Sessionsorden KG Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951

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Nippeser Bürgerwehr feiert Sessionseröffnung auf dem Wilhelmplatz – Fastelovend pur im Veedel

-hgj/nj- Zum zweiten Mal nach dem Abschied von der Severinstorburg feierte die KKG Nippeser Bürgerwehr ihre Sessionseröffnung im Herzen von Nippes – und verwandelte den Wilhelmplatz in ein orange-weißes Meer aus Kostümen, Musik und kölscher Lebensfreude. Der Platz war bis in die letzte Ecke gefüllt, kein freier Fleck auf den Tribünen – der Nippeser Fastelovend lebt, und wie!

Bereits seit dem frühen Morgen waren zahlreiche Jecke auf den Beinen, um den Start der „fünften Jahreszeit“ irgendwo in der Domstadt mitzuerleben. Zum Weiterfeiern bis in den Späten Abend zog es die vielen Jecke dann nach Nippes, da die Appelsinefunke zum Fastelovend em Veedel eingeladen hatten. Mit dem traditionellen Eröffnungssignal von Präsident Michael Gerhold startete die Bürgerwehr offiziell in die Session 2026.

„Wir sind stolz, hier mitten im Veedel feiern zu dürfen – mit den Menschen, die unser Nippes ausmachen“, so Michael Gerhold unter dem Jubel der Menge.

Das Open-Air-Format hat sich bereits vor dem Weggang von der Severinstorburg fest etabliert. Der Wilhelmplatz bot die perfekte Kulisse für ein ausgelassenes Fest, das wieder einmal zeigte, warum Nippes zu den Hochburgen des kölschen Karnevals gehört.

Erstmals durfte die Bürgerwehr eine besondere Gästegruppe begrüßen: Eine elfköpfige Abordnung der Prinzengarde der Stadt Duisburg – Ehrengarde des Prinzen Karneval von 1937 e.V. Die Verbindung entstand über den Zahlmeister der Duisburger Garde, Stefan Antonetty, der in seiner Gesellschaft zugleich Mitglied im Korps à la Suite ist und engen Kontakt zu Theo Schuchardt pflegt – Mitglied des Corps à la Suite der Nippeser Bürgerwehr.

Organisatorisch betreut wurde die Delegation von Hermann Josef Lemm, der als Vermittlungsoffizier für das Wohl der Gäste verantwortlich zeichnete. Für die Duisburger stand vor dem großen Open-Air-Fest ein abwechslungsreiches Programm an: Eine Führung durchs Nippeser Veedel, der Besuch der innerstädtischen Sessionseröffnung und ein geselliger Stopp im Traditionsbrauhaus „Em Golde Kappes“ sorgten für kölsches Lebensgefühl pur.

Ab 16.30 Uhr erklang dann endlich der musikalische Startschuß zur Sessionseröffnung im Veedel – und von der ersten Minute an herrschte ausgelassene Stimmung. Acht Bands sorgten für beste Unterhaltung und echtes Fastelovendsjeföhl: „King Loui“, „Chanterella“, die närrischen Newcomer „Knallrut“, sowie „Domstürmer“, „Bel Air“, „Auerbach“, „Schamöör“ und Boore zum Finale rissen das Publikum mit.

Ob Klassiker, kölsche Hits oder neue Tön – das Programm war so vielfältig wie Nippes selbst. Tausende Jecke sangen, schunkelten und tanzten unter freiem Himmel – eine Hommage an den echten Veedelskarneval.

Nach dem stimmungsvollen Abschlußkonzert endete der Abend keineswegs. Traditionell zog der Fackelzug vom Wilhelmplatz über die Kempener Straße und Mauenheimer Straße bis zum Altenberger Hof.

Dort feierten die Bürgerwehr und ihre Gäste bis tief in die Nacht hinein – der perfekte Ausklang eines Tages, der eindrucksvoll bewies: Der kölsche Fastelovend lebt – und in Nippes schlägt sein Herz besonders laut.

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Sessionsauftakt der KG Sr. Tollität „Luftflotte“ – Start ins 100. Jubiläumsjahr in der Hofburg des Kölner Dreigestirns

-hgj/nj- Mit einem stimmungsvollen Sessionsauftakt im DORINT am Heumarkt hatte die KG Sr. Tollität „Luftflotte“ nach ihrer Gala zum 100 jährigen Jubiläum in der MOTORWORLD Köln ihr offizielles Jubiläumsjahr eingeläutet – ein ganzes Jahrhundert kölsche Tradition, Frohsinn und fastelovendstypische Fliegerleidenschaft. Am 11. im 11.2025 war die Hofburg des Kölner Dreigestirns erneut zum Luftflotten-Terrain geworden und präsentierte sich als idealer Schauplatz für den Auftakt in die fünfte Jahreszeit.

Schon beim Eintreffen der Gäste lag der besondere Zauber des „Elften im Elften“ in der Luft. Die Luftflotte war mit ihrer DOJECK@DORINT-Party einmal mehr ihrer Rolle als Garant für ausgelassene, dennoch stilvolle Karnevalsstimmung gerecht geworden. Zwischen Saal Pipin und der nahe am Foyer etablierten Bar des Hotels entwickelte sich ein dynamischer Wechsel aus Begegnung, Musik und kölschem Gefühl – ganz so, wie es die Gäste dieser traditionsreichen Gesellschaft seit Jahrzehnten schätzten.

Das Bühnenprogramm zündete ein Feuerwerk, das kaum Atempausen erlaubte:
„Eldorado“ brachte die Luft zum Flirren, „Kasalla“ katapultierte die Stimmung noch höher. „Brings“ riß den Saal kollektiv mit und verwandelte jedes Lied in eine Hymne. Die „Paveier“ gaben, was nur die „Paveier“ können: kölsche Seele pur. Die „Räuber“ setzten noch eine Schippe drauf und heizten mit unbändiger Spielfreude ein, bevor „cat ballou“ das Publikum endgültig in einen Zustand glückseliger Ekstase versetzte. Jede Band – ein Höhepunkt. Jeder Ton – ein Funke, der weitere Funken entfachte.

Während sich im Foyer Gespräche zwischen Mitgliedern, Gästen, Sponsoren und Freunden der Gesellschaft entwickelten, blieb stets spürbar, was dieses Jahr so besonders machte: Die „Luftflotte“ befand sich im Anflug auf ihr 100jähriges Jubiläum – ein Meilenstein, den nur wenige Karnevalsgesellschaften erreichten. Die Vorfreude auf die kommenden Monate war greifbar.

Mit ihrem Sessionsauftakt hatte die KG Sr. Tollität „Luftflotte“ nicht nur eine weitere legendäre „Elftem-im-Elftem“-Feier präsentiert, sondern zugleich ein beeindruckendes Startsignal für ihr Jubiläumsjahr gegeben. Unter dem Motto „Nur Fliegen ist schöner“ flog die Gesellschaft damit geradewegs in eine Session, die Tradition, Stolz und kölsche Lebensfreude miteinander verband.

Dreimol Luftflotte-Alaaf – auf die nächsten 100 Jahre

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Wenn der Dom tanzt: Die „11 Punkt 11“-Party der Altstädter Köln entfacht ein grün-rotes Farbenmeer des Frohsinns

-hgj/nj- Wenn die Altstädter rufen, dann bebt die Stadt! Am 11. im 11., pünktlich um 14.00 Uhr, verwandelte sich der traditionsreiche Wartesaal am Dom wieder in ein funkelndes Meer aus Licht, Musik und Lebensfreude. Die legendäre Party 11 Punkt 11 der Altstädter Köln – seit Jahren ein Fixpunkt im Kalender aller Jecken – zeigte sich diesmal bunter, lauter und ausgelassener denn je. Unter dem Motto „ALAAFF – Mer dun et för Kölle “ feierten Jung und Alt, Kölner und Imis, Karnevalsprofis und närrische Ersttäter in einer Atmosphäre, die man schlichtweg nur als magisch bezeichnen kann.

Schon beim Betreten des Saals war klar: Hier beginnt die „fünfte Jahreszeit“ nicht einfach – hier ist sie genetisch verankert! Bunte Lichtwellen tauchten Decke und Bühne in ein festliches Leuchten, während die ersten Takte von „DJ Jürgen“ (Bender) Kölschen Remix-Hits die Menge in Bewegung setzten. Das Publikum – viele in phantasievollen Kostümen, Glitzerjacken, Narrenkappen und blinkenden Accessoires – war von der ersten Sekunde an im Feiermodus.

Altstädter-Präsident Dr. Björn Braun eröffnete die Veranstaltung mit herzlichen Worten und einem Augenzwinkern: „Et jeiht widder loss, und wir haben ein Programm das uns und Kölle stolz macht!“ Mit dieser jecken Kampfansage startete die erste von sage und schreibe 18 Veranstaltungen, die das Traditionskorps für die Session 2026 auf die Beine stellt.

Musikalisch wurde von Anfang an Vollgas gegeben: „Lupo“, „Favorit“, „Kaschämm“, „Kasalla“, „Miljö“ und „Knallblech“ sorgten im Stundentakt für ein Wechselbad aus Gänsehaut, Schunkellaune und Tanz-Ekstase. Besonders die jungen Bands „Favorit“ und „Kaschämm“ bewiesen, daß der kölsche Fasteleer lebt – modern, frech und voller Herz. Die Altstädter gaben damit wieder einmal Nachwuchstalenten die Bühne, die sie verdienen – und das Publikum dankte es mit tosendem Applaus und lautstarkem Mitsingen.

In den Tanzpausen drehte „DJ Jürgen“ die Regler auf: Mit einem fein abgestimmten Mix aus kölschen Evergreens, Partyhits der 2000er und aktuellen Karnevalskrachern hielt er die Stimmung konstant am Siedepunkt. Bei Klassikern wie „Viva Colonia“ oder „Superjeilezick“ wurde jedes Glas zum Mikrofon – und jeder Jeck zum Sänger.

Einen besonders emotionalen Moment bescherte der Besuch des designierten Kölner Dreigestirns 2026. Mit strahlenden Gesichtern und einer herzlichen Ansprache brachten sie den Saal endgültig zum Kochen. Das Publikum empfing die designierten Tollitäten mit Jubelstürmen – ein Vorgeschmack auf eine Session, die für dieses Kölner Dreigestirn zum Anfassen garantiert unvergesslich wird.

Was diese Veranstaltung so besonders macht, ist der Mix aus Tradition und Moderne: Während das grün-rote Korps der Altstädter seine über 100jährige Geschichte stolz repräsentiert, öffnet es zugleich die Türen für eine neue Generation von Jecken. Zwischen Trommelwirbel, Gitarrenriffs und kölschen Gesängen entstand ein Gefühl, das man nicht beschreiben – nur erleben kann: echter kölscher Fastelovend!

Als kurz vor dem Ende die letzten Akkorde verklangen und das Publikum noch immer tanzte, war klar: Diese Party hat ihren Ruf als „Superjecker Startschuß in die Session“ mehr als bestätigt. Köln kann feiern – aber die Altstädter machen daraus ein Ereignis, das bleibt.

Fazit:
„11 Punkt 11“ ist keine gewöhnliche Karnevalsparty. Sie ist ein leuchtendes Symbol für das, was Köln ausmacht: Lebensfreude, Gemeinschaft, Musik und das unerschütterliche Gefühl, daß – egal, was passiert – „et Trömmelche jeht“, und bei der Karnevalsgesellschaft vom Alder Maat Tradition auf Zukunft trifft!

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Et jeiht widder loss! – Rote Funken starten mit Wimmelbild, klingendem Spiel und kölscher Top-Besetzung in die Session 2026

Wenn Tradition, Kunst und kölsche Lebensfreude zusammenkommen: Ein Funkenstart voller Herzblut und Hätz

-hgj/nj- Wenn am 11. im 11.2025 um 11.11 Uhr das ganze Rheinland den Startschuß in die „fünfte Jahreszeit“ feiert, sind sie wie immer ganz vorne mit dabei – die Roten Funken, das älteste Traditionskorps der Stadt Köln. Mit Stolz, Musik und einem kräftigen „Alaaf!“ starteten die Funken in die Session 2026 – so, wie es sich für die kölsche Herzensgarde gehört: laut, fröhlich und mit einer großen Portion Leidenschaft.

Ein Wimmelbild als kölsches Meisterwerk
Bevor die Funken mit klingendem Spiel in Richtung Maritim zogen, öffnete sich um 10.45 Uhr die ehrwürdige Ülepooz, das Funken-Quartier im Herzen der Altstadt, für ein besonderes Highlight: die Premiere des neuen Roten-Funken-Wimmelbildes.

Der Künstler Don Lorenzo hat ein Kunstwerk geschaffen, das die Seele des Korps einfängt: Die Ulrepforte als Mittelpunkt des kölschen Lebens, umgeben von Funken in Bewegung, dem Tanzpaar, Präsident Dirk Wissmann, Ex-Dreigestirn, kölschen Originalen und vielen charmanten Details (darunter die Porträts von Lukas Podolski und Ludwig Sebus), die es zu entdecken galt.

Begleitet wurde die feierliche Enthüllung musikalisch von Mathias Nelles, während Moderator Till Quitmann mit Witz und Charme durch kurze Gespräche mit Burgvogt Friedrich Bergmann und dem Künstler führte. Ein emotionaler Moment folgt auf den nächsten – spätestens beim gemeinsamen Schunkeln und dem Countdown zum Sessionsauftakt hielt es keinen „Funk“ mehr auf den Stühlen.

Dann hieß es: Dreispitz, Helm oder Krätzchen auf, Trommel an, et jeiht widder loss! Mit klingendem Spiel formieren sich die vier „Knubbel“ (Anm. d. Red.: Abteilungen) der Rud‘ Funke und zogen – angeführt von Präsident Dirk Wissmann, Korpsadjutant Marco Schneefeld, dem Majorat des Vorstandes und dem Tanzpaar (Elena Stickelmann David und Eßer) – in leuchtendem Rot Richtung Maritim Hotel.

„11. em 11.“ – Wenn kölsche Musik die Seele berührt
Um 13.00 Uhr startete im Maritim Hotel Köln die legendäre „11. em 11.-Party“ des ältesten Kölner Korps, der erste große Auftritt der Session – und ein emotionaler Höhepunkt gleich zu Beginn. Gemeinsam mit den Original Tanzgruppe „Hellige Knäächte un Mägde“ und der unverwüstlichen Marita Köllner (Et fussisch Julche“), die in diesem Jahr ihr 60. Bühnenjubiläum feiert, präsentierten die Roten Funken das kölsche Kultlied „Bei uns in Kölle“. Ein Moment, der Gänsehaut garantiert – für Publikum wie Akteure gleichermaßen in Herz traf.

Im Anschluß folgte das Programm aus der Feder des Rote Funken-Literaten Julian Holz, welches jedes kölsche Herz Schlag auf Schlag höherschlagen ließ und sich die nachfolgenden Bands sprichwörtlich die Klinke in die Hand gaben: „Klüngelköpp“, „Rabaue“, „Kempes Feinest“, „Kasalla“, „Funky Marys“, „Cöllner“, „cat ballou“, „Räuber“ und „Chanterella“ sorgten für Stimmung, Emotionen und echte kölsche Musikpower.

Zwischen den Live-Acts brachte „DJ René“ Braun, der „Funken-DJ“, mit kölschen Tön und bekannten Karnevalshits den Saal zum Beben. Durch das Programm in der weiträumigen Galerie des Maritim Hotels am Heumarkt führte gewohnt charmant Moderator Max „Futzemann“ Kronenberg, der mit Herz, Humor und feinem Gespür die richtigen Tön‘ für die Jecke, Freunde und Roten Funken an diesem Nachmittag parat hatte.

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„En unserem Veedel“ – Wenn die Schäl Sick zur größten Veedelskneipe Kölns wird

KG Müllemer Junge eröffneten die Session mit kölscher Heimatliebe und einem Programm voller Gänsehautmomente

-hgj/nj- Wenn am 11. im 11.2025 die Türen der Stadthalle Köln aufgehen, dann heißt es wieder: Willkommen in der größten Veedelskneipe der Domstadt!

Die KG Müllemer Junge Alt-Mülheim lud zum zweiten Mal zur stimmungsvollen Sessionseröffnung „En unserem Veedel“ ein – und verwandelt die „Schäl Sick“ für einen Tag in das Herz des kölschen Fastelovends.

Hier schlug der Puls des Veedels, hier wurde geschunkelt, gesungen und gelacht, bis die Wände wackeln. Nur einmal im Jahr öffnet sich dieses ganz besondere Wohnzimmer der Jecken, in dem die Heimatliebe zur kölschen Kultur in jedem Lied, jedem Lächeln und jeder Polonaise spürbar ist.

„Wir sind stolz, daß unser Veedel lebt – und daß wir es mit allen Teilen dürfen“, betont Präsident Siegfried Schaarschmidt gegenüber typischkölsch.de, welcher zur Sessionseröffnung mal wieder die Medienbetreuung übernommen von seiner Tochter Silke Dick hatte.

Denn Silke hatte für den gestrigen Tag andere Aufgaben übernommen, so die Verantwortung im Social-Media-Bereich um aktuell zu sein und Koordination des gesamten Bühnenablaufs. Dennoch hatte sie ein wenig Zeit uns gegenüber ein kurzes Statement abzugeben: „Uns ist wichtig, daß die Menschen nicht nur Zuschauer sind, sondern Teil des Ganzen“, sagt sie, und fügt an: „Das Konzept der ‚größten Veedelskneipe‘ schafft Begegnungen, wo sonst Grenzen verlaufen – zwischen Generationen, zwischen ‚Schäl Sick‘ und der linksrheinischen Domseite, zwischen Tradition und Moderne.“

Durch das Programm führte souverän und professionell wie immer Alexander Dick als Sitzungsleiter, welcher wie seit vielen Jahren alle Programme für die neue Session zusammengestellt hat, Hierdurch zieht sich der rote Faden nicht nur am 11. im 11. durch den Tag, sondern durch die gesamte Jubiläumssession des 75. Geburtstags der KG.

Und was für ein Programm das ist! Ab 12.00 Uhr startet die jecke Sause mit einem Line-up, das sich sehen – und vor allem hören – lassen kann. Die Ühlepänz der KG Naaksühle brachten ab 12.30 Uhr die Bühne zum Beben, wonach „cat ballou“, „King Loui“ und „Eldorado“ den Nachmittag in ein wahres Feuerwerk kölscher Musik verwandeln. Spätestens wenn das Tanzcorps „Original Matrosen vum Müllemer Böötche“ in See stechen, schunkelt die Halle im Takt der Tradition.

Ein ganz besonderer Gänsehautmoment erwartete das Publikum um 17.30 Uhr, in dem die „Bläck Fööss“ ihr Kultlied „En unserem Veedel“ live präsentieren – das emotionale Herzstück des Tages. Und wer danach glaubt, es ginge nicht mehr höher hinaus, wurde von „Kasalla“ eines Besseren belehrt: Mit ihren Hits brachten sie ab 19.00 Uhr die „Schäl Sick“ endgültig zum Kochen. „DJ Jonatan“ sorgte im Anschluß dafür, daß die Feier kein Ende nahm.

Ob alteingesessene Mülheimer Jecken, kölsche Frohnaturen oder neugierige Neulinge – hier fand jeder seinen Platz, sein Lied und seine Menschen. Die KG Müllemer Junge bewiesen einmal mehr, daß der Karneval im Veedel kein bloßes Spektakel, sondern gelebte Gemeinschaft ist. Denn: Fastelovend es Heimat. En Müllem. En unserem Veedel.

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Glanzvolle Sessionseröffnung des KKV „UNGER UNS“ unter dem Motto „Damit der Dom uns bleibt!“

-hgj/nj- Bunter, lauter, kölscher: Mit einem grandiosen Auftakt feierte der KKV „UNGER UNS“ seine diesjährige Sessionseröffnung unter dem klangvollen und emotionalen Motto „Damit der Dom uns bleibt!“. Im bunt geschmückten Ball- und Festsaal des Hotel DORINT an der Messe Köln pulsierte am 11. im 11. das kölsche Lebensgefühl in seiner reinsten Form – ausgelassen, herzlich und traditionsbewußt.

Bereits „11 vor 11“ startete Präsident Udo Beyers nach der herzlich-heiteren Begrüßung den offiziellen Beginn in die „fünfte Jahreszeit“. Mit den ersten Akkorden der fünf Jungs von „cat ballou“ brach die Stimmung im vollbesetzten Saal schlagartig aus – Mitsingen, Schunkeln, Tanzen: Köln war närrisch wieder da, wie man es kennt und liebt. Die Band präsentierte ein Feuerwerk ihrer größten Hits und brandneuer Songs, die das Publikum in kürzester Zeit in eine einzige große, jubelnde Einheit verwandelten.

Kaum verklangen die letzten Töne von „cat ballou“, übernahmen die die „Klüngelköpp“ denn ihre kölsche Energie war wie ein Funkenflug, der den gesamten Saal in helles Leuchten tauchte. Zwischen Trommelschlägen und rockigen Gitarrenriffen schallten Lieder, die längst zu Hymnen geworden sind, durch die Reihen der feiernden Jecken. Nach dem fulminanten Auftritt der „Domstürmer“ und deren Frauenschwarm Micky Nauber“ kündigte sich ein weiter Höhepunkt des Sessionsauftakts an.

Ein besonderer Höhepunkt folgte kurz darauf: Der Besuch der „Plaggeköpp“, die das designierte Kölner Dreigestirn 2026 aus den Reihen der Prinzen-Garde Köln von 1906 e.V. begleiteten. Prinz, Bauer und Jungfrau betraten unter tosendem Applaus und stehenden Ovationen die Bühne – ein Moment voller Emotionen, Stolz, Vorfreude und einschwördenden Worten des Trifoliums auf die kommenden Wochen.

Nach dem Besuch der Tollitäten war die Bühne bereit für das, was Kölns Musikszene am besten kann: pure Stimmung. „Bläck Fööss“, „Paveier“, „Cöllner“, „Auerbach“ und „Rabaue“ gaben sich das Mikrofon in die Hand und verwandelten das Dorint in ein brodelndes Meer aus Farben, Musik und Euphorie. Jede Band brachte ihren unverwechselbaren Sound und ihre eigene Geschichte mit – gemeinsam schufen sie ein kölsches Gesamtkunstwerk, das seinesgleichen sucht.

Das Publikum – bunt, fröhlich, ausgelassen – feierte, sang und tanzte bis in den Nachmittag hinein. Zwischen all dem Jubel kam es zu einem besonders bewegenden Moment: Der Vorstand des KKV „UNGER UNS“ überreichte an die Vorsitzende des Zentral-Dombau-Vereins (ZDV) und ehemaliger Kölner Dombaumeisterin von 1999 bis 2012 Prof. Dr. Barbara Schock-Werner einen symbolischen Scheck in Höhe von 11.111,11 Euro – als Beitrag zur Erhaltung des kölschen Wahrzeichens und bekanntesten Bauwerk Deutschlands schlechthin. Unter tosendem Applaus wurde diese Geste gefeiert, die das Motto der Veranstaltung – „Damit der Dom uns bleibt!“ – mit echtem kölschen Herzblut unterstrich.

Selina Undorf und Waltraud Piel präsentieren typischkölsch.de den Scheck „Damit der Dom uns bleibt!“

Doch nicht nur die „Großen“ sorgten für Gänsehaut. Auch das bereits am 7. November 2025 proklamierte Holweider Kinderdreigestirn 2025/2026 – „Prinz Mateo I.“, „Bauer Max“ und „Jungfrau Ida“ der Bürgervereinigung Köln-Holweide e.V. – wurde herzlich begrüßt. Ihr strahlender Auftritt zeigte eindrucksvoll, daß der kölsche Nachwuchs mit Leidenschaft und Stolz die Fastelovend-Tradition weiterträgt. Die Begeisterung im Saal blieb ungebrochen – die Stimmung blieb buchstäblich bis in die letzte Ecke auf dem Siedepunkt.

Zum Abschluß dieses karnevalistischen Ausnahmezustands bewiesen die Jungs von „Lupo“, daß Kölschrock auch im neuen Jahrtausend nichts von seiner Kraft verloren hat. Mit kraftvollen Beats, klugen Texten und jeder Menge Herz beendeten sie das Bühnenspektakel, das von Waltraud Piel als Literatin des Vereins mit viel Leidenschaft und Können zusammengestellt worden war. Danach sorgten die „DJs Philipp“ (Schneider) und „Felix“ (Blatzheim) für das finale musikalische Feuerwerk – bis der letzte Tusch verklang und die Jecken erschöpft, aber glücklich in den Abend entlassen wurden.

Mit dieser Sessionseröffnung hat der KKV „UNGER UNS“ erneut bewiesen, dß sein Name zwar Vertrautheit und Zusammenhalt ausdrückt – aber keineswegs Exklusivität. Im Gegenteil: Der Verein, als einziger dem Festkomitee Kölner Karneval angehörender Karnevalsverein, zieht längst Menschen weit über die Grenzen der Domstadt in seinen Bann. Jahr für Jahr wächst die Fangemeinde, die die Veranstaltungen des Vereins mit Begeisterung besucht.

Diese Sessionseröffnung war nicht nur ein Fest, sondern ein leuchtendes Statement: Köln lebt, singt und feiert – und der Dom bleibt!

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Großeinsatz zur Eröffnung der Karnevalssession – vorläufige Einsatzbilanz (Stand 23.45 Uhr)

Nachtrag zur Pressemitteilung Ziffer 3 vom 6. November 2025 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6152884

Am „Elften im Elften 2025“ war die Polizei Köln zur Sessionseröffnung mit rund 1.000 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Der Schwerpunkt lag wie in den Vorjahren auf Waffen- und Messerkontrollen sowie dem Jugendschutz.

Bereits in den frühen Morgenstunden füllten sich die Veranstaltungsflächen in der Altstadt, im Kwartier Latäng sowie auf den Ringen.

Gegen 11.30 Uhr mußten erste Sperrstellen an der Zülpicher Straße und am Heumarkt geschlossen werden.

Bis 18.00 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte mehr als 450 Personen und sprachen bis zum Abend mehr als 70 Platzverweise aus. Elf überwiegend alkoholisierte Personen verbringen den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam

Die Einsatzkräfte fertigten Strafanzeigen, darunter Körperverletzungsdelikte, Sexualdelikte sowie Anzeigen wegen Sachbeschädigung, Raub und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Da der Einsatz noch bis in die frühen Morgenstunden andauert, bleibt die Gesamtzahl der erfassten Delikte abzuwarten.

Einsatzleiterin, Polizeidirektorin Mareike de Valck, zieht eine erste Bilanz:
„Ich danke allen Jecken für eine Sessionseröffnung, die bislang ohne größere Zwischenfälle verlaufen ist. Wo unser Eingreifen erforderlich war, haben wir schnell und gezielt reagiert. Der heutige Tag hat erneut gezeigt, dasß die Zusammenarbeit aller beteiligten Sicherheitsakteure in Köln funktioniert. Der Tag ist für uns noch nicht vorbei – unsere Einsatzkräfte sind weiterhin präsent, um für Sicherheit und einen geordneten Ablauf zu sorgen. Wir hoffen, daß die vielen Menschen in der Stadt den Rest der Nacht verantwortungs- und rücksichtsvoll miteinander feiern.“

Einige Sachverhalte:

45jährige in echter Polizeiuniform unterwegs
Polizisten trafen gegen 8.20 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz auf eine 45jährige Frau aus Viersen, die eine originale Polizeiuniform trug. Da die Frau keine Angehörige der Polizei ist, leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen Amtsanmaßung ein. Die getragenen Uniformteile stellten sie sicher.

Flaschenwurf vom Balkon – 17jährige erleidet Kopfverletzung
Gegen 11.10 Uhr wurde eine 17jährige auf der Zülpicher Straße durch einen Flaschenwurf von einem Balkon am Kopf getroffen. Die Jugendliche erlitt eine Platzwunde und wurde zur Behandlung in eine Unfallhilfestelle gebracht.

Lindenstraße – Körperverletzung durch zwei Männer
Gegen 13.45 Uhr sollen zwei Männer im Alter von 17 und 19 Jahren einen 23jährigen geschlagen und am Boden liegend getreten haben. Er wurde mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Mozartstraße – Rangelei mit Flasche
Gegen 14.00 Uhr sollen Unbekannte durch Schläge mit einer Glasflasche zwei junge Männer (17, 18) bei einer Auseinandersetzung auf der Mozartstraße am Ohr und an der Lippe verletzt haben. Im Zuge dieses Einsatzes wurde eine Polizistin bespuckt und ihr Funkgerät aus der Hand geschlagen.

Anscheinswaffen sichergestellt
Gegen 12.45 Uhr und gegen 14.15 Uhr stellten Polizisten auf der der Zülpicher Straße sowie Heinsbergstraße sogenannte Anscheinswaffen sicher. Zeugen hatten zwei junge Männer (20, 22) beobachtet, die täuschend echt wirkende Waffen trugen. Der 22jährige soll diese zudem vor einem Restaurant auf der Zülpicher Straße in die Luft gehalten und den Abzug betätigt haben. Einsatzkräfte kontrollierten beide und beschlagnahmten die Waffen. Gegen die Männer wurden Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gefertigt.

Exhibitionist onaniert vor Gruppenwagen der Einsatzhundertschaft
Gegen 14.15 Uhr, entblößte sich ein 32jähriger Mann vor Polizeibeamten am Brüsseler Platz und begann an seinem Glied zu manipulieren. Die Beamten nahmen den stark alkoholisierten Mann, der nicht mehr in der Lage war auf die Ansprache der Polizisten zu reagieren, in Gewahrsam und fertigten eine Anzeige.

Lebensgefahr nach internistischem Notfall und Sturz
Ein 58 Jahre alter Mann stürzte mutmaßlich aufgrund eines internistischen Notfalls gegen 15.10 Uhr auf der Rheinuferpromenade in der Kölner Altstadt zu Boden und zog sich eine Kopfverletzung zu. Passanten leisteten Erste Hilfe, bis Rettungskräfte eintrafen. Der Mann wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Verkehrskontrollen
Im Rahmen von rund 230 Verkehrskontrollen stellten die Einsatzkräfte bislang mehr als 50 alkoholisierte E-Scooter- oder Auto-Fahrer fest, ordneten 17 Blutproben an und beschlagnahmten mindestens sechs Führerscheine.

Quelle: Polizeipräsidium Köln Pressestelle




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Stadt Köln: Jeckes Feiern am Elften im Elften

Zwischenbilanz: Kwartier Latäng und Altstadt gut besucht

Der 11.11. hat auch in diesem Jahr wieder Tausende Jecken aus Nah und Fern in die Karnevalshochburg Köln gelockt. Die Stimmung zum Sessionsauftakt in den Hotspots war ausgelassen und fröhlich. Voll wurde es am Heumarkt und im Kwartier Latäng – hier mußten die Zugänge gegen 12.00 Uhr gesperrt werden, konnten allerdings wenig später wieder geöffnet werden. Der Koordinierungsstab tagt mit allen Ämtern, Behörden und Institutionen, die für einen sicheren Ablauf des jecken Treibens sorgen, im Stadthaus in Köln-Deutz.

Ordnungsamt
Das Ordnungsamt war seit 6.00 Uhr im Einsatz, um die Eröffnung der Karnevalssession vorzubereiten. Im Verlauf des 11.11. lag und liegt der Einsatzschwerpunkt wie in den Vorjahren auf dem Schutz von Jugendlichen vor dem Konsum von Alkohol und Tabak. Dabei wurden 51 Jugendliche verbotenerweise mit Alkohol beziehungsweise Tabak angetroffen. Bei den 16- bis 18-Jährigen gab es 46 Verstöße wegen harten Alkohols, unter 14 Jahren war lediglich eine Person. In der Altersklasse von 14 bis 16 Jahre wurden acht Verstöße in Zusammenhang mit Alkohol festgestellt, 15 in Zusammenhang mit Rauchen. Neben dem Jugendschutz wurde auch die Schulpflicht kontrolliert und zwei Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren angetroffen, die die Schule geschwänzt haben. In 38 Fällen wurden Verstöße wegen Tabakwaren beziehungsweise E-Zigaretten festgestellt. Elf hilflose Personen wurden den Hilfsdiensten übergeben.

Bereits am 27. Oktober 2025 hatte das Ordnungsamt Parkverbote eingerichtet – dennoch mußten seitdem 72 Fahrzeuge abgeschleppt werden. Das Hauptaugenmerk lag auf der Zugänglichkeit für Rettungswege, Feuerwehrzufahrten, Behindertenparkplätze sowie Geh- und Radwege. Am 11.11. wurden im Kwartier Latäng zwölf Fahrzeuge abgeschleppt und 50 Verwarnungen erteilt, in den anderen Bereichen der Innenstadt wurden 17 Fahrzeuge abgeschleppt und 185 Verwarnungen erteilt.

Auch am 11.11. waren im Rahmen des Jugendschutzes jugendliche Testkäufer, Auszubildende von Stadt und Polizei, unterwegs. Zwischen 9.30 und 14.00 Uhr wurden gemeinsam mit Polizei und Mitarbeiter

der Gewerbeabteilung des Ordnungsamtes 30 Betriebe kontrolliert. Dabei wurden 21 Verstöße festgestellt. Wie im Vorfeld wurden auch in diesen Fällen Alkohol und Tabakerzeugnisse an Jugendliche abgegeben, die zu jung dafür waren. Im Vorfeld waren 94 Kontrollen durchgeführt worden. Dabei wurden 64 Verstöße festgestellt. Dies machte eine Quote von 67 Prozent.

Feuerwehr/Rettungsdienst
In den Unfallhilfsstellen (UHS) wurde 96 Jecken mit unterschiedlichen Beschwerden geholfen, davon mussten 13 in Krankenhäuser transportiert werden. Im Notfallversorgungszentrum wurden acht Personen behandelt (siehe auch unten).

Jugendamt
Von den acht oben genannten Personen wurden ein Mädchen (17) und zwei Jungen (15) wegen der Folgen übermäßigen Alkoholkonsums im NVZ behandelt. Insgesamt betreute das Jugendamt neun Jugendliche, deren Eltern kontaktiert wurden, um sie abzuholen.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Sessionsorden KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V.

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Sessionsorden KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. KÖLN

Foto: © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Sessionspin KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. KÖLN

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Husaren-Herren-Schoppen 2025: Ein kölsches Fest der Freundschaft, Tradition und besonderen Momente

-hgj/nj- Wenn in Köln die Blätter fallen und sich die Stadt langsam auf die „fünfte Jahreszeit“ einstimmt, wissen eingefleischte Jecken: Jetzt beginnt die Zeit der Begegnungen, des Wiedersehens und der karnevalistischen Rituale. Einer dieser festen Höhepunkte ist der Husaren-Herren-Schoppen der KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln – eine Veranstaltung, die für viele längst zum festen Bestandteil des Sessionsauftakts gehört.

Am Sonntag, 9. November 2025, war es wieder soweit: Im Lindner Hotel Cologne City Plaza trafen sich Männer aus Tradition, Brauchtum, Wirtschaft und Gesellschaft, um gemeinsam in die neue Session zu starten – ganz im Sinne des Mottos: „Nor för Häre“ und damit eine vollständig frauenfreie Zone.

Ein Herren-Schoppen, der seit Jahren verbindet
Was den Husaren-Herren-Schoppen auszeichnet, ist nicht Überladung, sondern bewußtes Understatement: Zeit füreinander, echte Gespräche und ein unverfälschtes kölsches Miteinander stehen im Mittelpunkt. Das Treue Husar-Korps verzichtet bewußt auf große Showblocks und setzt stattdessen auf ein handverlesenes Programm, das Raum läßt – für Netzwerken, Freundschaft und persönlichen Austausch.

Traditionell eröffnet Präsident Markus Simonian die Veranstaltung und führte mit seiner bekannten Mischung aus Souveränität, Humor und Herzblut durch den Mittag. Seine Moderation gilt als roter Faden, der den Herren-Schoppen zusammenhält und ihm jene familiäre Atmosphäre verleiht, für die er so geschätzt wird.

Höhepunkte des eigenen Korps – und ein besonderes Debüt
Ein besonderes Augenmerk liegt auch in diesem Jahr auf den Auftritten aus den eigenen Reihen. Das Musik- und Tanzkorps der Treuen Husaren sorgte für Gänsehautmomente und zeigt einmal mehr, warum es zu den traditionsreichsten und beliebtesten Formationen im Kölner Karneval zählt.

Vor allem aber war es ein emotionaler Moment, als das Tanzpaar Lena Küpper und Julian Stockhausen das Parkett betrat. Für Lena war dieser Tag ein echter Meilenstein ihr Tanzkarriere: Ihr erstes öffentliches Debüt als neue Marie – ein Augenblick, dem das gesamte Korps mit Vorfreude entgegenblickte.

Während Lena ihre erste Session begann, geht für zwei langjährige Stützen des Korps eine Ära zu Ende:

  • Hartmut „Harry“ Kramer, Kommandant, und
  • Dieter Hagen, Vizepräsident

werden die Session 2026 als ihre letzte in den ausgefüllten Ehrenämtern erleben. Nach über einem Jahrzehnt (2014-2026) voller Verantwortung, Leidenschaft und Engagement verabschieden sie sich am kommenden Aschermittwoch – ein Moment, der sicherlich viele Emotionen wecken und der Geselslchaft zusätzliche Tiefe verleihen wird.

Kölscher Schwung und musikalischer Genuß
Neben den eigenen Korpsakteuren durften sich die Gäste auch auf bekannte Namen freuen:

  • Was beim Auftritt von Comedian Thorsten Bär zunächst wie ein ungewöhnlicher Kulturenmix klang, entpuppte sich schnell als perfekte Kombination: Der trockener Hanseaten-Witz traf auf kölsche Ausgelassenheit – ein Zusammenspiel, das das Publikum des „Fischkopp im Rheinland“ vom ersten Moment an begeisterte.
  • Die „Community Dancers“ sorgen mit energiegeladenen Tanzeinlagen und kölschem Gefühl für Dynamik und gute Laune.
  • Die Band „Scharmöör“ brachte kölsche Tön und Herzblut auf die Bühne – ideal, um die Stimmung zu heben und die Jecke för de neue Session einzuschwören.

Begleitet wurde der Tag musikalisch erneut vom beliebten „Tastenfeger“ Markus Nordt, der seit Jahren fest zum Inventar des Husaren-Herren-Schoppens gehört. Sein feines Gespür für Stimmung und Augenblicke macht ihn zu einem unverzichtbaren Teil dieses besonderen Events.

Ein Ausblick auf eine besondere Session
Der Husaren-Herren-Schoppen war nicht nur ein Auftakt, sondern ein Symbol dafür, wie sehr Tradition, Zusammenhalt und Brauchtum den Kölner Karneval tragen. 2026 wird für die KG Treuer Husar eine emotionale Session – geprägt von Abschieden, neuen Gesichtern und der Gewissheit, daß die Werte des Korps weiterleben.

Und so stand der 9. November 2025 ganz im Zeichen dessen, was Köln und seine Husaren ausmacht: Freude, Freundschaft, Tradition – un Hätze. Ob Erstteilnehmer oder langjähriger Freund des Korps: Der Husaren-Herren-Schoppen versprach auch in diesem Jahr ein atmosphärisches, herzliches und erinnerungswürdiges Erlebnis.

Quelle und Fotos: © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Jahreshauptversammlung KG Müllemer Junge 2025

Am Dienstag (28. Oktober 2025), fand im „Wohnzimmer“ der Stadthalle Köln die alljährliche Mitgliederversammlung der KG Müllemer Junge Alt-Mülheim e. V. von 1951 statt. Die mit knapp einhundert interessierten Mitgliedern der Gesellschaft gut besuchte Veranstaltung lief sehr harmonisch und anerkennend hinsichtlich der geleisteten Vorstands- und Gesellschaftsarbeit ab.

Im Laufe des Abends wurde der langjährige Schatzmeister Norbert Beenen nach 19 Jahren auf seinen Wunsch aus seinem Amt verabschiedet. Präsident Siegfried Schaarschmidt würdigte mit wertschätzenden Worten seine langjährige Tatkraft für die Gesellschaft und durfte ihn noch an diesem Abend zum Ehrenmitglied der Müllemer Junge ernennen. Als Nachfolger wurde Dirk Schmittseifer, der das Amt von Norbert Beenen bereits in den vergangenen Monaten kommissarisch übernommen hatte, zum neuen Schatzmeister gewählt.

Außerdem standen bei dieser Mitgliederversammlung turnusmäßig die Wahlen des erweiterten Vorstandes an. Das langjährige Team um Alexander Dick (Literat), Silke Dick (Presse und Kommunikation), Nikolay Gassner (Zugwart), Udo Bruynooghe (Zeugwart) und Christian Weinmiller (Kassierer) wurde einstimmig wiedergewählt. Markus Breidenbach schied aus beruflichen und familiären Gründen nach 13 Jahren aus seinem Amt des Schriftführers aus. Wir freuen uns sehr, dass mit Julia Hahn-Klose eine aktive Tänzerin unseres Tanzcorps „Original Matrosen vum Müllemer Böötche“ als neue Schriftführerin ins Vorstandsteam gewählt wurde. Zudem gehören, die in ihren Abteilungen gewählten Leitungen, Torsten Anders (Senatspräsident), Artur Tschinse (Leiter Tanzcorps) und Patrick Bruynooghe (Obmann Elferrat) dem erweiterten Vorstand an. Die Wahl der Präsidentin der Kajütenmädcher folgt in ein paar Tagen. Marcel Keimes wurde für zwei weitere Jahre als Webmaster in den erweiterten Vorstand kooptiert.

Die Müllemer Junge freuen sich auf den Beginn in ihre Jubiläumssession. Der Start erfolgt am 11. im 11. mit der zweiten Auflage der Veranstaltung „En unserem Veedel“ in der „größten Veedelskneipe“ in Köln, der Stadthalle Köln. Gleich ein paar Tage später wird mit den Mitgliedern sowie Gästen und Freunden der Gesellschaft der 75jähre Geburtstag der Gesellschaft auf der traditionellen Sessionseröffnung der KG Müllemer Junge gefeiert.

Quelle (Text): KG Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951; (Foto/s): Erich Radermacher




Neuer Vorstand der KG Alt-Lindenthal – Mit frischem Schwung in die Session 2026

Die KG Alt-Lindenthal startet mit einem neu gewählten Vorstand in die kommende Session und kündigt ein abwechslungsreiches Programm an.

Die KG Alt-Lindenthal hat in ihrer Hauptversammlung am 2. September 2025 einen neuen Vorstand gewählt. Einige verdiente Mitglieder gaben ihre Ämter ab – ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement hat die Gesellschaft geprägt und zahlreiche unvergessliche kölsche Momente ermöglicht. Dafür spricht die KG allen ein großes Dankeschön aus.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

  • Präsident: Carl Hagemann (im Amt bestätigt)
  • 1. Vorsitzende: Anja Skupin (wiedergewählt)
  • Schatzmeisterin: Karin Hagedorn Betten
  • Schriftführer: Michael Röbel
  • Leiter Organisation: Peter Sawitza
  • Vizepräsident: Gregor Brambach
  • Literat: Thomas ten Thij
  • Jugendbeauftragter: Jonas Roth
  • Weitere Vorstandsmitglieder: Hanna Fünger, Anna Pütz, Milan Pütz, Tim Schmeiser, Benedikt Weber

Bereits am 8. September 2025 kam der neue Vorstand zu seiner ersten Sitzung zusammen und stellte direkt die Weichen für die kommende jecke Zeit. Präsident Carl Hagemann betont: „Mit dem neuen Vorstand bringen wir frische Energie und viel Leidenschaft in unsere Gesellschaft. Unser Fundament bleibt das ehrenamtliche Engagement unserer Mitglieder – ohne diesen Einsatz wäre Karneval nicht denkbar. Das diesjährige Motto ‚ALAAF – Mer dun et för Kölle‘ unterstreicht genau das: Wir alle engagieren uns aus Liebe zu unserer Stadt, zu ihrer Tradition und zu ihrem einzigartigen Fastelovend.“

Termine der Session 2026

Die KG Alt-Lindenthal lädt herzlich zu ihren Veranstaltungen ein und freut sich auf viele kölsche Jecken, die mitfeiern:

  • Samstag, 17. Januar 2026 – Prunk- und Kostümsitzung
    Flora Köln – Palais im Park, Am Botanischen Garten 1a, 50735 Köln
    Mit dabei: Traditionskorps der EhrenGarde Köln 1902 e.V., „Ne Spätzünder“, „Paveier“, Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ e.V., Dave Davis – „Motombo“, „Aluis“, „Palaver“, Kölner Dreigestirn, „Domstürmer“, „Laut aber schief“
    Beginn: 18.45 Uhr
  • Donnerstag, 22. Januar 2026 – Kneipensitzung
    Dom im Stapelhaus, Kölner Altstadt
    Nach erfolgreicher Premiere auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der Bürgergesellschaft von 1863 e.V. Klein, urig und kölsch – mit Rheinblick!
    Künstler unter anderem: „Et Vünkche“, „Et Thekenzertett“, „Kraad & Plaat“ sowie Volker Weininger – „Der Sitzungspräsident“
    Beginn: 18.45 Uhr
  • Sonntag, 1. Februar 2026 – Kinderkostümsitzung
    Apostelgymnasium, Biggestraße 2, 50931 Köln
    Beginn: 15.00 Uhr
  • Sonntag, 8. Februar 2026 – Lindenthaler Mädchensitzung
    Flora Köln – Palais im Park, Am Botanischen Garten 1a, 50735 Köln
    Mit dabei: Traditionskorps der Altstädter Köln 1922 e.V., Kölner Dreigestirn, Guido Cantz, „Höhner“, Ingrid Kühne, „Lucky Kids“, Martin Schopps, „Kasalla“, StattGarde Colonia Ahoj e.V., „Klüngelköpp“
    Beginn: 15.00 Uhr
  • Donnerstag, 12. Februar 2026 – Wieverfastelovend
    Hermeskeiler Platz, ab 11.00 Uhr
  • Sonntag, 15. Februar 2026 – Schull- un Veedelszöch
    Tribüne, ab 11.00 Uhr
  • Montag, 16. Februar 2026 – Teilnahme am Rosenmontagszug
    (nur für Mitglieder)

Quelle und Grafik: Kölner Karnevalsgesellschaft Alt-Lindenthal e.V.




Kölsche Grielächer starten mit neuem Ehrenmitglied in die „fünfte Jahreszeit“

-hgj/nj- Mit einem stimmungsvollen Fest in den Vereinsfarben grün und blau geschmückten Saal Heumarkt des Maritim Hotels Köln eröffnete die Karnevalsgesellschaft Kölsche Grielächer am Freitagabend (8. November 2025) ihre Session 2026. Rund 2 x 111 Mitglieder, Partner und enge Freunde folgten der Einladung des Vorstands zur traditionellen internen Feier rund um den 11. im 11. – und erlebten einen Abend voller Emotionen, Musik, Auszeichnungen und kölscher Herzlichkeit.

Ein Abend voller Musik, Orden und Emotionen
Bereits beim Einlaß sorgte Alleinunterhalter Peter Büllesbach für beste Stimmung im Saal. Jeder Gast erhielt vom geschäftsführenden Vorstand den neuen Sessions- oder Damenorden – ein begehrtes Sammlerstück, das erstmals öffentlich präsentiert wurde. Präsident Udo Schaaf eröffnete die Veranstaltung mit einem dreifachen „Kölle Alaaf“ und lud anschließend zum kalt-warmen Büffet ein, das Raum für gute Gespräche über Karneval, Köln und die Welt bot.

Henry Schroll wird Ehrenmitglied
Einer der emotionalen Höhepunkte des Abends war die Ernennung von Henry Schroll (bürgerlich Heinz-Franz Schroll) zum Ehrenmitglied der Kölsche Grielächer. Henry Schroll, seit 1998 Mitglied der Gesellschaft, prägte über Jahrzehnte das Vereinsleben in vielfältigen Ämtern – unter anderem als Saalchef, Schriftführer, Pressesprecher, Leiter der Anzeigenakquise, Manager der Sessions-Chroniken sowie Verantwortlicher für den Internetauftritt.

Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im Kölner Karneval wurde Henry Schroll bereits mehrfach ausgezeichnet – mit dem Grielächer-Verdienstorden in Silber und Gold als auch dem Orden No. 6 der Grielächer, sowie mit den Verdienstorden des Festkomitees Kölner Karneval in Silber (2013) und Gold (2023).

Präsident Udo Schaaf und Vizepräsident Silvio Vallecoccia würdigten seine Verdienste in bewegenden Worten. Als Henry Schroll zum Ehrenmitglied ernannt wurde, erhob sich der gesamte Saal zu stehenden Ovationen und reichlich Beifall – ein Moment, der Gänsehaut versprach.

Spitzen, Witze und weitere Ehrungen
Nach dieser besonderen Ehrung sorgte „J.P. Weber“ (Jörg-Paul Weber) mit seiner humorvollen Rede, gespickt mit kölschen Spitzen und Seitenhieben – sowie die politischen Erwartungen und Entscheidungen an Kölns neuen Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester – für beste Unterhaltung.

Im Anschluß ehrten Udo Schaaf und Schatzmeister Oliver Freynhagen langjährige Mitglieder:

  • Für 2 x 11 Jahre Treue erhielten Horst Eicher, Wolfgang Knebel und Daniel Krömpke die goldene Nadel samt Urkunde
  • Die silberne Verdienstnadel und Urkunde für 11jährige Mitgliedschaft erhielten Silvio Vallecoccia, Dirk Schallat und Armin Weber

Eine besondere Überraschung brachte Marc Michelske, Zugleiter des Kölner Rosenmontagszuges, der in seiner Funktion als Vertreter des Festkomitees Kölner Karneval und Botschafter des Bund Deutscher Karneval erschien. Er überreichte die silberne Verdienstorden des BDK an den altgedienten Eventmanager der Grielächer Peter Muhrmann, den Verdienstorden des Festkomitees in Silber an Horst Eicher sowie den Verdienstorden in Gold an Jürgen Vahlenkamp, den bisherigen Archivar und amtierenden Pressesprecher der KG.

Neue Gesichter in der Grielächer-Familie
Zum Abschluß des offiziellen Teils wurden acht neue Mitglieder feierlich in die Gesellschaft aufgenommen – fünf aktive und drei inaktive. Nach bestandener Ballotage legten sie ihren Eid auf den „Plagge“ ab und erhielten Urkunde und Halsorden sowie ihre Dutznamen als Zeichen ihrer Aufnahme.

Die neuen „jungen“ Grielächer sind: Philipp Dratschmidt (De Ziggenboor), Jonas Förster (De Ähzezäller), Lothar Frohn (De Spürnass), Marco Hensel (Müllemer Jung), Marvin Jülich (Dä Pröfer), Kunibert Rumpf (De Kabelschupser), Kai Schmitz (Danzmajor) und Manfred „Freddie“ Wolfslau (Et Stäänche).

Ein Auftakt mit Herz und Humor
Mit einer pointierten Reimrede von „Dä Tuppes vum Land“ (Jörg Runge) und ausgelassener Stimmung endete der offizielle Teil des Abends. „Wir freuen uns auf eine Session voller Frohsinn, Freundschaft und kölschem Jeföhl. Die Grielächer mit 9 x 11 Jahren stehen für Tradition und Zusammenhalt – und das haben wir an diesem Abend wieder eindrucksvoll gezeigt“, resümiert Präsident Udo Schaaf den Abend.

Die Grielächer bewiesen einmal mehr, daß sie Tradition, Frohsinn und kölsche Lebensart meisterhaft verbinden – und mit Herzblut in die „fünfte Jahreszeit“ starten.

Quelle und Fotos: © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Pin Kommandantur Dieter & Harry 2014-2026

Foto: © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Erfolgreicher Start in die Session der KKG Blomekörfge – Mer dun et för Kölle – Ehrungen fürs Ehrenamt

Mit gewohnt ausgelassener und familiärer Stimmung eröffnete die KKG Blomekörfge 1867 e.V. gestern (8. November 2025), mit ihrem Ordensabend „Em Kölsche Boor“ ab 17.00 Uhr die Session 2025/2026. Es war ein Fest, bei dem nicht zuletzt durch das Sessionsmotto „Alaaf – Mer dun et för Kölle“ das Engagement und die Treue der Mitglieder im Fokus des Abend standen.

Traditionell wurden die Mitglieder für 5, 10, 20 und 25 Jahre Mitgliedschaft in der Gesellschaft ausgezeichnet. Eine ganz besondere Ehre war die Auszeichnung des Senators Randolf Graumann durch das Festkomitee Kölner Karneval, vertreten durch Udo Marx, mit dem Verdienstorden in Silber für herausragendes Engagement im Kölner Karneval.

Der Abend wurde abgerundet durch ein harmonisches karnevalistisches Programm mit „Stadtjeföhl“, der Jugendtanzgruppe Kölsche Greesberger, „Famölsch“ und Max Biermann.

An diesem Abend wurde zum ersten Mal der neue Sessionsorden mit zugehörigem Pin den Mitgliedern präsentiert. Der diesjährige Orden ist in seiner Grundform ein Kompass, in dessen Zentrum das Blomekörfge und auf dessen Umrandung die Heimatstadt Köln mit ihren markanten Gebäuden und unverwechselbaren Brauchtümern (zu, Beispiel Karneval, kölschen Sprache und Musik) dargestellt ist. Ein Kompass weist einem den Weg und ist ein Werkzeug zur Navigation und Orientierung.

Die vier Himmelsrichtungen (Nord, Ost, Süd, West) stehen für Werte und Notwendigkeiten im Ehrenamt der KKG Blomekörfge. Wirkungsvoller Einsatz und Engagement geht „Nur zusammen“, nur durch „Solidarität“, gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe schaffen wir soziale Unterstützung. „Organisationen“ wie die Gesellschaft Blomekörfge mit dem Senat und den Kontakt zu anderen Gesellschaften und Vereinen ermöglichen ehrenamtliche Tätigkeiten in unterschiedlichsten Bereichen. „Wertschätzung“ für das Dasein und das Schicksal jedes Einzelnen und für den Einsatz von Mitgliedern, Gesellschaften und Vereinen ist ein äußerst wichtiger Einflussfaktor für die Entscheidung des ehrenamtlichen Engagements.

Der Blomekörfge-Kompass zeigt somit auf, in welche Richtung sich die Gesellschaft orientieren, navigieren und einsetzen möchte. Der Kompass ermöglicht jedem Einzelnen, den Fokus immer wieder neu auf den „richtigen“ Weg zurückzuführen und ermöglicht immer wieder eine „Neuausrichtung“. Das Blomekörfge wird von zwei offenen Händen getragen, die das Ehrenamt darstellen – eine Symbolik, die Vertrauen, Offenheit und Sicherheit aufzeigt und von der Gesellschaft vertreten wird.

Die KKG Blomekörfge feiert 2025 das Jubiläum ihrer 100jährigen Satzung. 100 Jahre, in denen die Gesellschaft sich klar strukturiert und ausgerichtet hat.

Es war ein wundervoller Abend mit guten Freunden, der Vorfreude auf die bevorstehende Session wachsen läßt.

Quelle und Foto/s: KKG Blomekörfge 1867 e.V.




65 Jahre Neppeser Naaksühle – Tradition trifft Zukunft

-hgj/nj- Mit einem stimmungsvollen Fest im Neppeser Tälchen startete die Karnevalsgesellschaft Neppeser Naaksühle e.V. von 1961 gestern ( 8. November 2025) in die neue Session – und blickte dabei stolz auf 65 Jahre gelebte kölsche Tradition zurück. Unter dem Leitmotto „Tradition – Treue – Zukunft“ zeigten die Naaksühle eindrucksvoll, wie man Vereinsgeschichte und Nachwuchsarbeit erfolgreich miteinander verbindet.

Rund 1.700 Jecke feierten den traditionellen Sessionsauftakt „Zum 11. im 11.“ im bunt geschmückten Festzelt. Doch diesmal begann der Abend anders als gewohnt: Nicht die Altstädter Köln eröffneten das Programm, sondern die Gastgeber selbst.

Mit besonderem Stolz präsentierten die beiden Moderatoren Nathalie Carace und Alex Cornelius den jüngsten Sproß der Gesellschaft – das Kinder- und Jugendtanzcorps „Lunker Müüs“. Damit erweitert die 1961 gegründete KG ihre Struktur um ein viertes starkes Standbein neben Gesellschaft, Regimentsspielmannszug und Senat.

„Unsere Pänz sind nicht nur ein Symbol für Zukunft, sondern auch für Herzblut und Begeisterung“, betonte Kassierer und Pressesprecher Guido Stöcker, der zugleich den engagierten Corpsleiterinnen Daniele Kniffler und Isabelle Neven, den Trainerinnen Sarah Thelen und Hanna Lea Grobe sowie den drei Betreuern Carmen Grobe, Nicole Sauerwald und Christian Meinks einen besonderen Dank aussprach.

Und die Mühen haben sich gelohnt: Die jungen Tänzerinnen und Tänzer begeisterten mit einer energiegeladenen Premiere und wurden mit stürmischem Applaus und Zugaberufen gefeiert – ein erster emotionaler Höhepunkt des Abends.

Im Anschluß folgte ein weiteres Debüt: Die Altstädter Köln präsentierten erstmals ihr neues Tanzpaar Kathi Kierig und Robin Gilde. Krankheitsbedingt stand Kathi an diesem Abend allerdings gemeinsam mit Jens Käbbe auf der Bühne – eine spontane Umbesetzung, die mit Bravour gelang. Jens Käbbe, der kurzfristig eingesprungen war, zeigte, was „Altstädter Herzblut“ bedeutet, und erntete verdient Anerkennung. Das Traditionskorps überzeugte mit präzisen Tänzen, musikalischer Stärke ihres Regimentsspielmannszuges und unverwechselbarer kölscher Lebensfreude des gesamten Korps – beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Session 2026.

Nach dem Korpsaufzug ging es Schlag auf Schlag weiter: Mit den „Domstürmern“, „Funky Marys“, „Bel Air“, „Eldorado“, der StattGarde Colonia Ahoj die sich mit der Bordkapelle, dem Shanty-Chor und dem Tanzkorps musikalisch tänzerisch präsentierten. Weiter hiernach mit „Brings“, den „Golden Girls & Boys“, „Kempes Feinest“, den „Bläck Fööss“ und die „Paveier“ reihten sich als hochkarätige Künstler und Bands in das erstklassige Programm ein.

Bis kurz vor 23.00 Uhr bebte das Zelt – kölsche Musik, Tanz, Lachen und gemeinsames Schunkeln machten deutlich, daß der „Fasteleer“ in Neppes nicht nur Tradition, sondern Herzenssache ist.

Quelle (Text): © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): detailliebe / Sandra Schild Photography
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Große KG Frohsinn Köln startet unter dem Motto „ALAAF – Mer dun et för Kölle“ in die Session 2025/2026

Ein Abend voller kölscher Musik, Emotion und gelebtem Engagement

Mit einer stimmungsvollen und wie immer liebevoll dekorierten Veranstaltung in der Halle Tor 2 eröffnete die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. die neue Session 2025/2026. Unter dem Sessionsmotto „ALAAF – Mer dun et för Kölle“ feierte die Gesellschaft gemeinsam mit ihren Gästen den Auftakt in den kölschen Fastelovend – ein Abend, der Tradition, Lebensfreude und echtes Engagement für Köln miteinander verband.

Ein besonderer Moment des Abends war die Vorstellung des neuen Sessionsordens, der in diesem Jahr ganz im Zeichen des Ehrenamts steht. Das Motiv zeigt den Kölner Dom, umrahmt von Konfetti-Punkten und Glitzersteinen, die dem Orden festlichen Glanz verleihen. Im Inneren sorgt eine bewegliche Scheibe, die an eine Schneekugel erinnert, für einen besonderen Effekt: Wie buntes Konfetti regnet es im Herzen des Ordens – als Sinnbild für das Motto der Gesellschaft „Em Hätze vill Konfetti“. Herzstück des Designs ist jedoch der herausnehmbare Pin, den man an Menschen weitergeben kann, die sich ebenfalls mit Herzblut für Köln einsetzen – eine liebevolle Geste, um Danke zu sagen an all jene, die „et för Kölle dun“.

„Frohsinn – das heißt für uns: Menschen glücklich machen, Gemeinschaft stiften und etwas zurückgeben. Mit dem diesjährigen Motto wollen wir allen zeigen, daß Karneval mehr ist als Musik und Kostüm – er ist Ausdruck von Zusammenhalt und gelebtem Engagement für unsere Stadt“, so Präsidentin Tanja Wolters.

Auch musikalisch bot der Abend wieder ein Programm, das keine Wünsche offenließ. Den Auftakt machten traditionell die Gewinner des Nachwuchsdänzje – in diesem Jahr die Jugendtanzgruppe der Kölsche Greesberger, die mit viel Energie, Präzision und kölschem Herzblut das Publikum von der ersten Minute an begeisterte. Anschließend sorgte die junge Band „Bel Air für frischen Wind auf der Bühne: Mit modernen kölschen Tönen und eingängigen neuen Songs brachten sie das Publikum zum Mitsingen und Tanzen – ein gelungener Beweis, wie lebendig und vielfältig der kölsche Sound von heute ist.

Im Anschluß übernahmen die „Domstürmer“, die mit ihren bekannten Hits und unverwechselbarem Stil für ausgelassene Stimmung sorgten. Besonders ihr neuer Song „Lisa“ traf den Nerv des Publikums und wurde begeistert mitgesungen. Für echte Gänsehaut-Momente sorgten danach die „Höhner“, deren Hymnen längst zum festen Bestandteil des kölschen Liedguts gehören.

Zum krönenden Abschluß heizten die „Räuber“ noch einmal richtig ein. Mit geballter Energie, altbekannten Kult-Hits und ihrem neuen Song „Weil mer Kölsche sin“ brachten sie die Halle zum Beben – ein Finale, das dem Namen Frohsinn alle Ehre machte.

Durch das Programm führten mit Charme, Witz und Herz Präsidentin Tanja Wolters und der 1. Vorsitzende Andreas Wolf, der den Abend mit den Worten zusammenfaßte: „So unterschiedlich unsere Programmpunkte auch sind – sie alle zeigen, wie bunt, lebendig und verbindend unser Karneval ist. Genau das ist Frohsinn – für alle, mit allen, und immer för Kölle.“

Nach dem Bühnenprogramm ging die Feier nahtlos in eine ausgelassene Partynacht über. „DJ Jürgen“ Bender sorgte bis in die frühen Morgenstunden für den passenden Beat zum Frohsinn.

Mit dieser gelungenen Mischung aus Tradition, Emotion und Lebensfreude hat die Große KG Frohsinn Köln den perfekten Start in die neue Session hingelegt – ganz im Sinne des diesjährigen Mottos: „ALAAF – Mer dun et för Kölle“.

Neben der Sessionseröffnung gehören auch 2026 wieder die traditionellen Veranstaltungen zum Programm der Gesellschaft: Die Kostümsitzung im Gürzenich am 11. Januar 2026 (bereits ausverkauft) sowie die Frohsinnsparty unter dem Motto „Konfetti-Club“ im Wartesaal am Dom am 23. Januar 2026. (Tickets sind online erhältlich unter Ticket i.o).

Quelle (Text): Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V.; (Foto/s): Vera Drewke Photography




Stadt Köln: Keine Drohnen am 11.11.

Allgemeinverfügung: Das Mitführen der Fluggeräte ist am Elften im Elften verboten

Am Elften im Elften 2025 ist das Mitführen von Drohnen nicht erlaubt. In Absprache mit der Polizei hat die Stadt Köln deshalb eine Allgemeinverfügung erlassen. Das Mitführverbot gilt der Gefahrenabwehr und dem Schutz der Feiernden. Es gilt am 11. November 2025 von 6.00 bis 2.00 Uhr des Folgetags in den sogenannten Feier-Hotspots, also auch in der Altstadt-Nord, der Südstadt und dem Zülpicher Viertel.

Unter Keine Drohnen am 11.11. (Allgemeinverfügung) können die Einzelheiten (konkrete Örtlichkeiten, Bereiche und Zeiten etc.) abgerufen werden.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




11.11. im WDR: Live-Countdown, neueste Karnevalshits und ein Bühnenjubiläum

Der WDR sorgt für den richtigen Soundtrack, wenn die fünfte Jahreszeit in den Startlöchern steht. Am 11. November geht’s richtig los: WDR 4 feiert mit der exklusiven Übertragung der „Immer wieder neue Lieder“-Sessionseröffnung und präsentiert die heißesten Hits der neuen Session! Ab 20.03 Uhr im Radio auf WDR 4 und bereits ab 18.45 Uhr im Video-Livestream auf wdr4.de.

In der Kultsendung aus dem Großen Sendesaal des WDR werden die neuesten Lieder der Karnevalssession 2025/2026 auf die Bühne gebracht – direkt aus dem Herzen der rheinischen Karnevalsszene. Auf dem Programm stehen die aktuellen Songs von Größen wie „Kasalla“, „cat ballou“, „Bläck Fööss“, „Höhner“, „Paveier“, „Miljö“ und erstmals auch der „Rhythmussportgruppe“.

Neben den musikalischen Highlights bietet die Sendung auch einen besonderen Blick auf „Et Fussich Julche“ Marita Köllner, die ihr 60jähriges Bühnenjubiläum feiert. Der Mix aus frischen Hits und bekannten Karnevalsmelodien wird durch die Moderation von Wicky Junggeburth abgerundet, der die Jecken auf eine Reise durch die neue Karnevals-Saison führt. Und für alle, die sich vorher schon einstimmen wollen, bietet WDR 4 auf WDR Event (empfangbar im Digitalradio (DAB+), im Stream, in der Audiothek und in der WDR4 App) 16 Stunden jecke Hits und Livesendungen nonstop von 8.00 Uhr morgens bis 2.00 Uhr nachts.

Weitere Programmhighlights zur Sessionseröffnung:
Die Sessionseröffnung wird nicht nur im Radio gefeiert: Das WDR Fernsehen überträgt den Countdown vom Heumarkt aus ab 10.30 Uhr, wenn Moderator Guido Cantz und Andrea Schönenborn gemeinsam mit dem Präsidenten der Ostermann-Gesellschaft, Ralf Schlegelmilch, die närrische Zeit einläuten. Pünktlich um 11.11 Uhr geht es dann richtig los, wenn das neue Dreigestirn die Bühne betritt und sich die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker ein letztes Mal unter die Jecken auf den Heumarkt mischt.

Auf Instagram bietet @WDRjeck zudem die perfekte Dosis Karneval: Von exklusiven Musikbeiträgen bis hin zu Kostüminspirationen und jeder Menge jeckem Content ist hier alles zu finden, was die Herzen echter Karnevalsfans höherschlagen läßt!

Infos, News und zusätzliche Inhalte rund um Karneval auch unter karneval.wdr.de oder in der ARD Mediathek. Ein Zusammenschnitt der WDR 4-Veranstaltung „Immer wieder neue Lieder“ wird im Nachgang als Video auch in der ARD Mediathek zu sehen sein.

Quelle (Text): WDR Presselounge; (Foto): WDR/picture alliance/R. Goldmann




„Karneval in Köln“ ab sofort erhältlich

In Kooperation mit dem Festkomitee Kölner Karneval erscheint auch in diesem Jahr wieder das Sessionsmagazin „Karneval in Köln“ des BKB-Verlags. Ab heute ist der jecke Kalender zum Preis von € 6,00 im Buchhandel, an Kiosken, Theaterkassen und bei KölnTourismus erhältlich oder kann online unter www.bkb-shop.com bestellt werden.

Auf rund 130 Seiten finden Karnevalsbegeisterte nicht nur Partys und Sitzungstermine, sondern auch eine Übersicht aller Veedelszüge. Zudem sind der Zugweg des Kölner Rosenmontagszuges sowie wichtige Tipps für den Straßenkarneval enthalten. Daneben stehen Geschichten und Anekdoten aus dem Fastelovend, viele davon mit Bezug auf das aktuelle Sessionsmotto „ALAAF – Mer dun et för Kölle“.

„Im 21. Jahr unserer Kooperation ist das Sessionsmagazin natürlich schon lange kölsches Brauchtum – ein wunderbarer Leitfaden durch den Karneval, für Kölner und für Imis gleichermaßen“, freut sich Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval.

Alle Termine auf einen Blick gibt es auch online über die App „AppSolut Jeck“ oder unter www.koelnerkarneval.de/session/veranstaltungen.

„Karneval in Köln 2026“
136 Seiten
15,0 x 0,8 x 24,0 cm

€ 6,00
ISBN 978-3-96722-074-2

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Grafik): BKB Verlag GmbH, Köln




Kölsche Kippa Köpp verlegen Stolpersteine für jüdische Karnevalisten

Am 10. November 2025 lassen die Kölschen Kippa Köpp (KKK) Stolpersteine für den von den Nazis verfolgten jüdischen Karnevalisten Moses Stock verlegen. Moses Stock war Mitglied im „Kleine Kölner Klub K.K.K.“. Mit seiner Frau Nanni und Sohn Oskar wohnte er in der Brabanter Straße. 7, 50674 Köln.

Vor Ort begrüßt Aaron Knappstein Präsident der Kippa Köpp alle Anwesenden Gäste. Vorstandsmitglied Volker-Scholz-Goldenberg berichtet hiernach Biografisches aus dem Leben der Stocks berichten.

Zur Verlegung der Stolpersteine erwarten wir aus Israel Ofer Stock und dessen Familie. Ofer Stock ist der Enkel von Oskar Stock und Urenkel von Moses und Nanni Stock.

Der Textilkaufmann Moses Stock war Mitglied des früheren „Kleinen Kölner Klubs K.K.K.“, des einzigen, 1922 gründeten jüdischen Karnevalsvereins. Er wurde 1872 in Stommeln geboren und war Inhaber eines Textilgeschäftes in der Maastrichter Straße. Seine 1877 geborene Ehefrau Nanni Stock, geborene Weiß stammte aus dem mittelfränkischen Bad Windsheim. Das Ehepaar hatte zwei Kinder: Tochter Bertha (geboren 1905) und Sohn Oskar (geboren 1906).

1933, wenige Monate nach der Machtübernahme der Nazis, emigrierten Moses und Nanni Stock in die Niederlande, wo Tochter Bertha mit ihrem jüdisch-holländischen Ehemann lebte. Oskar Stock ging im selben Jahr nach Frankreich und wanderte von dort ins damalige Palästina.

Nach dem deutschen Überfall auf die Niederlande wurden Moses und Nanni Stock 1943 über Westerbork in das Vernichtungslager Sobibor deportiert, wo beide am 23. Juli 1943 ermordet wurden. Oskar Stock gründete in Israel eine Familie und kehrte Ende der 1950er Jahre nach Köln zurück, wo er 1983 verstarb.

Quelle sowie Bildmaterial („Foto (historisch), bearbeitet mit KI (Schärfe & Kontrast)“): Kölsche Kippa Köpp e.V. vun 2017