Ein Meer aus Emotionen und jecker Frauenpower – Die Mädchensitzung der Kölnischen KG begeistert auf ganzer Linie

-hgj/nj- Wenn über 1.300 Mädchen aus nah und fern gemeinsam lachen, singen, tanzen und feiern, dann ist klar: Die Mädchensitzung der Kölnischen KG hat einmal mehr bewiesen, warum sie zu den strahlenden Höhepunkten des Kölner Fastelovends zählt. Absolut ausverkauft, getragen von einer einzigartigen, mitreißenden Stimmung, verwandelte sich der Saal in ein brodelndes Zentrum kölscher Lebensfreude.

Mit gewohnter Souveränität, Charme und einem feinen Gespür für Dramaturgie führte Simone Kropmanns durch den Abend. Gleich zu Beginn schrieb sie Vereinsgeschichte: Erstmals in der über 80jährigen Historie der Kölnischen KG wurde ein ausschließlich weiblich besetzter Elferrat vorgestellt. Der Moment wurde vom Publikum mit langanhaltendem Jubel, Standing Ovations und spürbarer Begeisterung gefeiert – ein starkes Zeichen für gelebte Tradition und moderne Weiterentwicklung zugleich.

Der festliche Einzug der Nippeser Bürgerwehr setzte den würdigen Auftakt: Gemeinsam mit dem Elferrat zog das Traditionskorps in den Saal ein und begeisterte anschließend mit einem eindrucksvollen Bühnenspektakel aus mehreren energiegeladenen Tänzen und klingenden kölschen Potpourris. Tradition, Präzision und pure Leidenschaft verschmolzen zu einem echten Gänsehautmoment.

Für herzhafte Lacher sorgte anschließend „Der Mann für alle Fälle“ Guido Cantz, welcher beim Fotoshooting vor Publikum gegenüber des typischkölsch.de-Journalisten augenzwinkernd behauptete, er sei „Ross Antony“, und dies müsse auch so im Bericht erwähnt werden. Mit Wortwitz, Selbstironie und kölschem Humor traf Guido Cantz – wie man ihn kennt – in jeder Minute seines Auftritts punktgenau den Nerv des Publikums.

Musikalisch ließ die Sitzung keinerlei Wünsche offen: „Kasalla“ brachten den Saal mit ihren Hymnen zum Kochen, bevor „Willi und Ernst“ – gespielt von Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum, den Koblenzer Bühnenlieblingen im Kölschen Fastelovend – mit pointierten Dialogen und feinem Humor für Lachsalven sorgten.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Kölner Dreigestirns, das mit Würde, Herzlichkeit und närrischer Strahlkraft den Saal verzauberte. Spätestens bei den „Räubern“ hielt es niemanden mehr auf den Stühlen, und Marc Metzger brachte mit seiner unverwechselbaren Art als „Dä Blötschkopp“ das jecke Chaos in den Saal. Die „Klüngelköpp“ sorgten schließlich für emotionale Momente, Mitsing-Gänsehaut und echte kölsche Herzenswärme.

Das fulminante Finale gehörte der „StattGarde Colonia Ahoj“: Mit Bordkapelle, Shanty-Chor und ihrem legendären Tanzkorps entfachten sie ein spektakuläres Abschlußfeuerwerk, das den Saal ein letztes Mal zum Beben brachte und die Mädchensitzung in einem rauschenden Finale krönte.

Die Mädchensitzung der Kölnischen KG am 22. Januar 2026 war weit mehr als eine Karnevalssitzung. Sie war ein emotionales Statement, ein Fest der Frauenpower und ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie lebendig, modern und traditionsbewusst der Kölner Karneval sein kann.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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