Kölnische KG startete mit „Fastelovends-Kick-off“ im SION in Jubiläumssession

-hgj- Bei fast allen Kölner Karnevalsgesellschaften gönnt man sich nach der langen Enthaltsamkeit zwischen Aschermittwoch und dem Sessionsstart zum 11. im 11. einen gemütlichen Abend mit kleinem Programm, gutem Essen, Kölsch und Wein und guten Freunden.

So auch heute Abend bei der Kölnische KG von 1945 e.V., die im Gegensatz anderer Gesellschaften diesen Abend nicht „Sessionseröffnung“ oder „Elften im Elften-Feier“ nennt, sondern „Fastelovends-Kick-off“. Dies ist zwar eine Anglizisme an sich und klingt hip wie modern, paßt aber auf jeden Fall zu der Kölnischen KG, welche auch durch ihr „farbenfrohes grau“ ihrer Gehröcke und Litewken sowie das auergewöhnliche Gründungsdatum auffällt.

So wurde die Gesellschaft bereits vier Monate nach dem 2. Weltkrieg gegründet, als die Kölner Alt- und Innenstadt samt Stadtbezirken noch in Trümmern lag. Und da die britischen Besatzer ein Versammlungsverbot für die Domstadt verhängt hatten, machten sich Josef Boley, Josef Fabry, Willy Jacobi und Heinz Münchow am 21. September 1945 auf den Weg nach Rech an die Ahr, wo sie im Weinrestaurant „Recher Winzerverein“ die Kölnische Karnevals-Gesellschaft von 1945 e.V. mit den Worten „Et muss widder jet zo laache jevve!“ aus der Taufe hoben. Der handschriftlich verfaßten Urkunde folgte die offizielle Gründung der KKG am 11. November 1945.

Der lebensfrohe und übermütige Harlekin wurde Symbolfigur der Kölnischen KG. Das „Grau“ der Litewken und Gehröcke der Kölnischen KG geht auf die Nachkriegszeit zurück, da für die Litewken nur grauer Uniformstoff zur Verfügung stand. Die Farbe ist erhalten geblieben. Heute ist die Kölnische als Gesellschaft im „freudeversprühenden Grau“ bekannt.

Zwei Jahre später wurde der Senat der Kölnischen KG im Jahre 1947 gegründet, der das finanzielle Rückgrat des KKG ist und einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des Gesellschaftslebens der Kölnischen KG beiträgt.

Hieraus sind mittlerweile 7 x 11 Jahre geworden, so daß die Kölnische in der Session 2022 dieses närrische Jubiläum feiern kann. Mit ihrem „Fastelovends-Kick-off“ fiel hierfür heute Abend nach vielen Monaten des Lockdowns und vieler zahlreicher Entbehrungen im Brauhaus SION der Startschuß, dem leider durch die exponierende Situation den anhaltenden Pandemiegeschehens leider nur 87 Mitglieder der Gesellschaft folgten.

Dennoch freute sich Präsident Claus Frohn und Senatspräsident Walter Passmann über das Wiedersehen mit den anwesenden Mitgliedern der Familiengesellschaft, denen nach der Begrüßung durch ihren Präsidenten, ein kleines Programm geboten wurde. Im Anschluß an das gemeinsame Essen aus der bekannt guten SION-Küche, hatte sodann Walter Passmann das Wort, der die Orden der Session mit dem klingenden Namen „Alles hät sing Zick“ vorstellte.

Hierbei ist die Kölnische KG ganz von ihren bisherigen Motiven abgewichen, da der aktuelle Sessionsorden sich frei nach dem Kölner Rosenmontagsmotto am Mayakalender orientiert, welcher wohl der erste Kalender der Menschheit ist. Nach zwei Reinzeichnungen zweier Ordenshersteller überzeugte das heute präsentierte Meisterstück aus der Bonner Ordensmanufaktur Orden Bley, die die Wünsche und Vorstellungen der Kölnischen zu 111 Prozent umgesetzt haben, und wie Pressesprecher Dirk Kniep verlauten läßt „Ein Orden sein wird, der seines Gleichen in Köln sucht!“.

Nach der Verleihung des ersten Ordens dieser Serie an Udo Feldbusch, der in dieser Session 50 Jahre Mitglied der Gesellschaft und zugleich im Dreigestirn 1995 die Figur des Kölner Bauern verkörperte, gehörte Mathias Nelles das kleine Podium im Saal „Alte Brauerei“. Rockig, fetzig und mit viel Spaß intonierte Mathias Nelles zahlrieche bekannte Lieder der großen Kölner Bands, wofür er während seines Beitrages stehend gefeiert wurde.

„Wigger em Text“ bis zum Ende der Veranstaltungen sodann, mit den Musikern von „Eldorado“, die neben ihren bekannten Hits auch ihre neuen Auskopplungen zur Session 2022 für Rudi Fries als Literat der Kölnischen KG und die anderen feierfreudigen Mitglieder der Gesellschaft mit gebracht hatten.

Quelle: © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de
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Polizei Köln: Polizeiliche Einsatzbilanz zur Eröffnung der Karnevalssession

Nachtrag zur Pressemitteilung Ziffer 6 vom 11. November 2021

Anlässlich des gestrigen Einsatzes zur Sessionseröffnung (11. November 2021) schritten die Polizeikräfte insgesamt 258 mal ein und erteilten 165 Platzverweise. 34 überwiegend alkoholisierte, teilweise randalierende Personen nahmen die Beamten in Gewahrsam. Von 112 Strafanzeigen beziehen sich 39 auf Körperverletzungen, acht auf Widerstandshandlungen, acht auf Sachbeschädigungen sowie vier auf Taschendiebstähle. Einen 20 Jahre alten Taschendieb nahmen Polizisten gegen 15.20 Uhr am Quatermarkt fest. Der Mann steht zudem im Verdacht, sich illegal in Deutschland aufzuhalten. In 11 Fällen ermittelt die Polizei Köln derzeit im Zusammenhang mit angezeigten Sexualdelikten. Siebenmal sollen Frauen sexuell belästigt worden sein. In einem Fall ordnete ein Richter gegen einen 24jährigen Mann die Hauptverhandlungshaft an. Darüber hinaus liegen der Polizei Köln vier Anzeigen zu mutmaßlichen Vergewaltigungen vor.

An der Einmündung Moltkestraße/Richard-Wagner-Straße versuchte gegen 0.30 Uhr (12. November 2021) ein 29 Jahre alter E-Scooterfahrer, in Schlangenlinien zwischen einem vor ihm haltenden Fahrzeug der Polizei und einem Linienbus hindurchzufahren. Der hochalkoholisierte Köln-Besucher ignorierte Anhaltesignale der Polizei, fuhr gegen die geöffnete Beifahrertür des Polizeifahrzeugs, kam zu Fall und blieb unverletzt. Der Beifahrer verhinderte beim Aussteigen die Kollision mit dem E-Scooterfahrer durch einen Sprung zur Seite und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Eine Ärztin entnahm auf Anordnung der Polizisten dem 29jährigen eine Blutprobe. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher.

Weiterhin können sich die in dieser Bilanz dargestellten Kriminalitätszahlen noch verändern. Die Auflistungen stehen unter dem Vorbehalt, daß noch weitere Anzeigen bei der Polizei Köln eingehen können, oder auch daß Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen. Eine letztendlich abschließende Bewertung ist vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt und nach weiteren Ermittlungen möglich.

Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle




Polizei Köln: Eröffnung der Karnevalssession – vorläufige Einsatzbilanz

Mit mehr als 1.100 Einsatzkräften hat die Polizei Köln am Donnerstag (11. November 2021) die diesjährige Sessionseröffnung begleitet. Bereits in den frühen Morgenstunden waren aufgrund des hohen Besucheraufkommens die Veranstaltungsflächen im Kwartier Latäng sowie dem Heumarkt stark ausgelastet. Polizisten der Bereitschaftspolizei haben sich frühzeitig an den Kontrollstellen im Bereich der Zülpicher Straße aufgestellt, um bei Bedarf die Ordnungskräfte der Stadt sofort zu unterstützen.

Bis zum Donnerstagabend (20.00 Uhr) sprachen Einsatzkräfte 75 Platzverweise aus. 18 überwiegend alkoholisierte Personen verbringen den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam. Die erste Ingewahrsamnahme des Tages erfolgte gegen 13.00 Uhr nach Exhibitionismus.

In den späten Nachmittags- und Abendstunden und mit erhöhtem Alkoholkonsum forderte das daraus resultierende Aggressionspotential immer wieder deutlich erkennbare Polizeipräsenz. Einsatzkräfte griffen frühzeitig und konsequent ein, um aufkeimende Auseinandersetzungen zu unterbinden und jede Form von Eskalation zu verhindern.

Bis 20.00 Uhr fertigten die Beamten nach vorläufigen Erkenntnissen bislang insgesamt 57 Strafanzeigen, davon fünf Körperverletzungsdelikte sowie 10 Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzungen. In drei Fällen leiteten die Einsatzkräfte Verfahren wegen Sexualdelikten ein.

Die in dieser Bilanz dargestellten Kriminalitäts- und Einsatzzahlen können sich noch verändern. Die Auflistungen stehen unter dem Vorbehalt, daß noch weitere Anzeigen bei der Polizei Köln eingehen können, beziehungsweise dass Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich ein Raub in einer Vernehmung als Diebstahl herausstellt. Eine abschließende Bewertung ist vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt und nach weiteren Ermittlungen möglich.

Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle




40. Geburtstag der „Kleine Erdmännchen“ mit 1.100 Gästen und zahlreichen Kölschen Bands

-hgj- Am 11. im 11.1981, also heute vor 40 Jahren schlug die Geburtsstunde der „Kleine Erdmännchen“, die nach der behördlich angeordneten Unterbrechung aufgrund der Corona-Schutzverordnung mit ihrer Kult-Benefiz Karnevalsparty im letzten Jahr pausieren mußten.

Heute durften die Kleinen Erdmännchen, welche seit 1994 ein eingetragener Verein (e.V.) sind, und den Namenszusatz „Kölsche för Kölsche“ in den Vereinsnamen aufnahmen, wieder feiern und Spenden sammeln. Im Gegensatz zu früheren Jahren konnte die Gesellschaft allerdings nur 1.100 Eintrittskarten statt der üblichen 2.000 Karten anbieten, um dem pulsierenden Geschehen der anhaltenden Pandemie keinen weiteren Anschub zu geben. Gleichzeitig fand der siebenstündige Event unter der Einhaltung der 2G-Regelungen und zur allgemeinen Sicherheit mit dem doppelten Volumen von Security-Mitarbeitern statt.

Wie in den Vorjahren überließ der Vorstand der Erdmännchen das Opening Andreas Konrad, welcher unermüdlich Gesang zu virtuosem Akkordeonspiel paart. Statt dem über Kölns Grenzen hinaus bekannten Alleinunterhalter im Rahmen der Begrüßung von Peter Kerscher (1. Vorsitzender) für seine musikalische Einleitung Dank zusagen, formierte Peter Kerscher hierzu seine Vorstandskollegen Lydia Zimmer-Goliasch (2. Vorsitzende), Geschäftsführer Manfred Eupen und Schatzmeisterin Daniela Pütz um sich. Die Erklärung hierzu ist simpel und einfach, denn kein anderer als Andreas Konrad sollte diesjährig mit der Verleihung des „Goldenen Erdmännchen“ ausgezeichnet werden.

Sprachlos gerührt nahm Andreas Konrad die begehrte Auszeichnung von Peter Kerscher entgegen, so daß hiernach das Programm mit nach den Bands „Domstürmer“, „Räuber“ und „Palaver“ seinen Verlauf starten konnte. Wie schon am Gründungstag, gehörte auch wieder die Verleihung der Präsidentenkette an bekannte karnevalistische Köpfe der Domstadt wie auch an profane Jecken zum Ablauf der Kult-Benefiz Karnevalsparty, die wie von Geschäftsführer und Pressesprecher Manfred Eupen zu erfahren war, für zahlreiche Spenden sorgte.

Aber auch besondere Besucher gehörten zum Programm, die für einen Augenblick den Kleinen Erdmännchen ihrer Referenz erweisen, so Kölner Bürgermeister Dr. Ralf Heinen, die Abordnung des Festkomitees durch Mitglieder Betreuer Udo Marx und Erich Ströbel (FK-Vorstand Karnevalsverbände und Kulturgut), des Vorstandes „Alles für Andere e.V.“ und Michael Schwarz-Harkämper, Präsident der Chevaliers von Cöln.

Leider konnte das designierte Kölner Dreigestirn 2022 nicht an der einzigartigen Veranstaltung im Kölner Gürzenich teilnehmen, da „Prinz Sven I.“ bei seinem letzten routinemäßigen Corona-Test ein positives Ergebnis erhielt und alle Termine samt seiner Mitstreiter abgesagt wurden. Diese Lücke nach „Rumtreiber“, „Kolibris“ „Knallblech“ und den „Boore“, welche nach dem Besuch von Kölns höchsten närrischen Repräsentanten auftreten sollten, schlossen die Bands mit ihren Zugaben.

Des weiteren in diesem Jahr zum Sessionsstart mit dabei: „Chanterellea“, Torben Klein, „Zeitflug“, „Kuhl und de Gäng“ sowie „Druckluft“ und das Musikkorps „Schwarz-Rot“, die allesamt den Alltag mit ihren närrischen Klängen ein weites Stück von den seit über 20 Monaten geltenden Problemen wegholten und für den guten Zweck ohne Gage auftraten.

Chronik der Kleine Erdmännchen

Am 11. im 11.1981 trafen sich wie immer zahlreiche Kölner zur Eröffnung des Karnevals am Willi Ostermann Brunnen. An diesem Tag regnete es in Strömen. Alle waren durchgefroren und durchnäßt. So zogen einige Karnelvalsjecken zum Ratskeller am Alter Markt. Die Stimmung wurde dort schnell fröhlich und ausgelassen. Nach einiger Zeit kam ein Gast herein und fragte, ob die lustige Runde eine Karnevalsgesellschaft sei. Einer der am Tisch sitzenden, Adi de Haas und damals Präsident der „Grossen von 1823“, antwortete spontan: „Also wir sind die Kleinen Erdmännchen“!

Der Name Kleine Erdmännchen war geboren. Der Gast fragte, ob er denn Mitglied werden könne. „Nicht nur Mitglied kannste werden“, so die Antwort, „Du wirst direkt unser Präsident. Das kostet Dich nur 50,00 Mark und eine Runde Kölsch“. Das Beispiel machte schnell Schule: Alle gaben nach und nach einen 50,00 Mark-Schein und eine Runde. So wurde der Spender kurzerhand zum Mitglied und zum Präsidenten ernannt. Allerdings nur so lange, bis sich der nächste Spender meldete. Da keine Präsidentenkette vorhanden war, wurde – aus der Not eine Tugend machend – in der Küche aus einer Kordel und allem, was an Gemüse rumlag, eine gebastelt! Da saß man nun, hatte plötzlich einen Namen, jede Menge Präsidenten und vor allem Geld – und beschloß spontan, dieses Geld für wohltätige Zwecke zu stiften.

Seitdem treffen sich die Kleinen Erdmännchen, inzwischen ein e.V., jeweils am 11. im 11. – jetzt im Gürzenich – und veranstalte eine Riesenparty mit vielen bekannten Karnevalisten als Interpreten. Jeder Anwesende, der Präsident werden will, spendet € 50,00 und bekommt die Präsidentenkette – inzwischen aus Plastik-Gemüse – umgehangen und eine Urkunde. Dieses Vergnügen dauert allerdings meist nur wenige Minuten, denn dann wechseln Amt und Kette zum nächsten Spender über.

Heute sind die Kleinen Erdmännchen ein Markenzeichen im Kölner Karneval. Durch eine große Wohltätigkeitssitzung im Sartory, bei der alle auftretenden Künstler auf ihre Gagen verzichten, und durch den Verkauf eines eigenen Ordens und CD, kommt zusätzlich Geld herein. Dieses Geld kommt getreu dem Untertitel im Vereinsnamen „Kölsche för Kölsche“, bedürftigen Kölner Bürgern beziehungsweise Institutionen zugute.

Um dem Namen auch gerecht zu werden, gibt es natürlich auch eine Patenschaft im Kölner Zoo mit den „Kleinen Erdmännchen“.

Quelle (Text): © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de mit Informationen (Kleine Erdmännchen – Kölsche för Kölsche vun 1994 e.V.); (Foto/s): Kleine Erdmännchen – Kölsche för Kölsche vun 1994 e.V./Stefan Elter
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Stadt Köln: 11. im 11. verläuft bislang ruhig

Erste Bilanz der Stadt Köln zum Sessionsauftakt

Entspannt stellte sich die Lage in der Altstadt dar. Von den Malteser Hilfsdiensten waren 191 Kräfte im Einsatz. 59 Mal wurde Hilfe geleistet, davon zweimal wegen Schnittverletzungen durch Glas. Erfreulich: Es gab keine Einsätze wegen Mißbrauch von Alkohol oder Drogen durch Jugendliche. Im Bereich der Altstadt wurden zwischen 10.30 und 15.30 Uhr fünf weitere Wagen sichergestellt und 40 Verwarnungen erteilt. Insgesamt wurden damit neun Pkw abgeschleppt und 54 Verwarnungen erteilt.

Zufrieden über den Ablauf unter Corona-Bedingungen zeigte sich die Willi Ostermann Gesellschaft und freute sich über einen „Friedlich fröhlichen Fastelovend“. Trotz des großen Andrangs hätten die Einlasskontrollen gut funktioniert. Für die Feiernden sei auf Heu- und Alter Markt ausreichend Platz geblieben. Auch die Einsatzleitung der Malteser zieht eine positive Bilanz des Karnevals-Auftakts auf Heumarkt und Alter Markt.

Wir hatten bisher nur 30 kleinere und größere Blessuren an unseren fünf Unfallhilfsstellen zu behandeln so Einsatzleiter Alexander Quantius um 16.00 Uhr.

Bei der letzten Sessionseröffnung noch vor Corona im Jahr 2019, waren es zum Vergleich bis 16.00 Uhr 78 Behandlungen. Noch bis 21.00 Uhr wird er mit seinen 149 Einsatzkräften für die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der Jecken bereitstehen.

Im Zülpicher Viertel herrschte am Nachmittag Gedrängel. Um 15.15 Uhr wurden die Zugänge ins Zülpicher Viertel geschlossen, nachdem zuvor die Entlastungsflächen an den Uniwiesen geöffnet worden waren. Einige der gesperrten Zugänge konnten gegen 17.00 Uhr wieder geöffnet werden

Auch hier funktionierten die 2G-Kontrollen an den Zugängen. Es gab wenige Einzelfälle, bei denen Personen ohne 2G-Kontrolle auf in die Veranstaltungszone gelangt sind – was nicht heißt, daß sie die 2G-Regel nicht erfüllt haben. Außerdem hatte die Stadt bis zu 1.000 „Bändchen“ an Mitarbeiter von Gastronomie- und Gewerbebetrieben ausgegeben, die ihre Impf- oder Genesenen-Nachweise nicht vorzeigen mußten.

Im Zülpicher Viertel wurde eine Mitarbeiterin des Ordnungsdienstes verletzt. Nachdem das Team wegen lauter Außenbeschallung eine Wohnung aufgesucht hatte, quittierten die Bewohner den Besuch mit Flaschen- und Dosenwürfen. Eine der Dosen traf die Mitarbeiterin am Kopf. Trotz Verletzung setzte sie ihren Dienst fort. Der Randalierer wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen. Ihn erwartet eine Anzeige.

Weitere Feststellungen:

  • Der Rettungsdienst der Stadt Köln meldet für die Altstadt und das Zülpicher Viertel 92 Einsätze (Stand: 18.00 Uhr) – weitaus weniger als in den Vorjahren.
  • Probleme bereiteten einige Personen, die sich auf den Gleisen im Bahnhof Süd aufhielten. Außerdem behinderten verschobene Bauzäune immer wieder den Bahnverkehr.
  • Da es in der Südstadt ruhig zuging, wurden Mitarbeitende des Ordnungsdienstes ins Zülpicher Viertel verlegt.
  • Für Verkehrsstörungen im KVB-Betrieb sorgte eine Bahn der Linie 9. Sie war auf der Aachener Straße entgleist.
  • Trotz zahlreicher Toiletten fanden viele Jecke den Weg zu den bereitgestellten WCs nicht. Bis 16.00 Uhr wurden 64 Wildpinkler verwarnt.
  • 53 Gespräche führte der Ordnungsdienst mit Jugendlichen, 13 Maßnahmen im Rahmen des Jugendschutzes wurden durchgeführt. 17 Personen wurden trotz des Glasverbots mit Glasflaschen erwischt und mußten den Inhalt umfüllen.
  • Fünf hilflose Personen wurden den Rettungskräften übergeben. Vier davon waren so betrunken, daß sie alleine nicht mehr nach Hause fanden.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Stadt Köln: Zülpicher Viertel voll, Zugänge gesperrt

Das Zülpicher Viertel ist um 15.15 Uhr „vollgelaufen“, die bereits vor eineinhalb Stunden geöffneten Entlastungsflächen Höhe Uniwiesen sind ebenfalls ausgelastet. Die Stadt Köln fordert alle Jecken auf, das Zülpicher Viertel nicht mehr anzusteuern.

Das Ordnungsamt der Stadt Köln ist mit seinen Außendiensten und Fachabteilungen seit dem frühen Donnerstagmorgen im Dienst. Insgesamt kümmern sich an diesem „Elften im Elften“ 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes der Stadt Köln sowie externe Kollegen um Sicherheit und Ordnung.

Zülpicher Viertel

Für eine Störung des Bahnverkehrs sorgten zeitweise Personen, die sich im Bereich der Gleise aufhielten.

Stadtgebiet Köln

Feuerwehr und Hilfsorganisationen zählten bis 15.00 Uhr 146 Einsätze im Bereich des Rettungsdienstes, davon fünf unmittelbar aus dem Veranstaltungsraum. Kein Jugendlicher unter 18 Jahren mußte wegen Alkohol-Missbrauchs behandelt werden. Auch Schnittwunden wegen Glasbruchs wurden nicht gemeldet.

Bei einem Einsatz an der Beethovenstraße mußte eine Person aus einem Aufzug befreit werden.

Eine Rauchentwicklung an der Dasselstraße erwies sich als Disco-Nebel.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Kölner Karneval: Designierter Prinz positiv getestet – alle Auftritte des Dreigestirns am 11. im 11. zur Vorsicht abgesagt

Der designierte Kölner Prinz Karneval ist bei einem routinemäßigen Corona-Test positiv auf das Virus getestet worden. Der doppelt geimpfte Sven Oleff hat keinerlei Symptome und fühlt sich den Umständen entsprechend gut. Gereon Glasemacher (designierter Bauer) und Dr. Björn Braun (designierte Jungfrau) wurden heute Morgen per PCR-Test negativ getestet.

Da sich das jecke Trio in den vergangenen Tagen allerdings mehrfach getroffen hat, haben das designierte Dreigestirn und das Festkomitee Kölner Karneval gemeinsam entschieden, sicherheitshalber für die nächsten Tage alle öffentlichen Auftritte nicht nur des designierten Prinzen, sondern des gesamten Dreigestirns auszusetzen.

„Wegen seiner vielen Auftritte trägt das Dreigestirn eine besondere Verantwortung, die über rechtliche Vorgaben hinausgeht”, so Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Deswegen war für die Drei sofort klar: Wir bleiben allen karnevalistischen Aktivitäten fern, bis die Situation durch erneute Tests geklärt oder die mögliche Erkrankung überstanden ist.”

„Ich muß nicht betonen, wie traurig ich bin, nicht mit den kölschen Jecken in die Session starten zu können”, erklärt der designierte „Prinz Sven I.“ (Oleff). „Aber Sicherheit geht vor – auch und gerade im Karneval. Deswegen mein Appell an alle Kölner: Laßt Euch impfen! Meine mögliche Ansteckung ist kein Argument gegen, sondern für das Impfen. Denn es geht mir gut, und ich habe keine Bedenken in ein paar Tagen alles überstanden zu haben.“

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto) © 2021 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Stadt Köln startet öffentliche Interessenabfrage für Sanierung und Nutzung

Die Verwaltung startet eine öffentliche Interessenabfrage zur zukünftigen Nutzung von Fort X in Köln. Die städtische Fortanlage am Neusser Wall 33 wird derzeit überwiegend durch Vereine genutzt, die sich vor allem der Brauchtumspflege widmen. Allerdings befindet sich das historische Fort in einem schlechten baulichen und teilweise nur noch bedingt verkehrssicheren Zustand.

Damit das Gebäude künftig nicht nur vor dem Verfall geschützt wird, sondern auch dauerhaft genutzt werden kann, bedarf es einer umfangreichen Sanierung zur Substanzerhaltung und Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit. Eine Berechnung ergab bereits 2018 nur für Dach, Fassaden, Fenster, Türen und Treppen Kosten in Höhe von zirka € 4,4 Millionen brutto. Darüber hinaus ist bei den Vorplanungen für die Dachentwässerung umfangreicher Sanierungsbedarf bei vielen weiteren Gewerken festgestellt worden.

So entstand die Idee, einen verlässlichen Partner zu finden, der sich verpflichtet, die Sanierung durchzuführen und im Gegenzug die Möglichkeit erhält, das Gebäude im Rahmen eines Erbbaurechts langjährig zu nutzen. Vorbild waren die Erbbaurechte an der Hahnentorburg, der Orangerie im Volksgarten oder der Wolkenburg.

Daraufhin bekundete die KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V. ihr Interesse und die Verwaltung schlug den politischen Gremien vor, zu ihren Gunsten eine sogenannte Anhandgabe auszusprechen. In der nachfolgenden politischen Beratung kam der Wunsch auf, abzufragen, ob es auch andere Interessent gibt. Diesem Wunsch soll nunmehr entsprochen und ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahren durchgeführt werden. Diesem Wunsch kommt die Verwaltung nun nach.

Die Beschlußvorlage

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Festkomitee, Stadt Köln und AOK laden zum nächsten Impfaktionstag in die Kölner Südstadt

Knapp acht Wochen vor der Proklamation des Kölner Dreigestirns und damit vor dem Start der Sitzungen, Bälle und Partyformate der Session 2022 bietet das Festkomitee Kölner Karneval erneut die Möglichkeit, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen.

Die karnevalistische Impfaktion startet am kommenden Sonntag, 14. November 2021 um 12.00 Uhr auf dem Severinskirchplatz, also an einem der wichtigsten Orte des Straßenkarnevals.

„Hier im Herzen der Südstadt wieder unbeschwert gemeinsam Karneval feiern zu können, das wünschen wir uns alle. Aber das geht eben nur, wenn alle Jecken, die mitfeiern wollen, geimpft oder genesen sind“, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Die Gesundheitsprävention geht immer vor, und der beste Schutz für sich und andere ist derzeit die Impfung. Deshalb, liebe Jecken, laßt Euch impfen“, appelliert Christoph Kuckelkorn an die Kölnerinnen und Kölner. Gerade vor dem Hintergrund der 2G-Regelung für den Sessionsauftakt am 11. im 11. ist eine Impfung für die eigentliche Session mehr als ratsam.

Gemeinsam mit der Stadt Köln und der AOK bietet das Festkomitee die Möglichkeit einer 1., 2. oder 3. Impfung für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren. Für karnevalistische Unterhaltung sorgt „JP Weber“ (Jörg Paul Weber) ab 12.00 Uhr. In der Zeit rund um den 11. im 11. werden sicher viele Jecke im Kostüm zur Impfung kommen.

Wann?

Sonntag, 14.11.2021, 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Wo?

Severinskirchplatz

Wer?

Impfen lassen können sich alle Jecken ab 16 Jahre beziehungsweise ab 12 Jahre in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Bitte beachten Sie, daß eine Drittimpfung derzeit nur für bestimmte Personengruppen vorgesehen ist. Alle Informationen dazu finden Sie hier: https://ga-koeln.impfsystem.de/visitor/faq/

Was?

Als Impfstoffe stehen BionTech und Johnson & Johnson (ab 18 Jahren) zur Verfügung.

Quelle: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




LVR feiert „Karneval für alle“ im Rheinland

In der kommenden Session macht sich der Landschaftsverband Rheinland (LVR) mit der Initiative „Karneval für alle“ wieder dafür stark, daß alle Jecken gemeinsam feiern können: Mit Übersetzungen in Gebärdensprache, Rollstuhlplätzen an den Zügen und Live-Beschreibungen für Blinde und Sehbehinderte.

Das LVR-Programm:

11. November 2021: Sessionseröffnung in Köln, Heumarkt:
In Kooperation mit der Willi Ostermann Gesellschaft, Übersetzung in Gebärdensprache, Freikarten für Gehörlose

7. Januar 2022: Prinzenproklamation in Bonn, Maritim Hotel Bonn
In Kooperation mit dem Festausschuss Bonner Karneval, Blindenreportage vom Bühnenprogramm, Freikarten für Sehbehinderte plus je 1 Begleitung

9. Januar 2022: Miljö-Sitzung in Köln, Kristallsaal Koelnnesse
In Kooperation mit Altstädter Köln 1922 e.V.
Übersetzung in Gebärdensprache, Freikarten für Gehörlose

4. Februar 2022: Weiberfastnacht/Eröffnung des Straßenkarnevals in Köln, Alter Markt
In Kooperation mit Altstädter Köln 1922 e.V.
Übersetzung in Gebärdensprache, Freikarten für Gehörlose

27. Februar 2022: Schull– und Veedelszöch in Köln, LVR-Tribüne auf dem Heumarkt
Rollstuhlplätze, Zugmoderation mit Übersetzung in Gebärdensprache
Freikarten für Menschen im Rollstuhl plus je 1 Begleitperson
Freikarten für Gehörlose

28. Februar 2022: Rosenmontagszug in Köln, LVR-Tribüne auf dem Heumarkt
Rollstuhlplätze, Blindenreportage vom Zug
Freikarten für Menschen im Rollstuhl plus je 1 Begleitperson
Freikarten für Sehbehinderte plus je 1 Begleitperson

28. Februar 2022: Rosenmontagszug in Düsseldorf, LVR-Tribüne auf dem Graf-Adolf-Platz
Rollstuhlplätze, Blindenreportage vom Zug
Freikarten für Menschen im Rollstuhl plus je 1 Begleitperson
Freikarten für Sehbehinderte plus je 1 Begleitperson

1. März 2022: Veilchendienstagszug in Mönchengladbach, Innenstadt
Blindenreportage vom Zug

Kartenwünsche bitte an: karneval-fuer-alle@lvr.de

Bezüglich der Corona-Schutzmaßnahmen richtet sich der LVR nach den Vorgaben der jeweiligen Hauptveranstalter.

Der LVR macht sich mit seiner Initiative „Karneval für alle“ bereits seit 2013 dafür stark, daß auch Menschen mit Behinderung im Sitzungs- und Straßenkarneval mitfeiern können. Es gibt zahlreiche weitere Angebote für Menschen im Rollstuhl, für hör- und sehbehinderte Jecken sowie für Menschen mit geistigen Einschränkungen. Mehr Informationen unter: www.karneval-fuer-alle.lvr.de

Quelle (Text): LVR-Fachbereich Kommunikation; (Foto/s): Uwe Weiser/LVR sowie Geza Aschhoff/LVR




Dr. Marko Schauermann ist neuer Senatspräsident der Treuen Husaren

 Dr. Marko Schauermann der neue Senatspräsident der Treuen Husaren

Die KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln hat einen neuen Senatsvorstand gewählt. Die Senatoren des blau-gelben Traditionskorps wählten Dr. Marko Schauermann zum neuen Senatspräsidenten und ersten Vorsitzenden des Fördervereins. Amtsinhaber Michael Schmitz trat nach acht Jahren aus persönlichen und beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl an.

Ebenfalls neu wählten die Mitglieder Dr. Holger Adelmann (Senatsvizepräsident und 2. Vorsitzender des Fördervereins), Wolfgang Blum (Senatsschriftführer) und Gerrit Hebmüller (Schatzmeister Förderverein). Die bisherigen Amtsinhaber Peter Hansmann und Hartmut Wierig traten ebenfalls nicht mehr zur Wahl an. Präsident und erster Vorsitzender Markus Simonian dankt den scheidenden Mitgliedern des Senatsvorstands: „Der Senat erfüllt eine wichtige Funktion bei den Treuen Husaren, denn er unterstützt unsere Gesellschaft in vielerlei Hinsicht. Ich danke dem bisherigen Senatsvorstand für das langjähriges Engagement und wünsche meinen Kameraden weiterhin in der Husaren-Famillisch eine schöne Zeit.“

Der neue Senatsvorstand mit (v.l.) Wolfgang Blum (Senatsschriftführer), Dr. Marko Schauermann (Senatspräsident und 1. Vorsitzender des Fördervereins), Dr. Holger Adelmann
(Senatsvizepräsident und 2. Vorsitzender des Fördervereins), Gerrit Hebmüller (Schatzmeister des Fördervereins)

Der neue Senatspräsident ist bei den Treuen Husaren und in Köln kein Unbekannter, denn er vertrat die Gesellschaft von 2002 bis 2015 als Präsident – zeitweise auch in Personalunion als erster Vorsitzender.

Nachdem er sich 2015 nicht mehr zur Wahl stellte, hatte sich der Ehrenpräsident Marco Schauermann aus der aktiven Vereinsarbeit zurückgezogen. „Doch jetzt möchte ich nicht mehr länger auf der Zuschauertribüne sitzen“, sagt Marco Schauermann zu seinem neuen Amt. „Ich hänge mit ganzem Herzen am Treuen Husar und habe meine bisherige Zeit sehr genossen. Die zurückliegenden, ruhigeren Jahre hatten natürlich auch etwas Schönes. Doch ganz ohne geht es nicht und ich will jetzt wieder mit gestalten. Ich möchte die gute Arbeit von Michael Schmitz fortsetzen und den Senat weiter stärken und nach Vorne bringen.“

Präsident Markus Simonian beglückwünscht seinen Vorgänger zu seiner neuen Aufgabe: „Marko hat viele Jahre lang bewiesen, daß er das richtige Gespür an der Spitze unserer Gesellschaft hatte. Ich bin mir sicher, daß er mit seiner Erfahrung im Senat einiges bewegen wird. Dafür wünsche ich ihm gutes Gelingen und eine ruhige Hand.“

Quelle (Text): KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln; (Foto/s): Niki Siegenbruck – Foto & Grafik | Köln




Stadt Köln: Feiern am 11. im 11. – Glasverbot gilt in der Altstadt und im Kwartier Latäng

Die Stadt stellt sich am 11. im 11. auf eine große Anzahl Feiernder ein. Hotspots dürften die Altstadt im Bereich Heumarkt und Alter Markt sowie das Zülpicher Viertel (Kwartier Latäng) werden. Gastronomiebetriebe, Clubs und Partyvolk müssen sich auf eine konsequente Kontrolle der Beschallung und Einhaltung der Corona-Regeln einstellen.

Glasverbot

Wer zum Feiern am 11. im 11. in die Stadt kommt, wird gebeten, von vornherein auf Glas zu verzichten: In der Altstadt und im Zülpicher Viertel gilt ab 8.00 Uhr für die kommenden 24 Stunden ein Glasverbot. Dies sorgt nicht nur für mehr Sicherheit, es beschleunigt auch die Kontrollen. Wer trotzdem mit einer Glasflasche kommt, muß den Inhalt nicht wegschütten. Gastronomen und die Willi Ostermann Gesellschaft stellen an den Kontrollstellen Pfandbecher zum Umfüllen bereit.

KVB

Um unnötiges Gedrängel am Heumarkt zu verhindern, stoppt die Linie 5 der KVB an der Haltestelle „Rathaus“ (Alter Markt) ab 7.00 Uhr nicht mehr. Wird das Gedränge auf den Altstadt-Plätzen zu groß, wird auch die Haltestelle „Heumarkt“ nicht mehr angefahren – die Linien 1, 5, 7 und 9 fahren dann ohne Halt durch. Fahrgäste werden gebeten, bereits am Neumarkt oder an der Haltestelle „Deutzer Freiheit“ auszusteigen und sich zu Fuß in Richtung Altstadt zu bewegen.

Auf gravierende Änderungen in der Steuerung der Personenströme müssen sich auch die Feiernden im Zülpicher Viertel einstellen. Die KVB-Linien 12 und 15 halten am 11. im 11. nicht an der Haltestelle „Zülpicher Platz“. Da es am Barbarossaplatz erfahrungsgemäß sehr voll ist, werden Feiernde gebeten, auch die Haltestelle „Rudolfplatz“ zu nutzen. Von dort gelangen sie über Habsburgerring und Hohenstaufenring sowie die Beethovenstraße zum Eingang Roonstraße. Wie üblich wird die Linie 9 der KVB um 8.30 Uhr ab der Haltestelle „Neumarkt“ umgeleitet.

Auch Autofahrer müssen mit Einschränkungen rechnen: Im Altstadtbereich wird es bereits ab 6.00 Uhr die ersten Verkehrssperrungen geben. Dies betrifft auch die Deutzer Brücke in Fahrtrichtung Innenstadt.

Keine Bühne an der Uni-Mensa

Im Bereich der Uni-Mensa werden statt einer Bühne mehrere Entlastungsflächen eingerichtet, die jedoch erst dann zum Tragen kommen, wenn das Zülpicher Viertel ausgelastet ist. Vorher wird es hier weder Musik noch Versorgung geben. Es gibt kein Programm und keine festen Spielzeiten. Sobald das Zülpicher Viertel wieder einen Zulauf zuläßt, werden die Flächen sukzessive aus der Überspielung herausgenommen. In diesem Bereich gilt wie in der Südstadt eine freiwillige Glasabgabe.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Stadt Köln: Grundsätzlich gilt 2G bei allen Karnevalsveranstaltungen

Der Krisenstab der Stadt Köln hat heute in einer Sondersitzung beschlossen, daß für den 11. im 11. und am kommenden Wochenende in Köln grundsätzlich die 2G-Regel gelten soll. Dies betrifft die von der Stadt Köln bereits definierten Bereiche Altstadt und Zülpicher Viertel, alle Karnevalsveranstaltungen und Karnevalsfeiern in Kneipen und Gastronomie sowie die Veranstaltungen der Oberbürgermeisterin im Historischen Rathaus.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker:

Angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen und der Situation auf den Intensivstationen haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Viele Jecken fiebern dem 11. im 11. entgegen. Dafür habe ich natürlich großes Verständnis. Ebenso habe ich für die Gastronomen Verständnis, die auf Nummer sicher gehen wollen, und den 11. im 11. ein weiteres Mal ausfallen lassen. Am Ende muß jeder und jede für sich selbst entscheiden, wie man den 11. im 11. begehen will. Es werden zahlreiche Maßnahmen seitens der Stadt, der Veranstalter und der Gastronomie ergriffen, um ein möglichst sicheres Feiern zu ermöglichen. Uns allen ist aber klar, daß es keine absolute Sicherheit geben kann. Ich kann an alle Ungeimpften nur noch einmal eindringlich appellieren: lassen Sie sich impfen! Zu Ihrem eigenen Schutz, zum Schutz aller und um uns endlich wieder ein normales Leben zu ermöglichen.

Stadtdirektorin Andrea Blome:

Ich bin froh, daß das Land unseren Regelungen so kurzfristig zugestimmt hat und wir diese Regeln nun umsetzen können, um damit die Sicherheit der Karnevalsfeiern noch ein Stück weit zu erhöhen.

Mit der neuen Verfügung gilt: Vom 11. November, 8.00 Uhr, bis 12. November 2021, 8.00 Uhr, ist der Zugang zu den abgesperrten Bereichen der Altstadt und des Zülpicher Viertels nur noch für immunisierte Personen möglich. Ausnahmeregelungen bleiben bestehen.

Das Betreten sämtlicher Karnevalsveranstaltungen/aller Veranstaltungen ohne Sitzplatzpflicht im Freien sowie in Innenräumen ist vom 11. November ab 8.00 Uhr bis zum 14. November, 8.00 Uhr, nur immunisierten Personen gestattet. Gaststätten, in denen Karneval gefeiert wird, dürfen vom 11. November ab 8.00 Uhr bis zum 14. November, 8.00 Uhr, nur von immunisierten Personen betreten werden.

Davon ausgenommen ist der normale Restaurantbetrieb mit Maskenpflicht außerhalb des Sitzplatzes. Die 2G-Regelung gilt nicht für Kinder von null bis sechs Jahren. Kinder im Alter von sechs Jahren bis zwölf Jahren und drei Monaten sowie Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, können auch unter Vorlage eines maximal 48 Stunden alten PCR-Tests oder maximal sechs Stunden alten Antigenschnelltests zugelassen werden. Sollte dem Ordnungsamt bei Kontrollen in der Gastronomie auffallen, daß auch Personen Zutritt erhalten haben, die nicht immunisiert sind, drohen dem Betreiber Konsequenzen bis hin zur temporären Schließung des Betriebes.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Die Sessionseröffnung am 11. im 11. im WDR-Programm

Am 11. im11. steht das WDR-Programm im Zeichen der Sessionseröffnung: Das WDR Fernsehen sendet live vom Kölner Heumarkt, auch bei WDR 4 und im Netz können sich Jeckinnen und Jecken nach der langen Zeit des Wartens auf Karnevalshits und gute Stimmung freuen.

Ab 10.30 Uhr überträgt das WDR Fernsehen den Countdown mit Ralf Schlegelmilch, Präsident der Willi Ostermann Gesellschaft. Pünktlich um 11.11 Uhr wird die diesjährige Karnevalssession eröffnet, die Corona-bedingt unter strengen 2G-Regeln stattfindet. Neben der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist traditionsgemäß auch das Kölner Dreigestirn vom Traditionskorps der Altstädter Köln 1922 e.V. dabei – es bricht als erstes Dreigestirn der Geschichte in seine zweite Karnevalssession auf. Musikalisch feiern am Heumarkt die großen Bands des Kölner Karnevals mit den Besucher und Zuschauer Brings“, „Bläck Fööss“, „Höhner“, „Kasalla“, „Paveier“, „cat ballou“, „Micky Brühl“, „Klüngelköpp“, „Domstürmer“, „Räuber“, „Plaisier“, „Miljö“, „Et fussich Julche“ Marita Köllner, die „Funky Marys“, „Die Flitsch“ JP Weber, Torben Klein und viele mehr.

Erstmalig begrüßt Guido Cantz in einem kleinen Studio direkt auf dem Heumarkt live die Stars von der Bühne und weitere Gesprächsgäste, wie zum Beispiel den „Sitzungspräsidenten“ Volker Weininger, Comedienne Lisa Feller oder den Kabarettisten Jürgen Becker. Außerdem schaltet Guido Cantz zu Eckart von Hirschhausen und Prof. Karl Lauterbach. Unterstützt wird Guido Cantz von seiner Co-Moderatorin, Vollblutkarnevalistin und „Funky Marys“-Sängerin Andrea Schönenborn, die hinter der Bühne und auf dem Heumarkt ein Stimmungsbild in der Karnevalshochburg vermittelt.

Um 22.15 Uhr präsentieren im WDR Fernsehen prominente Gäste in „Superjeile Zick – Karnevalslieder meines Lebens“ ihre ganz persönliche Karnevalshitparade, darunter auch Karnevalslegenden wie Hans Süper und Ludwig Sebus, Comedian Dave Davis, die Moderatorinnen Shary Reeves und Yvonne Willicks oder Politiker Wolfgang Bosbach.

Das WDR Radio spielt den ganzen Tag jecke Musik: ab 9.00 Uhr auf WDR Event und ab 18.00 Uhr auf WDR 4, wo sich die Hörer bis 22.00 Uhr auf die traditionsreiche Sendung „Immer wieder neue Lieder – Die WDR 4 Sessionseröffnung” freuen können.

Und wer zu Hause aktiv mitfeiern will, ist eingeladen, unter @wdrjeck auf facebook und Instagram ihre besten und lustigsten Trömmelchen-Videos zu posten. Auch Kochtöpfe sind erlaubt!

Quelle (Text): WDR Presselounge/WDR Kommunikation; (Grafik): WDR




Karneval in Köln 2022 – Das Magazin zur Session

Alles hät sing Zick … Das gilt auch für das Sessionsmagazin „Karneval in Köln 2022“

Wie jedes Jahr geben das Festkomitee Kölner Karneval und der BKB Verlag pünktlich zum 11. im 11. das Sessionsmagazin „Karneval in Köln 2022“ heraus. Neben dem Überblick über die jecken

Veranstaltungen bietet das Buch zusätzlich Infos, Tipps und Berichte rund um den Kölner Karneval.

Was bedeutet „Alles hät sing Zick“? Wie haben Tanzgruppe die Coronazeit erlebt (Interview mit den Hellige Knäächte un Mägde)? Was gibt es Neues aus den Gesellschaften? Wie passen Karneval und Denkmalschutz zusammen? Karneval hinter Gittern, geht das?

Auf knapp 130 Seiten erfährt der Fastelovendjeck alles, was wichtig ist. Mehr als 800 Veranstaltungen sowie Informationen zu den Veranstaltern und Veranstaltungsorten bereiten optimal auf die kommende Session vor.

Das Sessionsmagazin „Karneval in Köln 2022“ ist ab sofort für € 2,50 im Buchhandel, am Kiosk, an Theaterkassen, bei Deiters und bei KölnTourismus erhältlich oder online im BKB Shop.

Alle Termine im Überblick gibt es auch online über die App „AppSolut Jeck“, www.appsolutjeck.de/termine

oder auf koelnerkarneval.de/session/veranstaltungen.

„Karneval in Köln 2022“
128 Seiten/15 cm x 24 cm
ISBN 978-3-96722-018-6
€ 2,50

Quelle und Grafik: BKB Verlag GmbH




Altstädter reiten in Kölner St. Martins-Zügen

Es ist guter Brauch, daß das Reiterkorps der Altstädter Köln 1922 e.V. den Sankt Martin zu Pferd in verschiedenen Zügen in Köln stellt. Insgesamt reiten die Altstädter in sechs Zügen.

Der Höhepunkt ist der St. Martins-Umzug am Dom am 10. November 2021. Eine feierliche Andacht im Dom findet um 17.00 Uhr statt, danach setzt sich der Zug in Bewegung und endet an Groß St. Martin mit der Ausgabe der Weckmänner. Als diesjähriger St. Martin reitet der Altstädter-Reiterkamerad Marcus Breuer reitet an der Spitze des Zuges.

„Für uns ist es eine Ehre und eine Verpflichtung, den St. Martin in unserer Vaterstadt zu stellen. Unsere Belohnung sind die leuchtenden Kinderaugen.“, so Franz-Peter Vendel, Kommandant des Altstädter-Reiterkorps.

Das Engagement der Altstädter wird durch eine großzügige Spende der Sparkasse KölnBonn unterstützt.

Quelle und Foto: Altstädter Köln 1922 e.V.




K.G. Alt-Köllen startete mit den Tänzen ihrer „Harlequins“ in St. Pius mit „Familisch un Fründe“

-hgj- Unter der Überschrift „Familisch un Fründe“ startete heute Nachmittag die Tanzgruppe „Kölsche Harlequins“ der K.G. Alt-Köllen im Pfarrsaal von St. Pius in Köln-Zollstock vier Tage vor dem 11. im 11. in die Session.

Wie in den Vorjahren war auch heuer wieder der Pfarrsaal bis auf den letzten Platz gefüllt, da sich Eltern, Geschwister sowie Großeltern von den Leistungen ihrer „Pänz“ überzeugen wollten. Hierfür haben nicht nur die 54 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen über Monate viel Freizeit miteinander verbracht, sondern auch die beiden Trainerinnen Ines und Gabriele Autermann, welche für das tänzerische und hebetechnische Know-how verantwortlich zeichnen.

Trotz Corona, und der hiermit verbundenen Zeit ohne Auftritte, sind die beiden „Harlequins“-Gruppen gewachsen, so umfaßt die Gruppe der kleinen „Kölsche Harlequins 19 kleine Tänzer, und die großen „Harlequins“ können auf das Potenzial von 25 Mädels und 19 Jungs zurückgreifen, welche allesamt von André Bussmann als Tanzgruppenleiter betreut wir.

André Bussmann erinnerte bei seiner Begrüßung daran, daß die Tanzgruppen vor exakt 1 x 11 Jahren unter der Vereinsführung des damaligen Alt-Köllen-Präsidenten Hans Brocker gegründet wurden und zu dieser Zeit insgesamt 24 weibliche und männliche Mitwirkende hatte.

Neben den Präsentationen ihrer Tänze für die Session 2022, hatte der Nachmittag noch Überraschungen für einige Tänzer, zu der wir an anderer Stelle zurück kommen. So waren die Auftritte von Kindern, Jugendlichen und natürlich auch den erwachsenen Tänzerinnen und Tänzern die Highlights des Nachmittags, die zwischen Sessionsstart bis zum Jahresende nur noch kleine Feinheiten bei Schritten, Hebungen und Bildern in ihrer Choreographie.

Neu ab dieser Session ist auch das Tanzpaar der großen „Harlequins“ Patrizia Hofmann und Nicolas Ottersbach, welche schon seit einigen Jahren zum tänzerischen Ensemble von Alt-Köllen gehören und sich zusammen mit den zehn Hebepaaren, wie die Kinder auf die zahlreichen Auftritte in und um Köln freuen. Die Koordination der gesamten Truppe liegt in den Händen der beiden Kommandanten Jolie Lüdemann und Kai Maiwald.

Nach ihren Auftritten, gepaart mit Anekdötchen und einem kurzweiligen Rückblick, gehörten auch Ehrungen zur „Familisch un Fründe“-Veranstaltung, die vom Festkomitee an André Bussmann und den neuen Präsidenten von Alt-Köllen Stefan Degueldre delegiert wurden. Zunächst erhielten vier Kinder Mary Kasper, Joline Lüdemann, Flora Pflaum und Louisa Weber für ihre achtjährige aktive Mitgliedschaft das FK-Tanzabzeichen samt Urkunde als Dankeschön.

Bei den großen Tänzerinnen und Tänzern zeichneten Stefan Degeldre und die Tanzgruppenleitung alsdann André Bussmann, Franziska Hofmann, Maike Maiwald, Sabrina Pannes und Jasmin Woock für fünf aktive Jahre mit bronzenen Ehrennadeln aus. Mit silbernen Ehrennadeln dankte man im Anschluß Tobias Fund, Kai Maiwald und Juliane Renn, welche bereits seit acht Jahren aktive im Kölschen Fastelovend den Jecken im Saal viel Spaß bereiten und somit das närrische Brauchtum pflegen.

Letztendlich gehörte auch ein musikalischer Auftritt zum Programm des diesjährigen „Familisch un Fründe“-Nachmittags die im Kölner Fastloevend recht junge fünfköpfige Band „Schamöör“ die auf ihrer Erfolgsleiter bereits erste Sprossen erklommen haben. Aber nicht nur für optische wie akustische Momente hatten die Organisatoren der Gesellschaft gesorgt, sondern auch für kleine kulinarische Leckerbissen. So hatten die großen Harlequins zusammen mit den Eltern der kleinen Tänzerinnen und Tänzer fleißig Kuchen gebacken und Brötchen belegt, die mit frischgebrühtem Kaffee und erfrischenden kühlen Getränken die Rundumversorgung der jecken Verwandtschaft und aller Akteure bestens stillten.

Quelle (Text): © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de sowie Patrick Siemen
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Husaren-Herren-Schoppen der Treuen Husaren lassen Ausfall der Session 2021 schnell vergessen

-hgj- Statt um 12.00 Uhr mit der Familie oder Partnerin am Mittagstisch zu sitzen, zogen etwas mehr als 200 Männer vor, ihre Zeit beim Husaren-Herren-Schoppen im Lindner Hotel City Plaza zu verbringen. Wen wundert‘s? Vielleicht die Ehefrauen und Freundinnen, die heute einmal ohne die Herren der Schöpfung den Nachmittag verbringen mußten, da ihre männlichen Anhängsel den im vergangenen November ausgefallen Frühschoppen der KG Treue Husar nachholten.

Also gönnten die Männer ihrem weiblichen Pedant die sonntägliche Ruhe, und genossen das kleine aber dennoch abgerundete Programm von Husaren-Literat Dirk Lüssem. Allerdings folgte der Programmzettel zuerst den Vorstellungen von Präsident Markus Simonian, der das jecke Volk begrüßte und überglücklich über die Umstände ist, wieder mit den Herren Fastelovend feiern zu können.

„Lieselotte Lotterlappen“                                                                                                                                                      „Funky Marys“

Einen exzellenten Start legten sodann das Tanz- und Musikkorps Treuer Husar hin, die nicht nur durch sichere und schwungvollen Töne punkteten, und Husaren, Freunde und Gäste zum schunkeln animierten, sondern auch die Akteure des Tanzkorps. Hierbei konnte Julian Stockhausen als neuer Tanzoffizier mit seiner Partnerin Klara Scheurer als Marie an seiner Seite punkten, die beide absolut fehlerlos nach ihrem ersten gemeinsamen öffentlichen Auftritt am Vorabend in Hürth, erstmals vor eigenem Publikum Schritte und Hebungen präsentierten.

Hierüber waren insbesondere Präsident Markus Simonian und Kommandant Hartmut „Harry“ Kramer glücklich und zufrieden, welche mit strahlendem Lächeln den Auftritt von der Seite fest im Fokus hatten. Wie das Tanzpaar und das Tanzkorps, gaben auch die Musiker ihren Zugaben und intonierten bis zum Auszug aus dem Saal jecke neue und alte kölsche Tön´.

Überraschung gelungen und sprachlose Gesichter bei den Vorstandsmitgliedern des Blasorchester Altenahr die erstmals beim Husaren-Herren-Schoppen zu Gast waren und
mit den ihnen überlassenen Musikinstrumenten wieder spielfähig werden eine Vielzahl

Um allen Männern genügend Zeit nach der langen Zeit ohne Korpstreffen, Stammtische, Mitgliederversammlungen, und, und, und zu geben, hatten die Husaren alle weiteren Auftritte mit etwas Abstand zueinander eingeplant, so daß die Herren in ihrer Feierlaune genügend Raum für Gespräche und das eine oder andere Kölsch, oder Leckereien der Linder-Küche hatten.

Ihren Traummann, dem sie die schönste Nacht ihres Lebens verdankt, besuchte sodann „Lieselotte Lotterlappen“ alias Joachim Jung, die dem Präsidenten schmeichelte und ihn fragte, ob er sich noch an sie und das Liebespiel erinnere. Hier folgte tatsächlich ein Lacher dem anderen, so daß das Foyer leer blieb und den Herren der Schöpfung Lachtränen über die Wangen liefen.

Weiter im Text, nein im Programm, mit den „Funky Marys“, die in dieser Session körperlich zu Publikum und Fans auf Distanz gehen und sich vor etwaigen Infektionen bis zum Erreichen der Bühne mit medizinischen Masken schützen. Hier angekommen sind die fünf Mädels wieder ein absoluter Hit und huschten zu ihrem vielfältigen Repertoire flippig tänzerisch übers Parkett.

Nach reichlich Applaus und ihren Zugaben gab es von Markus Simonian ein herzliches Dankeschön an die „Mädche vum Rhing“ in Worten und mit Pralinchen sowie dem neuen Sessionsorden der Korpsgesellschaft. Zum Abschluß des wunderbaren Husaren-Herren-Schoppen gehörten die Mädels der „Fauth Dance Company“ ins Programm, welche grazil in knappen Kostümen wieder alle Herrn vom Foyer in den Saal holten und nicht ohne mehre Zugaben das Linder Hotel City Plaza verlassen durften.

 

Neben zahlreichen bekannten Gesichtern des Kölner Karnevals hatte der Vorstand eine Abordnung des rheinland-pfälzischen Blasorchester Altenahr e.V. eingeladen, die aus dem Fundus des Husaren-Musikkorps Instrumente erhielten, da die Altenahrer Musiker fast alle Musikinstrumente aufgrund der Flutkatastrophe vom 14. auf den 15. Juli diesen Jahres verloren hatten. Als kleines Dankeschön überreichte der 1. Vorsitzende des Blasorchesters den Treuen Husaren „Bläseröl“, das man auch unter dem Oberbegriff Ahr-Wein kennt.

Quelle: © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de
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Met dem „Bellejeck“ op Jöck – karnevalistische Stadtführung durch die Geschichte Kölns

„Wir sind ein wenig in das Jahr 1794 zurückversetzt, da wollten die Franzosen den Kölnern den Karneval verbieten. Im vergangenen Jahr machte uns Corona einen Strich durch den Karneval und die geplanten Führungen mit unserem „Bellejeck“. Aber umso mehr freuen wir uns jetzt, daß die Kölner sich – wie damals – nicht den Karneval verbieten lassen“, teilte die neue Pressesprecherin der Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V. heute via Mail den karnevalistischen Medien Kölns mit.

Getreu dem Motto: „Il est permis au citoyen bellejeck de faire son tour“ („Es sei dem Bürger Bellejeck erlaubt seinen Umzug zu halten.“) können ab sofort die sensationellen Bellejecktouren durchgeführt werden.

Interesse ? Hier sind Sie richtig!

Als die Franzosen 1794 nach Köln kamen, hatten sie die verwegene Idee, den Karneval zu verbieten. Aber da hatten sie nicht mit den Kölner Bürgern gerechnet und gaben schließlich klein bei. „Es sei dem Bürger Bellejeck erlaubt seinen Umzug zu halten.“ Und so machen wir es bis heute.

Beim Bellejeckzoch und jetzt „Met dem ‚Bellejeck op Jöck‘“:

Eine karnevalistische Stadtführung durch die Geschichte Kölns, des Karnevals und unserer Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V. (GA).

Ab dem 11. im 11.2021 starten die Touren mit dem „Bellejeck op Jöck“.

Das Angebot zum 11. im 11.2021 ist zunächst exklusiv für GA-Mitglieder und später für alle offen.

Startpunkt: Severinstorburg (Chlodwigplatz)

Dauer: zirka 1,5 Stunden

Startzeiten am 11. im 11.2021:

  1. 11.00 Uhr – 12.30 Uhr
  2. 13.30 Uhr – 15.00 Uhr
  3. 16.00 Uhr . 17.30 Uhr

Spezielle Fragen zur Tour beantwortet die 2. Vorsitzender@grosse-allgemeine.de

Der Teilnahmebeitrag beträgt € 15,00 pro Person und € 200,00 für Gruppen (15-20 Personen).

Es  elten wie bei allen Veranstaltungen der Große Allgemeine in der kommenden Session die „2G“ Regeln. Deshalb bitten wir den Impf- oder Genesenennachweis sowie den Personalausweis mitzubringen und zu Beginn der Tour vorzuzeigen.

Quelle und Foto: Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V.




Grielächer erlebten bei diesjähriger „11. im 11. Feier“ heitere Stunden vor dem Start in die närrischen Wochen

-hgj- Im Saal Heumarkt des Maritim Hotels startete traditionell am heute Abend die KG Kölsche Grielächer in die in wenigen Tagen beginnende Session 2022. Wie vor zwei Jahren, als die Grielächer wie alle anderen Karnevalsgesellschaft letztmalig in diesen Anlaß feiern durften, verzeichnete man ein volles Haus dank des großen Zulaufs der Mitglieder und deren Ehefrauen.

Erstmals mit dabei sein durfte die neue Marketenderin der Gesellschaft, Maren Magnus, welcher die Vorfreude auf die närrischen Wochen der „fünften Jahreszeit“ sichtlich anzusehen war. Leider konnte Präsident Rudi Schetzke dieses Mal den Abend unter Vereinskameraden und engen treuen Freunden der ursprünglich 1927 unter dem Namen KG Kölsche Grenadeere blau-grön gegründeten karnevalistischen Herrengesellschaft nicht eröffnen, da er aufgrund Erkrankung ärztliches Auftrittsverbot hatte.

Hier bewies Reiner Hammes – als vor wenigen Wochen neugewählter Vizepräsident – seine Wortgewandtheit, und moderierte, nach der Begrüßung und einem ersten „dreimol Kölle Alaaf“ seine wortgewandte Eloquenz nach dem Aufspiel durch Kölns buntestem Musikzuges „Fidele Kölsche“, die mit ihren närrischen Medleys die illustre Schar im Saal in Sitzungslaue versetzte.

Alsdann stand das gemeinsame Essen an, bei dem jeder genügend Zeit hatte bei Kölsch und regionalen Weinen mit dem Tischnachbarn seine Erlebnisse und Erfahrungen der trostlosen Corona-Zeit auszutauschen. Mit Peter Horn hatte Thorsten Stommel – welcher erst seit geraumer Zeit neuer Literat der Grielächer ist -, einen Altmeister der Kölschen Musik aufs Podium geholt. Neben neuen eigenen Kompositionen zeigte Peter Horn, das er als ehemaliges Mitglied der „Höhner“ (1977-1987) immer noch gerne auf das Repertoire der Band zurückgreift.

Hiernach folgten die Vereidigungen von Reinhold Masson, Udo Schaaf, Thorsten Stommel sowie Manfred Wahlefeld, die neben ihrem Halsorden und Urkunde auch noch die in der Gesellschaft üblichen Dutznamen erhielten, und nunmehr in Folge „Knallbotz“, „Grinseplaat“, „Mecki Messer“ und „“De lange Männ“ vereinsintern gerufen werden.

Einen (frivolen) Lacher nach dem anderen hatte insbesondere für die anwesenden Damen „Lieselotte Lotterlappen“ (Joachim Jung) parat, welche explizit für diesen Abend den Weg von Limburg in die Domstadt Köln auf sich genommen hatte. Nach der verdienten Zugabe fürs Publikum und reichlich Applaus für den gelungenen und witzigen Auftritt, folgten die Ehrungen verdienter Mitglieder die bei solch einem internen Anlaß einfach nicht fehlen dürfen.

Hierbei standen im Vordergrund des Geschehens: Henry Schroll (2 x 11 Jahre), Reiner Hammes (3 x 11 Jahre) und Georg Kusen für 44jährige Treue, welche mit Nadel und Urkunde durch Vizepräsident Reiner Hammes und dem Vorstand Corona-bedingt verspätet für das Jahr 2020 ausgezeichnet wurden. Fünf weitere Herren zeichnete der Vorstand alsdann für 11, 22, 33 und 40jährige Verbundenheit zur blau-grünen Komiteegesellschaft aus. So Fritz Madus (1 x 11 Jahre), Peter Muhrmann und Werner Porschen (2 x 11 Jahre), Bernhard Denz (3 x 11 Jahre) und Wolfgang Bertram, der bereits seit 1981 und somit über 40 Jahre seinen Grielächern die Treue hält.

Last but not least neigte sich der wunderschöne Abend mit dem Auftritt von Thomas Cüpper („Et Klimpermännche“) und seinen stimmungsvollen Tönen „op d´r Quetsch“ und dem heiter leise nachdenklichen Verzäll dem Ende entgegen, der die kölsche Sproch der „Champagner unter den Dialekten“ bezeichnete.

Ach ja, erwähnenswert ist, daß Senatspräsident Helmuth Schmitz im Verlauf des Abends vom Festkomitee überrascht wurde. So wurde der Chef des Grielächer Senats für seine Meriten innerhalb des Kölschen Brauchtums und insbesondere in und um seine Gesellschaft durch FK-Mitgliederbetreuer Udo Marx mit dem Verdienstorden des Festkomitees in Silber geehrt.

Wie immer überraschte die Gesellschaft an diesem Abend auch wieder ihre 130 anwesenden Mitglieder samt Damen, welche mit dem neuen liebevoll entworfenen und geprägten Sessionsorden oder dem Damenorden ausgezeichnet der kommenden Session entgegensehen.

Quelle: © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de
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Große Kölner feierte nach Messe Sessionseröffnung mit über 400 Mitgliedern und Gästen

-hgj- Auch den Mitgliedern der Große Kölner KG fiel ein Stein vom Herzen, als bekannt wurde nach einjähriger „Zwangs“-Pause könne „11. im 11.-Feier“ im Gürzenich sowie zuvor die Messe zur Sessionseröffnung in St. Aposteln wieder stattfinden.

Als Zelebrant der Messe konnten sich die Großen Kölner wieder auf ihren Gesellschaftsgeistlichen Prof. Dr. Bernd Lutz verlassen, welcher zur Gestaltung des Gottesdienstes die Standartenträger der „Plaggeköpp“, sowie zur musikalischen Umrahmung den Musikzug „Dömstädter Köln“ eingeladen hatte. Erstmals mit waren die zahlreichen kleinen und großen Tänzer und Tänzerinnen der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“, welche sich vor geraumer Zeit der Großen Kölner angeschlossen haben.

 

Nach der Messe in der Apostelnkirche am Neumarkt öffnete sich der „Vorhang“ der „11. im 11.-Feier“, welche allerdings nicht mehr im Marsiliussaal des altehrwürdigen Gürzenichs sondern im Kleinen Saal, dem sogenannten Garderobensaal stattfand, da die Gästeschar der Mitglieder und ehrenwerten besonderen Gäste aufgrund der Vielzahl nicht mehr im bisher genutzten Saal untergebracht werden konnten.

Den Anfang des heitern Programms gehörte der Kinder- und Jugendtanzgruppe „De Höppemötzjer“, welchen nach der offiziellen Begrüßung der Präsidenten Dr. Joachim Wüst und Stefan Benscheid samt Vorstand das Podium gehörte. Nach den Zugaben der jecken „Pänz“ lüftete Joachim Wüst das Geheimnis um den Imagefilm, der bereits vor der Corona-Session 2021 auf Initiative von Dr. Marie-Christine Frank (Leiterin Kommunikation und stellvertretenden Pressesprecherin der Große Kölner) produziert wurde und über ein Jahr auf einer Festplatte schlummerte.

Im Film gewährt Macherin Marie-Christine Frank mit allen Akteuren der Großen Kölner einen emotionsgeladenen Einblick in das sessionale Geschehen der 1882 gegründeten Große Kölner, die sich in allen Facetten sehr innovativ, familiär und sozial zeigt. Vor den beiden ersten närrischen Akteuren des Abends „Harry und Achim“ (Harald Quast und Achim Schall), stand die Vorstellung der beiden Orden des 140. Jubiläumsjahres an. So steht im Sessionsorden das Maskottchen der Gesellschaft „et Ströppche“ met d´r dicke Trumm im Fokus, welcher auf der Pauke darauf hinweist „Endlich geiht et widder los“. Mittels des Zertifikats des QR-Codes das „et Stöppche“ in der Hand hält gelangt der Betrachter zum Imagefilm.

Im Gegensatz hierzu, ist der Damenorden, wie in allen Jahren zuvor sehr edel und filigran durch den närrischen Hoflieferanten (Orden Bley, Bonn) der Großen Kölner geschaffen. Hier hat sich der Vorstand für die Symbolfigur des „Kratzhannes“ entschieden, welcher inmitten des glitzernden Halbmondes steht. Mit kölsche Tön´ erlebten die knapp über 400 anwesenden Mitglieder und Gäste der Große Kölner KG, nach Witzen und Verzäll von „Harry und Achim“, eine musikalische Zeitreise mit einem Potpourri beliebter rheinischer und Kölner Titel des 19., 20. Und 21. Jahrhunderts.

 

Nach einem Jahr Corona-bedingter Enthaltsamkeit begrüßte Joachim Wüst die neuen 82 Mitglieder, welche sich in 2020 und 2021 für die Große Kölner Karnevalsgesellschaft als karnevalistische Heimat entschieden haben. Nach dem offiziellen Akt der Aufnahme mit Urkunden, Halsorden und Mützenübergabe lies sich so manches Neumitglied im Foyer ablichten, um diesen historischen Moment auch Freunden und Familie zeigen zu können, wie in unserem Falle Thomas und Dr. Sonja Heepe, welche zusammen mit ihren beiden Töchtern Eva und Lena den Weg in die renommierte Karnevalsgesellschaft gefunden haben.

Ein grandioser Programmpunkt, der bereits bei den einem Vorstellabend im Oktober diesen Jahres für Furore sorgte, war der Auftritt der beiden Rentner aus Leidenschaft „Willi und Ernst“ (Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum), denen „trotz starker Gebrechlichkeit und hohen Alters“ der Weg von Koblenz in die Domstadt immer noch nicht zu weit ist. Hier lautet die Devise seit Jahren „Comedy meets Karneval“, welches die beiden in Perfektion in Witzen, Musik und in dieser Session auch tänzerisch darstellen.

Beim letzten Programmpunkt des überaus wunderschönen Abends im Gürzenich, galt es noch einmal Dank auszusprechen, wofür Joachim Wüst seine Rolle wechselte. So trat er nun nicht als Präsident der Großen Kölner ins Scheinwerferlicht, sondern als Vizepräsident des Festkomitees Kölner Karneval um Persönlichkeiten der Gesellschaft zu ehren. Unter der Assitens von Schatzmeister Bernd Brombach und Schriftführerin Claudia Jeromin Brombach zeichnete Joachim Wüst Kurt Collinet und Dr. Heribert Mies für ihre langjährigen Verdienste ums Brauchtum Karnevals mit dem Verdienstorden des Komitees in Gold aus.

Quelle (Text): © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de;(Fotos): Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de sowie Patrick Siemen
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Chevaliers von Cöln feierten wieder um Menschen in Köln zu helfen

-hgj- Das „Feiern für den guten Zwecks“ stand auch in diesem Jahr ganz im Mittelpunkt der Kappen-Gala der Chevaliers von Cöln, welcher heute Abend im Bankett-Saal des Linder Hotel City Plaza begangen wurde. Nunmehr zu 11. Male durfte CvC-Präsident Michael Schwarz-Harkämper, die Damen und Herren des elitären Kreises begrüßen, die der Etikette Smoking und Abendkleid folgten und dem festlich hergerichteten Saal eine besondere Note gaben und all zu gerne dem Motto der Chevaliers „Feiern & Helfen – für Menschen in Köln“ folgen.

Mit dem Sektempfang im Foyer des Fest- und Bankettbereichs des renommierten Kölner Hauses, dankten die Chevaliers ihren Gästen aus Karneval und Kölner Leben mit der diesjährigen Sessionsspange, welche in dieser Art ein Alleinstellungsmerkmals in der jecken Domstadt hat.

Mit der Begrüßung hiernach durch Michael Schwarz-Harkämper stieg man in den Abend ein und genoß die Vorspeise des Drei-Gänge-Menüs. Dem ersten kulinarischen Highlight folgte alsdann der Kreis der illustren 120 Gäste Thomas Cüpper, der mit feinsinnigem Humor und heiteren leisen Tönen seines „Bauchklaviers“ der perfekte Opener für den Abend war.

Im Anschluß an die Enthüllung der neuen Chevaliers von Cöln-Standarte durch Petra Bettighofer-Dahl, stellte Michael Schwarz-Harkämper drei neue Mitglieder sowie mit Angelika Blatz die neue Literatin und zugleich Pressesprecherin seiner Gesellschaft vor, wonach alle vier den üblichen Ritterschlag der Chevaliers erhielten. Im Anschluß hieran wandten sich die Gäste der Kappen-Gala 2021 dem Hauptgang zu, der dem Anlaß entsprechend sehr erlesen war.

Vor der Verleihung der beiden Ehrentitel an Lindner-Chef Dirk Metzner und Stefan Bisanz (Deutschlands einziger bestellter und vereidigter Sachverständiger für Personenschutz) durch Präsident und Dirk Dahl (Schatzmeister), vereidigte CvC-Präsident Schwarz-Harkämper zusammen mit Schriftführerin Petra Jaskula vier neue Senatoren, welche ebenfalls den Ritterschlag der Gesellschaft erhielten.

Dirk Metzner und Stefan Bisanz erhielten für ihre Verdienst im Kölner Karneval und die Chevaliers von Cöln den Ritterschlag von CvC-Präsident Michael Schwarz-Harkämper

Sodann folgte mit dem Dessert der Abschluß des kulinarischen Teils, wonach die junge Band „Tacheless“ ihr Aufspiel bei den Chevaliers von Cöln hatten. So „rockten“ die Musiker von „Tacheless“ nach Aussage eines Journalistenkollegen den Saal das es keinen Gast mehr auf dem Stuhl hielt. Nach den Zugaben der Band wurde es nochmals sehr spannend, denn vor dem Ende des offiziellen Parts standen die Spendenübergaben und zuvor die Laudatio hierzu an.

Zum Start in die neue Session überreichten Präsident und Schatzmeister zwei Schecks in Höhe von € 3.611,00, womit in elf Jahren satte € 50.000,00 in der Gesamtsumme erreicht sind. Getreu ihrem eingangs erwähnten Motto erreichte der erste Scheck in Höhe von € 1.111,00 Societas Luviniacum e.V., einer Gemeinschaft (societas) von Männer und Frauen im Kölner Stadteil Löwenich, welche sich zur Aufgabe gemacht haben das Leben ihres Viertels zu bereichern. Hierzu gehören insbesondere Veranstaltungen sowie Spenden, die sowohl Kindern als auch der Brauchtumspflege zu Gute kommen, wie Societas Luviniacum-Mitglied Christian Schwarz mitteilt.

Mit ihrem zweiten Scheck mildern die CvC das Leid der Flutopfer im nordrhein-westfälischen Rheinbach, der über einen Gesamtbetrag von € 2.500,00 an Wilfried Eichen für die Empfänger übergeben wurde.

Quelle: © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de
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Jetzt wird es politisch: Kölsche Lotterbove nehmen Polit-Kult-Lokal der „EX-Vertretung in Beschlag“

-hgj- Nachdem die Kölsche Lottbove vor zwei Jahren noch im Brauhaus „DOM im Stapelhaus“ traditionell am Samstag vor dem 11. im 11. Ihren Jackenappell durchführten, blieb man im vergangen November aufgrund Corona-Schutzverordnung zu Hause und konnte sich nicht mit Gleichgesinnten Vereinskameraden treffen und in die Session hineinfeiern.

Heute Abend (6. November 2021) war das Polit-Kult-Lokal, die „EX-Vertretung“ an der Frankenwerft 31-33 die neue Heimat der grün-weißen Familiengesellschaft um dort den Appell 2021 für die „fünfte Jahreszeit“ abzuhalten.

Ebenso wie die „EX“ stehen auch die Lotterbove für Geschichte. Allerdings nicht wie das Lokal politisch, sondern für den Karneval welcher bereits seit 1964 über 64 Jahre gepflegt wird. Wie alle Veranstaltungen , der kleinen aber sehr liebevollen Familiengesellschaft, fand auch dieser Abend unter geltenden amtlichen Maßnahmen statt, wobei die Kölsche Lotterbove sich selbst die 2G-Regel auferlegt haben um mit all ihren Freunden im Publikum, befreundeten Vereinen und Künstlern feiern zu können.

Der Einladung des Vorstandes um Präsident Hans-Günter Mies folgten etwas mehr als 40 von 130 aktiven und inaktiven Mitgliedern, die sich auf den Abend mit kleinem Programm besonders freuten, da jeder sein Lachen ohne Maske zeigen konnte und ohne Abstand auch mal den einen oder anderen liebe Menschen in den Arm nehmen konnte.

Nach seiner Begrüßung überlies Günter Mies den Mitgliedern genügend Zeit zum gemeinsamen „Klaaf“ und fürs gemütlich genüßliche Essen, da man den Stargast des Abends erst gegen 20.30 Uhr erwartete. Bei diesem stellte sich heraus, daß es sich um das Vereinsmitglied Engelbert Wrobel „Dä Engelbäät“ handelte, welcher sehr gerne „ümmesöns“ (ohne Honorar) seine Melodien auf dem Saxophon vortrug.

Nach dem anschließenden Jackenappell, bei dem alle Uniformen auf Sauberkeit wie Vollständigkeit geprüft waren, verkündete Günter Mies den soeben auf den aktuellen Stand gebrachten Fahrplan der Session. So haben die beiden Rednerfrühschoppen für Damen und Herren im Linder Hotel City Plaza weiterhin einen ungebrochenen Zulauf, so daß der Vorstand mit Hotelchef Dirk Metzner für einen weiteren Frühschoppen in der in fünf Tagen anlaufenden Session in Verhandlung steht, da hier durch Überbuchung bedingt weiter Kartenanfragen bestehen.

Neben der Mädchensitzung am 23. Januar 2022 im Hotel Dorint an der Messe, sollte eigentlich auch wieder das Kinder-Kostümfest ein Hotspot für die „Pänz“ werden, welcher allerdings in 2022 bedingt durch die pandemische Lage nicht stattfinden wird, da die Kinder durch ihre engen Kontakte anderen Kindern im Saal und das nicht zu bändigende Herumtoben ein großes Risiko für alle wären.

Besonders stolz sind die Mitglieder der Kölsche Lotterbove darüber, daß sie für ihre Teilnahme am 28. Februar 2022 im „Kölner Rusemondachszoch“ die feste Zusage des Zugleiters haben, und hier im wohl in den hinteren Gruppen mitlaufen und -fahren, wenn der Lindwurm langsam aber sicher mit Prinz, Bauer und Jungfrau seinen Höhepunkt erreicht. Wie aus sicherer Quelle zu erfahren war, kam jeder beim Jackenappell auf seine Kosten, so daß man sehr spät sich der Heimkehr nach Hause zuneigte.

Quelle (Text): © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/typischkölsch.de;(Foto/s): Birgit Vollberg
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Neppeser Naaksühle holten aus gefallene Jubiläumsfeier des vergangenen Jahres nach

„60 + 1 Johr met Hätz en Neppes“ hieß es am heutigen Samstag im Festzelt im Niehler Kirchweg bei den Neppeser Naaksühle, die hierzu in Festzelt im Nippeser Tälchen eingeladen hatten. Leider konnte die Karnevalsgesellschaft im vergangenen November – wie alle anderen Kölner Gesellschaften – nicht gemeinsam mit ihren Gästen, Künstlern und befreundeten Karnevalsgesellschaften bedingt durch die Corona-Schutzverordnungen feiern, so daß aus dem 60. Geburtstag nunmehr das 61. Wiegenfest unter dem Arbeitstitel „Die nachzuholende Jubiläumsfeier zum Elften im Elften“ wurde.

 

Proppenvoll mit 1.800 bunt und jeck kostümierten Menschen zeigte sich das große Festzelt allen Akteuren, die die das Programm bereicherten. Die Moderation des Abends lag in den seit einigen Jahren bewährten Händen von Präsidentengattin Annegret Kau, welche souverän durch den Abend mit seinem sechsstündigen Programm führte.

Traditionell eröffneten die Altstädter Köln mit Musik- und Tanzkorps, sowie ihrem neuen Tanzpaar Jeanette Koziol und Jens Käbbe den Abend, welches hier ihr Debüt auf Kölns karnevalistischen Bühnen feierte. Mit von der Partie war auch das designierte Kölner Dreigestirn 2022, das ebenfalls aus den Reihen annähernd 100jährigen des grün-roten Traditionskorps vom Alter Markt kommt.

Gleich viermal hintereinander gehörte sodann der Bühnenboden vier Bands: So den „Räubern“, „Klüngelköpp“, „Funky Marys“ und „Brings“, die sowohl ihre bekannten Ohrwürmer, wie auch die aktuellen Hits zur Session intonierten. Tänzerische Höchstleistung präsentierten nach den Hits der Bands die Tänzerinnen und Tänzer des Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“, die ihren Höhenflug mit Sprüngen, gewagten Hebungen und Salti zum Besten gaben.

Musikalisch verlief der Abend wie ein närrisches Konzert der Extraklasse weiter, da nach dem blau-weißen Tanzcorps der „Luftflotte“ Torben Klein, „Domstürmer“, „Kasalla“, „cat ballou“ und die „Paveier“ im Finale mit ihren Hits die Jecken im Zelt bis Mitternacht in Ektase versetzten.

Mit dabei im Zelt der 2G-Geburtstags-Sessionseröffnung war natürlich auch hochrangige Prominenz wie die Bezirksbürgermeisterin Diana Siebert, Stefan Degueldre, Harald Kloiber, Hans Kölschbach und Hans Kürten, die den Abend als Präsidenten Kölner Karnevalsgesellschaften nach langer Enthaltsamkeit ebenso genossen, wie das profane Narrenvolk.

Im Übrigen, war wie Naaksühle-Vorstand Guido Stöcker gegenüber typschkölsch.de mitteilte, der pandemiebedingte Ausfall der letztjährigen Jubiläumsfeier zum Elften im Elften bisher seit der Gründung im Jahre 1960 eine einmalige Sache, welche so auch einzigartig im Kölsche Fastelovend bleiben soll.

Ausfallen allerdings wird für die 4 x 11 aktiven, inaktiven Mitglieder samt des Senats der Frühschoppen der Neppeser Naaksühle, da die Schul-Aula bedingt durch Umbauarbeiten im Februar 2022 derzeit nicht zur Verfügung steht und dies in der Session 2023 pünktlichen zum 200jährigen Jubiläum des 1823 reformierten Kölner Karnevals nachgeholt wird.

Quelle: © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/koblenzerkarneval.de
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Große KG Frohsinn: „Un endlich wigger Zick zom fiere!“

Die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. feiert mit großer Sessionseröffnung den Beginn einer besonderen Session

Am 5. November 2021 war es endlich soweit: nach 618 Tagen karnevalistischer Präsenz-Abstinenz startete die Session mit dem passenden Motto „Alles hät sing Zick“ für die Mitglieder und Freunde der Großen KG Frohsinn Köln 1919 e.V. in der Halle Tor 2. Zick för ze laache – Zick för ze fiere – Zick fruhsinnig ze sin – diese Ausdrücke beschreiben sehr gut die glückliche und ausgelassene Stimmung der über 500 Gäste, die man schon beim Betreten der Halle spürte.

„Natürlich haben wir auch während der Pandemie viele virtuelle Veranstaltungen für unsere Mitglieder auf die Beine gestellt.“, so Präsidentin Tanja Wolters glücklich. „Aber das hier – mit leeven Jecken in Präsenz, darauf haben wir wirklich hin gefiebert!“. Natürlich fand die Veranstaltung – wie alle vorangegangenen, die die Gesellschaft in den letzten 618 Tagen organisierte unter einem streng kontrollierten Hygienekonzept statt: nur Personen die die 3G+-Regel erfüllen – also Genese, Geimpfte oder PCR-getestete Jecke hatten Zugang. „Auf diese Weise bieten wir größtmöglichen Schutz für alle Gäste und ermöglichen gleichzeitig jedem den Besuch der Veranstaltung.“, so die Präsidentin weiter.

Der Gesellschaft, die vor zwei Jahren mit der Übernahme durch einen neuen Vorstand wiederbelebt wurde und die Mitgliederzahl seitdem von 24 auf über 450 gesteigert hat, ist die Verbindung von Tradition und modernen Ideen sehr wichtig. Und so eröffnete – sehr traditionell – eine Kinder- und Jugendtanzgruppe: Die Traditionstanzgruppe „Hellige Knäächte un Mägde“, die den Auftritt in 2020 beim Kölschen Nachwuchs-Dänzche gewonnen hatten, freuten sich auf ihren ersten Auftritt vor Live-Publikum seit der Session vor zwei Jahren. Dieses mitreißende Gefühl endlich wieder vor Publikum stehen zu können war bei allen Auftritten des Abends zu spüren.

Den Auftakt der Bands machte „Fiasko“, die nicht nur mit ihrer neuen Single „Kaffee in Paris“ für Stimmung sorgten. Auch bei „Stadtrand“ wurde ausgiebig gefeiert: gerade der neue Hit „Janz ejal“ traf nicht nur textlich, sondern auch musikalisch in die jecken Hätze. Der nächste Act wurde von den frohsinnigen Gästen besonders sehnsüchtig erwartet: die „Domstürmer“. Als enge Begleiter der Gesellschaft traten sie tatsächlich während der Pandemie gleich drei Mal bei der Gesellschaft auf: einmal bei einer Online Veranstaltung, bei der sie sehr persönlich aus dem Proberaum zugeschaltet waren. Aber auch bei der „Jecken Tour“ – einer Bimmelbahntour der Gesellschaft durch Köln – traten sie in 2020 und 2021 im Stadion auf. „Zu den „Stürmis“ verbindet uns eine wirkliche Freundschaft!“, so Literat und 2. Vorsitzender Oliver Michels. „Wir sind sehr froh, daß sie auch heute wieder dabei sind.“

Auch die „Boore“ waren nicht das erste Mal als Gast bei der Gesellschaft – sie traten bereits beim Sommerfest 2019 und der Bimmelbahntour 2020 auf und trafen auch hier wieder auf gute Party Resonanz. Den Abschluß macht „Miljö“ mit neuem Sänger, die mit ihren Highlights-Songs wie „Su lang die Leechter noch brenne“ und „Wolkeplatz“ ein tolles Live-Finale lieferten. Doch die Überraschung des Abends kam genau dann in Form der „Nippeser Bürgerwehr“, die mit über hundert Personen karnevalistische Partystimmung verbreiteten. Eine sehr gelungene Überraschung für Präsidentin Tanja Wolters und die gesamte Gesellschaft.

Und so konnte „DJ der 1st Class Entertainment“ (Jürgen Bender) eine frohsinnig-feiernde Party-Gemeinde übernehmen, die es sich nicht nehmen ließ die erste Gelegenheit persönlichen Feierns bis in die frühen Morgenstunden wahrzunehmen.

„Wir hätten es uns nicht schöner vorstellen können!“ so der Tenor des gesamten Vorstandes. „Zum Glück haben wir in diesem Jahr noch weitere Veranstaltungen geplant.“, so der 1. Vorsitzende Andreas Wolf

„Zwei Tage nach der Proklamation des Kölner Dreigestirns feiern wir am 9. Januar 2022 unsere erste Kostümsitzung erstmals seit über 15 Jahren im Gürzenich!“ Auch da erwartet die Jecken ein fulminantes Programm: „Mit den „Bläck Fööss“, den „Paveiern“, „Klüngelköpp“, den „Domstürmern“, dem „Sitzungspräsidenten“ Volker Weininger, Martin Schopps und Guido Cantz haben wir wirklich ein erstklassiges Programm.“, so Oliver Michels. „Die eine oder andere Überraschung verraten wir jetzt aber noch nicht!“ ergänzt Tanja Wolters.

Am 28. Januar 2022 findet dann noch die Frohsinnsparty unter dem Motto „Konfetti-Club“ im Wartesaal am Dom statt. Hier stehenBrings“, „Paveier“, „Klüngelköpp“ und „Boore“ auf dem Programm der Gesellschaft. Tickets sind online erhältlich unter ticket io.

-hgj- Doch noch einmal zurück zum einzigartigen Pressebericht von Stephanie Wersing, „Frohsinnerin“ für Presse und Social Media der Große KG Frohsinn. Mit ihrer Sessionseröffnung in Köln-Vogelsang, hatte die 1919 gegründete Gesellschaft, nicht nur ein bombiges Programm und viele bekannte kölsche Karnevalsköpfe (unter anderem die FK-Vorstandsmitglieder Erich Ströbel und Udo Marx mit Ex-Vorstand Wilfried Wolters, Michael Gerhold – Präsident der Nippeser Bürgerwehr, sowie zahlreichen „Medienklaafer“ des Pressesprecherstammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften mit ihrer „Baas“ (Vorsitzenden) Annette Pass) in der Halle Tor 2 zu Gast, sondern auch weitere Überraschungen für alle am Rande des Events.

Zum einen konnte das illustre Publikum an dem berühmt berüchtigten Candy- und Gummibärchen-Büffet süße Leckereien naschen. Ein absoluter Gag allerdings war die Fotobox (fotofunbox.de) von Christopher Adolph aus Brühl, die zusätzlich neben der „Zick zom fiere!“ der absolute Spaßfaktor des Abends war und über tausend Mal genutzt wurde.

Danke für diesen schönen Abend „met vill Konfetti im Hätze“!!!

Quelle: © 2021 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Stephanie Wersing/Große Karnevalsgesellschaft Frohsinn Köln 1919 e. V.; (Foto/s): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Vera Drewke Photography

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