Wechsel im Vorstand der StattGarde

V.l.n.r: hintere Reihe: André Schulze Isfort (Präsident), Thorsten Landwehr (Finanzoffizier), Pia Schumacher
(Offizier für Veranstaltungen),Frank Ermen (Offizier für Marketing und Sponsoring), Dieter Hellermann (Crew-Offizier)
Vordere Reihe: Markus Dauben (neuer Presseoffizier), Jörg Esser (scheidender Presseoffizier)

Am 4. Juli 2021 hat die Mitgliedschaft der StattGarde Colonia Ahoj e.V. anläßlich ihrer Jahreshauptversammlung im Dorint an der Messe mit großer Zustimmung Markus Dauben neu in den Vorstand gewählt. Der 32jährige, ehemalige Tänzer der StattGarde verantwortet bereits seit zwei Jahren als „Hafenmeister“ die Vereinsverwaltung der maritimen Garde und hat nun den nächsten Schritt in die Vereinsführung gemacht. Er löst damit Jörg Esser ab, der nach neun Jahren aus beruflichen Gründen sein Amt nicht mehr fortführen kann. „Es war für mich keine leichte Entscheidung meine Vorstandsfunktion aufzugeben, da mein Herz für die StattGarde schlägt“, so Jörg Esser. „Aber ich bin sehr froh, daß wir mit Markus einen vereinserfahrenen Vollblutkarnevalisten für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gewinnen konnten.“

Finanzoffizier Thorsten Landwehr konnte bei der Versammlung derweil Entwarnung geben: Dank der einvernehmlichen Gespräche mit den Saalbetreibern und den für die ausgefallene Corona-Session gebuchten Künstlern ist bei der StattGarde ein finanzielles Fiasko ausgeblieben. Gleichermaßen hat die StattGarde im letzten Jahr rund einhundert Auftrittsverträge solidarisch aufgelöst und freut sich in der Session 2022 mit wieder vollem Auftrittsbuch durchzustarten.

Die seit 18 Jahren bestehende StattGarde hat mittlerweile über 600 Mitglieder, darunter 220 aktive Crewmitglieder in Uniform, 360 Passagiere (passive Förder- und Ehrenmitglieder) und 25 Crew-Anwärter, die angeheuert haben, um auf dem jecken StattGarde-Dampfer die karnevalistischen Gewässer in und um Köln zu durchkreuzen. Auch wenn der Mitgliederzulauf seit Jahren hoch ist, sucht die StattGarde insbesondere junge Männer für das Tanzkorps. Interessenten, auch ohne Tanzerfahrung, können sich einfach unter flaschenpost@stattgarde.de melden.

Quelle: StattGarde Colonia Ahoj e.V.; (Foto): Joachim Badura




200 Jahre Kölner Karneval: Jubiläumsjahr mit Aktionen in der gesamten Stadt

V.l.n.r.: Thomas Andersson, Christoph Kuckelkorn, Heinz-Günther Hunold, Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Prof. Dr. Dr. Joachim Zöller

2023 wartet ein ganz besonderer Fastelovend auf die kölschen Jecken. Anläßlich des 200jährigen Bestehens des Festkomitees Kölner Karneval werden ein Jahr lang ganz unterschiedliche Veranstaltungen über Köln verteilt den Fastelovend erlebbar machen. Gemeinsam mit dem Festkomitee feiern auch drei Mitgliedsgesellschaften diesen runden Geburtstag, die Grosse von 1823, die Roten Funken und die Tanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde.

Einen ersten Ausblick auf das Jahr gaben heute die Jubilare auf einer Pressekonferenz gemeinsam mit Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Dort wurden nicht nur das Jubiläumslogo, sondern auch bereits erste Projekte vorgestellt. Auch verschiedene Kölner Institutionen und Kultureinrichtungen werden sich mit eigenen Aktionen am Jubiläumsjahr beteiligen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „Köln steht weltweit für den Dom und den Rhein, aber auch für unseren Karneval. Er ist ein ‚Volksfest‘ mit langer Tradition, denn Vorformen gibt es schon im römischen Köln. Der Karneval gehört untrennbar zu unserer Stadt und ist ein entscheidender Bestandteil der Kölner Kultur. Die Stadt Köln wird daher selbstverständlich ihren Beitrag zu den Feierlichkeiten zu 200 Jahren Kölner Karneval leisten.“

Das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln präsentiert von August bis November 2023 eine Ausstellung zu Schein und Wirklichkeit des Kölner Karnevals im Nationalsozialismus: „Kölle Alaaf unterm Hakenkreuz – Karneval zwischen Unterhaltung und Propaganda“ bietet einen differenzierten Blick auf den Kölner Karneval von 1933 bis 1945. Die Gleichschaltung der Karnevalsgesellschaften, Karneval als Unterhaltung für die Massen und zur Herrschaftsstabilisierung wie auch zur Förderung von Tourismus und Wirtschaft. Auch die Rosenmontagszüge und karnevalistischen Saalveranstaltungen werden beleuchtet sowie die beeindruckenden Biografien dreier Karnevalisten: die des Kölner Mundartdichters Willi Ostermann, des Conférenciers und Autors Hans Tobar und schließlich die von Karl Küpper, der sich als einziger konsequent der Zensur widersetzte und schließlich ins Visier der Gestapo geriet.

Glanzvoll dagegen wird es im MAKK. 1948 durch eine Initiative von Kölner Nachwuchsgoldschmieden entstanden, gehört das „Fest in Gold“ bis heute als wichtiger Beitrag des regionalen Kunsthandwerks zur jährlichen Karnevalssession. Diese Unikate von Auszubildenden sowie Gesellinnen und Gesellen des Gold- und Silberschmiedehandwerks werden erstmals in einer großen Museumsausstellung im MAKK der Öffentlichkeit präsentiert.

 

„Das Festkomitee wurde vor 200 Jahren gegründet, aber: Wir feiern ganz bewußt nicht das Festkomitee, wir feiern 200 Jahre Kölner Karneval. Und dies möchten wir gemeinsam mit der gesamten Stadt tun“, betont Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Wir freuen uns daher über jeden Verein und jede Institution, die mit uns gemeinsam dieses Jubiläum begehen.“ Gefeiert wird in der Session 2023, aber über Aschermittwoch hinaus soll der Karneval in der Stadt dargestellt und erklärt werden. Dazu plant das Festkomitee unter anderem gemeinsam mit dem Kölnischen Stadtmuseum eine umfangreiche Ausstellung im Gürzenich über die Historie des Kölner Karnevals. Eine Erlebniswelt mit interaktiven Stationen sorgt für Unterhaltung bei jeder Altersgruppe.

Für große und kleine Jecken gleichermaßen ist auch das Karnevals-Sammelalbum, das Gesellschaften, Bands und Künstler aus dem Fastelovend abbildet. Ähnlich einem Fußballheft lädt das Karnevalsalbum zum Sammeln und Tauschen ein, um eine besondere Erinnerung an dieses Jubiläumsjahr zu kreieren.

Auch die Jubiläumsgesellschaften planen bereits verschiedene Aktionen rund um das Jubiläum. So begeht die Grosse von 1823 ihre Sessionseröffnung traditionell im Tanzbrunnen in Anlehnung an das Gründungstreffen der Gesellschaft im November 1822 – dieses Mal mit einer neuen Bühne Richtung Rheinpark und noch mehr Kapazitäten, um mit möglichst vielen Kölschen familienfreundlich zu feiern. Zusammen mit den Kölner Haien, die im kommenden Jahr 50 werden, veranstaltet die Gesellschaft zudem die „Grosse Winter-Olympiade“. Dahinter verbirgt sich ein Winter-Wonderland in der LANXESS arena mit Eis-Spielen und Rahmenprogramm für die ganze Familie.

„So klingt Köln“ heißt das Konzert, mit dem die Roten Funken die Jubiläumssession eröffnen. Das Gürzenich-Orchester und das Jugend-Symphonieorchester der Rheinischen Musikschule der Stadt Köln präsentieren in der Kölner Philharmonie einen Mix aus 200 Jahren Musikgeschichte. In der frisch renovierten und erweiterten Ülepooz, der Heimat des Traditionskorps, finden über das Jahr verteilt zudem über 30 Veranstaltungen statt, darunter Konzerte, Lesungen und Ausstellungen.

Unter dem Motto „Tanz mit uns!“ starten die Hellige Knäächte un Mägde, Kölns älteste Traditionstanzgruppe, in die Jubiläumssession. Bis heute tanzen die Mitglieder in historischen Kostümen den Reigentanz (heute Reihentanz), und diesen möchten sie in alle kölschen Veedel bringen. An zwei Tagen im Januar 2023 wird die Tanzgruppe gemeinsam mit ihrem Historienensemble die Volksbühne am Rudolfplatz bespielen. Dazu kommen viele weitere Auftritte bei Veranstaltungen, aber auch immer wieder „op d’r Stroß“.

So zeigt schon der erste, kurze Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen und Projekte, wie vielfältig sich der Kölner Karneval im Jubiläumsjahr präsentieren wird. Die Kölner und ihre Gäste aus aller Welt dürfen sich schon jetzt auf eine besonders bunte Karnevalssession und ein ganzes Jahr mit Kulturveranstaltungen, Konzerten und Ausstellungen freuen, die die vielen Facetten des Karnevals erlebbar machen werden.

Zum Jubiläum des Kölner Karneval

Die Wurzeln des Kölner Karnevals lassen sich bis in das Mittelalter zurückverfolgen, der organisierte Karneval in seiner heutigen Form entstand jedoch zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Um die mehrtägigen Feierlichkeiten am Vorabend des Fastens in geordnete Bahnen zu lenken und ein drohendes Verbot durch die preußische Besatzung zu umgehen, gründete sich 1823 das „Festordnende Comite“, das heutige Festkomitee Kölner Karneval. Im gleichen Jahr wurde erstmals ein Maskenzug vor Publikum veranstaltet, dessen Höhepunkt die Präsentation des „Held Carneval“ war – dies war die Premiere des Kölner Rosenmontagszuges.

Quelle (Text und Grafik): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Fotos): © 2021 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




200 Jahre Heilige Knächte un Mägde im Jubiläumsjahr 2023: Köln’s älteste Traditionstanzgruppe lädt herzlich ein: ,,Tanz mit uns!“

Die Heilige Knäächte un Mägde – Kölns älteste Traditionstanzgruppe – feiern in der Kölner Karnevalssession 2023 ihr 200jähriges Bestehen als traditionelle Gruppe im Kölner Karneval, die seit der Gründung des Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. an jedem Kölner Rosenmontagszug gemeinsam mit den Kölschen Funken rut-weiß vun 1823 e.V. teilgenommen hat. Tatsächlich sind die Heilige Knäächte un Mägde viel älter, erste Erwähnungen stammen aus dem 16. Jahrhundert. Bis heute tanzen die Tänzerinnen und Tänzer in historischen Trachten in rot, weiß und schwarz. Die Choreographien der Helligen Tanzformationen spiegeln in jeder Session Aktualität, aber auch die Wurzeln, Werte und Ideale der historischen Gruppe wider.

In der Jubiläumssession 2023 laden die Hellige Knäächte un Mägde die Kölner Jecken herzlich ein: „Tanz mit uns!“. Ziel ist es, in dieser besonderen Session den Kölnischen Tanz bewusst „op die Stroß“ zu bringen, auf Plätze, in Gassen oder auf Marktplätze in möglichst alle Veedel unserer Stadt Köln. „Wir wollen unsere Historie und das Kölner Brauchtum spürbar machen, denn die Heilige Knäächte un Mägde etablierten schon früh den Reigentanz (Riehtanz, heute Reihentanz), der bei Festen im Jahresverlauf, wie die Kirmes zu Pfarrfesten oder im Fastelovend auf den Straßen und in Festhäusern wie dem Gürzenich zu Köln aufgeführt wurde“, erläutert Thomas Andersson, 1. Vorsitzender, und erklärt weiter „die modernen Choreographien der heutigen Tanzgruppen im Kölner Karneval haben in diesem Reigentanz ihren Ursprung“.

Für das Jubiläumsjahr 2023 sind eine Vielzahl von Aktionen, Tänzen und Spielen geplant. So werden die Heilige Knäächte un Mägde beispielsweise am Sonntag, 8. Januar 2023 und Sonntag, 29. Januar 2023, am Vormittag und am Nachmittag ein besonderes Jubiläumsprogramm in der Volksbühne am Rudolfplatz in Köln darbietet. Dabei werden historische Tänze des Historienensembles, aktuelle Tänze der Traditionsgruppe und selbstverständlich die Kinder-und Jugendtanzgruppe der „Helligen“ den Rahmen des Programms bilden -unterstützt von kölschen Überraschungen … Zu den Gästen werden bewußt Kinder und Jugendliche zählen sowie Seniorinnen und Senioren aus sozialen Einrichtungen, die gerne dieses jecke Jubiläum mitfeiern möchten.

Für die Session 2023 sind bereits zahlreiche Auftritte im Kontext zum 200jährigen Jubiläum des Kölner Karnevals konzeptioniert und oder bereits fest geplant, darunter auch außergewöhnliche Arrangements mit Partnern aus dem Kölner Karneval und der Kultur, was die Bedeutung des Jubiläums „200 Jahre Kölner Karneval“ unterstreichen wird.

Quelle (Text): Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e. V.; (Logo): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




200 Jahre „Kölsche Funken rut-wieß vun 1823 e.V.“

Rote Funken-Präsident und Kommandant Heinz-Günther Hunold (Mitte) zusammen mit dem 1. Vorsitzenden der Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e. V. Thomas Andersson (links) und dem Präsidenten und 1. Vorsitzenden der Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft e.V. Köln, Univ.-Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zöller

Die „Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V.“ sind das älteste Traditionskorps im Kölner Karneval. Seit dem ersten organisierten Rosenmontagszug im Jahr 1823 stellen die Roten Funken in ihren rot-weißen Uniformen die Stadtsoldaten der ehemals freien Reichsstadt Köln dar. Mit dem weithin bekannten „Stippeföttche“ persiflieren sie das preußische Militär und dessen Exerzierformen und stehen deshalb auch heute noch augenzwinkernd für den gewaltlosen Widerstand gegen allzu starre Ordnung oder allzu autoritäre Obrigkeit, sichtbar gemacht unter anderem durch Blumen in ihren hölzernen Gewehren.

Als Kulturbotschafter der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen vermittelten die Roten Funken seit Jahren unter anderem in Brasilien, China, Japan, Cuba und den USA einem internationalen Publikum rheinisch-deutsche Lebensart und Kultur. Im November dieses Jahres gestalten sie maßgeblich die Eröffnung des Deutschen Nationentags im Deutschen Pavillon auf der Expo in Dubai!

Die Planungen für die über 50 Veranstaltungen des 200jährigen Jubiläums begannen für die Roten Funken bereits im Jahre 2017 in verschiedenen Arbeitskreisen unter Mitwirkung des gesamten Korps, zuzüglich zu den 18 traditionellen Karnevalsveranstaltungen in den Sälen, auf den Plätzen und Straßen der Kölner Veedel.

Nachfolgend nur eine kleine Auswahl verschiedenster Veranstaltungen als Vorgeschmack auf das was kommt:

„So klingt Köln“: Das festliche Eröffnungskonzert der Jubiläumssession am 23. Oktober 2022 in der Kölner Philharmonie mit populärer Klassik aus 200 Jahren Musikgeschichte wird gespielt als ein Kooperationskonzert des Gürzenich-Orchesters und dem Jugend-Symphonieorchester der Rheinischen Musikschule der Stadt Köln.

Traditionell im November, am 4. November 2022, trifft sich die Funkenfamilie in der Kirche St. Severin zur ökumenischen „Mess op Kölsch“, getragen von einer kölschen Liturgie. Die voluminöse Orgel intoniert klassisches Kirchenlied, gesungen werden kölsche Texte.

Das Regimentsexerzieren am 10. Januar 2023 ist immer ein ganz besonderer Abend im Sessionskalender der „Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V. „ gestaltet von den vier Knubbeln und den Jahrgangsrekruten. Höhepunkt ist eine von den Funken geschriebene und präsentierte Revue über die 200jährige Funkengeschichte von 1823 bis 2023, begleitet vom Orchester Helmut Blödgen, Funken-Spitzname Karajan, in 16 Szenen mit Humor, Witz und Ironie, ganz im Stil einer „Kölschen Kumede“.

Der ganze Stolz der Roten Funken ist die restaurierte und erweiterte Ülepooz, das Domizil des Korps. An der rund 700 Jahre alten Ülepooz, eingebunden in die historische Stadtmauer, ist die Kölner Befestigungs- und Stadtgeschichte abzulesen; das denkmal-pflegerische Erhalten des Alten und der moderne Erweiterungsbau stellen eine sehr gelungene architektonische Symbiose dar.

Die „Neue Ülepooz“ wird mit Beginn des Jubiläums zum Veranstaltungsort eines breitgefächerten Programmangebotes mit über 30 Veranstaltungen aus den Bereichen Ausstellung, Kunst und Kultur.

Es werden Diskussionsrunden zum großen Thema Karneval, Stadtgeschichte und Kultur angeboten. Das jeweilige Thema des Abends wird für und mit unseren Gästen informativ, unterhaltsam und im Diskurs präsentiert.

Das Kulturformat „Lesungen“ wird unter anderem mit Frank Schätzing Einzug in die Ülepooz halten.

Musikalisch entdecken die Funken den Kammermusiksaal des Humboldt Gymnasiums mit der Camerata Colonia und der Funken Weihnacht „Chressbaumverzäll“, begleitet durch die Ausstellung „Weihnachtliche Feldpostkarten und Weihnachtspäckchen“ in Erinnerung an die Aktion: Rote Funken Weihnachtsfeldpost im 1. Weltkrieg unter dem damaligen Präsidenten Theo Schaufuß „De Plaat“.

Wir laden ein zu einer Zeitreise mit dem Komponist und Karnevalist J.P. Weber, sowie Günter Leitner (Bäbbel) Stadtführer, Kunsthistoriker und Roter Funk, durch die 200jährige Funkengeschichte mit unterhaltsamen, mit historischem, mit Anekdoten und Zitaten aus dem Funkenarchiv. Bei so viel Wort darf die Musik nicht fehlen; dafür steht J.P. Weber mit seiner Flitsch, das instrumentale Erbstück von Hans Süper, mit der „J.P.“ all das intoniert, was die musikalische Seite der Funkengeschichte beinhaltet.

Mit diesem „Kulturprogramm“ wird die Ülepooz auch zum kulturellen Treffpunkt der Kölner Stadtgesellschaft! Hier wird deutlich erkennbar, wie wichtig und wertvoll der Kölner Karneval auch und gerade unterjährig ist!

Von der Ülepooz geht’s zur großen Open Air Veranstaltung im Kölner Tanzbrunnen am Pfingstsonntag, dem 28. Mai 2023 um 11.11 Uhr „Karneval verbindet – Karneval baut Brücken – So klingt Köln“. Die „Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V.“ und die „Große KG von 1823“ feiern gemeinsam ihr 200jähriges mit einer Jubiläumsmatinee unter dem Motto: „Kumm los mer fiere“ musikalisch begleitet vom Orchester Helmut Blödgen sowie der Showband Haevens Club, vielen Kölner Top Bands, den „Hillige Knächte un Mägde“ sowie den Spielmannszügen beider Gesellschaften.

Vom Tanzbrunnen geht die Jubiläumsreise weiter in die Flora zum Opernball des Senats der Roten Funken! Ein glanzvoller Abend, im festlich dekorierten Ballsaal wird getanzt zu den Klängen des Wiener Salonorchesters, dazu ein Auftritt des Tanzpaares der Wiener Staatsoper und jede Menge Tanz-Party Music at it’s best mit der Showband Haevens Club.

In der LANXSS arena findet am 25. September 2023 schließlich das große Finale in Form einer XXL-Jubiläums Revue statt. Mehr soll an dieser Stellen nicht verraten werden, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren … !

Medial begleitet werden all unsere Aktivitäten durch ein Jubiläumsmagazin, welches in mindestens drei Ausgaben sowohl über alle Veranstaltungen und Programme informiert und berichtet, als auch einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Roten Funken ermöglicht … . Die erste Ausgabe erscheint bereits im Spätsommer 2021 und ist als hochwertige Printausgabe über unsere Geschäftsstelle erhältlich!

Tagesaktuell berichten wir natürlich laufend über unsere Social Media Kanäle und im Internet.

Quelle (Text): Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. – Rote Funken; (Foto): © 2021 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




200 Jahre Die Grosse von 1823

In der Session 2022/2023 feiert „Die Grosse von 1823“ ihr 200jähriges Jubiläum.

  • 1.Kurze Exkursion in die Historie

Im November 1822 fand ein erstes Treffen von „honorigen“ Bürgern statt, um der fortschreitenden Verrohung des Karnevals nach dem Abzug der Franzosen entgegenzuwirken. Die Absicht der Gründungsväter der damaligen (1969 umbenannten) „Grosse Carnevals-Gesellschaft“ war es, „Dem Carneval eine edlere, den gegenwärtigen Zeitverhältnissen entsprechendere Form zu geben, ihn geistig aus seiner Versunkenheit wieder emporzuheben, ihn gleichsam poetisch zu gestalten“ (Christian Samuel Schier, Lieder für den Carneval zu Köln, Köln 1823, S. 4). Für den Fastnachtsmontag 1823 sollte ein großer Maskenumzug organisiert werden. Anläßlich dessen erfolgte die Gründung der Grossen Karnevalsgesellschaft. Das erste Treffen im November 1822 fand in der kleinen Weinschenke „Im Häuschen“ an St. Ursula statt. Ab dem Folgejahr trafen sich die Mitglieder der Grossen Karnevalsgesellschaft jährlich um Neujahr zu einer Generalversammlung, dem sogenannten „Grossen Rat“, um aus ihren Reihen ein sogenanntes „Festordnendes Comitée“ zu wählen (später „Kleiner Rat“ genannt), das die Organisation des folgenden Karnevalsfestes übernehmen sollte. Deshalb war der Präsident der Gesellschaft über sechs Jahrzehnte auch der Leiter des Kleinen Rates. Aus der Grossen Karnevalsgesellschaft gingen in der Folgezeit eine Reihe von Gesellschaften hervor, wie zum Beispiel im Jahre 1852 „Die Große Gressberger KG“, im Jahre 1880 „Die Kölner Narrenzunft“ oder im Jahre 1882 „Die Große Kölner KG“ und viele mehr. Deshalb wird die Grosse Karnevalsgesellschaft auch als „Mutter aller Gesellschaften“ bezeichnet.

Mit der Gründung der „Großen Kölner KG“ beanspruchten jetzt aber zwei große Kölner Karnevalsgesellschaften die führende Stellung im Kölner Karneval. Aus der Konkurrenzsituation ergab sich, daß erstmals 1888 ein Festkomitee die Leitung über den Maskenzug hatte und nicht die Große KG. In den kommenden Jahren wurde das Festkomitee zu einer festen Institution, in dem die beiden großen Karnevalsgesellschaften gemeinsam die Festgestaltung bestimmten. Im Jahr 1908 einigten sich die beiden großen Karnevalsgesellschaften, die Große KG (heutige „Die Grosse von 1823“) und die Große Kölner KG, auf einen jährlichen Wechsel im Präsidium des Kölner Festkomitees… (vgl. Christina Frohn: Löblich wird ein tolles Streben, wenn es kurz ist und mit Sinn, Dissertation 1999 m. w. N.; vgl. wikipedia: Die_Grosse_von_1823).

  • 2. Jubiläumsjahr „Information und gemeinsam feiern“

Den feierlichen Rahmen für den Auftakt des Jubiläumsjahres soll der „Grosse Kölsche Countdown“ am Tanzbrunnen am 11. im 11.2022 bilden, mit dem wir gebührend in die Jubiläumssession starten werden. Ebenfalls im November, am 26. November 2022, wird es gemeinsam mit unseren strategischen Partnern der Grosse von 1823, den Kölner Haien, eine „Grosse Kölsche Winter-Olympiade“ in der KölnArena 2 für Klein und Groß geben. Die Haie feiern in diesem Jahr ihr 50jähriges Jubiläum. In der Session sind neben den klassischen Sitzungen im Gürzenich und in der Flora auch gemeinsame Veranstaltungen mit den „Kölsche Funken rut-wieß vun 1823“, den „Hellige Knäächte und Mägde“ und dem Festkomitee (wie zum Beispiel eine „Grosse Nubbelverbrennung“) geplant. Aber auch außerhalb der Session sind kulturelle und bürgernahe Veranstaltungen, wie eine Matinee am Tanzbrunnen am Pfingstsonntag (gemeinsam mit den „Kölsche Funken rut-wieß vun 1823“), ein Jubiläumsvolksfest im Juni, ein Musikfest und vieles mehr vorgesehen.

Wir – „Die Grosse von 1823“ – wollen zusammen mit unserer Tanzgruppe „Die Fidelen Sandhasen“ und unserem „Musikkorps Schwarz-Rot Köln“ allen Bürgern und Bürgerinnen der Stadt Köln und allen kulturell interessierten Menschen im Umland ein breites Spektrum an kleinen und großen Veranstaltungen bieten, um sie für die Geschichte und den kulturellen Hintergrund des Kölner Karnevals zu begeistern. Denn mit Frack und Stil vereinen wir Brauchtum, Tradition und Moderne und sind diesem Leitbild als älteste Kölner Traditionsgesellschaft in besonderem Maße verpflichtet.

Quelle (Text): K.G. Die Grosse von 1823; (Grafik): festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Typisch Kölsch 2/2021

Von Heike, Niklas und Schosch Jäckel und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Daniela Decker, Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Andreas Klein (akl), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch/Peter A. Schaaf/Heinz Schulte, Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. Köln/Michael Flock/Andreas Alper, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann/Bernd Cordsen, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw), Max Rheinländer, GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen (gs), G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V. – Blaue Funken/Jürgen Stelter/Dr. Armin Hofmann, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick/Siegfried Schaarschmidt, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen/Axel Wölk, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao)/Erich Ströbel, KKG Stromlose Ader e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer – Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, Muuzemändelcher – Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †/Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg/Jochen Pöttgen, Rote Funken – Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität Luftflotte 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger/Jörg Esser, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar Blau-Gelb 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther/Franz Wallfraff jun., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel †, BRINGS, center.tv, De Räuber – Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs. Q – Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider – Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK  †.

 

Bildnachweis und Grafik:
alaaaf GbR Karneval und mehr (alaaaf.de), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V., Altstädter Köln 1922 e.V., Anne Gelb-Wintrich, Joachim Badura, Joachim Badura/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Erich Bädorf, Kurt Braun †, center-tv Köln, Cheerleader des 1. FC Köln, Dat Kölsche Rattepack, Stefan Dößereck, Udo Eulgem (Grafik Närrisches TV-Journal ©), Jutta Frey/KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., G.M.K.G. Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft/Veranstaltungsservice G.M.K.G., Klaus Huber/Radio Köln 107,1, Hans-Georg Schosch Jäckel, Heike Jäckel, Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Yannick Jäckel, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., Andreas Klein, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., KölnKongress GmbH, Koelnmesse, Helmut Köppe, Kribbelköpp, Willi Kurth †, LVR/Strödter, Dirk Merten/TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Klaus Michels, Privatbrauerei Gaffel, Annette Quast, Erich Radermacher, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V., Joachim Rieger/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Hans-Peter Specht, Stadt Köln/KölnTourismus, Strobel/Festkomitee Kölner Karneval, Frank Tewes/Dat wor et , Jupp Virnich, Bernhard Vosen, WDR Pressestelle, www.jeck-op-koelsch.de/Hans-Peter Specht, www.kammerkaetzchen.de, www.koelsche fastelovend.de/AndreasKlein/Nadine Sprung, www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK †.




Neuer Präsident bei K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V.

„Met Hätz un Siel, bringe mir Alt-Kölle ans Ziel“ – Stephan Degueldre neuer Präsident der K.G. Alt-Köllen

Am Donnerstag, 24. Juni 2021, kamen rund einhundert Mitglieder der K.G. Alt-Köllen zu ihrer Jahreshauptversammlung im Lindner Hotel City Plaza zusammen. Dazu rund zwei Dutzend Tänzerinnen und Tänzer der „Kölschen Harlequins“. Sämtliche Teilnehmer waren natürlich entsprechend der Auflagen geimpft, genesen oder kurz vorher negativ getestet. Es war die erste Präsenzveranstaltung von Kölns neuntältester Karnevalsgesellschaft seit Ausbruch der Coronapandemie vor über einem Jahr.

Angesichts der positiven Entwicklung dank fallender Infektionszahlen herrschte dann auch eine spürbare Aufbruchstimmung. Da im vergangenen Jahr keine ordentliche Versammlung abgehalten werden konnte, standen diesmal gleich alle Vorstandsämter zur Neuwahl an. Allen voran die Wahl eines neuen Präsidenten, nachdem der bisherige Amtsinhaber Prof. Dr. Rolf-Rainer Riedel aus persönlichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte. Bei insgesamt drei Kandidaten fiel die Wahl mit großer Mehrheit auf den bisherigen Literaten Stephan Degueldre.

Stehende Ovationen zeigten, daß die Mitglieder Stephan Degueldre selbst gesetztes Motto „Met Hätz un Siel, bringe mir Alt-Köllen ans Ziel“ voll unterstützen. Wenn jemand mit Herz und Seele für die K.G. Alt-Köllen und den Karneval eintritt, dann ganz sicher Stephan Degueldre. Und das Ziel für Alt-Köllen war natürlich allen klar. Man will wieder bei möglichst vielen Veranstaltungen allen Gästen zeigen, mit wieviel Freude man den Kölner Karneval feiert, das man gerne Gastgeber ist und als höchstes Gut die Tradition, Gastfreundschaft und vor allem die gemeinsame Freude hochhalten will.

Stephan Degueldre, 47 Jahre, karnevalistisches Urgestein aus Köln-Vogelsang fand über seine Tochter Angela, die bereits seit zehn Jahren bei den „Kölschen Harlequins“ tanzt, Zugang zur K.G. Alt-Köllen. Als echter Kölscher war er schon von klein auf aktiv im Straßenkarneval und später auch in diversen Veedelsvereinen. Selbstverständlich ist er bekennender FC-Fan und beruflich bei der KVB tätig. Alt-Köllen-Mitglied seit 2014, war er 2017 zunächst als 2. Literat und seit 2018 schließlich als oberster Programmgestalter erfolgreich an der Durchführung der diversen Sitzungen und Bälle, darunter die legendären Volkssitzungen von Alt-Köllen auf dem Neumarkt beteiligt.

Es verwundert daher nicht, daß der neue Präsident zunächst auch weiter als Literat tätig sein wird. In ihren Ämtern bestätigt wurden der 1. Vorsitzende Hans Günter Horst, Geschäftsführer Uwe Lüdemann und Schatzmeister Sebastian Pütz. Bei den weiteren zu wählenden Vorstandsfunktionen kam es zu einer Reihe personeller Veränderungen.

Neu im Vorstand sind:

  • Axel Kraemer (2. Vorsitzender)
  • Marcel Pertsemlis (Leiter Kartenstelle)
  • Moritz Wellerdick (1. Schriftführer)
  • Willi Köhler (Zugwart)

In den erweiterten Gesamtvorstand wurden zudem gewählt:

  • Sven Hellmold (1. Orga-Leiter)
  • Christoph Duscha (1. Zeugmeister)
  • Bernd Schneider (1. Kassierer)
  • Martin Syrek als Beauftragter für neue Mitglieder
  • André Bußmann als Beauftragter für die beiden Tanzgruppen der „Kölsche Harlequins“

Der nun wieder vollständige Vorstand hat direkt jede Menge Arbeit vor sich. Einerseits sind die Pandemiemonate nicht spurlos an der K.G. vorbeigezogen, andererseits müssen jetzt die Planungen der Session 2022 vorangetrieben werden. Zum Ende der Versammlung herrschte jedoch breite Zuversicht, gemeinsam die Herausforderungen meistern zu können.

Quelle und Foto: K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V.




Blaue Funken: „Impfungen einmal anders“

V.l.n.r.: Blaue Funken Berittmeister Nicolas Bennerscheid, Tanzoffizier Dennis Sander, Pferdelieferant Jörg Platen und Marie Marie Steffens bei der Scheckübergabe

Reitergruppe der Blauen Funken spendet für die Impfung der Rosenmontagszugspferde

Zum Thema „Impfungen“ gibt es positive Nachrichten von der Reitergruppe der Blauen Funken, die ausnahmsweise einmal nichts mit dem SARS-CoV-2-Virus zu tun haben.

Durch viele abgesagte Veranstaltungen, wie zum Beispiel Schützenfeste und den vergangenen Rosenmontagszug sowie durch die Einschränkung des Reitunterrichts in den letzten Monaten (beispielsweise von Gruppenstunden) wurden die langjährigen Pferdelieferanten der Blauen Funken wirtschaftlich sehr getroffen. Den fehlenden Einnahmen standen die gleichbleibenden Unterhaltskosten der Tiere entgegen.

Um den Partnern in dieser schweren Zeit zu helfen und um weiterhin auf die hohe Qualität von erfahrenen, gut ausgebildeten Reit-und Kutschpferden zugreifen zu können, wurde die Reitergruppe um Berittmeister Nicolas Bennerscheid mit Unterstützung des Vorstandes aktiv.

Dank großzügiger Spenden aller beteiligten konnten die Kosten aller Pferdelieferanten für die im Rosenmontagszug vorgeschriebenen Influenza-Impfungen durch die Blauen Funken übernommen werden. Am vergangenen Samstag (19. Juni 2021) wurde mit tatkräftiger Unterstützung durch das Tanzpaar mit Marie Marie Steffensund Tanzoffizier Dennis Sandersymbolisch ein Spendenscheck überreicht.

Die beiden besuchten zeitgleich die Kutschpferde „Rex“ und „Henry“, welche Ihre Tanzpaarkutsche durch den Rosenmontagszug ziehen wird und die schon mehrere Generationen von Tanzpaaren kennenlernen durften. Auch Probesitzen auf einem der beiden Pferde und das Kennenlernen der Pferdenachwuchses stand mit auf dem Programm.

Auch wenn man es „so richtig“ nur im Rosenmontagszug erleben kann, besteht ganzjährig ein sehr enger Kontakt zu den Reit-und Fahrställen. Die im Zug eingesetzten Pferde sind keine Unbekannten und auch die gesundheitliche Pflege liegt den Reitern der Blauen Funkensehr am Herzen. Ein Teil der Ställe ist seit über 30 Jahren Partner der Blauen Funken im Rosenmontagszug.

Quelle und Fotos: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.




StattGarde Colonia Ahoj e.V.: Anregung zur Stadionbeleuchtung in Regenbogenfarben am 23. Juni 2021 zum EM-Spiel Deutschland : Ungarn

AUFRUF der StattGarde Colonia Ahoj e.V. gemeinsam mit dem gesamten Team des COME-TOGETHER-CUP und den Kölsche Kippa Köpp e.V. vun 2017 sowie der Kölner Stadtgesellschaft

An den Rat der Stadt Köln – als Gesellschafterin – an die Kölner Sportstätten GmbH – als Eigentümerin – und an den 1. FC Köln – als Hauptmieter des RheinEnergieSTADIONS

Flagge zeigen!

Gemeinsamer Wunsch & Gemeinsame Anregung:

Unserem am Sonntag (20. Juni 2021) veröffentlichten Aufruf einen Appell an die Stadt Köln und den 1. FC Köln zu richten, haben sich innerhalb von 24 Stunden viele Organisationen und Privatpersonen der Kölner Stadtgesellschaft und darüber hinaus als Erstunterzeichner angeschlossen. Die Unterzeichner dieses Vorschlages fragen an und regen an, ob am kommenden Mittwoch (23. Juni 2021) die Säulen des RheinEnergieSTADIONS anläßlich des EM-Spiels Deutschland : Ungarn in Regenbogenfarben erstrahlen können. Wir freuen uns sehr, daß die SPD bereits auf Seiten der Politik unserem Wunsch entsprechen möchte und die Kölner Sportstätten GmbH entsprechend anweisen möchte. So schnell können in Köln die Community und die Politk also etwas bewegen. Großartig!!!

Hintergrund:

ALLE Fraktionen des Rates der Landeshauptstadt München haben einen „Antrag zur dringlichen Behandlung in der Vollversammlung am 23. Juni 2021 (als TOP 1)“ gestellt, daß

„Oberbürgermeister Dieter Reiter [ ] sich gegenüber der UEFA dafür ein[setzt], daß die Allianz Arena am Abend des Spiels in Regenbogenfarben leuchtet. Die Landeshauptstadt München appelliert gleichzeitig an die UEFA, den DFB, den Bayerischen Fußballverband, die Fußballvereine und alle Fußball-Freunde in München, sich, gerade aus Anlaß der EURO2020 mit deren medialer Reichweite, nachdrücklich und sichtbar für Toleranz und Gleichstellung einzusetzen.“

 

Es folgt die Begründung: „Das ungarische Parlament hat am 15. Juni 2021 mehrere Gesetze geändert, mit denen Informationen über Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit verboten werden, die für Kinder und Jugendliche zugänglich sein könnten. Damit folgt Ungarn dem Vorbild der homo- und transphoben Gesetzgebung Rußlands. Diese Gesetzgebung stellt einen neuen Höhepunkt einer Unsichtbarmachung und Entrechtung von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) dar und reiht sich ein in die seit Jahren betriebene systematische Einschränkung von Rechtstaatlichkeiten und Grundfreiheiten in Ungarn. Das verabschiedete Gesetz verstößt gegen die EU-Grundrechtecharta, die UN- Kinderrechtskonvention, die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und widerspricht den Vorhaben der EU-Kommission im Rahmen der LSBTI-Gleichstellungsstrategie. In dieser Situation bietet gerade das unmittelbar an diese Gesetzgebung in München stattfindende EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen das Team aus Ungarn einen öffentlichkeitswirksamen Rahmen, um die Botschaft zu senden, daß München für eine bunte, vielfältige und tolerante Gesellschaft steht. Der Sport, insbesondere der Fußball, steht seinerseits für eben diese Werte.“

Unser Wunsch, unsere Bitte und Anregung:

Die UEFA als Ausrichter der EURO2020 hat laut „Bild“ (Bild Zeitung) soeben bekannt gegeben diesem fraktionsübergreifenden Antrag der Stadt München NICHT ZU FOLGEN – aus welchen Gründen auch immer (im Zweifel, da man politisch neutral sein möchte). Welch ein Hohn, wenn man sich als Verband offiziell für Respekt und gegen Diskriminierung einsetzt. Daher wäre es jetzt ein starkes Signal der „schönsten Stadt Deutschlands“ ein eigenes Zeichen und ein Zeichen der Solidarität mit München zu senden und das RheinEnergieSTADION am Abend des Deutschlandspiels bis um Mitternacht in Regenbogenfarben erstrahlen zu lassen!!!! Dieses Ziel scheint in greifbarer Nähe!

Ferner wäre es wünschenswert, wenn der 1. FC Köln seine Kontakte zu anderen Bundesligavereinen nutzen würde, um diese Vereine ebenfalls zu einer Teilnahme an der Aktion zu bewegen.

Es wäre ein klares Statement, wenn im Pride-Month Juni und im direkten Nachgang zu dieser erschütternden Gesetzgebung nicht nur am Austragungsort des EM-Spieles sondern in ganz Deutschland ein sichtbares Signal des Respektes und für die Rechte der LGBTIQ an allen Stadien gesetzt werden könnte!

Als Initiatoren dieser Idee, freuen wir – StattGarde Colonia Ahoj e.V., COME-TOGETHER-CUP und Kölsche Kippa Köpp e.V. vun 2017 – uns, daß wir innerhalb von 24 Stunden so viel Zuspruch zu unserem Aufruf erhalten haben und dürfen die folgenden Erstzeichner als Unterstützer präsentieren:

Organisationen die unseren Aufruf unterstützen: Abfallwirtschafts Betriebe Köln GmbH, Aidshilfe Köln e.V. & checkpoint, anyway e.V. Auping Germany B.V. & Co. KG, Bestattungshaus Christoph Kuckelkorn, Blauer Hase – Gran Canaria, BONNIES Beach & Spa Cadzand NL, BONNIES Suites & Spa Valencia, Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln, DAT KÖLSCH HÄTZ, „Die 3 Liköre“, Die Reederei e. V., Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e. V., G I M B E L GmbH, Gay Maries 2018 n.E., Gillrath Media KG, Kamps GmbH, KKG Blomekörfge 1867 e.V., Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ von 1948 e.V., Kölner Lesben- und Schwulentag e.V. / cologne pride, Kreiten Metallkunst Köln, Lothar Luhr Haustechnik, Markus Wirtz Friseurmeister und Visagist, Monika Streicher Rechtsanwältin, NRWSPDqueer- Arbeitsgemeinschaft in der NRWSPD für Akzeptanz und Gleichstellung, PLATZHIRSCH BONN, Reisewelt Hoffmann, RheinEnergie AG, RheinFlanke gGmbH, Theater-, Konzert- und Gastspieldirektion OTTO HOFNER GMBH, Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln. Völklinger Kreis e. V., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V.

Privatpersonen die unseren Aufruf unterstützen: Alf Spröde, André und Stefan Schulze Isfort, Andreas Schweins und Kay Theiner, Anne Effertz-Kölle, Christiane Möhring, Daniel Linke, Dieter Dresschers und Eduard Lohmar, Dieter Hellermann und Kay Bauth, Edwin Bees, Elfi Scho-Antwerpes (MdR der Stadt Köln), Fabian Spieß (Landesvorsitzender SPDNRWqueer), Frank und Hendrik Ermen, Frank Janßen, Georg Hartmann, Hilmar Tasto, Jan Zähler und René, Jörg Esser, Madeleine Ebbinghaus, Matt Müller, Mechthild und Karl-Heinz Paß, Monika Hennerici, Olaf Sion, Oliver Bäuchle, Oliver Wagner und Detlef Neumann, Petra Wald, Pia und Tamara Schumacher, Rainer Garvels, Rainer Wager und Karsten Müller, Ralf Theurer, Ralf-Michael Berger, Reiner Leipold, Sabine Schmitz, Sigried Schmiedel, Sören und Thorsten Heilig, Stefan Ruffing, Thomas Rosenstein, Thorsten Landwehr und Jürgen Collatz, Wolfgang Dünnwald

Quelle und Grafik: StattGarde Colonia Ahoj e.V.




Flittarder KG nimmt Abschied von verdientem Vereinsmitglied – Berthold Utsch verstorben

Mit der traurigen Nachricht, daß Berthold Utsch als langjährige Senatspräsident und Ehrensenatspräsident am 10. Juni 2021 im Alter von 86 Jahren verstorben, informierte die Flittarder KG im Laufe des heutigen Freitags Mitglieder und Medien.

Berthold Utsch hat den Senat neu gegründet und im Laufe der Jahre zu einer Gemeinschaft geformt, die sich die Unterstützung der Gesellschaft, deren Ansehen und Fortkommen sowie deren Weiterentwicklung auf die Fahne geschrieben hat.

Er war immer ein Ansprechpartner wenn es darum ging etwas für die Gesellschaft zu tun oder für die Gesellschaft einzutreten. „Mit Berthold konnte man toll feiern aber auch trefflich streiten. Er machte alles mit großem Engagement. Er hat lange Jahre im Vorstand für die Interessen der Gesellschaft gekämpft und dabei seine große Erfahrung aus seiner Tätigkeit als Mitbegründer des Kolping

Bildungswerkes eingebracht. Berthold war unermüdlich.“, teilt Reiner Knillmann als 1. Vorsitzender und Leiter der Geschäftsstelle der KG im Nachruf seiner Gesellschaft mit.

Zudem führt Reiner Knillmann aus: „Er war der letzte an der Theke und der Erste am Pinsel wenn es galt die Wagen für den Sonntagszug zu streichen oder Arbeiten an der Narrenburg auszuführen. Auch seine Senatsveranstaltungen waren legendär. Ob bei der Senatsversammlung im Grünkohlkeller oder bei den Senatsausflügen, die auch schon mal bis fünf Uhr morgens gehen konnten.“

Seine Kraft schöpfte Berthold Utsch aus dem Glauben. Es war für ihn selbstverständlich für die Gesellschaft die Mess op Kölsch zu gestalten und zu einem überregionalen Ereignis zu machen.

„Wir werden ihn sehr vermissen und ihm ein ehrendes Ansehen bewahren“, so Reiner Knillmann im Namen seiner Vereinskameraden.

Die Beisetzung erfolgt am Montag, 21. Juni 2021 ab 11.00 Uhr von der Kirche St. Hubertus,  Hubertusstraße 5 in Flittard.

Quelle und Foto: Flittarder KG von 1934 e.V.




Nippeser Bürgerwehr: Fort X – mit der Vergangenheit die Zukunft gestalten

Nippeser Bürgerwehr im Austausch mit Mietern des Fort X – V.l.n.r.: Alexander Gewehr (Nippeser Bürgerwehr), Simon Seidel (Tanzcorps „De Höppemötzjer“), Beate Albrecht (Fidele Kölsche), Michael Gerhold (Nippeser Bürgerwehr), Frieder Kurbjeweit (Falken Köln), Willi Albrecht (Fidele Kölsche), Lukas Kasube (Pfadfinderstamm Draconis), Thorsten Buff (Kölner Jugendring)

Das negative Votum der Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) bezüglich der Anhandgabe des Fort X an die KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V. sehen die Verantwortlichen der Gesellschaft als eine Herausforderung auf dem Weg zum Ziel. Wie im Vorfeld diverser Presseberichte zu entnehmen war, haben die Appelsinefunke ein bürgernahes Nutzungskonzept für den stark sanierungsbedürftigen Teil der ehemaligen Kölner Festungsanlage Fort X abgegeben und stehen darüber mitder Stadt Köln im Gespräch.

Kultureller „Veedelstreffpunkt“ statt „One‐Man‐Show“

Das vorgelegte Konzept sieht eine offene und erlebbare Nutzung der historischen Anlage für die Bürgerinnen und Bürger vor. Nach Vorstellungen des Traditionskorps sind neben Vortrags‐ und Führungsangeboten für Besucher und Anwohner, ein historisches Trauzimmer, ein Bürgerbüro, Ausstellungsflächen, ein kleines Café/Bistro/Restaurant sowie die Nutzung der Außenflächen für zum Beispiel Konzerte, Theater und sonstige kulturelle Zwecke vorgesehen. In den Ferien sollen Kinder‐ und Jugendfreizeiten stattfinden können.

Verantwortungsbewußt ein Heim finden

Schon seit längerem suchen wir als Gesellschaft eine Bleibe in Schlagdistanz zu unserer karnevalistischen Heimat Nippes. Der Kölner Karnevalist unsere Kernkompetenz, unsere DANN ist das klare Bekenntnis zu den Menschen und dem Leben im Veedel. Einige der Baumaßnahmen müssen dringendst zeitnah ausgeführt werden, damit die Verkehrssicherheit im Fort X aufrechterhalten bleibt. Mit diesem Engagement wollen wird die Verantwortung ein Stück weit für das kulturelle Erbe der Stadt Köln übernehmen. Dem stetigen Verfall der Bausubstanz muß schnell und entschieden Einhalt geboten werden. Unser höchstes Anliegen bleibt es, die bestehenden Mietverhältnisse weiterzuführen. Aus diesem Grund stehen wir im Austausch mit den Mietern, den Anliegern, der Politik sowie den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Köln. Uns verbinden gemeinsame Interessen, Bedürfnisse und Ziele, dafür arbeiten wir weiter an der Umsetzung unserer Nutzungsidee des Fort X. Zu gegebener Zeit bieten wir eine Bürgerversammlung an, um unser Anliegen, unsere Pläne und Vorstellungen für diesen Teil der Stadt allen Interessierten transparent darzustellen.

Quelle und Foto: KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V.

 

 




Auf die Füße, fertig, tanzen – Köln tanzt sich zusammen

Großes Kölner Mit-Tanzprojekt wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert

„Auf die Füße, fertig, tanzen – Köln tanzt sich zusammen“ ist eine Idee der Kölner Choreografin Cassia Kürten.

Corona hat die Menschen voneinander entfernt und einsam gemacht. Dieses Tanzprojekt wird allen die Möglichkeit geben wieder zusammen zu kommen und sich zu bewegen, zu tanzen und dabei Spaß zu haben.

Gerade Kinder und Jugendliche, aber auch Senioren und durch Homeschooling belastete Familien sind sehr von der Pandemie betroffen.

Hier können Kinder zusammen mit ihren Eltern und Großeltern zum ersten Mal zusammen tanzen.

Auch Menschen mit Behinderung sind herzlich eingeladen mitzumachen.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wenn sie jedoch – wie zum Beispiel in Karnevalstanzgruppen – schon da sind, werden sie auch gesondert gefördert.

Die Musik ist Kölsch, der Tanzstil vielfältig: Modern, Hip-Hop und Karnevalstanz verbinden sich dann zu einem großen Ganzen.

Der Hip-Hop Part wird von dem bekannten Tänzer Dorian Tafa übernommen.

Cassia Kürten wird zunächst eine von ihr entwickelte zirka 15minütige Choreografie in acht online-Einheiten mit den Teilnehmern in verschiedenen Gruppen einstudieren. Für den HipHop-Kurs bei Dorjan Tafa sind fünf Online-Einheiten vorgesehen.

Alles wird dann zu einem großen gemeinsamen Tanz zusammengefügt, der dann auf einem Abschlussevent am letzten Augustwochenende outdoor bei einem kleinen „Festival“ aufgeführt wird.

Henning Krautmacher, Frontmann der Kultband HÖHNER, war von der Idee sofort begeistert und hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.

Cassia Kürten: „Die besten Dinge entstehen aus einer spontanen Idee und dem Gefühl etwas machen zu wollen. Aus dieser zu Papier gebrachten Idee ist innerhalb kürzester Zeit ein Stipendium vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft geworden. Die Resonanz der Menschen auf das Tanzprojekt ist riesig und ich freue mich schon sehr darauf.“

Die Kurse sind kostenfrei. Infos und Anmeldung unter www.koeln-tanzt.koeln

Anmeldeschluß ist der 7. Juni 2021

Quelle (Text, Grafik und Foto): KölnMedia Medienproduktion




Das Literarische Komitee: Einstieg in den Kölner Karneval

Die große Vielfalt – bei Gesellschaften, Veranstaltungen, aber auch bei Künstlern – zeichnet den Kölner Karneval in besonderem Maße aus. Das Literarische Komitee, sozusagen die Akademie des Festkomitees Kölner Karneval, kümmert sich intensiv um Redner und Musiker, die im Kölschen Fastelovend Fuß fassen möchten. Die Künstler erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, auf ein breitgefächertes Seminar- und Betreungsangebot zuzugreifen, das konstant ausgebaut und modernisiert wird. „Wir vermitteln, worauf es ankommt und was Auftritte im Karneval vielleicht von anderen Bühnen unterscheidet“, so Nadine Krahforst, Leiterin der Akademie.

Dazu zählen zum Beispiel Coachings mit künstlerischen Schwerpunkten wie Kostüm, Ausarbeitung der Figur, Stimmbildung oder bei Texten in kölscher Sprache. Zusätzlich gibt es viele praktische Tipps, etwa zur Bühnenpräsenz/-performance und zum Technikaufbau in Rekordzeit für schnelle Wechsel oder zu Vermarktungsthemen, sowie zum Netzwerk Fastelovend. Vorträge und Coachings übernehmen Profis, die sich gut in der Branche auskennen, wie etwa Schauspieler, Redner, Musiker, Techniker, Literaten und eine Künstleragentur.

Das Programm der Akademie ist für jede Altersgruppe geeignet, eine Beschränkung gibt es nicht. Allerdings sollte bereits Erfahrung im jeweiligen Bereich vorhanden sein.

Interessierte Künstler können sich ab sofort wieder bewerben. Zusätzlich zu der breit gefächerten Kursauswahl der Akademie gibt das Programm den Künstlern die Möglichkeit, ihre Bühnenperformance stetig zu verbessern und sich ein neutrales Feedback einzuholen. Neben einem exklusiven Präsentationsabend vor Literaten und Veranstaltern, profitieren die Künstler vom Netzwerk des Festkomitees und der Vielzahl der angeschlossenen Gesellschaften. Darüber hinaus bekommen die Künstler eine eigene Experimentierfläche bei „Bütt & Bands“, einer Reihe von Try-Out-Konzerten in wechselnden Lokalitäten. „Die Künstler haben die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln und sich im Karneval langsam einen Namen zu machen wenn sie sich auf den Veranstaltungen präsentieren. Damit wird ein wichtiger Grundstein für die Etablierung im Karneval gelegt“, sagt Nadine Krahforst.

Interessenten senden Ihre Bewerbung bitte direkt an das Festkomitee. Neben einem kurzen karnevalistischen Lebenslauf sollten – falls bereits vorhanden – Hörproben (Musik) oder eine kurze Beschreibung der Figur (Rede) und ein Mitschnitt eines Auftritts enthalten sein.

Festkomitee Kölner Karneval
Die Akademie – Literarisches Komitee
Maarweg 134-136, 50825 Köln
akademie@koelnerkarneval.de

Quelle (Text): Festkomitee des Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto): Festkomitee des Kölner Karneval von 1823 e.V./Julian Huke




Mer looße üch nit allein: Karnevalistischer Hilfsfonds startet mit zweiter Vergaberunde

Unter dem Motto „Mer looße üch nit allein“ spendeten Karnevalisten in der vergangenen Session über € 1.000.000,00 für durch die Corona-Pandemie in Not geratene Karnevalskünstler und deren Mitarbeiter hinter der Bühne. Initiiert hatten den Hilfsfonds das Festkomitee Kölner Karneval und die Stiftung SK Kultur gemeinsam mit Deiters, GO GmbH und Miao Records. Nun startet eine zweite Vergaberunde für Betroffene, die bisher noch nicht von den Hilfen profitiert haben. Um möglichst vielen Menschen helfen zu können, sollen dabei nur Erstanträge berücksichtigt werden.

„Wir hatten nach der Session zügig mit der Bearbeitung der Anträge begonnen und konnten so über 90 Prozent der Antragsteller bereits im März ihre Hilfen zukommen lassen“, erklärt Bernhard Conin, Mitglied des über die Anträge entscheidenden Beirates. „Allerdings hielt die Spendenbereitschaft im ersten Quartal nachhaltig an, so daß wir nun in der glücklichen Lage sind, noch weiteren Betroffenen helfen zu können.“ Derzeit stehen noch etwa € 200.000,00 zur Verfügung, Anträge können ab sofort wieder unter www.koelsch-akademie.de/nitallein gestellt werden.

Das Soforthilfeprogramm zielt auf Personen ab, die im Kölner Karneval künstlerisch aktiv und durch die Pandemie in finanzielle Nöte geraten sind. Dazu zählen Künstler, Bands, deren Crews und Techniker sowie karnevalistische Freiberufler und Soloselbstständige, Tanztrainer, musikalische Leitungen von Tanzgruppen und Spielmannszügen sowie Tanzgruppen und Spielmannszüge. Allerdings sind für die neue Vergaberunde nur Erstanträge zugelassen.

„Mehrere Hundert Personen hatten in der Session bereits einen Antrag gestellt, aber der Kölner Karneval ist groß und bietet in normalen Jahren vielen Menschen Arbeit. Wir möchten nun ausdrücklich die ermutigen, sich zu bewerben, die vielleicht im Februar noch gehofft haben, ohne Unterstützung über die Runden zu kommen“, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval.

Viele Tausend Menschen hatten sich solidarisch gezeigt und das Projekt in der vergangenen Session unterstützt. Neben einer ganzen Reihen von Großspendern aus Köln und vielen Spenden aus Karnevalsgesellschaften hatte vor allem das Streaming-Konzert in der LANXESS arena an Weiberfastnacht für einen riesigen Schub für die Aktion gesorgt. Dabei waren insgesamt rund 50 Bands und Redner aus dem Kölner Karneval aufgetreten, um auf die Situation vor allem der Menschen „Hinger der Britz“ aufmerksam zu machen.

Die zweite Bewerbungsphase läuft noch bis zum 25. Juni 2021. Danach wird der unabhängige Beirat, bestehend aus Matthias Becker (Manager der „Bläck Fööss“), Bernhard Conin (Geschäftsführer KölnKongress), Barbara Foerster (Leiterin Kulturamt der Stadt Köln), Stefan Löcher (Geschäftsführer LANXESS arena) und Norbert Minwegen (Geschäftsführer der SK Stiftung Kultur), alle Anträge sukzessiv und zügig abarbeiten. Sollten nach der zweiten Vergaberunde noch Spendengelder übrig sein, würden diese an andere Kölner Hilfsprojekte weitergegeben werden.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Frühlingserwachen – Kölsche Grielächer

Die Grielächer haben es sich nicht nehmen lassen, noch kurz vor Vatertag, allen Mitgliedern und Freunden persönlich ein kleines Päckchen mit Reissdorf Kölsch, Kölschstangen, Prosecco für die Partnerinnen sowie einer kleinen Flasche Schabau und süßen Leckereien, frei nach dem Motto „Hurra wir leben noch!“, noch zu kommen zu lassen.

Zudem war jedes Päckchen mit den Terminen der Session 2022 – die hoffentlich wieder normal laufen kann – und dem Namen des jeweiligen Mitgliedes oder des engen Freundes der Gesellschaft mit Herz beschriftet, wie Pressesprecher Henry Schroll auf Anfrage von typischkölsch.de wissen ließ.

Eine tolle Aktion, welche wieder einmal unter Beweis stellt, daß die Kölner Karnevalsgesellschaft auch während der seit März 2019 anhaltenden Pandemie auch ohne physische Veranstaltungen den Kontakt zu ihren Mitgliedern hält!

Quelle (Text): KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V.; Foto/s: Henry Schroll




Fest der Schwarzen Kunst blickt positiv der kommenden Session 2022 entgegen

Die Session 2020/2021 war anders als alles, was wir alle bisher erlebt haben. Die Corona-Pandemie hatte jede Publikumsbegegnung und Feierfreude zum Erliegen gebracht; es fand in 2021 in ganz Köln keine Karnevalsveranstaltung statt.

Hieraus resultierte, daß der Vorstand des Fest der Schwarzen Kunst bereits im September 2020 all Freunde und Gäste anschrieb und mitgeteilte, daß die seit 1949 alljährliche stattfindende Sitzung des Fests der Schwarzen Kunst wie eben alle anderen karnevalistischen Veranstaltungen der bevorstehenden Session ausfallen.

Daraufhin sind sehr solidarische Rückmeldungen von großen Firmen, Geschäftsführern, et cetera der deutschen druckerzeugenden und -produzierenden Industrie eingegangen, da dies sehr schade sei bei einem so traditionsreichen Verein wie dem Fest der Schwarzen Kunst die Sitzung ausfalle! Gleichwohl erfragten zahlreiche dieser Unternehmen und Gäste, schon jetzt ob sie für 2022 ihre Karten vorbestellen oder reservieren könnten.

Erste Bestellungen für die nächste Sitzung am Freitag 28. Januar 2022 wurden sodann auch im Winter 2020/Frühjahr 2021 bereits gegenüber den Bestellern bestätigt, woraus deutlich erkennbar ist, welchen Stellenwert diese mit Kölner Topbands, Büttenassen und erstklassigen Tanzcorps der Domstadt besetzte Veranstaltung und dieses alljährliche Treffen in dem großen Rahmen für die Unternehmen beziehungsweise die Gäste und Kunden des Fests der Schwarzen Kunst hat. Dies sind ein Lob und eine Anerkennung gegenüber allen an der Organisation und Durchführung beteiligten Personen und Mitgliedern der Gesellschaft und auch für die Sitzungsleitung selbst.

Kartenwünsche für die Sitzung der Kölner Buchdrucker – mit seinem bekannt hochrangig besetzten Programm – im Theater am Tanzbrunnen am 28. Januar 2022, können auch weiterhin an die Geschäftsstelle der Gesellschaft postalisch (Obere Dorfstraße 65 e, 50829 Köln, Telefon: +49 (0) 2 21/50 60 52 00, Telefax: +49 (0) 2 21/50 60 52 02) oder per eMail an info@schwarze-kunst-koeln.de gerichtet werden.

Quelle (Text) Walter Laschet/Fest der Schwarzen Kunst e.V. und Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Grafik): Fest der Schwarzen Kunst e.V.
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




„Schwarz-Rot“-Vorsitzender neuer Landesmusikdirektor Blasmusik

Die Delegierten des Landesmusikverbands Nordrhein-Westfalen (LMV NRW) 1960 e.V. haben bei ihrer Jahrestagung den 1. Vorsitzenden und musikalischen Leiter des Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln e.V., Christian Kuhn, in der neuen Funktion des Landesmusikdirektors Blasmusik in das Präsidium des Fachverbandsgewählt.

Das Präsidium leitete die digitale Landesdelegiertenversammlung Ende April 2021 aus den Räumen der Ärztekammer Nordrhein in Düsseldorf.

„Der LMV NRW steht uns nicht erst seit Ausbruch der Pandemie mit Rat und Tat zur Seite“, erklärt Christian Kuhn. „Der Verband hat uns seit Gründung unseres Musikkorps insbesondere in der wichtigen Jugendarbeit unterstützt. Es ist mir eine Ehre und Verpflichtung zugleich, meine Erfahrungswerte jetzt auch in die Verbandsarbeit einbringen zu können“.

Mit Blick auf die Zeit nach der Pandemie will Christian Kuhn den Bereich Blasmusik stabilisieren und weiterentwickeln. Neben dem Ausbau des Lehrgangwesens sowie der Akquise weiterer Blasmusikvereine strebt Christian Kuhn mittelfristig an, ein verbandseigenes Auswahlorchester für Blasmusik aufzubauen.

Quelle (Text): Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln e.V.; (Foto): Thomas Pera




G.K.G. Greesberger: Süßer Ostergruß an die Mitglieder

Das letzte Jahr war nicht einfach und alle haben nicht mit einem solchen Ausmaß der Pandemie beim letzten Osterfest gerechnet. Viele hatten im letzten Jahr die Hoffnung gehabt, daß die Auferstehung Jesu Christi in diesem Jahr wieder mit Verwandten und Freunden wie gewohnt feiern können.

Leider hat das Virus noch immer alle fest im Griff und die schon seit längerem geltenden Beschränkungen verhindern noch immer die gewünschte uns bekannte Normalität.

Umso schöner ist es dann in diesen Pandemie-Zeiten, wenn eine Karnevalsgesellschaft im Rahmen der Corona Möglichkeiten an ihre Mitglieder denkt und sich bei diesen meldet.

Präsident Markus Otrzonsek und Senatspräsident Hermann-Josef Kastenholz der G.K.G. Greesberger e.V. haben in diesem Sinn gehandelt und einen süßen Ostergruß an die Mit-glieder versendet.

Hervorragende belgische Pralinen verziert mit einem leckeren Osterhasen aus Schokolade vermitteln den Mitgliedern die Botschaft „wir denken an Euch“. Wenn die Greesberger auch persönlich nicht zusammen sein können, so spenden solche Aktionen Mut und zeigen die starke Zusammengehörigkeit innerhalb der renommierten Kölner Karnevals-Gesellschaft.

Ostern mit dem beginnenden Frühling geben allen einen wichtigen Lichtblick auf hoffentlich bald wieder bessere Zeiten.

Quelle (Text): Große Karnevalsgesellschaft Greesberger e.V. Köln von 1852; (Foto): https://www.facebook.com/jtgkolschegreesberger.jugendtanzgruppe/photos/a.199098563775689/1391222067896660/




Tykpisch Kölsch 1/2021

Von Heike, Niklas und Schosch Jäckel und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Daniela Decker, Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Andreas Klein (akl), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch/Peter A. Schaaf/Heinz Schulte, Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. Köln/Michael Flock/Andreas Alper, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann/Bernd Cordsen, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw), Max Rheinländer, GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen (gs), G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V. – Blaue Funken/Jürgen Stelter/Dr. Armin Hofmann, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick/Siegfried Schaarschmidt, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen/Axel Wölk, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao)/Erich Ströbel, KKG Stromlose Ader e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer – Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, Muuzemändelcher – Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †/Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg/Jochen Pöttgen, Rote Funken – Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität Luftflotte 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger/Jörg Esser, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar Blau-Gelb 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther/Franz Wallfraff jun., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel †, BRINGS, center.tv, De Räuber – Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs. Q – Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider – Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK  †.

 

Bildnachweis und Grafik:
alaaaf GbR Karneval und mehr (alaaaf.de), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V., Altstädter Köln 1922 e.V., Anne Gelb-Wintrich, Joachim Badura, Joachim Badura/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Erich Bädorf, Kurt Braun †, center-tv Köln, Cheerleader des 1. FC Köln, Dat Kölsche Rattepack, Stefan Dößereck, Udo Eulgem (Grafik Närrisches TV-Journal ©), Jutta Frey/KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., G.M.K.G. Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft/Veranstaltungsservice G.M.K.G., Klaus Huber/Radio Köln 107,1, Hans-Georg Schosch Jäckel, Heike Jäckel, Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Yannick Jäckel, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., Andreas Klein, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., KölnKongress GmbH, Koelnmesse, Helmut Köppe, Kribbelköpp, Willi Kurth †, LVR/Strödter, Dirk Merten/TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Klaus Michels, Privatbrauerei Gaffel, Annette Quast, Erich Radermacher, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V., Joachim Rieger/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Hans-Peter Specht, Stadt Köln/KölnTourismus, Strobel/Festkomitee Kölner Karneval, Frank Tewes/Dat wor et , Jupp Virnich, Bernhard Vosen, WDR Pressestelle, www.jeck-op-koelsch.de/Hans-Peter Specht, www.kammerkaetzchen.de, www.koelsche fastelovend.de/AndreasKlein/Nadine Sprung, www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK †.




Mer looße üch nit allein: 80 Prozent der finanziellen Unterstützung bereits ausgezahlt

Mit über € 1.000.000,00 an gesammelten Spendengeldern hat der Kölner Karneval in der vergangenen Session eine in seiner Geschichte sicherlich einmalige Hilfsaktion durchgeführt. Unter dem Motto „Mer looße üch nit allein“ wurde für von der Corona-Pandemie ganz besonders stark betroffene Berufsgruppen gesammelt: Karnevalskünstler, aber auch deren Helfer hinger d’r Britz, also Bühnentechniker, Roadies und Fahrer sowie Tanzgruppen und Spielmannszüge.

Anfang März 2021 konnte mit der Auszahlung der Spendengelder begonnen werden, und rund zwei Wochen später sind bereits über € 800.000,00 verteilt. Über 90 Prozent der Anträge wurden zudem schon abschließend bearbeitet. Dabei ging es nicht nur um die generelle Bewilligung. Bei jedem Antragsteller wurde die persönliche Situation geprüft und dann gegebenenfalls eine Finanzhilfe in individueller Höhe genehmigt. „Damit haben wir unser Ziel erreicht, schnell und unkompliziert da zu helfen, wo Menschen in Not sind“, betont Bernhard Conin, Vorsitzender des Beirates, der über die Vergabe der Hilfen entscheidet. „Wir wollten nicht das Geld mit der Gießkanne ausschütten, sondern punktuell dort helfen, wo Menschen im Umfeld der Karnevalsbühnen in ihrer Existenz bedroht sind.“ Für die in den vergangenen Wochen geleistete Arbeit bedankte sich Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn im Namen der Initiatoren beim Beirat, dem neben Bernhard Conin (Geschäftsführer KölnKongress) auch Barbara Foerster (Leiterin Kulturamt der Stadt Köln), Matthias Becker (Manager der „Bläck Fööss“), Stefan Löcher (Geschäftsführer LANXESS arena) und Norbert Minwegen (Geschäftsführer SK Stiftung Kultur) angehören: „Der Beirat bestand aus Experten aus dem Kölner Kultur- und Eventbereich und konnte durch seine unbürokratische Arbeit und seine schnellen Entscheidungen die akute Not bei den Betroffenen etwas lindern. Dafür gebührt allen Beteiligten mein großer Dank, denn genau das war unser Ziel, als wir Anfang Januar die Spendenaktion ins Leben berufen haben.”

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigte sich beeindruckt von der Spendenbereitschaft der Kölner Jecken: „Die Spendenaktion zeigt: In Köln feiert man nicht nur zusammen, sondern die Kölnerinnen und Kölner stehen einander auch bei. Das macht mich stolz, und ich bedanke mich sehr bei den Spenderinnen und Spendern. Damit wird denjenigen geholfen, die sonst dafür sorgen, daß wir Jecken einen schönen Karneval erleben können. So helfen alle, dass dies auch in Zukunft möglich ist.“

„Mer looße üch nit allein“ wurde Anfang des Jahres auf Initiative des Festkomitees Kölner Karneval gemeinsam mit der SK Stiftung Kultur, der Deiters GmbH, der Künstleragentur Go GmbH und der Band „cat ballou“ mit ihrem Label MiAO Records ins Leben gerufen. Bis Aschermittwoch lief die Aktion, die ihren Höhepunkt in einem sechsstündigen Live-Spendenmarathon aus der LANXESS arena fand. Dank der ehrenamtlichen Unterstützung sehr vieler Kölner Künstler – darunter „Bläck Fööss“, Höhner, Wolfgang Niedecken, Guido Cantz und viele weitere – wurde die Aktion ein großer Erfolg. Bis Ende der Session spendeten über 24.000 Vereine, Firmen und Einzelpersonen für den Hilfsfonds.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Julian Stockhausen ist neuer Tanzoffizier beim Treuen Husar

Julian Stockhausen ist der neue Tanzoffizier beim Treuen Husar an der Seite von Marie Clara Scheurer

Die KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln hat mit Julian Stockhausen (22) einen neuen Tanzoffizier gefunden. Julian hat die vergangenen fünf Jahre bei der KG Sr. Tollität „Luftflotte“ e.V. 1926 verbracht und tanzt ab der kommenden Session an der Seite von Marie Clara Scheurer. Die Vorbereitungen dafür laufen zunächst online und das intensive Training „in Person“ wird stattfinden, sobald es die Pandemiesituation wieder gestattet.

Gleich nach Ende der Session und der Verabschiedung des bisherigen Tanzoffiziers Kevin Köppe hat sich der Treue Husar auf die Suche nach einem neuen Tanzoffizier gemacht, wobei Julian im besonderen Maße auf sich aufmerksam gemacht hat. Dass das geklappt hat, freut den gebürtigen Kölner ganz besonders: „Ich hatte schon immer einen engen Bezug zum Treuen Husar“, sagt Julian. „Mein Opa war dort im Reiterkorps und ich hatte regelmäßig über ehemalige Trainer und Freunde Berührungspunkte mit den Treuen Husaren. In einem der schönsten Korps von Köln nun Tanzoffizier zu werden, damit geht ein großer Traum von mir in Erfüllung.“ Tatsächlich ist Julian von Klein an begeistert vom Fastelovend. Vor seiner Zeit bei der „Luftflotte“ tanzte er bereits fünf Jahre bei der Jugendtanzgruppe der Großen Karnevals-Gesellschaft Greesberger e.V. Köln von 1852.

Beruflich ist Julian in der IT-Branche tätig. Seine neben dem Karneval und dem Tanzen übrige Freizeit gestaltet der FC-Fan mit Joggen, Rennrad Fahren und gemeinsamen Aktivitäten mit seinen Freunden.

Quelle und Foto: KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V.




Business Accounting System of Environmental Economic Accounting

accounting & business

While the idea that “first impressions matter” may seem a little cliché, they still matter to your clients. As a result, making sure your communication is direct, pleasing, and engaging is critical to your success. Outside of those circumstances, a fixed fee is recommended and preferred.

decisions

At the end of a reporting period, list all of your business’s accounts and figure out their balances. Collect any invoices, bank or credit statements, and receipts from business transactions. Although business administration and accounting are closely tied together, they have their differences.

Programs > Online

The management team needs accounting in making important decisions. Business decisions may range from deciding to pursue geographical expansion to improving operational efficiency. Mary Girsch-Bock is the expert on accounting software and payroll software for The Ascent.

  • Business Plan DevelopmentThis course is designed to be a capstone course for students in the Entrepreneurship & Business Administration program.
  • There are also many positions available to professionals with either degree, such as market research analyst, logistician, management analyst, etc.
  • Accounting comes in when these numbers and reports are interpreted and extrapolated to help guide business decisions.
  • Business decisions may range from deciding to pursue geographical expansion to improving operational efficiency.
  • Accordingly, the information provided should not be relied upon as a substitute for independent research.

Small https://www.bookstime.com/ accounting software has made big advancements as more people take the entrepreneurial path. If your business owes debts to a variety of sources, like credit cards, loans, and accounts payable, you’ll have to jump into multiple accounts to check what you’re left owing. When a customer owes you money, it appears as Accounts Receivable on your balance sheet, which is generated automatically by your accounting software or manually by you or your accountant. On a cash basis, you only record transactions when money changes hands. If you receive an invoice on the 10th but don’t pay it until the 15th, the transaction is recorded on the 15th.

How to Change to Accounting Format in Excel

Make clear at the time of service that your vendors can expect you to pay in 30 days. Don’t pay early, or the vendor will expect the same next time; don’t pay late, or they may not want to work with you in the future. But whether their background is in product development, HR, management or anything else, they have to learn the nuts and bolts of accounting. Business transactions—any activity or event that involves your business’s money—need to be put into your company’s general ledger. Recording business transactions this way is part of bookkeeping.

If businesses do not focus on accounting, then it would be challenging for the management to ascertain the financial position of the business. Evaluating the accounting helps them to realize in which direction the business is going. It helps in recording, summarizing, and classifying all the transactions that are related to your business. Knowing what you want to charge and identifying the value you bring to your clients is critical. You are providing a service to your clients, but you’re also giving them a value based on your credentials and experience. So, it’s up to you to set the standards and have them choose between lower costs versus the value of having a CPA prepare your taxes.

How much should a CPA charge for taxes?

Business accounting is the process of collecting and analyzing financial information for a company. It can be done by an individual, business or accounting team. The information you gather helps you understand the company’s business activity and create financial reports. However, if you are looking to focus on the multitude of other services accounting firms provide, it’s likely not a necessary credential to start. And while there are certain state-by-state exceptions about what can and cannot be undertaken by a CPA, they are not a requirement for starting an accounting firm. A chart of accounts lists all business transaction and is used to compile statements, review progress and locate transactions.

While not having a physical space can be challenging at business accountings, it can also be an advantage. Not only does it solve space concerns, it communicates a message to the client—you offer a higher level of service. Make sure you investigate and comply with any laws to ensure your home-based business isn’t operating illegally. All the regulations that apply to a physical location also apply to virtual or home offices. So not having a physical office does not put an accounting firm at a disadvantage.

It Helps in Filing Financial Statements

Many accountants either manage or oversee bookkeeping within an operation to ensure its accuracy. As an individual, you may use an accountant only for submitting your taxes, which is handled by certified public accountants , who must pass an exam to prove their mastery of accounting. An accountant keeps track of your business’s finances and profitability, including exactly how much money is coming in and going out. Budgeting and future projections can make or break a business, and your financial records will play a crucial role when it comes to it. The accounting function will ensure that liabilities such as sales tax, VAT, income tax, and pension funds, to name a few, are appropriately addressed.

  • Technology and theories you will need to succeed in a business setting to become successful in this field.
  • When we talk about business accounting tips, then how can we forget to discuss cash flow statements?
  • Human Resource ManagementThis course is designed to provide students with knowledge of current human resource management topics.
  • Websites, social media, and various other online presences are a great way to establish credibility in the market.
  • Without accurate reporting, you won’t have the full financial picture.

If you prefer a completely hands-off approach to bookkeeping and accounting, Bench might be right for you. Connect your business bank accounts to have transactions automatically imported, categorized, and reviewed by your personal bookkeeper. The balance sheet shows everything you owe in one place. It also shows all your bank account balances so you can reference both at the same time. It’s the perfect report to review to make sure you have the cash available to tend to your debts and plan future payments. After entering in adjusting entries, you’re left with an adjusted trial balance.




Bookkeepers & Bookkeeping Services From American Accounting & Tax Services

money

Mr. Baiye is the ultimate professional, explaining everything I needed to know throughout the process. He made the process extremely comfortable and for much less than what „that other company“ quoted me. I highly recommend TaxCom, LLC for all of your tax needs, both personal and professional.

expert

Every therapist who joins Heard is accounting and bookkeeping servicesed by a team of accountants, CPAs, payroll specialists, and bookkeepers who specialize in therapy practices. We treat you like family, and we know the local communities because we live and work right here with you! We serve personal and business clients with the great, friendly, and customized service you have come to expect for the last 20 years. Bookkeeping for You & Taxes Too is an important resource, as close as your phone, to help during the all-important tax season , or any time you or your business need a hand with numbers. Conveniently located in beautiful Irvine, California, we proudly service Orange County, Los Angeles and other regions in this state. As a boutique tax and accounting firm, we take enormous pride in being your one-stop shop for Irvine accounting and tax help.

Reconciling Accounts

We resolve complex accounting, bookkeeping, tax , and payroll issues for our clients. Bookkeeping for You & Taxes Too, Inc., is the bookkeeper-of-choice for many clients in Beckley and the surrounding area. Just give us a call to get started with us today, and put your tax preparation, payroll, and other business worries to rest. Whether an individual, small business, or corporation, we work personally with each of our clients to provide individualized solutions to their tax and accounting needs. For the ultimate convenience, our virtual bookkeeping service is available online, making it easy for you to access your financial information from anywhere, at any time.

bookkeeping and payroll

Zeb did an awesome job explaining tax laws as it pertains to my situation. I will definitely use him again for all of my financial needs. To help businesses achieve their goals by providing unique accounting services and business consultancy. Leveraging more than a decade’s worth of diverse industry knowledge plus a team of dedicated professionals, we help you to stay financially organised so that your business remains in business. We offer business consulting services to improve performance and productivity, expansions, streamlining operations, reduce wastage and manage expenses.

Solutions

Intuit now offers and supports TurboTax, a tax preparation and filing service for individuals and small businesses available online, or installed via CD and download . An accounting and tax service provider is well-positioned to offer business advisory services as they are familiar with your business, taxes, and financial standing. They offer guidance on business planning, and operations, alerting you to new opportunities and changes in the business, financial, or regulatory landscape. They provide business valuations that help with mergers, acquisitions, or the sale of your business. To ensure continuous excellence and exceeding customer expectations, we leverage our transaction quality framework to offer services of the highest quality.

employment

Our https://www.bookstime.com/ bookkeeping plans ensure that your books are always in order and ready for tax time. And, if you need a one-time cleanup, we offer that as well. Contact us today to learn more about our comprehensive bookkeeping service and how we can help your small business thrive. Our team of experienced bookkeepers is here to help you in every way possible. We offer comprehensive bookkeeping services that cater to the unique needs of small businesses.




50 Jahre Mitgliedschaft em Blomekörfge: Karin Dohlen oder, wie lang ist ein halbes Jahrhundert?

Eine besondere Ehrung in seltsamer Zeit. Präsident Hans Kürten (Foto) und 1. Vorsitzender Dietmar Teuber gratulierten Karin Dohlen am 1. März 2021 zu dieser langen Zeit in ihrer Kölner KG Blomekörfge 1867 e.V..

Bereits 1979 wurde Karin Dohlen in den Vorstand gewählt, und blieb über 22 Jahre die Schatzmeisterin der Gesellschaft. Eine Frau in der Männerdomäne Karneval in einem Vorstand, daß hatte Köln noch nicht erlebt. Prominente Karnevalisten unterstützten Karin Dohlen in diesem Vorhaben: die damaligen Präsidenten des Blomekörfge Willy Kreutz und der Blauen Funken Heinz Roth sowie der spätere Präsident des Bund Deutscher Karneval Franz Wolf.

2003 war Karin Dohlen Mitbegründerin des Senats des Blomekörfge. Für ihre Arbeit und ihr großes Engagement wurde Karin Dohlen mit vielen Auszeichnungen bedacht: allen Ehrennadeln und Treuemedaillen für lange Mitgliedschaft em Blomekörfge und die Goldene Ehrennadel mit Brillanten für besondere Verdienste für die Gesellschaft. Das Festkomitee Kölner Karneval und der Bund Deutscher Karneval ehrten sie mit den Verdienstorden in Gold.

Ebenfalls 2003 ernannte das Blomekörfge sie zum Ehrenmitglied. Bereits 1997 übernahm Karin Dohlen die Patenschaft für die australische Patengesellschaft „Liverpooler Karnevalsgesellschaft Blomekörfge von 1963“ in Liverpool, Sydney.

Zur Nestorin der Gesellschaft wurde Karin Dohlen im November 2009 ernannt: „Herausragende Vertreterin des Kölner Karnevals“.

Quelle (Text) KKG Blomekörfge 1867 e.V.; (Foto): Willy Dohlen




Jecker Nachwuchs gesucht: Castings für das Kölner Kinderdreigestirn 2022 haben begonnen

Das Kölner Kinderdreigestirn 2021 bei seiner Proklamation durch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Die jecken „Kölner Pänz“ suchen wieder neue Regenten für die kommende Session. Ab sofort können sich interessierte Kinder noch bis Ostersonntag (4. April 2021) für einen Platz im Kölner Kinderdreigestirn 2022 bewerben. „Prinz“, „Bauer“ und „Jungfrau“ des kleinen Trifoliums haben parallel zum großen Dreigestirn eines der wichtigsten karnevalistischen Ämter inne. Zwischen Kinderproklamation im Tanzbrunnen und Mitfahrt im Rosenmontagszug liegen in einer normalen Session über 100 Auftritte, viele davon in Kitas, Schulen, Altenheimen und natürlich bei Karnevalssitzungen. Die Session hält viele einzigartige Erlebnisse für die „Pänz“ vor, dazu zählen die Proklamation durch die Kölner Oberbürgermeisterin oder der Auftritt in einer Fernsehsitzung.

Das Festkomitee Kölner Karneval bereitet die Kinder im Vorfeld auf die Session vor, sie erhalten Tanz- und Gesangstraining und nehmen ihren eigenen Sessionssong auf. „Die ‚Pänz‘ lernen die kleinen und großen Bühnen Kölns kennen und erleben zusammen mit ihren Pagen und Gardisten eine unvergessliche Zeit im Fastelovend“, so Festkomitee-Vizepräsidentin Christine Flock, verantwortlich für Kinder- und Jugendkarneval. „Gemeinsam entdecken sie die Stadt so noch einmal von einer ganz besonderen Seite und erleben die soziale Kraft des kölschen Fastelovends.“ Diese soziale Kraft hat sich besonders in der vergangenen Session gezeigt: Das Kölner Kinderdreigestirn besuchte mit seiner mobilen Außenbühne viele Seniorenheime, Krankenhäuser und Kindergärten und schenkte den Menschen gerade in dieser schwiergen Zeit viel Freude. Eine unvergessliche Session auch für das Kinderdreigestirn, trotz vieler ausgefallener Feiern.

Wer Spaß und Freude am Karneval hat, ist hier genau richtig. Die Mitgliedschaft in einem Karnevalsverein ist dafür keine Grundvoraussetzung, allerdings ist das Amt in der Session (Anfang Januar 2022 bis Aschermittwoch) sehr zeitintensiv. Die Kinder sollten zum Zeitpunkt der Bewerbung im zweiten oder dritten Schuljahr der Grundschule sein. Bei der Gestaltung der Bewerbung gibt es keine Vorgaben: Malen, basteln, falten, kleben, Glitzer und Konfetti – alles ist erlaubt! Die Kinder können sich – anders als beim großen Kölner Dreigestirn – nur als Einzelperson auf eines der drei Ämter bewerben. Bei weiteren Fragen wenden sich Interessenten gerne an Christine Flock wenden: christine.flock@koelnerkarneval.de.

Die Bewerbung kann per E-Mail oder Post eingereicht werden: kinderdreigestirn@koelnerkarneval.de

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V:; (Foto): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V./Costa Belibasakis