Altstädter Köln überraschen scheidendes Tanzpaar mit 111 Meter langem Spalier durch 250 Kameraden

-hgj/nj- Am gestrigen Freitag (24. Januar 2025) staunten die zahlreichen Gäste des Veedels-Brauhauses „Em Kölsche Boor“ über das rege Treiben in grön un rut, welches sich zwischen dem Eingangsbereich und dem am Ende das Brauhauses befindlichen Saales abspielte.
So hatten die Altstädter Köln den Eigelsteinsaal für eine besondere Überraschung reserviert, die zumindest bei zwei Protagonisten des grün-roten Traditionskorps nicht nur für Verwirrung, sondern auch für Tränen sorgte. Jeanette Leithe und Jens Käbbe, die seit einigen Jahren als Tanzpaar zusammen mit ihrem Tanzkorps eines der Aushängeschilder der am Alder Maat beheimateten Gesellschaft sind, verabschieden sich mit dem Aschermittwoch am 5. März 2025 von den närrischen Bühnen Kölns und des umliegenden Rheinlands.
Unter dem Vorwand, daß „Em Kölsche Boor“ eine Nostalgiesitzung stattfindet, lockte Korpskommandant Michael Klaas und Spieß Guido Bräuning – in Absprache mit dem Vorstand – die beiden ins bekannte Eigelstein Brauhaus. Um in den Saal zu kommen passierten beide das über 111 Meter lange Spalier ihrer 250 jubelnden Kameraden. Im Eigelsteinsaal angekommen, waren Jeanette und Jens überwältigt und hatten beide Tränen in den Augen, da sie nicht mit einem solch emotionalen Überraschungsempfang rechnen konnten. In seiner Begrüßung und Worten des Dankes für dieses tolle Tanzpaar, würdigte Präsident Dr. Björn Braun das Tanzpaar seines Korps unter anderem mit „Ihr werdet immer ein Teil unserer Familie sein“.
Wie viele seiner Kameraden hatte Björn Braun ebenfalls feuchte Augen, da für ihn als neuen Präsidenten, dies die erste Verabschiedung langjähriger als auch bedeutender Mitglieder war. Bis in den späten Abend hinein feierten alle Korpsteile weiter, da kein weiterer Termin mehr im Auftrittsplan des Tages stand.
Gleichzeitig rufen die Altstädter interessierte Tänzerinnen und Tänzer auf, sich für das neue Tanzpaar zu bewerben. Bewerbungen können bis zum 1. März 2025 an bewerbung-tanzpaar@altstaedter.de gesendet werden.
Mit dem Abschied von Jeanette und Jens, die beruflich als auch privat einen neuen Weg einschlagen, beginnt nun eine neue Phase: Die Altstädter Köln 1922 e.V. suchen engagierte Tänzerinnen und Tänzer, die in ihre Fußstapfen treten möchten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, wie Pressesprecher Ben Bereuter zum Ausdruck bringt, sich zu bewerben und Teil dieser besonderen Gemeinschaft zu werden. Die Altstädter freuen sich darauf, neue Talente in ihren Reihen willkommen zu heißen und die Tradition des Vereins weiterzuführen.
Quelle (Text): © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Sandra Schild /Altstädter Köln 192 e.V.
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
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Das Programm startete mit dem Tanzcorps „Rheinmatrosen-Minis“ G.M.K.G. Das jüngste Mitglied auf der Bühne ist erst zwei Jahre alt und hatte großen Spaß den Auftritt seines Corps mit viel Freude zu unterstützen. Für den Nachwuchs wird so auf spielerische Weise gesorgt. Vor der in Blüten stehenden Bühnenkulisse und den Tänzerinnen und Tänzer wurde in alter Tradition und nun schon zum neunmal ein Scheck in Höhe von € 444,44 an die Vertreterin der Kölnischen Rundschau – Altenhilfe, Julia Heinen (Vorstandsvorsitzende), vom Heimatverein Köln „Löstige Pensionäre v. d. Post“ vertreten durch Vera Gladow (Vorsitzende) und Vertretern vom Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“, überreicht.







Höhepunkte und Ehrungen prägen die Sitzung






Der Startschuß für die Herrensitzung fiel mit dem Einzug des Elferrates und aller grün-roten Korpsteile (Vorstand, Regimentsspielmannszug, Reiterkorps, Reservekorps, Tanzkorps und Großer Rat) in den Saal, worauf Altstädter-Präsident Dr. Björn Braun das närrische Auditorium begrüßte. Letztmalig mit von der Partie, war auch das Tanzpaar Jeanette Leithe und Jens Käbbe, welche mit dem bitteren Aschermittwoch aus privaten und beruflichen Gründen ihre Stiefel an die nächste Generation weiterreichen.










Danach hieß es wieder aufstehen, schunkeln und mitsingen, als die „Domstürmer“ das Zelt rockten. Neben bekannten Liedern fanden auch die neuen Songs großen Anklang. Mit der Ballade „Wunsch ist Wunsch“ und der absoluten Schunkelnummer „Fastelovend“ sind den „Domstürmern“ wieder echte Hits gelungen.







Zu den weiteren Neuerungen welcher der neue Vorstand im Funkenleben etablierte, gehört der neue Funken-Podcast „Flöck jefunk“. Dort bildet TV-Moderator und Funk Manuel Andrack zusammen mit seinem Präsidenten das Team. Hier fließen Geschichten und Anekdoten ein, die viel Wissenswertes über Historie, Ülepooz und das Funkenleben vermitteln.
Auch der anschließende Auftritt der großen „Kölschen Harlequins“ überzeugte die anwesenden Alt-Köllen-Mitglieder. Die Tänzerinnen und Tänzer hatten die Zeit vor dem Sessionsbeginn genutzt, um die Tänze auf den Punkt einzustudieren und dem Publikum dabei auch die eigene Freude und Begeisterung zu zeigen.
Durch das Festkomitee Kölner Karneval wurden an diesem Abend dann noch zwei besondere Ehrungen verliehen. Der silberne Verdienstorden des FK ging an den ehemaligen Senatspräsidenten Markus Lüdemann und der goldene Verdienstorden an den ehemaligen 1. Vorsitzenden Hans-Günter Horst.



Wie gewohnt sorgten die Naaksühle in Eigenregie für das leibliche Wohl der Besucher. Neben „Weihnachtsmarktklassikern“ wie Reibekuchen, Bratwurst oder Glühwein, fand man beim Senat der Gesellschaft, Champignons mit Knoblauchdip, Scampi in Weißweinsoße sowie korrespondierende Weine. Abgerundet wurde der Weihnachtsmarkt mit einem kleinen, gemischten Bühnenprogramm durch das Guido Heup gekonnt führte.

Die Messe wurde musikalisch begleitet vom Musikzug der Domstädter Köln, der mit seinen wunderbar passenden Tönen und Texten eine besondere Atmosphäre schuf. Unter der Leitung von Ehrenratsherr Prälat Gerd Bachner und Diakon Werner Boller fand die Messe statt. Letzterer hielt eine unterhaltsame Predigt in Reimrede, in der er mit viel Humor die kleinen und großen Probleme in Köln ansprach – von der Pünktlichkeit der KVB über die Herausforderungen des 1. FC Köln bis hin zum Verkehr in der Stadt. Ein besonders berührendes Thema war die Großzügigkeit des Vereins im Hinblick auf die Spendenaktionen der letzten vielen Jahre zum Erhalt des Kölner Doms.