Kölns jecke Pänz bekommen neue Regenten: Das designierte Kölner Kinderdreigestirn 2022 stellt sich vor

Festkomitee-Vizepräsidentin Christine Flock hat heute im Kölner Zoo das designierte Kölner Kinderdreigestirn 2022 präsentiert. „Kinderprinz Felix I.“ (Diederichs), „Kinderbauer Robin“ (Robin Valentin Fischenich) und „Kinderjungfrau Helena“ (Baum) werden in der kommenden Session für ordentlich Stimmung unter den Jecken sorgen. Nachdem in der letzten Session viele Veranstaltungen Corona-bedingt ausfallen mußten, freut sich das frischgebackene, designierte Kindertrifolium, 2022 mit allen Pänz gemeinsam Karneval zu feiern. Nach der Proklamation der Drei am 16. Januar 2022 im Kölner Tanzbrunnen, stehen für Prinz, Bauer und Jungfrau bis Aschermittwoch viele Auftritte in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und natürlich auf den großen und kleinen Fastelovendsbühnen Kölns an.

Ein Heimspiel quasi. Denn alle Drei sind auf den Fastelovendsbühnen groß geworden und haben ihr karnevalistisches Zuhause schon früh in einer Kölner Gesellschaft gefunden. Bei kölschen Tön schlägt ihr Herz höher. Karneval, das ist für sie die schönste Zeit im Jahr, einfach „e joot Jeföhl“ oder aber auch mit einem langen Kindergeburtstag vergleichbar, findet das kleine Trifolium. 2022 sind Prinz, Bauer und Jungfrau auch wieder mit der „Pänz Große Pause Tour“ unterwegs. Dort besucht das Kinderdreigestirn zusammen mit Kölner Karnevalsbands vorher ausgeloste Grundschulen und verbringt mit den Pänz eine karnevalistische Schulstunde. Die Drei freuen sich auf eine tolle und vor allem jecke Zeit und viele unvergessliche Erlebnisse als Kinderregenten. Ganz getreu dem neuen Sessionsmotto „Alles hät sing Zick“.

 

Der designierte Kölner Kinderprinz 2022 „Prinz Felix I.“ – Felix Diederichs

Mit Mama Svenja, Papa Thomas, Schwester Lena und seinem Zwillingsbruder Paul, der auch als Gardist in der Equipe des Kinderdreigestirns mit dabei ist, wohnt Felix in Pulheim. Hier geht er auf die Dietrich-Bonhoeffer-Schule Pulheim. Religion und Chemie machen ihm besonders viel Spaß. Im Kunstunterricht kann er seine kreative Seite ausleben und neue Energie sammeln für andere Fächer, wie zum Beispiel Mathe oder Englisch. Daran hat er nämlich nicht so viel Freude.

In seiner Freizeit spielt Felix sehr gerne Fußball. Außerdem tanzt er leidenschaftlich gern, vor allem Ballett, wo er seinen Spagat präsentieren kann. Schwimmen und Trampolin springen machen ihm auch viel Spaß. In einer ruhigen Minute schnappt er sich aber auch gerne mal ein Buch. An einem gemütlichen Fernsehabend schaut Felix am liebsten die Harry Potter-Filme.

Im Karneval ist das zukünftige Oberhaupt der jecken Pänz von Köln schon bei den Tanzmäusen der Bürgergarde „blau-Gold“ aktiv. Besonders gerne tanzt er zu kölschen Tön, wie z um Beispiel „cat ballou“, „Mo-Torres“ oder „Aluis“. Auf den Bühnen Kölns konnte er bereits Fastelovendsluft schnuppern und hat gemerkt, wie viel Spaß ihm das macht. Und weil Felix die Menschen auch für den Karneval begeistern will, ist der Wunsch immer größer geworden, „einmol Prinz zo sin“ und mit allen Kindern zusammen zu feiern, zu singen und zu lachen. Denn Karneval ist ein Fest für alle Pänz – wie ein langer Kindergeburtstag, findet Felix.

Wenn Rahmschnitzel mit Pommes, Cola-Hähnchen oder Currygeschnetzeltes auf dem Speiseplan stehen, ist der designierte Kinderprinz glücklich. Pilze mag er hingegen gar nicht.

 

 

Der designierte Kölner Kinderbauer 2022 „Bauer Robin“ – Robin Valentin Fischenich

Der neunjährige Robin wohnt zusammen mit seiner Mutter Lydia, seinem Vater Oliver und seinen Geschwistern Katharina und Sebastian in Weiß. Er besucht dort die Albert-Schweitzer-Grundschule, und das macht er richtig gern. Sport, Mathe, Sachunterricht, Englisch und Religion machen ihm besonders viel Spaß. Kunst gehört allerdings nicht zu seinen Lieblingsfächern in der Schule.

Nach der Schule muß Robin sich auf jeden Fall bewegen. Dann steht Fußball und Spielen im Freien auf dem Programm. Zuhause wird dann auch gerne Mal die Musik von „Querbeat“ oder „Deine Freunde“ aufgedreht. Außerdem ist der designierte Kinderbauer ein großer Fan der Harry Potter-Filme.

Im Karneval ist Robin schon länger aktiv: Als Mitglied der Blauen Funken war er mit der Kindertanzgruppe bereits auf einigen Bühnen unterwegs. Da hat er dann gemerkt: Menschen für den Fastelovend zu begeistern, das macht ihm Spaß – Karneval ist „e joot Jeföhl“, wie er selbst sagt. Da lag der Wunsch, Kinderbauer zu werden, quasi auf der Hand.

Wenn’s ums Essen geht, sagt Robin zu Sushi, Pizza und Pasta nicht nein. Auch Gemüse kommt bei ihm auf den Tisch, Salat und Gurken isst der designierte Kinderbauer sehr gerne. Aber mit Broccoli und Fisch kann man ihm keine große Freude machen.

 

Die designierte Kölner Kinderjungfrau 2022 „Jungfrau Helena“  – Helena Baum

Die zehnjährige Helena wohnt mit ihrer Mama Insea, ihrem Papa Christoph und ihrer Schwester Charlotte im beschaulichen Weiden. Helena besucht die Ildefons-Herwegen-Schule in Junkersdorf. In der Schule tobt sich Helena gerne kreativ und sportlich aus, Kunst und Schwimmen sind ihre Lieblingsfächer. Deutsch und Religion dagegen machen ihr nicht so viel Spaß.

Auch in ihrer Freizeit treibt die designierte Jungfrau gerne Sport. Hockey, Reiten und Schwimmen stehen dabei ganz oben auf der Liste. Neben dem Sport läßt sie beim Basteln ihrer Kreativität freien Lauf. Zuhause tanzt Helena gerne etwas verrückt, wie sie selbst sagt, zu „Lupo“ und „Alice Merton“ durchs Haus. Wenn ihr Lieblingsfilm über die Kinderdetektive von TKKG läuft, fiebert sie bei jedem Kriminalfall mit.

Als Mitglied der Großen KG Frohsinn e.V. hat sie bereits Fastelovendserfahrung gesammelt. Und auch im Kinderkarneval ist Helena kein unbekanntes Gesicht mehr. In der Session 2020 war sie mit dem Kinderdreigestirn bereits als Pagin unterwegs. Dadurch hat sie die Bühnen im Fastelovend kennen und lieben gelernt. Es hat ihr besonders viel Spaß gemacht, den Menschen bei ihren Auftritten eine Freude zu machen. Deshalb möchte Helena als Jungfrau jetzt auch Teil des Kinderdreigestirns werden. Denn Karneval ist für sie die schönste Zeit im Jahr.

Der Speiseplan von Helena ist bunt gemischt. Lasagne, Schnitzel und Dorade isst sie für ihr Leben gern. Ein bestimmtes Gemüse fällt allerdings komplett raus. Für Zucchini lässt sich die designierte Kinderjungfrau nicht begeistern.

 

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Muuzemändelcher feiern am 11. im 11.2021 im Consilium den Start der Session 2022

Grafik: Karnevalistenvereinigung Muuzemändelcher e.V. 1949 – „Die Kölner Karnevalisten“




Trifolium geht 2022 in die zweite Runde: Altstädter stellen erneut das Kölner Dreigestirn

Und sie machen es noch einmal: „Prinz Sven I.“, Sven Oleff, „Bauer Gereon“, Gereon Glasemacher, und „Jungfrau Gerdemie“, Dr. Björn Braun. Das designierte Dreigestirn aus dem Traditionskorps der Altstädter Köln 1922 e.V. geht in die Geschichte des Kölner Karnevals ein. Die drei Freunde aus dem Herzen Kölns werden 2022 zum zweiten Mal regieren. Grund für diese geschichtsträchtige Entscheidung war der coronabedingte Ausfall vieler karnevalistischer Veranstaltungen.

„Im Festkomitee haben wir uns damals lange beraten. Schnell wurde klar: Eine Session ohne Dreigestirn, das geht nicht – auch nicht zu Corona-Zeiten“, so Christoph Kuckelkorn, Präsident das Festkomitees Kölner Karneval. „Da in dieser Session aber nicht viel möglich sein würde, haben wir dem Dreigestirn angeboten, zwei Amtszeiten in Folge zu regieren. Und ich muß sagen, die Drei haben uns nicht enttäuscht. Mit ihrem großen Engagement, trotz aller Widrigkeiten ein bißchen Fastelovendsjeföhl zu verbreiten, haben sie gezeigt, was den Karneval wirklich ausmacht: und zwar sein unglaublich sozialer Charakter. Ich bin gespannt, was die Drei nun in ihrer zweiten, ganz normalen Amtszeit noch für uns bereithalten.“

Sven Oleff, der designierte „Prinz Sven I.“, verfügt schon über reichlich Bühnenerfahrung im Kölner Karneval. Seit 20 Jahren ist er aktiv im Tanzsport, dem einen oder anderen Jecken dürfte er noch als das Hännes’chen der „Original Tanzgruppe Kölsch Hännes’chen“ bekannt sein. Der 45jährige tanzte auch schon bei den Kölner „Rheinveilchen“ und „De Höppemötzjer“, seit sechs Jahren ist er zudem Mitglied der Altstädter. Als Meister im Sanitär- und Heizungshandwerk führt er heute seinen eigenen Betrieb. Die Freizeit ist geprägt durch Frau Isabel und Töchterchen Carlotta und durch sportliche Aktivitäten wie Golfen und Radfahren.

Dr. Björn Braun, designierte „Jungfrau Gerdemie“                                             Sven Oleff, designierter „Prinz Sven I.“                                    Gereon Glasemacher, designierter „Bauer Gereon“

Der designierte Bauer, Gereon Glasemacher, ist schon seit Kindertagen im Fastelovend aktiv. Seine ersten jecken Schritte unternahm er in der Kindergruppe der Blauen Funken, bevor er zu den Lyskircher Hellige Knäächte un Mägde“ wechselte. Seit 2013 sind die Altstädter sein neues Zuhause. Mit seiner Frau Ann Katrin teilt er die Leidenschaft für den Karneval, auch sie ist seit vielen Jahren in einer Tanzgruppe aktiv. Der 32jährige Wirtschaftspsychologe ist aktuell für einen großen Softwarekonzern tätig und hält sich mit Kraftsport fit.

Komplettiert wird das Trio durch die designierte Jungfrau Gerdemie“, Dr. Björn Braun. Schon seit 2003 ist er bei den Altstädtern aktiv, seit 2016 als Schriftführer im Vorstand. Auch bei den Chevaliers von Cöln war Dr. Björn Braun lange aktiv. Als Jurist mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht praktiziert er bei einer Kölner Kanzlei. Der Familienvater hat mit seiner Frau Maike, die ebenfalls Anwältin ist, zwei Söhne: Konstantin und Jonathan. Der außergewöhnliche Name Gerdemie leitet sich von Gerdemie Basseng ab, dem bekanntesten Mariechen der Altstädter, das als erste im Kölner Karneval die Hebefiguren etablierte. Das zukünftige Dreigestirn versteht die Namenswahl als Hommage nicht nur an Gerdemie Basseng, sondern an alle Mariechen und Tänzerinnen im Karneval.

In ihrer ersten Amtszeit 2021 sind die meisten Termine für das Trifolium coronabedingt ausgefallen. Trotzdem sind die Drei dankbar für alles Erlebte. „Wir freuen uns, dass in der letzten Session trotzdem viele schöne und vor allem emotionale Momente in kleinem Rahmen möglich waren“, so der designierte „Prinz Sven I.“. „So konnten wir den Jecken in dieser herausfordernden Zeit trotzdem ein bisschen Trost spenden. Jetzt freuen wir uns aber, eine Session zu erleben, wie wir sie alle kennen und endlich gemeinsam mit den Menschen Karneval zu feiern.“

Am 7. Januar 2022 werden die Drei im Kölner Gürzenich von Oberbürgermeisterin Henriette Reker inthronisiert. Dann folgen über 400 Auftritte auf Sitzungen, in Krankenhäusern, Altenheimen und sonstigen öffentlichen Einrichtungen. Dort wird das Dreigestirn den Jecken wieder ganz nah sein können: Gemeinsam feiern, schunkeln, tanzen, singen und all das nachholen, was in der letzten Session coronabedingt nicht möglich war.

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Fotos): © 2021 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Jecker „Ascot-Day“ auf der Kölner Galopprennbahn in Weidenpesch

Britisches Flair auf der Kölner Rennbahn – Am 10. Oktober 2021, ab 10.30 Uhr, wetteifern beim letzten Renntag der Saison nicht nur die Pferde auf dem grünen Geläuf um den Siegerpokal, sondern ebenso die befreundeten Karnevalsgesellschaften Colombina Colonia e.V. und StattGarde Colonia Ahoj e.V..

Bereits zum siebten Mal fordern sich „Düvjer“ und Matrosen bei einem jährlichen Gemeinschaftsstammtisch mit einem jecken Wettbewerb heraus. Die vereinsübergreifende Tradition gilt in beiden Gesellschaften mittlerweile als absolutes Highlight zwischen den Sessionen.

Die Austragung findet im Wechsel statt – diesmal lädt die StattGarde ein. „Wir freuen uns über eine rekordverdächtige Resonanz an Teilnehmern von insgesamt 100 StattGardisten und 100 Colombinen“, erklärt Presseoffizier Markus Dauben.

In abwechslungsreichen Wettkämpfen eifern die Mitglieder um den heißbegehrten Wanderpokal für ihre Gesellschaft. Passend zum diesjährigen Motto „Ascot Day“ wurde zu einem „Hüte-Contest“ aufgerufen, um den Briten zu zeigen, daß auch bei uns in Köln der Wettbewerb neben der Rennbahn großgeschrieben wird. Das Rennen macht der größte, schönste oder ausgefallenste Hut.

Prämiert wird dieser gemeinsam von Ursula Brauckmann, Präsidentin der Colombina Colonia e.V., und André Schulze Isfort, Präsident der StattGarde Colonia Ahoj e.V.. „Wer uns und die Colombinen kennt, weiß, daß dies ein Schlagabtausch der Extraklasse werden wird. Ein Bild, welches wir und auch Rennbahn-Geschäftsführer Philipp Hein auf der Kölner-Rennbahn so sicherlich noch nicht gesehen haben.“, so André Schulze Isfort.

Quelle: StattGarde Colonia Ahoj e.V.




Anhaltende Ungewissheit durch Corona-Pandemie zwingt D.K.G. „Schäl Sick“ zur Absage ihrer beiden großen Sitzungen

Voller Hoffnung hat die D.K.G. „Schäl Sick“ die Session 2022 geplant und wollte wieder mit ihren Mitgliedern und Freunden der Gesellschaft nach einem Jahr Zwangspause Karneval feiern. Trotz einem gewohnt vielseitigen Programm und frühzeitiger Werbung blieben jedoch die erhofften Kartenbestellungen aus.

Dies ist vor allem auf die nach wie vor ungewisse Situation für den Sitzungskarneval unter dem Einfluß der Corona-Pandemie zurückzuführen. Aufgrund der damit verbundenen fehlenden Planungssicherheit und des nicht unerheblichen finanziellen Risikos sieht sich die D.K.G. „Schäl Sick“ außerstande in der Session 2022 große Sitzungen durchzuführen.

Daher wurde schweren Herzens beschlossen sowohl die Mädchensitzung als auch die traditionelle Samstagsitzung abzusagen. „Wir bedauern diese Entwicklung zutiefst. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit unseren Partnern zusammen, um unseren Mitgliedern in der Session 2022 Alternativen anbieten zu können“ versichert Präsident Dr. Heinz Peter Schnepf.

Alle Gelder bereits bezahlter Karten für die beiden Sitzungen werden selbstverständlich erstattet. Unsere kleineren Veranstaltungen zum 11. im 11., Senatsabend, Kinderkostümfest und Fischessen finden wie geplant statt. Karten können unter http://www.schael-sick.erworben werden.

Quelle: Deutzer Karnevalsgesellschaft „Schäl Sick“ vun 1952 e.V.




Session 2022: Festkomitee startet mit Kartenvorverkauf

Der offizielle Kartenvorverkauf für die Veranstaltungen des Festkomitees in der Session 2022 hat begonnen. Die Karten für die begehrten Sitzungen sowie Tribünentickets für den Rosenmontagszug können über die Homepage des Kölner Karnevals erworben werden.

Von dort aus werden Sie auf den Online-Shop von ticket.io weitergeleitet, über welchen das Festkomitee in diesem Jahr erstmalig den Kartenvorverkauf abwickelt

Dort erhalten Sie die Tickets für folgende Veranstaltungen in der Session 2022:

  • 19. Januar 2022 um 15.00 Uhr
    ZDF-Mädchensitzung

    Eine Sitzung nur für (kölsche) Mädche aus dem Satory, die an Weiberfastnacht im ZDF-Fernsehen übertragen wird. Hier geben sich die großen Karnevalskünstler und -bands die Klinke in die Hand und sorgen in einem karnevalistischen Rahmenprogramm für ausgelassene Stimmung.
  • 11. Februar 2022 um 19.30 Uhr
    WDR-Hörfunksitzung: Kölle Alaaf

    Auf der Hörfunksitzung in Kooperation mit dem WDR stehen Top-Redner und -Bands aus dem Kölner Karneval auf der Bühne. Mit einem bunten karnevalistischen Programm aus dem Gürzenich, können sich die kostümierten Jecken schon einmal auf die Straßenkarnevalstage einstimmen. Fastelovendsjeföhl garantiert!
  • 16. und 18. Februar 2022 um 19.30 Uhr
    1. und 2. WDR-Fernsehsitzung

    Sie erwartet ein Abend voller karnevalistischer Highlights im Kölner Gürzenich. Die Sitzung, die traditionell am Abend des Rosenmontags im Fernsehen übertragen wird, bietet ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm mit den Topstars des Kölner Karnevals. Bütt, Bands, Tanz und Gesang – hier ist für jeden Jeck etwas dabei.
  • 28. Februar 2022
    Rosenmontagszug

    Mittendrin und trotzdem ganz exklusiv: Direkt am Zugweg mit einem tollen Blick auf das bunte Treiben, ermöglichen die Tribünen des Festkomitees, den Rosenmontagszug hautnah mitzuerleben. Ganz nah dran an den typisch kölschen Persiflage- und Prunkwagen können Sie den Zoch aus einer ganz anderen Perspektive bestaunen. Komfortabel und trotzdem gemeinsam – mit einer Vielzahl an Fußgruppen, Kappen und Tanzgruppen – den Höhepunkt der Karnevalssession feiern.

Anmerkung: Aus technischen Gründen sind noch nicht alle Ticketoptionen für die Tribünen des Rosenmontagszuges online verfügbar. Der öffentliche Verkauf findet voraussichtlich Anfang November 2021 statt. Ab voraussichtlich 7. Oktober 2021 können dann auch die Tickets für die Tribünen am Rande der Schull- un Veedelszöch käuflich erworben werden. Weitere Informationen über den Verkaufsstart der Kinderproklamation erhalten Sie in Kürze von uns.

Wichtiger Hinweis zum Corona-Virus: Bei allen Veranstaltungen des Festkomitees im Jahr 2022 gilt die 2G-Plus-PCR-Regelung. Damit kann sowohl geimpften, genesenen und mittels PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) negativ getesteten Personen der Zutritt zu einer Veranstaltung gewährt werden. Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren dürfen bei Vorlage eines Schülerausweises an den Veranstaltungen teilnehmen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren benötigen weder einen Immunisierungs- oder Testnachweis noch einen Schülerausweis. Nach der Eingangskontrolle darf der Mundschutz für die Dauer der Veranstaltung abgenommen werden.

Sie haben noch Fragen zum Kartenvorverkauf? Unser Kartenserviceteam berät und unterstützt Sie gerne von montags bis freitags zwischen 9:.00 und 16.00 Uhr unter den folgenden Kontaktdaten:

Telefon +49 (0) 2 21/5 74 00-24 oder +49 (0) 2 21/5 74 00-31
eMail: kartenservice@koelnerkarneval.de

Quelle: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Typisch Kölsch 3/2021

Von Heike, Niklas und Schosch Jäckel und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Daniela Decker, Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Andreas Klein (akl), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch/Peter A. Schaaf/Heinz Schulte, Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. Köln/Michael Flock/Andreas Alper, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann/Bernd Cordsen, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw), Max Rheinländer, GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen (gs), G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V. – Blaue Funken/Jürgen Stelter/Dr. Armin Hofmann, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick/Siegfried Schaarschmidt, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen/Axel Wölk, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao)/Erich Ströbel, KKG Stromlose Ader e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer – Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, Muuzemändelcher – Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †/Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg/Jochen Pöttgen, Rote Funken – Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität Luftflotte 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger/Jörg Esser, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar Blau-Gelb 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther/Franz Wallfraff jun., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel †, BRINGS, center.tv, De Räuber – Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs. Q – Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider – Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK  †.

 

Bildnachweis und Grafik:
alaaaf GbR Karneval und mehr (alaaaf.de), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V., Altstädter Köln 1922 e.V., Anne Gelb-Wintrich, Joachim Badura, Joachim Badura/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Erich Bädorf, Kurt Braun †, center-tv Köln, Cheerleader des 1. FC Köln, Dat Kölsche Rattepack, Stefan Dößereck, Udo Eulgem (Grafik Närrisches TV-Journal ©), Jutta Frey/KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., G.M.K.G. Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft/Veranstaltungsservice G.M.K.G., Klaus Huber/Radio Köln 107,1, Hans-Georg Schosch Jäckel, Heike Jäckel, Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Yannick Jäckel, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., Andreas Klein, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., KölnKongress GmbH, Koelnmesse, Helmut Köppe, Kribbelköpp, Willi Kurth †, LVR/Strödter, Dirk Merten/TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Klaus Michels, Privatbrauerei Gaffel, Annette Quast, Erich Radermacher, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V., Joachim Rieger/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Hans-Peter Specht, Stadt Köln/KölnTourismus, Strobel/Festkomitee Kölner Karneval, Frank Tewes/Dat wor et , Jupp Virnich, Bernhard Vosen, WDR Pressestelle, www.jeck-op-koelsch.de/Hans-Peter Specht, www.kammerkaetzchen.de, www.koelsche fastelovend.de/AndreasKlein/Nadine Sprung, www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK †.




Zugang zur Altstadt und zum Kwartier Latäng am 11. im 11.

Zum Schutz aller Jecken: Zugang zu den Bereichen nur mit 3G möglich

Aufgrund der zu erwartenden hohen Zahl an Feierwilligen wird die Stadt Köln den Zugang zu Teilen der Altstadt und des Kwatier Latäng mittels Allgemeinverfügung beschränken. Am 11. November 2021 erhalten dann – Stand heute – nur noch Personen mit einem sogenannten 3G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet) Zugang zu diesen Bereichen.

Da die derzeitige Coronaschutzverordnung NRW nur bis zum 8. Oktober 2021 gilt, kann es hinsichtlich des Umfangs der Einschränkungen – beispielsweise auf „3G+“ (geimpft, genesen, PCR-Test) – noch Anpassungen geben, falls der Gesetzgeber dies in der für den 11. im 11. gültigen Coronaschutzverordnung NRW vorsieht. Die Stadt Köln erwartet nicht, daß der Gesetzgeber die Beschränkungen aufhebt.

Daher müssen alle Feierwilligen, die in diese Bereiche wollen, am 11. im 11.2021 einen entsprechenden Nachweis an den Zugangskontrollen vorweisen. Personen, die dies nicht können, müssen abgewiesen werden. Die Bereiche, für die die Zutrittsbeschränkung gilt, sind den beigefügten Karten zu entnehmen.

Die Stadt Köln weist darauf hin, daß auch Schnelltests ab dem 11. Oktober 2021 kostenpflichtig sind. Selbsttests sind nicht ausreichend als Nachweis.

Eine Immunisierung durch Impfung ist noch möglich, wenn die Erstimpfung spätestens am 6. Oktober 2021 und die Zweitimpfung am Ende des dreiwöchigen Mindestabstands erfolgen. Nach der anschließenden zweiwöchigen Immunisierung besteht der vollständige Impfschutz.

Wer also unbeschwert und sicher feiern möchte, sollte die Chance noch nutzen.

Anwohner und Gewerbetreibende sind von der Beschränkung ausgenommen. Sie werden gesondert über Zugangsmöglichkeiten informiert.

Quelle und Grafiken: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Neues Kinderbuch zum Kölner Karneval!

Rechtzeitig vor Sessionsbeginn erscheint im Kölner BKB Verlag ein Bilderbuch, das Kinder spielerisch in den Kölner Karneval einführt.

Der kleine rote Drache und der Prinz
11 und eine Geschichte zum Vorlesen und Erzählen für kleine und große Kinder
Die Geschichten erzählen vom kleinen roten Drachen, der vom Kinderprinz in die Geheimnisse das
Kölner Karnevals eingeführt wird.

Du kennst das vermutlich ja selber: Wer nicht in den Karneval hineingeboren wird, weiß nicht, was Fastelovend bedeutet. Was das für ein Gefühl ist, gemeinsam zu singen, zu schunkeln, zu feiern und Freude zu haben. Vielen Kindern ergeht das so. Sie lernen in der Schule zwar die kölschen Lieder, verkleiden sich und sammeln Kamelle beim Zoch. Aber was es mit dem Brauchtum auf sich hat und was es mit den Jecken macht, verstehen sie nicht. So ergeht es auch dem kleinen roten Drachen, der zum Glück aber Tom, den Kinderprinzen, kennenlernt und von ihm in die Geheimnisse das Kölner Karnevals eingeführt wird:

Als der kleine rote Drache erwacht, hat sich seine Welt verändert. Er hat wohl viele Jahrhunderte geschlafen. Zum Glück lernt er Tom kennen. Denn Drachen haben sich vor langer Zeit unsichtbar gemacht. Tom aber kann den kleinen roten Drachen sehen, weil er ein Prinz ist. Er ist Kinderprinz im Kölner Karneval. Von da an zieht der kleine rote Drache mit dem Kinderdreigestirn durch den Fastelovend. Bis die Zick leider eröm ist …

Die Autorin Brigitte Hintzen-Bohlen ist seit vielen Jahren als Redakteurin im Kölner Karneval unterwegs. Mit dem kleinen roten Drachen hat sie eine Figur aus der Kinderzeit ihrer Söhne wieder belebt, um Kindern vom Kölner Karneval zu erzählen.

Der Figur des kleinen roten Drachen hat Josef Pretterer mit seinen Zeichnungen eine einprägsame Gestalt verliehen. Der Künstler, Figurenspieler und Kabarettist arbeitet seit 1976 als Illustrator. Er lebt in München, hat in Köln studiert und ausgiebig Karneval gefeiert.

„Der kleine rote Drache und der Prinz“
11 und eine Geschichte zum Vorlesen und Erzählen für kleine und große Kinder
von Brigitte Hintzen-Bohlen
mit Illustrationen von Josef Pretterer
92 Seiten – 21,0 cm x 23,0 cm, kartoniert
€ 19,95
Ab 4 Jahre
ISBN 978-3-96722-005-6
Erstauflage: Oktober 2021

Quelle und Grafik: BKB Verlag GmbH




Nach fast 200 Jahren Herrenregime: Die Grosse von 1823 öffnet sich für Senatorinnen!

Fast 200 Jahre seit ihrer Gründung im Jahr 1823 war die Grosse von 1823 eine reine Herrengesellschaft. Die Satzung sah vor, daß eine Mitgliedschaft im Verein nur männlichen Personen über 18 Jahren möglich war. Das ist historisch und gesellschaftspolitisch begründet. Am Anfang waren die Karnevalsgesellschaften meist reine Männerdomänen. Frauen durften nur die besonderen Damenkomitees oder besondere festliche Anlässe, wie Maskenbälle, besuchen. Die ersten Damenkomitees gab es in Köln schon in den 1830er Jahren; ab den 1880er Jahren entstanden Karnevalsgesellschaften, in denen auch Frauen Mitglieder werden konnten. Dies, obwohl Köln den Frauen bereits im Mittelalter und in der Frühneuzeit mehr rechtliche und wirtschaftliche Möglichkeiten geboten hat, als jeder andere europäische Stadt.

Natürlich wurden die Ehefrauen und Partnerinnen der Senatoren bei jeder Gelegenheit eingebunden, sei es bei Stammtischen, Familienausflügen und auf den Veranstaltungen in der Session. Auch wurde ein Freundes- und Förderkreis der Grossen von 1823 gegründet, in dem nicht nur die Ehefrauen und Partnerinnen, sondern auch andere Mitglied werden und am Vereinsleben teilhaben konnten. Die Senatsabende, die Mitgliedschaftsrechte sowie das Tragen des Frack blieben jedoch den Herren und Mitgliedern der Gesellschaft vorbehalten.

Dies ist auf der Jahreshauptversammlung am 24. September 2021 auf Antrag des Vorstandes nach ausführlicher Diskussion mit sehr großer Mehrheit geändert worden. Mit der Eintragung der Satzungsänderung spielt das Geschlecht für eine Mitgliedschaft nun keine Rolle mehr. Willkommen sind alle Menschen ab einem Alter von 16 Jahren, die das Leitbild der Grossen verkörpern möchten und den gesellschaftlichen Wandel im Kölner Karneval ausgewogen zwischen Tradition und Moderne – auch weit über 2023 hinaus – unterstützen und fördern möchten.

Zur Tradition gehört zwar auch die Weitergabe von Gepflogenheiten, Konventionen, Bräuchen oder Sitten. Eine Tradition ist jedoch kein starres Gebilde, sondern sie darf nicht nur, sie muß sich den geänderten Lebensbedingungen und Gesellschaftsformen stellen. Nur dadurch kann auf Dauer eine Tradition überhaupt überleben. Tradition ist eben nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers (Jean Jaurès). Dem längst vollzogenen gesellschaftlichen Wandel hat sich nun auch die Grosse von 1823 in einem sehr wichtigen und bedeutungsvollen Schritt gestellt. Das im kommenden Jahr bevorstehende 200jährige Jubiläumsjahr (Auftakt am 11. im 11. 2022) war ein willkommener Anlaß für diesen überfälligen Schritt.

Quelle und Foto: Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft e.V. Köln




Mitglieder der Große Allgemeine KG bestätigen Präsident und 1. Vorsitzende in ihren Ämtern

Bei der gestrigen (24. September 2021) Jahreshauptversammlung der Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V. wurden turnusgemäß Teile des Vorstands neu gewählt. Präsident Markus Meyer sowie die erste Vorsitzende Angi Meis wurden einstimmig in ihrem Amt bestätigt.

Michael Everwand als Geschäftsführer, Willi Loeven als 2. Vorsitzender sowie Max Rheinländer, Vorstand für Marketing und Pressesprecher standen für die Wahl nicht mehr zur Verfügung. Michael Everwand, Willi Loeven und Max Rheinländer können aus beruflichen Gründen die Funktion nicht länger so ausüben, wie sie es eigentlich für angemessen halten. Alle drei bleiben der Gesellschaft aber als Senatoren und Ratsherren verbunden.

Zum neuen Geschäftsführer wurde Sebastian Laut gewählt, zum neuen 2. Vorsitzenden wurde der stellvertretende Senatspräsident und amtierende „Bellejeck“ Alfred Wolf gewählt. Das Amt des Vorstands für Marketing und Pressesprecher konnte noch nicht besetzt werden.

Der Schatzmeister Robert Rothenbücher stand nicht zur Wahl.

Der neue Vorstand wird sich intensiv um die Neubesetzung des Vorstandes für Marketing und Pressesprecher bemühen.

Im Anschluß an die Wahl bedankte sich Präsident Markus Meyer bei den scheidenden Vorstandsmitgliedern und wünschte dem neuen Vorstand eine gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Quelle: Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V.




„Schnüsse Tring“ bestätigte Vorstand mit neuem Vizepräsidenten – Frank Joisten mit Ehrenmitgliedschaft gewürdigt

Die jährliche Mitgliederversammlung und Vorstandswahlen der Alten Kölner Karnevalsgesellschaft „Schnüsse Tring“ 1901 e.V. fand am Mittwoch, den 22. September 2021 im Großen Saal des BiOs Inn der Pfarrei Sankt Rochus statt. Sehr harmonisch verlief die diesjährige Jahreshauptversammlung der „Schnüsse Tring“, obwohl wichtige Wahlen anstanden.

Präsident Achim Kaschny konnte berichten, daß sein geschäftsführender Vorstand trotz Corona die Gesellschaft eng beieinander halten konnte. So besuchten die Vorstandsmitglieder in der Adventszeit nahezu alle der 300 Mitglieder, übergaben das Sessionsheft, den Sessionsorden und jet Leckeres.

Während alle „echten“ Veranstaltungen ausfallen mußte, machte die KG am Karnevalsfreitag einen Live-Stream mit dem Kölner Dreigestirn, mehreren Bands, Tanzgruppe und so weiter. In den zweistündigen Live-Stream schalteten sich sage und schreibe 1.600 Zuschauer ein – ein großer Erfolg, verglichen mit so manch anderem digitalen Format. Die Gesellschaft hat sogar in Corona-Zeiten einen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen.

So kam es nicht von ungefähr, dass die anstehenden Vorstandswahlen ebenfalls ohne große Überraschungen über die Bühne gingen.

Der Präsident und 1. Vorsitzende Achim Kaschny ist bereits 13 Jahre in diesem Amt und konnte in dieser Zeit erstmals in der inzwischen 120jährigen Geschichte sogar das Kölner Dreigestirn stellen. Er wurde für drei weitere Jahre einstimmig wieder gewählt. Achim Kaschny ist trotz der langen Geschichte als elftälteste Gesellschaft im Reigen des Festkomitees erst der neunte Präsident.

Nachdem der bisherige Vizepräsident Frank Joisten erklärt hat, dasß er aus beruflichen Gründen karnevalistisch kürzertreten möchte, wurde Guido Klein, seit Jahren Senator in der „Schnüsse Tring“, zu seinem Nachfolger als Vizepräsident und 2. Vorsitzender gewählt.

Für seine Verdienste wurde Frank Joisten zum Ehrenmitglied ernannt. Wiedergewählt wurden ebenfalls einstimmig der Schatzmeister Alexander Jauk und der Geschäftsführer und Pressesprecher Markus Richert.

Quelle: Alte Kölner Karnevalsgesellschaft „Schnüsse Tring“ 1901 e.V.




Kölsche Kippa Köpp: Erinnerung an jüdischen Karnevalisten

Stolpersteinverlegung für David Hirsch am 27. September 2021

Am 27. und 28. September 2021 wird der Künstler Gunter Demnig wieder zahlreiche neue Stolpersteine zur Erinnerung an Verfolgte des Naziregimes in Köln verlegen. Darunter sind diesmal auch der jüdische Karnevalist David Hirsch, seine Frau Carola und Tochter Karola Ruth Hirsch. Diese drei Steine werden durch die Kölsche Kippa Köpp vun 2017 e.V. gestiftet. Der 2017 wiedergegründete jüdische Karnevalsverein hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, die Erinnerung die vielen jüdischen Kölnerinnen und Kölner im Karneval vor 1933 wachzuhalten.

Der Elektrotechniker und Kaufmann David Hirsch wurde 1886 in Mülheim an der Ruhr geboren und war seit 1919 mit der 1892 in Krefeld geborenen Carola Berger verheiratet. Zusammen hatten sie zwei Töchter. Emma Margot und Karola Ruth. Beide 1921 beziehungsweise 1926 in Köln geboren. Die Familie lebte zunächst in der Richard-Wagner-Straße 40 und etwa ab 1926 in Kalk, wo David Hirsch in der Kalk-Mülheimer-Straße 94 eine Kurzwarenhandlung betrieb. In den dreißiger Jahren erfolgte der Umzug in die Wohnung Am Trutzenberg 46 im Pantaleonsviertel in der heutigen Altstadt-Süd. David Hirsch war aktives Mitglied des „Kleinen Kölner Klubs K.K.K.“, des 1922 von Max Salomon gegründeten jüdischen Karnevalsvereins. Dessen Ehefrau Christiana wiederum war eine Schwester von Carola Hirsch. Auch Carolas Bruder Ignatz Iwan Berger engagierte sich im K.K.K.

Am 20. Juli 1942 wurden David, Carola und Karola Ruth Hirsch vom Bahnhof Messe Köln-Deutz nach Minsk deportiert und dort am 24. Juli 1942 in Maly Trostinez ermordet. Unter den rund 1.200 Menschen auf diesem Transport befanden sich auch Davids Tochter Emma Margot und deren Ehemann Hugo Falkenstein.

Stolpersteinverlegung am Montag 27. September 2021
10.50 Uhr vor dem Haus Am Trutzenberg 46, 50676 Köln-Altstadt-Süd

Quelle und Grafik: Kölsche Kippa Köpp e.V. vun 2017




200 Jahre Kölner Karneval: Jubiläumszoch geht erstmals über den Rhein

Das 200. Jubiläum des Kölner Karnevals steht vor der Tür und wartet mit einer ganz besonderen Überraschung auf. Erstmals wird der Kölner Rosenmontagszug auch auf der rechtsrheinischen Seite zu sehen sein. Dafür hat Zugleiter Holger Kirsch die Laufrichtung des Zugweges umgedreht.

Startpunkt wird an Rosenmontag 2023 der Deutzer Bahnhof auf der Schäl Sick sein. Über die Deutzer Freiheit geht es dann auf die Deutzer Brücke Richtung Altstadt. „Zugteilnehmer und Besucher erleben den Zoch vor dem wunderbaren Rheinpanorama und mit dem Kölner Dom im Hintergrund”, erklärte Kirsch heute Morgen bei einer Pressekonferenz. „Das werden einzigartige Bilder, die dem Kölner Rosenmontagszug einen tollen zusätzlichen Höhepunkt bescheren werden. Zugleich schlagen wir symbolisch die Brücke zwischen den linksrheinischen und den rechtsrheinischen Jecken, denn der Karneval lebt ja in allen kölschen Veedeln.“

Linksrheinisch behält der Rosenmontagszug rund 85 Prozent seiner altbekannten Strecke und verlängert sich voraussichtlich nur um rund 100 Meter. Durch die Altstadt geht es am Dom vorbei, über die Kölner Ringe und schließlich die Severinstraße hinunter Richtung Clodwigplatz, der sonst als Startpunkt für den Zoch dient. Als Aufstellbereich ist das Areal rund um die Kölner Messe vorgesehen. Der Tanzbrunnen bietet zudem ausreichend Platz, die wartenden Zugteilnehmer aufzunehmen. „Für die Karnevalsgesellschaften bietet der neue Aufstellbereich mit der Anlaufstelle im Kölner Tanzbrunnen bessere Möglichkeiten bezüglich der Toiletten- und Gastronomieversorgung. Mit dieser Lösung sind wir sehr glücklich, so können alle entspannt in den Zug starten“, so Holger Kirsch.

Die teilnehmenden Gesellschaften sind bereits informiert, auch Behörden von offizieller Seite haben ihr Einverständnis erteilt. Der geänderte Zugweg ist derzeit als einmaliges Projekt für das Jubiläumsjahr geplant. In der kommenden Session 2022 startet der Zoch wie gewohnt in der Kölner Südstadt.

Quelle und Foto/s: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




KKG Blomekörfge: Jahreshauptversammlung und neue Senatoren

V.l.n.r.: Blomekörfge-Präsident Hans Kürten, Jung-Senatorin Manuela Jordan, Senatspräsidentin Uschi Teuber und Jung-Senator Michael Richter

Im „neuen“ Brauhhaus „Em Kölsche Boor“ traf sich unter Einhaltung der Hygieneverordnungen et Blomekörfge zur Jahreshauptversammlung 2021.

Dietmar Teuber, 1. Vorsitzender der Kölner Familiengesellschaft, freute sich über regen Besuch und begrüßte zahlreiche Mitglieder.

In einem kurzen Rückblick berichtete Geschäftsführerin Dr. Veronika Brune von der Mess op Kölsch, wo Mitglieder aufgrund der abgesagten Veranstaltungen am Altar geehrt wurden.

Berichte konnte Veronika Brune aber auch vom geplanten und fertiggestellten Sessionsorden, welchen fleißige „Heinzelmännchen“ mit einem Überraschungspaket an die Mitglieder verteilten, an den Pin „Plagge zeige“ für den Karneval und den Zusammenhalt der Gesellschaften und den Pin des Elferrats unter der neuen „Baas“ Sabine Gehrmann.

Nach dem Bericht der Kassenprüfer und der einstimmigen Entlastung des Vorstands begrüßte Präsident Hans Kürten neue Mitglieder „em Blomekörfge“. Biggi Limburg, Robert Müller, Michael Richter und Martin Ruß heftete er persönlich den Blomekörfge-Pin an.

V.l.n.r.: Martin Ruß, Biggi Limburg und Robert Müller mit ihrem Präsidenten Hans-Kürten

Senatspräsidentin Uschi Teuber nahm bei der Jahreshauptversammlung zwei Mitglieder neu in den Senat auf: Manuela Jordan und Michael Richter bekräftigten ihre Bereitschaft die Gesellschaft als Senatoren zu unterstützen. Bereits im Juli 2021 waren Aki und Dirk Noffts in den Senat übernommen worden.

In der Vorschau für die kommende Session stellte der Vorstand die geplanten Termine vor:

  • Samstag, 20. November 2021 – Mess op Kölsch in der Pfarrkirche St. Paul
  • Sonntag, 30. Januar 2022 – Blome Jeck im NH Hotel Collection Köln Mediapark
  • Samstag, 5. Februar 2022 – HAIJEDÖNS im HERBRAND´s ehrenfeld
  • Karnevalsfreitag, 25. Februar 2022 Große Kostümsitzung im Ostermann-Saal der Sartory Betriebe
  • Rosenmontag, 28. Februar 2022 Teilnahme am Kölner Rosenmontagszug mit Festwagen und Fußgruppe
  • Freitag, 4. März 2022 Fischessen (nur für geladene Gäste)

Alle Veranstaltungen unter dem Vorbehalt der dann gültigen Corona-Schutzverordnung.

Quelle (Text): KKG Blomekörfge 1867 e.V.; (Foto/s): Hans-Peter Limburg




„Jan und Griet“ endlich vereint

Corps á la Suite des Reiter-Korps „Jan von Werth“ übergab eine Haflingerstute als Spende an die Gold-Kraemer-Stiftung

Was an der Severinstorburg auf dem Kölner Chlodwigplatz an Weiberfastnacht nicht gelingt, findet jetzt ein „Happy End“ auf dem Pferdesport- und Reittherapiezentrum (PRZ) der Gold-Kraemer-Stiftung. Das Corps á la Suite des Reiter-Korps „Jan von Werth“ übergab ein neues Schulpferd an das PRZ in Frechen-Buschbell: die siebenjährige Haflingerstute „Griet“.

Bereits 2016 spendete die Gesellschaft mit einem Wallach, der auf den Namen „Jan“ hört, ein Pferd zur Unterstützung der therapeutischen Angebote für Menschen mit Beeinträchtigung. Damit sind „Jan und Griet“ zumindest als Pferde endlich vereint, was ihnen nach der bekannten Kölner Sage um Jan von Werth und seine von ihm umschwärmte Griet verwehrt blieb.

Aus den Händen von Thorsten Kölsch, Chef des Corps à la suite, nahm der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Hans Josef Deutsch im Rahmen einer Feierstunde die offizielle Pferde-Spende entgegen. „Es ist sehr außergewöhnlich, daß sich Ihre Karnevalsgesellschaft so nachhaltig für Menschen mit Beeinträchtigung engagiert. Gerade Pferde sind ein idealer Partner für den Menschen, um therapeutische Hilfen zu erfahren. Deshalb sagen wir Ihnen von Herzen vielen Dank“, so Hans Josef Deutsch. „Der Karneval ist ein Fest der Begegnung und der Wertschätzung. Genau das wollen wir mit unserer Spende zum Ausdruck bringen. Und genau hier im PRZ finden Begegnung und Wertschätzung für alle Menschen täglich statt“, unterstricht Thorsten Kölsch für das Corps á la Suite. Neben den beiden Schulpferden „Jan und Griet“ unterstützt das Corps á la Suite das PRZ jährlich auch mit einer Futterspende.

Ein ganz besonderes Highlight im Rahmen dieser Partnerschaft sind die Reitstunden, die der jeweils amtierende „Jan“ für seine berühmte Reitszene auf dem Chlodwigplatz im PRZ bekommt. „Wenn man vor tausenden von Menschen und vor laufenden Fernsehkameras einen staatsen Reiter in Uniform, mit Sporen und langem Mantel abgeben muß, ist man froh, für seine Rolle professionell vorbereitet zu werden“, freute sich Dirk Kenntner, der sowohl in der Session 2020 als auch in der Corona bedingt ausgefallenen Session 2021 mit seiner Frau Jackie das Liebespaar „Jan und Griet“ gespielt hat.

Die beiden Pferde Jan und Griet gehören zu insgesamt 21 Schulpferden des PRZ, die wöchentlich für rund 350 Menschen zum Einsatz kommen. Das PRZ fördert seit 2012 mit vielfältigen therapeutischen und reitsportlichen Angeboten Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Beeinträchtigungen. Zu den Angeboten zählen Therapeutisches Reiten, Hippotherapie sowie inklusiver Voltigier- und Reitsport in Einzel- wie Gruppenstunden. „‚Jan und Griet‘ sind nun Teil unserer Pferdefamilie und helfen mit, immer mehr Menschen den Umgang mit und auf dem Pferd näher zu bringen“, lobte auch die Leiterin des PRZ, Inga Nelle, das großzügige Engagement der Karnevalsgesellschaft.

Das Reiter-Korps „Jan von Werth“ gibt traditionell im Oktober das neue Paar „Jan und Griet“ bekannt. Wer es auch immer werden wird, das Team des PRZ freut sich auf die Begegnung mit dem neuen „Jan von Werth“ und die anstehenden Reitstunden auf den Pferden „Jan oder Griet“.

Quelle und Foto/s: Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V.




Altstädter Köln investieren in Fühlingen ins größte Projekt seit Gründung ihrer im Jahre 1922

-hgj/nj- 996 Schritte von ihrem Kasino am Alter Markt 28-32 trennen Kölns fünftes Traditionskorps, die Altstädter Köln, von der Hohen Domkirche Sankt Petrus (Kölner Dom). 11.533 Meter und 99 Zentimeter vom Altstädter Kasino sind die Altstädter ab sofort auch im Kölner Norden im Stadtteil Fühlingen zu Hause, wo heute der 1. Spatenstich für ein weiteres Domizil der jrön-rude Gesellschaft entsteht.

Da im Gebäude am Alter Markt nur das Kasino und die Geschäftsstelle der fast 100jährigen Gesellschaft untergebracht werden kann, entsteht in Fühlingen nun eine Halle für den närrischen Fuhrpark, sowie eine Trainingshalle, welche zudem die Kleiderkammer und das Archiv der Altstädter enthalten wird. Zudem kommt noch ein kleines Häuschen mit einer Gewerbeeinheit und zwei Wohnungen hinzu, worin unter anderem der Hausmeister die gesamten Liegenschaft mit seiner Familie stets ein waches Auge auf Archiv, Fest- und Bagagewagen samt Fuhrpark, Uniformen und alle ein- und ausgehenden Besucher des Terrains hat.

Aufgrund der bereits vorliegenden Baugenehmigung, so Architekt Anton „Toni“ Harff, entsteht als selbstgemachtes Geburtstagsgeschenk zum 100jährigen Jubiläum im ersten Schritt die Wagenhalle, welche im hinteren Teil des Grundstückes liegt und über den angrenzenden Wirtschaftsweg eigenständig angedient werden kann. Die Fertigstellung der ersten Bauphase soll, so Präsident Hans Kölschbach im Jubiläumsjahr im 3. Quartal 2022 abgeschlossen sein.

Im mittleren Abschnitt des 2.945 m² großen Grundstücks entsteht zusammen mit dem Wohngebäude bis 2023 das 145m² große und dreistöckige Trainingszentrum mit Archivräumen und der Kleiderkammer.

Anläßlich des heutigen 1. Spatenstichs, für das größte Finanzierungsprojekt in der Geschichte der karnevalistisch tradierten Korpsgesellschaft, begrüßte der geschäftsführende Vorstand mit Präsident Hans Kölschbach, Schatzmeister Michael Robens und Schriftführer Dr. Björn Braun, die rund 60 Gäste und Kameraden des grün-roten Korps. So unter anderem die Bundestagsabgeordnete Gisela Manderla, Bürgermeister Dr. Ralf Heinen, Dom- und Stadtdechant und zugleich der Feldhillije der Altstädter Msg. Robert Kleine, Architekt und Investor „Toni“ Harff, sowie last not but least Uwe Borges (Vorstand der Sparkasse KölnBonn) mit dem Finanzierungsberater der Altstädter Markus Pohl, welcher als ehemalige Kölner Jungfrau der Session 2002 heute im Vorstand des Festkomitee Kölner Karneval als Schatzmeister auch die Leitung des Kölner Karnevalsmuseums und des FK-Archivs bündelt.

Nach der Begrüßung der Anwesenden erläuterte Hans Kölschbach in launigen Worten alle Details zur neuen Investition der Altstädter, die vom Alter Markt nach 16, 4 Kilometer Fahrtstrecke durch Kölle und einiger Stadtteile nach 24 Minuten erreicht ist. „Wir benötigen mehr Platz für unsere Zukunft. Platz für unsere Kleiderkammer, die Trainingsräume des Tanzkorps und dem umfangreichen Fuhrpark, welcher derzeit zwölf Festwagen, Kutschen und Zugmaschinen umfaßt. Sowie das Archiv, dessen Bestand zum Teil von den Gründerjahren bis zum 2. Weltkrieg leider in den Kriegsjahren ein Ofer von Bomben und Flammen wurde“, so Hans Kölschbach. Derzeit ist, so der Präsident, alles was zu Zugfahrzeugen, Rosenmontagswagen und Kutschen gehört in einer Scheune in Roggendorf-Thenhoven bei ihrem Mitglied Heinz Esser im denkmalgeschützten Gilleshof untergebracht.

Aufgrund des Jubiläums „Altstädter – Die ersten 100 Jahre“ in der bevorstehenden Session, baut die Gesellschaft aktuell an einen neuen und zugleich größeren Rosenmontagswagen, für welchen in der Gilles Hof-Scheune kaum noch ausreichend Raum zur Verfügung steht. „Wir hätten gerne wie einige andere Kölner Traditionskorps gerne ein markantes historisches Gemäuer unserer Heimatstadt übernommen, aber der Rathausturm der gegenüber des Altstädter-Kasinos liegt ist auf nicht absehbare Zeit nicht zu haben“, fügte Hans Kölschbach ironisch schmunzelnd hinzu.

Alsdann bat Hans Kölschbach vor dem Segen für Grundstück, Werkzeug und alle Handwerker und Mitglieder die in der Bauphase mitwirken durch Msg. Robert Kleine, Bundestagsabgeordnete Gisela Manderla sowie Bürgermeister Dr. Ralf Heinen um einige Grußworte, die sich gerne in den Dienst des immateriell karnevalistischen Erbes der grün-roten Altstädter Köln stellen und helfen wo Hilfe benötigt wird.

Ergänzend fügte Hans Kölschbach hinzu, daß auch seine 1922 gegründete Gesellschaft helfen möchte. So gibt es im Kölner Norden nicht nur reichlich Platz sondern auch zahlreiche Vereine, welche durch die Trainingshalle partizipieren, und vor den abendlichen Trainings des Altstädter Tanzkorps und des Regimentsspielmannszuges, sowie anderen Tanzgruppen des Kölner Karnevals und über den Tag ihre Sport- und Yogakurse oder Schwangerschaftskurse abhalten können. Gleiches gilt auch für die Wagenhalle, in der auch andere Karnevalsgesellschaften ihre Wagen zwischen Aschermittwoch und den Umzügen ab Weiberfastnacht abstellen, pflegen und bauen können.

Als Messdiener fungierte sodann Björn Braun alias „Jungfrau Gerdemie“, welcher zusammen mit seinen Kameraden Sven Oleff und Gereon Glasemacher in der Session 2021 und Corona bedingt abermals in der Session 2022 als Kölner Dreigestirn ihrer Heimatstadt in die Figuren der höchsten karnevalistischen Repräsentanten schlüpfen dürfen. Auch Architekt und Investor „Toni“ Harff, kam zu Wort, der sofern alle beteiligten Behörden nach der Erteilung der vorliegenden Baugenehmigung zügig alle weiteren Genehmigungen bearbeiten, alle entstehenden Gebäude im Herbst 2023 vollendet sieht.

Hiernach erfolgte der 1. Spatenstich durch die die vorerwähnten Ehrengäste aus Politik, Investment, Kirche und Vorstand, wonach alle zum gemeinsamen Umtrunk eingeladen wurden und auf die Zukunft der Altstädter Köln und ihrer bewegten Geschichte mit frischem Kölsch angestießen.

Ach ja, die Zahlen und Details des Fühlinger Domizil der stellen sich so dar:

  • Lage:

Am Kutzpfädchen 5 im Kölner Stadtteil Fühlingen


  • Grundstücksgröße und Gebäude:

2.945 m² groß. Hier entstehen drei Gebäude


  • Wagenhalle:

Diese wird rund 1.000 m² groß und wird in 2022 eingeweiht


  • Hallengebäude:

Umfaßt ab 2023 nicht nur die barrierefreie Trainingshalle mit 145 m² und einer hebefreundlichen Deckenhöhe von sechs Metern und einem besonderen Schwingboden mit angrenzenden Umkleideräumen und Sanitäranlagen,  sondern auch auf zwei weiteren Stockwerken das Archiv der Gesellschaft, sowie die Kleiderkammer der Altstädter und des Regimentsspielmannszuges


  • Wohngebäude mit Gewerbeeinheit:

Hierin entstehen bis Herbst 2023 zwei Wohnung und eine noch nicht näher beschriebene Gewerbefläche


  • Heimat der Altstädter:

Diese bleibt weiterhin in Herzen der Kölner Altstadt „Am Alter Markt 28-32“ mit Kasino und Geschäftsstelle, denn „He es mer zu Hus“

Quelle (Text und Fotos): © 2021 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




KG Müllemer Junge: Neuer Senatspräsident

V.l.n.r.: Senatsvorstand Torsten Anders, Hans-Jürgen Vogt (ehemaliger Senatspräsident), Thorsten Berg, Thorsten Sauer (Senatspräsident)

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Senats der KG Müllemer Junge stand die Wahl des Senatsvorstandes an. Senatspräsident Hans-Jürgen Vogt stellte sich nach erfolgreichen sechs Jahren nicht wieder zur Wahl.

Einstimmig wurden gewählt:

  • Thorsten Sauer als Senatspräsident
  • Torsten Anders und Thorsten Berg als Senatsvorstandsmitglieder

Alle drei gehörten bereits dem bisherigen Senatsvorstand an und stehen somit für Kontinuität.

Quelle und Foto: KG Müllemer Junge Alt Mülheim e.V. von 1951




Kölner Narren.Zunft: Jahreshauptversammlung im Kombipack

Am vergangenen Dienstag (14. September 2021) kamen die Mitglieder der Kölner Narren-Zunft zu Ihrer Jahreshauptversammlung  (JHV) im Lindner Hotel City Plaza zusammen. Die Tagesordnung war prall gefüllt, denn Aufgrund des coronabedingten Ausfalls der JHV im letzten Jahr, waren gleich zwei Geschäftsjahre zu behandeln und einige Vorstandswahlen nachzuholen. „Für die KNZ ist der persönliche und konstruktive Austausch der Mitglieder bei der JHV sehr wichtig. Darum hatten wir uns letztes Jahr dazu entschieden, das Gesetz zur Abmilderung der Covid-19-Folgen für eine Aufschiebung der JHV zu nutzen“, erklärte Gaffelschriever Jesper Ziegengeist die Hintergründe.

Die Berichte des Vorstands zu beiden Geschäftsjahren sorgten für zufriedene Gesichter aller Mitglieder im Plenum: Neben einer sehr erfolgreichen Session 2020 konnte auch die Corona-Session 2021 durch die vorausschauende Handlungsweise des geschäftsführenden Vorstands mit einem Plus abgeschlossen werden. Auch ist man stolz auf die hohe Spendenbereitschaft der KNZ-Mitglieder in der Corona-Zeit, sodaß Kultur und Brauchtum wie das Hänneschen-Theater mit € 1.111,00 sowie Projekte wie #coroNO mit € 5.555,00 und #nitallein mit beeindruckenden € 18.800,00 unterstützt werden konnten.

Die anwesenden Mitglieder sprachen dem geschäftsführenden Vorstand mit einer einstimmigen Entlastung für beide Geschäftsjahre ihr volles Vertrauen aus. Dieses Votum setzte sich bei den Wahlen des geschäftsführenden Vorstands fort, bei denen turnusmäßig Bannerhär Thomas Brauckmann, Senatspräsident Andreas Bulich, Chef des Großen Rats Dr. Henning Hülbach und Gaffelschriever Jesper Ziegengeist mit sehr großer Mehrheit in Ihren Ämtern bestätigt wurden.

Bei den turnusmäßigen Wiederwahlen im Gesamtvorstand wurden die bisherigen Amtsträger jeweils per Akklamation klar von den Teilnehmern bestätigt. Eine planmäßige Veränderung gab es bei der KNZ-Geschäftsstelle, deren bisheriger Leiter Herbert Schäfer sich nach mehr als 10jähriger hochverdienter Amtszeit nicht mehr zur Wiederwahl stellte. Er übergab sein Amt an Senator Jürgen Maskus, der einstimmig in seine neue Funktion gewählt wurde.

Quelle und Foto: Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V.




Opfer häuslicher Gewalt – Damengarde Coeln sichert Unterstützung betroffener Frauen

Häusliche Gewalt ist leider immer wieder ein großes Thema und war es gerade auch in den Zeiten von Lockdowns.

Die 1. Damengarde Coeln hat daher bereits im letzten Jahr das Charity-Projekt #gardegegengewalt ins Leben gerufen, für das Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes NRW als Schirmherrin gewonnen wurde. Ziel ist es, das Thema Gewalt gegen Frauen stärker in den Fokus zu rücken und den Wendepunkt Köln, eine Beratungsstelle für Opfer von häuslicher Gewalt, zu unterstützen (www.damengarde-coeln.de/gardegegengewalt).

Unglaubliche € 8.168,24 kamen nun bei der Charity Challenge durch sportliche Aktivitäten zusammen und konnten dem Wendepunkt überreicht werden. Die Leiterin des Wendepunkt, Marina Walch, zeigte sich überglücklich; ist doch mit der Spende die Tätigkeit der einzigen und so wichtigen psychologischen Fachkraft im Wendepunkt, deren Zukunft aus finanziellen Gründen unsicher war, nun bis einschließlich April nächsten Jahres sichergestellt.

Die Spende wurde im Rahmen eines kleinen Empfanges im Hotel Stadtpalais, dem Stammquartier der Damengarde, an den Wendepunkt überreicht.

Die Präsidentin der Damengarde, Barbara Brüninghaus: „Ich bin stolz und glücklich, daß wir den Wendepunkt mit einem so tollen Ergebnis in diesem so wichtigen Thema unterstützen können. Gerade als Frauen ist es uns eine Herzensangelegenheit, Frauen in Notsituationen zu unterstützen.“

Der Wendepunkt begleitet jährlich zirka 800 von akuter Gewalt betroffene Personen, überwiegend Frauen. Die Beratung wird von sechs in Teilzeit beschäftigten Beraterinnen aus dem Bereich der Sozialarbeit geleistet. Für die psychologische Unterstützung steht jedoch nur eine in Teilzeit beschäftigte Psychologin zur Verfügung.

 

Quelle und Foto: 1. Damengarde Coeln 2014 e.V.




Superwahljahr bei der Nippeser Bürgerwehr erfolgreich beendet

Am Montag, 6. September 2021, fand die Jahreshauptversammlung unserer Nippeser Bürgerwehr statt.

Dort wurde unser Vorstand, bestehend aus Präsident Michael Gerhold, Geschäftsführer Tim Lopez und Schatzmeister Martin Rosner, wieder in ihren Ämtern bestätigt. Das Votum der 140 anwesenden Mitglieder „Em Tattersall“ der FRÜH Brauerei auf der Kölner Rennbahn fiel dabei eindeutig aus.

Neu im Vorstand ist Daniel Rickmann als Schriftführer der Gesellschaft. Er folgt auf Bastian Bahl, welcher aus mangelnder Zeit für das Amt des Schriftführers nicht wieder angetreten ist, er bleibt der Gesellschaft jedoch in andern Funktionen erhalten.aus

Ein super Wahljahr in der Hinsicht, da in den einzelnen Gremien in den Wochen zuvor die Gremienvorstände gewählt wurden.

Die Wache wird somit vertreten durch:
• Mario Moersch (Kommandant)
• Patrick Karolus (Stellvertretender Kommandant)
• Stephan Smirnoff (Corpsspieß)
• Günter Schleimer (Zahlmeister)
• Michael Weisweiler (Schriftführer)

Das Reitercorps wird vertreten durch:
• Alexander Cormann (Reitercopskommandant)
• Heinz Jaeger (Stallmeister)
• Peter Kühn (Geschäftsführer)
• Christian Trömel (Schatzmeister)
• Ralf Rolauf (Spieß)

Der Senat wird vertreten durch:
• Alexander Gewehr (Senatspräsident)
• Udo Sitzius (Senatsvizepräsident)
• Udo Kerkfeld (Geschäftsführer)
• Clemens Gläßer (Schatzmeister)

Das Corps à la suite (Cals) wird vertreten durch:
• Christoph Stock (Chef des Cals)
• Rolf Vesen (Stellvertretender Cals‐Chef),
• Armin Orichel (Geschäftsführer)
• Michael Stechert (Schatzmeister)

Das Reservecorps wird vertreten durch:
• Stefan Buschmann (Reservecorpsführer),
• Günter Kautz (Stellvertretender Reservecorpsführer),
• Christian Müller (Kassierer)
• Daniel Rickmann (Schriftführer)

„Wir danken allen ausgeschiedenen Mitglieder für ihren Einsatz und wünschen allen gewählten Vorständen viel Erfolg für die kommende Amtszeit“, betont Pressesprecher Andreas Grünwig in seiner Presseinformation.

Quelle und Foto: Kölner Karnevalsgesellschaft Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V.




„Alt-Köllen – wir sind wieder da“ – Großes Sommerfest am Fort I

Am gestrigen Sonntag 5. September 2021 war es endlich soweit. Die K.G. Alt-Köllen und ihre beiden Tanzgruppen, die großen und kleinen „Kölsche Harlequins“ feierten nach fast genau zwei Jahren endlich wieder ein rauschendes Sommerfest rund um das Fort I in der Südstadt.

Der Innenhof des alten Gemäuers war im Vorfeld stimmungsvoll dekoriert worden. Viele fleißige Hände hatten neben einer Bühne auch Zelte, Pavillions, Tische, Bänke, einen Getränkestand und eine große Grillstation aufgebaut und alles in rut un wiess dekoriert, den Farben der Gesellschaft. Mitglieder und Freunde hatten zudem ein großes und abwechslungsreiches Büffet zusammengestellt. Bereits am Nachmittag gab es leckere selbstgebackene Kuchen zum Kaffee, später dann eine üppige Auswahl an Salaten, Frikadellen, Broten, Dips und anderen leckeren Kleinigkeiten.

Bei schönstem Wetter wurde das Fest vom neuen Präsidenten der K.G. Alt-Köllen, Stephan Degueldre eröffnet. Unter den mehreren hundert Besuchern konnte er auch zahlreiche Gäste befreundeter Gesellschaften herzlich begrüßen. Darunter gleich mehrere Präsidenten und Präsidentinnen wie Bettina Brüninghaus (1. Damengarde Cöln), Udo Beyers (KKV „Unger Uns“), Oliver Cremer (Kölsche Lübüggele), Hans-Peter Houben (Stromlose Adler), Hans Kürten (Blomekörfge), Hans-Günter Mies (Kölsche Lotterbove), Reinhard Müller (Kölsche Huhadel), Theo Schäfges (Fidele Zunftbrüder), Tanja Spiegel (Goldmarie), aber auch langjährigen Präsidenten und heutigen Ehrenpräsidenten der K.G. Alt-Köllen, Hans Brocker.

Heinz Cöllen alias „DJ Henry“, sorgte in bewährter Weise für den musikalischen Rahmen des Sommerfestes. Das Bühnenprogramm wurde am Nachmittag von der unvergleichlichen Marita Köllner eröffnet. Der engen Freundin der K.G. und Trägerin der Goldenen Mütze 2016 gelang es mit Leichtigkeit die Anwesenden zum Mitsingen und Schunkeln zu animieren. Endlich mal wieder ein kölsches Fest mit Kölschen Künstlern, kölscher Musik und ausgelassener Stimmung. Man spürte deutlich, wie lange alle auf so ein Fest gewartet haben. Beim Gedanken an die bevorstehende Session wurde so manches Freudentränchen verdrückt. Die gute Stimmung steigerte sich im Laufe des Nachmittags weiter, als „Kuhl un de Gäng“ und zum Abschluß Torben Klein die karnevalistische Menge begeisterten.

Da die vergangene Session aufgrund Corona wie bei allen Gesellschaften ein ziemliches Loch in die Kasse gerissen hatte, konnte sich Alt-Köllen glücklich schätzen, einen Zuschuß über die Initiative „Neustart miteinander“ des Landes NRW erhalten zu haben. Ziel dieses Förderprogramms der Landesregierung ist die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts durch ehrenamtlich getragene öffentliche Veranstaltungen. Und das wurde mit dieser Veranstaltung auf jeden Fall vorbildlich erfüllt.

Nachdem das Sommerfest am Fort I nun zum dritten Mal stattgefunden hat, gilt die kölsche Regel, nach der es sich ab jetzt um eine Brauchtumsveranstaltung handelt. Alle Mitglieder und Gäste waren sich einig, daß diese Veranstaltung gerade nach den endlosen Corona-Monaten ein phantastischer Vorgeschmack auf die anstehende Session war und unbedingt im nächsten Sommer wiederholt werden muß.

Apropos Session 2022. Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen der K.G. Alt-Köllen hat am 1. September 2021 begonnen, und, wer dabei sein will, sollte sich schnell die gewünschten Karten sichern. Neben den populären Volkssitzungen (Samstag, 8. und Sonntag, 9. Januar 2021, jeweils 13.00 Uhr) und der Mädchensitzung (Montag, 10. Januar 2021, 15:30 Uhr) im Zelt auf dem Neumarkt, den anderen Formaten „Fastelovend en d’r Weetschaff“ (Freitag, 28. Januar 2021, 19.30 Uhr) im Brauhaus FRÜH am Dom, der Kostümsitzung „Orjenal Kölsch“ (18. Februar 2021, 19.00 Uhr) im großen Saal der Sartory Betriebe und dem „Paprikaball“ am Karnevalssamstag (26. Februar 2021, 20.00 Uhr) in der Wolkenburg gibt es in dieser Session eine weitere Premiere: Die Benefiz-Kneipensitzung „Beim Zappes“ (10. Februar 2021, 18.45 Uhr) im „Zum Alten Brauhaus“ in der Severinstraße geht erstmals an den Start. Bei allen Veranstaltungen gilt natürlich die 3G-Regel.

Quelle und Foto/s: Karnevalsgesellschaft Alt-Köllen vun 1883 e.V.




Alles hät sing Zick…

und jetzt ist endlich wieder die Zeit für unseren Karneval!

Dem Vorschlag des Vorstandes, beim Besuch aller „UNGER UNS“-Veranstaltungen in der kommenden Session die 2G-Regel anzuwenden, fand anläßlich der Mitgliederversammlung am 1. September 2021 sehr große Zustimmung.

„Sollten jedoch verschärfte gesetzliche Bestimmungen zur Anwendung kommen, müssen und werden wir diese selbstverständlich anwenden“, so Pressesprecherin Ingrid Vogt.

Einsteigen in die Session wird der KKV „UNGER UNS“ mit der Übergabe eines weiteren Schecks an den Zentral-Dombau-Verein zu Köln zur Restaurierung „ihrer“ Fiale B9, wofür Köln einziger Karnevalsverein seit Jahren bei allen Veranstaltungen sammelt.

Als nächstes startet sodann die „Feier Elfter im Elften“ am Donnerstag, 11. im 11. 2021 im Dorint Hotel An der Messe.

Da „UNGER UNS“ die Sicherheit ihrer Mitglieder und Gäste sehr wichtig ist, werden bei dieser Sessionseröffnungsveranstaltung anstelle der üblichen vollen Belegungskapazität mit maximal 1.500 Personen diesjährig nur 666 Karten in den Verkauf gelangen.

Über alle weiteren Veranstaltungen wird der KKV „UNGER UNS“ zu gegebener Zeit neben ihrer Webpräsenz www.ungeruns.de auch über die närrischen Medien der Domstadt informieren.

Quelle und Grafik: Kölner Karnevals-Verein UNGER UNS von 1948 e.V.




Vorstandswahlen bei Alt-Severin mit den Winzern und Winzerinnen vun d‘r Bottmüll

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der K.G. Alt-Severin am 3. September 2021 im Brunosaal, wurde der Vereinsvorstand neu gewählt beziehungsweise im Amt bestätigt wurde, teilte Udo Jansen als Präsident und 1. Vorsitzender der Alt-Severin per Mail an die über den Kölner Karneval berichtenden mit.

Einstimmig wiedergewählt wurde der geschäftsführende Vorstand mit
• Udo Jansen – Präsident und 1. Vorsitzender
• Herbert Magnus – 2. Vorsitzender und
• Klaus Lontke – Schatzmeister.

Ebenso einstimmig wurden aus dem erweiterten Vorstand in ihren Ämtern bestätigt:
• Angela Jansen und Eva Mehlhorn als Schriftführer und Mitgliederbetreuer
• Evelyn Lontke als Tanzgruppenleitung sowie
• Manfred Liese als Ratssprecher und Kartenorganisator

Neu in den erweiterten Vorstand wurden einstimmig gewählt:
• Jessica Radermacher als Literatin
• Sarah-Marleen „Mimi“ Dannenberg als Medien- und Pressesprecherin sowie
• Dirk Witte und Wolfgang Gläsel als Zugorganisatoren

Quelle: K.G. Alt-Severin e.V. 1951, Köln mit den Winzern und Winzerinnen vun d’r Bottmüll




Neuer Senatspräsident bei Alt-Köllen

Am vergangenen Mittwoch (25. August 2021) fand die Jahreshauptversammlung des Senats statt. Neben dem ersten Wiedersehen nach coronabedingter Unterbrechung stand die Veranstaltung vor allem unter dem Zeichen der Vorstandswahlen. Zwei herausragende Vorstandsmitglieder kandidierten nicht mehr:

Nach 11 jecken Jahren (vier Jahre als Senatsvizepräsident und sieben Jahre als Senatspräsident) trat Gregor Berthold nicht mehr erneut an. Die Versammlung dankte ihm mit großem Applaus für seine Tätigkeit. Der bisherige Beisitzer im Senatsvorstand und langjährige 2. Vorsitzende der Gesellschaft Markus Lüdemann wurde einstimmig zum neuen Senatspräsidenten gewählt. Er ist seit 27 Jahren Mitglied der KG und seit 2015 Senator.

Ebenso kandidierte der bisherige Senatsgeschäftsführer Klaus Nettesheim nach 27 Jahren im Amt nicht mehr. Auch für ihn fand Senatsvizepräsident Jürgen Biskup die passenden Worte in einer Dankesrede. Klaus Nettesheims Nachfolger wird Björn Thiele. Er ist seit 2014 Mitglied der Gesellschaft und war in den vergangenen sechs Jahren Leiter Kartenstelle der KG.

Für Markus Lüdemann als Beisitzer im Senatsvorstand rückte Martin Syrek nach. Martin Syrek ist 2015 in die KG eingetreten. In der Gesellschaft hat er sich als Kassierer, Tanzgruppenleiter, Betreuer Neumitglieder und in den Organisationsteams für Sommerfest, Stammtisch und Sessionseröffnung bereits verdient gemacht. In den Senat ist er ganz frisch 2021 aufgenommen worden. Im Amt bestätigt wurden der 2. Vorsitzende Jürgen Biskup und der Beisitzer Hannspeter Henseler.

Der neue Senatsvorstand sieht sich mit der Mischung aus erfahrenen und neuen Mitgliedern gut vorbereitet auf die kommende Session 2022.

Quelle und Foto: Karnevalsgesellschaft Alt-Köllen vun 1883 e.V.