Kostümsitzung der G.M.K.G. entfacht Karnevalsfeuer im Theater am Tanzbrunnen

-hgj/nj- Ein Meer aus Farben, funkelnde Augen und ein Saal voller Vorfreude: Mit der Kostümsitzung der Großen Mülheimer Karnevals-Gesellschaft (G.M.K.G.) wurde das Theater am Tanzbrunnen am Samstagabend (23. Januar 2026) einmal mehr zum pulsierenden Herz des Kölner Fastelovends. Der ausverkaufte Rundbau bebte vor Lebensfreude, als Präsident Michael Baur das närrisch bunt kostümierte Publikum herzlich willkommen hieß und damit den Startschuß für einen unvergeßlichen Abend gab.

Kaum waren die Begrüßungsworte verklungen, marschierten sie ein – die „Rheinmatrosen Minis“. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe eröffnete die Sitzung mit einer Energie, die den Saal sofort mitriß. Präzise, hochfrequent und voller Stolz präsentierten sich die „Pänz“, die ihren großen Vorbildern ihres Tanzcorps in nichts nachstanden. Monatelange Vorbereitung seit dem vergangenen Sommer zahlte sich aus – der Applaus wollte kein Ende nehmen.

Präsident Michael Baur nutzte im Anschluß die Bühne, um zahlreiche Ehrengäste willkommen zu heißen, bevor „Der Sitzungspräsident“ Volker Weininger mit seiner legendär hochprozentigen Rede für Lachtränen und ausgelassene Stimmung sorgte, die spürbar von Herz und Leidenschaft getragen war und dem Publikum Freudentränen in die Augen trieb.

Musikalisch übernahmen anschließend „King Loui“ das Kommando. Mit einer Mischung aus alten Hits und neuen Songs verwandelten sie den Saal in einen großen Chor – Mitsingen, Schunkeln und Feiern inklusive.

Dann wurde endgültig „weggeräumt“: Guido Cantz, der „Mann für alle Fälle“, fegte mit seinem Humor durch das Theater und erntete frenetischen Applaus sowie Zugaben. Direkt im Anschluß enterte die EhrenGarde der Stadt Köln die Bühne und zündete ein beeindruckendes musik- und tänzerisches Feuerwerk, das das jecke Publikum begeisterte. „Kasalla“ setzten mit ihren Hymnen den emotionalen Schlußpunkt vor der Pause und schickten Gäste und Elferrat zum Durchatmen und stärken an Büffet und Theke ins Foyer.

Der zweite Teil der Sitzung ließ keine Zweifel daran, warum diese Veranstaltung zu den Höhepunkten der Session zählt. Als das Tanzcorps „Rheinmatrosen“ die Bühne betrat, stand die Zeit still – im Foyer blieb außer Servicepersonal und Security kaum jemand zurück. Leidenschaft, Ausdruck und tänzerische Perfektion machten diesen Auftritt zu einem der absoluten Höhepunkte des Abends, da diese Tanzcorps die gewagtesten Figuren in ihren Tänzen Jahr für Jahr etabliert, ja sogar von Session zu Session noch spektakulärer formt.

Schlag auf Schlag folgten „Dä Tuppes vum Land“ (Jörg Runge) den man als den perfektesten Reimrede im Karneval entlang des Rheinlandes nennt. Die junge Band „StadtRand“ ließ die mannigfaltig kostümierte Publikum mitsingen sowie schunkeln und schließlich die „Höhner“, die mit ihrem energiegeladenen Finale das emotionale Schlußbild einer grandiosen Sitzung zeichneten. Spätestens hier war klar: Dieser Abend würde noch lange nachhallen – bei der anschließenden After-Show-Party bis in die frühen Morgenstunden ebenso wie in den Herzen der Gäste.

Ein besonderer Dank galt dem Sitzungsorchester unter der Leitung von Markus Quodt, das mit kölschen Klassikern, spontan ungezählte „Tuschs spielte und ad hock mit treffsicheren musikalischen Einspielungen von bekannten Titeln die Witze und Pointen der Kölner Karnevalsasse unterstrich.

Dass die Kostümsitzung der G.M.K.G. zu den begehrtesten Veranstaltungen des Kölner Karnevals gehört, zeigte sich wiederholt auch diesjährig wieder während der laufenden Sitzung: Der Vorverkauf für die kommende Session startete parallel – und bereits am selben Abend wechselte ein beachtliches Kartenkontingent den Besitzer. Geschäftsführer und Pressesprecher Harry Erschfeld brachte es auf den Punkt: Die Sitzungen der G.M.K.G. sind Jahr für Jahr echte Leckerbissen des Kölner Karnevals.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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