Jecke Leuchtfiguren stimmen Kölner auf alternativen Rosenmontag ein

  • Festkomitee stellt karnevalistische Leuchtfiguren in Köln auf
  • Weg des Rosenmontagszugs wird auch in der Session 2021 für alle Kölner sichtbar
  • Fastelovendsjeföhl auch in herausfordernden Zeiten

Köln erstrahlt ab sofort wieder in neuem karnevalistischem Glanz. Gestern Abend hat das Festkomitee die bunten Leuchtfiguren aufgestellt, die in der Kölner Innenstadt alljährlich den Weg des Rosenmontagszuges markieren. Die jecken Lichter sollen den Kölschen auch in dieser sehr herausfordernden Zeit ein wenig Fastelovendsjeföhl bringen.

 

Aufstellung der Karnevals-Leuchtfiguren am Heumarkt – Diese zeigen Jahr für Jahr die Zugstrecke des Rosenmontagszuges an – Heumarkt

„Seit 1973 gehört die Straßendekoration zum Stadtbild Kölns in der Karnevalszeit. Nicht nur beim Rosenmontagszug, sondern auch in den Tagen zuvor, begleiten die Großfiguren die Kölner Jecken und die vielen Gäste durch die Innenstadt. Seit fast einem halben Jahrhundert schon verbreiten die Figuren Vorfreude auf den karnevalistischen Höhepunkt. Gerade in diesen sorgenvollen Tagen zeigen das Festkomitee des Kölner Karnevals und die Stadt Köln Farbe und erhalten die Hoffnung auf bessere Zeiten“, freut sich Oberbürgermeisterin Henriette Reker über die gemeinsame Aktion, die von der Stadt Köln finanziell bezuschußt wird. „Wir danken der Stadt Köln und der RheinEnergie für die große Unterstützung beim Aufstellen der Leuchtfiguren. Dass sie es uns, gerade in diesen turbulenten Zeiten, ermöglichen, den Kölnern zumindest ein wenig Trost zu spenden, freut uns wirklich sehr. Denn das liegt uns in dieser außergewöhnlichen Session besonders am Herzen“, so Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn.

Der Rosenmontagszug findet coronabedingt in dieser Session nicht wie gewohnt statt, trotzdem ist es für das Festkomitee eine besondere Herzensangelegenheit, den Kölnern mit dieser Aktion ein Zeichen der Zuversicht in dieser für viele Menschen bedrückenden Zeit zu senden. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, auch 2021 diese Tradition fortzuführen. Denn auch wenn es in dieser besonderen Session keinen normalen Zoch gibt, wollen wir mit dieser Aktion für ein wenig Normalität und schöne Erinnerungen sorgen“, so Christoph Kuckelkorn. „Jeder, der jetzt in der Stadt an den Figuren vorbeigeht, wird sich an schöne vergangene und hoffentlich bald wiederkehrende Momente im Fastelovend erinnern. Und wenn wir den Menschen damit auch nur ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern und sie kurz ihre Sorgen vergessen lassen können, dann hat die Aktion ihren Zweck erfüllt.“ Auch wenn es den regulären Zug, wie die Jecken ihn kennen, in dieser Session nicht geben wird, will das Festkomitee die Stadt und alle Karnevalisten zuhause, schon einmal auf den alternativen Zug einstimmen, der in Kooperation mit dem Hänneschen als Puppenspiel pünktlich zum Rosenmontag im WDR ausgestrahlt wird. Das Aufstellen der Leuchtfiguren ist eine von vielen kleinen, feinen Aktionen, die ein wenig das Gefühl von Fastelovend transportieren sollen und die Kölner, die momentan ihren Karneval vermissen, mit der Hoffnung auf bessere und vor allem gemeinsame jecke Tage, durch diese herausfordernde Zeit geleiten sollen.

Aufstellung der Karnevals-Leuchtfiguren am Alter Markt – Diese zeigen Jahr für Jahr die Zugstrecke des Rosenmontagszuges an – Alter Markt

Die meterhohen Leuchtfiguren, die etwa in der Severinstraße, am Heumarkt oder der Schildergasse stehen, stellen 19 verschiedene der über 100 dem Festkomitee angeschlossenen Gesellschaften dar. So können die Altstädter, Jan von Werth, die Bürgergarde „blau-gold“ und viele weitere schillernde Figuren des Kölschen Fastelovends noch bis zum Ende der Session von den Jecken bestaunt werden.

Quelle und Foto/s: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

 




Nippeser Bürgerwehr absolviert erfolgreich ersten (und hoffentlich einzigen) digitalen Corpsappell

Gestern Abend (19. Januar 2021) präsentierte der Präsident Michael Gerhold den Mitgliedern der KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V. den ersten digitalen Corpsappell in der Geschichte der Gesellschaft.

Aufgrund der Pandemie fand dieser als LIVE-Stream ohne Beförderungen und Ehrungen statt. Der Schankraum des Stammquartiers der Appelsinefunke früh „Em Golde Kappes“ in Nippes wurde zum TV-Studio umfunktioniert. Die Liveübertragung fand unter strengsten Hygienebestimmungen statt. In zwei live Außenschalten wurde dem früheren Bezirksbürgermeister von Nippes, Bernd Schößler und dem ehemaligen Feldzeugmeister Wilfried Krüger der Sonderstufenorden in Silber direkt an der Haustüre verliehen. Für seine besonderen Dienste um die Gesellschaft in der Pandemie erhielt auch Bastian Bahl den Sonderstufenorden in Silber. Dies geschah allerdings vor Ort im Studio, da er dort als Tontechniker im Einsatz war.

Neben den kleinen Vereinsjubilaren, die für 15 Jahre (Andreas Holz, Helmut Heinlein, Guido Boaretto, Hans Walter Horz, Walter Stein, Arndt Stein und Michael Knitter), 20 Jahre (Jörg Lehmann, Fritz Schneppenheim, Thomas Junkersfeld, Stefan Buschmann, Frank Willberg, Dirk Jagemann und Markus Stammel) und 25 Jahre (Manfred Huschka, Heinz Jaeger, Matthias Kolvenbach) Mitgliedschaft mit Fotos eingeblendet wurden, kamen Jochen Kühn und Michael Lambrechts für 35 Jahre Mitgliedschaft und Rudi Buch sowie Alfred Kröll für 40 Jahre Mitgliedschaft in kurzen Videosequenzen zu Wort.

Das Tanzpaar der Appelsinefunke Christina „Stina“ Pohl und Niklas Wilske bei der Produktion des Videomaterials zum digitalen Corpsapppell
im Festsaal der Flora „Am Botanischen Garten“

Zudem erhielten Bernd Schößler, Wilfried Krüger und Bastian Bahl den Sonderstufenorden in Silber, Danny Fischer die Bürgerwehr-Medaille der KKG Nippeser Bürgerwehr. Geschäftsführer Dr. Tim Lopez wurde kraft Beförderung in den Rang eines Fähnrichs erhoben. Der ehemalige Prinz Karneval und Appelsinefunk Wicky Junggeburth war live zu Gast und erörterte gemeinsam mit dem Präsidenten die herausfordernden Zeiten.

Kurz vor Ende der kurzweiligen Veranstaltung hackte sich der ehemalige Geschäftsführer Gerd Düren in den Stream. Auf eine sehr parodistische Art und Weise reflektierte er seine Sicht der Dinge. Um 21.00 Uhr endete die Veranstaltung genauso wie sie begonnen hatte, mit einem vorproduzierten Video des Stabmusikzuges der Bürgerwehr. In den unterschiedlichsten sozialen Medien fand ein reger Austausch zwischen den Mitgliedern des Traditionscorps statt. Getreu des diesjährigen Mottos „Nur zesamme sin mer Fastelovend“.

Diesbezüglich hatte der Vorstand im Vorfeld beschlossen keine Beförderungen und Vereidigungen durchzuführen. Somit wurde das Stammquartier der Nippeser Bürgerwehr („Em Golde Kappes“) kurzerhand zu einem Fernsehstudio umfunktioniert. Die Liveübertragung fand unter strengsten Hygienebestimmungen statt. Ein negativer Coronatest war Voraussetzung für das Betreten des Studios. So wurden alle, vom Präsidenten bis zum Tontechniker, auf das Virus getestet.

Quelle und Foto/s: KKG Nipepser Bürgerwehr von 1903 e.V.




Kölner Narren-Zunft: Ein besonderer Sessionsorden in besonderen Zeiten

Die Kölner Narren-Zunft hält auch in dieser Session an ihren Traditionen fest und hat für die Corona-Session 2021 einen eigenen Orden entworfen, der jetzt per Post an alle Narrenzünftler versendet wurde.

Ordensmeister Werner Brauckmann hat bei der Gestaltung des Ordens dessen ursprüngliche Bedeutung zur Darstellung zeitgeschichtlicher Ereignisse in den Mittelpunkt gerückt. So zeigt er das Corona-Virus mit herausgestreckter Zunge (als abnehmbarer Pin) und die notwendigen Einschränkungen in Form des Jecken, der vor dem festverschlossenen Tor zur Freude steht. Die KNZ-Fahne auf der Torburg hängt auf Halbmast und die Eule sitzt weinend über dem Torbogen.

Bei dem Motiv hat die KNZ auf eine 100 Jahre alte eigene Zeichnung zurück gegriffen und vom seit langer Zeit mit der Gesellschaft verbundenen Künstler Don Lorenzo neu illustrieren lassen. Das hat einen triftigen Grund, denn vor 100 Jahren konnte aufgrund der Nachwirkungen des Ersten Weltkrieges und einem von der englischen Besatzungsmacht verhängten Karnevalsverbot in Köln ebenfalls kein Karneval stattfinden.

Natürlich ziert den Orden auch das aktuelle Sessionsmotto „Nur zesamme sin mer Fastelovend“, bei dessen Bekanntgabe während des letzten Rosenmontagszuges noch keiner erahnen konnte, was für eine Tragweite dieses Motto haben würde. Für die Kölner Narren-Zunft steht diese Session für bewusste Rücksichtnahme und Verzicht, indem die Menschen „gemeinsam alleine“ zusammenhalten.

„Mit dem Orden haben wir ein dauerhaft bleibendes Erinnerungsstück geschaffen, das einen besonderen Platz in einem besonderen Jahr der Geschichte der KNZ einnehmen wird“, erklärt KNZ-Gaffelschriever und Pressesprecher Jesper Ziegengeist und fügt hinzu: „Natürlich hoffen wir alle sehr, dass diese Erinnerung einmalig bleibt.“

Quelle und Foto: Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V.




Ford übergibt Fahrzeuge an Kölner Dreigestirn

 In dieser Session ist alles anders: Normalerweise übergibt Ford die Fahrzeuge an das Festkomitee Kölner Karneval im festlichen Rahmen. Die Honoratioren der 110 Karnevalsgesellschaften des Festkomitees kommen ins Karnevalsmuseum, es werden Reden gehalten, Kölsche Lieder gesungen und natürlich geschunkelt und gebützt. Aber was ist in Corona-Zeiten schon normal?

Der Festakt fiel Corona-bedingt aus, doch auf Unterstützung der Ford-Werke als treuem Mobilitätspartner des Kölner Karneval kann sich das Festkomitee auch in Pandemie-Zeiten verlassen. Und so fuhr Hans Jörg Klein, Geschäftsführer Marketing und Verkauf und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH, persönlich eine kleine Kolonne von drei Ford Tourneo Custom Plug-in-Hybrid zur Hofburg des Dreigestirns, dem Dorint-Hotel in der Kölner Altstadt. Dort überreichte er „Prinz Sven I.“ (Oleff), „Bauer Gereon“ (Glasemacher) und „Jungfrau Gerdemie“ (Dr. Björn Braun) die Schlüssel zu ihren neuen Hybrid-Fahrzeugen.

Das Video von der Wagenübergabe gibt es online unter: https://youtu.be/rEo3x5O8IUc

Mit ihren neuen Ford-Modellen fahren „Prinz Sven I.“, „Bauer Gereon“ und „Jungfrau Gerdemie“ nun mehr als 50 Kilometer rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei von Termin zu Termin – also ideal für die Kurzstrecke in der Stadt. Ford setzt damit die Elektrifizierung des Kölner Karnevals fort. 2019 kamen mit drei bei den Ford-Werken in Köln produzierten StreetScooter Work XL erstmals elektrische Bagagewagen beim Rosenmontagszug zum Einsatz. Im vergangenen Jahr elektrifizierte Ford dann die komplette Bagagewagenflotte und setzte 25 Ford Transit Custom Plug-in-Hybrid und 30 Mild-Hybrid-Varianten ein.

Den Kölner Karneval unterstützt Ford bereits seit 1951 als Mobilitätspartner und stellt seitdem ununterbrochen die Bagagewagen, die beim Rosenmontagszug die Kamelle und Strüßjer transportieren. Seit 1965 stattet der Kölner Autohersteller auch das Dreigestirn mit Fahrzeugen aus. Zudem übernehmen Ford-Mitarbeiter seit dem Jahr 2000 ehrenamtlich das Steuer am Rosenmontag und chauffieren die Bagagewagen sicher durch den Karnevalszug, den mehr als eine Millionen Jecken am Straßenrand verfolgen. Hinzu kommen noch Ford-Mechatroniker, die als Service-Kräfte bereitstehen, um etwaige Pannen schnell und wirksam zu beheben. Ford und die Fordler versorgen also seit Jahrzehnten die Jecken mit Kamelle und sorgen dafür, daß ‚d’r Zoch‘ auch wirklich „kütt“. Wenn er denn überhaupt „kütt“…

Bekanntermaßen fällt der Kölner Rosenmontagszug in diesem Jahr Corona-bedingt aus. Doch auch davon läßt sich Ford nicht in seinem Karnevalsengagement stoppen. Insgesamt stellt der Kölner Autobauer 12 Ford Tourneo Custom zur Verfügung, für das Dreigestirn, das Kinderdreigestirn und Vertreter des Festkomitees Kölner Karneval.

Seit 70 Jahren treue Partner

„Die Ford-Werke sind seit 90 Jahren in Köln beheimatet und seit 70 Jahren unterstützen wir den Kölner Karneval“, sagt Hans Jörg Klein. „Das zeigt, wie tief wir in der Stadt verwurzelt und wie eng wir mit dem Kölschem Brauchtum verbunden sind. Natürlich bedauern wir es sehr, daß ausgerechnet im Jubiläumsjahr unserer Partnerschaft der Rosenmontagszug ausfällt. Doch wir stehen auch in schweren Zeiten zusammen, stattet das Festkomitee selbstverständlich auch in dieser Session mit Fahrzeugen aus und freuen uns umso mehr auf den Zoch im nächsten Jahr.“

Die Unterstützung seines Mobilitätspartners weiß das Festkomitee des Kölner Karnevals sehr zu schätzen – vor allem in der aktuellen Situation: „Für uns Kölner ist der Karneval auch und gerade in Krisenzeiten besonders wichtig. Es ist schön zu sehen, daß unser Partner Ford das genauso empfindet und uns in dieser herausfordernden Session nicht alleine lässt“, sagt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees.

Und „Prinz Sven I.“ betont, wie wichtig auch in Corona-Zeiten Mobilität für das Dreigestirn ist: „Vieles geht in dieser Session nicht seinen normalen Gang, aber wir möchten gerade unsere sozialen Termine nicht nur digital absolvieren, sondern die Menschen auch vor Ort besuchen. Die Unterstützung von Ford macht das auch in diesem Jahr wieder möglich, darüber freuen wir uns natürlich sehr.“

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




KG UHU verleiht Sessionsorden in „He kütt die Bütt“-Tüte im Kreisel an Dellbrücker Mauspfad

Besondere Zeiten erfordern besondere Ideen – deshalb lud die KG UHU zum Kreisverkehr am Dellbrücker Mauspfad, dessen Verkehrsinsel von der KG gestaltet und gepflegt wird und in deren Mittelpunkt die große Holzskulptur in Form einer Eule mit dem Namen „Heiner“, angelehnt an den langjährigen Vorsitzenden Heiner Mühr, thront.

Über 200 Mitglieder nutzten die Möglichkeit, im Vorbeifahren mit dem Auto oder sogar mit dem Fahrrad, kontaktlos eine „He kütt die Bütt“-Tüte, die nochmals auf die Videoreihe der KG hinweist, in der in 15 Episoden karnevalistische Geschichten und Besuche bei besonderen Karnevalisten präsentiert werden, in Empfang zu nehmen.

Die Tüten wurden an drei Ausfahrten des Kreisverkehrs von Mitgliedern des Vorstandes der KG UHU per Regenschirm Corona konform an die vorbeifahrenden Mitglieder überreicht.

Diese Tüte beinhaltet den Sessionsorden, das aktuelle Sessionsheft, einen UHU typischen Impfstoff in Form eines Fläschchens Calvados, sowie ein Gerstenkaltgetränk nebst Sessionsglas.

Hierfür erhielt die KG von vielen Mitgliedern begeisterte Rückmeldungen, auch viele zufällig vorbeifahrende Passanten fanden die Aktion gelungen.

Quelle und Foto/s: Karnevalsgesellschaft UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück; Collage: © 2021 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Premiere in einer außergewöhnlichen Session: Kölner Dreigestirn und Kölner Kinderdreigestirn erstmals „op Jöck“ proklamiert

Das Kölner Dreigestirn der Session 2021ist offiziell proklamiert! Traditionell findet die Inthronisierung des Trifoliums üblicherweise im großen Festsaal des Kölner Gürzenich statt. Bedingt durch die Covid-19-Pandemie wurden „Prinz Sven I.“ (Oleff), „Bauer Gereon“ (Glasemacher) und „Jungfrau Gerdemie“ (Dr. Björn Braun) in dieser Session auf besondere Art und Weise in ihr Amt eingeführt. Das Trifolium begab sich auf eine Tour quer durch die Kölner Innenstadt von der Hofburg zum leeren Gürzenich, vorbei an leeren Kneipen und Restaurants bis zum Kölner Dom. Proklamiert wurde es schließlich von Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Hotel The Qvest am Gereonskloster – genau wie das Kölner Kinderdreigestirn, dem erstmals die Ehre zu Teil wurde, am selben Tag in den selben Räumlichkeiten wie das große Trifolium die Insignien zu erhalten.

PrioPro 2021 – Hofburg – Dreigestirn werden im Foyer von Gardisten der Altstädter sowie den Ehefrauen empfangen.

Bis Aschermittwoch regiert das Dreigestirn nun über die Kölner Jecken. Nach mittlerweile 20 Jahren stellt das Traditionskorps Altstädter Köln 1922 e.V. wieder Prinz, Bauer und Jungfrau – und das gleich für zwei Sessionen in Folge. „Eine besondere Herausforderung, keine Frage“, so der frisch proklamierte „Prinz Sven I.“, „aber wir sind uns dessen bewusßt und sehen es als eine große Ehre an. Jetzt konzentrieren wir uns aber erstmals voll und ganz auf diese Session!“

Oberbürgermeisterin Henriette Reker begleitete die Feierlichkeiten wie in jedem Jahr und hob die Bedeutung des Karnevals für die Kölner auch in schwierigen Zeiten hervor: „Der Karneval ist in Köln das Fest des Zusammenhalts. Dabei betonen wir auch immer wieder unseren guten Draht zum lieben Gott. Und in diesem Jahr könnte man es göttliche Fügung nennen, dass unser Sessionsmotto lautet: ‚Nur zesamme sin mer Fastelovend‘ – das trifft mitten ins Herz und war zu keiner Zeit wichtiger! Nur zusammen – das muß jeder und jedem klar sein -können wir gut durch die Pandemie kommen.“

Getreu dem neuen Sessionsmotto zeigt der Film auch verschiedene Kölner Persönlichkeiten, die im Karneval aktiv sind. Die Tollitäten wurden von prominenten Überraschungsgästen, wie etwa den Rednern Guido Cantz und Martin Schopps sowie der Kultband „Brings“ auf ihrem Weg durch Köln begleitet. Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, moderierte die filmische Reise des Dreigestirns. „Eine Prokla op Jöck, das gab‘s so noch nie. Aber das sind besondere Zeiten, in denen wir uns gerade befinden und dann sieht eben auch eine Proklamation ganz besonders aus – im kleinen, aber feinen Rahmen, mit körperlichem Abstand, aber großer menschlicher Nähe.“

So ganz auf Publikum verzichten mußten die sechs Tollitäten dann doch nicht: Sechs Tanzpaare und die Familien der Dreigestirne erwarteten die Prinzen, Bauern und Jungfrauen im Festsaal. „Der Empfang war toll, anders als vorher erwartet. Keine Proklamation, die im großen Rahmen stattgefunden hat, wie wir es aus dem Gürzenich kennen. Aber diese kleine, persönliche Atmosphäre, das hat es für mich zu etwas ganz besonderem gemacht“, schwärmt „Bauer Gereon“.

Der Akt der Proklamation wurde zum ersten Mal in der Geschichte des kölschen Fastelovends in Form eines Roadmovies durchgeführt. Dabei wurde unter den aktuellen Vorgaben der Corona-Schutzverordnung gedreht, und darüber hinaus wurden alle Akteure täglich getestet. Am 17. Januar 2021 wird der Film dann für alle Jecken im WDR um 20.15 Uhr zu sehen sein. So erleben die Karnevalisten von Zuhause aus den großen Moment von „Prinz Sven I.“, „Bauer Gereon“ und „Jungfrau Gerdemie“ hautnah mit. „Wir sind stolz, in dieser besonderen Session zusammen mit den Großen proklamiert zu werden.“ freut sich „Kinderprinz Hanno I“. „Das hat noch kein Kinderdreigestirn vor uns erlebt!“ Denn auch die Inthronisierung des Kinderdreigestirns rund um „Kinderprinz Hanno I.“ (Bilzer), „Kinderbauer Leopold“ (Enderer) und „Kinderjungfrau Catharina“ (Laschet) kann in diesem Jahr coronabedingt nicht wie gewohnt im Tanzbrunnen stattfinden.

Die Proklamation stellt das wichtigste karnevalistische Ereignis für jedes Kölner Dreigestirn dar. Mit der Übergabe der Insignien durch die Oberbürgermeisterin werden die Tollitäten erst offiziell ins Amt gehoben und dürfen ab dem Tag öffentlich im Ornat auftreten. Auch wenn viele Termine in dieser Session nicht stattfinden können, so möchten die Dreigestirne doch möglichst viel Fastelovendsjeföhl zu den Jecken bringen, ob digital oder Open Air. „Wir freuen uns um so mehr, den Menschen in dieser außergewöhnlichen Session hier und da etwas Freude und Ablenkung schenken zu können,“ betont Jungfrau Gerdemie. „Denn das ist in Zeiten von Lockdown und reduzierten persönlichen Kontakten für die Menschen besonders wichtig.”

Quelle: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; Foto/s: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V./Costa Belibasakis




Große Kölner unterstützt mit Online-Sitzungen auftretende Künstler des Kölner Karnevals

Bedingt durch die Corona-Pandemie mußte die Großen Kölner ihre Veranstaltungen in der laufenden Session 2021 abgesagen. Um ihren Mitgliedern nichts anzubieten, keinen Mut und Zuversicht zu schenken, war keine Option für die 1882 gegründete Kölner Karnevalsgesellschaft. „Wir haben daher für unsere Mitglieder zwei bunte Online-Sitzungen zusammengestellt, die selbstverständlich von unserem Präsidenten Dr. Joachim Wüst moderiert werden, berichtete Pressesprecherin Angels Kanya-Stausberg.

Bei der Große Kölner Traditionssitzung wirken online mit:

„Bläck Fööss“
„Klüngelköpp“
„Räuber“
„Miljö“
„Der Sitzungspräsident“ (Volker Weininger)
„Et Klimpermännche“ (Thomas Cüpper)
„Achnes KasuIke“ (Annette Esser) sowie
das Kölner Dreigestirn 2021 und das Kölner Kinderdreigestirn 2021

Bei der Große Kölner Kostümsitzung sind

„Höhner“
„Brings“
„Domstürmer“
„Rabaue“
„Fiasko“
Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“
„De Frau Kühne“ (Ingrid Kühne) und
„Ne kölsche Schutzmann“ (Jupp Menth)

online mit von der Partie.

Mit der Buchung der Online-Sitzungen der Großen Kölner werden auch die Kölner Künstler unterstützt. Jeder Künstler wird pro Stream fair beteiligt.

Quelle (Text): Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. 1882; (Foto TV-Gerät): freepik_weinlese-fernsehapparat-alter-retro-fernseher-getrennt-auf-rotem-hintergrund_38045-894; (Fotomotiv): Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. 1882; Collage: © 2021 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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TV Show zum Generalkorpsappell Prinzen-Garde Köln

Die Prinzen-Garde Köln von 1906 e.V. startete feierlich und mit großem Aufgebot in die Session 2021, feierlich und karnevalistisch im geschmückten Festsaal des Maritim Hotels Köln. Aber natürlich geht das auch für die Prinzen-Garde Köln dieses Jahr nicht wie üblich mit 600 Mitgliedern und Ehrengästen aus Politik, Gesellschaft und Karneval.

Die Prinzen-Garde hat weder Aufwand noch Mühen gescheut und eine zweistündige (!) TV-Show produziert, mit allem, was Karnevalisten begehren: Pünktlich um 19.06 Uhr (in Anlehnung an das Gründungsjahr 1906) startete die Show mit einer kurzen Backstage Szene des Präsidenten Dino Massi. Schriftführer Marcus Gottschalk und Kommandant Marcel Kappesstein präsentierten die Highlights der TV-Show, die so etwas ist wie das who-is-who des Karnevals: „Kasalla“, „Klüngelköpp“, Bernd Stelter, Thomas Cüpper und zum klassischen Prinzen-Garde Finale Tenor Norbert Conrads mit „am Dom zo Kölle“ – allesamt mit aktuellem 2021er Programm nur für die Prinzen-Garde Köln.

Natürlich dürfte auch die Uraufführung des neuen 2021er Mariechentanzes des Tanzpaares Sandra Wüst und Tommy Engel nicht fehlen, genauso wenig wie der Auftritt des neuen (und noch designierten) Kölner Dreigestirns.

Diesmal gab es keine Vereidigungen, Ehrungen und Beförderungen. Aber die Jubilare kamen für teils 40 Jahre Mitgliedschaft nicht zu kurz. Sie alle wurden bildlich und mit warmen Worten des Kommandanten für ihre Verdienste um die Leibgarde seiner Tollität hervorgehoben. Dass die Prinzen-Garde nicht nur feiern kann, sondern stets auch Gutes im Schilde führt, beweist ihr Engagement als 11. Botschafter des Deutschen Kinderhospizvereins, dem erst im Dezember € 20.000,00 gespendet wurden. Wenn es Live-Auftritte geben kann, dann wird der Kinderhospizverein die erste Adresse sein.

Die Prinzen-Garde lebt die Corona-Session mit ihrem Leitbild Leidenschaft, Gemeinschaft und Tradition und gab sich anlaßbedingt ein eigenes Sessionsmotto: Wat och passeet, mer stonn zesamme“.

Quelle (Text und Foto/s): Prinzen-Garde Köln von 1906 e.V.; (Screenshots): 2021 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Kölner Karneval initiiert Spendenaktion für hilfsbedürftige Künstler und Helfer

Starkes Signal der Kölner Karnevalsszene: Für durch die Corona-Pandemie in Not geratene Veranstaltungstechniker, Karnevalskünstler und ehrenamtlich arbeitende Tanzgruppen und Spielmannszüge wird ein Spendenfonds eingerichtet. Damit soll in Härtefällen unbürokratisch geholfen werden, um die kulturelle Vielfalt des Kölner Karnevals in all ihren Facetten für die Zukunft zu erhalten. Deswegen schlägt der Name der Aktion „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein” den Bogen vom aktuellen Sessionsmotto zu den Menschen, die durch die Umstände der Pandemie besondere Hilfe benötigen. Prominente Unterstützung erhält die Aktion von namhaften Kölner Künstlern, die sich für in Not geratene Künstlerkollegen und vor allem die Helfer ’hinger der Britz’ einsetzen wollen: Unter anderem sind „cat ballou“, „Höhner“, „Klüngelköpp“, „Miljö“, Guido Cantz, Jupp Menth, Martin Schopps, Bernd Stelter und Volker Weininger mit dabei.

„Die Kölner Karnevalskünstler und ihre Mitarbeiter sind durch die Absagen von Karnevalssitzungen, -partys und -bällen finanziell stark getroffen worden. Während die meisten professionellen Musiker und Redner persönlich die Ausfälle noch halbwegs kompensieren konnten, trifft die Krise die Büros und Crews dahinter noch härter“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Ohne diese Helfer würde in Köln keine einzige Sitzung und kein einziges Konzert stattfinden. Viele haben nun wegen der Pandemie seit März kein Einkommen mehr, staatliche Hilfen reichen leider nicht immer aus. Das ist für viele Menschen existenzbedrohend geworden. Genau bei solchen Härtefällen soll die Aktion ‚Mer looße üch nit allein’ ansetzen – nicht mit der Gießkanne, sondern punktgenau bei denen, die in der aktuellen Situation finanzielle Hilfe am dringendsten benötigen.”

Doch nicht nur Künstler und deren Crews sind von der Krise betroffen, auch manche Tanzgruppen und Spielmannszüge stehen vor dem Aus. Christoph Kuckelkorn dazu: „Das Engagement ist hier zwar ehrenamtlich, aber ohne Einnahmen kann es für die Miete des Proberaumes oder die Aufwandsentschädigung für den Trainer schnell knapp werden. Auch hier wollen wir ansetzen und unter die Arme greifen, denn manchmal hängt die Fortsetzung des Trainingsbetriebes an € 500,00. „Ich verspreche mir von der Aktion schnelle und unbürokratische Hilfe und bin dabei besonders unseren Partnern und Sponsoren Go GmbH und Deiters dankbar, die das Projekt von Anfang an vorangetrieben haben. Ebenso gilt mein Dank der Band „cat ballou“ und ihrem Label MiAO Records GmbH, die ihren Song ‚Du bes nit allein’ für diese Kampagne zur Verfügung stellen.”

Wer die Aktion unterstützen möchte, kann das Spendenkonto IBAN: DE 74 3705 0198 1935 6438 80, BIC COLSDE33XXX der Akademie för uns kölsche Sproch (Verwendungzweck: ‚Künstlerfonds Kölner Karneval’) nutzen. Über die konkrete und zielgenaue Verwendung der Gelder wird ein Beirat entscheiden, zu dem unter anderem Bernhard Conin (Geschäftsführer KölnKongress), Stefan Löcher (Geschäftsführer Lanxess arena) und Norbert Minwegen (Geschäftsführer SK Stiftung Kultur) gehören. Prominente Schirmherren der Spendenaktion sind Wolfgang Bosbach, Guido Cantz, Christoph Kuckelkorn und „cat ballou“. Auch eine ganze Reihe von Kölner Karnevalskünstlern und Präsidenten von Karnevalsgesellschaften unterstützt die Aktion – unter anderem durch die Produktion eines gemeinsamen Videos zum Song „Du bes nit allein”.

Quelle: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Goldmaries setzen dem Virus ihr Krätzchen auf und blicken zuversichtlich in die Zukunft!

Die Goldmarie 2016 e.V. verfolgt seit ihrer Gründung das Motto „Außen Gold – Innen Herz“. Die Damen zeichnen sich aus, die Förderung des karnevalistischen Brauchtums auszubauen und insbesondere, ihr Engagement für soziale Zwecke unter Beweis zu stellen. Auch in diesen besonderen Zeiten der Pandemie packten sie in der Weihnachtszeit Lebensmittelpakete, die in Anlehnung an ihre große Charity-Aktion „Die Goldtafel“ für bedürftige Kölner Familien gespendet und über die Kölner Tafel ausgegeben wurden.

Durch Gemeinschaft trotzen sie der Pandemie und ließen sich die Freude an gemeinsamen Stunden, wenngleich im online-Format, nicht nehmen. Um ihre Zuversicht und das „kölsche Jeföhl“ auch in der kommenden Session zu unterstreichen, überraschen sie mit einem besonderen, goldig-funkelnden Sessions-Pin. „Die Goldmaries möchten die Freude in Form eines kleinen, goldigen Pins zum Ausdruck bringen. Denn gerade in schwierigen Zeiten hilft es, sich den Optimismus zu bewahren und sich immer wieder bewußt zu machen, daß wir das schaffen werden! Auch wenn diese Session eine andere sein wird. Unser Pin wird mich durch diese Zeit begleiten und daran erinnern, daß es weitergehen wird und etwas Gold und ‚Bling Bling‘ unser aller Herzen auch jetzt gut tut“, sagt Isabelle Biesenbach, Mitglied der Goldmarie 2016 e.V., begeistert.

Zur Entstehung des Pins gewähren uns die Goldmaries einen Blick hinter die Kulissen: „Der Prototyp wurde aus einem halben Tischtennisball, mit Nelken gespickt und Gold besprüht, entwickelt. Dann wurden diverse Zeichnungen angefertigt, bis der Entwurf zur finalen Umsetzung die Goldmaries restlos begeistert hat“, so Bettina Veil aus dem Orden-Team der Goldmaries.

Das Motto der Karnevalssession „Nur Zesamme sin mer Fastelovend“ ist für die Goldmaries ein Leitsatz, der ihnen Lebensfreude und Kraft schenkt.

Sandra Müller hierzu: „Als neues Mitglied der KG Goldmarie sollte diese Session 2021 eine ganz besondere werden. Das erste Mal aktiv im Kreise einer warmherzigen Damengesellschaft. Doch: Et kütt, wie et kütt. Diesmal kütt et aufgrund der Pandemie ganz anders. Trotzdem werden wir ‚jecke Stunden‘ zum Beispiel per Jeckstream erleben! Meine Vorfreude auf die nächste Fastelovend-Veranstaltung, die hoffentlich wieder so läuft, wie wir es lieben, kennt keine Grenzen. “Sarah Bliersbach als ein weiteres der zehn neuaufgenommenen Mitglieder stimmt zu: „Ich fiebere den Zeiten, in denen wieder gemeinsam gesungen, geschunkelt und jebützt werden darf, sehr entgegen!“

Quelle und Foto: Goldmarie 2016 e.V.




„Jan und Griet“ 2021 sind proklamiert

Nachdem im November letzten Jahres das Geheimnis gelüftet worden war, daß Jackie und Dirk Kenntner – bereits Jan und Griet 2020 – wieder in die Bütt gehen und auch das „Jan und Griet“-Paar 2021 darstellen werden, folgte nunmehr am gestrigen Samstag (2. Januar 2021) die offizielle Proklamation.

Nicht live, vor Hunderten von Mitgliedern und Freunden des Reiter-Korps „Jan von Werth“, in der festlich geschmückten Flora, sondern dieses Mal als virale Premierenveranstaltung von Jeckstream, dem ersten Kölschen Karneval-Portal.

Die Proklamation wurde durchgeführt von Dr. Joachim Wüst, Vizepräsident des Festkomitee Kölner Karneval und von Gabriele Gérard-Post, Präsidentin der „KG de Kölsche Madämcher“, der Gesellschaft, für die das Reiter-Korps die Patenschaft beim Festkomitee Kölner Karneval übernommen hat. Der offizielle Teil endete mit dem diesjährigen Motto des Jan und Griet Paares:

 

Vun hundert op Null
un widder retour,
mer sin widder do,
en voller Montur.
 

Trotz Maske un Avstand,
em Hätze janz noh,
Mer fiere Fastelovend
op eijene Art.

 

Laacht met uns
un freut üch su joot et och jeiht.
Dat wünschen üch vun Hätze:
Dä Jan un et Griet!

 

Ein weiteres Highlight war der erste Auftritt des neuen Tanzpaars der Gesellschaft Lisa Quotschalla und Lars Reinhold. Obwohl bereits im März 2020 gewählt, konnten die beiden bisher „nur“ trainieren. Augenscheinlich hat ihr Trainer Jens Hermes jedoch ganze Arbeit geleistet, so daß der erste öffentliche Auftritt mehr als gelungen war.

Das neue „Jan von Werth“-Tanzpaar Lisa Quotschalla und Lars Reinhold

Die erste virale Veranstaltung von Jeckstream und des Reiter-Korps diente nicht nur der offiziellen „Amtseinführung“ des Traditionspaars und des Tanzpaars, sie war gleichzeitig ein Lackmustest für Karneval 2021. Online hat halt doch eine eigene, herausfordernde Qualität, so ohne Publikum und ohne die übliche Einbettung in das ganze Karnevalsgetümmel. Sowohl die Proklamisten Joachim Wüst und Gaby Gérard-Post, „Jan und Griet“ als auch Korpskommandant Frank Breuer und Präsident Stefan Kühnapfel waren sichtlich zufrieden mit ihrer Vorreiterveranstaltung: „Wir sechs haben uns auf der Bühne ‚mit Abstand‘ unseren eigenen Spaß gemacht und damit wissen jetzt alle Kölschen, dat et für alle Jecke ab sofort widder loss jeht mit ‚Jeck Sache mache‘ un mit ‚Vill Spaß an d´r Freud‘“, so das Resümee von Frank Breuer zu der Premiere.

 

Die Proklamation steht den Jan von Werthern exklusiv als Online-Stream zur Verfügung.

Quelle und Fot/s: Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V.




Buchrezension: „Dat wor et… 2020“

-hgj/nj- Unter dem Rosenmontagsmotto „Et Hätz schleiht em Veedel“ stand die abgelaufene Kölner Karnevalssession 2020, welche wieder neben Kölner Jecken wie immer Millionen Imi´s aus aller Welt anlockte. Bei den multimedialen Berichterstattungen über den Kölschen Fastelovend durch Rundfunk, Fernsehen, Internet- und Printmedien, sticht „Dat wor et…“ als eine Dokumentation durch ihre schönen, spannenden, interessanten und jecken Geschichten besonders hervor.

Dank den beiden Autoren Frank Tewes und Heike Reinarz, reiht sich auch „Dat wor et… 2020“ als 24. Exemplar ins Bücherregal ein. In zahlreichen farbig bebilderten Berichten über Besonderheiten, Überraschungen, Jubiläen, Ehrungen, et cetera, erinnert „Dat wor et…“ an die schönsten sessionalen Augenblicke, Eindrücke und Erinnerungen, die nach den Grußworten der Kölner Oberbürgermeisterin, dem „Baas“ (Vorsitzenden) der Freunde und Förder des Kölnischen Brauchtums, des Festkomitee-Präsidenten und der Einführung der Verfasser, gleich mit seinen Themenbereichen beginnt.

So beinhaltet das Nachschlagewerk diesjährig die Kapitel „Hinter den Kulissen: Kölsche Kuriositäten, Stars und Macher“, „Die Gesellschaften: Sitzungen, Bälle, Pfarr- und Kinderkarneval“, „Die ‚Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums‘ präsentieren: Der Schulkarneval – Die abgebrochenen Schull- un Veedelszöch“, sowie „Der Höhepunkt: Rosenmontagszug“ auf 212 Seiten inklusive Umschlag.

Frank Tewes/Heike Reinarz
„Dat wor et… 2020“ – Die Kölsche Sessions-Chronik
208 Seiten – 16,5 cm x 23,0 cm, gebunden
Preis: € 15,00
ISBN 978-3-933839-42-8

Quelle (Rezension und Foto Umschlagseite): © 2021 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
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Typisch Kölsch 4/2020

Von Heike, Niklas und Schosch Jäckel und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Daniela Decker, Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Andreas Klein (akl), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch/Peter A. Schaaf/Heinz Schulte, Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. Köln/Michael Flock/Andreas Alper, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann/Bernd Cordsen, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw), Max Rheinländer, GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen (gs), G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V. – Blaue Funken/Jürgen Stelter/Dr. Armin Hofmann, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick/Siegfried Schaarschmidt, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen/Axel Wölk, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao)/Erich Ströbel, KKG Stromlose Ader e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer – Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, Muuzemändelcher – Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †/Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg/Jochen Pöttgen, Rote Funken – Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität Luftflotte 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger/Jörg Esser, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar Blau-Gelb 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther/Franz Wallfraff jun., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel †, BRINGS, center.tv, De Räuber – Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs. Q – Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider – Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK  †.

 

Bildnachweis und Grafik:
alaaaf GbR Karneval und mehr (alaaaf.de), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V., Altstädter Köln 1922 e.V., Anne Gelb-Wintrich, Joachim Badura, Joachim Badura/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Erich Bädorf, Kurt Braun †, center-tv Köln, Cheerleader des 1. FC Köln, Dat Kölsche Rattepack, Stefan Dößereck, Udo Eulgem (Grafik Närrisches TV-Journal ©), Jutta Frey/KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., G.M.K.G. Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft/Veranstaltungsservice G.M.K.G., Klaus Huber/Radio Köln 107,1, Hans-Georg Schosch Jäckel, Heike Jäckel, Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Yannick Jäckel, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., Andreas Klein, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., KölnKongress GmbH, Koelnmesse, Helmut Köppe, Kribbelköpp, Willi Kurth †, LVR/Strödter, Dirk Merten/TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Klaus Michels, Privatbrauerei Gaffel, Annette Quast, Erich Radermacher, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V., Joachim Rieger/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Hans-Peter Specht, Stadt Köln/KölnTourismus, Strobel/Festkomitee Kölner Karneval, Frank Tewes/Dat wor et , Jupp Virnich, Bernhard Vosen, WDR Pressestelle, www.jeck-op-koelsch.de/Hans-Peter Specht, www.kammerkaetzchen.de, www.koelsche fastelovend.de/AndreasKlein/Nadine Sprung, www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK †.




typischkölsch.de wünscht ein frohes neues Jahr 2021

Foto: httpspixabay.comdephotoswunderkerze-funke-feuerwerk-licht-4724867_sparkler-4724867_1920_KatinkavomWolfenmond; Text: https://www.neujahrswuensche.co/silvestersprueche/ – Freeware




He kütt die Kütt: Die KG UHU von 1924 e.V. hat sich etwas Besonderes einfallen lassen

Da ja bekanntlich die aktuelle UHU-Session nicht wie ursprünglich geplant mit vielen Sitzungen, Ordensabenden, Partys und Zügen stattfinden kann, dreht die KG UHU „den Spieß rum“, das heißt:Wenn der Jeck nicht zur Bütt kommt, kommt die Bütt halt zum Jeck.

Unter dem Motto „He kütt die Bütt“ wird ab dem 3. Januar 2021 innerhalb der Session zwei Folgen pro Woche auf den gängigen sozialen Medien, sowie über unsere Homepage www.kguhu.de und per Mail veröffentlichen.

Besucht und präsentiert werden namhafte Künstler und Gruppen des Kölner Karnevals genauso, wie verdiente und illustre Vereinsmitglieder der KG UHU.

„In den Beiträgen greifen wir karnevalstypische Themen wie ‚Sessionseröffnung‘, ‚Ordensabend‘, ‚Proklamation‘ oder ‚Büttenmarsch‘ humoristisch auf, um allen Karnevalsfreunden ein wenig Freude, Humor und Abwechslung nach Hause zu bringen“, kündigt Pressesprecher Andreas Hergesell an.

Die Ankündigung des UHU-Präsidenten Rainer Ott in einem Trailer zu „He kütt die Bütt“ finden Sie hier: Link zum Youtube-Video: youtube.com/watch?v=lxsAb4X8-l4

Quelle und Foto/s: Karnevalsgesellschaft UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück




Frohe Weihnachten 2020

https://pixabay.com/de/illustrations/weihnachten-weihnachtsmotiv-5711962/ – Bild von Frauke Riether auf Pixabay – Freeware




Überraschung bei der „Mess op Kölsch“

Ende November 2020 war eine „Kölsche Messe“ unter Einhaltung aller Corona-Vorgaben noch möglich. Gemeinsam mit der KG Löstige Paulaner und der KG Fidele Zunftbrüder feierte die KKG Blomekörfge in St. Paul die 31. „Mess op Kölsch“ unter dem Motto: „Sitt nitt bang“.

Singen war aber auch im November nicht mehr erlaubt – beim „Halleluja“ sang Pastor Johannes Quirl vor, die Gemeinde durfte nur nachsummen. Die weitere musikalische Gestaltung erfolgten durch Prof. Wolfgang Haas an der Trompete und Schäng Schuster an der Orgel.

Überraschung eins

Unter den Kirchgänger des Blomekörfge waren auch einige Mitglieder, die für ihre langen Mitgliedschaften zu ehren waren. In Absprache mit Pastor Quirl wurden die Ehrungen am Hochaltar durchgeführt:

  • Schatzmeister Bernhard Schilde für 25 Jahre Mitgliedschaft
  • Für 20 Jahre Mitgliedschaft Senatspräsidentin und Vorsitzender Uschi und Dietmar Teuber
  • Maria Stricker, Wolfgang Ricken und Manfred Kuhlmann für  Jahre em Blomekörfge

Die Freude und der Stolz der Ehrungen an einem nicht alltäglichen Ort waren trotz den Mundnasenbedeckungen zu erkennen. Präsident Hans Kürten gratulierte allen Geehrten.

Überraschung zwei

Obwohl nur viel weniger Besucher zur „Mess op Kölsch 2020“ kommen durften, war die Kollekte größer als in den letzten Jahren. In Absprache mit Präsident Thomas Heinen (KG Löstige Paulaner) und Ratspräsident Markus Stoffel (KG Fidele Zunftbrüder) überreichte Dietmar Teuber den Erlös der Kollekte an das Kinder- und Jugendzentrum GOT in der Elsaßstraße. Tanja Anlauf vom GOT war hocherfreut, kommen doch die dringend benötigten Spenden in Zeiten der Pandemie nur sehr spärlich.

Spendenkonto für das GOT Elsaßstraße
Pax-Bank Köln
IBAN: DE25 3706 0193 0033 8190 13
BIC: GENODED1PAX
www.foerderverein-got.de/

Quelle: KKG Blomekröfge 1867 e.V.; Foto/s: Hans-Peter Limburg




Der Kölner Rosenmontagszug 2021 findet statt – als Puppenspiel in Kooperation mit dem Hänneschen-Theater

Zugleiter Holger Kirsch mit Frauke Kemmerling, Intendantin des Hänneschen-Theaters

  • Persiflage-Wagen werden im Maßstab 1:3 originalgetreu gebaut
  • Von der offiziellen Eröffnung an der Severinstorburg bis zum Interview am Zugweg: Typische Situationen rund um den Zoch werden dargestellt
  • Gespräche über eine besondere Zoch-Übertragung mit dem WDR laufen bereits

Trotz Corona müssen die kölschen Jecken in der kommenden Session nicht auf ihren Rosenmontagszug verzichten. D’r Zoch kütt – diesmal als Miniaturausgabe im Hänneschen-Format. Dabei wird der kleine Zoch alles haben, was das Original so einzigartig macht: von den Blauen Funken an der Spitze über Tanzgruppen und Kapellen bis zum großen Finale mit dem Kölner Dreigestirn. Der Clou: Die Persiflage-Wagen entsprechen exakt den vom Kreativ-Team um Zugleiter Holger Kirsch geplanten Originalen für den Rosenmontagszug 2021.

„In den vergangenen Wochen und Monaten ging in der Zugleitung das Licht nicht aus, denn wir haben unzählige alternative Zugvarianten unter freiem Himmel durchdacht und geplant. Jede noch so schöne Idee wurde allerdings nach und nach von den aktuellen Entwicklungen eingeholt und unrealistisch”, so Zugleiter Holger Kirsch. „Eines war aber immer klar: Bei all dem, was in diesem Jahr auf der Welt passiert ist, wollten wir im Team der Kritzelköpp die politischen und gesellschaftlichen Themen unbedingt wie in jedem Jahr in Persiflage-Entwürfe übersetzen. Denn die Persiflage ist das Instrument des Karnevalisten, der Obrigkeit den Spiegel vorzuhalten. Das wollten wir uns auch in Corona-Zeiten nicht nehmen lassen. Die Idee des Miniaturzuges in Kombination mit einem Puppenspielszenario ist nun eine großartige Chance, einen der wichtigsten Eckpfeiler des kölschen Fasteleers trotz Pandemie einem großen Publikum zu präsentieren und den Menschen auch ein bisschen Freude und Hoffnung ins heimische Wohnzimmer zu bringen.”

Aufgezeichnet wird der Rosenmontagzug mit den Original-Figuren des Hänneschen-Theaters in der Wagenbauhalle des Festkomitees, also an dem Ort, wo Jahr für Jahr die aufwendigen Persiflage-Wagen gebaut werden. „Hier haben wir ausreichend Platz, um eine breitere Bühne für die Teilnehmer des Zuges und natürlich die Festwagen zu schaffen”, erklärt Zugleiter Holger Kirsch den Umzug zum Maarweg. „Außerdem können wir in den großzügigen Räumlichkeiten die Corona-bedingten Hygienevorgaben für die TV-Aufnahmen problemlos einhalten.” Auch beim langjährigen Fernsehpartner WDR steht man der Idee des Rosenmontagszuges ‚en miniature’ offen gegenüber und prüft derzeit die Möglichkeiten für eine Übertragung. Eine Aufzeichnung des Zuges würde ohne Publikum und unter strengen Hygieneauflagen stattfinden.

Ebenfalls begeistert vom Vorschlag der Zugleitung zeigt sich Frauke Kemmerling, die Intendantin der Puppenspiele der Stadt Köln: „Das ist eine Riesenchance für unser Hänneschen-Theater. Schon mit der Möglichkeit, die Puppensitzung per Stream zu erleben und die Kindersitzung über Ausschnitte in den sozialen Medien zu sehen, schenken wir unserem Publikum eine Riesenfreude und Zuversicht, daß es uns weiter geben wird und wir für sie da sind. Mit dieser außergewöhnlichen TV-Produktion, die dann am Rosenmontag (15. Februar 2020) ausgestrahlt werden soll, toppen wir das Geschenk jedoch um ein Vielfaches und machen den Zuschauern am Bildschirm klar, wie verwurzelt das Hänneschen in der Kulturgeschichte ist und welche kulturelle Bedeutung diese Symbiose zwischen Puppenspiel und Karneval hat. Das ist eine große Ehre für uns und wir können stolz sein, für Köln so ein Projekt maßgeblich mitgestalten zu dürfen.“

„An einen Rosenmontagszug im üblichen Rahmen mit Hunderttausenden von Zuschauern ist derzeit natürlich nicht zu denken”, so Zugleiter Holger Kirsch. „Aber der alternative Zoch im Hänneschen-Format ist eine charmante Lösung, allen Jecken in dieser für viele Menschen sehr freudlosen Zeit ein kleines Geschenk zu machen – eine jecke Auszeit am Rosenmontag, an der die ganze Familie Spaß haben wird.

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Kölsche Grielächer verzichten auch nicht in veranstaltungsfreier „Corona“-Session 2021 Orden für Mitglieder und enge Freunde

Eine Session, wie man sie bisher noch nicht hatte. Alle Grielächer-Veranstaltungen bis hin zum traditionellen Fischessen nach Karneval wurden abgesagt. Bedingt durch die Ausfälle der Veranstaltungen, unter anderem vier große Sitzungen im Hotel Maritim, wurde nur eine begrenzte Anzahl an Orden hergestellt.

Der Orden zeigt beim Sessionsorden für Herren, wie filigraneren Exemplar als Damenorden auch den doppelköpfigen Reichsadler, der daran erinnert, daß die Stadt Köln im Mittelalter zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gehörte. Die zwei Köpfe stehen für den römischen Kaiser, der zugleich der deutsche König war. Dieses Wappen gibt es nun schon seit zirka 700 Jahren.

Dazu wurde das Grielächer Logo mit zwei Grielächer Männchen mit Herz hinzugefügt. Die Grielächer bezeichnen sich ja auch als ,,die Gesellschaft mit Herz“. Dies ist ein Ausspruch des verstorbenen Ehrenpräsidenten Hans Bauhoff.

Der Orden wurde „Corona-konform“ per Post an die Mitglieder und einigen Grielächer-Freunden versandt.

Quelle (Text): KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V., (Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Blomekörfge präsentieren mit Stolz Sessions- und Damenorden trotz Corona

Trotz oder gerade wegen der Corona-Pandemie hatte sich der Vorstand der Kölner KG Blomekörfge1867 e.V. entschieden, einen Sessionsorden fertigen zu lassen. Die Idee zum Sessionsorden hatte die Senatspräsidentin Uschi Teuber. Der kleine Damenorden ist nach einem Grundentwurf der Geschäftsführerin Dr. Veronika Brune gefertigt worden.

Normalerweise bekommt jedes Mitglied seinen Orden bei der Sessions-Eröffnung oder später bei einer weiteren Veranstaltung des Blomekörfge. Das war und ist in der Session 2020/2021 leider nicht möglich. Präsident Hans Kürten und 1. Vorsitzender Dietmar Teuber haben sich deshalb ins Auto gesetzt und alle Mitglieder im Stadtgebiet von Köln angefahren und unter Einhaltung aller Corona-Vorgaben die jeweiligen Orden an der Haus- oder Wohnungstüren überreicht. Erstaunen und Freude waren beide sehr groß. Allen anderen Mitgliedern außerhalb von Köln wurden die Orden zugeschickt.

„Überraschung und Aktion gelungen“, wie die vielen positiven und netten Reaktionen der Mitglieder des Kölner Blomekörfge zeigen.

Anm. d. Red.: Sessions- und Damenorden sind nicht Maßstabsgetreu abgebildet!

Quelle: KKG Blomekörfge 1867 e.V.; Foto/s: Hans-Peter Limburg




Festkomitee: Domgottesdienst für Kölner Karnevalisten fällt aus

Der für den 7. Januar 2021 geplante traditionelle Gottesdienst für Karnevalisten im Kölner Dom wird in der kommenden Session nicht stattfinden. Diese Entscheidung hat das Festkomitee gemeinsam mit den Verantwortlichen des Doms getroffen.

„Wir feiern den Gottesdienst immer mit mehreren Tausend Menschen im Dom und erbitten den Segen für die Session. Die Absage schmerzt uns daher gerade in dieser besonderen Zeit sehr“, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Angesichts der aktuellen Entwicklungen denken wir aber, daß eine Absage die einzig richtige Entscheidung ist. Denn wir wissen aus den Vorjahren, welche Anziehungskraft dieser ganz besondere Gottesdienst ausübt.” Eine große Ansammlung von Menschen muss aber derzeit auf jeden Fall vermieden werden. „Selbst wenn gemäß der Coronaschutzverordnung nur rund 150 Personen mit Vorreservierung und großen Abständen Zutritt zum Dom erhalten hätten, müßten wir damit rechnen, dass viele Jecke trotzdem versuchen, diesem glanzvollen Gottesdienst zu folgen. Lange Schlangen vor dem Eingang oder Menschenansammlungen, die dem Gottesdienst vor der Tür lauschen, darf es auf keinen Fall geben.”

Dennoch wird die vom Kölner Kinderdreigestirn gestaltete Kerze bis Aschermittwoch im Dom für die Karnevalisten brennen und kann dort selbstverständlich besucht werden. Die Kollekte wäre in diesem Jahr an das Projekt „Fit for future“ geflossen. Die Katholische Jugendagentur Köln stattet im Rahmen dieses Projektes Kinder und Jugendliche aus finanziell schwachen Familien mit digitalen Endgeräten aus. Diese Schülerinnen und Schüler sollen in Zeiten der Corona-Pandemie, in denen Heimunterricht und multimediale Unterrichtsinhalte immer wichtiger werden, keinen Nachteil haben. Finanzielle Engpässe in der Familie dürfen nicht dazu führen, daß Kinder nicht am Unterricht teilnehmen können. Deshalb wird mit dieser Aktion zum Sammeln von Spenden für Tablets und weitere digitale Ausstattung für Kinder und Jugendliche aufgerufen.

Auch außerhalb des Gottesdienstes kann das Projekt selbstverständlich unterstützt werden.

Spendenkonto:
Sparkasse KölnBonn
DE81 3705 0198 1931 1134 66
Stichwort: Karnevalsspende Jugendhilfefonds

Auf Wunsch wird gerne eine Zuwendungsbescheinigung (Spendenquittung) ausgestellt. Mehr Informationen und Kontakt erhalten Sie hier.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




KG Rheinflotte übergibt an Förderverein krebskranker Kinder e.V. Köln – „Dat Kölsche Hätz“ weitren Spendenscheck

Seit einigen Jahren engagiert sich Große Ehrenfelder KG Rheinflotte intensiv für den Förderverein krebskranker Kinder e.V. Köln und für Robert Grevens Initative „Dat Kölsche Hätz“.

Dieser Verein ist eine unabhängige Initiative von Eltern, deren Kinder an Krebs erkrankt waren oder sind. Seit 1990 kämpft „Dat Kölsche Hätz“, um die Lebenssituation und das Umfeld der kranken Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Familien nachhaltig zu verbessern.

Zu seinen Aufgaben und Zielen gehören unter anderem:

  • Betrieb und Leitung eines Elternhauses
  • Gespräche und Begleitung
  • Nachsorge und Betreuung
  • Freizeiten für kranke Kinder und ihre Geschwister
  • Familienunterstützung
  • Forschungsförderung

Auch in der vergangenen Session 2020 sammelte die Große Ehrenfelder KG Rheinflotte bei all ihren Veranstaltungen und auch unsere auftretenden Künstler um Unterstützung gebeten. So wurde ein fester Betrag für jeden Orden (eigentlich eine traditionelle Entlohnung auf jeder Sitzung für eine gute Darbietung) auf den verzichtet wurde, gespendet.

So konnte die Rheinflotte in der letzten Session eine Summe von € 2600,00 erzielen.

Beteiligt hat sich ebenfalls unser Präsident und Inhaber der Floristik Weiß, Heinz Weiß, der im ablaufenden Jahr Spenden in Höhe von € 680,00 sammeln konnte. Dieses Engagement gefiel dem Marktkauf Frechen so gut, daß dieses Jahr ein Geschenkeverkauf zugunsten des Fördervereins veranstaltet wurde.

Insgesamt wurden zirka 200 Geschenke von den Kunden des Marktkaufs erworben. Zusätzlich konnte eine Spende in Höhe von € 1260,00 übergeben werden. Die Geschenke werden pünktlich zum Weihnachtsfest an die Kinder verteilt.

Alle gesammelten Spenden in Höhe von insgesamt € 3363,50 konnten nun zum Abschluß dieses schwierigen Jahres an den Förderverein krebskranker Kinder e.V. übergeben werden, die aufgrund der momentanen Situation im kleinen Kreis statt fand.

Quelle und Foto: Große Ehrenfelder KG Rheinflotte von 1951 e.V.




Proklamation des Kölner Dreigestirns: Spielfilm statt Galaabend

Die Session 2021 steht vor der Tür, und die erste karnevalistische Veranstaltung ist traditionell die Proklamation des Kölner Dreigestirns – der Moment, in dem die Oberbürgermeisterin die Herrschaft über die Stadt an die Narren übergibt. „Eine klassische Proklamation mit vielen Gästen im Gürzenich wird es in diesem Jahr natürlich nicht geben”, erklärt Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Das stand schon lange vor dem Lockdown fest, denn Gesundheitsprävention steht an oberster Stelle. Doch wir spüren, daß viele Menschen den Karneval als ein kleines Stück Normalität vermissen – und zwar nicht die große Party, sondern die kleinen Momente für die kölsche Seele. Deshalb haben wir gemeinsam mit dem WDR überlegt, wie wir den Startschuß in diese sehr besondere Session auf unterhaltsame Art und Weise zu den Menschen nach Hause bringen können.“

Herausgekommen ist ein in der Geschichte einmaliges Konzept, die „PriPro op Jöck“, eine Art Roadmovie, das am 17. Januar um 20.15 Uhr im WDR zu sehen sein wird. Das designierte Kölner Dreigestirn 2021, „Prinz Sven I.“ (Oleff), „Bauer Gereon“ (Glasemacher) und „Jungfrau Gerdemie“ (Dr. Björn Braun), begibt sich dabei auf eine filmische Reise kreuz und quer durch Köln. Von seiner Hofburg über den Ort der Proklamation bis zum Kölner Dom fährt das Dreigestirn vorbei am verlassenen Gürzenich und leeren Wirtshäusern, in denen sich vielleicht doch noch der eine oder andere Überraschungsgast versteckt hat. Mit dabei sind unter anderem Guido Cantz, Martin Schopps, Wilfried Schmickler und die Kölner Kultband „Brings“.

Federführend in der Umsetzung ist der WDR. Selbstverständlich werden alle Dreharbeiten unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Richtlinien der Coronaschutzverordnung für Fernsehproduktionen durchgeführt. „Das war organisatorisch natürlich ein großer Aufwand – ähnlich wie bei Spielfilmproduktionen oder Quizshows, die in der Coronazeit gedreht werden. Wir wollen den Menschen aber gerade in dieser schwierigen Zeit ein bißchen karnevalistische gute Laune für zu Hause bieten”, so Christoph Kuckelkorn. „Die offizielle Proklamation ist dafür der Aufhänger. Der Film zeigt in szenischer Abfolge, was Karneval abseits der großen Partys und prunkvollen Gala-Veranstaltungen bedeutet. Wir haben mit der ‚PriPro op Jöck’ eine gute Lösung gefunden, die passend zur Zeit eher die leisen Töne des Fastelovends anschlägt.” Zugleich gibt der Film einen kleinen Ausblick auf das, was im Laufe der Session hoffentlich möglich sein wird – also zum Beispiel Open-Air-Auftritte im Innenhof von Altenheimen, die die Senioren vom Fenster aus verfolgen können. „Das sind genau die Menschen, denen der Karneval sonst fehlen wird”, so Christoph Kuckelkorn. „Für die wollen wir da sein – dort wo es geht live, aber auf Abstand oder in digitalen Formaten oder eben als Spielfilm.”

Übrigens bietet der Film noch eine weitere Premiere: Erstmals wird das Kölner Kinderdreigestirn gleichzeitig mit den „Großen“ proklamiert. Denn auch die ursprünglich geplante Kinderproklamation im Theater am Tanzbrunnen kann coronabedingt leider nicht stattfinden.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




WDR: Die etwas andere Proklamation des Kölner Dreigestirns – PriPro op Jöck

Corona zwingt uns alle, auch mit liebgewonnenen Traditionen, zumindest für eine gewisse Zeit, zu brechen. Die alljährliche Proklamation des Kölner Dreigestirns wird natürlich stattfinden – nur diesmal nicht in dem sonst ausverkauften Saal im historischen Kölner Gürzenich. Dennoch wird es spannend, denn nicht nur, daß das designierte Dreigestirn aus dem Traditionskorps Altstädter Köln 1922 e.V. gleich für zwei Jahre im Amt sein wird, sondern die Proklamation wird in diesem Jahr auch eine feierliche Reise, ein Roadmovie, durch Köln.

Unter dem Titel „Die etwas andere Proklamation des Kölner Dreigestirns – PriPro op Jöck“ erleben wir eine filmische Reise mit dem designierten Dreigestirn durch seine Heimatstadt. Der Präsident des Kölner Festkomitees, Christoph Kuckelkorn, führt an diesem Abend als Reiseführer in einem historischen Bus durch verschiedene Stationen: Von der Hofburg, wo sich das Trifolium mit großen Gefühlen von seinen Familien verabschiedet, geht die Reise für „Prinz Sven I.“ (Oleff), „Bauer Gereon“ (Glasemacher) und „Jungfrau Gerdemie“ (Dr. Björn Braun) zu Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die die Proklamation vornimmt. Auf der Weiterfahrt macht das designierte Dreigestirn Station an einem Altenheim, wo es die Menschen an den Fenstern und Balkonen begrüßt und begeistert. Vorbei geht es am leeren Gürzenich, der wehmütige Erinnerungen an belebte Festzeiten weckt – und an leeren Wirtshäusern, die vielleicht doch nicht ganz leer sind, weil sich Guido Cantz, Wilfried Schmickler oder auch die Kölner Kultband „Brings“ dort irgendwie versteckt haben. Ihren emotionalen Abschluß findet die bewegende Reise mit weiteren Überraschungsgästen im Kölner Dom, wo das Dreigestirn gesegnet wird.

WDR Fernsehen, Sonntag, 17. Januar 2021, 20.15 – 21.45 Uhr

Quelle (Text): WDR Presselounge/WDR Kommunikation; (Foto): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Geschenkübergabe der KG Rocholomäus an „Pänz“ aus Bickendorf und Ossendorf

Die KG Rocholomäus e.V. hat in diesem Jahr erstmals neben ihren bisherigen Engagements die Aktion „Rocholomäus Wunschbaum“ umgesetzt.

In diesem Jahr wird an Weihnachten vieles anders sein als die Jahre zuvor, da uns die Maßnahmen zur Corona-Pandemiebekämpfung in unterschiedlicher Art und Weise einschränken werden. Insbesondere aber Kinder aus finanziell-schwachen Familien werden darunter leiden. Eltern, die ohnehin schon an der Armutsgrenze leben, müssen beispielsweise durch Kurzarbeit die Gürtel noch enger schnallen. Und auch die meisten Spendenaktionen können nicht wie gewohnt stattfinden.

Um diesen Kindern ein wenig Freude zu bereiten, hat die KG Rocholomäus e.V. die Aktion „Rocholomäus Wunschbaum“ aus der Taufe gehoben. So haben wir am Nikolaustag einen großen, hell erleuchteten Weihnachtsbaum in unserem Pfarrheim Bios Inn in der Rochusstraße 141, 50827 Köln aufgestellt, an dem Kinder aus Bickendorf und Ossendorf in Glaskugeln verpackte Wunschzettel aufhängen konnten. Diese Wünsche sollen dann zu Weihnachten „vom Christkind“ erfüllt werden. Dabei war es unser Ziel, dass wir dadurch 111 Kinderherzen ein bisschen glücklicher am Heiligen Abend machen.

Für diese Aktion suchten wir Unterstützer, die die „Patenschaft“ über eine Kugel in Höhe von € 40,00 übernehmen. „Unsere Hoffnung,“ so Pressesprecher Dirk Rainer Knipprath  „111 Kindern hierdurch zu Weihnachten eine Freude bereiten zu können, wurde bei Weitem übertroffen. So konnten wir uns über ungefähr doppelt so viele Kugelpatenschaften freuen; diesen Spendern sei sehr herzlich gedankt!“

Aufgrund der derzeitigen Pandemiesituation ist es schwierig, allen Kindern ihre Geschenke persönlich zu überreichen. Daher haben sich die Rocholomäer entschlossen, die Geschenke des „Rocholomäus Wunschbaum“ im Freien, auf dem Vorplatz des BiOs Inn, zusammen mit Pfarrer Klaus Kugler und unserem Präsidenten Bendikt Conin zu verteilen.

Quelle: KG Rocholomäus e.V.