Stadt Köln: Weitere Absprachen zwischen Stadt und Festkomitee Kölner Karneval

In den vergangenen Jahren erarbeiteten das Umweltschutzamt und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln und das Festkomitee Kölner Karneval e.V. viele Verbesserungen für die Pferde im Rosenmontagszug. Dabei wurden wissenschaftliche Erkenntnisse und Untersuchungen berücksichtigt.

Tierärztinnen und Tierärzte des Umweltschutzamtes und Verbraucherschutzamtes entnehmen auch beim diesjährigen Rosenmontagszug stichprobenartig mindestens 50 Blutproben von den Pferden. Die Blutproben werden auf unerlaubt eingesetzte Beruhigungsmittel überprüft.

Veterinärinnen und Veterinäre führen ihre Inspektionen an den verschiedenen Aufstellorten während des Zuges und im Anschluß an den Umzug durch. Während des Rosenmontagzugs 2018 gab es unter den 48 entnommenen Blutproben ein positives Ergebnis.

Das Umweltschutzamt und Verbraucherschutzamt erarbeitete bereits im April 2017 einen 10-Punkte-Plan, den das Festkomitee in seine Richtlinien aufnahm.

Folgende Voraussetzungen für die Teilnahme von Pferden am Rosenmontagszug wurden gemeinsam erarbeitet:

  • Die FN-Gelassenheitsprüfung, die auf spezielle Erfordernisse abgestimmt ist, muss ebenso nachgewiesen werden, wie alle vorgeschriebenen Impfungen.
  • Vor dem Rosenmontagszug 2019 wurde erstmals der Kutschenführerschein „B Gewerbe“ für das Führen von Kutschen gefordert, dieser war 2020 Teilnahmevoraussetzung.
  • Reduzierung der Beschallung an besonders exponierten Plätzen.
  • Es sollen keine Musikinstrumente, wie zum Beispiel Trommeln, auf dem Pferd gespielt oder direkt am Pferd getragen werden.

Aufgrund der Wetterverhältnisse nahmen 2019 keine Pferde am Zug teil.

Im Jahr 2020 wurde einvernehmlich das Verhältnis von Reitergewicht zum Pferdegewicht neu geregelt. Das Gewicht der Reiterinnen und Reiter (inklusive Sattel) darf maximal 20 Prozent des Pferdegewichtes haben. Auch die Zuglast der Kutschpferde und deren Belastung unter den Bedingungen des Rosenmontagszuges liegen im Fokus der laufenden Gespräche zwischen dem Festkomitee und der Stadtverwaltung.

Für das Jahr 2021 soll eine einheitliche Prüfung für den Einsatz von Pferden bei Brauchtumsveranstaltungen erarbeitet werden, die die Pferde speziell und explizit auf diese Anforderung, auch von einem Rosenmontagszug, vorbereitet.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




„Schmuckstückchen“ überreichten Kölner Trifolium Scheck in Höhe von € 333,00 für karitatives Projekt

-hgj/nj- Über ein ausverkauftes Haus freuten sich zum 11. Male die „Schmuckstückchen“, die am heutigen Nachmittag im Bankett- und Ballsaal des Pullman Cologne ihre 11. Kostümsitzung mit reichlich Prominenz unter den Sitzungsgästen feierten. Unter anderem mit von der Partie in der von Präsidentin Rüya Gazez-Krengel geleiteten Kostümsitzung, zahlreiche Ehrenschmuckstücken, die Präsidentinnen der Colombina Colonia, Kölsche Madämcher und 1. Damengarde Coeln, sowie hochrangige Herren der Kölner Karnevalsszene.

Im Anschluß an den Einzug in den Saal, grüßten die mit roten „Herzballons“ bewaffneten „Schmuckstückchen“ ihr buntgemischtes wie kostümiertes Auditorium und starteten gleich drauf mit dem Programm, wobei das Korps der Prinzen-Garde Köln mit Musik ihres Regimentsspielmannszuges vor den Tänzen des Tanzpaares und des Tanzkorps den Anfang machte. Im Rahmen dieses Opener in weiß und rot nahm der Vorstand der „Schmuckstückchen“ zwei Ehrungen vor, womit man die Verdienste rund um die eigene Gesellschaft würdigt. Neben Prinzen-Garde-Präsident Dino Massi wurde auch Jörg Krengel als Vorsitzender des neuen Fördervereins „Schmucker Mädcher“ e.V. geehrt, da beide in den Kreis der Ehrenschmuckstückchen aufgrund langjähriger Unterstützung und Förderung aufgenommen wurden.

Hiernach folgte das Programm wieder den Vorgaben des Literaten, so daß „Das Heddemer Dreigestirn“ mit ihrer Parodie die Gäste von den Stühlen riß. Zwischen „Kasalla“ und „den „Höhnern“ mit ihren bekannten Liedern zum mitsingen, tanzen und schunkeln, gehörte das Podium Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“, der wieder in ein Fettnäpfchen nach dem anderen trat und – nach seiner Abstinenz in der vergangenen Session – der ungekrönte König unter den Bühnenakteuren ist. Besuch aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt hatte sodann „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ als Kölner Dreigestirn im Schlepptau, die dem Prinzenpaar der Meezner Fassenacht „Prinz Heinrich II. (Diefenbach jr.) und „Prinzessin Jacqueline I. (Seuthe) gerne statt des Mainzer royalen Glanzes den volksnahen Kölner Saalkarneval näher bringen wollten.

Neben herzlichen Grußworten ans Narrenvolk im Parkett und ihrem Sessionslied hatte das Kölner Dreigestirn zugleich drei ihrer Ehrenspangen und Urkunden mitgebracht, um die „Schmuckstückchen“ der „Schmuckstückchen“ Nicole Bludau, Katja Hendrichs und Vanessa Wernze für ihr langjähriges und unermüdliches Engagement zu danken. Ohne Pause folgte das Program wieder seinem Fahrplan, wozu nun die „Paveier“, Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“, sowie „Brings“ mit ihren Beiträgen den Siedepunkt bei gefühlten 111° Celsius hielten.

Gleich drei Topbeiträge ließen nach „Brings“ die Kostümsitzung langsam aber hochkarätig ausklingen, zudem man die „Bläck Fööss“, „cat ballou“ und zu guter Letzt die StattGarde Colonia Ahoj – mit deren Bordkapelle, Shanty-Chor und dem Tanzkorps – ins Programm der diesjährigen Sitzung geholt hatte.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Domsitzung spendet wieder € 5.555,00 zugunsten Tastmodells des Kölner Doms für Blinde und sehbehinderte Mitmenschen

-hgj/nj- Vor 23 Jahren wurde die Domsitzung zugunsten des Kölner Doms aus der Taufe gehoben, die heute zu den Kultveranstaltungen des Kölsche Fasteleers zählt. Wie schon damals unterstützt der Verein Domsitzung e.V. hiermit finanziell die Hohe Domkirche Sankt Petrus – so der offizielle Name von Deutschlands bekanntesten und meistbesuchten Denkmals -, zu dem wir später kommen.

Mit dem Einlaß in den Saal fühlte sich das Theater am Tanzbrunnen zügig mit den gutgelaunten und kostümierten Jecken, die sich auf das ereignisreiche Spitzenprogramm freuten, so daß mit dem Einzug der Altstädter Köln zusammen mit dem Elferrat der Domsitzung der Nachmittag karnevalistisch durchstarten konnte. Nach den Tänzen des grün-roten Tanzkorps und Tanzpaar, sowie den Musikstücken beim Einzug, auf der Bühne und beim Ausmarsch durch den Regimentsspielmannszug der Altstädter Köln, stand mit „Ne bergische Jung“ (Willibert Pauels) ein erstklassiger Redner im Scheinwerferlicht, welcher feinsinnig seine Witze erzählte und über viele Dinge des Alltages sinnierte.

Umrahmt von den Tänzerinnen und Tänzern der „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ der Alte Kölner KG „Schnüsse Tring“, überreichte der Domsitzungsvorstand mit seinem Sitzungsleiter Rudi Meier Domprobst Gerd Bachner und Dombaumeister Peter Füssenich einen Scheck in Höhe von € 5.555,00, dessen Betrag wie in den beiden Vorjahren zur Verwirklichung des Tastmodells des Kölner Doms für Blinde und sehbehinderte Mitmenschen bestimmt ist.

Nach dem Fototermin auf der Bühne, glossierte Volker Weininger als „Sitzungspräsident“ wieder das Vereinsleben seiner KG „Raderdolle Spritköpp“ und erntete hierfür nicht nur reichlich Beifall und Rufe um Zugaben, sondern auch einen Lacher nach dem anderen. Mit dem Auftritt von „Kasalla“ und ihren Liedern wie „Pirate“, „Alle Jläser huh“, Stadt met K“, endete nicht nur der exzellente Auftritt der Band sondern auch die erste Abteilung der 24. Domsitzung vor der Pause.

Zusammen mit den Blauen Funken zog es das gutgelaunte Publikum wieder in den Saal, da man die Domsitzungs-Programme von Literat Thomas Hoffmann kennt und liebt. Spökes pur hatte „Blötschkopp“ Marc Metzger sodann nach den Medleys des Regimentsspielmannszuges der Kölner Funken Artillerie und den Darbietungen des Blaue Funken-Tanzpaares Marie Steffens und Maurice Schmitz zusammen mit den Artillerietänzern parat, der wie ausnahmslos alle Künstler heute nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen wurde. Hoher Besuch hatte sich alsdann mit der Visite des Kölner Dreigestirns angekündigt, welches neben herzlich launigen Reden und ihrem Sessionshit auch das Solo ihres Prinzen „Christian II.“ auf dem Dudelsack mit „Amazing Grace“ vor den über 1.000 Gästen zu Besten gaben.

Auch zu den weiteren Programmnummern mit den „Klüngelköpp“, dem Beitrag von Comedian Christian Pape, sowie dem schillernd musikalischen Finale zum Repertoire der „Bläck Fööss“ von „Min eetste Fründing“ übers „Am Bickendorfer Büdche“ bis „Die nächste Rund“ war nicht nur das Auditorium, sondern auch Vorsitzender Heinz-Theo Müller und Pressesprecher Heinz Fey zufrieden, wie man von beiden zu Gehör bekam.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




„Funke… janz höösch“ mit ruhigen Inhalten einer Flüstersitzung und und „rockiger Mischung“ zum Abschluß des Abends

-hgj/nj- „Janz höösch“ präsentierten sich heute Nachmittag die Blauen Funken im Palais der Flora „Am Botanischen Garten“ bei ihrer gleichnamigen Flüstersitzung „Funke… janz höösch“, welche ein fester Bestandteil in den Veranstaltungskalender der Kölner Funken Artillerie (KFA) mit zahlreichen Rednern und leisen Tönen ein absoluter Gegenpol zu anderen Sitzungen des blau-weißen Korps ist.

Passend zum Programmstart gehörten Blick und Gehör ganz den jüngsten Mitgliedern der Jubiläumsgesellschaft, die in diesem Jahre auf 150 Lenze zurückblicken kann. Hierbei wirbelten die „Pänz“ der Kinder- und Jugendtanzgruppe der KFA- die übrigens Kölns ältestes Kindertanzgruppe aller Karnevalsgesellschaften ist – über die Bühne, und begeisterten nicht nur das Publikum im Saal, sondern auch die Elferräte um Präsident und Kommandant Björn Griesemann, sowie die Eltern und Großeltern der Kinder welche vom Saalende die Leistungen der kleinen Tänzerinnen und Tänzer begutachteten.

Nach anhaltendem Applaus für die Kinder und Jugendlichen, übernahmen die erwachsenen Artilleristen der 1870 gegründeten Gesellschaft das Podium, die zuvor ein herrliches Bild hinter den „blau-weißen Pänz“ abgegeben hatten. Mit klingendem Spiel zeigten die Musiker des Regimentsspielmannszuges ihr Können, worauf das Tanzpaar Marie Steffens und Maurice Schmitz sich zusammen mit den Herren des Tanzkorps präsentierten. Zurück ins Jahr 2003 ging es sodann für die Gäste im Saal mit „Wicky“ Junggeburth, der neben weiteren Liedern und herrlichem „Klaaf“ „Einmol Prinz zo sin“ sang, mit dem er in seiner Zeit als Kölner Prinz einen der wohl bekanntesten Karnevalsschlager der Domstadt komponiert hat.

Hierauf folgten mit Jörg Runge und seiner Reimrede als „Dä Tuppes vum Land“ und den Witzen, Pointen und Weisheiten des „Werbefachmanns“ Bernd Stelter zwei Spitzenredner der erste Garde, die vor der Pause im Saal noch die „Original Tanzgruppe Kölsch Hännes´chen“ mit ihren klassischen Darbietungen auf die Bühne ließen.

Zusammen mit dem Kölner Kinderdreigestirn eröffnete das Kölner Dreigestirn das Spektakel nach dem Pausenteil, die sich alle sechs sehr symphytisch und wortgewandt gegenüber dem fröhlich feiernden Auditorium zeigten. Während das Große Trifolium heute mit Michael Baumanns und Prof. Dr. Bruno Horst zwei verdienten Bauen Funken ihre Ehrenspange samt Urkunde überreichten, übergab Björn Griesemann Garry Binninger als Chef der Equipe den Gutschein für den Equipe-Abend im Turm der Blauen Funken, der seinen Ursprung im Jahre 1996 hat. In dieser Session regierten als Kölner Tollitäten „Prinz Kurt III. (Görgens), „Bauer Ewald“ (Kappes) und „Jungfrau Froni“ (Fro T.D. Kuckelkorn), die sich als Mitglieder Kölner Funken Artillerie bei ihrer gesamten Equipe für deren ehrenamtliches Engagement im mit dem Dankeschön-Abend bedankten.

Eine weitere Urkunde wechselte nach dem Auftritt der „Bläck Fööss“ den Besitzer. So feiern wie die Blauen Funken in diesem Jahr und dieser Session, auch die Musiker von Kölns ältester Band ein besonderes Jubiläum, zu dem die KFA den musikalischen Jubilaren eine Urkunde mit den Bildern der vier Blauen Funken-Literaten zwischen 1970 und heute zum 50. Geburtstag überreichten. Weiter im Text sodann mit Guido Cantz als „Der Mann für alle Fälle“, der die Gäste als vorletzter Künstler begeisterte. Der Finalteil wie Vizepräsident und Presseoffizier Dr. Armin Hoffman mitteilte, mit einem „Spezial“ von „JP Weber“ (Jörg Paul Weber) zusammen mit den Mädels von „Rockemarieche“ paßte in dieser Kombination und wurde vom Publikum wenn auch nicht so „janz höösch“, geliebt und gefeiert.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Blomekörfge feiert 2020er „Blome Jeck“ an neuer Stelle am Kölner Media Park

-hgj/nj- Nach ihrem letzten „Blome Jeck“ im Maritim Hotel, ist die KKG Blomekörfge nunmehr im Hotel NH Collection Köln Mediapark heimisch geworden, in dem man einen etwas größeren Saal mit Tageslicht für gefunden hatte. Ab 10.00 Uhr öffneten sich die Türen für jegliche Gäste und Ehrengäste, die die 2020er Ausgabe des „Blome Jeck“ nicht verpassen wollten. Neben den persönlichen Begrüßungen des Publikums durch Vorstand und Pressesprecher Hans-Peter Limburg, begrüßte Carina Eich-Autermann als Sitzungspräsidentin des Blomekörfge das Publikum, wie auch die Ehrengäste die den Weg hierher gefunden hatten.

Hierauf begann die eloquente Carina Eich-Autermann mit der Ansage der ersten Programmnummer, für die Literat Volker Hochfeld die Kindertanzgruppe „Kölsche Harlequins“ der befreundeten KG Alt-Köllen gewonnen hatte. Leider konnten die „Pänz“ von Alt-Köllen ihre tänzerischen Darbietungen nicht in Gänze ausleben, da die niedrige Deckenhöhe des 250 Personen fassenden Saales nur bedingt Hebungen zuließ. Dennoch meisterten die kleinen Tänzerinnen und Tänzer ihr Programm mit Bravour und erhielten reichlich Applaus durch das überwiegend kostümierte Publikum. Faustdick hinter den Ohren hatten es sodann (zumindest in ihrem Vortrag) die kölschen Kerle Marco Ages und Daniel  Thelen, die als „Woosch und Wööschje“ in die Bütt stiegen.

Wie immer war die Blome Comedy der eigenen Mitglieder nach dem Zwiegespräch mit Witzen, Pointen und zahlreichen Gags, der Höhepunkt des Tages wobei diesjährig das Leben bei einer Kreuzfahrt parodiert wurde. Wenn sich die Aktiven der KKG Blomekörfge der Thematik „Et Blomekörfge määt en Schifftour“ widmen gehört viel Engagement wie auch Herzblut zum komödiantischen Bühnengeschehen, welches von den Gästen im Parkett gebührend gefeiert und durch Beifall honoriert wurde.

Im Anschluß an die Minikreuzfahrt, beglückte das Kölner Kinderdreigestirn, „Prinz Vincent I.“, „Bauer Emil“ und „Jungfrau Darleen“, das jecke Volk im NH Hotel am Mediapark, die sich so taff zeigten wie man dies nur von großen Dreigestirnen der Domstadt gewohnt ist. Mit Gerd Rück in seiner unvergänglichen wie unverwechselbaren Type als „Ne Weltenbummler“ stand ein ganz großer Künstler auf der Bühne, der mit seinen Witzen und Schachtelsätzen für einen Lacher nach dem andern sorgte und das ausgepowerte Publikum mit in die Pause nahm.

Den Einstand in die zweite Abteilung gelang sodann mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Flöhe“ der Große Allgemeine KG von 1900, die wiederum aufgrund Deckenhöhe nur teilweise ihre Hebungen bei ihren fünf Tänzen plus Zugaben umsetzten konnten. Mit „Ne bergische Jung“ (Willibert Pauels) hatte der Vorstand um Präsident Hans Kürten und Dietmar Teuber (1. Vorsitzender und Geschäftsführer) ein weitere Ass im Ärmel, das man nun für die „Medienklaafer“ (Pressesprecherstammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften) als Ehrengäste bei ihrem Foyertreffen und das Publikum gerne ausspielte.

Nach Willibert Pauels ,den man leider nur noch selten bei wenigen kleineren Sitzungen erleben kann, hatte Hans Kürten noch eine Überraschung parat, für die er die Tanzgruppe „Magic Girls“ aus Swisttal-Odendorf eingeladen hatte. Vor dem großen Vorhang der nach zum Finale fiel, gehörte das Podium für Karneval und Musik den Newcomern „Schamöör“, die am 23. November 2019 als beste von zehn Finalisten das Loss Mer Singe-Casting gewonnen hatten und auch heute als Schlußbild einen einwandfreien Beitrag zum Besten gaben.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Lesegesellschaft zu Köln präsentierte kleines Programm bei Neujahrsempfang im Pullman Cologne

-hgj/nj- Rund 220 Gäste und Mitglieder empfing im Verlauf des heutigen Morgens die Lesegesellschaft zu Köln von 1872 zu ihrem traditionellem Neujahrsempfang im Saal Belvedere des Pullman Hotels in der Helenenstraße. Hierunter begrüßte Egon Michelske als Präsident der Lese unter anderem neben Ilse Prass als Ehrenmitglied und den Kölner Tolliäten 2019 „Prinz Marc I. (Michelske) und „Jungfrau Catharina“ (Michael Everwand) auch Alt-OB Fritz Schramma und weitere hochrangige Gäste Kölner von Karnevalsgesellschaften.

Die Moderation des Vormittags übergab Egon Michelske sodann an seinen Sohn Marc, welcher zusammen mit Michael Everwand die weitere Moderation übernahm. Gleich drauf kündigte sich mit ihrem erscheinen die Weilerswister Tanzgruppe Schiff-Ahoi-Virnich an, die in der Enge der Gesellschaft trotz niedriger Deckenhöhe auch Hebungen bei ihren Darbietungen zeigen konnten. Sodann waren alle Gäste nach der Ehrung mit dem „Goldenen Verdienstorden“ der Lesegesellschaft an Michael Klüver ans deftige Büffet geladen, wofür die Küche des Pullman Hotels Erbsen- und Gulaschsuppe bereitet hatte.

Nach Suppe, Kölsch und netten Plaudereien im Kreise zahlreicher Karnevalisten begrüßte man das Kinderdreigestirn des Festkomitees Lövenicher Karneval in dieser Runde, die nach ihren Grußworten die Kindertanzgruppe der Große Junkerdorfer KG auftreten ließen, welche nicht ohne Zugabe von dannen zogen.

Alsdann gehörte das Parkett im Saal Belvedere hoch über Kölns Dächern Max Biermann, dem man als Liedermacher vom ersten bis zum letzten Ton aufmerksam Gehör schenkte und mit reichlich Beifall dankte. Abschließend begrüßten Michael Everwand zusammen mit Egon und Marc Michelske das Kölner Dreigestirn, mit dem sich auch der diesjährige Empfang sich dem Ende entgegen neigte.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Prinzen-Garde Köln gratuliert bei 2. Kostümsitzung ihren Turmnachbarn mit Originalpartitur ihres Blauen Funken-Marsches und 2.000 Fähnchen

-hgj/nj- Erstmals erlebten die Gäste der Prinzen-Garde Köln an einem Samstagabend eine Kostümsitzung, welche seit Jahren unterhalb der Woche noch zwei weitere Geschwister hat. Während die beiden Kostümsitzungen die jeweils donnerstags stattfinden Kassenschlager sind, fand die zweite der drei Kostümsitzung erstmals am Wochenende statt, da hierfür seit einigen Jahren reichliche Nachfragen des Publikums bestehen.

Schon der Kartenvorverkauf zeigte der weiß-roten Leibgarde Sr. Tollität, daß dieses Format innerhalb kürzester Zeit als erste aller Prinzen-Garde-Veranstaltungen restlos ausverkauft war. Wie die Resonanz beim Vorverkauf war, waren auch deren Launen der Gäste, da bereits vor dem Opening mit dem Aufzug des eigenen Korps, samt Tanzpaar, Tanzkorps und Regimentsspielmannszug die Stimmung in Foyer und Saal hervorragend und überaus stimmungsvoll war.

Nach den Darbietungen des Korps mit reichlich kölsche Tön´ und den tänzerischen Darbietungen der Regimentstochter Sandra Wüst, Tanzoffizier Tommy Engel und dem Tanzkorps, dankte Sitzungsleiter Marcus Gottschalk und kündigte im Feuerwerk der guten Laune seiner Traditionsgesellschaft als nächste Programmnummer Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ an, welcher eine überragende Reimrede zum Zeitgeschehen über Politik, Wirtschaft und die Mängel unserer Gegenwart parat hatte.

Auf der gleichen Woge wie „Dä Tuppes vum Land“ trug das närrische Auditorium sodann das Kölner Dreigestirn samt Equipe, denen die über 1.500 Gäste für ihren Besuch für ihr von Herzen kommendes Sessionslied und das Solo von „Prinz Christian II.“ mit „Amazing Grace“ auf dem Dudelsack mit Applaus, Alaaf-Rufen und sonstigen Bekundungen dankten. Nach den Hits der „Höhner“ wie „Schenk mir Dein Herz“, „Viva Colonia“ oder „Anna Havanna“ und der Lehrstunde in Martin Schopps „Rednerschule“, endete der erste Part der 2. Kostümsitzung im Pausenteil des Abends.

Mit über 2.000 verteilten blau-weißen Fähnchen empfingen sodann zum Start der 2. Abteilung Gäste und Gesellschaft das Korps der Blauen Funken, welches nicht nur unmittelbarer Nachbar der Prinzen-Garde im gleichen Teilstück der alten Kölner Stadtmauer ist, sondern in dieser Session auch ihr 150jähriges Bestehen feiern kann. Nach dem üblichen Programm mit Musik und Tanz der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V., wie der offizielle Name der Blauen Funken ist, bat Marcus Gottschalk seinen Präsidenten Dino Massi aufs Podium, der ans Schwesterkorps und ihren Präsidenten Björn Griesemann herzliche und sehr emotionale Worte des Dankes richtete.

Sodann überreichte er zusammen mit Gustav Brüninghaus als Vorstand der Prinzen-Garde, eine Originalpartitur des Blauen Funken Marsches aus dem Jahre 1926, da das Archiv der Kölner Funken Artillerie gänzlich im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Zudem überließ Dino Massi dem sympathischen Korps der Blauen Funken zahlreiche Orden und Verdienstnadel in zwei Vitrinen, die im Archiv der Prinzen-Garde als Dubletten schlummerten und somit im Nachbarturm in ihre Heimat zurückkehren. Abschließend gehörte hierzu auch noch die Fahne die man aufgrund des Jubiläumsanlasses gehißt hatte, welche seit dem Jahreswechsel bereits in blau-weiß und weiß-rot am Prinzen-Garde-Turm weht und nunmehr auch am Nachbarturm auf diesen einzigartigen Vereinsgeburtstag hinweist.

Nach soviel Leidenschaft, Gemeinschaft und Tradition, folgte das Programm wieder dem Konzept von Dennis Hille als Literat der „Mählsäck“, wozu nach „Werbefachmann“ Bernd Stelter“, den quirligen Tönen der Bonner Brassband „Querbeat“ noch das Tanzkorps „Fidele Fordler“ und die „Klüngelköpp“ mit ihren ruhigen, feurigen und besinnlichen Liedern und Hits gekommen waren. Wie alle Gäste und Ehrengäste im großen Saal des Maritim Hotels am Köner Heumarkt, genoß auch eine große Gruppe Koblenzer Lions Club-Mitglieder den Abend, der gegen 1.45 Uhr mit dem Auftritt von Norbert Conrads und „Am Dom zo Kölle“ endete.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Altstädter Köln machen Reden ihrer Miljö-Sitzung auch für hörbehinderte und taube Menschen zum Genuß

-hgj/nj- Im restlos ausverkauften Kristallsaal der koelnmesse feierten die Altstädter Köln heute Abend ihre Miljö-Sitzung. Wenn man ansonsten lieber linksrheinisch im eigenen Veedel in Gürzenich, Maritim Hotel oder Wartesaal am Dom seine Sitzungen und Veranstaltungen zelebriert, galt es heute den Rhein in Richtung Schäl Sick zu überqueren und von hieraus das Panorama der Altstadt mit Dom, Groß Sankt Martin und dem Fischmarkt zu genießen.

Alsdann eröffneten die „Kölsche Dillendöppcher“ als unter dem Patronat der Altstädter stehenden Kinder- und Jugendtanzgruppe den Abend im Kristallsaal, die gleich die Herzen des gesamten Publikums eroberten. Nach der Zugabe, ohne die die „Pänz“ nicht von der Bühne zu bekommen waren, erklang der Marsch des grün-roten Traditionskorps vom Alder Maat, womit man sich selbst ankündigte und die Miljö-Sitzung in Schwung brachte. Mit „Hundertfuffzich Mann un en Fahn vürrendran“, konnte man den Einzug des Altstädter Korps mit dem „Bäck Fööss“-Lied beschreiben, die in einem nicht enden wollenden Aufzug vom Foyer zur Bühne hinzogen und sodann nach der Begrüßung von Präsident Hans Kölschbach gleich mit ihrem Auftritt weitermachten. Nach rheinischen Liedern des Regimentsspielmannszuges und dem tänzerischen Darbietungen von Steffi Scharfe und Philipp Bertram sowie den tanzenden Grenadieren, folgte der Wachwechsel, will heißen, Hans Kölschbach übergab Norbert Haumann als Sitzungsleiter der Altstädter Köln die Moderation, der nach seinem Willkommen an die Gäste mit dem Publikum auf einen erwachtungsvollen Abend anstieß.

Hiernach folgte das Programm den Vorgaben von Literat Martin Zylka, der nach der „Rednerschule“ von und mit Martin Schopps und den unverwechselbaren Liedern und Evergreens der „Black Fööss“, Marc Metzger als „Blötschkopp“ auf die Bühne schickte. Dieser trieb nicht nur wieder zahlreiche Späße bei seinen Blödeleien mit Kellnern, Fotografen, oder dem ein oder anderen Gast der Miljö-Sitzung, sondern dankte auch der Gebärdendolmetscherin an seiner Seite, die der Eloquenz seines Wortwitzes in allen Teilen nachgekommen war.

Wie bei einigen Veranstaltungen des grün-roten Korps – die gegenüber von Rathaus und Jan von Werth-Denkmal ihr Kasino haben -, übersetzten zwei diplomierte Dolmetscher (vorne im Bild Alina Ackers) alle Reden des heutigen Abends für Mitmenschen mit Hörverlust, was dieser Gesellschaft sehr hoch anzurechnen ist, da hierdurch Taube oder hörgeminderte Menschen an der Sitzung teilhaben können. Ein weiterer Höhepunkt war nach Marc „Blötschkopp“ Metzger sodann der Auftritt der „Hellige Knäächte un Mägde“ als Kölns erste und älteste Tanzgruppe, die sich mit Tänzen der Gründerzeit und Reformation um 1823 unseres heutigen Fastelovends zeigten.

Nach der Pause gehörten die Hits der „Brings“ zum Programm, sowie Volker Weiniger der bierselig und hochprozentig in die Rolle des „Sitzungspräsidenten“ schlüpfte und seine Kehle stets mit einem Kölsch nach dem anderen für freien Redefluß benetzte. Besuch aus Ehrenfeld von der Bürgergarde „blau-gold“ bekamen die Altstädter nach Volker Weiniger, die mit ihrer Marie und rund 130 Mann durch das nächtliche Köln reisten und im Kristallsaal eine tolle Show aus närrischen Klängen und den Tänzen ihres Tanzpaares Denise Willems und Christopher Wallpott, sowie den Gardisten ihres Tanzkorps zur Freude des Auditoriums ablieferten.

Ein Höhepunkt, einer jeden Kölner Sitzung ist der Besuch des Kölner Dreigestirns, das nunmehr mit ihrem Schmölzje von Prinzenwache und Equipe dem ausgelassen feiernden Publikum ihre Referenz erwies. Mit herzlichen Worten, ihrem Sessionslied und nicht zuletzt mit dem Dudelsack-Solo von „Prinz Christian II.“zu „Du bes die Stadt op die mer all he stonn“ („Amazing Grace“), dankte das Trifolium dem Publikum, welches ihnen einen solch phänomenalen Empfang bereitet hatte. Zu guter Letzt standen im Finalteil die Musiker von „Querbeat“ auf den karnevalistischen Brettern, die mit Hits wie „Nie mehr Fastelovend, „Guten Morgen Barbarossaplatz“, „Stonn op un danz“ und ihrem unverwechselbaren Brasspop-Sound weit nach 1. 00 Uhr den Publikum zum weiterfeiern bis zum Morgengrauen aufforderten.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Kölner Weihbischof wurde bei Greesberger Kostümsitzung zum Ehrenmitglied der G.K.G. ernannt

-hgj/nj- Gelassen und ohne das Publikum zu beunruhigen ging die G.K.G. Greesberger heute Abend mit ihrem nicht reibungslos verlaufenden Start zur Kostümsitzung im Theater am Tanzbrunnen um. Während Literat Christian Böhm telefonisch erfuhr, daß Anette Esser als die letzte Putzfrau vor der Autobahn „Achnes Kasulke“ aufgrund eines Kreislaufkollaps auf dem Weg in Krankenhaus sei, rief auch die Bürgergarde „blau-gold“ an und teilte mit, daß man zugeparkt sei und die Busse den Parkplatz nicht verlassen konnten.

Während Christian Böhm eifrig am umorganisieren war, zog der Elferrat mit Sitzungsleiter Michael Kramp in den Saal und eröffnete die Sitzung, wobei gleich zu Beginn nicht nur das Publikum, sondern auch die Ehrengäste wie unter anderem Udo Jansen, Präsident und 1. Vorsitzender der K.G. Alt-Severin, der Präsident der G.M.K.G. Jürgen Haucke, sowie der niederländischen KV Burgerlust Eygelshoven John Pevo willkommen geheißen wurden. Durch diesen Schachzug begann das Programm mit einigen Minuten verspätet, was aber den gut gelaunten Gästen nicht auffiel. Kürzer als üblich fiel hiernach der Aufmarsch der Bürgergarde „blau-gold“ aus, die nur Ein- und Ausmarsch sowie einen Tanz zeigten, da nicht noch der nächste Termin außerhalb von Köln verzögert werden sollte. Übrigens haben sich die Bürgergardisten vom Falschparker selbst befreit, da man mit Muskelkraft das Fahrzeug einfach auf Seite gehoben hatte.

Problemlos verlief sodann das weitere Programm bei dem für „Achnes Kasulke“ die „Blömcher“ ihre Späße auf dem Podium des Theaters am Tanzbrunnen trieben und die Jugendtanzgruppe „Kölsche Greesberger“ ihre tänzerischen Höhepunkte präsentierten. In diesem Rahmen würdigte Gresseberger-Präsident Markus Otrzonsek samt Vorstand Dr. Dominikus Schwaderlapp als Weihbischof von Köln, der vor der prächtigen Kulisse der Jugendtanzgruppe zum Ehrenmitglied der G.K.G. ernannt wurde. Mit den beiden Auftritten von Michael Hehn als „Dä Nubbel“ und den Hits der „Domstürmer“ neigte sich die erste Abteilung dem Ende entgegen, so daß man sich bei Frikadellchen, Currywoosch und Kölsch auf den zweiten Teil des Abends freuen konnte.

In den Saal zurück holten die Greesberger ihre Gäste mit dem Erscheinen von „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“, die bei ihrer Visite herzliche Worte an die kostümierten Jecken richteten und zusammen mit Gressbergern und Gästen ihr Dreigestirn-Lied intonierten. Als Geschenk erhielte das jecke Trifolium des Reiter-Korps „Jan von Werth“ einen Scheck in Höhe von € 777,00, der dem neu zuschaffenden Rosenmontagswagen für Menschen mit und ohne Behinderungen zu Gute kommt.

Vor der Foyerparty nach der Sitzung gehörten noch vier weitere Programmnummern auf die Bühne des herrlich geschmückten Rundbau, zu dem Michael Kramp Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“, die „Klüngelköpp“ mit ihren Hits, sowie vor dem Finale mit den „Räubern“ die große Tanzgruppe seiner Gesellschaft „Kölsche Greesberger“ auf dem Podium begrüßte.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Närrische Consulat überreichte ihrer Große Kölner KG „Aquila“ als weitere Standarte

-hgj/nj-Mit ihrem Vorprogramm sorgt die Große Kölner Karnevalsgesellschaft seit Jahren für besondere Stimmung vor der Gala-Sitzung. Während die Gäste in Abendkleid, Smoking und dunklem Anzug – die von den „Bläck Fööss“ besungene Treppe im Jözenich – durch das Spalier des Reiterkorps ihrer Standarten und Fahnen herauf schritten, intonierte Engelbert Wrobel („Dä Engelbäät“) auf seinem Tenorsaxophon bekannte Kölsche Melodien. Zudem erhielt jede Dame eine besonderes Geschenk von der Großen Kölner, die hierbei durch eine Parfümerie der Domstadt seit Jahren unterstützt wird.

Bei Smalltalk und Kölsch blieb genügend Zeit um Engelbert Wrobel und seinen Klängen, vor der Programmeröffnung mit dem Tanzcorps „Blaue Jungs“ der KG Lövenicher Neustädter zu lauschen. Zusammen mit dem Tanzcorps der Lövenicher Tänzerinnen und Tänzer nahm zugleich der Elferrat unter dem Vorsitz von Dr. Joachim Wüst als Präsident seine Plätze im Elferrat ein, der vor dem ersten Tanz des Corps die Gäste seiner Gesellschaft willkommen hieß.

Hiernach startete die KG ihre Darbietungen wobei man feststellte, daß Matrosen gerne hoch hinaus wollen, wie man dies anhand der zahlreichen akrobatischen Hebungen und Würfe sah. Ur-Kölsch und unverfälscht präsentierte sich sodann Jupp Menth in herrlich breitem Platt, der Brexit, Trump und zahlreiche internationale, nationale wie auch kölsche Politiker und mit „Kölsch for Future“ auch die Jugend mit ihren Demonstrationen „Fridays for Future“ in seiner Type als „Ne kölsche Schutzmann“ kritisch prüfend unter die Lupe nahm.

Für den weiteren Teil der ersten Halbzeit hatten Harald Hahn und Walter Laschet – als Literaten der 1882 gegründeten renommierten Kölner KG – zwei Bands sowie zwei weitere Redner der Spitzenklasse für Publikum und Ehrengäste parat, die trotz Abendgarderobe sehr emotional und wohlgestimmt das Treiben auf der Bühne des Gürzenich genossen. Hierbei folgten Jupp Menth, die „Domstürmer“ mit Hits wie „Ohne Rhing Ohne Dom Ohne Sunnesching“, „Ich danz för Dich (Jo Jo Dat)“, „E Deil vun Dir“ und „Janz schön Kölle“, die nach ihren Zugaben das Podium für „De Frau Kühne“ (Ingrid Kühne) als gestandene Frau, Mutter und selbsternannte Rampensau freimachten. Weiter mit den zahllosen Liedern, Hits und Evergreens der „Räuber“ und mit Volker Weininger als „Der Sitzungspräsident“, mit seinem Verzäll über seine KG „Raderdolle Spritköpp“ und seiner Trinkfestigkeit womit er kein Auge trocken ließ.

Zurück aus der Pause, meldete sich der Elferrat der Großen Kölner wieder mit dem Aufzug der Prinzen-Garde Köln, bei dem Joachim Wüst seine Tochter Sandra als Regimentstochter des weiß-roten Korps mit ihrem Tanzoffizier Tommy Engel und den Kameraden von Wache, Tanzkorps sowie Regimentsspielmannszug begrüßen konnte. Mit der Ankündigung der „Bläck Fööss“, die in diesem Jahr auf 50 musikalische Jahre als Mutter aller Kölner Bands zurückblicken können, ging ein Raunen durch den Saal, da sich das profane Publikum wie auch die zahlreichen Ehrengäste (Bürgermeister Hans-Werner Bartsch, WDR-Intendant Tom Buhrow, Große Kölner-Ehrenpräsident und ehemaliger Ministerpräsident von NRW Jürgen Rüttgers sowie Große Kölner-Botschafterin und ehemalige Dombaumeisterin Prof. Dr. Barbara Schock-Werner) auf die Hits der „Fööss“ freuten.

Währenddessen, hatte sich das Kölner Dreigestirn mit seiner Equipe im Foyer eingefunden, denen die nächsten Minuten nach den Zugaben der sieben Musiker gehörte. Alsdann folgten nach dem Besuch des Trifoliums 2020 Bernd Stelter mit seinen Ratschlägen als „Werbefachmann“ und die „Höhner“, deren neuer Hit „Anna Havanna“ das Sambafieber ausbrechen ließ. Ganz zum Schluß – vor der Sitzungsnachfeier bis in den frühen Morgen – ehrte Dr. Heribert Mies als Senatspräsident der Großen Kölner in Anwesenheit seiner Vorstandskollegen Andreas Jurek zum Ehrensenator, der seit Jahren die Gäste bei allen Sitzungen nach dem Programmende mit leisen und lauten Tönen kölschen Liedgutes unterhält.

Zudem berichtete Pressesprecherin Angela Kanya-Stausberg noch, daß im Rahmen der Gala-Sitzung das Närrische Consulat der Große Kölner KG, welchen derzeit 69 Mitglieder angehören, eine „Aquila“ (römische Standarte) überreichte, die bisher in keiner der Kölner Karnevalsgesellschaft zu finden ist.

Quelle (Text): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. 1882
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




KKG Alt-Lindenthal feierte zum sechsten Mal ihre Kostümsitzung im Palais der Flora

-hgj/nj- Seit sechs Jahren feiert die Kölner Karnevalsgesellschaft Alt-Lindenthal nicht mehr innerstädtisch und in Nähe des Hohenzollernrings, sondern in unmittelbarer Nähe des Kölner Zoos im Palais der Flora. Der Wechsel hat der Gesellschaft, die ihren Ursprung im Kölner Stadtteil Lindenthal hat gut getan, so daß auch für die kommenden Jahre an diesem Ort die Prunk- und Kostümsitzung sowie die Lindenthaler Mädchensitzungen stattfinden.

Heute startete Alt-Lindenthal am frühen Abend mit ihrer große Prunk- und Kostümsitzung in den Sitzungskarneval zum diesjährigen Kölner Rosenmontagsmotto „Et Hätz schleiht em Veedel“, und, stellte gleichzeitig ihren neuen Orden vor der das Motto dies widerspiegelt. So zeigt der Sessionsorden auf der Vorderseite das allgemein bekannte gelbe Ortseingangsschild mit schwarzer Schrift auf sie auf ihren Ursprungsort hinweisen. Die Rückseite hingegen ist bunt gestaltet und deutet als Wimmelbild auf die bekannten Wahrzeichen Lindenthals, wie die Klinikclowns der Uniklinik, den Tierpark des Ortsteils oder das Krieler Dömchen mit seinem Orgelneubau hin. Wer den Orden nicht für seine Meriten in dieser Session von der Gesellschaft verliehen bekommt, hat dennoch eine Chance dieses originelle Sessions-Souvenir zu erhaschen, da dieser an der Abendkasse erwerbbar ist und € 5,00 der Einnahmen für verschiedene karitative Zwecke im Veedel gespendet werden.

Doch zurück zu Sitzung, bei der zusammen mit der bunten Brauchtumsgruppe Fidele Kölsche der Elferrat und Präsident Carl Hagemann gleich mit auf die Bühne zog. Nach kurzer und herzlichen Begrüßung durch Carl Hagemann, legten die Musiker der Fidele Kölsche gleich mit ihren närrischen Medley los, die gesanglich durch ihren 1. Vorsitzenden Marcel Geipel, Präsident Peter Hörth sowie Uwe Modler als „Jan“ des Reiter-Korps „Jan von Werth“ unterstützt wurden. Mit diesem Einstand hatte man bereits jetzt schon die Gunst des Publikums gewonnen, welches wie jeck zwischen Stühlen und Tischen sowie den Gängen schunkelte und tanzte.

Im weiteren Programm von Literat Thomas ten Thij wirkten bis zu Pause nach Martin Schopps´ „Rednerschule“, das Tanzcorps der Schlenderhaner Lumpe „Colonia Rut Wiess“, „Dä Nubbel“ Michael Hehn sowie „Querbeat“ mit ihrem reichen Repertoire mit. Zudem begrüßte Carl Hagemann das diesjährige Frechen-Bachemer Prinzenpaar „Prinz Kai I.“ (Wallraf), der als Autist zusammen mit seiner Mutter und „Prinzessin Katja“ (Wallraff) in Bachem unter dem Motto „jeck mal anders“ die Säle des Rhein-Erft-Kreises erobern. Für Kai, dem mit der Prinzwerdung ein Kindheitstraum in Erfüllung ging, gab es später noch ein weiteres Highlight im Verlauf der Alt-Lindenthaler Prunk- und Kostümsitzung, da er auf das amtierende Kölner Dreigestirn traf, die ihm und seiner Prinzessin ihrem Spange überreichten.

Hieran öffneten sich wieder die Türen zum Saal und somit zum zweiten Teil der Sitzung, bei dem mit dem Einzug des Reiter-Korps „Jan von Werth“ gleich 150 „Jan von Werther“ das Fassungsvermögen der Bühne sprengten. Nach den Musikstücken der Regimentskapelle und den Tänzen der Marketenderin Britta Schwadorf, ihrem Tanzoffizier Florian Braun und dem Tanz- und Reservekorps, übernahm Fritz Schopps als „Rumpelstilzje“ das Podium, dem neben Applaus auch die Herzen des kostümierten Auditorium bei seiner Reimrede entgegenschlugen.

Auf die Zielgerade der Lindenthaler-Sitzung schaute noch das Kölner Dreigestirn vorbei, welches von der KKG einen Scheck in Höhe von € 333,00 für ihr Spendenprojekt zur Entstehung eines neuen Rosenmontagswagens für Behinderte und nicht behinderte Mitmenschen überreichte. Musikalisch wie man begonnen hatte, wurde der Abend in der Flora durch die Auftritte der „Funky Marys“ und „Miljö“ auch beendet, wonach man zusammen mit den Gäste an der Bar den soeben angebrochenen Sonntag und die wunderschöne Prunk- und Kostümsitzung feierte.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




FK-Präsident Christoph Kuckelkorn vereidigte neuen Präsidenten der Schlenderhaner Lumpe im Rahmen der großen Kostümsitzung

-hgj/nj- Bereits vor dem Beginn der Großen Kostümsitzung der Schlenderhaner Lumpe stattete Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn dieser Gesellschaft zusammen mit seinem Vorstandsvorsitzenden für Strategie und Protokoll Bernd Höft einen Besuch ab. Neben dem Elferrat und dem Tanzcorps „Colonia Rut Wiess“, hatte sich nach dem Einzug in den Bankett- und Festsaal des Pullman Cologne auch die Ehefrau des letztjährigen Kölner Prinzen zusammen mit Christoph Kuckelkorn und Bernd Höft eingefunden, da die Schlenderhaner Lumpe einen neuen Präsidenten haben.

Marc Mischelske, der letztjährig noch mit seinen beiden Freunden Markus Meyer (Bauer 2019) und Michael Everwand (Jungfrau 2019) als Prinz Köln und die Herzen der Menschen eroberten, galt es jetzt als neuen Schlenderhaner-Präsidenten offiziell in sein Amt einzuführen. Hierzu bat der FK-Präsident auch die drei ehemaligen und heutigen Ehrenpräsidenten (Hellmut Schramm, Wolfgang Brock und Dieter Kuhn) der Gesellschaft auf die Bühne, die aus nächster Nahe wie Jürgen Knaack als Vorsitzender und Vizepräsident dem Akt beiwohnen sollten.

Wie bei allen ins Amt einzuführenden Präsidenten laß Christoph Kuckelkorn den Amtseid dem zu Vereidigenden vor, der die Worte nachsprach und hierbei seine rechte Hand auf der Plaggen seiner Gesellschaft platzierte. Sodann erhielt Marc Michelske nach dem Ausruf des FK-Präsidenten „Mer han ne neue Präsident“ die Amtskette von seinem Vorgänger Hellmut Schramm und seiner Ehefrau Sharon umgelegt, worauf im seine Vorgänger im Amt als erste gratulierten. Auf die Übergabe des Präsidentenzepters verzichtete Marc Michelske allerdings, da er dies als Relikt einer überholten Zeit ansieht.

Nach diesem einzigartigen Spektakel im Kölner Karneval räumten die Protagonisten die Bühne und überließen das Podium dem Tanzcorps „Colonia Rut Wiess“, die trotz niedriger Deckenhöhe eine exzellente Tanzshow mit zahlreichen akrobatischen Einlagen und perfekten Schrittkombinationen dem wunderbar kostümierten Publikum präsentierten. Nach dieser Showeinlage, begrüßte der junge Präsident nunmehr vor der Zugabe der Tänzerinnen und Tänzer Publikum und Ehrengäste (unter anderem Harald Linnartz, Henk van Oostrum, Karsten Schnöring) und kündigte als hohen Besuch das Kölner Dreigestirn an, dem ein herzlicher Empfang bereitet wurde.

Im Programm von Literat Harald Kaspers – der diesjährig 1 x 11 Jahre verantwortlich für das Treiben auf der Bühne seiner Gesellschaft ist -, gehörten bis zur Pause noch die „Räuber“ mit ihren Liedern und Hits, Volker Weininger, der wieder als „Sitzungspräsident“ glänzte, sowie „Et Klimpermännche“ Thomas Cüpper mit reichlich Verzäll, Anekdötchen und kölschen Leeder op d´r Quetsch (Ziehharmonika). Für seine Verdienste um die Schlenderhaner Lumpe und den Kölner Karneval würdigte man zudem Thomas Cüpper mit der Ernennung zum „Ehrenlump“, die der begnadete Künstler gerührt entgegennahm.

In Anschluß an die Pause bezog alsdann der Elferrat wieder seine Plätze im Gestühl, wonach die „Klüngelköpp“ ihr Repertoire präsentierten und Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ wieder mit nachtrudelnden Gästen, Bedienungspersonal, Musikern und Fotografen seine Scherze trieb. Für den Schlußakkord hatte Harald Kaspers mit der Musik der „Boore“, Fritz Schopps als unvergessenes und immer noch gerngesehenes „Rumpelstilzje“, zwei weitere Höhepunkte für die Große Kostümsitzung gewinnen können, denen vor der After Show im Foyer des Pullman Cologne nur noch die „Domstürmer“ mit ihren Hits und Zugaben folgten.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




KG UHU feiert in rappelvollem Forum Boore-Sitzung met Mädcher und Madämcher

-hgj/nj- Zur Boore-Sitzung met Mädcher und Madämcher hatte die KG UHU am heutigen frühen Abend ins Forum der Gesamtschule Holweide eingeladen. Wie in den Vorjahren war die Sitzung wieder bis auf die letzte Karte ausverkauft, die diese Jahr für Jahr durch ihr buntes und hochkarätiges Programm ein Leckerbissen im Kölner Karneval ist.

Die Eröffnung oblag selbstverständlich – vor der Begrüßung durch UHU-Präsident Rainer Ott – den UHUs, die ihr Publikum mit Elferrat, den „Schnäuzer Pänz“ und dem „Dellbröcker Schnäuzer Boore Ballett“ nach ihrem Einzug in den Saal von der Bühne willkommen hießen. Nach Rainer Otts Begrüßung und dem Wunsch für einen mit Witzen und Heiterkeit erfüllten Abend bei der Dellbrücker KG, präsentierten sich die 6 bis 17jährigen „Schnäuzer Pänz“, die leider nach dem bitteren Aschermittwoch auf fünf Jungs ihrer Tanzgruppe Abschied nehmen müssen, da diese das 18. Lebensjahr erreicht haben und somit aus dieser Gruppe ausscheiden müssen. Rainer Ott dankte den jungen Herren und fügte hinzu, daß vielleicht der ein oder andere, oder sogar alle Fünf die Truppe des „Dellbröcker Schnäuzer Boore Balletts“ ab der kommenden Session stärken.

Sodann folgte vor den „Domstürmern“ und ihren Lieder, sowie der Tanzgruppe „Winzerinnen und Winzer vun d´r Bottmüll´“ der K.G. Alt-Severin, das sagenumwogende Ballett der „Schnäuzer Boore“, welche nicht ohne ihr Zebra und die Augenweide ihrer Marie gekommen waren. Blödeleien und höheren Unsinn im Quadrat hatte sodann „Blötschkopp“ Marc Metzger parat, der nach den „Bläck Fööss“ und ihrem schier nicht enden wollenden Liedgut aus 50 Jahren auf der Bühne standen.

Hiernach ging es für alle in die Pause, da sowohl das Publikumm wie auch der Elferrat ein wenig „entspannen“ mußten. Mit Rainer Otts UHU Medley, öffnete sich der Vorhang für den zweiten Teil des Programms, worauf Mickey Brühl mit seiner Band zahlreiche Lieder wie „Ein Hoch auf die Liebe“, „Su jung wie hück“, „Jonn em Veedel ovends de Lampe ahn“, die Stimmung in der Aula der Holweider Gesamtschule weiter ansteigen ließ. Schlagkräftig – und immer auf der Seite der Damen – zeigte sich auch heute wieder „De Frau Kühne“ (Ingrid Kühne), die mit ihrem intelligenten Wortwitz auch bei den Ehrengästen Ilse Prass – ehemaliges FK-Vorstandsmitglied, Tanja Spiegel – Präsidentin der Damen-KG Goldmarie und Ulrich „Uli“ Maslak – Kölner Bauer 2016, sowie das 1999er Dreigestirn der UHUs Kurt Richter, Hans-Jürgen Köber und Klaus Fischer) brillierte.

Hoher Besuch hatte sich nach dieser humorvollen Rede in niederrheinischem Dialekt mit dem Besuch des Kölner Dreigestirns angesagt, dem man vor den beiden Schlußnummern der Boore-Sitzung met Mädcher und Madämcher-Sitzung zu den Liedern, Hits und Evergreens der „Räuber“ und den „Drumholics“ in einen phantastischen Programm im Kölner Höhenstadtteil einen fulminanten Empfang bereitet hatte.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Flora wurde bei Mädchensitzung der Fidelen Zunftbrüder zur „Männerfreien Zone“

-hgj/nj- Ausschließlich Mädels wurde am heutigen Freitag neben Elferräten, Künstlern, Kellnern und Medienvertretern der Zutritt zur Mädchensitzung der KKG Fidele Zunftbrüder im Palais am Park der Flora Köln gewährt. Hierbei eröffneten die Spielmannszug „Kölsche Preußen“ den Abend in der „Männerfreien Zone“, der nicht durch Präsident Theo Schäfges, sondern durch die „Löstije Knalltüten von 1719“ Peter Esser und Conny Tosetti als Moderatoren geleitet wurde.

Ein erster Höhepunkt der diesjährigen Mädchensitzung war nach dem musikalischen Aufspiel der Besuch der höchsten närrischen Regenten Kölns, die von ihrem Prinzenführer, der Adjutantur und der Prinzenwache sowie Prinzenführer Garry Binninger und ihrem Hoffriseur begleitet wurden. Für ihre Charityaktion, durch die ein Rosenmontagswagen für behinderte und gesunde Mitmenschen entsteht, überreichte Theo Schäfges samt Vorstand „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ je einen Scheck in Höhe von € 111,00, womit das Spendenbarometer wieder ein Stück gewachsen ist.

Von den Stühlen riß nach der Visite des Kölner Dreigestirns Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“ die jecken Wiever, Mächder und Madämcher, die diese Art des Schulunterrichts gerne genossen und sodann lauthals die Lieder von Marita Köllner („Et fussisch Julche“) mitsangen. Vor deren Zugabe, ernannten die Fidelen Zunftbrüder Marita Köllner zum diesjährigen „Ehrenschusterjunge“, die hierzu neben Urkunde mit Schusterschürze, kariertem Hemd und der unverwechselbaren Perücke ausgestattet wurde. Nach den Hits „Et jitt kei Wood“, „Hück steiht de Welt still“, „Mir fiere et Levve“ und weiteren Liedern, nahmen die Musiker von „cat ballou“ das jecke weibliche Publikum mit in die Pause um vor ihrer Weiterreise in andere Säle noch zahlreiche Autogramm und Selfiewünsche zu erfüllen.

Nach dem Durchatmen und dem ein oder anderem Kölsch und Sektchen, holten die Klänge von „Querbeat“ die Mädels wieder in den Saal, bei dem nur die wenigsten ihre Stühle wieder sitzend einnahmen, da frau (man) in einer solch herrlichen Feierlaune war, um den Part der zweiten Abteilung schunkelnd, singend und stehend zu erleben. Einst als Frontmann einer Kölner Band geliebt und heute als Solokünstler willkommen, wurde nach den Tönen der Bonner Brass- und Marschingband Torben Klein im Saal empfangen, dem die Herzen der Damen zwischen 18 bis 85 zuflogen, so daß der Künstler einige Zugaben für die herzerweichten Damen zusätzlich intonieren mußte.

Ein weiterer Höhepunkt war sodann der Auftritt der „Zunft Müüs“, die das Aushängeschild ihrer Fidelen Zunftbrüder sind und nicht nur durch ihr Tanzpaar Ariane Windheuser und Michael Gasper, die zahllosen Hebungen, Sprünge und Salti, sondern durch alle 45 Akteure glänzten. Ins Finale führte Klomann „Motombo Umbokko“ (Dave Davis) sodann die jeck feierenden Wiever, die nach den Weisheiten und Pointen des in Uganda geborenen Comedians und den Liedern von „Kempest Feinest“ bis nach Mitternacht mit den Mitgliedern der KKG Fidele Zunftbrüder und den „Zunft Müüs“ die wunderbare Mädchensitzung ausklingen ließen.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Druckindustrie und karnevalsbegeistertes Publikum erlebte zum 72. Mal „Fest der Schwarzen Kunst“

-hgj/nj- Zwei Tage nach der letztjährigen Sitzung der „Schwarzen Kunst“ war das heutige 72. „Fest der Schwarzen Kunst“ bereits wieder restlos ausverkauft. Seit 1948, als Köln in großen Teilen noch in den Trümmern des 2. Weltkrieges lag, gründeten 35 Personen des Kölner Druckereiverbandes den karnevalistischen Ableger, welcher bis heute bei allen Sitzungen der Domstadt ein Geheimtip ist. Diesen Geheimtip lassen sich auch zahlreiche bundesdeutsche Drucker nicht entgehen, die an diesem bei diesem karnevalistischen Rahmen auf ihre Zulieferbetriebe und Papiergroßhändler treffen.

Sozusagen, ist des „Fest der Schwarzen Kunst“ eine Art von Fachmesse, wenn auch hier keine neuen Papierprodukte, Farben oder Druckmaschinen ausgestellt werden, sondern die Künstler des Kölschen Karnevals im Vordergrund stehen. Das Programm eröffnete mit dem Einzug des Elferrates – unter der Leitung von Wolfgang Acht – die Prinzen-Garde Köln, die minutenlang zu ihrem Marsch einzog und sodann Stellung auf dem Podium des Theater im Tanzbrunnen bezog. Hier übernahm PG-Kommandant Marcel Kappestein nach Wolfgang Achts Willkommensgruß das Mikrophon und wünschte den über 1.000 kostümierten und maskierten Gästen des Kölner Druckereiverbandes einen unvergeßlichen Abend.

Zusammen mit dem Regimentsspielmannszug, ihrem Tanzkorps und dem neuen Tanzpaar Sandra Wüst und Tommy Engel begeisterte die Prinzen-Garde alsdann das jecke Volk im Parkett, wonach eine besondere Ehrung anstand, bei dem die Prinzen-Gardisten den Hintergrund in weiß und rot stellten. Hierbei ehrte Präsident Wolfgang Acht gleich drei Herren der Großen Kölner, die die „Schwarze Kunst“ seit 20 Jahren als Literatenteam unterstützten. Dr. Joachim Wüst (Präsident der Große Kölner KG, Vizepräsident, Justitiar und Literat des Festkomitees), sowie die beiden Literaten der Großen Kölner Harald Hahn und Walter Laschet dankte man in der Weise, dß alle Drei heute Abend zu Ehrenratsherren ernannt wurden.

Zusammen mit dem „Schölzje“ der Prinzen-Garde zogen sodann die drei Herren – die mit Krätzchen und Urkunde ausgezeichnet wurden – von der Bühne, wonach das Programm mit den Hits der „Räuber“ und hiernach mit Marc Metzger als „Blötschkopp“ Fahrt aufnahm. Nach diesen ersten närrischen Höhepunkten, gehörte das Podium dem Tanzcorps „Original Matrosen vum Müllemer Bootche“ der Müllemer Junge, die zu kölnischen Märschen eine einzigartige Tanzshow ablieferten und vom närrischen Auditorium mit reichlich Applaus und Forderungen ach Zugaben gefeiert wurden.

Vor den Beiträgen von Dave Davis als Toilettenfachkraft „Motombo Umbokko“ und den ins Ohr gehenden Texten von Querbeat“, sorgten die „Domstürmer“ für ordentliche Karnevalsmucke, die wie alle Künstler des Abends nicht ohne Zugaben von der Bühne gelassen wurden. Mit den stehenden Ovationen mit denen „Querbeat“ verabschiedet wurde, begrüßte das wild feierende das Publikum sodann Bernd Stelter der als „Werbefachmann“ mit Ereignissen aus der Weltpolitik, Ratschlägen zu Eheproblemen und sonstige Geschehnissen unser Zeit angereist war.

Bejubelt wurde nach Bernd Stelter das Kölner Dreigestirn, dem sowohl durch die Gäste, wie auch dem Elferrat ein fulminanter Empfang bereite wurde. Hierbei schlugen die Herzen von „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ höher und schneller, die in jedem Saal als gekrönte Häupter des domstädtischen Fasteleer gefeiert werden und immer Zeit für ein Foto mit ihren Fans haben. Das große Finale – mit ihrer einzigartigen Percussionnummer – hatten die Literaten des „Fest der Schwarzen Kunst“ in die Hände der „Klüngelköpp“ gelegt, die vor dem weiterfeiern im Foyer des Theater am Tanzbrunnen kurz vor Mitternacht mit ihren Liedern „1.000 Näächte“, „Jedäuf met 4711“, „Wä eimol Kölle sing Heimat nennt“ und „In Kölle verliebt!“ einfach jeden zum tanzen, singen und schunkeln brachten.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




ACHTUNG HOCHSPANNUNG! – Publikum erlebte bei „Stromloser Ader“ Prunksitzung mit einem Höhepunkt nach dem anderen

-hgj/nj- Für Hochspannung bei ihren Gästen sorgte heute Abend im Kristallsaal der koelnmesse die KKG „Stromlose Ader“, die mit ihrer Prunksitzung in die närrischen Wochen des Kölner Saalkarnevals startete. Während Literatin Julie Houben nochmals die Ortsschilder der Kölner Stadtteile im Foyer auf Vollständigkeit überprüfte, formierte sich der der Elferrat um Präsident Hans-Peter Houben, da alle Vorstandmitglieder mit dem Schild ihres Stadtteils in dem sie beheimatet sind in den Saal einziehen sollten.

Mit dabei beim Einzug das Tanzcorps „Kölner Rheinveilchen“, die gleich nach der Begrüßung von Hans-Peter Houben, ihre Positionen ein nahmen und tänzerische Höchstleistungen des karnevalistischen Tanzsports zeigten. Sodann marschierte die Prinzenequipe samt Prinzenführer, Chef der Equipe, Hoffriseur und Adjutantur ein, die „Prinz Christian II.“; „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ begleiteten, die erstmals nach 35 abstinenten Jahren ein Trifolium des Reiter-Korps „Jan von Werth“ verkörpern können.

Wigger im Text von Julie Houben mit den Hits von „Brings“, wie unter anderem „Sünderlein“, „Kölsche Jung“, Polka, Polka, Polka“ und anderen Liedern, die gleich die gute Stimmung weiter aufleben ließen. Statt Guido Cantz, der leider das Wochenende aufgrund seiner Erkrankung zu Haus verbrachte, sprang Michael Hehn ein, der in seiner Rolle als „Dä Nubbel“ glänzte und eine perfekte Rede vor den knapp unter 1.400 Gästen in Abendgarderobe oder Uniform ablieferte.

Diesem folgte nach den „Höhnern“ und ihren Ohrwürmern „Der Sitzungspräsident“ Volker Weininger, der von seiner 5 x 111 plus 16 Jahre alten KG „Raderdolle Spritköpp“ und deren geschichtlichen Wandel seit der Gründung erzählte. Ein Spitzenvortrag, den man auch als Journalist gerne mehrfach zuhört. Hiernach startete mit dem zweiten Teil des Abends die Pause im Foyer der Messe-Location bei Leckereien nach Kölscher Art und kalten Getränken, so daß man neben domstädtischer Fooderkaat und frischem Kölsch genug Zeit zum Klaaf mit Tischnachbaren oder Freunden hatte.

Ins dritte Drittel, als die zweite Abteilung des Programms, gehörten die „Paveier“ die neben „Heimat es“, Leev Marie“ und „Schön ist das Leben“ auch ihren neues Sessionslied „Sieben Nächte lang in Amsterdam“ und „Ich werd‘ Dich lieben“ fürs Prunksitzungspublikum der „Stromlosen Ader“ mitgebracht hatten. Hiernach hatte „Der Werbefachmann“ Bernd Stelter das Wort, der nach seinem erstklassigen Beitrag und der Zugabe fürs frenetisch feiernde Auditorium den Bühnenboden für die beiden Schlußnummern von „Bläck Fööss“ und „Kasalla“ nach dieser tollen Prunksitzung räumte. Nachdem der Vorhang gegen kurz vor 1.00 Uhr gefallen war, feierten die Mitglieder der „Stromlosen Ader“ zusammen mit ihren überglücklichen 1.488 Gästen weiter, da die Nacht noch lang war und man an dem gerade erst begonnenen Samstag ausschlafen konnte.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




G.K.M.G.-Sitzung „Jeck em Veedel“ hatte Besucher aus ganz Köln zu Gast

-hgj/nj- Aufgrund ihres Erfolges in der Session 2019 hatte der Vorstand der Große Mülheimer KG (G.M.K.G.) beschlossen, auch in diesem Jahr wieder das Format „Jeck em Veedel“ beizubehalten, zum dem aus zahlreichen Kölner Stadtteilen das Publikum diesen Event nicht versäumen wollte. „Wir konnten heute Abend nicht nur Gäste aus dem rechtsrheinischen willkommen heißen“, so Pressesprecher Herry Erschfeld, „sondern auch sondern auch zahlreiche Jecken aus den linksrheinischen Stadtteilen bis weit in den Kölner Westen hinein.“

Neben diesem erfreulichen Effekt, hat „Jeck em Veedel“ der G.M.K.G. eine weitere Besonderheit, da die Karten ausschließlich online erwerbbar waren. Zusammen mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Rheinmatrosen Minis“ zog pünktlich um 19.10 Uhr der Elferrat um Präsident Jürgen Haucke in den herrlich dekorierten „Gürzenich der Schäl Sick“ (Stadthalle Köln-Mülheim) ein, wo das jecke Volk bereits voller Hochstimmung auf die zahlreichen Programmpunkte des Abends wartete und den Aktiven der Großen Mülheimer K.G. einen freudigen Empfang bereiteten.

Nach der Begrüßung von Jürgen Haucke konnte das Spiel sofort beginnen, wobei die „Pänz“ der G.M.K.G. ihre Tänze zeigten und bei all ihren Darbietungen reichlich beklatscht wurden. Hiernach gehörte die Bühnen der Bürgergarde „blau-gold“, welche mit rund 130 Gardisten, Offizieren sowie ihrem Präsidenten und ihrem Tanzpaar Denise Willems und Christopher Wallpott zum Marsch ihres Traditionskorps aufs Podium zogen, um ihr Sessionspektakel mit närrischen Klängen des Regimentsspielmannszuges und die Tänze von Denise Willems, Christopher Wallpott und dem Tanzkorps präsentieren zu können.

Hiernach übernahm Stefan van den Eerthwegh in seiner Type als „Die Erdnuss“ die Bühnenregie und sorgte für ausreichende Lacher, worauf das Kölner Dreigestirn den närrischen Gästen und der G.M.K.G. mit ihrem Besuch ihre Referenz erwies. Schlag auf Schlag wechselte das karnevalistische Genre zwischen Rede und Musik bei den nächsten vier Programmnummern hin und her, bei dem nach „Klaus und Willi“ (Bauchredner Klaus Rupprecht), „cat ballou“ mit ihren Liedern, Martin Schopps mit seiner „Die Rednerschule“ und abschließend die Jubilare der „Bläck Fööss“ auf dem Podium standen, die in diesem Jahr als erste und älteste Band Köln ihren 50. Geburtstag feiern können.

Nach den „Rheinmatrosen Minis“, die für die Gesellschaft selbst sicherlich das Highlight bei „Jeck em Veedel“ waren, gehörten sodann die großen Tänzerinnen und Tänzer der „Rheinmatrosen auf die Bühne, die durch ihre unzähligen Hebungen, Würfe und akrobatischen Leistungen zu den besten Tanzcorps Kölns und des Rheinlands zählen. Zum Abschluß des Abends – bei dem neben den rund 850 Gästen auch Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs, zahlreichen Abordnungen der rechtsrheinischen Löffelgesellschaften, sowie Hofphotograph Erich Radermacher mit seiner Friedel im Publikum saß -, moderierte Jürgen Hauck die Band „Lupo“ und die „Swinging Funfares“ an, die vor der Nachfeier im Foyer bis in die späte Nacht den Saal nochmals mit närrischen Tönen in Wallung brachten.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Altstädter Köln: 1. Große-Rats-Kindersitzung „Feier- und Feueralarm“

Da hilft keine Schutzimpfung! Rund 300 „Pänz“ haben an der ersten Große-Rat-Kindersitzung der Altstädter Köln 1922 e.V. teilgenommen und sich den karnevalistischen Virus in grün-rot zugezogen. Nach zwei Jahren Planung und einem Jahr Vorbereitung war die Premiere von „Pänz ganz Jeck“ ein Riesenerfolg. Nach Ankündigung im Sommer 2019 war die Große Rat Veranstaltung innerhalb weniger Tage ausverkauft. Der coole Sitzungsleiter Jannis Kölschbach wurde unterstützt von seinem bunten ElfmeterRat. Jannis: „Wisst Ihr warum, daß ein ElfmeterRat ist? 1, 2, 3…..11 Kinder-Meter“ schritt Jannis auf der Bühne ab und schon war sein ElfmeterRat geboren. Da paßte es gut, daß der ElfmeterRat unter großer Begeisterung der Kids kleine Altstädter-Bälle ins Publikum schoß.

Das bunte Programm mit Kinderschminke, Jecko-Show, Haie-Sharky, „Dillendöppcher“, Jugendtanzgruppe der EhrenGarde, Tanz- und Musikkorps der Altstädter, „cat ballou“, „Lupo“ und dem Kölner Kinderdreigestirn hatte für jeden Pänz etwas zu bieten. Die Jungs und Mädchen im ElfmeterRat hatten für Steffi Scharfe, die für die kranke Marie der Altstädter (Carina Stelzmann), eingesprungen ist, eine Überraschung vorbereitet. Sie wurden zu kleinen Rosenkavalieren: Jeder einzelne überreichte Steffi Scharfe zum Schuß der Tanzvorführung eine rote Rose. Eine überwältigte Steffi: „Sowas hatte ich noch nie!“. Das Ende der Veranstaltung kam dann unerwartet plötzlich: Ein Luftballon an der Decke hatte Feueralarm ausgelöst und alle Besucher und Helfer mußten den wunderschön dekorierten Raum im Karnevalsmuseum verlassen. Aber dieser kleine Schock nach der Sitzung war auch schnell wieder vergessen.

Ein großer Dank gilt den Geld- und Sachspendern aus dem Großen Rat, dem Reiterkorps, dem Reservekorps und dem Tanzkorps der Altstädter. „Ebenso danken wir den fleißigen Helfern und deren Partnern aus allen Gruppierungen, die den Service durchgeführt haben“, so Pressesprecher Heinz Schulte. Altstädter-Präsident Hans Kölschbach bedankte sich zum Schuß der Sitzung beim Projektteam. Aus dem Großen Rat Jürgen Krupp (Projektleiter), Thomas Hauck, Lutz Göhler, Curt-Oliver Luchtenberg, Jo Weber. Aus dem Reiterkorps Manni Hemmersbach und „Klack-Klack“ Hans Peter Detmer sowie aus dem Tanzkorps Marcus Brinkmann.

Die nächste Große-Rats-Kindersitzung findet voraussichtlich am Samstag, 16 Januar 2021 statt.

Quelle und Foto: Pressesprecher Altstädter Köln 1922 e.V.




Blaue Funken: Festsitzung 2020 – Premiere für einen neuen Tanz und der Marsch durch die Altstadt

Die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. setzte ihren Sitzungskarneval in ihrer Jubiläumssession 2020 mit der stilvollen Festsitzung im Gürzenich fort. Diese Sitzung wird in der Tradition des Karnevals als sogenannte „Schwarz-Weiß-Sitzung“ in eleganter Abendgarderobe gefeiert und es zeigte sich wieder einmal, daß sich dies und eine freudige ausgelassene Stimmung nicht ausschließen. Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann konnte am Freitagabend viele Gäste und Freunde der Blauen Funken im ausverkauften Gürzenich begrüßen, so unter anderem die Kölner Bürgermeister Hans-Werner Bartsch und Andreas Wolter, Mitglieder des Deutschen Bundestages sowie viele Gäste aus der Wirtschaft und dem Karneval.

Eine Premiere für unsere Gäste

Beim Auftritt des vollständig angetretenen Korps wurde zum ersten Mal der neue „Kanoniertanz“ der Artillerietänzer mit dem Tanzpaar Marie Steffens und Maurice Schmitz präsentiert: moderne Musik von Brings, ganz neue Bilder und mehr Akrobatik boten einen besonderen Augenschmaus!

Mariechentreffen

Nach dem Auftritt nutzte Blaue Funken Marie Marie Steffens die Gelegenheit, zwei ihrer Vorgängerinnen Corinna Hambach und Claudia Windheuser zu treffen, die immer wieder gerne zu Sitzungen ihrer Blauen Funken kommen.

Präsidententreffen

„Wenn Freunde Freunde treffen“: die Präsidenten der Prinzen-Garde Köln Dino Massi und der Kölner Karnevalsgesellschaft Nippeser Bürgerwehr Michael Gerhold genossen einen freien Abend bei der Festsitzung der Blauen Funken.

Der Generalpostmeister zu Besuch

Der Generalpostmeister der Blauen Funken Ewald Hohr ist mit seiner Gattin Biggi und seinen Gästen ebenfalls ein sehr treuer Gast der Festsitzung.

Premiere für das Dreigestirn

Nach dem krankheitsbedingt reduzierten Auftritt bei der Sitzung „Alaaf Les Bleus“ zwei Tage zuvor, konnte nun das Kölner Dreigestirn in voller Mannstärke auf der Festsitzung der Blauen Funken überzeugen. „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ zogen mit ihrem authentischen und vielseitigen Auftritt die Gäste in ihren Bann und fanden die richtigen Worte zur Jubiläumssession.

Das Freundschaftstreffen und der Marsch durch die Altstadt

Es ist bereits Tradition und es scheint bald Brauchtum zu ein, denn nach dem Erfolg im Vorjahr wiederholten die Korps der Prinzen-Garde Köln und der Blauen Funken das Freundschaftstreffen an einem Abend der Session mit einem Marsch durch die Altstadt und der Einkehr bei mehreren befreundeten Brauhäusern und Hotels. In diesem Jahr zogen die beiden Korps während der Pause der Festsitzung nochmals gemeinsam durch das Foyer des Gürzenichs und unterhielten die Gäste der Blauen Funken mit einem musikalischen Ständchen der beiden Spielmannszüge. Der Abend endete dann später in der Hofburg.

Quelle: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; (Foto/s):Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V./Michael Nopens, Knut Walter/Franz Krope




Goldmarie begrüßte neben erstklassigen Künstlern des Karnevals reichlich Prominenz des Kölner Lebens

-hgj/nj- Nach ihrem Debüt in der vergangene Session präsentierte die KG Goldmarie auch heute wieder ihre Kostümsitzung am frühen Nachmittag im Fest- und Bankettsaal des Pullman Cologne. Rappelvoll und von der Bühne bis zum Saalende gefüllt, zeigte sich die Pullman-Location und somit auch die positive Resonanz, die die Damen der schwarz-goldenen Damengesellschaft um den geschäftsführenden Vorstand (Tanja Spiegel – Präsidentin, Simone Staab – 1. Vorsitzende und Birgit Weiser – Schatzmeisterin) aus anderen Kölner Gesellschaften erfahren.

Nach dem Einzug in den Saal von Kölns ehemaliger Residenz der Kölner Dreigestirne, begrüßte Tanja Spiegel Gäste und Ehrengäste, die zu diesem amüsant karnevalistischen Erlebnis gekommen waren, um hier einige unbeschwerte Stunden vom Alltag bei den Goldmaries erleben zu können. Als Eisbrecher starte vom Startblock nach dem Einzug der Elferrätinnen das Tanzcorps „Zippchen“ der Grün-Weiße Funken vom Zippchen aus Kölsch-Büllesbach, die ihre Tänze mit reichlich Hebungen, Würfen und perfekten Schrittkombinationen zeigten. Nach Guido Cantz („Der Mann für alle Fälle“), der wieder einen Ratschlag nach dem andern für die Herren im Saal und selbstverständlich auch für die anwesenden Damen hatte überließ man „Lupo“ die Bühne, die vor „Blötschkopp“ Marc Metzger und dem Pausenteil ihre Lieder „Niemols still“, „Jespenster“, „För die Liebe nit“ und „Loss jonn“ intonierten.

Rein in den Saal wurden Gäste und Mitglieder der Goldmarie von „cat ballou“ gelockt, die ihre ersten Hits „hück steiht de Welt still“, „Et jitt kei Wood“ und ihre neuesten Songs mitgebracht hatten. Nach dem sich der Bankettsaal des Pullman Cologne nunmehr in einen Tanzsaal verwandelt hatten, schunkelten, sangen und tanzte das Publikum bei den Auftritten der „Bläck Fööss“ und von „Kasalla“ gleich bis zum Besuch des Kölner Dreigestirns, denen ein großartiger Empfang bereitet wurde. Diesem dankte man für ihr Engagement und den unermüdlichen Einsatz für den Kölner Karneval und überreichte „Prinz Christian II.“ eine selbstgebackene Nutella-Torte mit Goldmarie-Emblem, sowie „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ deren Lieblingssüßigkeiten, die in jeweils einem großen Glas als „Beruhigungspillen“ getarnt waren. Zudem überreichte Tanja Spiegel den drei höchsten Repräsentanten des Kölschen Fasteleers einen Scheck in Höhe von € 333,00 für deren Projekt eines Rosenmontagswagen für schwerbehinderte Mitmenschen, welcher ab der kommenden Session den Fuhrpark des Festkomitees bereichert.

Aufgrund der zahlreichen Sitzungen die am heutigen Sonntag das jecke Treiben in der Domstadt bereicherten, war wie auch in anderen Veranstaltungsorten ein reges Kommen und Gehen bei der närrischen Prominenz zu verzeichnen. Dennoch freuten sich die Goldmaries über jeden Gast, da dies eine Wertschätzung gegenüber der noch jungen Damen-Karnevalsgesellschaft war. So begrüßte Tanja Spiegel während des gesamten Nachmittags bis spät in den Abend hinein unter anderem Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn samt Vizepräsidentin Christine Flock, die Präsidenten von Bürgergarde „blau-gold“, Fidele Kölsche, KG Köln-Rodenkirchen, KG Schmerzfrei , Lesegesellschaft zu Köln, die Senatspräsidenten der Blauen Funken und Bürgergarde „blau-gold“, sowie Sascha Bley als Juniorchef der Bonner Ordensschmiede Orden Bley Prägaform und weitere honorige Gäste.

Gelungen wie das gesamte Programm war sodann auch das Finale vor der AfterShow-Party in Foyer und der Bar e.l.f., bei der zu guter Letzt die „Höhner“ und die „Klüngelköpp“ mit ihren größten Hits und bekanntesten Ohrwürmern den Vorhang gegen 21.45 Uhr schlossen.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Goldmarie 2016 e.V.
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Alaaaf.de-Chef überraschte Kölsche Lotterbove und Gäste mit besonderem Geschenk bei Damensitzung

-hgj/nj- Prall bis auf den letzten Platz gefüllt war heute der Festsaal des Hotels Dorint an der Messe, in dem die KG Kölsche Lotterbove Kölns raderdolle Mädcher zur Damensitzung eingeladen hatte. Wie immer beobachtete und lenkte Präsident Hans-Günter Mies zusammen mit Vizepräsident Daniel Rölen und Schriftführerin Birgit Volberg das Geschehen vor, hinter und auf der Bühne, damit Sitzungsleiter Horst Müller (Geschäftsführer der der GO GmbH) freie Bahn bei seiner Moderration hatte.

Zum Dank an das Vertrauern, welches die die Lotterbove schon seit mehr als einem Jahrzehnt in Horst Müller stecken, bedankte sich dieser heute mit einem besonderen Opener. Hierzu hatte Horst Müller „Schoß un Schößche“ (Natascha Balzat und Katja Baum) engagiert, die in ihrer Mischung Tanz- und Gesangsshow die passende Eröffnung des Nachmittags waren, und, die Mädels von den Stühlen rissen. Stehenbleiben konnte das weibliche Publikum nach dem furiosen Auftritt zum Einmarsch der buntesten Kölner Brauchtumsgruppe, womit nur die „Fidele Kölsche“ gemeint sein können. Mit reichlich Schmiß und kölsche Tön spielte sich der Musikzug der Originale, Traditionskorps und bekannten Kölner Figuren op de Bühn‘ und sorgte für die Stimmung, die zu dieser Veranstaltung paßte. Nach dem Dank des Sitzungsleiters und den Orden an Präsident Peter Hörth und seinen 1. Vorsitzenden Marcel Geipel, gab es noch eine Zugabe und den Abmarsch vom Podium, da bereits mit dem „Mann für alle Fälle“ (Guido Cantz) der nächste Künstler auf seinen Auftritt wartete.

Zurück im Genre kölscher Musik spielten sich die „Bläck Fööss“ mit ihren unverwechselbaren Hits in die Herzen der Wiever, Mädchen und Madämcher, worauf mit „cat ballou“ eine junge Band folgte, die sich fest im Karneval der Domstadt etabliert hat. Seine freche Schnauze präsentierte wie immer „Willi“, der sich von seinem Herrchen Klaus Rupprecht („Klaus und Willi“) das Lästern nicht verbieten ließ. Hiernach gehörte der Bühnenboden dem Kölner Dreigestirn, welches zusammen mit Wache, Adjutantur, Prinzenführer, Equipechef und Hoffriseur den Lotterbove und ihren Gästen ihre Referenz erwies. Ohne Pause weiter folgten sodann „Kasalla“ mit ihren Hits wie „Pirate“ und Schnodderschnüssje „Lieselotte Lotterlappen“ (Joachim Jung), die dem männlichen Bedienungspersonal des Dorint an der Messe nachstellte und gleich zwei Herren aus dem Service mit auf die Bühne nahm.

Die muskulösen jungen Herren der „Fauth Gentlemen“ bescherten sodann den jecken Wievern auch außerhalb der Wechseljahre Hitzewallungen, da man mit soviel körperlich tänzerischen Einsatz nicht gerechnet hatte und gleich mehrere Zugaben den neun knackigen Kerlen des Ensemble zwischen 18 und 33 Jahren abverlangte. Auf den Boden holten im Anschluß an die Tänzer die Musiker von „Lupo“ und „Höhner“ das jecke weibliche Volk, die im Finale nochmals ein Da Capo von „Schoß un Schößche“ erleben durften.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Birgit Volberg
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Wiever, Mädcher und Madämcher schmachteten bei Dellbröcker Boore-Sitzung nor för Weechter dahin

hgj/nj- Einen ganzen Stall jeck knatschverdötschter Wiever mußte im Verlauf des heutigen Nachmittags Rainer Ott als Präsident der KG UHU bei der Dellbröcker Boore-Sitzung nor för Weechter in der Aula der Gesamtschule Holweide bändigen. Bereits über eine Stunde vor Öffnung des Forums hatten sich zahlreiche Mädcher eingefunden, die endlich wieder die Kultsitzung der Karnevalslisten des Kölner Stadtteils Dellbrück erleben wollten.

Also, blieb nicht anderes übrig als sich mit Sektchen und Kölsch, wie auch Liedern von „Bläck Fööss“ bis „Paveier“ einzustimmen, die die Damen in ihren wunderbaren, teils ausgefallenen Kostümen noch vor der Halle lauthals sangen. Mit dabei 5 x 11 Mädels aus Wiedenbrück (Rheda-Wiedenbrück) und 20 weitere Schwarzwaldmädels aus Freiburg im Breisgau, die zu ihren Trachten und Kostümen den typischen Bollenhut ihrer Heimat trugen. Beide Gruppen sind seit Jahren dabei, wie Pressesprecher Andreas Hergesell verriet und auf die man auch in Zukunft nicht verzichten möchte.

Das Programm startete traditionelle mit dem Auftritt der „Schnäuzer Pänz“, die die Herzen der zahlreichen Mütter, Tanten und Omas im restlos ausverkauften Saal höher schlagen ließen. Weiter sodann nach dem Plan von Literat Michael Hergesell mit „Pläsir“, die unter anderem ihren Heimatstadtteil Ehrenfeld mit „Ihrefeld Veedel vun Welt“ eine Hymne widmeten. Höheren Blödsinn im Quadrat hatte nach den Zugaben vom „Pläsir“ Marc „Blotschkopp“ Metzger wieder parat, auf den man sich nach einjähriger Abstinenz genauso freute wie auf die Hits der „Höhner“, die sodann schon beim Einzug in den Saal stehend begrüßt wurden.

Frech und verrückt zugleich konnte man hiernach „Lieselotte Lotterlappen“ (Joachim Jung) erleben, die in ihrer frivolen Rede kein Blatt vor kurzen Röcken, Kellnern und sogar dem Präsidenten der Gesellschaft vor den Mund nahm. Zum Schluß des ersten Teils der diesjährigen „Mädchensitzung“ im dreitägigen Marathon nach Dellbröcker Boore-Sitzung nor för Häre (Herrensitzung) und der Boore-Puute-Sitzung (Kindersitzung) gehörte das Podium den „Boore Schnäuzer Ballett“, welches wieder durch ihre Marie (Stefan Friedrich) als „die Trumm vun d´r Strung“, ihrem Tanzoffizier Timo Schönhals und dem Zebra der UHUs im 40. Jahr ihres Bestehen brillierte, sowie der Besuch des Kölner Dreigestirns auf das sich die Wiever und Madämcher schon seit Wochen freuten.

Im Anschluß an die Pause berichtete „Motombo Umbokko“ (Comendian Dave Davis) als Kölns bekanntester Toilettenmann über das Geschäft mit dem Geschäft, der zudem recht taffe Witze parat hatte. Stimmung Pur hatten die fünf Jungs der „Brings“ ins Gepäck für Holweide mitgebracht, die wie alle Künstler nicht ohne Zugabe(n) zum nächsten Temin reisen konnten. Bei deren Auszug gaben sie die Klinke den „Klüngelköpp“ in die Hand, die rhytmisch melancholisch und mit ihrer phänomenalen Percussioneinlage die Stimmung zum überschwappen brachten. Für Schmankerl in den glänzenden Äujelchen sorgten zu guter Letzt die „Fauth Dance Company“, die heute nicht ihre smarten jungen Mädels, sondern ihre muskulösen und jungen Gentleman ins Rennen schickten, die zu bekannten Hits über die Bühne wirbelten und gleichzeitig den Nachmittag beendeten.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Kölsche Madämcher begrüßten 1.300 jecke Fastelovendsfründe im Theater am tanzbrunnen

-hgj/nj- Was einst in der Session 2012 in kleinem Rahmen – im zu viel kleinen Wohnzimmer (Casino) des Reiter-Korps „Jan von Werth“ in der Thieboldtsgasse – begann, fand heute in großen Rahmen im Theater am Tanzbrunnen zum neunten Male statt. So klein die Kölsche Madämcher damals bei ihrer Gründung am 22. Juli 2011 mit 16 Damen und der „Möpp“, der französischen Bulldogge der Präsidentin begonnen hatte, so groß und etabliert steht heute die Kölner Damen-KG dank Gabriele Gérard Post und allen Mitglieder der Gesellschaft dar.

Wie in der vergangenen Session hatte man im Theater am Tanzbrunnen nur wenige bestuhlte Tische gelassen, da die Vielzahl der 1.300 Gäste den „Madämcher Schoppen“ lieber an Stehtischen genießen wollte. Mit etwas Besonderem wurde sodann das Publikum in Uniform, Ornat oder Kostüm überrascht, da passend zum Motto „Et Hätz schleiht em Veedel“ die „Mini-Madämcher“ (Kinder und Jugendliche der Gesellschaft) mit den Ortsschildern der 86 Veedel Kölns in den Saal und aufs Podium einzogen.

Nach der Begrüßung der Präsidentin holte Gabriele Gérard-Post „Kasalla“ auf die Bühne, die reichlich bepackt mit „Stadt met K“, „Alle Jläser huh“, „Dausend Levve“ und anderen Liedern ihrer eigenen Kompositionen dem Pubikum anheizten. Besonders beäugt und hochleben gelassen wurden hiernach die „Gentlemen“ der „Fauth Dance Company“, die die Stimmung im Saal weiter in Richtung Siedepunkt trieben. Vor dem Aufzug der EhrenGarde Köln, die mit Musikzug, Tanzpaar Anna-Sophia Sahm und Nico Kohr, sowie den Kadetten des Tanzkorps gekommen waren, gehörte „cat ballou“ die Bühne, die mit „Hück steiht de Welt still“, „Mer fiere et Levve“, „Et jitt kei Wood“ und, und, und das Auditorium vor und auf der Bühne zum schunkeln, tanzen und mitsingen animierte.

Eingebettet zwischen den Hits von „Rhingbloot“ und den Evergreens der „Paveier“ war sodann das Kölner Dreigestirn, welchem man einen jubelnden Empfang aus Zurufen, Beifall und sonstigen von Herzen kommenden Gesten bereitete. Nach den herzlichen Worten von „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ übereichte Gabriele Gérard-Post zusammen mit den Damen des Vorstands dem Trifolium nach dessen Sessionslied einen Scheck in Höhe von € 1.111,11, der der caritativen Aktion drei jecken Herrscher zufließt, um den Rosenmontagswagen für Menschen mit Behinderungen realisieren zu können.

Schlag auf Schlag folgten sodann die Programmpunkte der „Fidele Grön-Wieße Rezag“ Porzer Ehrengarde, „Klüngelköpp“ und „Brings“ des 2020er „Madämchen Schoppens“, dem auch Ehrengäste wie der Pressesprecherstammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften „Medienklaafer“, die Hellenthaler Hühner und die Präsidentenkollegen Uschi Brauckmann (Colombinen), Barbara Brüninghaus (1. Damengarde Coeln), Rüya Gazez-Krengel (Schmuckstückchen), Hans-Peter Houben (KKG „Stromlose Ader“) gefolgt waren.

Zudem wurden im Verlauf des Nachmittages einige Persönlichkeiten für ihre Verdienste um die Madämcher geehrt. So Maureen Goldermann, Birgit Rode und Bettina Vierlinger für ihre fünfjährige Mitgliedschaft, Hedwig Goldermann die zum „Madämchen des Jahres 2019“ ernannte wurde und Jörg Bornheim (Kostüm- und Vereinsschneiderei J. Bornheim) welcher als Ausstatter der Gesellschaftskleidung zum „Madämcher Couture Majestro“ ernannt wurde.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Kölner Narren-Zunft präsentierte Herrenfrühschoppen mit Leckereien der „fünften Jahreszeit“ und kulinarischem Büffet

-hgj/nj- Gediegen wie in den Vorjahren fiel auch heute Morgen der diesjährige Herrenfrühschoppen der Kölner Narren-Zunft im Mercure Hotel Severinshof aus. Knapp über 220 Herren hatten sich frühzeitig um die begehrten Karten bemüht oder zählten wie Grosse Braunsfelder-Präsident Rainer Tuchscherer und Dr. Johannes Kaußen (Ehrenpräsident der Kölnische KG), die FK-Vorstandsmitglieder Udo Marx und Erich Ströbel, oder die beiden ehemaligen Kölner OBs Fritz Schramma und Jürgen Roters zu den Ehrengästen der KNZ.

Nach den Grußworten und dem herzlichen Willkommen durch Bannerhär (Präsident) Thomas Brauckmann, folgten vor dem kurzweilig heitern Programm und dem reichhaltigen Büfett Ernennungen an Persönlichkeiten, die zum einen der Gesellschaft nahe stehen und zum anderen auch Meriten innerhalb des größten vaterstädtischen Festes erworben haben. So ernannten Vorstand und Senat der im Jahre 1880 von Handwerkern gegründeten Gaffel-Gesellschaft in drei Schritten neue Zunftmeister, Ehrenzunftmeister und Ehrensenatoren. Hierunter bei den Zunftmeistern Frank Golombek (Risikomanager Firmengeschäft der Gothaer Versicherung), Thomas Hartges (Geschäftsführender Gesellschafter NOMA-Getriebe GmbH), Werner Klupsch (Heizungs- und Sanitärmeister), sowie Dr. Frank Schornstein (Steuerberater).

Als neue Ehrenzunftmeister begrüßten Thomas Brauckmann und Senatspräsident Andreas Bulich mit weiteren Herren des Vorstandes Timo von Lepel (Geschäftsführer der NetCologne Köln) und Hans Peter Wollseifer (Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks). Abschließend gehören ab sofort Jörg Halm (Geschäftsführer Reha Assist Deutschland GmbH und „Jan“ des Jahres 2017) und Jörg Christian Topfstedt als Geschäftsführender Gesellschafter jto Gebäudemanagment GmbH nunmehr ehrenhalber zu den Ehrensenatoren der Kölner Narren-Zunft.

Sodann galt es sich beim Sauerbraten rheinischer Art, Suppe und süßen Leckereien zu stärken, damit für frisches Kölsch und die deftige Kost der Bühnenakteure eine Grundlage geschaffen war. Mit Guido Cantz hatte Stefan Knepper den „Mann für alle Fälle“ eingeladen, der mit seiner geschliffen pointierten Rede punktete. Herzlich empfangen wurde nach dem Auftritt von Guido Cantz „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“, die ihrem Prinzenführer, dem Hoffriseur und der Adjutantur eine Visite bei der Kölner Narren.-Zunft einlegten.

Leise, besinnliche und stimmgewaltige Töne gehörten sodann zum Beitrag von J.P. Weber (Jörg Paul Weber), der seiner Flitsch (Mandoline) die passende Töne entlockte und außerdem sein Programm herrlichem Verzäll abrundete. Mit den beiden phantastischen Reden von Volker Weininger in seiner Paraderolle als „Sitzungspräsident“ und „Werbefachmann“ Bernd Steltern wurde das kleine und feine Programm beendet, wobei die meisten Herren noch für weitere Stunden im Mercure Hotel Severinshof bis in den frühen Abend feierten und sich bei der KNZ hierfür vielleicht auch mit der einen oder anderen Spende bedankten.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Herren erlebten bei Herrenfrühschoppen Sr. Tollität „Luftflotte“ den Höhenflug des mit rheinischem Frohsinn

-hgj/nj- Wie viele Kölner Karnevalsgesellschaften hat auch die Karnevalsgesellschaft Sr. Tollität „Luftflotte“ bereits eine Sitzungsveranstaltung in dieser Session hinter sich gebracht. Nach dem Erfolg der Mädchensitzung galt es heute Morgen die Männer beim Herrenfrühschoppen im Gürzenich glücklich zu machen.

Das Männer pragmatischer als ihr weibliches Pedant sind, brauchte die „Luftflotte“ nur wenige Accessoires und Souvenirs am Merchandisingstand im Check-In-Bereich der Do-Jeck, da man die Herren auf andere Weise fängt als die Damen. So blieb alles wie in den Vorjahren, da zum einen durch „Luftflotten“-Literat Domenico Carrieri für das unterhaltsame Programm des Fluges und die Küche die KölnKongress Gastronomie für die Verpflegung gesorgt hatten.

Punkt 11.00 Uhr hob die Do-Jeck nach der Begrüßung von Capitain, sorry Präsident und 1. Vorsitzendem Harald Kloiber ab, und erlebte einen Höhenpflug nach dem anderen. Um möglichst rasch an Höhe zu gewinnen, präsentierte sich die Nippeser Bürgerwehr mit ihrem Stabsmusikzug, dem Tanzpaar und der Wache als Tanzcorps, die wieder alle Bestleistungen abgaben und hiernach von Bord gingen. Wie bei den Nippeser Appelsinefunke, sprang hiernach auch gleich wieder der Funke bei Martin Schopps über, der den Herren im ausverkauften Saal mit seiner „Rednerschule“ Nachhilfeunterricht gab. Ein Lacher, ein Kracher und viele Anekdötchen aus dem Schulalltag hatte Martin Schopps aneinandergereiht, wobei aber auch das Zukunftkrätzchen und das Gedicht über bekannte Alkoholsorten nicht fehlte.

Musikalisch weiter im Projramm mit Stevie Gable, Rainer Höfer, Hotti Hörter, Alexander Klaus und Micky Nauber, die als „Domstürmer“ dank ihrem reichhaltigem Repertoire immer ein Garant bei Mädchensitzungen und Herrenfrühschoppen sind. Zum Finale der ersten Abteilung gehörte noch „Der Mann für alle Fälle“ (Guido Cantz) aufs Podium, bei dem sich die Herren reihenweise die Bäuche aufgrund ausgebuffter Sprüche, Witze und den Tratsch über die holde Weiblichkeit halten mußten.

Hiernach ließen sich die weit über 1.300 Männer im Saal das leckere Hämmchen munden, welches die Küche auf die Minute genau gegart hatte. Innerhalb von 17 bis 18 Minuten war selbst der letzte Tisch bedient, so daß keiner über den Service im Gürzenich mosern konnte. Zum Weiterflug stieg nach der Pause das Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“ in die Do-Jeck, und präsentierte einen geschwindigkeitsberauschenden Höhenflug der Superlative mit Sprüngen, Hebungen, Salti und Würfen, die die 18 Tanzpaare mit den Solotänzern per excellence meisterten.

Zur besseren Verdauung nach dem Hämmchen und den Standing Ovation fürs frenetisch gefeierte Tanzcorps, servierte Harald Kloiber den Herren mit Volker Weininger als „Sitzungspräsident“ etwas hochprozentiges, welcher sich Punkt 14.05 Uhr sein Feierabendbier gönnte und interne Details seiner KG „Raderdolle Spritköpp“ von 1493 ausplauderte. Musikalisch gehörte nach einer solch starken Nummer nun „Kempes Feinest“ aufs Tableau, die wie „Miljö“ nach dem grazilen Auftritt der „Fauth Dance Company“ dem Nachmittag eines sensationellen und stimmungsvollen Herrenfrühschoppens den Abschluß gaben, wie man(n) sich dies für einen Sonntag ohne Frauen gewünscht hatte.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!