Ordensabend der Großen Höhenhauser KG Naaksühle

-hgj/nj- Am Samstag (22. November 2025) fand diesjährig der Ordensabend der Großen Höhenhauser Karnevalsgesellschaft Naaksühle 1949 e.V. in der Aula der Willy-Brandt-Gesamtschule in Köln-Höhenhaus statt. Unter dem den vom Festkomitee ausgerufenen Kölner Sessionsmotto „Alaaf – mer dun et för Kölle“ stand bei den Naaksühle wie immer die Verbundenheit mit dem Veedel und den Mitgliedern im Mittelpunkt – passend dazu lautete ihr eigener Leitspruch: „Alaaf – mer dun et för Höhenhuus – un för Üch!“.

Pünktlich um 18:00 Uhr eröffnete Präsident Peter Monschau gemeinsam mit Geschäftsführerin Kira Rechmann den Abend mit dem traditionellen Kommando „De Mötz erob!“, womit symbolisch die neue Session eingeläutet wurde. Dieser feierliche Start setzte den festlichen Rahmen für den gesamten Abend.

Direkt im Anschluß begeisterte das vereinseigene Kinder- und Jugendtanzkorps Ühlepänz mit den neuen Sessionstänzen. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer präsentierten eine bunte, energiegeladene Show, die den Saal in lebhafte Begeisterung versetzte.

Nach einer Pause zum gemeinsamen Essen folgte ein musikalisches Highlight: Der Trompeter Markus Rey ergriff das Mikrofon und sorgte mit kölschen Melodien, Gesang und Tanz für eine mitreißende Stimmung. Die Gäste ließen sich schnell zum Schunkeln und Mitsingen animieren, und der Abend verwandelte sich in ein festliches Chor- und Tanzmeer.

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Gegen Viertel vor acht war der Moment gekommen, langjährige Verdienste zu würdigen:

  • Beate Moll erhielt einen besonderen Dank für ihr jahrelanges Engagement in der Gesellschaft.
  • Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Katharina Buse, Silvia Lützenkirchen, Karl-Dieter Menzel, Martina Nowarra, Josef Schiffer, Maximilian Schiffer, Michaela Striftler, Peter Thiel, Kate Thieme, Linda Thieme.
  • 25 Jahre Treue (in Abwesenheit) wurden geehrt bei Peter Korth und Willi Smigilski.
  • Für beeindruckende 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Dieter Langen mit Urkunde gewürdigt.

Ein besonderer Dank ging darüber hinaus an Pressesprecherin Daniela Kepper, die für ihre Verdienste um die Naaksühle mit einem Blumenstrauß überrascht wurde.

Ein weiterer Programmhöhepunkt war der Auftritt des Tanzcorps Colonia „Rut Wiess“ der KG Schlenderhaner Lumpe. Mit viel Energie, Leidenschaft, Artistik Hebungen und tänzerischer Präzision brachten sie den Saal zum Beben und rissen das Publikum von den Stühlen.

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Danach war es Zeit für die Aufnahme neuer Mitglieder: Diese legten ihren traditionellen Eid auf die „Plagge“ ab – ein symbolischer Akt, der ihre Zugehörigkeit und Loyalität zur Gesellschaft bekräftigt.

Zum Abschluß des Abends präsentierte und verlieh die Gesellschaft den neuen Sessions- und Damenorden an Mitglieder. Dieser hält ein durchdachtes Design bereit: Über dem Vereinswappen thront symbolisch der „Grinkenschmied“. Unter dem Eulensymbol (ein wiederkehrendes Motiv bei den Naaksühle) läßt sich der Orden aufklappen. Dahinter verbirgt sich auf einem kleinen Leporello die Geschichte des Grinkenschmiedes – eine charmante Verbindung von karnevalistischer Symbolik, Ortverbundenheit zum eigenen Stadtteil und Vereinstradition.

Der Ordensabend der Naaksühle war erneut ein voller Erfolg: Ein Abend voller Emotionen, Gemeinschaft und karnevalistischer Lebensfreude. Mit Tanz, Musik, Ehrungen und dem neuen Orden wurde der Grundstein für eine vielversprechende Session gelegt – im Geiste der Familientradition, die die Gesellschaft schon seit Jahrzehnten prägt

Quelle (Text): © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; Foto/s): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Daniela Kepper
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