Gemeinschaft EHEMALIGER Präsidenten und Festkomitee-Mitarbeiter lud Mitglieder zur Weihnachtsfeier ein

Am 19. Dezember 2023 fand die alljährliche Weihnachtsfeier der Gemeinschaft EHEMALIGER Präsidenten und Festkomitee-Mitarbeiter (GE) im NH Hotel am Mediapark statt.

Zu Beginn gab es einen Sektempfang. Hiernach begrüßte Präsident Uwe Brüggemann alle anwesenden Mitglieder und Gäste sowie Andreas Konrad, der für die musikalische Untermalung sorgte.

Zudem wurde Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn begrüßt, der für alle anwesenden Gäste mit dem Sessionsorden 2024 des Festkomitee Kölner Karneval ein Geschenk mitbrachte und diese jedem persönlich überreichte.

Für Stimmung sorgte Lidia Streifling, die mit ihrer Geige besinnlichen Töne, aber auch Kölschen Lieder, Rock und Pop intonierte.

Quelle (Text): Gemeinschaft EHEMALIGER Präsidenten und Festkomitee-Mitarbeiter e.V.; (Foto): Daniel Krömpke




De Plaggeköpp: Weihnachtsfeier zum 3. Advent

Am 17. Dezember 2023 fand die Weihnachtsfeier De Plaggeköpp vun 1998 e.V. im Mercure Hotel Severinshof, statt. Bei leckerem Buffet und schönen Gesprächen hatten die Plaggeköpp einen schönen Sonntagnachmittag. Für die Musikalische Untermalung sorgte Manfred Krombach.

Fast pünktlich um 11.11 Uhr begrüßte der 1. Vorsitzender Bernd Krömpke die anwesenden Mitglieder, Präsident Fritz Bolz und Rolf Mathesius als Ehrenmitglied.

Wie üblich zur Weihnachtsfeier, standen auch die Ehrungen für die langjährigen Mitglieder an. Darunter:
• Andres Himmel (über 11 Jahre)
• Gerhard Molitor (über 11 Jahre)
• Joachim Clausing (über 20 Jahre)
• Helmut Morant (über 20 Jahre)
• Bernhard Pflug (über 20 Jahre)
• Erich Oberkersch (über 20 Jahre)
• Hans Jürgen Steup (über 20 Jahre)

Für musikalische Unterhaltung sorgte Katharina Köppen, die mit kölschen Weihnachtsliedern, die anwesenden in Weihnachtsstimmung brachte und zum Mitsingen anregte.

Was darf auf einer Weihnachtsfeier nicht fehlen? Natürlich der hellije Mann, vertreten durch Helmut Meller, der seit über 52 Jahren für wohltätige Zwecke von Weihnachtsfeier zu Weihnachtsfeier, mit seinen Rentieren umher reißt. Für alle war es ein sehr schöner 3. Advent der allen gab die Vorfreude auf den Heiligen Abend versüßte.

Quelle (Text): De Plaggeköpp vun 1998 e.V.; (Foto): Daniel Krömpke




Gemeinsame „Mess op Kölsch“ – Kölscher Segen für die kommende Session und gemeinschaftlicher Spende an die GOT

Am Samstag 18. November 2023, trafen sich die Gesellschaften der Löstige Paulaner KKG, KKG Fidele Zunftbrüder und der KKG Blomekörfge zur jährlichen „Mess op Kölsch“ in der Kirche St. Severin.

In langer Tradition wird die Messe in enger Zusammenarbeit von Vertretern der Gesellschaften mit dem Pastor Johannes Quirl im Vorfeld erarbeitet. Die Familie Teuber der KKG Blomekörfge engagiert sich bereits seit vielen Jahren mit großer Hingabe und viel Herzblut für die Umsetzung des karnevalistischen Gottesdienstes.

Im Anschluß an die Messe fand im Pfarrsaal der Gemeinde St. Severin wieder ein gemeinsamer Ausklang mit erfrischenden Getränken und heißer Erbsensuppe statt. Die diesjährige Kollekte der „Mess op Kölsch“ in Höhe von € 600,00 wurde, wie jedes Jahr, mit großer Freude an das Kinder- und Jugendzentrum GOT („Ganz offene Tür“) in der Elsaßstraße gespendet. Den Gesellschaften liegt es am Herzen, die GOT regelmäßig Unterstützung zukommen zu lassen, mit der den Kindern und Jugendlichen unter anderem warme Mahlzeiten und eine behütete Anlaufstelle geboten werden kann.

Die Spende wurde dieses Jahr von Vertretern der Gesellschaften (Volker Hochfeld – Präsident KKG Blomekörfge, Dietmar Teuber – Ehrenvorsitzender KKG Blomekörfge, Rüdiger Paulun – Geschäftsführer KKG Löstige Paulaner und Franz Dresen – Großer Rat KKG Fidele Zunftbrüder) auf dem Weihnachtsmarkt am Chlodwigplatz übergeben.

Quelle und Foto: KKG Blomekörfge 1867 e.V.




Bretter, die die Welt bedeuten: „Allgemeiner Karnevalsdienst“ der Großen Allgemeinen KG tritt in Heimen und Hospizen auf

Wovon viele Jecken träumen, ist Programm beim „AKD“: Die Mitglieder des „Ambulanten Karnevalsdienstes“ (AKD) der Großen Allgemeinen Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V. sind ganzjährig im Einsatz – und das auch in der Weihnachtszeit.

„Wat e Theater – Wat e Jeckespill“ – das Motto der diesjährigen Karnevalssession soll den Blick auf die Vielfalt des Kölner Karnevals richten; auf die großen und die kleinen Bühnen. Und genau das schließt auch die besonderen Auftrittsorte des AKD mit ein. Weder der Gürzenich noch die Sartory-Säle, aber auch nicht die Philharmonie oder der Musical Dome bilden die Bühne für den AKD. Es sind Heime und Hospize, die den Rahmen bieten für „die Bretter, die die Welt bedeuten“ – zumindest für den AKD, mehr noch aber für das Publikum, dem es in der Regel nicht mehr möglich ist, die vermeintlich großen Bühnen zu erreichen.

Mit ihren traditionellen Karnevalsliedern unterstützt von „Quetschebüggeln und „Jittas“ versetzt die Gruppe ihre dankbare Zuhörerschaft seit nunmehr über 15 Jahren in jecke Erinnerungen. Und auch Gedichte und Kurzgeschichten, Tanzen und Schunkeln gehören zum Programm; insbesondere außerhalb der Session. Jeder Auftritt ist etwas Besonderes – ein „Highlight“. Denn trotz der besonderen Umgebung geht es um lebensbejahende Fröhlichkeit. Nicht nur bei den AKD´lern, sondern auch bei den Zuhörern, die in Hospizen nicht als Patienten, sondern als „Gäste“ bezeichnet werden.

„Mir ist eine ältere Dame in bleibender Erinnerung, die bei einem unserer Lieder das erste Mal seit Langem wieder ihren Rollstuhl verließ, um mit uns zu tanzen.“ beschreibt Friedrich Schlichting, Sprecher des AKD, die Motivation des ehrenamtlichen Engagements seiner Gruppe. „Das ist Karneval, im Gegensatz zu so manchen Party-Exzessen.“ Mehr als 300 Auftritte hat die Gruppe in den letzten Jahren absolviert. „Wir sind stolz auf unseren AKD.“ so Markus Meyer, der Präsident der Großen Allgemeinen und Bauer des Kölner Dreigestirns 2018/2019. „Die Weihnachtszeit ist ja eigentlich eine stille, karnevalsfreie Zeit. Aber solch ein Engagement paßt bestens in diese Tage.“

Quelle und Foto/s: Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V.

 




Festkomitee Kölner Karneval nimmt Preis in Empfang:

V.l.n.r.: Shirin Steinmann (Sekretärin Skål International Köln), Christoph Kuckelkorn (Präsident Festkomitee Kölner Karneval), Nancy Zschocke (Präsidentin Skål International Köln) und Johannes Jungwirth (Präsident Skål International Köln)

Auszeichnung von Skål International für besondere Verdienste um den Tourismus in Köln

Am Donnerstagabend (14. Dezember 2023) wurde Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn mit dem Ehrenpreis von Skål International ausgezeichnet. Im Rahmen des weihnachtlichen Jahresabschlusses des Skål International Köln e.V. nahm Christoph Kuckelkorn den Preis stellvertretend für alle ehrenamtlich im Kölner Karneval engagierten Menschen entgegen. „Ich freue mich, daß wir als Skål International Köln e.V. dieses Jahr Christoph Kuckelkorn, als Präsident des Festkomitees Kölner Karneval für die Verdienste um den Incoming-Tourismus nach Köln ehren dürfen. Weltweit steht Köln für den traditionellen rheinischen Karneval und ich werde immer wieder von Skålleaguen aus Deutschland, Europa und der Welt auf diese bunte und einzigartige Tradition angesprochen. Das Festkomitee als Dachverband zahlreicher Karnevalsgesellschaften trägt die Idee des Kölner Karnevals – ein volksnahes, verbindendes und integratives Fest für alle zu sein – in die Welt hinaus und begeistert somit zahlreiche Menschen für Köln“, so Nancy Zschocke, Präsidentin Skål International Köln e.V..

Der Kölner Karneval ist nicht nur ein Jahrhunderte altes Brauchtumsfest, sondern spielt im Rheinland auch eine wichtige wirtschaftliche Rolle. Laut einer Studie der Boston Consulting Group von 2018 werden durch den Kölner Karneval jährlich mehr als 600 Millionen Euro umgesetzt, zirka drei Millionen Menschen feiern hier in einer Session. „Ich freue mich sehr über den Preis, der die wichtige Funktion des Kölner Karnevals hervorhebt. Der Karneval, wie er bei uns gefeiert wird, ist ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt und ein sehr wichtiger Faktor für die Kölner Wirtschaft. Der Fastelovend bewegt Menschen und trägt maßgeblich dazu bei, daß der Jahresbeginn für die Tourismusbranche so erfolgreich ist“, erklärt der Preisträger Christoph Kuckelkorn.

Der Skål-Ehrenpreis wird jedes Jahr für besondere Verdienste um den Tourismus von Köln verliehen. Die Preisträger sind eng mit Köln verbunden und setzten sich dafür ein, daß Besuchern das kölsche Gefühl erleben und der Aufenthalt in der Stadt zu etwas Besonderem wird. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderen die Dombaumeisterin Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, die Direktorin des Kölner Schokoladenmuseums Maria Mrachacz und Stefan Löcher, Geschäftsführer der LANXESS Arena.

Skål International ist ein weltweites Netzwerk von Personen, die in der Tourismuswirtschaft Verantwortung tragen. Die Mitglieder der Vereinigung setzen sich für Völkerverständigung ein und engagieren sich für eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus. Skål Deutschland wurde vor über 70 Jahren gegründet und ist mit über 600 Mitgliedern einer der größten nationalen Clubs weltweit. Weitere Informationen finden Sie hier: www.skal-deutschland.de.

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V./Niki Siegenbruck




Prinzen-Garde Köln: „Wat och passeet – Mer stonn zesamme“

V.l.n.r.: Marcus Gottschalk, Dino Massi, Marcel Kappestein und Hermann Sauer (Thomas Haubner fehlt aus beruflichen Gründen)

-nj- Dass Jahres-Pressegespräch der der Prinzen-Garde Köln, ist sozusagen Jahr für Jahr die letzte „karnevalistisch geprägte“ Veranstaltung für alle Journalisten, welche über die Aktivitäten der Kölner Karnevalsgesellschaften berichten. Dies war auch gestern Abend nicht anders, als der Vorstand der Prinzen-Garde wieder über das laufende Jahr und die Vorausschau der nächsten Session ihren Bericht abgab.

Bekanntermaßen setzt sich der Vorstand des 1906 gegründeten weiß-roten Traditionskorps des Kölner Karnevals aus fünf Personen zusammen, welche die Geschicke ihrer Gesellschaft ganzjährig forcieren. Neben Präsident Dino Massi, gehören Kommandant Marcel Kappestein, Schatzmeister Thomas Haubner, Schriftführer Marcus Gottschalk und Hermann Sauer als 5. und kooptiertes Mitglied dem Vorstandsgremium an.

Nach kurzer, wie freundlicher Begrüßung durch Pressesprecher Dr. Martin Küster, hatte Dino Massi das Wort, der als einziges Mitglied des Vorstandes im Laufe des Jahres bei der Jahreshauptversammlung (JHV) zur Wahl Anstand und für die kommenden fünf Jahre für seine dritte Amtszeit mit über 97 Prozent von seinen Vereinskameraden im Amt bestätigt wurde. Nach seinem Willkommensgruß, übergab Dino Massi das Wort an Marcus Gottschalk, der als Schriftführer – und zugleich Sitzungsleiter seines Korps – noch einige Worte für die Presse zum Ehrenrat der Prinzen-Garde (PG) fand, welcher ebenfalls im Rahmen der JHV neu gewählt wurde. So ist der Ehrenrat faktisch das Gremium, welches nur bei Streitigkeiten als Schlichter innerhalb ihrer Gesellschaft aktiv wird (und in der gesamten Zeit der Mitgliedschaft von Marcus Gottschalk seit 28 Jahren), noch nie einberufen werden mußte. Der Ehrenrat, der sich nur aus altgedienten Mitgliedern des Fuß- und Reiterkorps zusammensetzt, wird alle drei Jahre gewählt. Alle Mitglieder, so Marcus Gottschalk, hoffen auch das sie nie tagen müssen.

Hieran folgte der Rückblick zur Veranstaltungssession 2023, die Korpsaktivitäten übers Jahr und zu „GardeVital“. Auch hierzu berichtete der Schriftführer. So war die Session eine besondere, da man (nach Corona) endlich wieder normal feiern konnte wie es (eigentlich immer) sein sollte. „Auch wir hatten -wie alle anderen Gesellschaften – unsere Problemchen, da wir nicht alle Veranstaltungen erstmals komplett ausverkauft hatten und die Werbetrommel rühren mußten.“ so der smarte Marcus Gottschalk

Beim diesjährigen Generalkorpsappell würdigte die PG ihren langjährigen ehemaligen Reiterkorpsführer Berthold Gehring mit der höchsten Auszeichnung der Prinzen-Garde, dem Garde-Stern. Aus gesundheitlichen Gründen konnte der zu Ehrende die Auszeichnung nicht selbst annehmen, wozu seinem Sohn Sven der vierte Garde-Stern stellvertretend überreicht wurde. Das Sitzungshighlight war die Doppelsitzung am 21. Januar 2023, die zuvor nur einmalig zum 175. Jubiläumsjahr des Kölner Karnevals 1998 durchgeführt wurde, und zu seinem 200. Geburtstag erneut das Jubiläum bereicherte. Wie in 1998, hatte man auch diesjährig im Gürzenich und im Saal des Hotel Maritim ein volles Haus mit grandioser Stimmung, in denen die Sitzungen von Alexander von Chiari und Marcus Gottschalk geleitet wurden, die in der Halbzeit jeweils im anderen Saal die Sitzungsleitung übernahmen.

Ein weiterer Höhepunkt im sessionalen Veranstaltungskalender der Prinzen-Garde war neben den zahlreichen Sitzungen, der Ball „GardeDANZ“ an Karnevalsamstag, welcher das Flaggschiff der Garde des (Kölner) Prinzen im gesamten Haus des Gürzenichs und einem Programm auf zwei Bühnen mit zahlreichen musikalischen Bands der Domstadt ist.

Nach der Premiere des neuen Präsidentenwagens in der 200. Jubiläumssession des Kölner Karnevals an Rosenmontag 2023, welcher seinen Vorgänger nach 45 Jahren ablöst, hatte Marcus Gottschalk auch hierzu gegenüber der Presse noch etwas mitzuteilen. So wird dieses närrische Gefährt erst zum Rosenmontag 2025 endgültig in voller Pracht fahren, dann sind auch die Pferde fertig, die den Traktor kaschieren. Man kann sich vorstellen, daß auch solch eine Investition für die Prinzen-Garde eine sehr große, sehr hohe ist, und der Wagen für 40 Jahre konzipiert ist. Dementsprechend muß man diesen sehr robust und einem großen Aufwand bauen. Folglich sind auch die Kosten hoch, die die Gesellschaft verteilen mußte.

Hiernach folgte der Rückblick zu Veranstaltungen des Korps innerhalb und außerhalb der „fünften Jahreszeit, über die Marcel Kappestein als Kommandant Bericht ablegte. Zu diesen Korpsaktivitäten gehörten weit über 80 Korpsaufzügen in Köln und dem weiteren Umland. Bereits während der laufenden Session liefen schon die Vorbereitungen der bevorstehenden Manöverfahrt, die das Korps mit 230 Kameraden über vier Tage nach Stuttgart führen sollte. Hierbei wurde die PG durch Thomas Strobl, als stellvertretenden Ministerpräsidenten (zugleich Innenminister Baden-Württembergs), Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper, sowie den alten Weggefährten Alexander Werle (Vorstandsvorsitzender der VfB Stuttgart), der den Prinzen-Gardisten Einblicke in den Profifußball gab. Neben tollen gemeinschaftlichen Abenden mit kulinarischen Erlebnissen, überraschte man die Stuttgarter Bevölkerung am Samstagvormittag mit klingendem Spiel unter Polizeieskorte und dem Marsch durch die Straßen der baden-württembergischen Landeshauptstadt, um am neuen Schloß und der Staatsoper sich mit einem neuen Korpsbild zu verewigen.

Die vier Korpsteile, Fußkorps, Reiterkorps, Reservekorps und Corps à la suite, hatten turnusgemäß alle wieder im Spätsommer beziehungsweise im frühen Herbst eigenständige Touren um ihre Kameradschaft zu pflegen, welche in den Jahren 2020 und 2021 coronabedingt nicht nur zu kurz kamen, sondern gänzlich ausfielen. Beim Sommerfest des Traditionskorps, feierten über 240 Kameraden gemeinsam im Geißbockheim des 1. FC Köln. Unmittelbar vor dem 11. im 11. startete man, so Marcel Kappestein, mit dem Mobilmachungsappell intern in der Wolkenburg in die neue Session. Bei den Personalien der Gesellschaft gab es erfreulicherweise nur eine einzige Veränderung. So hatte Regimentskoch Denis Welter schon vor der Session 2023 angekündigt sein Amt zum Aschermittwoch aus beruflichen Gründen niederzulegen. Neuer Koch des Regiments wird Patrick Faxel, der im Rahmen des Generalkorpsappells am 4. Januar 2024 offiziell in sein Amt eingeführt wird.

Zum Thema „GardeVital“ leitete sodann Pressesprecher Martin Küster über, welche die Prinzen-Garde auf Anregung ihres Präsidenten Dino Massi während der Coronazeit ins Leben rief. Bei dieser Aktion befaßt und kümmert sich das Korps perspektivisch um Gesundheitsthemen für die Mitglieder und deren Familien. 2022 wurde das Thema Darmkrebsvorsorge in den Mittelpunkt der Kommunikation gestellt, wonach im Jahre 2023 die Kardio-Gesundheit mit Vorsorge und Untersuchungen in den Fokus rückte. Im Mittelpunkt des kommenden Jahres steht in den kleinen Videobotschaften die Hautkrebsvorsorge, also Themen die jedem bekannt sind, allerdings von Männern gerne einmal mehr auf Seite geschoben werden, so Martin Küster. Hierzu lädt die Prinzen-Garde alle über sie berichtenden Medien zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Sonder-PK ein. Aufgrund der internen Verdeutlichung von „GardeVital“ wurde die Gesellschaft durch die Felix Burda Stiftung für den Felix Burda Award aus der Session 2022 unter Leitung von Prof. Dr. Arno Dormann nominiert, dessen Preisverleihung im April nächsten Jahres ansteht.

Doch nicht nur bei „GardeVital“ zeigt die Prinzen-Garde ein hohes soziales Engagement, sondern auch bei ihrer Initiative für den deutschen Kinderhospizverein, welcher seit einigen Jahren in einem besonderen Fokus beim weiß-roten Korps als offizieller Botschafter steht. Dies wird in der laufenden Session besonders nach außen sichtbar, da die renommierte Korpsgesellschaft des Kölner Karnevals, den Inklusionswagen des vom Kölner Dreigestirn 2020 gestifteten Wagens in den Kölner Rusemondachzoch einreiht. Der Inklusionswagen wird von Jahr zu Jahr durch eines der neun Traditionskorps in Obhut genommen, wobei die Gesellschaften auch die Klientel bestimmen dürfen, welcher man (einmal im Leben) die Möglichkeit gibt, ein Teil des größten deutschen Rosenmontagszuges sein zu können. Die Prinzen-Garde holt einige Kinder und Jugendliche aus Kinderhospizen mit auf die Reise durch Köln und füllt den Wagen zudem mit reichlich Wurfmaterial, welches die „Pänz“ ins jubelnde Volk werfen. Innerhalb der Session stehen bei den „Mählsäck“, wie die Garde des Prinzen in Köln auch genannt wird, einige Benefiztermine an, so unter anderem das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße, wo die kleinen Patienten von Gardisten und Offizieren des Korps mit Geschenken überrascht werden.

Zu Ausblick 2024 teilte Sitzungsleiter Marcus Gottschalk, daß man nach den Jahren 2021 und 2022 der besonderen (Corona-)Herausforderungen, eine schöne und komplett normale Session mit acht Sitzungen und Bällen erleben wird. Zu den acht Sitzungen merkte er an, daß man zwei Sitzungen weniger als bis jetzt in den Festkalender etabliert hat, da sich der Vorstand künftig auf grundsätzlich diese Anzahl von Sitzungen verständigt hat. Während in langen oder normalen Sessionen 10 Sitzungen das Publikum begeisterten, hatte man in kurzen Sessionen, wie in 2024, nur die Möglichkeit achtmal Säle zu buchen und das Publikum durch die hochwertigen Sitzungsprogramme zu begeistern. Dies führte dazu, daß man immer wieder die jecken Gäste enttäuschte, die in diesen Jahren keine Karten erwerben konnten.

Wenn auch in weniger als zwei Wochen Weihnachten vor der Tür steht, befindet sich die PG bereits in der Vorfreude auf die närrischen Wochen. So starteten rund 300 Gäste am 11. im 11. in „The Grid Bard“ bei der ausverkauften Veranstaltung „jeckmarie am 11.11.“ in die „fünften Jahreszeit“. Ausverkauft sind, so Marcus Gottschalk bisher auch die 1. und 2. Prunksitzung (13. und 27. Januar 2024), der „PrinzenSchwoof“ am 19. Januar 2024, sowie die 2. und 3. Kostümsitzung am 20. Januar und 1. Februar 2024. Bei einigen Veranstaltungen läuft der Vorverkauf sehr gut oder das Kartenkontingent ist bereits überschaubar. Präsident Dino Massi, der seit zehn Jahren Alleinverantwortlicher für den Kartenvorkauf ist, setzt den Marker erst dann auf ausverkauft, wenn tatsächlich keine Karte mehr vorhanden ist. So sind für das „Fest in Weiß-Rot“ (18. Januar 2024) lediglich nur noch zwei Karten verfügbar und für die am 14. Januar 2024 stattfindende Herrensitzung nur noch 20 Restkarten buchbar. Spätestens, wird nach Einschätzung des Vorstandes, der „GardeDanz“ Mitte Januar ausverkauft sein, da bis dato bereits rund 60 Prozent der Karten neue Besitzer gefunden haben.

Nach dem Jahreswechsel startet die Prinzen-Garde Köln zusammen mit allen Kameraden, befreundeten Karnevalsgesellschaften, zahlreichen Ehrengästen und auch den eingeladenen Medien am 4. Januar 2024 am Abend ihres Generalskorpsappells, endgültig nach den Einschränkungen der Corona-Jahre in die Hochphase der Session. Hierbei gehören zum üblichen weiß-roten Prozedere des Appells die Verleihung des wieder sehr wunderschön – von Orden Bley – geschaffenen Sessionsordens für Herren und des Damenordens für alle weiblichen Gäste. Hinzu kommen Grußworte des Präsidenten, des Sitzungsleiter und des Kommandanten Marcel Kappestein, der den Abend leitet. Weiterhin können sich alle Gäste über Vereidigungen, Beförderungen und die Verleihung des 5. Gardesterns als höchste Auszeichnung freuen. Erstmals in ihren Veranstaltungskalender hat die Garde ihren Festgottesdienst aufgenommen, welcher am 13. Januar 2024 in St. Aposteln zelebriert wird.

Damit die Korpsgesellschaft alle rund 70 Aufzüge bei Karnevalsgesellschaften in und um Köln ansteuern kann, stattet Mercedes-Benz die Prinzen-Garde – wie in den 45 Sessionen zuvor – auch 2024 wieder mit zehn Sprintern, einer V-Klasse und einer Limousine für Dino Massi aus. Bei den auswärtigen Aufzügen ist der 20 Januar 2024 ein ganz besonderer Termin im Kalender. So folgt man aus Anlaß der 375. Wiederkehr des Westfälischen Friedens der Einladung des Münsteraner Oberbürgermeisters Markus Lewe im Friedenssaal, wonach vor der Heimreise zur eigenen Sitzung die Mädchensitzung der Karnevalsgesellschaft Monasteria Principale durch den Korpsaufzug mit Garden, Regimentsspielmannszug und dem Tanzpaar eröffnet wird.

Insbesondere freut sich der Vorstand (wie alle Kameraden) auf die bevorstehenden zahlreichen Termine und zum Abschluß der hoffentlich heiter verlaufenen und unfallfreien Zeit, auf den Kölner Rosenmontagszug. Nach der Exkursion des Festkomitees zum 200. Jubiläum mit dem Start op d´r Schäl Sick, ist man wieder zu Hause, will heißen, die Prinzen-Garde trifft und versammelt sich zur Zugaufstellung unmittelbar im Bereich ihres Turms am Prinzen-Garde-Weg 2. Dies ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil bei der Logistik, da sich auch die Wagenbauhalle in unmittelbarer Nähe des weiß-roten Domizils befindet.

Abschließend dankte der Vorstand allen Medienvertretern für die geleistet Arbeit und freut sich des Weiteren auch auf die zukünftige mediale Zusammenarbeit, wonach traditionsgemäß das italienisch-kölsche Büffet den Abend bei netten Gesprächen abrundete.

Quelle und Fotos © 2023 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; GrafiK: Prinzen-Garde Köln 1906 e.V.
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
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‚Die Goldtafel‘ der KG Goldmarie übertrifft alle Erwartungen!

Am 1. Advent 2023 (3. Dezember 2023) lud die Damengesellschaft KG Goldmarie zu ihrem großen Charity Event zugunsten der Tafel Köln e.V. ein – die „Höhner“ unplugged und eine Versteigerung der besonderen Art anlässlich des 1. Todestages von Hans Süper waren nur zwei der vielen Höhepunkte!

Die ‚Goldtafel‘ wurde 2017 ins Leben gerufen, um auf Basis von Spenden Lebensmittelpakte zu packen und diese in Zusammenarbeit mit der Tafel Köln e.V. an bedürftigen Kölner Familien vor Weihnachten zu verteilen. Die Goldmaries hatten sich das ambitionierte Ziel gesetzt, 1.111 Pakete zu packen.

Präsidentin Tanja Spiel eröffnete das Event in der goldig weihnachtlich geschmückten WASSERMANNNHALLE um 12.11 Uhr und mit Unterstützung von „Julie Voyage“ (Ken Reise) wurde die Packstraße, et „Hätz der Goldtafel“ präsentiert.

Die Kinder- und Jugendgruppe der original „Hellige Knäächte un Mägde“ machten den fulminanten Start für ein sensationelles Rahmenprogramm vor den jetzt schon eingetroffenen 1.000 Besuchern. Es folgte der Auftritt des designierten Kinder Dreigestirns des Festkomitees Lövenicher Karneval – welch Begeistern diese Pänz ausstrahlten!

Das nächste Highlight folgte: Die Höhner machten einen „Boxenstopp“ von ihrer Weihnacht Tour und präsentierten eine ganz neue Seite: Mit ihrer unplugged Darbietung überzeugten sie auf ganzer Linie brachten sie den Saal zum Beben!Aber was ist ein Charity Event ohne Versteigerung, dachte sich der Goldmarie-Freund Till Quitmann, bekannt aus dem WDR-Format „Klappstuhl Live“ und spendete ein „Hans Süper“-Gemälde des Künstlers Don Lorenzo anläßlich des 1. Todestages des Kölner Idols. Nach der musikalischen Darbietung des Sessionsliedes „Em elfte Himmel“ wechselte das Kunstobjekt seinen Besitzer mit dem Rekordergebnis von € 1.111,00 und füllte so die Spendenkasse!

Unter den Klängen von „Palaver“ und „Schamöör2 packten die Ehren-Goldmaries Stefan Bisanz (Aufsichtsrat der Prinzen-Garde Köln), Markus Wallpott (Präsident der Bürgergarde „blau-gold“), Dr. Johannes Kaussen (Ehrenpräsident der Kölnischen KG) und Förderer der ersten Stunde wie Simone Kropmanns (Präsidentin der Kölnischen KG) und Bernd Petelkau (Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln) fleißig an der Packstraße mit an.

Die wunderbare Julie Voyage motivierte unermüdlich mit ihrer Kölschen Art nicht nur die Abordnung der Profi-Spieler von Victoria Köln, die mit Eric Bock (Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH) und dem Maskottchen Viktor kraftvoll unterstützen, sondern auch Gäste wie zum Beispiel. Michael Everwand (Präsident Lesegesellschaft), Barbara Brüninghaus (Präsidentin der 1. Damengarde Coeln), Uschi Brauckmann (Präsidentin Colombina Colonia), Stephan Degueldre (Präsident K.G. Alt-Köllen), Hans Peter Erhardt-Dembeck (Senatspräsident Bürgergarde „blau-gold“), Karl-Heinz Zündorf (Geschäftsführer Sr. Tollität „Luftflotte“), Norbert Schneider (Geschäftsführer Grosse Braunsfelder), Udo Koschollek (Vizepräsident Bürgergarde „blau-gold“), Markus Marx (Schatzmeister Bürgergarde „blau-gold“), Norbert Schoos (Schatzmeister Sr. Tollität „Luftflotte“), Jürgen Mathies (ehemaliger Kölner Polizeipräsident).Für Speis und Trank war gesorgt: Neben einer Grillstation von Catering Frohn mit leckeren Remagen-Würstchen (Hardy Remagen GmbH & Co. KG) gab es einen „Consilium“-Flammkuchen-Stand, eine Kuchenbar von der Bäckerei Schmitz & Nittenwilm, eine Kaffeebar der Firma Coffee Perfect und spritzigen Wein des Weingut Ohlig. Alle Speisen wurden gesponsert!

Zum Abschluß gab es noch zwei tolle Auftritte: Erstmalig konnten die Goldmaries das Tanzcorps der KG Sr. Tollität §Luftflotte“ gewinnen – nicht nur die Tänzerinnen und Tänzer flogen durch die Luft, auch der Kommandant Dominik Tasch begeisterte mit seinen Flug-Elementen.

Alle Künstler traten ohne Gage auf. So auch Tenor Norbert Conrads der umrahmt von Goldmaries das grandiose Finale einläutete. Mit seiner prachtvollen Stimme verzauberte er den Saal und sorgte für Gänsehaut-Momente.„Wir sind mehr als überwältigt und sehr stolz, daß unsere 4. Goldtafel unsere Erwartung nochmal übertroffen hat. Um 16.34 Uhr waren alle 1.111 Pakete gepackt,“ sagt Präsidentin Tanja Spiegel. „So viele Künstler haben sich bereit erklärt, uns bei der Goldtafel zu unterstützen. Bereits im Vorfeld war die Resonanz für die Goldtafel unglaublich und wir konnten Spenden in Höhe von € 35.000 entgegennehmen. Und auch heute war die Spenden Bereitschaft phänomenal – wir haben die gesteckten Ziele weit übertroffen und freuen uns jetzt schon auf die 5. Goldtafel!“

 

Quelle (Text): Goldmarie 2016 e.V.; (Foto/s): Joachim Badura




Närrische Europäische Gemeinschaft (NEG): Köln wird Närrisch-Europäische Kulturstadt 2024

V.l.n.r..: Sibylle Keupen (Oberbürgermeisterin Aachen), Christine Flock (Vizepräsidentin Festkomitee Kölner Karneval), Christoph Kuckelkorn (Präsident Festkomitee Kölner Karneval),
Frank Prömpeler (Präsident FestAusschuss Aachener Karneval), Petra Müller (Präsidentin NEG), Dr. Ralf Heinen (Bürgermeister Köln),
Erich Ströbel (Vorstand Festkomitee Kölner Karneval) und Udo Marx (Vorstand Festkomitee Kölner Karneval)

Staffelübergabe im Aachener Rathaus: Nach Nantes in 2023 werden Köln und der Kölner Karneval im kommenden Jahr den Titel „Närrisch-Europäische Kulturstadt“ tragen. Dieser Titel wurde gestern Bürgermeister Dr. Ralf Heinen in Vertretung der Stadt Köln sowie dem Festkomitee Kölner Karneval verliehen.

„Köln ist nicht nur dem närrischen Brauchtum verpflichtet, sondern hat nachweislich auch einen närrisch-europäischen Bezug“, begründete Petra Müller, Präsidentin der NEG, die Auswahl Kölns. „Das Präsidium freut sich sehr, nach Aachen, Bad Ischl und Nantes jetzt ein weiteres närrisches Schwergewicht des Europäischen Karnevals aktiv in unseren Reihen zu wissen.“

Die NEG pflegt das traditionelle Volksbrauchtum Kulturgut Fasching, Fastnacht, Karneval und vertritt knapp neun Millionen Menschen in Europa. Der Titel „Närrisch-Europäische Kulturstadt“ wird seit 2019 vergeben. „Damit wollen wir den Reichtum, die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten des närrischen Kulturgutes in Europa herausstellen und einen Beitrag zu einem besseren Verständnis in Europa leisten“, erklärte Müller.

Das närrisch-europäische Jahr beginnt in Köln mit einem Empfang NEG-Delegierter zur Proklamation des Kölner Kinderdreigestirns am 7. Januar 2024. „Wir freuen uns sehr, nach unserem großen Jubiläum 2023 nun ein weiteres außergewöhnliches Jahr vor uns zu haben. Als Kulturstadt möchten wir den Fokus in diesem Jahr auf die Kinder- und Jugendarbeit legen. Da starten wir natürlich mit der Proklamation des Kindertrifoliums“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. Das Festkomitee hat sein Engagement im Bereich der Nachwuchsarbeit in den letzten Jahren kontinuierlich weiter ausgebaut. Neben der inzwischen etablierten Pänz Große Pause-Tour, die in jedem Jahr kölsche Bands und das Kinderdreigestirn in ausgesuchte Schulen bringt, stehen in dieser Session erstmals auch Boxen mit Unterrichtsmaterialien für Grundschulen zur Verfügung. Ziel ist es, schon den Kleinsten die unterschiedlichen Facetten des Kulturguts Karneval zu vermitteln.

Neu ist auch der Kinderrechte-Paß, der gemeinsam mit Zartbitter e.V. und Tänzerinnen und Tänzern für die Kinder- und Jugendtanzgruppen entwickelt wurde. Damit wird kindgerecht erklärt, welches Verhalten gegenüber Kindern in Ordnung ist und welches nicht. Der Rechte-Paß ist der erste Schritt in Richtung eines Kinderschutzkonzeptes, das langfristig verpflichtend für alle Kinder- und Jugendtanzgruppen sein soll.

Zudem werden im März 2024 die Deutschen Meisterschaften im karnevalistischen Tanzsport in Köln stattfinden. Der erste Wettkampftag gehört ausschließlich den Kinder- und Jugendtanzgruppen aus ganz Deutschland. Mehr Informationen dazu finden Sie hier: https://dm2024.de/

Im Rahmen des Europäischen Kulturaustauschs wird außerdem eine Delegation verschiedener Kölner Karnevalsgesellschaften gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Ralf Heinen 2024 an den Karnevalsfeiern in Nantes, dem Vorgänger Kölns als Närrische Europäische Kulturstadt, teilnehmen.

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto): Gustav Pohland, PIXEL4JOY




Kölns erste weibliche Korpsgesellschaft startet mit GalaAppell ins Jubiläumsjahr

-nj- Mit der 1. Damengarde Coeln, haben die neun Korpsgesellschaften, die gleichzeitig auch Traditionskorps des Kölner Karnevals sind, ein weibliches Pendant erhalten. Wie diese Traditionsgesellschaften tragen die „Mädels“ der Damengarde eine „militärisch anmutende“ Uniform und zelebrieren auch wie die Korps jährlich einen besonderen Appell zum Auftakt der Session und ihrer Veranstaltungen.

Zu diesem lädt die Coelner Damengarde jeweils vom letzten Wochenende im November Mitglieder, Ehe- und Lebenspartner, sowie eine Vielzahl von befreundeten Karnevalsgesellschaften ins KWB des Hotel Stadtpalais ein. Gestern Abend, während gegenüber dem Hotel in der LANXESS arena Walzerkönig André Rieu mit seinem Johann Strauß-Orchester Fans aus weit und fern unterhielt, hatte die 1. Damengarde zum diesjährigen GalaAppell geladen, bei dem sich das Who is Who der Freunde, Gönner und Sponsoren des ersten Damencorps der Domstadt einfand.

Imposant wie immer, empfingen die Damen ihre Gäste mit dem traditionellen Fackelspalier, wonach man sich bei einem Glas Prosecco begrüßte und einen wunderbaren Abend wünschte. Nach dem musikalischen Opening der Event-Saxophonistin Nadine Jagusch, spielten das Musikcorps Blau-Weiß Alt Lunke zusammen mit dem „Schälsick Musikante“, das komplette Korps in das charismatische Ambiente des Bankett- und Festsaals, des ursprünglich zwischen 1913-1914 im Jugendstil errichteten Bades. Bereits schon damals hatte das KWB eine enge Verbindung zu Uniformen, allerdings nicht zum Kölner Karneval, es diente lediglich als Militärbadeanstalt den Deutzer Kürrasieren.

Nachdem die 1. Damengarde die Bühne und deren Seitenbereiche füllten, grüßten Präsidentin Barbara Brüninghaus und Kommandantin Katrin Prüße, die illustren Gäste ihrer Gesellschaft, worauf sich das Damenkorps vorstellte. Doch zuvor gehörte die Vorstellung des neuen Ordens – welcher zugleich Jubiläumsorden zum zehnjährigen Geburtstag der Coelner Damengarde ist -, nach dem Entwurf durch Philipp Jungen (Nippeser Bürgerwehr) in den Fokus.

Zur darauffolgenden Vorstellung gehörten das Salutieren vor den Gästen, zahlreiche Beförderungen, bei denen frau (man) Natalie Buderus als neue „Chefin Corps à la Suite“ (CalS) und Nadine Morant als Chefin des Reservecorps vorstellte, aber auch Ehrungen aussprach. So würdigte der Vorstand den unermüdlichen Einsatz von Susanne Rupprich-Thakur mit der Spange für besondere Verdienste, welche seit der Gründung der Damen-KG im Jahre 2014 äußerst selten vergeben wurden. Dr. Dr. Thea Ehle-Lingohr, dankte Barbara Brüninghaus mit der Beförderung zum Oberst, da sie als (Mit-)Gründerin des CalS besondere Dienste gegenüber ihrer 1. Damengarde Coeln geleistet hatte, und dieses Ehrenamt aus familieren Gründen im Frühjahr diesen Jahres in die Hände ihrer Nachfolgerin legte.

Desweiteren dankte Barbara Brüninghaus im Namen ihrer Damen-KG zwei Herren, welche sich besondere Meriten um die 1. Damengarde Coeln erworben haben. Mario Ages („Ne Jung us em Veedel”), hat sich seine Verdienste durch sein Mitwirken bei der Entwicklung und Umsetzung der Initiative „Worüm esu“, also „Warum ist das so?“ erworben, bei dem die Damengarde Kindern den Karneval erklärt. Alexander Schumacher ist Funktionsträger der StattGarde Colonia Ahoj und deren 1. Chorleiter, und hat den Text des neuen Corpsliedes der 1. Damengarde Coeln komponiert. Beide Herren dankte die Gesellschaft mit der Ernennung zum „EhrenLeutnant“, die durch Urkunde und „Krätzchen“ beurkundet wurden.

Ebenfalls standen auch diesjährig wieder Vereidigungen von neun Hospitantinnen an, die ihren Eid auf die Schwenkfahne der Gesellschaft ablegten und somit ab sofort ordentliche Mitglieder des Corps sind. Dem folgten die Tänze des Tanzpaares und des Tanzcorps, die die kölsche Tön´ ihrer Darbietungen zwischen Aschermittwoch und dem 11. im 11. in Perfektion einstudiert haben.

Ein weiterer Höhepunkt des GalaAppells war nach dem Auftritt des Damengarde-„EhrenLeutnants“ und Grandseigneur des Kölner Karnevals Ludwig Sebus (98), der Gala-Programm mit einem kölschen Medley bereicherte. Weitere Akzente, setzte Kölns erste weibliche Korpsgesellschaft, mit den musikalischen Beiträgen der „Agrippinos“ (handgemachte, akustische Klänge als Liebe zur „Kölschen Sproch“ und Verbeugung vor den goldenen Zeiten des 20. Jahrhunderts), der Beitrag der in Köln lebenden niederländischen Soulsängerin Lisette Whitter (Teilnehmerin bei „The Voice of Germany“) und der bezaubernde Swing der „Satin Dolls“, welche mit ihren phantastisch harmonisierenden Stimmen und jeder Menge Humor den Glanz die Zeit zwischen den 1920er und 1950er Jahre wieder aufleben lassen.

Zwischen Auftritten von Lisette Whitter und den „Satin Dolls“, krönte Kölns 1. Damengarde den Gala Abend mit der Uraufführung ihrem Corpsliedes, den der hierzu entstandene Damengarde-Chor zusammen mit Alexander Schumacher erstmals vor Publikum intonierte.

Quelle und Fotos © 2023 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Gemeinschaft EHEMALIGER Präsidenten und Festkomitee-Mitarbeiter starteten in die „fünfte Jahreszeit“

Am Dienstag (21. November 2023) fand die diesjährige Sessionseröffnung, der Gemeinschaft EHEMALIGER Präsidenten und Festkomitee-Mitarbeiter (GE), mit 23 Mitgliedern und Gästen, im Reissdorf am Hahnentor statt.

Unter den Gästen begrüßte GE-Präsident Uwe Brüggemann Hans Kölschbach (Präsident Altstädter Köln 1922 e.V.), Udo Marx (Mitgliederservice beim Festkomitee Kölner Karneval) sowie den Nestor des Festkomitees Kölner Karneval Alexander Frh. von Chiari.

Uwe Brüggemann eröffnete die Veranstaltung mit „dreimol Kölle Alaaf“ und verteilte zur Überraschung der Anwesenden, den Sessionsorden der Session 2023/2024. Dies ist nach letztem Jahr der zweite Sessionsorden, der Ehemaligen in deren Vereinsgeschichte.

Hans Kölschbach hatte noch eine kleine Überraschung für Uwe Brüggemann, für die der Altstädter-Präsident ihm schon seit 2022 hinterläuft. Uwe Brüggemann wurde ehrenhalber zum Oberleutnant der Reserve der Altstädter Köln 1922 e.V. ernannt.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten „De Neppeser“ (Bruno Praß und Peter Merheim), die mit echt kölscher Musik, Krätzjer, Couplets, Parodien „un Leeder zom metsinge“, die Ehemaligen in Stimmung und zum Mitsingen brachten. Es war ein sehr schöner, gelungener und geselliger Abend, wenige Tage nach dem Sessionsstart am 11. im 11.2023.

Quelle: Gemeinschaft EHEMALIGER Präsidenten und Festkomitee-Mitarbeiter e.V.; Foto/s: Daniel Krömpke




„Worüm esu?“ 1. Damengarde Coeln erklärt Kindern den Karneval mit Unterrichtsmaterialien für Schulen zum traditionellen Karneval

V.l.n.r.: Dr. Angela Müller-Möhring, Dr. Rica Philippi, Marco Ages „Ne Jung us em Veedel“ und Schulkind Leni

Zum Auftakt in die Session startete die 1. Damengarde Coeln eine Staffel aus mehreren Videoclips, in denen Kindern der Karneval erklärt wird. „Worüm esu“, also „Warum ist das so?“ ist ein modernes digitales Format, um Kindern das Brauchtum des traditionellen Karnevals näherzubringen.

„Im Zeitalter von facebook, Instagram und TikTok ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen das Kulturgut Karneval auf eine neue Art zugänglich zu machen“, so die Präsidentin Barbara Brüninghaus der 1. Damengarde Coeln.

Konkret wird den Kindern im Videoclip die Uniform der 1. Damengarde Coeln erklärt. Was ist ein Jabot? Warum werden Reiterstiefel getragen? Oder was ist der geschichtliche Hintergrund? Die 1. Damengarde Coeln konnte für dieses Projekt Marco Ages, „Ne Jung us em Veedel“ gewinnen, der Grundschulkindern in kölscher Sprache und auf spielerischer Weise die Uniformteile vorstellt.

Erste Videoclips wurden unter Beteiligung weiterer Karnevalsgesellschaften wie die KKG Nippeser Bürgerwehr und dem Reiter-Korps „Jan von Werth“ bereits fertig gestellt und sollen Kölner Grundschulen als Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt werden.

Die 1. Damengarde Coeln wird im weiteren Verlauf die Videoclips in verkürzter Version auf ihren Social-Media-Kanälen veröffentlichen. „Damit soll gerade bei jungen Menschen das Bewußtsein für Tradition und Brauchtum geschärft und der traditionelle Karneval näher in den Fokus gerückt werden“, so Barbara Brüninghaus.

Quelle und Foto: 1. Damengarde Coeln 2014 e.V.




K.G. Alt-Köllen präsentierte Mitgliedern und Fründe buntes Programm beim Sessionsauftakt

-nj- Rund 220 Mitglieder und Gäste konnte Alt-Köllen Präsident Stephan Degueldre im Ballsaal Jupiter I,II und III zum großen Sessionsauftakt begrüßen, für die der Roomservice des Hilton Cologne die Flächen zusammengelegt hatte.

Unter den Feiernden befanden sich auch eine Vielzahl neuer Mitglieder, da die K.G. Alt-Köllen übers Jahr um 43 neue Aktive gewinnen konnte. Alle Anwesenden „Neuzugänge“ wurden im Rahmen ihrer offiziellen Aufnahme in der K.G. vorgestellt, sowie mit Urkunde, Mütze und Halsorden ausgestattet. Gleichwohl war dieser Jahrgang der Letzte, der durch den Aufnahmeschein in der Gesellschaft seine karnevalistische Heimat gefunden. Mit dem gestrigen Tag des Sessionsauftaktes unterliegen alle nachfolgenden Neumitglieder einer einjährigen Hospitanz, die vom Vorstand genau in Augenschein genommen wird, verreit Pressesprecher Axel Krämer im Interview gegenüber typischkölsch.de.

Passend zu diesem Rahmen waren auch die Vorstellungen beider Orden, womit der für Herren vorenthaltener Sessionsorden und der Damenorden der K.G. Alt-Köllen gemeint sind. Vor den großen und kleinen Tänzern der vereinseigenen „Kölsche Harlequins“, hatten sich noch zwei Künstler in den Ablauf „gequetscht“, die eigentlich erst nach den Darbietungen der Tanzgruppen das Programm bereichern sollten. Durch ihre Folgeauftritte – an diesem für Künstler turbulenten Abend – erhielten die Akteure das O.K. des Präsidenten und Literaten Stephan Degueldre, der die Programmnummern einfach wechselte tauschte, damit die Künstler der Band sowie des Zwiegesprächs sich bei Alt-Köllen mit dem kompletten Sessionsbeitrag präsentieren konnten.

Hierbei begrüßten zu Beginn die Jungs von „Aluis“ das närrische Volk mit ihren Musikstücken, die sodann das Podium für „Willi und Ernst“ (Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum) räumten, welche wie immer von ihrer Rede abschweifen und nach hochzeitswilligen Damen im Saal Ausschau hielten. Weiter hiernach endlich mit den perfekt einstudierten Tänzen der kleinen und großen „Kölsche Harlequins“, die absolut fit für die Sessions sind und nicht ohne Zugaben den Saal verlassen durften.

Zwischen „Fiasko“ und „Auerbach“ mit bekannten Hits und neuen Liedern für die Session 2024 jubelte das Publikum dem designierten Kölner Dreigestirn zu, die an diesem Abend bei zahlreichen karnevalistischen Veranstaltern zu Gast waren und sich gemeinsam mit allen Jecken auf ihren Triumphzug in Kölner Sälen und dem Straßenkarneval der „fünften Jahreszeit“ freuen.

Wer in der anstehenden Session noch mit Alt-Köllen feiern möchte, sollte schnell seine Karten unter www.alt-koellen.de bestellen. Die beiden bekannten Volkssitzungen im Festzelt auf dem Neumarkt am 6. und 7. Januar 2024 sind allerdings bereits restlos ausverkauft.

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Höhenhauser Naaksühle ehrten drei verdiente Aktive beim Ordensabend mit besonderen Auszeichnungen

-nj- Etwas mehr als 100 Mitglieder hatten sich bei ihrer Großen Höhenhauser KG Naaksühle für den Ordensabend zur Session 2024 angemeldet, der in der Willy-Brandt-Gesamtschule stattfand. Wie immer feierten die Höhenhauser Naaksühle diesen Abend in der Aula der Gesamtschule, die eine der modernsten Schulaulen ist, die die Kölner Schulverwaltung zu bieten hat.

Mit wenigen Minuten Verspätung konnte die Gesellschaft – aufgrund eines Fehlers in der Mikrofonanlage – in die vergnüglichen Stunden starten, wozu Präsident Peter Monschau mit Geschäftsführerin Kira Rechmann vom Podium grüßte. Zuvor hatte sich Peter Monschau bereits Gehör verschafft, da er aufgrund der technischen Panne auf seinem Akkordeon alte und bekannte kölsche Liedern intonierte, die die Anwesenden sofort zum Mitsingen animierten. Beim zweiten Anlauf hieß es sodann „Mützen auf“, womit man endlich wieder nicht nur „bemützt“ seine Uniform komplettierte, sondern endlich auch in der neuen Session angekommen war. Tradiert startete das Programm sodann mit den tänzerischen Beiträgen der „Ühlepänz“, die sich dank des sehr guten wie häufigen Trainings durch Sandra Kowalski und Jessica Rath über den Sommer fit gemacht hatten, und in Harmonie und im Gleichschritt ihre neuen Tänze präsentierten.

Alsdann wartete das kalt-warme Büffet auf die Naaksühle, denen neben deftigen und kulinarischen Speisen noch ein Schmankerl in Form einer Diashow den Abend versüßte. Anläßlich des diesjährigen Jubiläums, bei dem die Höhenhauser Naaksühle auf ihr 75jähriges Bestehen zurückblicken, hatten fleißige Hände eine Diashow zusammengestellt, die von der Millenniumsession im Jahre 2000 bis in die Gründerzeit im Jahre 1949 zurückreichte. Wie Pressesprecherin Daniela Kepper mitteilte, sorgten neben dem Erstaunen der Mitglieder, die Bilder doch auch für so einige Schmunzler im Saal, und manches Mitglied wurde an seine „Jugendsünden“ erinnert.

Hiernach überbrückte Mike Müller musikalisch die folgenden Minuten, da sich hoher Besuch aus dem Maarweg angesagt hatte, womit das Festkomitee Kölner Karneval gemeint war. Hierzu besuchte Mark Michelske als frischgebackenes Vorstandsmitglied des FK die Veranstaltung, der seit seiner Wahl vor wenigen Wochen die Resorts Schatzmeisterei, Museum und Archiv verwaltet. Dieser zeichnete Jürgen Steup für seine besonderen und langjährigen Verdienste aus, welcher seit 16 Jahren Literat, 24 Jahre insgesamt im Vorstand und seit 25 Jahren Mitglied der Große Höhenhauser Naaksühle 1949 e.V. ist.

Sodann folgte die Präsentation des Sessionsordens, der von der Präsidentin der Ühlemädcher Virginia Gizaw entworfen wurde, und sowohl Bezug auf das Jubiläum der Gesellschaft, wie auch das vom Festkomitee ausgerufen Motto nimmt. Weiter im Text, will sagen, im Programmablauf des Prozederes beim Ordensabend mit internen Ehrungen. Für ihre 10jährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Vanessa Arendt, Theo Hannen, Heinz-Dieter Klub (in Abwesenheit), Joachim Thieme, Martina Nowara (zehn plus zwei Jahre), Jasmin und Sonja Ridderbusch. 25 Jahre in der Höhenhauser KG sind Günter Adams und Jürgen Steup, die alsdann auch ihre Urkunden und Verdienstnadeln erhielten. Zudem wurde Günter Adams aufgrund seiner langjährigen Verdienste als Senatspräsident zum Ehrenmitglied der Naaksühle ernannt. Letztendlich gehören noch Sven Franke, Rainer Rokos mit 40jähriger Mitgliedschaft und Rolf Greuer zum Kreis der Geehrten, die bedingt durch ihre Abwesenheit Urkunde und Nadel bei nächster Gelegenheit aus den Händen des Präsidenten erhalten.

Eine besondere Überraschung hatte der Vorstand Geheimhalten können, da man im Rahmen der Ehrungen auch zwei Vorstandsmitglieder ehren wollte. So wurde „Presseühl“ Daniela Kepper für ihre Meriten mit der Eule in Silber ausgezeichnet, die auch ihr Ehemann Claas Kepper, welcher sich unermüdlich als Archivar und Gruppenwart bei den Höhenhauser Naaksühle einbringt erhielt. Mit einem Flashmob des neuen „Räuber“-Ohrwurms „Oben Unten“ schlossen die Ühlepänz den offiziellen Teil des Programms und starteten die „Aftershowparty“, die typisch Naaksühle bis in die ersten Stunden des neuen Tages ging.

Quelle: © 2023 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; Fotos Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Daniela Kepper
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„Wat e Theater – Wat e Jeckespill“: Große Allgemeine startet mit Schellenjeck, höchster Ehrung und Theaterakteuren in die Session

-nj- Nach dem Start in die neue Session vor einer Woche feiern Kölner Karnevalsgesellschaften den Beginn der der „fünften Jahreszeit“ zusammen mit ihren Mitgliedern, befreundeten Gesellschaften und engen Freunden in internen Sessionseröffnungen. So auch die Große Allgemeine KG, welche im vergangenen Jahr bei ihrer Gala zur Sessionseröffnung durch Christoph-Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees zur Traditionsgesellschaft des Kölner Karnevals ernannt wurde.

Diese Ehre erfahren nur Kölner Karnevalsgesellschaften die 111 Jahre oder älter, und Mitglied im Festkomitee Kölner Karneval (FK) sind. Mittlerweile ist die Große Allgemeine (GA) bereits 123 Jahre alt und lebt durch die Verknüpfung von Tradition und Moderne außergewöhnlich gut. Hierzu zählen unter anderem, bei der Gesellschaft deren Farben dunkelgrün und ein dunkles weinrot sind, die aktuelle Gründung des großen Tanzcorps und der „Bellejeck“, dessen historische Figur 2008/2009 als Schellennarr von der GA wiederbelebt wurde, obwohl dessen Ursprung auf die mittelalterlichen Hofnarren vor über 500 Jahren zurückgeht.

Diese Vorstellung des „Bellejeck“ 2024 gehörte auch diesjährig wieder zur Sessionseröffnungs-Gala, welche im Laufe des Abends erfolgte. Doch der Reihe nach! Nach der erquickenden Begrüßung durch Präsident Markus Meyer – gestern Abend – im Bankettsaal der Kölner Hofburg (Hotel DORINT am Heumarkt), versammelte sich der Vorstand auf dem Parkett des Festsaals. Gleich zu Beginn wurde Marko Markovic als Direktor des Vier-Sterne-Hauses und zugleich Herbergsvater des Kölner Dreigestirns zum jüngsten Ehrensenator der Großen Allgemeine Karnevalsgesellschaft in diesen elitären Kreis aufgenommen.

Sodann hatte die Küche des Hauses als nächsten Programmpunkt das Essen eingeplant, so daß der Auftritt der „Flöhe“ und „Flöhchen“ – den Kinder- und Jugendtanzgruppen der GA -, erst hiernach über das Bühnenparkett wirbelten konnte, die das Auditorium, wie auch die Eltern der „Pänz“ bei allen Darbietungen begeisterte. Vor den Zugaben beider Tanzgruppen, sagte der Vorstand Kindern und Trainerinnen Dank und ehrte zudem eine Vielzahl der kleinen Akteure fürs unermüdliche Tanzen mit Verdienstnadel und Urkunden für fünf-, zehn- und 15jährige Zugehörig in der Gesellschaft.

Zur Laudatio der Verleihung des höchsten Gesellschaftsorden „För dat Kölsche Hätz“, hatte der Vorstand Udo Müller gewinnen können, der bis Ende Oktober dieses Jahres stellvertretender Intendant, Autor und Puppenspieler des „Thiater“ am Eisenmarkt war, und viele Jahre die Stimme von „Tünnes“ war. Udo Müller würdigte Marita Köllner („Et fussich Julche“), welche seit ihrem 10. Lebensjahr auf den karnevalistischen Bühnen Kölns und des Rheinlandes steht. Im Severinsveedel aufgewachsen startete Marita Köllner ihre bis heute ununterbrochene karnevalistische Karriere als Büttenrednerin. 1988 wechselte sie durch das vor ihr und Henning Krautmacher komponierte Lied „Denn mir sin kölsche Mädcher…“ in das Gesangsgenre. Gestern zeichnete die Große Allgemeine „Et fussich Julche“ für diese Leistungen mit der Ehrung des Gesellschaftsordens „För dat Kölsche Hätz“ aus, und dankte gleichzeitig Udo Müller für die würdigenden Worte die er in seiner Laudatio gefunden hatte.

Anscheinend überrascht die GA gerne liebe Mitmenschen und vertraute Zeitgenossen. So auch heute, mit dem Auftritt des Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“, bei denen die vier Trainer der Tanzgruppen der GA zu diesem Ensemble gehören. Völlig überrascht, quasi (erfreulich) überrumpelt, fühlten sich Lara und Lena Schmitz, Melina Struve und Gerrit Dillhaus, als Markus Meyer die „Luftflotte“ ankündigte, die mit hoch frequenten Tänzen, Saltos, gruppenweise Hebungen ihres pulsierenden karnevalistischen Tanzsports über mehrere Tänze sich im festlich geschmückten Bankettsaal des DORINT am Heumarkt präsentierten.

 

Mit dem Corpsaufzug der Nippeser Bürgerwehr folgte der Ablauf der Programmgestaltung des Literaten., wobei das orange-weiße Traditionskorps sich sowohl musikalisch durch die Musiker des Stabsmusikzuges, wie auch tänzerisch durch Wache, Niklas Wilske und die neue Marie Svenja Klupsch bestens vorbereitet für die Session zeigten. Alsdann folgte mit dem Auftritt des Scala Ensembles in Korporation mit Udo Müller, ein weiterer Höhepunkt zur Sessionseröffnung-Gala, bei dem man sich gesanglich zeigte. Hierbei wirkten neben Ensemblemitglied Maxi Dorner – mit ihrem Karl Berbuer-Medley- auch die beiden Theaterintendanten und Ehrensenatoren der GA Ralf Bogatz und Arne Hoffmann mit.

Ab jetzt drehte sich auch bei beiden letzten Programmnummern mit den Jungs der Comedy-Musikgruppe „Usem Lamäng“ und Benni Prinz als neuer Stars am Schlagerhimmel, der restliche Abend ausschließlich um die Große Allgemeine und deren Eigengewächse. Hier startete die GA mit der Vorstellung des „Bellejeck“ der Session 2024, wofür man mit Alfred Wolf ein Mitglied gefunden hat, welcher schon mehrfach die Rolle des mittelalterlichen Hofnarren verkörperte und sich auch in der laufenden Session freut, diese über 500jährige Kölner Tradition im Sinne seiner GA fortführen zu können.

Vor den Ehrungen an Tanzcorps-Mitglieder, die fünf, zehn oder 15 Jahre in den Farben ihrer Gesellschaft über Kölner Bühnen wirbeln und hervorragende Tänze darbietet, präsentierten die erwachsenen Tänzerinnen und Tänzer, die neuen tänzerischen Darbietung, die neben kölsche Musik beeindruckende Bilder mit Hebungen und akrobatischen Leistungen zeigen. Nicht nur die erwähnten Auszeichnungen an langjährige Mitglieder des grün-roten Tanzcorps gehörten zum eingangs erwähnten Parts (mit Urkunde und Verdienstnadel), sondern auch die Würdigung von zwei unermüdlichen Akteurinnen, die sich ganz besondere Verdienste im karnevalistischen Tanzsport ihrer Gesellschaft erworben haben. Angie Meis und Markus Meyer, zeichneten hierfür Annika Plum und Lena Fangmeyer mit Urkunden und Verdienstmedaillen der Große Allgemeine KG in Silber aus, welche nur „sehr sparsam“ für besondere und langjährige Meriten innerhalb der Gesellschaft verliehen wird.

Jetzt konnte die Party nach der Gala starten, bei der die eigenen Mitglieder der Comedy-Musikgruppe „Usem Lamäng“ (Dirk, Dustin und Kevin Gemünd zusammen mit Peter Schweikert-Wehner und Lukas Wehner) und nach deren Zugaben, Benni Prinz und mit dem GA-Tanzcorps bis weit nach Mitternacht Mitglieder und Gäste im Ballsaal des DORINT am Heumarkt ins Staunen versetzten.

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Erfolgsgeschichte in Zollstock – Start in die dritte Session nach Wiederbelebung der KG Fidele Fortuna

Aus einer damals noch belächelten Idee, die KG Fidele Fortuna vun 1949 e.V. wiederzubeleben, wird eine echte Erfolgsgeschichte. Eine Familiengesellschaft im wahrsten Sinne des Wortes, mit Mitgliederinnen und Mitgliedern, die mit der Gesellschaft, der Südstadt und viele auch mit dem Sportverein SC Fortuna Köln eng verbunden sind und die stetig weiterwächst.

So kamen sie am Samstag (18.11.2023), im Pfarrsaal von St. Pius – im Herzen Zollstocks – zusammen, um den inzwischen dritten Sessionsbeginn nach der Wiederbelebung in 2021 zu feiern. In der, der Feier vorangegangenen stimmungsvollen, kölschen Messe, geleitet von dem Gesellschaftshilligen Andreas Brocke, wurden die Neumitglieder vereidigt. Jetzt sind es inzwischen bereits fast 80 Menschen, Jung und Alt, die zusammen das Brauchtum leben und die kölsche Geselligkeit genießen.

Der Präsident Marcel Hergarten ist sichtlich stolz, auf das was hier in den letzten drei Jahren geschaffen wurde: „Die Familie steht in unserer Gesellschaft im Vordergrund. Viele Familien, die bei uns dabei sind, sind dies generationsübergreifend. Das macht den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft aus und macht Spaß beim Blick in die Zukunft.“ Diesen Zusammenhalt und die Freude daran spürte man auch am gestrigen Abend zu jeder Zeit. Gastauftritte von Tanzgruppen befreundeter Gesellschaften wie die „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ und „De Höppemötzjer“ brachten eine tolle Stimmung in den Saal. Aber auch „Schamöör“ oder eine Gruppe, die etwas rheinaufwärts aus Unkel stammen, die „Barhocker“, machten einen abwechslungsreichen Abend aus.

Eine besonders schöne Geschichte gab es rund um den Sessionsorden 2024. Das älteste Mitglied der Gesellschaft Otto Hoffmann, 90jährig und immer noch der kreative Kopf der KG, hat das Sessionsmotto „Wat e Theater – wat e Jeckespill“ bei der Gestaltung des diesjährigen Ordens ganz besonders umgesetzt. Was für ein Jeckespill gab es einmal in den 1980er Jahren in der Geschichte des SC Fortuna Köln, dem Verein, mit dem die KG Fidele Fortuna eng verbunden ist. Der damalige Präsident Jean Löring hatte ein Bundesligaspiel und damit den Sieg gegen Darmstadt 98, in welchem die Fortuna 3:0 führte, gerettet, indem er als alter Elektromeister selbstständig die plötzlich ausgefallene Flutlichtanlage reparierte. Diese Situation ist auf dem Herrenorden abgebildet. Mit ein- und ausschaltbarem Licht! Cornel Wachter, Künstler und Südstadtprominenz, ebenfalls eng verbunden mit den Fortunen, gratulierte Otto Hoffmann zu dieser wunderbaren Idee und deren Umsetzung.

Eine tolle Gesellschaft, auf deren Veranstaltungen in der anstehenden Session wir uns sehr freuen! Der Kostümball im Sartory findet am 12. Januar 2024 und die Traditionelle Kostümsitzung am 3. Februar 2024 in der Flora statt.

Quelle und Foto/s: KG Fidele Fortuna vun 1949 e.V.

 




Altstädter pflegen ihre Traditionen zu Beginn jeder Session mit gleich dreifach

-nj- Gleich drei Veranstaltungen haben die Aktiven der Altstädter Köln innerhalb von neun Tagen erleben können, die beim grün-roten Korps festverankerte Termine in deren Jahreskalender sind.

So ist das Traditionskorps Jahr für Jahr beim Martinszug in der Altstadt (10. November 2023) ganz weit vorne anzusiedeln, da ein Mitglied des Altstädter Reiterkorps die Figur des hl. St. Martin verkörpert. Ab 17.30 Uhr setzt sich der festliche Umzug am Dom in Bewegung – begleitet von strahlenden Laternen und leuchtenden Kinderaugen – und endet an Groß St. Martin mit der Ausgabe von 700 Weckmännern an die „Pänz“.

Für die Altstädter ist die St. Martin-Feier ein wichtiger Bestandteil der Kultur und Tradition ihrer Heimatstadt. „Es ist uns eine Ehre, den St. Martin zu Pferd zu stellen!“, so der neue Kommandant des Reiterkorps, Marcus Breuer.

Bereits einen Tag später, traf man sich dann wieder zum Start in die Session, den zahlreiche Mitglieder – der am Alter Markt angesiedelten – Karnevalsgesellschaft auf dem Heumarkt erlebten. Hiernach strömten die Altstädter Köln zusammen mit ihrer Marie in den Wartesaal am Dom, wo man bei der eigenen Veranstaltung 11 Punkt 11 mit zahlreichen Bühnenacts Kölner Bands (dem Regimentsspielmannszug, „Auerbach“, Miljöh“, „Märtropolis“, „Cöllner“, „Kasalla“ und „Knallblech“) sowie dem designierten Kölner Dreigestirn im grün und rot erleuchteten Saal auf die „Pauke“ haute.

Vor der „Winterpause“ bis nach dem Jahreswechsel, stand danach am 18. November 2023 noch die Regimentsmesse im Dom an, die für die Verstorbenen der Gesellschaft gehalten und für eine unfallfreie Session zelebriert wurde.

Alsdann zog das Korps mit Senat, Tanzkorps, ihrem Großen Rat, Reiter- und Reservekorps zu klingendem Spiel des Regimentsspielmannszuges ins Brauhaus „Gaffel am Dom“. In einer geschlossenen Veranstaltung mit einem kleinen, aber feinen Programm (Tanzgruppe „Kölsche Dillendöppcher“, Regimentsspielmannszug, „Bel Air“ und „Fidele Kölsche“), stellte Präsident Hans Kölschbach auch den aktuellen Sessions- und Damenorden vor, und freute sich auf den überraschenden Besuch des designierten Kölner Dreigestirns, welches sich ebenso wie die Altstädter auf die Erlebnisse des Saal- und Straßenkarnevals freut.

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Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn proklamiert mit Gabi Gérard „Jan un Griet“-Paar 2024

-nj- Dass das Reiter-Korps „Jan von Werth“ eine sehr homogene Karnevalsgesellschaft ist, bei der man immer zusammensteht, vermittelte auch die gemeinsame Moderation des Präsidenten und des Vorsitzenden (gleichzeitig auch Korpskommandant) des grün-weißen Kölner Traditionskorps, anläßlich der Proklamation des neuen „Jan un Griet“-Paares gestern Abend.

Gleich zu Beginn begrüßten Frank Breuer (Vorsitzender) und Präsident Stefan J. Kühnapfel die annähernd vollzählig erschienen Mitglieder ihres 1925 gegründeten Korps, wie auch die zahlreichen Ehrengäste aus Karneval, Politik, Wirtschaft sowie der Kölner Gesellschaft, welche gerne der Proklamation der ranghöchsten Regenten nach dem Kölner Dreigestirn beiwohnen mochten.

Mit Präsidenten und Vorsitzenden, zog zugleich der Nachwuchs der Gesellschaft ein, womit die „Pänz“ der Kinder- und Jugendtanzgruppe (KJTG) gemeint sind. Diesen schenkte das Auditorium nach dem Willkommen ein besonderes Augenmerk, da die kommenden Minuten den Kindern gehörte. Bevor sich die kleinen „Jan von Werther“ ihren zweiten Sessionstanz samt Zugaben präsentieren durften, versahen Präsident und Vorsitzender den erstmals mittanzenden neuen Jungs und Mädels der KJTG ihr Korpskreuz, welches zur Uniform gehört und diese somit komplettiert.

Hierzu hatte sich auch das designierte „Jan un Griet“-Paar auf der Bühne des Palais der Flora eingefunden, die zusammen mit allen Fahnen und Standarten des Reiter-Korps bei den Übergaben der Korpskreuze ein imposantes Bild gaben. Sodann tanzen sich die kleinen Fetzer durch ihre weiteren Darbietungen in die Herzen des Auditoriums und verabschiedeten sich sodann beim Publikum, dem noch ein phantastisches Programm an diesem Abend bevorstand.

Und schon wuselten sich zahlreiche Servicekräfte durch die Tischreihen und servierten allen Gästen die kölnisch-rheinische Kulinarik, die bei „Jan von Werth“ seit Jahren zu diesem Abend gehört. Nach dem Essen, erfolgte mit dem Einmarsch der Einzug des noch wenige Minuten designierten „Jan un Griet“-Paares 2024, die hierbei von 111 Reiter-Korps-Kameraden und sämtlichen „Plaggen“ der Gesellschaft zur Bühne geleitet wurden.

Nach der Vorstellung neuen Paares, Rüdiger und Silvia Prätzsch, die seit 3 x 11 Jahren eine glückliche Ehe führen, proklamierte Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn mit Gabriele P. Gérard (Präsidentin der Kölsche Madämcher) das designierte Paar zu „Jan un Griet“ 2024. Hierzu überreichte man beiden Protagonisten zur Amtseinführung Degen und Apfel. Wortgewaltig dankte Rüdiger Prätzsch seinem Korps für die Ehre und das Vertrauen, die Figur des Johann (Reichs)freiherr von Werth, genannt Jan von Werth verkörpern zu können, welcher einer der bekanntesten deutschen Reitergeneräle im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) war und unter anderem das Rheinland von der Besatzung der Franzosen befreite. Dem Dank ihres Mannes („Uns ist es eine Ehre mit Euch Teil der schönsten Tradition zu sein, die der Kölsche Fastelovend zu bieten hat“), schloß sich auch die soeben proklamierte „Griet“ an, die herzlich und ausdrucksstark ihrem Reiter-Korps dankte, die kommende Session an der Seite ihres Ehemannes als die historische Figur der Barockzzeit erleben zu dürfen.

Alsdann folgten im weiteren Verlauf abends der Auftritt des Musikzuges „Domstädter Köln“, welcher einer der bekanntesten Amateurorchester der Domstadt ist und bei der Großen Kölner ihre närrische Heimat gefunden hat. Vor der Musik der Band „StattRand“ erfolgte wiederholt der Aufzug des Korps, die die Damen und Herren umrahmten welchen das Reiter-Korps mit der Verleihung von Ehrendienstgraden als Ehrenleutnant Dank sagte.

Hierbei überreichte der Reiter-Vorstand Alexander Cormann (Reiterkorps-Kommandant der Nippeser Bürgerwehr), Berthold Diller (1. Vorsitzender der KG Treuer Husar), Lena Finger (Direktorin Hotel Europa), Udo Jumpers (Förderer „Jan von Werth“), Marcel Kappestein (Kommandant der Prinzen-Garde Köln), Dominik Meiering (Regimentspfarrer der KG Treuer Husar), Elke Müller (Reitercorpsführerin der G.K.G. Greesberger), Florian Müller (Malteser Hilfsdienst), Christoph Olbermann (Kommandant der EhrenGarde Köln), Jürgen Pesch (Korpskommandant der Blaue Funken) und Apollo Zweifel (2. Vorsitzender der KG Treuer Husar) ihre Ernennungsurkunden und Krätzchen.

Nach der musikalischen verbreiteten Lebensfreude der sechs jungen Musiker von „StadtRand“, folgten die internen Ehrung, mit dem der „Jan von Werth“-Vorstand die mannigfaltigen Verdienste ihrer vier Schwadronen, Senat, Corps à la suite und der Korpskapelle würdigte. Außerdem wurde der langjährige Senatspräsident Achim Mettlach zum Ehrensenatspräsident ernannt und der Ehrenkommandant der Gesellschaft Bernd Volk durch das Festkomitee Kölner Karneval mit dem Verdienstorden in Silber ausgezeichnet. Den Abschluß diesjährigen Proklamation des „Jan un Griet“-Paares hatte man in die Hände von Trompeter Markus Rey gelegt, der allen leuchtende Augen und ein unbeschreibliches Kribbeln mit seinem Repertoire kölscher Tön´ bescherte.

Quelle und Fotos © 2023 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Schlenderhaner Lumpe würdigten karnevalistisches Schaffen von Egon Michelske

-nj- „Kölsche Sitzung mit leise Tön“ ist seit einigen Jahren der Arbeitstitel der Schlenderhaner Lumpe, die von der Bezeichnung Sessionseröffnung oder Feier des 11. zum 11. wegwollten. Und hiermit hat die Gesellschaft die zum Präsidenten und Justitiar Marc Michelske und Jürgen Knaack zum Vorsitzenden und Vizepräsident, haben ein Alleinstellungsmerkmal im Kölsche Fastelovend.

Denn keine andere Gesellschaft der Domstadt, hat ein solch umfangreiches Programm zum Einstieg unmittelbar nach dem Sessionsstart in die närrischen Wochen der neuen Session, wie die „Lumpe-Famillisch“, die sich gerne so betitelt.

Mit der Begrüßung durch Marc Michelske, der samt seinem Vorstand auf dem Parkett des Festsaals im DORINT am Heumarkt alle Mitglieder, befreundete Gesellschaften und sonstigen Gäste willkommen hieß, war der Abend eröffnet, so daß als erster Programmpunkt die Verleihung der vom Ratsherrenstammtisch gestifteten Auszeichnung „Goldener Lump“ anstand. Dieser verlieh die Gesellschaft nach 2011 an Elfi Scho-Antwerpes, 2013 (Pfarrer Franz Meurer), 2015 (Anke Bruns), 2017 („Ne kölsche Schutzmann“ Jupp Menth), und 2019 („Klappstuhl“ Till Quitmann) und nach dem pandemiebedingten Aussetzer (2021) aufgrund behördlicher Verfügung gestern zum sechsten Male.

Die launige Laudatio hierzu hielt Till Quitmann, welcher den jüngsten Träger der Schlenderhaner-Auszeichnung sehr sympathisch wertschätzend und als verdienten Karnevalisten beschrieb. Mit Egon Michelske, welcher Mitglied des Großen Rates und seit 2010 auch Ehrenratsherr seiner Gesellschaft ist, haben die Schlenderhaner Lumpe einen würdigen Preisträger gefunden, der mit stolz diese Auszeichnung, ja dieses wertvolle Kunstobjekt trägt. Sodann präsentierte das Tanzcorps „Colonia rut-wiess“ unter anderem ihr Repertoires für die Session 2024 zu dem auch die Premiere eines neuen Tanzes gehört.

Alsdann startete das Bühnenprogramm auf dem Parkett im Fest- und Bankettsaal der „Kölschen Hofburg“, in der auch unmittelbar vor ihrer Proklamation im Gürzenich, das Kölner Dreigestirn einzieht und bis Aschermittwoch zu Hause ist. Nach Lidia Streifling (Geige) wirkten Jupp Menth in seiner Paraderolle als „Ne kölsche Schutzmann“ mit, welcher zuvor allerdings in die Rolle von Kardinal Woelki schlüpfte. Insgesamt war er Vortrag des Bühnen- und Publikumslieblings wieder bissig und zeitaktuell mit Witz und Geist versehen, der im heutigen Kölschen Fasteleer leider nur noch sehr selten anzutreffen ist.

Als weitere Programmhöhepunkte konnte Harald Kaspers „Die 3 Liköre“, Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“ und dass „Kohberg Orchester“ verpflichten, welches in alter Besetzung des beginnenden 20. Jahrhunderts (Gesang, Geige, Klavier, drei Saxophone/Klarinetten/Flöten, zwei Trompeten, Posaune, Tuba, Gitarre, Schlagzeug), die unsterblichen Kölner Evergreens von Willi Ostermann, August Batzem, Karl Berbuer, Jupp Schmitz intonierte.

Quelle und Fotos © 2023 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Vera Drewke Photography
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Neuer Vorstand der Kölnischen KG lud Mitglieder zu interner Sessionseröffnung in der Playa in Cologne ein

-nj- Neuer Vorstand, neuer Präsident und neue Location beim Sessionsauftakt, gehören in diesem Herbst zu den Neuerungen der Kölnischen KG. Nicht ganz: Denn erstmals in der 78jährigen Geschichte der der Kölnische Karnevalsgesellschaft von 1945 e.V., steht nicht ein Präsident, sondern eine Präsidentin für ihre Gesellschaft ganz vorne im Rampenlicht.

Bei den vor einigen Wochen durchgeführten Wahlen im Rahmen der Jahreshauptversammlung, sprachen die Mitglieder Simone Kropmanns ihr Vertrauen aus, die seit Jahren sowohl in ihrer Gesellschaft – wie auch im Kölschen Fasteleer – kein unbekanntes Gesicht ist. Gestern Abend, bei der Sessionseröffnung, die knapp sechs Kilometer von der Altstadt, und somit von ihrem heutigen Veranstaltungsort entfernt liegt, moderierte die neue Präsidentin erstmals eine eigene Veranstaltung, die ausschließlich nur den Mitgliedern der Kölnischen vorbehalten war.

Mit 150 Damen und Herren, die sich in der KG mit den Farben Rot, Weiß, Gelb und Grün und dem freudestrahlenden Grau der Komiteejacken zu Hause fühlen, hatte man wahrhaftig eine „volle Hütte“, da der Vorstand sich für die Playa in Cologne entschied, die in unmittelbarer Nähe zum RheinEnergieSTADION, seit 20 Jahren für Urlaubsgefühl, Entspannung und Beachsport und als beliebter Treffpunkt zum Feiern, Verweilen jeglicher Art einlädt.

Für die Mitglieder hatte der Vorstand ein kleines und den Sessionsstart abrundendes Programm mit zwei Musikbeiträgen zusammengestellt, allerdings auch dafür gesorgt, daß sich jeder nach seinem Gusto eine Option aus Eintritt und Essen oder das All-Inklusiv-Paket für den Abend aussuchen konnte. Neben frischem SION-Kölsch, Wein, Coktails, alkoholfreien Getränken und einer Riesenauswahl am Grillbüffet, kam jeder auf seine Kosten, und konnte die erworbenen Pfunde bei den beiden Programmpunkten – für die Literat Rudi Fries verantwortlich zeichnete – diese antrainieren.

Seinen Auftakt erlebten die Mitglieder mit der Begrüßung durch Simone Kropmanns, welche ursprünglich im Reiterkorps der Kölnischen KG ihr Zelt aufschlug, und dort vor dem Wechsel in die Position der Vizepräsidentin, zuletzt die Funktion der Reiterkorpsführerin innehatte. Jetzt ist die stets gutgelaunte und immer herzliche Kölsche an der Spitze der Gesellschaft angelangt, und freut sich mit ihren sechs männlichen Vorstandskollegen auf die Aktivitäten in der „fünften Jahreszeit“ und die kommenden Jahre in der Vereinsführung.

Doch nun wieder zurück zur gestrigen Sessionseröffnung, welche von gut gelaunten, schunkelnden Menschen geprägt war, die sich einfach nur schunkelnd in den Armen lagen und herzhaft alle Lieder von Matthias Nelles mitsangen. Matthias Nelles, der in Köln und dem Umland einer der gefragtesten Singer | Songwriter ist, war auch beim Sessionsauftakt der Kölnischen KG wieder mit seinem Mitsing-Event ein absolutes karnevalistisches Highlight, welches erst nach mehreren Zugaben beendet wurde.

Auch mit ihrer zweiten Programmnummer hatte die Kölnische KG einen Volltreffer gebucht. Denn „Auerbach“, als brandneue Band aus vier erfahrenen Musikern, die mit sympathischem Pop, atmosphärischer Tiefe und unglaublichen Stimmen die Kölner Bühnen rocken, hatten genau die Töne in der Playa in Cologne mitgebracht, die zur Sessionseröffnung paßten und den Stimmungspegel in der Location auf den Siedepunkt brachten.

Bis spät in die Nacht feierte die die Mitglieder mit ihrem Vorstand in den Samstag hinein, der für viele noch ein Stück nachhaltiger sein dürfte, als bei den Sessionseröffnungen der vergangenen Jahre.

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Die neue k. & k.-Zeit hat begonnen – erfolgreicher Start der GKG echt jeck in die Session

Präsident Rolf B. Pieper und Base-Captain Alex Saelzer eröffnen gemeinsam mit der Band Jedöns aus Bonn feierlich die echt jecke Sessionseröffnung

Abseits von überfüllten Plätzen und Räumen, abseits von Müllbergen und Dixi-Klos hat die erst im September gegründete Karnevalsgesellschaft „echt jeck“ zu ihrer Sessionseröffnung am 11.11.2023 in ihr Cockpit ins moxy-Hotel am Flughafen eingeladen.

Zahlreiche Gäste mit und ohne „Kölsche Pap“ waren gekommen – Mitglieder und Gäste unter anderm aus Italien, Schweiz, Liechtenstein, Belgien, England, Wales, Bonn, Jülich, Köln, Bremen und Ostfriesland wollten die erste öffentliche Veranstaltung der Gesellschaft nicht verpassen. Eine Abordnung des Karnevals aus Maasmechelen überbrachte Geschenke und Glückwünsche zur Gründung. Um 14.11 Uhr war es dann so weit – gemeinsam mit dem Board-Captain, Alex Saelzer, eröffnete der Präsident, Rolf B. Pieper, die Veranstaltung. Rolf Pieper: „das erste ‚G‘ in unserem Namen könnte auch für grenzüberschreitend oder global stehen. Die Krätzchen- und Kuttenzeit hat begonnen. Wir haben erst im September gegründet und dann so eine Veranstaltung. Unser Traum ist in Erfüllung gegangen.

Die Gesellschaft hat sich erst am 6. September 2023 gegründet, ist inzwischen eingetragener Verein und hat nach kurzer Zeit eine Mitgliederzahl im hohen zweistelligen Bereich. Bei der Veranstaltung präsentierte der Vorstand stolz erstmals das rot-blaue Krätzchen der Gesellschaft. Und zusätzlich weitere Outfit-Accessoires. Zur Krätzchen- und Kutten-Zeit ( k. & k.) fehlt nun noch die Kutte mit den Patches. Diese wird die Gesellschaft zum Straßenkarneval präsentiert.

Bis in die späte Nacht feierten die Mitglieder und Gäste unter den Live-Klängen unter anderem von namhaften Bands wie „Bel Air“, „Jedöns“, „Kempes Finest“, „Eldorado“ und „DJ Timobeat“. Und alle waren sich einig – wir kommen wieder und wollen wieder echt jeck feiern.

Vorstand und Mitglieder präsentieren stolz ihren Logo-Tisch in der „Hofburg“ am DORINT am Heumarkt

Schon am 9. November 2023 konnte die Gesellschaft ein Highlight in der jungen Geschichte feiern. Mit namhaften Kölner Karnevalisten und Präsidenten befreundeter Gesellschaften als Gästen übernahmen Vorstand und einige Mitglieder ihren eigenen Logo-Tisch in der Hofburg, dem DORINT Hotel am Heumarkt.

Quelle und Foto/s: GKG echt jeck e.V.




Bürgergarde „blau-gold“ würdigt zahlreiche langjährige Mitglieder und würdigt Aktive mit Beförderungen

-nj- In zahlreiche übermüdete Gesichter blickte man gestern Mittag (12. November 2023) beim diesjährigen Beförderungsappell der Bürgergarde „blau-gold“ im Wartesaal am Dom, da sowohl die Mitglieder von Wallpott´s Bürgergarde, wie auch deren Gäste am Tag vorher bis in den Abend oder sogar bis spät in die Nacht den 11. im 11. hochleben ließen. Dennoch konnte sich keiner das Lächeln verkneifen, denn ab sofort ist im Rheinland wieder die schönste Zeit des Jahres eingezogen.

Ab 13.00 Uhr startete der Bürgergarde-Präsident und Kommandant das Programm, und hieß alle Korpsmitglieder, Ehrengäste wie auch das designierte Kölner Dreigestirn aufs herzlichste im einzigartigen Ambiente der 1915 erbauten – und zum Hauptbahnhof gehörenden Räumlichkeiten – willkommen.

Für den musikalischen Auftakt sorgten sodann die Musiker des Regimentsspielmannszuges, die mit klassischen wie neuen Musikstücken bestens für die närrischen Wochen der diesjährig sehr kurzen Session vorbereitet sind. Und schon wartet die Küche darauf, daß das Essen allen Gästen serviert werden konnte, da das blau-goldene Traditionskorps bereits seit dem Vormittag unterwegs war, und, sich den Segen für eine unfallfreie Session in ihrer Ehrenfelder Heimatkirche geholt hatte.

Mit der Ehrung der Jubilare nahm – nach dem Mittagstisch – der Beförderungsappell Fahrt auf. Markus Wallpott ehrte hierbei insgesamt 43 Mitglieder mit Urkunden und Verdienstnadeln, welche seit 15, 20, 25, 30, 35 und sogar über 40, 45 und 50 Jahre ihrer Bürgergarde die Treue halten. Herzu gehören unter anderem (um nur einige Namen zu nennen) die ehemalige Marie der Gesellschaft Andrea Lindert, Marcel Krahforst, Karl Adler, Andreas Rodenkirch, Ex-Prinz Frank Steffens, Rolf Abthoff und Heribert Fuchs.

Besondere Weihen hatte sodann der Vorstand für Literat und Vize-Präsident Udo Koschollek und ihren sprachlosen Präsidenten parat, die durch das Festkomitee Kölner Karneval und den Bund Deutscher Karneval geehrt wurden. Udo Marx zeichnete als Mitgliederbetreuer des Festkomitees Udo Koschellek für seine Verdienste über 20 Jahre als Vizepräsident mit dem Verdienstorden des Komitees in Gold samt Urkunde aus. Erich Ströbel, welcher ebenfalls Mitgliedes des FK-Vorstandes ist und zugleich auch den Kölner Karneval beim BDK vertritt, überbrachte Markus Wallpott nicht nur Glückwünsche seines Präsidenten Karl-Ludwig Fess, sondern überreichte dem Präsidenten des blau-goldenen Traditionskorps den BDK-Verdienstorden in Gold mit Urkunde für seine 20jährige Präsidentschaft.

Im Anschluß stand sodann die Vereidigungen elf neuer Mitglieder an, zu denen auch die neue Marie der Bürgergarde Selina Jauch gehört. Zu neuen Ehrenoffiziere ernannte Markus Wallpott nach den Vereidigungen die Schatzmeister der Kölner Traditionskorps Treuer Husar, Altstädter Köln und der Roten Funken (v.l.n.r.) Kurt Wietheger, Michael Robens und Peter Pfeil, sowie den Literaten der Grosse Braunsfelder KG Wolfgang Lutter und last not but least Ralf Nüsser, welcher seit dem Frühjahr neuer Geschäftsführer der Koelnkongress GmbH ist.

Dem folgten 81 Beförderungen in den Dienstgraden junger Gardisten bis zum Rang eines verdienten Generals, die aufgrund der Vielzahl verdienter Mitglieder in zwei Abteilungen durchgeführt wurden. Nach den beförderten Mannschaftsgraden, bei den die Beförderungen unter anderem für Dominik Betz, Maximilian Konrad, Dennis Clotten, Marco Frohn, Niklas Nelles und Guido Frohn anstanden, gehörte das Podium im Wartesaal am Dom den Musiker der „Dräcksäck“ zu, die als Nachwuchsband ihren Weg in den Kölner Karneval forcieren.

Weiter nach den Musiktiteln der jungen Band mit Teil 2 der Beförderungen, wobei der Vorstand die Leistungen ab Leutnant, wie bei Ken Reise, Eduardo Enghausen, Pressesprecher Andreas Alper, Dieter Grauer, Ex-Jungfrau René Sion, Rolf Braun, Horst Müller, oder Jajo Felser und Heribert Franke im Dienste der Korps honorierte.

Insgesamt neun treue karnevalsbegeisterte Seelen des blau-goldenen Korps, zeichnete Präsident Wallpott zudem im Rahmen des internen Appells mit den Verdienstspangen in Bronze (Hans Jürgen Auweiler Dennis Clotten, Dieter Dittmann, Michel Domisch, Eva Frings, Marc-Aurel Kaiser, Thomas Kaiser und Alex Malzkorn), sowie in Silber (Martin Jeckel) aus, die hiermit schmückender Bestandteil der Uniformen aller Geehrten sind. Den Schluß des diesjährigen Beförderungsappells in Blau und Gold, markierte sodann der Auftritt von „Eldorado“, die wie in den Vorjahren wieder hitverdächtig in die Session starten.

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Sessionseröffnung der KKG Alt-Lindenthal – Fastelovend mit Freunden im Veedel

Am 11. im 11.2023 feierte die KKG Alt-Lindenthal „Em Birkebäumche“ im Biergarten mit vielen Mitgliedern, Freunden und Gästen und einem tollen karnevalistischen Programm bei perfektem Fastelovendswetter eine echt kölsche und stimmungsvolle Sessionseröffnung. Nonstop wurde geschunkelt, getanzt, gesungen und gelacht.

Pünktlich um 11.11 Uhr starteten die Familiengesellschaft und ihre zahlreichen Gäste aller Generationen im Kölner Westen in die Session 2024. Präsident Carl Hagemann zog bunt und fröhlich gemeinsam mit den Lindenthaler Lappenmännern ein und eröffnete die Freiluftveranstaltung im Biergarten. Und dann reihte sich ein toller Auftritt an den nächsten.

De Pänz us dem ahle Kölle machten den Anfang und erfreuten die Gäste vor der Bühne mit ihrem Tanzauftritt. Im Anschluß sangen „Kraad & Plaat“ mit vill Hätz, Kocki und Schang sorgten mit echt kölschen Leedern umrahmt von einem weißen Klavier für ausgelassene Feierstimmung, gefolgt von Schmitzebud.

Und Schlag auf Schlag ging es weiter. Die Band „Palaver“ erfreute die zahlreichen Gäste mit Kölschpop vom Feinsten. Gemeinsam mit Klappstuhl Till Quitmann sangen sie „Em elfte Himmel“, eine wunderschöne Hommage an verstorbene, aber unvergessene Kölnerinnen und Kölner. Ihnen folgten Auftritte der „Köbesse“ und von „ALUIS“ auf der Freilichtbühne.

Präsident Carl Hagemann präsentierte bei der Sessionseröffnung natürlich wie immer den aktuellen Orden der Gesellschaft. Passend zum Sessionsmotto 2024 „Wat e Theater – wat e Jeckespill“ steht ein Spotlight im Mittelpunkt. Der Orden hat eine zackige, flashlightartige Form. Das soll dafür stehen, daß wir in Köln und auf der ganzen Welt zwar viel „Theater“ haben, aber alles immer nur für einen kurzen Moment im Zentrum des Interesses ist. Denn dann richtet sich der Spot schon wieder auf ein anderes Thema. Und die KKG Alt-Lindenthal ist Teil dieses Jeckespills. Den diesjährigen Orden gibt es in zwei Größen.

Quelle: Kölner Karnevalsgesellschaft Alt-Lindenthal e.V.




Jahreshauptversammlung und Wahlen bei der KG Müllemer Junge

Rund 100 engagierte und interessierte Mitglieder begrüßte Präsident Siegfried Schaarschmidt kurz vor Sessionsbeginn im Foyer der Stadthalle Köln zur Jahreshauptversammlung. Der Rückblick auf das zurückliegende Jahr fällt äußerst positiv aus. 54 neue Mitglieder kamen hinzu, was aktuell 380 Mädcher un Junge bedeutet. Mit der zurückliegenden Session war man auf dem Müllemer Böötche extrem zufrieden, waren doch die Sitzungen insgesamt zu 95 Prozent des Vor-Corona-Niveaus besucht. Für 2024 kommen bis heute sechs Prozent obendrauf, so daß der Blick in die Zukunft optimistisch ist. „Wir verkaufen unsere Karten fürs nächste Jahr bereits während der laufenden Session und nichterst ab September“, so der Kapitän.

Kostenmäßig wird es in der Zukunft schwieriger. Saal- und Technikkosten werden steigen, gute Programme sind ebenfalls teuer. Damit setzen sich die Müllemer Junge frühzeitig auseinander.

Neuwahlen standen an: Literat Alexander Dick, Presse und Öffentlichkeitsarbeit Silke Dick, Zugleiter Nikolay Gassner, Kassierer Christian Weinmiller, Zeugwart Udo Bruynooghe und Schriftführer Markus Breidenbach wurden allesamt einstimmig wiedergewählt, ein eingespieltes Team neben dem Gesetzlichen Vorstand, Garant für die Müllemer Erfolgsgeschichte.

Quelle (Text): KG Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951; (Foto) Erich Rademacher




Stadt Köln: Sessionsauftakt in Köln

Stadtdirektorin Andrea Blome dankt Jecken und Einsatzkräften

Den gestrigen Sessionsauftakt feierten in den verschiedenen Kölner „Veedeln“ geschätzt über einhunderttausend Menschen.

Stadtdirektorin Andrea Blome: „Ich danke vor allem den Jecken, die unserem Aufruf gefolgt sind, am 11. Im  11. rücksichts- und respektvoll zu feiern, ich danke aber auch den Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Bundes- und Landespolizei, der Feuerwehr und der Hilfsdienste, der KVB und der AWB, der Sicherheitsdienste, den Streetworkern und den vielen anderen, die gestern seit den frühen Morgenstunden bis in die Nacht für die Feiernden im Einsatz waren und teilweise heute noch sind.“

Andrea Blome kündigt an: „Wir werden in den kommenden Tagen alle Einsatzbilanzen zusammentragen und auf Basis dieses Gesamtbildes beraten, ob und was wir für den Straßenkarneval gegebenenfalls anpassen können. Dabei beziehen wir selbstverständlich auch die Erfahrungen der Anwohner, Gastronomen und Gewerbetreibenden in den Karnevalshotspots ein.“

Die Mitarbeitenden des Ordnungsdienstes der Stadt Köln richteten ihr Augenmerk insbesondere auf den Jugendschutz. Zudem sprachen sie Feiernde an, die ihre Notdurfte außerhalb der zahlreichen Toiletten und Urinale verrichteten, die die Stadt aufgestellt hatte. 344 Personen müssen wegen wilden Urinierens bis zu 200 Euro bezahlen.

Den ganzen Tag über waren 25 Ordnungsdienstmitarbeitende in Zivil unterwegs, um sicherzustellen, daß an den Sperrstellen nur stand, wer zuvor nach erfolgreicher Überprüfung durch Polizei und Stadt eingecheckt und dieser Position zugeteilt worden war. In einem Fall trafen die Ordnungsdienstmitarbeiter eine Person an, die nicht im System erfaßt war und eine Weste trug, die einem anderen – überprüften und eingecheckten – Mitarbeiter eines beauftragten Sicherheitsdienstes zugewiesen worden war. Der Fall wird nun mit Hilfe der Polizei geklärt, ebenso der Fall, in dem ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes im Verdacht steht, Bargeld für den Einlass in das „Kwartier Latäng“ verlangt zu haben.

Zum Verständnis:
Die rund 3.000 von den Dienstleistern gemeldeten Service- und Sicherheitskräfte hatte das Ordnungsamt – in 90 Prozent der Fälle (bei den Servicekräften) ohne rechtliche Verpflichtung – bereits sechs Wochen vor dem Einsatz mit Unterstützung des Ausländeramtes und der Polizei Köln überprüft und ungeeignete Personen aussortiert. Bei den digitalen Check-ins zum Schichtbeginn erhielten nur zuvor erfolgreich überprüfte und als geeignet erfaßte Mitarbeiter eine nummerierte, personengebundene Weste und ein Armband, das nicht ohne Beschädigung entfernt und wieder angelegt werden kann.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




„Opgepaß, opgepaß…“ – Nippeser Bürgerwehr startet traditionell mit Bühnenprogamm und Fackelzug in die neue Session

-nj- „Opgepaß, opgepaß, et gitt jetz große Spaß“, lauten die ersten Zeilen des Marsches der KKG Nippeser Bürgerwehr, daß ganzjährig auch immer für einen Spaß zu haben ist. Und das Kölner Traditionskorps (welches sein Veedel in Namen und Hätze trägt), genießt am 11. im 11. die ersten Stunden der neuen Session bei der Sessionseröffnung auf dem Heumarkt, in Kneipen oder sonstigen Veranstaltungen der Domstadt.

Wenn dann die Dämmerung einsetzt, heißt es allerdings für alle Gardisten und Offiziere der orange-weißen Corpsgesellschaft, sich in Richtung Heimatveedel auf den Weg zu machen. Hier beginnt an der orange und weiß illuminierten Eigelsteintorburg ein ganz besonderes Spektakel, womit die Apelsinefunke nach ihrem am Tag zuvor zelebrierten Regimentsgottesdienst in St. Bonifatius die „fünfte Jahreszeit“ auf ihre Art begrüßen. Vor rund 1 x 11 Jahren hatte sich der damalige Vorstand hierzu entschlossen und lockt seit seinem Debüt eine große Menschenmenge an, die in die Heimatfarben gefärbte Torburg der ehemaligen Kölner Stadtmauer das Nippeser Jeckespill beginnen läßt.

Michael Gerhold als Präsident und zugleich Literat seiner Nippeser Bürgerwehr, hatte parallel zur Planung des ersten Abends der jungen Session, wieder ein buntes Programm zusammengestellt, welches auch gestern Abend die Massen ins Eigelsteinviertel lockte. Mit dabei auf der Bühne der Apelsinefunke in diesem Jahr waren, die „Domstürmer“, „Kempes Feinest“, „Rabaue“, „Bel Air“, „Kölsche Adler“ und „Filue“, die allesamt für die bombastische Stimmung für Bürger, Imis und Touristen mit alten wie neuen Hits sorgten. Das Finale des Bühnenprogramms gehörte alsdann der Kindertanzgruppe der Hellige Pänz, die wie die Bands erst nach ihren Zugaben ihr Repertoire beenden konnten.

Hiernach formierte sich das orange-weiße Corps zum Fackelzug. Mit klingendem Spiel ging es von der Eigelsteintorburg vorbei an der Agneskirche bis hin zum Altenberger Hof in Nippes, wo bis in den frühen Morgen auf die gerade begonnene Session angestoßen und gefeiert wurde. Neben den Protagonisten des designierten Kölner Dreigestirns 2024 – aus den Reihen der KG Treuer Husar -, folgten weit über eintausend Jecken dem Traditionskorps des Kölner Karnevals, die sich gerne dem närrischen Spaziergang durch die abendlichen Straßen der Domstadt anschlossen und ebenfalls bis in den beginnenden Sonntag hinein mitfeierten.

Quelle und Fotos: © 2023 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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