Besondere Zeiten – besondere Maßnahme

V.l.n.r.: Dominik Müller, Präsident (Löstige Paulaner), Matthias Scherz, (Fußballprofi und Schirmherr des Matthias Scherz e.V.), „Prinz Sven I.“, „Bauer Gereon“, Hans Jürgen Jansen (Schatzmeister der Löstige Paulaner)

Löstige Paulaner KKG lud zur ersten Veedels-Rallye für einen guten Zweck

Am Samstag (5. Februar 2022), hätte eigentlich die Kostümsitzung der KKG Löstige Paulaner von 1949 e.V. im Pullman Cologne Hotel stattgefunden. Doch nach der durch die Landesregierung erzwungene „freiwilligen“ Absage aller Saalveranstaltungen in der Session 2021/2022 mußte sich Präsident Dominik Müller mit seinem Vorstand ein alternatives Format einfallen lassen, um Mitgliedern und Freunden „e bessje Freud und Fastelovendsjeföhl“ machen zu können. Schnell war man sich im Vorstand einig, daß es eine Veranstaltung unter freiem Himmel und unter strengem 2G+ Standard werden muß, um das Infektionsrisiko in diesen Zeiten so gering wie möglich für die Teilnehmer aller Altersgruppenzu halten.

Der Vorstand entschied sich nach intensiven Überlegungen für eine Rallye durch die Kölner Südstadt und zu Institutionen, die die Gesellschaft prägten. Die Stationen der Rallye wurden in Eigenregie bestellt. So war der Ausgangspunkt die Pfarre St. Paul, deren Kirchengemeinde im Jahr 1949 die KKG Löstige Paulaner als Gruppierung eines Kegelclubs aus der Taufe hob.

Um 12.00 Uhr begrüßte Geschäftsführer Rüdiger Paulun mit seiner Frau Angelika die Teilnehmer der Rallye vor dem Hauptportal und die „Marschverpflegung“ wurde ausgegeben. Insgesamt wurden 15 Kleingruppen aus Mitgliedern, Senatoren und Tänzerinnen der Tanzgruppe Kölner Paulinchen auf dem 5 km Weg durch Köln entsendet.

Unterwegs gab es kleine Aufgaben zu erfüllen um das Lösungswort (das Ziel der Rallye) zu erfahren. Etwa am Carl-Berbuer-Platz sollten die Teilnehmer ein Hänneschen- und Bärbelchen-Entchen im Brunnen inszenieren und den Klassiker „Heidewitzka Herr Kapitän“ intonieren.

An der Hofburg, dem Dorint am Heumarkt, gab es eine besondere Aufgabe für die Gruppen zu erfüllen. So sollten kleine Grußtexte für Prinz, Bauer und Jungfrau formuliert und mit einem kleinen Foto der Teilnehmer dekoriert werden. Diese Station betreuten Präsident Dominik Müller und Vizepräsident Nick Dohmen bei schönstem Sonnenschein.

An der Traditionsgaststätte „Bei d’r Tant“ hatten die Paulaner Ihren Schatzmeister Hans-Jürgen Jansenplatziert, um den Gästen eine kleine Verschnaufpause bei Kölsch und Kölner Tapas zu gönnen. Viele nutzen den einladenden Vorplatz von Frank Hennes‘ Institution, um ein paar erste Sonnenstrahlen zu erhaschen.

Nach etwa 4 ½ Stunden Tour war dann das Ziel, das Haus Unkelbach, auch für die letzten Teilnehmer erreicht und alle gönnten sich eine kleine Stärkung im Biergarten der Traditionsgaststätte, bevor sich das Finale ankündigte.

Das diesjährige Kölner Dreigestirn der Altstädter kam für einen Kurzbesuch vorbei, denn alle Gäste der Rallye hatten für jeden gelaufenen Kilometer gespendet. Die so erzielte Summe wurde dann von der KKG Löstige Paulaner großzügig auf € 1.111,00 aufgerundet und dem „Herzensprojekt“ des Dreigestirns übergeben. Das Projekt: „Grundschulen in Bewegung“ setzt sich dafür ein, Schülerinnen und Schüler für Bewegungssport zu motivieren. Fußballprofi des 1. FC Köln, Matthias Scherz ließ es sich nicht nehmen, den Spendenscheck persönlich in Empfang zu nehmen.

Zum großen Finale kam dann noch „cat ballou“ auf Einladung der Tanzgruppe „Kölner Paulinchen“ im Haus Unkelbach vorbei. Die Band pflegt eine enge Freundschaft zu den Tänzerinnen der Gesellschaft seit dem gemeinsamen Videodreh zum Sessionshit „Oh wie schön“. Das Überraschungskonzert auf Abstand war der absolute Höhepunkt des Abends.

So wurde aus der spontanen Idee der Veedels-Rallye ein einzigartiger Tag in Köln bei schönstem Sonnenschein, und alle Teilnehmer waren sich sicher, daß die Veranstaltung in der Session 2022/2023 wiederholt werden muß. Spätestens dann ist es eine Tradition der Löstige Paulaner KKG von 1949 e.V.

Quelle und Foto: Löstige PaulanerKölner Karnevalsgesellschaft von 1949 e.V.




Reiter-Korps „Jan von Werth“: Gaststätte „Zum Jan“ wieder geöffnet

Nur gut eine Woche hat es gedauert, bis das Reiter-Korps die Gaststätte „Zum Jan“ in der Thieboldsgasse wieder öffnen kann.

Nachdem die Stadt Köln dem vorhergehenden Wirt Ralf Klein die Gaststätte geschlossen hatte, übernahm das Reiter-Korps Anfang letzter Woche kurzfristig selber den Betrieb. Es gab sehr viel Unterstützung, angefangen von der IG Gastro über Wirte aus dem gesamten Stadtgebiet bis hin zur Stadt Köln. „Es war schon klasse, in dieser schwierigen Situation so viel Zuspruch und auch konkrete Hilfe angeboten zu bekommen“ freut sich der sichtlich erleichterte Korpskommandant Frank Breuer.

Auch für die Stadtverwaltung war die Gemengelage nicht einfach zu lösen, umso dankbarer ist man im Reiter-Korps für die Zusammenarbeit, auch über Ämtergrenzen hinweg, die zu der schnellen Wiedereröffnung geführt hat. Viele Stammtische und Karnevalsvereine hatten die Gaststätte und auch das Kasino für Veranstaltungen gebucht und waren in Sorge, diese kurzfristig absagen zu müssen. Gerade in der heutigen Zeit sind kleine Säle, wie das Kasino der Gaststätte, stark nachgefragt, können doch dort kleine Veranstaltungen coronakonform gut durchgeführt werden. Da die Stammmannschaft im „Jan“ an Bord geblieben ist, bleibt jedoch alles beim Alten. „Alle Reservierungen haben bestand, der Betrieb wird ganz normal fortgesetzt und wir können mit Volldampf in die ‚heiße Phase‘ der Session starten.“ faßt Frank Breuer die Situation zusammen.

Öffnungszeiten der Gaststätte:
Dienstags bis Sonntags: 17.00 Uhr – 23.00 Uhr
Reservierungen gerne unter: info@zumjan.de

Quelle und Grafik: Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V.

 




Stellantis-Gruppe stattet „Jan un Griet“-Paar mit Peugeot 5008 für die närrischen Wochen aus

Auf eine langjährige Partnerschaft mit der heutigen Stellantis-Gruppe blickt das Reiter-Korps „Jan von Werth“ zurück.

Viele Mitarbeiter und Kunden der Peugeot-Niederlassung in Köln kamen häufig auf Einladung des Korps zur Karnevals-Party „Jeck op Werth“, es wurden Sommerfeste auf dem Betriebsgelände in Köln-Raderthal gefeiert und das Reiter-Korps fährt seit Jahren mit Fahrzeugen aus dem Hause durch die Session.

Dieses Jahr stattet Peugeot Köln das „Jan un Griet“-Paar, Karl-Heinz und Sabine Wührer mit einem großartigen Sessions-Fahrzeug aus. Die Übergabe des Peugeot 5008 erfolgte am Samstag (5. Februar 2022) in der Niederlassung in der Widdersdorfer Straße.

Frank Breuer, Vorsitzender und Korpskommandant, betonte, daß es heute nicht selbstverständlich ist, solche Partner zu haben und bedankte sich bei den Gastgebern Louis Agostini, Stefan Gabriel und Ulrich Hilgers herzlich für die Unterstützung.

Der Vorsitzende übertrug im Anschluß seiner kurzen Ansprache der  Marketenderin des Reiterkorps, Lisa Quotschalla, und ihrem Tanzoffizier, Lars Reinhold die ehrenvolle Aufgabe, den Sessionsorden der Gesellschaft an die anwesenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Kölner Peugeot-Niederlassung zu überreichen.

Dem wollte „Griet“ Sabine Wührer, natürlich nicht nachstehen und stattete dat janze Schmölzje zusätzlich mit der diesjährigen „Jan un Griet“-Spange aus.

Quelle (Text): Reiter Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V., Foto: Niki Siegenbruck




Festkomittee verleiht Rosen-Montags-Divertissementchen den Ehrentitel „Traditionsgesellschaft“ des Kölner Karnevals

-hgj/nj- Wenn das Rosen-Montags-Divertissementchen von 1861 e.V. (RMD) wie alle anderen Kölner Gesellschaften nicht die „fünfte Jahreszeit“ feiern und ihre Sitzung veranstalten dürfen, dann sollte zumindest das Corona-konforme Format ein kleiner Lichtblick am Horizont gegenüber Mitgliedern und besonderen Gästen präsentiert werden.

Hierzu trafen sich heute Vormittag knapp über 80 Persönlichkeiten der vorgenannten Klientel im Kleinen Saal, also dem sogenannten Erdgeschoß Foyer oder Garderobensaal des Gürzenichs, um ein kleines aber feines Programm mit netten Tischnachbarn und einem ausgewählten 2-Gänge-Menü zu erleben.

Nach der herzlichen Begrüßung durch Rex (Präsident) Udo Marx, der 161 Jahre jungen Gesellschaft, hatte sich das Kölner Kinderdreigestirn angesagt, welches dem elitären Kreis mit ihrem Besuch die Aufwartung machen wollte. Leider fehlte aufgrund eines positiven PCR-Tests „Kinderprinz Felix I.“, so daß das Auditorium nur den „Kinderbauern Robin“ und die „Kinderjungfrau Helena“ willkommen heißen konnte. Mit ihrer freudestrahlenden Art und ihrem Sessionslied überraschten der kleine Bauer und kleine Jungfrau die Gäste des RMD, die spontan mitsangen, schunkelten und hierbei kräftig in die Hände klatschten.

Sodann gehörte das Podium dem Präsidenten Christoph Kuckelkorn des Festkomitees Kölner Karnevals, der für die bevorstehenden Minuten einen Teil seines Vorstandes, wie auch seine beiden Vizepräsidenten Christine Flock und Dr. Joachim Wüst mit von der Partie hatte, um eine außergewöhnliche Auszeichnung vorzunehmen.

Selbst der Plaggen des Festkomitees fehlte hierbei nicht, der, so Christoph Kuckelkorn, erstmals wieder nach rund 15 Jahren bei der Ernennung zur Gefolgschaft der Dachorganisation der 135 angeschlossenen Gesellschaften präsent war. Das Rosen-Montags-Divertissementchen gehört zu dem Kreis Kölner Karnevalsgesellschaften welche bereits ihr 111. Jubiläum hinter sich haben und somit zu den Anwärtern eines besonderen Kreises gehören.

Neben neun ernannten Gesellschaften die zum Kreise der Traditionskorps gehören, verleiht das 1823 unter dem Namen Festordnendes Comitee gegründete Festkomitee auf Antrag seit geraumer Zeit auch den Ehrentitel „Traditionsgesellschaft“ zu denen auch das Rosen-Montags-Divertissementchen gehören soll. Dieser Ehrentitel des Kölnischen Karnevals verlieh nach kurzweilig-launiger Rede Christoph Kuckelkorn in Form einer – von allen drei amtierenden FK-Präsidenten – unterzeichneten Urkunde an Udo Marx, der hierfür neben seinem geschäftsführenden Vorstand auch den Vizepräsident und stellvertretenden Vorsitzende der Roten Funken, Willi Stollenwerk auf die kleine Bühne gebeten hatte.

Nach der KG Die Grosse von 1823, die im gleichen Jahr wie das heutige Festkomitee, die Kölsche Funke rut-wieß und der Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte und Mägde das Licht erblickten, ist das Rosen-Montags-Divertissementchen erst die zweite Kölner Karnevalsgesellschaft, welcher diese besondere Würdigung zu Teil wurde.

Zur die Abrundung der Matinee, gehörte alsdann auch ein besonderes Programm bis in den späten Nachmittag zum „närrischen Treiben“, bei dem neben Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“, aufgrund positiven Corona-Test der Jungfrau nur Prinz und Bauer des Kölner Dreigestirns den illustren Kreis besuchten, das Brücker Kinderdreigestirn und „JP Weber“ (Jörg Paul Weber) begrüßt wurden, dem auch der Grand Seigneur des Kölner Karnevals Ludwig Sebus bei bester Gesundheit im rüstigen Alter von 96 Jahren begeistert folgte.

Quelle und Fotos: © 2022 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Senat der Kölnischen KG ernannte „JP Weber“ zum Ehrensenator

-hgj/nj- 50 Herren genossen heute ab 11.30 Uhr in der FRÜH-Lounge über den Dächern der Domstadt den Senats-Stammtisch zu dem der Senat der Kölnische KG eingeladen hatte. Neben den Senatoren der Kölnischen KG, die sich in farbenfrohen grauen Senatsjacken zeigten, sonnten sich auch drei hochrangige Rheinländer, so die ehemaligen Kölner Polizeipräsidenten Jürgen Mathies und Uwe Jakob, sowie Ingo Wolf als ehemaliger Innenminister Nordrhein-Westfalens, denen sowohl der Kölsche Fasteleer wie auch die Gesellschaft am Herzen liegen.

Nach der Begrüßung durch Senatspräsident Walter Passmann wechselte sich der gemütliche Vormittag zwischen den Folgen des 3-Gänge-Menüs und karnevalistischen Programmpunkten ab. Im Anschluß an die Vorspeise (GemüseConsommé mit Semmelklößchen und Röggelchen) hieß der illustre Kreis vom Kölner Dreigestirn „Prinz Sven I.“ und „Bauer Gereon“ willkommen, die übers gesamte Wochenende ohne ihre „Jungfrau Gerdemie“ unterwegs waren, und noch für die kommenden Tage sind. Dr. Björn Braun, fällt derzeitig wie zuvor Prinz und Bauer aus, da neben dem Dreigestirn die gesamte Equipe, Adjutantur, sowie die Fahrer täglich einen Corona-Schnelltest durchlaufen müssen, der bei der amtierenden „Jungfrau Gerdemie“ allerdings aktuell positiv ausgefallen ist.

Überrascht wurde nach dem Besuch des Kölner „Zweigestirns“ Jörg Paul Weber, der vom Literat der Kölnischen KG Rudi Fries als künstlerischer Akteur gebucht war. „JP Weber“ sollte eigentliche nicht auftreten, sondern geehrt werden, was allerdings gegenüber dem begnadeten Künstler der Domstadt verheimlicht wurde. Mit Mütze und Urkunde würdigten die Mitglieder des Senats-Vorstandes das stetige Wirken von „JP Weber“, der zudem eine besondere Reversnadel aus den Händen des Gesellschafts-Literaten erhielt.

Alsdann folgte der Hauptgang (Rosa gebratenes Kalbsfilet an Sherry-Jus mit bunten Karotten und Petersilienwurzel-Kartoffelstampf) und interne Ehrungen in Form von Aufnahmen in den Senat der Herren Stephan Düx, Hardy Krönes, Jörg Robels und Alexander Schmitz, sowie das Dessert (Sorbet mit ausgegossenem Vodka), wonach mit Willibert Pauels erstmals seit sehr langer Zeit „Ne bergische Jung“ auf dem Parkett der Kölnische KG begrüßt und für seine fulminante Rede mit anhaltend langen Applaus gedankt wurde. Wie bei allen Tuschs, Karnevalsschlagern und der musikalischen Untermalung, sorgte Alleinunterhalter Andreas Konrad als „Saalkapelle“ für den rhythmischen Ausklang des Senatsstammtisches in der FRÜH-Lounge des „Eden Hotel FRÜH am Dom“.

Quelle: © 2022 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; Foto/s: Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Andreas Klein/koelschefastelovend.de
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Triumphaler Empfang für Kölner Dreigestirne beim Herrenkommers der Altstädter Köln

-hgj/nj- Erstmals nach annähernd 24 Monaten durften die Altstädter Köln – wie auch alle anderen Karnevalsgesellschaften der Domstadt -, in karnevalistischem Rahmen feiern und hierzu Publikum einladen. Aus diesem besonderen Anlaß stand nicht eine Sitzung im sehr mageren und der Pandemie geschuldet sehr ausgedünntem Kalender des grün-roten Korps, sondern ein Kommers für Herren, will heißen ein Umtrunk (mit hervorragender Unterhaltung) in feierlichem Rahmen.

Leider konnte Hans Kölschbach als Präsident weder mitfeiern noch den Ablauf des Kommers leiten, da ihn die Grippewelle erreicht hatte und ihn zwang zu Hause zu bleiben. Die Moderation des gemütlichen Nachmittages, der pünktlich zur Mittagszeit rund 600 Mitglieder, befreundete Gesellschaften und sonstige karnevalsbegeisterten Herren Kölns begeisterte, lag in den Händen von Korpskommandant „Piccolo“ Michael Klaas, welcher sehr souverän und wortgewandt den Herrenkommers leitete.

Nach der Begrüßung folgte der Aufzug des Regimentsspielmannszuges, der nicht in voller Uniform aufgezogen war, und nur durch ihre Krätzchen die Zugehörigkeit zur 100jährigen Jubiläumsgesellschaft zeigte. Nach einigen kölschen Potpourris stand sodann der große Augenblick für das Altstädter Tanzpaar Jeanette Koziol und Jens Käbbe an, die aufgrund der zum Ende der 2020er Session bis heute anhaltenden Corona-Pandemie nicht vor Publikum auf den Bühnen der Domstadt tanzen konnten. Mit Mariechentanz, Kallendrissertanz und weiteren für das jrön-rude Korps typischen Tänzen begeisterten die beiden zusammen mit ihren Tanzkorpskameraden sowie Spieß Guido Bräuning im großen Saal des altehrwürdigen Gürzenichs.

Hieran lud Michael Klaas alle Herren ein im Saal zu bleiben, da die Gürzenich-Gastronomie jetzt mit dem Servieren des zu diesem Veranstaltungsformat gehörenden Hämmchen bereit war. Mit frischem Kölsch vom Faß während des Haxenessens und sodann zur Abrundung durch einen Doppelkorn, verflog die Zeit bis 13.30 Uhr im Flug.

Als nächsten Programmpunkt hatte Literat Martin Zylka den Altmeister der kölschen Rede Jupp Menth („Ne kölsche Schutzmann“) für die Gäste seiner Gesellschaft verpflichtet, welcher in breit-urigen Kölsch auf die internationalen, nationalen und kölnischen Probleme aufmerksam machte und nach stehenden Ovationen und anhaltendem Applaus nochmals mit spitzer Zunge den Finger in die Wunden unserer Zeit legte.

Nunmehr stand für das Kölner Traditionskorps, das in diesem Jahr 100 Jahre alt wird, der absolute Höhepunkt des Herrenkommers bevor, womit der Besuch des Kölner Dreigestirn gemeint ist, welches bereits in der Session 2021 von den gleichen Persönlichkeiten aus den Reihen des grün-roten Korps verkörpert wurde. So ist dies ein Novum in der 1823 beginnenden Neuzeit des Kölner Fastelovends, da bisher noch nie ein und dieselben Personen zweimalig die Figuren Prinz, Bauer und Jungfrau in der Domstadt verkörpern durften.

Leider konnte Dr. Björn Braun als „Jungfrau Gerdemie“, den frenetischen Empfang mit Jubeln und Standing Ovations nicht mit seinen Freunden „Prinz Sven I.“ (Oleff) und „Bauer Gereon“ (Glasemacher) teilen, da sich bei einer seiner täglichen Corona-Testungen ein positives Ergebnis gezeigt hatte. So frenetisch der Empfang war, waren auch die ersten Minuten von Prinz und Bauer gegenüber ihren Kameraden und den Gäste der Gesellschaft, die entgegen Protokolls eine Lyra und eine Trommel holten und das jecke Volk im Gürzenich mit „Denn wenn et Trömmelche jeiht“ in Wallung brachten.

Hiernach hatte dann wieder Michael Klaas alle protokollarischen Dinge in Händen, der neben den großen Kölner „Zweigestirn“ auch das Kinder „Zweigestirn“ begrüßte, da „Kinderprinz Felix I.“ Diederichs unterhalb der Woche positiv getestet wurde. Dennoch erreichten auch „Kinderbauer Robin“ (Robin Valentin Fischenich) und „Kinderjungfrau Helena“ (Baum) die Herzen der Herren, die zu deren Sessionslied im Parkett Arm in Arm schunkelten.

Weiter sodann mit dem „Herrengedeck“, das typischerweise nicht als Bier und Korn serviert, sondern in Wort und Gesang von den Büttenassen Martin Schopps („Rednerschule““, Jörg Paul Weber (JP Weber“) und Volker Weininger („Der Sitzungspräsident“) mit reichlich Selbstironie und umgetexteten bekannten Schlagern und kölschen Songs vorgetragen wurde.

Feuchte Äugelchen bekamen hiernach nach rund 4 ½ Stunden Programm die Herren im Finale mit dem tänzerischen Auftritt der jungen Damen der „Fauth Dance Company“, wie wieder in hautengen Kleidchen ihrer Pirouetten, Hebungen und geschmeidigen Schritte zu Karnevalshits der schönen Stadt am Rhein zur Livemusik des Orchesters Markus Quodt brillierten.

Quelle und Fotos: © 2022 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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KVB: Kölle Alaaf: Alle Infos rund um die tollen Tage

Mer losse d’r Dom in Kölle…

Auch wenn Karneval in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfindet, gibt es wieder das KarnevalsTicket zu kaufen.

Das KarnevalsTicket

Es gilt von Weiberfastnacht (Donnerstag, 24. Februar 2022) bis Veilchendienstag (Dienstag, 1. März 2022, bis 3.00 Uhr des Folgetages) im gesamten VRS-Netz.

Das Ticket kann zum Preis von € 25,36 in der KVB-App oder im Online-Shop vom VRS gekauft werden. Es ist für eine Person gültig.

Karnevalsfahrplan – So fährt die KVB

Donnerstag 24. Februar2022 – Stadtbahnen

Die KVB fährt an Weiberfastnacht den normalen Linien- und Nachtverkehr auf folgenden Linien:

  • Stadtbahnlinie 1, 3, 4, 5, 7, 9, 13, 16, 17, 18
  • Stadtbahnlinien 1, 7, 9: hier kann es gegebenenfalls zur Sperrung der Haltestelle Heumarkt kommen.

Besonderheiten auf der Stadtbahnlinie 9

  • Wegen Sperrung der Zülpicher Straße, erfolgt von 8.30 Uhr bis 6.00 Uhr, ab der Haltestelle Neumarkt die Umleitung über die Haltestelle Aachener Str./Gürtel bis zur Haltestelle Sülz Hermeskeiler Platz und zurück.
  • Der Ersatzbus 109 wird zwischen Haltestelle Sülz Hermeskeiler Platz und der Haltestelle Universitätsstraße eingesetzt

Besonderheiten auf der Stadtbahnlinie 17

  • Der fahrplanmäßige Betrieb der Linie 17 wird ab 10.00 Uhr eingestellt.

Haltestelle Rathaus

  • Bei einer bevorstehenden Überfüllung der Platzfläche Alter Markt, kann es auf Anweisung der Stadt Köln/Polizei, zu einer situationsbedingten Sperrung der Haltestelle Rathaus kommen.

Donnerstag 24. Februar 2022 – Busse

  • Der Busbetreib verläuft Weiberfastnacht ganztägig auf allen Linien im normalen Regelbetrieb.
  • Die Schülerfahrten am Nachmittag entfallen.
  • Die Schleife an der Haltestelle Heumarkt wird von den Buslinien 132, 133 und 106 angefahren. Situationsbedingt kann es hier aber kurzfristig zu Änderungen kommen.
  • Auf den Buslinien 123, 125, 126, 131, 132, 136, 143, 145, 149, 156, 157, 165, 166 und 167 findet ein fahrplanmäßiger Nachtverkehr wie freitags statt.

Aktuelle Meldungen zur Betriebslage finden Sie unter www.twitter.com/kvb_info

Ausführliche Infos entnehmen Sie in Kürze der Presse-Info.

Rosenmontagsfest im RheinEnergieSTADION

  • Zum Rosenmontagszug durch das Stadion – Einlaß 8.00 Uhr, Beginn 10.00 Uhr, Ende zirka 13.00 Uhr wird die KVB Zusatzfahrten anbieten.
  • Es dürfen zirka 8.800 Zuschauer teilnehmen, zirka 4.700  „Zugteilnehmer“ sind vor Ort.
  • Es erfolgt eine Sperrung der Junkersdorfer Straße von 5.00 bis 15.00 Uhr, die Buslinie 173 wird umgeleitet.
  • Die Persiflagewagen werden anschließend an 12 Standorten im Stadtgebiet ausgestellt

Abstellen von KVB-Rädern und anderen Mietfahrzeugen

Mit der Eröffnung des Kölner Straßenkarnevals hat die Stadt Köln, bezüglich des Abstellens von KVB-Rädern und anderen Mietfahrzeugen (zum Beispeil E-Scooter, E-Mopeds), bestimmte Sicherheitsmaßnahmen getroffen.

Aus Sicherheitsgründen dürfen KVB-Räder/Mietfahrzeuge vom 23. Februar bis 28. Februar 2022 in folgenden Teilen der Innenstadt nicht abgestellt werden (siehe Karten auf dieser Seite).

Wird das Mietfahrzeug innerhalb der oben genannten Zeit in der Verbotszonen abgestellt, kostet die Rückgabe € 20,00!

Quelle: Kölner Verkehrs-Betriebe AG




Kölner Dreigestirn: „Jungfrau Gerdemie“ mit positivem Testergebnis

Nun hat es auch „Jungfrau Gerdemie“ erwischt: Ein positives Testergebnis sorgt dafür, daß das Kölner Dreigestirn erneut nicht komplett seine Auftritte wahrnehmen kann. Dr. Björn Braun, der die Kölner Jungfrau in dieser Session verkörpert, hat leichte Symptome wie etwa Schnupfen, fühlt sich ansonsten aber gut. Er hatte am auftrittsfreien Mittwoch (2. Februar 2022) einen positiven Routinetest, für die nächsten Tage fällt er somit aus.

Unterdessen hat „Bauer Gereon“ seine Infektion gut überstanden. Er ist seit mehreren Tagen symptomfrei, mehrfach negativ getestet und brennt darauf, wieder auftreten zu dürfen: „Dank Impfung und Booster war die Corona-Infektion eher lästig als körperlich einschränkend”, erklärte Gereon Glasemacher. „Nun freue ich mich darauf, meine Quarantäne verlassen und endlich wieder öffentliche Termine wahrnehmen zu dürfen.” Im Terminplan findet sich von Donnerstag bis Sonntag vor allem eine Reihe sogenannter sozialer Auftritte im kleinen Rahmen. Schon heute Abend steht eine Nachttour zu Menschen, die rund um die Uhr für andere da sind, auf dem Programm: vom medizinischen Testlabor über Polizei und Taxi-Ruf bis hin zu einer Bäckerei, die schon am frühen Morgen Brot und Brötchen produziert. „Auf diese Treffen freuen wir uns schon länger”, so „Bauer Gereon“. „Denn erstens bekommen wir bestimmt spannende Einblicke in nächtliche Produktionsprozesse und Arbeitsabläufe und außerdem können wir einigen der Zehnttausenden von Kölnern, die den Laden auch nachts am Laufen halten, persönlich Danke sagen.”

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto) © 2022 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Stadt Köln: Friedenszug am Rosenmontag

Stadt ordnet LKW-Verbot für die Kölner Innenstadt an

Auf Antrag der Polizei Köln ordnet die Stadt Köln ein Fahrverbot für den morgigen Rosenmontag, 28. Februar 2022, von 0.00 bis 24.00 Uhr in der Innenstadt an. In diesem Zeitraum ist das Fahren von Lastkraftwagen mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 t sowie Anhänger hinter Lastkraftwagen untersagt.

Betroffen sind die folgenden Innenstadtstraßen: Goldgasse – Maximinenstraße – Turiner Straße – Ursulastraße – Victoriastraße – Kyotostraße – Kümpchenshof – Hansaring – Kaiser-Wilhelm-Ring – Hohenzollernring – Habsburgerring – Hohenstaufenring – Salierring – Sachsenring – Karolingerring – Merowingerstraße – Rolandstraße – Teutoburger Straße – Trajanstraße – Ubierring – Am Bayenturm – Bayenstraße – Holzmarkt – Am Leystapel – Konrad-Adenauer-Ufer – Rheinuferstraße sowie die Zufahrten über die Deutzer Brücke und Severinsbrücke vom Rechtsrheinischen ins Linksrheinische.

Grund ist die kurzfristig angemeldete Versammlung „Kölner Karneval für Frieden in Europa“, die vom Festkomitee Kölner Karneval veranstaltet wird und zu der 30.000 oder mehr Teilnehmende erwartet werden. Das Freihalten des Weges ist für den Versammlungszug erforderlich. Der vormittägliche Lieferverkehr würde zu immensen Störungen und für Verzögerungen im Ablauf des Friedenszuges führen. Vorbereitende Maßnahmen wie Parkverbotszonen konnten in der Kürze der Zeit nicht umgesetzt werden.

Gegen eine Erteilung von Ausnahmegenehmigungen aus Gewerbe treibenden Gründen bestehen außerhalb der Aufstellbereichs, des Versammlungsweges und des Auflösungsbereichs grundsätzlich keine Einwände.

Karte des LKW-Fahrverbots

Weg des Friedenszuges

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Lyskicher Junge und Kölsche Narren Gilde danken mit 400 Karnevalisten dem Kölner Dreigestirn

-hgj/nj- Mit ihren Aufruf „Wir stürmen die Hofburg, und sagen dem Dreigestirn DANKE“, erreichten die Lyskircher Junge zusammen mit der KG Kölsche Narren Gilde mehrere Hundert organisierte Kölner Jecken und deren Vereine.

Allerdings gab es einige Vorgaben um in den Barbereich der Hofburg, dem Hotel DORINT am Heumarkt, eingelassen zu werden. So war die Teilnehmerzahl auf 400 Personen begrenzt, und jeder mußte zudem die 2G+-Voraussetzungen erfüllen. Kontrolliert wurde von der Security des Hotels sehr strikt, so daß sich auch mal kleine Warteschlangen bildeten, da der Impfausweis samt Paß vorgezeigt werden mußte. Nachdem das jecke Volk aus zahlreichen Gesellschaften, Künstlern und Medien ihrer Einlaßbändchen erhalten hatte, durfte im Innenbereich auch die FFP2- oder medizinische Maske abgelegt werden, wodurch der Abend nicht nur lockerer wurde, sondern auch ein Stück Normalität wie zurückbrachte, wie zuletzt in der Session 2020.

Ab 21.30 Uhr wartete das überwiegend aus Kölner Karnevalsgesellschaften bestehende Publikum feiernd und schunkelnd auf das Eintreffen des Dreigestirns, wenngleich jedem bewußt war, daß man heute Abend leider nur für „Prinz Sven I.“ und „Jungfrau Gerdemie“ Spalier stehen kann, da „Bauer Gereon“ sich derzeit aufgrund positiver Testung in häuslicher Quarantäne befindet.

Bei netten Gesprächen, Karnevalshits, Kölsch und Longdrinks, stieg die Stimmung von Minute zu Minute an. Die Moderation des erstmalig durchgeführten Konzeptes hatte Karsten Kircher (kommissarischer Präsident der Lyskircher Junge) in den Händen, welcher auch die Idee hierzu hatte, und bei der Planung von „Wir stürmen die Hofburg…“ von Peter Butzon und Pedro Gonzales (beide Kölsche Narren Gilde) tatkräftig unterstützt wurden.

Neben „Et fussisch Julche“ Marita Köllner, Markus Kirchbaum („Willi und Ernst“), „JP Weber“, „Dä Knubbelich vum Klingepötz“ (Ralf Knoblich) und „Ne Frechdachs“ Timo Schwarzendahl, wollten auch die zahlriechen dem Festkomitee angeschlossenen Gesellschaften den sogenannten Rosenabend nicht versäumen. Hierzu gehörten zum Beispiel jeweils die Abordnungen des Blomekörfge, der Die Grosse von 1823, KG Goldmarie, KG Köln-Rodenkirchen, KG UHU, Kleine Erdmännchen, Kölsche Huhadel, Kölsche Madämcher, Kölsche Narren Gilde, Lyskircher Junge samt ihrer Tanzgruppe Goldene Hellige Knäächte und Mägde, StattGarde Colonia Ahoj und viele weitere Karnevalsgesellschaften dazu.

Hiervon überzeugte sich auch Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn mit Ehefrau Kátia, die sich beide an einem Tisch der Bar niedergelassen hatten. Später als das Protokoll des Dreigestirns die Rückkehr in die Herberge des „Zweigestirns“ geplant hatte, traf „Prinz Sven I.“ und „Jungfrau Gerdemie“ mit Adjutantur, Prinzenführer, Equipechef und Hoffriseur ein und wurden bereits vor dem betreten des Hotel von ihren Gefühlen eingeholt. Bei durchschreiten des Defiliees, wurden Prinz und Jungfrau jubelnd empfangen welches auch für den fehlenden „Bauern Gereon“ galt. Für ihr außergewöhnliches Wngagement in der vergangenen wie auch der laufenden Session, welche die drei aus der KG Altstädter Köln stammenden Freunde nur unter zahlreichen Auflagen der Corona-Schutzverordnung aufbringen müssen, überreichte die Jecke ihnen 500 rote und weiße Rosen als Zeichen ihres Dankes und der Anerkennung.

Kurz hiernach erreichten das „Schmölzje“ des amtierenden Kölner Dreigestirns den Lift, damit sich Prinz und Jungfrau nach ihrer Auskleidung aus den Ornaten in ihren Suiten in bequemer Jeans und lockerem Polohemd beim einzigartigen Empfang unters Volk mischen konnten und hier bis in die späte Nacht Gäste der einzigartigen Dankesschön-Veranstaltung sein zu können.

Quelle und Fotos: © 2022 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Beförderungsappell der Bürgergarde „blau-gold“ aufgrund pandemischer Lage in kleinerem Rahmen als üblich

V.l.n.r.: Udo Marx, Dino Massi, Markus Wallpott, Dr. Joachim Wüst, Markus Simonian und Hans-Georg Haumann

-hgj/nj- Erstmals seit dem 5. Januar 2020, konnte die Bürgergarde „blau-gold“ Corona-bedingt wieder einen Beförderungsappell abhalten. Wie Vorjahren fand auch diese Veranstaltung intern statt, allerdings diesjährig in einem noch kleineren Rahmen, so daß weniger Ehrengäste befreundeter Korps und Kölner Karnevalsgesellschaften und auch keine Medienvertreter eingeladen waren.

Eröffnete wurde der um 11.00 Uhr beginnende „Interne Beförderungsappell“ in Blau und Gold, mit dem herzlichen Willkommen des Präsidenten und Kommandanten Markus Wallpott. Neben seinen Kameraden und ehemaligen Mariechen der Bürgergarde, konnte Markus Wallpott die Kölner Karnevalspräsidenten Hans-Georg Haumann – EhrenGarde Köln, Udo Marx – Rosen-Montags-Divertissementchen, Dino Massi – Prinzen-Garde Köln, Markus Simonian – Treuer Husar und Dr. Joachim Wüst – Große Kölner, wie auch Tanzpaare und Korpskommandanten der Traditionskorps begrüßen. Ebenfalls willkommen hieß Markus Wallpott weitere honorige karnevalistische Köpfe, wie die Literaten verschiedener Gesellschaften, welche der Einladung von Vizepräsident und Literat gefolgt waren.

Einen Besuch den sich viele Kölner Gesellschaften für ihre Veranstaltungen wünschen, erlebten sodann alle Anwesenden, da sich neben dem Kölner Dreigestirn, auch das Kölner Kinderdreigestirn für angesagt hatten. Leider fehlte hier beim Kölner Dreigestirn „Bauer Gereon“ und bei den Kindern „Prinz Felix I.“, welche sich vorsorglich in Quarantäne begeben haben, da bei Gereon Glasemacher einer seiner Testungen positiv reagiert hatte, und bei Felix Diederichs eine Corona-Infektion im familiären Umfeld die Quarantäne des negativ getesteten Neunjährigen erforderte.

Ganz im Mittelpunkt des Geschehens, standen vor und nach dem gemeinsamen Essen die Jubilare, neuen Gardisten und Offiziere. Hierbei überreichten Präsident und Schriftführer Marcel Krahforst insgesamt 51 Dankesurkunden für 15, 20, 25, 30, 35, 40, 45 und 60jährige Treue zur Bürgergarde die in der gänzlich abgesagten 2021 Session vollendet wurden. Für 2022 sprach der Bürgergarde-Präsident 23 Gratulationen im Namen der Gesellschaft für 15, 20, 25, 30, 35 und 45 Jahre Zugehörigkeit aus, welche nach den Jubilaren 2021 mit Urkunden ausgezeichnet wurden.

Hierunter befinden sich im Kölner Karneval sehr bekannte und bedeutende Herren, so für 2021 Alleinunterhalter Andreas Konrad, Senatspräsident Hans-Peter Erhardt-Dembeck, Regimentskoch Guido Frohn, Brauhaus SION Gastronom und Bürgergarde Jungfrau 2011 René Sion, Zugwart Rolf Braun, Jürgen Meier (ehemaliger Schriftführer), Präsident Markus Wallpott und Helmut Stenzel welcher bereits seit 1961 seiner Gesellschaft seit über 60 Jahren treu ergeben ist.

Auch für 2022 befinden sich wieder ranghohe Karnevalisten unter den Geehrten, wie Korpsarzt Dr. Johanne Kaußen, Senatsgeschäftsführer Ralf Brings, Jürgen Overhage und Hans Nüchter als ehemaliger Senatspräsident und ehemaliger Senatsvizepräsident.

Wenn eine Kölner Karnevalsgesellschaft auch durch zahlreiche altgediente Karnevalisten glänzt, bringen auch neue Mitglieder Glanz mit, so heute im Verlauf des Beförderungsappels sieben neue Gardisten und zwei Offiziere. Neu in ihre Ämter wurden Michael Domisch. Christian Eggert und Mike Jentges als Fahnenträger und Marcus Quadflieg als neuer Reiterkorpsführer für diese besonderen Funktionen vorgestellt und eingeführt.

Dank der aufschlußreichen persönlichen und schriftlichen Presseinformation von Presseoffizier Andreas Alper würdigte das blau-goldene Traditionskorps im Kölner Karneval Vanessa Hölken für ihre Verdienste mit der Ernennung zum Ehrenoffizier. Wie jedes Jahr verlieh der Vorstand für besondere Meriten Vereinsspangen diesjährig in Bronze an Dr. Dieter Brühl, Daniel Kaimann, Ken Reise und Jürgen Weinzierl.

Musikalisch umrahmt wurde der heitere Appell, durch den „Tastenfeger“ Markus Nordt, die Auftritte von Volker Weiniger in seiner Paraderolle als „Der Sitzungspräsident“, sowie die Hits von „Miljö“, welche den Nachmittag nach einjähriger Corona-Pause langsam ausklingen ließen im Wartesaal am Dom ausklingen ließen.

Quelle und Fotos: © 2022 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Kölner Kinderdreigestirn: Kinderprinz Felix I. muß in Quarantäne

Obwohl „Kinderbauer Robin“ nach seiner Corona-Infektion wieder fit ist, kann das Kölner Kinderdreigestirn derzeit trotzdem nicht komplett auftreten. Denn im familiären Umfeld von „Kinderprinz Felix I.“ hat es eine Infektion gegeben, so daß der Neunjährige die nächsten Tage in Quarantäne muß. „Er selbst hat keine Symptome und wird sich als Kontaktperson in den kommenden Tagen regelmäßig testen”, erläutert Christine Flock, im Festkomitee für den Kinder- und Jugendkarneval zuständig. „Trotzdem muß er die nächsten Tage zu Hause verbringen und kann leider heute nicht mit Robin und Helena auftreten. Am kommenden Wochenende, wenn die nächsten Auftritte für das Kinderdreigestirn anstehen, sind wir dann hoffentlich wieder komplett.”

„Kinderbauer Robin“ hat seine Infektion gut überstanden und ist seit mehreren Tagen völlig symptomfrei. Daher wird er am Sonntag (30. Januar 2022) gemeinsam mit „Kinderjungfrau Helena“ unter anderem einen Auftritt bei der Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 absolvieren. Da die Pagen und Gardisten, die das Kinderdreigestirn traditionell begleiten, die blau-goldenen Uniformen der Bürgergarde tragen, zählen Auftritte bei diesem Traditionskorps immer zu den Höhepunkten der Session für das Kinderdreigestirn und seine Equipe. Neben den wenigen Auftritten bei Karnevalsgesellschaften sind es vor allem Auftritte im Außenbereich, wie etwa auf einem eigens angefertigten Bühnen-LKW, die das Kinderdreigestirn vor Kitas, Schulen und Seniorenheim absolviert, um den Menschen ein wenig Fastelovendsjeföhl zu bringen. „Dem Kinderdreigestirn geht es nicht anders, als vielen anderen Pänz in dieser Zeit”, weiß Christine Flock. „Für viele Familien sind ständige Corona-Tests und immer wieder Quarantäne durch Infektionen von Schulkameraden oder Lehrern zum Alltag geworden. Ich finde es bewundernswert, wie vorbildlich unser Kinderdreigestirn und die dahinterstehenden Familien mit dieser Belastung umgehen und trotzdem bei den Jecken in Köln noch jede Menge Freude verbreiten.”

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




K.G. Alt-Köllen – Lebendiges Gesellschaftsleben trotz Pandemie

Die andauernde Corona-Pandemie bringt neue Ideen hervor. Und so traf sich die K.G. Alt-Köllen am vergangenen Freitag (28. Januar 2022) erstmals zu einem musikalischen Stammtisch innerhalb der Session. Unter strengen Corona-Bedingungen (2G+ und zusätzlichem tagesaktuellem Test) und nur mit vorheriger Anmeldung fanden sich rund 90 Mitglieder, Tänzerinnen und Tänzer der eigenen Tanzgruppe „Kölsche Harlequins“ sowie Freundinnen und Freunde der K.G. im Gasthaus „Zum Jan“ in der Thieboldsgasse ein. Unter ihnen auch einige Präsidenten und Vertreter befreundeter Gesellschaften. Ein Mitglied von Alt-Köllen war sogar extra für diesen Abend aus dem Saarland angereist.

Die Teilnehmer zwischen 18 und 80 erlebten einen karnevalistischen Abend wie er gefühlvoller nicht hätte sein können. Der Raum voller stolzer Litewka-Träger und Fastelovend in seiner ursprünglichsten Form, dem Kneipenkarneval. Heinz Coellen alias DJ Henry sorgte für den musikalischen Rahmen und die Bands „Cöllner“ und „Eldorado“ begeisterten alle Anwesenden.

Als besonderen Höhepunkt und zur großen Überraschung aller kündigte Alt-Köllen-Präsident Stephan Degueldre schließlich den Besuch des Kölner Dreigestirns an. Alle Stammtischgäste erhielten LED-Stäbe, die zu Ehren der Altstädter Köln in den Farben grün und rot leuchteten und standen damit Spalier für den stimmungsvollen Einzug der amtierenden Tollitäten. Alle waren sichtlich bewegt, als „Prinz Sven I.“ und „Jungfrau Gerdemie“ in diesem kleinen Kreis ihre bewegenden und aufmunternden Reden hielten. „Bauer Gereon“ konnte Corona-bedingt leider nicht zugegen sein.

Neben einer Spendenübergabe in Höhe von € 555,55 für das Herzensprojekt des Dreigestirns „Grundschulen in Bewegung“ war es Schatzmeister Sebastian Pütz noch eine besondere Freude, dem Dreigestirn ein ganz persönliches Geschenk zu überreichen. Die Kunstdrucke mit den Kopfbedeckungen des Dreigestirns umrahmt vom Abdruck einiger Kinderhände. Das besondere daran ist, daß es sich um die Hände der Kinder des Schatzmeisters der K.G. und der Jungfrau handelt, die gemeinsam in einer Kita-Gruppe sind.

„In diesen Zeiten wollen wir für unsere Mitglieder und Freunde sichere und Corona-konforme Veranstaltungen anbieten, um so viel karnevalistisches Gefühl wie möglich zu verbreiten und das Gesellschaftsleben zu stärken. Der große Zuspruch spornt uns an, noch weitere Formate dafür zu finden.“ so Stephan Degueldre. Und so herrschte die einhellige Meinung, daß dieser Abend etwas ganz Besonderes war und sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Bis in die frühen Morgenstunden gab es noch viel Gelegenheit zum ausgiebigen schwade und verzälle.

Quelle (Text): K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V.; (Foto/s): Sigrid Haack und Nico Ottersbach




Kölner Dreigestirn: „Bauer Gereon“ mit positivem Corona-Test

„Bauer Gereon“ (Glasemacher) ist im Rahmen eines routinemäßigen Corona-Tests am gestrigen Donnerstag (27. Januar 2022) positiv auf das Virus getestet worden. „Prinz Sven I.“ (Oleff), „Jungfrau Gerdemie“ (Dr. Björn Braun) sowie alle Begleitpersonen bestehend aus Equipe und Fahrern wurden ebenfalls per PCR-Test überprüft, alle Tests fielen negativ aus.

Das Kölner Dreigestirn absolviert in dieser Session ausschließlich kleinere, Corona-konforme Auftritte und konzentriert sich dabei auf die Wochenenden. Der letzte gemeinsame Auftritt fand am vergangenen Sonntag (23. Januar 2022) statt, seitdem haben sich die Drei nicht mehr getroffen. „Bauer Gereon“ hat bisher nur leichten Schnupfen und darüber hinaus keine weiteren Symptome. Er hat sich unmittelbar in Quarantäne begeben, häuslich separiert von seiner Ehefrau und allen weiteren Beteiligten.

Die für dieses Wochenende anstehenden Termine werden nun seine beiden Dreigestirns-Kollegen alleine wahrnehmen. Alle Mitglieder des Dreigestirns und deren Begleiter sind vollständig geimpft und geboostert und unterliegen damit nicht der Quarantänepflicht. Sie werden zudem an jedem Auftrittstag getestet. „Da der letzte Kontakt mit Gereon bereits fünf Tage zurückliegt und alle weiteren PCR-Tests negativ ausfielen, können die Auftritte mit „Sven I.“ und „Jungfrau Gerdemie“ glücklicherweise stattfinden“, so Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn.

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto) © 2022 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Festkomitee: Karnevalisten beklagen unklare Vorgaben aus der Politik

Fünf Wochen vor Weiberfastnacht haben die Regionalpräsidenten des Bund Deutscher Karneval (BDK) auf die unklaren Vorgaben aus der Politik für die Karnevalszeit aufmerksam gemacht. Im Rahmen eines Treffens mit Vertretern der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen wurde bekannt, daß die aktuell geltenden Corona-Regeln wohl auch in der zweiten Hälfte der Session nicht verschärft werden. „Entgegen der Omikron-Vorhersagen der Politik von vor Weihnachten nehmen die Menschen aktuell wahr, daß Karneval in Kneipen oder im Rahmen von Saalveranstaltungen nach wie vor stattfinden darf und längst stattfindet”, beklagt BDK-Präsident Klaus-Ludwig Fess. „Die einzigen, die auf Wunsch der Politik freiwillig abgesagt haben, sind die ehrenamtlich agierenden Karnevalsvereine. Nun wissen wir immer noch nicht, ob die versprochenen finanziellen Hilfen von Bund und Land wirklich kommen und erleben gleichzeitig, wie kommerzielle Veranstalter in die entstandenen Lücken stoßen. Der Schaden für das Brauchtum ist maximal, während das Pandemiegeschehen durch unsere freiwilligen Absagen von Sitzungen praktisch nicht beeinflußt wird.” Trotz anderslautender Signale vom Jahresende sind Veranstaltungen mit 750 Personen in Innenräumen nach wie vor erlaubt, Masken nicht vorgeschrieben. „Wir sind als Karnevalisten nicht in der Position, kommerzielle Veranstalter oder gar jeden einzelnen Jecken zu drängen, strengere Regeln umzusetzen, als die Corona-Schutzverordnung vorschreibt. Das ist auch gar nicht unsere Aufgabe, wir können nur zur Vorsicht mahnen und unsere eigenen Veranstaltungen unter strengen Hygieneregeln umsetzen. Ein Ärgernis ist, daß aufgrund der Voraussagen und der jetzt gemachten Aussagen der Politik die ehrenamtlichen Karnevalisten auf Veranstaltungen verzichtet haben, während kommerzielle Anbieter alle Möglichkeiten ausschöpfen können.”

Eine ähnlich widersprüchliche Situation wie aktuell im Saalkarneval ist für den Straßen- und Kneipenkarneval Ende Februar 2022 zu erwarten. „Zum einen werden Veranstaltungen mit Zuschauern, die unter 2G-Plus-Bedingungen durchgeführt werden könnten, derzeit nicht genehmigt, während sich zum anderen Tausende von Jecken unkontrolliert an den Feierhotspots treffen und selbstverständlich auch in die geöffneten Kneipen strömen werden”, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Und am Ende wird ‚der Karneval‘ in der öffentlichen Wahrnehmung erneut zum Corona-Treiber erklärt, obwohl die Menschen nur alle das tun, was gesetzlich erlaubt ist. Deswegen weisen wir frühzeitig auf diesen Widerspruch hin. Noch haben Bund und Land Zeit, den Kommunen die Werkszeuge für sicheres Feiern an die Hand zu geben.”

Bei der Empfehlung für eine freiwillige Absage von Saalveranstaltungen mußte im Dezember 2021 für einen Zeitraum von über zwei Monaten geplant werden, um Planungssicherheit für die ehrenamtlich agierenden und zum großen Teil gemeinnützigen Karnevalsvereine zu schaffen. Ende Januar 2022 ist zu erkennen, daß sich zwar die Inzidenzen erhöhen, die Hospitalisierung aber stabil bleibt, so daß klare Signale aus der Politik kommen, daß die Corona-Regeln in den kommenden Wochen nicht verschärft werden müssen. „Das muß bei den Menschen so ankommen, daß der freiwillige Verzicht auf Karnevalsveranstaltungen nicht mehr nötig ist”, fürchtet Christoph Kuckelkorn. „Daher kann man es niemandem verdenken, sich unter Beachtung der aktuellen Corona-Regeln im Kostüm zu treffen und zu feiern, wenn es ohne Kostüm ja auch erlaubt ist. Der organisierte Karneval wird dies sicher auch weiterhin mit Augenmaß und nur bei kleinen Formaten tun, weil wir und unsere Mitgliedsgesellschaften sich nach wie vor der Verantwortung bewusst sind. Aber ohne klare Vorgaben wird der einzelne Jeck dort feiern, wo es möglich ist.”

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Absage der Veranstaltungen der KG Goldmarie der laufenden Session

Mit sicherlich einem weinenden Auge teilte heute Vormittag die Damen-KG Goldmarie die Absage ihrer beiden Sessionsveranstaltungen mit.

Im Pressetext heißt es: „Bis zuletzt haben wir viele Gespräche geführt, die aktuellen Geschehnisse beobachtet und auf eine Wende gehofft. Aber leider sorgen die Pandemie und die Entwicklung dafür, dass wir unsere beiden ausverkauften Veranstaltungen, die große Kostümsitzung im Pullman Cologne am 11. Februar 2022 sowie die „Party trifft Tradition“ im Bieresel am 25. Februar 2022 auch in der Session 2021/2022 nicht durchführen können.“

Und weiter: „Alle Kartenbesteller werden separat informiert. Wir schauen weiter positiv nach vorne und freuen uns jetzt schon, mit Euch im kommenden Jahr den Fastelovend zu feiern. Bis dahin bleibt alle gesund.“

Quelle und Grafik: KG Goldmarie 2016 e.V.




KG Lövenicher Neustädter gründet „Corps à la Schiff“ und sagt Lövenich-Weidener Karnevalszug ab

„Corps à la Schiff“ gegründet

Mit Datum vom 14. Januar 2022 hat die Karnevalsgesellschaft Lövenicher Neustädter 1903 e.V. Tanzkorps „Blaue Jungs“ den Entscheid einer der letzten Mitgliederversammlungen umgesetzt und das „Corps à la Schiff“ zur Pflege und Förderung des rheinischen Brauchtums, des Jugendkarnevals, des Kindertanzkorps Kajüte Müsjer, des Tanzkorps Blaue Jungs sowie der Gesellschaft Lövenicher Neustädter gegründet.

Hierbei ist das Cops fester Bestandteil der Gesellschaft und unverrückbar mit dieser verbunden.

Als Gründungsmitglieder fungierten neben Ulrich Holzhüter, welcher sich bereits seit Jahren als Literat der Gesellschaft um den Karneval verdient macht, Valere Baes, Stefan Feist und Robert Lemper.

Ulrich Holzhüter wurde in der Gründungsversammlung als Präsident, Stefan Feist als Schatzmeister und Robert Lemper als Geschäftsführer gewählt.

 

Lövenich-Weidener Karnevalszug abgesagt

Als veranstaltende Gesellschaft hat die Karnevalsgesellschaft Lövenicher Neustädter den traditionell sonntags stattfindenden Karnevalsumzug final abgesagt.

Nach Auskunft des Zugleiters Christoph Menden läßt die aktuelle Situation eine zuverlässige und vor allem verantwortbare Planung aufgrund sich ständig ändernden Auflagen und Regeln nicht zu, so daß im Interesse der teilnehmenden Gruppen und Vereine, wie auch der Zuschauer die einzig richtige Entscheidung war.

Quelle und Grafik: Karnevalsgesellschaft Lövenicher Neustädter 1903 e.V.




Umjubelter Empfang für „Jan un Griet“ bei Kajütenklatsch der StattGarde Colonia Ahoj

-nj- „Föhl ens (e bessche) d´r Karneval“, titelt die StattGarde Colonia Ahoj ihren facebook-Beitrag zum gestern Abend (21. Januar 2022) und diesjährig 2. Kajütenklatsch (Stammtisch) im Stammquartier „Im Leuchtturm“ im Mauritiussteinweg.

Nur knapp über 50 Mitglieder von Vorstand, Funktionsträgern, Stammboot, Bordkapelle, Shanty-Chor, Tanzcorps und stellvertretend für „Die Reederei“ durch den Vorsitzenden René Klöver, konnten heute Abend beim zweiten Kajütenklatsch 2022 teilnehmen um alle Vorschriften der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen Folge zu leisten. Jedem Mitglied der StattGarde, wie auch die am Abend zu erwartenden Gäste, benötigten für den Einlaß ins gastronomische Domizil der Gesellschaft ihren Paß, das digitale COVID-Zertifikat oder den Impfpaß, sowie ein gültiges Antigen-Testergebnis.

Wie bei allen Stammtischen, welche letztjährig Corona-bedingt nicht stattfinden konnten, war die Stimmung bereits vor der Begrüßung durch Kapitän und Präsident André Schulze Isfort aufgeheizt und in bester karnevalistischer Stimmung, wenngleich in dieser Session (fast) alle Auftritte und eigenen Veranstaltungen im wahrsten Sinne des Wortes Dank der pandemische Lage ausfallen.

Als Überraschung für alle Anwesenden hatte StattGardistin Lisa Stracke zwischen dem Vorstand ihrer Gesellschaft und dem Reiter-Korps „Jan von Werth“ einen Deal ausgehandelt. So gönnten die StattGardisten dem amtierenden „Jan un Griet“-Paar Karl Heinz und Sabine Wührer – in der nicht so ganz wie letztjährig trostlosen Session – einen besonderen Empfang, den die beiden Protagonisten der historischen Figuren der Neuzeit mit allen Gefühlen entgegennahmen.

Hierbei verspürte jeder, wie familiär der Kölsche Fasteleer ist, und wie eng die Gesellschaften zueinander stehen. Nach dem überaus herzlichen Empfang von „Jan“ Karl Heinz und „Griet“ Sabine, welche zusammen mit ihrem Vorsitzenden und Korpskommandanten Frank Breuer, Präsident Stefan J. Kühnapfel, sowie ihrem Schwadronsführer 4. Schwadron und Equipe Chef Horst Köhler gekommen waren, hatten die beiden das Wort, denen durch überschäumenden Jubel frenetisch gedankt wurde.

Der Vorstand der StattGarde übereichte Karl Heinz und Sabine Wührer sodann einige Geschenke, wie unter anderem ein 3D-Bild, welches die von Birgit „Bibo“ Bossems gehäkelten Figürchen von „Jan“ und „Griet“ zeigt. Reichlich mit Spangen zeichneten hieran Karl Heinz und Sabine Wührer anschließend verdiente Persönlichkeiten der StattGarde und deren Nubbel Karl-Heinz aus, welchen „Jan un Griet“ all zu gerne mitnehmen wollten, was aber Markus Dauben als Pressoffizier der maritimen Kölner Karnevalsgesellschaft im letzten Moment verhindern konnte. Bis in die späte Nacht hinein feierte sowohl die StattGarde „Im Leuchtturm“, wie auch „Jan un Griet“ beim Stammtisch ihres Reiter-Korps im Gasthaus „Zum Jan“ weiter, da in Kölle frei nach dem diesjährigen Rosenmontagsmotto des Festkomitees „Alles sing Zick hät“.

Quelle und Fotos: © 2022 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Greesberger begrüßten bei 1. „Ovend met d´r Mötz“ Kölner Dreigestirn

-nj- Ihren diesjährigen 170. Vereinsgeburtstag haben sich die Mitglieder der G.K.G. Greesberger anders geplant und auch vorgestellt. Doch wie schon in der vergangenen Session macht auch in diesem Jahr immer noch Corona mit seinen weltweit grassierenden Folgen allen Kölner Karnevalsgesellschaften wieder einen dicken Strich durch die Rechnung, sodaß keine Sitzungen, Bälle und jeckes Treiben größeren Ausmaßes stattfinden kann.

Während in 2021 zu dem vom Festkomitee Kölner Karneval ausgerufenen Rosenmontagsmotto „Nur zesamme sin mer Fastelovend”, karnevalistisch fast nicht passieren durfte, können sich diesjährig die Brauchtumshüter wieder näher kommen, und, unter gewissen Vorkehrungen und Maßnahmen auf Abstand, mit Maske und unter Einhaltung der G2+-Regel etwas mehr feiern und entspannter die eine oder andere kleine Veranstaltung auf die Beine stellen.

So auch die G.K.G. Greesberger, welche in der Straße Eigelstein 84-86 im Brauhaus „Zom halve Mond“ („Zum Halbmond“) im Eigelsteinveedel von acht ansässigen Bauern, Handwerkern und Wirten aus deren Stammtisch als Gesellschaft zur Pflege des kölnischen Brauchtums gegründet wurde. Den Vereinsnamen entliehen diese Herren dem Gebiet, in dem die Bauern ihrem Tagwerk des Anbaus von Kappes (Kohl) nachgingen. Ihre Kappesfelder lagen zu dieser Zeit in der leicht hügeligen, kiesreichen Gegend vor den nördlichen Stadttoren der Domstadt, welche volksmundlich Greesberg genannt wurden. In ihr Vereinswappen nahmen die Gründer den Halbmond auf, der somit die Gründungsstätte widerspiegelt.

Heute sind die Greesberger in Köln und auch hierüber hinaus eine respektierte Karnevalsgesellschaft, die von jeher ein der innovativsten Gesellschaften unter den Spitzen des Doms sind, und trotzt des beachtlichen Alters stets offen für Neuerungen zeigt. So entstand, bedingt durch die uns alle seit dem Frühjahr 2020 quälende Pandemie, die Idee des „Ovend met d´r Mötz“, die am gestrigen Abend (21. Januar 2022) aus der Taufe gehoben wurde und im Stammquartier der Greesberger, dem Hotel Coellner Hof, 27 Mitgliedern der Gesellschaft ein wenig vom farbigen Fastelovendsjeföhl spüren ließ.

Wenngleich die Greesberger mehr als 27 Mitglieder zählen, war der kleine und begrenzte Rahmen auch hier wieder Corona geschuldet und dennoch in Gänze seine Vergnügtheit versprühte. Hierbei konnten die anwesenden männlichen und weiblichen Greesberger nicht nur zu den Liedern von Philip Godart, schunkeln und mitsingen, ausschweifend bei Klaaf und Verzäll die Stunden genießen, sondern auch dem Kölner Dreigestirns samt Equipe und Adjutantur einen famosen Empfang bereiten.

v.l.n.r.: Dr. Günter Peters, Markus Otrzonsek, Jubilar Leo Weintz, Veit Hennemann und Diethard Eichinger-Heß

„Prinz Sven I.“ betonte, daß man als Kölner Dreigestirn sehr überrascht sei, wie die Gesellschaften für diese Session kreative Ideen entwickelt haben und umsetzten, um ohne Sitzungen, Bälle und Umzüge ein wenig vom Duft des Fastelovend zu spüren. Zudem äußerte der Kölner Prinz die Hoffnung, daß die Veranstaltungen der leisen Töne, wie die der Greesberger auch künftig ihren Bestand haben sollten, da solche schon immer wichtig für den Fasteleer waren, sind und auch bleiben sollten.

Präsident Markus Otrzonsek, dankte „Prinz Sven I.“, „Bauer Gereon“ und „Jungfrau Gerdemie“ für ihr Kommen, und überreichte stellvertretend an „Jungfrau Gerdemie“ eine orangefarbene Ballspardose, die mit € 333,33 gefüllt für den vom Trifolium ins Leben gerufenen karitativen Spendenzweck ist. Die Gesamtsumme aller Spenden reicht das Trifolium nach Aschermittwoch für kölsche „Pänz“ an die Matthias Scherz-Stiftung welche die Spenden dem Projekt „Grundschulen in Bewegung“ zufließen läßt.

Neben reichlich „Klaaf“, frischgezapftem Kölsch und Leckereien der Kölschen Fooderkaat, standen im Rahmen des Abends Ehrungen wie auch Vereidigungen an. So ehrte Präsident Markus Otrzonsek Veith Hennemann, welcher 37 Jahre Mitglied und seit 25 Jahren Ehrenratsherr der G.K.G. Greesberger ist. Hiernach vereidigte der Vorstand Diethard Eichinger-Heß und Dr. Günter Peters, die beide aufgrund des amtlichen Veranstaltungsverbotes letztjährig ihren Fahneneid nicht ablegen durften. Ebenfalls im Mittelpunkt stand Zeugwart Leo Weintz welchem die Gesellschaft zur Vollendung seines 70. Geburtstages gratulierte.

Quelle und Fotos: © 2022 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Blaue Funken: Die ersten Alternativveranstaltungen der abgesagten Session

Aufgrund der Vorgaben der bestehenden Corona-Schutzverordnung sowie der Absprache des Festkomitee Kölner Karneval mit der NRW-Landesregierung hat die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. mit den anderen acht Traditionskorps und vielen weiteren Karnevalsgesellschaften vor einer Woche die meisten Karnevalssitzungen abgesagt. Dennoch wurden in den vergangenen Tagen kleine – meist im Freien stattfindende – karnevalistische Formate entwickelt, die alle im Rahmen der Verordnung möglich sind, ohne diese auszureizen.

Das VerkaufsstandTeam der Blauen Funken mit seinem Leiter Marc Menden (inks im Bild) bei der Ausgabe der Sessionsorden und der Jahrbücher

Orden-To-Go am 8. Januar 2022:

Der für Montag, 10. Januar 2022 geplante Regimentsappell der Blauen Funken wurde ebenfalls mit abgesagt. Traditionell wird der aktuelle Sessionsorden auf dem Regimentsappell vorgestellt und an die Mitglieder und Gäste ausgegeben. Die Mitglieder sollten aber nicht auf ihre Orden verzichten und so wurde die Aktion „Orden-To-Go“ entwickelt. Das Verkaufsstand-Team unter der Leitung von Marc Menden hatte sich dankeswerterweise bereit erklärt, am Samstagnachmittag, 8. Januar 2022 am Funkenturm durch einen bereits in der letzten Session geübten Drive-Through entlang des Funkenturms (den man auch zu Fuß nutzen konnte), die Orden und das Jahrbuch 2022 zu übergeben. Dies wurde von den Mitgliedern hervorragend aufgenommen und mehr als 280 (!) Blaue Funken nutzten diesen besonderen Service.

Der DriveThrough bei der “OrdenToGo“Aktion wurde von mehr als 280 Blaue Funken genutzt

Auch wenn sich alle einig waren, daß eine Übergabe auf einem regulären Regimentsappell wesentlich besser gewesen wäre, waren alle von der „Orden-To-Go“-Aktion begeistert, denn so konnte der Beginn einer Session mit dem neuen Orden wenigstens etwas nachvollzogen werden.

Der neue Sessionsorden, der in zwölf Motiven das Jahr der Blauen Funken im Monatsablauf zeigt, kann auf der Website unter www.blaue-funken.de erworben werden, sowie ebenso der Damenorden der Session 2022.

Empfang des Kölner Kinderdreigestirns 2022 bei der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken am Samstag, den 15.01.2022:

Auch für die Mitglieder der Kinder- und Jugendtanzgruppe wurde eine kleine alternative Veranstaltung entwickelt, damit sie wenigstens zu Beginn der Session einmal auf der Bühne stehen und ihr Können präsentieren konnten. Dies wurde kombiniert mit einem Empfang und einem Auftritt des Kinderdreigestirns 2022, denn es gibt eine enge Verbindung zu den Blauen Funken: „Kinderbauer Robin“ (Fischenich) tanzt seit fünf Jahren in der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken.

Ein stolzer Vater: Blaue Funken Wachoffizier Oliver Fischenich mit seinem Sohn, dem Kölner „Kinderbauer Robin“ (Robin Valentin Fischenich)

Mit viel Spaß und Eleganz zeigten die jüngsten Blauen Funken einem kleinen Publikum aus dem Kinderdreigestirn, dem Vorstand der Blauen Funken und natürlich ihren stolzen Eltern ihren neuen Tanz. Nach dem Auftritt des Kinderdreigestirns erhielten alle Mariechen und Fünkchen die Kinder-Dreigestirns-Spange und wurden von der Gesellschaft zu einem Mittagessen eingeladen.

„Openair-Klaaf“ am Rheinpark Café am Samstag, den 15. Januar 2022:

Am gleichen Tag trafen sich die „großen“ Blauen Funken zu einem „Openair-Klaaf“ am Rheinpark Café. Normalerweise trifft sich die gesamte Gesellschaft zweimal im Jahr zu einem gemeinsamen Funkenklaaf im Funkenturm oder in einer Gaststätte. Aufgrund der derzeitigen Vorgaben und Einschränkungen wurde die Veranstaltung ins Freie gelegt und fand rund um das Rheinpark Café im Kölner Rheinpark statt. Für das Programm verantwortlich waren Blaue Funken Programmgestalter Gerd Wodarczyk und der Leiter der Inaktiven Mitglieder Michael Eppenich.

Die beiden Verantwortlichen für eine ganz besondere Veranstaltung: Blaue Funken Programmgestalter Gerd Wodarczyk und der Leiter der Inaktiven Mitglieder Michael Eppenich

Den zweiten Auftritt bei den Blauen Funken an einem Tag hatte das Kölner Kinderdreigestirn 2022. Auch beim „Openair-Klaaf“ wurden die drei umjubelt, wobei auch hier der Fokus etwas auf dem Kinderbauern Robin Fischenich lag, da dieser in der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken tanzt und sein Vater Oliver Fischenich Wachoffizier der Blauen Funken ist.

Der neue Generalpostmeister der Blauen Funken Josef Teupe wurde in seiner neuen Funktion den anwesenden Funken von Präsident und Kommandant Björn Griesemann erstmals vorgestellt

Im Laufe der Veranstaltung berichtete Präsident und Kommandant Björn Griesemann von den vielen Überlegungen zu kleinen alternativen Formaten, um wenigstens etwas Fastelovend unter den bestehenden Vorgaben erlebbar zu machen. Außerdem konnte er den anwesenden Mitgliedern den neuen Generalpostmeister der Blauen Funken Josef Teupe vorstellen. Er sollte beim Regimentsappell offiziell als Nachfolger von Ewald Hohr, der diese Funktion von 2001 bis 2021 innehatte, in das Amt eingeführt werden, aufgrund der Absage muß dies nun später nachgeholt werden. Während des „Openair-Klaafs“ konnte er sich erstmals in seiner neuen Funktion an die vielen anwesenden Mitglieder wenden.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; (Foto/s: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V./Knut Walter, Michael Nopens, Daniela Decker




De Kölsche Madämcher: Stiller Nubbelineneinzug ins Peters Brauhaus

Die KG Kölsche Madämcher, welche die drittälteste der fünf Kölner Damen-Karnevalsgesellschaften ist, hat vor einigen Jahren eine Idee umgesetzt, die nach rheinscher Mentalität und dreimaliger Wiederholung in der vergangenen Session eigentlich zu Tradition werden sollte.

So haben die rund 70 Mädcher und Madämcher um Gabriele P. Gérard-Post (Präsidentin und 1. Vorsitzende) und Birgit Rode als 2. Vorsitzende in der Session 2018/2019 statt des über Kölns Grenzen bekannten Nubbel, welcher in der Nacht von Veilchendienstag zu Aschermittwoch für die Sünden der Jecken dem Feuer übergeben wird, ein eigenes weibliches Pedant gefunden, und ihrer „Nubbeline“ die kölsch-jecke Seele ihrer Gesellschaft eingehaucht.

Wie die zahlreichen Nubbel *), deren Leben zum Aschermittwoch endet, sühnt Chakira-Hildegard, so der Name der „Nubbeline“ für die Sünden der Kölsche Madämcher, die die Damen-KG zwischen dem 11. im 11. und Veilchendienstag begangen haben. Neben dem außergwöhnlichen Namen führt die Strohpuppe der Kölsche Madämcher neben ihrem immer gleichlautenden Namen den Zusatz, wie aktuell die III..

Während ihre beiden Vorgängerinnen Chakira-Hildegard I. (2018/2019) und Chakira-Hildegard II. (2019/2020) nach der Session das Zeitliche segneten, durfte Chakira-Hildegard III. länger leben, da zum Aschermittwoch 2021 durch die Corona-Schutzverordnungen keinerlei Karnevalsveranstaltungen und somit auch keine Nubbel- und Nubbelinen-Verbrennungen von Amts wegen durchgeführt werden konnten.

Somit fristet die III. Nubbeline der Kölsche Madämcher seit November 2020 auf einer Schaukel in der Mühlengasse 1 im Kölner Peters Brauhaus ihr Dasein und hatte heute an Sonntag, 16. Januar 2022, Besuch von 30 Kölsche Madämcher, die nach dem Aufstellen von Kerzchen im Kölner Dom ihrer„Nubbeline“ einen Besuch abstatten. Hierüber freute sich besonders der Blaue Funk Uwe Esser, welcher zugleich Betriebsleiter des bekannten wie renommierten Brauhauses und „Madämcher Herbergsvater“ ist. Aufgrund der nach wie vor grassierenden weltweiten Pandemie, den Bestimmungen von Bund, Land NRW und den Empfehlungen des Festkomitees Kölner Karneval, hatten alle Mitglieder der weiblichen Karnevalsgesellschaft Verständnis dafür, daß gleichzeitig jeweils nur 10 Personen die Chakira-Hildegard III. für eine Stunde besuchen durften.

Wenn auch der „Madämcher Schoppen“ am 9. Februar 2022, wie die jecke Party für Damen und Herren der KG heißt, in dieser Session und die Jubiläumssitzung am 12. Februar 2022 zum 10jährigen Jubiläum ausfallen müssen, hofft man, so Birgit Rode und Pressesprecherin Michaele Gust-Sánchez, daß zumindest ihre „Nubbeline“ in der Nacht vom 1. zum 2. März diesen Jahres für alle Fehltritte und sonstige Sünden – die wie 2021 schon besonderen Session – , der Madämcher sühnt und nach 2020/2021 und 2021/2022 nicht noch zum dritten Mal hintereinander ein weiteres Jahr die Gäste im Kapellchen des Peters Brauhaus von ihrer Schaukel aus beobachtet. Denn „Alles hät sing Zick“! In diesem Sinne riefen die Kölsche Madämcher bei ihrem heutigen Besuch, nach ihren Schwätzchen, dem ein oder anderen frischgezapften Kölsch  und zahlreichen „Dreimol Kölle Alaaf“-Rufen ihrer „Nubbeline“ zu: „Auf das, was wir lieben!“

*) Nubbel ist eine um 1950 aufgekommene Bezeichnung für eine traditionelle, angekleidete mannsgroße Strohpuppe als eine Figur des Sündenbocks im rheinischen Karneval, der zum Ausklang einer der „fünften Jahreszeit mit dem Auszug aus der Stammkneipe verbrannt, womit bis zum nächsten 11. im 11. Die Fastelovendszick begraben wird.

Nubbel ist ein kölscher Begriff, der schon im 18.Jahrhundert im Sprachgebrauch war. Er wird benutzt, wenn man keine näheren Angaben machen kann oder will, zum Beispiel „Nubbels Chris“ („irgendwer“), „dä es beim Nubbel“ („der ist irgendwo“), „dat wor dä Nubbel“ („das war irgendwer“).

Quelle (Text und Fotos): © 2022 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel und Niklas/typischkölsch.de; Quelle (Nubbel): https://de.wikipedia.org/wiki/Nubbelverbrennung
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
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Kölner Dreigestirn fährt mit Ford Kuga Plug-in-Hybrid elektrisch durch den Karneval

V.l.n.r.: Hans Jörg Klein, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH, übergibt dem Kölner Dreigestirn,
also „Jungfrau Gerdemie“, „Prinz Sven I.“ und „Bauer Gereon“ ihren neuen Dienstwagen  den Ford Kuga Plug-In-Hybrid

Treue Partner stehen zusammen, besonders in schweren Zeiten. Das gilt auch für Mobilitätspartner. Seit 1951 hat Ford diese Funktion für das Festkomitee des Kölner Karneval inne und stellt seitdem ununterbrochen die Bagagewagen, die beim Rosenmontagszug die „Kamelle“ und „Strüßjer“ der Karnevalsgesellschaften transportieren. Dann kam die Pandemie. Nun fällt der Rosenmontagszug zum zweiten Mal nacheinander Corona-bedingt aus. Doch als treuer Mobilitätspartner unterstützt Ford den Kölner Karneval natürlich auch in Covid-Zeiten und stattet das Festkomitee in dieser erneut eingeschränkten Session wieder mit Fahrzeugen aus.

Hans Jörg Klein, Geschäftsführer Marketing und Verkauf und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH, überreichte dem Kölner Dreigestirn vor dem Karnevalsmuseum in Köln-Braunsfeld die Schlüssel für drei Ford Kuga Plug-in-Hybrid (PHEV) – dem meistverkauften Plug-in-Hybrid-Modell des Jahres 2021 in ganz Europa.

Seit 1965 hat der Kölner Automobilhersteller 56 frisch proklamierte Dreigestirne mit Fahrzeugen ausgestattet. Aber noch keines zwei Mal nacheinander – bis jetzt! Da bereits 2021 der Rosenmontagszug und die meisten Karnevalsveranstaltungen Corona-bedingt ausgefallen sind, dürfen „Prinz Sven I.“ (Sven Oleff), „Bauer Gereon“ (Gereon Glasemacher) und „Jungfrau Gerdemie“ (Dr. Björn Braun) noch einmal die höchsten Ämter in der fünften Jahreszeit bekleiden.

Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, lädt seinen neuen Dienstwagen, den vollelektrischen Ford Mustang Mach-E

Mit ihren neuen Ford Kuga PHEV können sie mit einer Batterieladung rund 60 Kilometer rein elektrisch zu ihren auch in dieser Session durch die Pandemie dezimierten Karnevalsterminen fahren. Christoph Kuckelkorn, der Präsident des Festkomitees ist sogar vollelektrisch unterwegs. Mit seinem neuen Ford Mustang Mach-E, mit Allradantrieb und der großen 88-kWh-Batterie, kommt er auf eine elektrische Reichweite von 540 Kilometern. Doch irgendwann muss auch er seinen rein elektrischen Dienstwagen aufladen. Damit dies möglichst einfach und unkompliziert gelingt, hat Ford – unterstützt von der RheinEnergie AG, einem weiteren Partner des Festkomitees – rechtzeitig vor Auftakt der Session eine Wallbox zum „Strom tanken“ an die Wagenhalle des Karnevalsmuseums installiert. Hier fließt ausschließlich Ökostrom der RheinEnergie, damit die elektrifizierten Ford-Dienstwagen von Dreigestirn und Festkomitee besonders klimaschonend unterwegs sind. Insgesamt stellen die Ford-Werke dem Festkomitee zwölf Fahrzeuge zur Verfügung.

„Ford treibt die Elektrifizierung der Karnevals-Fahrzeugflotte voran“

„Natürlich bedauern wir sehr, daß der reguläre Rosenmontagszug erneut ausfällt“, sagt Hans Jörg Klein, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford Werke. „Vor allem für die rund 70 Ford Beschäftigten, die sich auf ihren ehrenamtlichen Einsatz als Bagagewagenfahrer und Helfer an der Strecke gefreut hatten, tut es mir leid“, betont Hans Jörg Klein. „Doch eins steht fest wie das Amen im Dom: Der Kölner Karneval und Ford gehören zusammen. Auch und gerade in schweren Zeiten wie diesen. Gemeinsam gehen – oder besser fahren – wir in die Zukunft und treiben dabei die Elektrifizierung der Karnevals-Fahrzeugflotte kontinuierlich voran. Und in der nächsten Session sorgen wir sicher wieder dafür, daß der ‚Zoch kütt‘.“

Für die Unterstützung ihres Mobilitätspartners auch in dieser von der Pandemie eingeschränkten Karnevalssession ist das Festkomitee Kölner Karneval sehr dankbar. „Die Sitzungen sind zwar weitgehend abgesagt, aber die Session fällt deswegen ja nicht aus“, betont Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Wie im letzten Jahr schon konzentrieren sich das große und kleine Kölner Dreigestirn auf soziale Termine in der ganzen Stadt: Impfzentren, Seniorenheime, Schulen, Obdachlosentreffs und vieles mehr. Möglich macht das auch die konstante Unterstützung durch unseren Partner Ford“, so Kuckelkorn. „Und wir freuen uns umso mehr, mit der Umstellung auf elektrifizierte Antriebe immer umweltfreundlicher unterwegs zu sein.“

Quelle und Foto/s: Ford, Köln




Präsident der Lyskircher Junge tritt aus persönlichen Gründen zurück – bleibt aber als Berater der Gesellschaft erhalten

Paukenschlag im Kölner Karneval. Das Urgestein des Kölner Karneval Ewald Kappes trat am vergangenen Dienstag von allen Ämtern (1.Vorsitzender, Präsident und Literat) der Gesellschaft Lyskircher Junge mit sofortiger Wirkung zurück, wie die Lyskircher Junge Gesellschaft zur Pflege Kölner Mund- und Eigenart gegr. 1930 e.V. mitteilt.

Bereits im Oktober 2021 übergab Ewald Kappes die Aufgaben des Literaten an den Vize-Präsidenten, 2. Vorsitzenden und Pressesprecher seiner Gesellschaft Karsten Kircher, welcher nun auch kommissarisch die Geschäfte der Gesellschaft bis zur außerordentlichen Mitgliederversammlung Anfang Februar 2022 führt.

Ewald Kappes leitete seit 2017 die Geschicke in den oben erwähnten Funktionen der Gesellschaft. Seit vielen Jahren eng verbunden mit dem Kölner Karneval und 1996 Bauer im Kölner Dreigestirn, bringt er alles Notwenige mit, um im Bereich des Frohsinns und der Heiterkeit bestehen zu können.

Quelle und Foto: Lyskircher Junge Gesellschaft zur Pflege Kölner Mund- und Eigenart gegr. 1930 e.V.




Müllemer Junge: Startschuß Kartenverkauf Session 2023!

Morgen Abend, Freitag, 14. Januar 2022 um 19.00 Uhr ist es soweit – die KG Müllemer Junge Alt Mülheim e.V. von 1951 startet in ihrem Onlineshop unter www.muellemerjunge.de den Kartenvorverkauf für die Sitzungen im Jahr 2023.

Sichern Sie sich also schnell die Sitzungskarten für die nächste Session! Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude!

Quelle und Grafiken: KG Müllemer Junge – Alt Mülheim e.V. von 1951




Spendenprojekt 2022: Kölner Dreigestirn macht Grundschüler fit

2022 bestreitet das Kölner Dreigestirn seine mittlerweile zweite Session in Folge. Und auch in diesem Jahr suchten sich Prinz, Bauer und Jungfrau im Vorfeld ein Herzensprojekt aus, das sie am Ende ihrer Amtszeit mit gesammelten Spenden aus der Session unterstützen wollen. In diesem Jahr gehen die gesammelten Spenden an das Projekt „Grundschulen in Bewegung“ des Matthias Scherz e.V.. Ziel der Aktion ist es, alle Kölner Grundschulen bis Ende 2022 mit dem modernen Trainingsgerät „The Sportstation“ auszustatten. Das Trainingsgerät soll Groß und Klein im (Schul-)Alltag spielerisch zum Laufen animieren. Mit verschiedenen Parcours-Ideen und der starken Verknüpfung zur digitalen Welt durch eine App wird die Bewegung aller gefördert und Schulsport völlig neu definiert.

Der Matthias Scherz e.V. übergibt eine „The Sportstation“ an eine Schule in Sinzig

Startpunkt der Aktion ist das Portal www.deutschland-wird-vital.de. Hier finden Besucher Tipps rund um das Thema Bewegung in ihrer jeweiligen Lebenswelt, und Schulen können sich für den Schritte-Wettbewerb registrieren. Nach erfolgreicher Teilnahme erhält die Schule dann eine „The Sportstation“. Die kompletten Spendengelder fließen in die Finanzierung dieser Geräte. Der Matthias Scherz e.V. will damit nachhaltig einen Beitrag zu mehr Bewegung und Spaß an gesundem Leben leisten. Und auch dem Trifolium ist es eine Herzensangelegenheit, daß die kleinsten Bewohner Kölns, gerade zu Corona-Zeiten, besondere Unterstützung erfahren. „Durch Homeschooling und Lockdown haben die Pänz viel zu viel Zeit zu Hause verbracht. Nicht jeder hat dabei Zugang zu Sportangeboten oder das Glück, einen Garten vor dem Haus zu haben. ‚The Sportstation‘ ist eine tolle Möglichkeit, die Kinder im Schulalltag jetzt wieder spielerisch leicht an das Thema Bewegung heranzuführen“, betont ‚Prinz Sven I.‘.

Denn die deutsche Bevölkerung bewegt sich insgesamt zu wenig. Durchschnittlich zwei- bis dreitausend anstatt der empfohlenen zehntausend Schritte läuft der Deutsche am Tag, so lautet das Ergebnis einer Studie der Sporthochschule Köln. Der Matthias Scherz e.V. möchte diesem Bewegungsmangel mit Hilfe des Kölner Dreigestirns langfristig entgegenwirken. „Wir sind sehr dankbar, daß die Kölner Karnevalisten unser Projekt unterstützen möchten. Wir haben die einmalige Chance, nachhaltig Kinder UND Eltern in Bewegung zu bringen und zudem in den Grundschulen den Teamgedanken in den Klassen, aber auch darüber hinaus zu fördern. Es entsteht eine positive Eigendynamik an den Schulen, die schon eine Sportstation haben, die grandios ist. Mit Hilfe des Kölner Karnevals werden wir viel schneller viel mehr Schulen ausstatten können, das ist eine ganz tolle Aktion“, freut sich Matthias Scherz.

Traditionell sammelt das Kölner Dreigestirn Spenden bei seinen Auftritten im Laufe der Session. Da aber Sitzungen weitestgehend ausfallen und sich die Drei auf soziale Termine konzentrieren, sind auch unabhängig von Veranstaltungen Spenden willkommen. Das Kölner Dreigestirn freut sich über jede Unterstützung für das Projekt.

Spenden mit dem Stichwort „Kölner Dreigestirn“ bitte an:
Altstädter Köln 1922 e.V.
Sparkasse KölnBonn
BIC: COLSDE33
IBAN: DE 13 3705 0198 1935 7042 45

Mehr Informationen über den Matthias Scherz e.V. gibt es unter www.matthias-scherz-ev.de.

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto/s): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. und Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V./Costa Belibasakis