Stromlose Ader setzt starkes Zeichen für Vielfalt: Neue Diversitätsleitlinien veröffentlicht

In der Woche des Deutschen Diversity-Tages 2025 freut sich die Karnevalsgesellschaft Stromlose Ader e.V. von 1937, einen weiteren entscheidenden Schritt in ihrer Vereinsentwicklung bekanntzugeben.

Bereits im März 2025 wurden den Mitgliedern die neuen Diversitätsleitlinien präsentiert – ein klares Bekenntnis zu Toleranz, Chancengleichheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Die Rückmeldungen der Mitglieder fielen ausschließlich positiv aus. Aussagen wie „Wir sind stolz auf unseren Verein“ bestärken den Vorstand in seiner zukunftsorientierten Ausrichtung.

„E jod Jeföhl“ – Brauchtum trifft Zukunft
Unter dem Motto „E jod Jeföhl“ zeigt der Verein eindrucksvoll, wie rheinische Tradition mit modernen Werten harmonieren kann. Ziel ist es, dass sich alle Menschen – unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft – im Vereinsleben wohlfühlen und gemeinsam Karneval feiern können.

Nach der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt im vergangenen Jahr geht der Verein nun den nächsten konkreten Schritt. Die neuen Diversitätsleitlinien sollen dabei nicht nur intern wirken, sondern auch ein starkes Signal über die Vereinsgrenzen hinaus senden.

Ein zusätzliches neues, wichtiges Element: die Einsetzung einer Diversitätsbeauftragten, die allen Mitgliedern als Ansprechpartnerin für Fragen, Anregungen oder vertrauliche Gespräche zur Verfügung steht.

 

 

Ein Verein, viele Stimmen:

  • Julie Houben, Schriftführerin und Diversitätsbeauftragte:
    „Ich freue mich, als erstes weibliches Vorstandsmitglied und Diversitätsbeauftragte für unsere Mitglieder eine vertrauensvolle Anlaufstelle zu sein. Mein Wunsch ist es, daß jeder Mensch in unserem Verein ‚e jod Jeföhl‘ haben kann.“
  • Fritz Pilgram, Ehrenpräsident:
    „Ich fühle mich hier bestens eingebunden und umsorgt. Die Stromlose Ader ist seit Jahrzehnten meine karnevalistische Familie, die mich durch viele Lebensabschnitte begleitet hat.“
  • Jan Schneegans, Pressesprecher:
    „Unsere kommunizierten Werte leben wir bereits von innen heraus. Deshalb wurden die neuen Leitlinien und das damit verbundene Signal für gesellschaftlichen Zusammenhalt von unseren Mitgliedern mit großer Zustimmung aufgenommen.“

Die vollständigen Diversitätsleitlinien sind auf der Website des Vereins einsehbar: https://stromlose-ader.de/diversitaets-leitlinien/

Quelle, Grafiken und Foto: Kölner Karnevalsgesellschaft KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937




Jubiläumsgala der Kölschen Figaros – Ein Fest der Kreativität und Tradition zum 75jährigen Jubiläum

Am 24. Mai 2025 fand die festliche Jubiläumsgala der Karnevalsgesellschaft „Kölsche Figaros“ in der Lounge des Eden Hotel FRÜH am Dom statt. Der grandiose Moderator, Georg Nolden, führte charmant und mit scharfem Verstand durch das Programm. Stefan am Piano stimmte die Anwesenden beim Prosecco-Empfang gefühlvoll auf den Abend ein.

An der Veranstaltung nahmen auch der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma, sowie der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, teil. Sie richteten sich mit ihren wertschätzenden Worten an die Gesellschaft „Kölsche Figaros“ und unterhaltsam an das Publikum.

Mike Engels (1. Vorsitzender) und Marco Köhler (Präsident) begrüßten die Gäste mit launigen und kurzweiligen Ansprachen. Es folgte ein sensationelles, filmisches Kunstwerk über die Historie der Karnevalsgesellschaft „Kölsche Figaros“ – Entstehung seit 1950 bis heute -, das großen Anklang fand und alle Anwesenden emotional berührte. Das Gala-Menü war vorzüglich und ließ keine Wünsche offen, die Bewirtung durch die Service-Kräfte überaus freundlich und zuvorkommend.

Danach erfolgte ein Feuerwerk an Programmpunkten. Besondere Highlights waren hierbei das Streichquartett „Kwartett Latäng“, welches stimmungsvolle Kölsche Balladen und mitreißende Karnevalshits in einem ganz neuen Gewand mit klassischen Streichinstrumenten zu Gehör brachten. Die „Micky Brühl Band“ sowie die Musikgruppe „Rabaue“, hielten die Stimmung bis zum Schluß aufrecht.

Insgesamt war es eine erfolgreiche, sehr emotionale und äußerst gelungene und unvergeßliche Veranstaltung. Ein Meisterwerk kollektiver Leidenschaft, Organisation und Kölscher Lebensart und Freude!

Allen Teilnehmern wird dieser Abend sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Der Erlös einer Tombola geht komplett als Spende an das „Ronald McDonald Haus und Oase Köln“.

Quelle und Foto/s: KG Kölsche Figaros e.V. von 1950




Grosse Centuria: Köln hat unfaßbar viel Strahlkraft – Strategie oder Zufall?

Die Grosse Centuria, Partnerbereich der Grossen von 1823, lud am 15. Mai 2025 zum ersten exklusiven und hochkarätig besetzten Panel mit anschließendem Networking in die neu gestaltete Aula der romanischen Basilika St. Aposteln ein. Unter dem Titel „Köln hat unfaßbar viel Strahlkraft – Strategie oder Zufall?“ diskutierten namhafte Vertreter aus Kirche, Sport, Wissenschaft, Stadtverwaltung und Gesellschaft, ob Kölns Wirkung auf Außenstehende das Ergebnis gezielter Planung oder glücklicher Fügung ist.

Ein Abend zwischen Analyse, Leidenschaft und echter Identifikation
Dr. Dominik Meiering und Bernd Cordsen eröffneten den Abend, moderiert von Marc Lüke. Msgr. Markus Bosbach führte die Gäste zunächst durch die beeindruckende Architektur von St. Aposteln ein kraftvolles Symbol für Kölns kulturelle Tiefe.

Das Panel – eine Bühne für Kölns Stimmen
Auf dem Podium diskutierten:
• Msgr. Markus Bosbach (Kölner Dom)
• Philipp Walter (GF Kölner Haie)
• Univ.-Prof. Dr. Jens Peter Klussmann (Uniklinik Köln)
• Andree Haack (Dezernent Stadtentwicklung)
• Univ.-Prof. i.R. Dr. Dr. Joachim E. Zöller (Präsident Die Grosse von 1823)

Ein pointierter Vorschlag sorgte für Schmunzeln – und Zustimmung: In Anlehnung an die Papstwahl solle man die politisch Verantwortlichen so lange „einschließen“, bis tragfähige gemeinsame Ziele entstehen. Ein symbolischer Appell für mehr Konsens, strategisches Denken und echte Zusammenarbeit.

Inhaltliche Impulse:
• Köln verfügt über einen 10jahres-Masterplan – doch dessen Umsetzung hängt stark vom politischen Willen ab
• Die Stadt kommuniziert ihre Erfolge zu wenig – Bürgernähe und Transparenz bleiben zentrale Aufgaben
• Kultur, Wissenschaft und Bildung wurden als unterschätzte, aber entscheidende Standortfaktoren hervorgehoben

Eines verband alle Referenten:

Die gelebte, authentische Identifikation mit ihren Institutionen – und mit der Stadt Köln. Viele berichteten von ihren persönlichen Erfolgsgeschichten. Dabei wurde deutlich: Offene Unternehmenskulturen und das Vorleben durch die Führung sind zentrale Erfolgsfaktoren. Diese Haltung ist in Köln spürbar vorhanden – sie muß jedoch besser sichtbar gemacht und gezielt auf die Bürger übertragen werden, um Identifikation, Stolz und Mitwirkung weiter zu fördern.

Beim Networking war man sich einig: Dieses Format war ein Anfang. Eine Fortsetzung nach der Kommunalwahl im September ist bereits geplant – diesmal mit den neuen politischen Verantwortungsträgern.

Quelle, Grafik und Foto/s: Die Grosse von 1823 – Kölns erste Karnevalsgesellschaft




Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. – Vorstandswahlen 2025: Einstimmig in die Zukunft

In einer harmonischen und gut besuchten Mitgliederversammlung der Großen KG Frohsinn Köln 1919 e.V. wurde der gesamte Vorstand erneut einstimmig ohne Gegenstimmen für eine weitere Amtszeit gewählt. Dieser einstimmige Beschluß zeigt das Vertrauen und die Unterstützung der fast 700 Mitglieder und verdeutlicht, wie gut der Verein aufgestellt ist.

Nach den Berichten und der einstimmigen Entlastung des Vorstands, leitete Senator Dr. René Zöller die Neuwahlen, bei denen Andreas Wolf erneut mit 100% Zustimmung zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde. Auch Tanja Wolters wurde mit voller Zustimmung erneut zur Präsidentin gewählt. Ebenso wurden Oliver Michels als 2. Vorsitzender und Literat in Personalunion, Andrea Sommerfeld als Schatzmeisterin, Stephanie Wersig als Beauftragte für Presse und Social Media sowie Elisabeth Hürten als Schriftführerin ohne Gegenstimme wiedergewählt. Dies ist ein eindrucksvolles Zeichen für die breite Unterstützung und das Vertrauen der Mitglieder in den Vorstand.

Sabine Theunissen verläßt den Vorstand aus privaten Gründen. Der Vorstand und die Mitglieder dankten ihr herzlich für ihr Engagement und ihre verdienstvolle Arbeit in den letzten Jahren. Ihr Einsatz und ihre Ideen haben wesentlich zur Weiterentwicklung des Vereins beigetragen.

Ein besonders positiver Aspekt der jüngsten Entwicklungen der Gesellschaft ist die hervorragende Struktur, die in den letzten Jahren aufgebaut wurde. Zahlreiche Helfer- und Organisationsteams haben dazu beigetragen, die Gesellschaft noch lebendiger und vielfältiger zu machen. Diese Teams haben das Vereinsleben nachhaltig geprägt und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.

Neben einem Rückblick auf die zahlreichen und erfolgreichen Veranstaltungen der vergangenen Jahre wurde auch ein Blick in die Zukunft geworfen. Die Ergebnisse des jährlichen Strategiemeetings wurden präsentiert, wobei besonders der neue Leitsatz „Wir handeln mit Herz und schaffen durch kreative Beständigkeit eine Marke voller Tradition und Diversität.“ hervorgehoben wurde. Zudem wurde das neue Charity-Konzept „Frohsinn spenden“ vorgestellt, das nicht nur auf die bisherigen Aktivitäten aufbaut, sondern vor allem die Zusammenarbeit mit den Domspitzen umfaßt. Diese setzen sich für die Verbesserung der Lebensqualität von kranken und sozial benachteiligten Kindern ein.

Auch nach sechs Jahren Amtszeit ist der gesamte Vorstand erneut einstimmig gewählt worden – ein deutlicher Ausdruck der positiven Entwicklung des Vereins. Der Verein hat in den letzten Jahren nicht nur die Mitgliederzahl auf knapp 700 erhöht, sondern sich auch als „Große“ im Kölner Karnevalsleben etabliert. Der Verein hat seinen Platz im Karneval wiedergefunden und blickt mit Zuversicht und Tatendrang in die Zukunft.

Quelle und Foto: Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V.