Rut un wieß, raderdoll und randvoll – Die Wibbel-Dance-Party läßt den Wartesaal am Dom erbeben

-hgj/nj- Wenn der Wartesaal am Dom bebt, die historischen Mauern im Takt der kölschen Beats vibrieren und sich rote Funken in ihren Uniformen unter das jecke Volk in Glitzerkostümen, Federboas und kreativen Verkleidungen mischen, dann kann das nur eines bedeuten: Wibbel-Dance-Party! Auch in diesem Jahr bewiesen die Kölschen Funke rut-wieß einmal mehr, daß Tradition und Partylaune hervorragend zusammenpassen – und zwar bis tief in die Nacht.

Schon beim Betreten der ehrwürdigen Räumlichkeiten lag sie in der Luft: diese ganz besondere Mischung aus Karneval, Kult und kölscher Lebensfreude. „Das Programm versprach für die bunt kostümierten Gäste eine karnevalistische Party der Spitzenklasse – wir freuten uns wieder auf tolle Kostüme und eine einmalige Stimmung in den historischen Räumlichkeiten des Wartesaal am Dom“, hatte Vizepräsident und Pressesprecher Boris Müller im Vorfeld angekündigt. Und so viel sei verraten: Diese Vorfreude wurde nicht nur erfüllt – sie wurde regelrecht übertroffen.

Raderdolle Moderation und Beats für die Ewigkeit
Durch den Abend führte – wie schon bei der legendären Funken-Party „11. Em 11.“ zum Sessionsstart im Maritim Hotel – Funkenmitglied Max Kronenberg, der sich einmal mehr als Volltreffer am Mikrofon erwies. Eloquente Moderation, spontane Witze und eine charmante Portion kölscher Schlagfertigkeit machten ihn zum perfekten Zeremonienmeister für das feierwütige Publikum. Max Kronenberg führte souverän durch das Programm und hatte die Menge von der ersten Minute an fest im Griff.

Für den richtigen Soundteppich zwischen den Show-Acts sorgte der Freund der Kölsch Funke rut-wieß René Braun. Als DJ dieser Kultveranstaltung ließ er den Wartesaal mit fetten Beats und einer geballten Ladung Karnevalshits erbeben. Zwischen kölschen Klassikern und modernen Partytracks verwandelte sich der historische Saal zeitweise in eine brodelnde Tanzfläche – ganz im Sinne des „Wibbelns“.

Prominenter Besuch aus der FC-Familie
Auch prominente Gäste ließen sich dieses karnevalistische Highlight nicht entgehen. Stellvertretend für Kölns älteste Korpsgesellschaft begrüßte Präsident Dirk Wissmann die Vorstandsmitglieder des 1. FC Köln, die sich sichtlich wohl unter den feiernden Funken und kostümierten Jecken fühlten. Spätestens nach den ersten Mitsing-Refrains war klar: Hier feiert ganz Köln gemeinsam.

Wenn das ganze Korps wibbelt
Ein absoluter Gänsehautmoment war der feierliche Einzug des gesamten Korps der Roten Funken in den Wartesaal. Rut un wieß soweit das Auge reicht – begleitet von frenetischem Applaus und lautstarken Alaaf-Rufen. Auf dem Podium wie auch mitten im Saalparkett zeigte das Traditionskorps, daß Wibbeln nicht nur eine Bewegung, sondern eine Haltung ist: Lebensfreude, Kameradschaft und kölscher Stolz.

Mit dabei natürlich auch das Tanzpaar, das mit schwungvollen Darbietungen als auch der Regimentspielmannszug mit närrischen Klängen die Bühne und Saal zum Beben brachte – und damit den perfekten Auftakt für eine lange Nacht voller Musik und Bewegung setzte.

Kölsche Top-Acts bis in die frühen Morgenstunden
Zwischen 21:00 Uhr und 2:00 Uhr gehörte die Bühne dann den Größen der kölschen Musikszene – und jeder Act legte noch eine Schippe Stimmung drauf.

Den Auftakt machte die energiegeladene Band „Querbeat“, die mit ihren brasslastigen Partyhymnen den Wartesaal sofort in einen pulsierenden Hexenkessel verwandelte. Danach übernahmen die „Paveier“, die mit kölschen Klassikern und emotionalen Mitsingmomenten für echte Gänsehaut sorgten.

Mit frischem Sound und urbanem Karnevalsflair brachten „Mätropolis“ anschließend den Saal zum Tanzen, bevor „cat ballou“ mit ihren Ohrwürmern eine wahre Mitsing-Lawine lostraten. Arme in der Luft, schunkelnde Reihen und tausende Stimmen – kölscher geht es kaum.

Den krönenden Abschluß setzte schließlich „Miljö“, die im großen Finale noch einmal alles gaben. Spätestens bei den letzten Refrains war der Wartesaal ein einziger wogender, singender und wibbelnder Menschenstrom.

Eine Nacht, über die Köln noch lange spricht
Als gegen zwei Uhr morgens die letzten Akkorde verklangen, war eines klar: Die Wibbel-Dance-Party bleibt ein absolutes Highlight im Veranstaltungskalender der Roten Funken. Eine Mischung aus Traditionsbewußtsein, ausgelassener Party und kölscher Herzlichkeit, wie sie nur in Köln entstehen kann.

Oder wie man im Wartesaal am Dom in dieser Nacht mehrfach hörte:
„Wenn et wibbelt, dann richtig!“

Und so verabschiedeten sich die Gäste mit heiseren Stimmen, glücklichen Gesichtern und der festen Gewißheit: Im nächsten Jahr wird wieder gewibbelt.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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