MBZ überreichte bei Prunksitzung Scheck an Kölner Dreigestirn und „Mett-Fööss“ ans die „Bläck Fööss“

-hgj- Im ausverkauften Congress-Saal der koelnmesse punkteten die Mitglieder der KG Mer Blieve Zesamme (MBZ) mit ihrer Prunksitzung vor dem Publikum, welchem die hohe Erwartungshaltung restlos von der ersten Nummer bis zum Finale erfüllt wurde. Das Opening des Abends überließ man dem Korps der Prinzen-Garde Köln – welches mit zahlreichen Bussen angereist war – und hier eine erstklassiges Gardespektakel mit klingendem Spiel ihres Regimentsspielmannszuges und den Tänzen ihres Tanzpaares und des Tanzkorps ablegte.

Zuvor hatte MBZ-Präsident Dr. Veit Wasserfuhr das Publikum begrüßt, worunter auch Carl Hagemann (Präsident der KG Alt-Lindenthal), Helmut Zils als Vertreter des Juniorenförderkreises des Kölner Karnevals und Hans Jungkern (Jungfrau im Kölner Dreigestirn 1974 der MBZ) saßen. Die Fettnäpfchen und Pannen, die im Tag ein Tag aus in seiner Schule passieren, nahm Martin Schopps in seiner „Rednerschule“ aufs Korn wonach die „Pänz us dem ahle Kölle“ mit ihren Darbietungen fast schon klassische Tänze ohne Akrobatik und Würfe zeigten.

Hohen Besuch erhielt das Publikum mit dem Aufzug des Kölner Dreigestirns, welches den Gästen der MBZ ihre Referenz erwies und sich neben ihren herzlichen Worten mit ihrem Sessionslied und dem Dudelsack-Solo von „Prinz Christian II.“ vorstellte. Für deren Inklusionsprojekt eines Rosenmontagswagend für behinderte und nicht behinderte Menschen überreichte Veit Wasserfuhr dem Trifolium einen Scheck über € 555,00, der die Idee ein Stück näher an die Realität heranrückt.

Nach „Querbeat“ mit ihren rhythmisch schrägen Tönen von „Guten Morgen Barbarossaplatz“ bis „Colonia Tropical“ und den Ratschlägen, Witzen und Pointen von Guido Cantz als „Der Mann für alle Fälle“, folgte die Pause in der die Mitglieder von Mer Blieve Zesamme mit ihren bunt kostümierten Gästen bei Leckereien der Fooderkaat und frischem Kölsch aufeinander trafen.

Zurück im Saal begeisterte das Tanzcorps der KG Sr. Tollität „Luftflotte“ mit ihren Höchstleistung von Würfen, Salti, gekonnten Schrittkombinationen und waghalsiger Akrobatik, worauf man mit den „Bläck Fööss“ Kölns Erste. Band begrüßte, die in dieser Session in jedem Saal eine besondere Ehrung zum 50. Jubiläum erfahren. Die MBZ bedankte sich bei den beiden verblieben Gründern „Bömmel“ Lückerath und „Erry“ Stocklosa und ihren Mitstreitern „Gus“ Gusovius, Andreas Wegener, Mirko Bäumer, Pit Hupperten und Hanz Thodan mit einer kulinarischen Wegzehrung von „Mett-Fööss“, wodurch die kulinarische Versorgung inklusive Zwiebel und Brötchen für diesen Auftrittstag gesichert war.

Anschließend brachte Marc „Blötschkopp“ Metzger wieder allerlei höheren Blödsinn mit, den man – wie alle Akteure der heutigen Prunksitzung – erst nach Zugaben vom Podium ließ. Mit den „Räubern“ ihren Liedern und Hits hatte man die passende Programmnummer zum Abschluß einer grandiosen Sitzung gefunden, wonach bis weit nach Mitternacht im Foyer weitergefeiert und über den Abend tollen sinniert wurde.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Anette Pass
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Nippeser Bürgerwehr trifft Vorsichtsmaßnahmen

Die KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V. hat aufgrund eines diagnostizierten Infektes in einem Gestüt, welches die Reitpferde für die Gesellschaft zur Verfügung stellt, die Entscheidung getroffen, am Rosenmontag 2020 ohne Reitpferde teilzunehmen.

Auch wenn keines der zum Einsatz vorgesehenen Reitpferde betroffen ist, hat man entschieden, zum Wohle aller Tiere, die am Rosenmontagszug teilnehmen, in diesem Jahr vorsorglich auf die Reitpferde zu verzichten.

Der kurzfristige Ersatz durch Reitpferde eines anderen Gestüts kommt für die Nippeser Bürgerwehr nicht infrage, weil nur Pferde eingesetzt werden, zu denen bereits weit vor der Session eine intensives Vertrauensverhältnis zwischen Pferd und Reiter aufgebaut worden ist.

Quelle: KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V.




Festkomitee: Ode an die Freu(n)de: Beethoven-Motivwagen vorgestellt

Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln an Rosenmontag erstmalig mit einem gemeinsamen Motivwagen

Erstmals in der Geschichte des rheinischen Karnevals gibt es auf Initiative und durch die finanzielle Förderung der Beethoven Jubiläums GmbH einen Mottowagen mit dem gleichen Motiv in den Rosenmontagszügen von Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln. Unter dem Motto „Ode an die Freu(n)de“ zeigt er, anläßlich des Jubiläumsjahres Ludwig van Beethovens, den Komponisten im Zeichen seiner 9. Symphonie.

Die Skizze wurde nach mehreren inhaltlichen Abstimmungsgesprächen mit dem kaufmännischen Geschäftsführer der Beethoven Jubiläums GmbH, Ralf Birkner, und Mitgliedern der Festkomitees aus Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln gemeinsam von Dirk Schmitt, Zeichner der Kölner Kritzelköpp, und dem Düsseldorfer Wagenbauer Jaques Tilly entworfen.

Stellvertretend für alle wurde heute der Kölner Wagen der „Ode an die Freu(n)de“ in der Wagenhalle des Festkomitees Kölner Karneval vorgestellt. Neben Holger Kirsch, Zugleiter des Kölner Rosenmontagszuges und Vorstandsmitglied des Festkomitees Kölner Karneval, betonte Ralf Birkner, kaufmännischer Geschäftsführer der Beethoven Jubiläums GmbH, als Ideengeber des Gemeinschaftsprojektes: „Ludwig van Beethoven hat mit der ‚Ode an die Freude‘ die Europahymne komponiert. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sind die Werte, die er am Hof des Bonner Kurfürsten kennenlernte und für die auch unser Karnevalsbrauchtum steht. Das Motto „Ode an die Freu(n)de“ ist jedoch zugleich ein Hinweis auf die freundschaftliche Zusammenarbeit der vier Festkomitees als Trägerkreis des schützenswerten Kulturgutes ‚Rheinischer Karneval‘.“

Die Figur zeigt den großen Bonner Komponisten in einem Lappenclownkostüm aus den Flaggen der Europäischen Mitgliedsstaaten. In seiner, ihm charakteristischen Haarpracht, sind die Sterne der Europaflagge zu sehen und auf einem Blatt Pergament steht das Motto „Ode an die Freu(n)de“. Die Feder, die er in der rechten Hand hält, um das Pergament zu beschreiben, zeigt das BTHVN2020-Logo, welches als Dachmarke das vielfältige Programm des Jubiläumsjahres vereint.

„Es ist eine große Ehre, daß mir die zeichnerische Umsetzung des Wagenmotivs zufiel, das von Jaques Tilly und den Kritzelköpp entworfen wurde und in vier Städten umgesetzt wird. Es ist toll, jetzt die fertigen Ergebnisse zu sehen und ich hoffe, dass die Wagen den Jecken in Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln Rosenmontag ganz im Sinne des Mottos viel ‚Freude‘ bereiten werden“, sagt Dirk Schmitt, Zeichner der Kölner Kritzelköpp.

V.l.n.r.: Stellvertretender Zugleiter des Rosenmontagszuges Bonn, Michael Schmidt Präsident, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Christoph Kuckelkorn Präsident, FestAusschuss Aachener Karneval e.V., Frank Prömpeler Düsseldorfer Bildhauer und Wagenbauer, Jaques Tilly Kaufmännischer Geschäftsführer der Beethoven Jubiläums GmbH, Ralf Birkner Zeichner der Kritzelköpp Köln, Dirk Schmitt Präsident, Comitee Düsseldorfer Carneval e.V., Michael Laumen Zugleiter des Kölner Rosenmontagszuges und Vorstandsmitglied des Festkomitees Kölner Karneval, Holger Kirsch Präsidentin, Festausschuss Bonner Karneval e.V., Marlies Stockhorst (Bildquelle: Beethoven Jubiläums GmbH – Barbara Frommann)

Über die Beethoven Jubiläums GmbH: Beethovens 250. Geburtstag wird 2020 weltweit gefeiert. Die als Tochtergesellschaft der Stiftung Beethoven-Haus gegründete gemeinnützige Beethoven Jubiläums GmbH koordiniert mit Unterstützung der Bundesregierung, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises ein deutschlandweites Programm, das unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten der Bundesrepublik steht. Unter dem Motto ‘Beethoven neu entdecken’ umfasst das Programm etwa 300 Projekte. Die Terminübersicht des Jubiläumsjahres ist jeweils aktuell im Veranstaltungskalender auf www.bthvn2020.de zu finden.

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Stadt köln: Ordnungsverfügung für Anbieter von E-Scootern und Leihrädern

Fahrzeuge dürfen an Karneval in bestimmten Bereichen nicht angeboten oder abgestellt werden

Die Stadt Köln hat Anfang Februar Ordnungsverfügungen gegen die Anbieter von Mietfahrrädern und E-Scootern (Elektrorollern) erlassen. Danach ist von Weiberfastnacht (20. Februar 2020) bis einschließlich Rosenmontag (24. Februar 2020) in bestimmten Bereichen der Innenstadt das Anbieten und endgültige Abstellen von E-Scootern oder auch Leihfahrrädern nicht erlaubt. Durch die Ordnungsverfügung werden sie außerdem verpflichtet, von Nutzern in den Verbotsbereichen trotzdem abgestellte Scooter und Räder einzusammeln.

Damit will die Verwaltung Stolperfallen und Behinderungen vermeiden. Gerade in den stark frequentierten Bereichen achtet die Stadt aus Sicherheitsgründen auf freie Verkehrsflächen, auch für den schnellen Einsatz von Rettungskräften.

Darüber hinaus ist die Stadt Köln mit den Anbietern im Gespräch, während der Karnevalstage auch außerhalb der Verbotszonen freiwillig im gesamten Stadtgebiet auf das Bereitstellen von Mietfahrrädern und E-Scootern zu verzichten und abgestellte Fahrzeuge einzusammeln. So könnten sie vor allem Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol effektiv vorbeugen.

Die mit der Ordnungsverfügung definierten Verbotszonen sind im beigefügten Kartenmaterial dokumentiert. Hier werden die Anbieter verpflichtet, Leihräder und E-Scooter bis spätestens Weiberfastnacht, 20. Februar 2020 um 6.00 Uhr morgens zu entfernen und das Abstellen weiterer Fahrzeuge in diesen Bereichen in der Zeit von Weiberfastnacht, 20. Februar 2020, bis Rosenmontag, 24. Februar 2020 (durchgehend bis Mitternacht) zu unterbinden und eventuell dort abgestellte Fahrzeuge unverzüglich zu entfernen.

Verbotszonen Mietfahrräder Und E-roller Straßenkarneval 2020 PDF, 4318 kb

Quelle Text: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit; Grafik E-Roller: https://www.stadt-koeln.de/img/responsive/bilder-aalles-redaktion-mainslider-16_9e-tretroller_karneval_1024.jpg




Raderdolle jecke Wiever sind von Mädcher-Sitzung der Kölsche Grielächer begeistert

-hgj- Ein ausverkaufte Haus und raderdoll jecke Wiever bescherten die Grielächer heute dem Maritim Hotel als Gäste. So jeck und raderdoll die Mädcher in ihrer Feierlaune tatsächlich waren, so toll war auch das Programm welches Präsident Rudi Schetzke moderierte.

Die Vorlage stammte wie immer aus der Feder von Literat Roland Lautenschläger, der im früheren Berufleben Gangster verhaftete und heute die besten Künstler des Kölner Karneval für die Sitzungen seiner Gesellschaft einfängt. Los ging die Chose mit den Liedern der „Domstürmer“, die glich nach dem Einzug des Elferrates und der Begrüßung von Rudi Schetzke mit „Ohne Dom Ohne Ring Ohne Sunnesching“, „Meine Liebe, meine Stadt, mein Verein“, „mach Dein Ding“ und anderen Karnevalshits los legten.

Nach deren Zugabe für die bunt bis schillernd geschminkten und kostümierten Mädels, hatte „Der Mann für alle Fälle“ Guido Cantz das Wort, der seinem Publikum nicht alltägliche Ratschläge für Berufs- und Familienleben mit auf den Weg gab. Nachdem das weibliche Volk nunmehr seine Betriebstemperatur erreicht hatte, mußten sich die „Paveier“ den Weg zur Bühne bahnen, da die Musiker zum anfassen sind, was einige Mädels für Selfies bei Detlev Vorholt, „Bubi“ Brühl, Klaus Lückerath, Johannes Gokus, Markus Steinseifer und insbesondere bei Sven Welter fast schon wörtlich nahmen.

Nach den Hits der „Paveier“, denen frau (man) gerne stundenlang gefrönt hätte, übernahm Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“ das Steuer, ähm, unterrichtete das weibliche Publikum, worauf die erste Abteilung mit den Liedern „Pirate“, „Stadt met K“, „Alle Jläser huh“, sowie „Pommes un Champagner“ der Band „Kasalla“ sich dem Ende entgegen neigte.

Begeisterungsstürme lösten gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ aus, die den Madels ihre Referenz erwiesen und sich mit ihrem Dreigestirn-Lied und herzlichen Worten bedankten. Als kleines Dankschön erhielt das Trifolium mit jeweils einem zirka 45 cm großen Clowns eine persönliche Erinnerung an die wohl schönsten Momente und bleibenden Erinnerungen ihres Lebens, die Prinz, Bauer und Jungfrau gerne annahmen. Alsdann jagte ein Höhepunkt den anderen, wobei Mark Metzger als „Dä Blötschkopp“ einzelne Zuschauer austauschen wollte und bewies das ihm im vergangenen Sabbatjahr allerlei Blödsinn eingefallen ist über den er selbst lachen muß.

Hierauf folgten die „Räuber“ mit alten und neuen Hits, wie auch Bernd Stelter als „Werbefachmann“ mit seinen Fachsimpeleien sowie die „Höhner“, die sich bei diesem extrem wild feiernden Auditorium mit „Echte Fründe“, „Anna Havanna“ und „Schenk mir Dein Herz“ bedankten. Zum Überschäumen brachte die StattGarde Colonia Ahoj nach den „Höhnern“ die Stimmung, welche wieder mit ihrem Stammboot, Sonnendeck, Bordkapelle, Shanty-Chor und den jeilsten Beinen Kölns ihres Tanzcorps am Ufer der Frankenwerft für diesen Auftritt ihr Ursula-Böötchen festgemacht hatte.

Nach den drei karnevalistischen Präsentationen von Bordkapelle, Shanty-Chor und den Höchstleistungen der Tanzcorps folgten die „Brings“ als ultimative Schlußnummer der Mädcher-Sitzung 2020, von denen die Jeckinnen abgekämpft auch nach annähernd sieben Stunden (inklusive des Pausenteils) nicht genug bekommen konnten.

Am Rande soll – so der Wunsch von Grielächer-Pressechef Henry Schroll und seinem Vorstand – ein ganz besonderes wie essentielles wichtiges Mitglied der Gesellschaft erwähnt werden. Bernd Krömpke ist seit 38 Jahren Mitglied der Kölsche Grielächer und gehört seit 30 Jahren zum Elferrat seiner Gesellschaft. Zudem ist er sein 20 Jahren „Plaggeträger“ und als Zeugwart verantwortlich für alle Teilnehmer des Rosenmontagszuges, welche zur blau-grünen Gesellschaft gehören. Heute würdigte man Bernd Krömpke dahin, da er zum 200. Male das Elferratsgestühl vom Depot ins Maritim transportierte und dieses nach seinem Auf- und Abbau wieder unbeschadet ins Vereinsheim brachte.

Quelle (Text): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s) Henry Schroll
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Stadt Köln: EDELGARD mobil – Anlaufstelle für Frauen und Mädchen

Sie erreichen das EDELGARD mobil telefonisch unter +49 (0) 2 21/2 21-2 77 77

EDELGARD mobil ist eine Anlaufstelle für Frauen und Mädchen bei Großevents. Erfahrene und geschulte Fachfrauen hören Ihnen zu und besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte nach einer Belästigung, Nötigung oder Vergewaltigung.

Kommen Sie vorbei oder rufen Sie an:

  • Wenn Sie verunsichert sind
  • Wenn Sie sich bedroht fühlen und Unterstützung brauchen
  • Wenn Sie einen sexuellen Übergriff beobachtet haben und Rat möchten
  • Wenn Sie sexuell belästigt, genötigt oder vergewaltigt worden sind

Im EDELGARD mobil erhalten Sie:

  • Professionelle Beratung und Unterstützung
  • Einen sicheren Ort, um auf vertraute Personen zu warten
  • Gegebenenfalls Begleitung zur Polizei, ins Krankenhaus oder zur Anonymen Spurensicherung

Karneval

An allen Karnevalstagen wird das EDELGARD mobil an der Herz-Jesu-Kirche, Hohenstaufenring, stehen.

Weiberfastnacht, Donnerstag, 20. Februar 2020, 11.00 bis 1.00 Uhr

Freitag, 21. Februar 2020, 20.00 bis 1.00 Uhr

Samstag, 22. Februar 2020, 20.00 bis 1.00 Uhr

Sonntag, 23. Februar 2020, 20.00 bis 1.00 Uhr

Rosenmontag, 24. Februar 2020, 20.00 bis 1.00 Uhr

Veilchendienstag, 25. Februar 2020, 20.00 bis 1.00 Uhr

Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt

Das EDELGARD mobil ist eine Aktion der Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt.

Mehr Infos zu EDELGARD Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt

Wir haben mit der Polizei Informationen zur Sicherheit von Frauen zusammengestellt

Quelle (ext): Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit; (Grafik): Agentur ID3




Festkomitee: Jetzt letzte Restkarten für Rosenmontag sichern!

Für die Tribünen am Rosenmontag gibt es noch ein kleines Restkartenkontingent! Haltet Euch ran und seit am schönsten Tag des Jahres hautnah mit dabei. Die letzten Karten gibt es unter kartenservice@koelnerkarneval.de.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

 




Festkomitee: Rosenmontagszeitung 2020 veröffentlicht

Alles Wichtige rund um den Rosenmontag

Der Zugweg, die Aufstellung, detaillierte Beschreibungen der diesjährigen Persiflagen, Hintergrundinfos zu den Gesellschaften und noch viel mehr: Die neue Rosenmontagszeitung ist draußen und liefert alle wichtigen Informationen rund um den Höhepunkt der Karnevalssession 2020.

Das vollständige PDF findet Ihr HIER.




Stadt Köln: Straßenkarneval in Köln – Mehr Spaß ohne Glas

Aus Sicherheitsgründen ist das Mitführen, Benutzen und der Verkauf von Glas und Glasflaschen an einigen Karnevalstagen sowie am „Elften im Elften“ im Bereich der Altstadt und im Zülpicher Viertel verboten.

Auch im Severinsviertel und im Bereich der Bühne auf der Wiese vor der Mensa der Universität wird durch die Stadt Köln eine glasfreie Zone eingerichtet. Gleichzeitig bitte die Stadt Köln darum, keine Glasbehälter mitzubringen. Glascontainer zur Entsorgung stehen bereit, mitgebrachte Getränke können Sie auch hier in Plastikbecher umfüllen.

Wann gilt das genau?

Das Glasverbot in der Altstadt gilt jedes Jahr:

  • Weiberfastnacht von 8.00 Uhr bis Karnevalsfreitag 8.00 Uhr
  • Karnevalssamstag von 18.00 Uhr bis Karnevalssonntag 8.00 Uhr
  • 11. November („Elfter im Elften“) von 8.00 Uhr bis 12. November 8.00 Uhr

Das Glasverbot im Zülpicher Viertel gilt jedes Jahr:

  • Weiberfastnacht von 8.00 Uhr bis Karnevalsfreitag 8.00 Uhr
  • Karnevalssamstag von 15.00 Uhr bis Karnevalssonntag 8.00 Uhr
  • Rosenmontag von 15.00 Uhr bis Karnevalsdienstag 8.00 Uhr
  • 11. November („Elfter im Elften“) von 8.00 Uhr bis 12. November 8.00 Uhr

Freiwilliger Glasverzicht in der Südstadt gilt:

  • Weiberfastnacht von 8.00 Uhr bis Karnevalsfreitag 8.00 Uhr
  • 11. November („Elfter im Elften“) von 8.00 Uhr bis 12. November 8.00 Uhr

Wenn es auf der Mensa-Wiese an der Universität ein Bühnenprogramm gibt, gilt während des Programmes sowie eine Stunde vorab ebenfalls ein freiwilliger Glasverzicht.

Grundsätzlich bitten wir darum, im gesamten Stadtgebiet beim Feiern auf der Straße auf Glasflaschen und Gläser aus Sicherheitsgründen zu verzichten.

Quelle und Grafik: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Stadt Köln: Fahrverbot für Lastkraftwagen an Karneval in der Innenstadt

Das Lkw-Fahrverbot gilt für den Bereich innerhalb folgender Straßen: Schönhauser Straße – Verlängerung Marktstraße – Verlängerung Bischofsweg – Am Vorgebirgstor – Verlängerung Pohligstraße – Verlängerung Weißhausstraße – Verlängerung Universitätsstraße – Verlängerung Innere Kanalstraße – Verlängerung Auffahrt Zoobrücke – einschließlich Rheinuferstraße.

Die aufgeführten Straßen selbst sind, bis auf die Rheinuferstraße, von dem Fahrverbot nicht erfasst. Eine Einfahrt in diesen Bereich über die Deutzer Brücke und die Severinsbrücke ist nicht möglich. Die Zufahrt zum Großmarkt in Köln-Raderberg bleibt frei.

An Weiberfastnacht (20. Februar 2020) sowie an den beiden Tagen mit großen Karnevalsumzügen Sonntag und Rosenmontag (23./24. Februar 2020) werden wir für die Innenstadt ein Fahrverbot für Lastkraftwagen verhängen. Diese Maßnahme wurden gemeinsam mit der Polizei abgestimmt, um die Sicherheit der Teilnehmenden an den Umzügen und der Gäste zu erhöhen.

Das Fahrverbot an Karneval gilt für Lastkraftwagen sowie Anhänger hinter Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 Tonnen und ist gültig am

  • Donnerstag, 20. Februar 2020, von 0.00 bis 24.00 Uhr, sowie von
  • Sonntag, 23. Februar 2020, 0.00 Uhr, durchgehend bis Rosenmontag, 24. Februar 2020, 24.00 Uhr.

Ausnahmegenehmigungen von diesem Fahrverbot können bis spätestens Mittwoch, 19. Februar, 12.00 Uhr, beim

Amt für öffentliche Ordnung
Ottmar-Pohl-Platz 1
51103 Köln,

beantragt werden.

Einen entsprechenden Antragsvordruck mit Hinweisen und Erläuterungen können Sie herunterladen, per Fax unter +49 (0) 2 21/2 21-2 61 30 oder telefonisch unter +49 (0) 2 21/2 21-2 63 35 anfordern.

Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung vom Fahrverbot für Lkw in der Innenstadt an Karneval in Köln

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




KKG Fidele Fordler ernannten amtierendes Kölner Dreigestirn zu neuen Ehrenmitgliedern

-hgj/nj- Zusammen mit dem elitären und sehr volksnahen Korps der Prinzen-Garde Köln eröffnete die KKG Fidele Fordler am heutigen Donnerstag ihre Prunk- und Kostümsitzung im großen Saal des Vier-Sterne-Hotels Maritim. Während der Elferrat um Präsident und 1. Vorsitzenden Willi Rothenbücher seine Plätze im Elferrat einnahm, formierte sich das weiß-rote Korps der Prinzen-Garde und setzte nach der Begrüßung des Sitzungspräsidenten Manfred Schweinheim sein musikalisches Potpourri mit dem Regimentsspielmannszug fort.

Alsdann standen die Herren des Prinzen-Garde-Tanzkorps im Mittelpunkt des närrischen Geschehens, die hierbei von Sandra Wüst als Regimentstochter und deren Tanzoffizier Tommy Engel unterstützt wurden. Musikalische hieran schloß „Eldorado“ als junge und überaus agile Band mit ihren Liedern an, die nach ihrer Zugabe vor dem Besuch des Kölner Dreigestirns die Bühne „Werbefachmann“ Bernd Stelter für seine Weisheiten, Witzen und pointierten Ratschläge überließ.

Willi Rothenbücher überreichte zusammen mit seinem Vorstand „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ nach deren Sessionslied und herzlichen Grüßen ans Publikum einem Scheck in Höhe von € 500,00 zugunsten des für nächstes Jahr entstehenden Rosenmontagswagen für behinderte und gesunde Mitmenschen und ernannte die drei närrischen Recken zu Ehrenmitgliedern der Fidelen Fordler, da das diesjährige Trifolium, so die Pressemitteilung von Dr. Dirk Förger wegen ihres natürlichen und ansteckenden karnevalistischen Elans diese Würde verdient hat.

Zurück im Programm nach dem Ausmarsch des Dreigestirns, gehörten „Klaus und Willi“ die kommenden 30 Minuten, wobei Affe Willi wie immer freche und frivole Witze parat hatte und in das eine oder andere Dekolleté blickte, so daß Bauchredner Klaus Rupprecht sich reihenweise beim Publikum für das taffe und unverfrorene Auftreten seinen Weggefährten entschuldigen mußte.

Beim Auftritt des Tanzcorps der Fidelen Fordler, den „FiFos“, nach der Pause zusammen mit der Sondereinlage der Tänzerinnen und Tänzer der „Goldenen Lyskircher Hellige Knäächte und Mägde“, wurden nicht nur langjährige Mitglieder (Melina Boon, Michael Rossberg und Sophie Scharner) verabschiedet, sondern auch Mareike Tirrel – vor den 1.000 kostümierten Gästen im Saal – als Kommandantin des Tanzcorps, die bei ihrer Verabschiedung zum ersten Ehrenmitglied der „FiFos“ geehrt wurde.

Hierauf widmete man sich im Programm den Jubilaren der „Bläck Fööss“, die den Bogen aus ihrem 50jährigen Repertoire weit spannten und hierzu Lieder aus den Anfängen bis in die Gegenwart für die Gäste der Fidelen Fordler parat hatten. „Der Mann für alle Fälle“ Guido Cantz übernahm nach den „Bläck Fööss“-Evergreens das Wort und überrannte das Auditorium mit seinen flotten Sprüchen und Ratschlägen. Auf diesem Niveau reiste man sodann bequem weiter, da der Programmgestalter für das bunte Finale mit „cat ballou“ und den „Klüngelköpp“ gleich zwei erstklassige Bandformationen mit deren Hits und Ohrwürmern zu später Stunde ins Programm der diesjährig letzten Sitzungsveranstaltung geholt hatte.

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Treuer Husar verfügt seit Prunk- und Kostümsitzung über katholischen und evangelischen Seelsorger für seine Korpsmitglieder

-hgj/nj- In Kölns bekanntester und ältester Festhalle hatte die KG Treuer Husar sein Lager für die heute Abend stattfindende Große Prunk- und Kostümsitzung aufgeschlagen, die wie kein anderer Saal zu dem herzlichen Traditionskorps paßt. Neben einer Vielzahl von Ehrengästen (Katarina Barley – Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Abraham Lehrer – Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Felix Schottland – Vorstand der jüdischen Gemeinde Köln und Msgr. Robert Kleine – Kölner Dom- und Stadtdechant sowie Regimentspfarrer des Treuen Husar und weiteren Ehrengästen) war der große und wundervoll dekorierte große Saal des zwischen 1441 und 1447 errichteten Gebäudes bis auf den letzten Platz gefüllt.

Unter dem Kommando von Hartmut „Harry“ Kramer zog pünktlich um Viertel vor Acht das blau-gelbe Korps zusammen mit den „Husaren Pänz“ aufs Podium und begleitet hierbei ihren Präsidenten Markus Simonian mit dessen Elferrat an deren Elferratstisch. Kurz, knapp, herzlich und charmant fiel alsdann die Begrüßung aller Gäste durch Markus Simonian aus, der das Mikrophon an seinen Korpskameraden und Kommandanten „Harry“ Kramer weiterreichte, welcher vor dem Bühnenspektakel seinen Gruß an Auditorium in Kostüm, Uniform oder Abendgarderobe richtete.

Nunmehr zeigten die Kinder- und Jugendlichen der „Husaren Pänz“, ihr Können auf dem Podium, die sich an Aschermittwoch von ihren guten Seelen Sonja und Tom Hoffmann verabschieden müssen, die seit zehn Jahren die Leitung der „Pänz“ inne haben und die Kinder- und Jugendtanzgruppe zu dem geformt haben, wo diese Nachwuchsakteure im Kölner Karneval heute steht. Nach ihrer Zugabe, die wie zuvor alle anderen Tänze mit großem Beifall vom gutgelaunt feiernden Publikum belohnt wurde, gehörte die Bühne neben dem Musikkorps, dem Tanzpaar Kevin Köppe und Clara Scheuer, welche zusammen mit 18köpfigen Tanzkorps eine Mischung aus kölschen Karnevalsschlagern und tradierten Husarentänzen präsentierten.

Im Programmplan von Dirk Lüssem als Literat des Treuen Husaren, stand nun der Auftritt der „Micky Brühl Band“, die aufgrund zweier Ehrungen und einer Ernennung wenig später ihre Sessionshits intonieren konnten. Zu diesem in Köln wichtigen Prozedere bat Husaren-Präsident Markus Simonian zusammen mit Josef Schopp (Chef des Corps à la Suite) Henrik Biergans und Abraham Lehrer auf die Bühne, die beide ab sofort ehrenhalber Rittmeister à la Suite der Gesellschaft sind. Dritter im Bunde ist Pfarrer Markus Herzberg, welcher durch den Präsidenten zum Regimentspfarrer ernannt wurde. Wie Msgr. Robert Kleine, der katholischer Pastor ist, betreut nun auch Markus Herzberg als evangelischer Pfarrer die Schäfchen der Traditionsgesellschaft, womit jeder Husar seinen Ansprechpartner bei den Seelsorgern hat.

Alsdann erklungen die Hits von Micky Brühl und seinen fünf Bandmitgliedern, bei dem es kein Gast mehr auf dem Stuhl hielt, wonach nach den Witzen über Alkohol, die KG „Raderdolle Spritköpp von 1493“ und alltägliche Thekenszenarien „Der Sitzungspräsident“ Volker Weininger einen Applaus nach dem anderen für sich verbuchen konnte. Vor den beiden Redner von Kölns erster Garde, Bernd Stelter („Der Werbefachmann“) und „Blötschkopp“ Marc Metzger, hatten die „Bläck Fööss“ ihren großen Auftritt, die das Publikum passend zu deren 50. Jubiläum in diesem Jahr sehr emotional feierte.

Besuch – von dem ebenfalls wie der KG Treue Husar in 1925 gegründeten Reiter-Korps „Jan von Werth“ – bekam das blau-gelbe Korps gegen 23.00 Uhr, die von ihrer Korpskapelle in den Saal und auf die Bühne gespielt wurden und sodann mit ihrem Programm mit Tänzen ihrer Marketenderin Britta Schwadorf, Tanzoffizier Florian Braun und den Herren der 1. Schwadron als Tanz- und Reservekorps begannen. Musikalisch wie man zu den Klängen des eigenen Musikkorps begonnen hatte, beendeten die „Höhner“ mit ihren Liedern und die „Klüngelköpp“ mit ihren Hits den Abend in Kölns guter Stube, wonach abschließend die Nachfeier im Foyer des Hauses bis gegen 3.00 Uhr weiterging.

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Altstädter Zoo-Zappelei übertrifft mit € 11.111,10 alle bisherigen Spenden zugunsten des Kölner Zoos

-hgj/nj- „Tierisch vun de Söck“ war ausnahmslos das gesamte Publikum vor und im Bankettsaal des Pullman Cologne, wo die diesjährige „Zoo Zappelei“ der Altstädter Köln zusammen deren Partner Sion Kölsch, RTL West, CNC, make/c und dem Pullman Hotel heute Abend über die Bühne ging. Rund 1.300 Gäste, Sponsoren, Mitarbeiter des Kölner Zoos und das Korps der grün-roten Kölner Traditionsgesellschaft, sprengten fast den Rahmen der Location, da zahlreiche Gäste wie immer in opulent gestalteten Kostümen als Flamingos, Tiger, Bienen, Fledermäuse, Affen, Haie, Zebras oder Hirsche den Abend erlebten und von Zoo- und Zirkusdirektoren in Zaum gehalten wurden.

Die Eröffnung des Abends oblag wie immer den Altstädtern, die zu klingendem Spiel ihres Regimentsspielmannszuges das Bühnenprogramm eröffneten und sich hiernach tänzerisch durch ihr Tanzpaar Stefanie Scharfe und Philipp Bertram mit dem Tanzkorps nach der Begrüßung von Hans Kölschbach als Präsident und Korpskommandant Michael Klaas vorstellten. Nach dem Abmarsch des in 1968 durch den damaligen Festkomitee-Präsidenten ernannten Traditionskorps, übernahm die Prinzenequipe mit Prinz, Bauer und Jungfrau das Podium, denen ein grandioser Empfang bereitet wurde.

Wie immer gehörte auch heute Abend nach den Reden des Trifoliums, die Scheckübergabe zu diesem Programmpunkt, wobei die Erlöse nicht der karitativen Dreigestirn-Initiative zufließen sondern dem Kölner Zoo, welcher in diesem Jahr sein 160. Jubiläum feiert. Stellvertretend nahmen „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ für die beiden Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg die drei Schecks in Form der Buchstaben Z.O.O. entgegen und wurden wie die Direktion des Kölner Tierparks von der Spendensumme in Höhe von € 9.999,99 plus Sonderspende zweier karnevalsbegeisterter Hamburger Jecken in Höhe von € 1.111,11 überrascht, da diese Summe alle bisher sieben vorher erreichten Spenden mit der Summe von € 11.111,10 übertraf.

Nacht der Rekordspende unter dem Motto „Et Hätz schleiht för de Dierche!“ gehörte die Bühne im Pullman Cologne hiernach ausschließlich den närrischen Künstlern und Assen des Kölschen Fasteleers, wozu „Kasalla“, „Miljö“, „Lupo“, „Klüngelköpp“, die Showtanzgruppe „High Energy“, „cat ballou“, „Brings“ und im Finale das komplette Stammboot der StattGarde Colonia mit Bordkapelle, Shanty-Chor und dem Tanzcorps gekommen waren und das jecke Publikum bis spät in die Nacht mit ihren Darbietungen bei der Zoo-Zappelei 2020 des (k)urkölnischen Traditionskorps unterhielt.

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400 jecke Wiever begleiteten Stadtprinzenpaar der Stadt Hamm zu Mädchensitzung der Kölsche Domputzer

-hgj/nj- In den ausverkauften Saal der Stadthalle Mülheim zogen am Nachmittag die zahlreichen Kölschen Künstler der „fünften Jahreszeit ein, die heute im Programm der KG Original Kölsche Domputzer für ordentlich Stimmung sorgten. Hierbei begrüßten sie die Mädels mit Standing Ovations und wurden nach ihren Auftritten ebenfalls in dieser Stimmung mit vielen Emotionen und herzlichen Gesten verabschiedet. Neben der Pressesprecherin der KG Blau-Rot-Rot Susanne Kleinen, war nur noch Monika Busbach Ehrengast der Domputzer, durch deren Verbindungen und Organisation in diesem Jahr gleich 400 jecke Wiever aus Hamm die Stimmung im Saal hochleben ließen, welche mit acht modernen Reisebussen zusammen mit dem amtierenden 56. Stadtprinzenpaar „Prinz Uwe II.“ (Stomin) und „Prinzessin Stefanie“ (Wagner) angereist waren.

Nicht mit den eigenen Kräften ihres Tanzcorps „Kölsche Domputzer“, sondern mit den Musikern des Musikzuges „Domstädter“ wurde die Mädchensitzung zum Einzug des Elferrates eröffnet, wobei das weibliche Publikum gleich zu Beginn der Sitzung sich stehend an den stimmungsvollen Medleys und Potpourris erfreute. Erneut Besuch erhielten die Domputzer nach dem Ausmarsch der „Domstädter“ durch zwei Gäste der Schängelstadt Koblenz, womit die beiden rüstigen Rentner aus Leidenschaft „Willi und Ernst“ (Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum) gemeint sind, die bei so viel weiblicher Präsenz charmant wie eh und je auf „Brutschau“ waren und dennoch ohne einen neuen Fang an den Zusammenfluß von Rhein und Mosel zurückkehren mußten.

Mit „Wolkenplatz“, Su lang de Leechter noch brenne“, „Schöckelpääd“ und weiteren Songs ihres Liedgutes, trieben Max Eumann, Mike Kremer, Sven Löllgen, Simon Rösler und Nils Schreiber, die jetzt schon explodierende Stimmung weiter nach oben, so daß die fünf Musiker von „Miljö“ nicht mit einer Zugabe von der Bühne gelassen wurden. Witze und Zoten, Anspielungen und die Einbeziehung von Gästen in seinen Vortrag gelang nach „Miljö“ wieder Marc Metzger, der in seiner Rolle als „Blötschkopp“ auch seine Ehefrau durch den Kakao zog.

Nach den „Paveiern“ mit „Sieben Nächte lang in Amsterdam“, „Leev Marie“, „Kumm Mädche danz“, „Heimat es“ und „Ich werd´ Dich lieben“ machten die „Paveier“ aus der Müllemer Stadthall´ einen Tanzsaal für die Mädels, die sodann dem Kölner Dreigestirn und der Präsidentenwache von Dino Massi der Prinzen-Garde Köln vor der Pause zujubelten und sich bei Prinz, Bauer und Jungfrau für Selfies zur Verfügung stellten. Im Übrigen wurde Jochen Kötscher (70), als Kölns ältestes Mitglied eines Tanzcorps durch das Trifolium geehrt, welcher hierfür den Sonderorden samt Urkunde für sein jahrzehntelanges Engagement für seine „Original Kölsche Domputzer“ erhielt.

Aus der Pause zurück im Saal begeisterten die Tänzerinnen und Tänzer der „Original Kölsche Domputzer“ das närrische jecke Auditorium, die nach ihren Zugaben die Bühne für die Hits und Lieder von „cat ballou“. „Domstürmer“ und „Kasalla“ frei machten. Hiernach gehörte das Foyer den Mädels, Wievern und Madämchen, die zusammen mit der KG weiterfeierten und gleichzeitig reihenweise ihre Karten für die kommende Session 2021 vorbestellten.

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Altstädter Härekommers mit Hämmchen, Suurem Kappes und strahlenden Augen zum Schluß

-hgj/nj- Insgesamt 1.300 nach Fastelovend – und vielleicht auch dem ein oder anderen Kölsch – dürstende Herren, hatten die Altstädter Köln im Verlauf den Vor- und Nachmittags im Gürzenich bei ihrer Traditionsveranstaltung zum Härekommers zu Gast. Bevor die Herren aus Kölner Karnevalsgesellschaften, Büro- und Nachbarschaften, Kegel- und Fußballclubs et cetera ab 13.00 Uhr das jecke und erstklassige Programm von Literat Martin Zylka genießen konnte, begrüßte Altstädter-Präsident Hans Kölschbach das Auditorium und lud die Herren zum Hämmchen mit Suurem Kappes ein, worauf sich jeder seit Wochen gefreut hatte.

In rekordverdächtigen 17 Minuten hatte das Servicepersonal der Gürzenich-Gastronomie die Speisen an alle Tische serviert, so daß „in Fründschaff zesamme“ jetzt erst einmal bei Kölsch vom Faß und dem Verteiler hinterher in Ruhe „jemüffelt“ würde. Mit ersten närrischen Tönen kündigte sich nach der „Mittagspause“ das grün-rote Korps an, welches in kompletter Stärke die Bühne im Gürzenich füllte und in den nächsten Minuten ihren Spielleuten von Regimentsspielmannszug und -kapelle mit heiteren kölnischen Märschen und Medleys die Eröffnung des Bühnenprogramms überließ. Hieran zeigte das Tanzpaar Stefani Scharfe und Philipp Bertram – zusammen mit den Kameraden des Tanzkorps – ihr Können, so daß nach deren Zugaben und dem klingenden Spiel beim Ausmarsch, Hans Kölschbach den Nachhilfeunterricht in Martin Schopps´ „Rednerschule“ ankündigte.

Im Anschluß an den freiwilligen Unterricht brillierten die Tänzerinnen und Tänzer der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ vor den Herren, die Schritte, Hebungen, Würfe und akrobatische Salti präsentierten, wobei die Männer nicht mehr aus dem Staunen kamen. Über seine Bierseligkeit, seine 1493 gegründete KG – die älter als der gesamte Kölsche Fastelovend ist – und diverse Trinkgewohnheiten informierte nach den „Höppies“ Volker Weiniger das Publikum in der „frauenfreie Zone“, der als „Sitzungspräsident“ eine einzigartige Rede ablieferte und hierfür von allen gefeierte wurde.

Unter dem Motto „Drink doch eine met“, gehörten nach der Hammerrede des „Sitzungspräsidenten“ die „Bläck Fööss“ auf die Bühne des im 15. Jahrhundert erbauten Tanzsaales der Kölner Altstadt, die ihren Instrumenten unter anderem Lieder wie „Kaffeebud“, „En unserm Veedel“, „Am Bickendorfer Büdche“ oder „Su schön wie augenblecklich“ entlockten. Schlag auf Schlag mit Witzen und Ratschlägen steigerte Guido Cantz als „Der Mann für alle Fälle“ die Stimmung im Saal, der von den Männern nach seiner Zugabe nur ungern von den jeck feiernden Männer von der Bühne gelassen wurde, damit „Kasalla“ ihr Sessionsprogramm starten konnte. Große und feucht strahlende Äujelchen zum Schluß hatte wohl jeder einzelne Gast der Altstädter, da das Finale sehr grazil und weiblich ausfiel, bei dem die Tänzerinnen der „Fauth Dance Company“ das phantastische Schlußbild des diesjährigen Härekommers des grün-roten Korps waren.

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Festkomitee begrüßt Pferdeleitlinien des NRW-Umweltministeriums

Das Festkomitee Kölner Karneval hat den Vorstoß des NRW-Umweltministeriums begrüßt, einheitliche Vorgaben für die Nutzung von Pferden in Karnevalszügen zu erlassen. „Es geht dem zuständigen Umweltministerium um die Ausgestaltung der Regeln und nicht um ein generelles Verbot von Pferden in Umzügen – wie immer wieder von einzelnen Tieraktivisten gefordert”, so Holger Kirsch, der Zugleiter des Kölner Rosenmontagszuges. „Damit werden auch die Bemühungen belohnt, die wir seit Jahren gemeinsam mit unseren Mitgliedsgesellschaften in die Weiterentwicklung unserer Pferderichtlinien gesteckt haben, denn der Entwurf aus dem Ministerium orientiert sich sehr eindeutig an den Vorgaben, die wir für Reiter und Kutschen im Kölner Rosenmontagszug machen.”

Das Festkomitee hatte bereits 2018 ein umfangreiches Gutachten in Auftrag gegeben, um für die rund 300 Pferde im Rosenmontagszug bestmögliche Bedingungen zu schaffen. Daraufhin waren Transportzeiten ebenso geregelt worden wie Beschränkungen für Musik am und im Zug. „Ob es um das in Köln seit Jahren verbotene Sedieren der Tiere geht, das Verbot von Alkohol und Rauchen für Reiter im Zug, eine obligatorische Gelassenheitsprüfung für Pferde und den Reiterpass für Reiterinnen und Reiter, die technische Möglichkeit, auffällige Pferde jederzeit aus dem Zug zu nehmen oder den frühzeitigen Aufbau einer intensiven Beziehung zwischen dem individuellen Pferd und dem jeweiligen Reiter – vieles von dem, was für den Kölner Rosenmontagszug selbstverständlich ist, findet sich in der nun vorgestellten Leitlinie wieder”, so Zugleiter Holger Kirsch. „Das ist im Sinne des Tierschutzes und der Erhöhung Sicherheit nur zu begrüßen. Gleichzeitig hat das Umweltministerium bekannt gegeben, sich nach der Session noch einmal mit den Beteiligten zusammensetzen zu wollen, um weitere Details für die Zukunft von Pferden in Umzügen zu besprechen. Da bringen sich die Kölner Reiterkorps mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung gerne ein.” Dabei soll es auch um das Verhältnis des Gewichts von Pferd und Reiter gehen. Dieses Thema ist in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln für den Rosenmontagszug bereits geregelt und wird 2020 erstmals durch mobile Waagen überprüft.

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Kölsche Narren Gilde holte als Überraschung Gemeinschaftstanz von 15 Kölner Tanzgruppen aufs Podium im Maritim Hotel

-hgj/nj- Bereits 90 Minuten vor dem Beginn Mädchensitzung der Kölsche Narren Gilde, stürmten die Mädels, Mädcher und Madämcher am Nachmittag das Foyer zwischen Saal Heumarkt und dem großen Festsaal im Maritim Hotel. Somit verschafften sie sich abseits des Alltagsstreß und fern von ihren Männern, Freunden und Lebensgefährten genügend Zeit zum gemeinsamen Warm-up.

Rund eine dreiviertel Stunde vor dem Einmarsch der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Stäänefleejer“, der Musikkorps „Kölner Husaren grün-gelb“ und des Elferrates, wurden sodann die Tische bezogen, womit man sich den besten Platz und freien Blick zur Bühne sicherte. Nach der kurzen und wie immer äußerst charmanten Begrüßung durch Narren Gilde-Präsident Helmut Kopp, präsentierten die „Kölsche Stännefleejer“ ihre Tänze mit zahlreichen Hebungen und perfekten Schrittkombinationen, sowie zuvor die Musiker der grün-gelben Husaren – als Ehrenmusikzug der Kölsche Narren Gilde – ihre für diese Session einstudierten Märsche.

Passend zum Auftritt der Kinder- und Jugendtanzgruppe gehörte hiernach im Programm der Besuch des Kölner Kinderdreigestirns, die die Herzen und Gefühle der Mädels im Saal erweichten und zahllose Emotionen freisetzten. Bei den nächsten drei karnevalistischen Acts setzte die Kölner Karnevalsgesellschaft mit den Farben Purpur und Schwarz auf „Kasalla“ mit ihren Liedern „Alle Jläser huh“, „Dausend Levve“, „Pirate“ und „Die jode ahle Zick vun Morje“, wie auf „Die Rednerschule“ von und mit Martin Schopps und sodann auf das Tanzcorps „Fidele Sandhasen“ aus Oberlar im Westerwald.

Als Überraschung standen danach vor dem Besuch des Kölner Dreigestirns und der Pause, die Tänzerinnen und Tänzer von 15 Kölner Tanzgruppen auf der Bühne, die am Sonntag zuvor bei der Matinee zugunsten des Kölner Rosenmontagszuges in der Philharmonie als Gemeinschaftstanz der Kölner Tanzgruppen mitgewirkt hatten. Hierbei überzeugten die Jungs und Mädels von „Kammerkätzchen und Kammerdienern“, „Kölsch Hännes´chen“, „Rheinveilchen“, „Winzer und Winzerinnen vun d´r Bottmüll“, „Kölsche Greesberger“, „Höppemötzjer“, „Agrippina Colonia“, der „Pänz us dem ahle Kölle“, „Kölsche Stäänefleejer“, Sr. Tollität „Luftflotte“, „Blaue Jungs“, „Rheinmatrosen“, „Original Matrosen vum Müllemmer Böötche“, sowie „Echte Fründe“ und „De Heinzelmännche zo Kölle“ das Publikum, welches fast ausnahmslos diese karnevalistischen Höchstleistung stehend verfolgte.

Der Regimentsspielmannszug der Prinzen-Garde holte die holde Weiblichkeit, die heute einmal ohne nachmittägliche Hausarbeit auskommen mußte, wieder mit in den Bankettsaal des Maritims, worauf auch das Tanzpaar und das Tanzkorps sich im Fokus der Scheinwerfer bestens präsentierten. Nach den Ohrwürmern der „Höhner“ und ihrem neuesten Song „Anna Havanna“, gehörte das Podium Guido Cantz als „Mann für alle Fälle“, der nach seiner Zugabe für „cat ballou“ und deren Hits Platz machte.

In der Zielgeraden stand sodann die StattGarde Colonia Ahoj mit ihrem Stammboot (Bordkapelle, Shanty-Chor und Tanzkorps) auf der Bühne, die durch Musik, Gesang und insbesondere durch die jungen und agilen Tänzer brillierten. Nach ihren stehenden Ovationen für die StattGarde, konnten die Damen im ausverkauften Saal gleich stehenbleiben und die „Klüngelköpp“ empfangen, die den Mädchen zeigten „Wo die Stääne sin“, 1.000 Näächte“ mit ihnen durchlebten, „Bella Ciao“ sangen und es „Immer widder dun“ würden. Hiermit endete der perfekte Hausfrauennachmittag, für den im Verlauf der Sitzung für die 2021er Auflage schon zahlreiche Karten vorbestellt wurden.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Närrischen Kostümsitzung entwickelte sich zum Geschenkeabend der Kölner Funken Artillerie blau weiß

-hgj/nj- Zahlreiche „altbekannte“ Stammgäste aus diversen Unternehmen gehörten im Laufe der Närrischen Kostümsitzung zum Publikum der Blauen Funken im Maritim Hotel. Unter anderem die Malerwerkstätten Heinrich Schmid mit 200 Gästen, der Rohrleitungsverband e.V. mit 50 Personen, sowie die NRW-Bank aus Düsseldorf mit 300 Jecken und Ehrengäste wie Jacques Tilly (Bildhauer und Wagenbauer, Düsseldorf) oder Hans-Peter Wollseifer, Präsident der HwK Köln.

Das Programm aus der Feder des Blauen Funken-Programmgestalters Gerd Wodarczyk, startete wie gewohnt mit dem Aufzug des eigenen Korps der Kölner Funken Artillerie blau weiß, die nach ihrem Einmarsch in den Saal ihr Jubiläums-Bühnenspektakel mit Regimentsspielmannszug, dem Tanzpaar Marie Marie Steffens und Maurice Schmitz als Tanzoffizier und ihren Artillerietänzern unter dem Korpskommando von Thomas Klinnert präsentierten.

Hiernach erlebte das bunt kostümierte Publikum die virtuosen Klänge von „JP Weber“ (Jörg Paul Weber), der wie Hans Süper ein Ausnahmekünstler auf der Flitsch ist. Neben unter anderem „Ich ben ne kölsche Jung“ gehörte allerlei Wortwitz zu „JP Webers“ Repertoire, der vor seiner Zugabe mit Standing Ovations und anhaltendem Applaus belohnt wurde. Musikalisch Kölsch und rhythmisch mit kubanischem Einfluß, zeigten sich bei der blau-weißen Kostümsitzung die „Höhner“, die neben ihren Hits „Viva Colonia“, „Schenk mir Dein Herz“, „Hey Kölle – Do bes e Jeföhl“ auch mit „Anna Havanna“ die Stimmung weiter steigerten.

Nach Bernd Stelter Auftritt als „Werbefachmann“ dankten die Blauen Funken gleichzeitig dessen Fahrer und Begleiter durch die jecke Zick Jürgen Frenzel, welcher bereits vor 20 Jahren als erster Mann im Hintergrund eigene Visitenkarten besaß. Eine Reproduktion dieser Karte samt dem Erinnerungsfoto mit der damaligen Marie Daniela Wessel überreichte Marie Steffens Jürgen Frenzel als kleine Urkunde zur Erinnerung und dem Dank der Blauen Funken. Passend zum Abschluß der – bis hier sehr gelungenen und ohne Zeitverzögerung gelaufenen ersten Abteilung – Närrischen Kostümsitzung gehörte den Musikern von „Brings“, die nach ihren bekannten Liedern und neuesten Hits dem Publikum wie auch dem ausgepowerten Elferrat um Björn Griesmann eine Pause gönnten.

In den Saal hinein wurden die Gäste samt Elferrat durch die EhrenGarde der Stadt Köln begleitet, die nach ihren Tänzen ihrer Regimentstochter Anna-Sophia Sahm, Tanzoffizier Nico Kohr und den Kadetten eine besondere Überraschung für Kölns zweitälteste Korpsgesellschaft zu deren 150. Geburtstag mit gebracht hatten. So führte nicht Curt Rehfus als Kommandant der EhrenGarde heute das Kommando, sondern Präsident Hans-Georg „Lupo“ Haumann, der dem Präsidenten und Kommandanten der Blauen Funken Björn Griesemann eine original Bodenplatte des Kölner Doms mit eingelassenem Orden als Jubiläumsgeschenk und Glückwunschplakette übereichte, welche durch EhrenGarde-Mitglied und Steinmetz der Dombauhütte Wolfgang Küpper für diesen Anlaß geschaffen worden war.

Nach den eingängigen Liedern der jungen Band „Miljö“, vertrat „Der Sitzungspräsident“ den erkrankten „Mann für alle Fälle“ Guido Cantz, womit man Volker Weiningers hochkarätigen Wortwitz im Kölner Karneval unterstrich, der innerhalb weniger Jahre fast schon im karnevalistischem Olymp Kölner Bühnenkünstler angekommen ist.

Leider neigte sich jetzt das Programm der fünfeinhalb stündigen Sitzung dem Ende entgegen, welches mit dem Auftritt der „Domstürmer“ und einen Überraschungsauftritt sein Finale fand. Beim letzten Lied der „Domstürmer“ welches die Zugabe der fünf Musiker war, öffnete sich die Tür zum Foyer, so daß die KKG Nippeser Bürgerwehr zum Überraschungsgast des Abends wurden. Zusammen mit einigen Blauen Funken als „Gefangene“ marschierte das komplette orange-weiße Korps der Appelsine-Funke in den Saal, die neben ihren Tänzen von Wache und Tanzpaar Christina „Stina“ Pohl und Marc „Körnchen“ Schumacher, sowie ihrem Stabsmusikzug ein besonderes Geschenk für die blau-weißen Jubilare vom Sachsenring im Gepäck hatten.

Appelsinefunke-Präsident Michael Gerhold überreichte Björn Griesemann in Freundschaft wie Verbundenheit als Geschenk für den Funkenturm das Jubiläumslogo der Kölner Funken Artillerie mit dem besonderen Schriftzug „150 Appelsinefunke jratuliere“, daß als Unikat vom Nippeser Bürgerwehr-Mitglied Philipp Jungen geschaffen wurde. „Das ist Karneval, dat es Fastelovend!“

Quelle (Text): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V./Michael Nopens, Knut Walter
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Stadt Köln: Weitere Absprachen zwischen Stadt und Festkomitee Kölner Karneval

In den vergangenen Jahren erarbeiteten das Umweltschutzamt und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln und das Festkomitee Kölner Karneval e.V. viele Verbesserungen für die Pferde im Rosenmontagszug. Dabei wurden wissenschaftliche Erkenntnisse und Untersuchungen berücksichtigt.

Tierärztinnen und Tierärzte des Umweltschutzamtes und Verbraucherschutzamtes entnehmen auch beim diesjährigen Rosenmontagszug stichprobenartig mindestens 50 Blutproben von den Pferden. Die Blutproben werden auf unerlaubt eingesetzte Beruhigungsmittel überprüft.

Veterinärinnen und Veterinäre führen ihre Inspektionen an den verschiedenen Aufstellorten während des Zuges und im Anschluß an den Umzug durch. Während des Rosenmontagzugs 2018 gab es unter den 48 entnommenen Blutproben ein positives Ergebnis.

Das Umweltschutzamt und Verbraucherschutzamt erarbeitete bereits im April 2017 einen 10-Punkte-Plan, den das Festkomitee in seine Richtlinien aufnahm.

Folgende Voraussetzungen für die Teilnahme von Pferden am Rosenmontagszug wurden gemeinsam erarbeitet:

  • Die FN-Gelassenheitsprüfung, die auf spezielle Erfordernisse abgestimmt ist, muss ebenso nachgewiesen werden, wie alle vorgeschriebenen Impfungen.
  • Vor dem Rosenmontagszug 2019 wurde erstmals der Kutschenführerschein „B Gewerbe“ für das Führen von Kutschen gefordert, dieser war 2020 Teilnahmevoraussetzung.
  • Reduzierung der Beschallung an besonders exponierten Plätzen.
  • Es sollen keine Musikinstrumente, wie zum Beispiel Trommeln, auf dem Pferd gespielt oder direkt am Pferd getragen werden.

Aufgrund der Wetterverhältnisse nahmen 2019 keine Pferde am Zug teil.

Im Jahr 2020 wurde einvernehmlich das Verhältnis von Reitergewicht zum Pferdegewicht neu geregelt. Das Gewicht der Reiterinnen und Reiter (inklusive Sattel) darf maximal 20 Prozent des Pferdegewichtes haben. Auch die Zuglast der Kutschpferde und deren Belastung unter den Bedingungen des Rosenmontagszuges liegen im Fokus der laufenden Gespräche zwischen dem Festkomitee und der Stadtverwaltung.

Für das Jahr 2021 soll eine einheitliche Prüfung für den Einsatz von Pferden bei Brauchtumsveranstaltungen erarbeitet werden, die die Pferde speziell und explizit auf diese Anforderung, auch von einem Rosenmontagszug, vorbereitet.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




„Schmuckstückchen“ überreichten Kölner Trifolium Scheck in Höhe von € 333,00 für karitatives Projekt

-hgj/nj- Über ein ausverkauftes Haus freuten sich zum 11. Male die „Schmuckstückchen“, die am heutigen Nachmittag im Bankett- und Ballsaal des Pullman Cologne ihre 11. Kostümsitzung mit reichlich Prominenz unter den Sitzungsgästen feierten. Unter anderem mit von der Partie in der von Präsidentin Rüya Gazez-Krengel geleiteten Kostümsitzung, zahlreiche Ehrenschmuckstücken, die Präsidentinnen der Colombina Colonia, Kölsche Madämcher und 1. Damengarde Coeln, sowie hochrangige Herren der Kölner Karnevalsszene.

Im Anschluß an den Einzug in den Saal, grüßten die mit roten „Herzballons“ bewaffneten „Schmuckstückchen“ ihr buntgemischtes wie kostümiertes Auditorium und starteten gleich drauf mit dem Programm, wobei das Korps der Prinzen-Garde Köln mit Musik ihres Regimentsspielmannszuges vor den Tänzen des Tanzpaares und des Tanzkorps den Anfang machte. Im Rahmen dieses Opener in weiß und rot nahm der Vorstand der „Schmuckstückchen“ zwei Ehrungen vor, womit man die Verdienste rund um die eigene Gesellschaft würdigt. Neben Prinzen-Garde-Präsident Dino Massi wurde auch Jörg Krengel als Vorsitzender des neuen Fördervereins „Schmucker Mädcher“ e.V. geehrt, da beide in den Kreis der Ehrenschmuckstückchen aufgrund langjähriger Unterstützung und Förderung aufgenommen wurden.

Hiernach folgte das Programm wieder den Vorgaben des Literaten, so daß „Das Heddemer Dreigestirn“ mit ihrer Parodie die Gäste von den Stühlen riß. Zwischen „Kasalla“ und „den „Höhnern“ mit ihren bekannten Liedern zum mitsingen, tanzen und schunkeln, gehörte das Podium Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“, der wieder in ein Fettnäpfchen nach dem anderen trat und – nach seiner Abstinenz in der vergangenen Session – der ungekrönte König unter den Bühnenakteuren ist. Besuch aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt hatte sodann „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ als Kölner Dreigestirn im Schlepptau, die dem Prinzenpaar der Meezner Fassenacht „Prinz Heinrich II. (Diefenbach jr.) und „Prinzessin Jacqueline I. (Seuthe) gerne statt des Mainzer royalen Glanzes den volksnahen Kölner Saalkarneval näher bringen wollten.

Neben herzlichen Grußworten ans Narrenvolk im Parkett und ihrem Sessionslied hatte das Kölner Dreigestirn zugleich drei ihrer Ehrenspangen und Urkunden mitgebracht, um die „Schmuckstückchen“ der „Schmuckstückchen“ Nicole Bludau, Katja Hendrichs und Vanessa Wernze für ihr langjähriges und unermüdliches Engagement zu danken. Ohne Pause folgte das Program wieder seinem Fahrplan, wozu nun die „Paveier“, Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“, sowie „Brings“ mit ihren Beiträgen den Siedepunkt bei gefühlten 111° Celsius hielten.

Gleich drei Topbeiträge ließen nach „Brings“ die Kostümsitzung langsam aber hochkarätig ausklingen, zudem man die „Bläck Fööss“, „cat ballou“ und zu guter Letzt die StattGarde Colonia Ahoj – mit deren Bordkapelle, Shanty-Chor und dem Tanzkorps – ins Programm der diesjährigen Sitzung geholt hatte.

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Domsitzung spendet wieder € 5.555,00 zugunsten Tastmodells des Kölner Doms für Blinde und sehbehinderte Mitmenschen

-hgj/nj- Vor 23 Jahren wurde die Domsitzung zugunsten des Kölner Doms aus der Taufe gehoben, die heute zu den Kultveranstaltungen des Kölsche Fasteleers zählt. Wie schon damals unterstützt der Verein Domsitzung e.V. hiermit finanziell die Hohe Domkirche Sankt Petrus – so der offizielle Name von Deutschlands bekanntesten und meistbesuchten Denkmals -, zu dem wir später kommen.

Mit dem Einlaß in den Saal fühlte sich das Theater am Tanzbrunnen zügig mit den gutgelaunten und kostümierten Jecken, die sich auf das ereignisreiche Spitzenprogramm freuten, so daß mit dem Einzug der Altstädter Köln zusammen mit dem Elferrat der Domsitzung der Nachmittag karnevalistisch durchstarten konnte. Nach den Tänzen des grün-roten Tanzkorps und Tanzpaar, sowie den Musikstücken beim Einzug, auf der Bühne und beim Ausmarsch durch den Regimentsspielmannszug der Altstädter Köln, stand mit „Ne bergische Jung“ (Willibert Pauels) ein erstklassiger Redner im Scheinwerferlicht, welcher feinsinnig seine Witze erzählte und über viele Dinge des Alltages sinnierte.

Umrahmt von den Tänzerinnen und Tänzern der „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ der Alte Kölner KG „Schnüsse Tring“, überreichte der Domsitzungsvorstand mit seinem Sitzungsleiter Rudi Meier Domprobst Gerd Bachner und Dombaumeister Peter Füssenich einen Scheck in Höhe von € 5.555,00, dessen Betrag wie in den beiden Vorjahren zur Verwirklichung des Tastmodells des Kölner Doms für Blinde und sehbehinderte Mitmenschen bestimmt ist.

Nach dem Fototermin auf der Bühne, glossierte Volker Weininger als „Sitzungspräsident“ wieder das Vereinsleben seiner KG „Raderdolle Spritköpp“ und erntete hierfür nicht nur reichlich Beifall und Rufe um Zugaben, sondern auch einen Lacher nach dem anderen. Mit dem Auftritt von „Kasalla“ und ihren Liedern wie „Pirate“, „Alle Jläser huh“, Stadt met K“, endete nicht nur der exzellente Auftritt der Band sondern auch die erste Abteilung der 24. Domsitzung vor der Pause.

Zusammen mit den Blauen Funken zog es das gutgelaunte Publikum wieder in den Saal, da man die Domsitzungs-Programme von Literat Thomas Hoffmann kennt und liebt. Spökes pur hatte „Blötschkopp“ Marc Metzger sodann nach den Medleys des Regimentsspielmannszuges der Kölner Funken Artillerie und den Darbietungen des Blaue Funken-Tanzpaares Marie Steffens und Maurice Schmitz zusammen mit den Artillerietänzern parat, der wie ausnahmslos alle Künstler heute nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen wurde. Hoher Besuch hatte sich alsdann mit der Visite des Kölner Dreigestirns angekündigt, welches neben herzlich launigen Reden und ihrem Sessionshit auch das Solo ihres Prinzen „Christian II.“ auf dem Dudelsack mit „Amazing Grace“ vor den über 1.000 Gästen zu Besten gaben.

Auch zu den weiteren Programmnummern mit den „Klüngelköpp“, dem Beitrag von Comedian Christian Pape, sowie dem schillernd musikalischen Finale zum Repertoire der „Bläck Fööss“ von „Min eetste Fründing“ übers „Am Bickendorfer Büdche“ bis „Die nächste Rund“ war nicht nur das Auditorium, sondern auch Vorsitzender Heinz-Theo Müller und Pressesprecher Heinz Fey zufrieden, wie man von beiden zu Gehör bekam.

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„Funke… janz höösch“ mit ruhigen Inhalten einer Flüstersitzung und und „rockiger Mischung“ zum Abschluß des Abends

-hgj/nj- „Janz höösch“ präsentierten sich heute Nachmittag die Blauen Funken im Palais der Flora „Am Botanischen Garten“ bei ihrer gleichnamigen Flüstersitzung „Funke… janz höösch“, welche ein fester Bestandteil in den Veranstaltungskalender der Kölner Funken Artillerie (KFA) mit zahlreichen Rednern und leisen Tönen ein absoluter Gegenpol zu anderen Sitzungen des blau-weißen Korps ist.

Passend zum Programmstart gehörten Blick und Gehör ganz den jüngsten Mitgliedern der Jubiläumsgesellschaft, die in diesem Jahre auf 150 Lenze zurückblicken kann. Hierbei wirbelten die „Pänz“ der Kinder- und Jugendtanzgruppe der KFA- die übrigens Kölns ältestes Kindertanzgruppe aller Karnevalsgesellschaften ist – über die Bühne, und begeisterten nicht nur das Publikum im Saal, sondern auch die Elferräte um Präsident und Kommandant Björn Griesemann, sowie die Eltern und Großeltern der Kinder welche vom Saalende die Leistungen der kleinen Tänzerinnen und Tänzer begutachteten.

Nach anhaltendem Applaus für die Kinder und Jugendlichen, übernahmen die erwachsenen Artilleristen der 1870 gegründeten Gesellschaft das Podium, die zuvor ein herrliches Bild hinter den „blau-weißen Pänz“ abgegeben hatten. Mit klingendem Spiel zeigten die Musiker des Regimentsspielmannszuges ihr Können, worauf das Tanzpaar Marie Steffens und Maurice Schmitz sich zusammen mit den Herren des Tanzkorps präsentierten. Zurück ins Jahr 2003 ging es sodann für die Gäste im Saal mit „Wicky“ Junggeburth, der neben weiteren Liedern und herrlichem „Klaaf“ „Einmol Prinz zo sin“ sang, mit dem er in seiner Zeit als Kölner Prinz einen der wohl bekanntesten Karnevalsschlager der Domstadt komponiert hat.

Hierauf folgten mit Jörg Runge und seiner Reimrede als „Dä Tuppes vum Land“ und den Witzen, Pointen und Weisheiten des „Werbefachmanns“ Bernd Stelter zwei Spitzenredner der erste Garde, die vor der Pause im Saal noch die „Original Tanzgruppe Kölsch Hännes´chen“ mit ihren klassischen Darbietungen auf die Bühne ließen.

Zusammen mit dem Kölner Kinderdreigestirn eröffnete das Kölner Dreigestirn das Spektakel nach dem Pausenteil, die sich alle sechs sehr symphytisch und wortgewandt gegenüber dem fröhlich feiernden Auditorium zeigten. Während das Große Trifolium heute mit Michael Baumanns und Prof. Dr. Bruno Horst zwei verdienten Bauen Funken ihre Ehrenspange samt Urkunde überreichten, übergab Björn Griesemann Garry Binninger als Chef der Equipe den Gutschein für den Equipe-Abend im Turm der Blauen Funken, der seinen Ursprung im Jahre 1996 hat. In dieser Session regierten als Kölner Tollitäten „Prinz Kurt III. (Görgens), „Bauer Ewald“ (Kappes) und „Jungfrau Froni“ (Fro T.D. Kuckelkorn), die sich als Mitglieder Kölner Funken Artillerie bei ihrer gesamten Equipe für deren ehrenamtliches Engagement im mit dem Dankeschön-Abend bedankten.

Eine weitere Urkunde wechselte nach dem Auftritt der „Bläck Fööss“ den Besitzer. So feiern wie die Blauen Funken in diesem Jahr und dieser Session, auch die Musiker von Kölns ältester Band ein besonderes Jubiläum, zu dem die KFA den musikalischen Jubilaren eine Urkunde mit den Bildern der vier Blauen Funken-Literaten zwischen 1970 und heute zum 50. Geburtstag überreichten. Weiter im Text sodann mit Guido Cantz als „Der Mann für alle Fälle“, der die Gäste als vorletzter Künstler begeisterte. Der Finalteil wie Vizepräsident und Presseoffizier Dr. Armin Hoffman mitteilte, mit einem „Spezial“ von „JP Weber“ (Jörg Paul Weber) zusammen mit den Mädels von „Rockemarieche“ paßte in dieser Kombination und wurde vom Publikum wenn auch nicht so „janz höösch“, geliebt und gefeiert.

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Blomekörfge feiert 2020er „Blome Jeck“ an neuer Stelle am Kölner Media Park

-hgj/nj- Nach ihrem letzten „Blome Jeck“ im Maritim Hotel, ist die KKG Blomekörfge nunmehr im Hotel NH Collection Köln Mediapark heimisch geworden, in dem man einen etwas größeren Saal mit Tageslicht für gefunden hatte. Ab 10.00 Uhr öffneten sich die Türen für jegliche Gäste und Ehrengäste, die die 2020er Ausgabe des „Blome Jeck“ nicht verpassen wollten. Neben den persönlichen Begrüßungen des Publikums durch Vorstand und Pressesprecher Hans-Peter Limburg, begrüßte Carina Eich-Autermann als Sitzungspräsidentin des Blomekörfge das Publikum, wie auch die Ehrengäste die den Weg hierher gefunden hatten.

Hierauf begann die eloquente Carina Eich-Autermann mit der Ansage der ersten Programmnummer, für die Literat Volker Hochfeld die Kindertanzgruppe „Kölsche Harlequins“ der befreundeten KG Alt-Köllen gewonnen hatte. Leider konnten die „Pänz“ von Alt-Köllen ihre tänzerischen Darbietungen nicht in Gänze ausleben, da die niedrige Deckenhöhe des 250 Personen fassenden Saales nur bedingt Hebungen zuließ. Dennoch meisterten die kleinen Tänzerinnen und Tänzer ihr Programm mit Bravour und erhielten reichlich Applaus durch das überwiegend kostümierte Publikum. Faustdick hinter den Ohren hatten es sodann (zumindest in ihrem Vortrag) die kölschen Kerle Marco Ages und Daniel  Thelen, die als „Woosch und Wööschje“ in die Bütt stiegen.

Wie immer war die Blome Comedy der eigenen Mitglieder nach dem Zwiegespräch mit Witzen, Pointen und zahlreichen Gags, der Höhepunkt des Tages wobei diesjährig das Leben bei einer Kreuzfahrt parodiert wurde. Wenn sich die Aktiven der KKG Blomekörfge der Thematik „Et Blomekörfge määt en Schifftour“ widmen gehört viel Engagement wie auch Herzblut zum komödiantischen Bühnengeschehen, welches von den Gästen im Parkett gebührend gefeiert und durch Beifall honoriert wurde.

Im Anschluß an die Minikreuzfahrt, beglückte das Kölner Kinderdreigestirn, „Prinz Vincent I.“, „Bauer Emil“ und „Jungfrau Darleen“, das jecke Volk im NH Hotel am Mediapark, die sich so taff zeigten wie man dies nur von großen Dreigestirnen der Domstadt gewohnt ist. Mit Gerd Rück in seiner unvergänglichen wie unverwechselbaren Type als „Ne Weltenbummler“ stand ein ganz großer Künstler auf der Bühne, der mit seinen Witzen und Schachtelsätzen für einen Lacher nach dem andern sorgte und das ausgepowerte Publikum mit in die Pause nahm.

Den Einstand in die zweite Abteilung gelang sodann mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Flöhe“ der Große Allgemeine KG von 1900, die wiederum aufgrund Deckenhöhe nur teilweise ihre Hebungen bei ihren fünf Tänzen plus Zugaben umsetzten konnten. Mit „Ne bergische Jung“ (Willibert Pauels) hatte der Vorstand um Präsident Hans Kürten und Dietmar Teuber (1. Vorsitzender und Geschäftsführer) ein weitere Ass im Ärmel, das man nun für die „Medienklaafer“ (Pressesprecherstammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften) als Ehrengäste bei ihrem Foyertreffen und das Publikum gerne ausspielte.

Nach Willibert Pauels ,den man leider nur noch selten bei wenigen kleineren Sitzungen erleben kann, hatte Hans Kürten noch eine Überraschung parat, für die er die Tanzgruppe „Magic Girls“ aus Swisttal-Odendorf eingeladen hatte. Vor dem großen Vorhang der nach zum Finale fiel, gehörte das Podium für Karneval und Musik den Newcomern „Schamöör“, die am 23. November 2019 als beste von zehn Finalisten das Loss Mer Singe-Casting gewonnen hatten und auch heute als Schlußbild einen einwandfreien Beitrag zum Besten gaben.

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Lesegesellschaft zu Köln präsentierte kleines Programm bei Neujahrsempfang im Pullman Cologne

-hgj/nj- Rund 220 Gäste und Mitglieder empfing im Verlauf des heutigen Morgens die Lesegesellschaft zu Köln von 1872 zu ihrem traditionellem Neujahrsempfang im Saal Belvedere des Pullman Hotels in der Helenenstraße. Hierunter begrüßte Egon Michelske als Präsident der Lese unter anderem neben Ilse Prass als Ehrenmitglied und den Kölner Tolliäten 2019 „Prinz Marc I. (Michelske) und „Jungfrau Catharina“ (Michael Everwand) auch Alt-OB Fritz Schramma und weitere hochrangige Gäste Kölner von Karnevalsgesellschaften.

Die Moderation des Vormittags übergab Egon Michelske sodann an seinen Sohn Marc, welcher zusammen mit Michael Everwand die weitere Moderation übernahm. Gleich drauf kündigte sich mit ihrem erscheinen die Weilerswister Tanzgruppe Schiff-Ahoi-Virnich an, die in der Enge der Gesellschaft trotz niedriger Deckenhöhe auch Hebungen bei ihren Darbietungen zeigen konnten. Sodann waren alle Gäste nach der Ehrung mit dem „Goldenen Verdienstorden“ der Lesegesellschaft an Michael Klüver ans deftige Büffet geladen, wofür die Küche des Pullman Hotels Erbsen- und Gulaschsuppe bereitet hatte.

Nach Suppe, Kölsch und netten Plaudereien im Kreise zahlreicher Karnevalisten begrüßte man das Kinderdreigestirn des Festkomitees Lövenicher Karneval in dieser Runde, die nach ihren Grußworten die Kindertanzgruppe der Große Junkerdorfer KG auftreten ließen, welche nicht ohne Zugabe von dannen zogen.

Alsdann gehörte das Parkett im Saal Belvedere hoch über Kölns Dächern Max Biermann, dem man als Liedermacher vom ersten bis zum letzten Ton aufmerksam Gehör schenkte und mit reichlich Beifall dankte. Abschließend begrüßten Michael Everwand zusammen mit Egon und Marc Michelske das Kölner Dreigestirn, mit dem sich auch der diesjährige Empfang sich dem Ende entgegen neigte.

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Prinzen-Garde Köln gratuliert bei 2. Kostümsitzung ihren Turmnachbarn mit Originalpartitur ihres Blauen Funken-Marsches und 2.000 Fähnchen

-hgj/nj- Erstmals erlebten die Gäste der Prinzen-Garde Köln an einem Samstagabend eine Kostümsitzung, welche seit Jahren unterhalb der Woche noch zwei weitere Geschwister hat. Während die beiden Kostümsitzungen die jeweils donnerstags stattfinden Kassenschlager sind, fand die zweite der drei Kostümsitzung erstmals am Wochenende statt, da hierfür seit einigen Jahren reichliche Nachfragen des Publikums bestehen.

Schon der Kartenvorverkauf zeigte der weiß-roten Leibgarde Sr. Tollität, daß dieses Format innerhalb kürzester Zeit als erste aller Prinzen-Garde-Veranstaltungen restlos ausverkauft war. Wie die Resonanz beim Vorverkauf war, waren auch deren Launen der Gäste, da bereits vor dem Opening mit dem Aufzug des eigenen Korps, samt Tanzpaar, Tanzkorps und Regimentsspielmannszug die Stimmung in Foyer und Saal hervorragend und überaus stimmungsvoll war.

Nach den Darbietungen des Korps mit reichlich kölsche Tön´ und den tänzerischen Darbietungen der Regimentstochter Sandra Wüst, Tanzoffizier Tommy Engel und dem Tanzkorps, dankte Sitzungsleiter Marcus Gottschalk und kündigte im Feuerwerk der guten Laune seiner Traditionsgesellschaft als nächste Programmnummer Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ an, welcher eine überragende Reimrede zum Zeitgeschehen über Politik, Wirtschaft und die Mängel unserer Gegenwart parat hatte.

Auf der gleichen Woge wie „Dä Tuppes vum Land“ trug das närrische Auditorium sodann das Kölner Dreigestirn samt Equipe, denen die über 1.500 Gäste für ihren Besuch für ihr von Herzen kommendes Sessionslied und das Solo von „Prinz Christian II.“ mit „Amazing Grace“ auf dem Dudelsack mit Applaus, Alaaf-Rufen und sonstigen Bekundungen dankten. Nach den Hits der „Höhner“ wie „Schenk mir Dein Herz“, „Viva Colonia“ oder „Anna Havanna“ und der Lehrstunde in Martin Schopps „Rednerschule“, endete der erste Part der 2. Kostümsitzung im Pausenteil des Abends.

Mit über 2.000 verteilten blau-weißen Fähnchen empfingen sodann zum Start der 2. Abteilung Gäste und Gesellschaft das Korps der Blauen Funken, welches nicht nur unmittelbarer Nachbar der Prinzen-Garde im gleichen Teilstück der alten Kölner Stadtmauer ist, sondern in dieser Session auch ihr 150jähriges Bestehen feiern kann. Nach dem üblichen Programm mit Musik und Tanz der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V., wie der offizielle Name der Blauen Funken ist, bat Marcus Gottschalk seinen Präsidenten Dino Massi aufs Podium, der ans Schwesterkorps und ihren Präsidenten Björn Griesemann herzliche und sehr emotionale Worte des Dankes richtete.

Sodann überreichte er zusammen mit Gustav Brüninghaus als Vorstand der Prinzen-Garde, eine Originalpartitur des Blauen Funken Marsches aus dem Jahre 1926, da das Archiv der Kölner Funken Artillerie gänzlich im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Zudem überließ Dino Massi dem sympathischen Korps der Blauen Funken zahlreiche Orden und Verdienstnadel in zwei Vitrinen, die im Archiv der Prinzen-Garde als Dubletten schlummerten und somit im Nachbarturm in ihre Heimat zurückkehren. Abschließend gehörte hierzu auch noch die Fahne die man aufgrund des Jubiläumsanlasses gehißt hatte, welche seit dem Jahreswechsel bereits in blau-weiß und weiß-rot am Prinzen-Garde-Turm weht und nunmehr auch am Nachbarturm auf diesen einzigartigen Vereinsgeburtstag hinweist.

Nach soviel Leidenschaft, Gemeinschaft und Tradition, folgte das Programm wieder dem Konzept von Dennis Hille als Literat der „Mählsäck“, wozu nach „Werbefachmann“ Bernd Stelter“, den quirligen Tönen der Bonner Brassband „Querbeat“ noch das Tanzkorps „Fidele Fordler“ und die „Klüngelköpp“ mit ihren ruhigen, feurigen und besinnlichen Liedern und Hits gekommen waren. Wie alle Gäste und Ehrengäste im großen Saal des Maritim Hotels am Köner Heumarkt, genoß auch eine große Gruppe Koblenzer Lions Club-Mitglieder den Abend, der gegen 1.45 Uhr mit dem Auftritt von Norbert Conrads und „Am Dom zo Kölle“ endete.

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