Unter unserem gemeinsamen Motto…

…damit der Dom uns bleibt!

 

konnten wir, der Kölner Karnevals-Verein UNGER UNS von 1948 e.V., durch unseren Präsidenten Udo Beyers im Rahmen der Mitgliederversammlung des Zentral-Dombau-Vereins zu Köln von 1842 am 4. November 2021 in der LANXESS arena vor großem Publikum einen weiteren Spendenscheck in Höhe von € 6.666,66 an den Sekretär des Dombau Vereins, Dr. Rüdiger Fuchs, überreichen sehr zur Freude auch des anwesenden Dombaumeisters Peter Füssenich, des stellvertretenden Dombaumeisters Dr. Albert Distelrath und der Dombaumeisterin a.D. Frau Prof. Dr. Barbara Schock-Werner sowie des Ehrenpräsidenten des ZDV, Herrn Michael H. G. Hoffmann, teilte Pressesprecherin Ingrid Vogt per Pressemitteilung mit.

In diesem Jahr wird der KKV „UNGER UNS“ am 11. im 11. bereits seine 11 Benefiz-Veranstaltung zu Gunsten des Zentral-Dombau-Vereins ausrichten. Ein herzlicher Dank geht dafür an alle kölschen Top-Bands und an die Gäste, die den Karnevalsverein seit Jahren unterstützen und somit dazu beigetragen haben, daß „UNGER UNS“ jährlich einen Spendenscheck überreichen konnten.

Quelle und Foto: Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ von 1948 e.V.




Sicher fiere mit 2G – K.G. Alt-Köllen bietet größtmögliche Sicherheit

In den letzten Tagen und Wochen gab es immer wieder Berichte darüber, ob und wie die nächste Karnevalssession stattfinden kann. Die vielen Fragen von Veranstaltern und Gästen führten dabei zu einer großen Verunsicherung. Ein Thema hierbei war immer, welche G-Regelungen gelten sollen und vor allem ob und wie diese geprüft werden können und sollen.

Die Alt-Köllen wird ihren Gästen die größtmögliche Sicherheit bei ihren Veranstaltungen bieten um gemeinsam und unbeschwert feiern zu können. Um den größtmöglichen Schutz zu gewährleisten, werden deshalb alle Veranstaltungen mit der 2G-Regelung stattfinden. Bei den sieben Veranstaltungen mit insgesamt bis zu 10.000 Gästen werden daher Impfpass oder digitaler Impfnachweis und ein aktuelles Ausweispapier benötigt. Bei nichtimpffähigen Personen ein entsprechendes Attest und ein aktueller negativer Testnachweis.

Die K.G. Alt-Köllen wird bei allen Veranstaltungen durch Mitglieder und zusätzliches Sicherheitspersonal dafür sorgen, daß die 2G-Regeln sorgfältig geprüft und eingehalten werden. Dies gilt natürlich auch für alle Mitglieder, die eigenen Tanzgruppen und alle auftretenden Künstler. „Die Menschen freuen sich darauf endlich wieder feiern zu können und wir als K.G. Alt-Köllen werden alles dafür tun, das sich unsere Gäste wohl und sicher fühlen„, so Stephan Degueldre, der neue Präsident von Alt-Köllen.

Alle Kartenbesteller haben mittlerweile eine Information über die neue 2G-Regelung erhalten und haben die Möglichkeit bis zum 15. November 2021 bereits bestellte Karten zurückzugeben. Damit besteht eventuell auch wieder die Möglichkeit noch Karten für die begehrten Veranstaltungen, wie beispielsweise die Zeltsitzungen auf dem Neumarkt oder die Kostümsitzung im Sartory zu bekommen.

Quelle und Grafik: K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V.




„Wolkedanz“ – Große Kölner stellt neues Veranstaltungsformat vor

Endlich geiht et widder loss! Nach langer
Pause können alle Kölner wieder Karneval feiern. Dies nimmt die Große Kölner Karnevalsgesellschaft zum Anlass in der Session 2022 eine neue Veranstaltung ins Leben zu rufen: den Große Kölner „Wolkedanz“ am Karnevalsfreitag. Ab 20.00 Uhr werden auf allen Ebenen der Wolkenburg sechs Kölner Bands dem Publikum einheizen. Mit „Klüngelköpp“, „Domstürmer“, „Lupo“, „Fiasko“, „Rabaue“ und den „Domstädtern“ mit ihren schottischen Freunden erwartet die bunt kostümierten Jecken ein abwechslungsreiches Programm

Außerdem sorgen die bekannten große Kölner-DJs in gleich drei Räumen für beste Stimmung. „Wir freuen uns, unsere Gäste an den tollen Tagen zu einer neuen Karnevalsparty für alle Altersklassen in einer der schönsten Locations der Stadt, der Wolkenburg, begrüßen zu können“, erklärt Dr. Joachim Wüst, Präsident der Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. 1882. Als einzigartiges Highlight kann in einem der Räume zu ausschließlich kölschen Klassikern getanzt und geschunkelt werden. Es bleiben also garantiert keine Wünsche offen.

Die Tickets sind bei allen gängigen Vorverkaufsstellen zu einem Eintrittspreis von 27,00 € (inklusive Garderobe zuzüglich VVK-Gebühr) erhältlich und auch im Große Kölner Ticket-Shop unter: www.grossekoelner.de/tickets/wolkedanz-2022.html.

V.l.n.r.: Ruth Huber, Leon Gatzemeier, Dr. Joachim Wüst, Lea Ambrosius, Felix Kierspel

Große Kölner Herrenorden mit QR-Code und digitalen, emotionalen Einblicken aus der Vor-Corona-Session 2020

„Alles hät sing Zick – zick 140 Johr Große Kölner 1882 – 2022“: Unter diesem Motto stellt im Jubiläumsjahr das Maskottchen der Große Kölner, „et Ströppche met d´r decke Trumm“, das Motiv zum Herrenorden der Session. „Dem Glücklichen schlägt keine Stunde“ sagt ein altes Sprichwort, deshalb hat die Große Kölner Karnevalsgesellschaft beim Herrenorden auf einen Zeitmesser verzichtet. Mit einem Paukenschlag „op de Decke Trumm“ verkündet „et Ströppche“: Endlich jeiht et widder loss – un dat es e Jlöcksgeföhl. Das „Ströppche“ trägt die Farben der Gesellschaft rot – weiß – grün – gelb. Auf dem Zertifikat in seiner rechten Hand erkennen die aufmerksamen Nutzer:innen einen QR-Code. Dieser führt zum Imagefilm der Großen Kölner.

Der Film wurde in der Vor-Corona-Session unter der Regie der neuen Leiterin Kommunikation und stellvertretenden Pressesprecherin der Große Kölner, Dr. Marie-Christine Frank, koordiniert „Familiär, sozial, innovativ und auch weiblich – das ist es, was die Große Kölner in meinen Augen zu einer besonderen Karnevalsgesellschaft macht. Das und vor allem ganz viel Emotion wollen wir mit dem kurzen Imageclip aus der Vor-Corona-Session vermitteln“, erklärt Marie-Christine Frank. „Der Film lag jetzt ein Jahr auf der Festplatte. Es hat sich während der Pandemie nicht richtig angefühlt, ihn zu veröffentlichen“, so Dr. Joachim Wüst. Er ergänzt: „Noch so langer Karnevals-Pause, in der wir uns alle nicht gesehen haben, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, ihn zu veröffentlichen.

 

Ein glitzernder Halbmond mit unserer Symbolfigur „Kratzhannes“ schmückt im 140. Gründungsjahr der Großen Kölner die Damen

Zur Geschichte des „Kratzhannes“. Aus den vielfältigen Vignetten als Randverzierungen in Liedersammlungen des 19. Jahrhunderts hat sich die Große Kölner Karnevalsgesellschaft nach ihrer Gründung 1882 diese Figur als ihre Symbolfigur auserwählt und gab ihr den Namen „Kratzhannes“.

Der „Kratzhannes“ ist ein pfiffig dreinschauender Narr mit einer Eule, dem Vogel der Weisheit, auf der linken Hand. Mit der rechten Hand setzt er der Eule ein Hütchen auf mit dem § 11 der Narretei. Diese Figur verkörpert närrische Weisheit, Witz, Lebensfreude, Humor, Ulk und Frohsinn und ist bis heute vielfältig in der Gesellschaft zu finden, zum Beispiel auf Standarten, Fahnen oder Vorstands- und Elferrats-Mützen. Bei farbigen Darstellungen trägt der „Kratzhannes“ die Farben der Gesellschaft rot – weiß – grün – gelb.

Quelle und Foto: Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. 1882




Stadt Köln: Für Altstadt und Kwartier Latäng gelten am 11. im 11. strenge Regeln

Nach mehr als eineinhalb Jahren Pandemie, nach mehr als eineinhalb Jahren fast ohne Sitzung, ohne Zoch, Kamelle, Strüßjer und Geschunkel, ist es am 11. November 2021 soweit: Auf dem Heumarkt wird die Karnevalssession eröffnet. Und in der Altstadt, im Kwartier Latäng und in den Veedeln wird gefeiert. Aber die Pandemie ist noch nicht vorbei, die Infektionszahlen sind auf einem hohen Niveau.

Gesundheitsdezernent Dr. Harald Rau appelliert:

Trotz der großen Vorfreude auf den Sessionsstart und dem verständlichen Wunsch nach Normalität bitte ich zu bedenken, daß wir wissen, daß auch eine vollständige Impfung nicht hundertprozentig davor schützt, sich zu infizieren und auch zu erkranken. Jede und jeder sollte sich bewußt machen, daß man sich im Karnevalsgetümmel, insbesondere in Innenräumen, einem erhöhten Risiko aussetzt. Das gilt insbesondere für Menschen, für die etwa wegen ihres Alters oder aufgrund von Vorerkrankungen ein besonderes Risiko besteht, an Covid zu erkranken.

Aus diesem Grund hat die Stadt Köln eine mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS NRW) abgestimmte Allgemeinverfügung erlassen. Die folgenden Regeln sollen das Feiern so sicher wie möglich machen und das Infektionsrisiko reduzieren.

Maßnahmen in der Altstadt

Die Situation in der Altstadt ist geprägt durch die Veranstaltung der Willi Ostermann Gesellschaft auf dem Heumarkt und dem Alter Markt. Da die Gesellschaft außerhalb der abgesperrten Flächen auf dem Heumarkt nicht über ein Hausrecht verfügt, gelten diese Flächen als öffentlicher Raum. Dies bedeutet, dass der Zugang nur mit 3G+ möglich ist: Wer nicht geimpft oder genesen ist, muß entweder einen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist oder einen Schnelltest, der maximal sechs Stunden alt sein darf. Ausgenommen von dieser Zutrittsbeschränkung sind Kinder unter sechs Jahren und Schüler. Zur Klarstellung erläßt die Stadt Köln hinsichtlich dieser Regelung die beigefügte Allgemeinverfügung.

Von dieser Kontrolle sind lediglich Anwohner, Gewerbetreibende und deren Beschäftigte ausgenommen. Sie können entweder mittels Ausweisdokument (Anwohner) Zutritt erhalten oder in einem von der Willi Ostermann Gesellschaft eingerichteten Anliegerbüro einen Passierschein erhalten, der zum unkontrollierten Zutritt berechtigt. Das Büro am Alter Markt 8 ist ab 6. November 2021 geöffnet.

Für den Veranstaltungsbereich erläßt die Stadt Köln mit der beigefügten Allgemeinverfügung ebenfalls ein Verbot für das Mitführen von Handkarren, Bollerwagen und ähnlichen Gefährten, die zum Transport von alkoholischen Getränken und Beschallungsanlagen dienen. Sollte es zu einer Räumung des Veranstaltungsgeländes kommen, würden sie eine Gefahr für die Feiernden bedeuten, da sie in einer solchen Situation von ihren Besitzer zurückgelassen werden und zu Stolperfallen werden.

Im abgegrenzten Bereich auf dem Heumarkt erlaubt die Willi Ostermann Gesellschaft den Zutritt nur mit 2G (geimpft, genesen). Dies gilt sowohl für Besucher als auch Künstler und Personal des Veranstalters.

Maßnahmen im Zülpicher Viertel

Da es für diesen Bereich keinen Veranstalter gibt, übernimmt die Stadt Köln hier die Rolle als fiktive Veranstalterin. In Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW gilt auch hier eine Zutrittsbeschränkung auf 3G+ (geimpft, genesen, PCR-Test maximal 48 Stunden alt und Schnelltest maximal sechs Stunden). Ausgenommen von dieser Zutrittsbeschränkung sind Kinder unter sechs Jahren und Schüler.

Die Stadt Köln kontrolliert diesen Status bei Zutritt ins Viertel. Feiernde können die Stadt unterstützen, indem Sie den Nachweis in digitaler oder Papierform bereits vor den Kontrollstellen bereithalten und somit den Durchfluß beschleunigen. Besonders hilfreich ist ein Nachweis mit einem QR-Code. Hier erfolgt eine digitale Kontrolle ohne Speicherung von persönlichen Daten.

Von dieser Kontrolle sind lediglich Anwohner, Gewerbetreibende und deren Beschäftigte ausgenommen. Anwohner können mittels Ausweisdokument Zutritt erhalten. Gewerbetreibende und deren Beschäftigte sind vorab über die Möglichkeiten des Zutritts informiert worden und haben von der Stadt Köln Zugangsberechtigungen erhalten.

Auch für das Zülpicher Viertel erläßt die Stadt Köln mit der beigefügten Allgemeinverfügung ein Verbot für das Mitführen von Handkarren, Bollerwagen und ähnlichen Gefährten, die zum Transport von alkoholischen Getränken und Beschallungsanlagen dienen. Zur Begründung wird auf den Text zur Altstadt verwiesen.

Quelle (Text, Allgemeinverfügung und Grafiken: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Vorstand der Fidele Burggrafen mit einer Neuerung einstimmig wiedergewählt

V.l.n.r.: Günther Wißmann, Daniel Siebert, Marcus Schneider, Guido von der Beeck, Felix Schwanitz und Senatspräsident Dr. Ruben Hofmann

Am Mittwoch, 3. November 2021, fand die Jahreshauptversammlung der Kölner KG Fidele Burggrafen von 1927 e.V. in der „Quarter 1 – Alm Lounge Köln“ unter Berücksichtigung der 3G-Regel statt. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des Vorstandes.

Doch erst einmal freuten sich die zahlreich erschienenen Mitglieder über das Wiedersehen in so großer Runde. Seit nun eineinhalb Jahren bestimmt die derzeitige Corona-Pandemie unseren Alltag und unser Vereinsleben. Vieles war in den vergangenen 19 Monaten nicht mehr so wie bisher möglich. Trotzdem ist die Burggrafen-Familie seit April dieses Jahres gewachsen und hat bei ihren Regelstammtischen im „Stadt Treff“, ihren Förder- und Damenstammtischen sowie bei dem Sommerfest im August auf Gut Leidenhausen viele neue Mitglieder sowie Juniorenmitglieder willkommen heißen dürfen. Der Ausblick auf die kommenden Monate mit weiteren Stammtischen, der Adventsfeier mit unseren kleinsten Mitgliedern und die bevorstehende Session mit der traditionellen Kostümsitzung am Karnevalssonntag im Hotel Pullman Cologne und dem Höhepunkt der jecken Tage, die Teilnahme am Rosenmontagszug mit 48 Mitgliedern in der Fußgruppe und 20 Mitgliedern auf dem „Jecko-Liner“ ließ das Herz einer jeden Burggräfin und eines jeden Burggrafen vor Freude kleine Hüpfer machen.

Dann folgte der wohl wichtigste Tagesordnungspunkt der Jahreshauptversammlung: die Neuwahl des Vorstandes. So verkündete Marcus Schneider – sehr zur Freude der Burggrafen-Familie – im Namen des gesamten Vorstandes, daß sie alle „riesen Bock haben, weiter zu machen“, mit einer Ausnahme: Hermann Ferrang, 2. Vorsitzender der KG Fidele Burggrafen von 1927 e.V. hat sich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, sich nicht erneut zur Wahl zu stellen, sondern Platz für eine Jüngere oder einen Jüngeren zu machen.

Und somit wird der Vorstand der KG nach einstimmiger Wahl in den kommenden vier Jahren auch weiterhin angeführt von Präsident Marcus Schneider, 1. Vorsitzender Guido von der Beeck, 2. Vorsitzender Clemens Theisen, Schatzmeister Daniel Siebert und – ganz neu im Vorstand – Schriftführer Felix Schwanitz.

Unter tobendem Applaus nahm der Vorstand die Wahl sichtlich ergriffen an und freut sich gemeinsam mit allen Burggrafen auf eine weiterhin spannende Zeit.

Ehe es dann zum gemütlicheren Teil des Abends überging, gebührte ein ganz besonderer und herzlicher Dank Hermann Ferrang. Er ist einer der „ältesten“ Burggrafen. Seit 2011 ist er Mitglied in der Burggrafen-Familie und war an der Geburtsstunde des Elferrates 2011 aktiv beteiligt. 2012 wurde er zum Burgherren ernannt. Von Anfang an war es ihm eine Herzensangelegenheit, sich aktiv in der Gesellschaft einzusetzen. Ihm oblag die Organisation des Elferrates und einiger Familien-Ausflüge wie zum Beispiel die Paddletour. Präsident Marcus Schneider entließ Hermann Ferrang von der „Arbeitsposition“ in die „Genießerposition“ mit einem ganz besonderen und einmaligen Geschenk: dem Rohentwurf des Sessionsordens 2021 der Fidelen Burggrafen. Sichtlich gerührt und mit einem lachenden und einem weinenden Auge stimmte Hermann dann den Schlachtruf der Burggrafen „Wir sind die Burggrafen!“ ein und brachte so das gesamte „Quarter 1“ zum Singen.

Und auch Rüdiger Roprecht gebührten ein großer Blumenstrauß und ein Moment des Dankes. Seit 12 Jahren trägt er mit seinen nunmehr 70 Jahren die Plagge der Burggrafen durch die Straßen Kölns und ist Mitglied bei De Plaggeköpp vun 1998 e.V..

Im Anschluß an die Jahreshauptversammlung ging es dann bis in die späten Abendstunden gesellig bei Kölsch und Co. weiter.

Quelle und Foto: Kölner Karnevalsgesellschaft Fidele Burggrafen von 1927 e.V.




Altstädter Köln – Traditionskorps lüftet Geheimnis zu Jubiläumsjahr „die ersten 100 Jahre“

Präsident Hans Kölschbach stellt zusammen mit seinem Schriftführer Dr. Bjön Braun (links) und Schatzmeister Michael Robens
das neue Tanzpaar der Altstädter Köln Jeanette Koziol und Jens Käbbe ven Medien vor

-hgj/nj- Mit insgesamt 19 Veranstaltungen sowie neun offiziellen und internen Aktivitäten präsentieren sich die Altstädter Köln in 2021 und ihrem Jubiläumsjahr 2022 Kölnern und Imis. Wie heute bei der Pressekonferenz im Kasino des grün-roten Korps von Präsident Hans Kölschbach, Schatzmeister Michael Robens und Schriftführer Dr. Björn Braun bekannt gegeben wurde, startet die Gesellschaft mit ihrer Sessionseröffnungsparty „11 Punkt 11“ und lassen ihre „ersten 100 Jahre“ Anfang Oktober nächsten Jahres mit ihrer Reise nach Rom und dem Besuch im Vatikan enden.

Die Altstädter sind Kölns einzige Korpsgesellschaft, welche mitten im Herzen der Altstadt ihr Domizil mit Geschäftsstelle und Kasino im Haus Alter Markt 28-32 hat, und ist somit nur 987 Schritte vom Kölner Dom entfernt. Zudem ist das grün-roten Korps immer mit jedem Oberbürgermeister der Domstadt auf Augenhöhe, da das Amtszimmer des ersten Bürger Kölns genau gegenüber dem Sitz der 1922 gegründeten Gesellschaft liegt. Schöner und zentraler liegt keine andere dem Festkomitee angeschlossenen Karnevalsgesellschaft zwischen Groß Sankt Martin, historischen Rathaus, Heumarkt und Dom.

Doch zurück zum Anfang: Ursprünglich, ist das 5. der neun domstädtischen Traditionskorps aus einem Kegelclub der „Fidele Altstädter“ entstanden, welcher sich mit dem Zweck „Zur Wahrung der Tradition und Überlieferung des artechten, volksnahen Kölner Karnevals, vor allem der Pflege des Kölner Brauchtums, des typisch kölnischen Humors und Witzes und er Kölner und- und Eigenart innerhalb des hergebrachten, historischen Fastnachtsfestes“ am 10. März 1922 zusammenfand wie im Gründungsprotokoll verbrieft zu lesen ist.

1924, also zwei Jahre späte, faßte man denn Beschluß hieraus ein karnevalistisches Korps zu gründen. Das Kölner Stadtarchiv schlug damals die grün-roten Farben und Uniformen Kurkölns als im Karneval noch nicht vorhanden vor. Und so heißt es in einem „Korps-Verpflichtungsschein“ von 1938: „Die Uniform ist das getreue Abbild der Uniform der kurkölnischen Miliz aus dem Jahre 1790.“

Was hat es mit Kurköln auf sich? Das Verhältnis zwischen Kurköln und der stolzen, wie freien Reichsstadt Köln war vielschichtig und komplex. Man stand sich auf dem Schlachtfeld in feindlichen Lagern gegenüber. Als Kurköln bezeichnet man das weltliche Herrschaftsgebiet der Erzbischöfe und Kurfürsten von Köln. Kurköln war eines von sieben Kurfürstentümer des Heiligen Römischen Reiches; die Kurfürsten wählten den Deutschen Kaiser.

Gleichfalls gehörten drei geistliche Fürstbischöfe zu diesem erlauchten Kreis:
• Der Erzbischof von Mainz als Reichserzkanzler für Deutschland
•Der Erzbischof von Trier als Reichserzkanzler für Burgund und
• Der Erzbischof von Köln als Reichserzkanzler für Italien

Neben der Vielzahl von der Feier des 11. im 11., dem Korpsappell, Sitzungen, Bällen und Fastelovendspartys, gehört und zählt seit 1953 die offizielle Eröffnung des Straßenkarnevals an Weiberfastnacht auf dem Alter Markt zu den Höhenpunkten der Korpsgesellschaft, wobei diese Straßenkarnevaleröffnung bereits vor dem 2. Weltkrieg von der Gesellschaft begangen wurde.

Besonderes Augenmerk im Kölner Karneval und über das gesamte Rheinland hinweg erreichten die Altstädter im Jahre 1961. So revolutionierte die damalige Marie des Korps Gerdemie Pütz, zusammen mit ihrem Tanzoffizier und späteren Ehemann Karl-Heinz Basseng den Mariechentanz mit eingebauten Passagen von Hebefiguren, welche so noch nie im Kölschen Fastelovend gezeigt und von Ballettmeister Peter Schnitzler und seiner Ehefrau Hilde einstudiert wurden. Hiervon war insbesondere der damalige Präsident des Festkomitee Kölner Karneval Ferdi Leisten so begeistert, welcher nach mehrmaligen Zugaben und stehenden Ovationen infolge der tänzerischen Leistungen des Tanzpaares die Altstädter Köln mit dem Titel „Traditionskorps des Kölner Karnevals“ auszeichnete und in den bisherigen Kreis der Traditionskorps der Roten Funken, Blauen Funken, EhrenGarde der Stadt Köln und der Prinzen-Garde Köln aufnahm. Hierfür dankten die Altstädter ihrer Gernemie, welcher der Titel „Ehrenmarie“ verliehen wurde. Ihr Karl-Heinz – mit dem sie für ihr grün-roten Korps 13 Jahre auf den Bühnen Kölns und des Rheinlandes tanzte – wurde später Präsident der Gesellschaft, welches er neun Jahre bis 2004 begleitete.

Heutzutage zählt das „grön-rude“ Korps rund 400 aktive, inaktive und förderende Mitglieder, die sich als Grenadiere und Offiziere in Großer Rat, Regimentsspielmannszug, Reservekorps, Reiterkorps, Senat, und Tanzkorps gliedern. Zudem verfügt die Gesellschaft über einen illustren Kreis von Freunden und Förderern, welche ihre Gesellschaft ganzjährig mannigfaltig unterstützen. Ganz an der Spitze der Altstädter stehen drei über den Kölner Karneval bekannte Persönlichkeiten. So, Hans Kölschbach als Präsident seit 2004, der innerhalb des Korps den Biernamen „Knallbotz vum Aldermaat“ trägt. Mit Michael Robens hat man einen Schatzmeister, der seit rund 26 Jahren die gesamten monetären Geschicke fest in der Hand hält und lenkt. Jüngstes Mitglied in diesem Trio ist Dr. Björn Braun, der als Schriftführer seit 2016 alle Geschehnisse und Protokolle seiner dokumentiert.

Zudem gebührte ihm in der vergangenen Session 2021 die Ehre, zusammen mit Sven Oleff („Prinz Sven I.“) und Gereon Glasemacher („Bauer Gereon“) seine Heimatgesellschaft als „Jungfrau Gerdemie“ im Kölner Dreigestirn darstellen zu dürfen. Die Verkörperung von Kölns höchsten Repräsentanten, dürfen die Drei auch nochmals in der in wenigen Tagen beginnenden Session aufgrund des Corona-bedingten Ausfalls im vergangenen Jahr wiederholen, welches in der Geschichte des Kölner Karnevals seit 1823 noch kein anderes erleben konnte.

Ihre Feuertaufe auf der Bühne für die Session 2022 – unter dem wohlklingend treffenden Motto „Alles hät sing Zick.“ – hat das „noch“ 99 Jahre junge, frische und eloquente Traditionskorps bei der „Jubiläumsfeier zum Elften im Elften“ der KG Neppeser Naaksühle im Festzelt im Nippeser Tälchen, bei dem das neue Tanzpaar Jeanette Koziol und Jens Käbbe erstmals im Gesamtauftritt des Korps vor Publikum steht.

Hieran folgt sodann die Regimentsmesse im Kölner Dom mit anschließender interner „Feier des 11. im 11.“ im „Gaffel am Dom“, wonach nach Adventszeit und Weihnachten der festliche Silvesterball im Gürzenich und einem unvergeßlichen Jahreswechsel (mit Sektempfang, einem 3-Gänge-Menü, Champagner und kleiner Snack um Mitternacht, sowie einen schillernden Programm mit Band, Orchester und einigen Show-Acts), Schlag auf Schlag ein Event nach dem anderen folgt.

Mit vier Musikzügen und großer Wache geleiten die Altstädter Köln ihr designiertes Kölner Dreigestirn am 2. Januar 2022 in die Kölsche Hofburg im Dorint am Heumarkt. Weiter zieht sich der närrische rote Faden sodann mit dem Korpsappell für geladene Gäste am 5. Januar 2022 im Gürzenich, wonach man nach der Proklamation am 7. Januar 2022 des designierten Kölner Dreigestirns in den Reigen des grün-roten Sitzungskarnevals einsteigt:

  • 9. Januar 2022 – Herrensitzung, Willi Ostermann Saal im Sartory
  • 14. Januar 2022 – Kostümsitzung, Maritim Hotel Köln
  • 18. Januar 2022 – Litewka Abend, Steigenberger Hotel
  • 21. Januar 2022 – Mädchensitzung, Gürzenich
  • 22. Januar 2022 – Kindersitzung, Eventhalle im Haus des Kölner Karnevals (Festkomitee)
  • 23. Februar 2022 – Fest in Grün-Rot, Gürzenich
  • 29. Januar 2022 – Altstädter-Miljöh-Sitzung, Kristallsaal der Koelnmesse
  • 30. Januar 2022 – Familiensitzung als neues Format im Maritim Hotel am Heumarkt
  • 6. Februar 2022 – Härekommers, Gürzenich

Hiernach sind in den närrischen Wochen der „fünften Jahreszeit“ die Altstädter noch lange nicht ausgepowert, da bei den „grön-rude“ Kostümbällen und Partys jeder Jeck auf seine Kosten kommt:

  • 27. Januar 2022 – „Zoo-Zappelei – Alles für die Dierscher“ als Benefizveranstaltung zu Gunsten des Kölner Zoos, Hotel Pullman Cologne
  • 12. Februar 2022 – „Fleißig Jeck – Die Altstädter FRÜH-Schicht, Brauhaus „FRÜH am Dom“
  • 19. Februar 2022 – Altstädter Kostümball „Jeck am Rhing“, Theater am Tanzbrunnen
  • 24. Februar 2022 – Mittendrin im Zims 2022, Traditionsgasthaus Zims
  • 26. Februar 2022 – „Pädsball“, Brauhaus „Stapelhaus am Dom“
  • 26. Februar 2022 – „Danze am Dom“, Wartesaal am Dom

Alle Veranstaltungen der Altstädter Köln unterliegen der 2G-Regelung (Geimpft, Genesen)!!!

Den Abschluß ihrer – sicherlich wie immer – triumphalen Session mit Sitzungen, Bällen und der Open-Air-Veranstaltung an Weiberfastnacht (26. Februar 2022) zur Eröffnung des Straßenkarnevals auf dem Alter Markt und dem Kölner Rosenmontagszug (28. Februar 2022), begeht das Korps intern beim traditionellen Fischessen am 5. März 2022 im Hotel Hilton Cologne, wonach das 100jährige Jubiläumsjahr Mitte März 2022 wieder Fahrt aufnimmt.

So reist das Korps am 20. März 2022 nach Luxembourg um in der europäischen Kulturhauptstadt 2022 Esch-sur-Alzette am Halbfastensonntagsumzug teilzunehmen. Viereinhalb Wochen später sind die Grenadiere und Offiziere der Korpsgesellschaft am 21. April 2022 zu Gast in Hamburg und wohnen der auf der neuen Korvette „Köln“ der Bundesmarine bei. Närrisch angehaucht in der trostlosen Zeit zwischen Aschermittwoch und dem 11. im 11. wird sicherlich am 14. Mai 2022 das Kegelturnier der neun Kölner Traditionskorps, das zusammen mit den Bonner Stadtsoldaten als befreundete und zehnte Korpsgesellschaft ausgetragen wird und in Frechen stattfindet.

Während viele Kölner Bürger das Pfingstwochenende in Köln oder dem Rest der Welt genießen, begrüßt das Korps ihre Freunde aus Barcelona – bei denen sie 2019 zu Gast waren – und im Katalanischen Parlament empfangen wurden. Ein Highlight des Gegenbesuchs der Katalanen in Köln wird sein, daß die Barceloner ihr Weltkulturerbe mit ihren „Menschentürmen“ auf dem Roncalliplatz neben der Hohen Domkirche Sankt Petrus (Kölner Dom) präsentieren.

Zusammen mit der IG Altstadt steigt vom 11. bis 13. August 2021 das große Jubiläumsfest auf dem Heumarkt und weiteren Plätzen rund im den Alter Markt, mit zahlreichen Attraktionen, Karussells, kulinarischen Genüssen und musikalischen Programm-Acts. Den krönenden Abschluß ihres Jubiläumsjahres bildet für die grün-roten Altstädter die mehrtägige Reise in die ewige Stadt Rom, wobei beim Besuch im Vatikan vielleicht auch noch eine Audienz beim Papst ansteht!

(Text mit Informationen von https://www.altstaedter.de/das-kurkoelnische-traditionskorps/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Altst%C3%A4dter_K%C3%B6ln_1922): © 2021 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de und Altstädter Köln 1922 e.V.
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!

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„Plaggeköpp“ starteten verfrüht in die Session 2021/2022

Endlich war es wieder soweit. „De Plaggeköpp vun 1998 e.V.“ sind am Samstag (30. Oktober 2021), im Gasthaus „Zum Jan“ in die neue Karnevalssession 2021/2022 gestartet. Leider war die Veranstaltung Corona-bedingt nur für Mitglieder der Gesellschaft zugänglich. „Wir hoffen natürlich, daß wir im nächsten Jahr, wieder mit Freunden der Gesellschaft feiern können“, so Pressesprecher Daniel Krömpke.

Trotz allem haben 45 „Plaggeköpp“ die Session eingeleitet, nachdem Präsident Fritz Bolz, fast pünktlich um 11.22 Uhr die Veranstaltung mit unserem Schlachtruf, „Dreimol de Plagge huh“, eröffnet hat.

Natürlich gab es auch ein kleines Programm. „Cilli Alperscheidt“ alias Wolfgang Mette, startet mit seiner Rede ein Feuerwerk des Lachens. Hiernach spielte die Band „Kwien de Stäänefleejer vum Ring“ (Foto), welche mit eigenen und gecoverten Liedern, die Stimmung in die Höhe schießen ließen. Aus einem geplanten 30minütigen Auftritt wurde ein zweistündiges Konzert mit 10 bis 15 Zugaben.

„Wir danken allen Akteuren für diese gelungene Veranstaltung und freuen uns auf die neue Session“.

Quelle: De Plaggeköpp vun 1998 e.V.; Foto): Sandra Haupts




Messe für die lebenden und verstorbenen Mitglieder des Reiter-Korps „Jan von Werth“

In langer Tradition findet in diesem Jahr wieder eine Messe des Reiter-Korps für seine Mitglieder am 6. November 2021 um 16.00 Uhr in St. Severin statt.

In der letzten Messe erinnerte der Feldkaplan des Reiter-Korps, Tobias Hopmann, noch daran, daß der sehr religiöse Generalfeldmarschall wohl höchst-persönlich bei seinem triumphalen Einmarsch 1637, welcher der Rat der Stadt ihm für seine Verdienste gewährt hatte, an St. Severin vorbeigeritten sein muß. Mithin darf in der Messe nicht nur der Segen für die kommende Session erbeten werden, sondern es wird quasi der historische Geist der Gesellschaft wieder lebendig.

Auch dieses Jahr wird wieder sehr viel Tradition lebendig: Zum einen empfängt das designierte „Jan un Griet“-Paar, Karl-Heinz und Sabine Wührer, den Segen und darf damit auf eine gute Karnevalssession 2022 hoffen. Zum zweiten gilt es gleich drei „Plaggen“ der Gesellschaft zu segnen: Zwei Abteilungen der Gesellschaft, nämlich der Senat und das Feldkorps und die Kinder- und Jugendtanzgruppe haben neue „Plaggen“ und mit der Segnung werden diese nunmehr offiziell vorgestellt.

Drittens gilt es den Messkelch der Gesellschaft zu segnen. Vor rund 50 Jahren wurde der wertvolle Kelch vom damaligen Ehrenpräsidenten Jakob Pütz der Gesellschaft gestiftet. Es handelt sich um einen restaurierten Kelch aus dem Jahre 1896, welcher vom Sohn des Goldschmieds Franz Wüstenberg hergestellt wurde – Franz Wüstenberg hatte bei Faberge gearbeitet und war päpstlicher Goldschmied und königlicher Hoflieferant. Arbeiten von ihm sind in der Domschatzkammer und im Stadtmuseum zu sehen.

Der Kelch wurde vom damaligen Feldkaplan Prof. Gerhard Herkenrath während der Messe der Gesellschaft auch gerne eingesetzt. Nach den vielen Jahren galt es den Kelch, der nach dem Tod von Gerhard Herkenrath einige Zeit in St. Gereon aufbewahrt war, wieder umfangreich zu restaurieren und in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Bei dieser Gelegenheit wurden acht grüne Edelsteine – für jeden Korpsteil einen – und zwei Brillanten – symbolisch für Jan und Griet – in den Kelch eingearbeitet.

Dies ist dieses Jahr geschehen und so kann Tobias Hopmann den neuen-alten Messkelch aus den Händen des leitenden Pfarrers der Innenstadt, Domkapitular Dr. Dominik Meieringaus St. Gereon in Empfang nehmen und neu einsegnen.

Quelle und Foto/s: Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V.




Kreis rheinischer Karnevalisten (KrK) übergibt KG Rot-Weiß Hönningen Scheck zur Flutopferhilfe

V.l.n.r.: Axel Höfel, Jürgen Schwarzmann, Albert Terfloth, Elfi Pauly, Klaus Stüßer, Michael Pauly

Gestern am 31. Oktober 2021 war es endlich soweit und der KrK konnte seine im Rahmen der Benefizveranstaltung vom 9. Oktober 2021 seine gesammelten Gelder an die Flutopfer in Hönnigen/Ahr übergeben.

Mit „Hünge Alaaf“ übergab der KrK-Baas Albert Terfloth und der 2.Vorsitzende Axel Höfel den Scheck aus der Flutopferbenefiz des Kreis rechtsrheinischer Karnevalisten. Über € 2.750,00 freuten sich der 1. Vorsitzende der KG Rot-Weiß Hönningen Michael und Elfi Pauly sowie Hönningens Bürgermeister Jürgen Schwarzmann.

Die Übergabe fand im Gasthaus „“Zur Traube“ statt, welches von däm kölsche Jung Klaus Stüßer (Mitglied im Reiter-Korps „Jan von Werth“) und seiner Frau geführt wird. „Mit dem Geld wollen wir neue Spielgeräte für die ‚Pänz‘ anschaffen“ so Michael Pauly.

Mit einem Riesendankeschön sagt Albert Terfloth allen Spender, Besucher und aufgetretenen Künstler der Benefizveranstaltung im Namen seines Vorstandskollegen DANKE.

Quelle und Foto: Kreis rheinischer Karnevalisten e.V.

 




Blaue Funken: Nach Pandemie-bedingter Zwangspause findet Kölns größtes Ballerlebnis wieder statt

Mit dem BallKRISTALL feiern die Blauen Funken wie in jedem Jahr – so auch nach einjähriger Pause – den Auftakt der Karnevalssession. Folgendes Programm des BallKRISTALL 2021 soll heute vorab vorgestellt werden.

  • Der Opener – „Fauth Dance Company“: Die „Fauth Dance Company“ wurde 1963 gegründet und zählt inzwischen zu den besten Show-Ensembles Deutschlands. Sie zeigt mitreißende Shows aus Tanz, Performance, Entertainment und Energie, so auch zum BallKRISTALL mit der spektakulären und interaktiven Show „Unexpected“.
  • Der HauptAct – Howard Carpendale: Mit Howard Carpendale präsentieren die Blauen Funken einen absoluten Topstar, der seit mehr als 5 Jahrzehnten die Konzertsäle füllt. Wichtig ist für ihn der direkte Kontakt mit seinen Fans. Seine Konzerte in großen Hallen oder etwas intimer bei einem Ball, sind daher auch immer ein besonderes Erlebnis. Dort und beim BallKRISTALL spürt man sein Charisma und seine aufrichtigen Emotionen.
  • Die kölsche Mitternachtsshow – „Paveier“: Seit ihrer Gründung 1983 sind die „Paveier“ nicht mehr aus der kölschen Musikszene wegzudenken. Mit der Mischung aus Top-Titeln der letzten bald 40 Jahre und den Hit-Krachern der jüngsten Zeit begeistert die Band ihr Publikum stets aufs Neue und lässt jeden Konzertabend zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

  • Die Tanzmusik – Michael Kuhl und seine Kapelle: Der Sänger, Trompeter und Jazz-Musiker Michael Kuhl wird mit seiner Band für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen und die Herzen aller Tanzliebhaber höher schlagen lassen, denn er trifft immer den richtigen Ton!

Die Blauen Funken freuen sich sehr, dieses hochkarätige Programm präsentieren zu können. Der BallKRISTALL findet am Samstag, 13. November 2021 ab 19.00 Uhr im großen Ballsaal des Maritim Hotels in Köln statt. Kartenbestellungen können an die üblichen Bestelladressen (unter anderem Onlineshop unter www.blaue-funken.de) gerichtet werden.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; (Foto/s): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V./Michael Nopens, Andreas Gläser; Hergen Schimpf; Manfred Esser; „Fauth Dance Company“; Michael Kuhl




Startschuß in eine bunte Session: Festkomitee und Deiters stellen Mottoschal 2022 vor

Deiters-Inhaber Herbert Geiss und Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn bei der Vorstellung des Mottoschals
gemeinsam mit Tanzgruppen des Kölner Karnevals

„Alles hät sing Zick!“ – so lautet das Motto der kommenden Session und diese Session bringt hoffentlich wieder eine Zeit, in der man gemeinsam lachen, schunkeln und den Fastelovend feiern kann. Das Motto bezieht sich nicht nur auf die Vergänglichkeit des Karnevals, der jedes Jahr am Aschermittwoch sein Ende findet, sondern auch auf seine vielen unterschiedlichen Facetten. Im Karneval hat alles seinen Platz und alles seine Zeit: die großen, lauten und bunten Veranstaltungen genauso wie die kleinen, leisen Töne.

Am „Elften im Elften“ starten die kölschen Jecken in die neue Session, und da darf auch ein lieb gewonnenes Accessoire nicht fehlen, das mittlerweile Sammlerwert unter den Narren erreicht hat: Der Mottoschal greift wie in jedem Jahr das aktuelle Sessionsmotto auf und spiegelt mit bunten Impressionen die unterschiedlichen Momente einer Karnevalssession wider. Und das gleich in fünf verschiedenen Versionen, damit sich jeder Jeck seine Lieblingsmomente aussuchen kann.

Christoph Kuckelkorn, Präsident das Festkomitees Kölner Karneval, und Deiters-Inhaber Herbert Geiss stellten den neuen Schal heute der Presse vor – in der LANXESS arena gemeinsam mit Vertretern der Kölner Tanzgruppen. „Ich freue mich wahnsinnig, daß wir endlich wieder gemeinsam feiern können. Bei allen Jecken ist die Sehnsucht nach Zusammenhalt, Feiern, Schunkeln und auch Kostümen riesig. Und diese Sehnsüchte, die wir anderthalb Jahre nicht ausleben durften, spiegeln sich im neuen Mottoschal wider. Auch und gerade wegen dieser Sehnsüchte ist die LANXESS arena, wo sonst Kölns größte Karnevalsparty gefeiert wird, genau der richtige Ort, um den Mottoschal offiziell zu präsentieren und zu zeigen, daß es endlich wieder losgeht“, so Herbert Geiss. „Der Schal ist für mich in jedem Jahr das Symbol für den Startschuß in eine neue Session. Und in diesem Jahr tut das nach der Zwangspause besonders gut. Wobei die Pause zumindest nicht für den Mottoschal galt. Der Mottoschal war auch in der Pandemie-Session ausverkauft, was nochmal unterstreicht, wie sehr dieser Artikel zu einem Sammlerstück und Symbolartikel einer jeden Session geworden ist.“

Mit dem Kauf des Mottoschals unterstützen die Karnevalisten zudem das kölsche Brauchtum: In jedem Jahr fließen die gesamten Erlöse zurück in den Kölner Karneval. Die Tanzgruppen des Kinder- und Jugendkarnevals profitieren genauso davon wie beispielsweise verschiedene soziale Projekte entlang des Kölner Rosenmontagszuges – etwa die kostenfreien Inklusionstribünen. Unterstützt werden zudem die städtischen Streetworker, die im Straßenkarneval für die Sicherheit der feiernden Kinder und Jugendlichen sorgen. „Die Corona-Pandemie hat natürlich für große finanzielle Ausfälle im Karneval gesorgt. Daher sind wir sehr dankbar, auch in diesem Jahr wieder die Unterstützung durch unseren Partner Deiters zu bekommen und dadurch verschiedenste soziale Projekte erhalten zu können“, betont Christoph Kuckelkorn.

Der Schal, von Deiters designt, bietet wieder einige Besonderheiten: Die große Uhr mit Pappnase ist sicherlich das auffälligste Element aus dem Sessionslogo, daß sich auf dem Schal wiederfindet. Aufgenäht dient sie zudem als Schlaufe, um die beiden Schalenden miteinander zu verbinden. Auch eine Tasche wurde wieder integriert und bietet Platz für Handy, Kleingeld und Lippenstift. Die gestrickte Schalseite greift viele vergangene Sessionsmottos in Graffiti-Schrift auf, wobei das aktuelle Motto besonders hervorgehoben wird.

In limitierter Auflage wird der Mottoschal ab dem 2. November 2021 exklusiv bei Deiters im Handel und online unter www.deiters.de verkauft. Er kostet wie in den Vorjahren € 15,00 für Erwachsene und € 11,00 für die „Pänz“.

Quelle (Text) Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto/s): Costa Belibasakis und Deiters

 




„Paveier“ wieder auf Weihnachtstour

Die „Paveier“ mit dem Streichquartett „Kwartett Latäng“

Nach einem Jahr Corona-Zwangspause kehren die „Paveier“ im Advent mit ihren weihnachtlichen Konzerten auf die Bühnen des Rheinlandes zurück.

Zu den schönsten und traditionsreichsten Adventsveranstaltungen in kölscher Sprache zählend, haben die Kölschen Weihnachtskonzerte „Paveier und Gäste“ und „Paveier und Freunde“ (WDR-Konzerte) längst einen festen Platz in den Herzen des rheinischen Publikums gefunden.

Zusammen mit befreundeten Künstlern zeigt die kölsche Kultband hier ihre besinnliche Seite und setzt damit ein kleines Glanzlicht inmitten der hektischen Vorweihnachtszeit. In festlichem, manchmal auch sakralen Ambiente, präsentieren die „Paveier“ und ihre Mitstreiter alte und neue Lieder in kölscher Sprache, in denen das schönste Fest des Jahres besungen wird: Mal heiter und mit einem gehörigen Augenzwinkern, mal zu Herzen gehend und besinnlich.

Weihnachts-Tour 2021

Die „Paveier“-Weihnachts-Tour führt die Band in diesem Jahr zu 19 Konzerten in 14 Locations und zwölf Städten – Köln, Mendig, Bad Honnef, Bergisch Gladbach, Radevormwald, Euskirchen, Lindlar, Düren, Morsbach, Wenden, Bergheim und Troisdorf.

Der Zutritt zu allen Konzerten erfolgt nach 2G-Regeln (nur für Geimpfte & Genesene)

In Köln sind die „Paveier“ insgesamt acht Mal zu sehen:

Montag, 29. November 2021
„Paveier & Gäste“
Basilika St. Aposteln, Neumarkt 30, 50677 Köln

Gleich zum Tour-Start spielt die Band an einem „Herzensort“.

Es ist längst eine Kölsche Weihnachtstradition, daß die „Paveier“ in St. Aposteln, einer, zu den bedeutendsten romanischen Kirchen Kölns gehörenden, Basilika, ihr Weihnachtskonzert spielen. Zum neunten Mal gastieren die sechs Musiker am 29. November im Herzen der Domstadt, direkt am Neumarkt mit seinem wunderschönen Weihnachtsmarkt.

Mit dabei sind: die Sopranistin Constanze Störk, das Streichquartett „Kwartett Latäng“ und
die Band „Kempes Feinest“.

Tickets: € 29,00 zuzügliche etwaiger Gebühren
Vorverkauf: KölnTicket – www.koelnticket.de – +49 (0) 2 21/28 01 – sowie in allen Ticketshops

 

Mittwoch, 1. Dezember 2021
„Paveier & Gäste“
Immanuelkirche Köln-Longerich, Paul-Humburg-Straße 11, 50737 Köln

Bereits zum siebten Mal gastieren die „Paveier“ mit ihrer Konzertreihe Kölsche Weihnacht – „Paveier & Gäste“ auch in der Immanuelkirche Köln-Longerich. Gemeinsam mit befreundeten Künstlern wie der Sopranistin Constanze Störk, das Streichquartett „Kwartett Latäng“ und der Band „Kempes Feinest“ zeigt die kölsche Kultband hier ihre andere besinnliche Seite und setzt damit ein kleines Glanzlicht inmitten der hektischen Vorweihnachtszeit.

Tickets: € 29,00 zuzügliche etwaiger Gebühren
Vorverkauf: Vorverkauf startet in Kürze!
HWB Medien, Altonaer Straße 30, 50737 Köln-Longerich, Telefon: +49 (0) 2 21/29 89 47 20
Buchhandlung Eselsohr, Altonaer Straße 55, 50737 Köln-Longerich
Drogerie Bach, Longericher Straße 441, 50739 Köln-Longerich
Charlotten Apotheke, Grethenstraße 36, 50739 Köln-Longerich

 

Freitag, 3. Dezember bis Sonntag, 5. Dezember2021
(fünf Termine)
„Paveier & Freunde“
WDR – Klaus von Bismarck Saal (Großer Sendesaal), Wallrafplatz 5, 50667 Köln

Die Veranstaltungen im WDR sind die Keimzelle der Weihnachtstouren der „Paveier“. Zum sechzehnten Mal erleben die Zuschauer dort Himmlische Lieder op Kölsch. Dazu gibt es weihnachtliche Geschichten und eine Reihe von hochkarätigen Gästen: mit dabei sind Sopranistin Constanze Störk, „Sitzungspräsident“ Volker Weininger, die Band „Kempes Feinest“, der Gospelchor „Na Mouléma“ und das Streicherquartett des WDR Funkhausorchesters.

Tickets: € 33,00/€ 29,00 inklusiv Gebühren
Vorverkauf: KölnTicket – www.koelnticket.de – +49 (0) 2 21/28 01 – sowie in allen Ticketshops

 

Sonntag, 19. Dezember 2021
„Paveier & Gäste“
Flora Festsaal Am Botanischen Garten 1 a, 50735 Köln

Den Abschluss findet die diesjährige Weihnachtstour in der Flora, in einem der schönsten und stimmungsvollsten Säle der Domstadt. In diesem festlichen Ambiente werden die „Paveier“ zusammen mit Sopranistin Constanze Störk, dem Streichquartett „Kwartett Latäng“, „Kempes Feinest“ und „Sitzungspräsident“ Volker Weininger für einen festlichen und stimmungsvollen Tourabschluß sorgen.

Tickets: € 29,00 zuzügliche etwaiger Gebühren
Vorverkauf: KölnTicket – www.koelnticket.de – +49 (0) 2 21/28 01 – sowie in allen Ticketshops

Quelle und Foto: MD Mediendienst




Alles hät sing Zick: Alt-Lindenthal stellt Flyer mit Veranstaltungen 2021/2022 vor

Quelle (Grafik): Kölner Karnevalsgesellschaft Alt-Lindenthal e.V.; (Design): Ella Kranzbühler




Wieverfastelovendszoch des Reiter-Korps „Jan von Werth“ 2022 abgesagt

Lange gerungen hat der Vorstand des Reiter-Korps „Jan von Werth“ mit der Frage, ob der Weiberfastnachtszug 2022 wird stattfinden können.

Die Rahmenbedingungen aus Coronaschutz-Auflagen und stark steigenden Inzidenzzahlen ließen der Gesellschaft jedoch keine andere Wahl, als den Zug auch 2022 abzusagen. Natürlich fiel die Entscheidung alles andere als leicht, ist doch die Durchführung des Zuges ein zweifaches historisches Erbe. Der Umzug erinnert einerseits an die Legende um die tragische Liebesgeschichte von „Jan un Griet“, andererseits aber auch an die Verleihung der Ehrenbürgerschaft an den Reitergeneral.

Sowohl für das „Spill an der Vringspooz“, als auch für den gesamten Zugweg bis zum Alter Markt und dann auch für den Alter Markt wäre ein Sicherheits- und Hygienekonzept zu stemmen gewesen, welches die Ressourcen der Gesellschaft gesprengt hätten. Zudem ist der Wieverfastelovendszoch traditionell auch der erste Veedelszoch in der Zeit des Straßenkarnevals und jede Unwägbarkeit bei der Umsetzung von Corona-Maßnahmen wäre dem Reiter-Korps ungebremst auf die Füße gefallen. Das rechtliche und finanzielle Risiko dieser Mammutaufgabe ist für die Gesellschaft aus der Südstadt einfach nicht tragbar, weshalb die Absage schweren Herzens erfolgen mußte.

Das Reiter-Korps wünscht allen Veedelszöch, die dank Unterstützung durch Stadt und Politik diese Aufgabe in Angriff nehmen können, viel Erfolg und ist sich sicher genügend Gelegenheiten zu haben, mit den kölschen Jecken auch 2022 den Fasteleer feiern zu können.

Quelle: Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V.




Neuwahlen bei der Grielächer Jahreshauptversammlung

V.l.n.r: Markus Nöthgen, Thorsten Stommel, Wilfried Schmitz und Reiner Hammes

Bei ihrer Mitgliederversammlung am 26. Oktober 2021 im Brauhaus „Stapelhaus am Dom“, wählten die Mitglieder der Kölsche Grielächer die neu zu besetzenden Positionen im Vorstand. Turnusmäßig stehen alle fünf Jahre versetzt Neuwahlen an. So ist gewährleistet, daß nie ein komplett neuer Vorstand die Geschäfte der Gesellschaft übernehmen muß.

Gewählt wurden:

  • Vizepräsident – Reiner Hammes,
  • Geschäftsführer – Markus Nöthgen,
  • Literat – Thorsten Stommel,
  • 1. Kassierer — Wilfried Schmitz.

Alle Kandidaten wurden mit großer Mehrheit in ihre Ämter gewählt.

Quelle: KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V.; (Foto): Henry Schroll




Anhaltende Ungewissheit durch Corona-Pandemie zwingt D.K.G. „Schäl Sick“ zur Absage ihrer beiden großen Sitzungen

Voller Hoffnung hat die D.K.G. „Schäl Sick“ die Session 2022 geplant und wollte wieder mit ihren Mitgliedern und Freunden der Gesellschaft nach einem Jahr Zwangspause Karneval feiern. Trotz einem gewohnt vielseitigen Programm und frühzeitiger Werbung blieben jedoch die erhofften Kartenbestellungen aus.

Dies ist vor allem auf die nach wie vor ungewisse Situation für den Sitzungskarneval unter dem Einfluß der Corona-Pandemie zurückzuführen. Aufgrund der damit verbundenen fehlenden Planungssicherheit und des nicht unerheblichen finanziellen Risikos sieht sich die D.K.G. „Schäl Sick“ außerstande in der Session 2022 große Sitzungen durchzuführen.

Daher wurde schweren Herzens beschlossen sowohl die Mädchensitzung als auch die traditionelle Samstagsitzung abzusagen. „Wir bedauern diese Entwicklung zutiefst. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit unseren Partnern zusammen, um unseren Mitgliedern in der Session 2022 Alternativen anbieten zu können“ versichert Präsident Dr. Heinz Peter Schnepf.

Alle Gelder bereits bezahlter Karten für die beiden Sitzungen werden selbstverständlich erstattet. Unsere kleineren Veranstaltungen zum 11. im 11., Senatsabend, Kinderkostümfest und Fischessen finden wie geplant statt. Karten können unter http://www.schael-sick.erworben werden.

Quelle: Deutzer Karnevalsgesellschaft „Schäl Sick“ vun 1952 e.V.




Närrisches Consulat der Großen Kölner feierte Galaabend zum 40. Jubiläum im Dachsalon der Flora

Uwe Eichner (Mitte), Vorsitzender des Närrischen Corps überreicht zusammen mit Angela Kanya-Stausberg  und Frank Gondorf (rechts),
den Spendenscheck an die Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Köln-Kalk

Am 15. Oktober 2021 fand aus Anlaß des 40jährigen Jubiläums des Närrischen Consulats, das zur Unterstützung der Großen Kölner KG gegründet wurde, eine Galaveranstaltung im Dachsalon der Flora statt . Das Närrische Consulat (NC) besteht immer nur aus halb so viele Mitgliedern wie die Gesellschaft alt ist. Es dürfen also dato 70 Mitglieder sein.

Kurz vorher erfolgt eine Spendenscheckübergabe des NC über € 250,00 an den Jugendfeuerwehrwart Muhammed Enes Bodur der Jugend der Freiwilligen Feuerwehr Kalk.

Über 90 festlich gekleidete Gäste, darunter auch die Botschafter des NC Uwe Eichner, Tom Burow und Jürgen Roters, erwartet ein ausgesuchtes Menü und ein kleines Programm mit Thomas Cüppe und Martin Schopps. Das Wichtigste wird aber wohl sein, daß man sich nach langer Zeit endlich wieder treffen kann. Wir erwarten auch Gründungsmitglieder, die mit einer besonderen Nadel ausgezeichnet werden sollen.

Übrigens halfen die Große Kölner-Heinzelmännchen bei der Betreuung der Gäste, dabei trugen die Heinzelmännchen T-Shirts, die auch das Emblem des NC schmückt, denn zum Jubiläum hat das NC diese gesponsert. Das Spalier vor dem Einlaß des geladenen elitären Kreis bildeten sowohl die Mitglieder des Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ wie auch eine Abordnung des Reiterkorps der Große Kölner KG.

Quelle (Text und Foto/s): Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. 1882




Bürgergarde „blau-gold“ startet mit Korpsabend ersten Schritt in zurückkehrende Normalität

-hjä- Gestern Abend (15. Oktober 2021) fand nach langer, langer Zeit erstmals wieder ein Korpsabend der Bürgergarde „blau-gold“ statt, womit ein weiterer Schritt in Richtung Normalität nach der Corona-Pandemie für das erfrischende Korps erreicht wurde.

Für viele Mitglieder und deren Partnerinnen, bedeutete der Abend im 1.500 m² großen Open-Air-Werkshof der Halle Tor 2 auch ein Wiedersehen mit Freunden und Vereinskameraden, welche man vielleicht letztmalig in diesem Zusammenhalt am Aschermittwoch letzten Jahres gesehen hat. Neben allen Korpsteilen (Korps, Tanz- und Reiterkorps, Senat, sowie der Regimentsspielmannszug) begrüßte Präsident Markus Wallpott zusammen mit seinem blau-goldenen Tanzpaar Denise Willems und Christopher Wallpott einige Mariechen und Tanzoffiziere der anderen acht Kölner Traditionskorps, für die es eine Ehre war, mit den Bürgergardisten den Abend in der Eventlocation verbringen zu dürfen.

V.l.n.r.: 1. Kölner Tambour- und Hornistencorps von 1919 „In Treue fest“ e.V.,Präsident Markus Wallpott dankt den Sponsoren der Bürgergarde-Busflotte

Insgesamt hieß Markus Wallpott rund 260 Mitglieder mit Partnern und eine handverlesene Anzahl von besonderen Gästen, auf die ein stimmungsvoller Abend mit kleinem musikalischen Programm bei frischegezapftem Kölsch, kühlen Weinen und ausgewählten Speisen, sowie reichlich Gesprächsstoff wartete. Zum Auftakt des Korpsabend schenkten die Anwesenden sodann ihr Gehör dem 1. Kölner Tambour- und Hornistencorps von 1919 „In Treue fest“ e.V., welcher in der „fünften Jahreszeit“ das blau-goldenen Korps als Regimentsspielmannzug bei allen Auftritten und Umzügen begleitet und heute Abend neben bekannten kölschen Evergreens auch den Bürgergarde-Marsch präsentierte.

Hieran schloß sich der Dank von Vorstand und Gesellschaft an ganz besondere Menschen wie Bürgergarde-Fans an. So dankte Markus Wallpott den elf Sponsoren (Correa Immobilien Service, Dittmann Malermeister, Gartenbau Kaimann, Gazelle Store Cologne, Gerüstbau Eggert, Elektrik Lingohr, Flüch – Deltax, Reisemobile Berens, Sanitätshaus Malzkorn, Steubesand & Kollegen, Wirtz & Hintzen) mit Blumen und einem besonderen gerahmten Bild, welche für die Gestaltung des „Bürgergarde-Bus“ und den „Weibertanz-Bus“ die Kosten übernommen haben und ab sofort Tag für Tag auf unterschiedlichen Linien im Verbund der KVB auf die Veranstaltungen der blau-goldenen Korpsgesellschaft hinweisen.

V.l.n.r.: Vorstellung der beiden Busse, Simon Krebs „The Simon Show“ präsentiert der Bürgergarde seine Oldie-Show „Elvis and Evergreens“

Sodann eröffnete der Präsident das Bürgergarde-Büffet, wo es neben den Klassikern der „kölschen Fooderkaat“ „Currywoosch“ mit Röstzwiebeln und Baguette und dem „Männerbrütsche“ (Nackensteak mit Chili-Cole-Slaw) sowie Kartoffel-, Kraut- und Nudelsalat, mit einem „Olden-Burger“ (Entenfleisch mit Beerenremoulade, Brioche und Kürbis) eine herbstliche Spezialität des Nordens gab.

Zum Abschluß des illustren Abends hatte die Bürgergarde noch Simon Krebs eingeladen, welcher ein Programmpunkt der Weihnachtsfeier 2016 war, und in seiner „Simon Show“ eine Vielzahl von Hits unter dem Titel „Elvis and Evergreens“ im Gepäck hatte.

Summa summarum, war dieser Schritt in die Normalität ein wohlgewählter Schritt, der neben den vorerwähnten Leckereien und den kleinen unterhaltsamen Highlights genügend Zeit für nette Gespräche sorgte, so daß man sich jetzt auf ein rasches Wiedersehen zum 11. im 11. in 26 Tagen und den Beginn der neuen Session freut.

Quelle: © 2021 Heike Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Prunksitzung der K.G. Blau-Rot im Kristallsaal mit einem närrischen Highlight nach dem anderen

Grafik: K.G. Blau-Rot 1969 e.V.




K.G. Blau-Rot präsentiert erstmals Kristallpaket zur Mädchensitzung im Kristallsaal der Koelnmesse

Grafik: K.G. Blau-Rot 1969 e.V.




„Elfter im Elften“: Karten für Gehörlose Menschen

Endlich darf, zumindest unter Auflagen, wieder geschunkelt, gebützt und gefeiert werden: Damit auch Menschen mit Behinderungen am Karneval teilnehmen können, vergibt der Landschaftsverband Rheinland (LVR) 20 Karten für die Sessionseröffnung in Köln an gehörlose Menschen, die in Gebärdensprache kommunizieren. Voraussetzung ist, daß die gehörlosen Jecken geimpft oder genesen sind. Die Willi Ostermann Gesellschaft, die den „Elfter im Elften“ auf dem Heumarkt veranstaltet, stellt hierfür 20 Eintrittskarten zur Verfügung, die über den LVR kostenfrei vergeben werden. Zudem finanziert der LVR die Übersetzung des Bühnenprogramms in Gebärdensprache.

Möglich macht dieses inklusive Angebot eine Kooperation zwischen der Willi Ostermann Gesellschaft und der LVR-Initiative „Karneval für alle“, die sich bereits seit 2013 dafür stark macht, dass auch Menschen mit Behinderung Karneval feiern können. In der kommenden Session finanziert die LVR-Initiative in Köln zudem unter anderem eine Livebeschreibung des Rosenmontagszuges für blinde Menschen, die Gebärdendolmetschung an Weiberfastnacht auf dem Alter Markt und bei den Schull- un Veedelszöch sowie die rollstuhlgerechte LVR-Tribüne auf dem Heumarkt.

Kostenfreie Karten für die Sessionseröffnung vergibt der LVR an gehörlose Menschen solange der Vorrat reicht. Kartenbestellungen können per eMail an karneval-fuer-alle@lvr.de oder per SMS an +49 (0) 1 52/09 31 77 16 gerichtet werden.

Weiterführende Informationen:
www.karneval-fuer-alle.lvr.de
www.willi-ostermann.de

Quelle (Text): LVR-Initiative „Karneval für alle“; (Foto) Martin Scherag/LVR




G.K.G. Greesberger: Sitzplätze der LUNA Sitzungsparty am 19. Februar 2022 sind bereits restlos ausverkauft

Quelle: Große Karnevalsgesellschaft Greesberger e.V. Köln von 1852




Jahreshauptversammlung der De Plaggeköpp vun 1998 e.V.

Präsident Fritz Bols (rechts) mit dem neuen 1. Vorsitzenden der Plaggeköpp Bernd Krömpke

Der 1998, als Stammtisch gegründete Verein, lud am 24. September 2021 zur diesjährigen Jahreshauptversammlung, in der Gaststätte „Zum Jan“, ein. Zu den Tagesordnungspunkten gehörten unter anderen die Neuwahlen des gesamten Vorstands.

Ergebnis dieser Wahl ist:

  • Präsident – Fritz Bolz
  • 1. Vorsitzender – Bernd Krömpke
  • 2. Vorsitzender – Joachim Clausing
  • Geschäftsführer – Rudolf Gerlof
  • 1. Schatzmeister – Josef Beule
  • 2. Schatzmeister – Helmut Morant
  • Pressesprecher – Daniel Krömpke
  • Schriftführer – Joachim Clausing

Der gewählte Vorstand bedankt sich bei allen Mitgliedern und freut sich auf die kommenden Sessionen und den damit verbundenen Aufgaben.

Aktuell haben die Plaggeköpp vun `98 e.V. 112 Mitglieder, davon 16 Damen und neun Ehrenmitglieder.

Quelle und Foto: De Plaggeköpp vun 1998 e.V.




50. Traditioneller Grielächer Herrenfrühschoppen

Et jeiht wigger loss! – Grielächer-Senatspräsident Helmuth Schmitz und Präsident Rudi Schetzke freuen sich auf den riesingen Zulauf ihres 50. traditionellen Herrenfrühschoppen und der ersten großen karnevalistischen Großveranstaltung Köln nach dem bundeweisten Lockdown

-nj- Gestern Vormittag (10. Oktober 2021) ab 11.00 Uhr starteten die KG Kölsche Grielächer mit ein wenig Verspätung zum 50. Mal ihren traditionellen Herrenfrühschoppen. Mit Verspätung? Ja, denn die in Köln und dem näheren Rheinland seit Jahrzehnten zur karnevalistischen Kultveranstaltung avancierte „Sitzung nor för Häre“ (Anm. d. Red.: mit „All Inklusive“-Eintrittspreis und Kölsch bis zum Abwinken) hat ihren Ursprung im Jahre 1969 in der Kantine des alten Polizeipräsidium am Waidmarkt.

Wenn man jetzt nachrechnet, kommt man(n) allerdings bei diesem närrischen Silberjubiläum in 2019 an. Die „Verspätung“ resultiert allerdings zum einen durch den Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln in 2009, indem der Frühschoppen damals im Friedrich-Wilhelm-Gymnasium über die Bühne ging und nicht stattfinden durfte, da sich das Gymnasium gegenüber der Einsturzstelle befindet. Ein weiteres Jahr „Verspätung“ brachte sodann der Herbst 2020, dem Corona-bedingt ab Frühjahr 2020 bis in diesen Sommer hinein, bundesweit alle Veranstaltungen aufgrund der Infektionsschutzbestimmungen bundesweit zum Opfer fielen.

V.l.n.r.: Ken Reise, Martin Schopps („Rednerschule“), Jörg-Paul Weber („JP Weber“) sowie Volker Weininger („Der Sitzungspräsident“)

Im Übrigen, geht die Idee hierfür auf den vor einigen Jahren verstorbenen Ehrenpräsidenten der Grielächer Hans Bauhof zurück, welcher auch Nestor des Festkomitees Kölner Karneval war. Bedingt durch den Erfolg des Herrenfrühschoppens und dem Ansturm der Männer rund vier Wochen vor dem eigentlichen Start in die Session am 11. im 11., wechselten die Grielächer immer mal wieder den Saal und sind seit 2010, also seit genau 1 x 11 Jahren in der Aula des Humboldt-Gymnasium am Karthäuser Wall zu Gast.

Bevor allerdings das Programm hierfür starten konnte, kümmern sich elf fleißige Grielächer um Sauberkeit, Aufbau und den logistischen Hintergrund für Speisen und Getränke. „Innerhalb von rund fünfeinhalb bis sechs Stunden ist dann alles Picco Bello, die Bestuhlung samt Tischen und Bühne und Dekoration aufgestellt und Licht- und Tontechnik mit Soundcheck parat für den nächsten Morgen und die 450 zu erwartenden ‚Häre‘“, berichtet Bernd Krömpke als Zugleiter und „Mädchen für alles“.

Anders als sonst war heute nach erfolgter Corona-Abstinenz des letzten Jahres allerdings das nicht Präsident Rudi Schetzke, sondern Ken Reise nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Grielächer die Moderation übernahm. Rudi Schetzkes Stimme ist derzeit angegriffen, so daß er und sein Vorstand die Moderation – der in 31 Tage beginnenden Session – in andere Hände legten.

Nach Begrüßung und Übergabe des Mikrophons kündigte Ken Reise als ersten Redner des Jubiläums-Herrenfrühschoppens Martin Schopps an welcher die „Rednerschule“ heute außer acht lies, und, mit spitzer Zunge und süffisant die Zeit zwischen Aschermittwoch 2019 und dem heutigen Morgen bei Kölns erster großer karnevalistischer Veranstaltung nach dem Lockdown unter die Lupe nahm. Dies dankten die rund 450 Männer im Saal, sorry in der Aula mit stehenden Ovationen, denen man nicht nur den Durst nach frischegezapften Reissdorf-Kölsch sondern auch den Appetit nach Karneval mit zotigen Reden, alten und neuen Hits sowie Tanzdarbietungen anmerkte.

V.l.n.r.: „Räuber!“, Nummerngirl „Leonie“ und „Domstürmer“

Nach der Überleitung zum zweiten Programmpunkt stand die Performance der „Räuber“ auf dem Programm des kommissarischen Literaten Thorsten Stommel, welche neben ihren seit Jahren bekannten Liedern auch die neuen Songs zur Session „Alles hät sing Zick“ im Repertoire hatten. Mit Maren Magnus, haben die altgedienten wie karnevalserfahrenen Grielächer ein neues Gesicht in ihren Reihen, denn die 26jährige wird künftig als Marketenderin der Gesellschaft den Elferrat verjüngen und aufhübschen und wurde nach den „Räubern“ von Rudi Schetzke dem Auditorium vorgestellt wurde.

Im Anschluß an die Pause folgte Moderator Ken Reise wieder dem Programmblatt von Thorsten Stommel, welcher zur Ankündigung der nächsten Topcats wie bei allen Programmpunkten, das diesjährige Nummerngirl „Leonie“ auf die Bühne holte. „Unser diesjähriges Nummerngirl ist allen noch in guter Erinnerung, da sie schon beim ersten Herrenfrühschoppen im Jahre 1969 einen bravourösen Auftritt hatte. Heute zählt sie stolze 87 Lenze“, witzelte Thorsten Stommel gegenüber typischkölsch.de.

Als Deutschlands führende Virologen an der Theke und wie immer hart am Glas, sozusagen als erfahrener „Bierologe“, hatten die Grielächer Volker Weininger („Der Sitzungspräsident“) eingeladen, der dank hochprozentigen Schnäpsen und zahlreichen Hektoliter Kölsch und Pils gut durch die Pandemie gekommen ist. Allen Impfgegnern hielt er in seiner perfektionierten Rede den Spiegel vor. So hatte ihn sein Kumpel Hermann bei einer Auffrischung der Schluckimpfung an einer Theke gefragt, warum man sich als gesunder Mensch impfen lassen solle. Die Antwort des Sitzungspräsidenten fiel hierzu wie immer ehrlich, kurz und knallhart aus, denn: „Weil dies das Prinzip jeder Impfung ist. Denn wenn man ein Kondom erst im Kreissaal anzieht, bringt dies auch nicht mehr!“

Diesem Prinzip waren auch die Kölsche Grielächer gefolgt, die unter Einhaltung bestehender Corona-Verordnung den sonnigen Herbsttag unter Männern unter 2G-Regelungen stellten. Schlag auf Schlag folgte als letzten Punkt vor der Pause und leckerem Imbiß (Kartoffel-Möhren-Stampf mit Frikadellen) bei dem „JP Weber“ (Jörg-Paul Weber) mit heiterem Klaaf und einzigartigem Spiel „op d´r Flitsch“ (Mandoline) das Publikum begisterte, den Hans Süper als Kölsches Urgestein vor einigen Jahren zu seinem Nachfolger geadelt hat und ihm seine „Flitsch“ überreichte.

V.l.n.r.: Rudi Schetzke und Maren Magnus, „Fauth Dance Company“, Sascha Bley umrahmt von den charmanten Damen der „Fauth Dance Company“

Neben zahlreichen Ehrengästen (unter anderem Sascha Bley – Orden Bley Bonn, Uwe Brüggemann und Alfred Kröll – ehemalige FK-Vorstandsmitglieder, Manfred Krombach – Sound Express, „Dä Knubbelisch vum Klingelpötz“ – Ralf Knoblich, Henrik Große-Perdekamp und Hartmut Korthäuer – Direktoren der Maritim Hotels Köln und Stuttgart), die ihren Grielächer seit Jahr und Tag die Treue halten, gehörten auch wieder zahlreiche Herren närrischen kölschen Lebens. So „Dä Mann met däm Höötche“ Peter Raddatz (Grielächer des Jahres 2015), die Ehren-Grielächer Jörg Kaltwasser, Ulrich Kolander und Reinhold Masson, der Literatenstammtisch mit ihrem „Baas“ Rudi Fries, Dr. Heinz-Peter Schnepf (Präsident der DKG „Schäl Sick“), Michael Gerhold (Präsident der KKG Nippeser Bürgerwehr , oder die „Medienklaafer“ (Pressesprecherstammtisch der Kölner Karnevalsgesellschaften) im mit ihrem „Ehren-Baas“ Georg Steinhausen.

Mit den jungen hübschen Mädels der „Fauth Dance Company“ schlugen die Herzen der Herren wieder schneller und höher, die nach 20monatiger Zeit ohne Fastelovend ein absolut passender Programmbeitrag für die glänzenden Äugelchen des Publikums waren. Ken Reise hatte für Sascha Bley eine besondere Überraschung parat, da der junge und ideenreiche Bonner Ordenshersteller gerne einmal mit den Mädels der „Fauth Dance Company“ auf der Bühne stehen wollte. Fraglich ist nur, ob Sascha Bley weiterhin im Premiumbereich seines Vaters Ingo und Onkels Michael Bley treu bleibt, oder in den tänzerischen Bereich bei Saskia Fauth und der „Fauth Dance Company“ wechselt!?!

Diesen folgte der Auftritt der „Domstürmer“ mit alten und neuen Hits, wodurch der Schlußpunkt des großartigen morgendlichen Frühschoppens gesetzt wurde. Wie immer präsentierten die Kölsche Grielächer mit dieser Veranstaltung nicht nur einen Vorgeschmack auf ihre eigene und zugleich Kölns größte Herrensitzung am 9. Januar 2022 im Hotel Maritim, sondern auch für ihre Mädchensitzung und Miljöh-Sitzungen die ebenfalls im gleichen Hotel am Heumarkt stattfinden.

Quelle: © 2021 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Jahreshauptversammlung der KKG Fidele Zunftbrüder

Am 6. Oktober 2021 trafen sich die Mitglieder der Zunftbrüder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung im Pfarrsaal der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Pius (Zollstock).

Die Begeisterung darüber, endlich wieder an einer Präsenzveranstaltung unter der 2G-Regelung teilnehmen zu können, war im gesamten Pfarrsaal zu spüren. Es herrschte extremer Redebedarf. So eröffnete Theo Schäfges etwas verspätet die Jahreshauptversammlung um 19:19 Uhr.

Das Thema Corona Geschäftsjahr 2020/2021 wurde mit dem Ergebnis „stabiler ausgeglichener Haushalt“ abgehandelt. Die Fidelen Zunftbrüder blicken mit einem finanziellen Polster in die neue Session 2021/22. Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes standen einige Neuwahlen im Vorstand an. Die Mitglieder bedanken sich bei der scheidenden Schatzmeisterin Johanna Stolz mit einem minutenlangen Applaus für ihre Tätigkeit. Zur Neuwahl standen die Ämter: Präsident, Vizepräsident, Geschäftsführer, Schatzmeister und
Literat.

Es wurde in geheimer Wahl abgestimmt. Theo Schäfges (Präsident), Ingo Pohlkötter (Vizepräsident) und Peter Esser (Geschäftsführer) erhielten eine klare eindeutige Bestätigung für eine weitere Amtszeit. Die Wahl des Schatzmeisters konnte mangels Kandidaten momentan nicht erfolgen, wird aber kurzum kommissarisch benannt. Thomas Faßbender setzte sich klar in einer alternativen Abstimmung gegen Alexandra Krings durch.

Bei der Vorstellung der neuen Mitglieder gehört auch wohl jetzt das jüngste vier Montae alte Mitglied zu den Fidelen Zunftbrüder. Sodann folgten weitere Ernennungen zu Senatoren und Ratsmitgliedern.

Der Gesellschaftstanz-Gruppe „Zunft Müüs“, welche mit vielen aktiven Tänzerinnen und Tänzer vertreten war, wurde eine große Anerkennung für das Trainieren unter Corona-Bedingungen ausgesprochen.

Bei der Bekanntgabe der Sessionstermine gab es ein neues Highlight zu verkünden: „Karnevals-Party ob dem Zunftböötche“ auf dem neuen MS „RheinGalaxy“ am 25. Februar 2022. Zu erwarten sind zwei DJ-Flächen zum Tanzen und Feiern sowie Programmpunkte auf der Multimedia Bühne.

Quelle und Foto: KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e. V.