Persiflagewagen für den Kölner Rosenmontagszug der Öffentlichkeit präsentiert

Zugleiter Marc Michelske vor dem Zugleiterwagen

Premiere für Marc Michelske: Erstmals durfte der neue Zugleiter des Kölner Rosenmontagszuges „seine“ Persiflagewagen der Öffentlichkeit präsentieren. Traditionell lädt das Festkomitee Kölner Karneval am Dienstag vor Weiberfastnacht die Präsidentinnen und Präsidenten seiner Mitgliedsgesellschaften in die Wagenbauhalle, um einen ersten Blick auf die Persiflagen zu werfen. „Wir haben mit unseren Wagen Themen aufgegriffen, die regional, national und international wichtig für die Gesellschaft sind. Dazu gehören die Verwahrlosung der Stadt Köln genauso wie der deutschlandweite Bildungsnotstand, die Bundestagswahlen oder die politische Situation in den USA und der Ukraine“, betont Zugleiter Marc Michelske. Alle Wagen wurden in Anlehnung an das aktuelle Sessionsmotto „FasteLOVEnd – wenn Dräum widder blöhe“ gestaltet. „Das Thema Liebe ist also der rote Faden, der sich durch den gesamten Zug ziehen wird.“ Vorgestellt wurden insgesamt 17 Persiflagewagen, zwei weitere Motive bleiben noch bis Rosenmontag geheim. Unter anderem wurde ein Wagenbau zurückgehalten, um aktuell auf die Ergebnisse der Bundestagswahl reagieren zu können.

Dass in diesem Jahr nur 19 Motivwagen statt wie bisher 25 zu sehen sein werden, ist den Sparzwängen des Festkomitees geschuldet. In den vergangenen Monaten hat das Festkomitee immer wieder ausgeführt, dass die rund 3,5 Millionen Euro an Kosten, die der „Zoch“ jedes Jahr verursacht, für eine gemeinnützige Organisation kaum noch zu stemmen sind. Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn betonte deshalb nochmals, wie wichtig eine Erhöhung der Kulturförderung von Seiten der Stadt ist. „Es kann nicht sein, daß der hauptsächlich vom Ehrenamt getragene Karneval so ein großer Motor für diese Stadt ist, aber kaum etwas zurückbekommt.“ Das Festkomitee läßt derzeit von der Boston Consulting Group erneut die Wirtschaftskraft des Karnevals untersuchen, und erste Zahlen liegen bereits vor: Nach Angaben von BCG steigt die Wirtschaftskraft um rund 42 Prozent von knapp 600 Millionen Euro (2019) auf 850 Millionen Euro (2025). Das liegt zum Teil an der Inflation und gestiegenen Kosten, aber auch an einer stark gestiegenen Nachfrage vor allem in den Bereichen Veranstaltungen und Hotellerie.

Dr. Dennis Utzerath (Managing Partner & Director bei BCG): „Die vorläufigen Ergebnisse der aktuellen Studie bestätigen erneut die enorme wirtschaftliche Bedeutung des Kölner Karnevals, der im lokalen und überregionalen Tourismus eine Veranstaltung der ersten Liga ist. Die starke Entwicklung über die letzten Jahre reflektiert den weiter wachsenden Zuspruch, aber auch die massiven Kostensteigerungen.“ Die gesamten Ergebnisse der BCG-Studie werden im Sommer veröffentlicht – dann gemeinsam mit der Rheinischen Hochschule Köln, die im Auftrag des Festkomitees derzeit ebenfalls eine Befragung zum Außenbild des Kölner Karnevals durchführt.

Aufgrund des größeren Kostendrucks geht Deutschlands größte Open-Air-Veranstaltung 2025 neue Wege. So wird am Zugweg und online eine Rosenmontagszug-Spange für € 10,00 verkauft, mit der die Besucher einen ganz persönlichen Beitrag zum Zoch leisten können. „Schon am ersten Tag nach der Präsentation gingen mehrere Hundert Bestellungen im Festkomitee ein”, freut sich Zugleiter Marc Michelske. „Das zeigt, wie viel den Kölschen ‚ihr‘ Zoch wert ist. Dafür sind wir sehr dankbar, denn wir sind auf jede Einnahme angewiesen, um auch in Zukunft allen Jecken einen kostenlos zugänglichen Rosenmontagszug ermöglichen zu können.”

Quelle (Text) Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto/s): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. / Costa Belibasakis




Polizei Köln: Karneval sicher feiern – Polizei Köln bereitet sich auf den Straßenkarneval vor

Am kommenden Donnerstag (26. Februar 2025) startet in Köln der Straßenkarneval, der erfahrungsgemäß mit hunderttausenden Besucherinnen und Besuchern am Rosenmontag (3. März 2025)seinen Höhepunkt erreichen wird.

Zusätzlich zum normalen Karnevalstreiben stehen Polizei, Ordnungsamt und Veranstalter in diesem Jahr vor besonderen Herausforderungen. „Wir haben uns in den letzten Wochen intensiv vorbereitet. Die Sicherheitslage ist nach den Anschlägen der vergangenen Monate angespannter, als in den Jahren zuvor“ sagt der Leitende Polizeidirektor Martin Lotz, der die Einsätze an Weiberfastnacht und Rosenmontag führen wird. Martin Lotz betont: „Für eine größtmögliche Sicherheit sind alle verfügbaren Einsatzkräfte auf der Straße. Es gibt momentan keine Hinweise auf eine konkrete Gefahrenlage. Wir sind wachsam, aber bei so vielen Menschen, die friedlich feiern wollen, ist es wichtig, daß alle die Augen und Ohren offenhalten. Sprechen Sie meine Einsatzkräfte frühzeitig an, wenn jemand den Eindruck vermittelt, daß es ihm oder ihr nicht ums Feiern geht. Je früher wir angesprochen werden, desto wirksamer und schneller können wir einschreiten.“

Die Polizei Köln wird auch dieses Jahr mit einem Großaufgebot im Einsatz sein und auf bewährte Einsatzkonzepte zurückgreifen. Insbesondere an Weiberfastnacht werden mehr als 1.400 Polizistinnen und Polizisten an bekannten Hotspots im Zülpicher Viertel, auf den Ringen und in der Altstadt präsent sein. Auch die Wachen werden personell gut aufgestellt sein.

An der Synagoge in der Roonstraße wird die Polizei – wie aus dem letzten Jahr bekannt – besondere Schutzmaßnahmen treffen.

Messerkontrollen:
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Messergewalt im öffentlichen Raum, wird die Polizei auch dieses Jahr wieder Personen- und Taschenkontrollen durchführen. Auf Grundlage einer Gesetzesänderung des Waffengesetzes im Oktober 2024 ist das Mitführen von Messern aller Art bei öffentlichen Veranstaltungen verboten. Alle öffentlichen Karnevalsveranstaltungen sind von der Regelung umfaßt, auch sämtliche Karnevalsumzüge sowie der Kölner Straßenkarneval in den zahlreichen Veedeln. Darüber hinaus hat Polizeipräsident Johannes Hermanns die Strategische Fahndung für das gesamte Stadtgebiet angeordnet, um den Einsatzkräften zu ermöglichen, auch außerhalb der Hotspots Fahrzeug-, Personen- und Taschenkontrollen durchzuführen.

Jugendschutz:
Auch das mit der Stadt erarbeitete Konzept zum Schutz von Kindern und Jugendlichen wird wieder Anwendung finden. Die Sicherheit – gerade die der sehr jungen Feiernden – ist eine gemeinsame Aufgabe von Stadt und Polizei. Karneval ist kein Freibrief für Alkoholexzesse. Der Appell richtet sich aber auch an die Eltern, ihre Kinder vor Beginn der Feierlichkeiten zu sensibilisieren.

Präventionstipps für die tollen Tage
   –          Feiernde sollten nur mitnehmen, was sie an diesem Tag wirklich benötigen. Ein Telefon, Ausweis, Bahnticket und Bargeld genügen meist. Wenn man diese wenigen Sachen körpernah verstaut, haben es

Taschendiebe schwer.

–              Mit Blick auf die Gefahr durch „K.O.-Tropfen“ empfiehlt die Polizei, keine offenen Getränke von Fremden anzunehmen oder das  eigene Getränk nicht unbeaufsichtigt zu lassen.

–              Drohenden Auseinandersetzungen sollte man konsequent aus dem Weg gehen und Einsatzkräfte frühzeitig ansprechen.

–              Der sichere Heimweg sollte schon vorher organisiert sein, zum Beispiel in Begleitung von Freundinnen oder Freunden.

–              Wer mit Auto, Moped oder E-Scooter unterwegs ist, sollte nüchtern sein. Wer unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss fährt, riskiert Gesundheit und Leben anderer Menschen – und den

Führerschein.

Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle




ACV kooperiert mit dem Festkomitee Kölner Karneval: „Fiere met Hätz, ävver fahre met klarem Kopp“

Partnerschaft umfasst Alkoholtest-Aktion während der Session und die Verteilung der ACV Verkehrsfibel durch das Kinderdreigestirn

Der ACV Automobil-Club Verkehr und der Kölner Karneval – das gehört zusammen. Seit über 60 Jahren ist Köln die Heimat des ACV, der sich eng mit den Traditionen der Stadt verbunden fühlt. Diese starke Identifikation unterstreicht der Club nun mit einer besonderen Partnerschaft: Ab der Karnevalssession 2025 engagiert sich der ACV als offizieller Partner des Festkomitees Kölner Karneval.

Die Kooperation geht dabei über reines Sponsoring hinaus:  Unter dem Motto „Fiere met Hätz, ävver fahre met klarem Kopp“ setzen sich der ACV und das Festkomitee gemeinsam für Verkehrssicherheit ein. Herzstück der Zusammenarbeit ist eine Alkoholtest-Aktion, die Feiernden ermöglicht, ihren Promillewert an Karneval zu überprüfen. Verbunden damit ist ein klarer Appell, nach dem Alkoholkonsum auf Auto, Fahrrad oder E-Scooter zu verzichten.

Die erste Aktion findet an Weiberfastnacht am Tanzbrunnen statt, wo eine der größten Karnevalspartys der Stadt gefeiert wird. ACV Geschäftsführer Holger Küster betont: „Wir richten uns mit der Aktion nicht nur an Autofahrerinnen und Autofahrer. Gerade E-Scooter werden während der Session häufig alkoholisiert genutzt – dabei gelten hier dieselben Promillegrenzen wie im Auto. Ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit klarer Botschaft wollen wir die Menschen sensibilisieren: Feiern mit Herz, aber sicher nach Hause kommen!“

Auch am Rosenmontag, dem Höhepunkt des Straßenkarnevals, wird die Aktion durchgeführt – dieses Mal mit besonderem Fokus auf die Sicherheit im Kölner Rosenmontagszug. Für alle Traktorfahrer des Rosenmontagszuges gilt, wie jedes Jahr, ein striktes Alkoholverbot, das vor Zugbeginn vom Festkomitee mit Unterstützung des ACV überprüft wird. Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn unterstreicht die Bedeutung dieser Maßnahme: „Alkohol am Steuer ist ein klares NoGo – ob im Karneval oder außerhalb. Für unsere Traktorfahrer im Zoch ist das eine klare Sache, denn Sicherheit geht immer vor. Mit der Aktion wollen wir auch andere daran erinnern, das eigene Fahrzeug im Zweifel lieber stehen zu lassen.“

Gemeinsames Engagement für Verkehrssicherheit von Kindern
Neben dem Fokus auf Alkoholverzicht im Straßenverkehr engagieren sich der ACV und das Festkomitee auch gemeinsam für die Verkehrssicherheit von Kindern. Im Mittelpunkt steht dabei die ACV Verkehrsfibel in kölscher Sprache, die seit Sessionsbeginn vom Kölner Kinderdreigestirn verteilt wird. Die Sonderedition mit dem Titel „Däm kleine Pavo sing Schullwäch-Aventöörche“ vermittelt Grundschulkindern spielerisch wichtige Verkehrsregeln. Zudem gibt das Heft Eltern wertvolle Tipps, um die Verkehrskompetenz ihrer Kinder zu fördern.

Das Kinderdreigestirn überreicht die Verkehrsfibel im Rahmen seiner Auftritte an über 40 Kölner Grundschulen. ACV Geschäftsführer Holger Küster hebt den besonderen Wert dieser Aktion hervor: „Kölner Brauchtum liegt uns als ACV am Herzen. Unsere Verkehrsfibel verbindet auf einzigartige Weise Verkehrssicherheit mit der kölschen Sprache und Tradition – ein echter Mehrwert für die Kinder unserer Stadt.“ Auch Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn begrüßt das gemeinsame Engagement: „Der Karneval gehört zu Köln wie der Dom – genauso wie die kölsche Sprache. Dass wir Kindern mit diesem Heft nicht nur wichtige Verkehrsregeln näherbringen, sondern gleichzeitig unsere Sprache und Kultur fördern, ist eine wunderbare Kombination. So sorgen wir dafür, dass unser Nachwuchs sicher durch den Straßenverkehr kommt und dabei ein Stück kölsches Lebensgefühl mitnimmt.“

Alle Informationen zu den Aktionen stellt der ACV auch auf seiner Website zur Verfügung: www.acv.de/karneval

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Ehrung für Tanzlegende „Biggi“ Fahnenschreiber

Biggi Fahnenschreiber zwischen André Kuper (links) und Lutz Schade, FK-Vize

Am Dienstag (18. Februar 2025) wurde die Mutter aller Mariechen für ihre herausragenden Leistungen für die karnevalistische Brauchtumspflege in Nordrhein-Westfahlen geehrt. Der Präsident des NRW-Landtags André Kuper überreichte Brigitte „Biggi“ Fahnenschreiber-Depenheuer ihre Auszeichnung und fand warme Worte für die 93jährige. Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn und Vizepräsident Lutz Schade begleiteten die Geehrte gemeinsam mit ihrem Neffen Arnold Tabertshofer.

Die ausgebildete Balletttänzerin und Choreografin hat den Karnevalstanz in Köln seit den 1960er Jahren massiv geprägt. Sie führte Elemente des klassischen Balletts ein – unter anderem akrobatische Einlagen und Würfe – und entwickelte damit ein komplett neues choreografisches  System. Dieses bestimmt bis heute das Bild praktisch aller Tanzgruppen in Köln. Sie betreute mehrere Tanzgruppen und unterstützte auch 2025 noch das Kölner Dreigestirn bei seinen Vorbereitungen. Für ihr großartiges Lebenswerk wurde „Biggi“ Fahnenschreiber während der Proklamation des Kölner Dreigestirns 2025 vor fünf Wochen mit dem Verdienstorden in Gold mit Brillanten ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung des Festkomitees Kölner Karneval.

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto): Landtag NRW / Wilfried Meyer




Kölsche Kippa Köpp 2025 – Ein Fest der Tradition, Gemeinschaft und Solidarität

-hgj/nj- Am 16. Februar 2025 veranstalteten die Kölsche Kipp Köpp zum dritten Mal ihr karnevalistisches Fest der Gemeinschaft „Ov krüz oder quer“, und zog hierbei rund 380 Gäste ins traditionsreiche Brauhaus „DOM im Stapelhaus“ an. Damit hat der KKK seinen festen Platz im rheinischen Karneval etabliert und sich als bedeutender Teil der kölschen Tradition bewiesen. Die Gesellschaft zählt mittlerweile 190 Mitglieder – eine stolze Zahl für eine Bewegung, die Karneval mit gelebter Solidarität verbindet – und den 1922 gegründeten Kleine Kölner Klub und dessen närrisches Treiben wieder aufleben läßt, welcher 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten verboten wurde.

Die Liste der Künstler die zum Programm gehörten konnte sich sehen lassen: Neben zahlreichen bekannten Persönlichkeiten des kölschen Fastelovends, sorgten Künstler wie die Brauchtumsgruppe „Fidele Kölsche“, „Palaver“, „Schamöör“, „Paveier“, „Funky Maries“ und „El Dorado“ für beste Stimmung. Höhepunkt war der Auftritt des Kölner Dreigestirns 2025, das die karnevalistisch-festliche Atmosphäre perfekt abrundete. Doch der Tag bot mehr als nur ausgelassenes Karnevalstreiben.

Dass zentrales Element der Veranstaltung war das soziale Engagement. Die erste Spende des Tages über € 444,00 ging an das Kölner Dreigestirn zur Unterstützung ihres Aufforstungsprojekts „KarneWALD“. Ein bedeutender Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Kölner Umlandes. Der zweite Scheck des Tages übereichte KKK-Präsident Aaron Knappstein „Jungfrau Marlis“ in Höhe von € 111,00, mit dem die Kippa Köpp die persönliche Aktion zur Teckelhilfe der Kölner Jungfrau 2025 unterstützen.

Ein weiteres Zeichen der Verbundenheit mit dem kölschen Brauchtum setzte der KKK mit einer Spende in Höhe von € 5.000,00 an den Verein der Freunde und Förderer des Kölschen Brauchtums. Dies wurde durch eine besondere Aktion ermöglicht: KKK-Vizepräsident und Kreativdirektor Dieter Beumling entwarf für die Session 2025 einen speziellen Pin mit der Botschaft „De Schull- un Veedelszöch dürfe nit kappot jonn!“. Der Verkauf dieses Pins finanzierte die großzügige Unterstützung der beliebten Schull- und Veedelszöch.

Der bewegendste Moment des Tages folgte unmittelbar nach den Scheckübergaben: Aaron Knappstein, Dieter Beumling, Schriftführer Volker Scholz-Goldenberg und Schatzmeister Frank Levy begrüßten die Initiatoren der Initiative „Run for their lives“. Diese einzigartige Bewegung entstand nach dem Massaker der Hamas an Israel am 7. Oktober 2023 und organisiert seither Läufe zur Unterstützung der Freilassung der von der Terrororganisation Hamas als Geiseln gehaltenen Israelis. Ein starkes Zeichen der Solidarität, daß auch in Köln auf große Resonanz stieß.

„Ov krüz oder quer 3.0“ wurde somit mehr als nur eine Karnevalsveranstaltung – es wurde zu einem Fest der Gemeinschaft, der Erinnerung und des Engagements. Der Karneval lebt nicht nur von seiner Tradition, sondern auch von der Kraft, Menschen zusammenzuführen und Gutes zu tun.

Quelle und Fotos: © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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BKB Verlag – „Karneval im Veedel“ erschienen

Wie jedes Jahr vor den tollen Tagen ist das jecke Magazin „Karneval in Veedel“ zum Fastelovend in Nippes, Bilderstöckchen, Mauenheim, Weidenpesch, Riehl, Niehl und Agnesviertel erschienen.

Auf 48 Seiten werden die Veedelszüge in Mauenheim, Riehl, Niehl und Nippes vorgestellt. Und wie immer werden die Gruppen in den einzelnen Zügen beschrieben, denn die vielen kleinen Veedelsvereine und Stammtische, Schulen und Sportvereine machen den Straßenkarneval aus.

Schwerpunktthema ist das Ehrenamt, ohne das der Fastelovend kaum funktionieren würde. Wir stellen euch Menschen aus dem Veedel vor, die sich auf unterschiedliche Weise im Karneval engagieren. Sie stehen stellvertretend für all die Jecken, die uns den Fastelovend möglich machen.

Ein anderer Bericht widmet sich der Nachhaltigkeit. Spätestens seitdem die Kamelle-Sammelaktion von Cologne Cares nach dem letzten Aschermittwoch gestoppt werden mußte, weil die Sammelstellen überliefen, müssen wir uns alle fragen: Braucht es so viele Kamelle?

Wie immer gibt es zudem einen Überblick über die jecken Termine im Veedel. Wir geben Tipps, wo in Nippes und Umgebung gefeiert werden kann.

Herausgeber des Magazins ist der BKB Verlag. Die Auflage von 20.000 Exemplaren wird kostenlos in Nippes und den angrenzenden Stadtteilen an fast 200 Ausgabestellen ausgelegt.

Alternativ ist das Magazin gegen einen Unkostenbeitrag von € 3,00 + Porto im BKB-Shop zu erwerben oder als PDF im Bericht auf http://appsolutjeck.de downzuloaden.

Quelle und Grafik: BKB Verlag GmbH




125 Jahre Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft Köln – Eine Jubiläumssitzung voller Glanz und Tradition

-hgj/nj Am Valentinstag war es soweit: Die Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V. (GA) feierte in ihrem stolzen Jubiläumsjahr ihr 125jähriges Geburtstag mit einer fulminanten Kostümsitzung, die die festliche Tradition und die pure Lebensfreude des Kölner Karnevals vereinte.

Schon der Einmarsch des Elferrats, begleitet von der Kölner Funken Artillerie blau-weiß – den Blauen Funken, tauchte den Festsaal des Sartory in besonderes Licht. Mit strahlenden Gesichtern zog Präsident Markus Meyer zusammen mit Angie Meis als 1. Vorsitzende der KG und dem Elferrat in den bunt geschmückten Saal ein, gefolgt von Volker Weininger als süffisant beschwipsten „Sitzungspräsidenten“ und einem weiteren der Höhepunkte des Abends: dem Kölner Dreigestirn. „Prinz René I.“, „Bauer Michael“ und „Jungfrau Marlis“ sorgten für einen wahrhaft majestätischen Moment, der das Publikum begeisterte.

Ein besonderes Glanzlicht setzte die Kinder- und Jugendtanzgruppe der GA – „Die Flöhe“. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer verkörperten mit ansteckender Energie die Zukunft des Fastelovends und begeisterten die Gäste mit ihrer mitreißenden Performance.

Einer der emotionalen Höhepunkte des Abends war die Ehrung von Guido Cantz, der für seine Verdienste um den Kölner Karneval von Markus Meyer und Angie Meis in den Kreis der Ehrensenatoren aufgenommen wurde. Guido Cantz, längst als „Der Mann für alle Fälle“ im Karneval etabliert, nahm die Auszeichnung mit Dank und einem Augenzwinkern entgegen – natürlich nicht ohne ein paar humorvolle Spitzen.

Den krönenden Abschluß der ersten Sitzungshälfte bildete der Auftritt der fünf Jungs von „Scharmöör“, die mit ihrem kölschen Sound die Stimmung auf den Höhepunkt trieben.

Nach der Pause setzte sich der Elferrat erneut in Bewegung – diesmal gemeinsam mit dem Zülpicher Karnevalsprinzen „Basti I.“ und der Prinzengarde Zülpich. Die Verbindung zwischen Stadt- und Landkarneval wurde hier eindrucksvoll als Feuerwerk der Karnevalskunst zelebriert.

Es folgte eine wahre Institution des Kölner Karnevals: „Et fussisch Julche“ Marita Köllner brachte mit ihrer unverwechselbaren Art den Saal zum Kochen. Danach gehörte die Bühne dem Tanzcorps der Großen Allgemeinen Karnevalsgesellschaft, das eindrucksvoll zeigte, warum es zu den Aushängeschildern der tradierten Karnevalsgesellschaft von 1900 zählt.

Mit den „Boore“ und ihren mitreißenden Liedern wurde der Saal endgültig zum Tollhaus, bevor „Räuber“ als krönender Abschluß die Bühne übernahmen. Spätestens bei „Dat es Heimat“ lagen sich die Gäste in den Armen – ein Gänsehautmoment, der die tiefe Verbindung zum kölschen Karneval einmal mehr unterstrich. Die 125-Jahr-Feier der GA war ein Abend voller Emotionen, Tradition und purer Lebensfreude. Sie bewies eindrucksvoll, dass die Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der lebendigsten Gesellschaften im Kölner Karneval ist.

Quelle (Text): © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Jürgen Vahlenkamp
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Kölnische KG feiert schillernden Kostüm-Sitzungs-Ball im Wartesaal am Dom

-hgj/nj- Wenn der Wartesaal am Dom seine Türen für den KOSIBA öffnet, ist klar: Es wird bunt, es wird laut, es wird jeck! Bereits zum 22. Mal lud die Kölnische KG zur legendären Party-Nacht, die Jung und Alt in einer der schönsten Locations Kölns vereint.

Von Anfang an war die Stimmung auf dem Höhepunkt – kein Wunder, denn das Programm hatte es in sich! Die „Domstürmer“ sorgten mit ihren kölschen Hits für den perfekten Auftakt, gefolgt von „Querbeat“, die mit ihrer Brass-Power den Saal zum Beben brachten. Eine besondere Freude für alle Jecken, denn „Querbeat“ ist nur noch selten und wenn in den letzten 14 Tagen der Session im Kölner Karneval live zu erleben!

Doch das war längst nicht alles: Die „Klüngelköpp“ heizten das Publikum mit ihren Mitsing-Hymnen ein, bevor die „Höhner“ und „Kasalla“ das Finale einläuteten. Spätestens bei „Pirate“ und „Stadt met K“ gab es kein Halten mehr – Arme in die Luft, Stimmen auf Anschlag, Party pur!

Und wer zwischen den Live-Acts noch Energie übrighatte, wurde von KKG-„DJ Ingo“ (Ingo Gründel) bestens versorgt. Mit einem Mix aus kölschen Tön und Party-Klassikern hielt er die Tanzfläche durchgehend in Bewegung.

Die Gäste? Ein buntes Potpourri aus traditionellen Karnevalisten und feierfreudigen Jecken, die eines gemeinsam hatten: Die Liebe zum Fastelovend! Ob opulent kostümiert oder im klassischen „Rut un Wiess“ – der KOSIBA der Kölnischen KG war wieder einmal ein schillerndes Spektakel, das den Kölner Karneval in seiner schönsten Form zelebrierte. Der KOIBA bleibt ein absoluter Höhepunkt im Fastelovend-Kalender – und wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Runde im kommenden Jahr!

Quelle und Fotos: © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Ralf Remmert neu im Festkomitee-Vorstand

In der vergangenen Woche wurde Ralf Remmert als stellvertretender Zugleiter des Kölner Rosenmontagszuges in den erweiterten Vorstand des Festkomitees Kölner Karneval kooptiert.

Bis zu seiner Pension um Jahr 2022 war er 45 Jahre Polizeibeamter des Landes NRW, in den letzten sechs Jahren leitete er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Polizei Köln. Seit 2014 engagiert er sich ehrenamtlich im Vorstand des Sozialwerks der Kölner Polizei e.V. und plant unter anderem die Polizeisitzung im Maritim, bereits seit 2021 unterstützt er die Zugleitung. Als Fachmann auf diesem Gebiet wird sich das neue Vorstandsmitglied vor allem um die Sicherheit im Kölner Rosenmontagszug kümmern.

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Festkomitee: Sicherheit am Zugwegrand

Auch in diesem Jahr gibt es zwei Sicherheitszonen am Zugwegrand: Wie im vergangenen Jahr um den Wallrafplatz am Dom und zusätzlich bei Unter Käster zwischen Heumarkt und Alter Markt. In beiden Zonen ist der Platz um den Zugweg begrenzt, und da die Sicherheit aller Beteiligten an erster Stelle steht, werden die Zuschauerströme vorausschauend gelenkt. Sollte das Personenaufkommen zu hoch sein, werden die Zugänge vorübergehend geschlossen.

Für Anwohner ist der Zugang jederzeit durch Vorzeigen des Personalausweises möglich, Tickets für Veranstaltungen im Sperrbereich gelten auch als Zugangsberechtigungen.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.koelnerkarneval.de/zuege/rosenmontagszug/sicherheit-2025

Quelle und Grafiken: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Kölner Rosenmontagszug 2025: Rosenmontagszug-Spange zeigt Unterstützung för d’r Zoch

Der Kölner Rosenmontagszug ist für alle da – und ab sofort können auch alle Jecken für den Zoch da sein! Das Festkomitee Kölner Karneval bietet erstmals in diesem Jahr eine direkte Möglichkeit, mit einem kleinen Beitrag die Finanzierung des Rosenmontagszuges zu unterstützen. Zugleiter Marc Michelske stellte heute die Rosenmontagszug-Spange der Presse vor. Sie ist im Design angelehnt an den Rosenmontagszug-Orden, der jedes Jahr an Menschen vergeben wird, die sich besonders um den Zoch verdient gemacht haben. Erhältlich ist sie für € 10,00 beim Festkomitee, die Versionen in Silber und Gold kosten € 25,00 beziehungsweise € 50,00. Alle Einnahmen fließen direkt in die Organisation des Rosenmontagszuges.

Das Festkomitee hatte in den vergangenen Monaten immer wieder darauf hingewiesen, daß die Kosten des Zuges, die sich auf über 3,5 Millionen Euro jährlich belaufen, kaum noch zu stemmen sind. Die Kosten des Zuges sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen, was vor allem auf enorme Kostensteigerungen im Sicherheits- und Servicebereich (Security, Absperrgitter, Tribünen, Sanitäranlagen etc.) zurückzuführen ist. Das Festkomitee als Veranstalter ist zudem gezwungen, die immer anspruchsvolleren Sicherheitsauflagen der Stadt und der Behörden zu erfüllen. Aus diesen Gründen wird der Zug schon lange querfinanziert, außerdem wird an verschiedenen Stellen bereits gespart. So wurde zum Beispiel der Persiflagenbau gekürzt.

Mit der Rosenmontagszug-Spange können die Jecken dem Zoch ab sofort direkt helfen und diese Unterstützung auch jedem zeigen. Sie ist unter shop@koelnerkarneval.de erhältlich oder beim Rosenmontagszug selbst: Verkaufsteams werden auf der Strecke unterwegs sein und die Spange in allen Varianten verfügbar halten. „Jeder Jeck sorgt mit dem Erwerb der Spange dafür, daß der Zoch auch in Zukunft, bunt, kreativ und vielfältig bleibt – und mit der glänzenden Spange am Kostüm oder der Uniform kann jeder Kölsche die Verbundenheit mit ‚seinem ‚Rosenmontagszug zeigen‘“, so Zugleiter Marc Michelske.

Vorstellung Persiflagen
Zugleiter Marc Michelske präsentierte außerdem erstmals die Entwürfe für die politischen Persiflagen des Rosenmontagszuges. Insgesamt 19 Motive werden zu sehen sein, zwei davon bleiben bis Rosenmontag geheim. Vier Entwürfe wurden schon vorab veröffentlicht. Das diesjährige Motto „FasteLOVEnd – wenn Dräum widder blöhe“ ist dabei der Rote Faden, der sich auf allen Wagen wiederfindet.

Liebe deine Stadt III: Die Kölner Kulturbaustelle: Oper und Schauspiel, MiQua, Römisch Germanisches Museum, Stadtmuseum … alles dauert länger und länger und länger. Alles kostet und kostet und kostet immer mehr. Die Kölner Kulturbauten sollten Orte der Freude und Erkenntnis zu sein, stattdessen sind sie für die Kölner Stadtgesellschaft ein ewiges Bau- und Sanierungsdrama mit horrenden Belastungen. Annemie, ich kann nit mih!

Jesus liebt dich: Die Mißbrauchsskandale in der Kirche sind – leider – weltweit ein Dauerthema. Auch im Kölner Bistum haben sie schon hohe Wellen geschlagen. Seit Jahren werden Täter gedeckt, Straftaten unter die Sutane gekehrt und Opfern dadurch zum zweiten Mal in ihrem Leben schlimmstes Unrecht angetan. Dabei sollte „Jesus liebt dich“ doch eigentlich etwas anderes bedeuten: Die Kirche als Zufluchtsort, dessen Türen ALLEN Jecken offenstehen. Dafür stehen die Regenbogenkostüme auf dem Wagen.

EU Love Island: Für Menschen auf der Flucht vor Armut, Elend, Gewalt und Verfolgung brütet Europa immer wieder neue tolle Ideen aus und zeigt sich von der menschfreundlichsten Seite. In diese Ideenfindung bringen wir uns gerne konstruktiv ein und schlagen die Errichtung einer Einreisebehörde auf EU Love Island vor. Dort gibt es Einreisedokumente für alle! Und das Beste: Keiner weiß, wo dieses EU Love Island eigentlich liegt.

Die Liebe geht, das Erbe bleibt: Auf dem Weg in den Ruhestand sind die Baby-Boomer selbstzufrieden der festen Überzeugung, der Generation-Z mehr Eigentum und Vermögen denn je in diesem Land zu hinterlassen. Dumm nur, dasß die jungen Erben viel weniger aufs Materielle als vielmehr und mit zunehmendem Entsetzen auf Klima- und Umweltschäden, eine altersschwache Infrastruktur, Schulden und eine unsichere Zukunft mit fraglicher Altersversorgung blicken.

Innovative Kooperationen im Rahmen des Rosenmontagszuges
Auch abseits des Zugweges werden kreative neue Wege beschritten. So sorgt in diesem Jahr auch die Zusammenarbeit mit TOI TOI & DIXI für einen umweltfreundlicheren Zoch: Etwa 150 der 500 mobilen Toiletten sind in diesem Jahr dunkelgrün und verweisen damit auf einen besonderen Rohstoff. TOI TOI & DIXI nutzt für die Herstellung dieser Toiletten zu 50 Prozent recyceltes Material, unter anderem auch ausrangierte Fischernetze. Diese Netze werden zu Granulat verarbeitet, das für die Produktion der Toilettenkabinen verwendet wird. So wird durch die DIXI GREEN Toiletten der Bedarf nach neuen Rohstoffen gesenkt, und die Umwelt entlastet. Daneben werden die Zugmaschinen des Kölner Rosenmontagszugs mit dem innovativen Kraftstoff Shell Blue Diesel betankt. Mit dieser mehrjährigen Kooperation möchten Shell und das Festkomitee Kölner Karneval einen Beitrag leisten, die CO2-Emissionen zu senken. Im Vergleich zu herkömmlichem Diesel können mit Shell Blue Diesel mindestens 22 Prozent Kohlendioxid eingespart werden.

Quelle (Text und Grafiken): Festkomitee Kölner Karneval; (Fotos): Festkomitee Kölner Karneval / Costa Belibasakis




Festkomitee Kölner Karneval und Rheinische Hochschule starten neue Karnevalsumfrage

Am 10. Februar 2025 startet eine jecke Umfrage des Festkomitees Kölner Karneval und der Rheinischen Hochschule Köln. Ziel ist es, die Außenwirkung des Kölner Karnevals sowie dessen Bedeutung für die Kölner Stadtgesellschaft zu untersuchen. Die Befragung ist bereits die zweite dieser Art, 2019 wurde die Aktion erstmals durchgeführt. Die Vergleichbarkeit der Ergebnisse soll Rückschlüsse über die Entwicklung des Karnevals möglich machen.

Wer feiert wo? Wie informieren sich die Jecken? Was sehen die Kölnerinnen und Kölner „ihren“ Karneval und welche Vorstellung haben Besucher von außerhalb? Wie wichtig sind Traditionen heute noch? Diese und weitere Fragen soll die Umfrage klären. „Je mehr wir über die Menschen wissen, die unseren Karneval feiern, desto besser können wir und auch die Stadt Köln agieren, wenn es um die Zukunft des Fastelovends geht“, erklärt Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Davon profitieren nicht nur das Festkomitee und die Stadt, sondern auch alle Jecken.“

Die Onlineumfrage ist ab sofort freigeschaltet und läuft bis Aschermittwoch. Die Straßenumfrage führen Studierende der Rheinischen Hochschule Köln von Weiberfastnacht bis Karnevalssonntag auf den Straßen Kölns durch. Anschließend werden die Daten von der Rheinischen Hochschule ausgewertet und zum besseren Verständnis der Feiernden genutzt. „Die Studie zum Kölner Karneval basiert auf quantitativen und qualitativen Methoden, um die Faszination des Kölner Karnevals weiter wissenschaftlich zu erforschen,“ erläutert Prof. Dr. Silke Schönert, Professorin für Projektmanagement an der Rheinischen Hochschule Köln. „Diese zweite Befragung ermöglicht uns einen Vergleich zur Entwicklung des Kölner Karnevals, um Wandel, Trends und Konstanten zu erkennen.“

Die Erkenntnisse können anschließend vielfältig genutzt werden, beispielsweise um Besucherströme zu lenken oder Informationskanäle zielgruppengerecht zu bespielen. Die Umfrage soll zeigen, wie wichtig der Karneval für das Image der Stadt und dessen Wirtschaft, aber auch für das Sozialgefüge der Kölner Bevölkerung ist. Dabei stehen sich kommerzielle Veranstaltungen und ehrenamtliches Engagement in Vereinen gegenüber.

Hier geht’s direkt zur Umfrage.

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V.: (Foto): Festkomitee Kölner Karneval / Costa Belibasakis




KKG Löstige Paulaner feiert Kostümsitzung

Im wiederum ausverkauften Saal des Pullman Cologne Hotels, feierte die Löstige Paulaner KKG ihre diesjährige Kostümsitzung. Rund 1.000 Jecken erlebten einen fulminanten Start der Sitzung, denn diese wurde durch die „Bläck Fööss“ eröffnet.

War die Stimmung im Saal auch direkt auf dem ersten Höhepunkt; als Martin Schopps die Bühne betrat wurde es, dank der gekonnten Moderation durch Sitzungsleiter und Gesellschaftspräsident Dominik Müller, sehr still. Laute Zugabenrufe nach der Rede waren ein klarer Beweis, daß Martin Schopps mal wieder den Nerv der Gäste getroffen hatte. Mit „cat ballou“ stand anschließend das nächste Highlight an. Die Jungs um Frontmann Oliver Niesen hatten somit auch keine Mühe, den Saal für sich zu vereinnahmen.

Dem Auftritt von „cat ballou“ folge dann hoher Besuch. Das Kölner Dreigestirn und das Kölner Kinderdreigestirn samt ihrer jeweiligen Equipe eroberten die Bühne. Dieser Programmteil wurde wiederum moderiert von Marlene Kewitz – Kinderjungfrau der Session 2023 und Schwester des „Kinderbauern Anton“, unterstützt durch Gesellschaftspräsident Dominik Müller.

Im Rahmen der Spendenübergabe – das Kölner Dreigestirn erhielt weitere € 555,55 für ihre Projekte – wurden „Prinz René I.“, „Bauer Michael“ und „Jungfrau Marlis“ zu Ehrenmitgliedern der Löstige Paulaner ernannt. Präsident Dominik Müller begründete die Ernennung unter anderem damit, daß sich das Kölner Dreigestirn auch sehr engagiert um das Kölner Kinderdreigestirn kümmert. Die sechs Tollitäten bilden quasi eine Einheit.

Bevor es in eine kurze Pause ging, wurde die Bühne noch mal auf ihre Festigkeit geprüft, denn die Kölner Paulinchen – Tanzgruppe der Löstige Paulaner KKG – war aufgezogen. Und ein weiteres Mal brannten die 33 Mädels ein tänzerisches und akrobatisches Feuerwerk ab. Ohne Zugabe wurden sie dann auch nicht aus dem Saal gelassen.

Den zweiten Teil der Sitzung eröffneten die Altstädter Köln; ihnen folgte mit „Miljö“ eine weitere, im Karneval inzwischen voll etablierte, Band. Guido Cantz feiert in dieser Session sein 33jähriges Bühnenjubiläum. Dementsprechend nahm er in seiner Rede nicht nur das aktuelle Geschehen aufs Korn, sondern blickte auch zurück auf die Zeit, wie alles angefangen hat und was er bis jetzt so erlebt hat.

Das Tanzcorps Colonia Rut Wiess – Tanzgruppe der KG Schlenderhaner Lumpe und zum Schluß das Musikkorps „Schwarz-Rot“ der Großen von 1823 beendeten eine der schönsten Veranstaltungen des diesjährigen Sitzungskarnevals.

Quelle (Text): Löstige Paulaner KKG von 1949 e.V.; (Foto/s): Peter Seele




De Kölsche Madämcher: FasteLOVEend für unsere Pänz

Mit ganzem Herzen und voller Hingabe wurde die Kindersitzung für Kinder und Jugendliche mit und ohne gesundheitliche Einschränkungen aus weniger privilegierten Verhältnissen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Der Saal erstrahlte in bunten Farben, liebevoll geschmückt von den Madämchen, die mit ihren Dekorationen eine Atmosphäre schufen, die Wärme und Geborgenheit ausstrahlte. Für die Kinder, die noch keine Kostüme hatten, gab es eine große Auswahl bereitgestellter Verkleidungen, damit jeder kleine Jeck in die bunte Karnevalswelt eintauchen konnte.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Ein köstliches Kuchenbüffet, dazu leckere Brühwürstchen im Brötchen, Obst und erfrischende Getränke – alles ansprechend angerichtet, um die Kinder zu verwöhnen und für einen fröhlichen Nachmittag zu sorgen. Lachen, Singen und Tanzen – der ganze Saal war erfüllt von einer Atmosphäre des Glücks.

Die Präsidentin Gabriele P. Gérard moderierte den Nachmittag gemeinsam mit Louisa und Simon, Kindern zweier Madämchen. Zunächst führte sie die Kinder in die wichtigsten karnevalistischen Grundbegriffe ein und die Raketen wurden später perfekt ausgeführt. Es gab auch eine Polonaise durch den Saal, bei der die Präsidentin Gabriele P. Gérard die Jecken mit ihrer Wärme und Energie mitriß. Die Kinder tanzten und lachten, und jeder spürte, wie die Freude und der Karnevalsgeist die Herzen eroberten.

Tänzerisch verwöhnten die Kinder- und Jugendtanzgruppe des Reiter-Korps „Jan von Werth“ sowie die Kinder der Tanzgarde TSG „Dancing Diamonds“ die kleinen Jecken, die mit funkelnden Augen den Darbietungen folgten.

Ein Highlight war auch der Auftritt von Ralf Dreßen, der mit viel Humor und Charme die Kinder auf die Bühne einlud, um mit ihnen zu singen und zu tanzen. Die Kinder strahlten und fühlten sich wie Stars, als sie gemeinsam mit Ralf die Bühne eroberten.

Doch der absolute Höhepunkt war der Besuch des Kölner Kinderdreigestirns. Als die drei das Mottolied anstimmten, leuchteten die Augen der Kinder im Saal vor Begeisterung, und sie lauschten voller Interesse – ein berührender Moment purer Freude.

Der Nachmittag wurde musikalisch von „DJ Hansi“ begleitet, der mit seinen mitreißenden Klängen die Herzen der Kinder höherschlagen ließ.

Zum Abschied gab es für jedes Kind noch eine kleine Tüte mit Geschenken und Süßigkeiten für den Nachhauseweg, um den Tag mit einem Lächeln und einem glücklichen Herzen zu beenden.

Es war ein Nachmittag voller Lachen und unvergesslicher Erinnerungen, der den Kindern und ihren Familien ein Stück Karnevalsmagie schenkte. Ein Tag, der noch lange in den Herzen der kleinen Jecken weiterklingen wird.“

De Kölsche Madämcher bedanken sich herzlich bei allen Unterstützern, die zum Gelingen dieses Nachmittags beigetragen haben.

Quelle und Foto/s: De Kölsche Madämcher e.V.




Jeckes Jubilieren bei der Prunksitzung der KKG Alt-Lindenthal in der Flora

-hgj/nj- Am Samstag (8. Februar 2025) hieß es wieder: „Seit 1967 em Fastelovend zo Hus!“ – Die KKG Alt-Lindenthal feierte ihre traditionelle Prunksitzung im festlich geschmückten Flora – Palais im Park, und die Jecken kamen in Scharen, um gemeinsam kölsche Lebensfreude zu zelebrieren.

Mit Pauken und Trompeten eröffnete der Elferrat unter der Leitung von Präsident Carl Hagemann den Abend. Gemeinsam mit den Altstädtern Köln, einem der ältesten Traditionskorps der Domstadt, zogen sie unter donnerndem Applaus in den prunkvollen Saal ein. Nach der herzlichen Begrüßung durch Carl Hagemann übernahmen die Altstädter musikalisch das Ruder: Ihr Regimentsspielmannszug brachte mit rhythmischen Klängen die Flora zum Beben. Bevor die Altstädter sich zum Auszug musikalisch verabschiedeten, zeigte das Tanzpaar Jeanette Leithe und Jens Käbbe zusammen mit ihren Kameraden des Tanzkorps ur-kölsche Tänze zu kölschen Märschen, die das Publikum in wahre Begeisterungsstürme versetzten.

Das Programm war eine jecke Reise durch Musik, Tanz und Humor: Zunächst betrat Guido Cantz die Bühne und bewies einmal mehr, warum er zu den beliebtesten Karnevalsrednern gehört. Mit seinem spitzen Humor und schlagfertigen Pointen hatte er die Jecken schnell auf seiner Seite. Danach wurde es musikalisch legendär: Die „Bläck Fööss“, die „Mutter aller Kölner Bands“, brachten die Flora zum Mitsingen. Klassiker wie „Drink doch ene met“, „En unserem Veedel“ „Alles hät sing Zick“ und „Du kriss Kölle nit us mir“ sorgten für Gänsehaut und schunkelnde Massen.

Für herzhaftes Lachen sorgten anschließend die „reiselustigen Rentner „Willi und Ernst“ aus Koblenz. Mit ihrem urkomischen Bühnenprogramm über Brautschau im Alter trafen Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum den Nerv des Publikums. Das kölsche Tanzherz schlug höher, als die „Pänz us dem ahle Kölle“ das herrlich einfallsreich kostümierte Publikum begeisterten. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer wirbelten über die Bretter, daß es eine Freude war, und zeigten, wie die kölsche Tradition von klein auf gelebt wird.

Alsdann betrat „De Frau Kühne“ (Ingrid Kühne) das Podium. Mit ihrem unverwechselbaren Charme und trockenem Humor nahm sie den Saal mit auf eine Reise durch den kölschen Alltagswahnsinn – und die Lachtränen flossen reichlich. Im Anschluß heizten die Jungs vvon „Miljö“ mit einer Mischung aus alten Klassikern und brandneuen Hits die Stimmung weiter an. Mit Songs wie „Su lang die Leechter noch brenne“ wurde die Flora zum singenden Hexenkessel.

Es folgte das Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“, das mit tänzerischer Präzision und akrobatischer Eleganz das Publikum restlos begeisterte. Kurz vor dem großen Finale ließ die Band Kasalla die Jecken noch einmal alles geben. Mit Hymnen wie „Pirate“ und „Mer sin Eins“ bebte die Flora, und keiner konnte mehr stillstehen.

Nach diesem grandiosen Programm war die Stimmung auf dem Höhepunkt – und doch war die Nacht noch lange nicht vorbei. Im Foyer der Flora wurde bei Kölsch, Sekt und Prosecco weitergefeiert. Hier wurde geschunkelt, gelacht und gebützt, bis der Abend langsam in die Nacht überging. Einmal mehr hat die KKG Alt-Lindenthal gezeigt: Hier lebt der kölsche Fastelovend – voller Herz, Tradition und einer Prise kölschem Witz. Und alle, die dabei waren, wissen: „Seit 1967 – un et Hätz schlät immer noch för Kölle!“

Quelle und Fotos: © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Karnevals-Trilogie der Prinzen-Garde Köln

Das Wochenende hatte es in sich: Gleich drei Abende in Folge feierte die Prinzen-Garde Köln drei ihrer traditionellen und beliebten Veranstaltungsformate.

Der Veranstaltungsmarathon startete am Donnerstag (6. Februar 2025) mit dem legendären Fest in Weiß-Rot, der Galasitzung der Prinzen-Garde Köln. Der Elferrat trat traditionell im Frack mit Schärpe auf, nachdem „JP Weber“ (Jörg-Paul Weber) im Prolog auf klassische Töne eingestimmt hatte. Ein Nonstop-Programm vom Feinsten begeisterte das in edlen Zwirn gekleidete Publikum im Gürzenich, welches durch einen erstklassigen Mix aus Rednern (Guido Cantz, Bernd Stelter, Martin Schopps), Musik („Höhner“, „Kasalla“, „Klüngelköpp“) und Tradition (Kölner Dreigestirn, Korps der Prinzen-Garde und Tanzgruppe „Kölner Rheinveilchen“) hervorstach.

Am Freitag (7. Februar 2025) wurde beim Prinzenschwof bis in die frühen Morgenstunden getanzt, geschunkelt und gefeiert: „Brings“, „Stadtrand“, „Knallblech“, „Paveier“ und „Kasalla“ heizten der restlos ausverkauften Wolkenburg ordentlich ein. Unter tosendem Applaus feierten die „Kölner Paulinchen“ ihre Premiere beim Prinzenschwof, den sie als erste Tanzgruppe überhaupt durch ihren Auftritt bereicherten.

Ebenso fulminant ging es am Samstagabend weiter mit der 3. Prunksitzung der Prinzen-Garde im Maritim Hotel zu Köln. Der Präsident des 1. FC Köln, Dr. Werner Wolf, und Box-Weltmeister Arthur Abrahams zählten neben vielen anderen zu den Ehrengästen des Abends. Im Rahmen des Korpsaufzugs der Prinzen-Garde wurde außerdem Markus Greitemann, Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters der Kölner CDU, zum Ehren-Leutnant ernannt.

Erneut wurde ein erstklassiges Programm geboten: Neben Martin Schopps und Bernd Stelter stand hier vor allem Peter Horn im Mittelpunkt, bestens bekannt als langjähriger Frontsänger und Songschreiber der „Höhner“ (aus seiner Feder stammen unter anderem Hits wie „Blootwosch, Kölsch un e lecker Mädche“, „Ich bin ene Räuber“, „Dat Hätz vun der Welt“, „Echte Fründe“). Im Rahmen seines Auftritts wurde der inzwischen 72jährige für sein Lebenswerk mit der Ernennung zum Ehren-Hauptmann geehrt. Anschließend wurde zu Musik von „StadtRand“ und „Klüngelköpp“ gesungen und getanzt. Natürlich kam auch die Tradition nicht zu kurz: Das Korps der Prinzen-Garde, das Kölner Dreigestirn sowie das Tanzkorps „Fidele Sandhasen“ gaben sich mit meisterhafter Akrobatik zu später Stunde die Ehre, bevor Norbert Conrads traditionell mit „Am Dom zo Kölle“ die Sitzung schloß.

Am 20. Februar 2025 steht nun die dritte und letzte Kostümsitzung im Gürzenich an, bevor wir das große Finale mit JeckMarie, GardeDANZ und Rosenmontagszug einläuten.

Quelle und Grafik: Prinzen-Garde Köln 1906 e.V.




Jecke Tillsitzung: „UNGER UNS“ feiert 7 x 11 Jahre Fastelovend mit Musik, Witz und kölschem Hätz

-hgj/nj- „Loss mer fiere!“ – Mit diesem Ruf eröffnete der Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ pünktlich um 17:11 Uhr seine legendäre Tillsitzung – Fasteleer vun Frack bes Kostüm im restlos ausverkauften Congress-Saal der Koelnmesse. Was folgte, war ein 6 ½stündiges jeckes Spektakel voller Musik, Humor und kölscher Tradition – ganz so, wie man es von „UNGER UNS“ erwartet.

Schon der Auftakt sorgte für Gänsehaut: Nach dem feierlichen Einzug des Elferrats erwies das amtierende Kölner Dreigestirn den Jecken die Ehre – ein Höhepunkt gleich zu Beginn, denn „Prinz René I.“, „Bauer Michael“ und „Jungfrau Marlis“ werden in jedem Saal gefeiert den sie mit ihrer Equipe besuchen. Doch das war erst der Startschuß für ein Programm, das kaum Verschnaufpausen ließ.

In der ersten Abteilung zündeten drei Top-Bands der kölschen Musikszene ein musikalisches Feuerwerk: „Cöllner“, „Kasalla“ und die „Paveier“ ließen den Saal beben. Schunkeln, Mitsingen – alles war dabei! Doch nicht nur musikalisch ging es rund: Guido Cantz, charmant und schlagfertig wie immer, und Ingrid Kühne, die als „De Frau Kühne“ wieder kölsche Alltagssituationen auf die Spitze trieb, sorgten für Tränen – vor Lachen versteht sich!

Mit dem Einmarsch des Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“ übernahm der Elferrat unter Leitung von Präsident Udo Beyers offiziell die Bühne. Dann folgte ein Höhepunkt nach dem anderen: Der unvergleichliche „Blötschkopp“ Marc Metzger brachte mit seinem schlagfertigen Humor die Jecken zum Toben, bevor die „Domstürmer“ den Saal rockten. Das ganze Spitzenprogramm wurde mit viel Hätz von Literatin und 2. Vorsitzender Waltraud Piel zusammengestellt.

Besondere Stimmung kam auf, als „Tuppes vum Land“ Jörg Runge, der Meister der gereimten Reden, die kölsche Seele mit Wortwitz und Herz berührte. Und dann: Finale furioso! Die „Räuber“ zündeten mit ihren Evergreens und brandneuen Sessionshits ein musikalisches Feuerwerk – ein krönender Abschluß, wie er kölscher nicht sein könnte!

Natürlich durfte auch die jecke Prominenz nicht fehlen. Präsident Udo Beyers begrüßte die närrische Regentin Remagens, „Prinzessin Beate I.“ (Ebert), sowie Gäste aus den Niederlanden, Belgien und der Eifel. Besonders herzlich war das Wiedersehen mit „Prinz Thomas I.“ und „Prinzessin Uschi I.“ von der KG Hatzenport 1892 e.V. – eine Freundschaft, die bei einem Vereinsausflug an die Mosel entstand und sich nun im Fastelovend fortsetzt.

„UNGER UNS“ hat gezeigt, wie man 7 x 11 Jahre Vereinsgeschichte gebührend feiert: vun Frack bes Kostüm, vun Hätz bes zur letzte Polonaise – genau so, wie et sich in Kölle jehürt. Ein Abend voller Emotionen, kölscher Musik und bestem Fastelovend.

Quelle und Fotos: © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie KKV „UNGER UNS“ von 1948 e.V. / Jürgen Baum
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Tradition, Musik und kölsches Hätz: Die Milieu-Sitzung der Flittarder KG begeistert seit 51 Jahren

-hgj/nj- Wo sonst der Schützenkönig gekürt wird, regierten am Wochenende die Jecken: In der Schützenhalle Flittard feierte die Flittarder KG von 1934 e.V. ihre traditionelle Milieu-Sitzung – und das bereits zum 51. Mal! Die Karten für dieses ur-kölsche Spektakel sind heiß begehrt und werden seit Generationen in den Familien weitergereicht , quasi vererbt- kein Wunder, daß die Halle auch diesmal restlos ausverkauft war.

Die Milieu-Sitzung, 1974 vom damaligen Präsidenten Walther Bargon ins Leben gerufen, ist längst Kult im Dorfleben von Kölns nördlichstem Stadtteil. Die Farben der KG – grün-weiß-rot – stehen für gelebtes Brauchtum. Auch nach über fünf Jahrzehnten bleibt die Veranstaltung ihrer Linie treu: urig, familiär und kölsch bis ins Hätz.

Nach dem feierlichen Einzug des Elferrats unter Leitung von Sitzungsleiter Holger Kirsch erwartete die Jecken eine Überraschung der besonderen Art: Das Kinderdreigestirn der Grundschule des Kölner Stadtteils am Feldrain eroberte die Herzen der Gäste im Sturm.

Danach hieß es: Musik, Tanz und kölsche Tön! Die Band „Rabaue“ brachte die Schützenhalle in Stimmung, bevor die legendären „Hellige Knäächte und Mägde“ ihr tänzerisches Können zeigten – und das, wie seit 1823, in beeindruckender Tradition und Perfektion.

Vor der Pause brillierte Kabarettist und Lehrer Martin Schopps mit seiner wortgewandten „Rednerschule“, die Lachmuskeln arbeiteten auf Hochtouren. Anschließend setzten die kölschen Kultbands „Klüngelköpp“ und „Kasalla“ musikalische Glanzpunkte, bis es dann hieß: „Flittarde Junge und Mädcher rest üch“ – Zeit für ein Päuschen mit Kölsch, Wein und Leckereien vom Grill.

Mit dem passenden Sound der Band „Miljö“ startete der zweite Teil – das Foyer war wie leergefegt, denn keiner wollte das Programm verpassen. Besonders glänzten die kleinen und großen Tänzer der vereinseigenen Tanzgruppen „Echte Funde“, die mit Perfektion und Leidenschaft ihre Sommer-Choreografien präsentierten. Natürlich durfte eine Zugabe nicht fehlen – schließlich gehört das in Flittard zum jecken Pflichtprogramm.

Anschließend übernahm Volker Weininger als „Der Sitzungspräsident“ die Bühne – und sorgte mit seiner legendären Paraderolle des promillefreudigen Redners für Lachsalven. Zum musikalischen Höhepunkt rockten die „Domstürmer“ die Schützenhalle mit ihren Hits – Mitsingen, Schunkeln und ausgelassene Stimmung inklusive.

Das große Finale lag – wie es sich für Flittard gehört – in den Händen der Eigengewächse: Holger Kirsch, Michael Müller und Sascha Prinz, die vor genau zehn Jahren als erstes von der Flittarder KG gestelltes Kölner Dreigestirn die kölschen Säle eroberten. Unter ihren alten närrischen Titeln – „Prinz Holger I.“, „Bauer Michael“ und „Jungfrau Sascha“ – brachten sie die Halle mit ihrem Potpourri kölscher Evergreens aus ihrer Regentschaft zum Kochen. Für viele Jecke war das ein emotionales Wiedersehen, denn ihr Sessionshit aus dem Jahr 2015 klingt bis heute in den Herzen nach.

51 Jahre Milieu-Sitzung, 51 Jahre kölsches Brauchtum – und die Flittarder KG zeigt, wie man Tradition mit Herz und Leidenschaft lebt. Von der „Knoblauchsgriet“, der Lauchstange die 1974 als Zepter durch Walther Baargon an den Marktständen gennutzt wurde, bis zum großen Finale war es eine Sitzung voller Musik, Tanz und Emotionen. „Flittard Alaaf – op de nächste 51 Johr!“

Quelle und Fotos: © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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„Mädchensitzung“ der Agrippinas Töchter begeistert in Köln – Ein närrisches Spektakel mit Prominenz, Musik und Tradition

Die Sitzung von Mädcher für Mädcher der Agrippinas Töchter war in diesem Jahr wieder ein unvergessliches Highlight im Kölner Karneval! Karnevalsbegeisterte Damen erlebten einen Abend voller bunter Kostüme, kölscher Töne und ausgelassener Stimmung mit den vier Präsidentinnen der Damengesellschaften Colombina Colonia e.V. (Ursula Brauckmann), Schmückstückchen 2008 e.V. (Rüya Gazez-Krengel), De Kölsche Madämcher e.V. (Gabriele P. Gérard) und Damengarde Coeln 2014 e.V. (Barbara Brüninghaus) – gemeinsam „Agrippinas Töchter“ an der Spitze, die das Programm unterhaltsam und mit Humor moderierten.

Der Einzug der Damen in den Saal war ein prachtvoller Anblick: Begleitet von Präsidenten befreundeter Karnevalsgesellschaften und Christoph Kuckelkorn und Christine Flock vom Festkomitee Kölner Karneval zogen „Agrippinas Töchter“ fröhlich auf die Bühne. Die Herren im Elferrat trugen wie auch bereits in den Sitzungen zuvor die symbolischen Zöpfe an ihren Krätzchen, um auf den auch karikativen Aspekt der Veranstaltung hinzuweisen. Agrippinas Töchter unterstützen an krebserkrankte Frauen, um ihnen ein Stück Lebensqualität zu erhalten. Die spritzige Moderation der vier Präsidentinnen nahmen die Damen auf eine karnevalistische Reise von Höhepunkt zu Höhepunkt über den gesamten Abend.

Den Eisbrecher der Sitzung machte das Traditionscorps Kölner Funken Artillerie blau weiß. Schon zu Beginn war die Atmosphäre von der typischen Karnevalsfreude geprägt, die in Köln so besonders ist.

Das abwechslungsreiche Programm ließ keine Wünsche offen. Neben den humorvollen und pointierten Reden von Martin Schopps und Guido Cantz, sorgten auch die musikalischen Darbietungen für echtes Karnevalsfeeling. Den Gästen wurde mit der Musik der kölschen Bands „Paveier“, „cat ballou“, „Klüngelköpp“, „Mo Torres“ und „Brings“ ordentlich eingeheizt. Die Stimmung im Saal war ausgelassen, die vielen jecken und bunten Frauen tanzten und feierten mit ihren Kölner Stars.

Der Einzug der StattGarde Colonia Ahoj und ihre imposante Präsenz bei dem Auftritt verliehen der Sitzung einen zusätzlichen Glanz und sorgte für tosenden Applaus.

Der Auftritt des Kölner Dreigestirns wurde mit lautem Applaus und ausgelassener Stimmung gefeiert, was die einzigartige Bedeutung des Kölner Dreigestirns im Herzen der Karnevalstradition unterstrich. Die närrische Gesellschaft darf sich auf weitere unvergessliche Momente mit ihren Karnevalshelden freuen. Das sympathische Trifolium freute sich über eine Spende für ihre Sozialprojekte.

Der Auftritt der „Rheinmatrosen“, das Tanzcorps der G.M.K.G war wieder ein Zeichen für Leidenschaft und Tradition. Die Leichtigkeit des Auftritts läßt sich nur mit Lust zum Karneval und viel Disziplin erklären. Als Höhepunkt ließen die Herren der „Rheinmatrosen“ die Präsidentin der „De Kölsche Madämcher“ zum Abschluß ihres Auftritts durch die Luft fliegen – ein spektakulärer Moment, der das Publikum begeisterte.

Die Mädchensitzung der Agrippinas Töchter hat einmal mehr gezeigt, daß Karneval in Köln mehr ist als nur ein Fest – es ist ein lebendiges Erlebnis, das Tradition, Humor und Gemeinschaft miteinander vereint.

Es bleibt abzuwarten, was Agrippinas Töchter als nächste Aktivität planen.

Quelle (Text): Presseteam Agrippinas Töchter; (Foto/s): Nathalie Michels




Jecke Freudenschübe und kölsche Tön bei der G.M.K.G.-Kostümsitzung 2025

Am 8. Februar 2025 verwandelte sich das Theater am Tanzbrunnen in Köln in ein buntes Tollhaus: Die Große Mülheimer Karnevalsgesellschaft (G.M.K.G.) lud zur traditionellen Kostümsitzung – und die Jecken kamen zahlreich. Unter der souveränen Leitung von Präsident Michael Baur, welcher auch als Literat das abwechslungsreiche Programm gestaltete, erlebte das Publikum einen karnevalistischen Abend voller Musik, Tanz und Frohsinn.

Schon der Einmarsch aller Aktiven sorgte für ein erstes Gänsehautgefühl: Der Elferrat, die „Rheinmatrosen minis“ sowie das Tanzcorps „Original Matrosen vom Müllemer Böötche“ zogen unter tosendem Applaus in den prallgefüllten Saal ein. Präsident Michael Baur begrüßte die bunt kostümierten Jecken und Ehrengäste und stimmte sie auf einen unvergßslichen Abend ein.

Der Auftakt gehörte den Kleinsten der 1903 gegründeten rechtsrheinischen Karnevalsgesellschaft „Rheinmatrosen minis“, die mit ihren schwungvollen Tänzen das Publikum begeisterten. Gleich darauf betrat „Ne bergische Jung“ Willibert Pauels die Bühne und brachte die Jecken mit seinen humorvollen Anekdoten zum Lachen.

Ein Höhepunkt folgte dem nächsten: Das Kölner Dreigestirn rauschte im Galopp über die Bühne – der enge Zeitplan ließ den Tollitäten nur einen kurzen, aber glanzvollen Auftritt. Ein besonderes Highlight war der Gemeinschaftstanz der „Rheinmatrosen“ und der „Rheinmatrosen minis“. Unter der Leitung von Patricia „Patti“ Baur wirbelten 87 Tänzerinnen und Tänzer im Alter von fünf bis annähernd 50 Jahren gemeinsam über die Bühne und sorgten wiederholt für Gänsehautstimmung im Saal.

Musikalisch gab es ebenfalls viel zu feiern: JP Weber (Jörg-Paul Weber) verzauberte das Publikum mit kölschen Klängen und grundehrlichen Worten – insbesondere in Richtung Kölner Rathaus. „cat ballou“ überzeigte die Jecken mit ihrem Repertoire, einer bunten Mischung aktueller Neuerscheinungen und Oldie aus den Gründertagen der Band mitsingen und schunkeln.

Den Abschluß des ersten Programmteils bildete das Tanzcorps „Original Matrosen vom Müllemer Böötche“ vor dem Auftritt . Diese präsentierten neben furiosen akrobatischen Höchstleistungen die Perfektion des karnevalistischen Tanzes, die das Publikum mit stehenden Ovationen belohnte, wie viele der 13 Programmhöhepunkte des Abends

Wie Pressesprecher „Herry“ Erschfeld erfreut mitteilte, ist die Kostümsitzung für die kommende Session 2026 bereits fast ausverkauft – ein klares Zeichen, dass die G.M.K.G. den Puls des Kölner Karnevals trifft.

Mit viel Herz, Tradition und kölschem Lebensgefühl hat die G.M.K.G. wieder einmal bewiesen: In Mülheim schlägt das Herz des Karnevals besonders laut. Alaaf!

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Jecke Mädcher, beste Stimmung und ein süßes Jubiläumsgeschenk

Mädchensitzung der KG Treuer Husar und der Großen Allgemeinen ein voller Erfolg

-hgj/nj- Besser hätte es nicht laufen können: Die 8. Mädchensitzung der KG Treuer Husar Blau-Gelb der Große Allgemeine KG war erneut ein echtes Highlight der Session. Im restlos ausverkauften pullman Hotel feierten die jecken Mädcher eine ausgelassene Party mit hochkarätigem Programm und einer ganz besonderen Überraschung.

Ein emotionaler Höhepunkt des Abends war die Gratulation der Großen Allgemeinen (GA) an die Treuen Husaren zum 100jährigen Bestehen. Präsident Markus Meyer überreichte als Zeichen der freundschaftlichen Verbundenheit eine prachtvolle Jubiläumstorte an Präsident Markus Simonian und Schatzmeister Kurt Wietheger. Diese süße Geste unterstrich die enge Beziehung zwischen den beiden Traditionsgesellschaften und sorgte für Begeisterung im Saal.

Durch den Abend führten- wie in den Vorjahren – die beiden Präsidenten Markus Simonian und Markus Meyer, die mit viel Witz und Charme die Stimmung im Saal anheizten. Schon der Auftakt hatte es in sich: Der Elferrat beider Gesellschaften, gemeinsam mit den GA Flöhen und den Husaren Pänz, brachte den Saal von der ersten Minute an zum Beben.

Danach folgte ein Programm, welches keine Wünsche offen ließ. Publikumslieblinge wie Guido Cantz und „De Frau Kühne“ Ingrid Kühne sorgten für beste Stimmung, während „cat ballou“, „Paveier“, „Räuber“, „Miljö“ und „Brings“ mit ihren Hits das Publikum zum Mitsingen und Tanzen animierten. Auch die Tanzgruppe der Großen Allgemeinen begeisterte mit energiegeladenen Darbietungen, während das Tanz-, Musik- und Offizierskorps der Treuen Husaren für Gänsehautmomente sorgte.

Für die perfekte musikalische Begleitung des Abends zeichnete das Orchester Markus Quodt unter der Leitung von Bernhard Heinl verantwortlich – und bewies einmal mehr, daß kölsche Musik das Herzstück jeder gelungenen Sitzung ist.

Die Mädchensitzung 2025 hat erneut bewiesen: Wenn die Treuen Husaren und die Große Allgemeine zusammen feiern, gibt es beste Unterhaltung für kölsche Mädcher und jecke Wiever aus dem Umland! Schon jetzt freuen sich die jecken Mädels auf die nächste Ausgabe am 29. Januar 2026 dieser stimmungsvollen Sitzung „nor för Mädcher, Wiever undMadämcher“ – mit hoffentlich ebenso viel guter Laune, hochklassiger Unterhaltung und vielleicht der ein oder anderen Überraschung.

Quelle (Text): © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V. / KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln
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Altstädter Miljösitzung: Ein Abend voller Frohsinn und Tradition im Kristallsaal der Koelnmesse

-hgj/nj- Am vergangenen Freitag (7. Februar 2025), verwandelte sich der Kristallsaal der Koelnmesse in ein Meer in Grün und Rot, als die Altstädter Köln 1922 e.V. zu ihrer traditionellen Miljösitzung luden. Unter der souveränen Leitung von Präsident Dr. Björn Braun erlebten die Jecken zwischen 19.20 Uhr und weit nach Mitternacht einen unvergesslichen Abend mit karnevalistischen Tönen, herzerfrischenden Reden, tänzerischen Höchstleistungen und rheinisch-kölschem Humor.

         Dr. Björn Braun mit Gebärdensprachdolmetscherin Aline Ackers

Ein inklusives Fest für alle Sinne

Besonders hervorzuheben ist das Engagement für Inklusion: Der gesamte Sitzungsverlauf wurde wie seit vielen Jahren von den Kölner Gebärdensprachdolmetschern Aline Ackers und Michael Zymelka begleitet, so daß auch gehörlose Jecken das Programm in vollen Zügen genießen konnten. Diese Initiative, unterstützt vom Landschaftsverband Rheinland (LVR), ist seit Jahren fester Bestandteil der Miljösitzung und wurde vom Publikum mit großem Applaus gewürdigt.

Der prall gefüllte Saal begrüßte feierfreudige Jecken aus nah und fern, sozusagen von Köln bis Hamburg, da zwei ursprünglich aus Koblenz stammende Jecken den weiten Weg aus der Hansestadt in die Domstadt antraten. In ihrer Heimatstadt verkörperten Claudia Probst-Thiel und Markus Thiel in den Sessionen 2010 und 2014 als Confluentia (Prinzessin) und Prinz Karneval die höchsten närrischen Ämter der Rhein-Mosel-Stadt und haben durch eine Freundschaft eine enge Bindung an das grön-rude Korps.

Präsident Dr. Björn Braun hieß zahlreiche Ehrengäste aus Fasteleer, Politik, Wirtschaft und verdienten Kameraden willkommen, darunter seinen langjährigen Vorgänger Hans Kölschbach und dessen Gattin Christine.

Das abwechslungsreiche Programm startet mit einem schwungvollen Auftritt der Tanzgruppe „Kölsche Dillendöppcher“, welche als Kinder- und Jugendtanzgruppe der Altstädter seit mehr als 25 Jahre unter dessen Patronat stehen. In der ersten Programmhälfte präsentierten sich allen voran das Traditionskorps, welches mit Senat, Tanzkorps, Tanzpaar, Reiterkorps, Reservekorps und Regimentsspielmannszug, aufgezogen war.

Nach den Märschen des Regimentsspielmannzuges gehörten ebenso die Tänze des Tanzkorps zusammen mit dem Altstädter-Tanzpaar Jeanette Leithe und Jens Käbbe zum Bühnenprogramm. Ein Höhepunkt des Korpsaufzuges war die Ehrung von Jo Weber, der nach 14 Jahren als Chef des Großen Rates zurücktritt und die Aufgaben an einen jüngeren Kameraden übergibt.

Alsdann schenkte das Publikum begeistert Auge und Ohr „JP Weber“ (Jörg-Paul Weber) bei seinem Spiel auf der Flitsch und seinen kritischen Anmerkungen zu kölscher Politik, Stadtleben und Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ zog die Jecken mit Hebungen, Sprüngen und absolut fehlerfreien Schritten in den Bann, wonach „Blötschkopp“ Marc Metzger mit seinen Witzen vor den Musikstücken von „cat ballou“, wie alle närrischen Künstler nach deren Zugaben mit stehenden Ovationen seinen Dank erhielt.

Nach der Pause bestimmte die KG Treue Husar die Marschrichtung zurück in Saal, da das Traditionskorps musikalisch mit ihrem Musikkorps und tänzerisch durch Tanzpaar und Tanzkorps vielerlei zu bieten hatte. Anläßlich des 100jährigen Jubiläums der KG Treuer Husar überreichten die Altstädter im Verlauf der Bühnenpräsenz ihrem Schwesterkorps ein besonderes Geschenk: einen neuen Briefkasten für die Geschäftsstelle des Jubilars. Diese humorvolle Geste unterstrich die enge Verbundenheit der beiden Traditionskorps.

Wigger em Projramm, folgte der Abend den Vorgaben des grün-roten Literaten Martin Zylka, der vor den beiden musikalischen Highlights mit „Brings“ und „Bläck Fööss“ zum Finale mit Volker Weininger als „Sitzungspräsidenten“ für weiteres rhetorische Höhepunkte der Miljösitzung gewinnen konnte.

Nach dem offiziellen Programm feierten die Jecken bei der After-Show-Party im Foyer mit Philipp Godart weiter. Die Stimmung war ausgelassen, und es wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt, schunkelt und gelacht. Die Altstädter Miljösitzung 2025 war erneut ein voller Erfolg und bewies einmal mehr, daß Tradition und Moderne im Kölner Karneval Hand in Hand gehen. Die Vorfreude auf die diesjährig bevorstehenden Veranstaltungen der Altstädter und des nächsten Jahres sind bereits jetzt spürbar, wie gegenüber typischkölsch.de bekundet wurde.

Quelle und Fotos: © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Jecke Frauenpower: Mädchensitzung begeistert Kölner Fastelovends-Herzen

-hgj/nj- Wenn in der Domstadt die weiblichen Jecken das Ruder übernehmen, dann bebt der Saal – und genau das war bei der seit vielen Jahren erfolgreich geprobten gemeinsamen Mädchensitzung der Großen Allgemeinen KG von 1900 e.V. (GA) und des Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. (TH) wiederholt der Fall.

Weit über 1.000 jecke Wiever, Mädcher und Madämcher strömten gestern Nachmittag ins pullman Cologne in der Helenstraße um gemeinsam eine der beliebtesten und ausgelassensten Karnevalsveranstaltungen zu feiern. Schon lange vor dem Einlaß säumten die bunt kostümierten raderdollen Wiever das Hotelfoyer aus einem Meer aus Federn, Glitzer und kreativen Kostümen.

Nachdem die Präsidenten Markus Meyer (GA) und Markus Simonian (TH) zusammen mit ihren Kinder- und Jugendtanzgruppen den „Husaren Pänz“ und den „GA Flöhe“ die Bühne erobert hatten, hieß es „Kölle Alaaf“ in Dauerschleife. Die Künstlerliste laß sich wie das Who’s who des Kölschen Fastelovend. So erweichten nach dem herzlichen Willkommen der Präsidenten die „Husaren Pänz“ mit ihrer Darbietung die Herzen des Publikums, da überwiegend, Mütter, Omas, Tanten und sogar große Schwestern der umher wirbelnden Jungs und Mädels im Saal saßen.

Im Anschluß an diesem herzerwärmenden Auftritt und den Zugaben der „Pänz“ gehörte Guido Cantz das Podium, der als „Der Mann für alle Fälle“ ein Garant für heitere Sprüche, Witze, Floskeln und natürlich auch als Ratgeber in Sache eines glücklichen Ehelebens ist. Mit „cat ballou“ hatten die beiden Veranstalter, welche im Karneval der Domstadt vom Festkomitee zur Traditionsgesellschaft (GA) und beim Treuen Husar zum Traditionskorps geadelt wurden, eine der erfolgreichsten Kölner Bands auf der Bühne, die ihr Repertoire – passend für die Mädels – mit altbekannten Ohrwürmern und den neuesten Hits abgestimmt hatten.

Sodann nahm „De Frau Kühne“ (Ingrid Kühne) das Publikum mit ihrem herrlich trockenen Humor aufs Korn und lästerte wie immer über ihren Erwin und ihre Nachbarschaft. Nach der Zugabe, die alle Künstler im Verlauf den frühen Abend ableisten mußten, folgte der Korpsaufzug des Treuen Husar, welches mit Tanzpaar (Lena Küpper und Julian Stockhausen) und dem Tanzkorps eindrucksvolle Choreografien präsentierte. Diesem stand auch das blau-gelbe Musikkorps nicht nach, die das Spektakel bei Einzug, Bühnenprogramm und dem Abmarsch aus dem Saal musikalisch untermalte.

Die nachfolgenden 35 Minuten gehörten den fünf Musikern der „Räuber“, die einen Hit nach dem anderen intonierten und ihrem weiblichen Publikum einheizte, wie man dies von dieser Band gewohnt ist. Hieran schlug die Stunde der Tanzgruppe der Großen Allgemeinen, die wie im Eröffnungsteil durch die „Husaren Pänz“ der Augenschmaus schlechthin für Mütter, Omas, Tanten und auch für große Schwestern waren.

In der Zielgerade angekommen, gehörte das Podium des pullman Hotels nochmals zwei bekannten Bands der Rheinmetropole, so den Jungs von „Miljö“, die seit Jahren ihren närrischen Erfolgskurs in Kölner Sälen und Bühnen fortsetzten und den „Brings“, die nicht nur fester Bestandteil über die „fünfte Jahreszeit“ hinaus sind, sondern auch ein Teil des musikalischen Kleeblattes zusammen mit „Bläck Fööss, Höhner und Paveier der Domstadt sind.

Nach diesem krönenden Abschluß verließen mit heiserer Stimme, müden Füßen, aber strahlenden Gesichtern die die Wiever, Mädcher und Madämcher nach Stunden voller Fastelovend den Saal und feierten bis spät in Freitagabend hinein zusammen mit Husaren und den Mitgliedern der Großen Allgemeine KG weiter, da die Mädchensitzung wie immer ein Volltreffer war. Resümierend lautete die Devise: Und eines ist sicher: Nach der Sitzung ist vor der Sitzung – Mer freue uns schon op nächstes Johr!

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FasteLOVEnd, wenn Dräume widder blöhe – AWB bereitet sich auf Karnevalseinsatz vor

Die AWB ist vorbereitet, wenn die Jecken in Köln das Regiment übernehmen und Karneval feiern. Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch sind insbesondere abends und nachts zahlreiche Mitarbeiter und Fahrzeuge im Einsatz zusätzlich zu dem üblichen Reinigungsprogramm. Dazu gehören Kolonnenwagen, die die „Mandarinenfunken“ in die Einsatzgebiete fahren. Aber auch Kehrmaschinen und Müllwagen werden unterwegs sein, um die Kehrseite des Karnevals, die großen Mengen Abfall, zu entsorgen.

Die AWB verstärkt die Reinigungsmaßnahmen mit zusätzlichem Personaleinsatz in großen Teilen der Kölner Innenstadt wie beispielsweise

  • Bahnhofsvorplatz / Domtreppe
  • Domplatte / Roncalliplatz
  • Kwartier Latäng
  • Ringe
  • Südstadt / Severinsviertel
  • Rathaus
  • Einkaufsstraßen wie Schildergasse und Hohe Straße

Jecke helfen mit
Ganz unter dem Motto „Liebe deine Stadt“ können aber auch die Jecken die Arbeit der AWB aktiv unterstützen: Fast 800 zusätzliche Abfallbehälter – sogenannte Eventtonnen – werden an stark frequentierten Plätzen wie Zülpicher Straße, Südstadt oder Altstadt aufgestellt, hier kommt alles hinein, was der Jeck nicht auf die Straße werfen will. Die leuchtend orangefarbenen Tonnen sind leicht zu bewegen und werden bedarfsgerecht geleert, während die Jecken noch feiern. Es muss nicht mehr gewartet werden, bis die Zufahrtswege zu den Tonnen befahrbar sind, eine Entleerung der vollen Behälter ist somit „im Trubel“ möglich.

Glassammlung
An den stark frequentierten Einlässen zu Sperr- und Glasverbotszonen findet eine separate Glassammlung statt. Hier kommen 33 große 1.100-l-Behälter zum Einsatz, die mit einem speziellen Glaseinwurf-Deckel versehen sind. Damit soll die Verletzungsgefahr bei den Jecken verringert und Reifenschäden bei Fahrzeugen von Einsatzkräften und der AWB vermieden werden.

Wie in den vergangenen Jahren auch, wird in der Innenstadt mit „Spaß ohne Glas“ gefeiert. Vor den abgesperrten Zonen können Glasflaschen in kostenfreie Getränkebecher umgefüllt werden. Für die leeren Glasflaschen stehen neben den Glassammelbehältern zusätzlich 350 Eventtonnen an den Eingängen zur Verfügung.

76 Umzüge und Veranstaltungen erfordern einen hohen Einsatz
Den Schwerpunkt der Reinigungseinsätze mit mehr als 470 Mitarbeiter und 190 Fahrzeugen bildet der Karnevalssonntag, da an diesem Tag die meisten Veranstaltungen des Straßenkarnevals stattfinden.

Rosenmontag
Hunderttausende Jecke werden zum Rosenmontagszug erwartet. Den 8,5 km langen Zugweg sowie den Aufstell- und Auflösungsbereich reinigen mehr als 370 Mitarbeiter mit 150 Fahrzeugen. Die Arbeiten beginnen bereits gegen Mittag an der Severinstorburg und enden voraussichtlich gegen 21.00 Uhr im Bereich Christophstraße.

Veilchendienstag
Am Dienstag beginnen die Mitarbeiter der AWB bereits ab morgens um 5.00 Uhr mit der Beseitigung der Überreste von Rosenmontag, bevor weitere Reinigungseinsätze bei den Umzügen in zwölf Veedeln anstehen. Insbesondere die Veedelszüge in Nippes und Ehrenfeld sowie in Mülheim ziehen viele Jecke an.

Nachreinigung
In Abhängigkeit davon, wie schnell die Abbauarbeiten der Tribünen und Toiletten vonstattengehen, sowie von der Witterung erfolgen die letzten Nachreinigungsarbeiten.

Quelle: AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH („AWB“) – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Das Dankeschön und die fliegenden Funken

Den Blauen Funken war es ein Bedürfnis, den Feuerwehr-Kameradinnen und -Kameraden für deren Arbeit und deren Dienste einmal Danke zu sagen und so überraschten sie am 25. Januar 2025 mit über 170 Personen die Berufsfeuerwehr Köln in der Wache 10. Sie zogen mit klingendem Spiel durch die Wagenhalle der modernsten Feuerwache der Stadt Köln und der anschließende Auftritt fand vor der Feuerwache statt.

Anschließend mußte das Tanzpaar der Blauen Funken mit Marie Steffens und Christian Prehl bei Löschübungen mit der Kübelspritze ihr Geschick unter Beweis stellen.

Es soll auch ein paar informierte Kameraden der Feuerwache dort gegeben haben, denn alle konnten die ersten „fliegenden Funken“ des Kölner Karnevals erleben: Blaue Funken-Korpskommandant Jürgen Pesch und Tanzoffizier Christian Prehl wurden in Uniform durch die Höhenretter der Feuerwache von 30 Meter Höhe abgeseilt.

Das Abschlußbild, das aus luftiger Höhe aufgenommen wurde, zeigt den riesigen Troß der Blauen Funken mit den Höhenrettern und weiteren Kameradinnen und Kameraden der Berufsfeuerwehr der Stadt Köln.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; (Foto/s): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Michael Nopens, Knut Walter