„Ov krüzz oder quer“ – Sessionsmotto mit KNZ-Geschichte

Jesper Ziegengeist, Ernst-Georg Kliem, Dr. Henning Hülbach, Dieter Herkenrath sowie Andreas Bulich präsentieren stolz denEinband der Noten des 1905 von  Emil Jülich komponierten Karnevalsmarsch „Ov krüzz oder quer“. Zugleich vertraten die fünf Vorstandsherren der Kölner Narren-Zunft mit Würde ihren erkrankten Bannerhär Thomas Brauckmann

„Ihr müßt unsere Elfter-im-Elften-Feier im Vorstandsteam moderieren“, teilte Bannerhär Thomas Brauckmann seinem geschäftsführenden Vorstand mit und betrachtete dabei traurig seinen positiven Corona-Test, denn damit war klar: Die Feier zum Elften im Elften wird ohne ihn stattfinden. Daher sprach sich der Vorstand kurzerhand ab, um die Weichen für einen dennoch sensationellen Abend zu stellen.

So startet die KNZ am Samstag mit ihrem Gala-Abend im stilvollen Ambiente des KWB im Stadtpalais in den Sessionsauftakt, zu dem Vizebannerhär Ernst-Georg Kliem die über 150 Gäste im Saal begrüßt.

Den neuen Sessionsorden stellt Gaffelschriever Jesper Ziegengeist vor. Der Orden illustriert die ganz besondere Überschneidung eines 118 Jahre zurückliegenden Ereignisses bei der KNZ mit der jetzigen Jubiläumssession. Das aktuelle Motto basiert auf dem von Emil Jülich komponierten Karnevalsmarsch „Ov krüzz oder quer“. Eben dieser Emil Jülich war damals aktives Mitglied der Kölner Narren-Zunft und im Jahre 1905 hat er genau diesen Marsch seiner KNZ zu ihrem 25jährigen Bestehen als Büttenmarsch gewidmet. Daher hat Ordensmeister Werner Brauckmann ein altes Dokument, das diese Widmung von Emil Jülich an die KNZ enthält, als Gestaltungsgrundlage für den diesjährigen Sessionsorden genutzt.

Anschließend begrüßt Chef des Großen Rates Dr. Henning Hülbach die Kinder- und Jugendtanzgruppe der KNZ und ehrt nach einer großartigen Darbietung vier Tanzgruppen-Pänz mit dem Treueabzeichen für den karnevalistischen Tanzsport des Festkomitees Kölner Karneval.

Unverzichtbarer Bestandteil des Abends ist die Aufnahme der neuen Senatoren, die von Senatspräsident Andreas Bulich durchgeführt wird: Dieses Jahr freuen sich mit Holger Kloppenburg, Michael Koch, Uwe Ratajek und Jan Steeg vier Neusenatoren über die Aufnahme in den Kreis der Kölner Narren-Zunft. Zudem wurde Rainer Siewert, Chef des KWB im Stadtpalais, zum Ehrensenator der KNZ ernannt.

Besondere Ehrungen erhielten dieses Jahr zwei Narrenzünftler: Einmal erhält Günter Rockenbach die silberne Verdienstnadel für sein Engagement zum Wohle der KNZ. Eine besondere Ehre wird zudem Senator Ernst Weber zuteil, dem für seine 50jährige KNZ-Mitgliedschaft und seine über mehrere Jahrzehnte hinweg aktive Arbeit im Senatsvorstand der BDK-Verdienstorden in Gold mit Brillanten durch Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn persönlich verliehen wird.

Quelle (Text): Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V. , (Fotos): © 2022 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Kölsche Grielächer zelebrierten 11.11. Feier mit vier Spitzenkünstlern des Kölschen Fasteleers

-hgj/nj- Mit ihrer heute Abend im Saal Heumarkt des Maritim Hotels gefeierten 11.11 Feier beendete die Kölsche Grielächer ihr Verlangen endlich wieder richtig Karneval feiern zu können. Traditionell war auch diesjährig das fast fünfstündige Programm für Mitglieder und enge Freunde (unter anderem Herbert Ottersbach, Senatsschatzmeister der DKG „Schäls Sick“, Ralf Krott, Firmeninhaber von Wurfmaterial 365 und Kamellieferant der Grielächer) von Highlights mit über Kölns Grenzen bekannten erstklassigen Rednern gespickt, wie auch mit einer Vielzahl von Ehrungen und Aufnahmen in die Gesellschaft und den Senat.

Gleich bei Eröffnung und Begrüßung durch Rudi Schetzke, verspürte man im Saal, daß der Präsident der Grielächer wieder seine Bestform erreicht und die notwendige Stimmband-OP sehr gut überstanden hatte. Nach dem Opening des Abends, folgten vor Ehrungen und Programm das gemeinsame Essen, für das die Küche des Maritim Hotels ein Vielzahl von leckeren Vor- und Hauptspeisen, sowie zur Abrundung ein deftiges Käsebüffet, sowie zahlreiche Süßspeisen zubereitet hatte.

Alsdann hieß Rudi Schetzke für die erste Programmnummer der vereinsinternen Veranstaltung „Et Kimpermännche“ Thomas Cüpper willkommen, welcher wie immer mit Krätzjer seiner Heimatstadt und herzlichem Verzäll brillierte. Hieran schloß sich der erste von insgesamt drei Parts mit Ehrungen, Ernennungen und Aufnahmen in die Gesellschaft an, die im Verlauf das Artikel ihre Würdigung erfahren.

Als weiteren Bühnenhöhepunkt begrüßte der Präsident der blau-grünen Gesellschaft nach dem ersten Teil von Ehrungen Kölns besten Reimredner Jörg Runge, der in seiner auf den Leib geschneiderten Type als „Dä Tuppes vum Land“, einen geschliffenen Vortrag zu Besten gab.

Nach dem zweiten Teil von Ehrungen, gehörte das Podium im herrlich dekorierten Bankettsaal den beiden Rednern „Willi und Ernst“ (Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum), welche ein einzigartiges und bombiges Zwiegespräch vor den 160 anwesenden Gästen und Mitgliedern ablieferten. Hierbei wurden die beiden rüstigen Koblenzer Rentner aus Leidenschaft von Alleinunterhalter „Willi“ derart unterstützt, daß sie immer wieder zur Freude aller Anwesenden aus dem Konzept gebracht wurden, da dieser passend zu ihren Witzen, Floskeln und Sprüchen musikalisch bekannte Musiktitel einspielte. Hierbei blieben nicht nur die Augen des Publikums trocken, sondern auch „Willi und Ernst“ konnten sich ihre Lachtränen nicht verkneifen. „Herr Präsident“, wenn die Künstler selbst mehr Spaß als das Publikum an ihrer eigenen Rede haben, bekommen wir dann trotzdem noch Gage“ witzelte Dirk Zimmer in Richtung Rudi Schetzke.

Abschließend wurde es im Finalteil des von Torsten Stommel zusammengestellten Programms wieder ur-kölsch, da die Bühne nunmehr der Flitsch „JP Weber“ (Jörg-Paul Weber) gehörte, der neben seinem herzlichen Verzäll nicht ohne seine Mandoline als letzter der vier Höhepunkte den ersten Grielächer Höhenflug dieser Sessions beendete.

Zu guter Letzt seien jetzt noch die von den Kölsche Grielächer ausgesprochenen Ehrungen erwähnt. Neu in die Gesellschaft wurden eingeführt: Chucky Heintz, Ulrich Holtzte, Reiner Rück, Sascha Sschemper und Johannes Schwibbert. Dem Senat der Grielächer gehören seit dem gestrigen Abend Jürgen Mehler, Dirk Odenthal und Hans Sattler an, die neben Senatspräsident Helmuth Schmitz zusammen mit Rudi Schetzke herzlichst willkommen geheißen wurden.

Für ihre besonderen Meriten ehrte der Vorstand mit silberner Ehrennadel und Urkunde für Ihre Zugehörigkeit Jürgen Meinershagen (1 x 11 Jahre), sowie für 2 x 11 Bernd Gottschalk und Jürgen Bürks mit der Nadel in Gold sowie Präsident Rudi Schetzke, welcher für 3 x 11jährige treue Dienste neben seiner Urkunde die Ehrennadel in Gold mit Brillanten erhielt. Abschließend gehört zum Kreis der Ausgezeichneten Persönlichkeiten auch die Steuerberaterin der KG Gisela Jankowiak, der man mit dem Verdienstorden für treue Dienste und ihre Verlässlichkeit Respekt zollte.

Quelle: © 2022 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Jürgen Vahlenkamp
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Große Kölner eröffnete die Session nach Bittgottesdienst in St. Aposteln traditionell im Gürzenich

-hgj/nj- Zum zweiten Male fand die Sessonseröffnung der Große Kölner KG im Kleinen Saal, welcher auch als Garderobenfoyer bekannt ist, statt. Knapp über 280 Mitglieder, Freunde und Tänzer und Tänzerinnen der „Höppemötzjer“ genossen in der Hoffnung auf eine Corona-freie „fünfte Jahreszeit“, die vergnüglichen Stunden im Kreise der 1882 gegründeten Großen Kölner.

Zuvor zelebrierte Mitglied Prof. Dr. Bernd Lutz in der Pfarrkirche St. Aposteln am Neumarkt die Messe, in der die drei Wiener Mitglieder der Gesellschaft „divina dry – Die Wiener Drei“ das Lied „Halleluja“ der Kölschrock-Band „Brings“ intonierten, bevor man die in acht Tagen beginnende Session segnen ließ und gleichwohl für einen unfallfrei „fünfte Jahreszeit“ betete, an der auch zahlreichen Kindertanzgruppen und Tanzcorps sowie die Standartenträger „Plaggeköpp“, der Einladung der 141 Jahre alten Karnevalsgesellschaft gefolgt waren.

Sodann schlenderten die Großen Kölner zusammen mit Freunden und Gästen Richtung Gürzenich, in dem der Saal und die Tische wundervoll dekoriert und eingedeckt waren. Punkt 20.00 Uhr begrüßte Präsident Dr. Joachim Wüst im Namen seines Vorstandes die Anwesenden, so daß hiernach die Kinder- und Jugendtanzgruppe der zu Gesellschaft gehörigen „Höppemötzjer“ erstmals ihre über den Sommer einstudierten Darbietungen mit flotten Schrittfolgen, Hebungen und akrobatischen Einlagen präsentieren konnten. In seinen Worten des Dankens an die kleinen und größeren Nachwuchsstars des Kölner Fasteleers, überreichte Joachim Wüst zusammen mit Stefan Benscheid, welcher zu präsidialen Doppelspitze der Gesellschaft gehört, den Tanzgruppen eine Fahnenschleife für deren Standarte.

Hiernach überraschten im Anschluß an die Tanzgruppen die „Zwie Hillije – Eineiige Kusängs“ (Bernd und Wolfgang Löhr) mit ihrem Redevortrag und die „Domstädter“, dem Musikzug, dem Orchester und der Big Band der Großen Kölner. Alsdann formierte sich der Vorstand der Gesellschaft auf dem Podium des kleinen Saals, da die Mitglieder der KG nunmehr 2 x 11 neue Mitglieder in ihren Reihen begrüßten, denen ihre Mützen verliehen und ihre Urkunden ausgehändigt wurden.

Bühnen frei hieß es nach diesem offiziellen Prozedere sodann für „divina dry – Die Wiener Drei“, Michaele Hehn in seiner Type als „Dä Nubbel“ und die Bandformation „Stadtrand“, die den Abend zum Einstieg in die neue Session abrundeten.

Quelle: © 2022 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Chevaliers von Cöln begrüßen in ihrem Kreis neue Ehrenritter und -damen und sowie ihren neuen Senatspräsidenten

-hgj/nj- Wie schnell die Zeit vergeht, stellten die Gäste der Chevaliers von Cöln fest, die exakt vor einem Jahr die Kappen-Gala der Chevaliers im Lindner Hotel City Plaza besuchten, um durch „Feiern und Helfen“ jene Menschen Köln zu unterstützen, denen es nicht so gut geht, wie den Damen und Herren aus den zahlreichen Kölner Gesellschaften und Korps die gestern Abend (5. November 2022) anwesend waren.

Hier traf man auf Persönlichkeiten, die in ihren Karnevalsgesellschaften das Sagen haben und sicherlich überwiegend ganz vorne im Kölschen Fastelovend agieren. Hierunter weilten unter anderem Präsidenten, Vorsitzende, Schatzmeister, Literaten und andere Vorstandsmitglieder der 1. Damengarde Coeln, Goldmarie, Kölsche Huhadel, Kölsche Lübühggele, Prinzen-Garde Köln, Roten Funken, Schmuckstückchen, StattGarde.

Nach dem Sektempfang, bei dem jeder Gast durch den Präsidenten der Chevaliers von Cöln und seinen Vorständen herzlich wie persönlich willkommen geheißen wurde, lud die kleine und feine Gesellschaft zur Überreichung der diesjährigen Sessionsspange zum Sektempfang. Als weitere Überraschung und Aufmerksamkeit der Chevaliers fand jeder Gast den neuen Pin der Chevaliers an seinem Platz, der ab dem 11. im 11. – solange Vorrat reicht – über die Webpräsenz der Chevaliers von Cöln erhältlich ist.

Nun hatte Michael Schwarz-Harkämperals Präsident nochmals das Wort, welcher nochmals offiziell alle Gäste, Mitglieder und Freunde begrüßte, und somit das Zeichen an die Küche für die Vorspeise gab. Hiernach lüftete Michael Schwarz-Harkämper ein bis dahin streng gehütetes Geheimnis und moderierte die Überraschungsgäste des Abends an. Nach viereinhalbjähriger Pause kehrten die Musiker der „Altreucher“ bis auf Marius Geida in ihrer Altbesetzung zurück und gaben bei den Chevaliers ihr karnevalistisches Debüt.

Nach den Zugaben der Musiker stellte Michael Schwarz-Harkämper mit Bernd Johnen den neugewählten Senatspräsidenten der Chevaliers vor, der bei seiner Amtseinführung die Insignien von Senatsglocke, Mütze und zugehöriger Urkunde vor dem 12 x 11köpfigen Auditorium empfing. Erste Gratulanten, die Bernd Johnen für sein Ehrenamt viel Glück wünschten, waren sodann die Herren, die ab dem 8. Januar 2023 die Figuren des Kölner Prinzen (Boris Müller), Bauern (Marco Schneefeld) und der Jungfrau (André Fahnenbruck) in der Jubiläumssession des Kölner Karnevals und ihrer Roten Funken verkörpern dürfen.

Nach dem Besuch des künftigen Kölner Trifoliums und deren Equipe, stand die Vorstellung, die Ablegung des Eides und der Ritterschlag für acht im Saal befindlichen Damen und Herren an, welche ab sofort drei neue Mitglieder, drei Senatoren und zwei fördernde Mitglieder der Chevaliers von Cöln sind. Dem folgte der phantastische Hauptgang der Lindner Hotel City Plaza-Küche, ehe die Verleihung der diesjährigen Ehrentitel anstand.

Hierzu überraschte stellvertretend für den Chevaliers-Vorstand Präsident Michael Schwarz-Harkämper und Schatzmeister Dirk Dahl nacheinander Barbara Brüninghaus als Präsidentin der 1. Damengarde Coeln, Michael Schwan als Ehrenpräsident des Kölschen Huhadels und deren Ehefrau Renate, die nunmehr dem elitären Kreis der „Ehren-Ritter“ und „Ehren-Damen“ angehören.

Nach dem anschließend servierten Traum-Dessert stand die Laudatio von Anna Kalbreier als aktives Mitglied der Gesellschaft für die diesjährigen Spendenempfänger der „Jecke Öhrcher KG von 2014 e.V.“ an. Die „Jecke Öhrcher“ sind Kölns erste Karnevalsgesellschaft für Menschen jeden Alters mit und ohne Hörschädigung. Im Anschluß an die Übergabe des Schecks in Höhe von € 1.111,00 an die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft Babette Conrads und Kartin Kral, enterten die „Jecken Öhrcher“ mit ihrem Chor das närrische Podium, und wiesen auf die Möglichkeit hin, daß bei ihnen ein mitmachen für alle Menschen möglich sei.

Nach 23.00 Uhr gehörte sodann nach einiger Verspätung das Podium den fünf Musikern der Band „Schämöör“, die der perfekte Schlußpunkt des überaus gelungen Abend in der „kleine Hofburg“ des Kölner Karnevals waren.

Quelle: © 2022 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Große Generalprobe für Tänzerinnen und Tänzer bei der Große Allgemeine

Über zwei Jahre mit nahezu keinen Auftritten: Für die Kölner Kinder- und Jugendtanzgruppen war es nicht leicht, die Motivation ihrer jungen Tänzerinnen und Tänzer über die Corona-bedingt karnevalsfreie Zeit zu retten. Doch was wäre der Kölner Karneval ohne seine Kinder- und Jugendtanzgruppen?

Für die Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft Köln von 1900 e.V. (GA) also Anlaß genug, sich für das ungebrochene Engagement nicht nur ihrer eigenen Tanzgruppen zu bedanken. Bei einer offenen „Großen Generalprobe“ bot die GA verschiedenen Tanzgruppen die Möglichkeit, sich eine Woche vor dem Start in die bevorstehende Session am 11. im 11. endlich einmal wieder einem größeren Publikum zu präsentieren.

Über 200 Karnevalsbegeisterte waren am Sonntag (6. November 2022) in das Pfarrheim St. Katharina in Köln-Niehl gekommen, um die Gruppen und ihre neuen Tänze zu feiern. Neben den „Flöhchen“ und „Flöhen“ der Großen Allgemeinen zeigten auch die „Höppemötzjer“ der Große Kölner KG, „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ (Alte Kölner KG „Schnüsse Tring) und „Husaren Pänz“ der KG Treuer Husar Bleu-Gelb, daß sie ihr Können nicht verlernt haben.

Ganz im Gegenteil: Mit dem Tanzcorps der Großen Allgemeinen präsentierte sich sogar eine Formation, die sich zu Beginn der Pandemie im Jahr 2020 gefunden hatte und nun in ihre erste „richtige“ Session starten wird. „Mein Dank geht vor allem an die Eltern der jungen Tänzerinnen und Tänzer, die ihre Kinder immer wieder zu Training und Auftritten bringen.“ erklärte Markus Meyer, Präsident der Großen Allgemeinen.

Ohne ideelle und finanzielle Unterstützung sei der Kinder- und Jugendkarneval nicht zu denken. Daher bedankten sich die Kinder und Jugendlichen der Großen Allgemeinen insbesondere auch bei ihrem Ehrenpräsidenten Kurt Niehues und seiner Ehefrau Rita, die seit Jahren in verschiedenster Form das Engagement der Tanzgruppen in besonderer Weise fördern würden.

Quelle und Foto/s: Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft Köln von 1900 e.V.




1.800 raderdolle Jecken feierten bei den Neppeser Naaksühle vorzeitig den Start in die neue Session

-hgj/nj- Wie in jeder Session gaben die Neppeser Naaksühle mit ihrer „Großen Feier zum Elften im Elften“ Vollgas, und waren auch Kölns erste Karnevalsgesellschaft, die mit einer Sitzung die Session begrüßte. Knapp 1.800 Menschen in Uniform, Kostüm und bunten Maskeraden tollten sich im innerhalb von zwei Tage aufgestellten und dekorierten Zelt der Neppeser Naaksühle, die wieder im Bereich zwischen Einlaßkontrolle und Sitzungslocation die Verpflegungsstände mit frischgekühlten Getränken und Verzehrbuden logistisch platziert hatten.

Zudem gab es auch zwischen Bühne und Künstlereinlaß eine Wohlfühloase, da einige Künstler recht früh vor Ort waren, andere allerdings nach ihrem Auftritt noch genug für eine Bockwurst, einen Kaffee oder Softdrink hatten, und dem Programm folgten. Hier hatte Schatzmeisterin Annegret Kau wie immer das Zepter in der Hand, die sehr versiert, von der Begrüßung der Jecken bis hin zur Abmoderation alles sehr gut getaktet hatte. Währenddessen kümmerte sich ihr Mann und 1. Vorsitzender Herbert Kau mit Guido Stöcker (Musikleitung und Kassierer) um die Wünsche und Nöte die „hinger d´r Britz“, welche vielleicht Abhilfe benötigten.

Die Eröffnung von Kölns erster Sitzung – sechs Tage vor dem 11. im 11. – gehörte traditionell wie alle Jahre zuvor den Altstädter Köln, die als Traditionskorps nicht nur eine enge Bindung zu den Karnevalisten der Neppeser Naaksühle haben, sondern auch stolz darauf sind, daß deren Senatspräsident Michael Bisdorff Adjutant des Altstädter-Präsidenten Hans Kölschbach ist.

Nach reichlich kölsche Tön durch den Regimentsspielmannszug, des grün-roten Korps, gehörte die Bühne dem Tanzpaar Jeanette Koziol und Jens Käbbe, welche zusammen mit ihren Kameraden vom Tanzkorps, dem Publikum im Nippeser Tälchen einheizten und der erster Höhepunkt des Abends waren.

Nach den Zugaben der Altstädter folgten sodann in den nächsten vier Programmnummerns nur noch die musikalischen Hits von „Klüngelköpp“, „Funky Marys“, „Lupo“ und „Brings“, die mit ihren neuen und alten Liedern ein Tollhaus aus dem Festzelt machten. Hiernach Präsentierten die Tänzerinnen und Tänzer der „Kölsche Harlequins“ erstmals in der Session 2023 ihr Repertoir, wovon die Gäste im Zelt restlos begeistert waren und wie bei den vier Bands auch hier um Zugaben baten.

Ein Highlight jagte alsdann das andere, wofür Guido Stöcker weitere fünf Kölner Bands verpflichten konnte. So „cat ballou“, „Druckluft“, „Paveier“, „Domstürmer“ und „Eldorado“, die kurz vor 24.00 Uhr nochmals ein Höhepunkt der im August diesen Jahres ausverkauften Zeltsitzung der Naaksühle us Neppes waren.

Quelle (Text und Fotos): © 2022 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Große KG Frohsinn präsentierte närrischen Katapultstart mit „vill Konfetti em Hätze“

-hgj/nj- Die Große KG Frohsinn gehörte auch in diesem Jahr wieder zu den Kölner Gesellschaften, welche als erste in die Session starteten und somit die „fünfte Jahreszeit“ eröffneten. Seit ihrer Sessionseröffnung im Jahre 2019, ist die 1919 gegründete Gesellschaft hiermit an prominenter Adresse zu Hause, womit die über Kölns Grenzen hinweg bekannte Eventlocation Die Halle Tor 2, der passende Ort für das jährliche Opening ist.

Insgesamt freut sich der Vorstand über den regen Zulauf der begeisterten Jecken der Domstadt, wodurch erstmals die Marke von 500 Tickets geknackt werden konnte. Hierzu kommen natürlich auch die zahlreich anwesenden Mitglieder, die ebenfalls die Sessionseröffnung durch Präsidentin Tanja Wolters und ihres Vorstandes erleben mochten.

Hier konnte man zahlreiche bekannte Kölsche Fastelovendsköpfe antreffen: unter anderem vom Präsident des Festkomitee Kölner Karneval Christoph Kuckelkorn über Michael Gerhold Präsident der Nippeser Bürgerwehr, Katja Käding Vizepräsidentin der 1. Damengarde Coeln bis hin zu einem ganzen Pulk des Pressesprecher-Stammtisches der „Medienklaafer“ mit ihrer „Baas“ Annette Pass und dem bekanntesten Physiotherapeuten der Domstadt Wilfried Wilschek, der sich seit 20 Jahren im Ehrenamt unentgeltlich um die Verletzungen und Wehwehchen aller im Kölner Karneval agierenden Akteure kümmert.

Mittlerweile zählt die KG Frohsinn, wie Pressesprecherin Stephanie Wersig freudestrahlend berichtet, 585 Mitglieder jedweden Geschlechts, worunter auch 138 Kinder das Gesellschaftsleben bereichern. Die Kostüme, die seit dem neuen Erblühen der Frohsinner die bisherige Uniformordnung ersetzten, kommen alle aus der Maßschneiderei von Maria Lucas, und, unterscheiden auch die Zugehörigkeit der mitgliedschaftlichen Stellung. „Neben den Vorstandsjacken differenziert man zudem noch zwischen dem Senatsrock sowie den Mitgliederjacken, wobei die Mitglieder auch an den Formaten der „Krätzchen“ dieser drei Klientel erkennbar sind,“ erklärt Stephanie Wersig, im Gespräch mit typischkölsch.de.

Der Abend startete nach der Begrüßung durch Präsidentin Tanja Wolters, mit der tänzerischen Einlage der „Pänz“ der Kinder- und Jugendtanzgruppe „De Pänz vum Rhing“, welche sich nicht nur auf den Start der Jubiläumsession des Kölner Karnevals zum 200. Geburtstag freuten, sondern auch sehr professionell und perfekt in die bevorstehenden „närrischen Wochen“ starteten.

Sodann wurde es hochoffiziell, da Tanja Wolters den Präsidenten des Festkomitees auf die Bühne bat, der aufgrund der Corona-bedingten Wirren der vergangenen Jahre als Botschafter des Bund Deutscher Karneval nachträglich die Ehrung zum 100. Jubiläum der KG Frohsinn nachholte. „Diese Gesellschaft ist ein einmaliges Beispiel im Fastelovend dafür, wie Tradition weiterentwickelt werden kann“ so Christoph Kuckelkorn. „Die Ehrung wird auch in Zukunft am Plaggen der Gesellschaft in Form einer Fahnenschleife als Erinnerung sichtbar sein.“

Hiernach legte man sprichwörtlich den Schalter um, da ab jetzt bis in die späte Nacht bei bekannten Liedern und den neuesten Hits unter dem Rosenmontagsmotto 2023 stehenden Jubiläumssession „Ov krüz oder quer“ feierte. Den Anfang hierbei machten die Musiker der „Räuber“, die als Teil des Kölnischen Kleeblattes vom ersten Augenblick die Stimmung auf den Siedepunkt brachten, und sich von Lied zu Lid das Foyer der Halle Tor 2 sichtlich leerte

Hiernach gehörten immer mit einem gebührlich zeitlichen Abstand zwecks Small Talk für die Gäste und Mitglieder die Bühne einer Band und deren Auftritt, wobei die Jungs von „Planschemalöör“ den Anfang machten. Als weiteres Highlight hatte Oliver Michels als Literat und gleichwohl 2. Vorsitzender Nici Kempermann mit ihrer Band „Kempes Feinest“ gewinnen können, die wie zuvor die „Räuber“ mit ihren Songs die Stimmung im Saal weit nach oben katapultierte.

Zwischendurch hieß Tanja Wolters noch weitere liebgewonnene Gäste willkommen und überraschte mit sechs Vorstandskollegen den 1. Vorsitzenden Andreas Wolf, welcher einen Tag zuvor seinen 50. Geburtstag begehen konnte, mit einer eigens für diesen Anlaß gebackenen Torte.

Zu Abschluß des Bühnenprogramms begrüßten die Frohsinner mit ihren Gästen die „Domstürmer“ als enge Begleiter der Gesellschaft, wie Stephanie Wersig wissen ließ, wofür sich stellvertretend Frontmann Micky Nauber mit den Worten: „Mit der Frohsinn verbinden uns in den vergangenen Jahren so viele schönen Momente, daß wir uns auch freuen, gerade hier in die Jubiläumssession zu starten“ bedankte.

Allerdings war die Nacht der dritten Frohsinn-Sessioneröffnung in der Halle Tor 2 noch lange nicht vorbei, da jetzt die Stunde von „DJ Jürgen Bender“ von 1st Class Entertainment geschlagen hatte, der neben zahllosen kölschen Hits und Evergreens auch das von Simon Kurtenbach und Manuel Sauer verfaßte Lied „Mir sin die Große KG Frohsinn“ in seinem Repertoire im Gepäck hatte.

Es ist unbegreiflich welche Emotionen nach der erneuten Karnevals-Durststrecke hier heute geweckt wurden.“, so die Präsidentin. „Umso mehr freuen wir uns auf alles was in der Session noch kommt“, ergänzt der 1. Vorsitzende Andreas Wolf. „Zwei Tage nach der Proklamation des Kölner Dreigestirns feiern wir am 8. Januar 2023 unsere erste Kostümsitzung seit über 17 Jahren im Gürzenich, da wir sie ja letztes Jahr leider absagen mußten!“

Quelle: © 2022 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Vera Drewke und Joachim Badura
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Panini Alaaf: Jeckes Sammelalbum für die Jubiläumssession 2023

V.l.n.r.: Björn Häuser, Thomas Schmitz, Oliver Wurm und Christoph Kuckelkorn

Für die Geburtstagssession des Kölner Karnevals erwartet die Jecken eine Überraschung, die man sonst eher aus der Sportwelt kennt. Das erste karnevalistische Panini-Sammelalbum erscheint genau eine Woche vor dem Start in die 200. Jubiläumsession. Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn stellte heute (4. November 2022) das Stickeralbum im Dorint Hotel am Heumarkt, der Hofburg des Kölner Dreigestirns, vor. Entstanden ist es in Kooperation mit Topejo consulting und der Hamburger Firma Juststickit, die bereits über 50 Panini-Alben erfolgreich verlegt hat.

„Panini-Alben kennen wir alle schon seit der Kindheit: Sammeln, tauschen und kleben war immer ein ganz besonderer Spaß. Und am Ende hatte man eine schöne Erinnerung an eine einzigartige Zeit, die man immer wieder hervorgeholt und angeschaut hat. Wie toll, dass wir uns alle diese besondere Erinnerung nun auch für die Jubiläumssession im Kölner Karneval schaffen können“, freut sich Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Und die vielen Fastelovendsveranstaltungen bis Aschermittwoch eignen sich hervorragend als Tauschbörse!“

Knapp 300 verschiedene Motive bilden auf 52 Seiten die Vielfalt des Fastelovends gestern und heute ab. Mit dabei sind historische Motive, aber natürlich auch aktuelle Bands und Redner, Karnevalsvereine und Traditionskorps, Dreigestirne und der Rosenmontagszug. Der Jubiläumszugweg findet sich im Heft, ebenso wie ein Karnevals-ABC mit wichtigen Hintergrundinformationen.

Mitsammeln lohnt sich doppelt. In elf der Stickertütchen sind Goldsticker versteckt, die jeweils für einen exklusiven Sofortgewinn stehen: private Wohnzimmerkonzerte oder Frei- und Jahreskarten, aber auch Merchandise-Artikel des 1. FC Köln sowie von kölschen Bands und Künstlern. Wer das Kölle-Alaaf-Sammelalbum komplett vollgesammelt hat (bis auf die sechs Zusatzsticker der Seite „Dreigestirn Alaaf”, die erst gegen Ende der Session in Umlauf kommen), kann außerdem an der großen Abschlußverlosung teilnehmen. Mehr Infos gibt es unter www.juststickit.de/karneval.

Das Sammelalbum kostet € 2,50, ein Stickerpack mit sechs Stickern 99 Cent. Alben und Sticker sind ab dem 4. November 2022 in ganz Köln an den meisten Kiosken und in vielen Supermärkten erhältlich, außerdem auch beim Kölner Express und bei Juststickit unter www.juststickit.de. Das Hamburger Büro Juststickit hat seit 2009 mehr als 50 verschiedene Sticker-Sammelkollektionen gestaltet. Die Inhaber Alexander Böker und Oliver Wurm lassen ihre Kollektionen alle bei Panini in Modena, Italien, drucken

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




De Plaggeköpp: Sessionseröffnung 2022 im Gasthaus „Zum Jan“

Am 30. Oktober 2022 fand die diesjährige Sessionseröffnung der Plaggeköpp vun `98 e.V. statt. Pünktlich um 11.11 Uhr eröffnete der Präsident Fritz Bolz die Veranstaltung.

Zum Auftakt gaben „Kwien De Stäänefleejer vum Rhing“ auf der Bühne Vollgas und begeisterten mit Ihren Hits das Publikum. Gestartet sind sie mit ihrem Song „Kumm danz mit mir“, welcher bei der Sessionseröffnung 2021 der Plaggeköpp, seine Premiere hatte.

Nach einer kleinen Pause – in der Zeit zum schwaade war – folgte der nächste Auftritt. „Dä Knubbelisch“, Ralf Knoblich, sorgte mit seiner Rede, natürlich op Kölsch, für einen würdigen Abschluß der Veranstaltung, bei der kein Auge vor Lachen trocken blieb. Ralf Knoblich ist ein Mitgründer der Plaggeköpp und daher ein sehr guter Freund des Vereins.

Mit der Sessionseröffnung starteten die Plaggeköpp in ihre 25. Session. Im Jahr 2023 existieren die Plaggeköpp seit 25 Jahren und in dieser Zeit ist einiges passiert. So sind die Plaggeköpp seit diesem Jahr Mitglied im Bund deutscher Karneval (BDK).

Quelle (Text): De Plaggeköpp vun `98 e.V.; (Foto/s): Daniel Krömpke und Ludwig Sporn




Altstädter Köln: Hans Kölschbach und Dr. Björn Braun wiedergewählt

Der Präsident der Altstädter Köln 1922 e.V., Hans Kölschbach, und der Schriftführer der Gesellschaft, Dr. Björn Braun, sind auf der Jahreshauptversammlung des grün-roten Traditionskorps am 31. Oktober 2022 wiedergewählt worden.

Hans Kölschbach, die „Knallbotz vum Aldermaat“, steht seit 2004 als Präsidöres an der Spitze der Gesellschaft. Dr. Björn Braun, „Jungfrau Gerdemie“ im Dreigestirn aus den Reihen der Altstädter in den Sessionen 2021 und 2022, ist seit 2016 Schriftführer der Gesellschaft.

Beiden ist wichtig, daß nach zwei turbulenten Sessionen wieder mehr Stabilität einkehrt und man zusammen mit den Menschen wieder Fastelovend feiern und unser Brauchtum pflegen kann. Darüber hinaus gilt es, den Bau der Altstädter-Immobilie in Köln-Fühlingen (Wagen- und Trainingshalle, Kleiderkammer, Archiv) voranzubringen. 2024 steht dann auch schon das nächste Jubiläum vor der Tür: Das Altstädter Tanzkorps wird 100 Jahre alt. Für den Vorstand und die Gesellschaft bleibt viel zu tun!

Quelle und Foto: Pressesprecher Altstädter Köln 1922 e.V.




KKV „UNGER UNS“ präsentiert vom 11. im 11.2022 bis zum 19. Februar 2023 fünf phantastische Sitzungen und Bälle

Grafik: Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ von 1948 e.V. 




KG „Die Isenburger“: Gelungene Sessionseröffnung und ein überraschter Präsident

Das kann man einen sehr gelungenen Nachmittag nennen, an dem die KG „Die Isenburger“ gestern (30. Oktober 2022) ihren Start in die neue Session 2022/2023 im Dorint Hotel an der Messe Köln Deutz feierte.

Ganz im Rahmen eines Familiennachmittages eröffneten nach der Begrüßung durch den Präsidenten Werner Friedmann die jüngsten Mitglieder der KG, die „Isenburger Pänz“ das Programm.

Für Feuer auf der Bühne und im Saal sorgte direkt im Anschluß die eigene Tanzgruppe „Isenburger Mädcher un Junge“. Der Nachmittag war weiterhin gespickt mit verschiedenen Ehrungen, Jörg Runge, der als „Tuppes vom Land“ wieder einmal sehr gekonnt brandaktuelle Themen in seiner Reimrede aufs Korn nahm und mit zwei Gesangseinlagen den Saal nicht nur lachen, sondern auch schunkeln ließ, oder auch den „Bochemer Prümmchen“, dem eigenen Männerballett, das gut einstudiert ebenfalls Jubel und Lacher hervorrief. Den musikalischen Abschluß machten die „Kläävbotze“ mit ihren tollen Liedern und sorgten bei den Gästen (unter anderem Christian Krath, Prinz vom Kölner Dreigestirn 2019/2020; befreundete Karnevalsgesellschaften aus Köln und Belgien mit dem aktuellen Prinzenpaar der Session) für eine tolle Karnevalsstimmung.

Nach der 2. Runde der Mitgliedsehrungen für lange Vereinsjahre wurde es im Saal noch einmal überraschend feierlich, als Michael Kramp vom Festkomitee auf die Bühne geführt wurde. Die Moderation wurde nun auch vom 1. Vorsitzenden, Jürgen Kaiser, übernommen, da der Präsident keine Ahnung hatte, was nun folgt: vom Festkomitee wurde Präsident Werner Friedmann für sein Engagement in den vielen, überaus aktiven Jahren für die KG mit dem Verdienstorden in Silber ausgezeichnet. Darüber war sich der Vorstand sofort einig und die freudige Überraschung stand Werner Friedmann buchstäblich im Gesicht.

Einen ritterlichen Schlag bekam das ebenso überraschte Gesellschaftsmitglied Heinz-Dieter Klump, der im Anschluß von den „Freie Ritter zu Köln“ zum Ehrenritter der KG ernannt wurde und zu Tränen über diese Ehrung gerührt war.

Die nächste Veranstaltung (Damensitzung) findet am 12. Januar 2023 ebenso im Dorint Hotel An der Messe statt – Wir freuen uns auf unser Publikum!

Quelle und Foto/s: KG „Die Isenburger“ Köln-Holweide 1974 e.V.




200 Jahre Kölner Karneval: Kölner Kinderdreigestirn der Jubiläumssession vorgestellt

V.l.n.r.: Jungfrau Marlene, Prinz Tim II. und Bauer Mathe

Das Kölner Kinderdreigestirn für die Jubiläumssession 2023 steht fest: Kinderprinz Tim II. (Woitecki), Kinderbauer Matheo (Kirch) und Kinderjungfrau Marlene (Kewitz) werden gemeinsam mit allen Pänz aus Köln krüzz un quer den Fastelovend feiern. Festkomitee-Vizepräsidentin Christine Flock stellte das designierte Kindertrifolium am Freitag (27. Oktober 2022) in seiner Hofburg, dem Excelsior Hotel Ernst, vor. Passend zum 200. Geburtstag des Kölner Karnevals verzierten die drei eine große Geburtstagstorte.

Nach der Proklamation am 8. Januar 2023 im Tanzbrunnen zieht das Kinderdreigestirn gemäß dem Sesssionsmotto „Ov krüzz oder quer“ durch Kindergärten, Schulen und Sitzungssäle in ganz Köln und bringt den kölschen Frohsinn gemeinsam mit Pagen und Gardisten unter alle Menschen. Nachdem die letzten beiden Sessionen Corona-bedingt deutlich ruhiger verliefen und viele Termine abgesagt werden mussten, will das designierte Trifolium die Jubiläumssession nutzen, um alle Pänz wieder für den Fastelovend und seine vielen Facetten zu begeistern. Dafür haben sie mit Unterstützung der Goldenen Jungs e.V. bereits ihr Sessionslied „Ov krüzz oder quer“ aufgenommen. Dieses wird bei den gängigen Streamingdiensten und auf dem am Freitag erschienenen Sampler „Megajeck“ zu hören sein.

Als die Regenten der Kölner Kinder nehmen die drei diese Aufgabe in den Wochen der Session sehr ernst. Neben den eigenen Auftritten tourt das Kinderdreigestirn auch 2023 wieder mit der „Pänz-Große-Pause-Tour” durch die Aulas der Kölner Grundschulen. Mit Lupo und Kempes Feinest, den Funky Marys und Torben Klein werden vorher ausgeloste Grundschulen besucht und eine Schulstunde genutzt, um zu kölschen Liedern den Karneval zu feiern. Kinderprinz Tim II., Kinderbauer Matheo und Kinderjungfrau Marlene freuen sich auf eine bunte Session voller Karneval, Konfetti und Kamelle, die sie endlich wieder gemeinsam mit allen Kölnerinnen und Kölnern feiern können.

Der designierte Kölner Kinderprinz 2023 „Prinz Tim II.“

Tim Woitecki

Der designierte Kinderprinz Tim wohnt mit seinen drei Brüdern Paul, Jonas und Luis und seinen Eltern Katrin und Andreas an der Kölschen Riviera in Rodenkirchen. Die Grüngürtelschule besucht er in der vierten Klasse und seine Lieblingsfächer sind Sachunterricht und Sport. Ein bißchen schwerer fällt ihm der Mathe-Unterricht, aber das Auspowern in der Sportstunde macht das wieder wett.

Wenn er nicht gerade in der Schule lernt, ist Tim in seiner Freizeit viel auf Achse. Er tanzt in der Kinder- und Jugendtanzgruppe der EhrenGarde Köln und nutzt seine freie Zeit, um schwimmen zu gehen. Auch die Musik liegt ihm sehr am Herzen: Er spielt leidenschaftlich gerne Trompete und hört gerne Musik. Seine Lieblingslieder sind „Pirate“ von „Kasalla“ und „Liebe deine Stadt“ von „cat ballou“. Genauso gerne mag er die Pfannkuchen von Mama. Weniger zugetan ist er Spinnen und Streit.

Der Karneval hat in seinem Leben schon lange einen festen Platz. Den Wunsch Kölner Kinderprinz zu werden hat Tim bereits seit dem Kindergarten. Sein besonderes Talent gute Laune zu verbreiten will er in der kommenden Session nutzen, um mit allen jecken Pänz den Fastelovend zu feiern. Dank der Auftritte mit der Tanzgruppe der EhrenGarde Köln konnte das zukünftige Oberhaupt der Kölner Pänz schon Bühnenluft schnuppern und wichtige Erfahrungen für die Auftritte als Kinderprinz sammeln.

Der designierte Kölner Kinderbauer 2023 „Bauer Matheo“

Matheo Kirch

Der designierte Kinderbauer Matheo ist im Herzen der Stadt zuhause: Mit seiner Schwester Helena und seinen Eltern Elisabeth und Burkhard wohnt er im Pantaleonsviertel. Er ist fest verankert in der Kölner Südstadt, als echter kölscher Jung erblickte er im Severinsklösterchen das Licht der Welt. Matheo besucht die KGS Trierer Straße. Egal ob Mathe, Sachkunde, Musik oder Religion, Matheo machen viele Fächer in der Schule Spaß. Genauso gerne wie er sich mit Zahlen, Fakten und Noten beschäftigt, powert er sich im Sportunterricht mit seinen Freunden aus.

Seine freie Zeit nutzt der Neunjährige oft für Fußball, entweder als Spieler oder als Zuschauer gemeinsam mit dem Papa. Seine Lego-Sets sind allerdings ebenso wie seine Gitarre auch hoch im Kurs. In ruhigen Minuten greift Matheo gerne zu einem guten Buch. Wenn er die Musik auswählen darf, wird es immer eine seiner drei Lieblingsbands sein: „Kasalla“, „Querbeat“ oder „cat ballou“. Bei seinem Lieblingsessen mag er es etwas spezifischer: Lamm mit Kartoffelpüree und grünen Bohnen stehen bei ihm an erster Stelle auf dem Speiseplan.

Für Matheo ist Karneval ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. Er war von Anfang an mit dabei und feiert trotz seines jungen Alters schon viele Jahre beim Kinder- und Straßenkarneval mit. Erste Bühnenerfahrungen konnte der zukünftige Kinderbauer in der vergangenen Session als Gardist des Kinderdreigestirns 2022 sammeln. Als kontaktfreudiger und aufgeschlossener Mensch freut er sich auf die jecken Momente mit Jung und Alt, die mit toller Musik gemeinsam gefeiert werden können.

Die designierte Kölner Kinderjungfrau 2023 „Jungfrau Marlene“

Marlene Kewitz

Mit ihrem Bruder Anton und ihren Eltern Anna und Olaf wohnt die designierte Kinderjungfrau Marlene in Widdersdorf. Dort geht sie auf die Pater-Delp-Schule. Wenn sie es sich aussuchen könnte, dann würde sie am liebsten nur die Fächer Kunst, Sachunterricht und Sport haben. Für Mathe kann sie sich dagegen nur schwer begeistern.

Wenn sie nicht gerade in der Schule ist oder sich mit Freunden verabredet, bewegt sich die Neunjährige gerne. Sie spielt leidenschaftlich gerne Tennis und macht Leichtathletik. Marlene hat aber noch mehr Hobbies: Sie spielt Trompete und ist eine kleine Leseratte. Ihr absoluter Lieblingsfilm ist der Märchenklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Wenn sie sich etwas zum Mittagessen wünschen darf, dann stehen entweder Mamas Gulasch oder Pfannkuchen auf dem Speiseplan. Zu dem süßen Fondant auf Torten kann Marlene aber auch schwer nein sagen. Gar nicht gut findet sie dagegen Pilze.

Im Karneval ist sie bei den Löstigen Paulanern zuhause und hat schon im Kindergarten Trifoliumserfahrung sammeln können: Sie war Prinz im Kinderdreigestirn ihres Kindergartens und ist beim Schulzug der Pater-Delp-Schule und Ulrichschule mitgegangen. Die einmalige Chance, Jungfrau im Kölner Kinderdreigestirn zu sein, ist für Marlene etwas ganz Besonderes. Fastelovend feiern ist für sie wie ein zweiter Geburtstag, auf den sie sich das ganze Jahr über freut.

Quelle und Foto/s: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




„UNGER UNS“ überreicht weiteren Spendenscheck an Dombau-Verein

„Wir freuen uns, in unserem Jubiläumsjahr wieder einen Scheck in Höhe von        6.666,66 Euro über den Dächern von Köln, auf dem Vierungsturm des Kölner Doms, durch unseren Präsidenten Udo Beyers an den Vertreter des Zentral-Dombau-Vereins zu Köln von 1842, Ehrenpräsident Michael H.G. Hoffmann zu übergeben, teilt Monika Baum als neue Pressesprecher von mit“.

Der KKV „UNGER UNS“  unterstützt seit fast 12 Jahren die Restaurierungsarbeiten des ZDV und leistet damit einen regelmäßigen und wichtigen Beitrag zum Erhalt des Kölner Wahrzeichens.

Besonders im Hinblick auf eine durch Corona ausgefallenen Session 2022 hat der Verein durch sein Herz für den Dom eine wieder große Spendenbereitschaft gezeigt. Die Veranstaltung war besonders gelungen und kurzweilig durch die fachkundige Führung des Dombaumeisters Herrn Peter Füssenich, der durch viele kleine Geschichten und Anekdoten seinen Vortrag bereicherte.

Quelle und Foto: Kölner Karnevals-Vereins „UNGER UNS“ von 1948 e.V.




Ov krüzz oder quer – mit Konfetti-Salven in die Jubiläumssession

Die frohsinnigen Jecken in Köln können es kaum erwarten: es sind nur noch wenige Tage bis zum Startschuß in die Jubiläumssession „200 Jahre Kölner Karneval“. Eine der ersten feiernden Gesellschaften wird auch in diesem Jahr wieder die Große KG Frohsinn sein. Denn die traditionsreiche Gesellschaft veranstaltet seit der Wiederbelebung im Jahre 2019, mit neuem Vorstand, die Sessionseröffnung am Freitag vor dem 11. im 11..

Die Gesellschaft rund um Präsidentin Tanja Wolters war glücklich wenigstens diese eine Veranstaltung in der letzten Session durchgeführt zu haben. Weitere Veranstaltungen wie Sitzung und Party mußten pandemiebedingt abgesagt werden. Jedoch verstand es die Gesellschaft mit anderen Initiativen -wie zum Beispiel einer eigenen Hymne, die den Mitgliedern am Tag der Sitzung als Frohsinns-Lied mit Video zugesandt wurde andere Akzente zu setzen. Umso größer ist die Freude der mittlerweile über 500 Mitglieder sich endlich wieder zu sehen und gemeinsam zu feiern.

Das Programm auf der Sessionseröffnung kann sich auch in diesem Jahr wirklich sehen lassen. Traditionell wird es mit einer Kinder- und Jugendtanzgruppe eröffnet: in diesem Jahr werden die „Pänz vum Rhing“ von Beginn an für Stimmung im Saal sorgen.

Danach erwartet das Publikum ein erstklassiges Programm mit vielen musikalischen Highlights. Den Anfang machen die „Räuber“ gefolgt von „Kempes Feinest“. Das Finale bestreiten enge Freunde der Gesellschaft: die „Domstürmer“ bilden den krönenden Abschluß – sie sind bisher bei allen Sessionseröffnungen seit 2019 aufgetreten. Für eine ausgelassene Partystimmung wird zudem der erfahrene DJ Jürgen Bender von 1st Class Entertainment sorgen.

Neben der Sessionseröffnung stehen in diesem Jahr noch die Kostümsitzung im Gürzenich am 8. Januar 2023 sowie die Frohsinnsparty unter dem Motto „Konfetti-Club“ am 20. Januar 2023 im Wartesaal am Dom auf dem Programm der Gesellschaft. Tickets sind online erhältlich unter ticket io..

Quelle Und Grafik: Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V.




Neuer Vize-Präsident für das Festkomitee Kölner Karneval gewählt

V.l.n.r.: Der neue Vizepräsident des Festkomitte Kölner Karneval Lutz Schade mit Präsident Christoph Kuckelkorn und Vizepräsidentin Christine Flock

Lutz Schade ist am Montagabend (24. Oktober 2022) im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Festkomitees Kölner Karneval einstimmig zum neuen Vizepräsidenten des Festkomitees gewählt worden und komplettiert damit das Präsidium um Christoph Kuckelkorn (Präsident) und Christine Flock (Vize-Präsidentin). Der 47jährige arbeitet als Fachanwalt für Steuerrecht in Köln und ist zudem Experte für Handels- und Gesellschaftsrecht.

Lutz Schade ist langjähriges Mitglied der Blauen Funken und bekleidet dort seit 2016 das Amt des Senatspräsidenten. Der Vollblutkarnevalist ist seit langem fest im Fastelovend verankert und auf vielen Veranstaltungen präsent. „Eines unserer Ziele für die kommende Zeit ist es, den Kontakt zu unseren Mitgliedsgesellschaften weiter zu intensivieren, und Lutz Schade wird hier zukünftig neben Udo Marx als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Darüber bin ich sehr froh“, so Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Die Kommunikation mit unseren Mitgliedern hat für uns in beide Richtungen hohe Priorität.“

„Ich komme aus der karnevalistischen Mitte, ich weiß, wo den Gesellschaften der Schuh drückt und wo am ehesten Hilfe benötigt und sinnvoll geleistet werden kann. Ich freue mich daher besonders auf meine neue Rolle und hoffe diese, gerade in den aktuell schwierigen Zeiten, ganz im Sinne unserer Mitglieder ausfüllen zu können“, betonte Lutz Schade auf der Jahreshauptversammlung.

Neue hospitierende und ordentliche Mitglieder

V.l.n.r.: Dominik Becker (KG Löstije Brücker Müüs) mit Christoph Kuckelkorn (FK-Präsident) und Aaron Knappstein (Kölsche Kippa Köpp)

Außerdem wurde über die Aufnahme zweier Vereine abgestimmt. Die KG Löstije Brücker Müüs e.V., die in der letzten Session ihr 75. Jubiläum gefeiert haben, wurde nach erfolgreich absolvierter Hospitanz einstimmig in den Kreis der ordentlichen Mitgliedsgesellschaften aufgenommen.

Ebenfalls einstimmig wurden die Kölschen Kippa Köpp e.V. vun 2017 zur hospitierenden Mitgliedsgesellschaft im Festkomitee ernannt. Der erste jüdische Karnevalsverein, der sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Köln gegründet hat, zählt inzwischen über 100 Mitglieder. Diese sehen sich auch in der Tradition des Kleinen Kölner Klubs, der sich in der Zeit des Nationalsozialismus auflösen musste und 2022 sein 100jähriges Bestehen gefeiert hätte. „Wir wollen das Jüdische wieder in den Karneval bringen, denn Jüdinnen und Juden haben in Köln immer Karneval gefeiert. Aber wir wollen auch andersrum den Karneval in die jüdische Gemeinde bringen, denn vielen unserer Mitglieder fehlt noch der Bezug zu diesem Stück Brauchtum“, erklärt Präsident Aaron Knappstein.

Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn betonte die Bedeutung der Aufnahme der KG in das Festkomitee: „Der Fastelovend besteht aus vielen Steinen, die zusammen ein buntes Mosaik ergeben. Der jüdische Karneval ist einer dieser Steine. Mit ihm kehrt ein lange vermisstes Familienmitglied zurück.“

Quelle und Foto/s: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Blaue Funken: Gemeinnütziger Bauverein Sachsenturm e.V. – Michael Müller zum neuen Präsidenten gewählt

Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Gemeinnützigen Bauvereins Sachsenturm e.V. am 6. Oktober 2022 wurde der bisherige Vizepräsident Michael Müller einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Peter Griesemann an, der seit dem tragischen Flugzeugunglück am 4. September 2022 als verschollen gilt.

Mit Michael Müller ist sichergestellt, daß die Ideen und Bauvorhaben rund um den Sachsenturm (Blaue Funken-Turm), die er bislang mit Peter Griesemann gemeinsam entwickelt und ausgeführt hat, in bewährter Qualität und mit dem richtigen Maß an Durchsetzungsfähigkeit weitergeführt und realisiert werden. Er war bislang auch maßgeblich am Genehmigungsprozeß für den Erweiterungsbau des Sachsenturms beteiligt und wird dieses Bauprojekt im Sinne des bisherigen Vorstandes umsetzen.

Zeitgleich wurde Knuth Kayser einstimmig als neuer Vizepräsident gewählt. Mit dem Diplom-Bauingenieur, der beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. arbeitet, gewinnt der Gemeinnützige Bauverein Sachsenturm e.V. einen weiteren Experten zur Umsetzung der notwendigen und geplanten Bauvorhaben.

Markus Schneider bleibt wie im bisherigen Vorstand Schatzmeister des Gemeinnützigen Bauvereins Sachsenturm e.V. und sorgt als Wirtschaftsprüfer/Certified Public Accountant bei allen Projekten wie bislang für die richtigen finanziellen Grundlagen.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; (Foto/s): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V./Michael Nopens




Karnevalszug – Dein Karneval zuhause: Das lustigste Karnevalsspiel, das Ihr je gespielt habt!

Am 11. im 11.2022 ist es soweit: Der Karneval geht in eine neue Runde und viele Leute spielen (glücklicherweise wieder) verrückt. Passend dazu möchten wir euch das wohl lustigste Karnevalsspiel vorstellen, das ihr je gespielt habt!

Ladet Eure Freunde ein, und eröffnet gemeinsam den Karneval! Packtive liefert euch ein paar echte Klassiker nach Hause. Neben Früh Kölsch, Feiglingen und Kamelle gibt es das absolute Highlight: Das Packtive-Brettspiel zum Karneval! Lernt mit diesem Spiel die lustigen Traditionen des Karnevals kennen, lacht Euch darüber schlapp und bereitet euch mit dem Spiel auf eure Karnevals-Party vor! Mit Sicherheit das wohl lustigste und einzige Karnevals-Brettspiel, das ihr je gespielt habt!

Das Ziel des Spiels?

Ziel des Spiels ist es, durch Lösen von närrischen Aufgaben möglichst viel Kamelle zu sammeln. Mit bis zu 6 Spielern reist Ihr durch die Karnevalshochburgen Deutschlands und lernt unterschiedliche Traditionen kennen, müßt Sketche aufführen, einem nervigen Touristen Fragen beantworten, betrunkene Rätselgeschichten lösen und vieles mehr. Schmeißt die Packtive-Playlist an und ab auf den Karnevalszug!

Was ist noch in der Box?

Neben dem Brett- und Kartenspiel findet ihr natürlich ein paar Klassiker: Zwei Kölsch, kleine Feiglinge, 400g Süßes, ein Schminkset, eine rote Clownnase, Luftschlangen und Spielfiguren. Alles ist natürlich in das Spiel eingebunden.

Auf die nächsten 100 Bestellungen gibt es zwei gratis Kölsch dazu!

Direkt-Link zur Bestellung: https://www.klnmd.de/public/ZmurS

Link zur Packtive Entertainment UG: https://www.packtive.de/

Quelle (Text): KölnMedia Medienproduktion; (Foto/s): Packtive Entertainment UG




KKV „UNGER UNS“ startet am 11. im 11. im DORINT an der Messe in seine Jubiläumssession

Grafik: Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ von 1948 e.V. 




Festausschuss Ehrenfelder Karneval berichtet über Jahreshauptversammlung und verkündet Sessionsmotto der kommenden Session

Gleich zwei Pressemitteillungen versandte der Festausschuss am heutigen Tag an die über den Kölner Karneval berichtenden Medien:

  1. Habemus Vorstand…

Am 19. Oktober 2022 trafen sich die Mitgliedsvereine des Festausschuss Ehrenfelder Karneval e.V. zur Jahreshauptversammlung. Neben einer angeregten Diskussion um die zwei letzten schwierigen Jahre und den bedächtigen Blick in die Zukunft des Ehrenfelder Karnevals standen unter anderem die turnusmäßigen Wahlen des Vorstandes an.

Die Wahl der 13 Trägergesellschaften fiel auf:
• Jochem Falkenhorst (Vorsitzender)
• Gina Untermann (Schatzmeisterin)
• Tom Crumbach (Geschäftsführer)
• Angelo Agostino (Zugleiter)
• Charlotte Falkenhorst (Organisationsleiter)
•Astrid Flucke, Philipp Falkenhorst (Beisitzer)

Der neu zusammengestellte Vorstand schaut zuversichtlich in die weiterhin karnevalistisch schwierigen Zeit und freut sich auf eine schöne Session 2022/2023 mit einem tollem Ehrenfelder Dienstagszug.

  1. Bekanntgabe Sessionsmotto 2022/2023

Der Festausschuss Ehrenfelder Karneval e.V. freut sich, heute das offizielle Motto des 67. Ehrenfelder Dienstagszug verkünden zu können.

Das Motto ist den Mitgliedsvereinen und dem Festausschuss immer sehr wichtig. Jedes Jahr wird versucht, mit dem Motto eine Verbindung zwischen dem Ehrenfelder Karneval, dem Motto des Festkomitees Kölner Karneval und aktuellen Themen zu schaffen.

Diesmal ist die Wahl gefallen auf:

„Fredde op d´r janze Welt,
en d´r Ukraine un o’m Ihrefeld“

„Wir wünschen uns, mit diesem Motto ein Statement für friedliches Zusammenleben setzen zu können, so wie es in Ehrenfeld bereits seit Jahren gelebt wird und hoffen auf eine friedliche, entspannte, aber auch ebenso heitere Session 2022/2023“, teilt Festausschuss-Geschäftsführer Tom Curmbach in seiner Pressemeldung mit.

 

Quelle: Festausschuss Ehrenfelder Karneval e.V.




Große Kölner KG: Dr. Heribert Mies gibt nach 25 Jahren Zepter als Senatspräsident an Helmut Bargon weiter

Am 21. Oktober 2022 fanden die Jahreshauptversammlungen der Große Kölner KG und deren Senat im Casino der Gesellschaft im Gürzenich statt.

Nach 25 Jahren als Senatspräsident wurde bei der Senatsversammlung Dr. Heribert Mies verabschiedet. Außer ihm stand auch der Vizepräsident Franz Potthast nicht erneut zur Wahl.

Als neuer Senatspräsident wurde Helmut Bargon, langjähriges Mitglied des Senats, gewählt. Ergänzt wird der Vorstand durch Annkathrin Schaub als Senats Geschäftsführerin sowie Kommunikation und Wolfgang Beilfuß als Schatzmeister.

V.l.n.r.: Wolfgang Beifuß, Steffi Bluhm, Annkathrin Schaub und Helmut Bargon

Die bereits im Vorstand arbeitende Steffi Bluhm ist neue und erste Vizepräsidentin, Heinz-Peter Hammer bleibt Schriftführer.

Außerdem freut sich der Senat über vier neue Senatoren sowie die Ehrung von 19 Senatoren für langjährige Mitgliedschaft im Senat. Darunter Dr. Heribert Mies, der seit 33 Jahren Mitglied des Senats ist.

Quelle und Grafik: Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. 1882; Foto/s: Lars Hertel




K.G. Alt-Köllen schaut im 200. Jubiläumsjahr des Kölner Karnevals auf eigene 140 Jahre zurück

V.l.n.r.: Senatspräsident max Lüdemann, 1. Vorsitzender Hans-Günter Horst, Geschäftsführer Uwe Lüdemann
Präsident und Literat Stephan Degueldere und 2. Vorsitzender sowie Pressesprecher Axel Kraemer

-hgj/nj- „Et rüch ärg noh Fastelovend!“ Dies ist das eindeutige Zeichen dafür, daß in einigen Wochen am 11. im 11. endlich der Startschuß für die neue Session (und einen hoffentlich wieder normalen Karneval) fällt. Neben dem Jubiläum des in 1823 reformierten Karnevals, der nunmehr seit 200 Jahren Köln in seinem Bann hält, feiert auch die K.G. Alt-Köllen ein besonders Jubiläum in der bevorstehenden „fünften Jahreszeit“ 2022/2023.

So wird Alt-Köllen im kommenden Jahr 140 Jahre alt, wozu der Vorstand heute zu einer Pressekonferenz in die Präsidentensuite der Kölner Hofburg, dem Hotel Dorint am Heumarkt, die Medien geladen hatte. Wie Axel Kraemer vor der Begrüßung seines Präsidenten Stephan Degueldere betonte, ist dieses Pressegespräch das erste seit mittlerweile vier Jahren, da in den beiden zurückliegenden Jahren das karnevalistische Treiben bedingt durch Corona und dessen Folgen entweder gänzlich oder nur sehr bedingt stattfinden konnten.

Alsdann stellte sich nach Stephan Degueldere – als neuem Präsident – auch Markus Lüdemann als neuer Senatspräsident der K.G. vor. Die Vorschau auf die kommenden närrischen Wochen der Jubiläumssession von Alt-Köllen, ließ Stephan Degueldere hiernach Revue passieren, welcher neben seinem Präsidentenamt zugleich auch als Literat seiner Gesellschaft für die hochwertigen Programme verantwortlich zeichnet.

Insgesamt wird sich Alt-Köllen mit neun Veranstaltungen in der Session mit dem vom Festkomitee ausgelobte Rosenmontagsmotto „Ov krüz oder quer“ präsentieren, die unter anderem im Festzelt auf dem Neumarkt, den Brauhäusern „DOM im Stapelhaus“ und „FRÜH am Dom“, in der Severinstraße im „ZAB“ („Zum Alten Brauhaus“), der Kölner Hofburg, sowie im großen Saal der Sartory Betriebe bis hin zur Wolkenburg die Jecken begeistern werden. „Die Liste der Künstler“, so Axel Kraemer, (liest sich wie das who is who des Kölner Karnevals, womit die K.G. sehr gut aufgestellt ist und eine sehr bunte Mischung aller Facetten des Kölnischen Fasteleers zusammengestellt hat.

Gleichwohl hofft die 140jährige Jubiläumsgesellschaft darauf, daß erstmals aufgrund der neun Veranstaltungen 11.111 närrische Gäste einen neuen Besucherrekord für Alt-Köllen aufstellen. Bei Eintrittspreisen von € 19,90 bis maximal € 42,00 sieht man sich ebenfalls sehr gut aufgestellt, wie Stepan Degueldere zudem unterstreicht. Neben den immer häufiger im Kölner Karneval agierenden kommerziellen Anbietern, sieht der Vorstand von Alt-Köllen dieses nicht Konkurrenz, da die Gesellschaft bei all ihren Formaten an Brauchtum, Tradition, dem Ehrenamt und der Jugendarbeit festhält. „Wir machen Veranstaltungen nicht als Selbstzweck sondern wir wollen unseren Gästen den Karneval, das Brauchtum, die Tradition und vor allem die Freude am Ehrenamt zeigen. Für uns ist Karneval eben mehr als nur Veranstaltungen durchzuführen.“

Rückblickend zu den beiden Sessionen 2021 und 2022, welche unter dem Einfluß der weltweitumspannenden Corona-Pandemie litten, teilte Axel Kraemer als Pressesprecher und zugleich 2. Vorsitzender schriftlich mit: Trotz der vergangenen zwei Jahre mit Corona und vielen abgesagten Veranstaltungen geht die KG ausgesprochen positiv in die anstehende Session. In der letzten Session wurden zwar alle geplanten externen Veranstaltungen abgesagt, aber die KG hatte kurzfristig im Rahmen des Möglichen einige interne Veranstaltungen durchgeführt. Zum Ende der Session war es sogar möglich im Rahmen der geltenden Bestimmungen zwei neue Veranstaltungen, nämlich im Stapelhaus und in der Hofburg durchzuführen. Positiv sieht man auch den aktuellen Stand des Vorverkaufs, der bei knapp 60 Prozent liegt. Die traditionelle Volksproklamation am Samstag, 7. Januar 2023 ist bereits seit Wochen ausverkauft.

Diese Stimmung hat sich auch auf die eigenen Tanzgruppen der „Kölsche Harlequins“ und den „kölsche Harlequins Pänz“ übertragen, wie Uwe Lüdemann als Geschäftsführer berichtet. Zudem, so Uwe Lüdemann, habe die Gesellschaft die im Kölner Karneval die Farben Paprikarot und Hellgrau ihr Eigen nennt, selbst in diesen beiden schweren Sessionen Zuwachs und Erfolge bei den „Kölsche Harlequins“ verzeichnen können, woran unter anderem der Zusammenhalt der Tanzgruppen wie auch die Trainerin Ines Autermann ein Stück weit verantwortlich sind. In der Session 2023 haben die jungen Tänzerinnen und Tänzer bis dato bereits 63 Auftritte, und seit 2018 somit eine Steigerung von rund 50 Prozent erreicht. Besonders stolz sind die „Kölsche Harlequins“ auf jeden ihrer Auftritte auf Kölner Bühnen und im Umland, wie auch das gerade die großen Kölner Karnevalsgesellschaften ebenfalls die Nachwuchskünstler der K.G. Alt-Köllen bei deren Sitzungen auf der Bühne haben möchten.

Sodann überraschte Axel Kraemer seine anwesenden Vorstandskollegen Stephan Degueldere, Max und Uwe Lüdemann, sowie Hans-Günter Horst (1. Vorsitzender), denen die Kinder und Jugendlichen der Tanzgruppen mit ihren Eltern auf besondere Art und Weise für die stete Förderung und Unterstützung ihren Dank mit einem von Ihnen gestalteten Bild überbrachten. So ist das Bild aus 49 Kacheln entstanden auf dem der Kölner Dom im Mittelpunkt steht. In den 49 Kacheln des „Dom op kölsch“ haben Kinder und Eltern jeweils Einzeltexte verfaßt, die zum Ausdruck bringen, was sie mit der K.G. Alt-Köllen verbindet. „Ein tolles Geschenk in Kooperation mit der Stiftung ‚Du bist wertvoll‘ und dem bekannten Künstler Saxa.“, so Axel Kraemer.

Zum Ende der Pressekonferenz hoch über den Dächer der Rheinmetropole und dem einzigartigen Blick über Dom, Stadt bis fast schon nach Bonn und dem Drachenfels, stellte der Vorstand die sehr erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen vor. So hat sich die Gesellschaft innerhalb der vergangenen vier Jahre – trotz Corona – von ursprünglich 140 zu 210 Mitgliedern gesteigert. Allein letztjährig zählte man 35 Neuaufnahmen in der Geschäftsstelle.

Ganz besonders freut man sich darüber in der kommenden Session zum eigenen 140jährigen Jubiläum nun auch ganz offiziell zur Traditionsgesellschaft des Kölner Karnevals zu werden. Dies sieht man als besondere Ehre an, aber auch als Verpflichtung, sich noch mehr für den Kölner Karneval und die damit verbundenen Traditionen einzusetzen. Diese positive Entwicklung zeigt sich ebenfalls in der Auswertung über vier Jahre im Social Media Bereich von Alt-Köllen, die bei facebook ihre Reichweite von 4.678 (2018) auf 9.720 facebook-Fans im laufenden Jahr steigern konnten. Bei Instagram ist die Entwicklung der Follower ähnlich. So erreichten Gesellschaft und Tanzgruppen zusammen in 2018 bereits 2.083 Follower und erfreuen sich derzeit über 4.179 Personen die Instagram derzeit zu den Aktivitäten der Gesellschaft nutzen.

Resümierend formulierte Stephan Degueldere es für seine Gesellschaft so: „Unser Ziel ist es, daß wir es schaffen, dass unsere Gäste zumindest jeweils für einen Abend ihre Sorgen vergessen und durch Spaß und Freude abgelenkt werden.“

Quelle und Fotos: © 2022 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Blaue Funken kehren mit BallKRISTALL 2022 in den Gürzenich zurück und stellen das Programm ihres Balls vor

Mit dem BallKRISTALL feiern die Blauen Funken wie in jedem Jahr den Auftakt der Karnevalssession. In diesem Jahr findet der Ball erstmals im Gürzenich statt und damit kehren die Blauen Funken in den ältesten Ballsaal Kölns zurück. Folgendes Programm des BallKRISTALL 2022 soll heute vorab vorgestellt werden:

  • Der Opener – Michael Kuhl und seine Kapelle: Passend zur Premiere im Gürzenich und zum 200-jährigem Geburtstag des Festkomitees des Kölner Karnevals und mehrerer Mitgliedsgesellschaften wird Michael Kuhl den Ball mit einer eigens für den BallKRISTALL der Blauen Funken zusammengestellten Band und mit einem eigens dafür kreierten Überraschungsprogramm eröffnen.

  • Der HauptAct – Vanessa Mai: Mit Vanessa Mai präsentieren die Blauen Funken eine der relevantesten und facettenreichsten Künstlerinnen ihres Landes, die bei allem Erfolg jedoch immer jene Vanessa Mai geblieben ist, die einfach nur singen will. Sie bricht vermeintliche Gesetze in Sachen Musik, Stil und Haltung und das mit Erfolg: Verschiedene Genres lässt sie miteinander verschmelzen und schafft es so, einen perfekten und authentischen eigenen Stil zu kreieren.

  • Die kölsche Mitternachtsshow – Tommy Engel: Er ist die musikalische Stimme Kölns, ja fast schon Synonym für die musikalische Seele Kölns. Altbekannte und neue Musikstücke, dargeboten in der ihm eigenen unverfälschten Art, gesungen mit seiner unverwechselbaren Stimme und begleitet von einer tollen Band, garantieren „Gänsehaut pur auf Kölsche Art“, „mit Witz und Tiefgang“ und „einen Abend wie ein Treffen mit einem alten Bekannten“.

  • Die Tanzmusik – Michael Kuhl und seine Kapelle: Nach der Eröffnung des BallKRISTALLS wird der Sänger, Trompeter und Jazz-Musiker Michael Kuhl mit seiner Band während des gesamten Abends für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen und die Herzen aller Tanzliebhaber höherschlagen lassen, denn er trifft immer den richtigen Ton!

Die Blauen Funken freuen sich sehr, dieses hochkarätige Programm präsentieren zu können. Der BallKRISTALL findet am 12. November 2022 ab 19.00 Uhr im Gürzenich in Köln statt. Wenige Restkarten können über die üblichen Bestelladressen (unter anderem im Onlineshop www.blaue-funken.de) erworben werden.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; Fotos: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V., Michael Nopens, Vanessa Mai, Manfred Esser, Michael Kuhl




Die Roten Funken feiern Geburtstag: 70 Veranstaltungen in einem Jahr

„Brauchtumspflege als Aktivposten in der Stadtgesellschaft“

Ein Jahr lang feiern die Roten Funken ihren 200. Geburtstag: Auf rund 70 Veranstaltungen zelebriert das älteste und größte Traditionskorps der Stadt Köln nicht nur sein Jubiläum, sondern zeigt auch, wie Brauchtumspflege zeitgemäß umgesetzt werden kann. Das reicht vom kleinen „Unplugged-Konzert“ bis zur großen Revue in der LANXESSarena. Von der (selbst-) kritischen Podiumsdiskussion, wie sich Karneval zwischen Kommerz und Brauchtum positioniert, bis zu einem Konzert unter Mitwirkung des Gürzenich Orchesters in der Kölner Philharmonie. Präsident Heinz-Günther Hunold: „Die Roten Funken sind ein Aktivposten der Kölner Stadtgesellschaft. Mit unserem Jubiläumsprogramm wird das sichtbar.“

Um ein so umfängliches Programm auf die Beine zu stellen, muß man frühzeitig mit den Vorarbeiten starten. Bereits 2016 fanden erste Überlegungen statt. Es schälte sich dann langsam ein Programm heraus, das zum einen dem Selbstverständnis der Roten Funken entspricht und zum anderen möglichst viele Interessenten erreichen soll. „Wir setzen auf Vielfalt, um auch solche Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, die Karneval und Brauchtum durchaus distanziert gegenüberstehen“, faßt Walter Hüsch zusammen, bei dem als Koordinator die Programm-Fäden zusammenlaufen.

Da gibt es zum Beispiel eine ganze Reihe von Diskussionsveranstaltungen, die alle im Haus der Roten Funken, in der Ulrepforte, stattfinden und die sich mit kritischen Themen befassen. Wie zum Beispiel: Karneval in der NS-Zeit, Kommerzialisierung des Brauchtums oder dem Zusammenspiel von Kirche und Karneval. Alle ein Stück Selbstreflexion und eigene Standortbestimmung – nicht nur für die Roten Funken, sondern für alle Brauchtumspfleger.

Empathie als Antrieb

Und dann gibt es im Programm ein Stück gelebte DNA der Roten Funken: soziale Verantwortung und Empathie. Zum Beispiel, wenn die Funken in der Karnevalszeit mit Sammelbüchsen durch Säle und Straßen ziehen, um Geld für obdachlose Frauen zu sammeln, wenn sie einen „Jubiläumswein“ ausschenken, der von einem bei der Flutkatastrophe schwer geschädigten Winzerbetrieb an der Ahr stammt oder wenn sie vor und nach Karneval zusammen mit anderen Karnevalisten bei der Aktion „Kölle putzmunter“ mit anpacken und die Kölner Innenstadt vom Müll befreien.

Ein Highlight des Straßenkarnevals ist alljährlich das Funken-Biwak auf dem Neumarkt. Im Jubiläumsjahr werden solche Biwaks im Miniformat in den Kölner Veedeln stattfinden – in Zusammenarbeit mit den dortigen Vereinen. Da kann jeder mitfeiern – draußen und umsonst. Einen ganz anderen Ansatz wählt das „Fest der Masken“, eine Reminiszenz an das 19. Jahrhundert, als die Kölner Bürgerschaft sich zu üppigen Maskenbällen traf. Ein solches Fest, das mit Anlehnungen an den venezianischen Karneval nicht geizte, wird jetzt im Gürzenich stattfinden – mit Feuerschluckern und anderen Artisten sowie stilechtem Ambiente. Es gilt Maskenpflicht, womit endlich einmal nicht die FFP-Corona Masken gemeint sind…

Einige kulturelle Großereignisse runden das Programm ab: Eröffnet wird das Jubiläumsjahr mit einem Konzert in der Kölner Philharmonie. Markus Stenz dirigiert das Gürzenich-Orchester und Alvaro Palmen das Jugendsinfonieorchester. Beide spielen unter dem Titel „So klingt Köln“ nicht nur die karnevalistischen Evergreens aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Eine umfangreiche Ausstellung zur Geschichte der Roten Funken wird in der großen Halle der Kreissparkasse am Neumarkt gezeigt, wobei „lebende Bilder“ mit echten Funken dafür sorgen werden, dass nicht zu viel kulturelle Ehrfurcht aufkommt.

Traditionen wiederbeleben – und weiterentwickeln

Die Jugend hat gleich mehrere Veranstaltungen des Jubiläumsprogramms im Visier: Im Studentenviertel KwartierLatäng starten in beliebten Szene-Hotspots kleine Kneipen-Partys. In den Lokalen sorgen die Funken für Präsenz und Programm. Walter Hüsch: „Wir wollen zeigen, daß Karneval feiern nicht automatisch exzessiver Alkoholkonsum bedeutet. Womit ja das Kwartier Latäng und damit auch der Kölner Karneval in den letzten Jahren überregional Kritik ernteten.“ Deutlich jüngere Zielgruppen hat eine „Roadshow“ der Funken im Visier. Schulen und Schulklassen werden besucht, um Kölsches Brauchtum anschaulich und hautnah zu vermitteln. Erfahrung der Funken: Die Jüngsten wissen oft nicht, was es mit dem Karneval oder den Traditionsgesellschaften auf sich hat. Das ist dann ein Stück Mission in der innerstädtischen Diaspora.

Die Beispiele zeigen das breit angelegte Spektrum des Jubiläumsprogramms. Der große Paukenschlag kommt aber zum Schluß. In der LANXESSarena wird eine Revue stattfinden, die ausdrücklich keine Karnevalsparty sein wird, sondern einen Rückblick auf zwei Jahrhunderte Weltgeschehen gibt – und da zwischen die Roten Funken als kleines Rad im großen Weltgetriebe. Eine Revue, für die Divertissementchen-Regisseur Lajos Wenzel das Drehbuch geschrieben hat. Heinz-Günther Hunold selbstsicher: „Wer das verpaßt, muß sich anschließend 200 Jahre lang ärgern.“

https://200johr.de/hier-geht-es-zum-programm/

Quelle und Grafik: Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V.




200 Jahre Kölner Karneval – Schon gewußt? Splitter aus der Karnevalsgeschichte

Dreigestirn: Jünger als gedacht
Eine der Innovationen der Festkomitee-Gründer war es, einen „Narrenherrscher“ zu küren, der in den ersten Jahren noch „Held“ hieß. Erst die nationalistische Begeisterung nach dem gewonnenen Krieg gegen Frankreich 1870/1871 führt zur Umbenennung: August Metz war 1872 der erste „Prinz Karneval“. Viel älter sind Bauer und Jungfrau als Sinnbilder der Stadt. Der Bauer wird 1422 erstmals erwähnt und steht für die Wehrhaftigkeit der Stadt. Die 1570 zum ersten Mal erwähnte Jungfrau symbolisiert als Verkörperung der Stadtgründerin Agrippina die Unberührbarkeit der Stadt. Im Zug tauchen beide erstmals 1825 als solche auf. Gemeinsam in Erscheinung treten alle drei erst 1870, offiziell als „Dreigestirn“ werden sie sogar erst seit 1938 bezeichnet.

Die kürzest-mögliche Session gab es für den organisierten Karneval noch nie!
Der Termin von Aschermittwoch und Rosenmontag richtet sich traditionell nach dem Osterfest (exakt 48 Tage vor Ostersonntag). Damit handelt es sich um einen beweglichen Feiertag, der rechnerisch zwischen Anfang Februar und Anfang März liegen kann. Der früheste Termin, der überhaupt möglich wäre, ist der 2. Februar – auf den fiel Rosenmontag zuletzt 1818, also noch vor der Etablierung des organisierten Karnevals. Allerdings gab es zwei Jahre (1845 und 1913), an denen der Rosenmontagszug bereits am 3. Februar durch die Stadt zog. Der späteste Termin für Rosenmontag ist der 8. März, an dem der Zoch zuletzt 1943 stattfand.

Doppelt hält besser?
Die „Karnevalistische Zellteilung“ hat in Köln eine lange Tradition, und so manche namhafte KG entstand, weil bei der jeweiligen Muttergesellschaft „Knies en d’r Bud“ war. Drei Mal führte dies aber dazu, daß in einem Jahr gleich zwei große Züge durch die Stadt zogen. 1844 und 1845 hatten sich die „Allgemeine KG“ um Franz Raveaux und die „Große KG“ unter Peter Hubert Leven entzweit und beanspruchten die karnevalistische Vorreiterrolle in der Stadt für sich, sodass es zwei Rosenmontagzüge gab. 1883 zogen nach der Abspaltung der „Großen Kölner“ von der „Großen KG“ je ein Zug am Rosenmontag (Große KG) und am Karnevalsdienstag (Große Kölner).

Kein Jubiläum für den „Zoch“
Wenn auch im Jahr 2023 das 200jährige Bestehen von zentralen karnevalistischen Institutionen wie etwa Festkomitee und Rosenmontagszug gefeiert wird, bedeutet das nicht auch den 200. Rosenmontagszug. Immer wieder gab es Gründe, die den „Zoch“ verhinderten. Zuletzt waren es die Corona-Pandemie (2021) und der russische Überfall auf die Ukraine (2022). Im Jubiläumsjahr wird deshalb der 167. „offizielle“ Rosenmontagszug durch die Straßen der Stadt ziehen.

Der kürzeste Zoch aller Zeiten
Es gab längere und kürzere Rosenmontagszüge, doch Corona erzwang die kürzeste Variante aller Zeiten: Da im Lockdown an öffentliche Veranstaltungen nicht zu denken waren, organisierte das Festkomitee gemeinsam mit dem Hänneschen-Theater und dem WDR einen liebevoll inszenierten Zug im Miniaturformat. Er hatte 177 Puppen als Teilnehmer, die sich auf zehn Fußgruppen, drei Tanzgruppen und eine Musikgruppe verteilten. Zwölf Reiter teilten sich fünf Pferde (die teils mehrfach im Einsatz waren). Zwei Wagenbegleiter und zwei Polizisten sorgten für Sicherheit und die „Kehrforce One“ der AWB für Sauberkeit. Zehn Prunkwagen wurden von den zwei (ebenfalls mehrfach genutzten) Traktoren über die 32 Meter lange Zugstrecke gezogen, insgesamt erreichte der „Zoch“ eine Länge von zirka 70 Metern. Und na klar: Es gab auch Kamelle! Drei Büggel (Beutel) durften sich die Handvoll Zuschauer aus Kameraleuten und WDR-Mitarbeitern teilen, die gemäß Corona-Auflagen zugelassen waren.

Präsidialer Stammbaum
Mit Christoph Kuckelkorn ist seit dem Jahr 2017 der 34. Festkomitee-Präsident im Amt. Dass es nur einen einzigen Amtsträger gibt, ist dabei keine Selbstverständlichkeit, denn immer wieder gab es Phasen, in denen sich zwei Präsidenten entweder abwechselten oder sich sogar das Amt streitig machte. Zum ersten Mal rivalisierten 1844 bis 1848 zwei Gesellschaften um die Vorreiterrolle, zwischen 1888 und 1908 teilten sich dann die Präsidenten zweier Gesellschaften jeweils die Amtsgeschäfte. Zwischen 1909 und 1934 wechselten sich zwei Gesellschaften im jährlichen Turnus an der Komitee-Spitze ab. Das Amt des Zugleiters gibt es seit 1949. Holger Kirsch füllt es als zehnter Amtsinhaber seit 2019 aus.

Blackfacing im „Zoch“?
Karneval ist immer auch Kind seiner Zeit – und so gibt es zeittypische Ereignisse, auf die heute gewiß kein Karnevalist mehr stolz ist. So etwa 1885, als das Zugmotto „Held Carneval als Kolonisator“ gewählt wurde. Die Teilnehmer zogen fast ausschließlich schwarz geschminkt durch die Stadt und stellten die eben „kolonisierten“ Völker dar. Hintergrund ist die erste Kolonie des Kaiserreichs, zu der im April 1884 Deutsch-Südwest-Afrika durch einen Schutzbrief Bismarcks wird.

Die Geburt der „Mötz“
Die „Fastelovendsmötz“, die dem Kundigen schon von weitem die Zugehörigkeit seines Gegenübers zu einer bestimmten Karnevalsgesellschaft zeigt, ist fast so alt wie der organisierte Karneval: Am 14. Januar 1827 macht der preußische Generalmajor Baron von Czettritz und Neuhauß den umjubelten Vorschlag, bei den Versammlungen der Jecken bunte Gesellschaftsmütze zu tragen nach dem Motto „Gleiche Brüder, gleiche Kappen“. Die Mötz war auch ein Ausdruck eines schwelenden Konflikts zwischen den „Neuen“ und den „Alten“ im Komitee und sollte durch ein einheitliches Erkennungsmerkmal – ganz gemäß dem preußischen Selbstverständnis – auch uniformierte Einheitlichkeit, Ruhe und Ordnung herstellen.

Medienereignis Karneval
Karneval begeistert ein Millionenpublikum auch in den elektronischen Medien – und das hat eine lange Tradition. Bereits am 28. Januar 1928 übertrug der Kölner Rundfunksender die erste Karnevalssitzung im Radio. Fritz Maaß (Präsident der Großen Kölner) präsentierte sie am Mikrofon. Den ersten TV-Bericht vom Kölner Rosenmontagszug gab es 1953, der damit deutschlandweit auf den noch nicht sehr weit verbreiteten TV-Geräten zu sehen war. 1955 übertrug das Fernsehen bereits die Prinzenproklamation aus dem Williams-Bau – die bis dahin unbekannten „Mainzer Hofsänger“ wurden dabei erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und avancierten anschließend zum langjährigen Aushängeschild des Mainzer Karnevals. 1958 wurde dann erstmals der Rosenmontagszug in voller Länge im TV übertragen, nachdem es im Jahr zuvor bereits eine umfassende Berichterstattung mit sechs Kamerapositionen gegeben hatte.

Der „andere Zoch“ am Karnevalssonntag
Der Karneval hat auch in den 86 Stadtteilen und über 300 Schulen der Stadt einen festen Platz. Dafür stehen nicht zuletzt die „Schull- un Veedelszöch“, die am Karnevalssonntag über die gleiche Strecke ziehen wie der Rosenmontagszug am folgenden Tag. Seit 1933 gibt es die Veedelszöch, die von einem Bürgerausschuss zur Förderung des ursprünglichen Karnevals in den Stadtteilen geschaffen wurden. 1951 riefen dann die Lyskircher Junge gemeinsam mit interessierten Lehrern, dem Bürgerausschuß und dem Amt für Kölnisches Brauchtum den ersten gemeinsamen Umzug der Kölner Schulen – den „Schullzoch“ ins Leben. Seit 1952 sind beide Züge vereint, und die Schull- und Veedelszöch feierten damit 2022, im Jahr vor dem FK-Jubiläum, ihren 70. Geburtstag (allerdings gab es wegen der Corona-Pandemie keinen Umzug).

Der lange Weg zur Emanzipation
Karneval war lange Zeit reine Männersache, und alle karnevalistischen Rollen wurden entsprechend von männlichen Darstellern übernommen. Erst die homophoben NS-Herrscher sorgten dafür, daß es ab 1935 keine männlichen Funkemariechen mehr gibt – und daran wurde auch nach dem Krieg festgehalten. 1938 und 1939 war der Widerstand der Karnevalisten dann endgültig gebrochen, und es gab jeweils weibliche Jungfrauen im Dreigestirn. Nach dem Krieg wurde – auch als Bruch mit der NS-Ideologie – wieder an die alte Tradition angeknüpft: Die Jungfrau wurde wieder durch einen Mann verkörpert. Heute kaum zu glauben: Erst seit 1979 dürfen Frauen offiziell im Rosenmontag mitgehen. Zuvor hatte es immer wieder Diskussionen nach dem Zug gegeben, daß „zu viele Frauen” im Zug dabei waren. Noch 1970 argumentierte etwa FK-Präsident Ferdi Leisten, daß das Mitfahren wegen der herumfliegenden Wurfgeschosse nicht ungefährlich sei und es den Damen auch an Trinkfestigkeit mangele. Bis es auch im Festkomitee-Vorstand weibliche Mitglieder gab, dauerte es übrigens bis 1990. Heute sind die Karnevalistinnen in allen Bereichen und Funktionen des Karnevals Alltag (außer natürlich in den Gesellschaften, die nur dem einen oder dem anderen Geschlecht offenstehen), wenn auch immer noch unterrepräsentiert. Dass die Jungfrau im Dreigestirn wieder durch einen Mann dargestellt wird, ist übrigens nicht in Stein gemeißelt: Die Satzung des Festkomitees sieht lediglich vor, daß das Dreigestirn aus einer der ordentlichen FK-Gesellschaften stammen muß. Spätestens, seit es Damengesellschaften gibt, ist es also nur eine Frage der Zeit, bis einzelne oder auch alle drei Ornate von Frauen getragen werden.

Alaaf und Schalom
Dass im Karneval die Stadtgesellschaft in ihrer ganzen Vielfalt zu einem friedlichen Fest zusammenkommt, das ist heute gelebte Praxis im organisierten Karneval und äußert sich daran, daß viele gesellschaftliche Gruppen „ihre“ Karnevalsgesellschaften pflegen. Dass es auch eine jüdische KG gibt, hat in Köln eine rund 100jährige Tradition, denn der erste jüdische Karnevalsverein – der „KKK – Kleiner Kölner Klub“ wurde 1922 gegründet. Um Präsident Max Salomon fanden sich damals insbesondere jüdische Textilkaufleute im Klub zusammen. Dass es wieder einen jüdischen Verein im Kölschen Fastelovend gibt, dauerte dann fast 100 lange Jahre: Seit 2019 gibt es die „Kölsche Kippa Köpp“, die damit die erste Karnevalsgesellschaft seit dem Ende des zweiten Weltkriegs sind, die einen jüdischen Hintergrund hat.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.