden Gästen, Bedienungspersonal, Musikern und Fotografen seine Scherze trieb. Für den Schlußakkord hatte Harald Kaspers mit der Musik der „Boore“, Fritz Schopps als unvergessenes und immer noch gerngesehenes „Rumpelstilzje“, zwei weitere Höhepunkte für die Große Kostümsitzung gewinnen können, denen vor der After Show im Foyer des Pullman Cologne nur noch die „Domstürmer“ mit ihren Hits und Zugaben folgten.

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KG UHU feiert in rappelvollem Forum Boore-Sitzung met Mädcher und Madämcher

-hgj/nj- Zur Boore-Sitzung met Mädcher und Madämcher hatte die KG UHU am heutigen frühen Abend ins Forum der Gesamtschule Holweide eingeladen. Wie in den Vorjahren war die Sitzung wieder bis auf die letzte Karte ausverkauft, die diese Jahr für Jahr durch ihr buntes und hochkarätiges Programm ein Leckerbissen im Kölner Karneval ist.

Die Eröffnung oblag selbstverständlich – vor der Begrüßung durch UHU-Präsident Rainer Ott – den UHUs, die ihr Publikum mit Elferrat, den „Schnäuzer Pänz“ und dem „Dellbröcker Schnäuzer Boore Ballett“ nach ihrem Einzug in den Saal von der Bühne willkommen hießen. Nach Rainer Otts Begrüßung und dem Wunsch für einen mit Witzen und Heiterkeit erfüllten Abend bei der Dellbrücker KG, präsentierten sich die 6 bis 17jährigen „Schnäuzer Pänz“, die leider nach dem bitteren Aschermittwoch auf fünf Jungs ihrer Tanzgruppe Abschied nehmen müssen, da diese das 18. Lebensjahr erreicht haben und somit aus dieser Gruppe ausscheiden müssen. Rainer Ott dankte den jungen Herren und fügte hinzu, daß vielleicht der ein oder andere, oder sogar alle Fünf die Truppe des „Dellbröcker Schnäuzer Boore Balletts“ ab der kommenden Session stärken.

Sodann folgte vor den „Domstürmern“ und ihren Lieder, sowie der Tanzgruppe „Winzerinnen und Winzer vun d´r Bottmüll´“ der K.G. Alt-Severin, das sagenumwogende Ballett der „Schnäuzer Boore“, welche nicht ohne ihr Zebra und die Augenweide ihrer Marie gekommen waren. Blödeleien und höheren Unsinn im Quadrat hatte sodann „Blötschkopp“ Marc Metzger parat, der nach den „Bläck Fööss“ und ihrem schier nicht enden wollenden Liedgut aus 50 Jahren auf der Bühne standen.

Hiernach ging es für alle in die Pause, da sowohl das Publikumm wie auch der Elferrat ein wenig „entspannen“ mußten. Mit Rainer Otts UHU Medley, öffnete sich der Vorhang für den zweiten Teil des Programms, worauf Mickey Brühl mit seiner Band zahlreiche Lieder wie „Ein Hoch auf die Liebe“, „Su jung wie hück“, „Jonn em Veedel ovends de Lampe ahn“, die Stimmung in der Aula der Holweider Gesamtschule weiter ansteigen ließ. Schlagkräftig – und immer auf der Seite der Damen – zeigte sich auch heute wieder „De Frau Kühne“ (Ingrid Kühne), die mit ihrem intelligenten Wortwitz auch bei den Ehrengästen Ilse Prass – ehemaliges FK-Vorstandsmitglied, Tanja Spiegel – Präsidentin der Damen-KG Goldmarie und Ulrich „Uli“ Maslak – Kölner Bauer 2016, sowie das 1999er Dreigestirn der UHUs Kurt Richter, Hans-Jürgen Köber und Klaus Fischer) brillierte.

Hoher Besuch hatte sich nach dieser humorvollen Rede in niederrheinischem Dialekt mit dem Besuch des Kölner Dreigestirns angesagt, dem man vor den beiden Schlußnummern der Boore-Sitzung met Mädcher und Madämcher-Sitzung zu den Liedern, Hits und Evergreens der „Räuber“ und den „Drumholics“ in einen phantastischen Programm im Kölner Höhenstadtteil einen fulminanten Empfang bereitet hatte.

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Flora wurde bei Mädchensitzung der Fidelen Zunftbrüder zur „Männerfreien Zone“

-hgj/nj- Ausschließlich Mädels wurde am heutigen Freitag neben Elferräten, Künstlern, Kellnern und Medienvertretern der Zutritt zur Mädchensitzung der KKG Fidele Zunftbrüder im Palais am Park der Flora Köln gewährt. Hierbei eröffneten die Spielmannszug „Kölsche Preußen“ den Abend in der „Männerfreien Zone“, der nicht durch Präsident Theo Schäfges, sondern durch die „Löstije Knalltüten von 1719“ Peter Esser und Conny Tosetti als Moderatoren geleitet wurde.

Ein erster Höhepunkt der diesjährigen Mädchensitzung war nach dem musikalischen Aufspiel der Besuch der höchsten närrischen Regenten Kölns, die von ihrem Prinzenführer, der Adjutantur und der Prinzenwache sowie Prinzenführer Garry Binninger und ihrem Hoffriseur begleitet wurden. Für ihre Charityaktion, durch die ein Rosenmontagswagen für behinderte und gesunde Mitmenschen entsteht, überreichte Theo Schäfges samt Vorstand „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ je einen Scheck in Höhe von € 111,00, womit das Spendenbarometer wieder ein Stück gewachsen ist.

Von den Stühlen riß nach der Visite des Kölner Dreigestirns Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“ die jecken Wiever, Mächder und Madämcher, die diese Art des Schulunterrichts gerne genossen und sodann lauthals die Lieder von Marita Köllner („Et fussisch Julche“) mitsangen. Vor deren Zugabe, ernannten die Fidelen Zunftbrüder Marita Köllner zum diesjährigen „Ehrenschusterjunge“, die hierzu neben Urkunde mit Schusterschürze, kariertem Hemd und der unverwechselbaren Perücke ausgestattet wurde. Nach den Hits „Et jitt kei Wood“, „Hück steiht de Welt still“, „Mir fiere et Levve“ und weiteren Liedern, nahmen die Musiker von „cat ballou“ das jecke weibliche Publikum mit in die Pause um vor ihrer Weiterreise in andere Säle noch zahlreiche Autogramm und Selfiewünsche zu erfüllen.

Nach dem Durchatmen und dem ein oder anderem Kölsch und Sektchen, holten die Klänge von „Querbeat“ die Mädels wieder in den Saal, bei dem nur die wenigsten ihre Stühle wieder sitzend einnahmen, da frau (man) in einer solch herrlichen Feierlaune war, um den Part der zweiten Abteilung schunkelnd, singend und stehend zu erleben. Einst als Frontmann einer Kölner Band geliebt und heute als Solokünstler willkommen, wurde nach den Tönen der Bonner Brass- und Marschingband Torben Klein im Saal empfangen, dem die Herzen der Damen zwischen 18 bis 85 zuflogen, so daß der Künstler einige Zugaben für die herzerweichten Damen zusätzlich intonieren mußte.

Ein weiterer Höhepunkt war sodann der Auftritt der „Zunft Müüs“, die das Aushängeschild ihrer Fidelen Zunftbrüder sind und nicht nur durch ihr Tanzpaar Ariane Windheuser und Michael Gasper, die zahllosen Hebungen, Sprünge und Salti, sondern durch alle 45 Akteure glänzten. Ins Finale führte Klomann „Motombo Umbokko“ (Dave Davis) sodann die jeck feierenden Wiever, die nach den Weisheiten und Pointen des in Uganda geborenen Comedians und den Liedern von „Kempest Feinest“ bis nach Mitternacht mit den Mitgliedern der KKG Fidele Zunftbrüder und den „Zunft Müüs“ die wunderbare Mädchensitzung ausklingen ließen.

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Druckindustrie und karnevalsbegeistertes Publikum erlebte zum 72. Mal „Fest der Schwarzen Kunst“

-hgj/nj- Zwei Tage nach der letztjährigen Sitzung der „Schwarzen Kunst“ war das heutige 72. „Fest der Schwarzen Kunst“ bereits wieder restlos ausverkauft. Seit 1948, als Köln in großen Teilen noch in den Trümmern des 2. Weltkrieges lag, gründeten 35 Personen des Kölner Druckereiverbandes den karnevalistischen Ableger, welcher bis heute bei allen Sitzungen der Domstadt ein Geheimtip ist. Diesen Geheimtip lassen sich auch zahlreiche bundesdeutsche Drucker nicht entgehen, die an diesem bei diesem karnevalistischen Rahmen auf ihre Zulieferbetriebe und Papiergroßhändler treffen.

Sozusagen, ist des „Fest der Schwarzen Kunst“ eine Art von Fachmesse, wenn auch hier keine neuen Papierprodukte, Farben oder Druckmaschinen ausgestellt werden, sondern die Künstler des Kölschen Karnevals im Vordergrund stehen. Das Programm eröffnete mit dem Einzug des Elferrates – unter der Leitung von Wolfgang Acht – die Prinzen-Garde Köln, die minutenlang zu ihrem Marsch einzog und sodann Stellung auf dem Podium des Theater im Tanzbrunnen bezog. Hier übernahm PG-Kommandant Marcel Kappestein nach Wolfgang Achts Willkommensgruß das Mikrophon und wünschte den über 1.000 kostümierten und maskierten Gästen des Kölner Druckereiverbandes einen unvergeßlichen Abend.

Zusammen mit dem Regimentsspielmannszug, ihrem Tanzkorps und dem neuen Tanzpaar Sandra Wüst und Tommy Engel begeisterte die Prinzen-Garde alsdann das jecke Volk im Parkett, wonach eine besondere Ehrung anstand, bei dem die Prinzen-Gardisten den Hintergrund in weiß und rot stellten. Hierbei ehrte Präsident Wolfgang Acht gleich drei Herren der Großen Kölner, die die „Schwarze Kunst“ seit 20 Jahren als Literatenteam unterstützten. Dr. Joachim Wüst (Präsident der Große Kölner KG, Vizepräsident, Justitiar und Literat des Festkomitees), sowie die beiden Literaten der Großen Kölner Harald Hahn und Walter Laschet dankte man in der Weise, dß alle Drei heute Abend zu Ehrenratsherren ernannt wurden.

Zusammen mit dem „Schölzje“ der Prinzen-Garde zogen sodann die drei Herren – die mit Krätzchen und Urkunde ausgezeichnet wurden – von der Bühne, wonach das Programm mit den Hits der „Räuber“ und hiernach mit Marc Metzger als „Blötschkopp“ Fahrt aufnahm. Nach diesen ersten närrischen Höhepunkten, gehörte das Podium dem Tanzcorps „Original Matrosen vum Müllemer Bootche“ der Müllemer Junge, die zu kölnischen Märschen eine einzigartige Tanzshow ablieferten und vom närrischen Auditorium mit reichlich Applaus und Forderungen ach Zugaben gefeiert wurden.

Vor den Beiträgen von Dave Davis als Toilettenfachkraft „Motombo Umbokko“ und den ins Ohr gehenden Texten von Querbeat“, sorgten die „Domstürmer“ für ordentliche Karnevalsmucke, die wie alle Künstler des Abends nicht ohne Zugaben von der Bühne gelassen wurden. Mit den stehenden Ovationen mit denen „Querbeat“ verabschiedet wurde, begrüßte das wild feierende das Publikum sodann Bernd Stelter der als „Werbefachmann“ mit Ereignissen aus der Weltpolitik, Ratschlägen zu Eheproblemen und sonstige Geschehnissen unser Zeit angereist war.

Bejubelt wurde nach Bernd Stelter das Kölner Dreigestirn, dem sowohl durch die Gäste, wie auch dem Elferrat ein fulminanter Empfang bereite wurde. Hierbei schlugen die Herzen von „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ höher und schneller, die in jedem Saal als gekrönte Häupter des domstädtischen Fasteleer gefeiert werden und immer Zeit für ein Foto mit ihren Fans haben. Das große Finale – mit ihrer einzigartigen Percussionnummer – hatten die Literaten des „Fest der Schwarzen Kunst“ in die Hände der „Klüngelköpp“ gelegt, die vor dem weiterfeiern im Foyer des Theater am Tanzbrunnen kurz vor Mitternacht mit ihren Liedern „1.000 Näächte“, „Jedäuf met 4711“, „Wä eimol Kölle sing Heimat nennt“ und „In Kölle verliebt!“ einfach jeden zum tanzen, singen und schunkeln brachten.

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ACHTUNG HOCHSPANNUNG! – Publikum erlebte bei „Stromloser Ader“ Prunksitzung mit einem Höhepunkt nach dem anderen

-hgj/nj- Für Hochspannung bei ihren Gästen sorgte heute Abend im Kristallsaal der koelnmesse die KKG „Stromlose Ader“, die mit ihrer Prunksitzung in die närrischen Wochen des Kölner Saalkarnevals startete. Während Literatin Julie Houben nochmals die Ortsschilder der Kölner Stadtteile im Foyer auf Vollständigkeit überprüfte, formierte sich der der Elferrat um Präsident Hans-Peter Houben, da alle Vorstandmitglieder mit dem Schild ihres Stadtteils in dem sie beheimatet sind in den Saal einziehen sollten.

Mit dabei beim Einzug das Tanzcorps „Kölner Rheinveilchen“, die gleich nach der Begrüßung von Hans-Peter Houben, ihre Positionen ein nahmen und tänzerische Höchstleistungen des karnevalistischen Tanzsports zeigten. Sodann marschierte die Prinzenequipe samt Prinzenführer, Chef der Equipe, Hoffriseur und Adjutantur ein, die „Prinz Christian II.“; „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ begleiteten, die erstmals nach 35 abstinenten Jahren ein Trifolium des Reiter-Korps „Jan von Werth“ verkörpern können.

Wigger im Text von Julie Houben mit den Hits von „Brings“, wie unter anderem „Sünderlein“, „Kölsche Jung“, Polka, Polka, Polka“ und anderen Liedern, die gleich die gute Stimmung weiter aufleben ließen. Statt Guido Cantz, der leider das Wochenende aufgrund seiner Erkrankung zu Haus verbrachte, sprang Michael Hehn ein, der in seiner Rolle als „Dä Nubbel“ glänzte und eine perfekte Rede vor den knapp unter 1.400 Gästen in Abendgarderobe oder Uniform ablieferte.

Diesem folgte nach den „Höhnern“ und ihren Ohrwürmern „Der Sitzungspräsident“ Volker Weininger, der von seiner 5 x 111 plus 16 Jahre alten KG „Raderdolle Spritköpp“ und deren geschichtlichen Wandel seit der Gründung erzählte. Ein Spitzenvortrag, den man auch als Journalist gerne mehrfach zuhört. Hiernach startete mit dem zweiten Teil des Abends die Pause im Foyer der Messe-Location bei Leckereien nach Kölscher Art und kalten Getränken, so daß man neben domstädtischer Fooderkaat und frischem Kölsch genug Zeit zum Klaaf mit Tischnachbaren oder Freunden hatte.

Ins dritte Drittel, als die zweite Abteilung des Programms, gehörten die „Paveier“ die neben „Heimat es“, Leev Marie“ und „Schön ist das Leben“ auch ihren neues Sessionslied „Sieben Nächte lang in Amsterdam“ und „Ich werd‘ Dich lieben“ fürs Prunksitzungspublikum der „Stromlosen Ader“ mitgebracht hatten. Hiernach hatte „Der Werbefachmann“ Bernd Stelter das Wort, der nach seinem erstklassigen Beitrag und der Zugabe fürs frenetisch feiernde Auditorium den Bühnenboden für die beiden Schlußnummern von „Bläck Fööss“ und „Kasalla“ nach dieser tollen Prunksitzung räumte. Nachdem der Vorhang gegen kurz vor 1.00 Uhr gefallen war, feierten die Mitglieder der „Stromlosen Ader“ zusammen mit ihren überglücklichen 1.488 Gästen weiter, da die Nacht noch lang war und man an dem gerade erst begonnenen Samstag ausschlafen konnte.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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G.K.M.G.-Sitzung „Jeck em Veedel“ hatte Besucher aus ganz Köln zu Gast

-hgj/nj- Aufgrund ihres Erfolges in der Session 2019 hatte der Vorstand der Große Mülheimer KG (G.M.K.G.) beschlossen, auch in diesem Jahr wieder das Format „Jeck em Veedel“ beizubehalten, zum dem aus zahlreichen Kölner Stadtteilen das Publikum diesen Event nicht versäumen wollte. „Wir konnten heute Abend nicht nur Gäste aus dem rechtsrheinischen willkommen heißen“, so Pressesprecher Herry Erschfeld, „sondern auch sondern auch zahlreiche Jecken aus den linksrheinischen Stadtteilen bis weit in den Kölner Westen hinein.“

Neben diesem erfreulichen Effekt, hat „Jeck em Veedel“ der G.M.K.G. eine weitere Besonderheit, da die Karten ausschließlich online erwerbbar waren. Zusammen mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Rheinmatrosen Minis“ zog pünktlich um 19.10 Uhr der Elferrat um Präsident Jürgen Haucke in den herrlich dekorierten „Gürzenich der Schäl Sick“ (Stadthalle Köln-Mülheim) ein, wo das jecke Volk bereits voller Hochstimmung auf die zahlreichen Programmpunkte des Abends wartete und den Aktiven der Großen Mülheimer K.G. einen freudigen Empfang bereiteten.

Nach der Begrüßung von Jürgen Haucke konnte das Spiel sofort beginnen, wobei die „Pänz“ der G.M.K.G. ihre Tänze zeigten und bei all ihren Darbietungen reichlich beklatscht wurden. Hiernach gehörte die Bühnen der Bürgergarde „blau-gold“, welche mit rund 130 Gardisten, Offizieren sowie ihrem Präsidenten und ihrem Tanzpaar Denise Willems und Christopher Wallpott zum Marsch ihres Traditionskorps aufs Podium zogen, um ihr Sessionspektakel mit närrischen Klängen des Regimentsspielmannszuges und die Tänze von Denise Willems, Christopher Wallpott und dem Tanzkorps präsentieren zu können.

Hiernach übernahm Stefan van den Eerthwegh in seiner Type als „Die Erdnuss“ die Bühnenregie und sorgte für ausreichende Lacher, worauf das Kölner Dreigestirn den närrischen Gästen und der G.M.K.G. mit ihrem Besuch ihre Referenz erwies. Schlag auf Schlag wechselte das karnevalistische Genre zwischen Rede und Musik bei den nächsten vier Programmnummern hin und her, bei dem nach „Klaus und Willi“ (Bauchredner Klaus Rupprecht), „cat ballou“ mit ihren Liedern, Martin Schopps mit seiner „Die Rednerschule“ und abschließend die Jubilare der „Bläck Fööss“ auf dem Podium standen, die in diesem Jahr als erste und älteste Band Köln ihren 50. Geburtstag feiern können.

Nach den „Rheinmatrosen Minis“, die für die Gesellschaft selbst sicherlich das Highlight bei „Jeck em Veedel“ waren, gehörten sodann die großen Tänzerinnen und Tänzer der „Rheinmatrosen auf die Bühne, die durch ihre unzähligen Hebungen, Würfe und akrobatischen Leistungen zu den besten Tanzcorps Kölns und des Rheinlands zählen. Zum Abschluß des Abends – bei dem neben den rund 850 Gästen auch Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs, zahlreichen Abordnungen der rechtsrheinischen Löffelgesellschaften, sowie Hofphotograph Erich Radermacher mit seiner Friedel im Publikum saß -, moderierte Jürgen Hauck die Band „Lupo“ und die „Swinging Funfares“ an, die vor der Nachfeier im Foyer bis in die späte Nacht den Saal nochmals mit närrischen Tönen in Wallung brachten.

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Altstädter Köln: 1. Große-Rats-Kindersitzung „Feier- und Feueralarm“

Da hilft keine Schutzimpfung! Rund 300 „Pänz“ haben an der ersten Große-Rat-Kindersitzung der Altstädter Köln 1922 e.V. teilgenommen und sich den karnevalistischen Virus in grün-rot zugezogen. Nach zwei Jahren Planung und einem Jahr Vorbereitung war die Premiere von „Pänz ganz Jeck“ ein Riesenerfolg. Nach Ankündigung im Sommer 2019 war die Große Rat Veranstaltung innerhalb weniger Tage ausverkauft. Der coole Sitzungsleiter Jannis Kölschbach wurde unterstützt von seinem bunten ElfmeterRat. Jannis: „Wisst Ihr warum, daß ein ElfmeterRat ist? 1, 2, 3…..11 Kinder-Meter“ schritt Jannis auf der Bühne ab und schon war sein ElfmeterRat geboren. Da paßte es gut, daß der ElfmeterRat unter großer Begeisterung der Kids kleine Altstädter-Bälle ins Publikum schoß.

Das bunte Programm mit Kinderschminke, Jecko-Show, Haie-Sharky, „Dillendöppcher“, Jugendtanzgruppe der EhrenGarde, Tanz- und Musikkorps der Altstädter, „cat ballou“, „Lupo“ und dem Kölner Kinderdreigestirn hatte für jeden Pänz etwas zu bieten. Die Jungs und Mädchen im ElfmeterRat hatten für Steffi Scharfe, die für die kranke Marie der Altstädter (Carina Stelzmann), eingesprungen ist, eine Überraschung vorbereitet. Sie wurden zu kleinen Rosenkavalieren: Jeder einzelne überreichte Steffi Scharfe zum Schuß der Tanzvorführung eine rote Rose. Eine überwältigte Steffi: „Sowas hatte ich noch nie!“. Das Ende der Veranstaltung kam dann unerwartet plötzlich: Ein Luftballon an der Decke hatte Feueralarm ausgelöst und alle Besucher und Helfer mußten den wunderschön dekorierten Raum im Karnevalsmuseum verlassen. Aber dieser kleine Schock nach der Sitzung war auch schnell wieder vergessen.

Ein großer Dank gilt den Geld- und Sachspendern aus dem Großen Rat, dem Reiterkorps, dem Reservekorps und dem Tanzkorps der Altstädter. „Ebenso danken wir den fleißigen Helfern und deren Partnern aus allen Gruppierungen, die den Service durchgeführt haben“, so Pressesprecher Heinz Schulte. Altstädter-Präsident Hans Kölschbach bedankte sich zum Schuß der Sitzung beim Projektteam. Aus dem Großen Rat Jürgen Krupp (Projektleiter), Thomas Hauck, Lutz Göhler, Curt-Oliver Luchtenberg, Jo Weber. Aus dem Reiterkorps Manni Hemmersbach und „Klack-Klack“ Hans Peter Detmer sowie aus dem Tanzkorps Marcus Brinkmann.

Die nächste Große-Rats-Kindersitzung findet voraussichtlich am Samstag, 16 Januar 2021 statt.

Quelle und Foto: Pressesprecher Altstädter Köln 1922 e.V.




Blaue Funken: Festsitzung 2020 – Premiere für einen neuen Tanz und der Marsch durch die Altstadt

Die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. setzte ihren Sitzungskarneval in ihrer Jubiläumssession 2020 mit der stilvollen Festsitzung im Gürzenich fort. Diese Sitzung wird in der Tradition des Karnevals als sogenannte „Schwarz-Weiß-Sitzung“ in eleganter Abendgarderobe gefeiert und es zeigte sich wieder einmal, daß sich dies und eine freudige ausgelassene Stimmung nicht ausschließen. Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann konnte am Freitagabend viele Gäste und Freunde der Blauen Funken im ausverkauften Gürzenich begrüßen, so unter anderem die Kölner Bürgermeister Hans-Werner Bartsch und Andreas Wolter, Mitglieder des Deutschen Bundestages sowie viele Gäste aus der Wirtschaft und dem Karneval.

Eine Premiere für unsere Gäste

Beim Auftritt des vollständig angetretenen Korps wurde zum ersten Mal der neue „Kanoniertanz“ der Artillerietänzer mit dem Tanzpaar Marie Steffens und Maurice Schmitz präsentiert: moderne Musik von Brings, ganz neue Bilder und mehr Akrobatik boten einen besonderen Augenschmaus!

Mariechentreffen

Nach dem Auftritt nutzte Blaue Funken Marie Marie Steffens die Gelegenheit, zwei ihrer Vorgängerinnen Corinna Hambach und Claudia Windheuser zu treffen, die immer wieder gerne zu Sitzungen ihrer Blauen Funken kommen.

Präsidententreffen

„Wenn Freunde Freunde treffen“: die Präsidenten der Prinzen-Garde Köln Dino Massi und der Kölner Karnevalsgesellschaft Nippeser Bürgerwehr Michael Gerhold genossen einen freien Abend bei der Festsitzung der Blauen Funken.

Der Generalpostmeister zu Besuch

Der Generalpostmeister der Blauen Funken Ewald Hohr ist mit seiner Gattin Biggi und seinen Gästen ebenfalls ein sehr treuer Gast der Festsitzung.

Premiere für das Dreigestirn

Nach dem krankheitsbedingt reduzierten Auftritt bei der Sitzung „Alaaf Les Bleus“ zwei Tage zuvor, konnte nun das Kölner Dreigestirn in voller Mannstärke auf der Festsitzung der Blauen Funken überzeugen. „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ zogen mit ihrem authentischen und vielseitigen Auftritt die Gäste in ihren Bann und fanden die richtigen Worte zur Jubiläumssession.

Das Freundschaftstreffen und der Marsch durch die Altstadt

Es ist bereits Tradition und es scheint bald Brauchtum zu ein, denn nach dem Erfolg im Vorjahr wiederholten die Korps der Prinzen-Garde Köln und der Blauen Funken das Freundschaftstreffen an einem Abend der Session mit einem Marsch durch die Altstadt und der Einkehr bei mehreren befreundeten Brauhäusern und Hotels. In diesem Jahr zogen die beiden Korps während der Pause der Festsitzung nochmals gemeinsam durch das Foyer des Gürzenichs und unterhielten die Gäste der Blauen Funken mit einem musikalischen Ständchen der beiden Spielmannszüge. Der Abend endete dann später in der Hofburg.

Quelle: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; (Foto/s):Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V./Michael Nopens, Knut Walter/Franz Krope




Goldmarie begrüßte neben erstklassigen Künstlern des Karnevals reichlich Prominenz des Kölner Lebens

-hgj/nj- Nach ihrem Debüt in der vergangene Session präsentierte die KG Goldmarie auch heute wieder ihre Kostümsitzung am frühen Nachmittag im Fest- und Bankettsaal des Pullman Cologne. Rappelvoll und von der Bühne bis zum Saalende gefüllt, zeigte sich die Pullman-Location und somit auch die positive Resonanz, die die Damen der schwarz-goldenen Damengesellschaft um den geschäftsführenden Vorstand (Tanja Spiegel – Präsidentin, Simone Staab – 1. Vorsitzende und Birgit Weiser – Schatzmeisterin) aus anderen Kölner Gesellschaften erfahren.

Nach dem Einzug in den Saal von Kölns ehemaliger Residenz der Kölner Dreigestirne, begrüßte Tanja Spiegel Gäste und Ehrengäste, die zu diesem amüsant karnevalistischen Erlebnis gekommen waren, um hier einige unbeschwerte Stunden vom Alltag bei den Goldmaries erleben zu können. Als Eisbrecher starte vom Startblock nach dem Einzug der Elferrätinnen das Tanzcorps „Zippchen“ der Grün-Weiße Funken vom Zippchen aus Kölsch-Büllesbach, die ihre Tänze mit reichlich Hebungen, Würfen und perfekten Schrittkombinationen zeigten. Nach Guido Cantz („Der Mann für alle Fälle“), der wieder einen Ratschlag nach dem andern für die Herren im Saal und selbstverständlich auch für die anwesenden Damen hatte überließ man „Lupo“ die Bühne, die vor „Blötschkopp“ Marc Metzger und dem Pausenteil ihre Lieder „Niemols still“, „Jespenster“, „För die Liebe nit“ und „Loss jonn“ intonierten.

Rein in den Saal wurden Gäste und Mitglieder der Goldmarie von „cat ballou“ gelockt, die ihre ersten Hits „hück steiht de Welt still“, „Et jitt kei Wood“ und ihre neuesten Songs mitgebracht hatten. Nach dem sich der Bankettsaal des Pullman Cologne nunmehr in einen Tanzsaal verwandelt hatten, schunkelten, sangen und tanzte das Publikum bei den Auftritten der „Bläck Fööss“ und von „Kasalla“ gleich bis zum Besuch des Kölner Dreigestirns, denen ein großartiger Empfang bereitet wurde. Diesem dankte man für ihr Engagement und den unermüdlichen Einsatz für den Kölner Karneval und überreichte „Prinz Christian II.“ eine selbstgebackene Nutella-Torte mit Goldmarie-Emblem, sowie „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ deren Lieblingssüßigkeiten, die in jeweils einem großen Glas als „Beruhigungspillen“ getarnt waren. Zudem überreichte Tanja Spiegel den drei höchsten Repräsentanten des Kölschen Fasteleers einen Scheck in Höhe von € 333,00 für deren Projekt eines Rosenmontagswagen für schwerbehinderte Mitmenschen, welcher ab der kommenden Session den Fuhrpark des Festkomitees bereichert.

Aufgrund der zahlreichen Sitzungen die am heutigen Sonntag das jecke Treiben in der Domstadt bereicherten, war wie auch in anderen Veranstaltungsorten ein reges Kommen und Gehen bei der närrischen Prominenz zu verzeichnen. Dennoch freuten sich die Goldmaries über jeden Gast, da dies eine Wertschätzung gegenüber der noch jungen Damen-Karnevalsgesellschaft war. So begrüßte Tanja Spiegel während des gesamten Nachmittags bis spät in den Abend hinein unter anderem Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn samt Vizepräsidentin Christine Flock, die Präsidenten von Bürgergarde „blau-gold“, Fidele Kölsche, KG Köln-Rodenkirchen, KG Schmerzfrei , Lesegesellschaft zu Köln, die Senatspräsidenten der Blauen Funken und Bürgergarde „blau-gold“, sowie Sascha Bley als Juniorchef der Bonner Ordensschmiede Orden Bley Prägaform und weitere honorige Gäste.

Gelungen wie das gesamte Programm war sodann auch das Finale vor der AfterShow-Party in Foyer und der Bar e.l.f., bei der zu guter Letzt die „Höhner“ und die „Klüngelköpp“ mit ihren größten Hits und bekanntesten Ohrwürmern den Vorhang gegen 21.45 Uhr schlossen.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Goldmarie 2016 e.V.
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Alaaaf.de-Chef überraschte Kölsche Lotterbove und Gäste mit besonderem Geschenk bei Damensitzung

-hgj/nj- Prall bis auf den letzten Platz gefüllt war heute der Festsaal des Hotels Dorint an der Messe, in dem die KG Kölsche Lotterbove Kölns raderdolle Mädcher zur Damensitzung eingeladen hatte. Wie immer beobachtete und lenkte Präsident Hans-Günter Mies zusammen mit Vizepräsident Daniel Rölen und Schriftführerin Birgit Volberg das Geschehen vor, hinter und auf der Bühne, damit Sitzungsleiter Horst Müller (Geschäftsführer der der GO GmbH) freie Bahn bei seiner Moderration hatte.

Zum Dank an das Vertrauern, welches die die Lotterbove schon seit mehr als einem Jahrzehnt in Horst Müller stecken, bedankte sich dieser heute mit einem besonderen Opener. Hierzu hatte Horst Müller „Schoß un Schößche“ (Natascha Balzat und Katja Baum) engagiert, die in ihrer Mischung Tanz- und Gesangsshow die passende Eröffnung des Nachmittags waren, und, die Mädels von den Stühlen rissen. Stehenbleiben konnte das weibliche Publikum nach dem furiosen Auftritt zum Einmarsch der buntesten Kölner Brauchtumsgruppe, womit nur die „Fidele Kölsche“ gemeint sein können. Mit reichlich Schmiß und kölsche Tön spielte sich der Musikzug der Originale, Traditionskorps und bekannten Kölner Figuren op de Bühn‘ und sorgte für die Stimmung, die zu dieser Veranstaltung paßte. Nach dem Dank des Sitzungsleiters und den Orden an Präsident Peter Hörth und seinen 1. Vorsitzenden Marcel Geipel, gab es noch eine Zugabe und den Abmarsch vom Podium, da bereits mit dem „Mann für alle Fälle“ (Guido Cantz) der nächste Künstler auf seinen Auftritt wartete.

Zurück im Genre kölscher Musik spielten sich die „Bläck Fööss“ mit ihren unverwechselbaren Hits in die Herzen der Wiever, Mädchen und Madämcher, worauf mit „cat ballou“ eine junge Band folgte, die sich fest im Karneval der Domstadt etabliert hat. Seine freche Schnauze präsentierte wie immer „Willi“, der sich von seinem Herrchen Klaus Rupprecht („Klaus und Willi“) das Lästern nicht verbieten ließ. Hiernach gehörte der Bühnenboden dem Kölner Dreigestirn, welches zusammen mit Wache, Adjutantur, Prinzenführer, Equipechef und Hoffriseur den Lotterbove und ihren Gästen ihre Referenz erwies. Ohne Pause weiter folgten sodann „Kasalla“ mit ihren Hits wie „Pirate“ und Schnodderschnüssje „Lieselotte Lotterlappen“ (Joachim Jung), die dem männlichen Bedienungspersonal des Dorint an der Messe nachstellte und gleich zwei Herren aus dem Service mit auf die Bühne nahm.

Die muskulösen jungen Herren der „Fauth Gentlemen“ bescherten sodann den jecken Wievern auch außerhalb der Wechseljahre Hitzewallungen, da man mit soviel körperlich tänzerischen Einsatz nicht gerechnet hatte und gleich mehrere Zugaben den neun knackigen Kerlen des Ensemble zwischen 18 und 33 Jahren abverlangte. Auf den Boden holten im Anschluß an die Tänzer die Musiker von „Lupo“ und „Höhner“ das jecke weibliche Volk, die im Finale nochmals ein Da Capo von „Schoß un Schößche“ erleben durften.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Birgit Volberg
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Wiever, Mädcher und Madämcher schmachteten bei Dellbröcker Boore-Sitzung nor för Weechter dahin

hgj/nj- Einen ganzen Stall jeck knatschverdötschter Wiever mußte im Verlauf des heutigen Nachmittags Rainer Ott als Präsident der KG UHU bei der Dellbröcker Boore-Sitzung nor för Weechter in der Aula der Gesamtschule Holweide bändigen. Bereits über eine Stunde vor Öffnung des Forums hatten sich zahlreiche Mädcher eingefunden, die endlich wieder die Kultsitzung der Karnevalslisten des Kölner Stadtteils Dellbrück erleben wollten.

Also, blieb nicht anderes übrig als sich mit Sektchen und Kölsch, wie auch Liedern von „Bläck Fööss“ bis „Paveier“ einzustimmen, die die Damen in ihren wunderbaren, teils ausgefallenen Kostümen noch vor der Halle lauthals sangen. Mit dabei 5 x 11 Mädels aus Wiedenbrück (Rheda-Wiedenbrück) und 20 weitere Schwarzwaldmädels aus Freiburg im Breisgau, die zu ihren Trachten und Kostümen den typischen Bollenhut ihrer Heimat trugen. Beide Gruppen sind seit Jahren dabei, wie Pressesprecher Andreas Hergesell verriet und auf die man auch in Zukunft nicht verzichten möchte.

Das Programm startete traditionelle mit dem Auftritt der „Schnäuzer Pänz“, die die Herzen der zahlreichen Mütter, Tanten und Omas im restlos ausverkauften Saal höher schlagen ließen. Weiter sodann nach dem Plan von Literat Michael Hergesell mit „Pläsir“, die unter anderem ihren Heimatstadtteil Ehrenfeld mit „Ihrefeld Veedel vun Welt“ eine Hymne widmeten. Höheren Blödsinn im Quadrat hatte nach den Zugaben vom „Pläsir“ Marc „Blotschkopp“ Metzger wieder parat, auf den man sich nach einjähriger Abstinenz genauso freute wie auf die Hits der „Höhner“, die sodann schon beim Einzug in den Saal stehend begrüßt wurden.

Frech und verrückt zugleich konnte man hiernach „Lieselotte Lotterlappen“ (Joachim Jung) erleben, die in ihrer frivolen Rede kein Blatt vor kurzen Röcken, Kellnern und sogar dem Präsidenten der Gesellschaft vor den Mund nahm. Zum Schluß des ersten Teils der diesjährigen „Mädchensitzung“ im dreitägigen Marathon nach Dellbröcker Boore-Sitzung nor för Häre (Herrensitzung) und der Boore-Puute-Sitzung (Kindersitzung) gehörte das Podium den „Boore Schnäuzer Ballett“, welches wieder durch ihre Marie (Stefan Friedrich) als „die Trumm vun d´r Strung“, ihrem Tanzoffizier Timo Schönhals und dem Zebra der UHUs im 40. Jahr ihres Bestehen brillierte, sowie der Besuch des Kölner Dreigestirns auf das sich die Wiever und Madämcher schon seit Wochen freuten.

Im Anschluß an die Pause berichtete „Motombo Umbokko“ (Comendian Dave Davis) als Kölns bekanntester Toilettenmann über das Geschäft mit dem Geschäft, der zudem recht taffe Witze parat hatte. Stimmung Pur hatten die fünf Jungs der „Brings“ ins Gepäck für Holweide mitgebracht, die wie alle Künstler nicht ohne Zugabe(n) zum nächsten Temin reisen konnten. Bei deren Auszug gaben sie die Klinke den „Klüngelköpp“ in die Hand, die rhytmisch melancholisch und mit ihrer phänomenalen Percussioneinlage die Stimmung zum überschwappen brachten. Für Schmankerl in den glänzenden Äujelchen sorgten zu guter Letzt die „Fauth Dance Company“, die heute nicht ihre smarten jungen Mädels, sondern ihre muskulösen und jungen Gentleman ins Rennen schickten, die zu bekannten Hits über die Bühne wirbelten und gleichzeitig den Nachmittag beendeten.

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Kölsche Madämcher begrüßten 1.300 jecke Fastelovendsfründe im Theater am tanzbrunnen

-hgj/nj- Was einst in der Session 2012 in kleinem Rahmen – im zu viel kleinen Wohnzimmer (Casino) des Reiter-Korps „Jan von Werth“ in der Thieboldtsgasse – begann, fand heute in großen Rahmen im Theater am Tanzbrunnen zum neunten Male statt. So klein die Kölsche Madämcher damals bei ihrer Gründung am 22. Juli 2011 mit 16 Damen und der „Möpp“, der französischen Bulldogge der Präsidentin begonnen hatte, so groß und etabliert steht heute die Kölner Damen-KG dank Gabriele Gérard Post und allen Mitglieder der Gesellschaft dar.

Wie in der vergangenen Session hatte man im Theater am Tanzbrunnen nur wenige bestuhlte Tische gelassen, da die Vielzahl der 1.300 Gäste den „Madämcher Schoppen“ lieber an Stehtischen genießen wollte. Mit etwas Besonderem wurde sodann das Publikum in Uniform, Ornat oder Kostüm überrascht, da passend zum Motto „Et Hätz schleiht em Veedel“ die „Mini-Madämcher“ (Kinder und Jugendliche der Gesellschaft) mit den Ortsschildern der 86 Veedel Kölns in den Saal und aufs Podium einzogen.

Nach der Begrüßung der Präsidentin holte Gabriele Gérard-Post „Kasalla“ auf die Bühne, die reichlich bepackt mit „Stadt met K“, „Alle Jläser huh“, „Dausend Levve“ und anderen Liedern ihrer eigenen Kompositionen dem Pubikum anheizten. Besonders beäugt und hochleben gelassen wurden hiernach die „Gentlemen“ der „Fauth Dance Company“, die die Stimmung im Saal weiter in Richtung Siedepunkt trieben. Vor dem Aufzug der EhrenGarde Köln, die mit Musikzug, Tanzpaar Anna-Sophia Sahm und Nico Kohr, sowie den Kadetten des Tanzkorps gekommen waren, gehörte „cat ballou“ die Bühne, die mit „Hück steiht de Welt still“, „Mer fiere et Levve“, „Et jitt kei Wood“ und, und, und das Auditorium vor und auf der Bühne zum schunkeln, tanzen und mitsingen animierte.

Eingebettet zwischen den Hits von „Rhingbloot“ und den Evergreens der „Paveier“ war sodann das Kölner Dreigestirn, welchem man einen jubelnden Empfang aus Zurufen, Beifall und sonstigen von Herzen kommenden Gesten bereitete. Nach den herzlichen Worten von „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ übereichte Gabriele Gérard-Post zusammen mit den Damen des Vorstands dem Trifolium nach dessen Sessionslied einen Scheck in Höhe von € 1.111,11, der der caritativen Aktion drei jecken Herrscher zufließt, um den Rosenmontagswagen für Menschen mit Behinderungen realisieren zu können.

Schlag auf Schlag folgten sodann die Programmpunkte der „Fidele Grön-Wieße Rezag“ Porzer Ehrengarde, „Klüngelköpp“ und „Brings“ des 2020er „Madämchen Schoppens“, dem auch Ehrengäste wie der Pressesprecherstammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften „Medienklaafer“, die Hellenthaler Hühner und die Präsidentenkollegen Uschi Brauckmann (Colombinen), Barbara Brüninghaus (1. Damengarde Coeln), Rüya Gazez-Krengel (Schmuckstückchen), Hans-Peter Houben (KKG „Stromlose Ader“) gefolgt waren.

Zudem wurden im Verlauf des Nachmittages einige Persönlichkeiten für ihre Verdienste um die Madämcher geehrt. So Maureen Goldermann, Birgit Rode und Bettina Vierlinger für ihre fünfjährige Mitgliedschaft, Hedwig Goldermann die zum „Madämchen des Jahres 2019“ ernannte wurde und Jörg Bornheim (Kostüm- und Vereinsschneiderei J. Bornheim) welcher als Ausstatter der Gesellschaftskleidung zum „Madämcher Couture Majestro“ ernannt wurde.

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Kölner Narren-Zunft präsentierte Herrenfrühschoppen mit Leckereien der „fünften Jahreszeit“ und kulinarischem Büffet

-hgj/nj- Gediegen wie in den Vorjahren fiel auch heute Morgen der diesjährige Herrenfrühschoppen der Kölner Narren-Zunft im Mercure Hotel Severinshof aus. Knapp über 220 Herren hatten sich frühzeitig um die begehrten Karten bemüht oder zählten wie Grosse Braunsfelder-Präsident Rainer Tuchscherer und Dr. Johannes Kaußen (Ehrenpräsident der Kölnische KG), die FK-Vorstandsmitglieder Udo Marx und Erich Ströbel, oder die beiden ehemaligen Kölner OBs Fritz Schramma und Jürgen Roters zu den Ehrengästen der KNZ.

Nach den Grußworten und dem herzlichen Willkommen durch Bannerhär (Präsident) Thomas Brauckmann, folgten vor dem kurzweilig heitern Programm und dem reichhaltigen Büfett Ernennungen an Persönlichkeiten, die zum einen der Gesellschaft nahe stehen und zum anderen auch Meriten innerhalb des größten vaterstädtischen Festes erworben haben. So ernannten Vorstand und Senat der im Jahre 1880 von Handwerkern gegründeten Gaffel-Gesellschaft in drei Schritten neue Zunftmeister, Ehrenzunftmeister und Ehrensenatoren. Hierunter bei den Zunftmeistern Frank Golombek (Risikomanager Firmengeschäft der Gothaer Versicherung), Thomas Hartges (Geschäftsführender Gesellschafter NOMA-Getriebe GmbH), Werner Klupsch (Heizungs- und Sanitärmeister), sowie Dr. Frank Schornstein (Steuerberater).

Als neue Ehrenzunftmeister begrüßten Thomas Brauckmann und Senatspräsident Andreas Bulich mit weiteren Herren des Vorstandes Timo von Lepel (Geschäftsführer der NetCologne Köln) und Hans Peter Wollseifer (Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks). Abschließend gehören ab sofort Jörg Halm (Geschäftsführer Reha Assist Deutschland GmbH und „Jan“ des Jahres 2017) und Jörg Christian Topfstedt als Geschäftsführender Gesellschafter jto Gebäudemanagment GmbH nunmehr ehrenhalber zu den Ehrensenatoren der Kölner Narren-Zunft.

Sodann galt es sich beim Sauerbraten rheinischer Art, Suppe und süßen Leckereien zu stärken, damit für frisches Kölsch und die deftige Kost der Bühnenakteure eine Grundlage geschaffen war. Mit Guido Cantz hatte Stefan Knepper den „Mann für alle Fälle“ eingeladen, der mit seiner geschliffen pointierten Rede punktete. Herzlich empfangen wurde nach dem Auftritt von Guido Cantz „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“, die ihrem Prinzenführer, dem Hoffriseur und der Adjutantur eine Visite bei der Kölner Narren.-Zunft einlegten.

Leise, besinnliche und stimmgewaltige Töne gehörten sodann zum Beitrag von J.P. Weber (Jörg Paul Weber), der seiner Flitsch (Mandoline) die passende Töne entlockte und außerdem sein Programm herrlichem Verzäll abrundete. Mit den beiden phantastischen Reden von Volker Weininger in seiner Paraderolle als „Sitzungspräsident“ und „Werbefachmann“ Bernd Steltern wurde das kleine und feine Programm beendet, wobei die meisten Herren noch für weitere Stunden im Mercure Hotel Severinshof bis in den frühen Abend feierten und sich bei der KNZ hierfür vielleicht auch mit der einen oder anderen Spende bedankten.

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Herren erlebten bei Herrenfrühschoppen Sr. Tollität „Luftflotte“ den Höhenflug des mit rheinischem Frohsinn

-hgj/nj- Wie viele Kölner Karnevalsgesellschaften hat auch die Karnevalsgesellschaft Sr. Tollität „Luftflotte“ bereits eine Sitzungsveranstaltung in dieser Session hinter sich gebracht. Nach dem Erfolg der Mädchensitzung galt es heute Morgen die Männer beim Herrenfrühschoppen im Gürzenich glücklich zu machen.

Das Männer pragmatischer als ihr weibliches Pedant sind, brauchte die „Luftflotte“ nur wenige Accessoires und Souvenirs am Merchandisingstand im Check-In-Bereich der Do-Jeck, da man die Herren auf andere Weise fängt als die Damen. So blieb alles wie in den Vorjahren, da zum einen durch „Luftflotten“-Literat Domenico Carrieri für das unterhaltsame Programm des Fluges und die Küche die KölnKongress Gastronomie für die Verpflegung gesorgt hatten.

Punkt 11.00 Uhr hob die Do-Jeck nach der Begrüßung von Capitain, sorry Präsident und 1. Vorsitzendem Harald Kloiber ab, und erlebte einen Höhenpflug nach dem anderen. Um möglichst rasch an Höhe zu gewinnen, präsentierte sich die Nippeser Bürgerwehr mit ihrem Stabsmusikzug, dem Tanzpaar und der Wache als Tanzcorps, die wieder alle Bestleistungen abgaben und hiernach von Bord gingen. Wie bei den Nippeser Appelsinefunke, sprang hiernach auch gleich wieder der Funke bei Martin Schopps über, der den Herren im ausverkauften Saal mit seiner „Rednerschule“ Nachhilfeunterricht gab. Ein Lacher, ein Kracher und viele Anekdötchen aus dem Schulalltag hatte Martin Schopps aneinandergereiht, wobei aber auch das Zukunftkrätzchen und das Gedicht über bekannte Alkoholsorten nicht fehlte.

Musikalisch weiter im Projramm mit Stevie Gable, Rainer Höfer, Hotti Hörter, Alexander Klaus und Micky Nauber, die als „Domstürmer“ dank ihrem reichhaltigem Repertoire immer ein Garant bei Mädchensitzungen und Herrenfrühschoppen sind. Zum Finale der ersten Abteilung gehörte noch „Der Mann für alle Fälle“ (Guido Cantz) aufs Podium, bei dem sich die Herren reihenweise die Bäuche aufgrund ausgebuffter Sprüche, Witze und den Tratsch über die holde Weiblichkeit halten mußten.

Hiernach ließen sich die weit über 1.300 Männer im Saal das leckere Hämmchen munden, welches die Küche auf die Minute genau gegart hatte. Innerhalb von 17 bis 18 Minuten war selbst der letzte Tisch bedient, so daß keiner über den Service im Gürzenich mosern konnte. Zum Weiterflug stieg nach der Pause das Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“ in die Do-Jeck, und präsentierte einen geschwindigkeitsberauschenden Höhenflug der Superlative mit Sprüngen, Hebungen, Salti und Würfen, die die 18 Tanzpaare mit den Solotänzern per excellence meisterten.

Zur besseren Verdauung nach dem Hämmchen und den Standing Ovation fürs frenetisch gefeierte Tanzcorps, servierte Harald Kloiber den Herren mit Volker Weininger als „Sitzungspräsident“ etwas hochprozentiges, welcher sich Punkt 14.05 Uhr sein Feierabendbier gönnte und interne Details seiner KG „Raderdolle Spritköpp“ von 1493 ausplauderte. Musikalisch gehörte nach einer solch starken Nummer nun „Kempes Feinest“ aufs Tableau, die wie „Miljö“ nach dem grazilen Auftritt der „Fauth Dance Company“ dem Nachmittag eines sensationellen und stimmungsvollen Herrenfrühschoppens den Abschluß gaben, wie man(n) sich dies für einen Sonntag ohne Frauen gewünscht hatte.

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Prinzen-Garde Köln infizierte über 1.300 Gäste in Abendgarderobe mit kölnischem „Bazillus Carnevalis“

-hgj/nj- Nach ihrer bravourös gelaufenen 1. Prunksitzung im Hotel Maritim am Heumarkt setzte die Prinzen-Garde Köln ihren diesjährigen Sitzungsreigen am heutigen Abend im Gürzenich fort. Wie die 1. Prunksitzung war auch die heutige 2. Prunksitzung des weiß-roten Korps restlos ausverkauft. Unter die über 1.300 Jecken in Abendkleid und dunklem Anzug hatten sich auch einige Ehrengäste gemischt. So unter anderem der ehemalige Polizeipräsident der Domstadt und heutiger nordrhein-westfälischer Innenstaatssekretär Jürgen Mathies, Dr. Werner Pfeil (Vorsitzender des Rechtsausschuß in NRW), sowie der Leiter der Kölner Schull- un Veedelszöch Willi Stoffel und Bernd Tschirschnitz (Kölner Bauer der Session 2009).

Wie bei allen Sitzungen der Prinzen-Garde gehörte die Eröffnung sowie die erste Programmnummer dem eigenen Korps, welches minutenlang in den Saal einzog und den Platz auf der Bühne immer weniger werden ließ. Summa summarum formierten sich rund 220 Prinzen-Gardisten auf dem Podium des altehrwürdigen Gürzenich. Nach dem Aufspiel zum Marsch der „Mählsäck“, wie die Prinzen-Garde auch genannt wird, übernahm Sitzungsleiter Marcus Gottschalk die Regie und begrüßte das bereits jetzt schon in guter Stimmung befindliche Publikum, sowie Dino Massi als Präsident der Gesellschaft, der sich wie immer um die Gäste am Ehrentisch kümmerte.

Alsdann übergab Marcus Gottschalk das Wort an Marcel Kappestein als Kommandant, der zum Bühnenspektakel seiner Kameraden und des Tanzpaares Sandra Wüst und Tommy Engel überleitete. Neben ihren Tänzen, präsentierte sich das neue Tanzpaar des weiß-roten Traditionskorps zusammen mit den Gardisten des Tanzkorps und riß erstmals an diesem Abend das Publikum von ihren Sitzen. Wie bei Einzug erfolgte der Abmarsch aller Akteure sodann musikalisch zu den Klängen des Regimentsspielmannszuges, die neben tradierten Kölner Märschen auch neue Potpourris und aktuellen Hits Kölner Bands für diese Session einstudiert hatten.

Mit Jörg Runge stand hiernach der erste Redner auf der Bühne des ehrwürdigen Tanzhauses, der mit seiner Reimrede wie in jedem Saal als „Dä Tuppes vum Land“ brillierte und erst nach seiner Zugabe Platz für die „Klüngelköpp“ und ihre alten und neuen Melodien machen konnte. Blödsinn pur, hatte nach „Jedäuf met 4711“, „Stääne“, „Bella Ciao“, „Kölsche Näächte“ und der im Kölner Karneval einzigartigen Percussion-Nummer der „Klüngelköpp“ „Dä Blötschkopp“ Marc Metzger mitgebracht, der nach seinem Sabbatjahr 2019 wie eh und je in närrischer Höchstform seinen Späße trieb.

Einen umjubelten Empfang bereitete die Prinzen-Garde als Begleitkorps Sr. Tollität samt närrischem Auditorium dem amtierenden Trifolium, welches mit ihrem Besuch der ersten Abteilung der Prunksitzung den krönenden Abschluß gab.

Für den passenden Einstieg in den zweiten Teil der 2. Prunksitzung in weiß und rot hatte Literat Dennis Hille die EhrenGarde der Stadt Köln eingeladen, so daß nunmehr die Bühne in den Farben von Spinat und Ei grün und gelb schillerte. Wie beim Opening des eigenen Korps, präsentierte sich die EhrenGarde mit reichlich Musik ihrer Spielleute und den tänzerischen Darbietungen der Kadetten, die zusammen mit ihrer Regimentstochter Anna-Sophia Beyenburg und dem Tanzoffizier Nico Kohr einen 1A-Show ablieferten.

Für viele Lacher und scharfe Pointen sorgte nach dem jrön-jäle Traditionskorps der Domstadt Guido Cantz in seiner Type des „Mann für alle Fälle“, der zu später Stunden das fröhlich feiernde Volk in seinen Bann zog. Als viertletzte Programmnummer kündigte Marcus Gottschalk gegen Mitternacht die „Paveier“ an, die in bunter Mischung alte und neue Hits ihres Repertoires präsentierten, wobei deren Kulthit „Leev Marie“ nicht fehlen durfte. Höchstleistung zu dieser Zeit präsentierten die jungen dynamischen Tänzerinnen und Tänzer der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“, die neben ihren perfekt einstudierten Schritten waghalsige Hebungen und reichlich karnevalistische Akrobatik zeigten. Wie bei allen Künstlern des heutigen Programms, konnten auch die „Höppies“ erst das Podium für „Querbeat“ nach einer Zugabe räumen.

Wigger im Text – also nach der tänzerischen Höchstleistung – mit der Bonner Brass – und Marchingband, die aus ihrem umfangreichen Repertoire Hits wie „Tschingderassabumm“, „Nie mehr Fastelovend“, „Guten Morgen Barbarossaplatz“, sowie weitere Lieder mitgebracht hatten und zwischen Stühlen und Tischen im Parkett einen Tanzsaal fürs raderdoll feiernde Publikum machten. Nach dem letzten Tusch durch das Orchester Helmut Blödgen wurde es wieder ganz ruhig und melancholisch, da der einzigartige Abend im Jözenich mit Kölsche Leedcher op klassisch und „Am Dom zo Kölle“ von Startenor Norbert Conrads sein Finale vor der Nachsitzung im Foyer fand.

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Närrisches Publikum der Fleischer-Sänger-Köln erlebten breitgefächertes Spektrum rheinisch-kölscher Herzlichkeit

-hgj/nj- Für ein ausverkauftes Theater am Tanzbrunnen sorgten am heutigen Abend die Fleischer der Fleischer-Sänger-Köln von 1902 e.V., die zu ihrer 68. Sitzung in den rechtsrheinischen Saal geladen hatten. Neben Besuchern und Ausstellern der internationalen Möbelmesse und Ehrengästen, wie unter anderem Kölns großer Wurst- und Fleischproduzent Hardy Remagen der 8. Generation mit seinen Enkelinnen Nina und Nana Remagen, Astrid Schmitz (GS Schmitz GmbH & Co. KG) und Chevalier Inge Rauch, konnten die singenden Fleischer der Domstadt auch zahlreiche Stammgäste als Sitzungsbesucher begrüßen, die nicht aus dem fleischproduzierenden Gewerbe gerne immer wieder bei den harmonischen Sitzung sind.

Wie zu jedem Beginn des Abends – unter der Leitung von Präsident Walter Heinen – eröffnete der Chor der Fleischer-Sänger mit 24 aktiven Herren den Abend mit Kölsche Leedecher und der Hymne auf den 1. FC Köln. Pointenreich und mit viel Witz und taffen Sprüchen begeisterte nach dem Opening als Reminiszenz an ihre Heimatstadt „Der Mann für alle Fälle“ Guido Cantz den Abend, der wortgewandt seine Seitenhiebe verteilte. Eine „Spuerjeile Zick“ erlebte sodann das Publikum zu den Hits der „Brings“, die neben „Jeck Yeah!“, „Et jeilste Land“, „Su lang mer noch al lääve sin“ und als ihre neuestes Komposition „Sünderlein“ in ihrem Gepäck mitgebracht hatten. Hierbei hielt es keinen mehr auf dem Platz, so daß bereits zu früher Stunde – wie so oft im Kölner Karneval – aus der Sitzung eine Stehung wurde.

Und wenn man schon einmal steht, dann kann man nach dem Abzug von „Brings“ gleich die höchsten Repräsentanten des Kölschen Fasteleers gebührend empfangen, womit das Kölner Dreigestirn gemeint ist. Doch leider machte der enge Zeitplan des Trifoliums einen Strich durch die Rechnung, da das laufende Programm in Verzug geraten war. Also, stand statt dem Kölner Dreigestirn im einzigartigen Rundbau die Bonner Brass- und Marchingband „Querbeat“ auf der Bühne, die neben ihren Ohrwürmern „Nie mehr Fastelovend“, „Guten Morgen Barbarossaplatz“, „Randale & Hurra“ und weiteren Hits vor Volker Weininger als „Der Sitzungspräsident“ ordentlich abräumten und den Saal zu kochen brachten.

Mit dem Aufzug der Altstädter Köln öffnete sich der Vorhang nach der Pause für den zweiten Teil des Abends, die das Theater mit Musik und Tanz in grün und rot erstrahlen ließ. Nach den bunten Potpourris des Regimentsspielmannszuges und den tänzerischen Darbietungen der Grenadiere zusammen mit Tanzoffizier Philipps Bertram und Stefanie Scharfe, die derzeit die erkrankte Altstädter-Marie Carina Stelzmann vertritt, stand mit „Werbefachmann“ Bernd Stelter eine Altmeister auf dem Podium.

Begeisterungsstürme lösten sodann die „Rheinmatrosen“ der G.M.K.G. mit ihren gewagten und fast schon riskanten Würfen und Salti aus, die letztmalig mit ihrem „Danälche“ (Anm. d. Red.: Marie) Patricia Baur auf der Bühne der Fleischer-Sänger standen. Nach 3 x 11 Jahren ist Patricia Baur auf Abschiedstournee von den Karnevalsbühnen und wird künftig als Trainerin der „Rheinmatrosen Minis“ dennoch dem Fasteleer eng verbunden bleiben. Der große Schlußakkord, der mehr als gelungenen 68. Sitzung der Fleischer-Sänger-Köln gehörte sodann den „Bläck Fööss“ und ihrem einzigartig Repertoire, die den Abend vor der After-Show-Party im Foyer ein gutes Stück nach Mitternacht schlossen. Im Übrigen, teilte Jürgen Fuhrmann als Mediensprecher der Fleischer-Sänger noch mit, daß Alfred Bauer als älteste Mitglied und Elferratsmitglied über dreißig Jahre, sowie Chevalier Inge Rauch als langjährige Sponsorin der Eintrittskarten, für ihre Verdienste um die Gesellschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.

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Bürgergarde „blau-gold“ startet mit Schwung im Kristallsaal in 1. Prunk- und Kostümsitzung

-hgj/nj- Nach ihrem geglückten Start mit ihrer traditionellen Herrensitzung am vergangenen Sonntag in den Sitzungskarneval 2020, stand die 1. Prunk- und Kostümsitzung als nächste Veranstaltung im Sessionskalender der Bürgergarde „blau-gold“. Während die Mitglieder des Korps nach und nach in der koelnmesse in den Kristallsaal eintrudelten, hatten sich bereits gegen 18.45 Uhr Menschentrauben mit gut gelaunten Jecken gebildet, die ihr Wochenende durch den Besuch der Sitzung bereicherten.

Den Beginn des Abends hatte Literat und Vizepräsident Udo Koschollek in die Hände von Eva Frings gelegt, die die „Pänz“ des blau-goldenen Korps ganzjährig zusammen mit Monika Rodenkirch führt. Nach den endlosen Trainings über die Sommermonate, begeisterten die „Tanzmäuse“ der Bürgergarde die gutgelaunten Gäste, die hiervon eigentlich nicht genug bekommen konnten, so daß schon jetzt die erste Zugabe des Abends anstand. Begeistert genoß Markus Wallpott als Präsident die Darbietungen seiner kleinen Bürgergardisten am Tisch der Ehrengäste (FK-Vizepräsidentin Christine Flock, FK-Vizepräsident und Präsident der Großen Kölner Dr. Joachim Wüst sowie Tanja Spiegel mit den Damen ihrer KG Goldmarie) und konnte wie das Publikum nicht genug hiervon bekommen.

Sodann dankte Markus Wallpott nach seiner Begrüßung ans Publikum von der Bühne den kleinen Akteuren und ihren Trainerinnen, worauf die „Pänz“ das Podium für den Einzug des Korps samt Regimentsspielmannszug räumten. Mit dem Marsch der blau-goldenen Traditionsgesellschaft und weiteren närrischen Medleys, übernahm Denise Willems als Marie ihrer Gesellschaft samt Tanzkorps den Bühnenboden und stellte hierbei erstmals ihren neuen Tanzoffizier Christopher Wallpott vor, der seit dieser Session in die Fußstapfen seiner Vorgänger schlüpft. Mit Bravour gelang – wie eine Woche zuvor im Pullman Cologne – das Debüt von Christopher Wallpott im Kristallsaal, mit dem man als ehemaliges „Jeckebääntche“ der „Hellige Knäächte und Mägde“ den richtigen Tanzoffizier gefunden hatte.

Gleich drauf, stand nach den Zugaben und dem Abmarsch der Bürgergarde, Kölns älteste Boygroup auf den närrischen Brettern, womit die „Bläck Fööss“ gemeint waren, die in diesem Jahr ihr 50. Band-Jubiläum feiern. Ob mit „En unserm Veedel“, „Mer losse d´r Dom en Kölle“ oder „Die nächste Rund“, die „Fööss“ wurden vom kostümierten Publikum mit stehenden Ovationen empfangen, gefeiert und nach ihrer Zugabe leider auch schon wieder verabschiedet. Gefeiert, wurde hiernach das Kölner Dreigestirn welches überall die Herzen der Jecken erobert und durch ihr Lied „Mir sin et Dreijesteen…“ schon heute ganz weit vorne unter allen Dreigestirnen der Domstadt rangiert.

Im Anschluß an ihre herzlichen Worte und ihr Mottolied wurde es auf der Bühne zuerst ganz leise, da Markus Wallpott das Wort ergriff und „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ zu Ehrenleutnanten der Bürgergarde „blau-gold“ aufgrund ihrer Verdienste um das vaterstädtische Brauchtum ernannte. Diese Ehre wurde außerdem an diesem Abend auch dem Vorsitzenden der CDU Bernd Pettelkau vergönnt, der nunmehr nach Überreichung von Urkunde und Krätzchen Ehrencharge des erfrischendsten Kölner Korps ist.

Ebenso gefeiert wurden die beiden nächsten Nummern vor der Pause von Comedian Dave Davis als Klomann „Motombo Umbokko“ und den „Paveiern“, mit denen bereits ein weiterer Teil des kölschen Kleeblattes auf der Bühne im ausverkauften Messesaal stand. Ganz in weiß und rot zog nach der Pause der Elferrat der Bürgergarde zu den Klängen der Prinzen-Garde Köln in den Saal ein, die mit Regimentsspielmannszug, Tanzpaar und ihren Korpsteilen des Fuß- und Reiterkorps die zweite Abteilung der blau-goldenen Prunk- und Kostümsitzung musikalisch tänzerisch eröffneten.

In die Geheimnisse des Kölner Schulwesens und dem Benehmen manches Schülers weihte alsdann Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“ das närrische Auditorium ein, wobei man rasch feststellte, daß die Jugend lieber ihre Freizeit genießt statt für die Zukunft gut vorbereite zu sein. Zwischen den beiden letzten Musikbeiträgen von „Kasalla“ und „Miljö“ mit alten Hits und neuen Titeln hatte Udo Koschellek Guido Cantz gut platziert, der wie immer in seiner Type als „Der Mann für alle Fälle“ einen Witz und eine Pointe nach der andern zu später Stunde seine Schlagkraft unter Beweis stellte.

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„Alaaf Les Bleus“ – Erfolgreiche Premiere eines neuen Formates

Kurz zusammengefasst: kurz, knackig und mit viel Zeit zum Feiern und zur Unterhaltung – das ist die neue Sitzung „Alaaf Les Bleus“, mit der die Blauen Funken in ihre Jubiläums-Sitzungssession gestartet sind. In Nachfolge und als Weiterentwicklung der Galasitzung und der Messesitzung der imm Cologne (Anm. d. Red.: Internationale Möbelmesse Köln) wurde die neue Sitzung „Alaaf Les Bleus“ mit einem komplett neuen Konzept erstmals in den Sitzungskalender mit aufgenommen. Den Wünschen vieler Besucher folgend, wurde das Programm so gestaltet, daß nach den Auftritten der Künstler auseichend Zeit war, um sich mit Freunden und Geschäftspartnern im Foyer oder im Saal zu unterhalten und zu den Klängen einer Live-Band weiter Karneval zu feiern.

Viel Tanz bei einer „echt kölschen Karnevalssitzung“

Nach der Begrüßung der vielen Gäste und Ehrengäste durch Präsident und Kommandant Björn Griesemann zog das gesamte Korps der Blauen Funken in den Gürzenich ein und begeisterte mit seinem Tanzpaar mit Marie Steffens und Maurice Schmitz und ihren gemeinsamen Tänzen mit den Artillerietänzern.

Das Tanzcorps der KG Sr. Tollität „Luftflotte“, welches immer wieder die Sitzungen bei den Blauen Funken bereichert, schaffte es bereits als zweite Programmnummer, die Gäste mitzureißen und so „mußte“ das Tanzcorps zwei Zugaben tanzen und erhielt lange Standing Ovations.

Die Gäste der Blauen Funken

Nach einem ersten Besuch im Vorjahr war auch in diesem Jahr eine große Abordnung der Kölschen Kippa Köpp vun 2017 e.V. mit ihrem Präsidenten Aaron Knappstein und Blaue Funken Generalapotheker Frank Levy zu Besuch. Sehr gerne begrüßten die Blauen Funken ebenfalls viele Mitglieder ihrer „Heimatgemeinde“ St. Georg mit Diözesanreferentin Dr. Juliane Mergenbaum.

Der frischgebackene Ehrenpräsident

Direkt zwei Tage nach seiner Ernennung zum Ehrenpräsidenten der Blauen Funken besuchte Peter Griesemann mit seiner Gattin Juliane die Sitzung im Gürzenich und konnte sich ein Bild von dem neuen Konzept machen und es gefiel ihm sichtlich.

Ex-Bauer trifft amtierenden Bauer

Der Bauer aus dem Dreigestirn 2015 und Blaue Funken Senator Michael Müller traf seinen Amtsnachfolger Frank Breuer im Foyer und die beiden konnten sich über ihre derzeit noch sehr unterschiedlich langen Erfahrungen austauschen.

Kissenschlacht auf der Bühne – Karneval verbindet über Ländergrenzen hinweg

Die Kooperation mit der Möbelmesse imm Cologne funktionierte bereits im ersten Jahr hervorragend und so kamen viele Aussteller aus dem In- und Ausland in phantasievollen Kostümen zur „Alaaf Les Bleus“.

Feiern in lockerer Runde: Street Life lud ein zum Tanz und Klaaf im Foyer

Wie angekündigt endete das Programm auf der Bühne nach ungefähr vier Stunden und alle Gäste hatten zu den Klängen der Band Street Life noch viele Stunden Zeit zum Tanz und zum Klaaf im Foyer. Die letzten Gäste verließen nach letzten uns zugänglichen Informationen erst gegen 3.30 Uhr den Gürzenich und man muß feststellen, dass das neue Format in seinem ersten Jahr ein voller Erfolg war und die Mischung ausgezeichnet ankam.

Quelle: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; (Foto/s):Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V./Michael Nopens, Knut Walter




Volker Müller beendet sein Amt als StattGarde-Tanztrainer

Aschermittwoch wird der Tanztrainer der StattGarde Colonia Ahoj Volker Müller sein Amt beenden. Mit großem Respekt blickt die maritime Gesellschaft sehr dankbar auf Volker Müllers 11jährige Trainerzeit! Volker Müller ist im April 2007 zunächst als Tänzer in die StattGarde eingetreten und hat bereits zwei Jahre später die Verantwortung für das Tanzkorps als Trainer übernommen.

Seit dieser Zeit hat er mit viel Leidenschaft, viel Herzblut und hoher Fachkompetenz den Show- und Gardetanz des Tanzkorps zu einem wahren Publikumsmagneten im Kölner Sitzungskarneval entwickelt. Er hat nicht nur jeden einzelnen Tänzer Jahr für Jahr auf ein höheres tänzerisches Niveau gebracht, sondern er hat dem StattGarde-Tanz mit außergewöhnlichen Choreografien, spektakulärer Akrobatik und immer wieder besonderer Musikauswahl ein eigenes Markenzeichen gegeben; nicht zuletzt mit der „Welle“, die bis weit über die Kölner Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Dass Volkers Mülelrs Amtszeit von Beginn an eine Erfolgsgeschichte war, zeigt sich auch daran, daß das Tanzcorps der StattGarde in seiner Ära vier Mal mit dem vom EXPRESS ausgelobten Publikumspreis „Närrischer Oscar“ als beste Tanzgruppe im Kölner Karneval ausgezeichnet wurden. Zudem hat sich das Tanzkorps zum festen Programmpunkt in der Lachenden Kölnarena und auf vielen anderen Sitzungen etabliert und seine Sessionstänze lösen in allen großen und kleinen Sälen in und um Köln immer wieder Begeisterungsstürme aus.

„Wir danken Volker für seinen langjährigen, unermüdlichen Einsatz und freuen uns, daß er uns als Vereinsmitglied erhalten bleibt. Bevor wir Volker als Trainer verabschieden, feiern wir gemeinsam mit ihm seinen Sessionstanz 2020 als krönenden Abschluß, so Presseoffizier Jörg Esser.

Für die StattGarde heißt es nun die Position des Tanztrainers neu auszuschreiben. Wer Spaß daran hat mit Kreativität und Begeisterung das Training unseres reinen Männertanzkorps mit dem Fokus auf dem Show- und Gardetanz zu übernehmen, ist herzlich eingeladen per eMail an vorstand@stattgarde.de zu kontaktieren.

Quelle und Foto: StattGarde Colonia Ahoj e.V.




GRKG Frohsinn: Frohsinnige Freudentränen – mir all sin Dreijesteen

Emotionale Stimmung erfüllte am Donnerstagabend im Brauhaus „Höhnerstall“ den Raum. Dort fand der diesjährige karnevalistische Stammtisch der Großen KG Frohsinn Köln 1919 e.V. statt. Das neue Team um Präsidentin Tanja Wolters hatte sich entschieden neben der öffentlichen Sessionseröffnung eine weitere Veranstaltung nur für ihre Mitglieder durchzuführen. „Wir sind mittlerweile knapp 300 Frohsinner. Daher ist es wichtig, daß wir uns gut kennen lernen und zusammen wachsen. Deshalb haben wir uns für eine Veranstaltung nur für unsere Vereinsmitglieder entschieden.“ so die Präsidentin.

Doch „nur für Mitglieder“ heißt bei der GRKG Frohsinn Köln trotzdem auch „jet Besonderes“. So begann der Stammtisch mit dem Aufzug des Kölner Kinderdreigestirns 2020. Die hatten ein Heimspiel in ihrem Heimatverein, denn sowohl „Prinz Vincent I.“ (Rödding), als auch „Bauer Emil“ (Wersig) wie auch „Jungfrau Darleen“ (Darleen Sophie Pelz) sind im letzten Jahr Mitglieder der GRKG Frohsinn Köln geworden. Und so war ihnen ein jubelnder Empfang natürlich garantiert.

Bis zum abschließenden Höhepunkt gab es Partymusik als auf einmal die ersten Prinzen-Gardisten im Raum erschienen. Die Stimmung um das diesjährige Kölner Dreigestirn schwappte sofort auf die versammelten Frohsinner über. Der am Tag zuvor noch erkrankte „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“, wurden mit frenetischem Jubel begrüßt.

Doch der Höhepunkt sollte noch kommen. „Prinz Christian II.“ überraschte die versammelte Menge mit drei Blättern Papier: darauf die unterschriebenen Mitgliedsanträge des Trifoliums für die GRKG Frohsinn Köln. Tanja Wolters kommentierte diesen besonderen Akt mit „Mir han hück drei eschte Fründe för unsere Frohsinns-Familich dazu jewonne!“. Gleiche Freude wiederum rief dann der Scheck hervor, den sie gemeinsam mit dem ersten Vorsitzenden Andreas Wolf überreichte: € 1.111,11 spendeten Mitglieder und Verein für das soziale Projekt des Kölner Dreigestirns. So gab es Freudentränchen auf beiden Seiten.

Somit sind nun beide amtierenden Trifolien Mitglied in der Großen KG Frohsinn Köln 1919 e.V. Ein sehr geschichtsträchtiger und emotionaler Abend, der dem Motto des Vereins der diesjährigen Session „Met Vollgas en de Zokunf“ mehr als gerecht wird.

Quelle und Foto/s: Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V.




Grandiose Stimmung bei der Premierensitzung der „Agrippinas Töchter“

Ein voller Erfolg war die erste Sitzung „von Mädcher für Mädcher“ der „Agrippinas Töchter“ am 14. Januar 2020 im Maritim Hotel Köln! „Agrippinas Töchter“, das sind die vier größten dem Festkomitee zugehörigen Damengesellschaften Colombina Colonia e.V., Schmuckstückchen 2008 e.V., KG De Kölsche Madämcher e.V. und 1. Damengarde Coeln 2014 e.V.. Was 2018 mit der Idee begann, gemeinsam das Frauennetzwerk im Kölner Karneval zu stärken, wurde bei der Premierensitzung mit voller Frauenpower umgesetzt.

Gleich zu Beginn der Sitzung hielt es die Gäste nicht auf den Stühlen. Alle vier Gesellschaften zogen zusammen mit dem Elferrat, der von den männlichen Präsidenten der befreundeten Traditions-Karnevalsgesellschaften gestellt wurde, auf die Bühne. Wie auch bereits auf der Pressekonferenz im letzten Jahr trugen die Herren Zöpfe als Zeichen das soziale Projekt „Agrippinas Töchter Herzensache“ zu unterstützen. Ein Bild, was es im Kölner Karneval bisher noch nicht gab.

Nach der Begrüßung durch den Festkomitee-Präsidenten Christoph Kuckelkorn übernahmen die Präsidentinnen der vier Gesellschaften die Regie: Ursula Brauckmann, RüyaGazez-Krengel, Gabriele P. Gérard-Post und Barbara Brüninghaus (v.r.n.l.) führten gemeinsam, abwechslungsreich und mit viel Elan durch das Programm.

Der Büttenredner Marc Metzger („Dä Blötschkopp“) und die Tanz- und Musikbands „Wahner Wibbelstetze“, „Kasalla“, „Kempes Feinest“, Stattgarde Colonia, „Paveier“, „Klüngelköpp“, „cat ballou“, „American Divas“, „Fauth Dance Company“ und „Domstürmer“ brachten den Saal zum Kochen. Ein besonderes Highlight war der Einzug des Kölner Dreigestirns, die eine Überraschung mitgebracht hatten: „Prinz Christian II.“ verlieh im Namen des Kölner Dreigestirns für besondere, ehrenamtliche Verdienste im Kölner Karneval die Ehrenspange an Ruth Ebeler (Schmuckstückchen), Tamara Elsen-Virnich (Colombina Colonia) und Michaela Gust-Sanchez (Kölsche Madämcher).

Das grandiose Programm feierten im ausverkauften Saal auch einige Ehrengäste, u. a. Yvonne De Bark (Schauspielerin, Autorin), Claudia Hessel (Moderatorin RTL), Bettina Mötting (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Köln), Hedwig Neven Du Mont (KStA), Claudia Schall (Chefredakteurin Radio Köln) und Alicia Schwarzer (Journalistin, Herausgeberin Zeitschrift EMMA).

Dass den „Agrippinas Töchtern“ neben der Stärkung der Frauen im Kölner Karneval das soziale Engagement sehr wichtig ist, wurde bei der Vorstellung ihres sozialen Projekts verdeutlicht. Ein Teil des Erlöses der Sitzung und € 15,00 je verkauftem Gründungsorden fließen in das Projekt, an Brustkrebs erkrankte Frauen, denen die finanziellen Mittel fehlen, in ihrer ersten Phase zu unterstützen. Ein herzliches Dankeschön gilt hier auch den Gästen – über € 10.000,00 sind an diesem Abend für das Projekt „Agrippinas Töchter Herzensache“ gespendet worden.

Nach sechs Stunden voller Frauen-Power wurde um kurz vor Mitternacht zwar das offizielle Sitzungsprogramm geschlossen, doch im Foyer feierten alle Mädcher noch weiter. Es war ein grandioser Abend, der allen „Agrippinas Töchtern“ und ihren Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Quelle (Text): „Agrippinas Töchter“-Presseteam; Foto/s: Kai-Uwe Fischer Digitalfotografie