Flora bebt: KKG Alt-Lindenthal feiert mit 1.000 jecken Frauen eine unvergeßliche Mädchensitzung

-hgj/nj- Was für ein Nachmittag! Wenn die KKG Alt-Lindenthal e.V. zur Mädchensitzung in die Flora lädt, bleibt kein Platz leer – und so verwandelte sich der prachtvolle Saal am 8. Februar 2026 in ein Meer aus Kostümen, Konfetti und purer Lebensfreude. Schon beim Einlaß lag dieses besondere Kribbeln in der Luft, das nur der Kölner Karneval erzeugen kann.
Von der ersten Minute an jagte ein Höhepunkt den nächsten. Mit strahlender Präsenz zogen das Kölner Dreigestirn und das Kinderdreigestirn zusammen mit Elferrat, Präsident Carl Hagemann und der 1. Vorsitzenden Anja Skupin in den Saal ein und sorgten für Gänsehaut und tosenden Applaus. Danach gab sich die kölsche Spitzenklasse förmlich das Mikrofon in die Hand: Das Traditionskorps der Altstädter Köln 1922 e.V. beeindruckte mit Haltung, Tanz, Musik und Herzblut, Guido Cantz brillierte als „Der Mann für alle Fälle“ mit scharfem Witz und treffsicheren Pointen, während Bands wie die „Höhner“, „Kasalla“ und die „Klüngelköpp“ die Flora zum Mitsingen, Schunkeln und Tanzen brachten. Ingrid Kühne alias „De Frau Kühne“ und Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“ bewiesen einmal mehr, warum sie zu den beliebtesten Rednern der Stadt gehören, und auch die StattGarde Colonia Ahoj setzte mit schwungvollen Auftritten ihrer Bordkapelle, Shanty-Chor und dem Tanzkorps farbenfrohe Akzente.
Ein echter Hingucker war in diesem Jahr der Elferrat: Statt klassisch geschniegelt präsentierte sich das Gremium als Schar fleißiger Heinzelmännchen. Damit griff die Gesellschaft augenzwinkernd das Sessionsmotto „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ auf. Die Botschaft dahinter: Ohne das Engagement unzähliger Ehrenamtlicher wäre der Fastelovend nicht das, was er ist. Das Bild der emsigen Heinzelmännchen brachte diese Wertschätzung charmant und sichtbar auf die Bühne.
Für besonders bewegende Momente sorgte der Abschied von Ingrid Kühne aus dem aktiven karnevalistischen Bühnenleben. Mit viel Herzlichkeit und einem Hauch Wehmut verabschiedete das Publikum eine Künstlerin, die über Jahre hinweg die Säle zum Lachen gebracht hat. Als liebevolle Geste überreichte die KKG Alt-Lindenthal ihr einen symbolträchtigen Ofenhandschuh samt Adlerfigur – eine augenzwinkernde Reminiszenz an ihr aktuelles Programm, in dem sie den Vergleich mit einem Falkner zieht. Der Applaus wollte kaum enden.
Doch damit nicht genug: Gemeinsam mit den Krieler Geschäftsleuten, die traditionell die Straßenkarnevalseröffnung am Hermeskeiler Platz mitgestalten, kündigte die Gesellschaft an, an Weiberfastnacht € 1.000,00 an die Ingrid-Kühne-Stiftung zu überreichen. Die Organisation unterstützt Kinder und Familien, die Hilfe benötigen – ein starkes Zeichen dafür, daß der Karneval in Köln immer auch Herz zeigt.
Auch die junge Generation bekam ihre große Bühne. Elferratsmitglied Michael Kokott brachte zusammen mit dem Chor der „Lucky Kids“ frischen Schwung ins Programm und zeigte eindrucksvoll, wie viel Talent im kölschen Nachwuchs steckt. Der Saal dankte es mit begeistertem Applaus.
Am Ende stand ein närrisch-bunten Nachmittags, der alles vereinte, was den Fastelovend ausmacht: überschäumende Stimmung, rührende Augenblicke, musikalische Höhepunkte und das unverwechselbare Gefühl von Zusammenhalt. Die Mädchensitzung der KKG Alt-Lindenthal hat einmal mehr bewiesen, daß sie zu den Glanzlichtern der Session gehört – und die Flora war dafür die perfekte Bühne.
Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Thomas ten Thij
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