Festkomitee, Stadt Köln und AOK laden zum nächsten Impfaktionstag in die Kölner Südstadt

Knapp acht Wochen vor der Proklamation des Kölner Dreigestirns und damit vor dem Start der Sitzungen, Bälle und Partyformate der Session 2022 bietet das Festkomitee Kölner Karneval erneut die Möglichkeit, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen.

Die karnevalistische Impfaktion startet am kommenden Sonntag, 14. November 2021 um 12.00 Uhr auf dem Severinskirchplatz, also an einem der wichtigsten Orte des Straßenkarnevals.

„Hier im Herzen der Südstadt wieder unbeschwert gemeinsam Karneval feiern zu können, das wünschen wir uns alle. Aber das geht eben nur, wenn alle Jecken, die mitfeiern wollen, geimpft oder genesen sind“, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Die Gesundheitsprävention geht immer vor, und der beste Schutz für sich und andere ist derzeit die Impfung. Deshalb, liebe Jecken, laßt Euch impfen“, appelliert Christoph Kuckelkorn an die Kölnerinnen und Kölner. Gerade vor dem Hintergrund der 2G-Regelung für den Sessionsauftakt am 11. im 11. ist eine Impfung für die eigentliche Session mehr als ratsam.

Gemeinsam mit der Stadt Köln und der AOK bietet das Festkomitee die Möglichkeit einer 1., 2. oder 3. Impfung für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren. Für karnevalistische Unterhaltung sorgt „JP Weber“ (Jörg Paul Weber) ab 12.00 Uhr. In der Zeit rund um den 11. im 11. werden sicher viele Jecke im Kostüm zur Impfung kommen.

Wann?

Sonntag, 14.11.2021, 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Wo?

Severinskirchplatz

Wer?

Impfen lassen können sich alle Jecken ab 16 Jahre beziehungsweise ab 12 Jahre in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Bitte beachten Sie, daß eine Drittimpfung derzeit nur für bestimmte Personengruppen vorgesehen ist. Alle Informationen dazu finden Sie hier: https://ga-koeln.impfsystem.de/visitor/faq/

Was?

Als Impfstoffe stehen BionTech und Johnson & Johnson (ab 18 Jahren) zur Verfügung.

Quelle: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




LVR feiert „Karneval für alle“ im Rheinland

In der kommenden Session macht sich der Landschaftsverband Rheinland (LVR) mit der Initiative „Karneval für alle“ wieder dafür stark, daß alle Jecken gemeinsam feiern können: Mit Übersetzungen in Gebärdensprache, Rollstuhlplätzen an den Zügen und Live-Beschreibungen für Blinde und Sehbehinderte.

Das LVR-Programm:

11. November 2021: Sessionseröffnung in Köln, Heumarkt:
In Kooperation mit der Willi Ostermann Gesellschaft, Übersetzung in Gebärdensprache, Freikarten für Gehörlose

7. Januar 2022: Prinzenproklamation in Bonn, Maritim Hotel Bonn
In Kooperation mit dem Festausschuss Bonner Karneval, Blindenreportage vom Bühnenprogramm, Freikarten für Sehbehinderte plus je 1 Begleitung

9. Januar 2022: Miljö-Sitzung in Köln, Kristallsaal Koelnnesse
In Kooperation mit Altstädter Köln 1922 e.V.
Übersetzung in Gebärdensprache, Freikarten für Gehörlose

4. Februar 2022: Weiberfastnacht/Eröffnung des Straßenkarnevals in Köln, Alter Markt
In Kooperation mit Altstädter Köln 1922 e.V.
Übersetzung in Gebärdensprache, Freikarten für Gehörlose

27. Februar 2022: Schull– und Veedelszöch in Köln, LVR-Tribüne auf dem Heumarkt
Rollstuhlplätze, Zugmoderation mit Übersetzung in Gebärdensprache
Freikarten für Menschen im Rollstuhl plus je 1 Begleitperson
Freikarten für Gehörlose

28. Februar 2022: Rosenmontagszug in Köln, LVR-Tribüne auf dem Heumarkt
Rollstuhlplätze, Blindenreportage vom Zug
Freikarten für Menschen im Rollstuhl plus je 1 Begleitperson
Freikarten für Sehbehinderte plus je 1 Begleitperson

28. Februar 2022: Rosenmontagszug in Düsseldorf, LVR-Tribüne auf dem Graf-Adolf-Platz
Rollstuhlplätze, Blindenreportage vom Zug
Freikarten für Menschen im Rollstuhl plus je 1 Begleitperson
Freikarten für Sehbehinderte plus je 1 Begleitperson

1. März 2022: Veilchendienstagszug in Mönchengladbach, Innenstadt
Blindenreportage vom Zug

Kartenwünsche bitte an: karneval-fuer-alle@lvr.de

Bezüglich der Corona-Schutzmaßnahmen richtet sich der LVR nach den Vorgaben der jeweiligen Hauptveranstalter.

Der LVR macht sich mit seiner Initiative „Karneval für alle“ bereits seit 2013 dafür stark, daß auch Menschen mit Behinderung im Sitzungs- und Straßenkarneval mitfeiern können. Es gibt zahlreiche weitere Angebote für Menschen im Rollstuhl, für hör- und sehbehinderte Jecken sowie für Menschen mit geistigen Einschränkungen. Mehr Informationen unter: www.karneval-fuer-alle.lvr.de

Quelle (Text): LVR-Fachbereich Kommunikation; (Foto/s): Uwe Weiser/LVR sowie Geza Aschhoff/LVR




Dr. Marko Schauermann ist neuer Senatspräsident der Treuen Husaren

 Dr. Marko Schauermann der neue Senatspräsident der Treuen Husaren

Die KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln hat einen neuen Senatsvorstand gewählt. Die Senatoren des blau-gelben Traditionskorps wählten Dr. Marko Schauermann zum neuen Senatspräsidenten und ersten Vorsitzenden des Fördervereins. Amtsinhaber Michael Schmitz trat nach acht Jahren aus persönlichen und beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl an.

Ebenfalls neu wählten die Mitglieder Dr. Holger Adelmann (Senatsvizepräsident und 2. Vorsitzender des Fördervereins), Wolfgang Blum (Senatsschriftführer) und Gerrit Hebmüller (Schatzmeister Förderverein). Die bisherigen Amtsinhaber Peter Hansmann und Hartmut Wierig traten ebenfalls nicht mehr zur Wahl an. Präsident und erster Vorsitzender Markus Simonian dankt den scheidenden Mitgliedern des Senatsvorstands: „Der Senat erfüllt eine wichtige Funktion bei den Treuen Husaren, denn er unterstützt unsere Gesellschaft in vielerlei Hinsicht. Ich danke dem bisherigen Senatsvorstand für das langjähriges Engagement und wünsche meinen Kameraden weiterhin in der Husaren-Famillisch eine schöne Zeit.“

Der neue Senatsvorstand mit (v.l.) Wolfgang Blum (Senatsschriftführer), Dr. Marko Schauermann (Senatspräsident und 1. Vorsitzender des Fördervereins), Dr. Holger Adelmann
(Senatsvizepräsident und 2. Vorsitzender des Fördervereins), Gerrit Hebmüller (Schatzmeister des Fördervereins)

Der neue Senatspräsident ist bei den Treuen Husaren und in Köln kein Unbekannter, denn er vertrat die Gesellschaft von 2002 bis 2015 als Präsident – zeitweise auch in Personalunion als erster Vorsitzender.

Nachdem er sich 2015 nicht mehr zur Wahl stellte, hatte sich der Ehrenpräsident Marco Schauermann aus der aktiven Vereinsarbeit zurückgezogen. „Doch jetzt möchte ich nicht mehr länger auf der Zuschauertribüne sitzen“, sagt Marco Schauermann zu seinem neuen Amt. „Ich hänge mit ganzem Herzen am Treuen Husar und habe meine bisherige Zeit sehr genossen. Die zurückliegenden, ruhigeren Jahre hatten natürlich auch etwas Schönes. Doch ganz ohne geht es nicht und ich will jetzt wieder mit gestalten. Ich möchte die gute Arbeit von Michael Schmitz fortsetzen und den Senat weiter stärken und nach Vorne bringen.“

Präsident Markus Simonian beglückwünscht seinen Vorgänger zu seiner neuen Aufgabe: „Marko hat viele Jahre lang bewiesen, daß er das richtige Gespür an der Spitze unserer Gesellschaft hatte. Ich bin mir sicher, daß er mit seiner Erfahrung im Senat einiges bewegen wird. Dafür wünsche ich ihm gutes Gelingen und eine ruhige Hand.“

Quelle (Text): KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln; (Foto/s): Niki Siegenbruck – Foto & Grafik | Köln




Stadt Köln: Feiern am 11. im 11. – Glasverbot gilt in der Altstadt und im Kwartier Latäng

Die Stadt stellt sich am 11. im 11. auf eine große Anzahl Feiernder ein. Hotspots dürften die Altstadt im Bereich Heumarkt und Alter Markt sowie das Zülpicher Viertel (Kwartier Latäng) werden. Gastronomiebetriebe, Clubs und Partyvolk müssen sich auf eine konsequente Kontrolle der Beschallung und Einhaltung der Corona-Regeln einstellen.

Glasverbot

Wer zum Feiern am 11. im 11. in die Stadt kommt, wird gebeten, von vornherein auf Glas zu verzichten: In der Altstadt und im Zülpicher Viertel gilt ab 8.00 Uhr für die kommenden 24 Stunden ein Glasverbot. Dies sorgt nicht nur für mehr Sicherheit, es beschleunigt auch die Kontrollen. Wer trotzdem mit einer Glasflasche kommt, muß den Inhalt nicht wegschütten. Gastronomen und die Willi Ostermann Gesellschaft stellen an den Kontrollstellen Pfandbecher zum Umfüllen bereit.

KVB

Um unnötiges Gedrängel am Heumarkt zu verhindern, stoppt die Linie 5 der KVB an der Haltestelle „Rathaus“ (Alter Markt) ab 7.00 Uhr nicht mehr. Wird das Gedränge auf den Altstadt-Plätzen zu groß, wird auch die Haltestelle „Heumarkt“ nicht mehr angefahren – die Linien 1, 5, 7 und 9 fahren dann ohne Halt durch. Fahrgäste werden gebeten, bereits am Neumarkt oder an der Haltestelle „Deutzer Freiheit“ auszusteigen und sich zu Fuß in Richtung Altstadt zu bewegen.

Auf gravierende Änderungen in der Steuerung der Personenströme müssen sich auch die Feiernden im Zülpicher Viertel einstellen. Die KVB-Linien 12 und 15 halten am 11. im 11. nicht an der Haltestelle „Zülpicher Platz“. Da es am Barbarossaplatz erfahrungsgemäß sehr voll ist, werden Feiernde gebeten, auch die Haltestelle „Rudolfplatz“ zu nutzen. Von dort gelangen sie über Habsburgerring und Hohenstaufenring sowie die Beethovenstraße zum Eingang Roonstraße. Wie üblich wird die Linie 9 der KVB um 8.30 Uhr ab der Haltestelle „Neumarkt“ umgeleitet.

Auch Autofahrer müssen mit Einschränkungen rechnen: Im Altstadtbereich wird es bereits ab 6.00 Uhr die ersten Verkehrssperrungen geben. Dies betrifft auch die Deutzer Brücke in Fahrtrichtung Innenstadt.

Keine Bühne an der Uni-Mensa

Im Bereich der Uni-Mensa werden statt einer Bühne mehrere Entlastungsflächen eingerichtet, die jedoch erst dann zum Tragen kommen, wenn das Zülpicher Viertel ausgelastet ist. Vorher wird es hier weder Musik noch Versorgung geben. Es gibt kein Programm und keine festen Spielzeiten. Sobald das Zülpicher Viertel wieder einen Zulauf zuläßt, werden die Flächen sukzessive aus der Überspielung herausgenommen. In diesem Bereich gilt wie in der Südstadt eine freiwillige Glasabgabe.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Stadt Köln: Grundsätzlich gilt 2G bei allen Karnevalsveranstaltungen

Der Krisenstab der Stadt Köln hat heute in einer Sondersitzung beschlossen, daß für den 11. im 11. und am kommenden Wochenende in Köln grundsätzlich die 2G-Regel gelten soll. Dies betrifft die von der Stadt Köln bereits definierten Bereiche Altstadt und Zülpicher Viertel, alle Karnevalsveranstaltungen und Karnevalsfeiern in Kneipen und Gastronomie sowie die Veranstaltungen der Oberbürgermeisterin im Historischen Rathaus.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker:

Angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen und der Situation auf den Intensivstationen haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Viele Jecken fiebern dem 11. im 11. entgegen. Dafür habe ich natürlich großes Verständnis. Ebenso habe ich für die Gastronomen Verständnis, die auf Nummer sicher gehen wollen, und den 11. im 11. ein weiteres Mal ausfallen lassen. Am Ende muß jeder und jede für sich selbst entscheiden, wie man den 11. im 11. begehen will. Es werden zahlreiche Maßnahmen seitens der Stadt, der Veranstalter und der Gastronomie ergriffen, um ein möglichst sicheres Feiern zu ermöglichen. Uns allen ist aber klar, daß es keine absolute Sicherheit geben kann. Ich kann an alle Ungeimpften nur noch einmal eindringlich appellieren: lassen Sie sich impfen! Zu Ihrem eigenen Schutz, zum Schutz aller und um uns endlich wieder ein normales Leben zu ermöglichen.

Stadtdirektorin Andrea Blome:

Ich bin froh, daß das Land unseren Regelungen so kurzfristig zugestimmt hat und wir diese Regeln nun umsetzen können, um damit die Sicherheit der Karnevalsfeiern noch ein Stück weit zu erhöhen.

Mit der neuen Verfügung gilt: Vom 11. November, 8.00 Uhr, bis 12. November 2021, 8.00 Uhr, ist der Zugang zu den abgesperrten Bereichen der Altstadt und des Zülpicher Viertels nur noch für immunisierte Personen möglich. Ausnahmeregelungen bleiben bestehen.

Das Betreten sämtlicher Karnevalsveranstaltungen/aller Veranstaltungen ohne Sitzplatzpflicht im Freien sowie in Innenräumen ist vom 11. November ab 8.00 Uhr bis zum 14. November, 8.00 Uhr, nur immunisierten Personen gestattet. Gaststätten, in denen Karneval gefeiert wird, dürfen vom 11. November ab 8.00 Uhr bis zum 14. November, 8.00 Uhr, nur von immunisierten Personen betreten werden.

Davon ausgenommen ist der normale Restaurantbetrieb mit Maskenpflicht außerhalb des Sitzplatzes. Die 2G-Regelung gilt nicht für Kinder von null bis sechs Jahren. Kinder im Alter von sechs Jahren bis zwölf Jahren und drei Monaten sowie Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, können auch unter Vorlage eines maximal 48 Stunden alten PCR-Tests oder maximal sechs Stunden alten Antigenschnelltests zugelassen werden. Sollte dem Ordnungsamt bei Kontrollen in der Gastronomie auffallen, daß auch Personen Zutritt erhalten haben, die nicht immunisiert sind, drohen dem Betreiber Konsequenzen bis hin zur temporären Schließung des Betriebes.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Die Sessionseröffnung am 11. im 11. im WDR-Programm

Am 11. im11. steht das WDR-Programm im Zeichen der Sessionseröffnung: Das WDR Fernsehen sendet live vom Kölner Heumarkt, auch bei WDR 4 und im Netz können sich Jeckinnen und Jecken nach der langen Zeit des Wartens auf Karnevalshits und gute Stimmung freuen.

Ab 10.30 Uhr überträgt das WDR Fernsehen den Countdown mit Ralf Schlegelmilch, Präsident der Willi Ostermann Gesellschaft. Pünktlich um 11.11 Uhr wird die diesjährige Karnevalssession eröffnet, die Corona-bedingt unter strengen 2G-Regeln stattfindet. Neben der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist traditionsgemäß auch das Kölner Dreigestirn vom Traditionskorps der Altstädter Köln 1922 e.V. dabei – es bricht als erstes Dreigestirn der Geschichte in seine zweite Karnevalssession auf. Musikalisch feiern am Heumarkt die großen Bands des Kölner Karnevals mit den Besucher und Zuschauer Brings“, „Bläck Fööss“, „Höhner“, „Kasalla“, „Paveier“, „cat ballou“, „Micky Brühl“, „Klüngelköpp“, „Domstürmer“, „Räuber“, „Plaisier“, „Miljö“, „Et fussich Julche“ Marita Köllner, die „Funky Marys“, „Die Flitsch“ JP Weber, Torben Klein und viele mehr.

Erstmalig begrüßt Guido Cantz in einem kleinen Studio direkt auf dem Heumarkt live die Stars von der Bühne und weitere Gesprächsgäste, wie zum Beispiel den „Sitzungspräsidenten“ Volker Weininger, Comedienne Lisa Feller oder den Kabarettisten Jürgen Becker. Außerdem schaltet Guido Cantz zu Eckart von Hirschhausen und Prof. Karl Lauterbach. Unterstützt wird Guido Cantz von seiner Co-Moderatorin, Vollblutkarnevalistin und „Funky Marys“-Sängerin Andrea Schönenborn, die hinter der Bühne und auf dem Heumarkt ein Stimmungsbild in der Karnevalshochburg vermittelt.

Um 22.15 Uhr präsentieren im WDR Fernsehen prominente Gäste in „Superjeile Zick – Karnevalslieder meines Lebens“ ihre ganz persönliche Karnevalshitparade, darunter auch Karnevalslegenden wie Hans Süper und Ludwig Sebus, Comedian Dave Davis, die Moderatorinnen Shary Reeves und Yvonne Willicks oder Politiker Wolfgang Bosbach.

Das WDR Radio spielt den ganzen Tag jecke Musik: ab 9.00 Uhr auf WDR Event und ab 18.00 Uhr auf WDR 4, wo sich die Hörer bis 22.00 Uhr auf die traditionsreiche Sendung „Immer wieder neue Lieder – Die WDR 4 Sessionseröffnung” freuen können.

Und wer zu Hause aktiv mitfeiern will, ist eingeladen, unter @wdrjeck auf facebook und Instagram ihre besten und lustigsten Trömmelchen-Videos zu posten. Auch Kochtöpfe sind erlaubt!

Quelle (Text): WDR Presselounge/WDR Kommunikation; (Grafik): WDR




Karneval in Köln 2022 – Das Magazin zur Session

Alles hät sing Zick … Das gilt auch für das Sessionsmagazin „Karneval in Köln 2022“

Wie jedes Jahr geben das Festkomitee Kölner Karneval und der BKB Verlag pünktlich zum 11. im 11. das Sessionsmagazin „Karneval in Köln 2022“ heraus. Neben dem Überblick über die jecken

Veranstaltungen bietet das Buch zusätzlich Infos, Tipps und Berichte rund um den Kölner Karneval.

Was bedeutet „Alles hät sing Zick“? Wie haben Tanzgruppe die Coronazeit erlebt (Interview mit den Hellige Knäächte un Mägde)? Was gibt es Neues aus den Gesellschaften? Wie passen Karneval und Denkmalschutz zusammen? Karneval hinter Gittern, geht das?

Auf knapp 130 Seiten erfährt der Fastelovendjeck alles, was wichtig ist. Mehr als 800 Veranstaltungen sowie Informationen zu den Veranstaltern und Veranstaltungsorten bereiten optimal auf die kommende Session vor.

Das Sessionsmagazin „Karneval in Köln 2022“ ist ab sofort für € 2,50 im Buchhandel, am Kiosk, an Theaterkassen, bei Deiters und bei KölnTourismus erhältlich oder online im BKB Shop.

Alle Termine im Überblick gibt es auch online über die App „AppSolut Jeck“, www.appsolutjeck.de/termine

oder auf koelnerkarneval.de/session/veranstaltungen.

„Karneval in Köln 2022“
128 Seiten/15 cm x 24 cm
ISBN 978-3-96722-018-6
€ 2,50

Quelle und Grafik: BKB Verlag GmbH




Altstädter reiten in Kölner St. Martins-Zügen

Es ist guter Brauch, daß das Reiterkorps der Altstädter Köln 1922 e.V. den Sankt Martin zu Pferd in verschiedenen Zügen in Köln stellt. Insgesamt reiten die Altstädter in sechs Zügen.

Der Höhepunkt ist der St. Martins-Umzug am Dom am 10. November 2021. Eine feierliche Andacht im Dom findet um 17.00 Uhr statt, danach setzt sich der Zug in Bewegung und endet an Groß St. Martin mit der Ausgabe der Weckmänner. Als diesjähriger St. Martin reitet der Altstädter-Reiterkamerad Marcus Breuer reitet an der Spitze des Zuges.

„Für uns ist es eine Ehre und eine Verpflichtung, den St. Martin in unserer Vaterstadt zu stellen. Unsere Belohnung sind die leuchtenden Kinderaugen.“, so Franz-Peter Vendel, Kommandant des Altstädter-Reiterkorps.

Das Engagement der Altstädter wird durch eine großzügige Spende der Sparkasse KölnBonn unterstützt.

Quelle und Foto: Altstädter Köln 1922 e.V.




K.G. Alt-Köllen startete mit den Tänzen ihrer „Harlequins“ in St. Pius mit „Familisch un Fründe“

-hgj- Unter der Überschrift „Familisch un Fründe“ startete heute Nachmittag die Tanzgruppe „Kölsche Harlequins“ der K.G. Alt-Köllen im Pfarrsaal von St. Pius in Köln-Zollstock vier Tage vor dem 11. im 11. in die Session.

Wie in den Vorjahren war auch heuer wieder der Pfarrsaal bis auf den letzten Platz gefüllt, da sich Eltern, Geschwister sowie Großeltern von den Leistungen ihrer „Pänz“ überzeugen wollten. Hierfür haben nicht nur die 54 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen über Monate viel Freizeit miteinander verbracht, sondern auch die beiden Trainerinnen Ines und Gabriele Autermann, welche für das tänzerische und hebetechnische Know-how verantwortlich zeichnen.

Trotz Corona, und der hiermit verbundenen Zeit ohne Auftritte, sind die beiden „Harlequins“-Gruppen gewachsen, so umfaßt die Gruppe der kleinen „Kölsche Harlequins 19 kleine Tänzer, und die großen „Harlequins“ können auf das Potenzial von 25 Mädels und 19 Jungs zurückgreifen, welche allesamt von André Bussmann als Tanzgruppenleiter betreut wir.

André Bussmann erinnerte bei seiner Begrüßung daran, daß die Tanzgruppen vor exakt 1 x 11 Jahren unter der Vereinsführung des damaligen Alt-Köllen-Präsidenten Hans Brocker gegründet wurden und zu dieser Zeit insgesamt 24 weibliche und männliche Mitwirkende hatte.

Neben den Präsentationen ihrer Tänze für die Session 2022, hatte der Nachmittag noch Überraschungen für einige Tänzer, zu der wir an anderer Stelle zurück kommen. So waren die Auftritte von Kindern, Jugendlichen und natürlich auch den erwachsenen Tänzerinnen und Tänzern die Highlights des Nachmittags, die zwischen Sessionsstart bis zum Jahresende nur noch kleine Feinheiten bei Schritten, Hebungen und Bildern in ihrer Choreographie.

Neu ab dieser Session ist auch das Tanzpaar der großen „Harlequins“ Patrizia Hofmann und Nicolas Ottersbach, welche schon seit einigen Jahren zum tänzerischen Ensemble von Alt-Köllen gehören und sich zusammen mit den zehn Hebepaaren, wie die Kinder auf die zahlreichen Auftritte in und um Köln freuen. Die Koordination der gesamten Truppe liegt in den Händen der beiden Kommandanten Jolie Lüdemann und Kai Maiwald.

Nach ihren Auftritten, gepaart mit Anekdötchen und einem kurzweiligen Rückblick, gehörten auch Ehrungen zur „Familisch un Fründe“-Veranstaltung, die vom Festkomitee an André Bussmann und den neuen Präsidenten von Alt-Köllen Stefan Degueldre delegiert wurden. Zunächst erhielten vier Kinder Mary Kasper, Joline Lüdemann, Flora Pflaum und Louisa Weber für ihre achtjährige aktive Mitgliedschaft das FK-Tanzabzeichen samt Urkunde als Dankeschön.

Bei den großen Tänzerinnen und Tänzern zeichneten Stefan Degeldre und die Tanzgruppenleitung alsdann André Bussmann, Franziska Hofmann, Maike Maiwald, Sabrina Pannes und Jasmin Woock für fünf aktive Jahre mit bronzenen Ehrennadeln aus. Mit silbernen Ehrennadeln dankte man im Anschluß Tobias Fund, Kai Maiwald und Juliane Renn, welche bereits seit acht Jahren aktive im Kölschen Fastelovend den Jecken im Saal viel Spaß bereiten und somit das närrische Brauchtum pflegen.

Letztendlich gehörte auch ein musikalischer Auftritt zum Programm des diesjährigen „Familisch un Fründe“-Nachmittags die im Kölner Fastloevend recht junge fünfköpfige Band „Schamöör“ die auf ihrer Erfolgsleiter bereits erste Sprossen erklommen haben. Aber nicht nur für optische wie akustische Momente hatten die Organisatoren der Gesellschaft gesorgt, sondern auch für kleine kulinarische Leckerbissen. So hatten die großen Harlequins zusammen mit den Eltern der kleinen Tänzerinnen und Tänzer fleißig Kuchen gebacken und Brötchen belegt, die mit frischgebrühtem Kaffee und erfrischenden kühlen Getränken die Rundumversorgung der jecken Verwandtschaft und aller Akteure bestens stillten.

Quelle (Text): © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de sowie Patrick Siemen
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Husaren-Herren-Schoppen der Treuen Husaren lassen Ausfall der Session 2021 schnell vergessen

-hgj- Statt um 12.00 Uhr mit der Familie oder Partnerin am Mittagstisch zu sitzen, zogen etwas mehr als 200 Männer vor, ihre Zeit beim Husaren-Herren-Schoppen im Lindner Hotel City Plaza zu verbringen. Wen wundert‘s? Vielleicht die Ehefrauen und Freundinnen, die heute einmal ohne die Herren der Schöpfung den Nachmittag verbringen mußten, da ihre männlichen Anhängsel den im vergangenen November ausgefallen Frühschoppen der KG Treue Husar nachholten.

Also gönnten die Männer ihrem weiblichen Pedant die sonntägliche Ruhe, und genossen das kleine aber dennoch abgerundete Programm von Husaren-Literat Dirk Lüssem. Allerdings folgte der Programmzettel zuerst den Vorstellungen von Präsident Markus Simonian, der das jecke Volk begrüßte und überglücklich über die Umstände ist, wieder mit den Herren Fastelovend feiern zu können.

„Lieselotte Lotterlappen“                                                                                                                                                      „Funky Marys“

Einen exzellenten Start legten sodann das Tanz- und Musikkorps Treuer Husar hin, die nicht nur durch sichere und schwungvollen Töne punkteten, und Husaren, Freunde und Gäste zum schunkeln animierten, sondern auch die Akteure des Tanzkorps. Hierbei konnte Julian Stockhausen als neuer Tanzoffizier mit seiner Partnerin Klara Scheurer als Marie an seiner Seite punkten, die beide absolut fehlerlos nach ihrem ersten gemeinsamen öffentlichen Auftritt am Vorabend in Hürth, erstmals vor eigenem Publikum Schritte und Hebungen präsentierten.

Hierüber waren insbesondere Präsident Markus Simonian und Kommandant Hartmut „Harry“ Kramer glücklich und zufrieden, welche mit strahlendem Lächeln den Auftritt von der Seite fest im Fokus hatten. Wie das Tanzpaar und das Tanzkorps, gaben auch die Musiker ihren Zugaben und intonierten bis zum Auszug aus dem Saal jecke neue und alte kölsche Tön´.

Überraschung gelungen und sprachlose Gesichter bei den Vorstandsmitgliedern des Blasorchester Altenahr die erstmals beim Husaren-Herren-Schoppen zu Gast waren und
mit den ihnen überlassenen Musikinstrumenten wieder spielfähig werden eine Vielzahl

Um allen Männern genügend Zeit nach der langen Zeit ohne Korpstreffen, Stammtische, Mitgliederversammlungen, und, und, und zu geben, hatten die Husaren alle weiteren Auftritte mit etwas Abstand zueinander eingeplant, so daß die Herren in ihrer Feierlaune genügend Raum für Gespräche und das eine oder andere Kölsch, oder Leckereien der Linder-Küche hatten.

Ihren Traummann, dem sie die schönste Nacht ihres Lebens verdankt, besuchte sodann „Lieselotte Lotterlappen“ alias Joachim Jung, die dem Präsidenten schmeichelte und ihn fragte, ob er sich noch an sie und das Liebespiel erinnere. Hier folgte tatsächlich ein Lacher dem anderen, so daß das Foyer leer blieb und den Herren der Schöpfung Lachtränen über die Wangen liefen.

Weiter im Text, nein im Programm, mit den „Funky Marys“, die in dieser Session körperlich zu Publikum und Fans auf Distanz gehen und sich vor etwaigen Infektionen bis zum Erreichen der Bühne mit medizinischen Masken schützen. Hier angekommen sind die fünf Mädels wieder ein absoluter Hit und huschten zu ihrem vielfältigen Repertoire flippig tänzerisch übers Parkett.

Nach reichlich Applaus und ihren Zugaben gab es von Markus Simonian ein herzliches Dankeschön an die „Mädche vum Rhing“ in Worten und mit Pralinchen sowie dem neuen Sessionsorden der Korpsgesellschaft. Zum Abschluß des wunderbaren Husaren-Herren-Schoppen gehörten die Mädels der „Fauth Dance Company“ ins Programm, welche grazil in knappen Kostümen wieder alle Herrn vom Foyer in den Saal holten und nicht ohne mehre Zugaben das Linder Hotel City Plaza verlassen durften.

 

Neben zahlreichen bekannten Gesichtern des Kölner Karnevals hatte der Vorstand eine Abordnung des rheinland-pfälzischen Blasorchester Altenahr e.V. eingeladen, die aus dem Fundus des Husaren-Musikkorps Instrumente erhielten, da die Altenahrer Musiker fast alle Musikinstrumente aufgrund der Flutkatastrophe vom 14. auf den 15. Juli diesen Jahres verloren hatten. Als kleines Dankeschön überreichte der 1. Vorsitzende des Blasorchesters den Treuen Husaren „Bläseröl“, das man auch unter dem Oberbegriff Ahr-Wein kennt.

Quelle: © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de
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Met dem „Bellejeck“ op Jöck – karnevalistische Stadtführung durch die Geschichte Kölns

„Wir sind ein wenig in das Jahr 1794 zurückversetzt, da wollten die Franzosen den Kölnern den Karneval verbieten. Im vergangenen Jahr machte uns Corona einen Strich durch den Karneval und die geplanten Führungen mit unserem „Bellejeck“. Aber umso mehr freuen wir uns jetzt, daß die Kölner sich – wie damals – nicht den Karneval verbieten lassen“, teilte die neue Pressesprecherin der Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V. heute via Mail den karnevalistischen Medien Kölns mit.

Getreu dem Motto: „Il est permis au citoyen bellejeck de faire son tour“ („Es sei dem Bürger Bellejeck erlaubt seinen Umzug zu halten.“) können ab sofort die sensationellen Bellejecktouren durchgeführt werden.

Interesse ? Hier sind Sie richtig!

Als die Franzosen 1794 nach Köln kamen, hatten sie die verwegene Idee, den Karneval zu verbieten. Aber da hatten sie nicht mit den Kölner Bürgern gerechnet und gaben schließlich klein bei. „Es sei dem Bürger Bellejeck erlaubt seinen Umzug zu halten.“ Und so machen wir es bis heute.

Beim Bellejeckzoch und jetzt „Met dem ‚Bellejeck op Jöck‘“:

Eine karnevalistische Stadtführung durch die Geschichte Kölns, des Karnevals und unserer Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V. (GA).

Ab dem 11. im 11.2021 starten die Touren mit dem „Bellejeck op Jöck“.

Das Angebot zum 11. im 11.2021 ist zunächst exklusiv für GA-Mitglieder und später für alle offen.

Startpunkt: Severinstorburg (Chlodwigplatz)

Dauer: zirka 1,5 Stunden

Startzeiten am 11. im 11.2021:

  1. 11.00 Uhr – 12.30 Uhr
  2. 13.30 Uhr – 15.00 Uhr
  3. 16.00 Uhr . 17.30 Uhr

Spezielle Fragen zur Tour beantwortet die 2. Vorsitzender@grosse-allgemeine.de

Der Teilnahmebeitrag beträgt € 15,00 pro Person und € 200,00 für Gruppen (15-20 Personen).

Es  elten wie bei allen Veranstaltungen der Große Allgemeine in der kommenden Session die „2G“ Regeln. Deshalb bitten wir den Impf- oder Genesenennachweis sowie den Personalausweis mitzubringen und zu Beginn der Tour vorzuzeigen.

Quelle und Foto: Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V.




Grielächer erlebten bei diesjähriger „11. im 11. Feier“ heitere Stunden vor dem Start in die närrischen Wochen

-hgj- Im Saal Heumarkt des Maritim Hotels startete traditionell am heute Abend die KG Kölsche Grielächer in die in wenigen Tagen beginnende Session 2022. Wie vor zwei Jahren, als die Grielächer wie alle anderen Karnevalsgesellschaft letztmalig in diesen Anlaß feiern durften, verzeichnete man ein volles Haus dank des großen Zulaufs der Mitglieder und deren Ehefrauen.

Erstmals mit dabei sein durfte die neue Marketenderin der Gesellschaft, Maren Magnus, welcher die Vorfreude auf die närrischen Wochen der „fünften Jahreszeit“ sichtlich anzusehen war. Leider konnte Präsident Rudi Schetzke dieses Mal den Abend unter Vereinskameraden und engen treuen Freunden der ursprünglich 1927 unter dem Namen KG Kölsche Grenadeere blau-grön gegründeten karnevalistischen Herrengesellschaft nicht eröffnen, da er aufgrund Erkrankung ärztliches Auftrittsverbot hatte.

Hier bewies Reiner Hammes – als vor wenigen Wochen neugewählter Vizepräsident – seine Wortgewandtheit, und moderierte, nach der Begrüßung und einem ersten „dreimol Kölle Alaaf“ seine wortgewandte Eloquenz nach dem Aufspiel durch Kölns buntestem Musikzuges „Fidele Kölsche“, die mit ihren närrischen Medleys die illustre Schar im Saal in Sitzungslaue versetzte.

Alsdann stand das gemeinsame Essen an, bei dem jeder genügend Zeit hatte bei Kölsch und regionalen Weinen mit dem Tischnachbarn seine Erlebnisse und Erfahrungen der trostlosen Corona-Zeit auszutauschen. Mit Peter Horn hatte Thorsten Stommel – welcher erst seit geraumer Zeit neuer Literat der Grielächer ist -, einen Altmeister der Kölschen Musik aufs Podium geholt. Neben neuen eigenen Kompositionen zeigte Peter Horn, das er als ehemaliges Mitglied der „Höhner“ (1977-1987) immer noch gerne auf das Repertoire der Band zurückgreift.

Hiernach folgten die Vereidigungen von Reinhold Masson, Udo Schaaf, Thorsten Stommel sowie Manfred Wahlefeld, die neben ihrem Halsorden und Urkunde auch noch die in der Gesellschaft üblichen Dutznamen erhielten, und nunmehr in Folge „Knallbotz“, „Grinseplaat“, „Mecki Messer“ und „“De lange Männ“ vereinsintern gerufen werden.

Einen (frivolen) Lacher nach dem anderen hatte insbesondere für die anwesenden Damen „Lieselotte Lotterlappen“ (Joachim Jung) parat, welche explizit für diesen Abend den Weg von Limburg in die Domstadt Köln auf sich genommen hatte. Nach der verdienten Zugabe fürs Publikum und reichlich Applaus für den gelungenen und witzigen Auftritt, folgten die Ehrungen verdienter Mitglieder die bei solch einem internen Anlaß einfach nicht fehlen dürfen.

Hierbei standen im Vordergrund des Geschehens: Henry Schroll (2 x 11 Jahre), Reiner Hammes (3 x 11 Jahre) und Georg Kusen für 44jährige Treue, welche mit Nadel und Urkunde durch Vizepräsident Reiner Hammes und dem Vorstand Corona-bedingt verspätet für das Jahr 2020 ausgezeichnet wurden. Fünf weitere Herren zeichnete der Vorstand alsdann für 11, 22, 33 und 40jährige Verbundenheit zur blau-grünen Komiteegesellschaft aus. So Fritz Madus (1 x 11 Jahre), Peter Muhrmann und Werner Porschen (2 x 11 Jahre), Bernhard Denz (3 x 11 Jahre) und Wolfgang Bertram, der bereits seit 1981 und somit über 40 Jahre seinen Grielächern die Treue hält.

Last but not least neigte sich der wunderschöne Abend mit dem Auftritt von Thomas Cüpper („Et Klimpermännche“) und seinen stimmungsvollen Tönen „op d´r Quetsch“ und dem heiter leise nachdenklichen Verzäll dem Ende entgegen, der die kölsche Sproch der „Champagner unter den Dialekten“ bezeichnete.

Ach ja, erwähnenswert ist, daß Senatspräsident Helmuth Schmitz im Verlauf des Abends vom Festkomitee überrascht wurde. So wurde der Chef des Grielächer Senats für seine Meriten innerhalb des Kölschen Brauchtums und insbesondere in und um seine Gesellschaft durch FK-Mitgliederbetreuer Udo Marx mit dem Verdienstorden des Festkomitees in Silber geehrt.

Wie immer überraschte die Gesellschaft an diesem Abend auch wieder ihre 130 anwesenden Mitglieder samt Damen, welche mit dem neuen liebevoll entworfenen und geprägten Sessionsorden oder dem Damenorden ausgezeichnet der kommenden Session entgegensehen.

Quelle: © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de
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Große Kölner feierte nach Messe Sessionseröffnung mit über 400 Mitgliedern und Gästen

-hgj- Auch den Mitgliedern der Große Kölner KG fiel ein Stein vom Herzen, als bekannt wurde nach einjähriger „Zwangs“-Pause könne „11. im 11.-Feier“ im Gürzenich sowie zuvor die Messe zur Sessionseröffnung in St. Aposteln wieder stattfinden.

Als Zelebrant der Messe konnten sich die Großen Kölner wieder auf ihren Gesellschaftsgeistlichen Prof. Dr. Bernd Lutz verlassen, welcher zur Gestaltung des Gottesdienstes die Standartenträger der „Plaggeköpp“, sowie zur musikalischen Umrahmung den Musikzug „Dömstädter Köln“ eingeladen hatte. Erstmals mit waren die zahlreichen kleinen und großen Tänzer und Tänzerinnen der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“, welche sich vor geraumer Zeit der Großen Kölner angeschlossen haben.

 

Nach der Messe in der Apostelnkirche am Neumarkt öffnete sich der „Vorhang“ der „11. im 11.-Feier“, welche allerdings nicht mehr im Marsiliussaal des altehrwürdigen Gürzenichs sondern im Kleinen Saal, dem sogenannten Garderobensaal stattfand, da die Gästeschar der Mitglieder und ehrenwerten besonderen Gäste aufgrund der Vielzahl nicht mehr im bisher genutzten Saal untergebracht werden konnten.

Den Anfang des heitern Programms gehörte der Kinder- und Jugendtanzgruppe „De Höppemötzjer“, welchen nach der offiziellen Begrüßung der Präsidenten Dr. Joachim Wüst und Stefan Benscheid samt Vorstand das Podium gehörte. Nach den Zugaben der jecken „Pänz“ lüftete Joachim Wüst das Geheimnis um den Imagefilm, der bereits vor der Corona-Session 2021 auf Initiative von Dr. Marie-Christine Frank (Leiterin Kommunikation und stellvertretenden Pressesprecherin der Große Kölner) produziert wurde und über ein Jahr auf einer Festplatte schlummerte.

Im Film gewährt Macherin Marie-Christine Frank mit allen Akteuren der Großen Kölner einen emotionsgeladenen Einblick in das sessionale Geschehen der 1882 gegründeten Große Kölner, die sich in allen Facetten sehr innovativ, familiär und sozial zeigt. Vor den beiden ersten närrischen Akteuren des Abends „Harry und Achim“ (Harald Quast und Achim Schall), stand die Vorstellung der beiden Orden des 140. Jubiläumsjahres an. So steht im Sessionsorden das Maskottchen der Gesellschaft „et Ströppche“ met d´r dicke Trumm im Fokus, welcher auf der Pauke darauf hinweist „Endlich geiht et widder los“. Mittels des Zertifikats des QR-Codes das „et Stöppche“ in der Hand hält gelangt der Betrachter zum Imagefilm.

Im Gegensatz hierzu, ist der Damenorden, wie in allen Jahren zuvor sehr edel und filigran durch den närrischen Hoflieferanten (Orden Bley, Bonn) der Großen Kölner geschaffen. Hier hat sich der Vorstand für die Symbolfigur des „Kratzhannes“ entschieden, welcher inmitten des glitzernden Halbmondes steht. Mit kölsche Tön´ erlebten die knapp über 400 anwesenden Mitglieder und Gäste der Große Kölner KG, nach Witzen und Verzäll von „Harry und Achim“, eine musikalische Zeitreise mit einem Potpourri beliebter rheinischer und Kölner Titel des 19., 20. Und 21. Jahrhunderts.

 

Nach einem Jahr Corona-bedingter Enthaltsamkeit begrüßte Joachim Wüst die neuen 82 Mitglieder, welche sich in 2020 und 2021 für die Große Kölner Karnevalsgesellschaft als karnevalistische Heimat entschieden haben. Nach dem offiziellen Akt der Aufnahme mit Urkunden, Halsorden und Mützenübergabe lies sich so manches Neumitglied im Foyer ablichten, um diesen historischen Moment auch Freunden und Familie zeigen zu können, wie in unserem Falle Thomas und Dr. Sonja Heepe, welche zusammen mit ihren beiden Töchtern Eva und Lena den Weg in die renommierte Karnevalsgesellschaft gefunden haben.

Ein grandioser Programmpunkt, der bereits bei den einem Vorstellabend im Oktober diesen Jahres für Furore sorgte, war der Auftritt der beiden Rentner aus Leidenschaft „Willi und Ernst“ (Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum), denen „trotz starker Gebrechlichkeit und hohen Alters“ der Weg von Koblenz in die Domstadt immer noch nicht zu weit ist. Hier lautet die Devise seit Jahren „Comedy meets Karneval“, welches die beiden in Perfektion in Witzen, Musik und in dieser Session auch tänzerisch darstellen.

Beim letzten Programmpunkt des überaus wunderschönen Abends im Gürzenich, galt es noch einmal Dank auszusprechen, wofür Joachim Wüst seine Rolle wechselte. So trat er nun nicht als Präsident der Großen Kölner ins Scheinwerferlicht, sondern als Vizepräsident des Festkomitees Kölner Karneval um Persönlichkeiten der Gesellschaft zu ehren. Unter der Assitens von Schatzmeister Bernd Brombach und Schriftführerin Claudia Jeromin Brombach zeichnete Joachim Wüst Kurt Collinet und Dr. Heribert Mies für ihre langjährigen Verdienste ums Brauchtum Karnevals mit dem Verdienstorden des Komitees in Gold aus.

Quelle (Text): © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de;(Fotos): Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de sowie Patrick Siemen
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Chevaliers von Cöln feierten wieder um Menschen in Köln zu helfen

-hgj- Das „Feiern für den guten Zwecks“ stand auch in diesem Jahr ganz im Mittelpunkt der Kappen-Gala der Chevaliers von Cöln, welcher heute Abend im Bankett-Saal des Linder Hotel City Plaza begangen wurde. Nunmehr zu 11. Male durfte CvC-Präsident Michael Schwarz-Harkämper, die Damen und Herren des elitären Kreises begrüßen, die der Etikette Smoking und Abendkleid folgten und dem festlich hergerichteten Saal eine besondere Note gaben und all zu gerne dem Motto der Chevaliers „Feiern & Helfen – für Menschen in Köln“ folgen.

Mit dem Sektempfang im Foyer des Fest- und Bankettbereichs des renommierten Kölner Hauses, dankten die Chevaliers ihren Gästen aus Karneval und Kölner Leben mit der diesjährigen Sessionsspange, welche in dieser Art ein Alleinstellungsmerkmals in der jecken Domstadt hat.

Mit der Begrüßung hiernach durch Michael Schwarz-Harkämper stieg man in den Abend ein und genoß die Vorspeise des Drei-Gänge-Menüs. Dem ersten kulinarischen Highlight folgte alsdann der Kreis der illustren 120 Gäste Thomas Cüpper, der mit feinsinnigem Humor und heiteren leisen Tönen seines „Bauchklaviers“ der perfekte Opener für den Abend war.

Im Anschluß an die Enthüllung der neuen Chevaliers von Cöln-Standarte durch Petra Bettighofer-Dahl, stellte Michael Schwarz-Harkämper drei neue Mitglieder sowie mit Angelika Blatz die neue Literatin und zugleich Pressesprecherin seiner Gesellschaft vor, wonach alle vier den üblichen Ritterschlag der Chevaliers erhielten. Im Anschluß hieran wandten sich die Gäste der Kappen-Gala 2021 dem Hauptgang zu, der dem Anlaß entsprechend sehr erlesen war.

Vor der Verleihung der beiden Ehrentitel an Lindner-Chef Dirk Metzner und Stefan Bisanz (Deutschlands einziger bestellter und vereidigter Sachverständiger für Personenschutz) durch Präsident und Dirk Dahl (Schatzmeister), vereidigte CvC-Präsident Schwarz-Harkämper zusammen mit Schriftführerin Petra Jaskula vier neue Senatoren, welche ebenfalls den Ritterschlag der Gesellschaft erhielten.

Dirk Metzner und Stefan Bisanz erhielten für ihre Verdienst im Kölner Karneval und die Chevaliers von Cöln den Ritterschlag von CvC-Präsident Michael Schwarz-Harkämper

Sodann folgte mit dem Dessert der Abschluß des kulinarischen Teils, wonach die junge Band „Tacheless“ ihr Aufspiel bei den Chevaliers von Cöln hatten. So „rockten“ die Musiker von „Tacheless“ nach Aussage eines Journalistenkollegen den Saal das es keinen Gast mehr auf dem Stuhl hielt. Nach den Zugaben der Band wurde es nochmals sehr spannend, denn vor dem Ende des offiziellen Parts standen die Spendenübergaben und zuvor die Laudatio hierzu an.

Zum Start in die neue Session überreichten Präsident und Schatzmeister zwei Schecks in Höhe von € 3.611,00, womit in elf Jahren satte € 50.000,00 in der Gesamtsumme erreicht sind. Getreu ihrem eingangs erwähnten Motto erreichte der erste Scheck in Höhe von € 1.111,00 Societas Luviniacum e.V., einer Gemeinschaft (societas) von Männer und Frauen im Kölner Stadteil Löwenich, welche sich zur Aufgabe gemacht haben das Leben ihres Viertels zu bereichern. Hierzu gehören insbesondere Veranstaltungen sowie Spenden, die sowohl Kindern als auch der Brauchtumspflege zu Gute kommen, wie Societas Luviniacum-Mitglied Christian Schwarz mitteilt.

Mit ihrem zweiten Scheck mildern die CvC das Leid der Flutopfer im nordrhein-westfälischen Rheinbach, der über einen Gesamtbetrag von € 2.500,00 an Wilfried Eichen für die Empfänger übergeben wurde.

Quelle: © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de
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Jetzt wird es politisch: Kölsche Lotterbove nehmen Polit-Kult-Lokal der „EX-Vertretung in Beschlag“

-hgj- Nachdem die Kölsche Lottbove vor zwei Jahren noch im Brauhaus „DOM im Stapelhaus“ traditionell am Samstag vor dem 11. im 11. Ihren Jackenappell durchführten, blieb man im vergangen November aufgrund Corona-Schutzverordnung zu Hause und konnte sich nicht mit Gleichgesinnten Vereinskameraden treffen und in die Session hineinfeiern.

Heute Abend (6. November 2021) war das Polit-Kult-Lokal, die „EX-Vertretung“ an der Frankenwerft 31-33 die neue Heimat der grün-weißen Familiengesellschaft um dort den Appell 2021 für die „fünfte Jahreszeit“ abzuhalten.

Ebenso wie die „EX“ stehen auch die Lotterbove für Geschichte. Allerdings nicht wie das Lokal politisch, sondern für den Karneval welcher bereits seit 1964 über 64 Jahre gepflegt wird. Wie alle Veranstaltungen , der kleinen aber sehr liebevollen Familiengesellschaft, fand auch dieser Abend unter geltenden amtlichen Maßnahmen statt, wobei die Kölsche Lotterbove sich selbst die 2G-Regel auferlegt haben um mit all ihren Freunden im Publikum, befreundeten Vereinen und Künstlern feiern zu können.

Der Einladung des Vorstandes um Präsident Hans-Günter Mies folgten etwas mehr als 40 von 130 aktiven und inaktiven Mitgliedern, die sich auf den Abend mit kleinem Programm besonders freuten, da jeder sein Lachen ohne Maske zeigen konnte und ohne Abstand auch mal den einen oder anderen liebe Menschen in den Arm nehmen konnte.

Nach seiner Begrüßung überlies Günter Mies den Mitgliedern genügend Zeit zum gemeinsamen „Klaaf“ und fürs gemütlich genüßliche Essen, da man den Stargast des Abends erst gegen 20.30 Uhr erwartete. Bei diesem stellte sich heraus, daß es sich um das Vereinsmitglied Engelbert Wrobel „Dä Engelbäät“ handelte, welcher sehr gerne „ümmesöns“ (ohne Honorar) seine Melodien auf dem Saxophon vortrug.

Nach dem anschließenden Jackenappell, bei dem alle Uniformen auf Sauberkeit wie Vollständigkeit geprüft waren, verkündete Günter Mies den soeben auf den aktuellen Stand gebrachten Fahrplan der Session. So haben die beiden Rednerfrühschoppen für Damen und Herren im Linder Hotel City Plaza weiterhin einen ungebrochenen Zulauf, so daß der Vorstand mit Hotelchef Dirk Metzner für einen weiteren Frühschoppen in der in fünf Tagen anlaufenden Session in Verhandlung steht, da hier durch Überbuchung bedingt weiter Kartenanfragen bestehen.

Neben der Mädchensitzung am 23. Januar 2022 im Hotel Dorint an der Messe, sollte eigentlich auch wieder das Kinder-Kostümfest ein Hotspot für die „Pänz“ werden, welcher allerdings in 2022 bedingt durch die pandemische Lage nicht stattfinden wird, da die Kinder durch ihre engen Kontakte anderen Kindern im Saal und das nicht zu bändigende Herumtoben ein großes Risiko für alle wären.

Besonders stolz sind die Mitglieder der Kölsche Lotterbove darüber, daß sie für ihre Teilnahme am 28. Februar 2022 im „Kölner Rusemondachszoch“ die feste Zusage des Zugleiters haben, und hier im wohl in den hinteren Gruppen mitlaufen und -fahren, wenn der Lindwurm langsam aber sicher mit Prinz, Bauer und Jungfrau seinen Höhepunkt erreicht. Wie aus sicherer Quelle zu erfahren war, kam jeder beim Jackenappell auf seine Kosten, so daß man sehr spät sich der Heimkehr nach Hause zuneigte.

Quelle (Text): © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de;(Foto/s): Birgit Vollberg
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Neppeser Naaksühle holten aus gefallene Jubiläumsfeier des vergangenen Jahres nach

„60 + 1 Johr met Hätz en Neppes“ hieß es am heutigen Samstag im Festzelt im Niehler Kirchweg bei den Neppeser Naaksühle, die hierzu in Festzelt im Nippeser Tälchen eingeladen hatten. Leider konnte die Karnevalsgesellschaft im vergangenen November – wie alle anderen Kölner Gesellschaften – nicht gemeinsam mit ihren Gästen, Künstlern und befreundeten Karnevalsgesellschaften bedingt durch die Corona-Schutzverordnungen feiern, so daß aus dem 60. Geburtstag nunmehr das 61. Wiegenfest unter dem Arbeitstitel „Die nachzuholende Jubiläumsfeier zum Elften im Elften“ wurde.

 

Proppenvoll mit 1.800 bunt und jeck kostümierten Menschen zeigte sich das große Festzelt allen Akteuren, die die das Programm bereicherten. Die Moderation des Abends lag in den seit einigen Jahren bewährten Händen von Präsidentengattin Annegret Kau, welche souverän durch den Abend mit seinem sechsstündigen Programm führte.

Traditionell eröffneten die Altstädter Köln mit Musik- und Tanzkorps, sowie ihrem neuen Tanzpaar Jeanette Koziol und Jens Käbbe den Abend, welches hier ihr Debüt auf Kölns karnevalistischen Bühnen feierte. Mit von der Partie war auch das designierte Kölner Dreigestirn 2022, das ebenfalls aus den Reihen annähernd 100jährigen des grün-roten Traditionskorps vom Alter Markt kommt.

Gleich viermal hintereinander gehörte sodann der Bühnenboden vier Bands: So den „Räubern“, „Klüngelköpp“, „Funky Marys“ und „Brings“, die sowohl ihre bekannten Ohrwürmer, wie auch die aktuellen Hits zur Session intonierten. Tänzerische Höchstleistung präsentierten nach den Hits der Bands die Tänzerinnen und Tänzer des Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“, die ihren Höhenflug mit Sprüngen, gewagten Hebungen und Salti zum Besten gaben.

Musikalisch verlief der Abend wie ein närrisches Konzert der Extraklasse weiter, da nach dem blau-weißen Tanzcorps der „Luftflotte“ Torben Klein, „Domstürmer“, „Kasalla“, „cat ballou“ und die „Paveier“ im Finale mit ihren Hits die Jecken im Zelt bis Mitternacht in Ektase versetzten.

Mit dabei im Zelt der 2G-Geburtstags-Sessionseröffnung war natürlich auch hochrangige Prominenz wie die Bezirksbürgermeisterin Diana Siebert, Stefan Degueldre, Harald Kloiber, Hans Kölschbach und Hans Kürten, die den Abend als Präsidenten Kölner Karnevalsgesellschaften nach langer Enthaltsamkeit ebenso genossen, wie das profane Narrenvolk.

Im Übrigen, war wie Naaksühle-Vorstand Guido Stöcker gegenüber typschkölsch.de mitteilte, der pandemiebedingte Ausfall der letztjährigen Jubiläumsfeier zum Elften im Elften bisher seit der Gründung im Jahre 1960 eine einmalige Sache, welche so auch einzigartig im Kölsche Fastelovend bleiben soll.

Ausfallen allerdings wird für die 4 x 11 aktiven, inaktiven Mitglieder samt des Senats der Frühschoppen der Neppeser Naaksühle, da die Schul-Aula bedingt durch Umbauarbeiten im Februar 2022 derzeit nicht zur Verfügung steht und dies in der Session 2023 pünktlichen zum 200jährigen Jubiläum des 1823 reformierten Kölner Karnevals nachgeholt wird.

Quelle: © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/koblenzerkarneval.de
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Große KG Frohsinn: „Un endlich wigger Zick zom fiere!“

Die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. feiert mit großer Sessionseröffnung den Beginn einer besonderen Session

Am 5. November 2021 war es endlich soweit: nach 618 Tagen karnevalistischer Präsenz-Abstinenz startete die Session mit dem passenden Motto „Alles hät sing Zick“ für die Mitglieder und Freunde der Großen KG Frohsinn Köln 1919 e.V. in der Halle Tor 2. Zick för ze laache – Zick för ze fiere – Zick fruhsinnig ze sin – diese Ausdrücke beschreiben sehr gut die glückliche und ausgelassene Stimmung der über 500 Gäste, die man schon beim Betreten der Halle spürte.

„Natürlich haben wir auch während der Pandemie viele virtuelle Veranstaltungen für unsere Mitglieder auf die Beine gestellt.“, so Präsidentin Tanja Wolters glücklich. „Aber das hier – mit leeven Jecken in Präsenz, darauf haben wir wirklich hin gefiebert!“. Natürlich fand die Veranstaltung – wie alle vorangegangenen, die die Gesellschaft in den letzten 618 Tagen organisierte unter einem streng kontrollierten Hygienekonzept statt: nur Personen die die 3G+-Regel erfüllen – also Genese, Geimpfte oder PCR-getestete Jecke hatten Zugang. „Auf diese Weise bieten wir größtmöglichen Schutz für alle Gäste und ermöglichen gleichzeitig jedem den Besuch der Veranstaltung.“, so die Präsidentin weiter.

Der Gesellschaft, die vor zwei Jahren mit der Übernahme durch einen neuen Vorstand wiederbelebt wurde und die Mitgliederzahl seitdem von 24 auf über 450 gesteigert hat, ist die Verbindung von Tradition und modernen Ideen sehr wichtig. Und so eröffnete – sehr traditionell – eine Kinder- und Jugendtanzgruppe: Die Traditionstanzgruppe „Hellige Knäächte un Mägde“, die den Auftritt in 2020 beim Kölschen Nachwuchs-Dänzche gewonnen hatten, freuten sich auf ihren ersten Auftritt vor Live-Publikum seit der Session vor zwei Jahren. Dieses mitreißende Gefühl endlich wieder vor Publikum stehen zu können war bei allen Auftritten des Abends zu spüren.

Den Auftakt der Bands machte „Fiasko“, die nicht nur mit ihrer neuen Single „Kaffee in Paris“ für Stimmung sorgten. Auch bei „Stadtrand“ wurde ausgiebig gefeiert: gerade der neue Hit „Janz ejal“ traf nicht nur textlich, sondern auch musikalisch in die jecken Hätze. Der nächste Act wurde von den frohsinnigen Gästen besonders sehnsüchtig erwartet: die „Domstürmer“. Als enge Begleiter der Gesellschaft traten sie tatsächlich während der Pandemie gleich drei Mal bei der Gesellschaft auf: einmal bei einer Online Veranstaltung, bei der sie sehr persönlich aus dem Proberaum zugeschaltet waren. Aber auch bei der „Jecken Tour“ – einer Bimmelbahntour der Gesellschaft durch Köln – traten sie in 2020 und 2021 im Stadion auf. „Zu den „Stürmis“ verbindet uns eine wirkliche Freundschaft!“, so Literat und 2. Vorsitzender Oliver Michels. „Wir sind sehr froh, daß sie auch heute wieder dabei sind.“

Auch die „Boore“ waren nicht das erste Mal als Gast bei der Gesellschaft – sie traten bereits beim Sommerfest 2019 und der Bimmelbahntour 2020 auf und trafen auch hier wieder auf gute Party Resonanz. Den Abschluß macht „Miljö“ mit neuem Sänger, die mit ihren Highlights-Songs wie „Su lang die Leechter noch brenne“ und „Wolkeplatz“ ein tolles Live-Finale lieferten. Doch die Überraschung des Abends kam genau dann in Form der „Nippeser Bürgerwehr“, die mit über hundert Personen karnevalistische Partystimmung verbreiteten. Eine sehr gelungene Überraschung für Präsidentin Tanja Wolters und die gesamte Gesellschaft.

Und so konnte „DJ der 1st Class Entertainment“ (Jürgen Bender) eine frohsinnig-feiernde Party-Gemeinde übernehmen, die es sich nicht nehmen ließ die erste Gelegenheit persönlichen Feierns bis in die frühen Morgenstunden wahrzunehmen.

„Wir hätten es uns nicht schöner vorstellen können!“ so der Tenor des gesamten Vorstandes. „Zum Glück haben wir in diesem Jahr noch weitere Veranstaltungen geplant.“, so der 1. Vorsitzende Andreas Wolf

„Zwei Tage nach der Proklamation des Kölner Dreigestirns feiern wir am 9. Januar 2022 unsere erste Kostümsitzung erstmals seit über 15 Jahren im Gürzenich!“ Auch da erwartet die Jecken ein fulminantes Programm: „Mit den „Bläck Fööss“, den „Paveiern“, „Klüngelköpp“, den „Domstürmern“, dem „Sitzungspräsidenten“ Volker Weininger, Martin Schopps und Guido Cantz haben wir wirklich ein erstklassiges Programm.“, so Oliver Michels. „Die eine oder andere Überraschung verraten wir jetzt aber noch nicht!“ ergänzt Tanja Wolters.

Am 28. Januar 2022 findet dann noch die Frohsinnsparty unter dem Motto „Konfetti-Club“ im Wartesaal am Dom statt. Hier stehenBrings“, „Paveier“, „Klüngelköpp“ und „Boore“ auf dem Programm der Gesellschaft. Tickets sind online erhältlich unter ticket io.

-hgj- Doch noch einmal zurück zum einzigartigen Pressebericht von Stephanie Wersing, „Frohsinnerin“ für Presse und Social Media der Große KG Frohsinn. Mit ihrer Sessionseröffnung in Köln-Vogelsang, hatte die 1919 gegründete Gesellschaft, nicht nur ein bombiges Programm und viele bekannte kölsche Karnevalsköpfe (unter anderem die FK-Vorstandsmitglieder Erich Ströbel und Udo Marx mit Ex-Vorstand Wilfried Wolters, Michael Gerhold – Präsident der Nippeser Bürgerwehr, sowie zahlreichen „Medienklaafer“ des Pressesprecherstammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften mit ihrer „Baas“ (Vorsitzenden) Annette Pass) in der Halle Tor 2 zu Gast, sondern auch weitere Überraschungen für alle am Rande des Events.

Zum einen konnte das illustre Publikum an dem berühmt berüchtigten Candy- und Gummibärchen-Büffet süße Leckereien naschen. Ein absoluter Gag allerdings war die Fotobox (fotofunbox.de) von Christopher Adolph aus Brühl, die zusätzlich neben der „Zick zom fiere!“ der absolute Spaßfaktor des Abends war und über tausend Mal genutzt wurde.

Danke für diesen schönen Abend „met vill Konfetti im Hätze“!!!

Quelle: © 2021 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Stephanie Wersing/Große Karnevalsgesellschaft Frohsinn Köln 1919 e. V.; (Foto/s): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Vera Drewke Photography

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Unter unserem gemeinsamen Motto…

…damit der Dom uns bleibt!

 

konnten wir, der Kölner Karnevals-Verein UNGER UNS von 1948 e.V., durch unseren Präsidenten Udo Beyers im Rahmen der Mitgliederversammlung des Zentral-Dombau-Vereins zu Köln von 1842 am 4. November 2021 in der LANXESS arena vor großem Publikum einen weiteren Spendenscheck in Höhe von € 6.666,66 an den Sekretär des Dombau Vereins, Dr. Rüdiger Fuchs, überreichen sehr zur Freude auch des anwesenden Dombaumeisters Peter Füssenich, des stellvertretenden Dombaumeisters Dr. Albert Distelrath und der Dombaumeisterin a.D. Frau Prof. Dr. Barbara Schock-Werner sowie des Ehrenpräsidenten des ZDV, Herrn Michael H. G. Hoffmann, teilte Pressesprecherin Ingrid Vogt per Pressemitteilung mit.

In diesem Jahr wird der KKV „UNGER UNS“ am 11. im 11. bereits seine 11 Benefiz-Veranstaltung zu Gunsten des Zentral-Dombau-Vereins ausrichten. Ein herzlicher Dank geht dafür an alle kölschen Top-Bands und an die Gäste, die den Karnevalsverein seit Jahren unterstützen und somit dazu beigetragen haben, daß „UNGER UNS“ jährlich einen Spendenscheck überreichen konnten.

Quelle und Foto: Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ von 1948 e.V.




Sicher fiere mit 2G – K.G. Alt-Köllen bietet größtmögliche Sicherheit

In den letzten Tagen und Wochen gab es immer wieder Berichte darüber, ob und wie die nächste Karnevalssession stattfinden kann. Die vielen Fragen von Veranstaltern und Gästen führten dabei zu einer großen Verunsicherung. Ein Thema hierbei war immer, welche G-Regelungen gelten sollen und vor allem ob und wie diese geprüft werden können und sollen.

Die Alt-Köllen wird ihren Gästen die größtmögliche Sicherheit bei ihren Veranstaltungen bieten um gemeinsam und unbeschwert feiern zu können. Um den größtmöglichen Schutz zu gewährleisten, werden deshalb alle Veranstaltungen mit der 2G-Regelung stattfinden. Bei den sieben Veranstaltungen mit insgesamt bis zu 10.000 Gästen werden daher Impfpass oder digitaler Impfnachweis und ein aktuelles Ausweispapier benötigt. Bei nichtimpffähigen Personen ein entsprechendes Attest und ein aktueller negativer Testnachweis.

Die K.G. Alt-Köllen wird bei allen Veranstaltungen durch Mitglieder und zusätzliches Sicherheitspersonal dafür sorgen, daß die 2G-Regeln sorgfältig geprüft und eingehalten werden. Dies gilt natürlich auch für alle Mitglieder, die eigenen Tanzgruppen und alle auftretenden Künstler. „Die Menschen freuen sich darauf endlich wieder feiern zu können und wir als K.G. Alt-Köllen werden alles dafür tun, das sich unsere Gäste wohl und sicher fühlen„, so Stephan Degueldre, der neue Präsident von Alt-Köllen.

Alle Kartenbesteller haben mittlerweile eine Information über die neue 2G-Regelung erhalten und haben die Möglichkeit bis zum 15. November 2021 bereits bestellte Karten zurückzugeben. Damit besteht eventuell auch wieder die Möglichkeit noch Karten für die begehrten Veranstaltungen, wie beispielsweise die Zeltsitzungen auf dem Neumarkt oder die Kostümsitzung im Sartory zu bekommen.

Quelle und Grafik: K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V.




„Wolkedanz“ – Große Kölner stellt neues Veranstaltungsformat vor

Endlich geiht et widder loss! Nach langer
Pause können alle Kölner wieder Karneval feiern. Dies nimmt die Große Kölner Karnevalsgesellschaft zum Anlass in der Session 2022 eine neue Veranstaltung ins Leben zu rufen: den Große Kölner „Wolkedanz“ am Karnevalsfreitag. Ab 20.00 Uhr werden auf allen Ebenen der Wolkenburg sechs Kölner Bands dem Publikum einheizen. Mit „Klüngelköpp“, „Domstürmer“, „Lupo“, „Fiasko“, „Rabaue“ und den „Domstädtern“ mit ihren schottischen Freunden erwartet die bunt kostümierten Jecken ein abwechslungsreiches Programm

Außerdem sorgen die bekannten große Kölner-DJs in gleich drei Räumen für beste Stimmung. „Wir freuen uns, unsere Gäste an den tollen Tagen zu einer neuen Karnevalsparty für alle Altersklassen in einer der schönsten Locations der Stadt, der Wolkenburg, begrüßen zu können“, erklärt Dr. Joachim Wüst, Präsident der Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. 1882. Als einzigartiges Highlight kann in einem der Räume zu ausschließlich kölschen Klassikern getanzt und geschunkelt werden. Es bleiben also garantiert keine Wünsche offen.

Die Tickets sind bei allen gängigen Vorverkaufsstellen zu einem Eintrittspreis von 27,00 € (inklusive Garderobe zuzüglich VVK-Gebühr) erhältlich und auch im Große Kölner Ticket-Shop unter: www.grossekoelner.de/tickets/wolkedanz-2022.html.

V.l.n.r.: Ruth Huber, Leon Gatzemeier, Dr. Joachim Wüst, Lea Ambrosius, Felix Kierspel

Große Kölner Herrenorden mit QR-Code und digitalen, emotionalen Einblicken aus der Vor-Corona-Session 2020

„Alles hät sing Zick – zick 140 Johr Große Kölner 1882 – 2022“: Unter diesem Motto stellt im Jubiläumsjahr das Maskottchen der Große Kölner, „et Ströppche met d´r decke Trumm“, das Motiv zum Herrenorden der Session. „Dem Glücklichen schlägt keine Stunde“ sagt ein altes Sprichwort, deshalb hat die Große Kölner Karnevalsgesellschaft beim Herrenorden auf einen Zeitmesser verzichtet. Mit einem Paukenschlag „op de Decke Trumm“ verkündet „et Ströppche“: Endlich jeiht et widder loss – un dat es e Jlöcksgeföhl. Das „Ströppche“ trägt die Farben der Gesellschaft rot – weiß – grün – gelb. Auf dem Zertifikat in seiner rechten Hand erkennen die aufmerksamen Nutzer:innen einen QR-Code. Dieser führt zum Imagefilm der Großen Kölner.

Der Film wurde in der Vor-Corona-Session unter der Regie der neuen Leiterin Kommunikation und stellvertretenden Pressesprecherin der Große Kölner, Dr. Marie-Christine Frank, koordiniert „Familiär, sozial, innovativ und auch weiblich – das ist es, was die Große Kölner in meinen Augen zu einer besonderen Karnevalsgesellschaft macht. Das und vor allem ganz viel Emotion wollen wir mit dem kurzen Imageclip aus der Vor-Corona-Session vermitteln“, erklärt Marie-Christine Frank. „Der Film lag jetzt ein Jahr auf der Festplatte. Es hat sich während der Pandemie nicht richtig angefühlt, ihn zu veröffentlichen“, so Dr. Joachim Wüst. Er ergänzt: „Noch so langer Karnevals-Pause, in der wir uns alle nicht gesehen haben, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, ihn zu veröffentlichen.

 

Ein glitzernder Halbmond mit unserer Symbolfigur „Kratzhannes“ schmückt im 140. Gründungsjahr der Großen Kölner die Damen

Zur Geschichte des „Kratzhannes“. Aus den vielfältigen Vignetten als Randverzierungen in Liedersammlungen des 19. Jahrhunderts hat sich die Große Kölner Karnevalsgesellschaft nach ihrer Gründung 1882 diese Figur als ihre Symbolfigur auserwählt und gab ihr den Namen „Kratzhannes“.

Der „Kratzhannes“ ist ein pfiffig dreinschauender Narr mit einer Eule, dem Vogel der Weisheit, auf der linken Hand. Mit der rechten Hand setzt er der Eule ein Hütchen auf mit dem § 11 der Narretei. Diese Figur verkörpert närrische Weisheit, Witz, Lebensfreude, Humor, Ulk und Frohsinn und ist bis heute vielfältig in der Gesellschaft zu finden, zum Beispiel auf Standarten, Fahnen oder Vorstands- und Elferrats-Mützen. Bei farbigen Darstellungen trägt der „Kratzhannes“ die Farben der Gesellschaft rot – weiß – grün – gelb.

Quelle und Foto: Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. 1882




Stadt Köln: Für Altstadt und Kwartier Latäng gelten am 11. im 11. strenge Regeln

Nach mehr als eineinhalb Jahren Pandemie, nach mehr als eineinhalb Jahren fast ohne Sitzung, ohne Zoch, Kamelle, Strüßjer und Geschunkel, ist es am 11. November 2021 soweit: Auf dem Heumarkt wird die Karnevalssession eröffnet. Und in der Altstadt, im Kwartier Latäng und in den Veedeln wird gefeiert. Aber die Pandemie ist noch nicht vorbei, die Infektionszahlen sind auf einem hohen Niveau.

Gesundheitsdezernent Dr. Harald Rau appelliert:

Trotz der großen Vorfreude auf den Sessionsstart und dem verständlichen Wunsch nach Normalität bitte ich zu bedenken, daß wir wissen, daß auch eine vollständige Impfung nicht hundertprozentig davor schützt, sich zu infizieren und auch zu erkranken. Jede und jeder sollte sich bewußt machen, daß man sich im Karnevalsgetümmel, insbesondere in Innenräumen, einem erhöhten Risiko aussetzt. Das gilt insbesondere für Menschen, für die etwa wegen ihres Alters oder aufgrund von Vorerkrankungen ein besonderes Risiko besteht, an Covid zu erkranken.

Aus diesem Grund hat die Stadt Köln eine mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS NRW) abgestimmte Allgemeinverfügung erlassen. Die folgenden Regeln sollen das Feiern so sicher wie möglich machen und das Infektionsrisiko reduzieren.

Maßnahmen in der Altstadt

Die Situation in der Altstadt ist geprägt durch die Veranstaltung der Willi Ostermann Gesellschaft auf dem Heumarkt und dem Alter Markt. Da die Gesellschaft außerhalb der abgesperrten Flächen auf dem Heumarkt nicht über ein Hausrecht verfügt, gelten diese Flächen als öffentlicher Raum. Dies bedeutet, dass der Zugang nur mit 3G+ möglich ist: Wer nicht geimpft oder genesen ist, muß entweder einen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist oder einen Schnelltest, der maximal sechs Stunden alt sein darf. Ausgenommen von dieser Zutrittsbeschränkung sind Kinder unter sechs Jahren und Schüler. Zur Klarstellung erläßt die Stadt Köln hinsichtlich dieser Regelung die beigefügte Allgemeinverfügung.

Von dieser Kontrolle sind lediglich Anwohner, Gewerbetreibende und deren Beschäftigte ausgenommen. Sie können entweder mittels Ausweisdokument (Anwohner) Zutritt erhalten oder in einem von der Willi Ostermann Gesellschaft eingerichteten Anliegerbüro einen Passierschein erhalten, der zum unkontrollierten Zutritt berechtigt. Das Büro am Alter Markt 8 ist ab 6. November 2021 geöffnet.

Für den Veranstaltungsbereich erläßt die Stadt Köln mit der beigefügten Allgemeinverfügung ebenfalls ein Verbot für das Mitführen von Handkarren, Bollerwagen und ähnlichen Gefährten, die zum Transport von alkoholischen Getränken und Beschallungsanlagen dienen. Sollte es zu einer Räumung des Veranstaltungsgeländes kommen, würden sie eine Gefahr für die Feiernden bedeuten, da sie in einer solchen Situation von ihren Besitzer zurückgelassen werden und zu Stolperfallen werden.

Im abgegrenzten Bereich auf dem Heumarkt erlaubt die Willi Ostermann Gesellschaft den Zutritt nur mit 2G (geimpft, genesen). Dies gilt sowohl für Besucher als auch Künstler und Personal des Veranstalters.

Maßnahmen im Zülpicher Viertel

Da es für diesen Bereich keinen Veranstalter gibt, übernimmt die Stadt Köln hier die Rolle als fiktive Veranstalterin. In Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW gilt auch hier eine Zutrittsbeschränkung auf 3G+ (geimpft, genesen, PCR-Test maximal 48 Stunden alt und Schnelltest maximal sechs Stunden). Ausgenommen von dieser Zutrittsbeschränkung sind Kinder unter sechs Jahren und Schüler.

Die Stadt Köln kontrolliert diesen Status bei Zutritt ins Viertel. Feiernde können die Stadt unterstützen, indem Sie den Nachweis in digitaler oder Papierform bereits vor den Kontrollstellen bereithalten und somit den Durchfluß beschleunigen. Besonders hilfreich ist ein Nachweis mit einem QR-Code. Hier erfolgt eine digitale Kontrolle ohne Speicherung von persönlichen Daten.

Von dieser Kontrolle sind lediglich Anwohner, Gewerbetreibende und deren Beschäftigte ausgenommen. Anwohner können mittels Ausweisdokument Zutritt erhalten. Gewerbetreibende und deren Beschäftigte sind vorab über die Möglichkeiten des Zutritts informiert worden und haben von der Stadt Köln Zugangsberechtigungen erhalten.

Auch für das Zülpicher Viertel erläßt die Stadt Köln mit der beigefügten Allgemeinverfügung ein Verbot für das Mitführen von Handkarren, Bollerwagen und ähnlichen Gefährten, die zum Transport von alkoholischen Getränken und Beschallungsanlagen dienen. Zur Begründung wird auf den Text zur Altstadt verwiesen.

Quelle (Text, Allgemeinverfügung und Grafiken: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Vorstand der Fidele Burggrafen mit einer Neuerung einstimmig wiedergewählt

V.l.n.r.: Günther Wißmann, Daniel Siebert, Marcus Schneider, Guido von der Beeck, Felix Schwanitz und Senatspräsident Dr. Ruben Hofmann

Am Mittwoch, 3. November 2021, fand die Jahreshauptversammlung der Kölner KG Fidele Burggrafen von 1927 e.V. in der „Quarter 1 – Alm Lounge Köln“ unter Berücksichtigung der 3G-Regel statt. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des Vorstandes.

Doch erst einmal freuten sich die zahlreich erschienenen Mitglieder über das Wiedersehen in so großer Runde. Seit nun eineinhalb Jahren bestimmt die derzeitige Corona-Pandemie unseren Alltag und unser Vereinsleben. Vieles war in den vergangenen 19 Monaten nicht mehr so wie bisher möglich. Trotzdem ist die Burggrafen-Familie seit April dieses Jahres gewachsen und hat bei ihren Regelstammtischen im „Stadt Treff“, ihren Förder- und Damenstammtischen sowie bei dem Sommerfest im August auf Gut Leidenhausen viele neue Mitglieder sowie Juniorenmitglieder willkommen heißen dürfen. Der Ausblick auf die kommenden Monate mit weiteren Stammtischen, der Adventsfeier mit unseren kleinsten Mitgliedern und die bevorstehende Session mit der traditionellen Kostümsitzung am Karnevalssonntag im Hotel Pullman Cologne und dem Höhepunkt der jecken Tage, die Teilnahme am Rosenmontagszug mit 48 Mitgliedern in der Fußgruppe und 20 Mitgliedern auf dem „Jecko-Liner“ ließ das Herz einer jeden Burggräfin und eines jeden Burggrafen vor Freude kleine Hüpfer machen.

Dann folgte der wohl wichtigste Tagesordnungspunkt der Jahreshauptversammlung: die Neuwahl des Vorstandes. So verkündete Marcus Schneider – sehr zur Freude der Burggrafen-Familie – im Namen des gesamten Vorstandes, daß sie alle „riesen Bock haben, weiter zu machen“, mit einer Ausnahme: Hermann Ferrang, 2. Vorsitzender der KG Fidele Burggrafen von 1927 e.V. hat sich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, sich nicht erneut zur Wahl zu stellen, sondern Platz für eine Jüngere oder einen Jüngeren zu machen.

Und somit wird der Vorstand der KG nach einstimmiger Wahl in den kommenden vier Jahren auch weiterhin angeführt von Präsident Marcus Schneider, 1. Vorsitzender Guido von der Beeck, 2. Vorsitzender Clemens Theisen, Schatzmeister Daniel Siebert und – ganz neu im Vorstand – Schriftführer Felix Schwanitz.

Unter tobendem Applaus nahm der Vorstand die Wahl sichtlich ergriffen an und freut sich gemeinsam mit allen Burggrafen auf eine weiterhin spannende Zeit.

Ehe es dann zum gemütlicheren Teil des Abends überging, gebührte ein ganz besonderer und herzlicher Dank Hermann Ferrang. Er ist einer der „ältesten“ Burggrafen. Seit 2011 ist er Mitglied in der Burggrafen-Familie und war an der Geburtsstunde des Elferrates 2011 aktiv beteiligt. 2012 wurde er zum Burgherren ernannt. Von Anfang an war es ihm eine Herzensangelegenheit, sich aktiv in der Gesellschaft einzusetzen. Ihm oblag die Organisation des Elferrates und einiger Familien-Ausflüge wie zum Beispiel die Paddletour. Präsident Marcus Schneider entließ Hermann Ferrang von der „Arbeitsposition“ in die „Genießerposition“ mit einem ganz besonderen und einmaligen Geschenk: dem Rohentwurf des Sessionsordens 2021 der Fidelen Burggrafen. Sichtlich gerührt und mit einem lachenden und einem weinenden Auge stimmte Hermann dann den Schlachtruf der Burggrafen „Wir sind die Burggrafen!“ ein und brachte so das gesamte „Quarter 1“ zum Singen.

Und auch Rüdiger Roprecht gebührten ein großer Blumenstrauß und ein Moment des Dankes. Seit 12 Jahren trägt er mit seinen nunmehr 70 Jahren die Plagge der Burggrafen durch die Straßen Kölns und ist Mitglied bei De Plaggeköpp vun 1998 e.V..

Im Anschluß an die Jahreshauptversammlung ging es dann bis in die späten Abendstunden gesellig bei Kölsch und Co. weiter.

Quelle und Foto: Kölner Karnevalsgesellschaft Fidele Burggrafen von 1927 e.V.




Altstädter Köln – Traditionskorps lüftet Geheimnis zu Jubiläumsjahr „die ersten 100 Jahre“

Präsident Hans Kölschbach stellt zusammen mit seinem Schriftführer Dr. Bjön Braun (links) und Schatzmeister Michael Robens
das neue Tanzpaar der Altstädter Köln Jeanette Koziol und Jens Käbbe ven Medien vor

-hgj/nj- Mit insgesamt 19 Veranstaltungen sowie neun offiziellen und internen Aktivitäten präsentieren sich die Altstädter Köln in 2021 und ihrem Jubiläumsjahr 2022 Kölnern und Imis. Wie heute bei der Pressekonferenz im Kasino des grün-roten Korps von Präsident Hans Kölschbach, Schatzmeister Michael Robens und Schriftführer Dr. Björn Braun bekannt gegeben wurde, startet die Gesellschaft mit ihrer Sessionseröffnungsparty „11 Punkt 11“ und lassen ihre „ersten 100 Jahre“ Anfang Oktober nächsten Jahres mit ihrer Reise nach Rom und dem Besuch im Vatikan enden.

Die Altstädter sind Kölns einzige Korpsgesellschaft, welche mitten im Herzen der Altstadt ihr Domizil mit Geschäftsstelle und Kasino im Haus Alter Markt 28-32 hat, und ist somit nur 987 Schritte vom Kölner Dom entfernt. Zudem ist das grün-roten Korps immer mit jedem Oberbürgermeister der Domstadt auf Augenhöhe, da das Amtszimmer des ersten Bürger Kölns genau gegenüber dem Sitz der 1922 gegründeten Gesellschaft liegt. Schöner und zentraler liegt keine andere dem Festkomitee angeschlossenen Karnevalsgesellschaft zwischen Groß Sankt Martin, historischen Rathaus, Heumarkt und Dom.

Doch zurück zum Anfang: Ursprünglich, ist das 5. der neun domstädtischen Traditionskorps aus einem Kegelclub der „Fidele Altstädter“ entstanden, welcher sich mit dem Zweck „Zur Wahrung der Tradition und Überlieferung des artechten, volksnahen Kölner Karnevals, vor allem der Pflege des Kölner Brauchtums, des typisch kölnischen Humors und Witzes und er Kölner und- und Eigenart innerhalb des hergebrachten, historischen Fastnachtsfestes“ am 10. März 1922 zusammenfand wie im Gründungsprotokoll verbrieft zu lesen ist.

1924, also zwei Jahre späte, faßte man denn Beschluß hieraus ein karnevalistisches Korps zu gründen. Das Kölner Stadtarchiv schlug damals die grün-roten Farben und Uniformen Kurkölns als im Karneval noch nicht vorhanden vor. Und so heißt es in einem „Korps-Verpflichtungsschein“ von 1938: „Die Uniform ist das getreue Abbild der Uniform der kurkölnischen Miliz aus dem Jahre 1790.“

Was hat es mit Kurköln auf sich? Das Verhältnis zwischen Kurköln und der stolzen, wie freien Reichsstadt Köln war vielschichtig und komplex. Man stand sich auf dem Schlachtfeld in feindlichen Lagern gegenüber. Als Kurköln bezeichnet man das weltliche Herrschaftsgebiet der Erzbischöfe und Kurfürsten von Köln. Kurköln war eines von sieben Kurfürstentümer des Heiligen Römischen Reiches; die Kurfürsten wählten den Deutschen Kaiser.

Gleichfalls gehörten drei geistliche Fürstbischöfe zu diesem erlauchten Kreis:
• Der Erzbischof von Mainz als Reichserzkanzler für Deutschland
•Der Erzbischof von Trier als Reichserzkanzler für Burgund und
• Der Erzbischof von Köln als Reichserzkanzler für Italien

Neben der Vielzahl von der Feier des 11. im 11., dem Korpsappell, Sitzungen, Bällen und Fastelovendspartys, gehört und zählt seit 1953 die offizielle Eröffnung des Straßenkarnevals an Weiberfastnacht auf dem Alter Markt zu den Höhenpunkten der Korpsgesellschaft, wobei diese Straßenkarnevaleröffnung bereits vor dem 2. Weltkrieg von der Gesellschaft begangen wurde.

Besonderes Augenmerk im Kölner Karneval und über das gesamte Rheinland hinweg erreichten die Altstädter im Jahre 1961. So revolutionierte die damalige Marie des Korps Gerdemie Pütz, zusammen mit ihrem Tanzoffizier und späteren Ehemann Karl-Heinz Basseng den Mariechentanz mit eingebauten Passagen von Hebefiguren, welche so noch nie im Kölschen Fastelovend gezeigt und von Ballettmeister Peter Schnitzler und seiner Ehefrau Hilde einstudiert wurden. Hiervon war insbesondere der damalige Präsident des Festkomitee Kölner Karneval Ferdi Leisten so begeistert, welcher nach mehrmaligen Zugaben und stehenden Ovationen infolge der tänzerischen Leistungen des Tanzpaares die Altstädter Köln mit dem Titel „Traditionskorps des Kölner Karnevals“ auszeichnete und in den bisherigen Kreis der Traditionskorps der Roten Funken, Blauen Funken, EhrenGarde der Stadt Köln und der Prinzen-Garde Köln aufnahm. Hierfür dankten die Altstädter ihrer Gernemie, welcher der Titel „Ehrenmarie“ verliehen wurde. Ihr Karl-Heinz – mit dem sie für ihr grün-roten Korps 13 Jahre auf den Bühnen Kölns und des Rheinlandes tanzte – wurde später Präsident der Gesellschaft, welches er neun Jahre bis 2004 begleitete.

Heutzutage zählt das „grön-rude“ Korps rund 400 aktive, inaktive und förderende Mitglieder, die sich als Grenadiere und Offiziere in Großer Rat, Regimentsspielmannszug, Reservekorps, Reiterkorps, Senat, und Tanzkorps gliedern. Zudem verfügt die Gesellschaft über einen illustren Kreis von Freunden und Förderern, welche ihre Gesellschaft ganzjährig mannigfaltig unterstützen. Ganz an der Spitze der Altstädter stehen drei über den Kölner Karneval bekannte Persönlichkeiten. So, Hans Kölschbach als Präsident seit 2004, der innerhalb des Korps den Biernamen „Knallbotz vum Aldermaat“ trägt. Mit Michael Robens hat man einen Schatzmeister, der seit rund 26 Jahren die gesamten monetären Geschicke fest in der Hand hält und lenkt. Jüngstes Mitglied in diesem Trio ist Dr. Björn Braun, der als Schriftführer seit 2016 alle Geschehnisse und Protokolle seiner dokumentiert.

Zudem gebührte ihm in der vergangenen Session 2021 die Ehre, zusammen mit Sven Oleff („Prinz Sven I.“) und Gereon Glasemacher („Bauer Gereon“) seine Heimatgesellschaft als „Jungfrau Gerdemie“ im Kölner Dreigestirn darstellen zu dürfen. Die Verkörperung von Kölns höchsten Repräsentanten, dürfen die Drei auch nochmals in der in wenigen Tagen beginnenden Session aufgrund des Corona-bedingten Ausfalls im vergangenen Jahr wiederholen, welches in der Geschichte des Kölner Karnevals seit 1823 noch kein anderes erleben konnte.

Ihre Feuertaufe auf der Bühne für die Session 2022 – unter dem wohlklingend treffenden Motto „Alles hät sing Zick.“ – hat das „noch“ 99 Jahre junge, frische und eloquente Traditionskorps bei der „Jubiläumsfeier zum Elften im Elften“ der KG Neppeser Naaksühle im Festzelt im Nippeser Tälchen, bei dem das neue Tanzpaar Jeanette Koziol und Jens Käbbe erstmals im Gesamtauftritt des Korps vor Publikum steht.

Hieran folgt sodann die Regimentsmesse im Kölner Dom mit anschließender interner „Feier des 11. im 11.“ im „Gaffel am Dom“, wonach nach Adventszeit und Weihnachten der festliche Silvesterball im Gürzenich und einem unvergeßlichen Jahreswechsel (mit Sektempfang, einem 3-Gänge-Menü, Champagner und kleiner Snack um Mitternacht, sowie einen schillernden Programm mit Band, Orchester und einigen Show-Acts), Schlag auf Schlag ein Event nach dem anderen folgt.

Mit vier Musikzügen und großer Wache geleiten die Altstädter Köln ihr designiertes Kölner Dreigestirn am 2. Januar 2022 in die Kölsche Hofburg im Dorint am Heumarkt. Weiter zieht sich der närrische rote Faden sodann mit dem Korpsappell für geladene Gäste am 5. Januar 2022 im Gürzenich, wonach man nach der Proklamation am 7. Januar 2022 des designierten Kölner Dreigestirns in den Reigen des grün-roten Sitzungskarnevals einsteigt:

  • 9. Januar 2022 – Herrensitzung, Willi Ostermann Saal im Sartory
  • 14. Januar 2022 – Kostümsitzung, Maritim Hotel Köln
  • 18. Januar 2022 – Litewka Abend, Steigenberger Hotel
  • 21. Januar 2022 – Mädchensitzung, Gürzenich
  • 22. Januar 2022 – Kindersitzung, Eventhalle im Haus des Kölner Karnevals (Festkomitee)
  • 23. Februar 2022 – Fest in Grün-Rot, Gürzenich
  • 29. Januar 2022 – Altstädter-Miljöh-Sitzung, Kristallsaal der Koelnmesse
  • 30. Januar 2022 – Familiensitzung als neues Format im Maritim Hotel am Heumarkt
  • 6. Februar 2022 – Härekommers, Gürzenich

Hiernach sind in den närrischen Wochen der „fünften Jahreszeit“ die Altstädter noch lange nicht ausgepowert, da bei den „grön-rude“ Kostümbällen und Partys jeder Jeck auf seine Kosten kommt:

  • 27. Januar 2022 – „Zoo-Zappelei – Alles für die Dierscher“ als Benefizveranstaltung zu Gunsten des Kölner Zoos, Hotel Pullman Cologne
  • 12. Februar 2022 – „Fleißig Jeck – Die Altstädter FRÜH-Schicht, Brauhaus „FRÜH am Dom“
  • 19. Februar 2022 – Altstädter Kostümball „Jeck am Rhing“, Theater am Tanzbrunnen
  • 24. Februar 2022 – Mittendrin im Zims 2022, Traditionsgasthaus Zims
  • 26. Februar 2022 – „Pädsball“, Brauhaus „Stapelhaus am Dom“
  • 26. Februar 2022 – „Danze am Dom“, Wartesaal am Dom

Alle Veranstaltungen der Altstädter Köln unterliegen der 2G-Regelung (Geimpft, Genesen)!!!

Den Abschluß ihrer – sicherlich wie immer – triumphalen Session mit Sitzungen, Bällen und der Open-Air-Veranstaltung an Weiberfastnacht (26. Februar 2022) zur Eröffnung des Straßenkarnevals auf dem Alter Markt und dem Kölner Rosenmontagszug (28. Februar 2022), begeht das Korps intern beim traditionellen Fischessen am 5. März 2022 im Hotel Hilton Cologne, wonach das 100jährige Jubiläumsjahr Mitte März 2022 wieder Fahrt aufnimmt.

So reist das Korps am 20. März 2022 nach Luxembourg um in der europäischen Kulturhauptstadt 2022 Esch-sur-Alzette am Halbfastensonntagsumzug teilzunehmen. Viereinhalb Wochen später sind die Grenadiere und Offiziere der Korpsgesellschaft am 21. April 2022 zu Gast in Hamburg und wohnen der auf der neuen Korvette „Köln“ der Bundesmarine bei. Närrisch angehaucht in der trostlosen Zeit zwischen Aschermittwoch und dem 11. im 11. wird sicherlich am 14. Mai 2022 das Kegelturnier der neun Kölner Traditionskorps, das zusammen mit den Bonner Stadtsoldaten als befreundete und zehnte Korpsgesellschaft ausgetragen wird und in Frechen stattfindet.

Während viele Kölner Bürger das Pfingstwochenende in Köln oder dem Rest der Welt genießen, begrüßt das Korps ihre Freunde aus Barcelona – bei denen sie 2019 zu Gast waren – und im Katalanischen Parlament empfangen wurden. Ein Highlight des Gegenbesuchs der Katalanen in Köln wird sein, daß die Barceloner ihr Weltkulturerbe mit ihren „Menschentürmen“ auf dem Roncalliplatz neben der Hohen Domkirche Sankt Petrus (Kölner Dom) präsentieren.

Zusammen mit der IG Altstadt steigt vom 11. bis 13. August 2021 das große Jubiläumsfest auf dem Heumarkt und weiteren Plätzen rund im den Alter Markt, mit zahlreichen Attraktionen, Karussells, kulinarischen Genüssen und musikalischen Programm-Acts. Den krönenden Abschluß ihres Jubiläumsjahres bildet für die grün-roten Altstädter die mehrtägige Reise in die ewige Stadt Rom, wobei beim Besuch im Vatikan vielleicht auch noch eine Audienz beim Papst ansteht!

(Text mit Informationen von https://www.altstaedter.de/das-kurkoelnische-traditionskorps/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Altst%C3%A4dter_K%C3%B6ln_1922): © 2021 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de und Altstädter Köln 1922 e.V.
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!

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„Plaggeköpp“ starteten verfrüht in die Session 2021/2022

Endlich war es wieder soweit. „De Plaggeköpp vun 1998 e.V.“ sind am Samstag (30. Oktober 2021), im Gasthaus „Zum Jan“ in die neue Karnevalssession 2021/2022 gestartet. Leider war die Veranstaltung Corona-bedingt nur für Mitglieder der Gesellschaft zugänglich. „Wir hoffen natürlich, daß wir im nächsten Jahr, wieder mit Freunden der Gesellschaft feiern können“, so Pressesprecher Daniel Krömpke.

Trotz allem haben 45 „Plaggeköpp“ die Session eingeleitet, nachdem Präsident Fritz Bolz, fast pünktlich um 11.22 Uhr die Veranstaltung mit unserem Schlachtruf, „Dreimol de Plagge huh“, eröffnet hat.

Natürlich gab es auch ein kleines Programm. „Cilli Alperscheidt“ alias Wolfgang Mette, startet mit seiner Rede ein Feuerwerk des Lachens. Hiernach spielte die Band „Kwien de Stäänefleejer vum Ring“ (Foto), welche mit eigenen und gecoverten Liedern, die Stimmung in die Höhe schießen ließen. Aus einem geplanten 30minütigen Auftritt wurde ein zweistündiges Konzert mit 10 bis 15 Zugaben.

„Wir danken allen Akteuren für diese gelungene Veranstaltung und freuen uns auf die neue Session“.

Quelle: De Plaggeköpp vun 1998 e.V.; Foto): Sandra Haupts




Messe für die lebenden und verstorbenen Mitglieder des Reiter-Korps „Jan von Werth“

In langer Tradition findet in diesem Jahr wieder eine Messe des Reiter-Korps für seine Mitglieder am 6. November 2021 um 16.00 Uhr in St. Severin statt.

In der letzten Messe erinnerte der Feldkaplan des Reiter-Korps, Tobias Hopmann, noch daran, daß der sehr religiöse Generalfeldmarschall wohl höchst-persönlich bei seinem triumphalen Einmarsch 1637, welcher der Rat der Stadt ihm für seine Verdienste gewährt hatte, an St. Severin vorbeigeritten sein muß. Mithin darf in der Messe nicht nur der Segen für die kommende Session erbeten werden, sondern es wird quasi der historische Geist der Gesellschaft wieder lebendig.

Auch dieses Jahr wird wieder sehr viel Tradition lebendig: Zum einen empfängt das designierte „Jan un Griet“-Paar, Karl-Heinz und Sabine Wührer, den Segen und darf damit auf eine gute Karnevalssession 2022 hoffen. Zum zweiten gilt es gleich drei „Plaggen“ der Gesellschaft zu segnen: Zwei Abteilungen der Gesellschaft, nämlich der Senat und das Feldkorps und die Kinder- und Jugendtanzgruppe haben neue „Plaggen“ und mit der Segnung werden diese nunmehr offiziell vorgestellt.

Drittens gilt es den Messkelch der Gesellschaft zu segnen. Vor rund 50 Jahren wurde der wertvolle Kelch vom damaligen Ehrenpräsidenten Jakob Pütz der Gesellschaft gestiftet. Es handelt sich um einen restaurierten Kelch aus dem Jahre 1896, welcher vom Sohn des Goldschmieds Franz Wüstenberg hergestellt wurde – Franz Wüstenberg hatte bei Faberge gearbeitet und war päpstlicher Goldschmied und königlicher Hoflieferant. Arbeiten von ihm sind in der Domschatzkammer und im Stadtmuseum zu sehen.

Der Kelch wurde vom damaligen Feldkaplan Prof. Gerhard Herkenrath während der Messe der Gesellschaft auch gerne eingesetzt. Nach den vielen Jahren galt es den Kelch, der nach dem Tod von Gerhard Herkenrath einige Zeit in St. Gereon aufbewahrt war, wieder umfangreich zu restaurieren und in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Bei dieser Gelegenheit wurden acht grüne Edelsteine – für jeden Korpsteil einen – und zwei Brillanten – symbolisch für Jan und Griet – in den Kelch eingearbeitet.

Dies ist dieses Jahr geschehen und so kann Tobias Hopmann den neuen-alten Messkelch aus den Händen des leitenden Pfarrers der Innenstadt, Domkapitular Dr. Dominik Meieringaus St. Gereon in Empfang nehmen und neu einsegnen.

Quelle und Foto/s: Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V.